Neuerungen Metrosoft CM 3.80 Highlights, neue Funktionen, Verbesserungen Neuerungen in Metrosoft CM 3.80 Highlights, neue Funktionen und Verbesserungen der Metrosoft CM 3.80 Bitte beachten Sie, dass der komplette Funktionsumfang der Metrosoft CM 3.80 aus den detaillierten Release Notes ersichtlich ist. Stand per 07.03.2005 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. Ausbau der Offline-Programmierung, GRIPS .......................................................................... 1 Allgemein ................................................................................................................................. 4 3D Grafikfenster ....................................................................................................................... 4 Regelflächen erfassen ............................................................................................................. 5 Freiformflächen erfassen ......................................................................................................... 5 Verarbeiten .............................................................................................................................. 6 Merkmale bestimmen............................................................................................................... 6 Koordinatensysteme ................................................................................................................ 6 Protokolle ................................................................................................................................. 7 Teilemessprogrammierung, DMIS ........................................................................................... 8 DMIS Interpreter ...................................................................................................................... 9 DMIS Funktionsumfang............................................................................................................ 9 System ................................................................................................................................... 10 Daten ..................................................................................................................................... 10 Taster..................................................................................................................................... 11 Ausgabe ................................................................................................................................. 12 Peripherie............................................................................................................................... 12 1. Ausbau der Offline-Programmierung, GRIPS 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 1 / 12 • Darstellung von Koordinatenmessgeräten Neu kann das Modell des Messgeräts mit verschiedenen Optionen eingeblendet werden: - Messgerät: Blendet das in CmConfig konfigurierte KMG ein. - Pinole: Blendet die Pinole ein. - Tastkopf: Der in CMConfig definierte Tastkopf wird eingezeichnet. Beim Tastkopf handelt es sich um den kompletten Tastkopf, wie er in CMConfig ausgewählt wird. Der Tastkopf ist direkt an der Pinole angebaut. - Konfiguration: Bei der Konfiguration handelt es sich um sämtliche Komponenten des aktiven Tastsystems, so wie sie in "Tastsystem anzeigen oder ändern" oder "Tasterwechsel..." ausgewählt wurden. Bei deaktivierter Konfiguration werden alle Komponenten ausgeblendet, mit Ausnahme des Tastelementes. Ist "Einzeichnen" aktiviert, dann wird unabhängig von den gewählten Optionen die Tastkugel in der effektiven Grösse eingeblendet. • Werkstück platzieren Das mit der Messung verknüpfte