Präsentation 30.04.11

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09.05.2011
Übersicht
Programm 30.04.11
Veranstaltungsreihe StadtWilNatur: Ziele, Organisation
Amphibien und Reptilien: Systematik und Evolution, Artenkunde,
Beziehung zum Menschen, Ökologie, Gefährdung und Schutz
Besichtigung von lebenden Amphibien «in vitro»
Exkursion: virtuell im Teil Gefährdung und Schutz
Herzlich willkommen!
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Zur Person
Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Sebastian Koller
Veranstaltungen
Jahrgang 1988, aufgewachsen und wohnhaft in Wil
Jeweils am Samstagvormittag
1994-2002 Volksschule in Wil
30. April: Jurassic Park Light
2002-2006 Lateingymnasium an der Kantonsschule Wil
7. Mai: Säugetiere in der Stadt
Seit 2006 Studium der Veterinärmedizin an der Universität ZH
14. Mai: Der frühe Vogel fängt den Wurm
Seit 2005 Vorstandsmitglied, seit 2007 Aktuar der Naturgruppe Salix
21. Mai: Es grünt so grün in Wil
2008-2009 Vorstandsmitglied und Sekretär der IG Weierwisen
28. Mai: Geheimnisse im Wasser
Seit 2009 Vorstandsmitglied und Vizepräsident des Vereins WIFONA
18. Juni: Von Nützlingen, Schädlingen, Lästlingen und Killer-Insekten
Seit 2010 Mitglied des Stadtparlaments
Infos und Anmeldung: www.stadtwilnatur.ch
2010-2011 Projektleitung StadtWilNatur
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Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Warum StadtWilNatur?
Warum StadtWilNatur?
Stadt will Natur
Wil als Stadt
Bedürfnis des (urbanen) Menschen nach Natur
Urbanisierung: Grünräume werden seltener und damit wertvoller
Natur = Erholung, Inspiration, Animation, Gesundheit…
Natur in der Stadt = Lebensqualität
«Wer der Natur Raum nimmt, muss dem Raum Natur geben!»
Wil und Natur
Natur will Stadt
Altstadt mit umgebenden Grünräumen als städtebauliches «Kapital»
Wildtiere und -pflanzen erobern neuen Lebensraum in
von Wil
Siedlungsgebieten
Natur im Siedlungsraum als wesentlicher Faktor für eine
Potenzial dieses Lebensraums für
qualitätsvolle Stadtentwicklung
den Erhalt der Biodiversität
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Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Ziel: Naturschutz im Siedlungsraum
Dank
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Kurt Leuenberger und Marc Rudolf
Referenten: Peter Stutz, Ruth Niedermann, Jürg Blum, Guido Bundi,
Aufwertungs- und
Schutzmassnahmen
Guido Zurburg und Markus Allemann
Vorstand der Naturgruppe Salix
Inventarisierung,
Bestandesaufnahme
VHS Wil: Dr. Gerhard Kasper und Susanne Kasper
Stadt Wil: Stadtplaner René Haefeli, Mitarbeiter des Werkhofs
Kooperationen/Netzwerk aufbauen
Sponsoren
Sensibilisierung: Bevölkerung, Behörden,
Medien usw.
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Veranstaltungsreihe StadtWilNatur
Referat
Sponsoren
Jurassic Park Light
Amphibien und Reptilien in der Stadt Wil
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Einleitung
Einleitung
Jurassic Park – der Film
Jurassic Park – der Film
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Quelle: http://brightwalldarkroom.tumblr.com
Quelle: www.play3.de
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Schema: Dinosaurier bedrohen Menschen
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Einleitung
Einleitung
Jurassic Park – der Film
Jurassic Park Light – die Realität
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Quelle: http://brightwalldarkroom.tumblr.com
Foto: S. Koller
Schema: Dinosaurier bedrohen Menschen
Schema: Menschen bedrohen «Dinosaurier» (bzw. ihre Verwandten)
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Einleitung
Systematik und Evolution
Jurassic Park Light – die Realität
Dinosaurier, Amphibien, Reptilien – was
haben sie miteinander zu tun?
