Zusammenfassung verschiedener Tests

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12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
IST 2000
Intelligenz-Struktur-Test 2000
(Amthauer et
al.)
Intelligenztest
ab 15J. und Erwachsene
Einzel- und Gruppentest, keine echten Parallelformen

Grundmodul: 77 min Bearbeitung und 15 min Instruktion  ca. 1,5h

Merkaufgaben: 8 min Bearbeitung, 4 min. Instruktion, braucht aber Pause 
insgesamt 2h

Erweiterungsmodul: 35 min Bearbeitung, 2 min Instruktion  2,5 h

Grundmodul- Kurzform: 9 Untertests zu je 20 Items:
o Satzergänzung (SE)
o Analogien (AN)
o Gemeinsamkeiten (GE)
o Rechenaufgaben (RE)
o Zahlenreihen (ZR)
o Rechenzeichen (RZ)
o Figurenauswahl (FA)
o Würfelaufgaben (WÜ)
o Matrizen (MA

Grundmodulerweiterung Merkaufgaben mit 2 Untertests:
o Verbale Merkfähigkeit (10 Items)
o Figurale Merkfähigkeit (13 Items)

Erweiterungsmodul Wissenstest (73 Items)

Alles Mehrfachwahlausgaben bis auf RE und RZ

Erweiterung IST 70: Sechs der ursprünglichen 9 Skalen leicht verändert
übernommen (SE, AN, GE, ZR FA, WÜ), Rechenaufgaben und Merkaufgaben
stark verändert, neu Matrizenaufgaben, Rechenaufgaben, Wissenstest

Theoretische Grundlage: Synthese klassischer Intelligenz-Modelle im
sogenannten Hierarchischen Protomodell der Intelligenzstrukturforschung: auf
höherer Abstraktionsebene: Faktoren der fluiden und kristallisierten Intelligenz,
auf einer niedrigeren Ebene: 7 Primärfaktoren von Thurstone

IST beansprucht Messung von fünf der 7 Primärfaktoren:
o Verbale, numerische und figurale Intelligenz aus GrundmodulKurzform,
o Merkfähigkeit durch die beiden Untertest der Grundmodulerweiterung
o Schlussfolgerndes Denken als Summenscore von verbaler,
numerischer und figuraler Intelligenz

Berechnung Maße für kristallisierte und fluide Intelligenz

Versucht „Kontamination mit Inhaltsfaktoren“ zu vermeiden
Vorbereitungshinweise und Durchführungsrichtlinien in Form von Schecklisten,
schriftliche Beantwortung

Grundmodul und Merkaufgaben anhand Schablonen

Rohwerte zuerst pro Untertest, dann Summenscore

Standardwerte, IQ-Werte, Prozentränge

Bei zus. Wissenstest: Standardwerte und Prozentränge für kristalline und fluide
Intelligenz (keine Schablone aufwändig und fehleranfällig)

Ergebnisse aller drei Module lassen sich in Ergebnisprofil übertragen
k.a., Grundmodul: etwa 8 Minuten
I, D, und A gegeben
1
Rel
Val:
Norm













Anm:
And
Mat
Cronbach-Alpha: r= .57-.90
Split-Half: r= .6- .93
SE und Matrizen: geringe Trennschärfen und große Heterogenität
Innere Konsistenz Wissenstest: r=.9
Retest Prüfung steht noch aus
Faktorielle Val: Grundmodul: numerisch, verbal, figural
Kriteriums Val. Grundform: geringe zu d2, mittlere zu HAWIE-R und CFT 20
1285 15- bis 20-Jährige
Normatabellen für 4 Gymnasialgruppen
2 ohne Gym-Abschluss
Standardwerte, PR der Untertest, der verb, num und fig. Intelligenz und Gesamt
Kurzform
Merkfähigkeit: altersunabhängige Normen
Fluide / kristallinge Intelligenz: nur Standardwerte ohne Alter und
Bildungsunterschiede
je ein Testheft für die Grundmodul-Kurzform, Grundmodulerweiterungen
„Merkaufgaben“ und Erweiterungsmodul „Wissenstest“,
ein Antwortbogen, Rohwertprotokoll für Wissenstest und fluide und kristalline
Intelligenz, Ergebnisprofil, Auswerteschablone, bis auf Rohwertprotokoll in 2
Formen, A und B
2
11
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
FTM
Frostigs Test der motorischen
Entwicklung
Frostig, 1985
Entwicklungstest, sensomotorische Entwicklung, Grobmotorik, KTT
Kinder ( 6 bis 10 Jahre), und behinderte Kinder, die in diesen Entwicklungsbereich fallen
Einzeltest, in Gruppen bis zu 3 Kindern
ca 25 min.
13 Untertests, die die folgenden Bereich abdecken
1. Koordinationsfähigkeit,
2. Beweglichkeit,
3. Gelenkigkeit,
4. Kraft,
5. Gleichgewichtssinn

Prüfung der sensumotor. Entwickl. d. Kindes der oben genannten
Bewegungsmerkmale im Sinne von Förderungsdiagnostik

unter Beachtung versch. Merkmale d. Grobmotorik

Entwicklung am Frostig Center in L.A.(Frostig Movement Skills Test Battery) 
Übersetzung und Weiterentwicklung in verschiedenen Sprachen

Entwickl.stand allg., da motor. Auffälligkeiten oft mit
Vhstörungen+Entw.retardierungen einhergehen

Auffällige Befunde: mögl. frühkindl. Hirnschädigung (Beob. aus anderen Bereichen
nötig)

Anwendung bei Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung

Kindergartenkinder + Grundschüler
qual. auffällige Leistungsvollzüge beobachten, Sprachniveau d. Kinder anpassen

quant.+ Leisungsbew. (Handanweisung) durch standardisierte Punktvergabe in
einzelnen Anforderungen
 Werte addiert  in Normen transformiert

qualitativ: Interpretationshinweise für qualitative Absonderlichkeiten

starke Abweichung v. Altersnorm: Hinweis auf Hirnschädigung (vgl. Impulsivität und
mangelnde Verhaltenshemmung als Indikator für MCD)  weitere neurops. Und
neurolog. Untersuchungen notwendig

starke Divergenz zwischen morotischer und sprachfreier und schulnaher LEsitung
weist auf Pseudidebilität hin

v.a. bei jüngeren Kindern: Hinweis auf mögl. geistige Entw.rückstände + allg.
Entw.verzögerung (Retardierung in motorischer Leistung lässt auf gleich starke
geistige Entwicklungsrückstände schließen)

wenn nur motor. Komponente betroffen: frühkindl. Hirnschädigung
k.A:
gewährleistet
0,73 und 0.88 (für jüngere, 7-8-Jährige)
sowohl pos. als auch neg. Ergebnisse (exp. induzierte Verbesserung durch Training),
Augenscheinvalidität
alters- und geschlechtsdifferenziert, ausreichend große Pn-Gruppe

Motivation beeinflusst motorische Leistung stark  unbedingt gewährleisten

Verbesserung der Selbstkontrolle oder der intellektuellen Leistungsfähigkeit durch
das Training im Sinne einer Generalisierung ist umstritten
Kann auch ohne nachfolgendes Training angewandt werden
Folgeverfahren: KTK, ROS, DK-KG, SON, LT nach Porteus, FEW, GFT, Benton-Test
3
Mat
Handanweisung, Testmaterial, Protokollbogen, Auswertungsbogen, 18 durchlöcherte
Holzklötze, Schnürsenkel, 18 Holzklötze, Lochbrett, Maßstab, 2 kreisrunde Scheiben, 4
Säckchen mit Erbsen, Schwebebalken
4
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
HAWIE-R
Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für
Erwachsene,
1991, Hardesty und
Lauber
Intelligenz, klinischer Test, neuropsych. Screening, allgemeine, verbale und praktische
Intelligenz
Erwachsene (16 bis 74 Jahre

Einzeltest

Kurzformen:

WIP für klinische Stichproben (reduzierter Wechsler Intelligenztest)

Untertestkombi AW GF BO MT für Realschüler

Untertestkombi Erwachsene mit unterdurchschnittlicher Begabung: AW AV
BE MT bzw. WA AV GF RD BE BO MT

Nur einer der beiden Teile
90 min,
verbale Skalen (6): HAW-SK
1. Allg. Wissen (AW): Allgemeinbildung, kristalline+bildungsabh. Sachverhalte (Wissen f.
Pers. unserer Kultur in best. Alter vorausges.), keine Zeitbegrenzung
3. Zahlennachsprechen (ZN) : wenig bildungsabh. 2-9 Ziffern in unbetonter Weise m.
Pausen vorgesprochen  in richt. Reihenfolge wiedergeben (auch: rückwärts) , verbaler
Kurzzeitspeicher, weniger bildungsabhängig, eher ausreichendes Konzentrationsniveau
5. Wortschatztest (WT): zuerst Alltagsbegriffe dann Fremdwörter zur Definition und
Umschreibung, keine Zeitbegrenzung, steigende Schwierigkeit
7. Rechn. Denken (RD): fluide+kulturabh. Intelligenz: Aufgaben zu alltägl. Problemen mit
Grundrechenarten und Bruchrechnen (Kopfrechnen), Zeitbegr., steigende Schwierigkeit
9. Allg. Verständnis (AV): kristallines Wissen um Sinn gesell. Regeln+soz. Normen (z.B.
Lohnabstufung nach Einkommen), keine Zeitbegrenzung,
11. Gemeins. Finden (GF): kristalline+bildungsabh. I: Finden v. Ober- u. Sammelbegriffen
f. Einzelwörter (verbale Abstr.fähigkeit), keine Zeitbegrenzung
handlungsbezogene Skalen (5):
2. Bilderergänzen (BE): Abb. auf denen logisches Detail fehlt: soll gezeigt o. genannt
werden (nonverbal), o. Zeitbegr., visuelles Vergleichen und Analysieren, logisches
Denken
4. Bilderordnen (BO): Bildkarten in verkehrter Reihenfolge  richt. Zusammensetzung
(stimmige Bildgeschichte), Zeitbegr., richtiges Erfassen serialer Abläufe, kognitive
Strukturierung und Detailwahrnehmung
6. Mosaiktest (MT): konstr.-räuml. Wahrn. Vorlage aus weiß-roten Klötzen  komplexer
werdende Muster unter Zeitbegr. Nachlegen, sprachfreie Leistung,
8. Figurenlegen (FL): puzzleähnl. Teile n. Vorlage richtig zusammenlegen (sukzessiv
schwieriger), Zeitbegrenzung, konstruktives Handeln,
10. Zahlensymboltest (ZS): Symbole in Reihe zu Zahlen zugeordnet  unter
Reihen vorgeg. Ziffern Symbole malen, Speedtest, Konzentration+Gedächtnis
5
Konz








Hhab
Mod
Erfassung d. praktischen, allg. und verbalen Intelligenz (heterogene Untertests:
versch. intellekt. Bereiche)
Hinweise auf Beeinträcht. D. allg. geistigen Entw.stand + spezif.
Leistungsbeeinträcht.
Profilanalyse als diagnost. Zugang f. hinrorg. Schädigungen
Fähigkeitspotentialbereich: 55 bis 145 Intelligenzpunktwerten
Sprachgebunden und kulturunabhängigere Intelligenz
Zugrundeliegendes Intelligenzkonzept: Wechsler
Neuropsychologisches Screening
Instruktion = standardisiert f. alle Subtests (inkl. Abbruchkriterien)


Instruktionen vor und während Einzeltests (am besten auswendiggelernt),
Testbatterie in der Regel komplett vorgegeben, Ausnahme: körperl. Defekte,
Analphabeten oder über 50J

TL protokolliert alle Antworten

Bewertung der Aufgaben (BE, ZN, BO, MT, RD, FL, ZS) nach festgelegten Kriterien
 Rohpunkte  Addition zu Subtestrohwerten  Transformation in Wertepunkte

Eintragung Wertepunkte in Profil

Rohwerte einzeln+ in Summe mit Norm vergleichen  Verbal-, Handlungs-, Gesamt
– IQ

Gesamt-IQ = intellekt. Leistungsniveau

Beachte: Durchführung Wortschatztest: Verbalpunkte der 6 Tests müssen gemäß
einer Unterwertetabelle reduziert werden

Differenziert bis zu 2 STABW über Mittel, ab 130 und unter 55 nur noch mit
Vorbehalt

Profilanalyse vor allem bei klinischen Fragestellungen, spezielle Indizes für
Hirnorganiker, Schizophrene, Neurotiker, jugendliche Psychopathen und
Schwachsinnige (Trennschärfe zwischen verschiedenen klinischen Gruppen jedoch
fraglich) interessant

Mosaik-Test trenn Hirnkranke von Schizophrenen und Neurotikern;

ZS: hirnorganische Schäden

Abbauquotient der Intelligenz durch Vergleich von altersbeständigen (AW, AV, FL,
BE, WT) und nicht-altersbeständigen (ZN, RD, ZS, MT, GF, ST)
Hinweis auf Hirnschädigung :
große Diff. Verbal (z.B. 135) – Handlungsteil (z.B. 95)
typ. Profil: Spitzen bei kulturabh.+kristallinen, Einbrüche bei Bilderordnen,
Figurenlegen, Mosaik, Zahlensymbol (am sensitivsten f. hirnorg. Schädigung), rechn.
Denken
Erklärung:
nicht-sprachl., konstr.-räuml. Und wahrn.-gestaltanalysebez. Fähigkeiten stärker
geschädigt
fluide Komp. stärker beeinträchtigt als kristalline
starke Beeinträcht. von Gedächtnis und Aufm.keit
A-Zeit
0:
keine Angaben

Objektivität: gewährleistet
Rel
-
Split half für Gesamttest: .95-.97, verbal: .93-.97, Handlung: .89-.93
Standardmessfehler: 2,6-3,35 IQ-Punkte
Homogenität: .52
6
Val:
Norm
Stabilität k.A.
Da Skalen untereinander teils auch hoch korrelieren, besser keine Profilinterpretation
Mittlere Korr. Untertests mit Gesamt: .68
Kriterienbezogene:

hochsignifikante Mittelwertedifferenzen bei Kontrastgruppenvergleich
(Sonderschule vs. Volksschüler),

Korr mit Lehrerurteil: .83
Faktorielle: Generalfaktor, restl. Vier Faktoren schwanken erheblich nach Alterstufe
abgesichert (Profile diff. gut zw. Hirnorganikern+Gesunden)
Normen: n=2000, versch. Schulabschlüsse, in 9 Altersgruppen, Normtabellen, PR-für
Gesamt-IQ, Erwartungswerte für verschiedene Alterstufen,
Anm:
-
Standard psychodiagnostische Intelligenzuntersuchung
Nach Plaum: abbauquotient fraglich
And
-
Andere: HAWIVA, Intell: CFT, CPM, neuropsych. Störung: HIV, GFT, Wabentest
Mat
7
8
(MZT)
Art
Alter
Form
Dauer
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
Mann Zeichen Test
(Ziler, 1997)
Intelligenz, Zeichnerisches Verfahren, Entwicklungstest, intellektuelle Entwicklung
4-14 Jahre, bei intellektueller Retardierung auch bis 16 Jahren
Individual- und Gruppentest
ca 15 min

Entstehung: deutsche Weiterführung des Draw a man Test (DAM) nach
Goodenough

Theorie: zeichnerische Aussage des Kindes „wie es den Menschen sieht und sein
Wahrnehmungsfeld gliedert“ spiegelt intellektuelle Entwicklung wider

