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Eine Zusammenfassung von Sabrina Gantenbein
1 Systematik der Chordatiere
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Kennzeichnend für den Bau der Chordatiere ist das Stütz- und Bewegungssystem
des Rumpfes.
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1.1 1. Unterstamm: Schädellose
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Artenarme Gruppe von Meerestieren
Lanzettfischchen
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5 cm langes, durchscheinendes, Fisch ähnliches Tier, das sich vorwiegend am
flachen Meeresufer aufhält.
Strudelt mit dem freien vorderen Körperende Wasser herbei, dem es Nahrung und
Sauerstoff entzieht.
2 2. Unterstamm: Manteltiere
●
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gallertartigen, hauptsächlich aus Zellulose bestehenden Mantel
mit Hilfe von Cilien wird Wasser herangestrudelt, dem Plankton und Sauerstoff
entnommen werden.
Der typische Bau der Chordatiere tritt deutlich bei den Larven auf. Später erinnern
uns diese Tiere an Hohltiere oder Pflanzen.
3 3. Unterstamm: Wirbeltiere
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bereits in frühen Embryonalstadien bildet sich bei den Wirbeltieren um die Chorda
herum die gegliederte Wirbelsäure.
2 Klasse Kieferlose
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Heute nur noch wenige Vertreter dieser Wirbeltiere bekannt
Unbeschuppte, aalähnliche Tiere mit Knorpelskelett
Ohne Flossen, ohne Kiefer und ohne Kiefergelenk
Besitzen einen runden Saugmund, sieben Kiemenspalten auf jeder Seite
Beispiele: Rundmäuler, Bachneunauge, Flussneunauge
3 Klasse Fische
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Dem Leben im Wasser angepasste Wirbeltiere
Brust- und Bauchflossen sind paarig
Haut ist meist von Schuppen, Knochenschildern oder Hautzähnen bedeckt
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Atmung durch Kiemen, sind wechselwarm und besitzen einen einfachen
geschlossenen Blutkreislauf
1
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Unterklasse Knorpelfische
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Besitzen keine Schwimmblase
Paarige Brust- und Bauchflossen
Unterständiges Maul mit Kiefer und Kiefergelenk
Skelett besteht ganz aus Knorpel
Knorpelfische leben ausschliesslich von tierischer Nahrung
Beispiele: Haie, Rochen
2 Unterklasse Knochenfische
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Artenreichste Gruppe der Wirbeltiere überhaupt
Heute in den Meeren und im Süsswasser lebende Fischarten
Knöchernes Skelett mit gut ausgebildetem Schädel und Kiefer
1 Der äussere Bau der Fische
Gestalt
Die Fische weisen eine Stromlinienform auf, die dem Wasser ein Minimum an Widerstand
entgegensetzt.
Flossen
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Grösse, Form, Zahl und Ansatzstellen der Flossen am Körper sind bei den einzelnen
Fischarten unterschiedlich
Bilden wichtige Bestimmungsmerkmale
Rücken-, After -, und Schwanzflossen sind unpaarig
Brust- und Bauchflossen sind paarig
Haut
●
●
Haut der Fische besteht aus zwei Schichten, einer dünnen äusseren Oberhaut und
einer inneren Lederhaut.
Die Oberhaut enthält sehr viele Drüsenzellen, die ständig Schleim absondern. Dieser
verhindert den Reibungswiderstand beim Schwimmen, erschwert den Ansatz von
Parasiten und Krankheitserregern und schützt vor chemischen Einflüssen.
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In der Lederhaut stecken die dachziegelartig angeordneten Schuppen.
Färbung
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Dunkle, bläulich - grüne Körperoberseite und eine hell silberglänzende Unterseite ist
eine Schutzfärbung und dient als Tarnung. Die dunkel gefärbte Oberseite schützt den
Fisch vom Erkanntwerden von oben
Viele Fische können ihre Farbe dem jeweiligen Untergrund anpassen.
Verantwortlich dafür sind die Pigmentzellen, die in der Lederhaut liegen. Sie enthält
schwarze oder gelbrote Pigmente. Mit der Hilfe der Pigmente vermag ein Fisch seine
Farbe weitgehend dem Helligkeitsgrad des Untergrundes anzupassen.
