ballett - Hessisches Staatstheater Wiesbaden

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BALLETT
2017. 201 8
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VEREHRTES PUBLIKUM,
LIEBE TANZFREUNDINNEN
UND -FREUNDE!
Das vierte Jahr des Hessischen
Staatsballetts steht ganz im Zeichen
der Kreation!
Kreation soll hier als vielfältiger Begriff
für die Neugier auf noch Unbekanntes
stehen, für die Freude am Ausprobieren,
aber auch für das Risiko und die Herausforderungen, die eben das mit sich
bringt. Gerade deshalb freue ich mich
sehr, dass alle drei Premieren dieser
Spielzeit Uraufführungen für unser
Ensemble sein werden.
Wir beginnen die Spielzeit mit »Eine
Winterreise«. Das Stück wird, inspiriert
vom Werk Franz Schuberts in der
Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender, die Tradition
unserer Handlungsballette fortführen
und gleichzeitig den Pfad der stringenten Narration verlassen. Im Frühjahr
folgt der zweiteilige Ballettabend
»KREATIONEN « mit Neuschöpfungen
zwei­er international renommierter
Choreografen: der Spanier Alejandro
Cerrudo und der Belgier Jeroen
Verbruggen. Die Reihe »Ballett für junges Publikum«, die in unserer ersten
Spielzeit außerordentlich erfolgreich
ins Leben gerufen wurde, wird in diesem Jahr fortgeführt und um ein weite­res Stück ergänzt. Unter dem Titel
»Fake« werden wir uns mit den Lebenswirklichkeiten junger Menschen auseinandersetzen, in denen es vor allem
darum geht dazuzugehören – oder
eben nicht.
Im Rahmen unseres Kooperations­
projekts mit dem Künstlerhaus Mousonturm, der Tanzplattform Rhein-Main,
werden wir in Wiesbaden und Frankfurt
die zweite Ausgabe des Tanzfesti­vals
Rhein-Main programmieren. Zudem
öffnen wir erneut den Vorhang für
spannende Gastspiele aus aller Welt und
vergeben Residenzen an herausragende
Tanzschaffende unserer Zeit. Mit Vermittlungsformaten wie etwa unseren
Workshops und den Tanz-Klubs laden
wir auch in Zukunft wieder zahlreiche
Tanzbegeisterte dazu ein, mitzutanzen.
Gestärkt werden wir bei all unseren Vor-­
haben neuerdings von den »Freunden
des Hessischen Staatsballetts « deren
Gründung mich sehr glücklich gemacht
hat. Als städteübergreifender Freundes­
kreis beweisen sie, dass die geografische
Entfernung unserer beiden Spielorte
kein Hindernis ist.
Kommen Sie vorbei, machen Sie mit,
nehmen Sie teil. Wie freuen uns auf
eine gemeinsame Spielzeit mit Ihnen!
Herzlichst,
Ihr Tim Plegge
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ÜBERSICHT
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EINE WINTERREISE
RESIDENZEN
Ballett von Tim Plegge
Musik von Hans Zender nach Franz Schubert
Das Hessische Staatsballett lädt ein
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KREATIONEN
Zweiteiliger Ballettabend von
Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen
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CODE
Zweiteiliger Abend mit der Oper ONION.ONION
von Sivan Cohen Elias und der
Ballettneukreation eines Ensemblemitglieds
des Hessischen Staatsballetts
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FAKE
Ballett für Jugendliche ab 12 Jahren
von Tim Plegge
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Das Hessische Staatsballett unterwegs
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GASTSPIELE
Das Hessische Staatsballett lädt ein
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TANZPLATTFORM RHEIN-MAIN
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BALLETT-EXTRA
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AUSSERDEM
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FREUNDE DES HESSISCHEN STAATSBALLETTS
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PERSONALIA
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URAUFFÜHRUNG
EINE WINTERREISE
BALLETT VON TIM PLEGGE
MUSIK VON HANS ZENDER NACH FRANZ SCHUBERT
Bühne Sebastian Hannak
Kostüm Judith Adam
Dramaturgie Esther
Dreesen-Schaback
Die Verlockung der Ferne löst ihre Versprechen nicht ein. Einsam­
keit schlägt sich nieder, lässt einen erstarren. Regungslos an
einem Durchgangsort zu verharren bringt lose Begegnungen hervor.
