Sanieren mit Leichtbau

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GELUNGEN!
ZIELE FÜR DEN LEICHTBAU
NACHHALTIGE SANIERUNG
Sanierung in Leichtbauweise gibt es in allen
Bereichen des Lebens. Diese drei Beispiele
zeigen die Vielfalt an Möglichkeiten und
gelungenen Lösungen.
Internationale Marktforschungen prognostizieren
dem Leichtbau für die kommenden Jahre
überdurchschnittliche Innovationsraten und
Wachstumschancen.
Richtig Bauen und Sanieren ist aktiver Klimaschutz. Mit moderner,
innovativer Umwelttechnik erzielen wir heute maximale Energieeffizienz,
nutzen saubere und erneuerbare Energiequellen und sparen beim Verbrauch.
Das bringt einen langfristigen Gewinn für die eigene Geldbörse und schützt
die Umwelt und das Klima!
GENIAL SANIEREN
Moderner Leichtbau wird die Architektur verändern
und in vielen neuen Anwendungsgebieten zum Einsatz
kommen. Ausgereifte Produkte und leistungsfähige
Konstruktionen stehen zur Verfügung.
Künftig kommt es darauf an, die zahlreichen Vorzüge
des Leichtbaus durch technische und wirtschaftliche
Studien sowie Referenzobjekte, die Ästhetik, Raumqualität und Energieeffizienz verbinden, aufzuzeigen.
Die vier Ziele von BAU.GENIAL:
BEISPIEL 3: ÖFFENTLICHES GEBÄUDE
Die Schule in Schwanenstadt ist der beste
Beweis dafür, dass die energetische Optimierung auf Passivhausniveau technisch
möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mittels einer vorgehängten Holzkonstruktion und umfassender Wärmedämmung
wurde der Energiebedarf des Stahlbetonbaus von 165 kWh/m2a
auf 15 kWh/m2a
reduziert.
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Fotos: Marcel Hagen/Studio 22, Knauf/M. Possert, privat, Umweltministerium,
fotolia.com (Franz Pfluegl, victor zastol'skiy, Florian Villesèche), istockphoto.com/ HarriesAD
BEISPIEL 1:
MEHRFAMILIENHAUS
Ein in der Spätgründerzeit
gebautes mehrgeschoßiges
und mittlerweile desolates
Wohnhaus in Wien
Ottakring wurde in
zweijähriger Bauzeit
einer umfassenden
Sanierung unterzogen
und so vor dem Verfall
gerettet. Der Dachausbau in Holzbauweise
erreicht Niedrigenergiehausniveau, der Innenausbau des gesamten Gebäudes
wurde im trockenen Innenausbau realisiert.
BEISPIEL 2: EINFAMILIENHAUS
Aus einem unscheinbaren Einfamilienhaus
aus den 60er Jahren hat das Architektenteam Hein-Troy diesen Holztraum für drei
Familien geschaffen. Der in Massivbauweise errichtete Kern des alten Gebäudes
bildet auch den Kern des neuen, wurde
allerdings um einige Um- und Zubauten in
Holzbauweise erweitert und völlig neu
interpretiert.
die Weiterentwicklung des Leichtbaus
das Image des Leichtbaus stärken
die Vorteile des Leichtbaus positionieren
den Wissenstransfer zu Bauherren, Planern
und Institutionen forcieren
KONTAKT:
BAU.GENIAL
Leichter Bauen. Besser Wohnen
Tel.: 0800 210 208
[email protected]
www.baugenial.at
Österreich verfügt über enorme Ressourcen
bei erneuerbarer Energie und zählt zu den
Weltmarktführern in der Umwelttechnik.
Dieses Potenzial gilt es, beim Hausbau und
beim Renovieren verstärkt einzusetzen. Das
ist ein Gewinn für alle – dem Klima erspart
es viel CO2 und jedem Haushalt bleibt durch
einen geringeren Energieverbrauch mehr
bares Geld im Börsel.
Besonders beim Bauen und Sanieren ist es
wichtig, umzudenken und eine Trendwende
einzuleiten. Rund 30 Prozent des gesamten
Energieverbrauchs unseres Landes fließen in
die Raumwärme. Hier kann man viel sparen.
Sanieren statt Geld verheizen heißt die
Devise.
Deshalb lohnt es sich, ProfessionistInnen zu
Rate zu ziehen. Sie wissen, wie jede und
jeder Einzelne noch nach Jahren sicher sein
kann, die richtige und umweltfreundliche
Entscheidung getroffen zu haben und wie
sich beste Lebensqualität mit Klimaschutz,
Energieeffizienz und Energieeinsparung
optimal verbinden lässt. Damit ist unser
Land gut gerüstet für den Weg in die
Energieautarkie. Gleichzeitig wird die
umweltfreundliche Wirtschaft angekurbelt
und werden green jobs gesichert.
Umweltminister
DI Niki Berlakovich
GELUNGEN!
ZIELE FÜR DEN LEICHTBAU
NACHHALTIGE SANIERUNG
Sanierung in Leichtbauweise gibt es in allen
Bereichen des Lebens. Diese drei Beispiele
zeigen die Vielfalt an Möglichkeiten und
gelungenen Lösungen.
Internationale Marktforschungen prognostizieren
dem Leichtbau für die kommenden Jahre
überdurchschnittliche Innovationsraten und
Wachstumschancen.
Richtig Bauen und Sanieren ist aktiver Klimaschutz. Mit moderner,
innovativer Umwelttechnik erzielen wir heute maximale Energieeffizienz,
nutzen saubere und erneuerbare Energiequellen und sparen beim Verbrauch.
Das bringt einen langfristigen Gewinn für die eigene Geldbörse und schützt
die Umwelt und das Klima!
GENIAL SANIEREN
Moderner Leichtbau wird die Architektur verändern
und in vielen neuen Anwendungsgebieten zum Einsatz
kommen. Ausgereifte Produkte und leistungsfähige
Konstruktionen stehen zur Verfügung.
Künftig kommt es darauf an, die zahlreichen Vorzüge
des Leichtbaus durch technische und wirtschaftliche
Studien sowie Referenzobjekte, die Ästhetik, Raumqualität und Energieeffizienz verbinden, aufzuzeigen.
Die vier Ziele von BAU.GENIAL:
BEISPIEL 3: ÖFFENTLICHES GEBÄUDE
Die Schule in Schwanenstadt ist der beste
Beweis dafür, dass die energetische Optimierung auf Passivhausniveau technisch
möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mittels einer vorgehängten Holzkonstruktion und umfassender Wärmedämmung
wurde der Energiebedarf des Stahlbetonbaus von 165 kWh/m2a
auf 15 kWh/m2a
reduziert.
