Inhaltsverzeichnis:

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Spezialgebiet im Fach Biologie am Wiku RG der
Ursulinen Innsbruck
„Drogen“
Betreut durch:
Mag. Sabine Mader-Job
Geschrieben von:
Michaela Trojer (Schülerin der 8b 2003/04)
Inhaltsverzeichnis:
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1.Allgemeines über Drogen
2.Aufbau der Nervenzelle
3.Verschiedene Arten von Drogen
3.1. Nikotin
3.2.Cannabis/THC
3.3. Kokain
3.4. LSD
3.5. Heroin
3.6. Ecstasy
4. Drogenprävention
1.Allgemeines über Drogen
Das Wort "Droge"
Wissenschaftliche Definiton: Gegenwertige (Il)legale, psychoaktive Substanzen, deren
Gebrauch als Missbrauch bezeichnet wird.
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Das Wort "Droge" leitet sich vom Althochdeutschen "drög" ("trocken") ab. Im Mittelalter
verstand man darunter getrocknete Pflanzenteile, die als Arzneien verwendet wurden. Zu
dieser Zeit blieb es auch bei starken Drogen wie Opium meist bei einem medizinischen
Einsatz. Die häufige Einnahme von Drogen aus rein hedonistischen Motiven mit all den
damit verbunden Problemen ist hingegen ein relativ junges Phänomen (Ausnahme:
südamerikanischer, asiatischer Raum). Während früher Drogenkonsum weitgehend an den
medizinischen Einsatz, religiöse Rituale oder gewisse Festivitäten gebunden war, haben
Drogen in den letzten beiden Jahrhunderten immer mehr Eingang ins Alltagsleben
gefunden.
Was man unter dem Begriff Droge versteht
Heute ist das Wort Droge bei den meisten Menschen mit sehr negativen Assoziationen
behaftet. Grund dafür ist, dass viele Menschen sich kein Bild mehr machen können was nun
eine Droge ist und was nicht: Nur Substanzen die verboten sind werden als „Drogen“
angesehen.
Mittlerweile setzt sich langsam aber ein neues Verständnis des Begriffs Droge durch,
sodass man heute jede psychoaktiv wirkende Substanz als Droge bezeichnet. Eine
psychoaktive Wirkung liegt vor, wenn die Einnahme der Substanz so auf das
Zentralnervensystem wirkt, dass sich Auswirkungen auf Stimmung, Wahrnehmung, das
Denken, die Gefühlswelt oder das Realitätserleben bemerkbar machen.
Die rechtliche Situation ist dabei nicht ausschlaggebend, ob ein Stoff zu den Drogen zu
rechnen ist oder nicht.
Trotzdem unterscheidet die Gesellschaft
zwischen legalen und illegalen Drogen:
In Österreich gehören vor allem Alkohol, Nikotin, Kaffee, Tee, Lachgas=N2O (wird in jedem
Sahnespender verwendet) aber auch ärztlich verordnete Medikamente, die abhängig
machen können ( zum Beispiel Tranquilizer, Weckamine, Beruhigungs- und Schlafmittel
oder Analgetica) zu den legalen Drogen.
Zu den illegalen Drogen zählen wir Cannabis (sofern nicht als Arznei verordnet), LSD,
Designer Drogen, Heroin,...
Außerdem unterscheiden wir harte von weichen Drogen:
●
●
●
Zu den weichen Drogen zählen Cannabis und LSD, einmal wegen der
Applikationsform, d.h. sie werden inhaliert oder oral eingenommen und nicht injiziert,
zum anderen erzeugen sie beim Entzug kaum Abstinenzerscheinungen.
Als harte Drogen werden vor allem Opiate (Heroin), Amphetamine und sog.
Designer-Drogen bezeichnet, da sie injiziert werden und eine physiologische
Abhängigkeit erzeugen.
Eine Zwischenstellung nimmt Kokain ein, das vor allem eine starke psychische
Abhängigkeit erzeugt, aber auch injiziert werden und zu Todesfällen führen kann
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2) Aufbau der Nervenzelle
Das menschliche Gehirn enthält rund 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Sie
bestehen aus dem Zellkörper, zahlreichen Dendriten und dem Axon. Das Axon überträgt
elektrische Aktivität vom Zellkörper zu anderen Neuronen (oder zu Muskeln, Organen,
Drüsen). Am Ende des Axons befindet sich eine Kontaktstelle zu anderen Neuronen. Diese
Kontaktstelle heißt Synapse. Die beiden Nervenzellen sind an den Synapsen nicht fest
miteinander verbunden, sondern durch einen rund 200 nm breiten Spalt getrennt, dieser
heißt der synaptische Spalt. Während innerhalb einer Nervenzelle die Weiterleitung eines
Impulses elektrisch erfolgt, kommunizieren zwei Nervenzellen miteinander auf chemischem
Wege unter Verwendung von Botenstoffen, den so genannten Neurotransmittern.
