Berlin | Brandenburg | Mecklenburg-Vorpommern | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Thüringen DAB regional | 10/12 1. Oktober 2012, 44. Jahrgang Regionalausgabe Ost des Deutschen Architektenblattes | Offizielles Organ Berlin 3 6 7 8 10 11 12 Humboldtforum – Stand der Dinge Bericht Ausschuss „Gesetze und Verordnungen“ Tag des offenen Denkmals 2012 Wettbewerb „Wohnen und Hotel an der Spree“ entschieden Mitgliedernachrichten Ausgewählte Seminarangebote Stadt im Gespräch: Denkmalpflege – Lust oder Last der Stadtentwicklung? / Architektur im Film: Dokumentarfilm „Straße Nummer Eins“ 13 Fachforen auf der belektro 2012 14 Seminar- und Veranstaltungsprogramm Brandenburg 15 1. Architekturgespräch 2012 „Energetische Optimierung und Denkmal“ 17 Vorstandsklausur, Regionalkonferenzen 2012 18 Baukultur vor Ort – Einladung zum Ortsgespräch „Bauen mit Holz“ 19 „Energetische Optimierung und innovatives Bauen“ 20 Ortsgespräch 4: Cottbus, Kino „Weltspiegel“ 20 Fortbildungen Mecklenburg-Vorpommern 21 22 23 23 Rückblick auf Seminare in Mecklenburg-Vorpommern „Schön gelegen! Schön bebaut?“ Broschüre Planerwerkstatt Wohlenberger Wiek liegt vor! Mitgliedernachrichten III. Quartal 2012 Sachsen 24 Architektur in Sachsen; 51. Vertreterversammlung; Architektur neu denken; HAUS 2013 – Anmeldefrist für Vorträge 25 WAHLEN für die Legislatur 2013–2017 – Wahlaufruf des Vorstands 26 Die Architektenkammer aus Sicht ihrer Mitglieder; Visionär, geduldig und konsequent 27 Arbeitskreis Nachhaltigs Planen und Bauen; Nachhaltiges Bauen mit BNB-Zertifizierung 28 Sommerfest der Kammergruppe Dresden; 15 Jahre ArchitekturForum Zwickau; Seminar: Sicheres Skizzieren im Entwurfs- und Kundengespräch 29 Impressionen vom Sommerfest der Kammergruppen Leipzig und Westsachsen; Neues von der Stiftung Sächsischer Architekten 30 Fortbildungen 31 Veranstaltungen / HAUS DER ARCHITEKTEN; Aufruf zur Erfüllung der Informationspflicht Sachsen-Anhalt 32 Interdisziplinärer Wettbewerb des UBA in Dessau-Roßlau entschieden 33 Historischer Schlossbau – wissenschaftliches Kolloquium in Wernigerode; Hinweise auf Erlasse und Verordnungen 34 Gremienarbeit – Ausschuss Wettbewerbe und Vergabe; Vorstand wählte Fach- und Arbeitsgruppen; Jahresrechnung 2011; Hannes-Meyer-Preis 2012 36 Wussten Sie schon? (9) – Ein unverstellter Blick von oben Thüringen 37 7. Mitteldeutscher Architektentag – Ankündigung der Workshops 39 Der eigene Garten: ein charaktervoller Freiraum! – Interview mit Dr.-Ing. Erhard Kister 41 Wettbewerb Darrplatz und Melanchthonplatz Apolda – Ergebnis 42 Barrierefreies Bauen – Neuer Leitfaden stellt DIN 18040 Teil 1 und 2 vor; Ausschreibung zur Wahl der Vertreterversammlung; Bauhaus.SOLAR mit neuem Konzept 43 Mitgliedernachrichten; Weiterbildung der KG 9; Bauhaus-Akademie Impressum Herausgeber: Architektenkammer Berlin. Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Telefon (030) 29 33 07-0, Verantwortlich: Dipl.-Ing. Ingrid Kuldschun, Geschäftsführerin Präsident Dipl.-Ing. Klaus Meier-Hartmann Herausgeber: Architektenkammer Sachsen. HAUS DER ARCHITEKTEN, Goetheallee 37, 01309 Dresden, Telefon (03 51) 3 17 46-0, Verantwortlich: Dipl.-Ing. Olaf Doehler, Geschäftsführer Präsident Dipl.-Ing. Alf Furkert, Freier Architekt Herausgeber: Brandenburgische Architektenkammer. Kurfürstenstraße 52, 14467 Potsdam, Telefon (03 31) 2 75 91-0, Verantwortlich: Dipl.-Architektin Beate Wehlke Präsident Dipl.-Ing. Bernhard Schuster Herausgeber: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Fürstenwall 3, 39104 Magdeburg, Telefon (03 91) 53 61 10, Verantwortlich: Petra Heise, Geschäftsführerin Präsident Prof. Ralf Niebergall Herausgeber: Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern. Alexandrinenstraße 32, 19055 Schwerin, Telefon (03 85) 5 90 79-0, www.ak-mv.de, Verantwortlich: RA Martin Fischer Präsident Dipl.-Ing. Joachim Brenncke Herausgeber: Architektenkammer Thüringen. Bahnhofstraße 39, 99084 Erfurt, Telefon (0361) 21 05 00, Verantwortlich: Dipl.-Ing. Architektin Gertrudis Peters, Geschäftsführerin Präsident Dipl.-Ing. Architekt Hartmut Strube Verlag, Vertrieb, Anzeigen: corps. 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Juni 2012 hat die Wiedererrichtung des Berliner Schlosses im Beisein hoher Regierungsvertreter offiziell begonnen. Bauherrin ist die 2009 gegründete Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, der verantwortliche Architekt Franco Stella. Nur auf den ersten Blick erscheint das Projekt wie jedes andere große Bauvorhaben. „Es sind viele Player am Projekt beteiligt“, sagt Bernhard Wolter von der Stiftung. Entscheidungen wie jüngst bei der Veränderung der Fugen zwischen modernen und historischen Fassadenteilen etwa sind das Ergebnis langer Beratungen und Diskussionen. Überhaupt ist Berlins historische, noch leere Mitte die empfindlichste Stelle der Hauptstadt. Bei jeder Entscheidung müssen die Macher mit nervösen Reaktionen rechnen. Das Für und Wider der Schlossrekonstruktion und von Stellas Entwurf allerdings, so der Tenor in den Feuilletons, ist jetzt mit Baubeginn weitgehend ausdiskutiert. Zwischenzeitlich wächst die Zahl der beteiligten Architekten, Planer, Ingenieure und beratenden Gremien. So stehen Franco Stella, dessen Büro in Vicenza zu klein für die Realisierung eines Projekts dieser Größenordnung ist, Planer aus den Büros Hilmer, Sattler, Albrecht Gesellschaft von Architekten GmbH und von gmp von Gerkan, Marg & Partner zur Seite. Die Rekonstruktion der historischen barocken Fassaden an der Nord-, West- und Südseite dagegen entwickelt das Büro Stuhlemmer Architekten im Auftrag des Fördervereins Berliner Schloss. Für das Projekt arbeiten verschiedene Ingenieurbüros, das Baumanagement liegt in der Hand des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, und auch die künftigen Nutzer des Komplexes äußern schon ihre Interessen. Das sind neben der Zentral- und Landesbibliothek und der Humboldt-Universität auch die Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Die Innenarchitekten, die deren außereuropäische Sammlungen inszenieren werden, stehen fest: Ralph Appelbaum von Ralph DABregional | 10/12 3 Abbildung: Holzer Kobler Architekturen Zürich Berlin | Humboldtforum Abbildung: UKW Innenarchitekten Krefeld Humboldtforum Wettbewerb, Bauliches Corporate Design, 1. Preis Holzer Kobler Architekturen Zürich, Eingangshalle Humboldtforum Wettbewerb, Bauliches Corporate Design, 2. Preis UKW Innenarchitekten Krefeld, Eingangshalle 4 DABregional | 10/12 Humboldtforum| Berlin Appelbaum Associates in New York und Philipp Teufel von Malsyteufel aus Willich. Und seit Anfang September lässt sich auch erahnen, wie die Innenräume des Humboldtforums einmal aussehen werden: Die Bauherrin stellte die Entwürfe für das bauliche Corporate Design für den Eingangsbereich, Humboldt-Laboratorium und Bibliothek vor. Aus dem ausgelobten Wettbewerb gingen das Büro Holzer Kobler Architekturen aus Zürich und das beteiligte Graphikbüro Gourdin & Müller aus Leipzig als Sieger hervor. Bis Ende des Jahres sollen die Verträge ausgehandelt und unterschrieben sein. „Damit ist das Planerteam des Humboldtforums endlich komplett“, sagt Stiftungsvorstand Manfred Rettig. Er betonte bei der Präsentation der Entwürfe, dass es sich bis zur geplanten Eröffnung des Humboldtforums 2019 um einen langen gestalterischen „Prozess“ handelte. Dieses Wort beinhaltet eine gewisse Offenheit. Ein Prozess erweitert das Bauen um die Unwägbarkeiten, die gruppendynamische Entwicklungen mit sich bringen. „Die Identität des Humboldtforums entsteht Schicht um Schicht“, sagt Jens-Ole Kracht, der das Preisgericht über das bauliche Corporate Design leitete. Selbst nach der Fertigstellung würden künftige Generationen weitere Schichten hinzufügen. Der Substanz des historischen Gebäudes als erste Schicht setzte Franco Stella seine streng geometrische Architektur im Inneren, an der Ostfassade und in den Innenhöfen entgegen. Allerdings legen ihn der vorgegebene Umriss, die Symmetrie und Raumproportionen des Berliner Schlosses auf die Merkmale einer Herrschaftsarchitektur fest. Das bauliche Corporate Design von Barbara Holzer versucht – als nächste Schicht – diesem Ausdruck mit dem demokratischen Geist eines offenen Bürgerforums entgegenzuwirken. „Die Architektur des Gebäudes ist nicht offen“, sagt die Schweizer Architektin. Sie hatte bei Max Dudler und Daniel Libeskind gearbeitet, bevor sie mit Tristan Kobler ihr Büro gründete. „Die Schwierigkeit bestand also darin, ihr etwas entgegenzusetzen, was Lebendigkeit in die Räume bringt und trotzdem zu ihr passt.“ Ihr Vorschlag: große, bewegliche Mediensäulen in der 28 Meter hohen Eingangshalle aufzustellen oder von der Decke zu hängen. Sie schaffen eine visuelle Verbindung zu den Balustraden im vierten Stock und bringen das Raumerlebnis auf Menschengröße. In der repetitiven Raumstruktur des Schlosses erleichtern wiederkennbare Orte aus Tresen, Sitzgruppen und Informationstafeln die Orientierung. Das Leitsystem von Gourdin & Müller bricht die strenge Ordnung zusätzlich mit großen, geradezu sprechblasenhaften Schildern. „Den Menschen zum Maßstab machen“ und „Orientierung schaffen“ sind die Botschaften in Holzers Konzept. Die Idee des baulichen Corporate Design begreife ein Gebäude als dreidimensionale Marke mit einer Botschaft, die sich in Form, Farbe, Licht und Funktion übersetzen lassen müsse, erklärt Jens-Ole Kracht. „Die Wahl der Botschaft, die Art ihrer Umsetzung und die klare Wegeführung hat die Jury überzeugt.“ Der zweite Preisträger wählte die Gegenstrategie: UKW Innenarchitekten aus Krefeld und Nowakteufelknyrim aus Düsseldorf nahmen sich bei der Suche nach passenden gestalterischen Lösungen an vielen Stel- len stark zurück. Das Preisgericht lobte zurecht den „respektvollen Umgang mit dem Material und Farbigkeit der Architektur“. Dieser Ansatz hätte den Innenräumen allerdings auch die kühle Monumentalität von Stellas Entwurf gelassen – und wäre als ausgleichende „Schicht“ nicht selbstbewusst genug gewesen. Bezugnahme zum Schloss, sei es auf dessen bauliche oder erinnerte Spuren, gibt auch der Wettbewerb zur Gestaltung seiner Umgebung vor, den die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im September auslobte. Ein Gutachten des Erfurter Landschaftsarchitekten Johannes Schwarzkopf führt alle dafür relevanten Zustände des Schlosses zwischen 17. und 19. Jahrhundert auf. Den Teilnehmern bleibt jedoch die Wahl zwischen Belebung der Historie oder deutlich erkennbarer Antithese. „Die Einschränkungen entstehen vor allem nutzungsbedingt, da Verkehrswege, Bewegungsfreiheit und Budget berücksichtigt werden müssen“, sagt Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. „In der Haltung dagegen, so einigte sich die Jury, wollen wir den Wettbewerb so offen wie möglich halten.“ Zu den Flächen gehört auch der Schlossplatz vor dem ehemaligen Staatsratsgebäude. Dort wollte ThyssenKrupp bis vor kurzem einen Glaskubus errichten. Im Juli ließ der Konzern von diesem Vorhaben ab. Einen anderen Neubau wird es an seiner Stelle nicht geben: „Das müsste eine außergewöhnliche, hauptstadtrelevante Nutzung sein“, sagt Regula Lüscher. „Und die steht im Moment nicht zur Disposition.“ Möglicherweise werden viele Entwürfe hier die vorgegebenen Busparkplätze und Fahrradständer platzieren. Ein Bezug zu den historischen Spuren bestünde eigentlich auch in der Verkehrsberuhigung der Karl-Liebknecht-Straße, so dass der Lustgarten wieder zum Teil des Schlosses wird. Das würde das Humboldtforum auch fußgängerfreundlich an die Museumsinsel anbinden. Die planerischen Vorgaben schließen das aber aus. Wie die bisherige Verkehrsführung mit dem Besucherstrom vereinbart werden kann, ist noch ungeklärt. Die Wettbewerbsunterlagen zur Schlossumgebung ermuntern zu Vorschlägen für diesen „Ideenbereich“. Die Passage zur Museumsinsel ist eine der offenen Fragen, auf deren Antwort auch die Bauherrin des Humboldtforums gespannt wartet. Vom Ausgang des Wettbewerbs im Januar 2013 hängen noch Planungsentscheidungen ab. „Das Ergebnis gibt uns die Stellschrauben an die Hand, um die Besucherströme steuern zu können“, sagt Bernhard Wolter. Sie fließen zwischen den Passagen des Schlossbaus, der Breiten Straße im Süden, dem Freiheits- und Einheitsdenkmal auf dem Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelms-Denkmals im Westen, dem U-BahnAusgang, der gerade vor der Nordwest-Ecke