Zürich - Wollishofen Studienauftrag

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Zürich - Wollishofen
Studienauftrag „Bellariarain“
Bericht des Beurteilungsgremiums, 3. März 2015
IMPRESSUM
Auftraggeberin
Helvetia Versicherungen
Immobilien Portfolio Management
Hohlstrasse 560, 8048 Zürich
Ansprechperson:
- Monica Caramella, Projektleiterin Ost, Mitglied des Kaders
Auftragnehmerin
Planpartner AG
Obere Zäune 12, 8001 Zürich
Bearbeitung:
- Urs Brüngger, dipl. Arch. ETH/SIA, Planer FSU/REG A
- Barbara Evangelisti, Mag. Raumordnung und Raumforschung
Titelbild
Visualisierung Siegerprojekt «Michael Meier und Marius Hug Architekten AG»
Ablage Bilder
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Planpartner AG
INHALT
1 Einleitung
1.1 Kurzportrait der Helvetia Versicherungen
1.2 Absicht der Helvetia
1.3 Planungsgebiet
2 Organisation und Verfahren
2.1 Veranstalterin
2.2 Verfahren
2.3 Beurteilungsgremium
2.4 Fachliche Begleitung und Organisation
2.5 Beauftragte Planungsteams
2.6 Beratung
2.7 Entschädigung
2.8 Termine / Ablauf
5 5 5 6 8 8 8 8 9 9 10 10 10 3 Konzeptstufe
3.1 Vorprüfung
3.2 Beurteilung
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Drei Rundgänge
3.2.3 Kontrollrundgang
3.2.4 Antrag
12 12 13 13 13 14 14 5 Dank und Würdigung
18 4 Projektstufe
4.1 Vorprüfung
4.2 Beurteilung
4.2.1 Allgemeines
4.2.2 Projektstudium in Gruppen
4.2.3 Zwei Rundgänge
4.2.4 Kontrollrundgang
4.2.5 Rangierung und Entschädigung
4.3 Empfehlungen zur Weiterentwicklung
6 Genehmigung
15 15 15 15 15 16 16 16 16 19 7 Projekte
20 7.1 Erster Rang: ‹Michael Meier & Marius Hug Architekten› 21 7.2 Zweiter Rang: ‹Althammer Hochuli Architekten›
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Planpartner AG
7.3 7.4 7.5 7.6 7.7 7.8 29508_13A_150303_SB.docx
Zweiter Rang: ‹Enzmann Fischer Partner AG›
‹Atelier Abraha Achermann GmbH›
‹Atelier WW Architekten›
‹BS+EMI Architektenpartner AG›
‹ARGE Bünzli & Courvoisier Architekten AG / b+p
Baurealisation›
‹Gmür & Geschwentner Architekten AG›
38 46 50 55 59 64 Planpartner AG
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EINLEITUNG
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1 EINLEITUNG
1.1 Kurzportrait der Helvetia Versicherungen
Bauherrin
Die Helvetia ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu
einer erfolgreichen, europaweit präsenten Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt die Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich und organisiert Teile ihrer Investment- und
Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg und Jersey. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in St. Gallen, derjenige für das Schweizer Geschäft in
Basel.
Die Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 5'200 Mitarbeitenden
Dienstleistungen für mehr als 2.7 Millionen Kunden. Bei einem
Geschäftsvolumen von CHF 7.5 Mia. erzielte die Helvetia im
Geschäftsjahr 2013 einen Reingewinn von CHF 363.8 Mio.
Darüber hinaus engagiert sich die Helvetia auf vielfältige Weise
für Umwelt und Gesellschaft.
1.2 Absicht der Helvetia
Neue Wohnsiedlung
Die Helvetia beabsichtigt, die aus den Jahren 1945/46 stammende Siedlung „Bellariarain“ (wurde früher „BellariaPark“ genannt) rückzubauen und durch Neubauten zu ersetzen.
Die Siedlung Bellariarain umfasst eine Grundstücksfläche von
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18'064 m und liegt sehr prominent auf der Kuppe der Seitenmoräne, mit Ausblick über das Zürcher Seebecken. Die „moderne“ Gartengestaltung, die zusammen mit der Wohnsiedlung
entstand, wurde vom Zürcher Gartenarchitekten Gustav Ammann (1885 bis 1955) geplant und ausgeführt.
Es soll jetzt eine hinsichtlich Städtebau, Architektur, Aussenraumgestaltung, Wohnwert und Nachhaltigkeit wegweisende
neue Wohnüberbauung erstellt werden. Damit eine überzeugende und tragfähige Lösung gefunden werden kann, hat die
Helvetia einen zweistufigen Studienauftrag veranstaltet.
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Planpartner AG
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Massvolle Verdichtung
EINLEITUNG
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Ziel der Helvetia ist es, die bestehenden Qualitäten der heutigen Siedlung und des Quartiers beizubehalten.
Obwohl erhebliche Ausnützungsreserven auf dem Areal bestehen, ist deren vollständige Ausschöpfung nicht das Ziel. Angestrebt ist eine massvolle Nachverdichtung, welche die obigen
Zielsetzungen berücksichtigt und es der Helvetia erlaubt, möglichst viel Wohnraum zu realisieren.
1.3 Planungsgebiet
Gartenstadtcharakter
mit hoher Qualität
Der Perimeter des Studienauftrages liegt im Gebiet ZürichWollishofen, das durch seinen durchgrünten Stadtkörper mit
einer offenen Baustruktur eine hohe Wohnqualität bietet: Das
Quartier ist gut an die Innenstadt angeschlossen, ein attraktives Naherholungsgebiet liegt in Fussdistanz, ebenso Schulen,
Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhof und weitere Infrastruktur. Es ist daher ein geeigneter Standort für Familien
mit Kindern, jedoch auch für Einzelpersonen und Paare sowie
für ältere Menschen, die im Quartier verwurzelt sind.
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Lageplan
Abb. 1: Lageplan Planungsgebiet, Norden oben
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Planpartner AG
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Machbarkeitsstudie und
Masterplan Bellariarain
EINLEITUNG
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Eine Machbarkeitsstudie von Gmür & Geschwentner Architekten AG diente als Grundlage für den Masterplan Bellariarain. Er
wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Städtebau, Grün
Stadt Zürich, der Helvetia Versicherung und Planpartner AG
erarbeitet.
Die zu erarbeitenden Projekte sollten sich innerhalb der Prinzipien des Masterplanes Bellariarain bewegen. Eine speziell für
das Areal festgelegte Baumschutzzone, die sich im Masterplan
Bellariarain befindet, galt für den Studienauftrag als verbindlich.
Zusätzlich galt es, die mit der BZO-Teilrevision 2014 eingeführte Baumschutzzone der Stadt Zürich zu berücksichtigen.
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Planpartner AG
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ORGANISATION UND VERFAHREN
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2 ORGANISATION UND VERFAHREN
2.1 Veranstalterin
Veranstalterin
Die Veranstalterin des Verfahrens war die
Helvetia Versicherungen
IPM Immobilien Portfolio Management
• Monica Caramella
IBW Immobilienbewirtschaftung
• Jasmin Friedli
Hohlstrasse 560
8048 Zürich
2.2 Verfahren
Verfahren
Das Studienauftragsverfahren wurde zweistufig und nicht anonym durchgeführt. In beiden Stufen fand eine Präsentation
durch die Teams statt. Zur Teilnahme am Studienauftrag wurden acht Teams (Architekt/innen und Landschaftsarchitekt/
innen) eingeladen.
2.3 Beurteilungsgremium
Beurteilungsgremium
Zur Beurteilung der eingereichten Arbeiten setzte die Veranstalterin folgendes Beurteilungsgremium ein:
Sachexperten/innen
• Kurt Baumann, Leiter Immobilien Portfolio Management,
Helvetia Versicherungen
• Daniel Wehrli, Leiter Projekte Ost, Helvetia Versicherungen
• Monica Caramella, Projektleiterin Projekte Ost, Helvetia
Versicherungen
• Jasmin Friedli, Leiterin Immobilienbewirtschaftung ZH,
Helvetia Versicherungen
Fachexperten/innen
mit Stimmrecht
• Tina Arndt, dipl. Architektin ETH SIA
• Adrian Streich, dipl. Architekt ETH BSA SIA
• Julia Sulzer, dipl. Architektin ETH, Amt für Städtebau Stadt
Zürich
• Daniel Ganz, Landschaftsarchitekt HTL BSLA
Beratende Experten
(ohne Stimmrecht)
• Patrick Ambauen, dipl. Architekt HTL, Kostenplaner
• Hansruedi Preisig, dipl. Architekt SIA, Nachhaltigkeit und
Energie
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Planpartner AG
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Beratende Experten
(ohne Stimmrecht)
Zuhörer
Moderation
ORGANISATION UND VERFAHREN
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• Michael Emmenegger, Geograf, lic. phil. I, Analyse und
Management von sozialen Prozessen
• Alex Heyer, dipl. Bauingenieur ETH / SIA
• Andrea Bender, Landschaftsarchitektin, Grün Stadt Zürich
An beiden Beurteilungen war Frau Anita Emele (AfS) anwesend. An der Beurteilung der Projektstufe war Frau Daniela
Lüthy (Bewirtschafterin ZH), Helvetia Versicherungen, als Zuhörerin anwesend. Zusätzlich war als Zuhörer Herr Spühler,
Vizepräsident Quartierverein Wollishofen, an die Sitzungen des
Beurteilungsgremiums eingeladen. Er konnte aber an keiner
Sitzung teilnehmen.
