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Flussdiagramm für diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Ja
1.
2.
3.
4.
5.
Wird die Anzahl n der
Versuche vor Beginn des
Experimentes festgelegt?
Bernoulli-Experiment?
(oder Urnenmodell mit Zurücklegen für
binomiale Variable)
Experiment besteht aus einer Folge von n
Versuchen
Jeder Versuch hat zwei mögliche
Ergebnisse I bzw. II
Die Wahrscheinlichkeiten p bzw. (1-p) der
beiden Ergebnisse sind constant in allen n
Versuchen
Versuche sind voneinander unabhängig
X "Anzahl der Ergebnisse I bzw. II in n
Versuchen"
Nein
Weiter
auf
Seite 2
Binomialverteilung:
Ja
⎛n⎞
W ( X = x) = ⎜ ⎟ ⋅
⎝ x⎠
p (1− p )
x
⋅
n− x
Nein
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Urnenmodell mit Zurücklegen für
multinomiale Variable?
Urne beinhaltet N Kugeln, davon N1
rot, N2 blau, N3 grün, ... , Nk weiß
Experiment besteht aus einer Folge
von n Versuchen (Es werden n Kugeln
mit Zurücklegen entnommen)
Jeder Versuch hat k > 2 mögliche
Ergebnisse
Die Wahrscheinlichkeiten p1, p2, ..., pk
der k Ergebnisse sind constant in allen
n Versuchen
Versuche sind unabhängig
voneinander
X „n1 rote, n2 blaue, ..., nk weiße
Kugeln in n Versuchen“
Ja
Multinomialverteilung (Polynomialverteilung):
W (n1, n 2,..., n k ) =
n!
n1!⋅ n 2 !⋅ ... ⋅ n k !
⋅
p1n1 ⋅ ... ⋅ p k n k
Nein
Urnenmodell ohne Zurücklegen
für binomiale Variable?
1. Urne beinhaltet N Kugeln, davon
M schwarz, N-M weiß
2. Experiment besteht aus einer
Folge von n Versuchen (Es
werden n Kugeln ohne
Zurücklegen entnommen)
3. Der erste Versuch (Griff in die
Urne) hat zwei mögliche
Ergebnisse I bzw. II. Jeder
weitere Versuch hat maximal 2
mögliche Ergebnisse
4. X „Anzahl der Ergebnisse I bzw. II
nach n Griffen in die Urne“
Hypergeometrische
Verteilung:
Ja
⎛M ⎞ ⎛N − M ⎞
⎜⎜ ⎟⎟ ⋅ ⎜⎜
⎟
x ⎠ ⎝ n − x ⎟⎠
⎝
W ( X = x) =
⎛N⎞
⎜⎜ ⎟⎟
⎝n ⎠
Nein
23.02.10
Fortsetzung
von Seite 1
Urnenmodell mit Zurücklegen für
binomiale Variable?
1. Urne beinhaltet N Kugeln, davon M
schwarz und N-M weiß
2. Es wird mit Zurücklegen so oft in die
Urne gegriffen, bis zum ersten Mal
eine schwarze Kugel auftaucht.
3. Jeder Versuch (Griff in die Urne) hat
zwei mögliche Ergebnisse I bzw. II
4. Die Wahrscheinlichkeiten p bzw.
(1-p) der beiden Ergebnisse sind
constant in allen Versuchen
5. Versuche sind unabhängig
voneinander
6. X „Nummer des Griffes in die Urne,
bei dem zum ersten Mal schwarze
Kugel auftaucht“
Geometrische Verteilung:
Ja
W ( X = x) =
Nein
Obiges Experiment wird so oft durchgeführt
bis zum r-ten Mal schwarze Kugel auftaucht?
X „Nummer des Griffes in die Urne, bei dem
zum r-ten Mal schwarze Kugel auftaucht“
(x≥r)
Ja
(1− p )
x−1
Negative Binomialverteilung:
⎛ x − 1⎞ r
W ( X = x) = ⎜
⎟⋅ p ⋅
⎝ r −1⎠
Nein
Poisson-Experiment?
1. Das Experiment besteht im Zählen
eines bestimmten Ereignisses pro Zeit-,
Längen-, Flächen- bzw. Volumeneinheit
2. Die Zahl der Ereignisse, die in einer
Einheit (z. B. Stunde) gemessen
werden, ist unabhängig von der Zahl der
Ereignisse, die in irgendeiner anderen
Einheit (Stunde) gemessen werden
3. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Ereignis
in einer bestimmten Einheit (z. B.
Stunde) eintritt, ist die selbe für alle
Einheiten (Stunden), und sie ist
proportional zur Länge der Einheit
4. Die durchschnittliche Zahl von
Ereignissen pro Einheit (z. B. Stunde)
ist μ
5. Die Wahrscheinlichkeit, daß mehr als
ein Ereignis in einer Einheit (z. B.
Zeit/Stunde) eintritt, geht gegen Null,
wenn die Einheit immer kleiner wird.
6. X “Anzahl der Ereignisse pro Zeit-,
Längen-, Flächen- bzw.
Volumeneinheit“
Nein
⋅p
Ja
Poissonverteilung:
−μ
⋅e
μ
W ( X = x) =
x
x!
(1− p )
x −r
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