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Fotos: Marcel Hagen/Studio 22, Knauf/M. Possert, privat, Umweltministerium,
fotolia.com (Franz Pfluegl, victor zastol'skiy, Florian Villesèche), istockphoto.com/ HarriesAD
BEISPIEL 1:
MEHRFAMILIENHAUS
Ein in der Spätgründerzeit
gebautes mehrgeschoßiges
und mittlerweile desolates
Wohnhaus in Wien
Ottakring wurde in
zweijähriger Bauzeit
einer umfassenden
Sanierung unterzogen
und so vor dem Verfall
gerettet. Der Dachausbau in Holzbauweise
erreicht Niedrigenergiehausniveau, der Innenausbau des gesamten Gebäudes
wurde im trockenen Innenausbau realisiert.
BEISPIEL 2: EINFAMILIENHAUS
Aus einem unscheinbaren Einfamilienhaus
aus den 60er Jahren hat das Architektenteam Hein-Troy diesen Holztraum für drei
Familien geschaffen. Der in Massivbauweise errichtete Kern des alten Gebäudes
bildet auch den Kern des neuen, wurde
allerdings um einige Um- und Zubauten in
Holzbauweise erweitert und völlig neu
interpretiert.
die Weiterentwicklung des Leichtbaus
das Image des Leichtbaus stärken
die Vorteile des Leichtbaus positionieren
den Wissenstransfer zu Bauherren, Planern
und Institutionen forcieren
KONTAKT:
BAU.GENIAL
Leichter Bauen. Besser Wohnen
Tel.: 0800 210 208
[email protected]
www.baugenial.at
Österreich verfügt über enorme Ressourcen
bei erneuerbarer Energie und zählt zu den
Weltmarktführern in der Umwelttechnik.
Dieses Potenzial gilt es, beim Hausbau und
beim Renovieren verstärkt einzusetzen. Das
ist ein Gewinn für alle – dem Klima erspart
es viel CO2 und jedem Haushalt bleibt durch
einen geringeren Energieverbrauch mehr
bares Geld im Börsel.
Besonders beim Bauen und Sanieren ist es
wichtig, umzudenken und eine Trendwende
einzuleiten. Rund 30 Prozent des gesamten
Energieverbrauchs unseres Landes fließen in
die Raumwärme. Hier kann man viel sparen.
Sanieren statt Geld verheizen heißt die
Devise.
Deshalb lohnt es sich, ProfessionistInnen zu
Rate zu ziehen. Sie wissen, wie jede und
jeder Einzelne noch nach Jahren sicher sein
kann, die richtige und umweltfreundliche
Entscheidung getroffen zu haben und wie
sich beste Lebensqualität mit Klimaschutz,
Energieeffizienz und Energieeinsparung
optimal verbinden lässt. Damit ist unser
Land gut gerüstet für den Weg in die
Energieautarkie. Gleichzeitig wird die
umweltfreundliche Wirtschaft angekurbelt
und werden green jobs gesichert.
Umweltminister
DI Niki Berlakovich
GELUNGEN!
ZIELE FÜR DEN LEICHTBAU
NACHHALTIGE SANIERUNG
Sanierung in Leichtbauweise gibt es in allen
Bereichen des Lebens. Diese drei Beispiele
zeigen die Vielfalt an Möglichkeiten und
gelungenen Lösungen.
Internationale Marktforschungen prognostizieren
dem Leichtbau für die kommenden Jahre
überdurchschnittliche Innovationsraten und
Wachstumschancen.
Richtig Bauen und Sanieren ist aktiver Klimaschutz. Mit moderner,
innovativer Umwelttechnik erzielen wir heute maximale Energieeffizienz,
nutzen saubere und erneuerbare Energiequellen und sparen beim Verbrauch.
Das bringt einen langfristigen Gewinn für die eigene Geldbörse und schützt
die Umwelt und das Klima!
GENIAL SANIEREN
Moderner Leichtbau wird die Architektur verändern
und in vielen neuen Anwendungsgebieten zum Einsatz
kommen. Ausgereifte Produkte und leistungsfähige
Konstruktionen stehen zur Verfügung.
Künftig kommt es darauf an, die zahlreichen Vorzüge
des Leichtbaus durch technische und wirtschaftliche
Studien sowie Referenzobjekte, die Ästhetik, Raumqualität und Energieeffizienz verbinden, aufzuzeigen.
Die vier Ziele von BAU.GENIAL:
BEISPIEL 3: ÖFFENTLICHES GEBÄUDE
Die Schule in Schwanenstadt ist der beste
Beweis dafür, dass die energetische Optimierung auf Passivhausniveau technisch
möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mittels einer vorgehängten Holzkonstruktion und umfassender Wärmedämmung
wurde der Energiebedarf des Stahlbetonbaus von 165 kWh/m2a
auf 15 kWh/m2a
reduziert.
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Fotos: Marcel Hagen/Studio 22, Knauf/M. Possert, privat, Umweltministerium,
fotolia.com (Franz Pfluegl, victor zastol'skiy, Florian Villesèche), istockphoto.com/ HarriesAD
BEISPIEL 1:
MEHRFAMILIENHAUS
Ein in der Spätgründerzeit
gebautes mehrgeschoßiges
und mittlerweile desolates
Wohnhaus in Wien
Ottakring wurde in
zweijähriger Bauzeit
einer umfassenden
Sanierung unterzogen
und so vor dem Verfall
gerettet. Der Dachausbau in Holzbauweise
erreicht Niedrigenergiehausniveau, der Innenausbau des gesamten Gebäudes
wurde im trockenen Innenausbau realisiert.
BEISPIEL 2: EINFAMILIENHAUS
Aus einem unscheinbaren Einfamilienhaus
aus den 60er Jahren hat das Architektenteam Hein-Troy diesen Holztraum für drei
Familien geschaffen. Der in Massivbauweise errichtete Kern des alten Gebäudes
bildet auch den Kern des neuen, wurde
allerdings um einige Um- und Zubauten in
Holzbauweise erweitert und völlig neu
interpretiert.
die Weiterentwicklung des Leichtbaus
das Image des Leichtbaus stärken
die Vorteile des Leichtbaus positionieren
den Wissenstransfer zu Bauherren, Planern
und Institutionen forcieren
KONTAKT:
BAU.GENIAL
Leichter Bauen. Besser Wohnen
Tel.: 0800 210 208
[email protected]
www.baugenial.at
Österreich verfügt über enorme Ressourcen
bei erneuerbarer Energie und zählt zu den
Weltmarktführern in der Umwelttechnik.
