Gegen den Jojo-Effekt: 10 Wege, sein Wunschgewicht

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8 Gesundheit
Buchtipps
Endlich Antwort
auf viele Fragen
Jeder hat mindestens einen
schlauen Gesundheits-Tipp auf
Lager, aber kaum jemand weiß,
was sein Alltagswissen wirklich
taugt. Brauchen Wunden beispielsweise Luft oder doch ein
Pflaster? Vertreiben Zwiebel
Bakterien?
Mythos oder Medizin: Irene Berres
und Julia Merlot
geben Fragen auf
spannende Antworten, Spiegelonline, 9,30 Euro
Qual der Wahl:
Was soll ich essen?
Vegan oder glutenfrei, Bio-Rind
oder Discounter-Tofu: In punkto „richtiger“ Ernährung scheiden sich die Geister. Anne-Marie Butzek überprüft in ihrem
Buch die verbreitetsten Ansichten – und rät, den Blick dafür zu
schärfen, wie die Lebensmittelindustrie uns manipuliert. Außerdem soll ihr Buch helfen,
sich die eigenen Ernährungsneurosen vor Augen zu führen.
„Hilfe, was darf
ich noch essen?“
von A. Butzek,
Westend-Verlag,
15,50 Euro
MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014
Gegen den Jo-Jo-Effekt: 10 Wege,
Abnehmen ist eine Leistung, die viel größere Herausforderung ist es aber, nicht wieder
zuzulegen. Ingrid Amon ist das gelungen. Wie, beschreibt sie im Interview. Von V. Hader
I
ngrid Amon (56) hat das geschafft, wovon viele Diätgeplagte träumen: 25 Kilogramm leichter zu werden
und vor allem: es auch zu bleiben.
Gut 40 Diäten hat die frühere Radio- und ORF-Moderatorin seit ihrer Pubertät ausprobiert, vor 20
Jahren gelang es ihr schließlich,
ihr Wunschgewicht zu erreichen.
Bis heute ist sie rank und schlank
geblieben. „Ich bin der lebende Beweis dafür, dass es möglich ist, einen großen Gewichtsverlust langfristig ohne Jo-Jo-Effekt zu halten,
das gelingt nur fünf von 100 Personen.“ Dabei isst sie „zwar nicht
mehr ganz so viel, aber alles, was
ich will“, macht kaum Sport und
zählt auch keine Kalorien.
„Es gibt viele gute Abnehmprogramme, das Problem ist aber
meist der Tag eins nach der Diät,
da gibt’s plötzlich keine Regeln
mehr, an die man sich halten
kann“, sagt sie. Eine gute Diät sei
deshalb mehr als nur kalorienarm
zu kochen. „Im besten Fall erfährt
man dadurch viel über seine Essgewohnheiten – und lernt so, wieder auf seinen Körper zu hören
und auf sein Hungergefühl zu vertrauen“, sagt sie. Bei Ingrid Amon
hat’s funktioniert, ihre Erfahrungen gibt sie nun in einem neuen
Buch weiter. Und das ist ihr 10Punkte-Programm zum Schlankbleiben.
„Kinderlebensmittel“
„Eine Extraportion Milch“, „mit einem
Anteil aus Vollkorn“, obendrein noch
„Vitamine und Mineralstoffe für die
optimale Entwicklung“ und natürlich
„nur mit der Süße aus Früchten“. Diese oder ähnliche Versprechen vermitteln uns die Produzenten von sogenannten „Kinderlebensmitteln“. Diese
Produkte begeistern ihre Zielgruppe
durch attraktives Design, kindgerechte Portionierung und die direkt an
Kinder gerichtete Werbung. Für Eltern
wird vor allem der Gesundheitswert
betont.
Gute Jause — Gute Pause
Im Kindergarten und in der Schule
brauchen Kinder ausreichend Nährstoffe, um sich zu konzentrieren und
leistungsfähig zu sein. Fett und zuckerreiche Snacks bieten für Lernund Merkfähigkeit keine optimale
Unterstützung. Packen Sie in die Jau-
1
Starten Sie ein Ess-Tagebuch.
