«Städtische Erneuerung»

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BAUREPORTAGE
OBERSEE NACHRICHTEN Donnerstag, 26. November 2015
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BERICHT DER BGS & PARTNER ARCHITEKTEN
«Städtische Erneuerung»
Der Merkurhof ist ein wichtiger
Mosaikstein in der Erneuerung des
bahnnahen Zentrum-Gebiets von
Rapperswil.
Das Gebiet zwischen Neuer Jonastrasse
und Güterstrasse ist als Ganzes städtebauliches Entwicklungsgebiet. Mittelfristig wird sich wohl das gesamte Quartier in
sich erneuern und verdichten. Dazu hat die
Stadt mit der Aufzonung in der letzten
Zonenplanrevision die Grundlagen gelegt.
Der Neubau Merkurhof ist der erste wichtige Mosaikstein dieser Erneuerung; weitere, wie beispielsweise das geplante Citycenter, sind schon in der Vorplanung.
selbstverständlich in die Umgebung ein und
bildet den Dialog zu bereits Gebautem.
Die Oberflächen Richtung Güterstrasse
bilden die Bewegungsfläche für Fahrzeuge und die Zugänge zur Klinik, während
der Innenhof zur Merkurstrasse mit Sitzplätzen, Hecken und Bäumen eine ruhige
Zone für Bewohner und Besucher schafft.
Architektur und Organisation
Das Gebäude ist auf städtisches Wohnen
ausgelegt. Über die gesamte Gebäudetiefe durchgehende Wohnungen schaffen sowohl den Bezug zur Stadt als auch
zum Freiraum über die Gleise zum See.
Die Aussenräume der einzelnen Wohneinheiten sind als Loggias konzipiert
Reagieren auf Situation
und gewähren dadurch sowohl Schutz
Der Bau Merkurhof reagiert auf die Aspekte vor Wind und Wetter als auch eine private Aussenzone ohne
direkte Einblicke.
Die 35 Wohnungen
sind ab 2. Obergeschoss angeordnet,
das Erdgeschoss und
1. Geschoss sowie
Teilbereiche des 2.
Geschosses werden
von der Rosenklinik
und den diversen Praxen besetzt.
Der vollverglaste Gebäudesockel aus Glas
Städtisches Wohnen, Aussenräume als Loggia.
und die grosszügigen
Fensterbänder unterder städtebaulichen Situation differenziert. stützen die filigrane Wirkung des doch
Zwei wichtige städtische Plätze werden mächtigen Volumens. Wie einzelne
durch sich immer wieder ändernde Richtun- Schichten sind Geschosse aufeinandergen der Fassade geschaffen. Ein öffentlicher gestapelt, ohne einander zu berühren. Das
Platz an der Ecke Güter- und Kniestrasse und nach allen Seiten durchlaufende Fensterein eher privater städtischer Raum zur Mer- band wirkt gleichzeitig als Fuge und Verkurstrasse. So bindet sich das Gebäude bindungselement.
Mit der profanen Putzfassade an den
Obergeschossen soll sich das Volumen in
den bestehenden städtischen Kontext einpassen.
Die aufwendig gearbeiteten dunkel eloxierten Fensterelemente stehen im Kontrast zur mineralischen Putzoberfläche.
Wohnen und Klinik
In der inneren Organisation sind die Wege
von Bewohnern und Klinik getrennt, beide
Nutzungen können nebeneinander ohne
gegenseitige Beeinträchtigung funktionieren. Der Wohnungsmieter soll nicht das
Gefühl haben, in einer Klinik zu wohnen,
während Klinikpersonal und Patienten in
den unteren Geschossen autark funktionieren.
Der Ausbaustandard der Klinik entspricht
den höchsten Anforderungen, was Lüftung, Kühlung und elektrotechnische Erschliessung betrifft. Trotzdem konnte
durch optimale Organisation im UG auf
klobige Dachzentralen verzichtet werden.
Wir hoffen, dass es uns mit dem Merkurhof
gelungen ist, einen wertvollen Beitrag zur
Stadtentwicklung zu leisten und wünschen den zukünftigen Nutzern, dass sie
sich wohlfühlen in den Räumen.
BGS & Partner Architekten AG
Rapperswil / Zürich
Wir danken der
Bauherrschaft für den
geschätzten Auftrag!
Ihr Partner für
Neu- und Umbauten
737254
Der Merkurhof schafft städitschen Raum: Café zur Rosenklinik.
Betschart Schreinerei-Bodenbeläge GmbH
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der Heizung/Sanitär-Installationen
Für den geschätzten Auftrag bedanken wir uns recht herzlich
bei der Bauherrschaft und für die gute Zusammenarbeit mit
den BGS & Partner Architekten AG, Rapperswil.
Gestalten · Beraten
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8280 Kreuzlingen
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Fax 071 671 29 60
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Wir danken der geschätzten Bauherrschaft für den Auftrag.
Gebr. Baur AG Jona
Stampfstrasse 74
8645 Jona
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Walter Böhler ag
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8645 rapperswil-Jona
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Tel. 055 225 46 30
Fax 055 225 46 31
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