gebaut wird, und der Museumsinsel. Bis zur Grundsteinlegung im Frühjahr 2013 geht es aber noch um die Bewältigung der buchstäblich ersten Schicht. Linsenförmige Torfeinschlüsse machen den Baugrund schwierig. Der stürzende Münzturm an der Nordwest-Ecke kostete bereits 1706 den damaligen Hofbaumeister Andreas Schlüter die Anstellung, das ist den Ingenieuren bis heute eine Warnung. Alte Holzpfähle werden aus dem Erdreich gezogen, der DABregional | 10/12 5 Berlin | Humboldtforum / Berichte Baugrund mit Kies und Sand befestigt. An anderen Stellen werden bis 40 Meter tiefe Betonpfeiler in den Boden versenkt, zum Beispiel als Fundament rund um das sogenannte Archäologische Fenster. Es wird den Besuchern Blicke in den gotischen Raum eines ehemaligen Dominikanerklosters und auf Grundmauern des alten Schlosses eröffnen, die Archäologen während der vergangenen Jahre freilegten. „Sie sind Die Berliner Verwaltung hatte sich dahin gehend geäußert, dass eine Überarbeitung der Berliner Bauordnung erst nach Neufassung der Musterbauordnung in Betracht kommt. Dies soll in den nächsten Monaten geschehen, so dass danach ein neuer Ansatz zur Änderung der unbefriedigenden Berliner Situation gefunden werden muss. Die Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin hatte zwar Ende 2011 mit Mehrheit geäußert, dass eine Rückführung zu dem alten System des Vieraugenprinzips wünschenswert wäre, jedoch die Chancen als unrealistisch akzeptiert. In der Konsequenz hat der Ausschuss beschlossen, seine Position zur Genehmigungsfreistellung und zu dem verringerten Prüfumfang bei den Genehmigungsverfahren nicht mehr zu verfolgen. Foto: Till Schröder Die Umfragen, die wir als Ausschuss in diesem Zusammenhang durchgeführt hatten, konnten im Ergebnis nicht unter Beweis stellen, dass sich hieraus erhebliche Probleme ergeben haben. für uns Testimonials, dass es das Schloss wirklich gab“, sagt Wolter. Unsichtbar dagegen bleiben die Reste des Palastes der Republik, auf dessen alter Fundamentwanne der Ostteil des rekonstruierten Schlosses ruhen wird. Die Identität des Humboldtforums entsteht Schicht um Schicht, manch eine wird sich der Betrachter allerdings selbst hinzudenken müssen. t Auch mit dem Justiziar der Berliner Architektenkammer sind wir uns einig, dass eine Entwicklung zurück zu mehr staatlicher Einflussnahme nur dann Erfolg haben kann könnte, wenn bundesweit in der Folge von tatsächlich aufgetretenen Schäden gemeinsame Aktivitäten aller Kammern entwickelt werden. Wir Architekten müssen vor diesem Hintergrund darauf drängen, dass eindeutige gesetzliche Regelungen als Grundlage unserer Arbeit formuliert werden. Till Schröder, freier Journalist Bericht des Ausschusses „Gesetze und Verordnungen“ u Der Ausschuss „Gesetze und Verordnungen“ hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich mit den Themen des Bauordnungs- und Planungsrechtes befasst. Wir haben bei der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stets darauf beharrt, dass unklare Gesetzes- und Verordnungsregelungen korrigiert werden müssen. Dieses vor dem Hintergrund, dass wir Architektinnen und Architekten durch den Verzicht auf das Vieraugenprinzip immer größere Risiken zu tragen haben. 6 DABregional | 10/12 Positioniert hat sich der Ausschuss ausdrücklich, dass Aus- und Fortbildung für Architekten ein größeres Gewicht als bisher haben müssen, sei es in den Hochschulen, bei den Voraussetzungen zur Eintragung als Architekt und natürlich im Rahmen der beruflichen Tätigkeit. In Gesprächen unter Kollegen ist bisweilen festzustellen, dass in rechtlichen Fragen wie im Bauordnungsrecht und Planungsrecht ein erheblicher Nachholbedarf besteht. Wir sind der Auffassung, dass deutlich stärker darauf hingewiesen werden muss, in welcher umfangreichen Verantwortung wir Architekten stehen. Der Schwerpunkt unserer weiteren Anstrengungen wird demnach darin liegen, die Architektenschaft besser für die angesprochenen Herausforderungen zu wappnen, indem wir konsequent auf eine Verbesserung unserer Qualifikation und unserer beruflichen Rahmenbedingungen hinwirken. t Dipl.-Ing. Klaus Kammann für den Ausschuss „Gesetze und Verordnungen“ Aktivitäten + Berichte | Berlin Einsteinturm: gebaute Skizze und gebauter Schaden Offene Geschäftsstelle und Vortrag über Mendelsohns Einsteinturm zum Tag des offenen Denkmals Da das Gebäude auch nach dieser grundlegenden Sanierung mit hohen Spannungen leben muss, schon allein wegen des schwierigen Untergrundes, hätte man entsprechende Dehnungsfugen vorsehen müssen, allerdings zulasten der Wirkung als Skulptur. Daher gibt es nun einen Pflegeplan, um Schäden frühzeitig und fachgerecht auszubessern. Helge Pitz endete mit dem Ausspruch „Der Einsteinturm ist ein gebauter Schaden. Aber – ein Baudenkmal und eine wundervolle Skulptur!“ Nach dem informativen und spannenden Vortrag hätte sicher gerne der Eine oder Andere der etwa 30 Zuhörer gleich anschließend das Angebot von Helge Pitz einer Führung durch den Einsteinturm in Potsdam t angenommen. Dipl.-Ing Petra Knobloch, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Petra Knobloch u Am 9. September 2012 öffnete die Architektenkammer Berlin zum „Tag des offenen Denkmals“ ihre Geschäftsstelle im IG-Metall-Haus für Besucher. Bereits zehn Gäste warteten vor Öffnung um 12 Uhr auf die Möglichkeit, das denkmalgeschützte Gebäude zu erkunden, das 1929/30 nach Plänen des jüdischen Architekten Erich Mendelsohn erbaut wurde. Viele der insgesamt etwa 60 Besucher lobten den gelungenen Material- und Farbeinsatz beim Umbau der Räume der Architektenkammer. Um 14 Uhr bot sich anlässlich des Jubiläumsjahres von Erich Mendelsohn (125. Geburtstag) allen Interessierten die Gelegenheit, sich bei einem Vortrag von Helge Pitz über ein weiteres, noch berühmteres Bauwerk von Mendelsohn zu informieren. Vorgestellt wurde der Einsteinturm in Potsdam und die konstruktiven Probleme, die es bei der Sanierung durch Pitz & Hoh Architektur und Denkmalpflege zu lösen galt. Nachdem der Turm 1924 von dem astrophysikalischen Institut bezogen worden war, zeigten sich bereits 1927 größere Feuchtigkeitsschäden. Als erste gebaute Skizze, wie es Julius Posener ausdrückte, war die Umsetzung des