Welt der Vakuum-Technologie

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Welt der Vakuum-Technologie
Anwenderbericht
Februar 2014
Vakuum-Schlauchheber von Schmalz optimiert Rohstoff-Handling in Papierfabrik
Tonnenweise fahren Gabelstapler Paletten mit schweren Säcken in die Werkshallen der
Papierfabrik Koehler Kehl GmbH in Kehl am Rhein. Das Rohmaterial muss kommissioniert
und dann an die Papiermaschinen transportiert werden. Früher erfolgte dies von Hand und
unter hoher körperlicher Belastung der Mitarbeiter. Seit kurzem leistet eine Neuheit der
J. Schmalz GmbH Abhilfe: Der Vakuum-Schlauchheber JumboFlex 50 sorgt für einen
schnelleren Materialumschlag und entlastet die Mitarbeiter.
Die Ursprünge der Koehler Papierfabrik liegen im frühen 19. Jahrhundert im badischen Oberkirch. Otto
Koehler legte mit dem Erwerb einer Papiermühle den Grundstein für das heutige Weltunternehmen. Heute
produziert die Papierfabrik August Koehler SE eine Vielzahl an Papiersorten und ist Weltmarktführer bei
Thermopapieren, die zu Kassenrollen oder Selbstklebe-Etiketten weiterverarbeitet werden. Europaweit
Nummer eins ist Koehler bei Selbstdurchschreibepapieren. An vier Standorten erwirtschaftet die Gruppe
einen Jahresumsatz von 725 Millionen Euro und setzt jährlich über 500.000 Tonnen Papier ab. Damit gehört
Koehler zu den wenigen unabhängigen deutschen Unternehmen in der Papierindustrie. Über 1.700
Mitarbeiter stellen die Papiere an hochmodernen Produktionsanlagen her.
Im Zweigwerk in Kehl am Rhein, der Koehler Kehl GmbH, werden auf leistungsfähigen Maschinen
Thermopapiere, Selbstdurchschreibepapiere und Dekorpapiere produziert. Kunden sind Druckereien,
Imprägnier- und Lackierbetriebe, Großhändler sowie namhafte Möbel- und Küchenhersteller. Um die Papiere
einzufärben – etwa im Dekorbereich – sind spezielle Pigmente notwendig, die auf Basis von Eisenoxid
gewonnen werden. Dieses Rohmaterial wird tonnenweise in schweren Säcken angeliefert und muss schnell
kommissioniert und dann weiter an die Maschinen transportiert werden. Früher wurde das Material teils unter
erheblicher Belastung der Mitarbeiter von Hand umkommissioniert und palettiert. Anschließend wurden die
Säcke in den Produktionsbereich gefahren und dort wieder von Hand abgeladen. Bereits seit 2005 hat
Koehler in Kehl einen Vakuum-Schlauchheber JumboSprint 45 von Schmalz im Einsatz, der das Handling
der Säcke spürbar schneller macht und die Gesundheit der Mitarbeiter schont.
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Durch die deutliche Produktionserweiterung und die gestiegene Papiervielfalt gelangte das Modell aber an
seine Kapazitätsgrenzen. Die Folge: Koehler-Mitarbeiter mussten erneut Hand anlegen, um den
Mehraufwand zu bewältigen. Eine interne Analyse ergab, dass sich eine automatisierte Anlage in diesem
Produktionsbereich nicht rechnet. Also machten sich die Papierexperten auf die Suche nach einer
geeigneten Handhabungslösung, um die Werker dauerhaft zu entlasten. Konkrete Anfragen wurden an zwei
Unternehmen gestellt, darunter die J. Schmalz GmbH, deren Schlauchheber bereits im Praxiseinsatz
überzeugt hatte. Nur die Vakuum-Spezialisten konnten eine Lösung anbieten, die auch unter rauen
Bedingungen zuverlässig und sicher funktioniert. Schließlich arbeiten die Geräte bei Koehler in Umgebungen
mit hoher Staubbelastung und beträchtlichem Verschmutzungsgrad.