Kurze Episoden fügen sich an die Struktur des Liederzyklus von
Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten
Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender.
Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017.18 begibt
sich Tim Plegge choreografisch wieder auf Reisen. Das Ballett
»Eine Winterreise« steht in der Tradition seiner Handlungsballette,
verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten
Narration. »Eine Winterreise« erzählt vom Werden und Vergehen,
von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der
kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.
Dramaturgisch begleitet von Esther Dreesen-Schaback, in den
Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian
Hannak oszillieren in »Eine Winterreise« Fragen nach Werden
und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen
und finden in dem neuen Ballett Ausdruck.
Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.
Musikalische Leitung
Benjamin Schneider
Choreografie Tim Plegge
Musik Hans Zender
nach Franz Schubert
URAUFFÜHRUNG WIESBADEN
7. Oktober 2017
Großes Haus
PREMIERE DARMSTADT
11. November 2017
Großes Haus
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URAUFFÜHRUNG
KREATIONEN
ZWEITEILIGER BALLETTABEND VON
ALEJANDRO CERRUDO UND JEROEN VERBRUGGEN
Den zweiteiligen Ballettabend dieser Spielzeit widmet das ­Hessische
Staatsballett dem Schaffen zweier junger Choreografen, die noch
am Beginn ihrer internationalen Karrieren stehen. Nachdem in der
Spielzeit 2015.16 in »Grenzgänger« die Grenzen des Tanzes aus-­
gelotet und erforscht wurden, begeben sich nun A
­ lejandro C
­ errudo
und Jeroen Verbruggen auf die Suche nach Neu- und Wieder­
anfang und nach etwas, das so noch nicht dagewesen ist, aber vielleicht schon immer im Werden begriffen war.
Der Belgier Jeroen Verbruggen konzentriert sich im Anschluss
an seine Karriere als Tänzer seit 2014 ausschließlich auf seine Arbeit
als Choreograf. So schuf er u. a. 2014 seine Version des Ballett­
klassikers »Der Nussknacker « in Genf und 2016 »L’enfant et les
Sortilèges « in Monaco. Seine Arbeiten bewegen sich stets im
Spannungsfeld zwischen Klassik und Avantgarde, zwischen Altem
und Neuem und suchen dabei Antworten auf die Frage nach der
Vereinbarkeit von Tradition und Neuanfang.
URAUFFÜHRUNG DARMSTADT
17. Februar 2018
Großes Haus
PREMIERE WIESBADEN
28. März 2018
Großes Haus
Choreografie Alejandro Cerrudo
Jeroen Verbruggen
Bühne Thomas Mika
Dramaturgie Lisanne Wiegand
Alejandro Cerrudo, aufgewachsen und ausgebildet in Madrid,
­Spanien, arbeitete zunächst als Tänzer in Europa und den USA, bevor
er 2009 Hauschoreograf bei Hubbard Street Dance in Chicago
wurde. Seine Arbeiten, in denen es stets um die Bereitschaft zum
Träumen und die Vergegenwärtigung dieser inneren Bildwelten
auf der Bühne geht, wurden in den USA, aber auch in Dänemark,
Deutschland und den Niederlanden gezeigt.
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URAUFFÜHRUNG
CODE
ZWEITEILIGER ABEND MIT DER OPER ONION.ONION
VON SIVAN COHEN ELIAS UND DER
BALLETTNEUKREATION EINES ENSEMBLEMITGLIEDS
DES HESSISCHEN STAATSBALLETTS
Komposition
Sivan Cohen Elias
ONION.ONION
OPER VON SIVAN COHEN ELIAS
An den Rändern der digitalen Welt tummeln sich Kriminelle, Akti­
visten und Sicherheitsdienste. Wo sich jede Spur verliert, weiß
man nicht, womit man es zu tun hat: Wahrheit oder Fake? »onion.
onion« visualisiert und vertont diese terra inkognita und ihr Verhältnis zur realen Welt. Im Netz greift der Medusa-Virus um sich
und versteinert Nutzer und Hardware. Aber in der Allegorie vom
antiken Mythos offenbart sich Hoffnung: eine Neuschreibung der Ge­schichte. Vom schönen Mädchen zum Monster – und wieder zurück?