Die chemische Kommunikation zwischen zwei Nervenzellen funktioniert folgendermaßen: In
der Axonendigung des präsynaptischen Neurons werden in kleinen Bläschen (Vesikeln)
mehrere tausend Moleküle eines Botenstoffes gespeichert. Auf ein entsprechendes Signal
hin (elektrischer Impuls) wandern die Vesikel zur präsynaptischen Membran, verschmelzen
mit dieser und entlassen den Botenstoff in den synaptischen Spalt. Die Moleküle
diffundieren durch den synaptischen Spalt und finden an der postsynaptischen Membran
geeignete Bindungsstellen (Rezeptoren). Binden die Moleküle an diese Rezeptoren, so löst
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dies an der postsynaptischen Membran eine Reaktion aus
(zum Beispiel Öffnung eines Ionenkanals). Für ein einwandfreies Funktionieren dieser
Kommunikationsmechanismen ist es erforderlich, daß nach Abschalten des elektrischen
Impulses die Neurotransmittermoleküle den synaptischen Spalt wieder verlassen. Dies
geschieht, indem sie entweder zerstört werden (beispielsweise wird Acetylcholin zu Cholin
und Essigsäure zersetzt) oder indem sie durch die präsynaptische Membran
zurücktransportiert werden (so z. B. bei Dopamin).
3. Verschiedene Arten von Drogen
3.1. Nikotin
Der Tabak gehört zu den unterschätztesten Drogen. Jeder dritte Raucher stirbt immerhin an
den Folgen seiner Sucht. Die gesellschaftlichen Kosten sind immens. Das Leiden der
Menschen wäre vermeidbar, ist politisch aber nicht gewollt.
Tabak sind die zum Konsum aufbereiteten Blätter der Tabakpflanze wie auch die Pflanze
selbst. Das Hauptalkaloid des Tabaks ist das Nikotin, das sowohl beruhigend wie auch
anregend wirkt und ein starkes Abhängigkeitspotenzial besitzt.
Die Substanz :
Zur Herstellung des Rohtabaks werden die Blätter der Tabakpflanze etwa zwei
Monate nach dem Auspflanzen gepflückt, sortiert und in speziellen Trockenspeichern
an der Luft oder durch Zufuhr von Hitze getrocknet. Nach dem Trocknen werden sie
zu Ballen gepackt und der Tabakindustrie als Rohstoff geliefert. Dieser wird nach
verschiedenen Verfahren weiter bearbeitet und veredelt und vor allem zur
Zigarettenherstellung verwendet.
Tabak enthält nach derzeitigen Erkenntnissen mehr als 4.000 Inhaltsstoffe. Das
Hauptalkaloid ist Nikotin, das je nach Herkunft und Zubereitung des Tabaks in
unterschiedlichen Mengen in den Blättern enthalten ist. Es wurde erstmals 1928 isoliert und
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wird für die akute Wirkung des Zigarettenrauchens und die Entwicklung einer Abhängigkeit
verantwortlich gemacht. Es handelt sich hierbei um ein toxisches Alkaloid, das sich sowohl
in Wasser und organischen Lösungsmitteln wie z.B. Fetten oder Ölen löst. Neben diesem
Hauptwirkstoff enthält Tabak eine Reihe weiterer Alkaloide und zahlreiche andere Stoffe,
darunter beispielsweise Cyanwasserstoff, Benzol, Hydrazin, Vinylchlorid, Cadmium, Blei,
Nickel, Chrom, Aluminium und Kohlenmonoxid. Unter den Schadstoffen befinden sich allein
mehr als 40 Substanzen, die nachweislich krebserregend sind. Diese zusätzlichen
Schadstoffe sind es, auf die in erster Linie die gesundheitsschädigende Wirkung des
Rauchens zurückzuführen ist und die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft auch im
Nebenstromrauch der Zigarette enthalten sind und somit auch NichtraucherInnen
schädigen können (Passivrauchen).
