Erfolgreich Sanieren – Energiesparpotentiale in Haus - total

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Erfolgreich Sanieren –
Energiesparpotentiale in
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Grußwort
Es gibt viele gute Gründe, ein altes Haus einem
Neubau vorzuziehen: Die gute Lage, die gewachsene Nachbarschaft, Schulen und Läden
in der Nähe, ein Garten mit alten Bäumen und
Sträuchern, der Charme, das Ambiente. Ein älteres Haus hat seine Geschichte. Häuser werden
zwar nicht für die Ewigkeit, aber doch für viele
Generationen gebaut. Drei Viertel aller Wohnhäuser in der Bundesrepublik entstanden vor
1977, sind also schon mindestens ein Vierteljahrhundert alt.
Nur ganz selten stimmt es in allem mit heutigen
Gegebenheiten und Bedürfnissen überein. Vielleicht passt der Grundriss nicht mehr zu den veränderten Ansprüchen, manche Räume sind zu
klein, in der Küche fehlt ein Essplatz oder das Bad
hat keine Dusche, das Gäste-WC fehlt.
Daneben gibt es oft erkennbare und versteckte
Schäden und Mängel. Sei es, dass die Keller- /
Außentreppe Feuchtigkeitsschäden und der Außenputz Risse zeigt, oder die Fenster undicht
sind und zu alt für eine Reparatur. Die Heizung
hat schon bessere Tage gesehen, das Dach wie
auch die Regenrinnen werden nicht mehr lange
halten. Je nach Alter und Pflegezustand können
Schönheitsreparaturen oder weitergehende Maßnahmen erforderlich sein, oft steht eine umfangreiche Sanierung an.
Diese Gelegenheit sollte unbedingt auch zur
energetischen Optimierung des Gebäudes genutzt werden. Denn nur so ist eine wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige, für viele Jahre
ausreichende Sanierung zu erreichen. Denn:
„Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise besteht in Deutschlands Wohnhäusern ein
enormes Sparpotenzial durch wärmetechnische
Modernisierung. Allerdings gibt es regionale Unterschiede. Im Osten des Landes ist jede vierte
Häuserfassade gedämmt. Im Westen gibt es noch
mehr Nachholbedarf. Dort ist nur jedes zehnte
Gebäude ordentlich gedämmt.“ Konstatiert der
Hessische Städtetag in einer kürzlich herausgegebenen Mitteilung. Dies ist nach wie vor auch in
Bad Homburg so. Um die Eigentümer bei diesen
über kurz oder lang erforderlichen Sanierungen
eine erste und auf Bad Homburg bezogene Handreichung zu geben, wurde diese Broschüre erstellt und erscheint nun schon das zweite Mal in
aktualisierter und überarbeiteter Form.
Die Broschüre bietet eine „Erste Hilfe“ an, denn
meistens fehlen die Fachkenntnis und der Überblick der technischen Notwendigkeiten, aber
auch über die vielfältigen Möglichkeiten, die es
heutzutage bei der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen am und im Haus gibt.
Nach den ersten Tipps aus dieser Broschüre
sollte der Weg zu den Fachleuten führen, den
Handwerkern, Ingenieuren und Architekten, die
Sie fachlich beraten und die erforderlichen und
gewünschten Maßnahmen mit Ihnen planen und
umsetzen können. Und nicht zuletzt sollte Ihr
Weg auch zur Beratungsstelle POWER führen, die
Sie im Rathaus der Stadt Bad Homburg finden.
Hier erhalten Sie kompetenten Rat zu allen Fragen
rund um die Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung, zu den technischen Möglichkeiten,
den voraussichtlichen Kosten und zur möglichen
finanziellen Unterstützung durch die Stadt und
auch den Bund. Diese firmenunabhängige und
kostenlose Beratung wird zudem fachlich von der
Verbraucherzentrale Hessen unterstützt.
Ich freue mich, Ihnen mit dieser überarbeiteten 2.
Auflage einen aktuellen Leitfaden für Ihre ersten
Überlegungen an die Hand geben zu können. Sie
sparen so nicht nur Energie, Wasser und Kosten,
sondern Sie leisten auch einen wichtigen Beitrag
zu den Aktivitäten der Stadt Bad Homburg zum
Klimaschutz.
Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang ganz
besonders den Partnern bei der Erstellung der
Broschüre, den vielen Betrieben, Architekten,
Schornsteinfegern und anderen Fachleuten, die
mit Ihrer Anzeige diese Broschüre ermöglicht
haben.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Korwisi
Oberbürgermeister
1
INHALTSVERZEICHNIS
Erfolgreich Sanieren – Einsparpotentiale in Haus und Wohnung
Bezeichnung
Seite
  Grußwort......................................................................................................................1
Branchenverzeichnis..................................................................................................3
  1.Sanieren und Energiesparen als Geldanlage.........................................................4
1.1 Energiesparende Baumaßnahmen sind eine Investition in die Zukunft...................... 4
1.2 EU-Richtlinie zur Gebäude-Energie-Effizienz - Energieausweis................................. 4
1.3 Als Eigentümer den Energieausweis nutzen.............................................................. 5
1.4 Bis zu 70% weniger Energieverbrauch...................................................................... 6
1.5 „Geld-zurück-Garantie“........................................................................................... 7
  2.Ermittlung des Gebäude-Energiestandards...........................................................8
2.1 Energiekennzahl selbst berechnen............................................................................ 8
2.2 Gesetzliche Bestimmungen...................................................................................... 9
2.3 Die wichtigsten Nachrüstpflichten............................................................................ 9
  3.POWER - die Beratungsstelle in Bad Homburg v.d.Höhe.................................10
  4.Beratung......................................................................................................................11
4.1 Energiesparberatung vor Ort................................................................................... 11
4.2 Kosten und Förderung............................................................................................ 11
  5.Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale.................................................12
5.1 Sanierung der Gebäudehülle............................................................................... 12
5.1.1Dämmung der Außenwand................................................................................. 12
5.1.2Dämmung des Daches........................................................................................ 15
5.1.3Dämmung der Kellerdecke.................................................................................. 17
5.1.4Fenster und Rollläden.......................................................................................... 19
5.2 Modernisierung der Haustechnik......................................................................... 21
5.2.1Energieträger und Heizanlagen............................................................................ 22
5.2.2Warmwasserbereitung......................................................................................... 24
  6.Sanierungsbeispiel...................................................................................................26
  7.Brandschutz...............................................................................................................28
  8.Förderprogramme auf Bundes-Ebene..................................................................30
  9.Förderprogramm der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe.........................................31
10.Weitere Infos und Adressen...................................................................................32
Impressum..................................................................................................................32
2
BRANCHENVERZEICHNIS
Erfolgreich Sanieren – Einsparpotentiale in Haus und Wohnung
Liebe Leser! Hier finden Sie eine wertvolle Einkaufshilfe, einen Querschnitt leistungsfähiger Betriebe aus Handel, Gewerbe und Industrie, alphabetisch geordnet. Alle diese Betriebe haben die
kostenlose Verteilung Ihrer Broschüre ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie im Internet
unter www.alles-deutschland.de.
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Altbausanierung
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Fassadenbau
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Natursteine
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Baugutachter
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Fassadenschutz
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Netzwerktechnik
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Baumärkte
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Bauplanung
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Gebäudetechnik
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21
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Ingenieurbüro
U3
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10
Elektroinstallationen
11
Innenausbau
Vermessung
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Elektrotechnik
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Installations- und
Wärmeschutzfolien
13
Energieberatung
15
Instandsetzung
U3
Wintergärten
18
5,21
Kanalreinigung
9
Wohnraumlüftung
21
Elektro
Elektroanlagen
Energieeinsparung
Energiesparkonzepte
2
Fenster-Türen
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Maler + Lackierer
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Energieversorgung
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Metallverarbeitung
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3
1.
Sanieren und Energiesparen
schont Umwelt und Geldbeutel
Erfolgreich Sanieren - Sanieren und Energiesparen als Geldanlage
werden, um ein energetisch und wirtschaftlich
optimales Ergebnis zu erreichen.
1.1 Energiesparende Baumaßnahmen
sind eine Investition in die Zukunft
Die meisten Häuser in der Bundesrepublik wurden in einer Zeit gebaut, als Energieverbrauch
und Umwelt kein Thema waren. Sie verursachen
hohe Heizkosten, haben oft ein unbehagliches
Raumklima und belasten Umwelt und Geldbeutel. Die meisten Hauseigentümer ahnen oft
nicht, wie leicht und rentabel sie mit den heutigen
Möglichkeiten das Wohnklima optimieren und
Heizkosten sparen könnten.
1.2 EU-Richtlinie zur Gebäude-EnergieEffizienz - Energieausweis
Käufer oder Mieter erfahren oft auch heute noch
wenig über den Energiebedarf, wenn sie eine
Immobilie erwerben oder beziehen. Das ist bedauerlich, denn eine EU-Richtlinie schreibt die
Erstellung eines Energieausweises vor. Bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes oder einer
Wohnung muss ein Energieausweis dem neuen
Eigentümer oder Mieter zugänglich gemacht
werden. Seit Einführung des Energieausweises
für Wohngebäude 2008 liegt dem Eigentümer
bzw. dem Immobilien-Interessenten somit ein
Instrument zur energetischen Bewertung seines
Wohngebäudes oder seiner Wohnung vor.
Private Haushalte verbrauchen knapp 30 Prozent der gesamten Endenergie. Davon entfallen
77 Prozent auf die Raumheizung und etwa 12
Prozent auf die Warmwasserbereitung.
Während bei Neubauten der durchschnittliche
Heizwärmebedarf heute deutlich unter 10 Liter
Heizöl (= 100 kWh) pro m² und Jahr liegt, verbraucht der durchschnittliche Altgebäudebestand
mehr als das Doppelte!
Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis
Der Energieausweis kann in zwei Varianten erstellt werden.
Voraussetzung für die sinnvolle und kostengünstige energetische Sanierung ist ein möglichst
breites Wissen über die verfügbaren Einspartechniken, deren spezifische Wirksamkeit und
Kosten. Bei der Sanierung sollte noch genauer
als beim Neubau jedes Projekt individuell geprüft
Der ausführliche und deshalb auch höherpreisige Bedarfsausweis basiert auf einer technischen
Analyse des Gebäudes. Grundlage hierfür ist eine
Datenaufnahme des energetischen Zustandes von
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Erfolgreich Sanieren - Sanieren und Energiesparen als Geldanlage
ge. Das Nutzerverhalten der Bewohner spielt für
die Bewertung des Gebäudes im Energieausweis
keine Rolle.
