Denn ein jeglicher Mensch, der da ißt und trinkt und hat guten Mut in

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Foto: Daniel Kocherscheidt / pixelio.de
Denn ein jeglicher Mensch, der da ißt und trinkt
und hat guten Mut in aller seiner Arbeit,
das ist eine Gabe Gottes.
Prediger 3,13
GEMEINDE
GEMEINDEFEST
GOTTESDIENSTE
JUBILÄEN
JUNGE SEITE
Über unsere Be­
suchskreise
Fotos und Be­
richte
"Was trägt der
Pfarrer"
Stiftungs­ und
Bachchorjubilä­
um
Konfirmation
2014
Seite 3
Seite 4­5
Seite 7
Seite 8
Seite 10
GEISTLICHES WORT
2
Liebe Gemeinde!
Jetzt kommt’s raus
Galater 2,20
summertime
and the living is easy
toskana und rotwein
und die gedanken streifen
atem holend
aus lavendelfeldern
im frühtau
zimmer mit aussicht
haus meerblick
und die gedanken streifen
reisen nach innen
der takt des lebens
stockt einen moment
entblättert am strand
entblößen sich seelen
dann kommt’s raus
was einer tut
für sich
so leicht
macht mir keiner was vor
einen moment
nur
dann geht’s weiter
mit neuer kraft
hauptsache gesund
heischt der alltag tribut
ich bring’s
muss
kann’s
auch wenn’s schwer fällt
aber was wäre wenn
die grenzen fort fielen
was wäre wenn
die hüllen brächen
was wäre wenn
ich aus meinen rollen schlüpfte
jetzt kommt’s raus
was sich nicht zeigen will
jetzt kommt’s rJetzt kommt’s rausaus
was ich nicht zeige
berührbar
angewiesen
empfänglich
so leicht
mache ich mir was vor
sommer sonnen speicher
wärme für alle tage
farben für’s grau in grau
kann das herz auf vorrat
leben
nein
kann es nicht
muss das leben für sich
selbst einstehen
nein
muss es nicht
summertime
ich lebe
and the living is easy
doch nun nicht ich sondern
Christus lebt in mir
hauptsache erholt
so leicht
mache ich mir nichts vor
Ihr Pfarrer Stefan Scholpp
Erntedankgaben / Bitte denken Sie daran!
Am 5. Oktober ist Erntedankfest: Wir möchten mit Ihren Lebens­
mittelgaben die Kirche ausschmücken! Ihre Gaben oder Spenden
werden am Samstag, den 4. Oktober, von 8 bis 13 Uhr im Konfir­
mandensaal, Eingang Tullastraße, entgegengenommen.
Herzlichen Dank im Voraus!
IMPRESSUM
Gemeindebriefredaktion: Sylvia Birnbaum (sb); Tatjana Briamonte­Geiser (tbg); Werner Diefenbacher (wd); Maibritt Gustrau
(mg); V.i.S.d.P.: Maibritt Gustrau Layout: Sylvia Birnbaum Gottesdienste und Termine: Ursula Dachtler Fotos ohne Bez. Ge­
meindefest: M. Hammer, R. Schneider, tbg Auflage: 5.200 Redaktionsschluss: 10.09.2014
3
NEUES VOM ÄLTESTENKREIS
Blick von außen …
… auf die Besuchskreise der Christus­
und Friedensgemeinde
Vorweg einige Zahlen! Der Besuchsdienst ist, wie Frau
Dachtler dankenswerterweise ermittelt hat, für 1242
Gemeindeglieder – 419 Männer und 823 Frauen – ver­
antwortlich, die im Jahr 2015 zwischen 70 und 105 Jah­
re alt sein werden. 92 Personen feiern nächstes Jahr
ihren 70., 80., 90. oder 100. Geburtstag, 108 weitere ih­
ren 75., 85. bzw. 95. Geburtstag.
Eine gewaltige Aufgabe für die beiden Besuchskreise,
sind es doch – so hat es Herr Pfarrer Scholpp errechnet
– 3,4 Geburtstagsbesuche pro Tag, inklusive der Sams­
tage, Sonn­ und Feiertage. Wer soll das bewältigen?
Rechnet man die „runden“ Geburtstagskinder ab, die
auf jeden Fall von den Pfarrern besucht werden (für
Frau Gustrau und Herrn Scholpp je zwei pro Arbeitswo­
che, für Frau Kommoss ein Besuch), bleiben immer
noch 1042 Besuche, die der ehrenamtliche Besuchs­
dienst 2015 übernehmen muss. Gesetzt den Fall, so
Herr Scholpp weiter, „dass ein Mitglied des Besuchs­
dienstes zwei Besuche pro Woche machen kann, aber
etwa acht Wochen im Jahr ausfällt (wegen Urlaub oder
aus anderen Gründen), dann sind wenigstens 12 Per­
sonen im Besuchsdienst nötig, die diesen Service zu­
verlässig erbringen können.“
Gott sei Dank verfügt die Gemeinde im Moment über
viele Menschen, denen der Besuchsdienst Herzensan­
gelegenheit ist. Für die Christuskirche treffen sich alle
vier Wochen für etwa zwei Stunden elf Damen und ein
Herr, um abzusprechen, wer den Geburtstagskindern
des kommenden Monats, die im Bereich der ehemali­
gen Christusgemeinde wohnen, die Grüße der Christus­
und Friedensgemeinde übermittelt. Alle drei Monate
treffen sich sechs Damen und Herren von der ehemali­
gen Friedensgemeinde für die Jubilare in ihrem Spren­
gel.
Ab dem 70. Lebensjahr erhalten die Jubilare ein Schrei­
ben der Geistlichen, zu runden Geburtstagen melden
diese sich persönlich, zu den halbrunden kommen die
Mitglieder der Besuchskreise zur Gratulation, aber viele
suchen den persönlichen Kontakt auch zu den „krum­
men“ Geburtstagen.
Was sich so einfach anhört, erfordert eine präzise Lo­
gistik. Das Pfarramt stellt die Liste mit den Namen der
über 70­Jährigen zusammen, entsprechend viele
Glückwunschkarten liegen, von Pfarrerin und Pfarrer
unterschrieben, schon kuvertiert bereit – jeden Monat
über 100! Und nun beginnt die zugleich mühevolle und
fürsorgliche Arbeit. Jeder einzelne Name wird genannt,
die Mitglieder des Besuchskreises ordnen sich die Na­
men zu. Häufig sind das Menschen, die sie bereits in
der Vergangenheit aufgesucht, zu denen sie möglicher­
weise eine Beziehung aufgebaut haben, über deren
Befindlichkeiten sie manchmal einfühlsam berichten.