Choreografie
Ein Ensemble­mitglied des
Hessischen Staatsballetts
BALLETTNEUKREATION
BALLETT EINES ENSEMBLEMITGLIEDS
DES HESSISCHEN STAATSBALLETTS
Bei dem Projekt »Startbahn 2017« hatten in der vergangenen Spiel­
zeit Ensemblemitglieder des Hessischen Staatsballetts die Möglichkeit, sich selber als Choreograf / innen zu erproben. Eine / r dieser
jungen Künstler / innen bekommt nun die Möglichkeit seine erste
Arbeit zu einem größeren Stück auszuarbeiten, welches den zweiten
Teil des Abends »CODE« bilden wird – eine herausfordernde Gelegen­heit, um die eigene choreografische Handschrift weiterzuentwickeln.
URAUFFÜHRUNG DARMSTADT
12. April 2018
Kammerspiele
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URAUFFÜHRUNG
FAKE
BALLETT FÜR JUGENDLICHE AB 12 JAHREN
VON TIM PLEGGE
In der Reihe »Ballett für junges Publikum« nähert sich Tim Plegge
der Zeit des Erwachsenwerdens als Zeit der Rebellion und der
Anpassung. Situationen, die junge Erwachsene mit Freunden oder
anderen Gleichaltrigen erleben – Ausgrenzung, Status, Sexualität
und Geschlechterrollen, Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein und
Zivilcourage – werden durchleuchtet und hinterfragt. Die Krise
des Heranwachsens trägt die bunteste Kleidung und beschreibt in
den wundersamsten Farben jene Lebensphase eines Menschen,
in der wir herauszufinden versuchen, wo wir stehen, wer wir wirklich sind oder sein wollen.
Choreografie Tim Plegge
Bühne Flurin Borg Madsen
Kostüm Janine Werthmann
Dramaturgie Esther
Dreesen-Schaback
Wie wäre es, wenn ich kein Mädchen sondern ein Junge wäre? Was
wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte? Was wäre, wenn ich
tollere Kleidung hätte? Hat das alles überhaupt etwas mit mir zu tun?
Jungs weinen nicht, Mädchen prügeln sich nicht. Mädchen schminken sich, Jungs gehen klettern und skaten. Oder? Vielleicht gibt
es doch einen kleinen Zwischenraum, diesen Moment, wo wir nicht
das tun müssen, was erwartet wird … ohne dafür ausgegrenzt zu
werden?
Tim Plegge nimmt die jungen Zuschauer und ihre Lebenswirklichkeit als Grundlage für dieses Stück, denn manchmal wünscht man
sich, dass man auch im wirklichen Leben ausprobieren könnte,
wie es wäre, wenn …
URAUFFÜHRUNG WIESBADEN
2. Juni 2018
Kleines Haus
PREMIERE DARMSTADT
Spielzeit 2018 . 19
Kleines Haus
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DAS HESSISCHE
STAATSBALLETT
UNTERWEGS
Unterwegs ist das Hessische Staatsballett häufig, meistert es doch
ganz regelmäßig als Kompanie zweier Häuser die Fahrten zwischen
Darmstadt und Wiesbaden. Von Zeit zu Zeit nimmt das Ensemble
auch weitere Wege auf sich. Bereits in seiner ersten Spielzeit
wurde es mit dem Ballettabend » Aufwind « zum internationalen
Belgrade Dance Festival nach Serbien eingeladen und feierte einen
großen Erfolg. Im Juni 2016 reiste es nach ­Österreich und eröffnete
mit »Weltenwanderer« den Tanzsommer ­Innsbruck. Im März 2017
führte eine Spanien-Tournee das ­H essische Staatsballett mit
»Aschen­puttel« nach Santander, Pamplona und V
­ alladolid. In dieser
Spielzeit ist das Ensemble mit »Eine Winterreise« nach Ludwigs­
burg eingeladen. Denn es ist dem H
­ essischen Staatsballett nicht nur
ein Anliegen, die Vielfältigkeit des Tanzes durch Gastchoreografen,
Gastspiele und Residenzen nach W
­ iesbaden und Darmstadt zu
bringen, sondern auch, dass sein Repertoire, das Können und das
Talent seiner Tänzerinnen und Tänzer internationale Beachtung
findet.
