referat tierschutz

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REFERAT TIERSCHUTZ
Ich möchte heute ein Referat zu dem Thema Tierschutz halten, da mir dieser sehr am Herzen liegt.
Tierschutz ist sehr breitgefächert, so habe ich daraus vier Themen vertieft erarbeitet.
( an die Tafel ) THEMEN:
* Käfigeier ,Stopfleber
* Hundemafia
* Tierleid im Zirkus
* Pelz ist untragbar“
Weiters habe ich Folder für euch zum Durchschmökern mitgebracht.
So, und nun zu den
* Käfigeiern:
Den Hühnern werden in der Käfig- und in der Bodenhaltung oft die
Schnäbel abgeschnitten, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig verletzen.
Ihnen werden oft vorbeugend Medikamente verabreicht, da sie die
schlechten Haltungsbedingungen sonst nicht überleben würden. Diese
Medikamente landen dann bei uns auf dem Speiseplan in Form der Eier. Im Normalfall werden die
Medikamente zwar vor der Schlachtung abgesetzt, weil sie im Ei nicht gefunden werden dürfen.
Aber, wer weiß……
Die alten Käfige sind in Österreich ab dem 01.01.2009 verboten. Hier einen Link zu unserer
Homepage, wo du genau nachschauen kannst, welche Haltungen in welchen Ländern. bis wann
erlaubt sind.
http://www.vierpfoten.at/website/output.php?id=1237&idcontent=2094&somany=30&keywords=klei
ngruppenhaltun
Viele Käfigeier werden in Auslandsprodukten zu Nudeln, Kuchen und Keksen verarbeitet. Aber auch
für österreichische Produkte wird Käfigei importiert.
* Stopfleber:
Tausende Enten und Gänse stehen dicht aneinander gereiht in körperengen Käfigen. Sie
haben keinen Platz, nicht einmal ein Zurückziehen des Kopfes ist möglich.
Der Stopfer packt Hals und Kopf der wehrlosen Tiere, stopft den Schlauch in den Magen und lässt
800g Maisbrei durchlaufen, das entspricht, für einen Menschen berechnet, 12 kg gekochten
Nudeln täglich!!
Einige Tiere liegen erschöpft auf der Wasserrinne. Ihre Köpfe und Schnäbel sind,
genauso wie ihre Käfige, verschmiert mit Maisbrei, die Augen vereitert. Nicht
wenige Tiere sind verletzt, manche bereits tot.
Am Ende der Mast sind die Tiere am Ersticken, sie ringen nach Luft, die riesige
Leber zerdrückt die Lunge. Viele Tiere sterben an Herzversagen und inneren
Verletzungen durch das brutale Stopfen.
Fettleber ist ein krankes Produkt, die Leber der Tiere ähnelt den kranken Organen
schwerer Alkoholiker.
* Hundemafia
Wenige Wochen nach der Geburt werden die Welpen in Kisten, Katzentransportboxen oder Taschen gepackt.
Viel zu früh von der Mutter getrennt bekommen sie auch von den
Händlern keine Zuneigung.
Ohne Nahrung und genügend Wasser, eingeengt- häufig ohne Licht
und ausreichende Luftzufuhr- stehen die Welpen große Ängste durch.
Dann werden sie nicht selten über Hunderte von Kilometern- zum Teil
ins Ausland- zu den Hundemärkten, Hundehandlungen oder anderen
Verkaufsplätzen transportiert.
Häufig sind Herkunftsangaben und Papiere gefälscht. Wichtige Impfungen, Wurmkur und Chippen
sind nicht erfolgt. Viele Tiere werden krank, verstört oder aggressiv. Kein Wunder, durch die nicht
artgerechte Haltung in den ersten Wochen.
* Tierleid im Zirkus
Die Tiere sind in engen Käfigen zusammengepfercht. Sie werden
jeglicher Bewegungsfreiheit beraubt und leiden darunter, ihren
Bewegungsdrang nicht ausleben zu können.
Die Tiere sind täglich den neugierigen Blicken und der Nähe der Besucher ausgesetzt.
Es gibt keine Möglichkeit für sie, sich zurückzuziehen und zu verstecken.
Daher stehen die Tiere unter permanenten Stress.
Die Käfige sind keineswegs artgemäß ausgestattet. Den Tieren fehlen grundlegende Strukturen, die für
ein- wenn auch nur annähernd- artgemäßes Leben notwendig sind, wie z. B. Klettermöglichkeiten für
Affen. Auch Scheuerbäume, Suhlbecken und Wasserstellen die viele Tiere zur Hautpflege brauchen,
stehen äußerst selten zur Verfügung.
Auf das Sozialverhalten der Tiere wird selten Rücksicht genommen. Tierarten, die von Natur aus
Einzelgänger sind, werden oft mit Artgenossen in einen Käfig zusammengesperrt. Andere wiederum
werden alleine gehalten, obwohl für ihr Wohlbefinden ein Leben in der Gruppe unbedingt notwendig
wäre. Viele sitzen auch in direkter Nähe ihrer Fressfeinde. Kein Pferd möchte gern in der Nähe eines
Tigers leben müssen. Auch die Transporte belasten die Tiere sehr.