• Urs Brüngger, Planpartner AG
2.4 Fachliche Begleitung und Organisation
Fachliche Begleitung /
Organisation
Die Vorbereitung, Organisation und fachliche Begleitung des
Verfahrens erfolgte durch:
Planpartner AG
Obere Zäune 12
8001 Zürich
• Urs Brüngger, dipl. Arch. ETH/SIA, Planer FSU/REG A
• Barbara Evangelisti, Mag. Raumordnung und Raumforschung
2.5 Beauftragte Planungsteams
Beauftragte
Planungsteams
Folgende Architekturbüros wurden eingeladen:
• Atelier Abraha Achermann GmbH, Architekten ETH SIA,
Zürich
• Althammer Hochuli Architekten AG, dipl. Architekten
ETH/SIA/BSA, Zürich
• Atelier WW Architekten SIA AG, Zürich
• BS+EMI Architektenpartner AG, Zürich
• ARGE Bünzli & Courvoisier Architekten AG /
b+p Baurealisation AG, Zürich
• Enzmann Fischer AG, Architekten BSA/SIA, Zürich
• Gmür & Geschwentner Architekten AG, dipl. Architekten
ETH/FH, Zürich
• Michael Meier, Marius Hug Architekten AG, Zürich
Eine Zusammenarbeit mit Fachleuten der Sparte Landschaftsarchitektur war zwingend gefordert.
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Planpartner AG
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ORGANISATION UND VERFAHREN
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2.6 Beratung
Beratung
Nachhaltigkeit / Energie
Die Teams nahmen die Beratungsleistung vom Architekturbüro
Preisig Pfäffli zum Thema Nachhaltigkeit und Energie in Anspruch.
2.7 Entschädigung
Entschädigung
Für das gesamte Verfahren stand eine Summe von CHF
280'000.-- zur Verfügung (exkl. MwSt.).
Konzeptstufe
Für die termingerechte Ablieferung einer dem Programm entsprechenden Arbeit der Konzeptstufe erhielt jedes Team eine
fixe Entschädigung von je CHF 20'000.-- (exkl. MwSt.).
Projektstufe
Für die Entschädigung der Projektstufe stand eine Summe von
CHF 120'000.-- (exkl. MwSt.) zur Verfügung. Sie wurde gleichmässig unter den für die Teilnahme an der Projektstufe ausgewählten drei Teams aufgeteilt.
2.8 Termine / Ablauf
Termine / Ablauf
Was
Wann
Startsitzung Beurteilungsgremium,
Verabschiedung Programm
5. Februar 2014
Konzeptstufe
Ausgabe Programm und
Arbeitsunterlagen, Begehung
5. März 2014
Schriftliche Fragestellung
21. März 2014
Versand schriftliche
Fragenbeantwortung
4. April 2014
Abgabe Pläne, Bericht und Kennzahlen 3. Juni 2014
Abgabe Modell
17. Juni 2014
Vorprüfung
bis Mitte Juni 2014
Beurteilung durch Beurteilungsgremium 23. und 30. Juni 2014
Kurzbericht der Konzeptstufe und
Konkretisierung des Programmes für
die Projektstufe
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Mitte August 2014
Planpartner AG
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ORGANISATION UND VERFAHREN
Was
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Wann
Projektstufe
Versand Empfehlungen,
Programmergänzungen
18. August 2014
Schriftliche Fragestellung
29. August 2014
Versand schriftliche
Fragenbeantwortung
Keine Fragen
Abgabe Pläne und Bericht
28. November 2014
Abgabe Kennzahlen
5. Dezember 2014
Abgabe Modelle
12. Dezember 2014
Vorprüfung
bis Mitte Januar 2015
Beurteilung durch Beurteilungsgremium 14. Januar 2015
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Planpartner AG
3
KONZEPTSTUFE
12
3 KONZEPTSTUFE
3.1 Vorprüfung
Vorprüfung
Die Vorprüfung der Studien wurde durch die Planpartner AG
organisiert und koordiniert. Sie wurde wie folgt bearbeitet:
Planpartner AG, Zürich
-
Formelles
Baurecht
Raumprogramm
Kennzahlen
Michael Emmenegger Analyse - Freiraumqualität / soziale
und Management von sozialen
Aspekte
Prozessen, Zürich
Architekturbüro Preisig Pfäffli,
Zürich
- Energie und Nachhaltigkeit
Rogger Ambauen AG,
Emmenbrücke
- Wirtschaftlichkeit und Baukosten
Heyer Kaufmann Partner,
Bauingenieur AG, Zürich
- Statik
Alle Vorprüfungen wurden in separaten Berichten dargestellt
und an den Beurteilungstagen (23./30. Juni 2014) dem Beurteilungsgremium abgegeben sowie erläutert.
Massgebliche Grundlage
Die Studien wurden wertfrei bezüglich der Einhaltung der Vorgaben des Programms vom 5. März 2013 (inkl. aller Arbeitsunterlagen) und der Fragenbeantwortung vom 4. April 2014 überprüft.
Formelles
Alle Studien wurden termingerecht und vollständig eingereicht.
Es wurden keine formellen Mängel festgestellt.
Kennzahlen
Die Kennzahlen wurden von den Teams mehrheitlich plausibel
ausgewiesen und stimmen weitgehend mit den grafischen Darstellungen überein. Die Kennzahlen wurden stichprobenartig
und auf ihre Plausibilität hin überprüft.
Baurecht
Die Prüfung der Studien bzgl. dem Baurecht war nicht immer
eindeutig. Teilweise fehlten Schnitte und Angaben zum Terrain.
Es wurden bei allen Projekten kleinere Verstösse beim Baurecht festgestellt.
Raumprogramm
Die Anzahl vorgeschlagener Wohneinheiten bewegte sich zwischen 174 und 188. Es lagen bei allen Studien Abweichungen
von den vorgegebenen Wohnungsgrössen, dem Wohnungsspiegel und / oder den Anforderungen an die Wohnungen vor.
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Planpartner AG
3
Antrag Vorprüfung
KONZEPTSTUFE
13
Mängel, welche die Vergleichbarkeit der Projekte entscheidend
beeinträchtigten, wurden keine festgestellt. Aufgrund dieser
Erkenntnis wurde von den Vorprüfenden beantragt, alle acht
Studien zur Beurteilung zuzulassen.
3.2 Beurteilung
Ablauf
3.2.1 Allgemeines
Die Beurteilung der Konzeptstufe fand an zwei Tagen, am 23.
und 30. Juni 2014, statt.
Zulassung
Basierend auf den Erkenntnissen der Vorprüfung hat das Beurteilungsgremium alle Studien zur Beurteilung zugelassen.
Beurteilungskriterien
Das Beurteilungsgremium studierte und analysierte die acht
Projekte in mehreren Durchgängen. Gemäss Programm standen dabei die folgenden Kriterien im Vordergrund:
• Wohn- und Gebrauchswert
• Städtebau und Architektur unter Berücksichtigung des Masterplanes
• Freiraum und Erschliessung
• Wirtschaftlichkeit und Kosten
• Nachhaltiges Bauen und Bauökologie
Die Reihenfolge enthält keine Gewichtung. Das Beurteilungsgremium nahm aufgrund der aufgeführten Beurteilungskriterien
eine Gesamtwertung vor.
3.2.2 Drei Rundgänge
Vor dem ersten Rundgang wurden alle Projekte eingehend
analysiert und diskutiert.
Erster Rundgang
In einem ersten Rundgang wurden die Projekte von Atelier
WW Architekten AG und Gmür & Geschwentner Architekten AG ausgeschieden.
Zweiter Rundgang
Im Rahmen des zweiten Rundgangs hat das Beurteilungsgremium die verbliebenen sechs Projekte nochmals vertieft hinsichtlich Einordnung in den Masterplan Bellariarain, das Gelände, den Bezug zur Nachbarschaft, des architektonischen
Ausdrucks der Bauten, der Grundrissbildung, der Qualität der
Freiräume und der Nachhaltigkeit diskutiert.
Gestützt auf die Erkenntnisse des zweiten Rundganges beschloss das Beurteilungsgremium, die Projekte von Atelier
Abraha Achermann GmbH und von BS+EMI Architektenpartner AG auszuscheiden.
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Planpartner AG
3
Dritter Rundgang
KONZEPTSTUFE
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Im dritten Rundgang wurde das Projekt der ARGE Bünzli &
Courvoisier Architekten AG / b+p Baurealisation AG ausgeschieden.
Vgl. für alle Rundgänge Projektbeschriebe des Beurteilungsgremiums im Anhang.
Kontrollrundgang
Weiterbearbeitung
Projektstufe
Hinweise für die
Weiterbearbeitung
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3.2.3 Kontrollrundgang
In einem Kontrollrundgang wurden alle acht Projekte nochmals
einzeln besprochen. Das Resultat der vorherigen Rundgänge
wurde bestätigt.
3.2.4 Antrag
Das Beurteilungsgremium empfahl der Veranstalterin einstimmig, folgende Verfasser mit der Weiterbearbeitung ihrer Studien in der Projektstufe zu beauftragen:
•
Althammer Hochuli Architekten AG
•
Enzmann Fischer AG
•
Michael Meier und Marius Hug Architekten AG
Gestützt auf die Beurteilung und Vorprüfung der Konzeptstufe
formulierte das Beurteilungsgremium allgemeine und projektspezifische Hinweise, welche in der Projektstufe zu berücksichtigen waren.