Enger evolutionsbiologischer Zusammenhang
Sehr alte Tiergruppen
Vielen Leuten ist der Unterschied zwischen Amphibien und Reptilien
nicht klar (…auch solchen, die es wissen müssten, z. B. Lehrer,
Tierärzte…)
Amphibien und Reptilien wurden auch von der Wissenschaft lange «in
einen Topf geworfen»: Herpetologie = Teilgebiet der Zoologie, das sich
Quelle: www.frankenpost.de
Schema: Menschen bedrohen «Dinosaurier» (bzw. ihre Verwandten)
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mit Amphibien (Lurchen) und Reptilien (Kriechtieren) befasst
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Quiz: Was ist richtig, was ist falsch?
Evolution der Wirbeltiere
a)
Die Dinosaurier waren Amphibien: falsch, sie waren Reptilien
Kieferlose Fische
b)
Amphibien sind aus den Dinosauriern entstanden: falsch, Dinosaurier (Reptilien) sind
Knorpelfische
aus den Amphibien hervorgegangen
Knochenfische
c)
Krokodile sind die nächsten lebenden Verwandten der Dinosaurier: richtig, siehe
Amphibien
nächste Folie
d)
Reptilien
Schildkröten
Reptilien waren die ersten landlebenden Wirbeltiere: richtig, Amphibien waren noch
Schlangen/Echsen
unvollständig an das Landleben angepasst, Vögel und Säugetiere entstanden später
e)
Amphibien sind vor ca. 2 Mio. Jahren entstanden: falsch, vor ca. 370 Mio. Jahren!
f)
Als die Amphibien entstanden, gab es noch keine Säugetiere: richtig, siehe nächste
Krokodile
Dinosaurier
Säugerähnliche Reptilien
Folie
Vögel
g)
Fische sind stammesgeschichtlich älter als Reptilien: richtig, siehe nächste Folie
Säugetiere
h)
Amphibien stehen stammesgeschichtlich zwischen den Fischen und den Reptilien:
500
richtig, siehe nächste Folie
370
320
60
0
Mio. Jahre v. u. Z.
Adaptiert aus: Cox et al., Dinosaurier und andere Tiere der Vorzeit, Mosaik Verlag, 1989
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Lungenfische – Vorfahren der Amphibien
Ichthyostega – der erste Vierfüsser
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Quelle: www.dahmstierleben.de
Der afrikanische Lungenfisch (Protopterus annectens) überdauert
Quelle: www.multi.fi
Trockenperioden in einer selbst gebildeten Schleimkapsel und atmet
Verschiedene Rekonstruktionen von Ichthyostega stensioei
währenddessen über seine Lungen!
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Lebenszyklus der Amphibien
Lebenszyklus der Amphibien
Metamorphose
… eine Regel mit Ausnahmen…
Larve, lebt aquatisch, atmet über Kiemen;
Quelle: www.fotocommunity.de
Embryonal-
Imago, lebt an Land, atmet über
Lungen; Foto: S. Koller
entwicklung
Quelle: www.salzburg.gv.at
Laich, in Gewässer abgelegt;
Quelle: www.teichchaoten.de
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Sexuelle
Beispiel: Das Weibchen des Alpensalamanders (Salamandra atra) gebärt
Reproduktion
voll entwickelte Jungtiere
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Hylonomus – das erste Reptil
Lebenszyklus der Reptilien
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Jungtiere schlüpfen als voll entwickelte Reptilien (kein Larvenstadium!)