* Pelz ist untragbar
Pelztierhaltung – die grausame Realität
In Österreich wurde im Februar 1998 die letzte Pelztierfarm geschlossen, und dennoch werden immer
noch Millionen von Wildtieren unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet oder mit Fallen gefangen
um nach ihrem Tod als Pelzmantel, Mütze oder als schickes Pelz-Accessoire zu enden.
Mit 40 Millionen Nerze und 6,5 Millionen Füchse (http://www.vier-
pfoten.at/website/output.php?id=1083&idcontent=1606&language=1
zählen diese beiden Arten zu den am häufigsten gezüchteten Pelztieren.
Wildtiere wie Nutria, Iltis, Marderhund und Waschbär müssen ebenfalls für die Pelzgewinnung leiden,
sodass die Zahl der weltweit jährlich gezüchteten Pelztiere in etwa 40 Millionen, wahrscheinlich
mehr beträgt.
Die Käfige einer Pelztierfarm werden ca. einen Meter über dem Boden aufgehängt und bestehen
ausschließlich aus Drahtgitter, damit Kot und Urin direkt auf den Boden darunter fallen können.
Unter den Käfigen türmen sich Berge von den Exkrementen.
Die Züchter ersparen sich so die Säuberung von den Käfigen. Für die Tiere, die mit einem
ausgezeichneten Geruchssinn ausgestattet sind eine unerträgliche Situation.
Auch schneiden die Drahtgitter in die empfindlichen Pfoten ein und führen zu erheblichen
Verletzungen an den Ballen der Tiere. Die Höhe der Käfige reicht nicht einmal aus um sich auf den
Hinterbeinen aufzurichten.
Mindestens zwei Tiere müssen sich eine Käfigfläche von 0,27 m2 teilen – in der freien Natur beträgt
der Lebensraum eines Nerzes 25 km2.
Der Hitze und der Kälte sind die Tiere schutzlos ausgesetzt, Hitzewellen führen daher zu einem
Massensterben in Nerzfarmen.
Die Fütterung von Nerzen und Füchsen erfolgt durch einen Futterbrei der auf die Gitter aufgeschmiert
wird, das stillt zwar den Hunger, aber die Tiere können ihren angeborenen Beißtrieb nicht ausleben
und im Winter kann es sein dass ihnen die Zunge an den eisigen Gitterstäben anfriert.
Durch den Dauerstress ständig auf engstem Raum leben zu müssen kommt es zu Kannibalismus und
selbstschädigendem Verhalten, Schädigung des Herzens, der Lunge und Missbildung des
Nervensystems.
Nach etwa acht Monaten ist das traurige Leben der Pelztiere vorbei. Nur in Ausnahmefällen werden
die Tiere vor der Tötung betäubt.
Üblich sind elektrische Schläge – dabei wird dem Tier eine Elektrode in Mund und After eingeführt,
oder die Vergasung, oder ein Genickbruch – bei dem tritt der Tod oft nur sehr langsam ein da die Tiere
mit bloßen Händen umgebracht werden und wenn die Kraft des Arbeiters nachlässt wird das Genick
nicht schnell genug gebrochen und die Tiere sterben einen qualvollen Tod.
Weiters werden Giftinjektionen angewandt, wobei diese nicht immer sehr sorgfältig durchgeführt
werden, das heißt für die Tiere einen wiederum langsamen Tod.
Es werden bei Wildtieren auch immer noch Jagdfallen verwendet aus deren sich die Tiere zu befreien
versuchen und sich die eigenen Pfoten abnagen um zu entkommen.
Gelingen die Fluchtversuche nicht verhungern oder verdursten unter Schmerzen grausam.
Auch werden oft Vögel oder Rotwild Opfer von den Fallen, diese gelten dann als wertlos und werden
einfach wie Abfall entsorgt.
Hundefelle werden unter dem Namen „Gaewolf“ angeboten und zu Jacken und Mäntel verarbeitet.
Auch Katzen und Kaninchen werden für Pelzprodukte gehäutet und die Bezeichnung „FEH“ steht für
das Fell von Eichhörnchen.
Robbenbabys werden oft auch lebendig gehäutet, da sie sich aus Instinkt tot stellen und Ihnen von den
Jägern das Fell abgezogen wird, Robbenbabys sind oft erst zwischen zwei und vier Wochen alt!!!!!
Ich hoffe, ihr habt jetzt auch einen kleinen Einblick zu verschiedenen Tierschutzthemen bekommen,
und ich danke für eure Aufmerksamkeit.
Auf den Tisch lege ich jetzt noch Schlüsselanhänger, Pflaster und Postkarten und jeder von euch darf
sich ein Stück aussuchen.
In diesem Sinne hoffe ich es stehen viele von euch für den Tierschutz ein.
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