CPDA-Röhrchen - Labor Team W

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laborinfo für die med. praxisassistentin
Präanalytik: CPDA-Röhrchen
Für kultivierbare Zellen müssen Röhrchen verwendet werden,
die die Zellen stabilisieren und mit notwendigen Nährstoffen
versorgen: CPDA-Röhrchen
Laboranalysen können in zellfreiem Material
(Serum, Plasma) oder in zellhaltigen Proben
durchgeführt werden (Vollblut, EDTA-Blut,
Citratblut etc.). Falls die Analytik auf intakte,
zu
Stoffwechselprozessen
fähige
oder
kultivierbare Zellen angewiesen ist, muss die
Blutprobe in Probenröhrchen entnommen
werden, welche eine spezielle Stabilisatorlösung enthalten, so werden die Blutzellen
nicht zerstört und mit den notwendigen
Nährstoffen versorgt. Zudem darf das Blut
nicht gerinnen. Für diese Spezialanalytik sind
Röhrchen vorgesehen, welche eine CPDALösung
(Citrat-Phosphat-Dextrose-Adenin)
enthalten: Citrat hemmt die Gerinnung und
Phosphat-Dextrose-Adenin dienen als Energielieferanten für die Blutzellen.
Da auch mittels CPDA-Lösung stabilisierte
Zellen Alterungserscheinungen ausgeliefert
sind, sollten Blutentnahmen nicht vor
Wochenenden durchgeführt werden; Expressversand ist jedoch nicht notwendig. Da für die
verschiedenen
Untersuchungen
intakte
Blutzellen vorhanden sein müssen, dürfen die
Proben nicht zentrifugiert werden.
Versand
Blut in CPDA-Röhrchen, nicht
zentrifugieren.
Blutentnahme vorzugsweise nachmittags
Montag bis Mittwoch.
Probe gleichentags verschicken.
(normaler Versand)
Bestellnummer:
Sarstedt = M9162 Monovette 8.5 ml
Beispiele für Untersuchungen für
welche CPDA-Vollblut erforderlich ist :
Greiner
= M9078 Vacuette 9.0 ml
• Lymphozytentransformationstests
(LTT): Abklärung von Allergien
(z.B. Medikamente), Unverträglichkeiten
(Schwermetalle), Infektionskrankheiten
(z.B. Borrelien). Bei diesen Tests
werden dem Blut die gesuchten
Allergene, Metalle oder Antigene
zugesetzt und die Proliferation der
Lymphozyten beurteilt: Lymphozyten
von sensibilisierten Patienten zeigen
eine gesteigerte Proliferation.
• Immunologische TuberkuloseBluttests (Tbc-Elispot, TbcQuantiferon).
Nach Zugabe von MykobakterienAntigenen wird bei Patienten, welche
von Tuberkulose betroffenen sind,
durch die Lymphozyten vermehrt
Inferferongamma produziert. Dieses
wird im Test nachgewiesen.
labor team w ag, Dr. med. Thomas Weibel, 19.02.2005
Version 17.08.2015
M4255
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