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GASTSPIELE
DAS HESSISCHE STAATSBALLETT LÄDT EIN
Das Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein« steht für eine Reihe
außergewöhnlicher Gastspiele und Residenzen. Bruno Heynderickx,
Kurator des Hessischen Staatsballetts, stellt alljährlich ein vielseitiges Tanzprogramm zusammen, in dem internationale und natio­nale Gäste aus der freien Szene und anderen Theatern in Darmstadt
und Wiesbaden gastieren. In dieser Spielzeit bringt Helena Waldmann ihr »Gute Pässe, Schlechte Pässe« auf die Bühne des Kleinen
Hauses des Staatstheaters Darmstadt – eine Arbeit, die unter
anderem in einer Residenz am Hessischen Staatsballett in der Spiel­
zeit 2016.2017 entstand. Tänzer­i nnen und Tänzer stehen hier
Akrobatinnen und Akrobaten gegenüber. Stellvertretend für viele
Systeme begeben sie sich in eine körperliche Auseinandersetzung
mit Grenzen. Die Schweizer Choreografin Nicole Seiler zeigt mit
»The Wanderers Peace« ein Dokumentarstück über die deutsche
Tänzerin Beatrice Cordua. In »Je danse parce que je me méfie des
mots« offenbart die japa­nische Choreografien Kaori Ito ein intimes
Porträt vom künstlerischen und menschlichen Zusammentreffen
mit ihrem Vater. Der französischen Choreograf Rachid Ouramdane
beschäftigt sich in seinem »Tordre« mit zwei Frauen, die gemeinsam
auf der Bühne ein Duett ergeben könnten, aber stattdessen zwei
einsame Menschen darstellen. Doch dies ist nur eine Auswahl. Das
gesamte Programm der Gastspiele ist in den Leporelli der beiden
Staats­theater und des Hessischen Staatsballetts sowie unter
www.hessisches-staatsballett.de zu finden.
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RESIDENZEN
DAS HESSISCHE STAATSBALLETT LÄDT EIN
Neben den Gastspielen fällt unter das Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein« auch ein Residenzprogramm zur Förderung frei
arbeitender Tanzschaffender aus der ganzen Welt. Für Choreografinnen und Choreografen, die keine eigenen Probenräume besitzen oder nicht an ein bestimmtes Haus gebunden sind, stellt die
Beschaffung geeigneter Räumlichkeiten meist eine große finanzielle und organisatorische Herausforderung dar. In den Residenzen
werden sowohl aufstrebenden als auch noch unbekannten Künst­
lerinnen und Künstlern für mehrere Wochen der Ballettsaal und die
Strukturen des Theaters als Ort für Neukreationen zur Verfügung
gestellt, damit sie ihren Fokus ganz auf die künstlerische Arbeit
legen können. Das Hessische Staatsballett leistet so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und Stärkung des zeitgenössischen
Tanzes. Zugleich eröffnet es die Möglichkeit künstlerischen Austauschs, sammelt neue Impulse und schafft neue Formen der Kooperation zwischen festem Ensemble und freien Gruppen.
Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wurde in diesem Zusammenhang das Format »Work in progress« entwickelt. Am Ende der
jeweiligen Residenz öffnen die Choreografinnen und Choreografen
die Türen des Ballettsaals für eine Präsentation und geben Einblick
in ihren Arbeitsprozess. Ausgewählte Werke werden außerdem in
der Folgespielzeit wahlweise auf den Bühnen der Staatstheater
Darmstadt oder Wiesbaden präsentiert. Die Auflistung der Residenzen ist in den Leporelli der beiden Staatstheater und des
Hessischen Staatsballetts sowie unter
www.hessisches-staats­ballett.de zu finden.