In der Fortpflanzungsperiode tragen viele Fische ein sog. Hochzeitskleid.
Blaue, grüne und violette Farben kommen als Pigmente nicht vor. Die Farben
entstehen durch Streuung der Lichtstrahlen.
Die Sinnesorgane der Fische
1. der Sehsinn
Im Wasser ist der Sehsinn von untergeordneter Bedeutung. In der Ruhe ist das Auge auf
den Nahbereich eingestellt, ansonsten erkennt der Fisch Bewegliches das plötzlich
auftaucht. Die meisten Knochenfische können Farben wahrnehmen, was aber von Art zu
Art verschieden ist.
1. Geruchsinn
Riechstoffe im Wasser werden von den Sinneszellen wahrgenommen, die am Grunde der
beiden Nasengruben liegen. Neben der Futtersuche spielt der bei den meisten Fischen sehr
gut ausgebildete Geruchsinn auch bei der Warnung durch Artgenossen eine wichtige Rolle.
Er erleichtert auch das Erkennen von arteigenen und artfremden Fischen und von
Geschlechtspartnern.
1. Geschmacksinn
Die Geschmacksorgane sind in Form von Papillen über den ganze Körper des Fisches
verteilt. Gehäuft findet man sie im Maul, an den Lippen und in den Bartfäden. Er ist meist
sehr gut ausgebildet.
1. Gehörsinn
Das Ohr liegt bei den Knochenfischen geschützt in der Schädelhöhle und weist keine
Verbindung nach aussen auf. Es dient ausser dem Gehörsinn auch zur
Richtungsorientierung im Raum mit Hilfe der Schwerkraft (Gleichgewichtsinn). Viele Fische
können Geräusche erzeugen, Stimmbänder sind aber keine vorhanden
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1. Tastsinn
Feine Nervenendigungen, die über die ganze Haut verteilt sind, dienen dem Tastsinn, wobei
die Bartfäden äusserst empfindlich sind.
1. Strömungssinn
Gallertsäulchen dienen dem Fisch zur Wahrnehmung einer bereits schwachen Strömung.
Auch die Seitenlinie kann zur Wahrnehmung der Strömung verhelfen.
2 Der innere Bau der Fische
Die Schwimmblase
Dank der Schwimmblase vermag der Fisch seine Dichte dem des umgebenden Wassers
anzupassen, wodurch ein müheloses Schweben unter wechselnden Druckverhältnissen in
verschiedenen Wassertiefen, bei unterschiedlichen Temperaturen und Salzgehalten
ermöglicht wird. Die Schwimmblase entwickelt sich beim Embryo als eine Ausstülpung des
Vorderdarms.
Atmung und Blutkreislauf
Am Kopf bewegen sich dauernd Mund und Kiemendeckel, und zwar stets im gleichen Takt.
Der Fisch nimmt Wasser durch den Mund auf und stösst es bei den Kiemendeckeln wieder
aus. Dabei durchfliesst dieses die stark durchbluteten Kiemen, wo ihm Sauerstoff entzogen
wird.
Fische mit sehr hohem Sauerstoffbedürfnis leben im kalten, fliessenden Wasser. Fische mit
wenig Sauerstoffbedarf leben im stagnierenden Wasser.
Das Herz pumpt das sauerstoffreiche arterielle Blut aus den Kiemen in den ganzen Körper.
Das Blut besorgt auch den Rücktransport des Kohlendioxids und anderer Abfallstoffe zu
den Kiemen und zur Niere.
Venöses Blut sammelt sich im Venenvorhof und wird dann in die Vorkammer wieder zu den
Kiemen gepumpt.
Bei den Fischen als wechselwarme Tiere hängt die Intensität der Herztätigkeit von der
Umgebungstemperatur ab. Manche Fische fallen bei tiefen Temperaturen in den
Starrezustand.