Intention: Menge der zeichnerischen Produktion als Intelligenzindikator und als
Indikator der motorischen Entwicklung
Male einen Mann so gut du kannst, kein Hinweis, dass Abzeichnen nicht erlaubt ist, TL
muss darauf achten, dass der Test vor allem bei älteren Schülern ernst genommen wird

Auszählung der zeichnersichen Details nahand Tabele (für einige Details
Erläuterungen vorhanden, ferner 6 Zeichnungen verschiedener Entwicklungsstufen)

Punktwert wird in sog. Mann-Zeichen-Alter (MZA) verwandelt, setzt sich zusammen
aus zeitlich definierten Entwicklungsabschnitten, jeder Punkt für ein Detail entspricht
einem Entwicklungsabschnitt von 3 Monaten, Summe der Äquivalenzwerte werden
zum Basisalter von 3 Jahren (da dort normalerweise noch keine Punkte) addiert

Analog zum Sternschen IQ wird der Mann-Zeichen-Quotient (MZQ) ermittelt:
MZQ=MZA x 100 : LA, Interpretation mit altersgemäßer Verteilung, zu beachten:
sofern MZQ > 100  keine Aussagen mehr möglich; in jedem Fall Absicherung
durch weitere (exaktere) Test erforderlich
keine Angaben
D: ja,
A: jein: (Auswertetabelle für zeichnerische Details vorhanden, aber Zuordnung in
Grenzfällen nicht erwiesen), I: jein
bei geübten Untersuchern rtt=0,8, aber Schwierigkeiten bei einzelnen Merkmalen (ist aber
typisch für Zeichentest)

Kriterienbezogene Validität: Gesamtnote für 3 Hauptfächer in der Volksschule, alle 8
Klassen, jeweils m + w getrennt, Ergebnis: signifikanter Kontingenzkoeefizient von
0.4 bis 0.66, aber signifikante Unterschiede innerhalb der Werte:

Erklärung: m in 8. Klasse nahmen Test nicht ernst  relativ breiten Zufallsbereich
einkalkulieren,

außerdem: 3 Schulleistungsbereiche stimmen zumindest dem Namen nach mit der
Dreiteilung der MZT-Skala überein;

Ungeklärt ist, was eigenltich gemessen wird, vgl. DAM, über die Hälfte der
Gesamtvarianz konnte faktorenanalytisch nicht aufgeschlüsselt werden.
Eichstichprobe nicht angegeben, 2 altersseparate Tabellen mit prozentualen Häufigkeiten
aller 52 Details für jedes LA, alterspezifische Verteilungen für MZQ

Validität fraglich

Wird von älteren möglicherweise nicht ernst genommen

Auswertungsobjektivität nicht wirklich gegeben

Deutliche Übungseffekte

Differenziert nicht mehr bei MZQ > 100

Intelligenzaspekt spielt ab 8 J keine Rolle mehr

Nicht nach ästhetischen Merkmalen auswerten

Äquivalenz zwischen MZA und MZQ nicht besonders gut  Forderung nach
neuer Normierung
9
And
Mat
LPS, IST, HAWIK
Handanweisung, zusätzlich Papier in DinA 5, Bleistift
10
12
HAWIK III
Hamburg-Wechsler-lntelligenztest
für Kinder
HARDESTY & PRIESTER
(2001)
Art
Intelligenztest, allgemeine, verbale und praktische ntelligenz; neurops Screening
Alter
Form
Dauer
Glied
6-16 Jahre
Einzeltest, keine Parallelformen
50-70 min, 10-15 min zusätzlich pro Untertest
Verbalteil (5+1 Zusatztest)
Handlungsteil (5 + 2 Zusatztest)
2. Allgemeines Wissen (AW)
1. Bilderergänzen (BE)
4. Gemeinsamkeiten finden (GF)
3. Zahlen-Symboltest (ZST)
6. Rechnerisches Denken (RD)
5. Bilderordnen (BO)
8. Wortschatztest (WT)
7. Mosaik-Test (MT)
10. Allgemeines Verständnis (AV)
9. Figurenlegen (FL)
12. Zahlennachsprechen
11. Symbolsuche (SS) ergänzend!
13. Labyrinth-Test (LAB)
Deutsche Version der amerikanischen Wechsler intelligence Scale for Children
(W1SC; 1949)
Intention:

zugrundeliegendes lntelligenzkonzept von WECHSLER mit einer Betonung
von general intelligence (g-Faktor)

Informationen zu sprachgebundenen und kulturunabhängigeren
lntelligenzfunktionen:

Hinweise auf neurops Störungen
Anwendung: lntelligenzdiagnostik, neurops Fragestellungen, Leistungsprobleme
in der Schule, Sonderschulaufnahrne (wenn IQ <85)...
genaue Vorgaben, wann welches Kriterium kommt, wann Abbruch

Bewertung d. Aufgaben n. festgelegten Kriterien => Rohpunkte (RP)
=> Addition zu Subtestrohwerten => Transfo in Wertpunkte (WP)

Eintragung der WP in ein Profil

Addition der WP der Verbaltests und der Handlungstest, sowie aller Tests 
Transfo in Verbal-IQ und Handlungs-IQ, sowie Gesamt-IQ

zur Beachtung: bei Durchführung des Zusatztest ZN müssen die
Verbalpunkte der 6 Tests gemäß einer Umwertetabelle reduziert werden

Interpretation des Gesamt-IG nach der Wechslerschen
Intelligenzklassifikation

Hinweise zu Profilauswertungen und -interpretationen finden sich in
verschiedenen Veröffentlichungen für verschiedene Populationen ( z.B
faktorenanaiytische Auswertung, Zusatzauswertung für lernbehinderte
Sonderschufanwärter nach Schmalohr)

große Differenzen zwischen Verbal- & Handlungsteil weisen auf
Hirnschädigung hin, wobei immer indiv. Profilhöhe zu berücksichtigen ist

typische Proftlmuster bei Hirnschädigung: Defizite v.a. bei BO, FL, MT, ZS
und RD, Profilspitzen bei AW, AV, WT, GF und BE

ZS ist am sensitivsten für hirnorganische Schädigungen (vergleichbar TrailMaking-Test aus der HRB)

Spezialfall „Aphasie‘: signifikant niedrigere Leistung im Verbalteil (Achtung:
DD zu Erziehungs- und Förderungsmängeln nötig
Konz
Hhab
Mod
11
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
k.A.
k.A., aber ausreichend
Gesamtreliablität: r= .94-.97, Verbalteil: .91-.95, Handlungsteil: .7-.93

interne Validität: Korrelation mit HAWIE:
.72 bzw. .91 im Gesamttest
.75 bzw. .76 im Verbalteil
.77 bzw. .83 im Handlungsteil

befriedigend hohe Korrelationen mit anderen Intelligenztests (Standford
intelligenztest, Binetarium)

kriterienbezogenen Validität:
o
hochsignifskante Mittelwertsdifferenzen bei
Kontrastgruppenvergleich (Sonderschüler vs. Volksschüler....)
o Korrelation mit Lehrerbeurteilung: .83

Faktorielle Validität: Generalfaktor, 2 abhängige Gruppenfaktoren und
spezifische Faktoren
n= 1570, Differenzierung 4-Monats-Intervalle, WP und IQ-Werte, PR für Gesamt
IQ, PR für lernbehinderte sonderschulanwärter (Gesamt, verbal, Handlungs-IQ
und PR)

Standard einer ps.diagnostischen Untersuchung der Intelligenz

intensive Interaktion mit dem Kind möglich

keine ausreichende Differenzierung an den Extremen der
Intelligenzdimension
HAWIE HAWIVA IntelI: CFT, CPM; neurops SW: HIV, OFT, Wabentest nach RUP
Handanweisung, Protokollbogen, 1 Auswerteschablone, zus.: Bleistifl, Stoppuhr,
Materialkasten mit: Aufgabenkarten, Kästchen mit Bildkarten Kästchen mit 9
Hoizwüirfeln, 4 Zusammensetzspiele, 1 Auslegeplan
12
23
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Wabentest
Rupp
Klinischer Test
Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Bedingungen :ausreichende
Zeichenfähigkeit und ausreichende Sehschärfe
Einzeltest
Ca 5 min.
verschiedene Muster, die der Pb weiterführen soll, u.a. Wellenmuster, Kreuze,
Waben

Intention: neuropsyhologisches Grobscreening in bezug auf feinmotorische
Leistungen

Anwendung: nach Plaum: bei nahezu jeder Fragestellung, da die Prüfung auf
eine hirnorganische Schädigung jedem weiteren diagnostischen Verfahren
vorausgehen sollte

Unstandardisierte Instruktion: „die zu sehenden Muster fortsetzen“

TL beobachtet auffällige Zwichen- oder Hilfsbewegungen (Vorzeichnen in der
Luft, Hilfspunkte vorzeichnen)

TL stoppt das Zeichen der jeweiligen Reihe, solbald er das Gelingen oder
Nicht-Gelingen der Reproduktion erkennt

Qualit.: nach Augenschein, keine Auswertungsrichtlinien ider – hilfen vorhanden

Interpretation: stark verzerrte Zeichnungen weisen gemäß Plaum auf
Hirnschädigungen hin  differenzierte neurops. Untersuchung nötig.

!unauffällige Feinmotorik erlaubt jedoch nicht den Ausschluss von
Hirnschädigungen (können ja andere Areale betroffen sein!
k.a.
Nicht gewährleistet, nicht standardisiert und keine ausreichenden Hilfen oder
Beispiele, Beurteilung rein intuitiv nach dem Diagnostiker
k.A.
Inhaltsvalidität bzg. Auffindenvon Hinweisen auf Hirnschädigungen nach Plaum
gegeben
Außerdem hohe Konvergenz des Testresultates zu anderen Screeningverfahren
bzgl. Hirnschädigung
Keine Normen

es existiert von Müller eine standardisierte Form des Wabentests (ab 10J.)

Müller: nonverbale Intelligenz im unteren und mittleren Bereich

Biewald: Lernbehinderte nicht in der Lage, die Figuren abzuzeichen,
Symmetrisches Wabenzeichen kaum vor dem 14. LJ machbar

 viele verschiedene Meinungen  Interpretation schwierig

altersgestaffelte Normierung für Kinder wäre wüschenswert, da sich die
geforderten visumotorischen Funktionen erst sukzessive aufbauen

Vielleicht auch nur Formdeuteverfahren für Diagnostiker, welches freie
Projektionen auf den Pb zulässt.
Standardisierter Wabentest nach Müller, Folge: GFT, Benton-Test, SON
Blatt mit Mustervorgaben
13
14
11
FIW
Frostigs Entwicklungstest der visuellen
Wahrnehmung
(FROSTIG, 1996)
Art
Entwicklungstest, Förderung, v.a. Basisfähigkeiten, Schreiben und Lesen
Alter
Form
: 4-7 Jahre
Einzeltest und Gruppentest (2 Kurzformen zur Grobauslese bzw. zu
Forschungszwecken
beim lndividualverfahren 30-40 Min.; bei Gruppentest 1h,
Das Verfahren gliedert sich in 5 Untertests:
1 Visuo-motorischeKoordination (VM)
2. Figur-Grund-Unterscheidung (FG)
3. Formkonstanz-Beachtung (FK)
4. Erkennen der Lage im Raum (LR)
5. Erfassung räumlicher Beziehungen (RB)
Theorie:

Basiert auf dem zu erwartenden Leistungsniveau von Kindergartenkindern im
Wahrnehmungsberaich.

Ursprüngliches Konzept, dass Störungen in der visuellen Wahrnehmung die
Hauptursachen von schulischen Lernproblemen sind.

Subtests entsprechen den Wahnehmungsfunktionen, die bei LErstörungen
regelmäßig gestört sind.
Basiert auf der Differenzierungshypothese, wonach die Wahrnehmungsfunktionen
(5 Untertests ) relativ unabhängig voneinander sind. Die grundlegende Fähigkeit zur
Anpassung, Handtungseffektivität, das Gefühl der Sicherherheit in der Umwelt und
seelische Gesundheit sind hauptsächlich anhängig von der lntaktheit der visuellen
Wahrnehmung in diesen 5 Regionen

VL demonstriert vorab jeden Subtest

Verbale Instruktion durch VL ist standardisiert (Wir spielen jetzt ein Spiel ...>

Kinder sollten während der Testdurchführung häufiger ermutigt werden
Anweisungen im Manual, pro Aufgabe 0, 1 oder 2 Punkte,  Addition zu
Summenscore  Normtabelle für Prozentränge
k.A.
D gewährleistet, r = .9-.95, A auch gewährleistet

Retest: Gesamt: r. 69

Split-half: .78-.89 je nach Altersgruppe

Kurrikulare Validität:

sig. Korrelationen mit anderen Schulreife- und Lesetests (.40 - .50)

Frankfurter Schulreifetest: gering

Weilburger Aufgaben: meist hochsignifikant (0.35-0.64)

Wortunterscheidungstest: 0.38

Lesetest: 0.54

Faktorenanalys: 1- und 3-Faktorenlösung

Konstruktvalidität: korrelation zu Intelligenztests zwischen .24 (Goodenough)
und .78 (Stanord)
an 1200 Kindern in 5-Monats-Schritten (4-7J.)  PR für Subtest und GEsamttest
ähnliche Verfahren: DRT, PET, CFT1, LSV, SDET, GFT, Benton Test, SON
Handanweisung, Testmaterial, Demonstrationskarten mit geometrischen
Schemafiguren, Auswertungsschablonen, Buntstifte
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
And
Mat
15
16
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
CPM
Raven Matrizen Test (Coloured
progressive Matrices)
SCHMIDTKE et aI. (1980)
Intelligenztest, Klinischer Test, KTT, kultur- und bildungsfreie
lntelligenzkomponenten, (Niveautest)
4;9 bis 11 Lj, Erwachsene von 60 - 89 Jahren (als klinischer Test => senile Demenz)
Einzel- und Gruppentest für Kinder unter 8 Jahren nur Einzeltest Darbietung kann
im Original auch über ein Formbrett erfolgen
keine Zeitbegrenzung, Durchschnittlich 30 - 45 min
3 Aufgabenreihen: Set A, Ab und B mit je 12 Aufgaben Set A und B sind ltems aus
den SPM, jedoch mit farbigem Hintergrund bzw. Muster

Set A: Erfassen von Identität und Wechsel in kontinuierlichen Mustern

Set Ab: Erfassen diskreter Muster als räumlich aufeinander bezogene Einheiten

Set B: „Erfassen analoger Änderungen in räumlich und logisch aufeinander
bezogenen Figuren

Die Aufgaben steigen innerhalb der Sets und mit jedem Set in der Schwierigkeit
an; die ersten ltems eines neuen Sets sind jedoch etwas leichter(„homogenes
Verfahren“)

Intention: sprachfreie Erfassung der ‚Beobachtungsgabe und des klaren
Denkens‘ bei jüngeren Kindern und Senioren (Erfassung des
SPEARMANschen g-Faktors, sowie des induktiven Denkens und der
Raumerfassung)

Anwendung: Originalversion auch im klinischen Bereich ( geistig behinderte
Kinder und Erwachsene. taubstumme Kinder)

Instruktionen vgl. Handanweisung, bei Kindern unter 8 Jahren Instruktion pro
ltem, ansonst einheitliche Instruktion & selbständige Bearb.

sind die CPM zu leicht, so kann im Einzeitest mit den Sets C und E aus den
SPM fortgefahren werden, wobei die Summe aller richtigen Aufgaben ohne
SET Ab mit den Normen der SPM verglichen werden kann

bei einem Gruppentest ab 10 Jahren wird besser die Standardform (SPM)
vorgelegt

ltems werden schriftlich gelöst = Ankreuzen eines der 6 Lösungsvorschläge
(multlple-choice)