CAD Modell kann auf dem virtuellem KMG gedreht und positioniert werden. • Virtueller Joystick zum Verfahren des Tasters in der 3D Grafik Der Taster bzw. die KMG Achsen können komfortabel über einen virtuellen Joystick oder über die Cursortasten der Tastatur bewegt werden. Eckpunkt an aktueller Position setzen, Zielkoordinaten eingeben, schrittweise Verfahren, Achsen sperren sowie Verfahren im MKS / WKS oder Elementrichtung sind weitere Funktion des virtuellen Joysticks. • Ein- / Aufzeichnen von Verfahrwegen Neu können sämtliche Verfahrwege unabhängig vom aktuellen TMP-Modus aufgezeichnet werden. In den Verfahrwegoptionen kann definiert werden, welche Verfahrwege eingezeichnet werden sollen: - Positionierbewegung > Messgerät positionieren > Eckpunkte - Messbewegung > Messpunkte, inklusive Vorhaltepunkte - Tasterbewegung > Tastsystem laden > Tastkopf schwenken > Taster wechseln 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 2 / 12 • Einzeichnen des Dreh- Schwenkbereichs Es ist möglich, den kompletten Dreh- Schwenkbereich des aktiven Tastkopfs/Tastsystems mit entsprechender Form in Polygondarstellung einzuzeichnen. Dadurch kann einfach überprüft werden, ob der Tastkopf an der aktuellen Stelle kollisionsfrei geschwenkt werden kann. • Kollisionsüberwachung Beim Ausführen eines TMP im Offline Modus kann die Kollisionsüberwachung aktiviert werden. Wird eine Kollision rechnerisch festgestellt, dann wird dies angezeigt. Der Anwender kann den Programmablauf anhalten und das Teilemessprogramm editieren. Kollisionen werden auch beim Erfassen von Regelgeometrie-Elementen über GRIPS erkannt. • Eckpunkt lotrecht zu Fläche setzen Beim grafischen Einfügen eines Eckpunktes ist es neu durch Drücken der V-Taste möglich, den auf einer Fläche geklickten Punkt senkrecht zur Fläche mit der Maus weg zu ziehen, bzw. an die Zielposition zu verschieben. Dabei wird der Abstand zur Fläche angezeigt. • Offline Einstellungen, Tastpunkte streuen Neu können beim Ausführen eines TMP im Offline Modus die Tastpunkte mit einem zufälligen Fehler (Abweichung zum Sollwert) behaftet werden. Der Betrag der Abweichung kann über die Verteilungsfunktion und den Streubereich eingestellt werden. Mit dieser Funktionalität lassen sich statistisch Antaststrategien überprüfen und Abschätzungen zur aufgabenbezogenen Messunsicherheit machen. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 3 / 12 2. Allgemein • SQL Server 2005 Der neue Microsoft SQL Server 2005 wird unterstützt. Gegenüber früheren SQL Server Versionen ist eine deutliche Leistungssteigerung feststellbar. Mit geeigneter Hardware ist ein Multiuserzugriff auf CM Datenbanken nun effizient möglich. • Globale, datenbankübergreifende Schnellwahltafel Neu können Teilemessprogramme aus verschiedenen Messdatenbanken über eine globale Schnellwahltafel gestartet werden. Die in der Systemdatenbank abgelegte globale Schnellwahltafel speichert die aktuell verwendete Datenbank mit und wechselt beim Ausführen auf diese. Dadurch können die Messdaten noch flexibler in verschiedenen Datenbanken abgelegt werden. • Schnellwahltafel, Stapelverarbeitung: TMP in neuster Messung starten Wird ein TMP aus einem anderen Werkstück mit der Option "KEINE Neue Messung" gestartet, dann wird das TMP standardmässig in der Messung 1 ausgeführt. Neu kann über einen Registry-Eintrag bewirkt werden, dass das TMP in der neusten vorhandenen Messung startet. 3. 