Was wir aufschreiben, wird
uns bewusst und unterstützt
tatkräftiges Umsetzen von Zielen
und Plänen. Notizen reflektieren:
Welches Essen gab mir am meisten
emotionale Zufriedenheit? Welches die meiste Energie?
2
Durst von Hunger trennen.
Oft wird Durst mit Hunger
verwechselt. Am besten
Wasser oder Tee, zwei bis vier Liter
täglich. Der Gang auf die Toilette
ist ein guter Indikator: Ausscheidung soll hellgelb, fast geruchlos
sein, dann passt die Menge.
Fotos: colourbox.de/Amon
3
Kauen, schmecken, auskosten. Vom Schlingen wieder
zum Genießen. Gut eingespeichelte Nahrung macht satt. Vitalstoffe sind für den Körper leichter verwertbar. Von jeder Mahlzeit
die ersten drei Bissen solange kauen, bis sie flüssig sind.
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Sinnvolle Zwischenmahlzeit oder doch nur leere Versprechen?
Viel Fett, Zucker und Salz
Wiederholt ergaben Tests, dass die
Mehrheit der Kinderlebensmittel nicht
oder nur eingeschränkt empfehlenswert ist. Zumeist fällt der hohe Anteil
an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz negativ auf. Eine teilweise willkürliche Vitaminisierung
trägt nicht zum Ausgleich bestehender Nährstoffdefizite bei, und die mitunter enthaltenen bedenklichen Zusatzstoffe sind zu bemängeln. Nicht
zu vergessen sei der teilweise höhere
Preis der Produkte im Vergleich zu
herkömmlichen Waren. Die vielfach
beworbene Eignung als Zwischenmahlzeit oder perfekte Schul- bzw.
Kindergartenjause konnte nicht bestätigt werden.
Der Kampf mit der Waage hört für viele auch nach einer Diät nicht auf.
Diät-Trends im Expertencheck
Whole30-, Paleo- und 5:2-Diät: Was sie versprechen, was sie halten
Auch Abnehmprogramme sind
Trends unterworfen: Zurzeit sind
die Paleo-, Whole30- und 5:2-Diät
„en vogue“. Die OÖNachrichten
haben Diätologin Christa Schlucker vom Linzer AKH zu den drei
Ernährungsprogrammen befragt:
Whole30
Mag. Claudia Barth MSc., MBA,
Ernährungswissenschafterin
Land OÖ
Foto: Land OÖ
senbox der Kleinen besser Leckerbissen aus Getreide-, Milchprodukten,
Obst und Gemüse. Kalorienarme Getränke wie Wasser, Früchtetees und
gespritzte Fruchtsäfte machen die
Zusammenstellung perfekt. Beispielsweise wären ein knuspriges Vollkornweckerl mit Tomaten-MozzarellaSpießen, ein Apfel und ein Glas Wasser eine optimale Kombination.
Kinderlebensmittel lassen sich der
Gruppe der Süßigkeiten und Snacks
zuordnen. Die täglich erlaubte Menge
passt in eine Kinderhand. Damit liegen Kinder altersunabhängig goldrichtig, da die richtigen Mengen gewissermaßen „mitwachsen“.
In 30 Tagen wie neugeboren: das
verspricht Whole30. Die Essenz
dabei: Schluss mit der ewigen Nascherei, mit falschen Ernährungsgewohnheiten, mit einem angeschlagenen Darm. Auf der Verbotsliste stehen etwa Zucker, Getreide, Milchprodukte und auch
Alkohol, essen darf man Fleisch,
Fisch, Meerestiere, Nüsse und Eier,
Gemüse und Obst. Bringen soll das
Ganze mehr Energie, eine bessere
Verdauung und ein starkes Immunsystem. Auch sollen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden
wie Gicht, Bluthochdruck oder Migräne verschwinden. Wer in den
30 Tagen sündigt, muss von vorne
beginnen.
❚ Fazit von Christa Schlucker:
„Natürlich wird man ein paar
Kilo leichter, weil viele Kalorien
aus Kohlehydraten, Alkohol und
Zucker eingespart werden.“ Bei
den gesundheitlichen Aspekten
werde aber definitiv zu viel versprochen.