Dieses Potenzial gilt es, beim Hausbau und
beim Renovieren verstärkt einzusetzen. Das
ist ein Gewinn für alle – dem Klima erspart
es viel CO2 und jedem Haushalt bleibt durch
einen geringeren Energieverbrauch mehr
bares Geld im Börsel.
Besonders beim Bauen und Sanieren ist es
wichtig, umzudenken und eine Trendwende
einzuleiten. Rund 30 Prozent des gesamten
Energieverbrauchs unseres Landes fließen in
die Raumwärme. Hier kann man viel sparen.
Sanieren statt Geld verheizen heißt die
Devise.
Deshalb lohnt es sich, ProfessionistInnen zu
Rate zu ziehen. Sie wissen, wie jede und
jeder Einzelne noch nach Jahren sicher sein
kann, die richtige und umweltfreundliche
Entscheidung getroffen zu haben und wie
sich beste Lebensqualität mit Klimaschutz,
Energieeffizienz und Energieeinsparung
optimal verbinden lässt. Damit ist unser
Land gut gerüstet für den Weg in die
Energieautarkie. Gleichzeitig wird die
umweltfreundliche Wirtschaft angekurbelt
und werden green jobs gesichert.
Umweltminister
DI Niki Berlakovich
1. ENERGIEBERATER
2. DÄMMUNG DER GEBÄUDEHÜLLE
3. INNENAUSBAU
Gebäude sind komplexe Systeme, deren
einzelne Teilbereiche eng miteinander verwoben sind. Die Energieberater für Gebäudesanierung sind darauf spezialisiert, anhand
einer detaillierten Analyse einen gezielten
Sanierungsplan zu erstellen. Sie berücksichtigen die Lebensgewohnheiten der Bewohner
ebenso wie die Qualitäten der bestehenden
Bausubstanz. Sie überprüfen den Stand der
Haustechnik und beraten hinsichtlich energetischer Verbesserungsmöglichkeiten. Ihre
Arbeit ist die Grundlage jeder Sanierung.
Österreichs Haushalte verbrauchen viel
zu viel Energie und bezahlen teuer dafür.
Im durchschnittlichen Gebäudebestand
verheizen wir zwischen 220 und 280 kWh/m2
und Jahr. In Neubauten sinkt dieser Wert
schon auf 66,5 kWh/m2 und Jahr. In Niedrigenergiehäusern liegt dieser Wert zwischen
30 und 50 kWh/m2 und Jahr.
Hohe Heizkosten muss man aber nicht
einfach hinnehmen. Mit moderner Leichtbauweise kann jedes Wohngebäude auf den
Standard eines Niedrigenergie- oder sogar
Passivhauses gebracht werden. Vorrangig ist,
das Gebäude rundum einzupacken. Dazu
Mit der Zeit ändert sich auch der
Geschmack – besonders beim Wohnen.
Hat man früher möglichst viele einzelne
Räume in einem Haus untergebracht,
dominieren heute großzügige Wohnlandschaften. Kochen, Arbeiten, Wohnen, Gäste
empfangen und im Internet surfen – alles
passiert gleichzeitig und in einem Raum.
Deshalb lohnt es sich, bei einer Sanierung
auch einen Blick auf die Raumzonierung zu
werfen und sich zu fragen: Ist die bestehende
Raumaufteilung günstig für den Alltag? Will
man mehr Ruhe oder mehr Gemeinsamkeit?
Brauchen wir mehr Kinderzimmer oder
weniger oder gibt es endlich Raum für die
kleine Bibliothek, die Sie sich immer schon
gewünscht haben?
gehört an vorderster Stelle die energetische
Sanierung der Fassade. Eine vorgehängte
Fassade mit Mineralwolledämmung führt zu
einer erheblichen Verringerung des Energieverbrauchs – und sieht auch noch gut aus.
Wichtig ist, richtig dick aufzutragen. Ein paar
Zentimeter mehr Dämmstoff machen schon
einen erheblichen Unterschied. Nicht so sehr
in den Kosten, denn das Gerüst, die Träger
und die Fassadenelemente benötigt man ja in
jedem Fall. Vielmehr spürt man sie in der
deutlich geringeren Heizlast in den folgenden
Jahren. Entscheidend ist, dass auch die
Fenster in diese Sanierungsmaßnahme
einbezogen werden. Schließlich geht es
um die gesamte Außenhülle des Hauses.
Leichtbau mit Holz, Gipskartonsystemen
und Mineralwolle bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Gebäudesanierung –
unabhängig von der bestehenden Gebäudestruktur. Es spielt keine Rolle, ob ein Haus
in Massivbauweise aus Ziegel oder Beton,
ein Holzhaus oder ein Gebäude in Mischbauweise modernisiert werden soll –
WIR
SANIEREN
ALLES
die Schritte sind immer die
gleichen. Am Beginn steht die umfassende
Analyse der Gegebenheiten, gefolgt von
einem umfassenden Sanierungskonzept
und der professionellen Umsetzung.
Denken Sie immer daran: Die nächste
Chance zur Erneuerung gibt es
wahrscheinlich erst in 30 Jahren.
Mit den sinkenden Energiekosten
steigt der Wohnkomfort im
Gebäude. Warme Wände
fühlen sich behaglicher
an, selbst wenn die
Raumtemperatur
um zwei Grad
geringer
ausfällt.
Mehr
Behaglichkeit zu
geringeren
Kosten.
Trockener Innenausbau mit Gipskarton- oder
Gipsfasersystemen ist hier die ideale Lösung.
Sind die alten massiven Wände erst einmal
aus dem Weg geräumt, steht einer Neuzonierung nichts mehr im Weg. Dicke
Mauern können fast immer durch Gipskartonständerwände ersetzt werden. Weil
sie trotz ihres mehrschichtigen Aufbaus viel
schlanker sind als ihre massiven Vorgänger,
bleibt mehr Raum zum Wohnen übrig.
Eine vollgedämmte Gipskartonständerwand
ist außerdem ein wunderbarer Schalldämpfer.
Dazu wird der Leerraum zwischen den beiden Beplankungen vollständig mit Mineralwolle aufgefüllt. Man kann sich gut vorstellen, wie diese biegeweichen Schalen mit
4. HAUSTECHNIK
ihrem Mineralwollekern die
Wellen des Luftschalls auffangen und
dämpfen – eine große Hilfe, wenn man mit
Musikliebhabern in einem Haushalt lebt.