3D Grafikfenster • Drehpunkt automatisch setzen Neu wird nach allen Grafik-Funktionen, welche die aktuelle Ansicht verändern (Drehen, Verschieben, Zoom), der Drehpunkt automatisch in die Mitte des Grafikfensters gesetzt. • Mauszeigerkoordinaten: Abstand anzeigen Im Feld der Mauszeigerkoordinaten kann neu zusätzlich die Distanz von einem geklickten Startpunkt zur aktuellen Position des Mauszeigers angezeigt werden. Dadurch ist eine einfache Abstandsmessung möglich. CAD Elemente wie Punkte werden eingefangen. • Formabweichung geometrischer Elemente chromatisch darstellen Neu kann auch die Formabweichung geometrischer Elemente in der Regelgrafik chromatisch dargestellt werden. Das Verbinden der Istpunkte (mit Linien oder Flächen) sowie die fliessende Farbe (Farbspektrum) wirkt auf das Element im linken Elementfenster. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 4 / 12 • 3D Grafik Einstellungen: Farbspektrum invertieren Neu kann in den Farbdefinitionen das Farbspektrum über einen Schalter invertiert werden. Dadurch kann nun auch ein Farbverlauf von blau (positive Abweichung) nach rot (negative Abweichung) definiert werden. • 3D Grafik Einstellungen: CAD Punkte grösser darstellen Neu kann in der Punktanzeige eine Überhöhung für die Darstellung der CAD Punkte und eingefügten Hilfselemente eingestellt werden. Dadurch sind die Punkte auf Bauteilen mit grossen Dimensionen besser sichtbar, was bei Click'n'Measure vorteilhaft ist. • Toleranzband durch Offsetkurve darstellen Neu kann in den 3D Grafik Einstellungen gewählt werden, ob das Toleranzband bei ebenen Nennkurven durch eine Offsetkurve dargestellt werden soll. Ist der Schalter "Offsetkurve zu ebener Nennkurve" nicht gesetzt, dann wird das Toleranzband wie bisher als Offsetkurve zu einer Splinekurve durch die Nennpunkte dargestellt. • Grafisches Protokollieren: Erweiterungen in den Beschriftungsboxen Istelement (SURF) – Messpunktboxen: - Neu wird die Materialdicke immer in der ersten Spalte ausgeben. Dadurch ist die Ausgabe der Materialdicke auch ohne Nennwert-Spalte möglich. Regelgeometrie – Statistikboxen: - Neu kann in der Registerkarte Darstellung (Ansicht - Statistikbox) im Feld Nr./Name/Typ die Ausgabe der Nummer unterdrückt werden. Diese Einstellung wird in der Reportvorlage (GPL) gespeichert. - Neu kann in der Registerkarte Darstellung (Ansicht – Statistikbox) gewählt werden, ob in den Feldern Mittel, Min und Max die Istwerte oder alternativ die Abweichungen zum Nennwert ausgegeben werden. Diese Einstellung wird in der Reportvorlage (GPL) gespeichert. - Neu kann eine Nennwert-Spalte eingeblendet werden. 4. Regelflächen erfassen • Nennelement Verknüpfung in TMP: Laden der CAD Daten optimiert Neu werden die CAD-Datei und die entsprechenden Facetten beim Start des TMP in einer neuen Messung nur dann neu geladen, wenn diese Daten nicht bereits im Speicher vorhanden sind. Dadurch wird der TMP Start beschleunigt und die Wartezeit verringert. 5. Freiformflächen erfassen • Gleichzeitig mehrere Click'n'Measure Punkte selektieren Neu können bei Click'n'Measure mittels Bereichsauswahl mehrere auf dem CAD-Modell vorhandene Messpunkte gleichzeitig ausgewählt und so zu bereits selektierten Punkten hinzugefügt oder davon entfernt werden. Die über Bereichsauswahl ausgewählten Punkte werden automatisch für einen optimalen Verfahrweg sortiert. • Klickrichtung (C'n'M) bestimmt die Anfahrrichtung Werden bei Click'n'Measure eingefügte oder importierte Punkte (Oberflächenpunkte, Kantenpunkte, Relativpunkte, etc.) geklickt, dann wird die Anfahrrichtung nun einheitlich durch die Klickrichtung bestimmt. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 5 / 12 • Freiformkurve direkt auf CAD Kurve erfassen Neu können im CAD-Modell enthaltenen 3D-Raumkurven direkt angeklickt (Start- und Endpunkt) und als Istkurve erfasst werden. • Erfasste Punkte beim TMP Beenden speichern Beim Beenden eines TMP mitten in der Erfassung einer Istfläche (Istkurve) werden die bereits erfassten Punkte in der Istfläche gespeichert. Dadurch gehen sie nicht mehr verloren. 