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TANZPLATTFORM
RHEIN-MAIN
Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein dreijähriges Kooperationsprojekt zwischen dem Hessischen Staatsballett und dem Künstlerhaus Mousonturm. Damit haben sich erstmals die Tanzsparte
zweier Staatstheater und ein internationales Produktionshaus
zusammengetan, um gemeinsam Produktions-, Aufführungs- und
Vermittlungsformate zu entwickeln. Mit ihren Aktivitäten will
die Tanzplattform Rhein-Main Tanzschaffende in der Region nach­
haltig stärken, Akteure und Institutionen regional und überregional
vernetzen und noch mehr Menschen im Rhein-Main-Gebiet für
den Tanz begeistern. Neben städteübergreifenden Residenzprogrammen zählen zu den Aktivitäten unter anderem mobile Tanzproduktionen, Tanz-in-Schulen-Projekte, Profitraining, tanzmedizi­
nische Beratungstermine, Workshops und Tanz-Klubs zum
Mitmachen. Ein weiterer Programmhöhepunkt ist das Tanzfestival
Rhein-Main, das einmal im Jahr in Frankfurt und im jährlichen
Wechsel in Darmstadt und Wiesbaden veranstaltet wird. Das Debüt
fand 2016 in Frankfurt und Darmstadt statt und war mit rund
4.000 Besuchern ein großer Erfolg. Die zweite Ausgabe geht im
Oktober 2017 in Frankfurt und Wiesbaden über die Bühnen.
Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und
Hessischem Staatsballett, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt
RheinMain und ist gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem
­Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz
(Aventis Foundation, BHF-BANK-Stiftung, Crespo Foundation, Dr. Marschner-­Stiftung,
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main).
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BALLETT-EXTRA
EINFÜHRUNGEN &
EINFÜHRUNGSMATINEEN
Als zumeist »wortlose« Kunstform vermag Tanz mit besonderer Unmittelbarkeit zu faszinieren, wirft aber beim
Publikum nicht selten auch Fragen auf.
Oft mangelt es an Gelegenheiten, um
diese Fragen artikulieren und klären zu
können. Hier bieten wir eine Reihe
von Veranstaltungen an, um Tanzspezifisches zur Sprache zu bringen und
die Kommunikation der Zuschauer mit
den Tanzschaffenden zu fordern: In
Einführungen ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn erzählt die Dramaturgin
Wissenswertes zur Produktion. Einführungsmatineen und öffentliche Proben
verraten mehr über die Arbeitsbedingungen und Herangehensweisen.
MITTANZEN
Das Hessische Staatsballett bietet unterschiedlichste Formate zum Mittanzen
an. In Repertoire-Workshops erlernen
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
einzelne Sequenzen aus aktuellen Ballettabenden und können somit genau
jene Bewegungsfolgen nachempfinden,
die von den Profis auf der Bühne interpretiert werden. Während der Gastspiele und Residenzen, die das
Hessische Staatsballett einlädt, bieten
einzelne Tanzschaffende Tanz-Workshops zu ihren sehr individuellen Stilen
an, womit unterschiedliche zeitge­
nössische Tanzformen erprobt werden
­können. Zudem entstehen in Darmstadt,
Wiesbaden und Frankfurt im Rahmen
der Tanzplattform Rhein-Main mehrere
Tanz-Klubs, die sich an unterschiedliche Altersgruppen (Jugendliche, Er­wachsene, Senioren) richten und
AUSSERDEM
thematisch das aktuelle Repertoire des
Hessischen Staatsballetts aufgreifen.