Testschlüssel zeigt die richtigen Antworten => Addition der richtigen Lösungen
zu Rohwert

bei mehreren Antworten pro Aufgabe muß sich der Pb für eine entscheiden

Feststellen der Abweichungen von den Erwartungswerten je Set (wobei
Abweichungen > ± 2 die Schätzung der Gesamtieist. erschweren)

Feststellung des bevorzugten Fehlertyps

Bestimmun des altersgemäßen PR-Wertes => Klassifikation in 5
dichotomisierte lntelligenzgrade


Split-half bzw. KUDER-Richardson: .49 - .91, wobei die unteren Altersgruppen,
die niedrigsten Werte aufweisen
Retest-Re/ bei 6,6 J.:r=.60 bei 9:6 J.: ..80 auch bei emotional gestörten Kindern
gute Retest-ReI. für jüngere Kinder ungenügende Rel.!!!
17
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

faktorielle Validität auf Itemebene: folgende 3 Faktoren wurden extrahiert:
o 1 F1 = „Wahrnehmungsmäßiges Schließen komplexer Gestalten und
Muster mit heterogener Binnenstruktur„
o 1 F2 „konkretes und abstraktes Schlußfolgern„
o 1 F3 „Vervollständigung homogener Muster und Wiedererkennen
vorgegebener Elemente

kriterienbezogene Validität: höhere Korrelationen mit Mathenote (.36-74) als
mit der Deutschnote (.26-49)

Trennung von Sonder- und Grund- bzw. Hauptschülern, sowie von
Hauptschülern und Gymnasiasten
o Prozentränge und IQ-Werte für 11 AItersgruppen (4;9 bis 11;0 Jahre
o repräsentative Eichstichprobe (BRD) mit N = 3607,
o in der Originalversion auch PR-Werte für 60- bis 89jährige Pbn

sollte nicht bei Hirngeschädigten mit Leistungseinbußen der Gestalterkennung
und -erfassung eingesetzt werden

große Konfidenzintervalle bzgl. 1Q-Punkten (bei den jüngsten Kindern ± 21
Punkte) => mangelhafte Reliabilität

Kulturfreiheit muß angezweifelt werden, da durchgängig schlechtere Werte bei
Mädchen und unteren Sozialschichten
Würfeltest, CFT, IST 70 HAWIK-R
Maunual Testhefi Durchschreibeantwortbogen zus.: Kugelschreiber oder Bleistift
18
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
APM
Advanced Progressive Matrices
Raven, 1998
Intelligenztest, Kultur- und bildungsfreie Intelligenzkomponenten, gespeedeter
Leistungstest, KTT
ab 12 Jahre, überdurchschnittlicher Leistungsbereich
Einzel und Gruppentest, bei Set II Speed- oder Power-Form
Set 1 als Grobauswahl 10 min
. als Vortest Dauer 5 min nach Besprechung
der ersten beiden ltems
Set II als Speed-Test: 40 min...als Power-Test: Dauer ca. 60 min
2 Aufgabenreihen: Set (12 ltems) und Set 11(36 ltems)

Set 1: Aufgaben steigen innerhalb des Sets in der Schwierigkeit an; die
Aufgaben berühren alle intellektuellen Fähigkeiten und zu einem gewissen
Grad auch alle auftretenden Schwierigkeitsgrade, die in den PM vorkommen
 als Grobauswahltest oder als Übungs- bzw. Anweisungstest für Set I

Set II: Aufgaben steigen in der Schwierigkeit an  der eigentliche Test, als
Power-Test oder Speed-Test
 Test I: Nr. 1-4: mit Muster gefüllter Rahmen, 1 Teil ist ausgespart (
perzeptuelles Erkennen von Gestaltungsprinzipien)
 ,Rest Test I und Test II: 3x3 Felder Matrix, Feld 9 leer, 8 Antwortalternativen
 analytisches, logisches Denken)

die Bezeichnung beruht auf der matrixartigen Anordnung der planimetrischen
Figuren und auf dem progressiv ansteigenden Schwierigkeitsgrad

Intention:
o sprachfreie Erfassung der „Beobachtungsgabe & des klaren
Denkens~ (lntelligenzkapazität) beim Power-Test
o (Erfassung des SPEARMANschen g-Faktors, sowie des induktiven
Denkens und der Raumerfassung
o Abschätzung der intellektuellen Effizienz (Arbeitsökonnmie) heim
Speed-Test

Anwendung: bei überdurchschnittlicher Begabung (z.B.. bei höher begabten
Studenten)

Einsatzbereiche: Schulberatung, klinische Diagnostik, experimentelle
Psychologie, Eignungsdiagnostik, Laufbahnberatung, Testung Hochbegabter

englischsprachige Instruktionen vgl. englischsprachige Handanweisung =>
Objektivitätsprobleme

Einzeltest: Set 1 als Grobauswahltest, Set II in Power-Form

Gruppentest: beide Sets sukzessiv mit zeitlicher Begrenzung beider Sets.
19
Mod



richtigen Antworten werden im Lösungsschlussel der Handanweisung gezeigt
=> Addition zu Rohwert
Set I als Grobauswahl: Zuordnung zu 3 lntelligenzkategorien (weit unter ø: die
ersten 10%, weniger als 6 richtige Lösungen, im Durchschnitt: die mittleren
80%, vier Aufgaben mühelos, 5-10 fehlerhaft, die letzten beiden kaum; weit
über Durchschnitt: die obersten 10%, alle Aufgabe bis auf
Aufmerksamkeitsfehler richtig)
SET II: Zuweisung des Rohwerts zu einem von 4 PR (Median = 50%, 3.
Quartil = 75%, 9. Dezil = 90% und 95. Perzentil 95%), Normvergleiche vgl.
Normierung

A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Bestimmung der häufigsten Fehlertypen als Analyse der kognitven Prozesse
beim testspezifischen Problemlösungsverhalten (1. unvollständiges Korrelat,
2. falsches Prinzip, 3. Kontamination von Gedanken, 4. Wiederholungen)
1-2 min
Gegeben

Split half mit weiterführender Schule: r =.86-92

Interne Konsistenz: I: .57-.68, II: .82-.88

> 60J.: .61-69

Retest Gesamt: .8, Real: .58, Gym: .82

Stabilität Studenten: .91

Analytische Intelligenz

Vorwiegenf Zielmanagemntfähigkeiten und Abstraktionsfähigkeit

Unabhängig von verbalen Prozessen

Bezug zu allg. Kontrollprozessen

Keine homogenen Aufgaben (Rasch, FA)

Keine Normenübertragbarkeit von PAier auf Computer

Val.-Werte höchstens .5

Set I vgl. oben

Set II: Altersstaffelung nach Halbjahren von 111/2 bis 14 J.; bei Erwachsenen
Normen für 20, 30 und 40jährige

Verteilungsparameter (M und Sigma) für verschiedene Schultypen (12- bis
l3jährige) und drei Berufsgruppen (Mechaniker, Techniker und Handelsleute,
Studenten und 25J

Normstichprobe ungenannt, jedoch nur PN über dem Intelligenzmedian
aufgenommen  selbst mäßiges Abschneiden bedeutet normale Intelligenz
Reliabilitäten unter 11J. mangelhaft  inadäquater Test
Hohe Alterspezifität der Normen
Keine deutschen Normen
Gutes Maß allg. und fluide Intelligenz
Gute Unterscheidung durchschnittlich/ überdurchschnittliche Intelligenz
Würfeltest, CFT, IST 70, HAWIK-R
Handanweisung, Testhefte Set 1 und II, Antwortbogen, zus Bleistift und Stoppuhr
20
13
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Pauli-Test
Arnold (1961)
Allgemeiner Leistungstest, KTT, Konzentration, Daueraufrnerksamkeit
angeblich ab 7 J. doch nicht empfehlenswert, da das Ergebnis ggf. mit der
Rechenfähigkeit konfundiert sein kann
Einzel- oder Gruppenntest; keine Paralleiformen
Durchführungzeit 60 min.; Verkürzung auf 30 min. möglich, widerspricht jedoch d.
ursprün1ichen Intention Paulis
Homogener Test mit zeitlicher Untergliederung in 3-Minuten-Intervalle

Hintergrund: U. von KRAEPELIN zum Leistungsverlaufs und damit Faktoren
der Übung, Sättigung und Ermüdung

Intention:
Leistungsverlauf über längere Intervalle, Konzentrationsfähigkeit
bei anstrengenden, belastenden und Sättigungswiderstand erfordernden
Tatigkeiten (keine intrinsische Motivation)

Pb soll fortlaufend so schnell wie möglich einstellige Zahlen addieren und nach
festgelegten Anweisungen notieren

urspr: TL soll Pbn auf ganz individuelle Weise zu Höchstleistungen motivieren
(widerspricht jedoch d. Durchführungsobj.)

TL gibt alle 3 Minuten ein Zeichen wobei der Pb die Stelle markieren muß die er
beim Rechnen gerade erreicht hat

zunächst gesonderte Auszählung der Additionen für alle 20 Teilzeiten, Summe
bildet den Gesamtteistungewert (quant. Aspekt)

Teilteistungen werden als Ausgangswerte für 3 Arbeitskurven benötigt (qual.
Aspekt):

die erste besteht lediglich aus der Verbindung der einz. Teilleistungswerte‘,
Kurvenverlauf wird 2x geglättet => 3 Kurven

anhand einer Stichprobe von 400 Additionen: Anzahl der Fehler,
Verbesserungen, Gipfellage, Steighöhe, Schwankungsprozent

Abzuleitende Hinweise:
o schwankende Leistungen sprechen für nachlassende konzentrative
Anspannung, Analyse des Leistungsverlaufes sollen recht
weitgehende Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Pb erlauben
o Auffällige Befunde sprechen für Konzentrationsstörungon (z.B.
aufgrund von organ. Schäd. subklinischen Psychosen ; in diesen
Fällen sind jedoch weitere diagnostische Schritte nötig bzw. noch
andere Verfahren anzuwenden)
o ferner: Vhbeobachtung: wie geht der Pb mit den gestellten
Anforderungen um~
keine Angaben (jedoch sehr hoch)
D: nicht gewährleistet, sofern nach Pauli oder Pb indiv zu Höchstleistungen motiviert
wird A: ja I: fraglich (schlechte Normen
grundsätzlich: wenig verwertbare Angaben, BARTENWERFER: Untersuchung der

Retest-R.:„Gesamtmenge‘ r = .97, „Fehler‘ u. „Verbess.‘ r = .80 bzw. .86 (152
Gymn., Zeitfrakt.methode korr. n. Flanagan) entsprechende Werte für die
Merkmale Schwankung, Steighöhe u. Gipfellage fehlen
Merkmal „Gesamtmenge“ (wie die anderer allg. Leistungstests) hoch reliabel,
fraglich: die Zuverläss. D. Anderen
21
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

BARTENWERFER: Mengenleistung des Pauli (und auch der KLT) erfaßei,
das, was man als „anhaltende Konzentration bei geistiger Tempoarbeit“
bezeichnen kann

BÄUMLER: enger Zusammenhang zwischen „einer Grundfähigkeit des
rechnerischen Umgangs mit Zahlen“ (Problem!), d.h. es wird zu einem nicht
unwesentlich Teil die elementare Rechenfähigkeit erfaßt
es gibt zwar eine größere Anzahl von Normentabellen, diese kamen jedoch unter
verschied. Untersuchungsbedingunen zustande > in der Praxis unbrauchbar;
praktisch arbeitenden Psychologen sollen sich ihre eig. Normen für ihre Zwecke
aufstellen
es wird auch die Rechenfähigkeit zum gewissen Teil mit erfaßt
Folgeverfahren KLT, KVT, Test d2
Testbogen (großformatige Vordrucke mit einstelligen Zahlenkolumnen) Textbuch,
evtl. Auswertungsgerät d. Fa. Sendtner; zus. Schreibgerät und Stoppuhr
22
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
SPM





A-Zeit
0:
Rel
Val:
dt
KRATZMEiE
R (1998)
Intelligenztest, KTT, kultur- und bildungsfreie lntelligenzkomponenten
ab 6J. , mittlerer Leistungsbereich, auch hörgeschädigte oder anderssprachige Pbn
Einzel und gruppe, Computer und Papier, gibt auch Kurzform mit 32 Raschhomogenen Items mit und ohe Zeitbegrenzung von 15 min
keine Begrenzung, durchschnittlich 45 min, Gruppen ca 60 min
Set A, B, C, D und E mit je 12 Aufgaben

die Aufgaben steigen innerhalb der Sets und mit jedem Set in der Schwierigkeit
an; die ersten ltems eines neuen Sets sind jedoch etwas leichter
für Erwachsene mit normaler Begabung sind v.a. die Sets C, D und E von
Bedeutung; A und B differenzieren nur im Bereich der Minderbegabung

Theorie: die Bezeichnung beruht auf der matrixartigen Anordnung der
planimetrischen Figuren und auf dem progressiv ansteigenden
Schweirigkeitsgrad

Intention: sprachfreie Erfassung der „Beobachtungsgabe & des klaren
Benkens Kulturfreiheit konnte konnte nicht immer belegt werden!!
(Erfassung des SPEARMANschen g-Faktors, sowie des induktiven Denkens
und der Raumerfassung)

Anwendung: bei intellektueller Kapazität im mittleren Leistungsbereich:
Soldaten, Studenten, Lehrlinge, klinische Gruppen....

Mod
RAVEN-Matrizen-Test (Standard
Progressive Matrices)
deutsche und sprachfreie Instruktionen (für hörgeschädigte und
anderssprachige Pbn) vgl. Handanweisung
Einzeltest: Unterscheidung einer individuellen (TL instruiert indiv., vermerkt
Antworten, protokollliert Lösung) und einer selbständigen Administration
(eigenständige Bearbeitung nach einführender Instruktion)
Gruppentest: nur selbständige Administration => ltems werden schriftlich gelöst
= Ankreuzen einer der 6 (A und 8) bzw. 8 (C, D und E) Lösungsaltemativen
(multiple-choice)
richtigen Antworten sind bereits auf dem Durchschreibeblatt markiert
=>
schnelle Addition der richtigen Lösungen zu Rohwert : Pb muß sich für eine
Lösung entscheiden
Feststellen der Abweichungen von den Erwartungswerten je Set (wobei
Abweichungen>+- 2 die Schätzung der Gesarntleist. erschweren)
Bestimmung des altersgemäßen PR-Wertes => Klassifikation in 5
dichotomisierte Intelligenzgrade
k.A.
nun optimal da deutsche Instruktion

interne Konsistenz: .75-.94

Retest: .54-.9 (bei klinischen Gruppen befriedigend)

SPM-Aufgaben nicht homogen (Rasch-Skalierung!)

FA: hohe Ladungen auf g-Faktor  erfassen zentrale Prozesse der
anayltischen Intelligenz

.66 bei nonverbaler Teil von KFT, .67 bei HAWIK-R
23
Norm
Anm:
And
Mat

Prozentränge und T- und IQ-Werte für die Altersgruppen 10 & 11, 12, 13, 14
und 15 J.