Wie der Name schon sagt, bringen Trockenbausysteme kein Wasser in die Baustelle ein.
Ohne lange Trockenphasen verringert sich
die Bauzeit erheblich – und dem Raumklima
tut’s auch gut. Trittschalldämmplatten unter
dem Trockenestrich erhalten übrigens die
Freundschaft mit dem Nachbarn in der
darunter liegenden Wohnung.
Womit wir schließlich beim Thema Dachbodenausbau sind. Trockenbausysteme aus
Gipskarton- oder Gipsfaserplatten und nicht
brennbaren Mineralwolledämmstoffen sind
besonders leicht und bringen nur wenig
zusätzliches Gewicht auf die Decke. Die
Ausgestaltung der Wohnräume kennt damit
kaum Grenzen.
Mit der vollständigen Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes und der inneren
Neuzonierung verändert
sich der Energiebedarf
eines Gebäudes erheblich.
In logischer Konsequenz kann
auch die Heizanlage erheblich
kleiner dimensioniert werden. Je
kleiner der Heizenergiebedarf eines Hauses,
umso einfacher lässt er sich mit erneuerbaren
Energiequellen decken. Sonnenkollektoren
am Dach decken den Warmwasserbedarf und
möglicherweise auch die Raumwärmeversorgung während des ganzen Jahres. Eine
saubere Alternative dazu sind Hackschnitzeloder Pelletsheizungen, die CO2-neutral
Wärme in die Gebäude bringen.
Niedertemperatur-Heizsysteme an Wänden
oder in Böden steigern die Behaglichkeit und
senken den energetischen Aufwand. Und so
ganz nebenbei profitiert die immer größer
werdende Gruppe der Allergiker von der
geringen Luftbewegung in den Räumen.
Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind meist
mit einer automatisierten Wohnraumlüftung
mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Diese Systeme kommen mit besonders
niedrigem Energieverbrauch aus und verbessern durch die regelmäßige Zufuhr von
Frischluft die Lebensqualität der Bewohner.
Mit Sicherheit möglich ist der Einsatz
energiesparender Haushaltsgeräte und ein
bewusster Umgang mit Standby-Schaltungen. Beides reduziert den Stromverbrauch
auf ein Mindestmaß, sodass der Bedarf
weitgehend über Photovoltaik gespeist
werden kann.
Ähnliches gilt für den Warmwasserverbrauch. Die Kombination
mehrerer Maßnahmen führt zu
einer erheblichen Verbesserung der Energieeffizienz.
Dazu sollten die Wegstrecken für Warmwasser so kurz wie
möglich gehalten
und die Leitungen
gedämmt in einer
Hülle verlegt
werden.
Wasserspararmaturen sowie
Warmwasseranschlüsse an
Wasch- und Spülmaschinen sind einfach umzusetzende
Sparmaßnahmen, die,
einmal montiert, laufend
Energie sparen, ohne dass
der Gebäudenutzer aktiv
dazu beitragen muss.
Energiesparen und Komfort sind
nur die beiden Seiten einer Medaille.
1. ENERGIEBERATER
2. DÄMMUNG DER GEBÄUDEHÜLLE
3. INNENAUSBAU
Gebäude sind komplexe Systeme, deren
einzelne Teilbereiche eng miteinander verwoben sind. Die Energieberater für Gebäudesanierung sind darauf spezialisiert, anhand
einer detaillierten Analyse einen gezielten
Sanierungsplan zu erstellen. Sie berücksichtigen die Lebensgewohnheiten der Bewohner
ebenso wie die Qualitäten der bestehenden
Bausubstanz. Sie überprüfen den Stand der
Haustechnik und beraten hinsichtlich energetischer Verbesserungsmöglichkeiten. Ihre
Arbeit ist die Grundlage jeder Sanierung.
Österreichs Haushalte verbrauchen viel
zu viel Energie und bezahlen teuer dafür.
Im durchschnittlichen Gebäudebestand
verheizen wir zwischen 220 und 280 kWh/m2
und Jahr. In Neubauten sinkt dieser Wert
schon auf 66,5 kWh/m2 und Jahr. In Niedrigenergiehäusern liegt dieser Wert zwischen
30 und 50 kWh/m2 und Jahr.
Hohe Heizkosten muss man aber nicht
einfach hinnehmen. Mit moderner Leichtbauweise kann jedes Wohngebäude auf den
Standard eines Niedrigenergie- oder sogar
Passivhauses gebracht werden. Vorrangig ist,
das Gebäude rundum einzupacken. Dazu
Mit der Zeit ändert sich auch der
Geschmack – besonders beim Wohnen.
Hat man früher möglichst viele einzelne
Räume in einem Haus untergebracht,
dominieren heute großzügige Wohnlandschaften. Kochen, Arbeiten, Wohnen, Gäste
empfangen und im Internet surfen – alles
passiert gleichzeitig und in einem Raum.
Deshalb lohnt es sich, bei einer Sanierung
auch einen Blick auf die Raumzonierung zu
werfen und sich zu fragen: Ist die bestehende
Raumaufteilung günstig für den Alltag? Will
man mehr Ruhe oder mehr Gemeinsamkeit?
Brauchen wir mehr Kinderzimmer oder
weniger oder gibt es endlich Raum für die
kleine Bibliothek, die Sie sich immer schon
gewünscht haben?
gehört an vorderster Stelle die energetische
Sanierung der Fassade. Eine vorgehängte
Fassade mit Mineralwolledämmung führt zu
einer erheblichen Verringerung des Energieverbrauchs – und sieht auch noch gut aus.
Wichtig ist, richtig dick aufzutragen. Ein paar
Zentimeter mehr Dämmstoff machen schon
einen erheblichen Unterschied. Nicht so sehr
in den Kosten, denn das Gerüst, die Träger
und die Fassadenelemente benötigt man ja in
jedem Fall. Vielmehr spürt man sie in der
deutlich geringeren Heizlast in den folgenden
Jahren. Entscheidend ist, dass auch die
Fenster in diese Sanierungsmaßnahme
einbezogen werden. Schließlich geht es
um die gesamte Außenhülle des Hauses.
