Therapie der somatoformen Störungen in der Inneren Medizin

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2000
39. BAYERISCHER
INTERNISTEN-KONGRESS
© 2001 W. Zuckschwerdt Verlag München
1
Therapie der somatoformen Störungen
in der Inneren Medizin
Herbert Csef
Medizinische Poliklinik, Universität Würzburg
Definition und wissenschaftliche
Klassifikation
Die somatoformen Störungen sind neben
der Psychoonkologie mit Abstand die
wichtigste klinische Herausforderung, für
die eine Kooperation von Innerer Medizin und Psychosomatik unverzichtbar ist.
Somatoforme Störungen haben nach
ICD-10 das Charakteristikum einer „wiederholten Darbietung körperlicher Symptome in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und Versicherung der Ärzte, dass
die Symptome nicht körperlich begründbar sind“. Weiterhin wird in ICD-10 betont, dass „Beginn und Fortdauer der
Symptome eine enge Beziehung zu unangenehmen Lebensereignissen, Schwierigkeiten oder Konflikten aufweisen“. Der
Begriff der „somatoformen Störungen“
ersetzt den früher geläufigen Begriff der
„funktionellen Störungen“ (4, 7, 8, 13). Somatoforme Störungen kommen in allen
Fachgebieten der Medizin vor.Die wissenschaftliche Klärung dieser Syndrome ist in
der inneren Medizin im Vergleich zu anderen Fachgebieten besonders weit fortgeschritten.Die somatoformen Störungen
werden in ICD-10 in verschiedene Subtypen klassifiziert (8). Für die Innere Medizin sind die „somatoformen autonomen
Funktionsstörungen“ von besonderer klinischen Relevanz. Sie sind auf der Symptomebene meist organbezogen und werden entsprechend im ICD-10 nach Organsystemen untergliedert.
Somatofome Störungen in der Inneren
Medizin
Die häufigsten somatoformen Störungen
in der Inneren Medizin sind die Herzangst-Syndrome (Herzneurose, Herzphobie, funktionelle Herzbeschwerden),
das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile),
der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie,
Non-Ulcer-Dyspepsie) und das Hyperventilationssyndrom. Die genannten somatoformen Störungen sind sehr häufig,
verlaufen meist chronisch und führen im
Verlauf zu zahlreichen Komorbiditäten.
Der Leidensdruck und die Einschränkung der Lebensqualität sind sehr groß.
Psychosoziale Folgen wie Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung sind gravierend (19). In einer gesundheitsökonomischen Perspektive haben die somatoformen Störungen eine besondere Relevanz, da sie Paradebeispiele für die Fehlallokation bzw. „Verschwendung“ von finanziellen Mitteln darstellen (14, 17, 18).
Fehldiagnostik, überflüssige Wiederholungsdiagnostik, überflüssige Krankenhausbehandlungen und wenig aussichtsreiche Fehlbehandlungen sind die
Hauptursachen für die immensen Kosten
(1, 2, 3). Somatoforme Störungen erzeugen häufig viel höhere Kosten als Organerkrankungen desselben Organsystems
(z. B. Vergleich peptisches Ulkus und
funktionelle Dyspepsie).
Im diagnostischen Prozess und der Behandlung somatoformer Störungen sind
Internisten und Psychosomatiker eng
aufeinander angewiesen.Bei der Diagnose und Differentialdiagnose spielt der Internist die Hauptrolle, da ohne vorherige
internistische Ausschlussdiagnostik die
Diagnose einer somatoformen Störung
nicht gestellt werden darf (4,8).Bei Herzangst-Syndromen, Reizmagen, Reizdarm-Syndrom und beim Hyperventilationssyndrom sind jeweils gravierende
Organerkrankungen
differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen und durch
entsprechende internistische Diagnostik
auszuschließen. Fehldiagnosen können
hier fatale Konsequenzen haben, z. B. ein
übersehenes Kolonkarzinom bei fälschlich angenommenen Reizdarm-Syndrom. Im Krankheitsverlauf ist eine sorgfältige Überprüfung der Diagnose wichtig. Es ist natürlich möglich, dass Patien-
ten, die in jungen Jahren eine chronisch
verlaufende Herzneurose hatten, später
einen Herzinfarkt erleiden (9). Es wäre
dann fatal, wenn die vom Patienten geklagten Beschwerden weiterhin fälschlicherweise als „psychosomatisch bedingt“
aufgefasst werden.
In den folgenden Ausführungen werden
Diagnose und Therapie von zwei sehr
charakteristischen und häufigen somatoformen Störungen der Inneren Medizin
beschrieben: das Herzangst-Syndrom
und das Reizdarm-Syndrom (Colon irritabile).