Der Verbrauchsausweis kann mit geringem Aufwand erstellt werden. Grundlage sind die Energieverbrauchsdaten der Nutzer aus den letzen drei
Jahren. Das Ergebnis im Verbrauchsausweis ist
deshalb auch vom individuellen Heizverhalten
der Bewohner abhängig.
Beide Energieausweisvarianten enthalten kurze Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen.
Der Ausweis stellt alle wichtigen Gebäudeteile
hinsichtlich ihrer Energiekennwerte dar und zeigt
Defizite auf. Dieser Energieausweis informiert
Verbraucher objektiv und zeigt Ihnen, wie die
Gebäude energietechnisch dastehen. Außerdem
kann künftig jeder Interessent den Energiebedarf
von Häusern bundesweit vergleichen; Mieter und
Verbraucher können einfach ablesen, ob sie mit
eher „hohen“ oder „niedrigen“ Energiekosten
rechnen müssen. Der Energieausweis ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte und
wird so maßgebliches Argument bei der Wohnungs- oder Hauswahl. Schwachstellen werden
sichtbar, eine Modernisierung verbessert die
Vermarktungsmöglichkeit und macht sich somit
doppelt bezahlt.
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Hauseigentümer können aus dem Ausweis wichtige Daten des Gebäudes und der Gebäudeheizung sowie weitere wertvolle Informationen für
das Instandsetzen und Modernisieren ersehen.
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Erfolgreich Sanieren - Sanieren und Energiesparen als Geldanlage
Der Ausweis ist erhältlich bei zugelassenen
Schornsteinfegern, Heizungshandwerkern und
Ingenieuren, weitere Informationen gibt die Beratungsstelle POWER in Bad Homburg, Rathausplatz 1 unter der Telefonnummer 06172100-6143
oder via Internet http://power.bad-homburg.de.
Wichtige Sanierungstipps
Eine kostengünstige Alternative zu dem Energieausweis gem. EnEV für diejenigen Eigentümer,
die keinen Eneigieausweis erstellen lassen müssen, kann der „Energiepass Hessen“ sein, der in
detaillierterer Form Hinweise zu den Schwachstellen, deren Beseitigung und auch ungefähre
Investitionskosten liefert; weitere Informationen
hierzu erhalten Sie unter:
www.energiesparaktion.de / „Energiepass Hessen“
Der Energieausweis bietet Hauseigentümern eine
gute Entscheidungsgrundlage, wenn es um die
Auswahl der richtigen Energiesparmaßnahmen
geht. Er beantwortet die folgenden Fragen:
• Wie hoch ist der Energieverbrauch bzw. -bedarf
meines Hauses?
• Wie viel Energie kann ich insgesamt einsparen?
• Was sind die sinnvollen Maßnahmen in meinem
Fall, was bringt z. B. eine Außenwanddämmung, Dachdämmung, Kesselerneuerung oder
Solaranlage?
• Wie wirtschaftlich sind die Energiesparmaßnahmen?
Haus- und Wohnungseigentümern zeigen die in
dem Energieausweis angegebenen „Modernisierungs-Tipps“, welche Gebäudeteile Sanierungsbedarf haben und mit welchen Sanierungsmaßnahmen die Energiekennwerte entscheidend
verbessert werden können.
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Erfolgreich Sanieren - Sanieren und Energiesparen als Geldanlage
dergrund jeder Maßnahme stehen dabei die angenehme Behaglichkeit und ein Wohlfühlklima
für alle Bewohner.
1.5 „Geld-zurück-Garantie“
Die Frage nach der Amortisation schließt die
danach beginnende Gewinnzone ein und zeigt,
dass Energiesparmaßnahmen durch die Heizkostenentlastung eine eingebaute „Geld-zurückGarantie“ haben.
Gerade vor dem Hintergrund der extrem gestiegenen Energiekosten und auch im Hinblick auf
das voraussichtlich deutlich reduzierte Einkommen im Alter wird die Bedeutung der heute sinn-
vollen Modernisierungsmaßnahmen zur späteren
Heizkostenentlastung konsequent aufgezeigt. Die
beste Geldanlage ist Ihr modernisiertes Haus.
Durch wohlüberlegte Investitionen können erhebliche Energiekosten gespart werden. Rechnen
Sie doch mal, ob Ihr Geld ins Haus investiert nicht
viel mehr Nutzen abwirft als auf der Bank. Nutzen Sie konsequent jede Erneuerungs- und Renovierungsmaßnahme auch für eine energetische
Verbesserung. Warten Sie mit der Modernisierung
nicht bis zum Ende der gesetzlichen Fristen. Dann
sind die Handwerksbetriebe überfordert und können nur noch in Eile und unter Zeitdruck arbeiten.
Nein - machen Sie es gleich!
7
2.
Ermittlung des Gebäudeenergie­standards
Erfolgreich Sanieren - Ermittlung des Gebäude-Energiestandards
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Öffnungszeiten Recyclinghof:
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Der erste Schritt zu einer energetisch und ökonomisch sinnvollen Gebäudesanierung ist die
Ermittlung des Gebäudeenergiestandards. Richtwert hierfür ist die so genannte Energiekennzahl,
die sich aus dem Jahresenergieverbrauch errechnet. Der jährliche Energieverbrauch pro Quadratmeter ist eine ähnliche Vergleichsgröße wie der
Benzinverbrauch eines Autos pro 100 km.
Energiekennzahl
kWh / m2a
Bewertung
Gebäudetyp
  Bis 15
Optimal
Passivhaus
  15 -   50
Sehr gut
gutes Niedrigenergiehaus
  50 -   80
Gut
Energieeinsparverordnung 2002, 2007
  80 - 120
Befriedigend
Wärmeschutzverordnung ´95
120 - 160
Verbesserungswürdig
Wärmeschutzverordnung ´84
160 - 200
Mangelhaft
Sanierungsbedarf
Über 200
Ungenügend
dringender Sanierungsbedarf
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2.1 Energiekennzahl selbst berechnen
Die Energiekennzahl kann leicht selbst berechnet werden: Der Jahresheizenergieverbrauch wird
durch die beheizte Wohnfläche dividiert. Ist in
dem Energieverbrauch die Warmwasserbereitung
mit enthalten, so werden pauschal 1.000 kWh für
jede im Haushalt lebende Person vor der Division
abgezogen.
Der Energieverbrauch – am besten sind gemittelte Werte über die letzten Jahre - kann den
Rechnungen des Energieversorgers oder der
Heizkostenabrechnung entnommen werden. Bei
eigenen Ablesungen am Gaszähler oder an der
Messanzeige des Öltanks kann der Verbrauch
umgerechnet werden: 1 Liter Öl =~ 1 Kubikmeter
Erdgas =~ 10 kWh. Vergleichen Sie nun Ihre persönliche Energiekennzahl mit den Werten in der
Tabelle (siehe links): Formel: (Jahresheizenergieverbrauch – 1000 kWh/pro Person) : Wohnfläche
= Energiekennzahl
Erfolgreich Sanieren - Ermittlung des Gebäude-Energiestandards
Der durchschnittliche Heizenergieverbrauch pro
Quadratmeter Wohnfläche und Jahr beträgt im
Gebäudebestand zwischen 220 bis 280 kWh/m²
und Jahr, in „konventionellen“ Neubauten etwa
100 kWh/m² und in Niedrigenergiehäusern zwischen 30 und 70 kWh/m² und Jahr.
2.2 Gesetzliche Bestimmungen
Im Rahmen der Energieeinspar-Verordnung
(EnEV) hat der Gesetzgeber klare Regelungen für
den Neubau und den Wohnbaubestand vorgegeben. Diese gelten regelmäßig bei Neueinbau,
Austausch oder Änderung von Bauteilen (wie
Dach, Fassade, Fenster etc.) – also dann, wenn
ohnehin Baumaßnahmen durchgeführt werden.
Nach der Modernisierung sind bestimmte Mindestanforderungen einzuhalten
2.3 Die wichtigsten Nachrüstpflichten
1) Eigentümer von Gebäuden dürfen Heizkessel,
die vor dem 1.10.1978 eingebaut worden sind,
nicht mehr betreiben. Dies gilt auch für nachgerüstete Brenner die nach 1978 eingebaut wurden.
2) Eigentümer von Gebäuden müssen dafür
sorgen, dass bei heizungstechnischen Anlagen
bisher ungedämmte, zugängliche Wärmever-
teilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen, die sich nicht in beheizten Räumen
befinden, gedämmt werden.
3) Eigentümer von durchgehend beheizten
Wohn- und Nichtwohngebäuden müssen dafür
sorgen, dass bisher ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken
so gedämmt werden, dass ein U-Wert von 0,24
W/qmK nicht überschritten wird. Die Anforderung gilt als erfüllt, wenn alternativ das darüber
liegende bisher ungedämmte Dach isoliert wird.
4) Auf begehbare, bisher ungedämmte oberste
Geschossdecken ist die Anforderung nach dem
31.12.2010 anzuwenden.
5) Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als 2 WE,
von denen der Eigentümer eine Wohneinheit
selbst bewohnt, gilt bei Eigentümerwechsel die
Nachrüstpflicht zwei Jahre ab Eigentumsübergang.
6) Die Anforderung von 2-5 ist nicht anzuwenden, wenn sich die für die Nachrüstung erforderlichen Aufwendungen nicht in einer angemessenen Frist erwirtschaften.
– Bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern gelten die Anforderungen nur dann, wenn
es seit dem 01.02.2002 einen Eigentümerwechsel gab.
– E lektrische Speicherheizsysteme in Wohngebäuden ab 6 Wohneinheiten sollen mit einem
Alter von 30 Jahren langfristig bis 2019 außer
Betrieb genommen werden.
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verbrauch im Vergleich zu Neubauten
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3.
POWER – die Beratungsstelle
in Bad Homburg v. d. Höhe
POWER – die Beratungsstelle in Bad Homburg v. d. Höhe
Erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die
Energie- und Wassereinsparung sollte die Beratungsstelle POWER sein, die von der Stadt Bad
Homburg und dem Hochtaunuskreis gemeinsam
betrieben wird. Der Name POWER für die Beratungseinrichtung steht für unser Programm: Partnerschaft Oekologisches Bauen (und Handeln),
Wasser und Abwasser (sachgerechter Umgang
mit Wasser, von der Regentonne bis zur Zisterne,
von der Entsiegelung bis zur Versickerung), Energie, Ressourcenschonung/Schutz, durch Beratung
und Information, gut beratene und zufriedene
Kunden sind unser Ziel. So finden Sie uns: Rathaus Bad Homburg, Rathausplatz 1, 61343 Bad
Homburg v. d. Höhe. Wir stehen persönlich für
alle Fragen rund um das Energie- und Wassersparen zur Verfügung. Außerdem hält POWER viele
Broschüren und andere Informationsmaterialien
zu vielen Themenbereiche bereit und bietet zusätzlich noch eine kleine Fachbibliothek. An den
Mittwochnachmittagen in der Zeit von 14.00 bis
Corvinus GmbH & Co. Schreinerei KG
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17.00 Uhr gibt es zusätzlich Unterstützung von
einem Fachingenieur der Verbraucherzentrale
Hessen; diese Beratung wird ebenfalls kostenlos
angeboten und wird vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit gefördert.