Quelle: www.wikipedia.org
Ei, wird an Land abgelegt, ist durch Schale
Adultes Reptil; Quelle:
vor Austrocknung geschützt; Quelle:
www.bund-hessen.de
www.herpetofauna-nrw.de
Rekonstruktion von Hylonomus lyelli
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Sexuelle Reproduktion
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Lebenszyklus der Reptilien
Amphibien vs. Reptilien: Gemeinsamkeiten
…eine Regel mit Ausnahmen…
Thermoregulation: wechselwarm, benötigen Temperaturen über dem
Gefrierpunkt für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen
Jahresaktivität: halten in den gemässigten Klimazonen eine Winterruhe
Ernährung: bis auf wenige Ausnahmen räuberisch
Diverse anatomische und physiologische Ähnlichkeiten
Quelle: www.oagkreisunna.de
Beispiel: die Waldeidechse (Zootoca vivipara) ist lebendgebärend
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Amphibien vs. Reptilien: Unterschiede
Amphibie oder Reptil?
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Eihülle: gallertig (A.) vs. lederartig oder verkalkt (R.)
Individualentwicklung: mit (A.) vs. ohne (R.) Larvenstadium
Haut: wenig verhornt und wasserdurchlässig (A.) vs. stark verhornt (R.)
Umweltansprüche: feucht-warmes Klima (A.) vs. trocken- oder
feuchtwarmes Klima (R.)
Atmung: Kiemen-, Kehl-, Haut- und Lungenatmung (A.) vs. reine
Lungenatmung (R.)
Tagesaktivität: mehrheitlich nachtaktiv (A.) vs. mehrheitlich tagaktiv (R.)
Quelle: www.zoohaussenti.ch
Reptil (Lampropeltis triangulum, Dreiecksnatter oder Milchschlange)
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Amphibie oder Reptil?
Amphibie oder Reptil?
Quelle: http://modules.drs.ch
Quelle: http://www.club100.net
Amphibie (Boulengerula niedeni, Sagalla-Blindwühle)
Reptil (Anguis fragilis, Blindschleiche)
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Amphibie oder Reptil?
Amphibie oder Reptil?
Quelle: www.froschnetz.ch
Quelle: www.nvv-kaiseraugst.ch
Amphibie (Salamandra salamandra, Feuersalamander)
Reptil (Podarcis muralis, Mauereidechse)
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Amphibie oder Reptil?
Amphibie oder Reptil?
Foto: S. Koller
Foto: R. Bösch
Amphibie (Mesotriton alpestris, Bergmolch)
Amphibie (Hyla arborea, Europäischer Laubfrosch)
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Systematik und Evolution
Systematik und Evolution
Amphibie oder Reptil?
Amphibie oder Reptil?
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Foto: S. Koller
Quelle: http://www.natur-server.com
Amphibie (Bufo calamita, Kreuzkröte)
Reptil (Emys orbicularis, Europäische Sumpfschildkröte)
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Artenkunde
Artenkunde
Welche Schweizer Amphibien sind giftig?
Gibt es in der Schweiz Giftschlangen?
Grundsätzlich: Alle Amphibien produzieren giftige Hautsekrete (…aber
Ja, zwei einheimische Arten:
nicht alle sind für den Menschen giftig!)
a) Laubfrosch: Hautsekret v.a. gegen Mikroben
b) Feuersalamander: Hautsekret schleimhautreizend beim Menschen,
stark toxisch bei Verzehr
Quelle: www.karch.ch
c) Erdkröte: Hautsekret schleimhautreizend beim Menschen, stark toxisch
Aspisviper (Vipera aspis)
bei Verzehr
Quelle: www.nzz.ch
d) Teichmolch: Hautsekret v.a. gegen Mikroben
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Kreuzotter (Vipera berus)
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Artenkunde
Artenkunde
Unterscheidung von giftigen und ungiftigen
Schlangenarten in der Schweiz?
Welche Arten finden wir in Wil?
a) Schwarze Schlangen sind nie giftig: falsch, es gibt vollständig
Arten mit speziellen Umweltansprüchen kaum im Siedlungsraum
schwarze Individuen bei den meisten einheimischen Schlangenarten
b) Giftige Arten haben schlitzförmige Pupillen, ungiftige runde: richtig in
Generell: anpassungsfähige, häufige Arten
Spezialfall in Siedlungsnähe: ausgesetzte / entwichene Exoten
Legende zur nachfolgenden Systematik:
Vorkommen innerhalb der Stadt Wil gesichert
der Schweiz, aber Vorsicht im Ausland
c) Schlagen mit > 1 m Gesamtlänge sind nie giftig: richtig, einheimische
Giftschlangen bleiben kleiner als 90 cm
Vorkommen in der Region Wil möglich
Vorkommen in der Region Wil m. o. w. ausgeschlossen
d) Schlangen auf über 1000 m über Meer sind nie giftig: falsch,
Kreuzotter und Aspisviper kommen gerne bis 2500 m ü. M. vor!