Die Effekte:
Ein typischer Rausch mit Störungen im Bereich der Wahrnehmungen, der Emotionen,
des Antriebs oder der Motorik tritt beim Rauchen nicht auf.
Beim ungewohnten Tabakkonsum stehen in der Regel Vergiftungserscheinungen im
Vordergrund, die sich in Form von Speichelfluss, Schwindelgefühl, Übelkeit,
Erbrechen, Kopfschmerzen, Herzjagen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und
komatösen Zuständen äußern können. Bei einer Gewöhnung an die Substanzen
treten diese Erscheinungen jedoch immer mehr zugunsten einer psychischen
Wirkung in den Hintergrund. Es kommt zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit, das
Gedächtnis wird unterstützt, die Stresstoleranz nimmt zu, während gleichzeitig
Erregung und Aggression abnehmen. Allerdings wird die akute Wirkung des
Rauchens in erheblichem Maße von der individuellen Situation und Stimmungslage
des/der KonsumentInnnen beeinflusst. So kann es in Stresssituationen beruhigend,
bei Niedergeschlagenheit anregend wirken. Von wesentlicher Bedeutung für das
Genussempfinden beim Rauchen ist darüber hinaus die persönliche Verknüpfung
des Rauchens mit positiv erlebten Situationen, wie beispielsweise Rauchen in
Gesellschaft, die Zigarette nach dem Essen, die Pausenzigaretten etc.
Wirkungsweise:
Beim Rauchen werden etwa 30% des in der Zigarette enthaltenen Nikotins freigesetzt,
wovon bis zu 95% beim intensiven Inhalieren resorbiert werden. 25% des inhalierten
Nikotins erreichen innerhalb von 7-8 Sekunden das Gehirn, wo es auf die so
genannten nicotinergen Acetylcholinrezeptoren wirkt und eine Reihe physiologischer
Reaktionen auslöst, in deren Verlauf die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe und
Hormone aktiviert wird. Hierdurch kommt es u.a. zu einer Zunahme der Herzfrequenz,
einem Blutdruckanstieg, einer Abnahme des Hautwiderstandes und einem Absinken
der Hauttemperatur. Zu den zentralen Effekten gehören vor allem die Steigerung der
psychomotorischen Leistungsfähigkeit sowie der Aufmerksamkeits- und
Gedächtnisleistungen.
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Das hohe Suchtpotenzial wird neben der direkten Wirkung auf die nicotinergen
Acetylcholinrezeptoren vor allem der Beeinflussung des Dopaminsystems
zugeschrieben. Es wird angenommen, dass durch diesen Botenstoff maßgeblich der
Belohnungseffekt des Rauchens vermittelt wird. Da die regelmäßige Nikotinaufnahme
eine Vermehrung der zentralen nicotinergen Acetylcholinrezeptoren bewirkt, kommt
es beim Ausbleiben der Nikotinzufuhr zu Entzugssymptomen.
Während die mittlere Halbwertszeit des Nikotins beim Nichtraucher etwa 120 Minuten
beträgt, liegt sie bei einem starken Raucher unter 30 Minuten. Etwa 10% des Nikotins
werden über den Urin ausgeschieden, während die restlichen 90% auf verschiedenen
Stoffwechselwegen hauptsächlich über die Leber abgebaut werden.
3.2. Cannabis/THC
= Haschisch, Marihuana, Gras, Dope, Shit
Cannabis wird aus gepresstem Harz der Hanfpflanze (Haschisch) oder getrockneten
Blüten und Pflanzenspitzen der Hanfpflanze (Marihuana) hergestellz. Der "wichtigste"
Psychoaktive Wirkstoff nennt sich THC (Tetra-Hydro-Cannabinol).
Die Substanz:
Für die Rauschmittelproduktion werden vor allem die weiblichen Pflanzen verwendet,
da sie einen höheren THC-Gehalt haben.
Die dunkle, meist braunschwarze und zu Platten oder Klumpen gepresste Substanz
ist von fester, teils eher harziger, teils eher bröckeliger Konsistenz. Häufig wird
Haschisch mit anderen Substanzen gestreckt, so dass sein Wirkstoffgehalt zwischen
5 und 12% schwanken kann.
Bei Marihuana handelt es sich überwiegend um getrocknete und zerkleinerte
Pflanzenteile der weiblichen Cannabispflanze, vor allem der Stängel, Spitzen, Blätter
und Blüten. Es ist meist von grünlicher, teeähnlicher Beschaffenheit und erweckt
beim ersten Hinsehen den Eindruck eines groben Gewürzes, allerdings mit einem
ganz spezifischen Geruch.