6. Verarbeiten • Min/Max-Punkt erzeugen: getrennte Elementtypen Neu wird beim Elementtyp differenziert ob es sich um einen Punkt Min oder Punkt Max bzw. um eine Ebene Min oder Ebene Max handelt. 7. Merkmale bestimmen • Position des Oberflächenpunktes (Istfläche) Neu können beim Kantenpunkt, Relativpunkt, Kreis, Rechteck und Langloch abhängig vom Schalter "Merkmal für A/B Abweichung erstellen" statt der vier Zeilen mit d X Y Z drei Zeilen mit d A B ausgegeben werden. Beim Q-DAS Export wird ein d A B Merkmal analog zum Merkmal Vektorielle Position [X Y Z] in drei Merkmale aufgeteilt. 8. Koordinatensysteme • KS durch mehrere Punkte bestimmen: Koordinaten bei Element-Eingabe festhalten Durch einen neuen Schalter (Schloss) können RPS Elemente gewählt werden, ohne dass dabei die Koordinaten verändert werden. Ist der Schalter aktiviert, dann werden beim Auswählen eines Elements die vorhandenen Koordinaten nicht verändert. Dies ist z.B. nützlich, wenn die in einer vorangegangenen Berechnung erzeugten Ist-Koordinaten als Soll-Koordinaten für eine neue Berechnung mit anderen Elementen verwendet werden sollen. Beim Laden aus einer Datei hat der Schalter keine Wirkung, d.h. die Koordinaten werden immer aktualisiert. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 6 / 12 9. Protokolle • Protokollkopf laden mit Vorschau Neu wird im Öffnen-Dialog eine Vorschau des Protokollkopfs angezeigt. Die Vorschau kann auch vergrössert dargestellt werden (Doppelklick auf Vorschau). • Protokollkopf ausgeben: Inhalt der Protokollkopfvariablen Speichern / Laden Neu kann beim Ausgeben eines Protokollkopfs mit Protokollvariablen der Inhalt der Variablen in eine Datei gespeichert und später wieder geladen werden. • Protokollkopf ausgeben: Flexiblere Abfrage der Protokollkopfvariablen Neu kann gewählt werden, ob die Protokollkopfvariablen innerhalb eines Werkstücks pro Teilemessprogramm (wie bisher) oder pro Messung 'gelernt / gespeichert' werden. Die Variante der Abfrage der Protokollkopfvariablen erfolgt über eine CmWin.ini Einstellung: [output] ; 0 -> wwwwpppp.DAT (wwww=Werkstücknummer pppp=TMP-Nummer) ; 1 -> WPwwww_m.DAT (wwww=Werkstücknummer m=Messungsnummer) ; +--> enthält nicht gelernte Variablen (werden mehrfach abgefragt) ; WPwwww.DAT (wwww=Werkstücknummer) ; +--> enthält gelernte Variablen (werden beim TMP Erstellen/Ändern abgefragt) ; VarNameSchema=1 (0 wie bisher (default), 1 neu) Falls VarNameSchema=1 gesetzt ist, werden die 'gelernten' Variablen in einer Datei "WPwwww.dat" gespeichert. Die nicht gelernten Variablen werden in einer Datei "WPwwww_m.dat" abgelegt. Beim Ausführen des TMPs kann im Dialog Protokollkopfvariable mit dem neuen Schalter "beibehalten" die weitere Abfrage von Protokollkopfvariablen in der gleichen Messung unterdrückt werden. Dadurch muss der Inhalt der Protokollkopfvariablen pro Messung nur einmal eingegeben werden, was z.B. beim grafischen Protokollieren über mehrere Seiten von Vorteil ist. • Prüfbericht drucken: Neue Erstmusterprüfbericht-Vorlagen (VDA-EMPB) Neu sind zusätzliche Prüfbericht-Vorlagen enthalten, womit u.a. auch die Namen der Merkmale in den Erstmusterprüfbericht übernommen und gedruckt werden können. Bisherige Vorlagen: EMPB_V3_de.rpt EMPB_V3_en.rpt EMPB_V3C_de.rpt EMPB_V3C_en.rpt 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d VDA-EMPB V3, deutsch VDA-EMPB V3, englisch VDA-EMPB V3, farbig mit Abweichungen, deutsch VDA-EMPB V3, farbig mit Abweichungen, englisch Seite 7 / 12 Neue Vorlagen: EMPB_V3CS_de.rpt EMPB_N_V3_de.rpt EMPB_N_V3_en.rpt EMPB_N_V3C_de.rpt EMPB_N_V3C_en.rpt EMPB_N_V3CS_de.rpt • 10. VDA-EMPB V3, farbig ohne Abweichung, deutsch VDA-EMPB V3, mit