3 Aus dem Leben der Fische
Die Fortpflanzung
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In der Laichzeit suchen die Weibchen und Männchen einen geeigneten Laichplatz auf. Die
Laichzeit der meisten einheimischen Fischarten liegt im Frühjahr. Wenn das Wasser eine
für die Entwicklung der Eier günstige Temperatur erreicht hat, finden sich die Fische meist
in Ufernähe im flachen Wasser ein. Dort stossen die Weibchen die in den Eierstöcken
herangereiften Eier aus. Sofort giesst das Männchen die in den Hoden gebildete
Samenflüssigkeit darüber.
Paarungsverhalten des Stichlings
Jede Handlung ist Auslöser für die nächst folgende:
Das Weibchen erscheint im Revier das Männchens und zeigt einen dicken Bauch.
Das Männchen reagiert darauf mit einem Zickzack-Tanz
Das Weibchen nimmt eine Demutshaltung schräg nach oben ein
Das Männchen schwimmt zu seinem Nest und das Weibchen folgt ihm.
Das Männchen zeigt dem Weibchen den Nesteingang, das Weibchen schlüpft hinein.
Das Männchen beklopft die Schwanzwurzel des Weibchens mit der Schnauze,
worauf das Weibchen ablaicht.
7. Wenn das Weibchens das Nest wieder verlassen hat, schlüpft das Männchen
seinerseits hinein und besamt die Eier.
8. Anschliessend bewacht es die Eier und die frisch geschlüpften Jungtiere.
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Wanderungen
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4 Klasse Lurche (Amphibien)
Die Amphibien machen in ihrer Entwicklung eine Verwandlung (Metamorphose) durch,
wobei sie sich aus Wassertieren zu Landtieren entwickeln. Die Lurche sind wechselwarme
Tiere und besitzen eine nackte, drüsenreiche Haut.
1 Übersicht über die Ordnungen
Froschlurche
Die erwachsenen Tiere haben keinen Schwanz mehr. Der Körper ist kurz und gedrungen,
die Hinterbeine sind bedeutend länger und kräftiger als die Vorderbeine. Diese ermöglichen
die typische hüpfende Fortbewegungsart. (Frösche, Kröten, Unken)
Schwanzlurche
Der Körper ist lang und schlank, der Schwanz ist auch bei den ausgewachsenen Tieren gut
ausgebildet. Beide Beinpaare sind ungefähr gleich stark. Fortbewegung passiert schreitend.
(Salamander, Molche)
Blindwühlen
Beinlose, wurmförmige Amphibien. Äusserliche Ähnlichkeit mit Regenwürmern, Körper sind
deutlich segmentiert. Leben unterirdisch und bewegen sich wühlend vorwärts; sie leben in
tropischen Gebieten.
2 Bau und Leben
1 Haut
Oberhaut (Epidermis)
Bei der Larve sind alle Zellen der Epidermis lebend. Beim erwachsenen Tier sind die
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äussersten Zellschichten verhornt und abgestorben. Sie bilden die Hornschicht, wie wir sie
bei jedem Land bewohnenden Wirbeltier finden. Sie ist sehr dünn und kann von Zeit zu Zeit
abgestreift werden. Der lebende Teil der Epidermis, die Keimschicht bildet sogleich wieder
neue Zellschichten, die verhornen.
Unterhaut
Die Unterhaut enthält viele Schleimdrüsen, welche die Körperoberfläche feucht halten. Alle
Amphibien, in besonderem Masse Kröten und Salamander, besitzen in der Haut Giftdrüsen.
Neben den Drüsenzellen finden sich in der Haut auch Zellen, die Pigmente enthalten,
denen die Tiere ihre charakteristische Färbung verdanken. Manche Amphibien sind zu
einem Farbwechsel befähigt, der entweder durch Hormone im Zusammenhang mit der
Fortpflanzungszeit gesteuert wird, oder aber, wie beim Laubfrosch, jederzeit und recht
rasch, innert Minuten oder Stunden, erfolgen kann.
Die dünne feuchte Haut ist zur Wasseraufnahme befähigt, sie schützen wenig effizient vor
der Verdunstung. Sie müssen also in Gebieten mit einem bestimmten Luftfeuchtigkeitsgrad
leben.