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Artenkunde
Artenkunde
Amphibien der Schweiz (20 Spezies)
Amphibien in Wil
Klasse Amphibien
Ordnung
Froschlurche
Ordnung
Schwanzlurche
Familie Salamander
Familie
Scheibenzüngler
Familie Unken
Familie Kröten
Familie Echte
Frösche
Familie Laubfrösche
Erdkröte
Europ. Laubfrosch
Kleiner
Wasserfrosch
Feuersalamander
Wechselkröte †
Ital. Laubfrosch
«Teichfrosch»
Fadenmolch
Kreuzkröte
Alpensalamander
Geburtshelferkröte
Gelbbauchunke
Seefrosch
Teichmolch
Grasfrosch
Bergmolch
Springfrosch
Foto: S. Koller
Ital. Springfrosch
Ital. Kammolch
Quelle: A. Meyer et al.: Auf Schlangenspuren
Nördl. Kammolch
Schilfzone am Stadtweier: «Hauptquartier» der Amphibien in Wil
und Krötenpfaden, Haupt Verlag
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Artenkunde
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Artenkunde
Reptilien der Schweiz (14 Spezies)
Bergmolch (Mesotriton alpestris)
Klasse Reptilien
Ordnung
Schuppenkriechtiere
Ordnung Schildkröten
Keine Unterordnung
Familie
Sumpfschildkröten
Unterordnung
Schlangen
Unterordnung Echsen
Familie Schleichen
Europ.
Sumpfschildkröte
Blindschleiche
Familie Eidechsen
Familie Nattern
Familie Vipern
Zauneidechse
Schlingnatter
Aspisviper
Waldeidechse
Gelbgrüne
Zornnatter
Kreuzotter
Westl.
Smaragdeidechse
Vipernatter
Mauereidechse
Ringelnatter
Foto: S. Koller
Quelle: www.geo.de
Würfelnatter
Links: Landtracht; rechts: Weibchen bei Eiablage an Wasserpflanze
Quelle: A. Meyer et al.: Auf Schlangenspuren
Äskulapnatter
und Krötenpfaden, Haupt Verlag
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Artenkunde
Artenkunde
Bergmolch (Mesotriton alpestris)
Bergmolch (Mesotriton alpestris)
Adulte 6-11 cm lang, W meist grösser als M
Männchen in
Oranger Bauch, Oberseite in Landtracht unauffällig und trocken
Wassertracht
Wassertracht: W marmoriert, M blau mit schwarz geflecktem Kamm
Wanderung Adulte zum Laichgewässer im Februar/März,
Quelle: www.digital-nature.de
Rückwanderung oft erst im Sommer, Distanz bis 500 m
Metamorphose und Abwanderung der Jungtiere: Sommer/Herbst
Weibchen in
Überwinterung: an Land oder im Wasser
Wassertracht
Sehr anpassungsfähige Art, nutzt verschiedenste stehende und
langsam fliessende Gewässer, besonders häufig in Gartenteichen
Nahrung: Würmer, Schnecken etc., auch Froschlaich, Amphibienlarven
Quelle: www.esacademic.com
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Artenkunde
Artenkunde
Erdkröte (Bufo bufo)
Erdkröte (Bufo bufo)
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Adulte 6-10 cm lang (Alpennordseite), W meist grösser als M
Wanderung Adulte zum Laichgewässer: Februar/März; Rückwanderung
Richtung Sommerlebensraum direkt anschliessend, Distanz bis 4 km
Paarungsrufe: metallisches, eher leises «öäck öäck»
Laichschnüre bis 5 m lang
Metamorphose und Abwanderung der Jungtiere: Sommer/Herbst
Überwinterung an Land
Laichgewässer: meist grössere Gewässer, besonnt, Fische und Molche
Fotos: S. Koller
Charakteristik: braun bis grau gefärbt, warzige oft trockene Haut
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werden relativ gut toleriert
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Artenkunde
Artenkunde