Paleo-Diät
Wird auch Steinzeit-Essen genannt. Erlaubt ist, was vor etwa
10.000 Jahren in die Höhle kam:
mageres Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, Früchte, Pilze, Samen, Gemüse
und Kräuter. Der Körper soll auf
diese Nahrung optimal angepasst
sein. Die Paleo-Diät beugt angeblich Diabetes und Bluthochdruck
vor und soll schlank machen.
Übergewicht ist, so sagen die Verfechter, erst mit dem Anbau von
kohlenhydratreichem
Getreide
aufgekommen. Auch Kartoffeln
kannten unsere Vorfahren nicht.
❚ Fazit von Christa Schlucker:
„Whole30- und Paleo-Diät sind
sehr ähnlich: Beide setzen auf
Low-Carb, vermeiden also weitgehend Kohlenhydrate. Wir Diätologen empfehlen das nicht, auch der
Verzicht auf Milch ist aus unserer
Sicht nicht notwendig und birgt
langfristig die Gefahr für Kalziummangel“, sagt Schlucker. Positiv bei beiden Programmen sei
der Verzicht auf Alkohol, Fertigprodukte und Zucker.
Gemüse steht
bei allen Diäten
hoch im Kurs.
5:2-Diät
Das Prinzip ist simpel: an fünf Tagen in der Woche isst man normal,
an zwei Tagen wird gefastet. Das
bedeutet für Frauen 500 und Männer 600 Kalorien am Tag. Die Fastentage sind frei wählbar, die Kalorien an diesen Tagen nimmt man
mit zwei kleinen oder einer großen
Mahlzeit zu sich. Versprochen
werden neben dem Abnehmerfolg
auch gesundheitliche Vorteile: Die
5:2-Diät soll den Blutdruck senken, Cholesterinwerte verbessern
und sogar den geistigen Alterungsprozess verlangsamen.
❚ Fazit von Christa Schlucker:
„Die 5:2-Diät ist meiner Meinung
nach von diesen drei die empfehlenswerteste Variante, weil an den
fünf Nicht-Fasttagen normales Essen auf dem Speiseplan steht und
auch die Fasttage keine Nullkalorien-Tage sind. 500 beziehungsweise 600 Kalorien sind zwar wenig, aber zu schaffen. Studien haben bereits gezeigt, dass sich Fastentage positiv auf die Lebenserwartung auswirken“, sagt Schlucker. Die „Gefahr“ bei 5:2 sieht die
Ernährungsexpertin in den strengen Regeln. „Die bewirken möglicherweise, dass man an NichtFasttagen alles aufholen will, was
man ,versäumt‘ hat und aus Frust
das Doppelte zu sich nimmt.“
(had)
Buchtipp: „5 Tage schlemmen,
2 Tage fasten – mit vielen Rezepten“ von Angela Dowden, DKVerlag, 15,80 Euro
i
sein Wunschgewicht zu halten
rauf: Auch in Ihnen gibt es dieses
Signal von „genug“. Legen Sie bei
Mahlzeiten jeweils nach fünf Bissen das Besteck weg und fragen Sie
sich: Bin ich schon satt? Nähern Sie
sich dem Satt-Gefühl in kleinen
Schritten – Bissen für Bissen.
6
Geschmackssinn trainieren!
Ein sicherer Wegweiser
durch den Dschungel der
Vielfalt und des Überflusses ist
der eigene Geschmack, wenn er
gut trainiert ist und sich nicht
(mehr) von künstlichen Geschmacksstoffen irreführen lässt.
Lebensmittel über ein Jahr hindurch immer wieder kosten. Gekochte, rohe, warme, kalte Zubereitungen. Und jeden Monat einmal etwas probieren, was Ihren
Geschmacksknospen neu ist.
7
Amons Tipps: Viel trinken, Geschmack trainieren, Essen bewusst genießen.
4
Hungersignal beachten! Ein
Mensch in unseren Breitengraden hat oft sein Gefühl
für Hunger verlernt. Üben Sie wieder, Hungersignale zu spüren
(nicht Gusto oder Appetit!). An
freien Tagen zuhause nicht aus
Gewohnheit zur üblichen Uhrzeit
einfach essen, sondern dreimal
am Tag vor der Mahlzeit ein echtes
Hungergefühl abwarten.