Merkmalname, deutsch VDA-EMPB V3, mit Merkmalname englisch VDA-EMPB V3, farbig mit Abw., mit Merkmalname, deutsch VDA-EMPB V3, farbig mit Abw., mit Merkmalname, englisch VDA-EMPB V3, farbig ohne Abw., mit Merkmalname, deutsch Messresultate in DMIS Datei exportieren Es ist neu möglich, DMO Dateien nachträglich aus DMIS (Unter)programmen zu erzeugen. Damit der Export die gewünschten Daten erzeugt, müssen die DMIS-Programme syntaktisch einwandfrei sein, ansonsten wird der Export kommentarlos abgebrochen. Da für die Merkmale in DMIS der Toleranzname herangezogen wird, können mehrere Merkmale mit gleichem Namen erzeugt werden. In diesem Fall kann in den DMIS Einstellungen der Schalter "Nummern für Merkmalssuche verwenden" gesetzt werden. Dabei darf aber das DMIS-Programm nach der zu exportierenden Messung nicht mehr geändert worden sein, sonst greift man aufgrund einer geänderten Nummer auf das falsche Merkmal zu. Teilemessprogrammierung, DMIS • TMP erstellen oder ändern / TMP Bearbeiten: Element-Nummer / -Name ändern Neu können Nummern und Namen von erfassten Elementen in einem TMP über Bearbeiten (rechte Maustaste) geändert werden. • TMP ausführen mit Kennwertänderung / TMP Bearbeiten: Relativ-Abstände ändern Abstände von relativen Tast- und Eckpunkten können durchgängig (sowohl in Geometriewie in Freiform-TMP) durch Ausführen mit Kennwertänderung oder Bearbeiten geändert werden. • Bedingter Sprung bei Über- / Unterschreiten der Warngrenze Neu können zwei zusätzliche Bedingungen für einen bedingten Sprung gewählt werden: - Alle Merkmale innerhalb von +/- [ ]% der Toleranz - Merkmal(e) ausserhalb von +/- [ ]% der Toleranz Damit lässt sich ein Entscheid beim Überschreiten einer Warngrenze programmieren um z.B. eine Lampe auf gelb zu schalten. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 8 / 12 • 11. Warnung beim Starten eine DMIS Programms aus dem TMP Anzeigefenster Neu wird beim Starten eines DMIS Programms (DIP) aus dem TMP Fenster in einem Warndialog angezeigt, dass das DMIS Programm von Anfang an oder ab der im DIP gesetzten Startmarke gestartet wird. DMIS Interpreter • Weiterentwicklung des DIP Durch die folgenden neuen Funktionen ist das Arbeiten im DIP komfortabler geworden: • Bearbeiten: Komfortables Editieren mit Hilfe des entsprechenden CM Dialogs Ein DMIS Befehl kann neu komfortabel mit Hilfe des entsprechenden CM Dialogs editiert werden. Beim Bearbeiten wird der CM Dialog aufgerufen, der dem DMIS Befehl entspricht auf welchem sich der Cursor befindet. Dies gilt für Tastpunkte, Eckpunkte, MessgeräteEinstellungen und Tastsystem laden. • Bearbeiten: Befehl einfügen mit Hilfe des entsprechenden CM Dialogs Beim Einfügen eines Befehls wird der entsprechende CM Dialog aufgerufen und der Befehl nach Bestätigen des Dialogs mit OK an der aktuellen Cursorposition eingefügt. Es können Tastpunkte, Eckpunkte und Tastsystem laden eingefügt werden. • Ausführen: Neuer Modus "Ausführen mit Kennwertänderung" Neu können auch DMIS Programme im DIP mit Kennwertänderung ausgeführt werden. Das DMIS Programm wird schrittweise ausgeführt. Vor dem Ausführen einiger spezifischer DMIS Befehle können deren Kennwerte (Parameter) geändert werden. Unterstützt sind die entsprechenden DMIS Befehle für Tastpunkte, Eckpunkte, Messgeräte-Einstellungen und Tastsystem laden. Um nur bestimmte Befehle schnell und einfach zu ändern, kann unter "Ausführen mit Kennwertänderung Einstellungen..." definiert werden, bei welchen der folgenden DMIS Befehlen die Kennwerte abgefragt werden sollen: PTMEAS, GOTO, SNSET, ACLRAT, FEDRAT, SNSLCT, RECALL • Ausführen: Lernen durch Teach-in Neu können DMIS Programme im Teach-in Modus erstellt oder geändert werden. Dabei werden