Erdkröte (Bufo bufo)
Grasfrosch (Rana temporaria)
Fotos: S. Koller
Charakteristik: stets feuchte Haut, dunkle Schläfenregion, Färbung sehr
Quelle: www.schule-bw.de
Laichschnüre (Merkmal der Familie «Echte Kröten»)
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variabel (versch. Farbtöne, mit oder ohne schwarze Flecken)
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Artenkunde
Artenkunde
Grasfrosch (Rana temporaria)
Grasfrosch (Rana temporaria)
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Adulte 7-11 cm lang, W meist grösser als M
Wanderung Adulte zum Laichgewässer: Februar/März; Rückwanderung
direkt anschliessend, Distanz bis 1 km
Paarungsrufe: leises knurren
Laichballen mit mehreren hundert Eiern
Metamorphose und Abwanderung der Jungtiere: Sommer/Herbst
Überwinterung an Land oder im Wasser
Fotos: S. Koller
Links: einheitlich braun gefärbtes Individuum; rechts: Jungtier
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Sehr anpassungsfähige Art, nutzt verschiedenste stehende und
langsam fliessende, auch temporäre Gewässer
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Artenkunde
Artenkunde
Grasfrosch (Rana temporaria)
Wasserfrösche (Pelophylax sp.)
Quelle: www.naturzentrumglarnerland.ch
Quelle: www.schoepfung.eu
Quelle: www.zh.ch
Charakteristik: stets feuchte Haut, mehrheitlich grün gefärbt mit heller
Ansammlung von Laichballen des Grasfrosches
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Rückenlinie und dunklen Flecken, M quakt mit seitlichen Schallblasen
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Artenkunde
Artenkunde
Wasserfrösche (Pelophylax sp.)
Zauneidechse (Lacerta agilis)
Adulte 5-12 cm lang, W meist grösser als M
2 «Arten», schwer zu unterscheiden, komplizierte genet. Verhältnisse
Ganzjährig im Wasser oder in Wassernähe, Laichzeit ab April
M: seitliche Schallblasen, lautes, schnarrendes Quaken, oft auch im
Sommer (ausserhalb Laichzeit) zu hören
Laichballen mit wenigen hundert Eiern
Metamorphose und Abwanderung der Jungtiere: Sommer/Herbst
Überwinterung im Wasser oder an Land
Links: Männchen (grüne Flanken v.a. während Fortpflanzungsperiode);
Bevorzugen permanente, sonnige Gewässer
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Quelle: www.maurer-ulrich.de
Quelle: www.gnvu.ch
rechts: Weibchen (mit nachgewachsenem Schwanz, kürzer als normal)
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Artenkunde
Artenkunde
Zauneidechse (Lacerta agilis)
Zauneidechse (Lacerta agilis)
Adulte bis 22 cm lang
Aktiv ab März/April
Paarung im Frühjahr/Frühsommer
Eiablage 4-6 Wo später an sonnigen Stellen in selbstgegrabene
Eigruben oder unter flache Steinplatten
Anpassungsfähig, bevorzugt sonnige Hanglagen und Altgras
Fähigkeit zur Autotomie («Schwanzabwerfen» zur Verwirrung von
Fressfeinden)
Foto: S. Koller
Habitat der Zauneidechse an der ob. Hofbergstrasse in Wil
Sebastian Koller, 30.04.11
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Artenkunde
Artenkunde
Blindschleiche (Anguis fragilis)
Blindschleiche (Anguis fragilis)
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Adulte 35 bis max. 50 cm lang
Ist nicht blind! («blind» kommt von «blenden», glänzende Schuppen!)
