Haubenmuffe SCM

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Haubenmuffe SCM
Ausschreibungstext
Schrumpf-Haubenmuffe SCM
Ausschreibungstext
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Anforderungen...............................................................................................3
2. Abschlusskapazität ............................................................................................................3
3. Detaillierte Spezifikationen ...............................................................................................4
3.1 Anforderungen an Design und Konstruktion der Haubenmuffe ...............................4
3.2 Funktionale Anforderungen an die Haubenmuffe ......................................................4
3.3 Abmessungen der Haubenmuffe ..................................................................................4
4. Funktionseinheiten ............................................................................................................5
4.1 Spleisseinheit ...................................................................................................................5
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Schrumpf-Haubenmuffe SCM
Ausschreibungstext
1. Allgemeine Anforderungen
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Die Haubenmuffe SCM bietet Anschlusspunkte für das Führen von Glasfaserverbindungen.
Die Haubenmuffe SCM dient als zentralisierter Abschluss- und Verteilerpunkt für LWLKabel.
Das Design der Muffe ist auf ein modular einsetzbares Fasermanagementsystem
ausgerichtet, das eine hohe Faserdichte, hohe Fasersicherheit, einfache Handhabung und
effiziente Unterhaltstechnik in sich vereint.
Die Abschlusskapazität wird durch ein Kassettensystem gewährleistet, das ein Führen von
nicht mehr als 24 Fasern pro Single-Element-Kassette erlaubt (min. 24 SchrumpfSpleissschütze oder min. 24 Crimp-Spleisschütze [ANT]), 6 bis 12 Fasern pro SingleCircuit-Kassette (min. 6 Schrumpf-Spleissschütze oder min. 6 Sandwich-Spleisschütze
[ANT]) oder max. 2:32 Splittungen pro Splitter-Kassette (min. 2 Schrumpf-Spleissschütze
oder min. 2 Sandwich-Spleisschütze [ANT]).
Das Fasermanagement erlaubt den kreuzungsfreien Faserseitenwechsel von links nach
rechts und umgekehrt, wie auch von hinten nach vorne und umgekehrt.
Der Muffenkörper ist erweiterbar für 144 Fasern bis auf 1152, realisierbar mittels
Aufrastmechanismen und freitragenden SCM Kassettenträger.
Die Muffe ermöglicht Bündeladerkabel-Aufteilungen mittels Führungskamm mit
zweiteiligem Befestigungsschutz.
Ein minimaler Biegradius von 40mm für Fasern wird im gesamten Kassettensystem
garantiert eingehalten.
Die SCM Kassetten können mittels Einrastclips mit einem numerischen und farb-codierten
System der Teilnehmeridentifikation versehen werden.
Die Kabel-Zugentlastungen sind einzel montierbar, und eine Kabel-Zugentlastung erfasst
Kabelmantel, Zentralelement und Kevlargarn, falls vorhanden.
Die Überlängenkassette wird mit den Spleisskassetten auf derselben Seite eingesetzt.
Die Überlängenkassette kann an einer oder an beiden Seiten des SCM eingesetzt werden.
Die Überlängenkassette kann mittels Einrastmechanismus in verschiedenen Positionen auf
dem SCM fixiert werden, je nach Bündelader-Überlängen.
Die Kassettenträger sind stapelbar und können zur Erweiterung mehrere SCM Kassetten
(Single Element, Single Circuit und Splitter-Kassetten) aufnehmen.
Die Kassettenträger wie auch die Kassetten sind in verschiedenen Plattformen einsetzbar,
wie zum Beispiel ODF, Strassencabine, Aussengehäuse etc.
2. Abschlusskapazität
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Mit Bezug auf die Abschlusskapazität werden die Haubenmuffen in zwei Hauptgruppen
unterteilt:
Bis zu 144 Glasfaserabschlüssen pro Haubenmuffe mit kleiner Haube und
Bündeladeraufnahme
Bis zu 288 Glasfaserabschlüssen pro Haubenmuffe mit kleiner Haube ohne
Bündeladeraufnahme
Bis zu 576 Glasfaserabschlüssen pro Haubenmuffe mit mittelgrosser Haube
Bis zu 1152 Glasfaserabschlüssen pro Haubenmuffen mit grosser Haube
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Schrumpf-Haubenmuffe SCM
Ausschreibungstext
3. Detaillierte Spezifikationen
3.1 Anforderungen an Design und Konstruktion der Haubenmuffe
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Die Haubenmuffe ist abschliessbar und/oder plombierbar. Sie ist geeignet für Minikabel –
Bündeladerkonstruktion, für Blow-in-Anwendungen, inkl. Röhrchenabschluss mit
Gasblockern.