Zu folgenden Öffnungszeiten sind wir für Sie da:
Montag, Mittwoch, Freitag:
08.30 – 13.00 Uhr
Mittwoch-Nachmittag:
14.00 – 17.00 Uhr (bitte anmelden)
von
17.00 – 18.00 (nur nach Vereinbarung)
Zu erreichen sind wir auch unter folgenden
Verbindungen:
Tel.: 06172 100-6143
Fax: 06172 100-6182
E-Mail: [email protected]
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• Steil- und Flachdachbau
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aller Art
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Beratung und Förderung
4.
Erfolgreich Sanieren - Beratung und Förderung
Wer sich entschließt, zur Tat zu schreiten, wird
in seinem Vorhaben, Energie zu sparen, nicht nur
von der Stadt Bad Homburg, sondern auch vom
Bund unterstützt.
Hilfen und Zuschüsse gibt es schon bei der Beratung:
4.1 Energiesparberatung vor Ort
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Hauseigentümer an
dieser Stelle mit einem Förderprogramm „VorOrt-Beratung“: Ein unabhängiger, staatlich anerkannter Ingenieur nimmt das Gebäude vor Ort in
Augenschein und ermittelt dessen Kenndaten und
Schwachstellen. Anschließend wird das Gebäude
in seinem Energieverbrauch umfassend berechnet
und, darauf aufbauend, ein individuelles Konzept
zur Verringerung des Energieverbrauchs erstellt.
Zu diesem Konzept gehört neben der Maßnahmenbeschreibung auch eine Kostenschätzung
mit seriöser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Das
Ganze mündet in einen umfassenden Beratungsbericht, der Ihnen in einem abschließenden Beratungsgespräch ausführlich erklärt wird.
4.2 Kosten und Förderung
Diese detaillierte und arbeitsaufwändige Beratung
gibt es natürlich nicht umsonst. Da aber auch der
Bund Interesse an einer sparsamen Energieverwendung hat, beteiligt sich der Staat – übrigens
schon seit vielen Jahren - mit einem Zuschuss
an den Beratungskosten. Ihr Kostenanteil als Beratungsempfänger richtet sich nach der Anzahl
der im Gebäude vorhandenen Wohneinheiten,
die Beantragung des Zuschusses erfolgt durch
den Energieberater.
Zuschuss für 1-2 WE : 300 Euro
Zuschuss ab 3 WE : 360 Euro
Eigenanteil nach Abzug der Förderung :
1-2 WE : 400 – 1.000 Euro
ab 3 WE:
nach Aufwand
Förderbedingung ist, dass die Baugenehmigung
für Ihr Wohngebäude vor dem 01.01.1995 erteilt
wurde und, dass das Wohngebäude überwiegend
zu Wohnzwecken genutzt wird.
Weitere Zuschüsse im Rahmen der „Vor Ort Energieberatung“:
- 50 Euro für einen zusätzlichen Stromsparcheck
- 100 Euro für integrierte Thermografieaufnahmen
Maßnahmenförderung (s. Pkt. 8 u. 9 S. 30 ff)
- Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet
Zuschüsse sowie zinsgünstige Darlehen für die
Sanierung von Altbauten und für Neubauten in
den Programmen ‚Energieeffizient Sanieren’ und
‚Energieeffizient Bauen’. Nähere Informationen
unter dem Punkt 8 (S. 30).
- Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Zuschüsse bei Nutzung
regenerativer Energien. Darunter zählen Solaranlagen, Holzheizanlagen und Wärmepumpen
(Pkt. 8, S. 30).
- Die Stadt Bad Homburg unterstützt Sie bei Ihren
Energieeinsparmaßnahmen rund um Ihr Wohngebäude mit einem eigenen Förderprogramm;
nähere Informationen unter dem Punkt 9.
Weitere Informationen zu den vorgenannten Förderungen und zu allen Fragen zu dem Thema
Energiesparen erhalten Sie in der Beratungsstelle
POWER im Rathaus.
UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM:
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11
5.
SanierungsmaSSnahmen
und Einsparpotentiale
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
5.1 Sanierung der Gebäudehülle
5.1.1 Dämmung der Außenwand
Dach, Fassade und Fenster sind meist die ersten
Ansatzpunkte, wenn es um die energetische Sanierung geht. Dabei gibt es je nach Baujahr einer
Immobilie notorische Schwachpunkte, die erhebliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch
und das Raumklima haben:
Gründerzeit (1890 – 1930er): An Fenstern und
Balkonen rostender Stahl (nicht immer sichtbar),
morsches Holz; Schallschutz und Wärmedämmung mangelhaft; Schimmelpilz oder Schädlingsbefall (Holzbock, Mauerschwamm); Hohlstellen
unter dem Putz (Fassade und innen).
Eine gute Wärmedämmung spart nicht nur Energie, sondern sorgt in erster Linie für ein behagliches Raumklima und körperliches Wohlbefinden, indem im Winter die Kälte draußen bleibt
und im Sommer möglichst wenig Hitze durch
Dach oder Wand dringt. Nebenbei bewahrt sie
aber auch die Baukonstruktion vor extremen Temperaturschwankungen und Feuchteeinwirkungen
mit den damit verbundenen Folgeschäden.
Optimale Dämmung für Ihr Haus
Dabei funktionieren die heute marktüblichen
Dämmungen nach dem Prinzip einer in hohem
Maße wärmedämmenden Struktur, die Platz lässt
für Luft oder Gaseinschlüsse.
50er-Jahre: Baumaterialien manchmal minderwertig; Wärme- und Schallschutz schlecht; Schäden an Fassade und Dach.
Es gibt anorganische und organische Dämmstoffe,
wobei sich die organischen noch in künstliche wie
zum Beispiel Polyurethan-Hartschaum (PUR) und
natürliche Stoffe wie Holzwolle untergliedern.
60er-Jahre: Wärmeschutz unzureichend und
viele Wärmebrücken; Schäden an Balkonen und
vorgehängten Fassaden.
Dämmstoffe haben ein geringes Gewicht, dadurch aber gleichzeitig auch eine relativ geringe
Wärmespeicherfähigkeit.
70er-Jahre: Wärmedämmputzfassaden von
schlechter Qualität; elastische Fugen spröde.
Gebäude als Ganzes betrachten
80/90er-Jahre: Haus bei Dachausbauten undicht;
Unterspannbahnen nicht UV-beständig (Folie zerstört, Feuchtigkeit dringt in Dämmwolle), Blasenbildung und Ablösung von Anstrichen.
In regelmäßigen Abständen ­sanieren
Jedes Haus hat seine eigene Geschichte. Für jedes
Gebäude gilt, dass alle 15 bis 20 Jahre der Außenanstrich an der Fassade erneuert werden sollte.
Alle 15 bis 30 Jahre erneuerungsbedürftig sind
Plattenverkleidungen, außerdem sollten Außenbauteile und Fugenmassen abgedichtet werden.
Nach 30 bis 50 Jahren sind Dacheindeckungen
und Dachanschlüsse, Außenwandputz und –bekleidung zu erneuern. Bei diesen Maßnahmen
sollten und müssen auch die energetischen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Denn
viele Energie-Sanierungsmaßnahmen sind für sich
allein betrachtet aufwändig, kostspielig und unwirtschaftlich, aber äußerst lohnend, wenn sowieso bauliche Sanierungen anstehen und durchgeführt werden sollen.
12
Aus alt und zugig mach schön und
behaglich
Doch bei allen bauphysikalischen Details darf
das Gebäude als Ganzes nicht aus den Augen
verloren werden. Neben den tragenden Wänden
und dem Dach treten noch weitere Bauteile in
Kontakt mit der Außenluft: Die erdberührten Bauteile, die Geschossdecken im Bereich von Auflagern und Einschnitten, wie zum Beispiel bei einer
Loggia. Und natürlich Fenster, Rollladenkästen
oder Türen. Der beste Wärmeschutz ist dabei
eine konstruktive thermische Trennung, sprich:
Durchbrüche durch die Wand sollten vermieden
werden. Was bei einem vorgehängten Balkon
oder beim außen angebrachten Rollladenkasten
kein Problem ist, lässt sich bei anderen Bauteilen gar nicht oder nur mit großem Aufwand und
höchster handwerklicher Sorgfalt erreichen.
Selbst Innenbauteile benötigen eine Dämmung,
nämlich dann, wenn sie an Räume angrenzen,
zu denen ein starkes Temperaturgefälle besteht.
Neben Energieverlusten drohen bei einer Auskühlung von Bauteilen die gefürchteten Wärmebrücken und in deren Folge Feuchtigkeitsbildung,
Stockflecken und Schimmelbefall.
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
Keller richtig dämmen
Außenhülle richtig dämmen
Beheizte Keller müssen wärmegedämmt sein,
das verlangt die neue Energie-Einsparverordnung
(EnEV). Das spart nicht nur Heizenergie, die höheren Oberflächentemperaturen der Wände und
Kellersohle sorgen zusätzlich für Behaglichkeit
und verhindern Schwitzwasser.
Die Außenhülle des Hauses ist dem Wetter
schutzlos ausgesetzt. Klar, dass hier im Laufe der
Zeit die Farben verblassen und der Putz spröde
und schmutzig wird. Wer denkt, mit ein paar
Eimern Farbe und einigen Säcken Außenputz sie
das Problem gelöst, hat auf Jahrzehnte hinaus
die Chance einer dauerhaften energiesparenden
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Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
Lösung verspielt. Sanieren Sie gleich richtig – und
verpassen Sie Ihrer alten Fassade eine Wärmedämmung!
30 % weniger Heizkosten
Die Energieeinsparverordnung zwingt Sie zudem
unter bestimmten Bedingungen zum nachträg-
lichen Dämmen, wenn der Außenputz erneuert
wird. Dies ist auch der sinnvollste Zeitpunkt, denn
wenn das Gerüst steht und die Handwerker vor
Ort sind, machen die Mehrkosten für die Maßnahmen zur Wärmedämmung nur noch etwa die
Hälfte der Gesamtkosten aus.