Den Besuchenden werden die Glückwunschbriefe aus­
gehändigt, bei einigen stapeln sich die Unterlagen ge­
radezu.
Die engagierten Damen und Herren widmen sich ihrer
ehrenamtlichen Aufgabe schon so viele Jahre, dass sie
immer wieder Verbesserungsvorschläge machen kön­
nen: Warum melden sich Pfarrerin und Pfarrer nicht zu
jedem Geburtstag ab dem 90. Lebensjahr? Anderer­
seits, so hört man, will das gar nicht jeder über 90­Jäh­
rige, sei das doch ein Zeichen dafür, dass er nun
wirklich alt sei. Und die oben genannten Zahlen spre­
chen hier sicherlich auch für sich. Ist der Hinweis auf
der letzten Seite der Glückwunschkarte, dass Pfarrerin
oder Pfarrer gerne persönlich vorbeikommen würden,
wenn das gewünscht sei, nicht ein bisschen klein gera­
ten? Das ist in der Tat so, aber dem kann abgeholfen
und der Satz in Zukunft in den Glückwunschtext inte­
griert werden. Gefallen wirklich jedem die Motive der
Karten? Da gibt es sicherlich unterschiedliche Meinun­
gen, aber der Besuchskreis freut sich schon auf den
Spätherbst, wenn ihm neue Karten zur Auswahl vorge­
legt werden.
Sie werden es meistern, die rührigen und verantwor­
tungsbewussten Mitglieder der Besuchskreise: die Da­
men Dammast, Erler­Hammer, Fanz, Gabrisch,
Holdefleiß, Hubbes, Kämpgen, Kehrberger, Kittel­
Kopsch, Kollhoff, Ortmann, Scheuermann, Schock,
Schöning, Schubert und die Herren Hammer, Scheuer­
mann und Schubert. Und der Besuchsdienst der Frie­
denskirche steht ihnen in nichts nach: die Damen Fanz,
Scheuermann, Schock, Schubert und die Herren
Scheuermann und Schubert. Alle 18 werden nicht mü­
de, bei ihren Besuchen zu betonen, dass über die Ge­
burtstage hinaus die Pfarrer selbstverständlich immer
zu einem Besuch kommen, wenn ein Gemeindeglied
dies wünscht.
Und wie ist es mit Ihnen? Hätten Sie nicht Lust, den
Besuchskreis der Christus­ und Friedensgemeinde zu
verstärken? Melden Sie sich bei Frau Pfarrerin Gustrau,
Frau Ortmann oder Frau Scheuermann!
Dr. Brigitte Hohlfeld
Ehrenamtliche in den Kindertagesstätten
Erfolg der Stellenausschreibung
Auf die Stellenausschreibung für ehrenamtliche Mitar­
beit in unseren Kindertagesstätten haben sich erfreuli­
cherweise 13 Damen und Herren gemeldet. Wir freuen
uns sehr über diese Bereitschaft, die Gemeinde und die
Kindergärten noch enger zu vernetzen und danken den
freiwilligen Helfern sehr für ihr Engagement.
Das Projekt hat inzwischen Schule gemacht. Andere
Gemeinden sind unserem Beispiel gefolgt und haben
ebenfalls ehrenamtlich Mitarbeitende gewinnen können
oder sind gerade dabei, welche zu suchen. In der
nächsten Zeit werden die Interessenten und wir einan­
der noch besser kennen lernen und uns über die kon­
kreten
Aufgaben
verständigen.
Kontinuierliche
Fortbildungen sollen den Einstieg in die Mithilfe bei der
Betreuung unserer Kleinsten erleichtern. Dazu werden
die Leiterinnen und das Pfarramt konkrete Angebote
entwickeln; die Bezirksgemeinde hat eine Mitfinanzie­
rung dieser Fortbildungen in Aussicht gestellt. Über den
Fortgang dieses Projekts werden wir weiter berichten.
Interessierte sind aber weiterhin herzlich eingeladen,
sich bei uns im Pfarramt unter der Telefonnummer 43
03 19 20 zu melden.
Pfarrer Stefan Scholpp
4
GEMEINDEFEST
Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, ...
Zwei Tage gemeinsam mit der Gemeinde unterwegs, auf diese Reise bega­
ben sich die vielen Gruppen und Kreise an der Christus­ und Friedensge­
meinde und feierten die bunte Vielfalt in den Räumen in und um die
Christuskirche.
Das Wetter strahlte am 19. und 20. Juli heiß und sonnig auf den Kirchvor­
platz, auf dem zahlreiche Vorführungen stattfanden. Alle drei Kindertages­
stätten hatten jeweils ein Programm mit ihren Kindern einstudiert, das ­
inspiriert durch die Weltmeisterschaft ­ kindliche Freude auf die Bühne zau­
berte.
Die Erzieherinnen hatten für die Kleinen auch allerhand Spiele mitgebracht
wie Brezelschnappen oder Kinderschminken. Die Singschule Mannheim un­
ter der Leitung von Dr. Elke Voelker führte Lieder aus ihrem Repertoire auf.
Eine leidenschaftliche Christa Krieger, Theaterchefin der Freilichtbühne
Mannheim und Kirchenälteste an der Gemeinde, unterhielt mit viel Herz und
Kurpfälzer Dialekt. Beim "Offenen Singen" unter der Leitung von KMD Prof.
Johannes Michel wurde so mancher Kanon angestimmt.
Auf dem "Markt der Möglichkeiten" präsentierten sich auf Stellwänden, mit
Ständen und Aktionen der Besuchsdienst, der XX­Jugendkreis, die "Offene
Kirche", das Team der Gemeindebriefausträger, der Frauengesprächskreis,
die Seniorenkreise, das "Ökumenische Frühstück, der Evangelische Hilfsver­
ein und der Förderkreis für die Kirchenmusik.
Die Gemeinde nahm ein gemeinsames Abendessen an einer großen
"Abendtafel"ein, und beging im Anschluß eine Taizé­Andacht in der mit Ker­
zen stimmungsvoll erleuchteten Christuskirche. Am Lagerfeuer hatte man
dann noch die Gelegenheit, den Abend im gemeinsamen Gespräch ausklin­
gen zu lassen. Im Gottesdienst am Sonntag begab sich die Gemeinde dann
aktiv mit Kapitän, Mannschaft, Leicht­ und Schwermatrosen und Jesus auf
die weite Fahrt über das Meer, eingeladen von Pfarrerin Gustrau, Pfarrerin
Kommoss und Pfarrer Stefan Scholpp.