2 Atmung
Atmung durch Hautatmung, Kehlatmung, durch Senken und Heben der Kehle oder
Lungenatmung. Da Rippen und Zwerchfell fehlen, muss die Luft in die Lungen gepresst
werden.
Amphibien sind wechselwarme Tiere; die Körpertemperatur entspricht derjenigen der
Umgebung. Je mehr sich das Tier anstrengen muss, desto höher geht es in der Hierarchie
der Atmung.
3 Blutkreislauf
Das Herz enthält zwei Vorkammern und nur eine Herzkammer. Bei der Kaulquappe, die wie
ein Fisch lebt, fliesst im Herzen Blut, das nur wenig Sauerstoff enthält. Beim Frosch gelangt
arterielles Blut aus den Lungen in die linke Vorkammer. Es wird in der Vorkammer
weitgehend gemischt.
4.2.4. Skelett
Das Skelett der Schwanzlurche ist sehr fein. Es besteht weitgehend aus Knorpel und ist nur
wenig verkalkt. Es besitzt daher nur eine geringe Tragfähigkeit.
Die Froschlurche sind in der Lage, teilweise sehr weite Sprünge durchzuführen. Das Skelett
ist also erheblich höheren Belastungen ausgesetzt, als das bei den Schwanzlurchen der
Fall ist, darum ist es auch stärker gebaut.
4 Sinnesorgane
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Das Auge der Amphibien nimmt nur Bewegungen wahr. Deshalb werden auch nur sich
bewegende Kleintiere als Beute erkannt. Molche, Salamander und Unken ergreifen die
Beute direkt mit dem Kiefer, wobei der Frosch seine Schleuderzunge benutzen kann. Die
Beute wird vor dem Verschlucken noch mit dem Geschmacksinn geprüft. Geruchsinn spielt
beim Auffinden der Beute eine wichtige Rolle.
Der Gehörsinn ist sehr gut entwickelt. Wahrgenommen werden aber nur relativ tiefe Töne.
Wichtig zum Erkennen der Rufe der arteigenen Männchen während der Fortpflanzungszeit.
3 Fortpflanzung
Die Männchen umklammern die in der Regel grösseren Weibchen mit den Vorderbeinen
und werden so von ihnen oft während mehreren Tagen umhergetragen. Während des
Umherschwimmens stösst das Weibchen seine Eier aus, und gleichzeitig lässt das
Männchen seine Samenflüssigkeit darüber fliessen. Nach der Eiablage trennen sich die
Partner.
Paarungsverhalten der Molche:
1. Das Männchen stellt sich rechtwinklig vor das Weibchen und fächelt ihm mit dem
Schwanz Duftstoffe zu.
2. Das Männchen schreitet voran, das Weibchen folgt.
3. Das Männchen setzt sein Samenpaket ab
4. Beim Weiterschreiten nimmt das Weibchen den Spermatophor in seine Kloake auf
4 Metamorphose
Bei den Amphibien findet nicht nur ein Wachstum statt, sondern eine tiefgreifende
Umwandlung von einer fischähnlichen, kiemenatmenden Larve ohne Beine in eine
lugenatmendes, vierfüssiges Landwirbeltier.
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Besonders markant ist die Verwandlung bei den Froschlurchen. Da die Schwanzlurche ihr
Körperform nicht verändern und bereits als Larven eine räuberische Lebensweise zeigen,
ist der Umwandlungsprozess bei ihnen weniger tiefgreifend als bei den Froschlurchen.
5 Die einheimischen Amphibien
Wasserfrosch
Der Wasserfrosch ist keine selbständige Art, sondern ist eine Kreuzung des See- und
Tümpelfrosches. Es hat sich gezeigt, dass bei der Kreuzung dieser beiden Arten ein
Wasserfrosch entsteht. Paaren sich diese wiederum unter sich, entstehen
überlebensunfähige Nachkommen.
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Grasfrosch
Grasfrösche suchen das Wasser nur zum Laichen auf. Sie sind sonst weitab vom Wasser
zu finden.