Versteckte Lebensweise, zeigt sich selten «freiwillig»
Anpassungsfähig, bevorzugt kraut-/altgrasreiche Habitate (Deckung)
Oft in der Nähe von Komposthaufen (feucht-warme Bedingungen)
Quelle: www.bogon-naturfoto.de
Quelle: www.terrainspira.ch
Aktiv ab März/April
W pflanzen sich aller 2-3 Jahre fort: Paarung im Frühjahr, Geburt von
Links: Männchen (einheitlich braun gefärbt); rechts: Weibchen (dunkle
Gehört zu den Echsen! Fähigkeit zur Autotomie (fragilis = zerbrechlich)
Flanken und Rückenlinie)
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2-21 Jungen im Spätsommer bis Herbst
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Beziehung zum Menschen
Beziehung zum Menschen
Naturvölker in den Tropen
Antike
z. B. Indianer in Kolumbien, Bergvölker in Vietnam
Frösche als Symbol von Fruchtbarkeit und Reichtum
Erklärung: Auftreten in Regenzeit, hohe Nachkommenzahl
Quelle: www.fmh.ch
Quelle: www.henryschein-vet.de
Äskulapstab als Symbol der Medizinalberufe
Quelle: M. Niekisch: WAS IST WAS – Amphibien und Reptilien, Tessloff Verlag
Quelle: www.wikipedia.org
Quelle: www.bund-hessen.de
Asklepios, griechischer Gott der Heilkunst
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Beziehung zum Menschen
Beziehung zum Menschen
Bibel
Bibel
2
Äskulapnatter
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«Aaron streckte seine Hand über die Gewässer Ägyptens aus. Da stiegen
die Frösche herauf und bedeckten ganz Ägypten.»
9
«Der Herr erfüllte Mose die Bitte und die Frösche in den Häusern, in den
Höfen und auf den Feldern.»
10 «Man
sammelte sie zu riesigen Haufen und das ganze Land stank davon
dem Gestank.»
Quelle: http://media.kunst-fuer-alle.de
Sinnbild des Teufels und der Versuchung zum Bösen in der Bibel
Sebastian Koller, 30.04.11
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Quelle: Die Bibel – Einheitsübersetzung / Exodus / 8
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Beziehung zum Menschen
Beziehung zum Menschen
Mittelalter
Neuzeit
Aberglaube, negatives «Image» der Amphibien und Reptilien wirkt z. T.
«Ihre Haut ist kahl, schleimig und kalt, die Stimme heischer, das Gesicht
heimtückisch, der Gang oder die Bewegung träge, das Gerippe
bis heute nach
Kröten, Frösche und Schlagen als Verbündete von Hexen, Zutat von
knörpelartig, das Leben zähe, der Aufenthalt an garstigen Oertern, und ein
großer Theil unter ihnen hat ein starkes Gift bey sich, oder ist sonst dem
Zaubertränken, zusammen mit diesen verbrannt
Salamander: «Herren des Feuers», als Elementarwesen verehrt von
Menschen gefährlich, so dass es nötig ist, sie genau zu kennen, wenn man
sich keinen Schaden zuziehen will.»
Alchimisten, Sündenböcke bei Feuersbrünsten
Carl von Linné, schwedischer Naturforscher, 1758
Quelle: www.wikipedia.org, http://sphinx-suche.de
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Quelle: www.daserste.de
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Beziehung zum Menschen
Ökologie
Schweiz
Was «nützen» Amphibien und Reptilien?