Ein fröhlicher Gottesdienst, der nicht nur dem besonderen Festgast Prof. Dr.
Hans­Peter Schwöbel sehr gefallen hat. Der rund um die Stadt Mannheim vor
allem für seine kurpfälzischen Mundartgedichte bekannte Poet und Kabaret­
tist bereicherte das Fest um einen Auftritt auf dem Kirchvorplatz mit Auszü­
gen aus seinem aktuellen Programm. Im Herbst wird Hans­Peter Schwöbel,
der "Monnemer Buu", erneut an der Christuskirche auftreten.
Das Gemeindeschiff, an dessen erfolgreicher Fahrt sich viele helfende Hän­
de beteiligt haben, lief nach zweitägigem ereignisreichen Gemeindefest si­
cher in den Hafen ein und freut sich auf weitere Ausflüge dieser Art.
sb
GEMEINDEFEST
Was wäre ein Gemeindefest ohne
Helferinnen und Helfer….
…herzlich Danken möchten wir für die vielen Hände, die
zugepackt haben:
schon lange im Voraus, etwa bei der Gestaltung der Plaka­
te, beim Organisieren, Vorüberlegen und Durchführen.
Und herzlichen Dank an alle, die an den Festtagen die Är­
mel hochgekrempelt haben:
beim Aufbauen, Abbauen, Spülen, bei der Technik, bei der
Unterhaltung, beim Grillen, beim Backen und Kochen, beim
Ausschenken und Ausgeben.
Vielen Dank für die lustigen und unterhaltsamen Beiträge
und die gute Stimmung, sei es auf der Bühne oder daneben,
im Konfirmandensaal, in der Küche, beim Kinderschminken
oder Kabarett.
Wir freuen uns auf das nächste Fest
Ihr Gemeindefestkommittee
und
Ihre Maibritt Gustrau, Bettina Kommoss und Stefan Scholpp
5
GOTTESDIENSTE AUGUST / SEPTEMBER 2014
6
CHRISTUSKIRCHE
FRIEDENSKIRCHE
Monatsspruch August
Singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Verkündet sein Heil von Tag zu Tag!
Sonntag, 03. August
7. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
2. Mose 16,2­3.11­18
Prädikantin Anna Döbler
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
Sonntag, 10. August
8. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Römer 6,19­23
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Prädikantin Anna Döbler
Sonntag, 17. August
9. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst
1. Petrus 4,7­11
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Prädikantin Kirsten Häusler
Sonntag, 24. August
10. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst
Römer 9,1­5
Pfarrer Jürgen Steinbach
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Pfarrerin Bettina Kommoss
Sonntag, 31. August
11. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst
2. Samuel 12,1­10,13­15a
Pfarrerin Bettina Kommoss
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Maibritt Gustrau
1. Chronik 16,23
Monatsspruch September Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht
und lass dich nicht erschrecken!
1. Chronik 22,13
Sonntag, 07. September
12. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
1. Korinther 3,9­15
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Prädikantin Doris Größle
Kindergottesdienst
Sonntag, 14. September
13. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
10 Uhr Gottesdienst
Apostelgeschichte 6,1­7
Pfarrerin Bettina Kommoss
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Kindergottesdienst
11:15 Kirchenführung
mit Pfarrer Jürgen Steinbach
am Tag des offenen Denkmals
17 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst
100 Jahre 1. Weltkrieg
Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius­Bundschuh
Deutscher Rotary Chor & Gäste
Mannheimer Bläserphilharmonie
Leitung: Dr. Elke Voelker
Sonntag, 21. September
14. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
1. Thessalonicher 5,14­24
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Bettina Kommoss
Schola Cantorum
GOTTESDIENSTE AUGUST / SEPTEMBER 2014
CHRISTUSKIRCHE
FRIEDENSKIRCHE
Samstag, 27. September
19 Uhr Jugendgottesdienst "update"
im Konfirmandensaal
Pfarrer Stefan Scholpp und Team
(Einlass 18:30 Uhr)
Sonntag, 28. September
15. So nach Trinitatis
10 Uhr Gottesdienst
Hebräer 1,7.13­14
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Kindergottesdienst
Was trägt der Pfarrer im Gottesdienst?
„Dass wir alten Narren in geistlichem Gepränge daher­
gehen und Ernst daraus machen, ja nicht allein Ernst,
sondern Artikel des Glaubens, das ist der Teufel
selbst...“ So schreibt Dr. Martin Luther 1530 „an die
Geistlichen versammelt auf dem Reichstag zu Augs­
burg“. Denn die Frage „Was trägt der Pfarrer im Gottes­
dienst?“ war schon damals hoch aktuell – und heiß
umstritten. Da gab es die einen, die am liebsten ganz
auf die überkommenen Messgewänder verzichtet hät­
ten: „Kaseln, Alben, Chorhemden, Kappen, aber auch
Kirchen, Kapellen, Altäre, Altartücher, Lichter, Leuchter,
Bilder, Tafeln, Kruzifixe, Kerzen, Taufstein, Kelch, Or­
geln, Glocken“, das alles halten sie für „unnötige Zusät­
ze zum Evangelium“. Die anderen freilich meinten, dass
die überkommenen Messgewänder nicht abzuschaffen
seien, sofern sie als solche dem Evangelium nicht ent­
gegenstehen. Sollte der Gottesdienst an Würde und
Festlichkeit etwa dem höfischen Zeremoniell nachste­
hen? Hatten nicht schon Aaron und seine Priester be­
sondere, kostbare und bunte Gewänder zu tragen – und
dies ganz dem Willen Gottes gemäß? Und erfüllen die
unterschiedlichen Gewänder nicht ebenso wie die Bilder
in den Kirchen eine religionspädagogische Funktion?
Im selben Jahr 1530 einigen sich die Evangelischen in
Deutschland auf eine Kompromissformel in diesem
Streit. Es ist der ausgleichenden Haltung und dem theo­
logischen Geschick Philipp Melanchthons vorbehalten,
diesen Konsens zu formulieren, der als „Augsburger Be­
kenntnis“ dem Luthertum die reichsrechtliche Anerken­
nung sicherte und bis heute die lutherischen und
unierten Kirchen weltweit in der evangelischen Kirchen­
familie verbindet. Die eine heilige christliche Kirche, so
lehrt der Protestantismus seither, ist „die Versammlung
aller Gläubigen, bei denen das Evangelium rein gepre­
digt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium
gereicht werden. Denn das genügt zur wahren Einheit
der christlichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig
im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente
dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden. Und es ist
nicht zur wahren Einheit nötig, dass überall die gleichen,
von den Menschen eingesetzten Zeremonien eingehal­
ten werden“. Das heißt, gottesdienstliche Gewänder
zählen seither zu den theologischen Marginalien. An ih­
nen scheiden sich vielleicht die Geister, aber nicht die
Konfessionen.