Aber auch, wenn die Fassadenoberfläche noch
ganz passabel aussieht, sollten Sie prüfen, ob
es sich nicht doch lohnt, an der ungedämmten
Außenhaut einen Wärmeschutz anzubringen. Mit
einem Wärmemantel für das Haus senken Sie
Ihre jährliche Heizkosten um sage und schreibe
bis zu 30 Prozent. Warm „einpacken“ können
Sie Ihr Haus auf verschiedene Weise. Beim Wärmedämmverbundsystem werden beispielsweise Dämmstoffplatten mit Hilfe eines speziellen
Klebemörtels direkt auf den Außenputz geklebt.
Darüber wird eine Armierungsschicht fixiert, die
Temperaturschwankungen ausgleicht und als
Grundlage für den Außenputz dient.
Hochwirksam: Die Vorhang­fassade
Eine andere nachträgliche Dämmmöglichkeit
ist die Vorhangfassade. Durch die konstruktive
Trennung der Funktionen Wärmeschutz und Witterungsschutz ist sie ein hochwirksames System.
Auf eine Vorbehandlung der renovierungsbedürftigen Wand kann meistens verzichtet werden.
Bei der vorgehängten Fassade wird von außen
nach innen unterschieden in: die Bekleidung
(Wetterschale), die Hinterlüftung (Luftschicht),
die Wärmedämmung und die an der Hauswand
verankerte Unterkonstruktion (Latten- oder Metallkonstruktion).
Die Dämmschicht wird so in die Unterkonstruktion eingebracht, dass zwischen Dämmung und
Außenhaut ein 2 bis 4 cm breiter Luftraum bleibt.
Dieser Spalt genügt, um Feuchtigkeit schnell abtrocknen zu lassen oder abzuführen. Lüftungsschlitze an den Ober- und Unterseiten der Vorhangfassade begünstigen diesen Effekt. Die VHF
hat zwei Vorteile: Sie ist schnell montiert und
hält lange, in der Regel mehr als 30 Jahre. Einige
Experten sprechen vom „System mit der geringsten Schadenshäufigkeit“. Grundsätzlich eignet
sich die vorgehängte hinterlüftete Fassaden für jeden Sanierungstyp. Die Unterkonstruktion (Holz
oder Aluminium) kann an jeder Wand befestigt
werden, auch an solchen, die als nur schwach
belastbar eingeschätzt werden.
14
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
Allerdings ist die VHF teurer als ein Wärmedämm-Verbundsystem. Bei der Wahl des Dämmverfahrens, des Dämmmaterials und der Dicke
des Wärmeschutz-Mantels raten wir Ihnen, sich
zur Erstberatung an die Beratungsstelle POWER
im Rathaus zu wenden, die Ihnen wichtige Tipps
für die weitere Ausführungsplanung durch die
Handwerker und Unternehmer geben kann.
Innendämmung
Bei denkmalgeschützten Fassaden darf häufig
keine Dämmung von außen angebracht werden.
Als einzige Möglichkeit bleibt damit nur die Dämmung von innen. Wichtig ist hier das sorgfältige
Anbringen einer Dampfsperre, um Feuchteschäden zu vermeiden. Aus diesem Grund sollte die
Innendämmung nur von Fachleuten ausgeführt
werden.
Gebäudedichtigkeit und Schimmel­
pilzbildung
Häufig wird nach Gebäudesanierungen an
Altbauten, insbesondere nach dem Austausch
undichter Fenster eine verstärkte Schimmelbildung – insbesondere im Bereich von Wärmebrücken – beobachtet, was die Skepsis gegen
Wärmedämmmaßnahmen natürlich erhöht. Diese Schimmelbildung beruht darauf, dass vor der
Sanierung feuchte Luft durch undichte Stellen
abziehen konnte und nun dieser Weg versperrt
ist. Abhilfe schafft einerseits ein angepasstes
Lüftungsmanagement – je nach Raumnutzung
und Personenzahl mehrmals am Tag Stoßlüften,
d. h. wenige Minuten die Fenster weit öffnen,
nicht kippen! – und andererseits wäre sicher eine
entsprechende Außendämmung des Gebäudes
die sinnvollste Maßnahme.
5.1.2 Dämmung des Daches
Neben der Dämmung der Außenwand bietet
auch die nachträgliche Dachdämmung erhebliches Energieeinsparpotential. Zudem ist in der
Energieeinsparverordnung 2009 vorgegeben, dass
beim Dachauf- oder -umbau und bei einer neuen
Dacheindeckung ein U-Wert von 0,24 W/m²K
einzuhalten ist. Bei Flachdächern 0,20 W/m²K.
Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Dächer von „außen“ dämmen
Am besten wird die Dämmschicht als Aufsparrendämmung angebracht. Hier bildet die Dämmschicht eine durchgehende Ebene direkt unter
der Dacheindeckung.
Dafür gibt es spezielle Systeme aus HartschaumPlatten und -Formelementen sowie aus Mineralwolle. Neu auf dem Markt sind umweltfreund-
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Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
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Dämmung und raumseitiger Verkleidung angebracht werden muss.
Innendämmung fürs Dach
Perfekte Dämmung nur bei professio­
neller Ausführung
Die Innendämmung ist vor allem zur Komplettierung des Wärmeschutzes beim Dachausbau sinnvoll. Die Dämmung zwischen
den Sparren ist dabei das am häufigsten
ausgeführte Dachdämmverfahren. Da hier
die Dämmstoffstärke oft durch die Sparrentiefe begrenzt wird, sollte eine Zwischensparrendämmung mit einer Dämmung
unter den Sparren kombiniert werden.
Die Sparren bilden sonst Wärmebrücken,
die den Wärmeschutz verschlechtern. Um
die erforderlichen Dämmstoffstärken zu
erreichen, wird zunehmend die Vollsparrendämmung eingesetzt.
Ein Grund für hohe Wärmeverluste durch das
Dach sowie Bauschäden in diesem Bereich ist
häufig eine zu dünne und schlecht ausgeführte
Dämmung. Bei Altbauten ist die Dämmung oftmals zusammengesackt und lückenhaft, sodass
zum Teil nur 50 Prozent der ursprünglichen
Dämmstoffdicke vorhanden ist. Eine schlechte
Dachdämmung führt dazu, dass der Dachraum
im Sommer überhitzt und im Winter unbehaglich
kalt ist. Außerdem kann es durch Kältebrücken
und durch Kondenswasserbildung in deren Folge
zu erheblichen Bauschäden kommen. Deshalb ist
es sehr ratsam, auch die Dachdämmung durch
einen Fachbetrieb ausführen zu lassen.
Hierbei wird die gesamte Sparrentiefe mit Dämmstoff verfüllt. Als Dämmstoffe werden hauptsächlich Mineralwolle, Zellulose und auch Hanf
eingesetzt. Dämmt man Dachräume auf der Innenseite, entsteht ein Problem: Gelangt warme
Luft aus dem Wohnraum in den Bereich hinter
der Dämmung, kühlt sie ab und es kommt zur
Tauwasserbildung. Die allmähliche Durchfeuchtung des Baukörpers und der Dämmschicht sind
die Folge. Diesem Effekt begegnet man durch
den Einbau einer Dampfbremse, die zwischen
Nachrüstpflicht
Ist der Dachraum nicht ausgebaut und nicht begehbar, besteht gemäß der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) eine Nachrüstverpflichtung.
Liegt der U-Wert über 0,24 W/m²K, so muss die
oberste Geschossdecke nachträglich isoliert werden. Ab 2012 gilt dies auch für begehbare oberste
Geschossdecken.
Diese Verpflichtung besteht nicht bei Häusern mit
bis zu zwei Wohnungen, sofern eine der Woh-
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Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
nungen vom Eigentümer selbst bewohnt wird. In
diesem Fall muss nur im Falle eines Eigentümerwechsels nachträglich gedämmt werden. Flachdächer haben keine Nachrüstverpflichtung, es sei
denn sie müssen sowieso saniert werden.
5.1.3 Dämmung der Kellerdecke
Gedämmte Kellerdecken erhöhen die
Wohnqualität
Platten), um Wärmebrücken zu vermeiden. Insbesondere bei durchgehenden Kellerdecken aus
Beton besteht aufgrund des Wärmebrückeneffekts ansonsten die Gefahr von Bauschäden und
Schimmelbildung in angrenzenden Räumen.
Werden Kelleraußenwände saniert, ist nach den
Anforderungen der EnEV ein energetischer Standard einzuhalten, welcher einer Dämmstärke von
ca.8-10 cm entspricht. Das Gleiche gilt für die
Kellersohle bzw. für die Bodenplatte beheizter
Kellerraume.
Spätestens beim Spielen mit Kleinkindern auf
dem Wohnzimmerfußboden fällt in schlecht
gedämmten Gebäuden die Fußkälte auf. Weil
die Kellerdecke häufig gar nicht oder nur gering
gegenüber dem nicht beheizten Keller gedämmt
ist, einstehen relativ niedrige Temperaturen an
der Fußbodenoberfläche.
So dämmen Sie Ihren Keller richtig
Eine Kellerdeckendämmung kann hier Abhilfe
schaffen. Die einfachste Art der nachträglichen
Wärmedämmung von ebenen Massivdecken ist
das Ankleben oder Andübeln von Styroporplatten
an der Deckenunterseite.
Die Dämmstoffdicke richtet sich häufig nach der
vorhandenen Raumhöhe im Keller und der verbleibenden Höhe von Fenster- und Türstürzen.
Wenn möglich, sollten 8 bis 10 cm Dämmstoff
eingeplant werden. Installationsleitungen (z. B.
Wasser, Heizung, Elektro) bedürfen einer besonderen Beachtung. Deckenleuchten müssen
eventuell neu befestigt und deren Anschlüsse
verlängert werden.
Unterkonstruktion bei Kappen- oder
Gewölbedecken
Es besteht auch die Möglichkeit, erst eine Unterkonstruktion mit Verkleidung einzubauen und
nachträglich den Hohlraum mit Dämmstoff ausblasen zu lassen. Dieses Verfahren bietet sich
bei Kellerdecken mit ungerader oder unebener
Unterseite (Kappen- oder Gewölbedecken) an.
Perimeter­dämmung
Wird eine Kellerdeckendämmung zusammen
mit einer Außenwanddämmung durchgeführt, so
sollte die Außenwanddämmung bis unter das Kellerdeckenniveau heruntergezogen werden (sog.
Perimeterdämmung mit wasserabweisenden
5.1.4 Fenster und Rollläden
So reduzieren Sie Wärmeverluste
Besonders hohe Wärmeverluste treten an den
Fenstern auf. So strömt beispielsweise durch
einfach verglaste Fenster nahezu doppelt so viel
Wärme nach außen wie durch zweifach verglaste
Fenster. Aber auch die Fensterrahmen und die
Profile sind oft mangelhaft gedämmt oder auch
fehlerhaft eingebaut.