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Laubfrosch
Der Laubfrosch ist ein geschickter Kletterer. Haftscheiben an den Zehen ermöglichen es
ihm, an glatten Oberflächen, sogar an Glasscheiben hochzuklettern.
Erdkröte
Die Erdkröte ist ausserordentlich standorttreu. Sie laicht jedes Jahr immer wieder im selben
Gewässer, in dem sie sich selbst entwickelt hat. Man erkennt sie an ihrer warzigen Haut.
Das Weibchen legt den Laich in langen Schnüren ab.
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Die Geburtshelferkröte
Eine Geburtshelferkröte gehört eigentlich zu den Unken, da sie die Zunge nicht hervor
schnellen kann, wie die normalen Frösche und Kröten. Das Männchen wickelt die kurze
Laichschnur um seine Hinterbeine und trägt sie so herum.
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Der Feuersalamander
Die auffällig gelbe Farbe des Feuersalamanders gilt als Warnfarbe; seine Haut ist sehr
giftig. Die Eier werden im Körper des Weibchens zurückbehalten, bis die Larven schlüpfreif
sind. Man nennt dies Ovoviviparie.
Der Alpensalamander
Der völlig schwarze, zeichnungslose Alpensalamander ist ein ausgesprochenes Gebirgstier
und lebt in den Alpen. Die Eier werden nicht abgelegt, sondern im Körper zurückbehalten.
Alle bis auf zwei Eier zerfallen. Die Entwicklung im Mutterleib dauert zwei bis drei Jahre. Es
schlüpfen vollständig entwickelte Jungtiere. (Anpassung an die besonderen klimatischen
Verhältnisse der alpinen Regionen)
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5 Klasse Kriechtiere (Reptilien)
Die Reptilien stammen von altertümlichen Amphibien ab. Sie haben endgültig den
Übergang zum Landleben vollzogen. Das zeigt sich in erster Linie im Bau der Haut und im
Umstand, dass die dotterreichen, beschalten Eier an Land abgelegt werden. Die Reptilien
haben eine verlängerte Embryonalentwicklung im Ei. Reptilien sind wechselwarme Tiere
und daher vor allem in den warmen Regionen der Erde beheimatet.
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5.1 Übersicht über die Ordnungen
Krokodile
●
●
●
●
Die grössten, heute lebenden Reptilien und leben amphibisch.
Legen die Eier jedoch an Land ab.
Besitzen in der Haut grosse Hornplatten, die von Knochenschuppen unterlagert sind.
Bewohnen die Tropen der ganzen Welt
Brückenechsen
●
●
●
Lebt heute in der Abgeschiedenheit von Neuseeland.
Unterscheidet sich äusserlich kaum vom Leguan; Bau des Schädels lässt aber
Sonderstellung klar werden.
Am Rand des Aussterbens
Schildkröten
●
●
●
Knochenpanzer, bei den meisten Arten mit Hornplatten überdeckt und den Körper
schützt. Kopf und Extremitäten können im Panzer zurückgezogen werden.
Eiablage an Land
Meeresschildkröten sind heute bedroht
Schuppenkriechtiere
●
●
●
Kleine, regelmässig angeordnete Hornschuppen
Durch Häutung wird die Hornhaut regelmässig ersetzt.
Grösste Unterordnung
1. Eidechsenartige
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●
●
●
●
●
Lider sind beweglich
Bauch ist mit kleinen Schuppen besetzt
Häutung in Fetzen
Beinpaare sind vorhanden, können aber auch vollständig fehlen
Beispiele: Leguane, Agame, Chamäleons und Warane, Eidechsen
1. Schlangen
●
●
●
●
●
Augenlider sind stets zur durchsichtigen Brille verwachsen
Ringe am Bauch
Häutung in einem Stück
Beine vollständig verkümmert
Beispiele: Anakonda, Netzpython
2 Bau und Leben
1 Haut
●
●
●
●
●
●
Dicke, trockene Hornschicht überzieht den Körper in Form von Schuppen, Schildern
oder Platten
Bildung der Oberhaut
Schutz vor Verletzungen
Schränkt die Wasserverdunstung stark ein, Reptilien sind befähigt in sehr trockener
Umgebung zu leben.