So tragen in den skandinavischen Ländern evangeli­
sche Pfarrer und Bischöfe seit der Reformation immer
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Pfarrer Stefan Scholpp
Schüler der Städtischen Musik­
schule Mannheim
wieder weiße und bunte liturgische Kleidung; in der an­
glikanischen Kirche ausschließlich. Noch Luther trug in
Abendmahlsgottesdiensten zeitlebens Albe, Stola und
Kasel. Auf der anderen Seite verzichten die protestanti­
schen Kirchen der reformierten und der freikirchlichen
Tradition oft ganz auf besondere gottesdienstliche Ge­
wänder. Und der schwarze Professoren­Talar? Erst der
(calvinistische!) preußische König Friedrich Wilhelm III.
machte ihn 1811 zum Standesgewand der evangeli­
schen Geistlichen (und 1817 auch der Richter und Rab­
biner). Insofern ist er keineswegs das untrügliche
Zeichen für „evangelisch“, sondern ein ziemlich deut­
sches, ein landeskirchliches Phänomen.
Seit den 1950er Jahren setzt nun auch in der evangeli­
schen Kirche eine Rückbesinnung auf die reiche liturgi­
sche Tradition der Kirche ein. Der festliche, fröhliche
Charakter des Gottesdienstes wird wieder betont. Man
entdeckt wieder neu, wie sehr auch Klänge, Gerüche
und Farben den Menschen ansprechen. Die traditionelle
Intellektualität des evangelischen Gottesdienstes wird
ergänzt durch Elemente von Spiel und Theater, von
Fest und Feier. Gegen des Jahrtausends gestattet auch
unsere Landeskirche den liturgischen Gebrauch von Al­
be und Stola. Auch der Ältestenkreis unserer Gemeinde
hat sich, auf Vorschlag seines Ausschusses für Gottes­
dienst und Gemeindeaufbau, entschlossen, den Ge­
brauch von Albe und Stola im Gottesdienst der
Christuskirche zuzulassen. Ab dem kommenden Ernte­
dankfest dürfen Pfarrerinnen und Pfarrer also „in weiß“,
mit der Stola in der entsprechenden Kirchenjahresfarbe,
den Gottesdienst leiten. Manchem Gemeindeglied wird
das vielleicht ein wenig fremd sein. Mancher wird fra­
gen, ob wir jetzt ganz katholisch werden. Letzteren sei
die wiederholte Lektüre dieses Artikels empfohlen; die
ersteren seien herzlich ermuntert, sich diese Gefühlen
von Fremdheit, von Überraschung bewusst zu machen
und offen zu bleiben für die Bilder, die sich im schönen
Halbrund unserer Christuskirche ergeben werden. Viel­
leicht erweist sich Luther dann einmal mehr wenn nicht
als Prophet, dann doch als glücklicher Prognostiker: „Es
ist wahr, dass unter den aufgezählten Stücken etliche
sind, die nicht zu verwerfen sind. Und etliche von ihnen
sind gefallen, von denen ich nicht wollte, dass sie gefal­
len wären (sie können aber wohl leicht wieder aufkom­
men).“ Wenn nur, wie er 1544 bei der Einweihung der
Schlosskirche zu Torgau formulieren wird, im Gottes­
dienst „unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein
heiliges Wort und wir wiederum mit ihm reden durch
Gebet und Lobgesang“.
Pfarrer Stefan Scholpp
7
8
STIFTUNGSJUBILÄUM / 100 JAHRE BACHCHOR MANNHEIM
Fünfjähriges Bestehen der „Stiftung Chris­
tuskirche ­ Kirche Christi“
Am 27. April 2009 wurde die „Stiftung Christuskirche­ Kir­
che Christi“ von Renate und Dr. Karl Schneider ins Leben
gerufen. Inzwischen ist die Stiftung zu einer tragenden
Institution unserer Gemeinde geworden, in vieler Weise
segensreich kann sie in das kirchliche Leben weit über
die Grenzen unserer Gemeinde hinaus hineinwirken. Stif­
tungen können rasch und unbürokratisch agieren, sie
können eingreifen und helfen, wo die Möglichkeiten ver­
fasster Gemeinde­ und Finanzordnungen an Grenzen
stoßen. Inzwischen gibt es Zustifter und mancherlei Zu­
wendungen, über deren Verwendung ein siebenköpfiger
Stiftungsrat verfügt. Diese überaus erfreuliche Entwick­
lung war der Anlass, das fünfjährige Jubiläum der Stif­
tungsgründung am 18. Mai, dem Sonntag Kantate, mit
einem besonderen Gottesdienst und einem anschließen­
den Fest auf dem Kirchenvorplatz zu begehen. Gottes­
dienst und Fest sollten ein Dank an die Gemeinde sein
und zugleich die Stiftung ins Bewusstsein der Gemeinde­
glieder rücken, verbunden mit der Hoffnung, dass ihr
auch in Zukunft die Unterstützung möglichst Vieler zuteil
werden möge. Ich denke, dass alle, die diesen Tag miter­
lebt haben, mit dem Gefühl nach Hause gegangen sind,
einen Höhepunkt im Leben unserer Gemeinde miterlebt
zu haben. Etwa 400 Gäste feierten bei strahlendem Früh­
lingswetter. Sie wurden festlich eingestimmt durch die
Posaunen der Melanchthon­Kantorei. In einer würdigen
Predigt betonte Dekan Hartmann, dass Weitergeben des
von Gott Empfangenen eine Grundlage unseres christli­
chen Verständnisses ist. Mit einer „Sommerkantate“ un­
terstrich der Kammerchor die besondere Bedeutung
100 Jahre Bachchor Mannheim
Erfolgreiche Uraufführung der Te­Deum­Splitter
Im zweiten Jubiläums­
konzert am 11. Mai
führte der Bachchor
Mannheim unter der
Leitung von KMD Prof.
Johannes Michel neben
Mendelssohns "Lobge­
sang" Benjamin Hel­
mers "Te­Deum­Splitter"
mit großem Erfolg auf.