Früher:
Ernähren sich v. a. von Gliederfüssern und Schnecken, z. T. von
Kopfgeld für Giftschlangen in VD und NE bis 1929
Nagetieren: biologische Schädlingsbekämpfung
Laubfrosch-Vergiftungsaktion mit DDT in SO in den 1950er Jahren
Heute:
Giftschlangen: rund 30 Bisse jährlich, seit 1960 (nur!) 1 Todesfall
Verbreitet: Ophidiophobie (Schlangen), Batrachophobie (Amphibien)
Lärmbelästigung durch quakende Frösche
Import von Froschschenkeln v. a. in die Westschweiz, Herkunft oft
Dienen als Nahrung für andere Tiere, z. B. für andere Amphibien und
Reptilien, Vögel, z. T. auch für den Menschen
Im Garten: Blindschleichen fressen v. a. Nacktschnecken
Am Weiher: Wasserfrösche fressen viele Mücken
Bioindikatoren (v.a. Amphibien), zeigen Umweltgefahren auf
unklar, aus Sicht des Arten- und Tierschutzes fragwürdig
Quellen: A. Meyer et al., Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden, Haupt Verlag, 2010; www.karch.ch
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Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Allgemeine Gefährdungsursachen
Chytridiomykose: neuartige Pilzkrankheit, die
weltweit Amphibienpopulationen auslöscht
Zerstörung und Isolation von Lebensräumen
Umweltgifte
Krankheiten (Amphibien: Chytridiomykose)
Klimawandel
Andere unnatürlich (zahlreich) vorkommende Tiere, Neozoen
Quelle: www.flippersandfins.net
Batrachochytrium dendrobatidis in einem histologischen Präparat einer Amphibienhaut
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Gefährdung und Schutz
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Amphibien gefährden Amphibien
Amphibien gefährden Amphibien
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Quelle: http://images.derstandard.at
Quelle: www.reptilia.de
Australien: Die eingeschleppte, gefrässige Aga-Kröte (Bufo marinus,
Europa: Der amerikanische Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus) stellt
Cane Toad) bedroht die einheimische Fauna
u. a. in der Po-Ebene (Italien) ein erhebliches ökologisches Problem dar
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Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Gefährdungsursachen im Siedlungsgebiet
Strassen
Strassen
Direkte Schädigung durch Menschen
Versiegelung, Lebensraumverlust, Barrieren
Hauskatzen, Fische im Gartenteich
Regenwasserschächte
Lichtschächte
Schwimmbäder und andere Fallen
Foto: S. Koller
Überfahrene Erdkröte: Alltag auf Wiler Strassen
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Gefährdung und Schutz
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Strassen
Strassen
Foto: S. Koller
Weierdamm: Strukturreicher Lebensraum an der westlichen Böschung,
bei Verlassen des gefährlichen Strassenraumes
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Foto: S. Koller
Grubenstrasse: Eine lange Garagenfront behindert wandernde Amphibien
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aber tödliche Strasse direkt darüber
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Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Strassen
Strassen ― Gegenmassnahmen
Foto: S. Koller
Foto: S. Koller
Trockensteinmauer an der Bergtalstrasse: Potenzieller Lebensraum, aber
Linke Strassenseite: wandernde Tiere können die Strasse ungehindert
gleichzeitig Wanderungshindernis (hält Tiere im Strassenraum fest)
verlassen (positiv); rechte Seite: Mauer wirkt als Barriere (ungünstig)
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Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Strassen ― Gegenmassnahmen
Strassen ― Gegenmassnahmen
Tempo 30 km/h fahren (bei
höherer Geschwindigkeit wird
Luftdruck unter dem Fahrzeug
gefährlich für Tiere)
Aufmerksamkeit
Ausweichen nach Möglichkeit
Auch Velofahrer und Fussgänger
Foto: S. Koller
sind zur Rücksichtnahme
Durchbrochene Trockensteinmauer an der Quellenstrasse: bietet
Lebensraum, aber lässt wandernde Tiere passieren
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aufgefordert
Warntafel am Weierdamm; Foto: S. Koller
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Gefährdung und Schutz
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Strassen ― Gegenmassnahmen
Strassen ― Gegenmassnahmen
Quelle: www.bn-badkissingen.de
Quelle: www.renate-prior.de
Quelle: www.geoportal.ch; Bearbeitung: S. Koller
Links: temporärer Amphibienzaun; rechts: Leitsystem mit Unterführungen
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Gefährdung und Schutz
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Strassen ― Gegenmassnahmen
Strassen ― Gegenmassnahmen
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Foto: S. Koller
Quelle: www.geoportal.ch; Bearbeitung: S. Koller
Amphibienschutzprojekt «Jungtierzug Breitenloo» in Wil
Amphibienschutzprojekt am Hasenlooweiher bei Rossrüti
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Amphibienschutzprojekt «Jungtierzug Breitenloo» in Wil
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Amphibien- und Reptilienschutz
Amphibien- und Reptilienschutz
Direkte Schädigung: Was ist verboten?