formalen Willens für das Handwerk sehr schwierig, wie Helge Pitz in seinem Vortrag ausführte. Das Gebäude, teils Mauerwerk, teils Betonkonstruktion, wurde mit einem Spritzputz überzogen. Dadurch entstand eine einheitliche skulpturale Wirkung. Diese Wirkung wurde bei der ersten Sanierung geschwächt, indem alle waagerechten Flächen zum Feuchtigkeitsschutz mit Blechen versehen wurden. Bis zu der grundlegenden Untersuchung und Sanierung im Jahr 1995 durch Pitz & Hoh Architektur und Denkmalpflege hatten sich die Probleme zahlreicher falscher Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen addiert. Es zeigte sich ein dringender Handlungsbedarf, um das Bauwerk zu retten. Mit Unterstützung der Wüstenrot-Stiftung wurde das Gebäude eingerüstet. Erstmals konnten damit die Schadensursachen genauer untersucht werden und in Absprache mit dem Denkmalamt Lösungen gefunden werden. So zeigte zum Beispiel die Putzuntersuchung, dass sich etwa hinter 60 Prozent der Putzflächen Hohlräume befanden. Da diese von den Luftminenexplosionen vor 50 Jahren verursacht worden waren, wie Helge Pitz vermutet, entschied man sich den Putz, der in sich stabil ist, zu belassen und nicht zu hinterfüllen. Nur an den konstruktiven Schwachstellen wurde der Putz durch einen Spezialputz ersetzt. Ein wichtiges Thema bei der Sanierung war auch die Diskussion zur Farbgebung des Gebäudes. Während viele Experten glaubten, dass der Einsteinturm im Originalzustand weiß gestrichen war, konnte Helge Pitz nachweisen, dass der Turm ursprünglich einen ockerfarbenen Außenanstrich hatte. Das Ergebnis nach der Sanierung ist deutlich: die skulpturale Form ist nun wieder viel besser erlebbar. Vortrag von Helge Pitz über Erich Mendelsohns Einsteinturm in Potsdam DABregional | 10/12 7 Berlin | Aktivitäten + Berichte Wohnhochhäuser und Hotel an der Spree - 1. Preis: Pysall Architekten Wohnen mit Weitblick über Berlin Der Wettbewerb „Wohnen und Hotel an der Spree“ bildet die Grundlage für die weitere Gestaltung des Spreeufers Fanny-Zobel-Straße in Berlin-Treptow u Vor kurzem hat Berlin die Einwohnerzahl von 3,5 Millionen überschritten. Wohnungen sind wie in anderen Ballungsräumen knapp geworden. Während die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften darüber nachdenken, wie sie die von der Landesregierung zum Ziel erklärten 30.000 neuen Wohnungen finanzieren können, sind die privaten Investoren dazu übergegangen, Wohnungen statt Büroflächen zu projektieren. Stadtentwicklungspolitisch hat sich Berlin in den vergangenen Jahren zunehmend seinen Wasserlagen zugewendet. Entlang der Spree zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke ist noch ein erhebliches städtebauliches Potential vorhanden. Die beiden Ufer nördlich und südlich lagen in zwei verschieden politischen Welten: Ost – West. Aus dieser Agonie hat sich der städtebauliche Hot-Stripe, die Spreeufer zwischen Brückenstraße und Elsenbrücke bis heute nicht emanzipieren können. Das Gebiet ist zu einer Kampfzone zwischen Bewohnern und Gentrifizierungsgegnern auf der einen Seite sowie Investoren und Verwaltung auf der anderen Seite geworden. Die Senatsverwaltung und die Bezirke Mitte, Kreuzberg-Friedrichshain und Treptow-Köpenick haben sich auf Leitziele, aber nicht auf konkrete Umsetzungen einigen können. Das Grundstück an der Fanny-Zobel-Straße liegt innerhalb des S-Bahnrings unweit der Station Treptower Park. Der Bezirk TreptowKöpenick ließ 1994 einen Masterplan erstellen, der auch Grundlage der bestehenden Treptowers bis hin zu den Twin-Towers war. Der Masterplan sah eine vollständige Bebauung des rückwärtigen Flurstücks mit 8 DABregional | 10/12 einem Wohnblock sowie eine Verdreifachung der Twin-Towers vor. Insgesamt sechs gleichartige Baukörper sollten auf dem Flurstück entlang des Spreeufers errichtet werden. Dabei wäre eine riegelartige Bebauung in den unteren Etagen entstanden, die abgesehen von zwei schmalen Durchstichen den Bewohnern der dahinter liegenden Wohnbebauung jeglichen Spreeblick nehmen würde. Dieses Problem löst auch der bisherige B-Plan-Entwurf nicht, der eine maximale Gebäudehöhe von 63 Metern festlegte. Er sieht drei gleich hohe Türme, die über Querriegel miteinander verbundenen sind, sowie eine Überbauung der Fanny-Zobel-Straße und eine zweigeschossige Bebauung des rückwärtigen Flurstücks vor. In diesem städtebaulichen Ambiente entwickelt AGROMEX ein neues aufsehenerregendes Wohnbauprojekt. Es ist ein Glücksfall, wenn ein Investor neben seinen wirtschaftlichen Zielen auch hohe städtebauliche und architektonische Ansprüche verfolgt. Mit zwei Wohnhochhäusern, das eine 110, das andere 100 Meter hoch, ergänzt durch ein Hotel, fügen sie der Spreesilhouette drei zeichenhafte Baukörper ein. Den Entwurf verfassten Pysall Architekten, Berlin, die sich in einem Wettbewerb gegen 13 Konkurrenten durchgesetzt haben. Der Lösungsvorschlag war so überzeugend, dass das Preisgericht einstimmig für ihn votierte. Die mit dem Ersten Preis ausgezeichnete Arbeit basiert auf drei solitären Baukörpern, die großzügige Sichtverbindungen zwischen Spree und unmittelbaren sowie zurückliegenden Uferbereichen erlauben. Aktivitäten + Berichte | Berlin Durch die Minimierung der Footprints auf 20 Prozent der Grundstücksfläche wird ein 3.000 m2 großer Bürgerpark entstehen. Das Preisgericht urteilte über den mit dem Ersten Preis ausgezeichneten Beitrag: „Städtebaulich überzeugt die Arbeit durch eine subtile Setzung der drei neuen Hochhauskörper im Kontext mit dem gewachsenen Quartier und in Bezug auf die besondere Lage direkt am Spreeufer. Die konzeptionelle Entscheidung, die ausgelobte Grundfläche für das Wohnen in zwei schlanke, jedoch hierdurch um bis zu 110 m hohe Türme zu integrieren, schafft viel Freiraum für das gesamte rückwärtige Quartier und einen sehr wohltuenden Abstand zum Hotel. Dieses bietet mit seiner sehr eigenständigen und moderaten Kubatur und seiner identitätsstiftenden Fassade einen gelungenen Übergang zu den TwinTowers … . Der offene Raum zwischen Hotel, Wohnen und Quartiersplatz bietet „Spree für alle“ und bildet auch eindeutig die vielfältig nutzbare Sockelzone mit Adressbildung für die neuen Häuser, ohne hier private Zonen ausbilden zu müssen. Die Grundrisse der Wohntürme sind knapp bemessen, jedoch hoch qualitativ in Nutzung und Ausrichtung. … Die freundliche und tagesbelichtete Etagenlobby bietet einen ganz besonderen Mehrwert und eine hohe Raumqualität. … Die Gestaltung der Fassaden des Hotels überzeugt durch ihre eigenständige Architektursprache gegenüber dem Wohnen, auch die Skalierung in den Ebenen gefällt. … Insgesamt bietet der Entwurf eine sehr subtile städtebauliche Antwort auf die komplexe Situation entlang der Spree, im Kontext und mit Respekt zu der vorhandenen Bebauung. Auch die inneren Qualitäten beim Wohnen und im Hotel überzeugen, dies allerdings in gewissem Maße auf Kosten der geforderten Nutzflächen für Hotel und Wohnen.