Präsentation zum Stadtteilmarketing

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Evaluierungsergebnisse für das Stadtteilmarketing Hemelingen
Marianne Grewe-Wacker, Dr. Melanie Seiderer
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Stadtteilmarketing- und –managementinitiativen in
Bremen
Die Förderung von City- und Stadtteilmarketing- und –managementinitiativen in Bremen erfolgt bereits
über mehrere Jahre und hat schwerpunktmäßig zwei wirtschaftsstrukturpolitisch unterschiedliche
Ausrichtungen:

Die Stärkung der Initiativen in der Bremer Innenstadt sowie in Vegesack dienen der Stärkung
und dem Ausbau der ober- bzw. mittelzentralen Zentrenfunktion.

Die Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vor Ort und die Stärkung des inneren
Zusammenhalts sind die zentralen wirtschaftsstrukturpolitschen Ziele der Förderung des
Stadtteilmarketings in den Stadtteilen.
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Stadtteilmarketing- und –managementinitiativen in
Bremen
Zur Überprüfung, ob für bestimmte Stadtteile ein Stadtteilmarketing aus
wirtschaftsstruktureller Sicht gefördert werden soll oder nicht, hat das Wirtschaftsressort
ein Kriterienraster entwickelt. Anforderungen sind demnach:
1.) Einstufung nach Zentrenkonzept / Einzelhandelsfunktion / Monitoring Soziale Stadt /
Bedeutung des Zentrums
2.) Flankierung / Unterstützung durch Wirtschaftsstrukturprogramme
3.) & 4.) Beitrag zur Umsetzung von aktuellen Programmen des Wirtschaftsressorts /
Tourismusprogramm/ Trägerstruktur / Vernetzungsgrad
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Stadtteilmarketing- und –managementinitiativen in
Bremen
Zuschüsse an City- und Stadtteilinitiativen in Bremen 1994 bis 2010
600.000
500.000
Euro
400.000
Cityinitiative
Vegesack Marketing
Gröpelinger Marketing
Kultur vor Ort
IGViertel
WIR Neustadt
WIR Hemelingen
300.000
200.000
100.000
WIR Hemelingen
IGViertel
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2010
Cityinitiative
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2002
Gröpelinger Marketing
2003
Jahr
2001
2000
1999
1998
1997
1996
1995
1994
0
Anlass der Evaluation/Deputationsbeschluss vom
09. Februar 2011
Die Entscheidung über eine weitere Finanzierung der City- und Stadtteilmarketing- und managementinitiativen in Bremen soll auf Grundlage einer umfassenden Bewertung der
Maßnahmen bezüglich ihrer wirtschaftsstrukturellen Wirkungen erfolgen.
Dabei sollen die Subsidarität, die weitere Steigerung der Eigenbeträge sowie der Einsatz
von Drittmitteln aus geeigneten anderwertigen Förderprogrammen untersucht werden.
Ein Hintergrund: angespannte Haushaltslage, speziell konsumtive Mittel
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Evaluationsdesign
Grundlage zur Auswahl der Methodik
 Auf Grundlage der Arbeitshilfe der Senatorin für Finanzen hausinterne Evaluierung
durch das Förderreferat
 Einsetzung einer hausinternen Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus dem
Strategiereferat
 Abstimmung des Evaluierungsdesign mit der Hausspitze und den Initiativen
 60-köpfiges Expertengremium mit Akteuren aus den Stadtteilen, der Verwaltung und
der Wissenschaft
Rahmen der Evaluierung
 Aufgrund der Datenlage und der zeitlichen Verschiebung der Wirkungsgenese
wurde als Evaluierungszeitraum die Jahre 2004-2010 festgelegt.
 Die Evaluierungsfragen bezogen sich auf die Netzwerkarbeit in den Stadtteilen, die
Leistungen zur Verbesserung von Identität und/oder Image sowie die Maßnahmen
und Wirkungen zum Marketing.
