Zulassungsvoraussetzungen - Pädagogische Hochschule Freiburg

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Aufbau und Zulassung
Inhalte
Berufsperspektiven
Dr. Paed.
Europ. Zertifikat
Lehrangebot
Projekte
Praktikum
Personen
zum Institut EW II
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Herzlich willkommen auf der Webseite der Abteilung
Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule zu
Freiburg im Breisgau.
Seit über 30 Jahren gibt es nun an der Pädagogischen Hochschule Freiburg die
Sozialpädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin der Erziehungswissenschaft.
Von den fast 2000 Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiums unserer
Hochschule hatten ca. 1000 die Studienrichtung Sozialpädagogik
In dieser Studienrichtung geht es um die Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit
(Sozialpädagogik und Sozialarbeit). Diese bezieht sich in der Hauptsache auf
pädagogische und soziale Einrichtungen.
Sozialpädagogik an einer Pädagogischen Hochschule hat aber ihre Aufgaben nicht
nur in der außerschulischen Pädagogik, sondern auch die Schule bedarf heute
zahlreicher Ergänzungen aus der Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Dafür ergibt sich
die ideale Verbindung an der Pädagogischen Hochschule.
Wir hoffen, dass Sie alle für Sie wesentlichen Informationen finden. Für weitere
Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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Aufbau und Zulassung
Aufbau
Pädagogik mit der Studienrichtung Sozialpädagogik kann grundständig oder als
Aufbaustudium studiert werden.
Der grundständige Studiengang hat eine Regelstudienzeit von acht Semestern.
Die Regelstudienzeit des Aufbaustudiengangs beträgt vier Semester.
Grafik
Zulassungsvoraussetzungen
Zulassungsvoraussetzung zum grundständigen Studiengang ist die allgemeine
Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife (Studienberechtigung nur für
bestimmte Fächer und Studiengänge; siehe Hinweise auf dem Zeugnis)
Als Voraussetzungen für das Aufbaustudium in der Studienrichtung Sozialpädagogik
gelten zusätzlich zur allgemeinen bzw. fachgebundenen Hochschulreife entweder
die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt-, Real- oder
Sonderschulen
oder die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien mit Pädagogik
als Hauptfach
oder die Erste und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt
oder ein anderer berufsqualifizierender Abschluss mit Fachprüfung in
Pädagogik in einem Studiengang an einer wissenschaftlichen Hochschule,
Fachhochschule oder Berufsakademie.
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Inhalte
Fächer
 Allgemeine Erziehungswissenschaft (Erziehungswissenschaft I)
Gesellschaftliche Voraussetzungen von Erziehung und Bildung - Geschichte der
Pädagogik - Philosophische Grundlagen von Erziehung und Bildung Pädagogische Anthropologie - Wissenschaftstheoretische Grundlagen der
Erziehungswissenschaft - Forschungsmethoden der Erziehungswissenschaft –
Bildungstheorie - Allgemeine Didaktik - Institutionen der Erziehung und Bildung Bildungspolitik und Bildungsplanung
 Sozialpädagogik (Erziehungswissenschaft II)
Geschichte, Theorie und Forschung der Sozialen Arbeit (Sozialpädagogik und
Sozialarbeit) - Arbeitsfelder und Methoden der Sozialpädagogik und Sozialarbeit)
- Recht und Organisation des Sozialwesens in Deutschland - Soziale Arbeit in
Europa - Berufsethik und Professionalisierung - Sozialmedizin und
Sozialpsychiatrie
 Psychologie (als Beifach)
Allgemeine Psychologie – Entwicklungspsychologie – Sozialpsychologie Pädagogische Psychologie - Klinische Psychologie
 Soziologie (als Beifach)
Allgemeine Soziologie – Familiensoziologie - Soziologie der Lebensalter Soziologie der Erziehung und Bildung - Politische Soziologie –
Wirtschaftssoziologie - Soziologie der Massenkommunikation – Kultursoziologie Soziologie der Freizeit
 Eines der Wahlpflichtfächer
o Evangelische Theologie/ Religionspädagogik
o Gemeinwesenarbeit
o Gender Studies
o Gesundheitspädagogik
o Gruppenpädagogik
o Interkulturelle Pädagogik
o Jugendhilfe
o Katholische Theologie/ Religionspädagogik
o Medienpädagogik
o Pädagogik des Elementarbereichs (Kindergarten- und Vorschulerziehung)
 Berufspraktische Studien (Praktika)
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Forschung
In der Abteilung Sozialpädagogik werden laufend Forschungsprojekte durchgeführt.
Sie befassen sich mit wichtigen und noch nicht erforschten Phänomenen im Bereich
der Sozialen Arbeit und Pädagogik.
Im Rahmen von Forschungsseminaren haben die Studierenden die Möglichkeit, an
den einzelnen Schritten des Forschungsprozesses teilzunehmen und mitzuarbeiten.
Von der Entwicklung der Fragestellung und der Arbeitshypothesen, über die
Erstellung von Forschungsinstrumenten, bis hin zur Auswertung und Interpretation
der gewonnenen Daten, sind die Studierenden an diesen Projekten beteiligt.
Dabei können von ihnen im Rahmen von wissenschaftlichen Hausarbeiten und
Diplomarbeiten eigenständige Fragestellungen entwickelt und bearbeitet werden.
Die Studierenden haben für die Diplomarbeit sechs Monate Zeit. Mit dieser Arbeit soll
die Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten und zur adäquaten Behandlung einer
originären Fragestellung nachgewiesen werden.
Siehe auch Projekte.