Planpartner AG
4
PROJEKTSTUFE
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4 PROJEKTSTUFE
4.1 Vorprüfung
Vorgehen Vorprüfung
Die Vorprüfung der Studien wurde wieder von der Planpartner
AG organisiert und koordiniert. Sie wurde nach den gleichen
Prinzipien und von den gleichen Vorprüfungsstellen wie in der
Konzeptstufe durchgeführt. Alle Vorprüfungen wurden in separaten Berichten dokumentiert, am Beurteilungstag dem Beurteilungsgremium abgegeben und von den Vorprüfern mündlich
erläutert.
Massgebliche Grundlage
Die Studien wurden wertfrei bezüglich der Einhaltung der Vorgaben des Programms vom 5. März 2014 (inkl. aller Arbeitsunterlagen) und der Hinweise für die Projektstufe vom 18. August
2014 überprüft. Eine Fragenbeantwortung fiel aus, da es in der
Projektstufe keine Fragen der Teams gab.
Formelles
Erkenntnisse
Vorprüfung
Alle Studien wurden termingerecht und vollständig eingereicht.
Bei keiner Studie wurden gröbere Verstösse festgestellt. Mängel, welche die Vergleichbarkeit der Projekte entscheidend
beeinträchtigten, wurden keine festgestellt.
4.2 Beurteilung
Ablauf
4.2.1 Allgemeines
Die Beurteilung der Projektstufe fand am 14. Januar 2015 statt.
Alle Projekte zugelassen
Basierend auf den Erkenntnissen der Vorprüfung beschloss
das Beurteilungsgremium, alle drei Studien zur Beurteilung
zuzulassen.
Kriterien
Es standen wieder die Beurteilungskriterien gemäss Programm
im Vordergrund.
Die Vorprüfung hat ergeben, dass die Kennwerte aller drei
Projekte hinsichtlich Wirtschaftlichkeit / Kosten und Nachhaltigkeit sehr nahe beieinanderliegen und somit bei der Beurteilung
nicht ausschlaggebend sein werden. Mit allen drei Projekten
wird es möglich sein, die Zielsetzungen der Helvetia im Bezug
auf die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit zu erreichen.
Projektstudium in Gruppen
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4.2.2 Projektstudium in Gruppen
Die Projekte wurden zuerst von Kleingruppen eingehend analysiert. Die Erkenntnisse der Kleingruppen wurden dem gesamten Gremium vorgestellt und diskutiert.
Planpartner AG
4
Erster Rundgang
Zweiter Rundgang
PROJEKTSTUFE
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4.2.3 Zwei Rundgänge
Nach dem ersten Rundgang wurde kein Team ausgeschieden.
Im zweiten Rundgang wurden nochmals alle Projekte eingehend diskutiert und die Vor- und Nachteile aufgezeigt. Gestützt
auf diese Diskussion wurde der Projektvorschlag von Michael
Meier und Marius Hug Architekten AG einstimmig zum Sieger gekürt.
Das Projekt ‹fjäder› von Michael Meier und Marius Hug Architekten überzeugte als das Projekt, welches die Aufgabenstellung am besten erfüllte und den Bedürfnissen der Helvetia
auf allen Ebenen am meisten gerecht wird.
Kontrollrundgang
Rangierung
4.2.4 Kontrollrundgang
In einem Kontrollrundgang wurde das Resultat der vorherigen
Rundgänge bestätigt.
4.2.5 Rangierung und Entschädigung
Das Beurteilungsgremium beschliesst folgende Rangierung:
1. Rang:
Michael Meier und Marius Hug Architekten AG
2. Rang:
Althammer Hochuli Architekten AG
ex aequo mit
Enzmann Fischer AG
Entschädigung
Jedes der drei Teams der Projektstufe erhält eine fixe Entschädigung von CHF 40'000.- (exkl. MwSt.).
4.3 Empfehlungen zur Weiterentwicklung
Empfehlung zur
Weiterentwicklung
Im Rahmen der Weiterentwicklung sollen nachfolgende Punkte
geprüft werden:
• Das Projekt ist hinsichtlich Voranwendung der teilrevidierten
BZO 2014 mit dem Amt für Baubewilligungen zu besprechen.
• Die Attika- und Abgrabungsregelungen sind zu überprüfen.
• Ab Januar 2015 gelten neue Brandschutzvorschriften. Das
Projekt muss frühzeitig mit der Feuerpolizei besprochen und
geprüft werden.
• Der Wohnungsmix ist in Absprache mit der Bauherrschaft zu
prüfen.
• Die Nebenräume sind zu überprüfen und zu optimieren.
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Planpartner AG
4
PROJEKTSTUFE
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• Die Erschliessung der unteren Geländeebene (Bellarairain)
ist zu prüfen. Es wird eine Vereinfachung der Wege/Rampen
angestrebt.
• In der oberen Geländeebene (Bellariastrasse) ist zu prüfen,
ob die Erdgeschosswohnungen einen direkten Ausgang in
den Freiraum haben könnten.
• Der Veloplatz beim Gretenweg ist bezüglich seiner Lage und
Dimension kritisch. Es sind andere Möglichkeiten der Velounterbringung zu prüfen.
• Es sind Beschattungsmöglichkeiten der Kleinkinderspielbereiche aufzuzeigen.
• Beim Schachtkonzept ist zu prüfen, ob die Schächte in allen
Geschossen, inklusive Attika, übereinander liegen könnten.
• Die Tiefgarage ist zu überprüfen (Lage Einfahrt, Gefälle,
Raumhöhe, Überdeckung).
Weiteres Vorgehen
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Das Projekt soll vom siegreichen Team im engen Dialog mit
Helvetia weiterentwickelt werden.
Planpartner AG
5
DANK UND WÜRDIGUNG
18
5 DANK UND WÜRDIGUNG
Würdigung
Das Beurteilungsgremium und die Helvetia freuen sich über
das gute, qualitätsvolle Ergebnis des Studienauftrages und
danken den Teams für ihre Arbeit und die wertvollen Beiträge.
Die sorgfältig ausgearbeiteten, unterschiedlichen Projektvorschläge ermöglichten eine fundierte Diskussion über den Städte- und Wohnungsbau in dieser einmaligen Lage in ZürichWollishofen.
Die Auftraggeberin und das Beurteilungsgremium sind überzeugt, mit dem siegreichen Projekt einen quartierverträglichen,
nachhaltigen und wirtschaftlichen Bebauungsvorschlag von
hoher Qualität und bester Eignung für modernes Wohnen gefunden zu haben.
Dank
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Die Veranstalterin dankt den Projektverfassern beider Stufen,
den Mitgliedern des Beurteilungsgremiums und den beigezogenen Fachleuten für die geleistete Arbeit und das gezeigte
Engagement.
Planpartner AG
6
GENEHMIGUNG
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6 GENEHMIGUNG
Der Bericht wurde vom Beurteilungsgremium genehmigt.
Fachexpertinnen
und Fachexperten
Tina Arndt
Adrian Streich
Julia Sulzer
Daniel Ganz
Sachexpertinnen
und Sachexperten
Kurt Baumann
Monica Caramella
Jasmin Friedli
Daniel Wehrli
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7 PROJEKTE
Alle Abbildungen ohne Massstab.
Modellfotos: Roger Frei, Architekturfotografie, Zürich
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Planpartner AG
7
PROJEKTE
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7.1 Erster Rang: ‹Michael Meier & Marius Hug Architekten›
Projekt: Fjäder
Projektverfasser
Architekten
Michael Meier und Marius Hug Architekten AG
Binzstrasse 12, 8045 Zürich
Bearbeitung: Marius Hug, Michael Meier, Alexandra Arndt,
Christoph Schwander, Viola Richard, Dao Yu, Mischa Trnka,
Pascal Wassmann, Franz Müllner
Landschaftsarchitekten
Manoa Landschaftsarchitekten GmbH
Seidengasse 51, 8706 Meilen
Bearbeitung: Marie-Noël Adolph, Lars Wolfer
Bauingenieur
Synaxis AG Zürich
Thurgauerstrasse 56, 8050 Zürich
Haustechnik
Ernst Basler + Partner AG
Mühlebachstrasse 11, 8032 Zürich
Elektroplaner
IBG B. Graf AG Engineering
Flurhofstrasse 158d, 9006 St. Gallen
Bauphysik
Braune Roth AG
Hausacherstrasse 42, 8122 Binz
Nachhaltigkeitsberater
Durable, Planung und Beratung GmbH
Badenerstrasse 123-A, 8004 Zürich
Kostenplaner
Befair Partners AG
Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich
Visualisierung
Nightnurse Images GmbH
Schweighofstrasse 409, 8055 Zürich
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Planpartner AG
7
PROJEKTE
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Projektbeschrieb
Städtebau /
Architektur
Mit wenigen Eingriffen werden die abstrakten Vorgaben des
Masterplanes in eine Siedlungsfigur mit einer hohen Identität
umgeformt. Durch das radiale Ausdrehen der westlichen Zeilen
und das Eindrehen der östlichen Punkthäuser wird die serielle
Reihung der Wohnhäuser modifiziert und in eine organische
Siedlungsform umgewandelt. Mit der Drehung der Wohnhäuser
werden auch die Ausblicke individualisiert. Die ausgedrehten
Wohnzeilen orientieren sich auf öffnende Räume mit einem
attraktiven Blick Richtung Zürichsee. Durch die gestaffelten
Grundrisse werden die Ausblicke der Wohnungen zusätzlich
über Eck geöffnet. Der Ausdruck der Wohnhäuser wird durch
die reich gegliederten Fassaden und hochwertige Materialien
wie hinterlüftete Klinkerplatten und Sichtbetonelemente charakterisiert.
