Entwurfsstrategien Die Bedeutung der Idee Man schreibt nicht, was man will. Jean-Jacques Rousseau Rousseauinsel Gustave Flaubert „Erziehung des Herzens“ 1869 Die Ordnung der Dinge Gewalt und Ordnung Foucault 1994 zitiert Jorge Luis Borges: Eine gewisse chinesische Enzyklopädie, in der es heißt, daß sich die Tiere wie folgt gruppieren: a) Tiere, die dem Kaiser gehören, b) einbalsamierte Tiere, c) gezähmte, d) Milchschweine, e) Sirenen, f) Fabeltiere, g) herrenlose Hunde, h) in diese Gruppierung gehörende, i) die sich wie Tolle gebärden, k) die mit einem ganz feinen Pinsel aus Kamelhaar gezeichnet sind, l) und so weiter, m) die den Wasserkrug zerbrochen haben, n) die von weitem wie Fliegen aussehen. Für moderne Ohren klingt eine – in dieser Form ohnehin ironisierte – Typisierung dieser Art willkürlich und absurd, sie bringt aber die Frage nach den Grenzen unseres Denkens und den latenten Ordnungsformen und Kategorisierungsgewohnheiten unserer Welt ins Spiel, indem sie diese konkrete Ordnungsbewegung durch die Form der Ironie radikal kontingent setzt. 3.50 Bevölkerungswachstum Europa Paris Frankfurt Berlin München 1750 675.000 640.000 33.000 113.289 32.000 1800 1.096.784 546.856 40.485 172.132 40.450 1850 2.651.939 1.053.262 59.366 423.902 96.396 1812 1900 6.506.889 2.536.834 288.989 1.888.848 499.932 1950 8.196.807 6.436.296 532.037 3.336.026 823.892 7.172.091 9.644.507 646.550 3.382.169 esie nstr aße Sch gstr aße nstr aße Sch gstr aße esie Ther nstr aße ellin gstr aße esie Ther nstr aße Breite 12.50 m Anzahl 14 Häuser Straßenbreite 20.00 m traß e traß e traß e Ama liens Ther ellin esie Das Reihenhaus Bedford Square 32 WC1B London 1776 Städtebau basiert auf ein gemeinsames Verständnis von gesellschaftlichen Konventionen oder einer Vereinbarung von Regeln. Ama liens ellin Die Britische Zivilisation Türk enst raße Sch gstr aße Ama liens ellin Türk enst raße esie 0.70 EW GRZ GFZ 2011 traß e Ther 821 0.67 EW GRZ GFZ 1950 Ama liens traß e Ama liens Ther EW GRZ GFZ 1909 Türk enst raße Sch gstr aße EW GRZ GFZ 1849 Türk enst raße ellin Türk enst raße Sch 740 0.64 347 0.35 EW GRZ GFZ 2000 1.485 London 1.23 Jahr 34 0.05 0.10 2.56 3.02 BEST PRACTICE BLOCK MAXVORSTADT nstr aße 1.210.223 TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen | Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner | Steidle Architekten | mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner | Beratung: TU München Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen | Verkehrsplanung: Michael Angelsberger | Planungsrecht: Glock Liphart Probst & Partner §5 ... Solche primitiven Formen der Sprache verwendet das Kind, wenn es sprechen lernt. Das Lernen der Sprache ist hier kein Erklären, sondern ein Abrichten. Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, 1952 Die Häuser der Armen Dore Gustav Paul Dore 1832 - 1883 Die Häuser der Armen Dore Gustav Paul Dore 1832 - 1883 Die postliberale Stadt Der französische Staat Paris Stadtentwicklung Lutetia keltische Siedlung Georges-Eugène Baron Haussmann 1809 - 1891 Präfekt von Paris ab 1853 Paris Stadtentwicklung Lutetia römische Siedlung Papst Sixtus V und Domenico Fontana Plan für Rom Paris Stadtentwicklung Hochmittelalter 1150 Paris Stadtentwicklung 1750 Paris Stadtentwicklung 1853 Paris Achsen Boulevard Sebastopol Jean Nicolas Louis Durand 1760 - 1834 “Lecons d´architecture” 1819 Charles Garnier 1825 - 1898 Garnier Oper Paris Alexandre-Théodore