Heute gibt es komfortable und intelligente
Lösungen­, die Wärmeverluste erheblich zu re-
17
PRESSEMITTEILUNG
Keine Angst vorm Renovieren:
Modernisierung spart bares Geld
Vielen Hausbesitzern ist laut Müller & Co GmbH in Schmitten nicht bewusst, dass alte Fenster
und Türen teure Heizenergie durch veraltete Isoliergläser und undichte Rahmen wirkungslos
nach draußen verpuffen lassen. Welche Auswirkungen der Austausch der Fenster, eine
moderne Fassadendämmung und eine neue Heizungsanlage auf den Energieverbrauch
hat und wie viel sich damit unterm Strich sparen lässt, belegen erfolgreiche Renovierungsprojekte. Ein beeindruckendes Beispiel betreute Energieberater Harald Schmidt im badenwürttembergischen Lahr. Er unterstützte die Modernisierung eines Mehrfamilienhauses aus
dem Jahr 1970 mit einer Gebäudenutzfläche von rund 238 Quadratmetern.
„Begonnen hat das Projekt mit dem Wunsch der Hauseigentümer, die mit Einfachverglasung ausgestattete alte Haustür auszutauschen und so den kalten Füßen im Flur ein Ende zu bereiten“,
erzählt Harald Schmidt. Herausgekommen ist dabei ein sanierter Altbau, der energetisch auf dem
Stand eines Neubaus ist.
Der Flur war eisig kalt
Hauseigentümer Ralf Inderfurth erinnert sich noch mit leichtem Schaudern an die Zeit vor der
Modernisierung: „Im Flur war es im Winter immer eisig, sogar die Scheiben waren gefroren.“
Energieberater Harald Schmidt, der der Familie beratend zur Seite stand, konnte die Hausbesitzer
davon überzeugen, dass es mit dem Austausch der Hautür allein nicht getan ist, um das Gebäude
energetisch an den heutigen Stand anzupassen. Seine Diagnose war eindeutig: Kalte Wände und
Böden, feuchte Fensterscheiben und Schimmel waren unmittelbar auf Fenster mit veralteter Isolierverglasung von vor 1995, eine mangelnde Dämmung der Außenfassade und Kellerdecke sowie ein
veraltetes Heizsystem mit Nachtspeicherofen zurückzuführen. „Das machte eine Generalsanierung
unumgänglich, bei deren Umsetzung auch attraktive Fördermittel halfen “, so Harald Schmidt.
So wurde modernisiert
Die alten Holzfenster wurden durch neue Kunststoff-Fenster mit einer modernen Wärmedämmverglasung ersetzt. Dazu kam eine neue Haustür und sowohl die Fassade des Familiendomizils als
auch die Kellerdecke wurden gedämmt. Gleichzeitig wurde der Dachstuhl neu aufgerichtet, mit einer
zeitgemäßen Wärmedämmung versehen und ausgebaut. Auch der alte Elektro-Nachtspeicherofen
mit dezentraler Warmwasserbereitung musste weichen: Er wurde durch eine zentrale Heizung und
18
Warmwasserbereitung sowie eine Luftwärmepumpe ersetzt. Auf dem aufgearbeiteten Dach fand
zudem eine großflächige Photovoltaikanlage Platz.
Das Ergebnis ist eindeutig
Über das Ergebnis der Modernisierung freute sich Energieberater Harald Schmidt mindestens genauso, wie die Familie Inderfurth: Der Heizwärmebedarf des Hauses sank schlagartig von 197
auf 64 Kilowatt-Stunden pro m² Gebäudenutzfläche. „Das sind unterm Strich 68 Prozent weniger
Energieverbrauch“, bekräftigt Harald Schmidt. Neben einer Ersparnis von mehreren hundert Euro
pro Jahr brachte diese Verbesserung noch einen weiteren Vorteil für die Hausbesitzer: Müsste die
Familie einen Energieausweis vorlegen, würde er vor allem den durch die Sanierung erreichten
Wertgewinn und die neu gewonnene Behaglichkeit des Hauses – besonders im Bereich der früher
zugigen Fenster – dokumentieren.
Förderprogramme helfen
Bei dem Bauprojekt griff Familie Inderfurth auf das CO2 -Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Bank
zurück. Der Kredit betrug für die zwei Wohneinheiten des Mehrfamilienhauses zusammen 100.000
Euro, mit denen das Eigenheim modernisiert wurde. Neu sind aktuelle Programme der KfW-Bank,
die mit zinsgünstigen Darlehen zu einem Zinssatz bis 1,1 Prozent effektiv sowie mit Zuschüssen
noch gezielter die Modernisierung alter Gebäude fördern. Außerdem gibt es Zuschüsse für eine
Energieberatung und auch für eine eventuelle Baubetreuung. Dazu kommen Zuschüsse und weitere
Fördermittel über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) - wie zum Beispiel im
Bereich regenerative Energien - sowie bei den Ländern, Kommunen und regionalen Energieversorgern. Wird die Modernisierung von einem Fachbetrieb ausgeführt, gibt es auch bis zu 1.200 Euro
an Steuern für die Handwerkerleistung zurück. Das sich das unterm Strich lohnt, bestätigen auch
die Spezialisten von Müller & Co GmbH: „Die mit Fördermitteln gestaltete Modernisierung spart
Geld und Energie. Sie ist deshalb wirklich empfehlenswert.“
Müller & Co GmbH
Merzhausener Straße 4 - 6, 61389 Schmitten
Tel. 06084/420, [email protected], www.fenster-mueller.de
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Sanierung der Gebäudehülle
duzieren. Neben der Qualität des Glases spielen auch die Konstruktion der Rahmen und der
Einbau der Fenster eine wichtige Rolle bei der
Einsparung von Heizenergie.
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Dabei ist das Gesamtfenster zu betrachten und
nicht nur die Verglasung. Die Rahmenkonstruktion hat einen wesentlichen Einfluss auf die
Wärmedämmung. Um eine hohe Dämmung zu
erzielen, ist es wichtig, den Fensterrahmen mit
der Wärmedämmung der angrenzenden Wand
abzudecken. Ferner ist auf eine gute Abdichtung
der Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk zu
achten. Hier ist wesentlich, dass sie von außen
luft- und wasserdicht ist. Als Rahmenmaterialen
werden Kunststoff, Holz und Aluminium verwendet. Kunststoff und Holz zeichnet sich durch gute
Wärmedämmeigenschaften und eine geringe
Wärmedehnung aus, Aluminiumkonstruktionen
müssen dagegen eine gute Zusatzisolierung haben (zweischichtig, mit thermischer Trennung der
Innen- u. Außenschale).
g- und U-Werte:
Die Energiespar-Kennzahlen
Zu beachten sind beim Kauf von Fenstern die
g- und U-Werte: Der g-Wert misst den Energiedurchlass von außen nach innen in Prozent. Je
höher der g-Wert liegt, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme nach innen abgegeben. Ein hoher
g-Wert bedeutet hohen Wärmegewinn. Für ein
ideal strahlungsdurchlässiges Fenster beträgt der
g-Wert 1,00 oder 100 %. Bei Normalglas liegen
die Werte bei 0,7 bis 0,9.
GmbH & Co. KG
GmbH & Co. KG
Frankfurter Landstraße 23
61352 Bad Homburg v.d.H.
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19
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
Mit der Messung des U-Wertes wird der Wärmeverlust von innen nach außen bestimmt, und
zwar pro m² und Stunde bei 1 °C Temperaturunterschied. Leitfähige Werkstoffe (Metalle) haben
einen ungünstigeren, d. h. höheren U-Wert als
isolierende. Mit anderen Worten:
-> Je niedriger der U-Wert, umso geringer der
Wärmeverlust.
-> Je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung.
-> Je besser die Fenster, desto weniger Geld verheizen sie.
Rolllädenkästen richtig nachgedämmt.
20
Schwachstelle Rollladenkästen
Eine weitere Schwachstelle in der Außenwand
stellen die Rollladenkästen dar. Hier können
durch den nachträglichen Einbau von Dämmstoffen Energieverluste reduziert und Zugluft ins
Rauminnere vermieden werden.
Tipp:
Eine luftdichte Gebäudehülle trägt in hohem
Maße zur Energieeinsparung bei. Mit dem so
genannten „Blower-Door-Test“ können Sie Ihr
Gebäude auf undichte Schwachstellen überprüfen und diese daraufhin beseitigen (s. S. 26).
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
Auch alte Umwälzpumpen sind wahre Energiefresser, denn sie sind meistens erheblich überdimensioniert und verbrauchen entsprechend
viel teuren Strom. Moderne Pumpen sind viel
kleiner und sparsamer, ein Ersatz macht sich meist
schnell bezahlt!
5.2 Modernisierung der Haustechnik
Neben der Sanierung der Gebäudehülle können
auch durch die Modernisierung der Haustechnik
erhebliche Einspareffekte erzielt werden.
Heizung sanieren und Geld sparen
Die Verteilleitungen in Altbauten sind meist ungedämmt unter Putz gelegt, was meist zu erheblichen Wärmeverlusten führt. Da aufgrund
dieser Konstruktion eine nachträgliche Dämmung
zu aufwändig wäre, kann hier nur eine Außenwanddämmung (siehe S. 12) Abhilfe schaffen;
nachträglich gedämmt werden können aber alle
neuen Leitungen und die Leitungen, die in unbeheizten Räumen, wie z. B. im Keller offen liegen.
Die Dämmung sollte mindestens die Dicke des
Durchmessers der Rohrleitung haben, noch besser ist der doppelte Wert.
Die Kosteneffizienz von Haustechnikmaßnahmen
hängt sehr stark von der individuellen Einbindung in das Gesamtkonzept ab. Die Sanierung
alter Heizanlagen führt fast immer zu deutlichen
Einsparungen von 10 bis 30 Prozent. Die Verbesserung von Regelungen kann Effekte von fünf bis
zehn Prozent (in Einzelfällen bis 20 Prozent) Einsparung bringen, ist aber allein nicht ausreichend
für effiziente Verbesserungen. Lüftungsanlagen
mit oder ohne Wärmerückgewinnung reduzieren den Energieverbrauch und gewährleisten
eine hervorragende Raumlufthygiene. Ebenso
entschärfen oder vermeiden sie das Problem der
Schimmelpilzbildung.
Aber auch hier gilt: Die sorgfältige, fachmännische Planung und Ausführung der Anlage ist
Voraussetzung, um die Einsparpotentiale erfolgreich ausschöpfen zu können.