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Arbeitsschritte
 Auswertung der vorliegenden Akten und Fachliteratur
 Bewertung der Entwicklung des Stadtteil(-zentrums) durch Auswertung von Daten des
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StaLa und vorliegenden Berichten
Erstellung eines Factsheets durch die Geschäftsführer der Initiativen
Ermittlung der wirtschaftsstrukturellen Wirkungen durch je einer Bilanzkonferenz unter
Einbeziehung von lokalen, externen und verwaltungsinternen Experten
Ermittlung der Potenziale für neue Finanzierungsoptionen auf einer Zukunftswerkstatt
Ergänzende, vertiefte Experteninterviews
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Bilanzkonferenz
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Je Stadtteil eine Bilanzkonferenz mit speziell zusammengestellten
Expertengremium, das Unterlagen zum Stadtteil und zur Initiative durch Ref. 11
erhalten hat.
(Zusammensetzung: Geschäftsführer der Initiative, Vorstandsmitglied, Ortsamtleiter,
Beiratsvertreter, Quartiersmanager, Gewerbetreibender, Vertreter des StaLa, der
EFRE-Verwaltungsbehörde, Referat für Stadtumbau (SUBV), Förderreferat,
Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Uni Bremen, Institut für Stadt- und
Regionalmanagement, prognos AG)
Initiativen stellen ihren Aufbau, ihre Entwicklung und ihre Schlüsselprojekte in einer
Präsentation vor. Anschließend folgte eine moderierte Diskussionsphase.
Abschließend haben alle Experten – ausgenommen Geschäftsführer der Initiative,
Vorstandsmitglied und Ref. 11 – einen Fragebogen zu den Evaluierungsfragen
ausgefüllt.
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Zukunftswerkstatt (Programm)
Block A: Inhaltliche Anforderungen und Erwartungen
09.00-09.10 Begrüßung (Dr. Dirk Kühling, SWAH)
09.10-09.30 Einführung/Zwischenergebnisse: Evaluierung der Stadtteilinitiativen (Dr. Melanie Hoffarth, SWAH)
09.30-10.00 Inhaltliche Anforderungen und mögliche Erwartungen an die Stadtteilinitiativen in der Zukunft mit
Beispielen/Erfahrungen aus anderen Regionen (Prof. Dr. Joachim Vossen, Institut für Regional- und
Stadtmanagement)
10.00-11.00 Workshopphase (Moderation: Holger Bornemann, prognos AG)
11.00-11.15 Pause
Block B: Mögliche zukünftige Finanzierungsquellen (Schwerpunkt: EU- und nationale Programme)
11.15-11.45 Ansatzpunkte zur Förderung durch die EU ab 2014 (Maike Frese, Freie Hansestadt Bremen,
Landesvertretung in Brüssel)
11.45-12.15 Mögliche Anknüpfungspunkte in der Städtebauförderung (Annette Jüngst, SUBV)
12.15-13.00 Mittagspause
Block B: Mögliche zukünftige Finanzierungsquellen (Schwerpunkt: lokale Finanzierungsansätze)
13.00-13.30 Fundraising und Sponsoring – Erfahrungen aus der Arbeit des BCSDs (Michael Gerber, 1. Vorsitzender
des BCSDs)
13.30-14.00 Alternative Finanzierungsquellen/Optionen zur Verstetigung (Dr. Sebastian Elbe, SPRINT –
wissenschaftliche Politikberatun)
14.00-14.10 City Tax (Dr. Christel Lübben, SWAH)
14.10-14.20 BID (Jens Oldenburg, SWAH)
14.20-15.00 Workshopphase (Moderation: Holger Bornemann, prognos AG)
15.00-15.15 Ausblick (Dr. Dirk Kühling, SWAH)
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Ergebnisse für Hemelingen: Netzwerke
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Ergebnisse für Hemelingen: Netzwerke
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Das SMH hat sich gut in den bestehenden lokalen Netzwerk- und
Kooperationsstrukturen eingebracht. Allerdings bewerten einige Experten diesen
Bereich im mittleren und schlechten Notenspektrum. Der Aufbau neuer Netzwerkund Kooperationsstrukturen scheint besser gelungen zu sein.
Die Wirkungen der Netzwerkarbeit sind als gut bis befriedigend bewertet worden.
Zwei der zehn Experten bewerten sie als ausreichend. Es sind gemeinsame
Maßnahmen initiiert worden. Der Zusammenhalt und die Kooperationsbereitschaft
scheinen noch nicht deutlich besser geworden zu sein.