Drüsenfrei
Pigmente in der Unterhaut
2 Atmung
●
●
Lungenatmung
Gut ausgebildete Rippen ermöglichen zusammen mit der entsprechenden Muskulatur
ein Füllen, bzw. Entleeren der Lunge
3 Skelett und Fortbewegung
●
●
●
Gut entwickelte Rippen, die der Atmung dienen.
Beine stehen seitlich ab, der Bauch berührt bei der Fortbewegung den Boden ( =
Schlängelschreiten der Eidechsen)
Schlange schlängelt, rasches Vorwärtskommen
4 Blutkreislauf
●
Weiterentwicklung und Verbesserung des Amphibienkreislaufs
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●
●
Vermehrte Trennung von arteriellem und venösem Blut
Herzkammer in zwei Hälften geteilt (Lungenarterien nur venöses und Aortenwurzeln
nur arterielles Blut erhalten)
5 Sinnesorgane
Augen
●
●
Augen der Eidechsen sehr leistungsfähig, Farben können erkannt werden, Lider und
Nickhaut verschliessbar
Augen bei den Schlangen nehmen in erster Linie Bewegungen wahr
Gehörsinn
●
●
●
Fehlt den Schlangen, sie nehmen aber Erschütterungen des Bodens wahr
Gehör der Eidechsen ist sehr gut entwickelt, Trommelfell ist äusserlich zu erkennen
Schlangenzüngeln: Die Spitzen der gespaltenen Zungen nehmen Duftstoffe auf
Geruchsinn
●
●
Für die Schlangen das wichtigste Organ zum Erkennen der Beute
Können so einer Spur folgen
Grubenorgan
●
●
Nimmt Infrarot, also Wärmestrahlung, wahr
Kann auch bei absoluter Dunkelheit die Annäherung eines warmblütigen Beutetiers
bemerken
6 Gift
Nervengift
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Beeinträchtigung der Nervenfunktionen und somit Lähmungen
Betroffen wird die Atemmuskulatur, was zum Erstickungstod führt.
Blutgift
●
●
●
●
Greift Blut und Blutgefässe an
Folgen sind innere Blutungen und Gewebezerstörungen
Dient primär zum Beuteerwerb und hilft auch bei der Verdauung
Dient auch als Verteidigungswaffe
Massnahmen
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●
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1 % der unbehandelten Bisse nehmen einen tödlichen Lauf
Gebissene müssen möglichst ruhig bleiben. Aufregung und starke Bewegung
beschleunigen den Blutkreislauf und damit die Verteilung im Körper
Stauung: Bisswunde muss abgebunden werden, aber immer wieder gelockert
werden, damit der Arm nicht abstirbt.
Serum
3 Die einheimischen Reptilien
Sumpfschildkröte
●
●
Lebt in stehenden oder langsam fliessenden Gewässern
Nahrung besteht aus allerlei kleinen Tieren, die sie tauchend und schwimmend
erbeutet
●
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Überwintern in Kältestarre im Bodenschlamm
Smaragdeidechse
●
●
●
Kann eine Gesamtlänge von 40 cm erreichen
Grüne Farbe, Männchen hat ausserdem eine blaue Kehle
Tessin und Wallis
Zauneidechse
Die Zauneidechse ist unsere häufigste Eidechse. Das Weibchen ist braun gefärbt, mit
deutlichen dunklen Flecken. Das Männchen hat zum Teil grüne Flanken.
Die Blindschleiche
Obwohl unsere Blindschleiche grosse Ähnlichkeit mit Schlangen hat, ist sie wegen der
kleinen Schuppen am Bauch und der beweglichen Lider eindeutig eine Echse. Die
Blindschleiche lebt in der ganzen Schweiz und ist vorallem dämmerungsaktiv. Sie ernährt
sich von Schnecken, Würmern und Insekten
Ringelnatter
Die Ringelnatter kommt in der ganzen Schweiz vor und ist bei weitem die häufigste
einheimische Schlange. Sie ist stark ans Wasser gebunden und schwimmt und taucht sehr
gut. Nahrung besteht aus Fröschen und anderen Amphibien.
