Facts Strahlentherapie und Sozialdienst

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Facts Radioonkologie am LKH Feldkirch
Die Strahlentherapie ist am Landeskrankenhaus Feldkirch untergebracht und ist für die
Versorgung des ganzen Landes zuständig.
Die Abteilung für Radioonkologie- Strahlentherapie unterteilt sich in den Ambulanzbereich
(Hier werden die Bestrahlungen und Kontrollen, die Simulation und Planung vorgenommen.
Auch das Sekretariat ist hier untergebracht) und die Bettenstation im Mitteltrakt mit 15
Betten.
Optimierung der Wirkung der Strahlentherapie

Der Effekt der Strahlentherapie hängt von der Höhe der Strahlendosis, von der
Menge der Tumorzellen (Größe des Tumors) und von ihrer Empfindlichkeit auf die
Bestrahlung ab. Zur Bestrahlungsplanung kommen moderne bildgebenden Verfahren
wie die Computertomographie zum Einsatz. Dadurch kann die Bestrahlung auf das
eigentliche Ziel eingegrenzt – und die Dosis zielgerecht erhöht werden. Individuelle
Abschirmungen ermöglichen zudem auch eine Reduktion von Bestrahlungsfeldern.
Dies erfordert für die wiederholte Bestrahlung eine exakt reproduzierbare Lagerung
des Patienten z.B. durch Masken oder andere individuelle Lagerungshilfen.

Die Anzahl der Tumorzellen kann entweder durch eine Operation oder eine
vorangegangene Chemotherapie reduziert werden. Durch eine Kombination von
Chemotherapie und Strahlentherapie erhöht sich die Effektivität der Radiotherapie.
Diese Methode hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Die Abteilung ist für ihre Aufgaben wie folgt ausgerüstet:
Mitarbeiter:
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Prof. Dr. W. Rhomberg als Abteilungsleiter sowie
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4 Oberärzte und 1 Turnusarzt bilden die ärztliche Mannschaft.
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8 RTA teilen sich 7 Stellen.
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Dazu kommen 4 Schwestern (2,5 Stellen) in der Ambulanz sowie 9 Planstellen auf
der Bettenstation und zwei Sekretärinnen ( 1,5 Stellen)
Apparative Ausstattung:
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2 Linearbeschleuniger
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1 Simulator
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Bestrahlungsplanung: modernes System ( Xio) der Firma CMS
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Eigenes Planungs CT: ( Ca ¾ aller Patienten erhalten eine CT gestützte 3
dimensionale Bestrahlungsplanung.)
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Brachytherapie: Mikroselektron der Fa Nukletron
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Die Strahlentherapie ist über PACS mit dem ZRI und über PATIDOK mit den übrigen
Abteilungen vernetzt.
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Für die Anfertigung individueller Lagerungshilfen und Bleiabsorbern ist eine Werkstatt
eingerichtet.
Leistungen in der Strahlentherapie
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Zuweisungen: ca. 650 neue Patienten/Jahr, dazu kommen etwa 100
Wiederzugänge.
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Jährlich werden etwa 53000 Felder bestrahlt , entsprechend 3,3 Felder / Patient.
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Jeden Tag werden im Schnitt 80 Patienten an den beiden Beschleunigern behandelt
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Dazu kommen ca. 700 Bestrahlungen von Blutkonserven / Jahr
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Am Simulator werden ca. 1600 Simulationen und Einstellungen jährlich
vorgenommen und 130 Masken angefertigt.
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Für die Dokumentation der Bestrahlung verbrauchen wir jährlich ca. 4000 Filme
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Jährlich werden etwa 120 Brachytherapie Applikationen vorgenommen - die Tendenz
deutlich steigend
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Zur Bestrahlung kommt noch die Betreuung der Patienten in unserer onkologischen
Ambulanz: Insgesamt führen wir etwa 3700 Nachsorgeuntersuchungen jährlich
durch.
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Auf der onkologischen Bettenstation erhalten Patienten die Chemotherapien im
Rahmen der Kombinationsbehandlungen. Es werden aber auch Patienten, die einen
langen Anreiseweg haben während der Strahlentherapie stationär behandelt. Einen
großen Anteil machen die Patienten aus, die aufgrund ihres fortgeschrittenen
Leidens zur Behandlung ihrer Symptome wie Schmerzen etc einer stationären
Betreuung bedürfen.
Beispiele für die Wirksamkeit der Strahlentherapie:
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Gebärmutterhalskrebs: bei kleinen Tumoren gleiche Ergebnisse wie die Operation,
bei fortgeschrittenen Tumoren ist die Bestrahlung überlegen.

Analkarzinom ( Krebs am After) Bestrahlung zusammen mit Chemotherapie
ermöglicht es 85% der Geheilten einen funktionsfähigen Schließmuskel zu behalten.

Prostatakrebs: gerade beim älteren Mann eine gute Alternative zur radikalen
Operation. Ist die Operation nicht im Gesunden erfolgt, kann eine zusätzliche
Bestrahlung die Heilungschancen erhöhen.
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Speiseröhrenkrebs: Kleine Tumore sind durch alleinige Strahlentherapie heilbar. Bei
nicht oder grenzwertig operierbaren Tumoren ist die kombinierte Strahlen - und
Chemotherapie die Behandlung der Wahl
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Hauttumore gerade im Gesicht ist die Strahlentherapie eine sehr gute Alternative zur
Operation, weil sie bei gleichem Ergebnis Defektbildungen vermeidet.
Facts Sozialdienst am LKH Feldkirch
Beschwerdestelle

Wahrnehmung der Rechte und Interessen von Patienten

Information und Auskunft über die Einrichtung

Behandlung von Beschwerden, Entgegennahme von Anregungen, Wünschen etc.
Sozialdienst

Beratung über finanzielle Hilfen und Zuschüsse

Organisation häuslicher Betreuung

Beantragung von Pflegegeld, Hilfsmittel
Psychotherapie

Psychotherapeutische Patienten- und Angehörigenbetreuung bei:

Erschöpfungszuständen

Suchterkrankungen

besonders belastenden Erkrankungen und längeren Spitalsaufenthalten
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