“ Der Entwurf überschreitet dabei die Vorgaben aus dem B-Plan-Entwurf. Die Änderung einer bestehenden B-Planung ist möglich, wenn alle Beteiligten dasselbe Ziel verfolgen. „Diese Planung (vorhandener B-Planentwurf) könnte zwar deutlich schneller und ohne ein neues B-Plan-Verfahren umgesetzt werden, ist aber von uns unter anderem wegen der erheblichen Nachteile für die Nachbarn der Fanny-Zobelund Hoffmannstraße nicht erwünscht und wird auch nicht weiterverfolgt“, sagte Franz Rembold (AGROMEX) weiter. „Stattdessen hat die intensive Auseinandersetzung mit Architektur und Grundstück im Rahmen des Wettbewerbs gezeigt, dass eine höhere und schlankere Bebauung Raum für großzügige Verbindungen zur Spree schafft und vielfältige Weit- und Durchblicke sowie Bezüge zur Spree erhalten bleiben.“ Der Bezirksstadtrat von Treptow-Köpenick und Leiter der Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt Rainer Hölmer zeigte sich von dem Entwurf ebenfalls überzeugt: „Ich kann nachvollziehen, dass dieser Entwurf die Jury städtebaulich durch eine subtile Setzung der drei neuen Hochhauskörper im Kontext mit dem gewachsenen Quartier und in Bezug auf die besondere Lage direkt am Spreeufer überzeugt hat. Die konzeptionelle Entscheidung, für den nunmehr erforderlichen Planungsprozess einen Entwurf zu wählen, der die Grundfläche für das Wohnen in zwei schlanke, jedoch hierdurch um bis zu 110 Meter hohe Türme integriert, würde für das gesamte rückwärtige Quartier viel Frei- raum schaffen und so sicherstellen, dass Spreeblick und Spreezugang für alle erhalten bleiben … . Besonders freut mich, dass der Investor die Bereitschaft zeigt, die Fläche des Bürgerparks signifikant über die bisher geforderten 2.000 Quadratmeter hinaus um weitere 50 Prozent auf 3.000 Quadratmeter zu erhöhen.“ Anfangs war der Investor skeptisch, einen Wettbewerb nach den Richtlinien RPW 2008 durchzuführen. Sich an ein Reglement zu binden, sehen Investoren als mögliche Einschränkung, die Steuerung des Verfahrens aus der Hand zu verlieren. Nach der Preisgerichtssitzung erklärte Franz Rembold, der als Preisrichter fungierte, dass er dieses Verfahren anderen Investoren nur empfehlen kann. Der Wettbewerb wurde in zwei Phasen durchgeführt. Aus den zunächst 14 Beiträgen wurden dann fünf Büros in der zweiten Phase zu einer vertiefenden Bearbeitung ihres Lösungsansatzes ausgewählt. In der zweiten Phase führte der Auslober mit den Teilnehmern ein Kolloquium mit Preisrichtern und den Teilnehmern durch. Dabei konnten im Entwurfsansatz vorhandene Stärken besser herausgearbeitet und Schwächen korrigiert werden. In seiner Analyse bezeichnete Franz Rembold dieses intensive Verfahren als sehr hilfreich, auf die spezifischen Rahmenbedingen des Ortes die optimale städtebauliche und architektonische Lösung zu finden. Wettbewerbe dienen in städtebaulichen Problemlagen als Instrument, hohe architektonische und städtebauliche Qualität zu erzielen. Die Verfahren generieren eine Entscheidung, in der alle wichtigen Planungsbeteiligten, die gestaltenden wie die genehmigenden, einbezogen sind. Wichtig ist dabei, in die gegenseitige Kooperationsbereitschaft zu vertrauen. Diese hilft, das beschlossene Projekt auch in der Öffentlicht keit zu vermitteln. Dipl.-Ing. Peter Kever, Referent Wettbewerb und Vergabe Realisierungswettbewerb nach den RPW 2008 Architektenkammer Berlin: AKB-2012-01 Preisträger: 1. Preis: Pysall Architekten, Berlin 2. Preis: Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin 3. Preis: Hascher Jehle Planungsgesellschaft, Berlin Preisrichter: Prof. Ulrike Lauber (Vorsitz), Architektin | Prof. Hans-Peter Achatzi, Architekt | Oliver Hirt, AGROMEX | Ingo Kanehl, Architekt | Ute Löbel, Stadtplanungsamtsleiterin | Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin| Kathrin Maltzahn, Stellv. Stadtplanungsamtsleiterin| Franz Rembold, AGROMEX | Dr. Schamburg, AGROMEX | Prof. Ludwig Wappner, Architekt Koordination und Vorprüfung: Uwe Dahms, C4C | competence for competitions Weitere Informationen: www.ak-berlin.de, Rubrik „Wettbewerb/Vergabe“, Archiv DABregional | 10/12 9 Berlin | Mitgliedernachrichten + Pflichtveröffentlichungen Mitgliedernachrichten Sitzung des Eintragungsausschusses am 7. September 2012 In die Architektenliste wurden eingetragen: Freischaffend Architekten Gehner-Haas, Silke, Dipl.-Ing. | Jungheim, Oliver, Dipl.-Ing. | Kinzelbach, Erhard An-He, Dipl.-Ing. MScAAD | Kretschmer-Peinke, Svenja, Dipl.-Ing. | Kurz, Ulrike, Dipl.-Ing. | Miller, Stephan, Dipl.-Ing. | Missfeldt, Jürgen, Dipl.-Ing. | Schreiber, Kristina, B.A.(Hons) | Trautmann, Frank, Dipl.-Ing. Baugewerbliche Architekten Ohm, Patrick, M.A. Architekten Broad, Helena, Dipl.-Ing. B.Arch. | Eck, Johannes, Dipl.-Ing. | Eesmann, Katharina, Dipl.-Ing. | Flemmig, Jan, Dipl.-Ing. | Gabriel, Rita, Dipl.-Ing. (FH) | Lu, Mingzhe, Dipl.-Ing. | Milla, Lars, Dipl.-Ing. | Motz, Stefan, Dipl.-Ing. | Pauleck, Andre, Dipl.-Ing. | Reder, Max, Dipl.-Ing. | Schmidt, W. Adam, Dipl.-Ing.(FH) M.A. | Schweiker, Selina, Dipl.-Ing. | Stammer, Kerstin, Dipl.-Ing.(FH) | Toldo, Marisa, Arquitecto | Tubelli, Giulia, Dipl.Ing. | Wagner, Peter, Dipl.-Ing. | Weinert, David, Dipl.-Ing(FH) | Wojna, Thomas, Dipl.-Ing.(FH) | Yalcin-Ahdy, Zeliha, Dipl.-Ing.(FH) Freischaffend Landschaftsarchitekten Knippschild, Elmar, Dipl.-Ing. Es wurden folgende Löschungen vorgenommen: Freischaffend Architekten Bergmann, Julia, Dipl.-Ing. | Ebersbach, Bruno, Dipl.-Ing.(FH) M.Arch. | Hofmann, Wolfram, Dipl.