Wirkungsweise:
In den letzten Jahren ist im Gehirn der Ratten ein Cannabisrezeptor entdeckt worden,
der in einer ganzen Reihe von Gehirnabschnitten wie auch im Immunsystem zu
finden ist und durch das THC bzw. seine Stoffwechselprodukte aktiviert wird. THC
verschwindet aus der Blutbahn relativ schnell; in den Fettgeweben und in
verschiedenen Organen wie Leber, Lunge, Milz und Herzmuskel kommt es dagegen
zu einer Ablagerung und Anreicherung der Substanz bzw. ihrer
Stoffwechselprodukte. Hier kann der Abbau bis zu 30 Tagen dauern. Die
Ausscheidung erfolgt über den Stuhl und Urin.
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Die Effekte:
Der Cannabisrausch tritt meist relativ schnell ein und besteht vor allem aus
psychischen Wirkungen, die erheblich von der jeweiligen Grundstimmung des/der
Konsumenten/Konsumentin beeinflusst werden. Grundsätzlich werden die bereits
vorhandenen Gefühle und Stimmungen - ob positiv oder negativ - durch den
Wirkstoff verstärkt. Weitere wichtige Einflussfaktoren sind die Situation und
Umgebung während des Konsums und die individuelle psychische Stabilität.
Wie bei jeder anderen Rauschdroge auch, hängt die Wirkung zusätzlich sowohl von
der Dosierung wie auch von der Qualität der Substanz ab.
Wirkung auf das Gehirn:
THC wirkt in erster Linie auf das im "Limbischen System" (Riechhirn) und im
"Retikulären System" (Hirnstamm) konzentrierte Serotonin. Bei niedrigen THC-Dosen
steigt der Serotonin-Spiegel massiv an, zentralnervöse Vorgänge werden
verlangsamt, aus diesem Grund wird bei KonsumentInnen in psychologischen
Leistungstests unter akutem Cannabiseinfluß eine Leistungsverschlechterung
deutlich. Der Gesichts- und Hörsinn sind beeinträchtigt, die
Assoziationsgeschwindigkeit und das Sprechen verlangsamt, die
Konzentrationsfähigkeit gestört (Verlust des roten Fadens). Gleichzeitig werden
bestimmte Hirnstrukturen im "Limbischen System" wie das Hungerzentrum zu
erhöhter Aktivität angeregt, hieraus resultiert der "Heißhunger" vieler
Cannabiskonsumenten. Das Serotonin führt auch zu einer Erweiterung der Gefäße
der Bindehaut, sie röten sich infolge der erhöhten Blutzufuhr. Bei chronischem
Konsum kann daraus eine chronischen Entzündung (Konjunktivitis) entstehen.
3.3. Kokain
= Koks, Schnee, Puder, Weißes
Die Substanz ...
Die Blätter des Kokastrauches enthalten etwa 1% des als Kokain bekannten
Alkaloids. In den Erzeugerländern wird der Kokaingehalt jedoch gewöhnlich durch
Extrahierung angereichert. Die durch die Extrahierung entstehende Coca-Paste wird
zu Kokainhydrochlorid - einem Salz der Salzsäure - weiterverarbeitet. Diese farb- und
geruchlose, bitter schmeckende Substanz gelangt - unter Beimischung von
Streckmitteln - in pulverisierter Form als Koks oder Schnee auf den illegalen Markt. In
dieser Form wird der Stoff durch die Nase geschnupft oder aufgelöst und intravenös
injiziert. Zur Herstellung des rauchbaren Crack muss das Kokainhydrochlorid in
Kokainbase umgewandelt werden, beispielsweise durch Kochen in einer
Backpulverlösung. Nach der Verdunstung des Wassers bleibt als Rückstand die
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Kokainbase in Form von weiß-gelblichen Kristallen (rocks) zurück. Den bei der
Erhitzung entstehenden knackenden Geräuschen verdankt das Crack seinen Namen.
So genanntes Freebase, das ebenfalls geraucht werden kann, entsteht infolge einer
chemischen Reaktion des Kokainhydrochlorids mit Ammoniak.