Herzangst-Syndrom
Somatoforme autonome Funktionsstörung
des kardiovaskulären Systems
(ICD-10 F 45.30)
Patienten mit Herzangst-Syndromen
sind durch folgende 3 Merkmale wesentlich gekennzeichnet:
1. Sie fühlen sich herzkrank.
2. Es liegt kein organischer Befund vor,
der die Herzbeschwerden erklären
könnte. Das subjektive Erleben und
die Befürchtung, herzkrank zu sein,
bleiben meist sehr hartnäckig bestehen, oft auch nach Herzkatheter-Untersuchung mit negativem Befundergebnis (20).
3. Im paroxysmalen Anfallsgeschehen,
das der Patient als „Herzanfall“ beschreibt, erlebt er meist panikartige
Todesangst,die mit Tachykardien und
vielgestaltigen
psychovegetativen
Symptomen verbunden ist.
In der Klinik der Herzangst-Syndrome
haben wir 3 Symptomebenen zu betrachten:
1. Die Symptome des Angstanfalls (Tabelle 1)
2. Symptome im anfallsfreien Intervall
3. Spätfolgen (Tabelle 2)
2
Tabelle 1: Symptome des Angstanfalls (sympathicovasaler Anfall).
Subjektiv
– panikartige Todes- und
Vernichtungsangst
– (Angst vor Herzstillstand
oder Herzinfarkt)
– Beklemmungs- und
Erstickungsgefühl
– Atemnot
Physiologisch – Tachykardie
(120–160 Schläge/min)
– Blutdruckanstieg
– Hyperventilation
– psychovegetative Symptome
(Parästhesien, Schwitzen,
Zittern, Schwindel)
Psychiatrische
Erkrankungen
Innere Erkrankungen
Herz/Kreislauf
Atmung
Koronare Herzkrankheit, Angina
pectoris
Asthma
bronchiale
Herzinfarkt
Lungenembolie
Neurologische
Erkrankungen
Endokrinologie
Hyperthyreose
Phäochromozytom
Depression
Epilepsie
Zwangs-Syndrom,
hirnorganische
Krankheiten
Schizophrenie
Morbus Cushing
hirnorganisches
Psychosyndrom
Mitralklappenprolaps-Syndrom
RhythmusStörungen
Hypertonie
Tabelle 2: Spätfolgen der Herzangst-Syndrome.
Abbildung 1: Sekundäre Angstsyndrome.
– Symptom-Persistenz und -Chronifizierung
– phobische Ausweitung (multiple Phobien)
– Schonhaltung, hypochondrische Selbstbeobachtung
– Komorbidität (Depressionen, Zwänge,
funktionelle Sexualstörungen, Essstörungen)
– Medikamentenabhängigkeit (Tranquilizer!)
– Psychosoziale Folgen am Arbeitsplatz
(häufige Arbeitsunfähigkeit, Kündigungen, vorzeitige Berentung)
– Angstsymptome bei Kindern des Patienten
Im aktuellen Befund zeigen Patienten
mit Herzangst-Syndromen nicht nur die
Symptome des Herzangst-Anfalls, sondern meistens auch zusätzliche andere
phobische Symptome wie Agoraphobie,
Klaustrophobie oder soziale Phobien (7,
8). Weiterhin sind fast regelhaft vielgestaltige psychosomatisch relevante Komorbiditäten feststellbar: Depressive
Symptome, Somatoforme Störungen anderer Organsysteme, Sexualstörungen
und Suchterkrankungen. Hierbei ist insbesondere die Gefahr einer iatrogen induzierten Benzodiazepin-Abhängigkeit
erwähnenswert (12).
Vor der Therapie der Herzangst-Syndrome ist eine intensive internistische Diagnostik erforderlich, da zahlreiche internistische Organerkrankungen ähnliche
Symptome verursachen können (Abbildung 1)
Der diagnostische Prozess einer gründli-
Tabelle 3: Meta-Analyse der Wirksamkeit verschiedener Therapiemethoden bei Panikstörungen (Michelson und Marchione 1991).
Therapie
Besserung
(%)
Abbruch
Rückfall nach Therapieab(Drop-out-Rate) bruch bzw. Therapieende
(%)
(%)
β-Rezeptorenblocker
10
20
90
Benzodiazepine
15-60
15
85–90
Trizyklische Antidepressiva
60
25
35
Entspannungsübungen
55
15
15
Kognitive Verhaltenstherapie
90
15
15
chen Differentialdiagnostik und der Ausschluss der genannten sekundären
Angstsyndrome erfordert eine intensive
Kooperation von Psychosomatikern und
Internisten. Wenn alle genannten sekundären Angstsyndrome ausgeschlossen
sind, stehen folgende Therapieoptionen
zur Verfügung:Betablocker,Psychopharmaka und Psychotherapie.