5
Satt heißt satt! Für die meisten Übergewichtigen ist der
Sättigungspunkt eine unbekannte Größe. Vertrauen Sie da-
Die Verdauung. Was rein
kommt, muss in absehbarer
Zeit wieder heraus, das
schafft Balance. Ein Check am Beginn des Ess-Trainings bringt Sicherheit. Zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne oder Sesamsamen
unzerkaut schlucken, viel trinken.
Warten, bis sie den Körper wieder
verlassen. Soll-Wert: Etwa zehn bis
zwölf Stunden. „Müssen Sie länger
als vier Tage warten, ist ballaststoffreichere Nahrung angesagt.“
8
No sports – aber in Bewegungkommen! Amons Devise: „Ich mag keinen Sport,
betreibe auch keinen und stehe
dazu.“ Bewegung macht sie trotz-
dem: „Ich ignoriere Lifte und Rolltreppen, nehme das Rad und gehe
viel spazieren. Es reicht am Beginn, wenn Sie von fünf Stockwerken eines zu Fuß gehen. Nach einem Monat zwei und so weiter.“
9
Essen und schlafen hängen
zusammen. Frühstück ausfallen lassen, bringt nicht
viel. Nach 16 Uhr nichts oder wenig essen, wirkt. „Ich schlafe besser, bleibe gewichtsstabil und fange damit sogar leichte Infekte ab.
Dinnercancelling muss nicht täglich sein, zweimal pro Woche reichen schon“, sagt Amon
10
Bewusst essen – und
sonstnichts! Machen Sie
sich bei jeder Mahlzeit,
bei jedem kleinen Imbiss bewusst,
dass Sie jetzt essen. Hinsetzen
beim Essen, Radio, Fernseher, PC
ausschalten. Alles ausschließlich
von Tellern genießen. Achtsam essen gibt den Mahlzeiten einen höheren Stellenwert – und ist hilfreich für die Gewichtsbalance.
Das neue Buch von Ingrid
Amon „Mein Essbuch – vom
Abnehmen und Schlankbleiben“ ist
im Nymphenburger Verlag erschienen und kostet 20,60 Euro.
Am Dienstag, 28. Oktober, um 19
Uhr präsentiert die Autorin ihr
Buch im Bildungshaus Schloss
Puchberg in Wels. Im Anschluss
an den Vortrag ist eine Diskussion und ein Imbiss geplant: Anmeldung: www.schlosspuchberg.at
An der Gangart lässt sich oft ablesen, ob jemand traurig oder glücklich ist. Forschern zufolge gilt das auch
umgekehrt. Demnach bessert sich die Stimmung allein dadurch, dass man frohen Schrittes unterwegs ist.
S
jektive aufschreiben. Wie erwartet,
konnten sich jene, die sich in depressiver Haltung bewegt hatten,
an deutlich mehr negative als positive Wörter erinnern. Bei den glücklichen Gehern war das Verhältnis
umgekehrt. Laut Forschern legt
dies nahe, dass die Gangart tatsächlich die Stimmung beeinflusst.
eelische Befindlichkeiten
spiegeln sich oft in der körperlichen Haltung eines
Menschen. Seit einiger Zeit
untersuchen auch Forscher systematisch den Zusammenhang zwischen Geist und Körper, auch Embodiment genannt. Die Grundthese dahinter: Denken ist demnach
nicht nur Sache des Gehirns, sondern des ganzen Körpers.
Das Team um Johannes Michalak von der Universität Hildesheim
beschäftigt sich in seiner Arbeit gezielt mit dem Gang von Menschen.
In früheren Studien konnten die
Forscher dabei unter anderem feststellen, wie sich eine depressive
Verfassung körperlich ausdrückt.
Man könne sie förmlich ablesen:
Die Schultern gebeugt, die Arme
hängend, die Schritte schwer.
Glückliche Menschen seien demzufolge viel leichtfüßiger unterwegs.