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Berufsperspektiven
Berufsfelder von Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen
Was kommt nach dem Studium? In welchen Bereichen und Funktionen arbeiten die
Absolventen der Studienrichtung Sozialpädagogik?
Mehrere Studien zur Berufseinmündung und zur beruflichen Tätigkeit der
Absolventinnen und Absolventen, die von uns durchgeführt wurden, weisen
folgendes nach: Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten weitgehend in
Leitung, Beratung, Lehre, Weiterbildung und Forschung. Einige sind jedoch auch in
der praktischen Erziehung und Bildung tätig.
Um einen Einblick in die beruflichen Tätigkeiten unserer Absolventinnen und
Absolventen zu vermitteln, seien hier einige Beispiele genannt:
 FachberaterIn für Kindergärten und Heime bei einer Kommune oder einem
kirchlichen Verband
 BeraterIn an einer Erziehungsberatungsstelle oder in einer Stelle für
Adoptionsvermittlung und Pflegeeltern
 MitarbeiterIn in einem Forschungsvorhaben
 Wissenschaftliche Begleitung eines auf mehrere Jahre angelegten
Modellvorhabens
 FortbildungsreferentIn bei einem Wohlfahrtsverband
 DozentIn für die Fächer Pädagogik, Psychologie und Jugendhilfe an einer
Fachschule für Sozialpädagogik
 DozentIn für das Fach Methodenlehre der Sozialarbeit und Sozialpädagogik an
einer Fachhochschule für Sozialwesen
 LeiterIn eines Kinderheimes, eines Hauses der Jugend oder einer Abteilung der
Jugendarbeit
 LeiterIn einer Heimsonderschule
 LeiterIn einer Koordinierungsstelle für Soziale Arbeit (z. B. Altenarbeit,
Kinderbüro,...)
In den folgenden Studien wurden die beruflichen Erfolgschancen und die Akzeptanz
unserer Absolventen nachgewiesen:
 Mägdefrau, J.: Diplom in Erziehungswissenschaft – was kommt danach? Eine
Absolventenstudie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Oberried, 2000.
 Weigand, H.: Berufseinmündung und Berufstätigkeit von Diplompädagogen.
Langenfeld, 1990.
 Huppertz, N./ Rumpf, J.: Die Situation der Diplompädagogen (Studienrichtung
Sozialpädagogik) an der Pädagogischen Hochschule Freiburg – Bilanz nach 10
Jahren. In: PH-FR 12/83, 3-8.
 Huppertz, N.: Diplompädagogen: Wie arbeitslos sind sie wirklich? In:
Sozialmagazin 9/80, 8-9.
 von
Kielmannsegg,
K./
Ketterer,
J.:
Ausbildungssituation
und
Berufsanforderungen bei Diplompädagogen. Diplomarbeit Freiburg, 1979.
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Das europäische Zertifikat in wissenschaftlicher Sozialarbeit
Von Anfang an wurde – auch von Universitätsseite – betont, dass es keinen
Rangunterschied zwischen den an der Universität ausgebildeten und den an der
Pädagogischen
Hochschule
ausgebildeten
Diplompädagoginnen
und
Diplompädagogen gibt.
Neben dieser gegenseitigen Anerkennung ist auch die seit 1987 erlangte
internationale Anerkennung der Gleichwertigkeit unseres Diploms auf europäischer
Ebene wichtig.
Alle Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Sozialpädagogik haben
daher die Möglichkeit durch die Pädagogische Hochschule Freiburg das
„Europäische Zertifikat über die Universitätsausbildung in Sozialarbeit“ (Certificat
Européen de Formation Universitaire de l’Action Sociale) zu erhalten.
Dadurch wird dem Inhaber unseres Diploms mit der Studienrichtung Sozialpädagogik
förmlich bestätigt, dass das Zeugnis den gleichen Rang hat, wie beispielsweise ein
an der Universität Brüssel, Reims oder Saragossa erworbenes Diplom in Sozialer
Arbeit.
Dies muss nicht nur als ein Schritt auf europäischer Ebene angesehen werden,
sondern es kann bei einer Bewerbung im Ausland durchaus hilfreich sein.
Dr. paed. – der höchste akademische Grad in Sozialpädagogik und Sozialarbeit
Vom heutigen Standpunkt aus gesehen wird man es nur als logisch und konsequent
bezeichnen können, dass sich die wissenschaftliche Fundierung des Sozialwesens in
einer Wissensgesellschaft so entwickelte, wie es geschehen ist: von der
Armenfürsorge und Wohlfahrtspflege sowie der Kinderfürsorge hin zur modernen
Sozialpädagogik bis zum Diplomstudium auf universitärer Ebene.
Im Zusammenhang mit der Genese der Sozialen Arbeit bis zur höchsten
Ausbildungsstufe auf der Ebene der wissenschaftlichen Hochschule kann auch die
seit langem vertretene Forderung gesehen werden, dass auf dem Gebiet der
Sozialen Arbeit eine Dissertation gefertigt und der Doktorgrad, also der höchste
akademische Grad, zu erwerben ist.
Mit dem Dr. paed. ist diese Möglichkeit gegeben: SozialarbeiterInnen oder
SozialpädagogInnen, die nach der Fachhochschule und dem anschließenden
wissenschaftlichen Diplomstudium heute in ihrem Gebiet den Doktorgrad erlangen
möchten, können dieses im Promotionsstudium an der Pädagogischen Hochschule
tun. Das Sozialwesen hat somit sämtliche ihm gesellschaftlich zustehenden
Qualifikationsmöglichkeiten: von der Fachschule über die Fachhochschule und das
wissenschaftliche universitäre Diplomstudium in Erziehungswissenschaft bis zur
Promotion.
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