Steuerung, Umwälzpumpen, Verteil­
leitungen
Heizkessel – Klare gesetzliche
Regelungen für die Nachrüstung
Durch eine moderne Steuerung mit Außentemperaturfühler und Zeitschaltung lassen sich
ebenso wie durch die Anbringung von Thermostatventilen (auch in Altbauen ist der Einbau obligatorisch) eine Menge Heizenergie und Kosten
sparen.
Mit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung
(EnEV) sind die Nachrüstpflichten für den Hauseigentümer genau geregelt. So schreibt die EnEV
vor, dass Heizkessel, die vor dem 1. Oktober
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21
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
1978 eingebaut wurden, nicht mehr betrieben
werden dürfen.
5.2.1 Energieträger und Heiz­anlagen
Im Zuge der Sanierung der Heizungsanlage kann
auch ein Wechsel von Heizöl zu Erdgas oder zu
einem anderen Energieträger wie z. B. Sonnenenergie, Holz oder Erdwärme aus ökologischer
und ökonomischer Sicht sinnvoll sein.
Heiz-Öl und Ölheizungsanlagen
Gerade in älteren Gebäuden finden sich oft Ölheizungsanlagen. Diese zumeist älteren Anlagen
sind meist überdimensioniert, arbeiten mit zu hohen Heiztemperaturen und mit einem schlechten
Wirkungsgrad in Folge zu hoher Abstrahl- und
Stillstandsverluste. Eine Sanierung lohnt sich in
vielen Fällen. Durch die verbesserte Verbrennungstechnik gelangen kaum noch Schadstoffe
in die Umgebung. Nach dem Einbau eines neuen Heizkessels kann der Wirkungsgrad, je nach
Anlagekonzept, um über 20 Prozent erhöht werden.
Eine Sanierung umfasst im Normalfall den Ersatz des alten Heizkessels, des Ölbrenners und
eventuell der Warmwasserwärmung. Auch der
Kamin ist im Normalfall infolge der Sanierung
der Anlage und den dadurch veränderten Betriebsbedingungen anzupassen, i. d. R. durch
Einbau eines Edelstahlrohres. Als Ersatz für die
alte Brenner- und Kesselanlage stehen moderne,
energiesparende Öl-Niedertemperaturkessel oder
die Geräte mit der neueren Öl-Brennwerttechnik
zur Verfügung.
Holzpellets
Erdgas und Erdgasheizungen
Bad Homburg hat ein sehr gut ausgebautes
Erdgasnetz, das in weiten Teilen von den Stadtwerken betrieben und immer weiter ausgebaut
wird. Erdgas ist eine besonders aubere, sichere,
komfortable und kostengünstige Energie. Eine
Kosten-Nutzen-Analyse im Vergleich zu einer
mit Öl betriebenen Anlage hängt sehr stark von
den jeweiligen Anbieterpreisen ab und ist daher
für jeden Einzelfall gesondert zu berechnen. Aus
ökologischer Sicht ist als wesentlicher Pluspunkt
die umweltfreundliche und schadstoffarme Verbrennung hervorzuheben.
Elektrischer Strom und Strom­
heizungen
Zwar sind die anfänglichen Investitionskosten bei
Nachtstromheizungen niedriger als bei anderen
Heizungssystemen. Die hohen Verbrauchskosten
heben diesen Kostenvorteil jedoch schnell wieder auf. Hinzu kommt, dass diese Anlagen auch
aus ökologischer Sicht nicht empfehlenswert sind
und deshalb ausgetauscht werden sollten. Denn
jede kW-Stunde verbraucht mit ca. 3 kWh Primärenergie fast dreimal soviel wie eine moderne
Öl- oder Erdgasheizung.
Holzpellet-Heizung
Seit wenigen Jahren haben sich einige neue
Techniken am Markt etabliert. Eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternative zu
den o. g. stellen nachwachsende Energieträger
dar, insbesondere Holz, das in verschiedenen
Verarbeitungsformen verwendet werden kann.
Inzwischen bewährt haben sich sog. Holz-PelletHeizungsanlagen, die mit (Holz-) Pellets, kleinen
22
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
Presslingen, hergestellt aus gepresstem Sägemehl
ohne Zusatzstoffe, betrieben werden. Eine solche
Anlage entspricht einer Holzheizung mit dem
Bedienungs- und Heizungskomfort eines Niedertemperatur- oder Brennwert-Heizkessels. Den
günstigen Betriebskosten, derzeit etwa 20 – 30 %
unter den Kosten für Öl und Erdgas, stehen derzeit noch die relativ hohen Investitionskosten
gegenüber. Unter Umständen sind Förderungen
über ein Bundesprogramm möglich.
Heizen mit der Kraft der Sonne
Wärmepumpen
Immer häufiger werden auch solarthermische
Anlagen, die bisher hauptsächlich zur Warmwasserbereitung genutzt werden (s. u.), zur Unterstützung der Heizungsanlage genutzt. Neue
technische Entwicklungen eröffnen dieser Kombination auch in unseren Breiten immer bessere
Chancen.
Technisch ausgereift ist inzwischen auch die
Technik der sog. Wärmepumpen. Sie setzt die
Wärme des Bodens, des Wassers oder der Luft,
z. B. die Abwärme der Heizung, zur Wassererwärmung oder auch Heizung ein. Dazu wird
Umgebungswärme über einen Wärmetauscher,
z. B. ein langes Rohrsystem, von einem flüssigen
Medium (Wärmeträger) aufgenommen und über
eine Pumpe an die Stelle des Bedarfs gebracht
und dort abgegeben. Eine Voraussetzung für die
wirtschaftlich sinnvolle Nutzung ist eine Wandoder Fußbodenheizung mit integrierter Warmwassererzeugung.
Eine weitere Möglichkeit zur Nutzung der Sonnenenergie sind Photovoltaikanlagen. Hier wird
Sonnenenergie direkt in elektrische Energie umgewandelt. Der so erzeugte Strom ist aber aufgrund technischer Gegebenheiten kaum direkt im
eigenen Haushalt zu nutzen, den Strom sollten
Sie statt dessen vollständig ins Stromnetz einspeisen. Sie erhalten hierfür von den Stromversorgern
20 Jahre lang eine gesetzlich vorgeschriebene
Einspeisevergütung.
Der Energieverbrauch von Wärmepumpen ist
grundsätzlich zwar gering, ist aber nur dann gering genug und wirtschaftlich sinnvoll, wenn die
sog. Jahresarbeitszahl a > = 4 ist. Das bedeutet,
dass nur rund ein Drittel der für die Umwälzung
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23
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
mit der Pumpe erforderlichen elektrischen Energie aus dem öffentlichen Netz kommt, der Rest
wird selbst erzeugt.
Warmwasser-Wärmepumpen sind als Kompaktgeräte für die Innenaufstellung konzipiert.
Ein nachträglicher Einbau, beispielsweise im Altbau, ist problemlos möglich. Diese Technik ist
noch relativ kostspielig und ist bisher für „kleine“
Wohnhäuser nur selten wirtschaftlich einsetzbar,
kann aber in manchen Fällen doch eine sinnvolle
Alternative sein.
Nutzung von Erdwärme
Für die Nutzung von Anlagen, die die Bodenwärme oder die Wärme des Grundwassers nutzen
ist in der Regel eine Genehmigung oder Anzeige
bei der Unteren Wasserbehörde des Hochtaunuskreises erforderlich. Viele weitere Informationen
zur Nutzung von Erdwärme sind einer Broschüre
des Landes Hessen zu entnehmen, die in der
Beratungsstelle POWER zu erhalten ist oder unter
http://power.bad-homburg.de im Internet aufgerufen werden kann.
Blockheizkraftwerke (BHKW)
Darunter versteht man modifizierte Verbrennungs-(Auto)-Motoren, die anstatt einer konventionellen Heizungsanlagen aufgestellt werden und
mit verschiedenen Brennstoffen, wie Dieseltreibstoff, Ökodiesel oder Gas angetrieben werden.
Der Motor treibt einen Generator, der einerseits
Strom, andererseits Wärme (als Abwärme aus
der Motor-Kühlung und den Abgasen) erzeugt.
Diese Wärme wird für die Heizung und/oder
für die Erwärmung von Wasser genutzt. Diese
Doppelnutzung aus einem Aggregat nennt man
Kraft-Wärme-Koppelung.
Die Technik erreicht ab einer bestimmten Motorengröße eine bisher konkurrenzlose Effektivität
bei der Ausnutzung der Primärenergie. Kleinere
BHKW’s haben eine elektrische Leistung von ca.
5 kW und eine thermische Leistung von ca. 10 –
12 KW. Sie kommen häufig in Wohngebäuden
und kleineren Gewerbeeinheiten zum Einsatz.
Aber was sich zunächst als die Lösung vieler Energieprobleme anhört, relativiert sich für den Bereich des Wohnungsbaus schnell. Im Winter ist die
Kombination Strom- und Wärmeerzeugung
noch sinnvoll, es gibt Bedarf an Heizenergie,
den Überschussstrom kann man ins öffentliche
Netz einspeisen. Die Wärme muss man aber
auch im Sommerhalbjahr nutzen können, was
im Bereich von Wohngebäuden nur bei zentraler
Warmwasserversorgung der Fall ist. Bei den langen Standzeiten, die für eine Amortisation einer
solchen Anlage nötig ist, scheiden dezentrale
WW-Systeme aus.
5.2.2. Warmwasserbereitung
Die Warmwasserbereitung hat nach der Raumheizung mit ca. 12 Prozent den zweitgrößten
Anteil am Endenergieverbrauch der privaten
Haushalte.
Der Warmwasserverbrauch im Haushalt hängt
stark von den individuellen Gewohnheiten des
Einzelnen ab. So kann der tägliche Verbrauch
an 40 ºC warmem Wasser pro Person zwischen
10 und 150 Litern betragen. Damit greifen bei
der Warmwasserbereitung Umweltschutz und
Energiesparen direkt ineinander: Wer weniger
kostbares Trinkwasser zum Duschen, Waschen
oder Spülen verbraucht, benötigt auch weniger
Energie. Im Durchschnitt werden in Deutschland
rund 35 Liter pro Person und Tag verbraucht.
Der Dachs.
Die Kraft-Wärme-Kopplung.
ein grundsolider Heizkessel, der
ganz nebenbei Ihren
Strom produziert.
24
Sanierungsmaßnahmen und Einsparpotentiale - Modernisierung der Haustechnik
Zentrale Warmwasserbereitung
Warmwasser kann entweder zentral oder in unmittelbarer Nähe der Zapfstelle, den Waschbecken oder der Dusche bereitet werden.