Besser unbeschwert durchs Leben gehen.
den Gang und die Haltung erfassten, wie orf.at berichtet. Mittels optischen Feedbacks wurden die Teilnehmer subtil in die eine oder andere Richtung beeinflusst, sodass
Foto: colourbox.de
ihr Gang entweder trauriger oder
glücklicher wurde. Anschließend
wurden sie zum Erinnerungstest
gebeten. Dabei sollten sie möglichst viele der zuvor gezeigten Ad-
Ein paar Kilo
loszuwerden,
ist oft gar nicht
so schwer. Das
Problem ist Tag
eins nach einer
Diät, da hat
man plötzlich
keine Regeln
mehr.“
❚ Ingrid
Amon, Die frühere ORF-Moderatorin und jetzige Stimmtrainerin
hat vor 20 Jahren 25 Kilogramm abgenommen. Seither hält sie
ihr Gewicht – ohne
Kalorien zu zählen
oder übermäßig
Sport zu treiben.
i
Gebeugt und grantig oder aufrecht und froh:
Wie der Gang, so das Gemüt
Stimmung gezielt beeinflussbar?
In ihrer aktuellen Untersuchung
wollten die Wissenschafter nun herausfinden, ob man die Stimmung
auch gezielt manipulieren kann,
etwa durch einen entsprechenden
Gang.
Zu Beginn des Experiments bekamen Probanden eine Liste von
eher positiven oder negativen Adjektiven vorgelegt, wie zum Beispiel „schön“ und „ängstlich“. Danach wurden sie auf ein Laufband
gestellt, auf dem sie sich fortbewegen sollten, während die Forscher
,,
Gesundheit 9
MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014
Emotionen im ganzen Körper
„Erinnerungen werden auf verschiedenen Ebenen gespeichert“,
sagt Johannes Michalak in einem
Interview mit der „Zeit“. „Emotionale Informationen werden verknüpft mit körperlichen Repräsentationen. Somit sind bestimmte Bewegungen oder Haltungen assoziiert mit Gefühlszuständen.“
So wenig bedeutsam die Versuche auch scheinen mögen, so sollen sie weit mehr sein als unterhaltsame Grundlagenforschung. Den
Forschern zufolge sollen Erkenntnisse der Studien Ansätze für neue
Therapien ergeben.
Konkret will Michalak untersuchen, ob ein spezielles Bewegungstraining möglicherweise gegen Depressionen hilft oder Rückfällen
vorbeugen könnte. „Klinisch depressive Patienten erinnern sich
meist an viel mehr negative Ereignisse in ihrem Leben als an positive. Daraus ergibt sich oft ein Teufelskreis, sie fühlen sich immer
noch schlechter. Die neuen Erkenntnisse könnten ein Weg sein,
diesen zu durchbrechen.“
Überblick
Zufriedenheit hängt auch
von den Genen ab
Nicht nur Geld, Erfolg, Familie und
Gesundheit tragen zum Wohlbefinden eines Menschen bei – auch
die Gene spielen eine große Rolle.
Ob jemand zufrieden ist oder
nicht, sei zu 30 bis 37 Prozent genetisch bedingt, so das Ergebnis
einer Studie der Universität in
Saarbrücken. Erklärung: Jeder
Mensch hat eine Art Grundtendenz – eher zufrieden oder unzufrieden zu sein. Das bedeutet aber
nicht, dass derjenige, der von seinen Anlagen her die Dinge eher
negativ sieht, daran nichts ändern
kann. Doch wer den angeborenen
Hang zum Schwarzsehen geerbt
hat, der muss sich wahrscheinlich
mehr anstrengen, um zufrieden
zu sein, sagen Psychologen.
Nuss-Liebhaberinnen
sind geistig fitter
Ältere Damen, die regelmäßig
Nüsse naschen, sind einer US-Studie zufolge geistig fitter als jene,
die keine Nüsse essen. Das ergab
eine Langzeitstudie mit rund
16.000 älteren Frauen, wie das Magazin „Senioren-Ratgeber“ berichtet. Nüsse haben einen hohen Anteil an B-Vitaminen – und die sind
wertvoll für Nerven und Gehirn.
Nüsse sind gut fürs Gehirn (colourbox.de)
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