Bereits kurze Zeit später führten Systemberater der J. Schmalz GmbH vor Ort Hebeversuche mit
Mustersäcken durch. Die Zusammenarbeit verlief aus Sicht von Koehler reibungslos und das Testverfahren
unter Realbedingungen samt Ergebnis überzeugten. Ende 2011 wurde schließlich ein weiterer VakuumSchlauchheber vom Typ JumboFlex 35 in der bestehenden Krananlage installiert und war seither erfolgreich
im Einsatz.
Nahezu zeitgleich reifte bei Schmalz der Gedanke, die Produktreihe JumboFlex aufgrund der gestiegenen
Marktnachfrage nach oben zu erweitern: Die Idee für den JumboFlex 50 mit Einhand-Bedienung und einer
Traglast bis 50 Kilogramm war geboren. Im Zuge der Entwicklung des neuen Hebers ging Schmalz auf die
Koehler Kehl GmbH zu. Aus Sicht des Vakuum-Spezialisten waren die Papierexperten der ideale Kandidat,
um die Innovation in intensiven Feldtests und rauer Umgebung zu prüfen. Im März 2013 erhielt Koehler
einen ersten Prototypen zum Einsatz im Produktionsalltag. Die Zusammenarbeit zwischen beiden
Unternehmen war in dieser Zeit sehr intensiv. Erkenntnisse aus den Feldtests flossen sogar in die
Produktgestaltung ein. So wurde beispielsweise die Haptik des Bedienelements auf Grund der
Praxiserfahrungen noch einmal verbessert. Wenige Monate später installierte Schmalz bereits ein
serienreifes Produkt, das die Mitarbeiter vollends überzeugte.
Der JumboFlex 50 handhabt kleine bis mittlere Lasten besonders schnell und ergonomisch. Das
griffgünstige Bedienelement ist intuitiv und einfach mit nur einer Hand bedienbar. Je nach Präferenz des
Mitarbeiters ist Ein- oder Zweifingersteuerung sowie Rechts- oder Linkshandbedienung möglich.
Unterschiedliche und schnell wechselbare Sauggreifer eröffnen ein breites Einsatzspektrum. Für die
kraftvolle und sichere Handhabung von Säcken eignet sich der Rundsauggreifer mit spezieller Schürze zum
Abdichten der Werkstücke. Die Hubgeschwindigkeit lässt sich je nach Praxisanforderung und Arbeitsanfall
feinfühlig dosieren. Die optimierte Ergonomie des JumboFlex 50 ermöglicht den Mitarbeitern eine
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rückenfreundliche Arbeitshaltung. Das hält die Umschlagshäufigkeit auf einem dauerhaft hohen Niveau und
reduziert krankheitsbedingte Ausfallzeiten.
Bei der Koehler Kehl GmbH möchte man die Neuentwicklung aus dem Hause Schmalz nicht mehr missen.
Ziel der Verantwortlichen war es, deutliche Produktionserweiterungen und die Zunahme der Produktvielfalt
zu bewältigen. Mit dem JumboFlex 50 ist dies gelungen. „Die Erfahrungen mit dem Vakuum-Schlauchheber
sind durch die Bank sehr gut“, sagt Werkführer Manfred Bähr, zuständig für die zuverlässige RohstoffVersorgung der Papiermaschine 6 im Kehler Werk. Der Einsatz des JumboFlex 50 habe zu einer deutlichen
Produktivitätssteigerung und spürbaren Arbeitserleichterung geführt. „Unsere Mitarbeiter können das
gestiegene Arbeitsaufkommen in kürzerer Zeit erledigen“. Noch wichtiger: Die Arbeit geht laut Manfred Bähr
jetzt leichter von der Hand, weil die Ergonomie verbessert wurde und Belastungen von Rücken und
Gelenken abgenommen haben: „Ohne den JumboFlex 50 hätten wir den hohen Durchsatz nicht fahren
können,“ ist sich Bähr sicher. Und trotz sehr schneller Handhabungsabläufe habe man einen hohen
Sicherheitsstandard erreicht. Die Zusammenarbeit mit Schmalz erfolgte von der Planung bis zur
Realisierung partnerschaftlich und auf Augenhöhe. „Mit der Kooperation waren wir insgesamt sehr
zufrieden“, fasst Bähr zusammen. Und bekundet gleichzeitig das Interesse des Unternehmens, auch in
weiteren Entwicklungsprojekten wieder mit Schmalz zusammenzuarbeiten.