-Ing. | Konietzko, Matthias, Dipl.-Ing. | Salminen, Pekka Architekten Gottelt, Gunther, Dipl.-Ing. | Millauer, Sonja, Dipl.-Ing. | Siwik, Wolfgang, Dipl.-Ing.(FH) | Stollberg, Jens, Dipl.-Ing.(FH) Freischaffend Landschaftsarchitekten Kirsten, Reingard, Dipl.-Ing.(FH) | Pohl, Jessica, Dipl.-Ing.(FH) Landschaftsarchitekten Salazar Lohfink, Boris, Dipl.-Ing.(FH) Sonnja Wagner, Referentin für Eintragung und Mitgliederverwaltung 10 DABregional | 10/12 Umgezogen? Adressänderung Büro oder Wohnung? Statusänderung? Um die Kammerlisten und –verzeichnisse immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, bitten wir alle Kammermitglieder, uns jeden Wechsel des Wohnsitzes oder der beruflichen Niederlassung sowie jede Änderung der Beschäftigungsart (freischaffend, beamtet, angestellt, baugewerblich tätig) schriftlich mitzuteilen. Sie erleichtern dadurch unsere Arbeit und helfen Kosten sparen. Nur so erreichen unsere Mitteilungen Sie pünktlich und wir können unserer Auskunftspflicht in Ihrem Sinne genügen. Melden Sie alle Änderungen bitte schriftlich dem: Eintragungsausschuss bei der Architektenkammer Berlin Alte Jakobstr. 149 10969 Berlin Sonnja Wagner Referentin Eintragung und Mitgliederverwaltung Eintragungsverfahren Die für die Eintragung relevanten gesetzlichen Vorschriften ergeben sich aus dem Berliner Architekten- und Baukammergesetz (ABKG). Die Kammer stellt für einen Antrag auf Eintragung oder Registrierung Formulare zur Verfügung. Wenn die Unterlagen vollständig vorliegen, wird der Antrag dem Eintragungsausschuss vorgelegt. Dieses unabhängige Gremium entscheidet mit Stimmenmehrheit darüber, ob der Antrag angenommen oder abgelehnt wird, gegebenenfalls werden weitere Unterlagen angefordert. Das Verfahren vor dem Eintragungsausschuss ist gebührenpflichtig. Über die erfolgte Eintragung wird eine Urkunde ausgestellt. Die Eintragung berechtigt zum Führen der gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“, „Innenarchitekt“ oder „Stadtplaner“. Aus der Eintragung resultiert auch die Mitgliedschaft in der Architektenkammer. Der Jahresbeitrag beträgt zur Zeit: - für freischaffend oder baugewerblich Eingetragene 330,00 Euro - für angestellt oder beamtet Eingetragene 220,00 Euro Unter bestimmten Voraussetzungen ergibt sich ebenfalls die Mitgliedschaft im Versorgungswerk der Architektenkammer Berlin. Weitere Informationen und Formulare: www.ak-berlin.de, Rubrik Architektenkammer, Eintragung Termine + Veranstaltungen | Berlin Ausgewählte Seminarangebote Keine Angst vor großen Zahlen! Kostenplanung im Projektzusammenhang verstehen Termin: Zeit: Gebühr: Ort: Referent: Dienstag, 23. Oktober 2012 16.00 bis 20.00 Uhr 40,00 für Mitglieder / Absolv. 85,00 Euro für Gäste Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin Dipl.-Ing. Felix Wolf, Geschäftsführer Das Seminar ist sinnvoll für Absolventen und Kollegen, die sich für Funktion und Gestaltungspotential der Kostenplanung interessieren. Absolventen des Seminars erwerben mehr Sicherheit im Umgang mit den Elementen der Kostenplanung. Angstmacherei und Rechtsunsicherheit – beides ist oft im Spiel, wenn über Baukosten gesprochen wird. Ein ganzheitlicher Blick auf das Thema vermittelt den Teilnehmenden des Seminars mehr Sicherheit im Umgang mit Rechten, Pflichten und den Instrumenten der Kostenplanung. Der gelungene Auftritt – authentisch, lebendig, souverän Termine: Zeit: Gebühr: zwei Freitage, 26. Oktober und 30. November 2012 10.00 bis 18.00 Uhr 190,00 Euro für Mitglieder / Absolv. 230,00 Euro für Gäste Ort: Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin Referentin: Viola Morlinghaus, Schauspielerin Das Seminar richtet sich an Architekten und Ingenieure, Bauherrenvertreter und Firmenmitarbeiter, für die es entscheidend ist, überzeugend zu präsentieren. Das Seminar eröffnet den Teilnehmenden die Möglichkeit, für Präsentationen eine selbstbewusste Körpersprache und positive Präsenz zu entwickeln. Außerdem fördert es Auftrittssicherheit und Wahrnehmung der eigenen Außenwirkung. Inhalte: - persönliches Gesten- und Bewegungsrepertoire für eine authentische Körpersprache entwickeln - individuelle Lebendigkeit für den Einsatz des ganzen Körpers stärken - Blickkontakt zu den Zuhörern aufbauen und halten - Bewusstsein für die eigene Körpersprache und Haltung erhöhen - eigene Präsenz im Raum bewusst steuern lernen Der Kampf gegen das Wasser - Abdichtung und Sperrschichten richtig planen Termin: Zeit: Gebühr: Ort: Referent: Freitag, 2. November 2012 10.00 bis 18.00 Uhr 65,00 Euro für Mitglieder / Absolv. 165,00 Euro für Gäste Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin Prof. Dipl.-Ing. Jens Peter Fehrenberg, Architekt und ö.b.u.v. Sachverständiger Das Seminar richtet sich an Architekten und Ingenieure, die sich auf den neuesten Stand der anerkannten Regeln der Bautechnik bringen wollen. Angesprochen sind aber auch Berufseinsteiger, die Streitigkeiten wegen abdichtungstechnischer Mängel von Anfang an vermeiden wollen. Planungsfehler und Ausführungsmängel bei der Abdichtung von Gebäuden stellen nach wie vor die höchste Schadensgruppe dar. Ausführungsmängel gehen häufig auf unzureichende Planungen zurück. Doch so weit muss es gar nicht erst kommen – Lösungen können systematisch erarbeitet und den Ausführenden entsprechend vermittelt werden. Das Seminar zeigt, wie sich typische Wiederholungsfehler vermeiden lassen. Dazu präsentiert der Referent sowohl Beispiele aus der Rechtsprechung und produzierte Mängel an realen Fällen wie auch die neuesten Regelwerke und Richtlinien. Die Teilnehmer bekommen einen anschaulichen Überblick über die Abdichtungsprobleme an Gebäuden. Sie lernen aus den Fehlern anderer, schließen Wissenslücken und aktualisieren ihren Wissensstand. Wasser von unten: - DIN 18.195 – 2010: Was muss ich wissen? - Dränung – ganz oder gar nicht - KMB: das unbekannte Wesen und seine Abnahme - Bitumen oder Kunststoff? Wasser von oben und unten: - die Einordnung der Dachabdichtungen - Entwässerung und Notentwässerung planen - die hilfreichen Flachdachrichtlinien - Dachsanierung und EnEV Information und Anmeldung: Katrin Gralki, Telefon (030) 29 33 07-14 oder Winnie Weimann, Telefon (030) 29 33 07-38 Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin Fax (030) 29 33 07-16 oder [email protected] DABregional | 10/12 11 Berlin | Termine + Veranstaltungen Stadt im Gespräch – Berlin im Wandel Architektur im Film Denkmalpflege – Lust oder Last der Stadtentwicklung? Welche Perspektive gibt es für die historische Mitte? Dokumentarfilm „Straße Nummer Eins“ Termin: Zeit: Gebühr: Ort: Podium: Dienstag, 16. Oktober 2012 19 Uhr kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin Hubert Staroste, Landesdenkmalamt Berlin | Ralf Baumann, BVG - Bereichsleiter Infrastruktur | Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz – Leiter der Abt. Städtebau und Projekte | Dr. G. Moegelin, KapHag Unternehmensgruppe Moderation: Gerd Nowakowski, Der Tagesspiegel Eine Kooperation der Architektenkammer Berlin mit der Urania und dem Tagesspiegel Die mittelalterlichen Funde der jüngsten Ausgrabungen in der historischen Mitte von Berlin konfrontieren uns mit der Vergangenheit, mit Jahrhunderte zurückliegenden Bauaktivitäten, die vom Entstehen Berlins zeugen. Diese Zeugnisse wurden freigelegt, um gerade an dieser Stelle etwas Neues, Zeitgemäßes, unseren aktuellen Bedürfnissen Entsprechendes zu schaffen. Foto: Claudia Maria Melisch / 775 Jahre Berlin Wie gehen wir nun damit um: Wollen wir ehrfürchtig unsere Geschichte präsentieren und auf Neubauaktivitäten an diesem Ort verzichten oder wollen wir die alten Stadtstrukturen studieren und auf ihrer Grundlage ein neues „altes Zentrum“ erschaffen? Wollen wir selbstbewusst neue Gebäude errichten, die das Alte ohne jede Einschränkung hinter sich lassen, oder wollen wir einen Weg zur bestmöglichen Verbindung zwischen gestern, heute und morgen suchen? Termin: Zeit: Gebühr: Ort: Sonntag, 28. Oktober 2012 12 Uhr Filmbeginn und anschließend Führungen Eintritt und Führungen frei, Anmeldung nicht erforderlich Bitte beachten: begrenzte Platzanzahl im Kino (250 Plätze) und begrenzte Teilnehmeranzahl für die Führungen (max. 40 Personen für die stadträumliche Führung und 30 Personen für die Führung im Gebäude) CineStar Cubix am Alexanderplatz, Saal 5, Rathausstraße 1, 10178 Berlin Regisseur Oliver Päßler blickt in seinem Dokumentarfilm „Straße Nummer Eins“ aus dem Jahr 2006 hinter die Kulissen der Rathauspassagen am Alexanderplatz nach ihrem Umbau zu Beginn des letzten Jahrzehnts. Dabei kommen Bewohner, Touristen, Architekten, der damalige Senatsbaudirektor Stimmann und einige mehr zu Wort. Als Wohn- und Geschäftshaus weist das Gebäude äußerst spannende Facetten auf, denen der Film nachspürt. Er verschafft dem Zuschauer Zutritt zu einzelnen Wohnungen und zeigt, wer und wie es sich dort lebt. Und er geht der Frage nach, wie das Gebäude heute in den Stadtzusammenhang eingebunden ist. Im Rahmen der von der Architektenkammer Berlin initiierten Reihe „Architektur im Film“ wird die Dokumentation am Sonntag, dem 28. Oktober 2012 im benachbarten Cubix am Alex gezeigt. Anschließend sind die Besucher eingeladen, sich einer von zwei etwa einstündigen Führungen anzuschließen. Die eine befasst sich mit der Einbindung der Rathauspassagen in den städtebaulichen Kontext. Die andere führt in sonst nicht zugängliche Teile des Gebäudeinneren und – bei schönem Wetter – auf die Dachterrasse. Die Sonntags-Matinée soll mit Wein, Wasser und Brezeln sowie bei lockeren Gesprächen in den Rathauspassagen ausklingen. Dr. Bernhard Weyrauch, Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit Architektur im Film www.ak-berlin.de Freilegung von Fundamenten der Cöllnischen Lateinschule und der Petrikirche Weitere Informationen: www.ak-berlin.de oder www.urania.de 12 DABregional | 10/12 Dokumentarfilm „Straße Nummer Eins“ In der Reihe „Architektur im Film“ wurden bisher die Filme „Bird’s Nest“, - „Herzog & de Meuron in China“ und „Learning from Light: The Vision of I. M. Pei“ gezeigt. Weitere Filme an unterschiedlichen Orten sind geplant. Termine + Veranstaltungen | Berlin Termin: Zeit: Gebühr: Anmeldung: Ort: Referenten: Mittwoch, 17. Oktober 2012 9.30 bis 17.00 Uhr Anmeldung erforderlich [email protected] (Annick Horter, Telefon 30 38 20 43) Messe Berlin, Halle 2.2, Eingang Süd, Raum Ulm Dr.-Ing. Frank Lindemuth, Büro für Lichttechnik | Dipl.-Ing. Jörg Minnerup, Trilux GmbH & Co. KG | Dipl.-Ing. Wilfried Ludewig, Adolf Schuch GmbH | Dipl.-Ing. Thomas Müller, WE-EF LEUCHTEN Gmbh & Co. KG | Mario Schacht, GE Lighting | Dipl.-Ing. Frank Peeters, Zett Exterior Lighting GmbH | Dipl.-Wirt.-Ing. Oliver Heyne, Hella KGaA Hueck & Co | Andy Kauffmann, Philips GmbH | Dipl.-Phys. Matthias Fiegler, Osram AG | Bettina Pelz, Kuratorin für Licht in Architektur, Design und Kunst Wesentlicher Faktor zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist neben der schrittweisen Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien vor allem die Steigerung der Energieeffizienz. Besonderer Handlungsbedarf besteht bei der Straßenbeleuchtung, die immer noch zu einem Drittel aus den 1960er Jahren stammt und damit hoffnungslos veraltet ist. Steigende Kosten für Energie und Wartung, das EU-weite Ausphasen ineffizienter Technologien verbunden mit mangelhafter Beleuchtungsqualität machen den Einsatz neuer Techniken immer attraktiver. LED-basierte Beleuchtungstechnologien in Kombination mit innovativen Steuerungs- und Telemanagementsystemen ermöglichen in der Straßenbeleuchtung Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent und damit eine erhebliche Reduktion beim Ausstoß von Treibhausgasen bei deutlich verbesserter Lichtqualität. Intelligente Steuerungssysteme gibt es in unterschiedlichen Ausbaustufen. Die Straßenbeleuchtung lässt sich nach Tageszeit, Wetterlage oder Verkehrsaufkommen über Sensoren regeln. Gleichzeitig können Daten gesammelt werden über Betriebszustand, Energieverbrauch sowie Lampen- und Leuchtenausfälle bei exakter Zeit- und Positionsangabe, die in einer Datenbank hinterlegt werden. Dies erleichtert die Durchführung von Wartungsarbeiten und führt zur größerer Zuverlässigkeit der Straßenbeleuchtung. Das Fachforum „Innovative Straßenbeleuchtung“ der Zeitschrift LICHT informiert in Zusammenarbeit mit zehn Herstellern, Vertretern aus den Kommunen und Fachplanern über zukunftssichere Lösungen, die gleichzeitig die Beleuchtungsqualität verbessern und den Haushalt entlasten. Ein besonderer Themenschwerpunkt liegt bei Steuerungsund Telemanagementsystemen. Green-E-City – Forum der Architektenkammer Berlin auf der belektro 2012 Termin: Zeit: Gebühr: Freitag, 19. Oktober 2012 15.30 bis circa 18.00 Uhr mit Anmeldung zum Forum kostenfreier Eintritt zur belektro 17. - 19. Oktober 2012 Anmeldung: [email protected] (Annick Horter, Telefon 30 38 20 43) Ort: Messe Berlin, Halle 2.2, Eingang Süd, Hallenforum Referenten: Prof. Dr.