Das Netzwerk steht noch zu stark für sich und ist bei Kooperationen auf das Thema
Einzelhandel fokussiert. Es besteht die Gefahr, dass die Maßnahmen verpuffen, weil
sie nicht zum aktiven Mitmachen einer breiten Bevölkerung angelegt sind und keine
Aufmerksamkeit über den eigenen Stadtteil hinaus erreicht haben.
Ein Zurückziehen des SMH aus den Netzwerken hätte große Nachteile für
Hemelingen, damit würde die Basis für Kooperationen zwischen den Ortsteilen
wegfallen. Wünschenswert sind mehr Integrationsanstrengungen durch und mit den
Bürgern.
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Ergebnisse für Hemelingen: Identität
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Ergebnisse für Hemelingen: Identität
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Hinsichtlich der Anlage ist es kritisch zu sehen, dass versucht werden muss, die fünf
relativ autonomen Ortsteile als Ganzes zu vermarkten. Dies führt nur bedingt zu
Wirkungen bei der Verbesserung der lokalen Wirtschaftsstruktur. Die Identitätsverbesserung bezogen auf den Gesamtstadtteil ist gut in die Arbeit aufgenommen
und implementiert worden. Insbesondere die Stadtteilstiftung aber auch die
herausgegebene Stadtteilbriefmarke sowie die Gewerbeschau tragen viel zur
Identitätsverbesserung bei.
Die Maßnahmen zeigen erste Wirkungen bei den Gewerbetreibenden und teilweise
bei der Bevölkerung. Diese gilt es vor allem auch außerhalb des lokalen
Einzelhandels zu verfestigen.
Auf eine Veränderung haben die Maßnahmen bisher nicht hingewirkt. Es wurde der
Halt des Status-Quo erreicht.
Die Bürger vor Ort können z. B. während der Gewerbeschau Firmen, Gewerbe,
kennenlernen und leichter in Kontakt kommen.
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Ergebnisse für Hemelingen: Identität
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Die bisherigen Maßnahmen sind in den Augen des Gremiums austauschbar, die
nicht an der bestehenden Identität des Stadtteils ansetzen. Auch für diesen Bereich
wäre eine Strategieausarbeitung der Meinung der Experten nach sehr sinnvoll. Das
Maßnahmenportfolio greift zu kurz, um signifikante Effekte zu erzeugen. Insofern ist
das Ziel schwierig zu erreichen. Es bedürfte eines umfassenden Ansatz es zur
Förderung der lokalen Ökonomie um diesem Ziel näher zu kommen. Identitätsstiftung
ist ein einziger Baustein.
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Ergebnisse für Hemelingen: „Binnenmarketing“
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Ergebnisse für Hemelingen: „Binnenmarketing“
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Das Ziel „Binnenmarketing“ wurde gut in die Arbeit von SMH aufgenommen und
umgesetzt. Lob bezog sich auf die Erfolge die Ortsteile miteinander stärker zu
vernetzen, gefordert wurden mehr Strategie, Leitbild, mehr Freude und Kreativität.
Etwas schlechter, aber immer noch im guten bis befriedigenden Bereich sind die
Benotungen zu den Wirkungen der Marketingmaßnahmen auf die ansässige KMU.
Die lokale Identität auf den Gesamtstadtteil bezogen ist erheblich gestärkt worden
und so das Umfeld für den Einzelhandel stabilisiert worden.
Kritisiert wurde wieder, dass die Maßnahmen auch an anderen Orten hätten
stattfinden können und nicht spezifisch Hemelinger Potentiale genutzt hätten.
Die Formate könnten insgesamt etwas lebensfroher und kreativer sind. Ebenso
erscheint eine Erweiterung des Themenspektrums über den Einzelhandel hinaus als
sehr notwendig.
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Gesamtfazit für Hemelingen
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Das Stadtteilmarketing ist aus den Sanierungsarbeiten im Ortsteil Hemelingen
hervorgegangen und war bis 2008 auf den Ortsteil bezogen. Ab 2009 erfolgte auf
Grund der EFRE-Förderbedingungen eine Ausdehnung auf den gesamten Stadtteil.
Die Arbeiten wurden thematisch auf den Einzelhandel und die Vernetzung der
Ortsteile beschränkt.
Für den Einzelhandel können geringe positive Wirkungen im Jahr 2010 festgestellt
werden, die sich tw. auf Grund der geringen Zeitspanne und der fehlenden
Neujustierung des Handlungskonzepts erklären lassen.