Die gelungene Urauf­
führung wurde natürlich entsprechend gefeiert. Beim an­
schließenden Empfang hörten über 100 Bachchörler und
Musiker gemeinsam den Grußworten von Oberbürger­
meister Dr. Peter Kurz, Dekan Ralph Hartmann, Ältesten­
dieses Tages. Die Kindergartenkinder kamen durch die
„goldene Tür“ und zeigten mit ihrem Lied auf, wo ein be­
sonderer Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung liegt, näm­
lich in der Hilfe für unsere Kinder und Jugendlichen.
Nach dem Gottesdienst verwöhnte der Festausschuss
die Gäste auf dem Kirchenvorplatz mit Speis und Trank.
Mit großem Hallo ließen die Kinder fünfzig Luftballons mit
Grüßen der Stiftung steigen, ein schöner Ausdruck des
fröhlichen Festes. Mit einem besonderen Grußwort des
damaligen Landesbischofs Ulrich Fischer wurde deutlich,
welche Bedeutung der Stiftung zugemessen wird. Der
Bischof schreibt unter anderem: „Das Jubiläum gibt mir
Anlass, dem Stifterehepaar Dr. Karl Schneider und Re­
nate Schneider ganz herzlich zu danken für die Initiative
zur Förderung kirchlicher Arbeit, die sie mit der Gründung
der Stiftung ergriffen haben. Damit haben beide ein Zei­
chen gesetzt für zukunftsweisende Möglichkeiten der Fi­
nanzierung kirchlicher Arbeit. Ich freue mich, dass ich
selbst die Gründung und die Arbeit der Stiftung über vie­
le Jahre begleiten durfte. Vieles wurde inzwischen aus
Mitteln der Stiftung bewegt, nicht nur in der Christuskir­
che, sondern auch in anderen Gemeinden des Stadtkir­
chenbezirks und im Bildungszentrum sanctclara. Ein
wichtiger Schwerpunkt der Stiftungsarbeit war und ist die
Förderung der Kirchenmusik an der Christuskirche. Und
so ist es ganz besonders passend, das 5jährige Jubiläum
der Stiftung mit der Aufführung einer wunderschönen
Bach­Kantate im Gottesdienst der Christuskirche zu be­
gehen.“ Ich denke, Dr. Ulrich Fischer umreißt mit seinem
Grußwort sehr treffend Wesen und Ziele der Stiftung und
so gelten ihr für die kommenden Jahre alle unsere guten
Wünsche für ein segenreiches Wirken für unsere Kirche.
wd
kreisvorsitzender Dr. Brigitte Hohlfeld und von Prof. Dr.
Georg Kähler für den Förderkreis der Kirchenmusik an
der Christuskirche e.V. zu. Am reichhaltigen von allen
Bachchörler gemeinsam bestückten Buffet erfreuten sich
die Gäste bis in die frühen Morgenstunden. Im Mannhei­
mer Morgen, in der Rheinpfalz und in der Rhein­Neckar­
Zeitung fand die Uraufführung ein sehr positives Echo.
Fotos: W. Lange/H. Stickel
sb
RUND UM DIE KIRCHTÜRME / ÖKUMENE
Ökumenischer Kreuzweg / 11. April 2014
Der diesjährige Kreuzweg stand unter dem Motto "Jener
Mensch Gott". Damit sollte eine Brücke zurück ins Mit­
telalter geschlagen werden. Denn im Mittelalter be­
stimmten viele Seuchen den Alltag der Menschen und
rafften ganze Landstriche dahin. Die Menschen baten
um den Beistand der Heiligen – diese sollten Gottes Hil­
fe erflehen. Das ist der Hintergrund des Isenheimer Al­
tars (1512­16), den der Antoniusorden für sein Hospiz in
Isenheim malen ließ. Der Künstler Matthias Grünewald
gestaltete hierfür einen erschütternden Jesus, einen
Christus, der mitleidet. Er malte ein Kreuz, unter dem
Menschen stehen, die auch leiden ­ auf unterschied­
lichste Weise. Es ist inzwischen zu einer guten Tradition
der Stadtteilökumene geworden, dass wir in der Passi­
onszeit einen gemeinsamen Kreuzweg begehen. So be­
gann der diesjährige Kreuzweg in St. Peter. Die
weiteren Stationen waren dann die Friedenskirche, die
Heilig­Geist­Kirche, die Christuskirche und die metho­
distische Erlöserkirche, wo der Kreuzweg sein Ende
Pilgersegen in der Christuskirche
Als vor zwei
Jahren
der
Deutsche
Ka­
tholikentag als
großes Ereignis
in
Mannheim
begangen wur­
de, stand für ei­
ne ökumenische
Gruppe "Pilgern
per Rad" fest, dass 2014 Mannheim der Ausgangspunkt
für die Fahrt nach Regensburg, dem Ort des nächsten
katholischen Glaubenstreffens, sein würde. Der Wunsch,
den Reisesegen für die Pilgergruppe in der Christuskir­
che empfangen zu können, ging vor wenigen Wochen
am 21. Mai in Erfüllung. Pfarrerin Gustrau konnte schon
am frühen Morgen die 22köpfige Gruppe im Tourenoutfit
mitsamt ihren Stahlrössern willkommen heißen. Sie ge­
Oh komm, du Geist der Wahrheit
In ökumenischer Gemeinschaft mit Brüdern und Schwes­
tern von St.Peter, der Hlg. Geist Gemeinde, der Ev. me­
thodistischen Erlöserkirche und der Christus­ und
Friedensgemeinde feierten wir den Pfingstmontag. Tradi­
tionell lädt jedes Jahr eine andere Gemeinde der Stadt­
teilökumene in ihre Kirche. In diesem Jahr fand der
Gottesdienst in der Christuskirche statt. Ein kleines Team
hatte ihn mit Pfarrerin Kommoss und Pastor Zimmer­
mann vorbereitet. Es war ein fröhlicher Gottesdienst. Ei­
ne Auswahl von „Geist“­Worten (z.B. entgeistert, Geister
...), von den Emporen der Gemeinde zugerufen, wurde
immer wieder unterbrochen mit dem Ruf „Oh komm, du
Geist der Wahrheit“. Dieses Lied von Spitta war auch die
Grundlage der Predigt von Pfarrerin Kommoss, wobei die
Gemeinde immer den Vers, der gerade ausgelegt wurde
oder zu besonderen Gedanken anregte, singen konnte.