Brongniart 1739 - 1813 Palais Brongniart Boerse 1808 Paris Lycée Condorcet 1804 Paris Jean Nicolas Louis Durand 1760 - 1834 “Lecons d´architecture” 1819 Das Mietshaus Jean Nicolas Louis Durand 1760 - 1834 “Lecons d´architecture” 1819 Das Mietshaus Das Mietshaus Das Mietshaus Das Mietshaus Haussmann Aufbau der Geschosse Fassaden Grundrisse/ Bauvorschriften Entwicklung 20. Jahrhundert Rue Benjamin Franklin, Auguste Perret, 1902: Rue Vavin, 1912, Henri Sauvage: Rue de Amiraux, 13. Arrond.,1922, Henri Sauvage Im Mittelalter waren zunächst Stadthäuser üblich. Dabei war die Form des Stadthauses sehr unterschiedlich. Es gab EinRaum Häuser, zweigeschossige oder dreigeschossige Häuser . Die Stadtgestalt war niedrig, die Häuser sehr dicht beeinander und die Straßen sehr eng. Zu dieser Zeit war es noch üblich, dass jede Familie ein einzelnes Haus bewohnte. Wichtige Bestandteile des Haushaltes waren noch nicht im Haus integriert. Man musste täglich Wasser holen oder für Brennstoff sorgen. Die Häuser waren sehr klein und dunkel. Sie hatten pro Stockwerk ein bis zwei Zimmer und nur kleine Fenster. Erst vor der französischen Revolution unter Ludwig XVI hat sich das sogenannte Mietshaus, mit mehreren Parteien in einem Wohnhaus, durchgesetzt und verbreitet. Es ist eine Entwicklungs-linie vom Königbau über das Mietshaus unter Ludwig XVI, zum Mietshaus der Restauration und dann zu den Haussmannschen Häusern auszumachen. Haussmanns Plan der Umgestaltung Paris sah es vor, dass die Fassaden der neuen Bauten das neue Stadtbild Paris repräsentieren sollten. Die Fassaden sollten durch einheitliche Linien die Perspektiven der Stadt optisch verstärken. Die Fassaden sind durch Balkone, Loggien und Vorbauten rhythmisch gegliedert und mit zahlreichen Gebäudeversprüngen gestaltet. Der architektonischer Stil enthält vor allem klassizistische, aber auch Elemente aus Barock und Renaissance. Haussmann forderte von Anfang an Bauvorschriften über die Ausführung, Höhe und Geschosszahl der Gebäude. Beim Aufbau der Geschosse spielte die soziale Struktur eine wichtige Rolle. Das Erdgeschoss war meist als Ladenlokal geplant, die erste Etage für die Besitzer der Geschäfte. Die 2 Etage, die „etage noble“ war die herrschaftliche Etage mit höheren Deckenhöhen und einem Durchgangsbalkon für die betuchtere Gesellschaft. Die Deckenhöhe nimmt in den höheren Geschossen ab und somit auch der gesellschaftliche Status der Bewohner. Das „retire“ war für die Bediensteten vorgesehen. In der Regel waren die Räume mindestens 2,6m hoch. Das städtebauliche Bild sollte eine Einheitlichkeit der Fassaden aufweisen. Jedoch unterbrach Haussmann die Einheitlichkeit durch das Nebeneinander von Gebäuden verschiedener Klassen, sowie Mischformen der einzelnen Klassen. Die Wohnfläche variiert zwischen 30-400m². Der Salon, das Esszimmer, sowie die Schlafzimmer liegen hinter der Hauptfassade. Nebenräume wie Küche, Sanitärräume orientieren sich zur Hofseite hin. Das Dachgeschosse zeichnen sich durch kleine unabhängig angereihte Räume ab, den sog. „Chambres des Bonnes“. Sie waren für Dienstpersonal vorgesehen. Gemeinsame Sanitärräume befanden sich auf den Fluren. Der größte Teil der Fassade besteht aus Quadarstein. Die Gebäude besitzen mindestens 6 Vollgeschosse, meist 5-7 Geschosse. Jedes Stockwerke besitzt einen auskragendes Gesims. Alle Etagen weisen min. einen französischen Balkon mit einer verzierten Ballustrade auf. Die zweite und fünfte Etage sind