Erschliessung
Ein breiter Parkweg verbindet die Wohnzeilen auf der oberen
Geländeebene miteinander und etabliert einen zentralen Begegnungsort. Dieses durchgängige „Begegnungsband“, wie es
die Verfasser nennen, bildet eine starke gemeinsame Adresse
für alle Wohnungen an der Bellariastrasse. Das Band führt
durch überhohe Durchgänge, an denen jeweils beide Treppenhäuser angeschlossen sind. Die gedeckten Passagen sind
attraktive Aufenthaltsorte für ein kurzes Gespräch im Alltag
oder spielende Kinder bei Regenwetter. Mit direkt zugänglichen
Stauräumen für Festbänke usw. oder ebenerdigen Waschküchen könnte die Bedeutung dieser Räume noch gestärkt werden.
Wohn- /
Gebrauchswert
Die oberen Wohnzeilen sind mit je einem drei- und vierspännigen Treppenhaus kompakt organisiert und bilden eine ökonomische Grundlage für hochwertige Wohnungen. Die Wohnungen weisen sorgfältig proportionierte Räume auf und sind
durch die kluge Organisation gut nutzbar für ein breites Zielpublikum. Alle Wohnungen weisen eine zentrale Diele auf, von
der die individuellen Zimmer oder die gemeinschaftlichen Bereiche der Wohnung direkt zugänglich sind. Dank der Staffelung der Fassade sind alle Balkone als attraktive Eckbalkone
ausgebildet und die Wohnungen mehrseitig in den parkartigen
Siedlungsraum orientiert. Der Wohn- und Essbereich wird
durch kräftige Betonstützen zoniert. Die zweibündigen Küchen
wirken als Scharnier zwischen den verschiedenen Zonen und
ermöglichen freiwählbare Möblierungsvarianten. In den Punkthäusern wird ein verwandtes räumliches Prinzip mit einem
leicht erhöhten Standard angewendet. Hier sind die dreispännigen Treppenhäuser natürlich belichtet und profitieren vom
Ausblick in den Grünraum. Spezialitäten wie Ankleideräume
und privatisierte Badezimmer verdeutlichen den gehobenen
Standard der östlich gelegenen Wohnhäuser.
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Planpartner AG
7
PROJEKTE
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Aussenraum
Die Bauten werden sanft in die vorhandene Topografie gesetzt,
die von Wiesen- und Rasenflächen geprägt ist. Die gestalterische und funktional zeitgemässe Interpretation des Wohnparks
von Gustav Ammann überzeugt. Der bestehende Gehölzgürtel
an den Rändern wird erhalten und als rahmenbildende Gehölzkulisse weiter entwickelt. Eingestreute Baumgruppen und
Einzelbäume gliedern den Aussenraum unter Berücksichtigung
wichtiger Blickbeziehungen. Zusätzliche Blütensträucher schaffen auf selbstverständliche Art und Weise die gewünschte Distanz zu den Wohnhäusern und bringen gleichzeitig Vielfalt und
Blumigkeit in den Wohnpark. Die Adressbildung an der Bellariastrasse ist gewährleistet durch die Haupterschliessung der
oberen Wohnbauten als ein durchgängiges Begegnungsband.
Entlang des Bellariarains ist die Adresse gut auffindbar, jedoch
wirkt die Zugänglichkeit durch die langen Rampen- und Wegerschliessungen mit den vielen Treppenanlagen zum Teil etwas
monumental. Die Ausformulierung des Hauptweges als Begegnungsband überzeugt konzeptionell sowie auch materiell.
Grosszügige Eingangszonen, Sitzmauern, Spielbereiche und
zwei Aussichtskanzeln ermöglichen die Pflege guter nachbarschaftlicher Beziehungen. Aussenzugänge der Wohnungen im
Erdgeschoss würden den Aussenraum zusätzlich beleben. Der
grosse offene Fahrradabstellplatz im Südwesten des Grundstückes garantiert ein grosses Angebot an Fahrradabstellplätzen. Dieser wirkt jedoch in seiner Dimensionierung und Platzierung in der parkartigen Umgebung fremd und ist zu überprüfen.
Insgesamt überzeugt der Aussenraum bezüglich seiner Alltagstauglichkeit, da die Bewohner der neuen Siedlung sich den
gesamten Aussenraum zur vielfältigen Nutzung aneignen können.
Nachhaltigkeit
Das Projekt vermag die Forderungen im Umweltbereich des
nachhaltigen Bauens grösstenteils zu erfüllen. Es ist kompakt,
hat aber einen erhöhten Fensterflächenanteil und eine ressourcenintensivere Tiefgaragenlösung. Es ist möglich, die Ziele
nach dem SIA-Effizienzpfad Energie zu erreichen, z.B. durch
eine Erhöhung der solaren Energieproduktion für Strom und
Wärme. Die Primäranforderungen Minergie werden erfüllt.
Die Nasszellen sind nur mässig konzentriert und erfordern
mehrere Steigzonen für die Ver- und Entsorgung. Zwischen
Ober- und Attikageschoss sind sie partiell nicht mehr übereinander liegend.
Für die obere Geländeebene werden einfache und sinnvolle
Lüftungsmassnahmen vorgeschlagen mit einer Abluftanlage in
den Nasszellen und Nachströmöffnungen über die Fassaden.
Für die Gebäude der unteren Geländeebene, wo explizit eine
Bedarfslüftung gefordert ist, wird ein Vorschlag nur ansatzwei-
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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se unterbreitet. Dies betrifft auch das Schachtkonzept sowie
die Forderung nach Systemtrennung und Zugänglichkeit.
Für die Fassaden wird eine Aussenwärmedämmung mit einer
hinterlüfteten Verkleidung vorgeschlagen, bestehend aus einer
Trägerplatte mit aufgeklebten Klinkerplatten. Ein hinterlüftetes
Fassadensystem ist grundsätzlich risikoarm. Unklar ist allerdings das Langzeitverhalten von solch geklebten Systemen.
Somit ist das System nicht ganz risikofrei. Mögliche Unterhaltsarbeiten sind nicht auszuschliessen.
Wirtschaftlichkeit
Das Projekt weist aufgrund der wirtschaftlichen Erschliessung
ein gutes Verhältnis von nutzbarer Wohnfläche und Geschossfläche auf. Mit 188 Wohnungen wird auf dem Areal eine angemessene Dichte erreicht. Die hohe Anzahl von Kleinwohnungen soll in der weiteren Projektierung überprüft werden. Ebenfalls sollte die Tiefgarage optimiert werden. Die überhohen
Räume und die grosse Überdeckung sind ressourcenintensiv.
Das Längsgefälle von 8% ist für die Benutzer unangenehm.
Gesamtbeurteilung
Das Projekt besticht durch seine gelassene Annäherung an
den Masterplan: Die städtebaulich wichtigen Sichtachsen werden respektiert. Die rigide Anordnung der Wohnzeilen wird
hinterfragt. Mit gezielten Massnahmen wie der Drehung der
Wohnhäuser, einem attraktiven vernetzenden Siedlungsweg
und den gestaffelten Fassaden wird die Grundlage des Masterplanes für eine Siedlung mit einer starken Identität und einem hohen Wohnwert geschickt interpretiert und umgeformt.
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PROJEKTE
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Abbildungen Projektstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan (Norden rechts)
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss 2.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 3.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
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Planpartner AG
7
PROJEKTE
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Visualisierung
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Typischer Grundriss 3.5 Zimmerwohnung
PROJEKTE
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Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7.2 Zweiter Rang: ‹Althammer Hochuli Architekten›
Projekt: ohne Namen
Projektverfasser
Architekten
Althammer Hochuli Architekten AG, dipl. Architekten ETH SIA
BSA
Alfred Escher-Strasse 38, 8002 Zürich
Bearbeitung: Margit Althammer, René Hochuli, Riccardo
Panizza, Lukas Scheibler
Landschaftsarchitekten
Anton & Ghiggi Landschafstarchitektur GmbH
Limmatstrasse 204, 8005 Zürich
Bearbeitung: Carola Anton Garcia, Dominique Ghiggi,
Loulitta Stavridi, Maria Gutierrez, Andreas Boden
Visualisierung
Raumgleiter GmbH
Rüdigerstrasse 10, 8045 Zürich
Projektbeschrieb
Städtebau,
Aussenraum,
Erschliessung
Das Projekt von Althammer Hochuli knüpft an den Vorgaben
des Masterplans an und schafft dennoch eine ganz eigene
Interpretation. Die gewählte Typologie strebt eine hohe Verzahnung zwischen den Bauten und dem Freiraum an. Die sich
in ihrer Grundkubatur verwandten Gebäude sind im oberen
Bereich des Areals paarweise gekoppelt, während sie im südlichen Teil freistehen.
Mit der Haupterschliessung der Wohnbauten entlang der Bellariastrasse und beim Bellariarain bleibt die Adressbildung klar
und eindeutig. Insgesamt wird mit der Überarbeitung in der
Projektstufe die dichte Wegführung innerhalb des Areals reduziert und öffnet somit das Spektrum von nutzbaren Freiflächen
für unterschiedliche Begegnungs- und Spielmöglichkeiten. Der
Aussenraum scheint robust genug, um von der Bewohnerschaft unterschiedlich genutzt werden zu können.