Aktionen, welche über die Funktionen der CM Oberfläche ausgeführt werden, direkt mit dem entsprechenden DMIS Befehl ins DMIS Programm gelernt. • Ausführen: Editieren im Pause-Modus Die Funktionen "Befehl bearbeiten" und "Befehl einfügen" sowie "Einstellungen für das Ausführen mit Kennwertänderung" sind auch im Pause-Modus verfügbar. Im Pause-Modus kann gewählt werden, ob das DMIS Programm normal oder mit Kennwertänderung weiter ausgeführt wird. 12. DMIS Funktionsumfang • SNSET/CLRSRF,FA(),dist und SNSET/CLRSRF,DAT(),dist für Sicherheitsebenen werden unterstützt. • SCSNS() zum Auslesen des aktuellen Tastsystems wird unterstützt. • DEVICE, DID, OPEN, READ, WRITE, CLOSE für File- Handling Operationen werden unterstützt. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 9 / 12 • OBTAIN/S() und OBTAIN/SA() zum Auslesen der Tastkopfwinkel und des Tastkugeldurchmesser werden unterstützt. • DMESW/COMAND,’JOB,NUMBER,nnn' und DMESW/COMAND,’JOB, NAME,sss’ zum Laden bzw. Erzeugen einer Messung sind implementiert. • FEDRAT/SCNVEL,var2: Neu wird neben MMPS auch MPM, IPM und IPS als Minor Word var2 unterstützt. • FLY/Radius und FLY/OFF wird im Syntaxcheck ignoriert, d.h. nicht mehr als Syntaxfehler ausgegeben. 13. • 14. System DME Modus (Server): I++ DME Server Die Schnittstelle wurde um die Drehtisch-Funktionalität erweitert. Zusätzlich zu den I++ DME Versionen 1.4.1, 1.4.2, 1.4.3 werden neu auch die Versionen 1.5 und 1.6 unterstützt. Daten • Datenverwaltung: Relatives Kopieren (von/nach) in einem TMP Neu kann in einem TMP relativ zum aktuellen Datenbank-Pfad kopiert werden. Bei Werkstück, Messung und Istwert kann als Quell-Nr oder Ziel-Nr eine Null (0) eingegeben werden. Bei Null (0) wird beim TMP Ausführen die aktuelle Werkstück- bzw. MessungsNummer eingesetzt. Dadurch ist es z.B. möglich, in einem TMP die Elemente oder Istwerte der aktuellen Messung in eine externe Datenbank zu kopieren. • Datenverwaltung: Zusätzliche Anzeigen in Datenbanktabellen Neu werden in den Datenbanktabellen folgende Spalten zusätzlich ausgegeben: - Spannweite bei Elementen - Abweichung bei Merkmalen - A/B-Abweichung bei Kantenpunkt, Kreis, Rechteck, Langloch innerhalb einer Istfläche - Dimensionen bei Kreis, Rechteck, Langloch innerhalb einer Istfläche • Export: I++ DMS Neu können die Soll- und Istwerte der Punkte aus erfassten Istflächen in eine XML-Datei exportiert werden. Der Export erfolgt im I++ DMS Format. • Export: Q-DAS: Merkmale mit Material-Bedingungen (MMC/LMC) exportieren Neu werden auch Merkmale mit Materialbedingung (MMC/LMC) in die Q-DAS Datei exportiert. Bei diesen Merkmalen wird der Toleranzbonus neu von der Abweichung abgezogen, statt zur Toleranz dazugerechnet. Dadurch bleibt die Toleranz stabil und das MMC/LMC Merkmal kann statistisch ausgewertet werden. • Import – Flächendaten (CAD): - ACIS: Neu werden Formate bis zur Version 17 unterstützt. - CATIA V5: Neu werden Formate bis Version R17 unterstützt. - Parasolid: Neu werden Formate bis zur Version 18 unterstützt. - ProEngineer: Neu werden Formate bis zur Version WildFire3 unterstützt. - Unigraphics: Neu werden Formate bis zur Version NX5 unterstützt. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 10 / 12 • 15. Statistik: Merkmale mit Material-Bedingungen (MMC/LMC) statistisch auswerten Bei Merkmalen mit MMC/LMC Bedingungen wird der Toleranzbonus neu von der Abweichung abgezogen, statt zur Toleranz dazugerechnet. Dadurch bleibt die Toleranz stabil und das MMC/LMC Merkmal kann statistisch ausgewertet werden. Taster • Tastsystem kalibrieren: Kürzere Kalibrierzeiten bei messenden Tastsystemen Die Kalibrierung messender Tastsysteme wurde beschleunigt. Durch den Einsatz einer neuen Renishaw Scanning DLL müssen