Leichtbau mit Holz, Gipskartonsystemen
und Mineralwolle bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Gebäudesanierung –
unabhängig von der bestehenden Gebäudestruktur. Es spielt keine Rolle, ob ein Haus
in Massivbauweise aus Ziegel oder Beton,
ein Holzhaus oder ein Gebäude in Mischbauweise modernisiert werden soll –
WIR
SANIEREN
ALLES
die Schritte sind immer die
gleichen. Am Beginn steht die umfassende
Analyse der Gegebenheiten, gefolgt von
einem umfassenden Sanierungskonzept
und der professionellen Umsetzung.
Denken Sie immer daran: Die nächste
Chance zur Erneuerung gibt es
wahrscheinlich erst in 30 Jahren.
Mit den sinkenden Energiekosten
steigt der Wohnkomfort im
Gebäude. Warme Wände
fühlen sich behaglicher
an, selbst wenn die
Raumtemperatur
um zwei Grad
geringer
ausfällt.
Mehr
Behaglichkeit zu
geringeren
Kosten.
Trockener Innenausbau mit Gipskarton- oder
Gipsfasersystemen ist hier die ideale Lösung.
Sind die alten massiven Wände erst einmal
aus dem Weg geräumt, steht einer Neuzonierung nichts mehr im Weg. Dicke
Mauern können fast immer durch Gipskartonständerwände ersetzt werden. Weil
sie trotz ihres mehrschichtigen Aufbaus viel
schlanker sind als ihre massiven Vorgänger,
bleibt mehr Raum zum Wohnen übrig.
Eine vollgedämmte Gipskartonständerwand
ist außerdem ein wunderbarer Schalldämpfer.
Dazu wird der Leerraum zwischen den beiden Beplankungen vollständig mit Mineralwolle aufgefüllt. Man kann sich gut vorstellen, wie diese biegeweichen Schalen mit
4. HAUSTECHNIK
ihrem Mineralwollekern die
Wellen des Luftschalls auffangen und
dämpfen – eine große Hilfe, wenn man mit
Musikliebhabern in einem Haushalt lebt.
Wie der Name schon sagt, bringen Trockenbausysteme kein Wasser in die Baustelle ein.
Ohne lange Trockenphasen verringert sich
die Bauzeit erheblich – und dem Raumklima
tut’s auch gut. Trittschalldämmplatten unter
dem Trockenestrich erhalten übrigens die
Freundschaft mit dem Nachbarn in der
darunter liegenden Wohnung.
Womit wir schließlich beim Thema Dachbodenausbau sind. Trockenbausysteme aus
Gipskarton- oder Gipsfaserplatten und nicht
brennbaren Mineralwolledämmstoffen sind
besonders leicht und bringen nur wenig
zusätzliches Gewicht auf die Decke. Die
Ausgestaltung der Wohnräume kennt damit
kaum Grenzen.
Mit der vollständigen Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes und der inneren
Neuzonierung verändert
sich der Energiebedarf
eines Gebäudes erheblich.
In logischer Konsequenz kann
auch die Heizanlage erheblich
kleiner dimensioniert werden. Je
kleiner der Heizenergiebedarf eines Hauses,
umso einfacher lässt er sich mit erneuerbaren
Energiequellen decken. Sonnenkollektoren
am Dach decken den Warmwasserbedarf und
möglicherweise auch die Raumwärmeversorgung während des ganzen Jahres. Eine
saubere Alternative dazu sind Hackschnitzeloder Pelletsheizungen, die CO2-neutral
Wärme in die Gebäude bringen.
Niedertemperatur-Heizsysteme an Wänden
oder in Böden steigern die Behaglichkeit und
senken den energetischen Aufwand. Und so
ganz nebenbei profitiert die immer größer
werdende Gruppe der Allergiker von der
geringen Luftbewegung in den Räumen.
Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind meist
mit einer automatisierten Wohnraumlüftung
mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Diese Systeme kommen mit besonders
niedrigem Energieverbrauch aus und verbessern durch die regelmäßige Zufuhr von
Frischluft die Lebensqualität der Bewohner.
Mit Sicherheit möglich ist der Einsatz
energiesparender Haushaltsgeräte und ein
bewusster Umgang mit Standby-Schaltungen. Beides reduziert den Stromverbrauch
auf ein Mindestmaß, sodass der Bedarf
weitgehend über Photovoltaik gespeist
werden kann.
Ähnliches gilt für den Warmwasserverbrauch. Die Kombination
mehrerer Maßnahmen führt zu
einer erheblichen Verbesserung der Energieeffizienz.
Dazu sollten die Wegstrecken für Warmwasser so kurz wie
möglich gehalten
und die Leitungen
gedämmt in einer
Hülle verlegt
werden.
Wasserspararmaturen sowie
Warmwasseranschlüsse an
Wasch- und Spülmaschinen sind einfach umzusetzende
Sparmaßnahmen, die,
einmal montiert, laufend
Energie sparen, ohne dass
der Gebäudenutzer aktiv
dazu beitragen muss.
Energiesparen und Komfort sind
nur die beiden Seiten einer Medaille.
1. ENERGIEBERATER
2. DÄMMUNG DER GEBÄUDEHÜLLE
3. INNENAUSBAU
Gebäude sind komplexe Systeme, deren
einzelne Teilbereiche eng miteinander verwoben sind. Die Energieberater für Gebäudesanierung sind darauf spezialisiert, anhand
einer detaillierten Analyse einen gezielten
Sanierungsplan zu erstellen. Sie berücksichtigen die Lebensgewohnheiten der Bewohner
ebenso wie die Qualitäten der bestehenden
Bausubstanz. Sie überprüfen den Stand der
Haustechnik und beraten hinsichtlich energetischer Verbesserungsmöglichkeiten. Ihre
Arbeit ist die Grundlage jeder Sanierung.
Österreichs Haushalte verbrauchen viel
zu viel Energie und bezahlen teuer dafür.
Im durchschnittlichen Gebäudebestand
verheizen wir zwischen 220 und 280 kWh/m2
und Jahr. In Neubauten sinkt dieser Wert
schon auf 66,5 kWh/m2 und Jahr. In Niedrigenergiehäusern liegt dieser Wert zwischen
30 und 50 kWh/m2 und Jahr.
Hohe Heizkosten muss man aber nicht
einfach hinnehmen. Mit moderner Leichtbauweise kann jedes Wohngebäude auf den
Standard eines Niedrigenergie- oder sogar
Passivhauses gebracht werden. Vorrangig ist,
das Gebäude rundum einzupacken. Dazu
Mit der Zeit ändert sich auch der
Geschmack – besonders beim Wohnen.