Bei der zentralen Warmwasserbereitung wird das
Wasser zunächst in einem zentralen Speicher auf
45 bis 60 ºC erwärmt und dann von dort an die
Zapfstellen verteilt. Wird warmes Wasser angefordert, steht meist noch ausgekühltes Wasser in
der Warmwasserleitung. Bei Bedarf muss daher
zunächst solange gezapft werden, bis warmes
Wasser vom Speicher an die Zapfstelle nachgeflossen ist und dort zur Verfügung steht. Nach
dem Zapfen bleibt warmes Wasser in der Leitung stehen und kühlt aus. Die so entstehenden
Wärmeverluste werden als Verteilungsverluste
bezeichnet.
Um diese Verteilungsverluste möglichst gering zu
halten, schreibt die EnEV auch für das Warmwassernetz grundsätzlich eine Isolierung der Rohrleitungen vor. Diese Isolierungen können bei
Altbauten i. d. R. mit vertretbarem Aufwand nur
noch dort durchgeführt werden, wo die Leitungen
frei zugänglich sind. Dies ist meist im Keller der
Fall, sodass hier die Möglichkeit besteht, diese
nachträglich kostengünstig durch Eigenleistung
zu isolieren.
Mit einer umfassenden fachmänni­schen Isolierung garantiert die zentrale Warmwasserbereitung ­neben einem hohen Maß an Komfort
auch niedrige Verbrauchskosten.
Dezentrale Warmwasserbereitung
Für selten genutzte, entfernt liegende Zapfstellen
(z. B. Gäste-WC) kann es energetisch günstiger
sein, diese von der zentralen Versorgung abzukoppeln und mit einem elektrisch beheizten
Kleinspeicher (Speichervolumen 5 bis 10 Liter)
auszustatten.
Solarthermische Anlagen
Mit solarthermischen Kollektoren wird Sonneneinstrahlung in Wärme umgewandelt. Auch in
unseren Breiten kann dies in so hohem Maß
erfolgen, dass die Brauchwarmwasserbereitung
ein sinnvoller Einsatzbereich geworden ist. Inzwischen werden von verschiedenen Herstellern
ausgereifte Komplettsysteme angeboten.
Auch Rohrisolierungen müssen fachmännisch angebracht werden
Die Kollektoren sollten optimalerweise Südwestausrichtung haben und mit einem Neigungswinkel zwischen 20º und 65º gegen die Horizontale
montiert werden. Bei optimaler Auslegung - z.
B. 5 Quadratmeter Kollektorfläche für einen
durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalt decken solche solarthermischen Systeme ca.
60 Prozent des jährlichen BrauchwarmwasserWärmebedarfs. Der Primärenergieverbrauch
zur Warmwasserbereitung lässt sich damit auf
etwa die Hälfte reduzieren. Die solarthermisch
unterstützte Warmwasserbereitung ist somit das
mit Abstand umweltfreundlichste System. Aber
auch wirtschaftlich sind diese Anlagen interessant, eine Anlage kann sich schon nach ca. 10
Jahren „rechnen“.
25
6.
Sanierungsbeispiel
Erfolgreich Sanieren - Sanierungsbeispiel
Im nachfolgenden Beispiel wird verdeutlicht, in
welchem Umfang sich Sanierungsmaßnahmen
auf den Energiebedarf auswirken.
Die Heizanlage, ein mit Erdgas betriebener Niedertemperaturkessel Baujahr 1994, versorgt weiter das Gebäude mit Wärme und Warmwasser.
Beispielhaus 1
„Blower Door“-Test
Das Gebäude aus dem Jahre 1967 wurde im Jahre
2002 energetisch saniert. Um den Wärmeschutz
des Gebäudes zu verbessern sind folgende Maßnahmen umgesetzt worden:
Die Außenfassade wurde
mittels eines Vollwärmeschutzes in einer Stärke
von 16 cm gedämmt,
das Flachdach mit einer ca. 20 cm starken
Dämmschicht versehen
und die alten, teilweise
noch einfach-verglasten
Fenster gegen ZweifachWärmeschutzverglasung ausgetauscht.
vorher
Dadurch konnten die
Heizkosten um ca. 65 %
reduziert werden. Dies
ist auch darauf zurückzuführen, dass bestehende Wärmebrücken
am Gebäude möglichst
konsequent in die Dämmebene einbezogen
wurden.
Die Bodenplatte gegen
Erdreich soll noch mit
einer Dämmschicht in
einer Stärke von ca. 6
cm isoliert werden.
nachher
26
Je besser die Wohngebäude isoliert werden,
desto stärker steigen die
Lüftungswärmeverluste
an. Aus diesem Grund
und aus Gründen des
Wohnkomforts wurde eine Abluftanlage installiert. Die Zuluft der Abluftanlage wird über verschließbare Zuluftelemente, die in den Fensterrahmen integriert sind, geregelt.
Zur Sicherstellung der Qualität der Baumaßnahmen wurde ein „Blower Door“-Test zur Überprüfung der Luftdichtheit sowie eine thermografische Untersuchung vor und nach der Sanierung
durchgeführt.
Bei diesem Verfahren wird durch eine besondere
Vorrichtung die Luft aus dem Gebäude gesaugt
und damit die Undichtigkeiten gemessen. Mit
Hilfe einer „Blower Door“ Messung wurden die
Undichtigkeiten in der wärmeübertragenden
Hüllfläche des Gebäudes ermittelt. Bei einem
konstanten Unterdruck von 50 Pascal wurde das
Gebäude auf Undichtigkeiten untersucht. Um diese Undichtigkeiten sichtbar zu machen, wurden
diese mittels einer Wärmebildkamera lokalisiert
und dokumentiert.
Bewertung:
Durch die Messungen konnten einige Undichtigkeiten gefunden und beseitigt werden. Durch die
Sanierungsmaßnahmen konnte somit der Zielwert
von n50 = 1,5 h-1 erreicht und die Lüftungswärmeverluste auf das Notwendigste reduziert
werden.
Thermografie
Die Thermografie ist ein Messverfahren, bei dem
durch hochempfindliche Spezialkameras, die im
Infrarotbereich arbeiten, die Oberflächen des Gebäudes abgebildet werden. Auf Grund der gefundenen Temperaturunterschiede sind sehr genaue
Angaben zum Wärmefluss möglich. Das Verfahren dient der Visualisierung von Schwachstellen
und Wärmebrücken der vorhandenen Baukonstruktionen. Sie ist eine qualitativ hochwertige
Methode um die Qualität von Baumaßnahmen zu
überprüfen und zu dokumentieren. Die restlichen
Wärmebrücken des Wohngebäudes konnten
mittels Thermografie im Bereich der Fenster, an
den Rollladenkästen und an auskragenden Wandelementen lokalisiert werden. Die Aufnahmen
haben gezeigt, dass bei konsequenter Umsetzung
eines Wärmeschutzkonzeptes die Wärmeverluste
auf ein Minimum reduziert werden können.
Erfolgreich Sanieren - Sanierungsbeispiel
Beispielhaus 2
Ein Dreifamilienhaus in sonniger Lage, Baujahr
1957 mit Öl-Zentralheizung (Bäder: dezentrale Stromdurchlauferhitzer), doppelt verglasten
Holz- und Kunststofffens­tern wies einen Primärenergieverbrauch von 240 kWh/m² sowie einen
Heizölverbrauch von 19 Liter/m² und einen Kohlendioxidausstoß von 110 kg/m² im Jahr aus.
Der Primärenergieverbrauch für Heizung und
Warmwasser wurde durch die oben beschriebenen Maßnahmen um ca. zwei Drittel gesenkt!
Die Maßnahmen
Folgende Schritte wurden vorgenommen: Im
Rahmen der Innenraumrenovierung wurden
entscheidende energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt: Neuverlegung aller Elektroleitungen, energetische Renovierungen der
Anlagentechnik und des Daches, Installation einer Gas-Brennwert-Heizung, Einbau einer Zwischensparrendämmung am Dach und Installation
einer thermischen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung.
Folgende Schritte bei der energetischen Renovierung der Außenhülle führten zu weiterer Energieeinsparung: Dämmung der sichtbaren Außenwände und der in der Erde liegenden Wandteile,
Erneuerung von 60 Prozent der Fenster in der
neuen Dämmebene durch Kunststofffenster, Ersatz der innen liegenden Rollladen-Kästen durch
moderne Vorsatzrollläden.
vorher
nachher
Tragen Sie Ihre Verbrauchsmenge ein und errechnen sie Ihre Energiekennzahl
Heizölverbrauch pro Jahr:
l/a
x 10 kwh/l
m /a x 10 kwh/m3
Erdgasverbrauch pro Jahr:
3
© Weka info verlag gmbh
kwh/a -
0
kwh/a
Warmwasserenergieverbrauch
(Personen mal 1000 kwh/a)
kwh/a ÷
Heizenergieverbrauch
m2 =
Heizenergieverbrauch
50
kwh/a
kwh/a =
Gesamtenergieverbrauch
Der Heizenergiebedarf ist niedrig
Das Gebäude ist in gutem Zustand
=
kwh/m2a
beheizte Wohnfläche
Energiekennzahl
Der Heizenergiebedarf könnte niedriger sein
Das Gebäude könnte optimiert werden
100
150
Der Heizenergiebedarf ist eindeutig zu hoch
Es besteht großer Modernisierungsbedarf
200
250
300
27
7.
Brandschutz
Erfolgreich Sanieren - Brandschutz
Oft vernachlässigt oder zu wenig beachtet wird
bei einer Sanierung der Brandschutz, für dessen
Einhaltung der Eigentümer und der Besitzer verantwortlich ist.
Hier gibt es verschiedene Gesetze und Vorschriften, die schon bei der Planung aber auch
bei der Materialbeschaffung unbedingt zu beachten sind. So sind z. B. seit 20.06.2005 in Hessen
bei Neubauten Rauchmelder zwingend vorgeschrieben, die bestehenden Wohnungen sind bis
31.12.2014 entsprechend auszustatten. Auch bei
Dämmungsmaßnahmen sind die einschlägigen
Vorschriften bezüglich des Brandschutzes einzuhalten.
Genauere Informationen hierzu und auch zu allen weiteren Aspekten des Brandschutzes erhalten Sie beim Fachhandel, dem entsprechenden
Handwerksbetrieben sowie bei Herrn Wolf, Leiter der Vorbeugenden Gefahrenabwehr der Stadt
Bad Homburg unter der Tel.-Nr. 06172 89603730
oder E-Mail: [email protected].
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Erfolgreich Sanieren - Brandschutz
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Täglich sterben zwei Menschen bei Bränden im eigenen Haushalt,
über 60.000 Menschen werden jährlich bei Haushaltsbränden verletzt
“Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich schon rechtzeitig alarmieren.”