Tabelle 3 zeigt eine Meta-Analyse, welche Wirksamkeit die verschiedenen Therapiemethoden bei Herzangst-Syndromen mit Panikanfällen aufweisen. Dabei
wird deutlich, dass die Wirksamkeit der
Beta-Blocker relativ gering ist und die
Rückfallgefahr im Sinne einer Verschlechterung der Herzangst-Syptomatik mit 90% sehr groß ist. Sehr günstig
sind im Vergleich dazu die Ergebnisse einer kognitiven Verhaltenstherapie, die
90% Besserung zeigt und bei der nach
Therapieende nur bei 15% der Patienten
mit einem Rückfall zu rechnen ist.
Reizdarm-Syndrom (Colon irritabile)
Somoatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Gastrointestinaltrakts
(ICD 10 F 45.32)
Das Reizdarm-Syndrom gehört zu den
häufigsten ärztlichen Diagnosen und
stellt einen Anteil von 20–50% in einem
gastroenterologischen Patientengut (16).
Auf der Symptomebene ist es durch die
folgende charakteristische Trias gekennzeichnet: Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen. Begleitet wird es oft von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Schluckstörungen,
wobei ein konstantes Körpergewicht üblich ist. Zahlreiche extraintestinale
Symptome kommen beim ReizdarmSyndrom vor: Miktionsbeschwerden, gynäkologische Symptome,Migräne,Karzinophobie, depressive Verstimmungen
und Palpitationen sind häufig (11, 16).
Das Reizdarm-Syndrom hat einige Besonderheiten, die die psychosomatischen
3
Tabelle 4: Pharmakotherapie des IBS.
Prädisponierende Faktoren
Psychosoziale Modulatoren
– Anticholinergika / Spasmolytika
– Opioide (z. B. Loperamid)
auslösende
Faktoren
genetische,
soziokulturelle,
demographische,
biographische,
psychosoziale
Faktoren
Kausalattribution
Subjektive Krankheitstheorie
ReizdarmSyndrom
Krankheitsperpetuierende
und chronifizierende
Faktoren
Patient
NichtPatient
– Laxantien bei Obstipation
– Agonisten und Antagonisten
spezieller Serotoninrezeptoren
(z. B. 5-HT3 – Antagonist Alosetron
5-HT4 – Agonist Tegaserod)
– Antidepressiva (SSRI, TCA)
Spontanremission
Coping
Krankheitsverlauf
– Prokinetika (z. B. Cisaprid)
Krankeitsverhalten
„illness behavior“
Compliance
Abbildung 2: Psychosoziale Faktoren beim Reizdarm-Syndrom.
Forschungsansätze für dieses Krankheitsbild wesentlich stimuliert haben. Innerhalb aller funktionellen Störungen
der Medizin ist das Reizdarm-Syndrom
das somatoforme (funktionelle) Krankheitsbild,das die intensivste psychosomatische Forschung aufweist. Folgende Besonderheiten dürfen hervorgehoben
werden (10, 11):
–
–
–
Die Komorbidität mit psychischen
Störungen ist bei den Reizdarm-Patienten, die bei Ärzten Hilfe suchen,
sehr hoch. In den klinischen Stichproben beträgt die Prävalenz psychiatrischer Diagnosen übereinstimmend
zwischen 70 und 90%. Dies sind mit
Abstand die höchsten Prävalenzraten
psychiatrischer Komorbidität, wenn
wir das Reizdarm-Syndrom mit allen
anderen funktionellen Syndromen
der Inneren Medizin vergleichen.
Der Vergleich von Reizdarm-Patienten mit Patienten die unter chronischentzündlichen Darmerkrankungen
wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden zeigt, dass die Prävalenz
psychiatrischer Erkrankungen bei
den Reizdarm-Patienten etwa 4–5 mal
so hoch ist.
Bemerkenswert ist die hohe Rate der
Placebo-Responder in den sehr zahlreichen klinischen Studien mit verschiedenen Medikamenten. Die Placebo-Raten bewegen sich zwischen
70 und 85%. Kein anderes psychosomatisches Krankheitsbild zeigt so hohe Placebo-Raten, auch psychische
Störungen wie Angst oder Depression nicht!
–
–
–
In der Allgemeinbevölkerung liegen
die Prävalenzraten des ReizdarmSyndroms zwischen 11 und 22%. Nur
ein geringer Teil dieser Symptomträger wird auch zum Reizdarm-Patienten, d. h., der Großteil der Symptomträger sucht keine ärztliche Hilfe wegen der Reizdarm-Symptomatik.
Bei den Reizdarm-Patienten, die
ärztliche Hilfe suchen,ist die Rate der
Spontanremissionen sehr hoch.