Die zentrale Wegführung im oberen Bereich erschliesst die
Gebäude miteinander und wird zu einer identitätsstiftenden
Begegnungsachse, die mit einem vielfältigen Nutzungsangebot
ausgestattet ist. Eine besondere Bereicherung sind die durchgängigen Eingangsbereiche, die den Kontakt unter den Be-
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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wohnern ermöglichen. Begrüssenswert sind die hausnahen
Veloabstellplätze, die jedoch zum Teil etwas unglücklich vor
den Wohn- und Esszimmern platziert sind. Die vorgeschlagenen Spielnischen im Baumbestand entlang der Bellariastrasse
bieten ein attraktives Angebot. Jedoch sind diese für den Erhalt
der Bäume nicht ganz unproblematisch. Der subtile Bepflanzungsvorschlag überzeugt in seiner Artenzusammenstellung
und passt gut in den Bestand. Die vorgeschlagenen Staudenpflanzungen um die Gebäude zonieren sehr selbstverständlich
den privaten und halböffentlichen Bereich. Insgesamt wirkt der
neue Wohnpark mit seiner hohen atmosphärischen Qualität
sehr stimmungsvoll.
Neben den gemeinschaftlichen Freiräumen werden den Erdgeschosswohnungen jeweils private Aussenräume zugeordnet.
Diese sind von der Wohnung direkt erreichbar. Der Freiraum
wird dadurch klar in private und halböffentliche Bereiche zoniert.
Architektonischer
Ausdruck
Im architektonischen Ausdruck wird die Betonung der Vertikalen gesucht. Durch das stringente Zusammenbinden der verzahnten Baukörper entsteht eine einheitliche Gesamterscheinung. Der Massivbau wird aussen gedämmt und mit hinterlüfteten, geschosshohen Keramikplatten verkleidet. Die Keramikplatten stellen über die Farbgebung einen Bezug zum Park her.
Wohn- /
Gebrauchswert
Die für den Projektvorschlag prägende Verzahnung von Gebäude und Freiraum wird auch in der Organisation konsequent
umgesetzt. Die zwei- bis vierspännigen Treppenhäuser erschliessen 181 Wohnungen. Alle Wohnungen profitieren von
vielfältigen Sichtbezügen und dem Wohnen um den Loggiabereich. Die problematische über Eck Einsehbarkeit der Wohnungen wurde in der Überarbeitung gelöst. Die Loggia ist das zentrale Element im Grundriss und gliedert die Wohnbereiche. Infolgedessen wird eine Vielzahl der Wohnungen über eine
Wohnküche erschlossen. Trotz vorgeschaltetem Entree entspricht diese Lösung den Ansprüchen des angestrebten Zielpublikums nicht. Die Dimension der Küchen wirft zusätzlich
Fragen hinsichtlich des Wohnwertes auf.
Wirtschaftlichkeit
Das Projekt weist ein sehr gutes Verhältnis von Geschoss- zu
Hauptnutzfläche auf.
Nachhaltigkeit
Im Weiteren hat das Projekt gute Voraussetzungen zur Erfüllung der Forderungen im Umweltbereich des nachhaltigen
Bauens, obwohl es nicht sehr kompakt ist, einen eher hohen
Fensterflächenanteil hat und in einer Massivbauweise konzipiert ist. Zur Zielerreichung der 2000-Watt-Gesellschaft nach
dem SIA-Effizienzpfad Energie sind zusätzliche Massnahmen
notwendig, wie z.B. eine Erhöhung der solaren Energieproduktion für Strom und Wärme. Die Primäranforderungen Minergie
werden erfüllt.
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Die Nasszellen sind konzentriert angeordnet und erlauben es,
die Ver- und Entsorgung mit wenigen Steigzonen zu realisieren.
Das vorgeschlagene Schachtkonzept für die Bedarfslüftung der
Gebäude der unteren Geländeebene macht Sinn. Abgehängte
Deckenpartien in den Eingangszonen ermöglichen eine Verteilung der Leitungen, ohne das Tragwerk zu tangieren. Damit
wird eine wichtige Forderung der Systemtrennung und Zugänglichkeit erfüllt.
Gesamtwürdigung
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Das Projekt überzeugt durch eine sorgfältigen Umgang mit
dem Landschaftsraum und einer präzisen Setzung in die Topographie. Dank einer fühlerähnlichen Struktur verzahnen sich
die Gebäude stark mit dem Freiraum, was zu attraktiven Wohnungen hinsichtlich Licht und Ausblick führt. Das Zusammenspiel von Kubatur, architektonischem Ausdruck und Freiraumgestaltung erzeugt ein in sich stimmiges Ganzes. Einzig die
Grundrisse vermögen aufgrund der Erschliessung über die
Wohnküche nicht zu überzeugen.
Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Projektstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan (Norden rechts)
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss 3.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Visualisierung
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
36
Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss Obergeschoss
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7.3 Zweiter Rang: ‹Enzmann Fischer Partner AG›
Projekt: Bella Vista
Projektverfasser
Architekten
Enzmann Fischer Partner AG, Architekten ETH SIA BSA
Seebahnstrasse 109, 8003 Zürich
Bearbeitung: Philipp Fischer, Evelyne Enzmann, André Perronnet, René Müller, Florian Melzer, Julie Rigling
Landschaftsarchitekten
Koepflipartner GmbH, Landschaftsarchitekten BSLA
Neustadtstrasse 3, 6003 Luzern
Bearbeitung: Stefan Koepfli, Anna Sarocca
Baumanagement
ffbk Architekten AG (vormals Zwipfer Partner AG)
Flüelastrasse 31a, 8047 Zürich
Bearbeitung: Magnus Furrer
Haustechnik und Bauphysik
Amstein + Waltert AG, Engineering und Consulting
Fürstenlandstrasse 41, 9000 St. Gallen
Bearbeitung: Martin Mannhart
Material- und Farbberatung
Ueli Binder
Schneeglöggliweg 8, 8048 Zürich
Projektbeschrieb
Städtebau /
Architektur
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Die städtebauliche Setzung weicht gegenüber dem Masterplan
insofern ab, dass die Gebäude unterhalb der Hangkante auf
deren drei reduziert werden. Damit werden die Freiräume
grosszügiger und es entsteht eine angemessene Durchlässigkeit in Bezug auf die geforderten Freiraumkorridore zwischen
den Volumen. Die Überbauung wird in eine obere und in eine
untere Ebene aufgeteilt, wobei sich die oberen Gebäude in
ihrer Volumetrie mit ihren Versätzen sehr stark ähneln, durch
die Spiegelung und die starke Verschiebung zueinander entstehen abwechselnd ausgerichtete Aussenräume. Dieses recht
zufällig wirkende Versatzspiel vermag nicht vollends zu überzeugen.
Planpartner AG
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PROJEKTE
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Die Gebäude auf der unteren Ebene sind individueller gestaltet. Sie reagieren sehr differenziert auf die Terrainmodulation,
den Baumbestand und die Nachbarschaft. Durch ihre mehrseitige Orientierung profitieren die Wohnungen von der besonderen Lage mit Ausblick oder dem Wohnen in den schönen
Baumbestand. Durch die starke Auflösung der Hauptvolumen
mit verschiedenen Vor- und Rücksprüngen und unterschiedlichen Gebäudehöhen gelingt es geschickt, an die Massstäblichkeit der benachbarten Quartierbebauung anzuknüpfen. Der
Gebäudeausdruck wirkt trotz dem differenzierten Farbkonzept
der verputzen Fassaden unaufgeregt.
Erschliessung /
Freiraum
Die Adressbildung der oberen Wohnbauten ist nicht eindeutig
verständlich. Entlang des Bellariarains ist hingegen die Adresse gut auffindbar, allerdings zeigt sich der platzartige Auftakt
vor dem Gebäudeeingang etwas überproportioniert.
Mit der inneren Erschliessung des Freiraumes werden Möglichkeiten einer vielfältigen Nutzung geboten, jedoch wird dieses Nutzungsangebot durch die an sich schöne Idee der ausgedehnten Staudenflächen stark eingeschränkt. Es stellen sich
Fragen der Robustheit der Staudenpflanzung und der Nutzbarkeit der Rasenzonen als Spielbereich in unmittelbarer Nähe zu
den Staudenflächen. Gut vorstellbar sind die hausnahen Bereiche, die durch die Staudenpflanzungen wiederum gut zoniert
werden. Insgesamt hat die Freiraumqualität mit der Überarbeitung gewonnen, mag jedoch in seiner Gesamtheit noch nicht
ganz zu überzeugen.
Wohn- /
Gebrauchswert
Die Erschliessung der Gebäude wurde sorgfältig weiterentwickelt. Die gehobeneren Mehrfamilienhäuser der unteren Ebene
sind gut vom Bellariarain her erreichbar und weisen unmittelbar
neben dem Eingang liegende Veloabstellräume auf.
Die oberen Gebäude werden richtigerweise in einem siedlungsähnlichen Zusammenhang gesehen. Eine grosszügige
und vielseitig nutzbare Eingangshalle mit den notwendigen
Serviceräumen steht zwischen den beiden Treppenhäusern
eines Gebäudes der Hausgemeinschaft zur Verfügung und
verbindet zumindest die beiden mittleren Gebäudezeilen visuell
über den Freiraum miteinander. Zu wenig konsequent weiterentwickelt ist die Randsituation, wo die gemeinschaftlichen und
einladend transparenten Eingangssituationen nicht siedlungsbezogen, sondern zum Quartier angeordnet werden. Der beschriebene Hofcharakter bei den Eingängen wird nicht wirklich
erreicht, und es stellt sich die Frage, wo die Siedlungsgemeinschaft gelebt werden kann. Immerhin wird über einen rückwärtigen Ausgang in den Freiraum die interne Vernetzung unter
den Hausgemeinschaften gewährleistet.