Eichstichprobe (N = 2068> ergab sign. Unterschiede zwischen versch.
Schularten, nicht jedoch zwischen den Geschlechtern

Normierung erfolgte nicht schulartbezogen, jedoch unter Berücksichtigung der
%-Anteile der Schularten

auch Schulnormen für h5rgeschädigte Kinder und Jugendliche (7 bis 15 J.)

deutsche Normen für Studenten und > 60J. fehlen
Reliabilität sollte nicht unkritisch vorausgesetzt werden
Würfeltest, CFt, iST 70, HAWIK-R
Manual, Testheft, Durchschreibeantwortbogen zus: Kugelschreiber oder BIeisti~
5 Aufgabenreihen;
24
13
Art
Alter
Form
Dauer
Test D2,
Aufmerksamkeits- Belastungstest
Brickenkamp, 1994
Allgemeiner Leistungstest
9-60
Einzel- und Gruppentest, keine Parallelform
Netto-Durchführungszeit: 4 min. 40 sec., insgesamt (einschl. lnstruktion): ca. 8 min.
(Ausnahme „15 sec.„: dann 3 min. 30 sec,)
Glied
Homogener Test, 14 Testzeiten mit ew. 47 Zeichen; zeitl. Unterglied.: 14 Teile a 20
sec.
Konz

Weiterentwicklung des sog. Durchstreichtests (BOURBON, 1895)

Meßintention:

allgemein: Schnelligkeit u. Genauigkeit der Unterscheidung visuell ähnl. Reize
(attention to detail)

ursprünglich: zur Prüfung der Kraftfahreign. (zentraler Aspekt)

inzwischen: auch Betriebsps., Berufsber., klin. Ps., Schulps., Pharmakops.
(sehr erfolgreich)
Hinweise: auf Konzentrationsfähigkeit, -störungen als stabile
Leistungsdispositionen, Interpret. im Zushg. mit Inteil.leist. (erklärt u.U. zu niedriges
Resultat auch: neurops. Schädigungen (weitere Verfahren erford.)
Hhab TL instruiert nach Handanw., bei Kindern: Demonstration an Wandtafel, Pb streicht
aus einer Reihe ähnlicher Zeichen jedes „d„ durch, das mit insgesamt 2
1 Strichen versehen ist; II gibt alle 20 sec. das Signal „HALT! Nächste Zeile„, d.h. Pb
sollen sich unverzügl. der nächsten Zeile zuwenden (mögl.: ist die Zeitbegrenzung
auf 15 sec. bei besonders leistungsstarken Grpn. bzw. falls diese wdh. getestet)
Mod
o Auszählung der Fehler mit 2 Schablonen Summe der 14 Teilmengen = Rohwert
GZ (Gesamtzahl der durchgesehenen Zeichen) nach Subtraktion der Fehler
Rohwert GZ-F, ferner Prozentsatz der Fehler (F%), Schwankungsbreite SB
(Max-Min. Zeich./Zeile) 1
o durch Verbindung der in den einzelnen Zeilen zuletzt angestrichenen Zeichen:
Testprofil (Arbeitskurve)
o Neu: KL-Wert: Summe aller richtig durchgestrichenen Zeichen minus
Verwechslungsfehler
Auswz Ca. 6 min. (auch von Hilfskräften leicht durchführbar)
eit
0:
ja (Schablonen, Tabellen, festgelegte Instruktion)
Rel

interne Konsistenz„: GZ u. GZ-F: r = .95 (Median, mittels
Zeitfraktionierungstechnik, etwa wie Splithalfmothode)

F% an klin.Stichprobe: r=.96

Stabilität: GZ-F, GZ, KL: Rtt: .88
25
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Kreuzvalidierung: KLT:
Mengenleistung: r .58 ~sJ 65), Güteleistung: r .50
KLT
benötigt jedoch die 6-fache Zeit !
Kriterienbezog. V.:
- Extremgrp.-Experiment, Lehrerurteile über die Aktivität in Leistungssituationen von
Schülerinnen („Willenskraft u. Ausdauer„, 6.-9. Schulj.), Ergebnis: signifikant
positiver Zush. bei GZ und GZ-F
- Bewährungskontrollen zur Kraftfahrtauglichkeit: signifikanter Zusammenhang
- Selektion bzw. Klassifikation v. Fernsehprüferinnen. Beurteilung durch
unmittelbare Vorgesetzte (ext. Krit.) Ergebnis: d2 brauchbarer als andere
Konzentrationstests
- Erhebliche Diskrepanzen zwischen Testleist normaler und schizophrener
Personen
- Pauli-Test: ev. auch Erfassung von mittel bzw. langfristiger Konzentrationsfähigkeit
Standard- und Prozentrangnormen für GZ, GZ-F, für F% SB nur größere
Klassifikationswerte; Standard.stichproben: insgesamt 6000 (Normen aus Jahr
1969)
Normtabellen getrennt nach m/w für
 Volksschülerlnnen: 9-10 J./ 11-12/ 13-14
 Berufsschülerlnnen: 15-16/ 17-18
 Oberschülerinnen:11-12, 13-14,15-16, 17-18
 Erwachsene:
19-39 J., 40-49 J., 50-59 J.
 Eichstichprobe vorwiegend männliche Pb

Zeitökonomisch,

Testknacker überspringen einige Zeichen =~ höherer GZ-Wert, kleine „d„
(Sehschärfe!), Übungseffekt: 25 %

Bearbeitungsstrategien:
o Ü-Syndrom: GZ > PR90, Sorgfaltsleistung F% unter PR10  Verdacht
auf Zeilenüberspringen
o P mit 1 Strich: normalerweise nur selten markiert  häufige
Markierung spricht für zufällige Testbearbeitung
DL-KE / DL-KG
Folgeverfahren: Pauli-Test, KVT, KLT
1 Testformblatt, 2 Auswertungsschabl., Handanweisung, zus.: Schreibgerät u.
Stoppuhr bei Kind.-Grpn.: Tafel/Kreide
26
11
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-zeit
0:
Rel
Val:
Norm
LSV
Landauer Sprachentwicklungstest
für Vorschulkinder
GÖTTE, R.; 19761
Entwicklungstest, KTT,
sprachliche Fähigkeiten
ab 4 Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule
Nur Einzeltest, nicht in Gruppen möglich
im Durchschnitt ca. 17 Minuten pro Kind
LSV besteht aus folgenden Skalen:

Wortschatz
(Achtung: v.a. aktive Sprachfähigk.!

Artikulation

Formen- und Satzbildungsfähigkeit

Kommunikationsfähigkeit

Intention:
o Feststellung d. Stands der individuellen sprachlichen Entwicklung
durch möglichst schichtneutralel kindgemäße Aufgaben,
o Schluß auf spezifische sprachliche Entwicklungsrückstände (evtl. als
Folge ungenügender Förderung)

Anwendung:
o Erziehungsberatung
o Förderdiagnostik (z.B. Zusammenstellung v. Fördergruppen im
Kindergarten. Bestimmung v. Trainingsschwerpunkten)
o bei Unklarheit bzgl. Schulreife: Hinweise auf d. sprachhezogenen Teil
schulleistungswirksamer Leistungsvoraussetzung.

TL sollte sich vorher mit dem Testmaterial vertraut machen, da längere Pausen
bei der Testung von Kleinkindern ungünstig sind

Instruktion nach den Anweisungen des Beiheftes

Versuchsverlauf wird auf einem vorgegebenen Protokollbogen protokolliert
formal:

Auswertung nach den im Beiheft angeführten Richtlinien

Bildung von Skalenrohwerten

Transformation der Skalenrohwerte in T-Wert
Interpretation:

Vgl der ‘Werte mit Altersnorm (differenziert nach Lebensmonaten)
altersadäquate Sprachfähigkeit?

Qualitative Interpretation der Beobachtungen (Nuscheln, Lispeln,
sprachliche Verzerrung einzelner Buchstaben, Stottem)

bei konvergentern Vorliegen intellektueller und motorischer Defizite
größerer Art, kann eine generelle

Retardierung oder evtl. milde geistige Behinderung vermutet werden
k.A.
D und A hinreichend objektiv
Retestrel.: r .97 bei N = 35
Signifikante Unterschiede in den Mittelwerten verschiedener Altersgruppen werden
vom Autor als Beleg für die Messung sprachlicher Entwicklung gesehen.

Standardisierungsstichprobe: 500 Kindergartenkinder aus verschiedenen Teilen
der BRD Differenzierung nach Lebensmonaten

T-Werte und T-Wert-Bänder

27
Anm:
And
Mat


Kürze!!!
Testleiter sollte für entspannte & angstfreie Atmosphäre sorgen, Tl und Kind
sollten bereits miteinander vertraut sein
Folgeverfahren: WTA. DVET, FPSS, BHKT, PET
Beiheft Testmaterial, Protokollbogen
zus: Schreibgerät
28
11
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
HSET
Heidelberger
Sprachentwicklungstest
Grimm & Schöler,
1998 S. 32
Entwicklungstest
3 bis ca. 9 Jahre (bei Entw. - und Lernstörungen auch in höheren Alterstufen)
Einzeltest
ca. lh 10 Min. (je nach Alter 40-80 Minuten)
6 Bereiche (A bis F) mit 13 Subtests, A – B Schwerpunktebereiche
A. Satzstruktur:
1. VS Verstehen gramnatischer Strukturformen (17 Aufgaben)
2. IS Imitation grammatischer Strukturformen (12 Aufgaben)
B. Morpholog. Struktur:
1. PS Plural-Singular-Bildung (18 Aufgaben)
2. AM Bildung von Arbeitsmorphemen (4 Aufgaben)
3. AD Adjektivableitungen (5 Aufgaben)
C. Satzbedeutung:
1.KS Korrektur semantisch inkonsistenter Sätze (9 Aufgaben)  erst ab 5
Jahre
2. SB Satzbildung (10 Aufgaben)
D. Wortbedeutung:
1. WF Wortfindung (14 Aufgaben)
2.BK Begriffsklassifikation (6 Aufgaben)
E. Interaktive Bedeutung:
1. BF Benennungsflexibilität (2 Aufgaben)
2. VN Jn-Beziehung-Setzen von verbalen und non-verbalen Informationen
(8 Aufgaben)
3. ER Enkodierung und Rekodierung gesetzter Intentionen (9 Aufgaben) 
erst ab 5 Jahre
F. Integrationsstufe:
1. TG Textgedächtnis (1 Aufgabe)
Theorie: Untersuchungen von GRIMM und GRIMM & WINTERMANTEL:
theoretische Funiderung von Sprache auf 2 Ebenen:
1. linguistische Grammatik: Grundlage für Überprüfung des Regelsystems
2. interpersonelle Grammatik: Rahmen zur Erfassung von Fähigkeiten im
kommunikativen Handeln
Intention:

Ermittlung des Entwicklungsstandes sprachlicher Fahigkeiten durch
Auskunft über das sprachliche Leistungsprodukt und die
Konstruktionsrmittel, die diesem zugrunde liegen

Aussagen über die vorhandene Regelkompetenz auf verschiedenen
Struktur- und Inhaltsebenen
Anwendung: Kinder und Schulpsychologische Praxis
Durchfühngsanweisung (Vorbereitung, Durchführung, Protokollierung der
Antworten, vorheriges Üben d. Durchführung ist nötig
Bei Kindern unter 5J: nur 10 der 13 Subtests!
29
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

Bewertung der Antworten mit einer 0-1-2-Skala  Erfassung von
Entwicklungszwischenschritten möglich

Handanweisung enthält die Lösungen, die mit 0,1 oder 2 bewertert werden (bei
Unvollständigkeit helfen genaue Kriterien)

Ausnahme: ER und TG: hier Auswertungsrichtlinien und ausgewertete BeispielProtokolle

Addition der Aufgabenscores für die einzelnen ST => Transformation in TWerte und Prozentränge; Profil aus T-Werten

Testprofll zeigt Differenzen zwischen normalen, lernbehinderten und leserechtschreibschwachen Kindern
k.A., Erfahrung: 15-20 min.
bei Einhaltung der Instruktionen und Auswertungsrichtlinien objektiv,
Auswertungsobjektivität bzgl. eher Untertests: Übereinstimmung zweier Bewerter im
durchschnitt: r = .97
Konsistenzschätzungen:
ST: Lambda-Werte 0,74 bis 0,95;
GT: 0.98
Profilreliabilität: 0.71
Interne VaL:

ST-Interkorrelationen: nehmen mit dem Alter zu; jedoch kann nie ein Bereich
Aussagen über den gesamten Entw.stand machen.

Faktorenstruktur: zwei hoch korrelierende Faktoren => evtl. Generalfaktor!;
spezifische Faktoren haben hohes Gewicht  Profil o.k.
Externe VaL:

Effekt von Alter und Milieu.

kein Effekt vom Geschlecht

Korrelation mit Progressive Matrices 0.29. wobei die verschiedenen ST
unterschiedlich hoch mit den PM korrelieren

mittlere Korrelationen der ST mit dem IQ des Bildertests BT 1-2
Keine Normierung im eigentlichen Sinne, lediglich T=Werte und Prozentränge für 8
Altersstufen ( 0,5-Jahres-Schntte) (N 791)  lediglich vorläufige Orientierung

Theoretische inhaltliche Grundannahmen konnten nicht gestützt werden,
besser Profilauswertung

OERTER/MONTADA: „moderner Entwicklungstest, der auf einer mehr oder
weniger geschlossenen Entw.theorie basiert

so umfassend, wie kein anderer Sprachtest
Handanweisung Protokollbögen Testkarten mit Durchführungsanweisung,
Spielfiguren, Bildkarten und Bildband, zus.;Puppenwasch1appen (???)
30
12,11/14, 23
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
TBGB
Testbatterie für geistig behinderte Kinder (TBGB)
Bondy,
1975
Intelligenztest, Entwicklungstest, Schultest, Klinischer Test, KTT, Intelligenz, Entw.,
Psychomotorik
7 bis 12 Jahre
geistig behinderte Kinder, die einfache verbale Instruktionen noch
verstehen, „normale Kinder“ ab 2 J.
Einzeltest
Einzeldurchführung aller Tests
Kombinat. & Kurzfonnen (z.B.
CMM & PPVT & KP & LOS; CMM & LOS)
Gesamttest: 2 bis 2 ½ Stunden, Autoren empfehlen Pause nach jew. 1 h (evtl. auch
Aufteilung auf mehrere Tage)
Einzeltests: CMM: ca. 30 min; BM+CM: ca. 20 min PPVT: ca. 15 min BA: ca. 20 min
KP: ca. 3 min LOS: ca. 45
6 selbständige Einzeltest und ein zusätzlicher Fragebogen (die Tests wurde als die
besten von 51 ausgewählt, die an der Eichstpb erprobt wurden)
1. CMM
Colurnbia Mental Maturity Scale: 100 Bildkarten

erfaßt den g-Faktor der Intelligenz im Begabungsbereich geistiger Behinderung

verlangt vom Kind, aus mehreren bildlichen Vorlagen (die sukzessiv schwerer
werden) das Unpassende herauszusuchen

Reliabilität .97

genaue Abbruchkriterien
2. BM+CM
Bunte und Progressive Matrizen: 10 Blätter mit
Ergänzungsmustern und je 6 Plättchen

36 Aufgaben aus den Coloured Progressive Matxices (CPM) von RAVEN und
10 selbständig entworfene Aufgaben

erfaßt ebenfalls Intelligenz, deshalb gute Korrelationen zur CMM
3. PPVT Peabody Pictures Vocabulary Test : 70 Bildkarten

jeweils 4 Bilder mit verschiedenen Gegenständen. das Kind muß das Genannte
zeigen (non-verbale Antwort)

erfasst passiven Wortschatz des Kindes; jeweils 31-100 Aufgaben je nach
Altersstufe (interessant: Vgl. aktiver vs. passiver WS)

Reliabilität .93

Korrelation mit Wortschatzuntertest des HAWIK um .59
4. BA Befolgen von Anweisungen: Puppenkoffer. Puppe, Stofflbär, Plastikauto,
(Bonbons)

Kind muß zunehmend komplexe Handlungen nach Anordnung vollziehen;
hierfür wird es angemessen verstärkt

Aufgaben sind spielerisch mit kindgerechtem Material („Nimm den Teddy, Ieg
ihn auf den Tisch, tue die Puppe dazu.“)

Ziel: Erfassung von Merkfähigkeit. Motivation und Mitarbeiterrwillen (evtl.
kulturfaire Intelligenzabtestung)
5. KP Kreise punktieren
Testblatt, Bleisttft

mittiges Punktieren von Kreisen auf Zeit: in 60 sec. sollen so viele Kreise als
möglich in der Mitte punktiert werden

Punkt darf nicht länger als 3mm werden, muß ganz im Kreis liegen und darf
dessen Rand nur schneiden, um 1 Punkt zu vergeben

Ziel: Messung der Feinrnotorik und der feinmotorisch—visuellen Koordination
31
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
6. LOS Lincoln Oseretzky Motor Development Scale
leere Papierbögen,
Bleistifte, Schere, Tennisball

36 Itenis der Originalskala wurden in die TEGB übernommen; sehr komplexes,
aber auch aussagekräffiges Verfahren

Ziel: Erfassung des grobrmotorischen Entwicklungsstandes und der
Koordinationsfähigkeit; Trennung von motor. Minderleist. durch Hirschädigung
von solchen durch lntelligenzminderung

Aufgaben werden vorn TL vorgemacht (braucht Übung! !)