Hat man früher möglichst viele einzelne
Räume in einem Haus untergebracht,
dominieren heute großzügige Wohnlandschaften. Kochen, Arbeiten, Wohnen, Gäste
empfangen und im Internet surfen – alles
passiert gleichzeitig und in einem Raum.
Deshalb lohnt es sich, bei einer Sanierung
auch einen Blick auf die Raumzonierung zu
werfen und sich zu fragen: Ist die bestehende
Raumaufteilung günstig für den Alltag? Will
man mehr Ruhe oder mehr Gemeinsamkeit?
Brauchen wir mehr Kinderzimmer oder
weniger oder gibt es endlich Raum für die
kleine Bibliothek, die Sie sich immer schon
gewünscht haben?
gehört an vorderster Stelle die energetische
Sanierung der Fassade. Eine vorgehängte
Fassade mit Mineralwolledämmung führt zu
einer erheblichen Verringerung des Energieverbrauchs – und sieht auch noch gut aus.
Wichtig ist, richtig dick aufzutragen. Ein paar
Zentimeter mehr Dämmstoff machen schon
einen erheblichen Unterschied. Nicht so sehr
in den Kosten, denn das Gerüst, die Träger
und die Fassadenelemente benötigt man ja in
jedem Fall. Vielmehr spürt man sie in der
deutlich geringeren Heizlast in den folgenden
Jahren. Entscheidend ist, dass auch die
Fenster in diese Sanierungsmaßnahme
einbezogen werden. Schließlich geht es
um die gesamte Außenhülle des Hauses.
Leichtbau mit Holz, Gipskartonsystemen
und Mineralwolle bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Gebäudesanierung –
unabhängig von der bestehenden Gebäudestruktur. Es spielt keine Rolle, ob ein Haus
in Massivbauweise aus Ziegel oder Beton,
ein Holzhaus oder ein Gebäude in Mischbauweise modernisiert werden soll –
WIR
SANIEREN
ALLES
die Schritte sind immer die
gleichen. Am Beginn steht die umfassende
Analyse der Gegebenheiten, gefolgt von
einem umfassenden Sanierungskonzept
und der professionellen Umsetzung.
Denken Sie immer daran: Die nächste
Chance zur Erneuerung gibt es
wahrscheinlich erst in 30 Jahren.
Mit den sinkenden Energiekosten
steigt der Wohnkomfort im
Gebäude. Warme Wände
fühlen sich behaglicher
an, selbst wenn die
Raumtemperatur
um zwei Grad
geringer
ausfällt.
Mehr
Behaglichkeit zu
geringeren
Kosten.
Trockener Innenausbau mit Gipskarton- oder
Gipsfasersystemen ist hier die ideale Lösung.
Sind die alten massiven Wände erst einmal
aus dem Weg geräumt, steht einer Neuzonierung nichts mehr im Weg. Dicke
Mauern können fast immer durch Gipskartonständerwände ersetzt werden. Weil
sie trotz ihres mehrschichtigen Aufbaus viel
schlanker sind als ihre massiven Vorgänger,
bleibt mehr Raum zum Wohnen übrig.
Eine vollgedämmte Gipskartonständerwand
ist außerdem ein wunderbarer Schalldämpfer.
Dazu wird der Leerraum zwischen den beiden Beplankungen vollständig mit Mineralwolle aufgefüllt. Man kann sich gut vorstellen, wie diese biegeweichen Schalen mit
4. HAUSTECHNIK
ihrem Mineralwollekern die
Wellen des Luftschalls auffangen und
dämpfen – eine große Hilfe, wenn man mit
Musikliebhabern in einem Haushalt lebt.
Wie der Name schon sagt, bringen Trockenbausysteme kein Wasser in die Baustelle ein.
Ohne lange Trockenphasen verringert sich
die Bauzeit erheblich – und dem Raumklima
tut’s auch gut. Trittschalldämmplatten unter
dem Trockenestrich erhalten übrigens die
Freundschaft mit dem Nachbarn in der
darunter liegenden Wohnung.
Womit wir schließlich beim Thema Dachbodenausbau sind. Trockenbausysteme aus
Gipskarton- oder Gipsfaserplatten und nicht
brennbaren Mineralwolledämmstoffen sind
besonders leicht und bringen nur wenig
zusätzliches Gewicht auf die Decke. Die
Ausgestaltung der Wohnräume kennt damit
kaum Grenzen.
Mit der vollständigen Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes und der inneren
Neuzonierung verändert
sich der Energiebedarf
eines Gebäudes erheblich.
In logischer Konsequenz kann
auch die Heizanlage erheblich
kleiner dimensioniert werden. Je
kleiner der Heizenergiebedarf eines Hauses,
umso einfacher lässt er sich mit erneuerbaren
Energiequellen decken. Sonnenkollektoren
am Dach decken den Warmwasserbedarf und
möglicherweise auch die Raumwärmeversorgung während des ganzen Jahres. Eine
saubere Alternative dazu sind Hackschnitzeloder Pelletsheizungen, die CO2-neutral
Wärme in die Gebäude bringen.
Niedertemperatur-Heizsysteme an Wänden
oder in Böden steigern die Behaglichkeit und
senken den energetischen Aufwand. Und so
ganz nebenbei profitiert die immer größer
werdende Gruppe der Allergiker von der
geringen Luftbewegung in den Räumen.
Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind meist
mit einer automatisierten Wohnraumlüftung
mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Diese Systeme kommen mit besonders
niedrigem Energieverbrauch aus und verbessern durch die regelmäßige Zufuhr von
Frischluft die Lebensqualität der Bewohner.
Mit Sicherheit möglich ist der Einsatz
energiesparender Haushaltsgeräte und ein
bewusster Umgang mit Standby-Schaltungen. Beides reduziert den Stromverbrauch
auf ein Mindestmaß, sodass der Bedarf
weitgehend über Photovoltaik gespeist
werden kann.
Ähnliches gilt für den Warmwasserverbrauch. Die Kombination
mehrerer Maßnahmen führt zu
einer erheblichen Verbesserung der Energieeffizienz.
Dazu sollten die Wegstrecken für Warmwasser so kurz wie
möglich gehalten
und die Leitungen
gedämmt in einer
Hülle verlegt
werden.
Wasserspararmaturen sowie
Warmwasseranschlüsse an
Wasch- und Spülmaschinen sind einfach umzusetzende
Sparmaßnahmen, die,
einmal montiert, laufend
Energie sparen, ohne dass
der Gebäudenutzer aktiv
dazu beitragen muss.
Energiesparen und Komfort sind
nur die beiden Seiten einer Medaille.