Eine leichtsinnige vor allem gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn ihr Nachbar
schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.
Lebenserfahrung/Rechtsprechung
„Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass
in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen
Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“
(Oberverwaltungsgericht Münster 363/86 vom 11.12.1987)
Die Brandgefahr ist nie zu unterschätzen
Rund 600 bis 800 Menschen sterben jährlich in Deutschland an
Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für
die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur land­
läufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen tech­
nische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen zur
Katastrophe führen.
Brandtote sind Rauchtote
Fast alle Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den gifti­
gen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase
entstehen. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauch­
vergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Koh­
lendioxid – schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind
tödlich.
Es kann jeden treffen
Die meisten Brandopfer ­ 70% ­ verunglücken nachts in den eigenen
vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt
und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn,
so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährli­
chen Brandgase zu bemerken.
Deshalb ist es wichtig Ihr Zuhause, von einem Brandschutzfachplaner, individuell auf mögliche Gefahren und Schwachstellen
prüfen zu lassen.
29
8.
Fördermittel im Überblick
Erfolgreich Sanieren - Fördermittel im Überblick
Bei Ihrem Vorhaben, ein älteres Gebäude umfassend zu sanieren und damit den Energieverbrauch deutlich zu senken, können Sie zahlreiche
Förderprogramme auf Bundes- und Kommunalebene in Anspruch nehmen.
Bundesebene
Zu den wichtigsten Förderprogrammen auf Bundesebene zählen die Programme der Kreditanstalt
für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes
für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Eine Liste der vor Ort beratenden Ingenieure erhalten Sie im Internet unter www.bafa.de/1/de/
aufgaben/energie.htm oder über die Info-Hotline
des BAFA Bundesamt für Wirtschaft www.bafa.
de. Qualifizierte „Vor-Ort-Berater“ finden Sie
auch bei dem Deutsches Energieberaternetzwerk
e.V. www.den-ev.de.
Alle aktuellen Fördermöglichkeiten können Sie
u. a. bei der Internetadresse www.foerderdata.
de und der Deutschen Energieagentur kostenlos
abrufen.
Die wichtigsten Programme der KfW für Energiesparmaßnahmen für den Gebäudebestand
Programm
Geförderte Maßnahmen
Förderungsumfang
Energieeffizient
Sanieren als Darlehen
Einzelmaßnahmen (Dach,
Fassade, Fenster, Keller, Heizung)
100 % des Investitionsbetrags,
langfristige, zinsgünstige
Darlehen mit festen Zinssätzen
für die ersten 10 Jahre, aktueller
Zinssatz unter
Altbau auf Neubauniveau
sanieren
Altbau auf Neubauniveau –
30 % sanieren
Energieeffizient
Sanieren als Zuschuss
Einzelmaßnahmen (Dach,
Fassade, Fenster, Keller, Heizung)
Altbau auf Neubauniveau
sanieren
Altbau auf Neubauniveau –
30 % sanieren
Weitere detaillierte Informationen erhalten Sie
direkt bei der Info-Hotline der KfW-­Förderbank:
www.kfw.de, Tilgungszuschuss
bis 12,5 % möglich
Die Höhe des Zuschusses ist
abhängig von der Anzahl der
Maßnahmen bzw. vom ener­
getischen Zustand des Gebäudes
nach der Sanierung. Ein Zuschuss
bis 20% ist möglich.
01801 335577 oder im Internet unter
www.kfw-foerderbank.de
Programm des Bundesamtes für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle (BAFA):
Vor-Ort-Beratung
(Antrag beim BAFA)
Förderung erneuerbarer
Energien
Zuschussprogramm
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Energieberatung für Wohn­
gebäude, die zu mehr als der
Hälfte zu Wohnzwecken
genutzt werden und vor dem
01.01.95 errichtet wurden.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Zahl der Wohneinheiten.
Der Antrag wird vom beratenden
Ingenieur vor Beratungsbeginn
eingereicht.
Für Alt-und Neubauten werden
Maßnahmen im Bereich Solarenergie, Biomasse und Wärmepumpen gefördert
Die Höhe des Zuschusses ist
abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes und von der
Größe der geplanten Heizungsbzw. Solaranlage
Förderprogramm der Stadt
Bad Homburg v. d. Höhe
9.
Erfolgreich Sanieren - Förderprogramm der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Die Stadt Bad Homburg bietet mit den „Förderrichtlinien zur Bezuschussung von Energiesparmaßnahmen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern mit nicht mehr als sechs Wohneinheiten“
eine umfangreiche Förderung rund um das Althaus an. Gefördert werden u. a.:
- Dämmung der Außenwände
- Dämmungs des Daches
- Dämmung des Kellers oder der untersten Geschossdecke
- Dämmung im Bereich der obersten Geschossdecke
- Austauschen von Fenstern und Türen
- Der hydraulische Abgleich der Heizung durch
einen Fachbetrieb
Insgesamt darf die Förderung je Objekt einen
maximalen Höchstbetrag nicht überschreiten.
Zu beachten ist u. a., dass verschiedene Bedingungen an die Förderung geknüpft sind, z. B.
müssen bestimmte Mindestdämmwerte eingehalten werden. Außerdem ist eine Förderung nur
möglich, wenn das Vorhaben noch nicht vor Antragstellung begonnen wurde; die Förderung kann
mit anderen Zuschüssen kumuliert werden.
Weitere Informationen sind den entsprechenden
aktuellen Richtlinien zu entnehmen, die Sie bei
der Beratungsstelle POWER unter der
Tel.-Nr. 06172 1006143 oder 06172 1006142,
Fax-Nr. 06172 1006182 erhalten oder im
Internet unter www.bad-homburg.de oder
http://power.bad-homburg.de abrufen können.
- Solarthermische Anlagen
31
10.
Weitere Informationen
und Adressen
Erfolgreich Sanieren - Weitere Informationen und Adressen
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Förderprogamme auf Bundes-, Landes- und KommunalEbene. Einen umfassenden Überblick können Sie
sich kostenlos mit Hilfe z. B. der Internetadresse
www.foerderdata.de oder der Förderdatenbank
der Deutschen Energie Agentur, www.deutscheenergie-agentur.de verschaffen.
Die Postadresse der Deutschen Energie Agentur lautet: Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin,
Info-Telefon 08000 736734 (täglich rund um
die Uhr).
Weitere Informationsangebote im
Internet:
www.thema-energie.de
Energie-Spartipps für Haus und Wohnung, Finanzierungsinfos sowie Fakten zur Sonnenenergie
und anderen erneuerbaren Energien.
www.initiative-energieeffizienz.de
Tipps und praktische Informationen rund um die
effiziente Stromnutzung im Haushalt.
www.solarwaerme-plus.info
Fakten und Ratschläge zur Warmwasserbereitung
durch Solarwärme für Hausbesitzer und Handwerker.
www.energiesparaktion.de
Hier gibt es viele Informationen u. a. auch kurze
Videos zu vielen Themenbereichen.
Internetadressen und Hotline:
Fördermittel - Kreditanstalt für Wiederaufbau:
www.kfw.de, 01801 335577
Fördermittel - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: www.bafa.de, 06196 908625
Energieberatersuche - Deutsches Energieberaternetzwerk
www.den-ev.de, 0180 5001560 (14 ct./min)
Allgemeines Wissen - Deutsche Energieagentur
www.dena.de, 03072 6165600
Weitere vielfältige Informationen können Sie von
den verschiedenste Stellen erhalten, besonders
empfehlen wir die Broschüren des Landes Hessen
bzw. der Energiesparaktion Hessen, die Sie auch
bei POWER erhalten können:
- Effiziente Wärmeversorgung – Ratgeber für
Eigentümer von Wohngebäuden
- 15 Hessischen Energiespar-Informationen zu
Themen wie: Wärmedämmverbundsys­tem,
Wärmedämmung am -Steildach zwischen +
Aufsparrendämmung, Flachdach warm-kalt,
Wärmeschutz-Isolierung, Umglasung und
Neufenster, Heizungsmodernisierung- worauf
zu achten ist, Brennwertkessel – den ganzen
Energieinhalt des Brennstoffs nutzen, Heizungsumwälzpumpen, Rohrdämmung, Speicherdämmung, Hydraulischer Abgleich, der Kamin,
Solaranlage, das I-Tüpfelchen bei der Energieeinsparung (Thermisch+Strom), Wärmedämmung bei denkmalgeschützten Gebäuden
- Energie Sparen, Heizkosten senken, CO2Ausstoß mindern
- Erdwärmenutzung in Hessen
und andere mehr.
- Das Energiesparschwein - Umweltbundesamt
- Energiesparen im Haushalt - Umweltbundesamt
Heizspiegel
Der Bundesweite Heizspiegel kann kostenlos
beim Deutschen Mieterbund in 10169 Berlin
angefordert werden. Bitte das Kennwort „Heizspiegel“ angeben und einen mit 0,90 Euro
frankierten DIN-lang-Rückumschlag beilegen.
Außerdem kann der Bundesweite Heizspiegel
kostenlos auf www.heizspiegel.de und www.
mieterbund.de als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Ein Gutschein für ein individuelles Heizgutachten findet sich ebenfalls in der
Bundesweiten Heizspiegel-Broschüre.
www.alles-deutschland.de
Impr essum
welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm, Datenerfassung, Datenträger
mediaprint WeKA info verlag gmbh
oder Online nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Lechstraße 2
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Trägerschaft. Änderungs-
Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Fachbereich Stadtplanung
D-86415 mering
wünsche, Anregungen und Ergänzungen für die nächste Auflage
- Umwelt und Landschaftsplanung -
Tel. +49 (0) 8233 384-0
dieser Broschüre nimmt die Verwaltung oder das zuständige Amt
Rathausplatz 1, 61348 Bad Homburg v.d.Höhe
Fax +49 (0) 8233 384-103
entgegen. Titel, Umschlaggestaltung sowie Art und Anordnung des
Fotos: Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Energieagentur Rhein-Main,
[email protected]
Inhalts sind zugunsten des jeweiligen Inhabers dieser Rechte urhe-
Frankfurt und mediaprint WEKA info verlag gmbh
www.mp-infoverlag.de
berrechtlich geschützt. Nachdruck und Übersetzungen sind – auch
Druck: Druckerei Mundschenk, auf 100% Umweltpapier
auszugsweise – nicht gestattet. Nachdruck oder Reproduktion, gleich
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Mehr Infos zu Öffnungszeiten, Anfahrt und weiteren ServiceCentern in Ihrer Nähe unter:
www.suewag.de/servicecenter
Süwag ServiceCenter Bad Homburg, Rathausplatz 1, 61348 Bad Homburg v. d. H.
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