weniger Scanning-Bahnen abgefahren werden, was die Kalibrierzeit bei gleich bleibender Genauigkeit deutlich reduziert. • Tastsystem automatisch kalibrieren: Neu mit Namensgenerator Neu kann der Name neuer Tastsysteme beim Kalibrieren über die Matrix automatisch generiert werden. Ist die Checkbox "Name automatisch generieren" aktiviert, dann wird der Name des Referenztastsystems mit der Winkelstellung Axx.x_Bxx.x ergänzt und als Tastsystemname verwendet. • Taststift Offset Eingaben im TMP lernbar Die im Dialog "Tastsystem anzeigen/ändern" eingegebenen Offset-Werte (X, Y, Z, in Taststiftrichtung) können neu in ein Teilemessprogramm gelernt werden. Dadurch können nun Tastsysteme für die Schaft-Antastung in Kalibrierprogrammen automatisch erzeugt und gespeichert werden. • Tastsystem laden: Erhöhte Sicherheit durch Anzeige der aktuellen Konfiguration Im Dialog "Tastsystem laden" wird neu zusätzlich die aktuelle TasterwechslerKonfiguration angezeigt. Dadurch wird die Systemsicherheit erhöht. Zusammen mit der bereits angezeigten Information, aus welchen Tasterwechsler-Einheiten (-Konfigurationen) sich das zu ladende Tastsystem zusammensetzt, kann der Anwender vor der OK-Bestätigung prüfen, ob das KMG zum Tasterwechsler fahren wird um einen Tasterwechsel vorzunehmen oder nicht. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 11 / 12 • 16. • 17. Mehrfach-Tasterwechsler: Startpunkt für Tasterwechsel definieren Neu kann beim Kalibrieren eines Tasterwechslers zusätzlich zu den Verfahrwegen auch ein Wechselstartpunkt definiert werden. Dieser Punkt wird vor jedem Tasterwechsel angefahren, wodurch Kollisionen bei mehreren leicht versetzten Wechslern vermieden werden. Ausgabe Warnung beim Überschreiben einer Grafikprotokoll Vorlage Neu wird ein Bestätigungsdialog angezeigt, wenn man eine veränderte GrafikprotokollVorlage unter dem ursprünglichen Namen abspeichern will. Dadurch wird ein irrtümliches Überschreiben der Originalvorlage erschwert. Peripherie • Messgerät – API Laser Tracker API Laser Tracker werden unterstützt. Der neue Treiber übernimmt die Messpunkte vom API Laser Tracker. Die übrigen Funktionen, wie z.B. das Kalibrieren des Messgeräts, erfolgen in einer API Software. • Messgerät – CimCore Messarm Die aktuellen Romer CimCore Messarme werden unterstützt. Dazu wurde ein neuer CimCore-Treiber integriert. • Messgerät – I++ DME Server (CM als I++ DME Client) Neu können Palettenkoordinatensysteme (PKS) genutzt werden. Zusätzlich zu den I++ DME Versionen 1.4, 1.4.1, 1.4.2, 1.4.3 werden neu auch die Versionen 1.5 und 1.6 unterstützt. • Schwenkkopf – Renishaw RTP20 Der neue kompakte Tastkopf RTP20 mit integriertem TP20 Messtaster wird unterstützt. Auf CNC-gesteuerten Koordinatenmessgeräten bietet dieser Tastkopf die Funktionalität eines motorischen Dreh-/Schwenkkopfes. Zur automatisierten Indexierung werden die Verfahrbewegung der Achsen des Koordinatenmessgerätes genutzt. • Schwenkkopf – Renishaw REVO Neu werden Head Touches, Sweep- und Surface-Scans in CM als I++ DME Client unterstützt. • Phoenix Sensor Neu können die Belichtungszeiten für Laserlinien und Grauwertbild auf einer ReferenzOberfläche eingestellt werden. Die so optimierten Belichtungszeiten bleiben so lange aktiv, bis die Werte wieder im Dialog Messgeräte Einstellungen geändert werden. 11.11.2007 / Neuerungen_CM380_d Seite 12 / 12 Hinweis Bitte beachten Sie, dass der komplette Funktionsumfang der Metrosoft CM 3.80 weiterhin aus den Release Notes ersichtlich ist. Technische Änderungen vorbehalten. Wenzel Metromec AG Rheinfelsstrasse 1 CH-7007 Chur / Switzerland Tel: Fax: +41 81 257 07 00 +41 81 257 07 01 [email protected] www.metromec.ch © Copyright by Wenzel Metromec AG, November 2007