Effekte:
Kokain ist allgemein als "Leistungsdroge" bekannt, da es - zeitlich begrenzt - eine
Leistungssteigerung und erhöhte körperliche Belastbarkeit bewirkt. Es dämpft das
Hungergefühl, vermindert das Schlafbedürfnis und löst euphorische Gefühle aus. Die
ihm zugeschriebene Lust- und Potenzsteigerung kehrt sich bei fortdauerndem
Konsum allerdings ins Gegenteil um, nämlich in sexuelles Desinteresse und
Impotenz.
Bei kurzzeitigem Gebrauch in relativ niedrigen Dosen führt diese Stimulation zu einer
gesteigerten Aufmerksamkeit und motorischen Hyperaktivität und zu einem Anstieg
von Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Atemfrequenz und Atemtiefe. Durch
chronischen Gebrauch von Kokain kommt es dagegen zu nachhaltigen Störungen
des Nervensystems, auf die zumindest teilweise die typischen
Persönlichkeitsveränderungen bei Kokainabhängigen zurückzuführen sind.
Die durch das Kokain hervorgerufenen Rauschzustände verlaufen gewöhnlich in
mehreren Stadien:
• Euphorisches Stadium: Am Anfang steht das positiv erlebte, so genannte
euphorische Stadium, das u.a. von gehobener Stimmung, erhöhtem Selbstwertgefühl,
gesteigertem Antrieb und Denken sowie stärkerer Sinneswahrnehmung und
Kreativität gekennzeichnet ist. Der Konsument fühlt sich sorglos, verliert soziale und
sexuelle Hemmungen und empfindet ein vermindertes Schlafbedürfnis bei
gleichzeitig erhöhter Libido. Gelegentlich treten auch einfache Halluzinationen und
Pseudohalluzinationen auf.
• Rauschstadium: Nach etwa 20-60 Minuten klingt die euphorische Phase ab. Nun
können zu den beschriebenen Wahrnehmungen ängstlich paranoide Stimmungen
hinzutreten, die vor allem mit akustischen, manchmal auch mit optischen
Halluzinationen einhergehen.
• Depressives Stadium: Diese dritte Phase des Kokainrausches wird vor allem von
Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung bis hin zu
Angstzuständen, Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und
• Suizidgedanken gekennzeichnet.
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Auswirkungen auf das Gehirn:
Kokain greift in die chemische Weiterleitung von Nervenimpulsen an Synapsen ein.
An diesen Schaltstellen wird auf ein einlaufendes elektrisches Signal hin eine
Botensubstanz (= Neurotransmitter) freigesetzt. Diese durchquert in Millisekunden
den winzigen Synaptischen Spalt zu Empfängerzelle und heftet sich dort an
spezifische Rezeptoren. Die Wirkungsdauer des Neurotransmitters ist begrenzt. Er
wird entweder in das Senderneuron zurücktransportiert oder im Spalt abgebaut.
Genau diesen Prozeß beeinflusst das Kokain: Es hemmt die Wiederaufnahme der
Neurotransmitter Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und verlängert so deren
Aufenthalt im Spalt.
Die Blutdrucksteigerung sowie die erhöhte Wachsamkeit beispielsweise resultieren
aus einer länger anhaltenten Einwirkung von Noradrenalin auf die innervierte
Gefäßmuskulatur beziehungsweise auf den Teil des Stammhirns. Die Verhaltens- und
Persönlichkeitsveränderungen lassen sich hingegen größtenteils dem Einfluss der
Droge auf Systeme zuschreiben, die Signale durch Dopamin übermittelt bekommen.
3.4. LSD
Die Substanz:
LSD ist eine Farb-, geruch- und geschmacklose Lösung, auf verschiedenen
Trägerstoffen aufgetragen, z.B. auf Papier, und Mikrotabletten. Die Aufnahme dieser
Droge erfolgt über Schleimhäute.
Ausgangsstoff des halbsynthetischen Produkts Lysergsäurediethylamid (LSD) ist
das Mutterkorn (Claviceps purpurea). Das Mutterkorn ist ein Schlauchpilz
(Asomyceum), der Roggenähren befällt. In die befallenen Roggenähren sondert er
einen gelblichen Schleim ab, daraufhin wird das Wachstum der befallenen Ähren
unterbunden und sie bleiben kümmerlich. Das Pilzgeflecht bildet bei geeigneter
Witterung im Herbst den Fruchtkörper (Sklerotium) aus und dringt in die
Fruchtknoten der befallenen Ähren ein, diese sind äußerlich nicht von gesunden
Ähren zu unterscheiden. Dort wächst dann das Mutterkorn heran, dieses enthält stark
giftige und hochwirksame Alkaloide, darunter Ergotamin und Ergotoxin. Das
Mutterkorn tritt nicht sonderlich häufig auf, da es sehr empfindlich gegenüber
verschiedenen Witterungseinflüssen ist. Dem hohen Bedarf durch die
Pharmaindustrie wird mit großtechnischer Züchtung begegnet – in mit Nährlösung
gefüllten Silos oder Tanks.