Anschließend war die Gemeinde eingeladen zu einem
Empfang bei „kühlen Getränken und heissen Liedern“,
der im –zum Glück – kühlen Gemeindesaal stattfand. Ein
fand. Wir bedanken uns bei der Gemeinde der Erlöser­
kirche für die liebevolle Gastlichkeit, die auch den Rah­
men bot für gute Gespräche. In jeder der fünf beteiligten
Kirchen wurde auf der Grundlage der Stationen des Lei­
densweges Jesu eine kurze Andacht gehalten. Vor den
tief berührenden Fotos des Isenheimer Altars von Matt­
hias Grünewald wurden im Wechsel Bibeltexte und Ge­
bete gesprochen. Der meditative Charakter des
Kreuzweges erhielt, neben der Orgel, seine besondere
Prägung durch den Einsatz von Klangschalen. Die Pro­
zession, die ca. 60 TeilnehmerInnen umfasste, führte
durch die Straßen der Oststadt und Schwetzingerstadt.
Alle TeilnehmerInnen folgten in Stille dem Kreuzträger.
Der Weg über die einzelnen Stationen verband uns in
einer spürbaren christlichen Gemeinschaft und war zu­
gleich ein nach außen wirkendes Bekenntnis. Der
Kreuzweg soll auch im kommenden Jahr wieder stattfin­
den. Es wäre zu begrüßen, wenn er mit der Zeit einen
festen Platz im Leben der beteiligten Gemeinden be­
kommt und dadurch eine deutlichere Wahrnehmung
nach außen erfährt.
Ingrid Holdefleiß
leitete die Gäste in die Christuskirche zur Andacht in die
Bankreihen. Mit dem Bild eines Labyrinths zeigte sie in
ihrer Ansprache auf, dass es auf der Suche nach dem
Ziel nur einen Weg gibt, und dass es gilt, im Unterwegs­
Sein auf Wendungen, Höhen und Tiefen und unvorher­
sehbare Situationen gefasst zu sein. Versehen mit dem
erbetenen Reisesegen begannen die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer unter dem Geläut der Glocken ihre über
500 km lange Wegstrecke. Sie erlebten, wie ein Teilneh­
mer in seinem Dankesschreiben berichtete, zwei Dut­
zend Andachten – katholische und evangelische – in
romanischen, gotischen und barocken Kapellen, Kirchen
und Basiliken. Jedoch die Aussendung in der Christus­
kirche sei ein besonderer und erhebender Auftakt zu ge­
segneten acht Pilgertagen gewesen, die in den großen
Kirchentag in Regensburg einmündeten.
Die Gruppe "Pilgern per Rad" wird 2015 von Hamburg
nach Stuttgart zum Deutschen Evangelischen Kirchen­
tag fahren.
Bericht und Foto Renate Schneider
Kanon nach dem anderen erfüllte den Raum, die Seelen
und Geister. „Ök.“­Lieder aus den drei Gesangbüchern,
die allen bekannt waren, verband die versammelte öku­
menische Schar. Es machte Freude und Spaß, zu sehen
und zu singen, was wir alles gemeinsam haben. Der Hei­
lige Geist ist auf alle Fälle ökumenisch, davon waren wir
überzeugt. Zum Ende des Festes sangen wir uns im
Schatten des Kirchengebäudes den Segen zu. Die Kol­
lekte war bestimmt für die „Suppenschüssel“, die von der
EmK jeden Donnerstag für Bedürftige angeboten wird.
Das Essen wird von Helferinnen und Helfern aller Religi­
onsgemeinschaften frisch gekocht. Es kommen 90 bis
120 Gäste, welche auf diese unentgeltliche Mahlzeit an­
gewiesen sind. Wir danken für die Kollekte, bei der über
500.­ € zusammen kamen. Allen Mitwirkenden an dieser
Feier des Pfingstmontags ein herzlicher Dank! (Pfarrerin
Kommoss und Pastor Zimmermann, die Damen Scheu­
ermann, Schork, Stegmann, Kollhoff, Kopsch, Krieger
und die Herren Dammast, Holdefleiss, Heltmann und
Hohenadel)
Christa Krieger
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JUNGE SEITE / EINLADUNG TRAUERSEMINAR
Konfirmation 2014
grün , die Mädchen rot­weiß, brachten sie mit Texten,
pantomimischen Spiel, einem kleinen Film und Dialogen
alles, was zu Krieg und Frieden zu sagen war: Von
Mobbing und Ausgrenzung über Kriegsdienst und
Kriegsdienstverweigerung, aber auch Texten aus der
Bibel mit Worten Jesu bis hin zur Versöhnung mit dem
schönen Lied: „Das ist Versöhnung, das muss der wah­
re Friede sein, das ist Versöhnung und Verzeihn.“ Auch
andere passende Lieder hatten sie selbst ausgewählt
von Frau Dr. Voelker einfühlsam begleitet. Im Anschluss
gab es im Vorraum der Kirche Kaffee und Kuchen und
andere Getränke von Frau Scheuermann und Team or­
ganisiert. Es herrschte eine frohe und gelöste Stim­
mung. Ich wünsche diesem Konfirmanden­Jahrgang
eine dankbare Erinnerung an die gemeinsame Zeit!
1. Reihe (v.l.n.r.) Pfarrerin Maibritt Gustrau, Helena
John, Rahel Keller, Celina Coscia, Victoria von Helden,
Celina Bechtler, Sara Walter, Joris Gabrisch
2. Reihe (v.l.n.r.) Tim Zickgraf, Philipp Berdesinski,
Yannik Förter­Barth, Sara Klingelhöfer, Marie Sommer,
Luca Heller
3. Reihe (v.l.n.r.) Pfarrerin Bettina Kommoss, Emily
Bevier, Kasia Schedel, Niklas Granzow, Jannis Dippold,
Marwin Böhm, Alexander Rogausch
Eindrücke vom Jahresgottesdienst der
KonfirmandInnen 2013/2014 am 25. Mai
Als Großmutter eines der Konfirmanden war ich sehr
gespannt, was die Gruppe bei ihrem Wochenende auf
der Starkenburg mit Pfarrerin Gustrau und Pfarrer
Scholpp und den bewährten Helfern Fabian Erat und
Julia Müller für diesen Gottesdienst erarbeitet hatten.