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Bilder
Bild 1:
Der Vakuum-Schlauchheber JumboFlex 50 von Schmalz
verbessert das Handling von schweren Säcken bei der
Papierfabrik Koehler Kehl GmbH – auch in rauer
Umgebung mit hoher Staubbelastung.
Bild 2:
Ergonomie und Funktionalität machen den JumboFlex 50
zu einer effektiven Handhabungslösung. Der
Schlauchheber ist intuitiv und einfach mit nur einer Hand
zu bedienen.
Bild 3:
Der Rundsauggreifer mit Schürze hat in Säcke verpackte
Güter sicher im Griff.
Bilder: J. Schmalz GmbH
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Zum Unternehmen
Schmalz ist der weltweit führende Anbieter in der Automatisierungs-, Handhabungs- und Aufspanntechnik
und bietet Kunden aus zahlreichen Branchen innovative und effiziente Lösungen aus dem Bereich der
Vakuum-Technik. Die Produkte von Schmalz werden in ganz unterschiedlichen Produktionsprozessen
eingesetzt – wie zum Beispiel als Greifer an Roboterarmen in der Karosseriefertigung, in CNCBearbeitungszentren als Aufspannlösung für Möbelteile oder mit einem Bediener bei manuellen
Hebeaufgaben von Kartonagen bis Solarmodulen. Die Kunden schöpfen bei Schmalz entweder aus dem
breiten Komponentenprogramm oder profitieren von einer Komplettlösung, speziell auf ihre Bedürfnisse
angepasst. Dabei setzt Schmalz auf konsequente Kundenorientierung, wegweisende Innovationen,
herausragende Qualität und umfassende Beratungskompetenz. Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz
in Glatten (Schwarzwald) und in 15 Niederlassungen im Ausland rund 800 Mitarbeitende.
30 Jahre Vakuum-Technologie
Seit drei Jahrzehnten ist Schmalz im Geschäftsfeld der Vakuum-Technologie aktiv. Den Einstieg in das neue
Geschäftsfeld markierte 1984 die Entwicklung eines Vakuumtisches. Als Pioniere der Vakuum-Technologie
verfolgen die Schmalz Mitarbeitenden bis heute das Ziel, vorauszudenken und Kunden mit innovativen
Lösungen zu begeistern. Im Fokus steht dabei eine größtmögliche Kundennähe. Diese entsteht durch
eigene, internationale Niederlassungen auf allen wichtigen Märkten der Welt, dazu kommen Handelspartner
in mehr als 40 weiteren Ländern. Das ermöglicht eine persönliche Beratung vor Ort und exzellenten Service.
In den vergangenen 30 Jahren hat sich Schmalz zum Weltmarktführer für Vakuum-Technologie entwickelt –
und die Erfolgsgeschichte soll auch in Zukunft weiter geschrieben werden.
Kontakt für Rückfragen
J. Schmalz GmbH
Marketing Kommunikation
Aacher Str. 29, D-72293 Glatten
Telefon +49 (0)7443 2403-367
Telefax +49 (0)7443 2403-9367
[email protected]
www.schmalz.com
Weitere Pressemitteilungen finden Sie auf unserer Webseite
http://de.schmalz.com/aktuelles/presse/
Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten
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