-Ing. Thomas Stark, HTWG Lehrgebiet Energieeffizientes Bauen und Gesellschafter von ee concept GmbH | Dipl.-Ing. Johannes Brucker, brucker.architekten| Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann, TU Darmstadt, Lehrgebiet Tragwerksentwicklung und Bauphysik, Inhaber der Tichelmann & Barillas Ingenieurgesellschaft mbh| Dipl.-Ing. Architekt Thomas Wilken, TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik Moderation: Dipl.-Ing. Roland Borgwardt, Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin Foto: Messe Berlin Straßenbeleuchtung – Fachforum auf der belektro 2012 Bei der Veranstaltung der Architektenkammer Berlin auf der belektro 2012 sollen die möglichen Auswirkungen der Energiewende auf das Einzelgebäude, das Quartier und die Stadt aus ganzheitlichen Sicht thematisiert werden: Welche Rolle können Gebäude als Strom-Verbraucher, -Speicher und -Produzenten in einem als „smart-grid“ aktiv gesteuerten Stromnetz übernehmen? Welche Auswirkungen hat dies auf Entwurfskonzept, Gebäudekonstruktion und -ausrüstung? Welche Faktoren können lokale Energieverbünde erfolgreich machen? Gleichzeitig sollen auch die Konsequenzen für die Rolle der verantwortlichen Planer beleuchtet werden: Welchen Anforderungen müssen sich Architekten und Ingenieure in den komplexer werdenden Planungsprozessen stellen? Wie kann interdisziplinäre Kooperation erfolgreich gesteuert und umgesetzt werden? Eine ausgiebige Diskussion der Gäste mit den Fachreferenten, bei der auch Fragen gestellt werden können, ist ausdrücklich erwünscht und soll bei Getränken und Snacks einen angenehmen Ausklang finden. Weitere Informationen: Weitere Informationen: www.belektro.de www.belektro.de DABregional | 10/12 13 Berlin | Termine + Veranstaltungen Seminare und Veranstaltungen der Architektenkammer Berlin Termin Ort Mi bis Sa, Treffpunkt wird noch 7.-10. November 2012 bekannt gegeben Titel/Referent Podiumsdiskussion Stadt im Gespräch - Berlin im Wandel: Denkmalpflege – Lust oder Last der Stadtentwicklung? Welche Perspektive gibt es für die historische Mitte? Podiumsteilnehmer und Moderation siehe Seite 12 Fachforum „Green-E-City“ im Rahmen der belektro 2012 Podiumsteilnehmer und Moderation siehe Seite 13 kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich Architektenkammer Berlin Alte Jakobstr. 149 10969 Berlin Dienstag, 16. Oktober 2012, 19.00 Uhr Urania Berlin An der Urania 17 10787 Berlin Freitag, 19. Oktober 2012, 15.30 bis 18.00 Uhr vier Samstage, 20./27. Oktober und 3./10. November 2012, je 11.30 bis 13.30 Uhr Montag, 22. Oktober 2012, 16.00 bis 18.00 Uhr Messe Berlin Eingang Süd Halle 2.2, Hallenforum Treffpunkt wird noch Architektur zeichnen: Die Figur in der perspektivischen bekannt gegeben Handskizze Referentin: Dipl.-Ing. (FH) Daniela Kouefo, Architektin Dienstag, 23. Oktober 2012, 16.00 bis 20.00 Uhr Mittwoch, 24. Oktober 2012, 18.00 bis 20.00 Uhr zwei Freitage, 26. Oktober und 30. November 2012, 10.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 27. Oktober 2012, 9.45 bis 18.00 Uhr Sonntag, 28. Oktober 2012, 12.00 Uhr Dienstag, 30. Oktober 2012, 16.00 bis 18.00 Uhr Gebühren 380,00 Euro Mitglieder 380,00 Euro Absolv. 430,00 Euro Gäste (zzgl. Flugkosten) 125,00 Euro Mitglieder 125,00 Euro Absolv. 180,00 Euro Gäste Montag, 15. Oktober 2012, 9.00 bis 17.30 Uhr Treffpunkt Pforte Umweltbundesamt Schichauweg 58 12307 Berlin Architektenkammer Berlin Alte Jakobstraße 149 10969 Berlin Architektenkammer Berlin Alte Jakobstr. 149 10969 Berlin Architektenkammer Berlin Alte Jakobstr. 149 10969 Berlin Architektenkammer Berlin Alte Jakobstr. 149 10969 Berlin CineStar Cubix am Alexanderplatz Rathaussstraße 1 10178 Berlin Treffpunkt: Zur alten Flußbadeanstalt 5 10317 Berlin Veranstaltung Exkursion Andalusien Leitung: Dr. Frank Becker, Architekturhistoriker und Simone Heller, Kunsthistorikerin Anmeldung sofort Kommunikative Kompetenz: wirksam moderieren Seminar Referentin: Dipl.-Ing. Beate Voskamp, freischaffende Landschaftsarchitektin, Mediatorin und Kommunikationstrainerin Null-Energie-Haus 2019 Umweltbundesamt Marienfelde Leitung: Dipl.-Ing. Andrea Koller-Ayrilmaz und Klaus Fudickar sowie Dipl.-Ing. George Braun Zeichentraining Begehung kostenfrei, Anmeldung erforderlich unter belektro@ messe-berlin.de 110,00 Euro Mitglieder 110,00 Euro Absolv. 155,00 Euro Gäste kostenfrei, Anmeldung erbeten Keine Angst vor großen Zahlen! Kostenplanung im Projektzu- Seminar sammenhang verstehen Referent: Dipl.-Ing. Felix Wolf, Geschäftsführer 40,00 Euro Mitglieder 40,00 Euro Absolv. 85,00 Euro Gäste Treffpunkt Farbe: Werkstattbericht Referenten: verschiedene kostenfrei, Anmeldung unter [email protected] Werkstattbericht Der gelungene Auftritt – authentisch, lebendig, souverän Seminar Referentin: Viola Morlinghaus, Schauspielerin, Trainerin und Coach für Präsentationstraining, Stimmentwicklung, Auftrittssicherheit Der Weg zum Bauwerk: Ausführungsplanung Seminar Referenten: Dipl.-Ing. Xaver Egger, freischaffender Architekt 190,00 Euro Mitglieder 190,00 Euro Absolv. 230,00 Euro Gäste 90,00 Euro Mitglieder 90,00 Euro Absolv. 150,00 Euro Gäste Architektur im Film: Dokumentarfilm „Strasse Nummer Eins“ Film und kostenfrei, Anmeldung und Führungen in und um die Rathauspassagen Architekturführungen nicht erforderlich Hafen & Hof an der Spree Begehung Leitung: Dipl.-Ing. Wolfgang Keuthage, freischaffender Architekt aus dem Büro Hastrich Keuthage Architekten H K A kostenfrei, Anmeldung erbeten Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.ak-berlin.de oder Sie fordern diese telefonisch in der Geschäftsstelle an: Telefon (030) 29 33 07-0. 14 DABregional | 10/12