Die Tanz-Klubs erstrecken sich über die
Dauer einer Spielzeit, finden einmal
wöchentlich statt (Schulferien ausge­
nommen) und sind auf maximal 20
Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Die ersten beiden Termine
dienen zur Einführung und zum Informationsaustausch. Erst ab dem dritten
Termin muss eine verbindliche Zusage
erfolgen. Bei Klub-Festivals kommen
die Klubs aller Städte zusammen und
präsentieren dem Publikum ihre Ar­beits-­
ergebnisse. Ganz neu bietet seit dieser
Spielzeit das Format »Antanzen« in Zu­sammenarbeit mit dem nationalen
und internationalen Netzwerk der Alumni des Masterstudiengangs Con­tem­
porary Dance Education (MA CoDE) der
Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) ein
offenes Training für erwachsene Tanzlaien an, mit dem Ziel, unterschiedliche
Stile und Tanztechniken kennenzulernen. Es sind keine Vorkenntnisse erfor­derlich.
Eine weitere Möglichkeit der Partizipation bietet das Gastspiel »Music for
18 musicians« des französischen Choreo­
grafen Sylvan Groud. Interessierte
melden sich bitte bei Nira Priore Nouak.
VHS-KURS
STAATSTHEATER INTERN
Die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wies­
baden bietet Kennern und Liebhabern
wie auch neuen Interessierten die
Möglichkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit den im Spielplan angebotenen Aufführungen. Zu ausgewählten Inszenierungen beleuchten
Dramaturginnen und Dramaturgen des
Staatstheaters die künstlerischen, inhaltlichen und biografischen Aspekte
eines Werkes. Wir sprechen über Proben und Beteiligte, berichten von Autorinnen und Autoren, Stücken und Projekten. Auch die Diskussion über bereits
gesehene Inszenierungen ist ausdrücklich erwünscht. Die Themen des Kurses
begleiten den Spielplan des Staats­
theaters und werden im Programm der
Volkshochschule bekannt gegeben.
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STAMMTISCH
Anregende Gespräche rund ums Theater
mit Künstlerinnen und Künstlern aus
Tanz, Schauspiel und Oper. Wer seine
Begeisterung für das Theater mit anderen teilen und sich kritisch mit den
Aufführungen beschäftigen möchte,
ist hier genau richtig.
KONTAKT Tel. 0611 . 504 79 81
ANMELDUNG über die Volkshochschule
Wiesbaden e. V. | Tel. 0611 . 988 90
www.vhs-wiesbaden.de
Teilnehmende erhalten Theaterkarten zum ermäßigten
Preis.
KONTAKT Nira Priore Nouak
priorenouak @ staatstheater-darmstadt.de
Die Termine der Ballett-Extras entnehmen Sie bitte
dem jeweils aktuellen Monatsspielplan.
Alle Informationen zu Personalia, Preisen,
Kontakt, Abonnements & Wegen finden Sie im
Service-Heft zur Spielzeit 2017.2018
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FREUNDE DES HESSISCHEN STAATSBALLETTS
Freunde des Hessischen Staatsballetts e. V.
Sie sind inspiriert und begeistert von dem vielfältigen und innovativen
Programm des Hessischen Staatsballetts? Sie möchten sich für die
Förderung der Tanzkunst in der Region engagieren? Dann werden
Sie Mitglied des Vereins »Freunde des Hessischen Staatsballetts«.
Als Förderer sind Sie mehr als nur Zuschauer: Sie unterstützen und
stärken das Ensemble und genießen gleichzeitig attraktive Vorteile –
von exklusiven Probenbesuchen bis hin zum persönlichen Austausch
mit Ballettdirektor Tim Plegge und Ensemblemitgliedern – die Ihnen
einen unmittelbaren Blick in die Welt des Hessischen Staatsballetts
eröffnen. Ist ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns sehr, Sie in
unseren Reihen begrüßen zu dürfen!