mit einem durchgehenden Balkon gestaltet. Die letzte Etage, die sog. „retire“ ist meist zurückgesetzt. Die Mansardendächer sind mit Dachluken durchstoßen, um die Zimmer der Etage zu belichten. Die Gebäude besitzen keine Fensterläden nach außen, sondern seitlich eingeklappte Eisenläden. Die Haussmann-Gebäude werden in 3 Klassen unterteilt. Die Gebäude der ersten Klasse war für die Wohlhabenden gedacht. Sie besitzen hohe Repräsentationsräumen im 1./2. Stock und Extra-Eingänge für Bedienstete, die in Mansarden wohnten. In den Gebäuden der zweiten Klasse wurde die Belle Etage meist von den Besitzern genutzt. Die weiteren Wohnungen des Gebäüdes konnten vermietet werden. Einen separaten Aufgang für Bedienstete gab es weiterhin. Die dritte Klasse war ein normales Mietshaus mit nahezu gleichwertigen Etagen und mit Geschäften im Erdgeschoss. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gibt es verschiedene Ent-wicklungen. Die Trennung des Dienstpersonal vom Bürgerlichen Wohnen. Die Bereich Küche, Versorgung und Unterkunft des Personals ist abgetrennt. Die Wohnatmosphäre hat einige Entwicklungen auszumachen. Die Grundrisse werden offener und die Räume gehen mehr ineinanderüber („L´enfilade“). Über das Vorzimmer zum Vorsalon wird ein feiner Übergang zum Privaten geschaffen. Zusätzlich führte der zunehmende Verkehr und Lärm der Straßen zum Rückzug ins Gebäudeinnere. Die Küche und Person befinden sich nun im hinteren Drittel. Das Schlafzimmer und die Gemeinschaftsräume sind zum Hof ausgerichtet. Somit gewinnt auch die Fassade des Hofes an Bedeutung. Die Repräsentationsräume, wie der Salon liegen weiterhin zur Fassade. Das Mietshaus von Auguste Perret an der Rue Benjamin Franklin von 1902 zeichnete sich durch seinen neuartigen offenen Grundriss aus. Die Wohnung besteht aus nichttragenden Trennwänden und vereinzelt tragende freistehende Säulen, die die Räume begrenzen. Die Bäder befinden sich im hinteren Bereich, die Küche im mittleren Bereich des Gebäudes. Sie ist an ein weiteres Treppenhaus für das Personal angeschlossen. Die Haupträume liegen zur Fassade hin. Die Räume sind von links nach rechts aufgeteilt in Raucherraum, Esszimmer, Wohnraum, Schlafraum und Empfang. Zusätzlich besitzt jedes Geschoss zwei Loggien, sowie das erste und obere Geschoss eine große Terrasse. Das Gebäude besteht aus einer Stahlbeton- Konstruktion und besticht durch seine aufwendigen Ornamente an der Fassade. Henri Sauvage schafft mit seiner Form der Mietshäuser eine neue Form der Fassade. Das Gebäude zeichnet sich durch seine Abstufung der Geschosse nach oben hin ab. Jedes Geschoss besitzt einen großen Balkon und tiefe Fenster. Die zentrale Er-schließung des Gebäudes ist ein 2-Spänner. Weiterhin besteht ein zweiter Erschließungskern für die Bediensteten, der direkt zur Küche führt. Die Haupträume, wie Wohnbereich, Salon, Raucherraum und Schlafräume befinden sich zur Fassade hin. Die Küche be-findet sich im hinteren Drittel. Insgesamt sind drei kleiner Höfe angelegt. Der eine, um die Treppenhäuser zu belichten. Die anderen beiden, sind in den jeweiligen Wohnungen aufgeteilt und belichten, sowie belüften die Dielenbereiche, als auch die WC für die Bediensteten. In der Rue de Amiraux ist die Fassade des Gebäudes von 1922 weiterhin durch eine Terrassierung geprägt. Die Wohnungen zur Straßenseiten sind mit Terrassen über die gesamte Wohnungs-länge versehen. An den vier Ecken befinden sich die zentralen