1. ENERGIEBERATER
2. DÄMMUNG DER GEBÄUDEHÜLLE
3. INNENAUSBAU
Gebäude sind komplexe Systeme, deren
einzelne Teilbereiche eng miteinander verwoben sind. Die Energieberater für Gebäudesanierung sind darauf spezialisiert, anhand
einer detaillierten Analyse einen gezielten
Sanierungsplan zu erstellen. Sie berücksichtigen die Lebensgewohnheiten der Bewohner
ebenso wie die Qualitäten der bestehenden
Bausubstanz. Sie überprüfen den Stand der
Haustechnik und beraten hinsichtlich energetischer Verbesserungsmöglichkeiten. Ihre
Arbeit ist die Grundlage jeder Sanierung.
Österreichs Haushalte verbrauchen viel
zu viel Energie und bezahlen teuer dafür.
Im durchschnittlichen Gebäudebestand
verheizen wir zwischen 220 und 280 kWh/m2
und Jahr. In Neubauten sinkt dieser Wert
schon auf 66,5 kWh/m2 und Jahr. In Niedrigenergiehäusern liegt dieser Wert zwischen
30 und 50 kWh/m2 und Jahr.
Hohe Heizkosten muss man aber nicht
einfach hinnehmen. Mit moderner Leichtbauweise kann jedes Wohngebäude auf den
Standard eines Niedrigenergie- oder sogar
Passivhauses gebracht werden. Vorrangig ist,
das Gebäude rundum einzupacken. Dazu
Mit der Zeit ändert sich auch der
Geschmack – besonders beim Wohnen.
Hat man früher möglichst viele einzelne
Räume in einem Haus untergebracht,
dominieren heute großzügige Wohnlandschaften. Kochen, Arbeiten, Wohnen, Gäste
empfangen und im Internet surfen – alles
passiert gleichzeitig und in einem Raum.
Deshalb lohnt es sich, bei einer Sanierung
auch einen Blick auf die Raumzonierung zu
werfen und sich zu fragen: Ist die bestehende
Raumaufteilung günstig für den Alltag? Will
man mehr Ruhe oder mehr Gemeinsamkeit?
Brauchen wir mehr Kinderzimmer oder
weniger oder gibt es endlich Raum für die
kleine Bibliothek, die Sie sich immer schon
gewünscht haben?
gehört an vorderster Stelle die energetische
Sanierung der Fassade. Eine vorgehängte
Fassade mit Mineralwolledämmung führt zu
einer erheblichen Verringerung des Energieverbrauchs – und sieht auch noch gut aus.
Wichtig ist, richtig dick aufzutragen. Ein paar
Zentimeter mehr Dämmstoff machen schon
einen erheblichen Unterschied. Nicht so sehr
in den Kosten, denn das Gerüst, die Träger
und die Fassadenelemente benötigt man ja in
jedem Fall. Vielmehr spürt man sie in der
deutlich geringeren Heizlast in den folgenden
Jahren. Entscheidend ist, dass auch die
Fenster in diese Sanierungsmaßnahme
einbezogen werden. Schließlich geht es
um die gesamte Außenhülle des Hauses.
Leichtbau mit Holz, Gipskartonsystemen
und Mineralwolle bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Gebäudesanierung –
unabhängig von der bestehenden Gebäudestruktur. Es spielt keine Rolle, ob ein Haus
in Massivbauweise aus Ziegel oder Beton,
ein Holzhaus oder ein Gebäude in Mischbauweise modernisiert werden soll –
WIR
SANIEREN
ALLES
die Schritte sind immer die
gleichen. Am Beginn steht die umfassende
Analyse der Gegebenheiten, gefolgt von
einem umfassenden Sanierungskonzept
und der professionellen Umsetzung.
Denken Sie immer daran: Die nächste
Chance zur Erneuerung gibt es
wahrscheinlich erst in 30 Jahren.
Mit den sinkenden Energiekosten
steigt der Wohnkomfort im
Gebäude. Warme Wände
fühlen sich behaglicher
an, selbst wenn die
Raumtemperatur
um zwei Grad
geringer
ausfällt.
Mehr
Behaglichkeit zu
geringeren
Kosten.
Trockener Innenausbau mit Gipskarton- oder
Gipsfasersystemen ist hier die ideale Lösung.
Sind die alten massiven Wände erst einmal
aus dem Weg geräumt, steht einer Neuzonierung nichts mehr im Weg. Dicke
Mauern können fast immer durch Gipskartonständerwände ersetzt werden. Weil
sie trotz ihres mehrschichtigen Aufbaus viel
schlanker sind als ihre massiven Vorgänger,
bleibt mehr Raum zum Wohnen übrig.
Eine vollgedämmte Gipskartonständerwand
ist außerdem ein wunderbarer Schalldämpfer.
Dazu wird der Leerraum zwischen den beiden Beplankungen vollständig mit Mineralwolle aufgefüllt. Man kann sich gut vorstellen, wie diese biegeweichen Schalen mit
4. HAUSTECHNIK
ihrem Mineralwollekern die
Wellen des Luftschalls auffangen und
dämpfen – eine große Hilfe, wenn man mit
Musikliebhabern in einem Haushalt lebt.
Wie der Name schon sagt, bringen Trockenbausysteme kein Wasser in die Baustelle ein.
Ohne lange Trockenphasen verringert sich
die Bauzeit erheblich – und dem Raumklima
tut’s auch gut. Trittschalldämmplatten unter
dem Trockenestrich erhalten übrigens die
Freundschaft mit dem Nachbarn in der
darunter liegenden Wohnung.
Womit wir schließlich beim Thema Dachbodenausbau sind. Trockenbausysteme aus
Gipskarton- oder Gipsfaserplatten und nicht
brennbaren Mineralwolledämmstoffen sind
besonders leicht und bringen nur wenig
zusätzliches Gewicht auf die Decke. Die
Ausgestaltung der Wohnräume kennt damit
kaum Grenzen.
Mit der vollständigen Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes und der inneren
Neuzonierung verändert
sich der Energiebedarf
eines Gebäudes erheblich.
In logischer Konsequenz kann
auch die Heizanlage erheblich
kleiner dimensioniert werden. Je
kleiner der Heizenergiebedarf eines Hauses,
umso einfacher lässt er sich mit erneuerbaren
Energiequellen decken. Sonnenkollektoren
am Dach decken den Warmwasserbedarf und
möglicherweise auch die Raumwärmeversorgung während des ganzen Jahres. Eine
saubere Alternative dazu sind Hackschnitzeloder Pelletsheizungen, die CO2-neutral
Wärme in die Gebäude bringen.