Kind wird für alle Aufgaben verstärkt ( Motivation
7. VSMS
Vineland Social Maturity Scale Fragebogen

im TBGB wird eine verkürzte Adaptation angewendet

Fremdbeurteilungsverfahren (durch vertraute Bezugspn) zur sozialen
Entwicldungsreife und Selbständigkeit des Kindes
Intention:

Erfass. von Intellekt. Leistungsvh (allg. Intell., Wortschatz, Merkfähigkeit.) &
motor. Entw. (Fein- & Gesamtmotorik)

Einschätzung der sozialen Reife über Fremdeinschätzung
Anwendung: Beratungsdiagnostik  Bestimmung von bereichsspezifischen
individuellen Fördermaßnahrmen (Förderdiagnostik)
. Keine Selektion bezgl. Beschulungsfrage!

optimales Arrangement des Testmaterials (vgl. 2.; bei LOS: Markierungen am
Fußboden)

Testinstruktionen in der Handanweisung (Achtung: kindgerechte Sprache
wichtig!)

erfahrener Tl protokolliert Antworten (nur Fachleute!!)

Kind löst Aufgaben durch verbale, handelnde oder köpermotorische Betätigung

Summe der richtigen Antworten  Rohwert für jeden Einzeltest 
Standardwerte (T & PR) in Profilblatt, kein Gesamtresultat

Interpretationn:
o Diagn. „Bildungsunfähigk. (bei sehr schlechten Testergebn.) soll nur
bei übereinstimm. mit and. Daten gegeben werden.
o Als alternative Erklärungsmöglichkeiten sollten stets Faktoren wie
Testuntfähigkeit, Testangst od. andere umweltspezif Kriterien.
berücksichtigt werden
o Differentielle Förderansatzpunkte (z.B. bei feinmotor. Schwächen, da
sonst Probleme beim Schreibenlernen, bei fehlendem passivem
Wortschatz, da sonst Verständigungsprobleme)
o Wichtig: bei behinderten Pbn hängen die Einzelfähigkeiten noch
stärker zusammen als bei gesunden Kindern
k.A.
hohe Objektivität der Durchführung und Auswertung bei A: in Grenzfällen jedoch
Beurteilungskomplikationen, z.B. bei KP
Interne Konsistenz:
Odd-even-Methode: im Mittel .93 über alle Tests
Konsistenzanalyse: im Mittel .96 für alle Tests
Hormogenität: BM+CM & CMM .60 bis .80 Retest-ReI CMM .97
PPVT .93
VSMS .93

Einzelverfahren: befriedigende Konstrukt- und Inhaltsval.

Interne VaI.: Korrel von. ..mit HAWIK-Handlungs-1Q bei geistig Behinderten.
CMM .37
BM+CM .50

Kriterienbezogene VaL: VSMS und Lebensalter .40
32
Norm
Anm:
And
Mat

zuverlässige Tennung zwischen verschiedenen Behinderungsschweregraden
Faktorielle VaL: durchgängiger g-Faktor (all . Intell.) und motorischer Faktor (v.a.
LOS und KP)

1209 geistig behinderte Kinder von 7 bis 12 Jahren aus der BRD

Normen für geistig Behinderte:
 alters- und jahrgangsgetrennt errechnete T-Werte für die Einzeltests
(Ausnahme: VSMS)
 Mittelwerte und Sigma für die Einzeltest

Vergleichsgruppen: 454 lernbehinderte Sonderschüler zwischen 9 und 12 J.
(Mittelwerte und Sigma für die Einzeltests}, intellektuell normale Kinder  über
Mittelwerte und Sigma sind Vergleiche zwischen den beiden Gruppen möglich

vertrauensvolle Beziehung zum Kind,

Erfahrung im Umgang mit behinderten Kindern, ( nur Fachleute sollten es
durchführen),

genügend Pausen,

angemessenes Tempo,

nur sinnvoll, wenn verbale Instruktion verstanden wird

differenziert im stark unterdurchschnittlichen Bereich noch hinreichnd gut
TARC, PA
Testkoffer mit Materialien ihr die einz. Tests, Handanweisung, Protokollblätter,
Profilblatt, Bleistifte, Stoppuhr
33
34
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
PSB
Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung
Intelligenztest
9-20jahre
Gruppentest
Parallelformen A/B
Testzeit: 39 min. 20 sec. Testdauer: ca. 60 min.
10 Untertests (alle aus LPS)
Auskunft über:
1+2 Rechtschreibfehler
erkennen (RF)
3+4 Aufbauprinzip von
Zahlen, Zeichen- oder
Buchstabenreihen erkennen
(z)
5 Wörter mit gleichen
Anfangsbuchstaben
schreiben (WA)
6 Buchstaben umstellen(BV)
7 Flächen und Kanten eines
geometr. Körpers den
bezeichneten Stellen im
Netz zuordnen (GK)
8 versteckte Muster
erkennen (ME)
9 Addieren von je 10
einstelligen Zahlen (AD)
10 Zahlen nach bestimmten
Kriterien durchsuchen (LK)
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Horn (1969)
Allgemeinbildung
Sprachlich
Denkfähigkeit
Mathematisch,
naturwiss.- techn.
Worteinfall
Sprachlich
Ratefähigkeit
Raumvorstellungen
Sprachlich
Mathematisch,
naturwiss.- techn.
Gliederungsfähigkeit
Mathematisch,
naturwiss.- techn.
Arbeitstempo
und -haltung
Arbeitstempo
und -haltung
Addieren
Wahrnehmungstempo


entstand aus einigen Untertests des LPS
ZIELE:

allgemein: Schulische Leistungserfassung (dafür besonders geeignet)

insbesondere für Schullaufbahnberatung

Begabungsreserven entdecken
baut auf den 7 Primärfähigkeiten nach Thurstone auf
Detaillierte Instruktionen, die je nach Pb-Gruppe modifiziert werden sollen
Multiple-Choice-Aufgaben (5-9 Alternativen, Ausnahme: Untertest 5)
mittels Transparentschablonen
Rohwerte in Std.Werte
 Prolilschema (zur
Erhöh. der Reliab. werden je 2 std. ST-Resultate addiert u. ebenfalls im Profil
dargestellt (z.B. 1,2,1+2)
keine Angaben
Alle 3 gewährleistet
Mittel der lnterkorr. der Subtests: .38 (N=907)
interne V.: UT-GT: .66 (N907)
Krit.bezog. V.:
3 und 4 mit Mathenote: .80
9 und 10 mit Deutsch, Latein, Mathe: jeweils .30 (N~61)
fakorielle V.:
verbal (1+2, 5, 6) reasoning (3, 4) word fluency (5) closure (8)
space (7, 8)
perceptual speed (9,10) number (9)
35
Norm
Anm:
And
Mat
getrennt nach Geschlecht, für Halbjahresgruppen {repräs. Stichprobe, N = 10000
mit N = 100 pro Gruppe) Zentilwerte für 9- 20jährige sowohl für GT als auch UTs
in der Praxis bewährt, psychodiagn. Standard bei Schulproblemen
seit 1969
für Sonderschüler m. Lernbehind. bzw. schwache Ph demotivierend  andere
Verfahren
prädiktive Val. im mathemat.-naturwiss. Fächern besser als bei Sprachen
LPS
Fogeverfahren: HAWIK-R, CFT 20, SPM, KFT 4-13+ SAT AFS
1Handanweisung Testbögen
Form A/ B 4 A.uswertungschabl
Bleistifte, Stoppuhr
zus
36
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Würfelkasten
Gottschaldt
Intelligenztest mit Iebensnahen Aufgaben, experimentelle Diagnostik, lntelligenz,
praktische Int.
einsetzbar bei Jugendlichen (ab 12; ggf. ab 8 mit Hilfestellung ) und Erwachsenen; setzt
keine formale Bildung voraus, d.h. er gilt als kulturunabhängig
Einzeltest
vom Pb abhängig
12 Schächte mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad, 1 Schacht ist unlösbar;
Mechanismen sind zum Teil durch logisches und anschauungsgebundenes Denken zu
erschließen, z.T. erfordern sie systematisches Probieren, fast immer Geduld u. mehrere
Durchgänge
Gottschald: spezieller Begabungsbegriff: Leistung und Pers. nicht trennbar!
Theorie: Erfahrung Köhlers mit den Affenexperimenten auf Teneriffa; entwickelt an der
Berliner Humbold Univ.
Intention:
Erfassung der Intelligenz in einer komplex-ganzheitlichen Situation, d.h. kombiniert mit
Frustrationstoleranz, Ausdauer, einsichtsorientiertem Lernen und affektiver Beteiligung,
erfaßt wird in erster Linie praktisches Denkhandeln, d.h. eine Intelligenzform, die auch bei
weniger gebildeten Personen sehr ausgeprägt sein kann

Pb muß unter Zuhilfenahme weniger standard. Hilfsmittel einen Würfel befreien, der
mittels spezifischer Mechanismen und des nötigen manuellen Geschicks an die
Oberfläche des Schachtes befördert werden muß (es ist verboten, den gesamten
Kasten umzustülpen, um alle Würfel auf einmal zu befreien)

TL beobachtet Pb und kann Hilfestellung geben; Äußerungen des Pb werden
mitnotiert

Geschicklichkeit und Intelligenzleistung werden im Laufe der Testung fortwährend
auf Ratingskaien eingeschätzt
a) Erfolg des Bearbeitens der Schächte: wie viele gelöst, Strategie: trial & error vs.
einsichtsorientiertes Vorgehen
b) Verhaltensbeobachtung: Reaktionen auf Erfolg/Mißerfolg, Leistungsmotivation (wieviel
Ehrgeiz), generelle Bereitschaft zur Anstrengung (ob überhaupt), geäußerte Emotionen
(können z.T. sehr stark sein), Verharren am unlösbaren Schacht
Fazit: eher globale Beurteilung der Leistung (und der Persönlichkeit !) des Pb
Spezielle Hinweise:

gute Leistung + schlechte Leistung in psychometr. !ntell.test => kein
Schwachsinn/Debilität, sonder evtl. Milieuschädigung

Schwachsinn: bei schlechtem IQ aber erhaltener praktischer Denkfähigkeit u.
Eigenständigkeit  nicht gegeben.

Pseudodebilität: bei schlechten schulabhängigen I- Werten aber gute Leistung in
kulturfairen Tests (Milieuschäden).

schlechte Leistung evtl. auch bei praktisch weniger begabten Naturen wie
geisteswiss.-orientierten Akademikem
Sehr aufwändig
D: nein (TL gibt individuell Hinweise)
A: jein (subjektives Rating/klinische
Urteilsbildung) I: jein (Konvergenzprinzip)
keine Angaben
Inhaltsvalidität angeblich gegeben
keine
37
Anm:
(+) lebensnah, ganzheitlich (+) enthüllt oftmals interess. Aspekte der Persönlichkeit
(Motivation, Emotion)
-‚ aufwendige u. schwierige Auswertung
Einziges Verfahren für das Erwachsenenalter für praktische Problemlösefähigkeiten.
And
Mat
Folgeverfahren: FLT HA.WIF-R OFT 20, SPM, Labyrinthtest nach Chapuis
1 Holzkasten mit 12 Schächten Hilfsmaterial für den Pb, Beobachtungsskalen
38
12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
ZVT
Zahlenverbindungstest
OSWALD & RoTH (1987)
Intelligenztest, KTT, allg. Intelligenz (hier: kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit)
6 bis 16 Jahre als Gruppenversuch;
8 bis 60 Jahre als Einzelversuch
Einzel- und Gruppentest
5 bis 10 Minuten
4 Zahlen-Matrizen die je 90 unterschiedlich angeordnete Ziffern enthalten
Theorie: ZVT wurde in Anlehnung an den „Trail Making Test“ nach REITAN erstellt;
versteht sich als nonverbales, ökonomisches Screening der allgemeinen Intelligenz;
beansprucht sprach-, rnotivations- und milieuunabhängig zu sein
Meßintention:
die kognitive Leistungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeit
Anwendung:
1. Intelligenzscreening (für eine differentialdiagn. Erschließung der geistigen Begabung
zu undifferenziert);
2. Screening zerebralorganischer Beeinträchtigung, da hierfür besonders sensibel ‚ er ist
daher auch ein UT der Halstead-Reitan-Batterie

zunächst Angaben zur Person ausgefüllt, anschließend wird der Test an Beispielen
(Übungsaufgaben) erklärt (Anweisungen sind dabei genau zu befolgen)

anschließend werden die 4 Matrizen in beliebiger Reihenfolge ausgefüllt; im
Gruppenversuch wird die Bearbeitung zeitlich begrenzt (30sec.) , im Einzelversuch
wird die Zeit protokolliert, d.h jede Matrize wird vollständig bearbeitet

Gruppenversuch: für jede Matrize wird die erreichte Zahl in der entsprechenden
Tabelle gesucht und der Leistungsindex in das Protokollblatt eingetragen; die
Rohwerte werden addiert und durch 4 dividiert

Einzelversuch:Bearbeitungszeiten für die Matrizen (A-D) werden addiert und durch 4
dividiert (=Gesamtrohwert); weitere Auswertung wie beim Gruppentest

Transformation dieses Gesamtrohwort in T-Wert, C-Wert und PR-Wert; ferner:
Vergleich mit IQ und SW-Werten möglich