Gesetzliche Grundlagen
Alle einheimischen Amphibien- und Reptilienarten sind geschützt,
Bundesverordnung über den Natur- und Heimatschutz (Schutz der
unabhängig vom Bedrohungsstatus! Beispiele verbotener Handlungen:
aller einheimischen Amphibien und Reptilien inkl. Eier und Larven
Einfangen und tierschutzkonforme Tötung zum Verzehr
Einfangen für private Terrarienhaltung (Ausnahmebewilligung nötig)
Haltung in Schule für Verhaltensstudie (bewilligungspflichtiger
Tierversuch vom Schweregrad 0)
und Fischerei beantragt werden (gem. Art. 11 kant. Naturschutzverord.)
Eidg. Tierschutzgesetz (Schutz des Individuums und seiner Würde):
etc. zuzufügen
Umsiedlung in den oder aus dem eigenen Gartenteich
(Ausnahmebewilligung nötig)
Quelle: www.admin.ch
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Gefährdung und Schutz
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Direkte Schädigung ― Gegenmassnahmen
Direkte Schädigung ― Gegenmassnahmen
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Ausnahmebewilligungen müssen beim kantonalen Amt für Natur, Jagd
verbietet es, Wirbeltieren ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden, Schäden
Überfahren und zertrampeln auf der Strasse
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Arten): verbietet das Fangen, Verletzen, Töten, Halten und Handeln
Foto: S. Koller
Quelle: www.geoportal.ch; Bearbeitung: S. Koller
Hinweistafel am Breitenlooweiher in Wil
Projekt «Jungtierzug Stadtweier» in Wil (Open Air rockamweier)
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Gefährdung und Schutz
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Versiegelung, Lebensraumverlust
Lebensraumverlust ― Gegenmassnahmen
Foto: S. Koller
Foto: S. Koller
Überbauung an der Bergtalstrasse: nimmt den ganzen Hang ein, keine
Neues Retentionsbecken an der Oberen Hofbergstrasse: ein potenzielles
Passagemöglichkeit für wandernde Tiere
Laichgewässer für Amphibien
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Gefährdung und Schutz
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Lebensraumverlust ― Gegenmassnahmen
Fische im Amphibienlaichgewässer
Foto: S. Koller
Trockensteinmauern in den Altstadtgärten am Stadtweier: Lebensraum
Quelle: A. Meyer et al., Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden, Haupt Verlag, 2010
(u.a.) für Blindschleichen; Problem: viele Hauskatzen (oben Mitte)
Grasfroschpopulation im Bermoos (BE) vor und nach Fischbesatz
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Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Regenwasserschächte
Regenwasserschächte ― Gegenmassnahmen
Regenwasserschacht mit
Ausstiegsrohr an der Weierstrasse;
Schacht oben im Bild; Ausgang des
Rohrs unten im Bild
Foto: S. Koller
Todesfalle für wandernde Amphibien und Reptilien; hohe Randsteine als
Foto: S. Koller
zusätzliches Hindernis
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Gefährdung und Schutz
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Lichtschächte ― Gegenmassnahmen
Andere Fallen ― Gegenmassnahmen
Lichtschächte sind ein grosses
Problem für Amphibien und
Reptilien im Siedlungsraum;
einfach zu beheben mit einem
feinmaschigen Gitter
Foto: S. Koller
In diesem Kellerzugang waren oft vertrocknete Molche zu finden; mit einer
Foto: S. Koller
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Ausstiegsrampe wurde Abhilfe geschaffen
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The End
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