Das Thema „Krieg und Frieden“ wurde von den Konfir­
mandInnen am Sonntag vorher schon eifrig mit vielver­
sprechenden Flyern in der Gemeinde angekündigt. Und
in der Tat: sie hatten nicht zuviel versprochen. Es war
ein beeindruckender Gottesdienst , großartig vorbereitet
und aufgebaut, von Votum und Segen eingerahmt. Jede
und jeder war mit vollem Einsatz dabei. In bunten,
selbstgedruckten T­Shirts, je nach Gruppe blau und hell­
Elisabeth Gabrisch
Seminar zur Trauer im Einkehrhaus Stift
Urach, Bad Urach / 9. bis 13. Sept. 2014
„Neue Wege zu mir selbst und anderen“
Verlust und Trauer sind ein unendlicher, durch nichts zu
tröstender Schmerz. Manchmal bleibt nur der Trost der
Trostlosigkeit oder die Klage. Dem momentanen Lebens­
gefühl der Trauer den nötigen Raum geben, in der eige­
nen Seele neue Kräfte finden, kann helfen Orientierung
in einem weiteren Lebensabschnitt zu gewinnen. Lassen
Sie sich tragen von Psalmen und ausgewählter Lektüre,
von Impulsen und dem Austausch von Erfahrungen.
Spüren Sie bei Spaziergängen in die Umgebung von Bad
Urach am Fuße der Schwäbischen Alb, wie befreiend
Bewegung in der Natur ist. Das wunderschön renovierte
Einkehrhaus Stift Urach mit seinen angenehmen Räum­
lichkeiten und dem vorgegebenen Tagesrhythmus mit
Tageszeitengebeten und den gemeinsamen Mahlzeiten
gibt den idealen Rahmen für dieses Trauerseminar. (Lei­
tung: Pfarrerin Bettina Kommoss (Mannheim) und Pfarrer
Wolfgang Teichert (Hamburg) / Kosten: pro Person im
Doppelzimmer: 535 €; EZ­Zuschlag: 30 € / Programm,
Übernachtungshotel und Anmeldung:Stift Urach / Bis­
marckstraße 12 / 72574 Bad Urach / Telefon 07125
9499­0 / [email protected]
Pfarrerin Bettina Kommoss
Kirchenmusik an der Christuskirche ­ Kontakt über das Kantorat 0621 ­ 41 22 76
Bachchor Mannheim
montags
19:30 Uhr
Leitung: KMD Prof. Johannes Michel
Kammerchor Mannheim
mittwochs
20:00 Uhr
Leitung: KMD Prof. Johannes Michel
Blechbläserensemble
der Christuskirche
projektweise
nach Vereinbarung
Kirchenmusik an der Friedenskirche ­ Kontakt über Dr. Elke Voelker 06206 ­ 15 63 18
Schola Cantorum
freitags
17:30 Uhr
(oder nach Absprache)
Gemeindesaal der Friedenskirche
Leitung: Dr. Elke Voelker
Singschule Mannheim
a. d. Friedenskirche
montags
(Kita Weiden­
körbchen)
donnerstags
(Gemeindesaal
Friedenskirche)
14:30 ­ 15:00 Uhr
14:45 ­ 15:15 Uhr
15:15 ­ 16:00 Uhr
16:00 ­ 17:00 Uhr
17:00 ­ 18:00 Uhr
Musikalische Früherziehung 2
Musikalische Früherziehung 1
Singschule 1
Singschule 2 (Mädchen)
Singschule 2 (Jungen)
www.singschule­mannheim.de
Leitung:
Dr. Elke Voelker
TERMINE UND BEGEGNUNGEN AUGUST / SEPTEMBER 2014
Krabbelgruppe
donnerstags
10:00 Uhr
Werderplatz 16, Clubraum,
im August Sommerpause!
Krabbelgruppe
dienstags
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Konfirmandenunterricht
mittwochs
16 ­ 17:30 Konfirmandensaal Ost
XX­Jugendkreis (13­17 Jahre)
Auskunft: Julia Müller
Tel.: 0176 / 60 91 98 86
samstags
17:00 Uhr
in den Räumen der Christuskirche
Kreis junger Christen
Auskunft: Caroline Heymann
Tel.: 0176 / 29 91 13 73
dienstags
19:30 Uhr
Werderplatz 6
ab 17.09.
Werderplatz 15a
Familienkreis
monatlich
Auskunft: Fam. Gallas
Tel.: 400 64 46 oder
Fam. Wennemers, Tel.: 12 28 30 59
Hauskreis 30+
Auskunft: Fam. Gallas
Tel.Tel.: 400 64 46
dienstags
Frauengesprächskreis
Clubraum
Werderplatz 16
Dienstag
Unternehmungen, Kaffee trinken, Spiel und Spaß
19:45 Uhr
Richard­Wagner­Str. 15
12.08.
18:00 Uhr
Maruba
Dienstag
26.08.
18:00 Uhr
Maruba
Dienstag
09.09.
18:00 Uhr
Bibelarbeit: 1. Chronik 22,13
Dienstag
23.09.
18:00 Uhr
Evang.­Koreanische Agapegemeinde in Mannheim
Pastor Chin
Gesprächskreis für
Seniorinnen und Senioren
Werderplatz 6
Montag
08.09.
15:30 Uhr
Bibelgespräch
Kirchencafé jeweils
2. und 4. Mittwoch
Spielenachmittag jeweils
1. und 3. Mittwoch
mittwochs
im Wechsel
14:30 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Gemischte Gymnastikgruppe
für Seniorinnen und Senioren
mittwochs
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Gymnastik für Seniorinnen
freitags
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Seniorentreff
1. Freitag
im Monat
15:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Hilde Diefenbacher
Eleonore Kopsch
Pfarrer Steinbach
im August Sommerpause!
im August Sommerpause!
Ökumenisches Frühstück
"Besonnen in die Woche"
Werderplatz 6
Montag
Montag
08.09
22.09.
7:30­8:30
7:30­8:30
Mit Liedern, Texten, Kaffee und Gesprächen
wollen wir uns Gottes Beistand für den Alltag
erbitten
Besuchsdienst
Mittwoch
06.08.
17:30 Uhr
Werderplatz 16, Clubraum
Gespräch mit der Bibel
am Morgen
Mittwoch
17.09.
10:30­12:00 Werderplatz 6
Ältestenkreis
Mittwoch
Gemeindesaal der Friedenskirche
17.09.