Die Haubenmuffe entspricht der Norm DIN EN 50411-2-4-B-D-H-SC/SE – bis zu 1152
Fasern (grosse Haube) und bis zu 576 Fasern (mittelgrosse Haube).
Der Muffe ist in Umgebungstemperaturen von -20°C bis zu 60°C einsetzbar.
Alle Komponenten sind so konstruiert, dass ein minimaler Biegeradius der Glasfasern von
mind. 40mm nie unterschritten wird.
Die Bauweise der Haubenmuffen bietet die Möglichkeit, Überlängen von Kabeln abzulegen,
in Entsprechung des minimalen Biegeradius der Glasfasern und zur Sicherstellung, dass
die Signalübertragung auf aktiven Installationen nicht durch nachträgliche Erweiterungen
beeinträchtigt wird.
Alle Metalleile sind korrosionsbeständig.
Die Haubenmuffe besteht aus mindestens vier Teilen:
- Muffenkörper mit Kassettenträger
- Haube
- Spannring
- Dichtring
3.2 Funktionale Anforderungen an die Haubenmuffe
Das Testen soll gemäss folgender Eckpunkte durchgeführt werden:
Farbe
Material Haube
Material Muffenkörper
Material Spannring
schwarz
Polypropylen
Polyethylen
glasfaserverstärktes Polyamid
3.3 Abmessungen der Haubenmuffe
Abmessungen: Höhe x Durchmesser (inklusive Muffenkörper und Befestigung)
Haubenmuffe small Backbone
Aussendurchmesser: 496x330 mm
Haubenmuffe small FTTX 12
Aussendurchmesser: 616x330 mm
Haubenmuffe small FTTX 24
Aussendurchmesser: 616x330 mm
Haubenmuffe small FTTX 48
Aussendurchmesser: 616x330 mm
Haubenmuffe medium Backbone
Aussendurchmesser: 670x330 mm
Haubenmuffe medium FTTX 12
Aussendurchmesser: 790x330 mm
Haubenmuffe medium FTTX 24
Aussendurchmesser: 790x330 mm
Haubenmuffe medium FTTX 48
Aussendurchmesser: 790x330 mm
Haubenmuffe Large Backbone
Aussendurchmesser: 826x330 mm
Haubenmuffe large FTTX 12
Aussendurchmesser: 946x330 mm
Haubenmuffe large FTTX 24
Aussendurchmesser: 946x330 mm
Haubenmuffe large FTTX 48
Aussendurchmesser: 946x330 mm
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Schrumpf-Haubenmuffe SCM
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4. Funktionseinheiten
4.1 Spleisseinheit
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Die Konstruktion und die Anordnung der Spleissvorrichtung sowie die
Teilnehmererkennung sollen klar und übersichtlich sein, so dass Installations- und
Unterhaltsarbeiten an Kabel einfach und effizient ausgeführt werden können.
Die Kassetten sollen werkzeugfrei (Einrastsystem) in den SCM Träger montiert werden
können, so dass sie in ihrer Position sicher fixiert sind.
Die Beschriftung (Teilnehmererkennung) soll mittels Farbcodierung, Nummerierung und
individueller Beschriftung erfolgen, die bei nachträglichen Änderungen wieder entfernt
werden kann.
Die Abmessungen der Kassette erlauben das Fusionsspleissen, mechanisches Spleissen
oder einen Splitter im Verhältnis von 2:32.
Die Kassette soll maximal 24 individuelle Faserspleisse (Fusion oder mechanisch) oder
mindestens einen Splitter aufnehmen können. Der maximale Biegradius der Fasern soll
40mm nie unterschreiten.
Die Konstruktion der Kassette erlaubt das Ablegen von Faserüberlängen (mind. 1.5 Meter)
für das Nachspleissen.
Die Kassettenkonstruktion stellt ausserdem sicher, dass die Dämpfung nur minimal
ansteigt. Die Konstruktion erlaubt wiederholtes Einführen von Kabeln und das Aufteilen von
Fasern. Im Fall mehrmaliger Kabeleinführung besteht keinerlei Gefahr einer
Faserbeschädigung (diese Schritte sollen in der Installationsanleitung ausführlich
beschrieben sein).
Die Fusionsspleisse sollen durch einen max. 60mm langen Schrumpfspleissschutz
mechanisch geschützt werden.
Die Spleisseinheit soll ohne Schrauben, im Einrastungsprinzip oder einer anderen
geeigneten Montagemethode, werkzeugfrei montiert werden können.
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