Für die zukünftige Arbeit des Stadtteilmarketings wird die Erarbeitung eines neuen
Handlungskonzepts mit einem weiteren thematischen Baustein vorgeschlagen, da
das Thema Einzelhandel für die Identitätssteigerung im Stadtteil nicht ausreichend
ist. Denkbar wäre über neue Netzwerkpartner neue Themen und gegebenenfalls
auch neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.
Der Trägerverein WIR Hemelinger e.V. ist vorrangig auf den Ortsteil Hemelingen
ausgerichtet und ist nur sehr bedingt als Trägerverein für ein Marketing für den
gesamten Stadtteil geeignet.
Das Stadtteilmarketing hat erheblichen Anteil am Aufbau der Stadtteilstiftung, deren
Stiftungskapital u. a. durch Hemelinger Unternehmen bereit gestellt wurde. Sie
unterstützt vor allem soziale Projekte im Stadtteil.
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Finanzierungsoptionen aus Bundes- und EUProgrammen
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Aufgrund der festgelegten Gebietskulisse im Programm „Soziale Stadt“ kann eine
Förderung aus diesem Programm für die Gröpelinger Initiativen „Gröpelinger
Marketing“ und „Kultur Vor Ort“ erfolgen. Das Programm bietet auch die Möglichkeit,
die Initiativen über einen Zeitraum von sieben Jahren zu finanzieren.
Das Programm EFRE 2007-2013 bietet generell die Möglichkeit die Initiativen in den
Stadtteilen Gröpelingen, Hemelingen und Neustadt bis 2015 zu finanzieren. Hier ist
die angespannte Situation im konsumtiven Haushalt zu beachten sowie die
Möglichkeit EFRE-Projekte im Jahr 2015 vor dem Hintergrund des
Programmabschlusses durchzuführen.
Weitere Projektfinanzierungsansätze bieten die Programme ESF 2007-2013 sowie
für die Neustadt das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.
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Erhöhung der Eigenmittel (Vorschläge)
 Einbeziehung von Gewerbetreibenden durch maßgeschneiderte Ansprachen und

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spezielle Mitgliedschaften, z. B. privilegierte Partnerschaften
Einbeziehung von Immobilieneigentümern
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
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Zentrale Ergebnisse
Alle Initiativen haben (sehr) gute Ergebnisse und Wirkungen vorzuweisen. Einen
besonderen Mehrwert haben Initiativen in der Bremer Innenstadt, in Vegesack und
Gröpelingen als wichtiger Bestandteil des Standortmarketings Bremens. Die Initiativen in
Gröpelingen, Hemelingen und in der Neustadt haben einen großen Mehrwert in der
Verbesserung der Lebensqualität und haben so Einfluss auf einen wichtigen weichen
Standortfaktor der Stadt, der sich indirekt auf die Wirtschaftsstruktur auswirkt.
Für die Neustadt und Hemelingen sind die Ergebnisse vergleichbar schlechter als zu
anderen Initiativen. die Experten führen dies auf die geringe Zeitspanne zwischen
Entstehung/Ausweitung und Evaluierungszeitpunkt sowie auf das sehr geringe Budget
zurück. Durch die Ausrichtung verschiedener Feste haben beide Initiativen einen
positiven Einfluß auf die Lebensqualität im Stadtteil und somit auf einen wichtigen
weichen Standortfaktor.
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Zentrale Ergebnisse
Die Stadtteilinitiativen und Vegesack weisen darauf hin, dass sie kaum in der Lage sind,
aufgrund der teilweise sehr schlechten (sozio-) ökonomischen Situation in ihrem Stadtteil
über höhere Mitgliedsbeiträge ihre Eigenmittel so deutlich zu erhöhen, dass sie auf die
finanzielle Unterstützung seitens der Freien Hansestadt Bremen verzichten könnten.
Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass die Initiativen einen mehrjährigen Finanzrahmen
benötigen, der verlässlich ist und die Grundlage für die mittelfristige Bindung von anderen
Geldgebern z. B. Sponsoren im Stadtteil darstellt. In den letzten Jahren konnten viele
Initiativen mehr Eigenmittel als in der Jahresplanung anvisiert einwerben.
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