Fehler werden nicht berücksichtigt

Abzuleitende Hinweise:
o sofern Hirnschädigung ausgeschlossen werden kann: intelligenzscreening,
d.h.
o Kennwort für die allgemeine kognitive Grundgeschwindigkeit (die bei
atypschen Verlangsamung auf Hirnschädigungen hinweisen kann)
1-2 min
Alle 3 ja
Retest: Gruppentest .81, Einzeltest .95
Interne Konsistenz: Gruppentest .83 -.92 Einzeltest: .95
Paralleltestrel.: der einzelnen Matrizen: .95
Kriterienbezogenen Val.: PSB, IST HAWIE, Raven, CFT 3: r = -.40 bis -.83 (minus wegen
schnelle Bearbeitungszeit korreliert mit gutem Ergebnis)
N = 2109 (repräsentativ, aber aus 70ern, vielleicht veraltet)
Gestaffelt nach Altersklassen
(+) sehr ökonomisch
(+) sehr sensibel für neurops. Störungen
+ sehr gute
Gütekritorien
theoretische Fundierung (Verarb.geschwindigkeit als Indikator für allg. Intelligenz) (!)
nur lntelligenzscreening
39
And
Mat
And Trail Making Test,
HRB, HIV, HAWIE-R, HAWIK-R, GFT, Steckbrett d. Fa.
Bettendorf
Handanweisung Testbögen für Matrizen A bis D Auswertungsschabonen; zus.:
Schreibgerät Stoppuhr
40
13
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
KVT
Konzentrations-Verlaufstest
Abels (1974)
Allgemeiner Leistungstest KTT
Konzentrationsleistung über längere Zeit
Jugendliche und Erwachsene keine genauen Altersangaben ; soll für alle Bildungs- u.
Begabungsgruppen geeignet sein
Einzelversuch oder in Gruppen bis max. 25 Pbn; keine Parallelform
Keine Zeitbegrenzung, i.dR. 7-16 min (netto) + Zeit für die Instruktionen und das
Rücksortieren der Karten
Homogener Test ohne zeitliche Untergliederung
Theorie: Modifikation des Zahlensortierversuchs (20er Jahre); MÜNSTERBERGs
Experimente <1912) mit Karten-Sortierversuchen; ABELS numerierte die Rückseiten der
Kärtchen zum Zwecke einer genauen Analyse des Arbeitsvorganges, d.h.
Konzentrationsverlauf über längere Zeit (vs. d2: nur kurzfristige Konzentrationsleistungen
erfaßt)  max. aber 16 min.

mündliche Instruktion; jeder Pb bekommt ein Kartenpäckchen mit 60 Zahlenkarten
und ein Arbeitsblatt, Kartenstoß muß nach 4 Kriterien (K. enthält nur die 1, die 2.,
keine oder beide der beiden vorgegebenen Zahlen) durchgesehen und sortiert
werden

TL notiert Durchführungszeit sobald ein Pb fertig ist, dann instruiert er ihn „leise“
(während die anderen weiter arbeiten !!!)‚ die Ergebnisse selbst auf dem Arbeitsblatt
anzustreichen (fortlfd. rückseitige Nr. der Karte in der jeweiligen Kategorie
ankreuzen), schließlich wieder in der richtigen Reihenfolge (1-60) zu sortieren (für
die nächsten ...)

a)
b)
c)
VI überprüft mittels Schablone die Richtigkeit der Sortierleistung, erhoben werden:
Arbeitszeit und
Fehlerzahl und
Sorgfaltsleistung (Fehler und Tempo) die anhand von Tabellen in SW für a‘ und b
sowie auch kombinierte Zeit-Fehler-Werte transformiert werden; ferner: Eintragung
der Fehler in Verlaufsskala

Verlaufsskala: Ermittlung besonders fehleranfälliger Phasen

3 Fehlerarten: (1) übersehene Zahl, (2) 2 übersehene Zahlen und Fehler (D-Fehler)
und (3) nicht vorhandene Zahl gesehen (I-Fehler)

Abzuleitende Hinweise:
o Verhältnis Fehlerzahl und Schnelligkeit: Schluß auf divergierende
Arbeitsstile
o Analyse des Fehlerverlaufs (Zu-/Abnahme im Verlauf der Testung):
Hinweise auf Erschöpfung u. Fähigkeit zur Wahrung eines
Dauerkonzentrationsniveaus
nur 1-2 min
A und I ja, D: in Gruppen kein störungsfreier Verlauf möglich
Split half: r=. 67 (aber an wenigen personen unzureichend)
Paralleltest: r=.4-.59
41
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

Grundsätzlich:
keine empirischen Ergebnisse in der Handanweisung, ABELS:
„langjährige Erfahrung“

Korrelation zwischen Zeit- und Fehlerbewertung schwach negativ

Kriterienbezogene Val.: keine sign. lnterkorr. zu lntelligenz- und Tempoleistungen
beim Formsortieren nach KLEMM (ABELS), Lehrerurteile über die Konz.fäh. und
KLT-Fehlerwerte an Extremgruppen: erstaunlich hohe Val.

Problem:
aufgrund der (zu) niedrigen Reliabilität ist keine zufriedenstellende
Validität zu erwarten
Srichprobe aus Angestellten des öff. Diestes, Angehörige verschiedener kaufmännischer
und technischer Berufe (n= 1201), REpräs. Fraglich, SW für Fehler, Zeit und Kombination
daraus nur für gesamte Mischgruppe

Kein paper pencil (größere Berufsnähe)

Angeblicher Verlauf der K-Leistung erfasst, allerdings de facto nur nacheinander der
Fehler erfassbar (nicht zeitliche Lokalisation)

Geringe D-Objektivität

Geringe Rel, deswegen auch ger. Val.

Keine gruppenspezifischen Normen (= unfair)

Fazit: es gibt bessere
d2, KLT, Paul-Test, IST 70, PSB, BIS
60 Kärtchen (6x6cm) mit jeweils 36 zweistelligen Zahlen bedruckt, 1 Arbeitsblatt,
Auswertungsblatt und -schablone, Handanweisung; zus. Stoppuhr
42
13
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
KLT
Konzentrations-Leistungs-Test
Düker
(1965)
Allgemeiner Leistungstest KTT
Konzentration, auch: Arbeitsstil, Motivation
Ab 4. Schuljahr
Einzel- und Gruppentest 2 Schwierigkeitsstufen: C ‘Nur für Volksschüler“ (4. 8.Klasse), D für Jugendliche und Erwachsene
8 min. Instruktion‘ +30 min. Durchführung‚ d.h. Konzentration über relativ lange
Zeitspanne, Verkürz. auf 20 min. möglich
Homogener Test ohne zeitliche Untergliederung

Theorie: DÜKER‘s Konzept der „Koordination“ als „das zu einer Gesamttätigkeit
geordnete Zusammenwirken der Einzeltätigkeiten, die zur Erreichung eines
bestimmten Zweckes erforderlich sind Lösen erfordert demnach Koordination
der Einzeltätigkeiten Auffassen, Rechnen, Merken, Vorstellen, Entscheiden;
jede Koord. erfordert nach DÜKER „psych. Anspannung, deren Intensität von
der Schwierigkeit .. abhängt“

Intention: Anspannungsfähigkeit zum Zweck der Koordination =
Konzentrationsfähigkeit (DOKER), je größer die Konzentrationsfähigkeit desto
schneller u. störungsfreier verläuft die Koordin. => exaktere Bearb. u. Lösun

Pbn lesen standard. Instruktion auf Testbogen mit, wird ggf. durch ebenfalls,
stand. Hinweise des Ti ergänzt

Jedes ltem besteht aus 2 Rechenaufgaben: Form C:jeweils das kleinere
Ergebnis vom großeren abziehen, Form D: wie C, nur wenn das Ergebn. der
oberen Aufg., sonst beide Resultate addieren (schwieriger)

wichtig: strenge Überwachung der Testdurchf. um zu vermeiden, daß Pbn
Zwischenergebn. notiert

Auszählung aller falsch/ richtig bearbeiter ltems, bilden Rohwert für die
Leistungsmenge

mit Hilfe des Lösungschlüssels wird die Anzahl der Fehler festgestellt (FehlerRohwert RW-F), Umrechnung in den Fehler-Prozentwert (F%) und in FehlerQuotienten (FQ) (wegen der gering. Zuverläss. FQ allerdings nicht genormt)

Grobklassifikation anhand FQ in über- u. unterdurchschnittliche (1)
Fehleranteile (FQ 1.3 bzw. 0.7) *)

Tafeln mit graph. Normendarstellung für di~ (2) Mengenleistung, ferner
Prozentrang- und Standardwerte *)

Interpretation: gute Testwerte: sehr gute Konzentrationsfähigkeit (i.d.R. bessere
Resultate in anderen Verfahren) ferner: Verhaltensbeob.: Hinweise zum
Arbeitsstil und Motivation

*(x Faktor 1.5 sofern Kurzform!
k.A.
D: a A: ja 1: ja
(da Untersuch.sit. standardisiert, Problem: Gefahr von
Ablesefehlern bei den graph. Normdarstellungen)
Zeitfraktionierung: 2 Stichproben (jeweils n=120), Lesitungsmenge: r= .94 u. .96,
Fehleranzahl: r= .50 und .65
Retest-Stabilität: 3 Schülergruppen (N 38 bis 53), Leistungsmenge r = .86 bis .88,
Fehleranzahl: Absinken m. zunehmenden Alter von r = .74 auf .05 (!)
27 Studenten LSD-Zustand ‚ Leistungsmenge r = .74 gut! ‚ Kurzform: r .83 bis .86
43
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Kriterienbez. V.: experimentelle Konzentrationsbeeinträchtigung durch
Psychopharmaka angezeigt,
Korr. mit Lehrereinschätzung: „aktiv„ vs. passiv„ mit r = .50, „Willenskraft und
Ausdauer„ mit r .40 (Volkschullehrer), „Strebsamkeit„ mit r = .59; jedoch z.T.
überhöht da punktbiseriale Korr.
IST:
r = .21 bis .33 => relative Unabhängigkeit des KLT von der Intelligenz

11-l4jähr. Volksschüler (N=454), Berufs- u. Berufsfachschüler (N=3034),
Schülerinnen höh. Schulen (N=2714), Erwachsen verschied. Alters u.
Berufszugehörigkelt (N=427);

Normgrupp. zus. nach Klassenstufe, Alter, Berufsgrp. u. Geschlecht,
Altersnormen für Oberschüler u. Erwachsene fehlen
(-) Schummeln möglich: Unistruktur. der Aufg. (‘Überschlagen des Ergebnisses?-)
FQ nicht berücks. für Oberstufe
Folgeverfahren: d2 KVT Pauli-Test
Handanweis., Testbögen (s.u. )eweils in den Parallelformen A/B, Lösungsschlüssel,
zus.: Schreibgerät Stoppuhr
44
21,22
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
FPI-R
Freiburger Persönlichkeitsinventar (7. Auflage)
Fehren
berg et
al. 2001
(subjektiver) Persönlichkeitsstruktur-Test
KTT
dim. Beschreibung der
Gesamtpersönlichkeit
Ab 16 J.
Einzel- oder Gruppentest; 4 Formen: Gesamtform FPI-G ‚ zwei Halbformen FPI-A/B
und eine Kurzform FPI-K, sowohl Selbst- als auch Fremdbeurteilung
-keine Zeitbegrenzung‘ Gesamt-Form benötigt etwa 10 bis 30 min. Halbformen
benötigen etwa die Hälfte dieser Zeit
10 + 2 Testskalen, 137 ltems (stimmt/ stimmt nicht) (die folg. Skalenbeschreib.
beziehen sich auf Pbn mit hoher (selbstberichteter !!) Merkmalsauspr.)
Lebenszufriedenheit:
Soziale Orientierung:
Leistungsorientierung
Gehemmtheit:
Erregbarkeit:
Aggressivität:
Beanspruchung:
Gesundheitssorgen:
Offenheit
Extraversion
Emotionalität:
befried. Partnerbezieh. berufl. Situation, pos.
Zukunftsperspektive. Frieden mit der eig. Person
soziale Verantwortung, Hilfsbereitsch., Motiv. zum
Trösten u. Pflegen, schlechtes Gewiss. weg.
Luxus
starke Leistungsmotivation, sehen sich als
Tatmenschen, Wetteifer und Konkurrenz
im soz. Umgang, Scheu, bei gesell. Anläß. im
Hintergr. Probleme. vor Grp. zu reden, nur
langsam Freunde
leicht zu reizen, Ärger oft nicht beherrschen,
aggressiv m. unbedachten Äußerungen,
überempf. Reakt
aggr. Durchsetz., Spaß an Streichen, anderen
Fehler aufreigen, reag. wütend u. unbeherrscht
starkes subj. Beanspr.gefühl, Zeitdruck,
überfordert, Bed. nach Ruhe, Streßempf.,
Nervosität etc. Körp. Beschwerden: gestörtes
körp. Allgemeinbefinden (z.B. Schlafstör.,
Wetterfühl., Kopfschmerzen etc.)
sehr gesundheitsbewußt. z.T. überbesorgt, viel
med. Wissen. häufigeres Aufsuchen des Arztes
= Lügenskala; selbstkrit. eine Vielzahl kleiner
Fehler u. Scheu. zugeben (mittlerer Wert =
realistisch)
gesellig, impulstv, schnell Freundschaften
schließen, übernehmen gern Führung
viele Probleme u. innere Konflikte, rascher
Stimmungsw., eher gedrückte Grundstimm., Angst
Tagträume.
45
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

Theorie: keine spezifische, geschlossenen Skalen „Extraversion“ und
„Emotionalität“ im Sinne der Konzepte EYSENCKs (in früherer Auflage: Skala
Maskulinität‘ nach TERMAN & MILES); ltemgewinnung: f.a. aus einem rational
zusammengestellten ltempool

Meßintention:
Selbstbeschreibung der Persönlichkeit (Denken, Erleben,
Fühlen und Handeln)

Anwendung: primär nicht-klinische Probanden FPI = außerordentlich beliebt,
absoluter Standard)
Voraussetzung: positive Einstellung der Pbn, daher sollen Ausdrücke wie Test oder
Fragebogen vermieden werden
TL bleibt i.W. passiv, standardisierte Instruktion, Hinweis, auf spontanes Antworten

Feststellung der Skalenrohwerte mittels Schablone, anhand der Normwerte
wird ein Profil erstellt, (es existiert auch ein Computerprogramm)

Abzuleitende Hinweise: (umfangreiche Erläuterungen u. /nterpretationshinweise
zu den Skalen in den Handanweisungen)

grds.: wegen Meßfehlerbereich von +/- 2 Stanine: nur Stanine-Werte von 1, 2
bzw. 8, 9 interpretierbar

Abweich. in einzelnen Skalen können Hinweise auf Auffälligkeiten geben, z.T.
lohnt die Nachforschung auf ltemebene (z.B. Körperliche Beschwerden =>
welche ?): weitere Abklärung mit spezifischeren Verfahren (z.B. spez. AngstFB)