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Die Wohnungen der oberen Ebene sind gut ausgerichtet und
geschickt organisiert. Die Wohnungen in den Gelenken bieten
eine raffinierte dreiseitige Ausrichtung inklusive Bezug in zwei
unterschiedliche Freiräume. Die Einsichten wurden intelligent
und überzeugend gelöst. Die Idee, eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse mit Seeblick und direkt angeschlossener
Waschküche zur Pflege der hausinternen Beziehungen anzubieten, wird positiv aufgenommen. Dies würde den knapp gehaltenen Wohnungen mit ihren kleinen privaten Aussenräumen
eine besondere Note geben.
Die unteren Wohnungen sind ausschliesslich als Eckwohnungen über dem Eingangsgeschoss organisiert, so dass die Privatsphäre aller Wohnungen sichergestellt ist. Die mehrseitige
Ausrichtung ergibt vielfältige und räumlich interessante Wohnungsgrundrisse, die den unterschiedlichen Bedürfnissen einer
gehobenen Klientel gerecht werden. Die geschützten und mit
wenigen Ausnahmen ins Volumen integrierten Eckloggien gewährleisten gute Ausblicke für alle Wohnungen. Die kleine
Geste für die im Westen gelegenen Erdgeschosswohnungen,
wo drei Stufen für eine räumliche Differenzierung sorgen, zeugt
von souveränem Umgang mit Terrain und Wohnqualität.
Wirtschaftlichkeit /
Nachhaltigkeit
Das Projekt gehört wirtschaftlich und bauökologisch zu den
besten. Es weist aufgrund der effizienten Erschliessung ein
gutes Verhältnis von nutzbarer Wohnfläche zu Geschossfläche
auf. Die 182 Wohnungen entsprechen den Vorgaben, und der
geforderte Wohnungsmix wird sehr genau erreicht. Die Tiefgarage funktioniert gut, müsste aber bei den hohen Raumhöhen
und massiven Erdüberdeckungen optimiert werden. Die wichtigsten Forderungen im Umweltbereich des nachhaltigen Bauens sind mit lediglich sieben Gebäuden, guter Kompaktheit und
angemessenem Fensterflächenanteil erfüllt. Die vorgeschlagene verputzte Aussenwärmedämmung hat eine mittlere Beständigkeit, mit entsprechenden Unterhaltsarbeiten ist zu rechnen.
Die Nasszellen lassen sich von einzelnen Ausnahmen abgesehen mit wenigen Steigzonen erschliessen.
Gesamtwürdigung
Das Projekt wurde sehr stark weiterentwickelt und überzeugt
vor allem mit seinen schön ausgerichteten und gut funktionierenden Grundrissen, die insbesondere bei den gehobenen
Wohnungen eine gewisse Nutzungsflexibilität für unterschiedliche Bedürfnisse zulassen. Die städtebauliche Setzung auf der
oberen Ebene bleibt leider etwas diffus und vermag nicht vollends zu überzeugen.
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Projektstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan (Norden rechts)
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss 2.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 3.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
Typischer Grundriss 4.5 Zimmerwohnung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Visualisierung
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss Obergeschoss
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7.4 ‹Atelier Abraha Achermann GmbH›
Projekt: Les Triplettes de Belville
Projektverfasser
Architekten
Atelier Abraha Achermann GmbH, Architekten ETH SIA
Bändlistrasse 29, 8064 Zürich
Bearbeitung: Daniel Abraha, Stephan Achermann,
Laura Lin Hunziker, cand. Arch. ETH
Landschaftsarchitekten
Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau
Hardstrasse 69, 8004 Zürich
Bearbeitung: Lorenz Eugster, Susanne Büttner
Bauphysik
Raumanzug GmbH
Ausstellungsstrasse 21, 8005 Zürich
Bearbeitung: Mana Jakub
Projektbeschrieb
Städtebau /
Architektur
Zugunsten eines kontinuierlich abfallenden Terrains wird der
charakteristische Geländeverlauf mit der topografischen Kammerung in eine untere und eine obere Geländeebene aufgehoben. Damit wird eine prägende aussenräumliche Eigenschaft
und ein Teil des kollektiven Gedächtnisses dieses Ortes verwischt. Gleichzeitig leiten die Verfasser ihren Entwurf aus der
Geschichte und Massstäblichkeit des Ortes ab. Dieser innere
Widerspruch belastet das an sich sorgfältig ausgearbeitete
Projekt. Die massive Veränderung des bestehenden Terrains
ist zudem nicht bewilligungsfähig.
Das Projekt Les Triplettes de Belville leistet einen eigenständigen Beitrag zur Frage des Zeilenbaus. Die Verfasser stellen zu
Recht die schlauchartigen Zwischenräume der klassischen
Zeilensiedlungen in Frage. Von der Bellariastrasse bis zum
Bellariarain werden die Hauszeilen in drei ähnlich grosse, zueinander versetzte Baukörper aufgelöst. Auf der oberen Geländeebene werden zwei Baukörper zu einer grösseren Figur zusammengefasst. Punktförmige Häuser, die quer zum Hang
gestellt sind, bilden den Abschluss der Siedlung auf der unteren Geländeebene. Mit dieser Anlage werden die vom Masterplan vorgegebenen Zeilen in eine teppichförmige Struktur um-
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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geformt. Durch die Versätze werden die Zwischenräume gegliedert und räumlich gefasst. Es entsteht eine attraktive
Raumfolge hangaufwärts von Ost nach West. Durch die zusätzliche Höhenstaffelung der einzelnen Volumen wird die Idee
der Siedlungsfigur als Feld kleinerer Baukörper weiter gestärkt.
Aussenraum /
Erschliessung
Wie bereits erwähnt, wird die bestehende Topographie stark
verändert, was aus baurechtlicher Sicht nicht umsetzbar ist,
jedoch die Möglichkeit schafft, das Thema der bestehenden
Terrassierung weiter zu entwickeln, um diese optimal auf die
neuen Bauvolumen abzustimmen. Das dichte Wegenetz ist gut
ins Quartier eingebunden und erschliesst die Häuser sinnfällig.
Wegausweitungen bieten die Möglichkeit für Begegnung und
Aufenthalt. Nebst Hinweisen zu den Spielgeräten werden kaum
Aussagen gemacht zur Nutzung des Aussenraums. Insbesondere für den hausnahen Bereich fehlt eine aussenräumliche
Differenzierung, was darauf schliessen lässt, dass der Aussenraum von der Mieterschaft der einzelnen Gebäude angeeignet
werden soll.
Wohn- /
Gebrauchswert
Die Wohnungen werden konsequent aus einzelnen Kammern
zusammengesetzt. Von den natürlich belichteten Treppenhäusern aus werden sie über klassische Dielen betreten. Das Esszimmer ist das Zentrum der Raumfolge und dient als Scharnier
zwischen den einzelnen Funktionen. Mit diesem Prinzip werden
attraktive Wohnungen mit einem kleinen Flächenverbrauch für
ein breites Zielpublikum geschaffen. Einige Küchen sind zu
klein dimensioniert, einzelne Korridore sind zu schmal und es
gibt zahlreiche gefangene Zimmer. Der Ansatz stimmt, die
sorgfältige Recherche für den optimalen Typ ist aber noch nicht
abgeschlossen.
Wirtschaftlichkeit /
Nachhaltigkeit
Das Projekt weist aufgrund der wirtschaftlichen Erschliessung
ein sehr gutes Verhältnis von nutzbarer Wohnfläche und Geschossfläche auf. Mit 188 Wohnungen wird auf dem Areal eine
angemessene Dichte erreicht. Das zweigeschossige Untergeschoss an der Bellariastrase erfordert teure Baugrubenabschlüsse. Das Projekt weist eine hohe Kompaktheit und eine
gute Flächen- und Erschliessungseffizienz auf.
Gesamtbeurteilung
Das Projekt formuliert die starke Idee einer feldartigen Siedlungsfigur mit gut austarierten Freiräumen. Folgerichtig setzen
sich die Wohnungen aus schön proportionierten Kammern zusammen. Leider wird mit der Aufhebung des bestehenden Terrains die Aufgabenstellung stark angepasst. Das Projekt Les
Triplettes de Belville legt sich so eigene Grundlagen zurecht,
die für das Beurteilungsgremium weder im Hinblick auf die
Geschichte des Ortes noch im Zusammenhang mit der Vorgeschichte des Areals verständlich sind.
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss Obergeschoss
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7.5 ‹Atelier WW Architekten›
Projekt: Pfingstrose
Projektverfasser
Architekten
Atelier WW Architekten SIA AG
Asylstrasse 108, 8032 Zürich
Bearbeitung: Walter Wäschle, Urs Wüst, Michael Frey,
Christoph Schmid, Vincent Traber, Ricardo Navarro, Cedric
Steiger
Landschaftsarchitekten
Hager Partner AG
Bergstrasse 50, 8032 Zürich
Bearbeitung: Patrick Altermatt, Heiko Schätzle
Energie / Nachhaltigkeit / Bauphysik
EK Energiekonzept AG
Shilquai 55, 8005 Zürich
Bearbeitung: Barbara Beckmann
Projektbeschrieb
Städtebau
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Die Projektverfasser reagieren auf den Masterplan mit fünf
Gebäudezeilen auf der oberen Ebene und vier Punkthäusern
auf der unteren Ebene. Sie wirken im Massenplan trotz der
Verdichtung locker eingestreut und fügen sich selbstverständlich in das städtebauliche Muster der Quartierbebauung ein.
Von der geforderten Durchlässigkeit ist aber wenig zu spüren.