Treppenhäuser. Die Treppenhäuser sind jeweils als 3- Spänner angelegt. Höfe belichtet bzw. belüftet jeweils 2 Wohnungen. In dem Beispielgeschosse gibt es 1- 3 Zimmerwohnungen. Das Badezimmer und Küche sind als gemeinsamer Kern ausgeprägt und verfügen über Tageslicht. Außerdem besitzt das Gebäude über ein öffentliches Schwimmbad, welches sich im Erdgeschoss über zwei Geschosse erstreckt. Ein Innenhof in den oberen Geschossen belichtet und belüftet die Umkleidekabinen, die in den oberen zwei Geschossen um den Innenhof angereiht sind. Abb. 36 Abb. 38 Abb. 41 Abb. 43 Abb. 37 Abb. 39 Abb. 42 Abb. 44 Er versuchte z.B. Gebäude der dritten Klasse durch starke Ähnlichkeit zur ersten Klasse aufzuwerten oder Gebäude der ersten Klasse als vollständiges Mietshaus zu konzipieren. Die Bauvorschriften von 1884 bis 1902 hatten zur Folge, dass oben bis zu drei zusätzliche Geschosse aufgesetzt werden durften und zwar entweder durch zurückgesetztes Übereinanderschichten oder Dachhauben des „fin de siécle“. Dadurch enstehen weitere Fassadenausgestaltungen. Abb. 30 Abb. 33 Abb. 23 Abb. 24 Pierre L’Enfant Washington D.C. 1792 Abb. 25 Abb. 26 Abb. 27 Abb. 28 Abb. 29 Abb. 31 Abb. 32 Abb. 34 Abb. 35 Abb. 40 Die Bauordnung Der deutsche Weg Normen, Kategorien, Bauordnungen und Handbücher für das richtige Bauen James Friedrich Ludolf Hobrecht 1825 - 1902 Josef Stübben 1845 - 1936 Josef Stübben Der Städtebau 1890 Parzellierung Parzellierung Platzgestaltung Arbeitersiedlung Köln Parzellierung Platzgestaltung Siedlung Plätze Žižek on Ideology of Form Slavoj Žižek, enfant terrible of contemporary philosophy, speaks about hidden ideodology in architecture, especially in functional forms and objects. Therefore he compares the mechanics of three different bowl shapes of flush toilets in a very entertainig way. Langfristige Siedlungsentwicklung München 2030 Aggression und die Grenze zur Gewalt 3.50 LANGFRISTIGE SIEDLUNGSENTWICKLUNG MÜNCHEN QUALIFIZIERTE VERDICHTUNG C Innerstädtisches Wohn- und Mischgebiet Untersuchungsgebiete 2.56 3.02 GEBIETSTYP 1 EINFAMILIENHAUSGEBIET HOLZAPFELKREUTH Langfristige Siedlungsentwicklung München Qualifizierte Verdichtung BEST PRACTICE BLOCK MAXVORSTADT Sch gstr aße 1.485 PRIVATE FREIFLÄCHE GESAMT: 6.114 m2 PRIVATES GRÜN/ EINWOHNER: 127 m2 ÖFFENTLICHES GRÜN: UNTER 10 m2/EW 0.70 821 0.67 740 0.64 EW GRZ GFZ EW GRZ GFZ EW GRZ GFZ EW GRZ GFZ 1849 1909 1950 2011 ellin Sch gstr aße ellin Sch gstr aße ellin Sch gstr aße ellin 10 MINUTEN A Einfamilienhausgebiet gstr aße Ther nstr aße esie Ther nstr aße esie Ther nstr aße B Einheitlich strukturierte Wohnsiedlung esie Ama liens traß e Türk enst raße Ama liens traß e Türk enst raße Ama liens traß e Türk enst raße Ama liens traß e Türk enst raße Ama liens traß e Türk enst raße 10 MINUTEN esie BEBAUUNGSSTRUKTUR EW: 48 GRZ: 0.23 GFZ: 0.5 BGF: 3.712 m² 1.23 347 0.35 34 0.05 0.10 EW GRZ GFZ 1812 Ther Planausschnitt nach Stadtkarte von 1806 Ansicht von Nordwesten Siedlung München 2000 BEST PRACTICE BLOCK MAXVORSTADT ellin Raumvorstellung Siedlung Langfristige Siedlungsentwicklung München 2030 Siedlung München 1950 Sch Langfristige Siedlungsentwicklung ROEK München Südwest Workshop ‚Zukunftsvorstellung‘ München 2030 Ther nstr aße esie nstr aße ENTFERNUNG DER UNTERSUCHUNGSGEBIETE IN MAXVORSTADT BZW. HOLZAPFELKREUTH ZUM MARIENPLATZ 48 EW 2011 EW 2011 TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen | Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner | Steidle Architekten | mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner | Beratung: TU München Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen | Verkehrsplanung: Michael Angelsberger | Planungsrecht: Glock Liphart Probst & Partner TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen | Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner | Steidle Architekten | mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner | Beratung: TU München Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen | Verkehrsplanung: Michael Angelsberger | Planungsrecht: Glock Liphart Probst & Partner TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner Steidle Architekten mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen | Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner | Steidle Architekten | mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner | Beratung: TU München Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen | Verkehrsplanung: Michael Angelsberger | Planungsrecht: Glock Liphart Probst & Partner BLOCK Gelände GEBIETSTYP 1 EINFAMILIENHAUSGEBIET HOLZAPFELKREUTH STRATEGIE 3 BLOCK EW: 297 (+249) GRZ: 0.6 GFZ: 2.1 BGF: 14.676 m² (+10.964m²) PRIVATE FREIFLÄCHE GESAMT: 2.981 m² PRIVATES GRÜN/EINWOHNER: 10 M2 + 13 m² DACHGARTEN BEDARF ÖFFENTLICHES GRÜN: 5.000 m² Strategiegutachten Stadtrand/Landschaft München 12m 9m 297 245 ENTWICKLUNG Fideliopark / Daglfingerstraße STRATEGIE 3 STRATEGIE 2 160 STRATEGIE 1 48 EW 2011 EW 2011 Hermann Czech TU München Lehrstuhl für Integriertes Bauen | Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner | Steidle Architekten | mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten und Stadtplaner | Beratung: TU München Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen | Verkehrsplanung: Michael Angelsberger | Planungsrecht: Glock Liphart Probst & Partner Heizkraftwerk Nord CHEL-STRASSE | BOGENHAUSEN Umdenken Eigentümer Gewerbegebiet Obersendling Planungsrecht Gebäudesubstanz Potentialraum ‚Neue Lebenswelten‘ Dichte Funktionen Typologien Körnung Nutzer Freiräume Immobilien wirtschaft Akteure Raumstrukturbild | Wasserland Produktion Zukunft shopping Officecluster Gemischtes produzierendes Gewerbe mäßiger Qualität Handel/ Einzelhandel dominiertes GE-Gebiet Bürogroßstruktur sehr diverser Zustand Alte Produktion Büropark Brache XXL Büronutzung gemischter Körnung nicht entwickelte Kerngebiete Sichtbare Produktion Lagerung im Außenraum Industrieesthetik Wohnenklave + GFZ Zeilen, Ränder Punkte + Eigentümerstruktur + Lärm + BIMSCH Industrieller Charakter Produktionsstandorte hohe Dichte Blockformung Kleingewerbe + Gebäudetyp Feine Körnung homogene Bebauung + Druck Wohnbebauung + Grünqualität + Zustand Alte Glorie neue Kultur Lebe Gesc Grue oepn laerm 35 ha 35 ha 35 ha 27 ha 27 ha 20 ha 6 ha 6 ha 3 ha 18 ha Make no little plans. They have no magic to stir men’s blood and probably themselves will not be realized. Make big plans; aim high in hope and work, remembering that a noble, logical diagram once recorded will never die, but long after we are gone will be a living thing, asserting itself with ever-growing insistency. Remember that our sons and grandsons are going to do things that would stagger us. Let your watchword be order and your beacon beauty. Think big. Daniël Burnham (1846-1912) Leo von Klenze Odeonsplatz Foto: Walter Mair Temporäre Installation 2010 Utrecht Monadnok Architects Literatur