Niedertemperatur-Heizsysteme an Wänden
oder in Böden steigern die Behaglichkeit und
senken den energetischen Aufwand. Und so
ganz nebenbei profitiert die immer größer
werdende Gruppe der Allergiker von der
geringen Luftbewegung in den Räumen.
Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind meist
mit einer automatisierten Wohnraumlüftung
mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Diese Systeme kommen mit besonders
niedrigem Energieverbrauch aus und verbessern durch die regelmäßige Zufuhr von
Frischluft die Lebensqualität der Bewohner.
Mit Sicherheit möglich ist der Einsatz
energiesparender Haushaltsgeräte und ein
bewusster Umgang mit Standby-Schaltungen. Beides reduziert den Stromverbrauch
auf ein Mindestmaß, sodass der Bedarf
weitgehend über Photovoltaik gespeist
werden kann.
Ähnliches gilt für den Warmwasserverbrauch. Die Kombination
mehrerer Maßnahmen führt zu
einer erheblichen Verbesserung der Energieeffizienz.
Dazu sollten die Wegstrecken für Warmwasser so kurz wie
möglich gehalten
und die Leitungen
gedämmt in einer
Hülle verlegt
werden.
Wasserspararmaturen sowie
Warmwasseranschlüsse an
Wasch- und Spülmaschinen sind einfach umzusetzende
Sparmaßnahmen, die,
einmal montiert, laufend
Energie sparen, ohne dass
der Gebäudenutzer aktiv
dazu beitragen muss.
Energiesparen und Komfort sind
nur die beiden Seiten einer Medaille.
GELUNGEN!
ZIELE FÜR DEN LEICHTBAU
NACHHALTIGE SANIERUNG
Sanierung in Leichtbauweise gibt es in allen
Bereichen des Lebens. Diese drei Beispiele
zeigen die Vielfalt an Möglichkeiten und
gelungenen Lösungen.
Internationale Marktforschungen prognostizieren
dem Leichtbau für die kommenden Jahre
überdurchschnittliche Innovationsraten und
Wachstumschancen.
Richtig Bauen und Sanieren ist aktiver Klimaschutz. Mit moderner,
innovativer Umwelttechnik erzielen wir heute maximale Energieeffizienz,
nutzen saubere und erneuerbare Energiequellen und sparen beim Verbrauch.
Das bringt einen langfristigen Gewinn für die eigene Geldbörse und schützt
die Umwelt und das Klima!
GENIAL SANIEREN
Moderner Leichtbau wird die Architektur verändern
und in vielen neuen Anwendungsgebieten zum Einsatz
kommen. Ausgereifte Produkte und leistungsfähige
Konstruktionen stehen zur Verfügung.
Künftig kommt es darauf an, die zahlreichen Vorzüge
des Leichtbaus durch technische und wirtschaftliche
Studien sowie Referenzobjekte, die Ästhetik, Raumqualität und Energieeffizienz verbinden, aufzuzeigen.
Die vier Ziele von BAU.GENIAL:
BEISPIEL 3: ÖFFENTLICHES GEBÄUDE
Die Schule in Schwanenstadt ist der beste
Beweis dafür, dass die energetische Optimierung auf Passivhausniveau technisch
möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mittels einer vorgehängten Holzkonstruktion und umfassender Wärmedämmung
wurde der Energiebedarf des Stahlbetonbaus von 165 kWh/m2a
auf 15 kWh/m2a
reduziert.
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Fotos: Marcel Hagen/Studio 22, Knauf/M. Possert, privat, Umweltministerium,
fotolia.com (Franz Pfluegl, victor zastol'skiy, Florian Villesèche), istockphoto.com/ HarriesAD
BEISPIEL 1:
MEHRFAMILIENHAUS
Ein in der Spätgründerzeit
gebautes mehrgeschoßiges
und mittlerweile desolates
Wohnhaus in Wien
Ottakring wurde in
zweijähriger Bauzeit
einer umfassenden
Sanierung unterzogen
und so vor dem Verfall
gerettet. Der Dachausbau in Holzbauweise
erreicht Niedrigenergiehausniveau, der Innenausbau des gesamten Gebäudes
wurde im trockenen Innenausbau realisiert.
BEISPIEL 2: EINFAMILIENHAUS
Aus einem unscheinbaren Einfamilienhaus
aus den 60er Jahren hat das Architektenteam Hein-Troy diesen Holztraum für drei
Familien geschaffen. Der in Massivbauweise errichtete Kern des alten Gebäudes
bildet auch den Kern des neuen, wurde
allerdings um einige Um- und Zubauten in
Holzbauweise erweitert und völlig neu
interpretiert.
die Weiterentwicklung des Leichtbaus
das Image des Leichtbaus stärken
die Vorteile des Leichtbaus positionieren
den Wissenstransfer zu Bauherren, Planern
und Institutionen forcieren
KONTAKT:
BAU.GENIAL
Leichter Bauen. Besser Wohnen
Tel.: 0800 210 208
[email protected]
www.baugenial.at
Österreich verfügt über enorme Ressourcen
bei erneuerbarer Energie und zählt zu den
Weltmarktführern in der Umwelttechnik.
Dieses Potenzial gilt es, beim Hausbau und
beim Renovieren verstärkt einzusetzen. Das
ist ein Gewinn für alle – dem Klima erspart
es viel CO2 und jedem Haushalt bleibt durch
einen geringeren Energieverbrauch mehr
bares Geld im Börsel.
Besonders beim Bauen und Sanieren ist es
wichtig, umzudenken und eine Trendwende
einzuleiten. Rund 30 Prozent des gesamten
Energieverbrauchs unseres Landes fließen in
die Raumwärme. Hier kann man viel sparen.
Sanieren statt Geld verheizen heißt die
Devise.
Deshalb lohnt es sich, ProfessionistInnen zu
Rate zu ziehen. Sie wissen, wie jede und
jeder Einzelne noch nach Jahren sicher sein
kann, die richtige und umweltfreundliche
Entscheidung getroffen zu haben und wie
sich beste Lebensqualität mit Klimaschutz,
Energieeffizienz und Energieeinsparung
optimal verbinden lässt. Damit ist unser
Land gut gerüstet für den Weg in die
Energieautarkie. Gleichzeitig wird die
umweltfreundliche Wirtschaft angekurbelt
und werden green jobs gesichert.
Umweltminister
DI Niki Berlakovich
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