Nähere Informationen zu Vereinssatzung, Beitragsordnung und
Aktivitäten finden Sie unter www.hessisches-staatsballett.de / freunde
Freunde des Hessischen Staatsballetts
Tom Eidelmann | 1. Vorsitzender
Staatsrat-Schwamb-Straße 12, 55278 Undenheim
[email protected]
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PERSONALIA 2017.2018
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THEATERLEITUNG
Intendant Uwe Eric Laufenberg
Geschäftsführender Direktor
Bernd Fülle
Persönliche Referentin des Intendanten
Melanie Stelzer
Assistentin des Geschäftsführenden
Direktors Kira Vögele
TIM PLEGGE
SIMON KRANZ
UWE FISCHER
GIANLUCA MARTORELLA
BRUNO HEYNDERICKX
NIRA PRIORE NOUAK
JONATHAN PICKERS
LISANNE WIEGAND
WALDEMAR MARTYNEL
DANIEL LETT
MANON ANDRAL
KRISTIN BJERKESTRAND
GRETA DATO
ELISABETH GAREIS
LEITUNG HESSISCHES STAATSBALLETT
Ballettdirektor & Chefchoreograf
Tim Plegge
Kurator & Stellvertetender
Ballettdirektor Bruno Heynderickx
Kompaniemanager Simon Kranz
Ballettmeister Uwe Fischer, Gianluca
Martorella
Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback
(a. G.), Lisanne Wiegand
Technischer Produktionsleiter
Jonathan Pickers
Leiterin Tanzvermittlung
Nira Priore Nouak
Assistentin der Ballettdirektion
Lisanne Wiegand
Korrepetitor Waldemar Martynel
Musikalischer Assistent Daniel Lett
TÄNZERINNEN UND TÄNZER
Manon Andral, Kristin Bjerkestrand,
Greta Dato, Elisabeth Gareis, Livia Gil,
Clémentine Herveux, Ezra Houben,
Margaret Howard, Sayaka Kado, Polett
Kasza, Ludmila Komkova, Carolinne
de Oliveira, Aurélie Patriarca, N.N.;
Daniel Alwell, Mirko de Campi, Alessio
Damiani, Pablo Girolami, Ramon A.
John, Denislav Kanev, Masayoshi Katori,
Igli Mezini, Jorge Moro Argote, James
Nix, Aaron Shaw, Taulant Shehu, Tatsuki
Takada, Gaetano Vestris Terrana
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LIVIA GILL
CLÉMENTINE HERVEUX
EZRA HOUBEN
PABLO GIROLAMI
RAMON A. JOHN
DENISLAV KANEV
MARGARET HOWARD
SAYAKA KADO
POLETT KASZA
MASAYOSHI KATORI
IGLI MEZINI
JORGE MORO ARGOTE
LUDMILA KOMKOVA
CAROLINNE DE OLIVEIRA
AURÉLIE PATRIARCA
JAMES NIX
AARON SHAW
TAULANT SHEHU
DANIEL ALWELL
MIRKO DE CAMPI
ALESSIO DAMIANI
TATSUKI TAKADA
GAETANO VESTRIS TERRANA
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KONTAKT
IMPRESSUM
HESSISCHES STAATSBALLETT
www.hessisches-staatsballett.de
ballett @ staatstheater-wiesbaden.de
Tel. 0611 . 132 278
www.facebook.com / hessisches.staatsballett
INTENDANT
Uwe Eric Laufenberg
HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN
Christian-Zais-Straße 3
65189 Wiesbaden
Tel. 0611 . 132 1
www.staatstheater-wiesbaden.de
STAATSTHEATER DARMSTADT
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt
Tel. 06151 . 281 13 11
www.staatstheater-darmstadt.de
GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR
Bernd Fülle
BALLETTDIREKTOR & CHEFCHOREOGRAF
Tim Plegge
KURATOR & STELLVERTRETENDER
BALLETT­D IREKTOR
Bruno Heynderickx
REDAKTION
Caroline Lazarou, Josefine Sautier
TEXTE
Josefine Sautier, Esther Dreesen-Schaback,
Sylvia Meilin Weber, Lisanne Wiegand
GESTALTUNG
formdusche – studio für gestaltung
DRUCK
Köllen Druck + Verlag GmbH
STAND
30.3.2017
BILDNACHWEISE
Fotoserie für dieses Spielzeitheft:
De-Da Productions
Porträts:
De-Da Productions
Alle Informationen zu Personalia, Preisen,
Kontakt, Abonnements & Wegen finden Sie im
Service-Heft zur Spielzeit 2017.2018
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