Die Aspisviper und die Kreuzotter sind unsere giftigen einheimischen Schlangen.
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6 Klasse Vögel
1 Bau und Leben
1 Das Skelett
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●
●
Bestreben nach Gewichtseinsparung ohne Preisgabe der Stabilität.
Dünne, schalenartige Knochen
Brustbeinkamm dient als Ansatzstelle für die Flugmuskeln
2 Die Atemorgane
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●
●
●
Beim Einatmen streicht die Luft durch die Lunge und wird in die Luftsäcke gesogen.
Beim Ausatmen werden die Luftsäcke durch Druck entleert.
Lungen stellen also ein durchlaufendes, feines Rohrsystem dar.
Die aufgeblasenen Luftsäcke nehmen etwa ein Viertel des Körpervolumens ein,
enthalten somit einen grossen Luftvorrat
Luftsäcke helfen bei der Wärmeregulierung, beim Singen und beim Auftrieb.
3 Nahrung und Verdauungsorgane
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Verdauungsorgane sind aufs Fliegen abgestimmt. Fliegen braucht viel Energie; das
Körpergewicht muss aber möglichst tief gehalten wewrden.
Rasche Verdauung
Nahrung mit viel Fett und Eiweiss, kann rascher verdaut werden als pflanzliche
Nahrung.
Drüsenmagen mit Verdauungssäften, kräftiger Muskelmagen wird Nahrung zerrieben.
Steinchen ersetzten die fehlenden Zähne.
Gewölle: Unverdauliches wird von Greifvögeln wieder herausgewürgt.
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Vogelstimmen
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Nur Männchen singen
Warnruf: Artgenossen werden auf drohende Gefahren aufmerksam gemacht
Lockruf: Verständigung innerhalb der Art
Bettelrufe von Jungvögeln
Mit dem Gesang steckt das Männchen sein Revier ab und warnt gleichzeitig
männliche Artgenossen vor dem Eindringen.
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Balzrufe
5 Sinnesorgane und ihr Leistungen
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Auge und Ohr sind die wichtigsten Fernsinne: Die Zahl der lichtempfindlichen Zellen
ist grösser, darum können Vögel viel genauer sehen und ausserdem haben sie ein
besseres Auflösungsvermögen.
Gleichgewichtssinn spielt beim Fliegen eine ausserordentlich wichtige Rolle
Schlechte Riecher, kein guter Geschmacksinn
6 Fortpflanzung und Brutpflege
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Eizellen der Weibchen bestehen aus einer riesigen Dottermenge
Die reifen Eizellen gelangen in den Eileiter, werden befruchtet und wandern im
Eileiter der Kloake zu.
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Durch Ausscheidung der Eileiters lagert sich das Eiweiss, die Schalenhaut und die
Kalkschale um den Eidotter.
Vögel leben in der Brutzeit paarweise (Ausnahme: Kukuck, ein Brutparasit)
Pro Tag wird höchsten ein Ei abgelegt. Das Brüten beginnt bei den Singvögeln im
allgemeinen erst, wenn das Gelege fertig ist, so sind alle Eier gleich entwickelt, und
die Jungen schlüpfen gleichzeitig.
2 Tierwanderung
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Vogelzug konzentriert sich vorallem auf Herbst und Frühling
Genaue Angaben über Kennzeichnung mit Ringen. Beringung gibt Auskunft über
Herkunft, Zugwege und –richtungen, Winterquartier, wichtige Raststationen,
Brutorttreue und zuweilen auch über die in einer bestimmten Zeit zurückgelegte
Strecke.
Nur wenige Arten wandern in grossen Schwärmen, viele wandern sogar nachts.
Störche nützen die Aufwinde bei der Wanderung aus: sie schrauben sich an
günstigen Stellen in die Höhe, gleiten dann in Zugrichtung weiter bis zur nächsten
günstigen Stelle.
Orientierung: Viele Nachtzieher orientieren sich nach den Sternen. Tags ziehende
Arten dient vorwiegend die Sonne als Orientierungshilfe. Auch das Magnetfeld der
Erde kann führend wirken.
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