Nur bei etwa 20% der Reizdarm-Patienten zeigt sich ein schwieriger
chronischer Verlauf. Diese Patienten
weisen zusätzliche Merkmale auf,insbesondere eine hohe Komorbidität
mit psychiatrischen Erkrankungen.
Abbildung 2 zeigt den komplexen Prozess der prädisponierenden und auslösenden Faktoren für ein Reizdarm-Syndrom und welche Einflüsse mitbestimmen, wer Patient wird, wer Nicht-Patient
bleibt, wer zu Spontanremissionen neigt
und welche psychosozialen Einflussfaktoren einen chronischen Krankheitsverlauf begünstigen.
Zur Therapie des Reizdarm-Syndroms
stehen medikamentöse Therapieansätze
und Psychotherapieverfahren zur Verfügung.
Tabelle 4 zeigt die wichtigsten medikamentösen Therapieansätze (16).
Die Wahl der einzelnen Medikamente
richtet sich nach der Darmsymptomatik,
insbesondere ob der Reizdarmpatient
zur Obstipation oder zu Diarrhöen neigt.
Da sich bei allen untersuchten Medika-
menten die Placebo-Raten zwischen 70
und 85% bewegen, können diese Pharmakotherapien nicht als rational begründete Therapien aufgefasst werden.
Gleichwohl ist ihre klinische Bedeutung
sehr groß, da die symptomorientierte
Therapie bei den meisten Reizdarm-Patienten zu einer Symptomremission
führt. Diese symptomorientierte Therapie besteht aus der diagnostischen Abklärung mit einer eingehenden Information
des Patienten über die Harmlosigkeit des
Leidens und aus der Verordnung entsprechender symptomorientierter Medikamente (11, 16).
Nur bei einem Prozentsatz von etwa 20%
bringt diese symptomorientierte Therapie keine Besserung. Diese Patienten mit
einem chronischen Verlauf sollten einem
Psychosomatiker oder Psychotherapeuten vorgestellt werden. Tabelle 5 zeigt jene Psychotherapie-Verfahren, die in methodisch fundierten Studien hinsichtlich
ihrer Wirksamkeit evaluiert wurden. Die
genannten psychotherapeutischen Interventionsstudien wurden jeweils in einem
Kontrollgruppendesign prospektiv und
randomisiert mit einer spezifischen Therapiemethode durchgeführt (11).
Tabelle 5. Psychotherapie des Reizdarm-Syndroms. Evaluation in psychotherapeutischen
Interventionsstudien.
– Psychodynamische Psychotherapie
– Verhaltenstherapie
– Hypnose
– Biofeedback
– Gruppentherapie
– Funktionelle Entspannung
4
Herzangst-Syndrom
und Reizdarm-Syndrom im Vergleich
Bei der Behandlung der somatoformen
Störungen ist ebenfalls die interdisziplinäre Kooperation bedeutend. Eine psychosomatische oder psychiatrische Evaluation ist immer sinnvoll. Jedoch nicht
jeder Patient mit somatoformen Störungen braucht eine fachpsychotherapeutische Behandlung. Beim Reizdarm-Syndrom bedürfen nur die 20% der symptomschweren und chronisch verlaufenden Fälle einer fachspezifischen Behandlung durch einen Psychosomatiker. Beim
Großteil der Patienten führt die internistische Diagnostik und ggf. eine symptomorientierte Therapie zu einer wesentlichen Symptombesserung. Anders ist die
Lage bei denjenigen somatoformen Störungen, die Angstäquivalente darstellen.
Sie sind in hohem Maße mit anderen
Angststörungen oder psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen assoziiert.
Dies ist überwiegend bei den HerzangstSyndromen und beim Hyperventilationssyndrom der Fall. Hier genügen die Ausschlussdiagnostik (kein Organbefund)
und symptomorientierte Therapie (z. B.
Betablocker) meist nicht für eine Symptomremission.
Bei Patienten mit somatoformen Störungen, die hochgradig mit Todesangst oder
anderen Angststörungen assoziiert sind,
ist eine frühzeitige Vorstellung bei einem
Psychosomatiker sinnvoll, da sich hier
ohne spezifische Behandlung das Krankheitsbild meist verschlechtert und einen
chronischen Verlauf nimmt. Eine gute
Kooperation von Internisten und Psychosomatikern kann hier der Garant dafür sein, dass eine adäquate Behandlung
erfolgt, die nicht nur dem Patienten hilft,
sondern auch die verheerenden Spätfolgen im Sinne einer Sekundärprävention
verhindert.
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Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. H. Csef
Medizinische Poliklinik
Arbeitsbereiches Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie
Universität Würzburg
Klinikstraße 6–8
97070 Würzburg
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