Dies zeigt sich besonders in der Ansicht an den Hang. Er wirkt
doch sehr zugebaut, auch wenn der Abstand von 15 m genau
eingehalten wird. Von der Idee der Parkanlage bleibt nur noch
wenig in Form von Zwischenraum übrig. Die Gebäudevolumen
wirken sehr gleichwertig und dadurch schematisch. Es entsteht
der Eindruck, dass die Volumen auf das Grundstück verteilt
und nicht für den spezifischen Ort entworfen wurden. Das
Punkthaus in der Kurve steht direkt an der Hangkante, so dass
die unteren Wohnungen in den Hang und die oberen Geschosse sehr nahe zum oberen Gebäude orientiert sind.
Planpartner AG
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Freiraum /
Erschliessung
PROJEKTE
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Schwungvolle Wege führen über platzartige Ausweitungen zu
den Gebäuden, die von der Bellariastrasse erschlossen werden.
Es werden konkrete Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt, indem
Sitzbänke, Brunnen und Spielgeräte vorgeschlagen werden.
Insgesamt wirken diese jedoch sehr statisch und aufgesetzt,
was zusätzlich, ohne Rücksicht auf den Charakter des bestehenden Aussenraums, mit den neu aufgereihten Amberbäumen
verstärkt wird. Die eingestreuten Blütensträucher umspielen die
Platzbereiche und schaffen selbstverständlich Distanz zu den
Häusern.
Die Erschliessung der Punktbauten von Osten ist gut gelöst.
Generell sind die Gebäude intensiv miteinander verbunden,
und das Konzept wurde aus dem Siedlungsgedanken entwickelt. Besonders die Wegverbindung durch die oberen Gebäudezeilen ist interessant, der Durchgang allerdings sehr eng, in
der Wirkung tunnelartig und ohne Aufenthaltsqualität. Hier wäre das Beleben mit Infrastrukturräumen für die Siedlungsgemeinschaft wünschenswert.
Die Organisation der Veloabstellplätze ist noch etwas aufwändig mit der stichartigen Erschliessung in den Hang, funktioniert
aber den Häusern zugeordnet nicht schlecht. Die Tiefgarageneinfahrt befindet sich sehr nahe bei den Schlafzimmern. Die
Höhenverhältnisse lassen immerhin eine lärmschützende Überdeckung zu.
Wohn- /
Gebrauchswert
Insgesamt werden viele, nämlich 186 Wohnungen angeboten.
Die Grundrissvariation ist demgegenüber aber eher bescheiden. Viele Grundrisse funktionieren gleich, egal wie sie ausgerichtet sind. Die oberen Gebäudezeilen sind sehr kompakt organisiert, wobei der Wohn-, Koch- und Essbereich relativ
knapp ausfällt. Die Zimmer haben zwar eine gute Grösse, sind
aber schmal und tief geschnitten, was die Möblierbarkeit relativ
stark einschränkt. In den Punkthäusern sind die Wohnungen
generell klein, wobei vor allem die 2.5-Zimmer-Wohnungen
schlecht organisiert sind. Der Wohn-, Koch- und Essbereich ist
zu knapp bemessen und dient als Erschliessung für ein zu
kleines Zimmer. Die 4.5-Zimmer-Wohnungen weisen überdurchschnittlich viele, unattraktive Erschliessungsflächen auf.
Wirtschaftlichkeit /
Nachhaltigkeit
Wegen der grossen Anzahl Wohnungen ist ein gute Wirtschaftlichkeit zu erwarten. Die Kompaktheit ist mit der Vielzahl Gebäude mässig, die Flächen- und Erschliessungseffizienz eher
ungünstig.
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Planpartner AG
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Gesamtbeurteilung
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PROJEKTE
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Das Thema Siedlungszusammenleben wurde von den Projektierenden sehr erst genommen. Es zeigt insbesondere für das
Erschliessungskonzept einen interessanten Lösungsansatz auf.
Die Gebäudevolumen reizen die Bebauungsdichte bis ans Limit
aus. Die Wohnungen funktionieren, zeichnen sich aber durch
wenig Qualitäten aus. Das Projekt bleibt in weiten Teilen sehr
schematisch und starr.
Planpartner AG
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PROJEKTE
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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Typischer Grundriss Obergeschoss
Visualisierung
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Planpartner AG
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PROJEKTE
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7.6 ‹BS+EMI Architektenpartner AG›
Projekt: ohne Namen
Projektverfasser
Architekten
BS+EMI Architektenpartner AG
Badenerstrasse 156, 8004 Zürich
Bearbeitung: Peter Baumberger, Ron Edelaar, Christian
Inderbitzin, Elli Mosayebi, Karin Stegmeier, Manuel Burkhardt,
Sébastien Ressnig, Isabel Fischer, Irina Oesterreicher
Landschaftsarchitekten
Schmid Landschaftsarchitekten GmbH
Uetlibergstrasse 137, 8045 Zürich
Bearbeitung: André Schmid, Ramon Subirà
Projektbeschrieb
Städtebau / Architektur
Die Projektverfasser haben sich intensiv mit der historischen
Struktur von Wollishofen und des Bellariarains auseinandergesetzt. In ihrer Analyse zeigen die Architekten auf, dass das
Quartier unter anderem durch freistehende, allseitig orientierte
Mehrfamilienhäuser, welche von üppigen Gärten umgeben sind,
geprägt ist. Der Typus der Stadtvillla aus dem 19. Jahrhundert
wird dann auch zum Thema des Entwurfs. Der Projektvorschlag interpretiert diese Typologie neu, sucht eine Grossform
und verbindet deshalb die Einzelbauten zu Villenketten.
Im architektonischen Ausdruck suchen die Projektverfasser
über eine filigran profilierte Glashaut den Bezug zum Geäst
des Baumbestandes im Park. Die Häuserketten werden im
Ausdruck zu einer Einheit zusammengefasst und die Segmentierung in Einzelbauten ist nur noch aufgrund der spitzwinkligen,
verputzten Zäsuren wahrnehmbar.
Freiraum / Erschliessung
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Die plausible Herleitung der Architekten und des Landschaftsarchitekten zeigt die Chance auf, wie das Wohnen in Punkthäusern zu Paaren und Reihen gruppiert, inmitten des dichten
Baumbestandes möglich ist. Der landschaftliche Park versucht
die Identität des Ortes konsequent zu stärken. Dabei wird das
Repertoire der klassischen Landschaftsparkgestaltung ausgeschöpft. Ein geschwungenes Wegenetz führt durch den Park,
erschliesst die Häuser und bindet gleichzeitig die Siedlung ins
Quartier ein. Der bestehende Gehölzsaum wird ergänzt und
weitere Baumgruppen und Einzelbäume werden in die Park-
Planpartner AG
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PROJEKTE
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landschaft eingestreut. Durch die Setzung der Bauten entsteht
eine vielfältige und abwechslungsreiche Raumabfolge im Aussenraum, die typisch ist für einen landschaftlichen Park. In
diesen Räumen sind unterschiedliche Nutzungen denkbar, das
Projekt macht jedoch keine Aussagen zu gemeinschaftlich
nutzbaren Flächen oder Spielmöglichkeiten.
Wohn- /
Gebrauchswert
Die städtebauliche Setzung ermöglicht grundsätzlich eine hohe
Wohnqualität, da die Häuserketten zueinander verschoben sind
und dadurch kaum ein direktes Gegenüber entsteht. Alle Wohnungen profitieren somit von der Seesicht und das „Durchwohnen“ ermöglicht gleichzeitig Sichtbeziehungen zur Albiskette.
Die Wohnungen im Hauptkörper weisen dank eines Schichtungsprinzips im Grundriss (Küche, Nasszellen, Zimmer) eine
hohe Wohnqualität auf. Die Grundrisse der Wohnungen an den
geknickten Schnittstellen werden jedoch aufgrund der vielen
Rest- und Verkehrsflächen als kritisch beurteilt. Aussagen zur
Lage der Waschküchen fehlen ebenso wie weitergehende
Ideen zur Gestaltung der Ergeschosse (z.B. Treppenhäuser mit
direktem Bezug zum Grünraum).
Wirtschaftlichkeit /
Nachhaltigkeit
Es handelt sich um ein ökonomisch aufwändigeres Projekt im
Quervergleich zu den anderen Projekten. Es weist eine mässige Kompaktheit aus, die Flächen- und Erschliessungseffizienz
ist eher ungünstig.
Gesamtbeurteilung
Das Projekt setzt sich mit dem Quartier Wollishofen und seiner
historischen Substanz auseinander. Aufgrund dieser Analyse
wird für die Bebauung des Areals ein vom Masterplan abweichendes Konzept verfolgt: die neue Typologie „Stadtvilla als
Häuserkette“. Der Freiraum wird dementsprechend choreographiert und gewisse Wohnungen weisen aufgrund der Sichtbezüge eine hohe Wohnqualität auf. Durch das Zusammenhängen und Verschieben der Gebäude entsteht eine Grossform,
welche die im Masterplan geforderte Durchlässigkeit und
Sichtbezüge aus dem Quartier leider nicht einzulösen vermag
und in den Grundrissen teilweise zu schwierigen Stellen führt.