Wirkungsweise:
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Erste Anzeichen eines Rausches nach ca. einer halben bis 2 Stunden (innere Unruhe,
Gegenstände hinterlassen Spuren, Töne, Farben, Gefühle werden verändert
wahrgenommen, Wahrnehmungsverschiebungen). Je nach Dosierung können
unterschiedlich starke Halluzinationen oder ein verändertes Zeitempfinden (alles
langsamer) auftreten. Man steht neben sich; man sieht was man tut, kann aber nicht
wirklich eingreifen. LSD kann verdrängte negative Erlebnisse wieder bewusst
machen und zu Horrortrips führen. Alles wird bewusst erlebt, hinterher kann man
sich an jede Einzelheit erinnern. LSD wirkt bei vielen bewusstseinserweiternd, man
glaubt alles durchschauen zu können. Nach ca. 6 Stunden klingt die Wirkung ab, was
wiederum von einer innerer Unruhe begleitet ist.
Der Rauschzustand ist immer abhängig vom Set (innerer Zustand) und Setting
(Umfeld)!
Nebenwirkungen und Kurzzeitnebenwirkungen:
Nicht kontrollierbare Angstzustände, Reaktionsfähigkeit ist eingeschränkt,
Schweissausbrüche, Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen (Verkennung der
Wirklichkeit, Richtungssinn gestört etc.). Kann auch zur Vorstellung führen, dass
man fliegen könnte - grosse Unfallgefahr!
Langzeitnebenwirkungen:
Toleranzbildung: Dosis muss erhöht werden, damit sich noch Wirkung zeigt
Flashbacks (sind umstritten) völlig unerwartete Rauschzustände auch Wochen nach
der letzten Einnahme! Hängenbleiben:ein Rauscherlebnis nie vollständig verarbeiten
können.
Wirkung auf das Gehirn:
Physiologisch wirkt LSD vor allem auf das Stamm- und Zwischenhirn, hier besonders
auf das "Limbische System", das die emotionalen Reaktionen auf Sinnesreize steuert
und auf das "Retikuläre System", das die Auswahl der Informationen beeinflußt.
Außerdem werden weitere vegetative Reaktionen hervorgerufen, die Pupillen sind
erweitert, es kann zu Übelkeit und Erbrechen führen, eine subjektive Veränderung der
Wärmeregultation ( plötzliche Gefühle von Kälte) wird geschildert. Pharmakologisch
kommt es zu einer ziemlich schnellen "Gewöhnung", d.h. bereits am dritten Tag einer
kontinuierlichen LSD-Einnahme muß die Dosis gesteigert werden, um die gleiche
Wirkung zu erzielen.
3.5. Heroin
Die Substanz :
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Heroin gehört zu der Substanzgruppe der Opiate und Opioide. Ausgangsstoff für die
Heroinherstellung ist das Rohopium, das durch Anritzen der unreifen Fruchtkapseln
des Schlafmohns gewonnen wird und etwa 10-18% Morphin enthält. Die über
verschiedene chemische Prozesse entzogene Morphinbase wird durch ein weiteres
chemisches Verfahren (Acetylierung) in Morphinhydrochlorid, das so genannte
Heroin Nr. 1, gewandelt. Durch entsprechende weitere Verfahren werden Heroin Nr. 2,
die als graues bis weißes Pulver erscheinende Heroinbase, und Heroin Nr. 3, eine
bereits wasserlösliche grau-braune Substanz (brown sugar), gewonnen. Heroin Nr. 4
schließlich ist ein bräunliches oder weißes kristallines Pulver, dessen
Wirkstoffkonzentration bei über 90% liegen kann.
Das auf dem illegalen Markt erhältliche Heroin wird in verschiedenen Qualitäten
angeboten und enthält noch weitere, zum Teil hinzugemischte Wirkstoffe, wie z.B.