19:30 Uhr
Offene Christuskirche
Pfarrer Steinbach
Ältestenkreissitzung der ChristusFriedenGemeinde
Di, Mi und Do jeweils 13 bis 17 Uhr
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KIRCHENMUSIK
Hoher Besuch bei der internen Jubiläumsfeier 100 Jahre Bachchor
Die Bachchorsängerinnen und­sänger hatten erlauchte Gäste eingeladen. Dafür
begaben sie sich auf eine Zeitreise und brachten J. S. Bach, Kurfürst Karl Theodor
nebst Gattin Elisabeth Auguste und den ersten Chorleiter Arno Landmann mit. Be­
geistert vom heutigen Bachchor Mannheim ehrten die weit gereisten Gäste dann
KMD Prof. Johannes Michel und KMD Prof. Herrmann Schäffer mit Urkunde und
Medaille zum Dank für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Kirchenmusik.
Zusammen bringen es der amtierende und der gegenwärtige Chorleiter bis dato
auf fast vierzig Jahre Bachchorleitung. Diese interne Bachchorfeier wurde von den
Foto: Iris Wunderlich
engagierten Sängerinnen und Sängern mit Sketchen, Liedern und Gedichten selbst gestaltet. Mit viel Spaß und Elan
wurde so der Aufbruch ins nächste Jahrhundert begangen.
sb
Samstag, 06. September, 10:00 Uhr – Bach & Bikes – Christuskirche
Fahrradtour zu Orgeln in der Umgebung mit Orgelkurzkonzerten – Dauer: bis ca. 16 Uhr
Dienstag, 16. September, 19:00 Uhr – Mitgliederversammlung Förderkreis für die Kirchenmusik
Christuskirche, Konfirmandensaal
Sonntag, 21. September, 10:00 Uhr –Musik im Gottesdienst – Friedenskirche – Schola Cantorum
Freitag, 26. September bis Sonntag, 28. September – Orgelfahrt des Förderkreises für die Kirchenmusik
Sonntag, 28. September, 10:00 Uhr – Friedenskirche – Schüler der Städtischen Musikschule
Donnerstag, 02. Oktober, 19:00 Uhr – Bach & Bacchus – Konfirmandensaal Christuskirche
Deutsche Spitzenweine und Werke von Johann Sebastian Bach – Falk Zimmermann, Trompete
Matthias Gromer, Posaune – Johannes Michel, Cembalo – Eintritt: 38.­ € (begrenzte Plätze!)
Te­Deum­Splitter Uraufführung vom 11. Mai 2014 auf CD im Kantorat erhältlich
Die uraufgeführten "Te­Deum­Splitter" von Benjamin Helmer sind inzwischen auf CD zu haben,
zusammen mit Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang". Der Mitschnitt des Konzertes mit dem Bach­
chor Mannheim, den Solisten Iris Kupke, Julia Weigel, Martin Erhard und Matthias Horn vom 11.
Mai 2014 ist ab sofort für 15.­ € im Kantorat erhältlich.
KONTAKTE ­ ÖFFNUNGSZEITEN ­ ADRESSEN
Gruppenpfarramt
Christus­ und Friedensgemeinde
Postanschrift:
Werderplatz 15, 68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 430 319 20
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Pfarrer Stefan Scholpp
Pfarrerin i. P. Bettina Kommoss
Standorte
Sekretärinnen:
Ursula Dachtler und Kerstin Volz
Werderplatz 15, 68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 430 319 20
Fax: 0621 / 430 319 29
[email protected]
Mo­Fr 10­12 Uhr – Mi 16­18 Uhr
Augartenstr. 62, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 430 319 20
Fax: 0621 / 431 09 90
[email protected]
Do u. Fr 10­12 Uhr – Do 16­18 Uhr
Bankverbindung
Sparkasse Rhein­Neckar Nord
BIC MANSDE66XXX
IBAN DE02 6705 0505 0030 1196 30
Kirchendiener
Christuskirche: H. G. Heltmann
Tel: 412622 (Mo Ruhetag)
Friedenskirche: W. Hinz
Tel.: 0157 / 772 626 53 (Mo Ruhetag)
Kirchenmusik an der Friedenskirche
Dr. Elke Voelker
Tel: 06206 / 15 63 18
elke.voelker@t­online.de
www.elkevoelker.de
Kirchenmusik Christuskirche
Landes­ und Bezirkskantor
KMD Prof. Johannes Michel
Werderplatz 16, 68161 Mannheim
Tel: 0621 / 41 22 76
Kantorat.nordbaden@t­online.de
Bankverbindung: BW Bank
BIC SOLADEST600
IBAN DE78 6005 0101 0004 0300 69
Kindertagesstätten
Christuskindergarten
Leiterin: Cortina Kovacs
Maximilianstr. 4, 68165 Mannheim
Tel: 0621 / 41 64 43
[email protected]
Kinderparadies
Leiterin: Tammy Strohm
Rheinhäuserstr. 22, 68165 Mannheim
Tel: 0621 / 44 82 85
[email protected]
Kita Weidenkörbchen
Leiterin: Steffi Wiegand
Weidenstr. 17a, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 44 77 35
[email protected]
Vereine / Stiftung
Evang. Hilfsverein der
Christuskirche Mannheim e.V.,
Werderplatz 15, 68161 Mannheim,
Bankverbindung: Commerzbank,
BIC DRESDEFF670
IBAN DE57 6708 0050 0694 9101 00
Nachbarschaftshilfe
Angela Fritsch, M1, 1a, 68161
Mannheim, Tel.: 0621 / 28000 341
Verein zur Förderung der Musik an
der Friedenskirche e.V.
Augartenstr. 62, 68165 Mannheim
Bankverbindung: Sparkasse RNN
BIC MANSDE66
IBAN DE20 6705 0505 0039 0713 39
Förderkreis der Kirchenmusik an der
Christuskirche Mannheim e.V.
Bankverbindung: Commerzbank
BIC DRESDEFF670
IBAN DE50 6708 0050 0693 8085 00
Förderverein zur Schaffung einer
Pfarrvikariatsstelle
Bankverbindung: Commerzbank AG
BIC COBADEFFXXX
IBAN DE03 6704 0031 0600 4444 00
Sonderkto. „Pfarrvikariat Christuskirche“
Stiftung Christuskirche – Kirche
Christi Werderstr. 42, 68161 Mannheim
Tel: 0621 / 41 21 30
stiftung@christuskirche­kirche­christi.de
www.christuskirche­kirche­christi.de
Bankverbindung: Deutsche Bank,
BIC DEUTDESMXXX
IBAN DE75 6707 0010 0050 2559 00
Evang. Sozialstation Mannheim­Nord
Leitende Schwester Rebecca Gilbert,
Mönchsplatz 11, 68307 Mannheim
Tel.: 77 00 30
ADRESSAUFKLEBER
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