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Typischer Grundriss Obergeschoss
Visualisierung
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7.7 ‹ARGE Bünzli & Courvoisier Architekten AG /
b+p Baurealisation›
Projekt: Plejaden
Projektverfasser
Architekten
Bünzli & Courvoisier AG
Limmatstrasse 285, 8005 Zürich
Bearbeitung: Samuel Bünzli, Severin Grau, Markus Horn, Kai
Konopacki, Barbara Klammer, Matthias Moll, Heinz Rempfler
b+p Baurealisation AG
Eggbühlstrasse 28, 8050 Zürich
Bearbeitung: Christian Jost
Landschaftsarchitekten
Vogt Landschaftsarchitekten AG
Stampfenbachstrasse 57, 8006 Zürich
Bearbeitung: Lars Ruge
Projektbeschrieb
Städtebau /
Architektur
Das Projekt übernimmt die wesentlichen Gestaltungsprinzipien
des Masterplans. Im Gegensatz dazu werden die einzelnen
Bauten in der oberen Reihe jedoch stärker gestaffelt. Dadurch
profitieren die Wohnungen von einer interessanten Ost-West
Ausrichtung. Der Versatz ist allerdings relativ gross und der
Freiraumkorridor zwischen den Gebäuden beträgt ca. 3 m weniger als die Vorgabe. Damit wird die erwünschte Durchlässigkeit relativ stark beeinträchtigt.
Die oberen Gebäudezeilen stehen sehr weit vorne an der
prägnanten Hangkante und betonen diese mit einer ruhigen
Silhouette. Die unteren Gebäude werden scheinbar bezugslos
zu den oberen gestellt. Sie folgen vielmehr der Geometrie der
Strasse, der Zwischenraum wirkt dadurch zufällig. Die drei
Baukörper werden mit einer schwierigen Gebäudelänge parallel zum Hang gesetzt und liegen relativ nahe zur Hangböschung.
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Freiraum /
Erschliessung
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Die Erschliessung der Gebäude wirkt noch unentschieden. Die
durch das Versetzen der Bauvolumen entstandenen Aussenräume sind wenig prägnant und unstrukturiert. In diesem Zusammenhang ist noch nicht klar nachvollziehbar, welche Funktionen im Erdgeschoss für die Siedlungsgemeinschaft angeordnet werden sollen.
Unaufgeregt wird der spezifische Charakter des Aussenraumes
formuliert. Mit der Baumsetzung werden die landschaftlichen
Parkthemen aufgegriffen. Kleinsträucher stärken zusätzlich den
parkartigen Charakter der Umgebung, die präzise Setzung
bleibt jedoch diffus. Die leicht geschwungene Wegführung erschliesst auf landschaftliche Art und Weise die Häuser. Der
südliche Bereich mit dem mächtigen Baum und Sitzplatz mit
Rundbank wird durch die Erschliessung zusätzlich aufgewertet.
Die Positionierung des Spielbereiches im Norden an den Rand
gedrängt ist fraglich, so auch das Fehlen der Erschliessung. Es
fehlen Angaben, wie die Aussenräume von den Bewohnern
genutzt oder angeeignet werden sollen.
Wohn- /
Gebrauchswert
Mit 174 Wohnungen weist das Projekt unterdurchschnittlich
viele Wohnungen aus. Durch den Versatz sind die oberen
Wohnungen auf kluge Weise immer mindestens zweiseitig und
mehr orientiert. Die Grundrisse funktionieren sehr gut. Einzig
die Wohnung im Scharnier ist mit einem Zimmer schlecht belichtet, die gegenseitige Einsicht unterschiedlicher Wohnungen
unangenehm und die Zimmerzahl unerwünscht hoch (5.5Zimmmer-Wohnung).
Bei den unteren Gebäuden am Bellariarain fallen die belichteten Nasszellen und die relativ effizienten Vertikalschächte positiv auf. Allerdings sind die zusammengelegten Loggias für jeweils zwei Wohnungen nicht optimal. Die gegenseitige Nähe
kann zum Problem werden. Die Grundrisse der Attikageschosse sind mässig attraktiv und teilweise kompliziert organisiert.
Wirtschaftlichkeit
Das Projekt weist mit der grössten Geschossfläche etwas wenig vermietbare Wohnfläche aus. Dies liegt vorallem an dem
zweiten Untergeschoss und der Tiefgarage, die zudem wegen
der Versätze eine grosse und ineffiziente Erschliessungsfläche
aufweist. Damit gehört es im Durchschnitt zu den eher aufwendigeren Projekten.
Nachhaltigkeit
Mit einer mittleren Kompaktheit und Flächen- und Erschliessungseffizienz ist das Projekt durchschnittlich.
Gesamtwürdigung
Den Verfassern ist es gelungen, ein ruhiges und selbstverständliches Projekt ohne Ecken und Kanten in das Grundstück
zu setzen. Trotz der grossen Bauvolumen verträgt sich die
Körnigkeit gut mit der nachbarschaftlichen Quartierbebauung.
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Es zeichnet sich durch schöne Grundrisse aus, die leider nicht
ganz überall auf dem gleichen Niveau gehalten werden konnten.
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Abbildungen Konzeptstufe
Modell (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Typischer Grundriss Obergeschoss
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7.8 ‹Gmür & Geschwentner Architekten AG›
Projekt: Bella Ciao
Projektverfasser
Architekten
Gmür & Geschwentner Architekten AG
Flüelstrasse 31a, 8047 Zürich
Bearbeitung: Michael Geschwentner, Gabriel Gmür, Daiana
Camastra, Jarolim Antal
Landschaftsarchitekten
Nipkow Landschaftsarchitektur BSLA SIA
Seefeldstrasse 307, 8008 Zürich
Bearbeitung: Beat Nipkow
Projektbeschrieb
Städtebau /
Architektur
Vier zur Hangrichtung abgedrehte Wohnhäuser auf der oberen
Geländeebene und drei parallel zur Hangkante gereihte Wohnhäuser auf der unteren Geländeebene entwickeln in der sensiblen Mitte des Areals einen grosszügigen Freiraum. Die sich
gegen die Mitte verjüngenden Zwischenräume der oberen
Häuser wirken dagegen eher bedrängt. Durch ihre Ausdrehung
entsteht ein starker Bezug zum Landschaftsraum in Richtung
Zürichsee und Albiskette. Die kubische Staffelung aller Baukörper ist ein Motiv, das einen räumlichen Zusammenhang der
verschiedenen Gebäude andeutet. Mit der mechanisch anmutenden seriellen Reihung der oberen Wohnhäuser und der organischen Einbettung in das gewachsene Terrain der unteren
Häuser werden aber unterschiedliche räumliche Prinzipien
angewendet. Eine übergreifende architektonische Idee wird
vermisst.
Die Innenräume der gestaffelten Baukörper strahlen auf alle
Seiten aus. Daher überrascht bei diesem allseitigen Prinzip die
wörtliche Ausbildung einer Vorder- und einer Rückseite. Die
Süd- oder Ostseiten sind aufgelöst und weisen grosse Verglasungen auf. Die Nord- und Westseiten sind als massive Rücken ausgebildet. Das vis à vis von offenen Vorderseiten und
geschlossenen Rücken schwächt den räumlichen Zusammenhang innerhalb der Siedlung.
Aussenraum /
Erschliessung
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Der Gehölzgürtel entlang der Bellariastrasse wird behalten und
leicht ausgelichtet. Die Hauszugänge sind kurz gehalten und
spielen somit viel Grünfläche frei. Die Anbindung zu den Häusern beim Bellariarain fehlt. Somit ist die Umgebung in einen
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oberen und unteren Bereich zweigeteilt, was durch die Bepflanzung entlang der unteren Wegerschliessung verstärkt wird.
Aussagen über Nutzung und Charakter fehlen gänzlich, insbesondere auch zu gemeinschaftlich nutzbaren Aussenraumflächen.
Wohn-/
Gebrauchswert
In den über 20 m tiefen Baukörpern entlang der Bellariastrasse
erschliessen attraktive Doppeltreppen sieben Wohnungen pro
Geschoss. Mit diesem Typ wird eine ökonomische Grundlage
mit einem guten Verhältnis von Geschoss- zu Hauptnutzfläche
geschaffen. Der anforderungsreiche Siebenspänner wird gekonnt bearbeitet. Die kompakten Gebäude verjüngen sich an
den Enden und ermöglichen zusammen mit der Staffelung im
Grundriss gut belichtete Wohnungen mit unterschiedlichen
Ausblicken. Viele Wohnungen weisen schön proportionierte
Wohn- und Essbereiche auf. Das in allen Wohnungen verwendete lange Möbel mit Küche und integrierter Garderobe beansprucht aber viel Raum und unterteilt ihn in schmale, korridorartige Flächen ohne Aufenthaltsqualität. Zahlreiche gefangene
Zimmer schränken den Gebrauch der Wohnungen weiter ein.
Am Bellariarain wird der gleiche Haustyp als Fünfspänner angeboten. Ausser grösseren Flächen und einer besseren Ausstattung mit Nebenräumen entsprechen die Wohnungen dem
Grundtyp an der Bellariastrasse.
Wirtschaftlichkeit /
Nachhaltigkeit
Das Projekt weist aufgrund der wirtschaftlichen Erschliessung
ein sehr gutes Verhältnis von nutzbarer Wohnfläche und Geschossfläche auf. Mit 176 Wohnungen wird die gewünschte
Anzahl Wohnungen knapp erreicht. Das Projekt zeigt eine hohe
Kompaktheit und eine gute Flächen- und Erschliessungseffizienz.
Gesamtbeurteilung
Mit den gut organisierten siebenspännigen Wohnhäusern leistet das Projekt einen interessanten Beitrag zum Wohnen in
verdichteten Siedlungsräumen. Die Siedlungsfigur ist hingegen
zuwenig auf die Parklandschaft am Bellariarain abgestimmt
und wirkt in ihrer Anordnung und Ausgestaltung dispers.
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Abbildungen Konzeptstufe
Modellfoto (Vogelperspektive von Osten her)
Umgebungsplan, Norden rechts
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Typischer Grundriss Obergeschoss
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