Codein. Der Wirkstoffgehalt schwankt zwischen 10 und 95% und liegt bei mittleren
Qualitäten um 50%. Für einen "Schuss" Heroin werden meist 10 mg und zum
Rauchen etwa 25 mg Heroin benötigt.
Die Effekte:
Mitentscheidend für die Wirkung des Heroins sind vor allem der Grundzustand und die
Bedürfnisse des/der KonsumentIn, während die Umgebung, in der der Konsum stattfindet,
eine eher untergeordnete Rolle spielt. In der Regel wirkt Heroin beruhigend, entspannend
und schmerzlösend, gleichzeitig bewusstseinsmindernd und stark euphorisierend. Heroin
dämpft die geistige Aktivität und beseitigt negative Empfindungen wie Angst, Unlust und
Leere. Probleme, Konflikte und Belastungen des Alltags werden nicht mehr als solche
wahrgenommen, unangenehme Wahrnehmungen und Reize werden ausgeblendet. Der/Die
KonsumentIn fühlt sich glücklich und zufrieden. Die Wirkungen treten bereits kurz nach der
Verabreichung ein.
Risiken:
Neben der Gefahr einer sich rasch einstellenden Abhängigkeit und der damit verbundenen
körperlichen und sozialen Konsequenzen, ist mit dem Heroinkonsum auch eine Reihe
akuter Risiken verbunden, die vor allem in seiner starken Wirksamkeit begründet sind. So
besteht ein nur geringer Spielraum zwischen Verträglichkeit und toxischer (=giftiger)
Wirkung, die bereits bei 5 mg einsetzt, wenn jemand nicht an die Substanz gewöhnt ist.
Auch eine zuvor gewohnte Dosis kann nach kurzzeitigem körperlichen Entzug bereits zu
schwerwiegenden bis tödlich endenden Komplikationen führen. Doch auch anhaltender
Heroinkonsum kann mit einer tödlichen Vergiftung enden. Dies ist vor allem dann möglich,
wenn infolge der starken körperlichen Gewöhnung und der relativ kurzen Wirkdauer der
Substanz die Menge und Häufigkeit des Konsums sehr rasch gesteigert werden müssen,
um den körperlichen Entzugssymptomen entgegenzuwirken.
Eine Heroinvergiftung zeigt sich in Bewusstlosigkeit, Atemdepression und
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Kreislaufversagen mit Verlangsamung der Herztätigkeit. Die meisten Todesfälle infolge
einer Überdosierung sind auf die Lähmung des Atemzentrums zurückzuführen. Eine mit der
Bewusstlosigkeit verbundene besondere Gefahr ist das Ersticken an Erbrochenem.
Lungenödeme und Embolien können ebenfalls als Folge einer Heroinvergiftung auftreten.
Da Heroin in sehr unterschiedlichen, durch den Konsumenten kaum zu kontrollierenden
Qualitäten mit einem Wirkstoffgehalt von bis zu 95% auf dem illegalen Markt gehandelt
wird, kann es aufgrund besonders reinen Heroins oder infolge giftiger Beimengungen
ebenfalls zu einer tödlichen Überdosis kommen.
Durch den Gebrauch nicht steriler Spritzen entsteht zusätzlich ein großes Risiko, sich
beispielsweise mit Geschlechtskrankheiten, HIV oder Hepatitis zu infizieren.
Wirkung:
Heroin wirkt auf den Neurotransmitter-Haushalt. Neurotransmitter sind "Botenstoffe"
im menschlichen Körper, die Signale von einem Nervenende zum anderen übertragen
oder senden. Empfänger dieser Signale sind die sogenannten Rezeptoren an den
Nervenenden.
3.6. Ecstasy
Substanz:
Es gibt unterschiedliche Ecstasy - Wirkstoffe: MDMA (3,4methylenedioxymethamphetamin), MDA (3,4 Methyldioxyamphetamin),
MDEA (3,4-Methylen- Dioxy- Ethylamphetamin) und
MBDB (Methyl- Benzo- Dioxol- Butanamin o. N-Methyl-1-2- Butanamin). Hinzu kommen
Verschnittstoffe wie Lactose, Saccharose und Farbstoffe. Ecstasy wird meist in Pillenform,
teilweise auch als Kapseln (Vorsicht: oft gestreckt) angeboten. Pillen enthalten überwiegend
zwischen 30 und 250mg von den oben genannten Ecstasy-Wirkstoffen, wobei eine
"verträgliche" Dosis bei 1-1,5 mg pro kg Körpergewicht liegt. Vorsicht! Pillen enthalten
teilweise auch Beimengungen wie Coffein und Speed, oder sind Placebos.
Wirkung:
Setzt gewöhnlich 30-45 Minuten nach Einnahme ein. Die Wirkungsdauer beträgt je nach
Wirkstoff : MDA 6-8, MDMA 3-5, MDEA/ MDE 2-3, MBDB 4-5 Stunden. Wirkt stimulierend
und/ oder entspannend (bei geringerer Dosis), abhängig vom Wirkstoff leicht halluzinogen,
fördert kurzfristig Ausdauer, Offenheit und Einfühlungsvermögen - daher als Liebesdroge
bezeichnet (aber: Errektionsprobleme können auftreten) Aber auch das Hungergefühl wird
unterdrückt.
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Normalerweise wird der Glücksbotenstoff Serotonin von der Sendezelle (Neurotransmitter)
in den synaptischen Spalt ausgeschüttet.
Von dort aus gelangt es zur Empfängerzelle, die wiederum den Impuls weitergibt (wie bei
einer Dominostein-Kette) bis sie am endgültigen Ziel angekommen ist. Das Serotonin kehrt
dann sofort in die Sendezelle zurück.
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Ecstasy bewirkt eine höhere Ausschüttung von Serotonin, blockiert aber gleichen Wegs den
Rückweg zu der Sendezelle.Der Glücksbotenstoff kann nun nicht mehr zurück und bewirkt
im synaptischen Spalt eine Flut von Impulsen, die der/ die KonsumentIn als Glücksgefühle
wahrnimmt.
Risiken:
Prinzipiell gibt es keine exakte Kenntnis der Inhaltsstoffe. Aber folgende Nebenwirkungen
konnten bei Einnahme der Substanz beobachtet werden:
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Übelkeit bei Eintreten der Rauschwirkung.
Appetitverlust, in der Regel auch noch am nächsten Tag.
Zyklusprobleme: Frauen mit erhöhtem Konsum berichten häufiger von
Zyklusproblemen und Zyklusunregelmäßigkeiten.
Austrocknung des Körpers aufgrund von Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen
(beim Tanzen) und zu geringer Flüssigkeitszufuhr (Hunger und Durstgefühl werden
durch die Wirkung der Substanz vermindert).
Auschaltung des körpereigenen Warnsystems: Ecstasy bewirkt eine Auschaltung/
Reduzierung des körpereigenen Warnsystem. Zu nennen sind hier vor allem das
Hunger- und Durstgefühl, Wärme/Kälteeinschätzung, Bedürfnis nach Schlaf.
Desorientierung
innere Unruhe
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starke Gefühlsschwankung, depressiven Verstimmungen
Hervortreten psychischer Probleme durch das Aufdecken von verdrängten
Gefühlswelten
Bis heute können noch keine eindeutigen Aussagen über Langzeitschäden getroffen
werden. Es steht jedoch fest, dass entsprechende Risiken mit dem Umfang und der
Häufigkeit des Konsums zunehmen. Aus Tierversuchen ist bekannt, dass durch Ecstasy
Hirnschädigungen eintreten können.
Suchtgefahren:
Bislang gibt es keine Anzeichen für körperliche Abhängigkeit von MDMA oder ähnlichen
Designer-Drogen. Die psychische Abhängigkeit wird jedoch beobachtet. Bei chronischem
Missbrauch kommt es zu anhaltenden Persönlichkeitsveränderungen und langfristig
verbleibenden Konzentrationsstörungen.
4. Drogenprävention
Viele meinen, Prävention heißt vor allem, etwas zu verhindern: die Abhängigkeit von
Drogen. Prävention heißt in erster Linie, etwas zu fördern: Lebenslust, Neugierde,
Kreativität, Spaß am Neuen.
Drogen werden häufig dort eingesetzt, wo etwas anderes fehlt. Sinn, Sensation, Abenteuer,
aber auch die Bereitschaft, negative Gefühle als Teil des Lebens zu akzeptieren. Unsere
Konsum-TV-Video-Computer-Gesellschaft ist wenig geeignet, diese Defizite zu beheben.
Selbstverständlich ist es wichtig, über Drogen und ihren Konsum, über Risiken und deren
Vermeidung zu informieren und aufzuklären.
Doch am besten gewappnet gegen Sucht sind Menschen, denen nichts fehlt, was Drogen
ihnen geben könnten.
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