Skala Offenheit: sofern niedrige Werte: entweder fehlende Bereitschaft, Fehler
zuzugeben oder wirkl. Unfähigkeit,
16-15 min.
Alle drei gegeben
interne Konsistenz zwischen .73 und .83
Retest-Reliabilität: Skalen: befriedigend, Profil: nur im mittleren Bereich

diskriminante V.: FPI trennt nicht-klin. von klinischen Gruppen (z.B.
Hypochonder, Psychosomatiker, Depressive) mit Hilfe der entsprechenden
Skalen, differenziert jedoch kaum noch innerhalb der Gruppe der Auffälligen

kriterienbezog V; Korr. einzelner Skalen mit Selbsteinschätzungen: .48 bis .60
Repr. Stichprobe von 3740 Personen, getrennte Normen w.m.,
Lebensaltersgruppen und Bildungsschichten
Nicht sehr geeignet für Veränderungsmessungen
(+) beliebt u. bewährt
(-) Selbstbeschreib. => Verfälschungstendenzen (SE etc.)
(-) insgesamt überdifferenziert, z.T. jedoch zu wenig differenz. (Aggressivität)
(-) konstantes vs. dynamisches Persönlichkeitsbild
(-) nicht alle Skalen ausr. validiert
Verwandte Verf.: FAF
Folgeverfahren: MMPI EPI, MMQ, Beschwerdeliste, GT
TAT
Handanweisung, Fragebogen,
uswertungsbogen u. -schablonen f. Ges.form,
Halbformen A und B u. Kurzform; zus. Schreibmat.
46
14a
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
DVET
Duisburger VorschuI- und
Einschulungs-Test
MEIS
(1997)
Schultest, Schuleingangstest
4-7 bei Kindern ohne Vorerfahrung mit Schreibmaterialien ist eine Testung nach der
Einschulung valider
Gruppentest (4 J: 4 Kinder, 5J.: 10 Kinder, 6J.: max 20 Kinder), 2 Paralleltestformen
A und B
A-Zeit: 35 min,. Testdauer: 55 min, bei 4 und 5 jährigen sollte nach Teil II eine
10minütige Pause gemacht werden
5 Testteile, insgesamt 48 Aufgaben, prüfen v. a. Funktionen, die beim LEsesnlernen
besonders wichtig sind

Teil 1: Durchstreichaufgaben (12)

Teil 2: Punktzeichnen nach d. Primary Test von Pinter und Cunningham, (12)

Teil 3: Bauen mit dem Bleistift (8)

Teil 4: Abzeichnen (8)

Teil 5: Sprachentwicklung: Sinnes-Zuordnung (10)
Teil 2,3 und 4 lehen sich an an Aufgaben aus dem Kettwiger Schulreifetest
Subtests 1 und 5 erfassen Formidentifikation und Sprachentwicklung
Intention:

möglichst umfassende Diagnose des Entwicklungsstandes
grundschulrelevanter Fertigkeiten

Besonders gutte Differenzierung im schwächsten Viertel der Sechsjährigen
Anwendung:

Frage nach der Zurückstellung schulpflichtiger Kinder bzw. bei vorzeitiger
Einschulung

Einleitung kompensatorischer Maßnahmen bei all. Oder spez. Schwächen 
Förderdiagnostik

Jedes Kind erhält Testheft

TL liest Anweisungen aus dem Beiheft vor und erklärt Beispiele z.T. an der
Tafel

Kind setzt sich in verschiedener Weise mit dem Material auseinander
(ankreuzen, Nachzeichnen)

Vergabe der Punktwerte wobei eine richtig gelöste Aufgabe 2 Punkte, eine
teilweise richtig gelöste Aufgabe 1 Punkt erhält

Auswertungsbeispiel für Testteil 4 vgl. Beiheft

Addition der Werte zu einem Gesamtwert, Max. 104

Interpretation: vgl. Normen, v.a. Grenzwerte, jenseits derer eine Förderung
einsetzen sollte und cut-offs, jenseits derer die Schulaufnahme als nicht sinnvoll
erachtet wird.
k.A.
1 und2 vollkommen erfüllt, 3 bis 5: hängt von der Genauigkeit des Testleiters ab
Parallel: .92,
Interne Konsistenz: .98
47
Val:
Norm
Anm:

Kriteriumsbezogene Validität bei 4J: .8 mit Entw. Alter BHKT .90 mit Minnesota
preschool Scale

Kriteriumsbezogene Validität bei 5j: .5 mit PM RAven und Kramer Test,
Lehrerurteil nach 1 J: .6

Validierung 1.Klasse: Übereinstimmung mit Zensuren nach 1,5 J. Zeugnisnoten
nach einem Jahr, Lehrereinstufungen, Frankfurter Schulreifetest, Frankfurter
Analogietest,
Neue Normung an 10 Wochen vor Schulanfang (n=406), S-Anfang nach 1 SWoche: N=1244, erstlklässler 5 wo und 1 Tag nach einschulung: n= 350, aber keine
neue Val-Studie
o M für Testteile und gEsamt
o Mittlere PR-Plätze und PR-Rangbänder
o Grenzwerte für Förderung
o Richtwerte f. Einschulungsprognose
o M zu versch. U-Terminen nach Altersquartalen
o M zu versch. U-Terminen nach 3 Sozialschichten
o M für Teil und gEsamt nach 3 Sozialschichten unterteilt nach Kigabesuch
o M für 6 Sozialschichten
M und stabw in Halbjahren
o Für Lesen relevante Fähigkeiten, die geprüft werden sollen: visuelle
Differenzierung und Sprachentwicklungsstand
o Autor empfiehlt Einsatz mit anderen MEthoden
And
48
15
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
Manuelle Testserie Both
McQuary
Entwicklungstest, KTT, feinmotorische Begabung, neuropsy. Screening
1 1-15 jährige Schüler (mlw) - Zielgruppen siehe Normen
30 min
Met 1 Glied 6 feinmotorische Subtests <mcl. 1 schriftlich) und 3 ST zur Erfassung des
praktischen Leistungsvollzugs (7., 8., 9.):
1. Sätze abschreiben:
Abschreiben kurzer, einfacher Sätze
2. McQuary Tapping:
Kreise auf Zeit jeweils 3-fach punktieren
3 McQuary Dopping:
Kreise auf Zeit jeweils 1-fach punktieren
4. McQuary Tracing
mit Stift vorhandene Lücken in Feldern
durchwandern
5. Motor. Koord. u. Akuratesse:
Labyrinthe mit Stift durchfahren
6. Markieren:
in einer Tabelle alle umkreisten Buchstaben
durchstreichen
7. Einflechten:
auf einem Bohrbrett muß Draht durch
gestanzte Löcher gefädelt werden
8. Ausflechten:
das Geflochtene ist wieder auszuflechten
9. Schrauben:
Plättchen müssen in eine Bohrschiene
geschraubt werden
o Theorie: nicht rein industriell orientiert (im Gegensatz zu den Bewegungs-ZeitAkkuratheitsverfahren des Taylorismus)
o Meßintention:
feinmotorische Begabung bzw. Leistungsfähigkeit bei
Tätigkeiten mit geringen Anforderungen
o Anwendung: Bestimmung der praktisch-handwerklichen Begabung von
Ausbildungsplatzanwärtem, Erfassung von Lernbehinderten im berufsfähigen Alter
sowie geistig oder körperlich behinderten Menschen
klare einfache Instruktionen vor jedem Subtest, vor einigen Subtests kurze
Ubungsphase (mit Zeitbegrenzung)
Zeitbegrenzungen für jeden Subtest => Wettbewerbscharakter
o Auszählen, Addition und Abmessen (Labyrinthaufgabe: Summenwerte pro Skala);
anschließend Standardwerte (Stanine, Prozentränge) laut Normierungstabelle;
Eintragung auf dem Deckblatt des Bearbeitungsbogens
o bei älteren Schüler im übergangsbereich Lernbehinderung-Normalbegabung
sollten sowohl die Normen für Berufshilfs- als auch Berufsfachschüler verglichen
werden
o bei Lernbehinderten im Übergangsbereich zur geistigen Behinderung ... Normen
für Berufsshilfsschüler als auch geistig Behinderte
o Abzuleitende Hinweise:
o sofern hinreichenden Motivation vorausgesetzt werden kann, ergeben
sich Hinweise zur feinmotorischen Begabung (Eignung für praktische 1
Berufe)
o Untertest „1. Sätze abschreiben“: auf Schrift und mögliche
Rechtschreibfehler sowie Entstehungen achten
o bei gravierenden Leistungseinbrüchen: eventuell Hirnschädigung (weitere
Abklärung erforderlich)
o auch Hinweise auf Pseudodebilität
o
49
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
k.A.
D und A: ja, I: Konvergenzprinzip
k.A.
Inhaltsvalidität gegeben
Stanine- und Prozentrangwerte für 1. Schüler, 2. Berufsfachschüler, 3.
Berufshilfsschüler (lernbehindert), 4. geistig Behinderte
wirkt auch auf schwächere Pbn motivierend
And
Mat
Folgeverfahren: Wabentest Rupp, Benton Test, GFT, HIV, FLT
Testmaterial, Manual, Testheft, Schablonen zus.: Stoppuhr
50
15
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Steckbrett der Fa.Bettendorf
Spezieller Funktionsprüfungs- und Eignungstest experimentelles Modell
feinmotorische Fähigkeiten
k. A. aber zu beachten: Feinrnotorik ist eine Entwicklungsleistung
Einzeltest
ca. 20 Minuten
Messintention: feinmotorische Fähigkeiten
Anwendungsbereich.: Screening bezüglich neuropsychologischer
Beeinträchtigungen im feinmotorischen Bereich
o einfache Instruktion => auch bei geringer begabten Personen einsetzbar
o Pb soll in begrenzter Zeit, so viele Metallstifte, wie ihm möglich sind in die
Löcher des Steckbretts einstecken (Tempoleistung)
o sowohl für das Eingreifen, als auch für das Einstecken der Metallstifte darf nur
eine Hand benutzt werden
o mit jeder Hand erfolgt mindestens ein Durchgang
o TL beobachtet den Pb und achtet insbesondere auf choreiforme, zuckende,
drehend oder zittrige Störbewegungen, die ggf. unwillkürlich einfließen
(pathogene Zeichen)
o die innerhalb des Zeitlimits erzielte Gesamtleistung wird für beide Hände
festgehalten
o Vergleich mit Standardnormen (erlauben jedoch nur grobe Einordnung)
o Abzuleitende Hinweise:
o -Hirorganiker fallen (nach PLAUM) durch extrem niedrige Werte
(selten auch nur eine Reihe mit Stiften gefüllt>
o -bei „Normalen‘ kann mit Hilfe der Grobnormen auf das feinmotorische
Geschick geschlossen werden
k.A.
D und A: ja, I: ja, Kovergenzprinzip
k.A:
o Kriteriumsvalidität: nach Plaum besteht hohe Übereinstimmung mit anderen
Testverfahren, das Verfahren sie für alle Altersgruppen in bezug auf organische
Beeinträchtigungen trennscharf
o Inhaltsvalidität: gegeben
f. quantititve Leistung
Trennscharf
Normierung: unscharfe Altersgrenzen
Völliges Leistungsversagen der Probanden möglich  Misserfolg abmildern
Manuelle Testserie Both Wabentest nach RUPP, LT nach CHAPUIS, ROS
Steckbrett, Handanweisung Metallstifte
51
52
15
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Seashore Test für musikalische Begabung
Butcher & FISCHER
(1966)
Spezieller Funktionsprüfungs- und Eignungstest, musikalische Grundfähigkeiten,
neurops. relevante Informationen
Alter 10 bis 19jährige, Erwachsene (jedoch hierfür keine Normen)
Gruppe und Einzel
30 min netto
zuzüglich Zelt für Instruktion, Beispielvorführung: etwa 1 Stunde: für Kinder wird
eine ausreichende Pause empfohlen
Test wurde auf LP aufgenommen, er besteht aus 6 Teilen, davon beinhalten der 3.
und der letzte je 30 Aufgaben, die übrigen Teile jeweils 50 Aufgaben d.h. insgesamt
260 Auf aben
o Theorie: Annahme: musikalische Begabung beruht auf bestimmten
Einzetfertigkeiten
o Meßintention:
sensorische Fähigkeiten des Gehörs
(Unterscheid.vermögen verschiedener Tonhöhen, Lautstärken, Tonlängen u.
Klangfarben), Empfindungsvermögen für Rhythmen und Gedächtnis für
Tonfolgen
o Anwendung: Eignung für den Beruf des Orgelbauers, Kiavierstimmers u.ä.
Frage der geeigneten instrumentenwaht bei Jugendlichen, objektive
Begründung bei begabten Jugendlichen =>Förderung
o ferner: Hinweise in neurops. Hinsicht
o wichtig: Raum mit guter Akustik und gutes Wiedergabegerät; TL soll
Wiedergabequalität zu prüfen; im Gruppenversuch sollte jeder TN mind. 1,5 m
vom Lautsprecher entfernt sitzen; TL soll vor Durchführung auch die Lautstärke
überprüfen
o TL soll Test vorher selbst durchführen, insbesondere soll er auch die
Bedienung des Schallplattenspielers (Nadel ohne (störende) Komplikationen in
die richtigen Rillen setzen)
o Pbn sollen Zweck und Technik der Testdurchführung erläutert werden, ferner
das Ausfüllen des Antwortbogen
o besonders bei 10-l2jährigen Kindern sind Übungsbeispieie sehr zu empfehlen
(aus verschiedenen Teilen des Tests
o TL überzeugt sich. ob die Handhabung des Antwortbogens verstanden wurde
und kündigt an, daß der Test mit bestimmter Aufgabenzahl ohne
Unterbrechung abgespielt werde und keine Unterbrechung durch
Zwischenfragen erfolgen dürfe
o Pbn kreuzen richtige Antwort an (Multiple Choice Aufgaben)
o Hrsg. empfehlen die wdh. Durchführung, wenn ein Pb versagt oder ein
Spitzenresultat erreicht hat oder wenn das Ergebnis von besonderer Bedeut.
53
Mod
o
o
o
o
o
o
o
o
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
zunächst genaue Durchsicht der Seiten des Antwortblattes nach
Doppelantworten, ggf. diese rot durchstreichen (werden nicht gewertet)
der individuelle Rohwert (pro Test) ergibt sich aus der Anzahl der richtig
gelösten Aufgaben (Auswertung mittels Schablonen)
jedem Testrohwort wird anhand der z-standardisierten Häufigkeitsverteifung
einem von 5 Abschnitten (Kategorien) zugeordnet: A und E:
jeweils 6,7% der Nvt., 8 und D jeweils 24,2 %‚ C: 38%. (Anmerkung: A in der
Eichstichprobe eigentlich unbesetzt, aber hervorragende Leistungen zu A,
obwohl statistisch zu 8 gehörend)
Abzuleitenden Hinweise:
Begabung eines Pb mit musikalischen Grundfähigkeiten; Profilanalyse kann
Hinweise für die berufliche Eignung bzw. lnstrumentenwahl geben
bei Erwachsenen ist aufgrund der fehlenden Normen nur eine qualitative
Fähigkeitseinschätzung möglich
innerhalb der neurops. Diagnostik können spezifische Ausfälle in der
akustischen Reizverarbeitung (komplexe akustische Funktionen) festgestellt
werden
k.A.
D: ja, soweit Anfoderungen erfüllt sind, A: ja, I:ja
interne Konsistenz: r = .55 bis .65 Kuder-Richardson-Formel 21 (amerikanische
Untersuchung)
Beansprucht lnhaltsvatidität (hier: logische Validität, d.h. Experten stimmen überein,
daß die Items die zu untersuchenden Etgenschaften repräsentieren)
Eichstichprobe 845 m und 705 w Kinder bzw. Jugendliche verschiedenen Alters,
Normen differenziert nach Alter und Geschlecht; keine N. fürErwachsene
leider keine Normen für Erwachsene
(!) sehr schwieriger Test (vgl.: Kategorie A nicht besetzt !)
Handanweisung, Auswertungsschablonen, Raum mit guter Akustik in ruhiger Lage,
Langspielplatte, gutes Wiedergabegerät, Antwortformular, zus.; Bfeistift,
Radiergummi
54
15, 12
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
FLT
Form-Lege-Test
Lienert,
1964
Spezieller Funktionsprüfungs- und Eingnungstest (Intelligenztest): Intelligenz,
praktische Begabung, neurops. Screening
14 bis 18 Jahre Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren (hier allerdings nur
beschränkte Normen)
Einzel- oder Individualtest Parallelform (mit anderen Aufgaben)
Netto: 20 min. an Sonderschulen 40 min
20 Aufgaben mitansteigendem Schwierigkeitsgrad =2 Niveau-Test (Power-Test),
zudem gewisse Schnelligkeitskomponente Pb muß konkretem Material hantieren.
d.h. hier: Pappe-Flächen so zusammenlegen, daß sie genau in die vorgezeichneten
Umrissfiguren hineinpassen (Bsp.: Tropenhelm)
o Messung der praktischen Intelligenz durch Puzzlespiel-ähniche Aufgaben. die
auf drei verschiedene Arten gelöst
o werden können: 1 spieler. Probieren. 2. systemat. Kombinieren. 3. gedankliche
Lösung. (ohne Benutzung der Teilchen)
o nicht-verbales Testen, da Sprachkenntnisse, Wissen und Kenntnisse nicht
notwendig sind => kulturfair
o Intention: Diagnose der praktischen Intelligenz (= Fähigkeit, neue Aufgaben
praktischer Art erfolgreich zu lösen)
o Anwendung:
o Beurteilung der praktischen Begabung
o des räumlichen Denkens und Vorstellens
o Ergänzungsverfahren zur Untersuch. der allg. Intelligenz
o Berufsberatung von Jugendlichen
o Eignungsauslese von Lehrlingen und Anlernlinge
o PLAUM:
neurops Screening, da diese Aufgaben für Pbn mit
Hirnschädignngen äußerst schwer sind experimentelle Diagnostik von
Rentenneurosen und anderen Simulationen
T1 gibt Instruktionen nach Handanweisung und beachtet die Zeiteinhaltung
Pbn setzten die Pappteile gemäß der Vorlagen zusammen und zeichnen die
Begrenzungslinien auf dem Aufgabenblatt ein
Pbn, die früher fertig sind, können mit der Parallelform weiterarbeiten
für Sonderschüler liegen besondere Anweisungen vor, für Demozwecke soll der VL
Pappteile im Großformat anfertigen
o Handanweisung enthält Lösungsschlüssel, wobei verschiedene (z.T. auch mcht
ganz korrekte) Lösungen zugelassen sind
o Addition der richtrnen Lösunnen => Rohwert = Transformation in
Standardardwerle (SW) (Maximal transf barer Wert: 24)
o Achtung: bei welbl. Pbn müssen 5 SW hinzugezähitwerden (ist der
durchschnittliche Unterschied von männl. Pbn)
o Interpretation:
o über- bzv~. unterdurchschnittliche Testleistung (Abweichung um ± 7
SW von Norm-SW 100)
o sign. Differenz zu anderem Ph derselben Bezugsgruppe (9 SW bei
zweiseit. und 7 SW bei einseitiger. Fragestell.)
o sign. Leistungsschwankungen bei Wdh nach ca 1,5 Jahren (11 SW),
Übungsfaktor bei Wdh nach wenigen Tagen bzw. Wochen)
o
55
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Nur wenige Minuten, Form B etwas mehr
gewährleistet
REtest nach 1,5 J.: .82, split half: .89-.94, Interne Konsistenz: .92, Beurteilung
sign interind. U’: .90
faktorielle VaL: 3 Faktoren:
1. „Fähigkeit des zweckrnaßigen Kombinierens und Ergänzen (64%)
2. „Räumliches Auffassen und Operieren mit räumlichen Vorstellungen (23%)
3.‚.Schlußfolgerndes Denken (13%)
Kriterienbezog. Val.:
o Korr. mit Urteil des Lehrherrn nach Minderungskorrektur (für die schlechte
Rel. der Urteile) .79
o Korrelation mit Drahtbiegeprobe .41 (FLT prüft eher räumliches Denken als
Materialbearbeitung)
o geringe Korrelationen mit FRT  geringer Anteil von schlußfolgerndem
Denken
Jugendliche: Repräsentative Stichprobe: 2613 männl. Schüler und Lehrlinge zw. 14und 18 J.
Normen für Erwachsenen nur an kleinen Stichproben, die noch als einigermaßen
repräsentativ gelten
Normen für 13- bis l4jährige Hilfsschüler an N = 380
Berufsspezifische Normen für Metall, Holz, Rextil, Landwirtschaft, Elekrtiker,
Kaufleute
Normen über 40 Jahre alt
Aufgaben motivierender als paper pencil  auch bei lernbehinderten gute
Testmotivation
Nur mangelhafte Normen bei Erwachsenen  nur Screeningverfahren
And. Figurenlegen aus Wechsler Test Folge: Manuelle Testserie Both,
Wttrfeikasten, Bentcn-Test. HIV
Handanweisung Testbögen (Aufgaben- und Anwortblatt in einem),vier
Flächenteilchen zus Beistifte, Stoppuhr
56
21
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
GT
Giessen-Test
Beckmann & Richter (1991)
Persönlichkeits-Struktur-Test
KTT/ psa.
Selbstbild, Neurosen
ab 16 jedoch Normen erst ab 16 J.; aufgrund der oftmals umständl. Itemform. Mögl.
nicht bei unterdurchnittlichen Begabten
Gruppen- oder Einzeltest, 3 Formen: GT-S (Selbstbild) GT-Fw (Fremdbild weibl)
‚GT-Fm (Fremdbild männl) (Formular ist für Fremdeinschätzung auch in 3. Person
statt in 1. erhältlich)
Keine Begrenzunh, i.d.R. 15 min.
6 Skalen mft 40 bipolaren ltems, jeweils 7-fach gestuft (-3 bis +3)
1. Soziale Resonanz: Beliebtheit u. Attrakt. vs. Unbeliebtheit u. Unattr.
2. Dominanz: ungeduldiges, eigensinniges, rechhaberische vs. gefügig
untergeordnetes Vh
3. Kontrolle: Unkontrollierbark. u. Nachlässigkeit vs. Zwanghaftigkeit u.
Spontaneität
4. Grundstimmung: hypomanisch-energievolies vs depressivniedergeschlagenes Grundempfinden
5. Durchlässigkeit: Durchlässigkeit u. Offenheit vs. Verschlossenheit u.
Informationszurückhaltung
6. Soziale Potenz:
sozial potentes u. umgangsfähiges vs. sozial impotentes
ungeschicktes Vh
ltem-Bsp(aus GT-Fw): ‘Ich glaube, sie ist nicht sehr ordentlich / eher überordentlich‘
(Skala 3)
zus.2 Kontrollskalen, die Hinweise auf weitere Interpretationsmöglichkeiten geben:
E: Extreme, M: Tendenz z. Mitte
Konz
Hhab
Mod
Theorie:

Aktionstheoretischer Ansatz auf psa. Basis;

beruht nicht auf dem ‘klassischen Neurotizismuskonzept, sondern stellt einen
eigenen Zugang zu Neurosen dar;

soll dem Pb Gelegenheit geben. von sich ein Selbstbild zu entwerfen, in dem er
innere Verfassung u. seine Umweltbeziehungen beschreibt;
Anwendung.
klinische Fragestellungen: Diagn. v. Partnerkonflikten, ehelichen Beziehungsproblemen, Abklärung neurotischer Störungen, sozialpsy. Fragestellungen
Testanweisung auf Vorderseite abgedruckt, zus. mündliche Instruktionen nicht
vorgesehen

mittels Auflegen von Schablonen wird für jede Skala der Testrohwort ermittelt
und die entsprechenden T-Werte bzw. Prozentränge ins Profilblatt eingetragen
(ferner: Möglichkeit zur elektronischen Auswertung mit Computer)
57
AbzuleitendeHinweise:

Individualdiagnostik: Selbstbild, Vergleich Selbstbild vs. Fremdbild (sofern
Fremdurteile mittels GT-Fm/w vorliegen), Vergleich Selbstbild vs. Ideal(Aufschlüsse über Normphantasien, Distanz zw Gewünschtem u. dem realisiert
Geglaubten), aus Diff. Selbsteinschätz.-Idealselbst: intraindiv Konflikte bzgl.
Wollens-Könnens bzw. Seins-Sollens

Interaktionsdiagnostik: Bezieh. Zw. Mitgl. von Grpn. (z.B. Art- Patient ‚ ElternKind): hierzu ist es erforderlich jeweils 2 Fremdbilder und 2 Selbstbilder zu
erheben; aus Diff. Selbsteinschätz.-Heterostereotypen: interindividuelle
Konflikte (z.B. zwischen Paaren, Familienmitgliedern)

Prozeßdiagnostik
möglich
(Veränderungen
zwischen
verschied.
Testzeitpunkten)

Selbstwahrnehmung der Person bzgl. ihrer sozialen Fertigk. u. Bezüge,
Grundstimm, Kontrolliertheit, Dominanz
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
keineAngaben
: D und A; ja, I:jein (nicht allzu hoch, da unterschiedl. theor. Bezugsrahmen der
Diagnostiker)

Interne Konsistenz : .86 (hervorragend)

Retest: . 30 (Items), .65-.76 (Skalen) .56 (Profile), Grund: zu best. Anteil
Zeitvariable Merkmale

Diskriminante Val.:
für unterschiedliche Gruppen wurden unterschiedl.
Skalenkonfig. Gefunden

Faktorielle Val.: 5 der 6 Standardskalen basieren auf F.a. an einer Grp.
unausgelesener Neurotiker, nur geringe Zushg. mit anderen Tests z.B. MMPI
1500 klin. unauffällige Personen (18-60 Jahre), Normen (T-Werte,
Prozentrangwerte) differenziert nach Alter, Geschlecht, soz. Status; ferner:
Normierungsdaten für verschiedene klin. Gruppen mit neurot. u. som. Stör.
Dient zu Vergleichszwecken/ Verlaufskontrollen über mehrer Zeitpunkte
sehr zeitökonomisch
(-) schwerfällige ltemformulierung
Verwandte Verf.: --- Folgeverf.: MPI EP1 MMQ GEB (ergänzend b. kö . Beschw.‘)
FPI-R TAT Wunsch r. n. Wilde
Handbuch rn. Antwortbogen, Profilblättem u. Auswertungsschablonen; zus.:
Schreibmaterial
58
21
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
EWL
Eigenschaftswörterliste
Janke & Debus (1978)
Persönlichkeitsstruktur-Test
KTT
mornentanes subkektives Erleben auf
verschiedenen Dimensionen
Erwachsene ab 16
Normalform N: für gesunde Pbn, Kurzform K für psychiatrische Patienten (Unterschied:
weniger ltems, Subskala 8 fehlt)
bei erstmaliger Bearbeitung : ca. 10 bis 30 min
161 (Form N) bzw. 123 (Form K) Itesm, die sich in 6 Bereiche und 15 Subskalen
aufgliedern
1 Leistungsbezogene
A Aktiviertheit
B Konzentriertheit
Aktivität
2. Allgemeine
Desaktivität
C: Desaktiviertheit
3. Extraversion/
Introversion
4. Allgemeines
Wohlbehagen
5. Emotionale
Gereiztheit
6. Angst
F: Extravertiertheit
D Müdigkeit
E Benommenheit
G:
Introvertiertheit
H. Selbstsicherheit
I: Gehobene
Stimmung
J: Erregtheit
K:
L: Ärger
empfindlichkeit
M: Ängstlichkeit
N:
O: Verträumtheit
Deprimiertheit

Theorie: Gestimmtheit einer Person als Produkt des Zusammenwirkens der
Situationsmerkmale und der Persönlichkeitszüge;ltemgewinnung aufgrund rationaler
sowie auch durch Fa~, konstruiert zur Kontrolle pharmako-ps. Experimente

Meßintention:
quantitative mehrdimensionale Beschreibung des
momentanen (subjektiven) Empfindens; primär Zustandsveränderungen (z.B. infolge
von Umweltbedingungen: Lärm, Temperatur, Klima usw.; therapeutische
Maßnahmen, experimentelle Bedingungen mit moivational-emot. Auswirkungen);
nicht: stabile Dispositionen !!!‚ ferner auch Einfluß von sozialen Situationen (z.B.
Ehepartner daheim vs. nicht daheim)

Anwendung :experimentelle Forschung oder Fragestellun‚ bei der nicht zeitstabile
Merkmale erfaßt werden sollen
Testhefte enthalten Instruktionen, die im allgemeinen ausreichen. und nicht vom TL
vorgelesen zu worden brauchen; Ja-Nein„-Anworten
59
Mod



A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
mittels Schablone, auf der die Skalenzuordn. vermerkt sind, wird die Anzahl der
Bejahungen pro Subskala ausgezählt
Ergebnisse sind numerisch und graphisch (Einzelskalendarstellung,
Proflldarstellung) darstellbar
möglich: Gegenüberstellung der aktivierend-unangenehmen Empf. (Erregung, Arger,
Empf., Angst) vs. passivierend unangenehmen Empf. (Müdigkeit, Desaktiviertheit,
Benommenheit)
abzuleitende Hinweise:

momentane emotionale Gestimmheit einer Person (kontextabhängig)

es interessieren v.a. die Veränderungen zwischen verschiedenen Meßzeitpunkten,
bei wdh. Anwendung darf auf einigermaßen stabile Merkmalsausprägungen
geschlossen werden (Autoren raten zur Vorsicht)

z.B. typisches Morgentief bei endogenen Psychosen; Umweltbelastungen

Vorsicht: es sind noch keine sicheren Schlußfolgerungan auf die Verursachung
möglich, d.h. in jedem Fall ... weitere Verfahren

k.A:
Alle drei gegeben
interne Konsistenz & SpIit-halt

Form N: uneinheitlich: r> .90 für A, C, I, N; < .80 K, L, M

Form K: r = .30 bis .96 (noch uneinheitlicher)

Retest-Reliabllität; problematisch, da explizit Veränd. erfaßt werden sollen
Koeffizienten bei Form K „erstaunlich hoch„
Konstruktvalidität:
durch zahlreiche Untersuchungen belegt
Grundsätzlich wegen der Situationsspezifität des Messenden im strengen Sinn nicht
sinnvoll (Mittelwerte u. Streuungen variieren in Abhängigkeit von Situtaionsbedingungen
und Tageszeiten, so daß sie keinen normativen Charakter haben);
-für spezifische Stichproben und Situationen liegen jedoch Md, 3D und Quartilwerte vor,
die - sofern „passend„ - für einen vorsichtigen Abgleich herangezogen werden können
(+) hohe Ökonomie (zeitlich)
(+) ltemverständlichkeit, da nur Eigenschaftswörter
(!) Dissimulationen möglich
keine Kontrolle über Verfälschung bzw. SE
Folgeverfahren: STAI. IAF, ADS, MMPI, EPI, MMQ, TAT. FPT
Handanweisung, Fragabogan N und K, Profilblätter N und K Auswertungsblätter N und K,
je eine Schablone; zus~: Schreibgerät
60
21
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
HANES, KJ
Hamburger Neurotizismus~ und
Extraversionsskala für Kinder und
Jugendliche
BUGGLE &
BAUMGÄRTEL (1975)
Persönlichkeits-Struktur-Test, KTT, Neurotizismus, Extraversion, Introversion
Einzeluntorsuchungen:
8 - 16 Jahre
Gruppenuntersuchungen: bei Gruppen mit heterogener Altersstruktur bis 18 Jahre Einzel- od. Gruppentest 2 Testhälften, die beide eine parallelisierte N-Skala
enthalten; können einzeln oder gemeinsam angewendet werden
8-10J:. 30-40 min 11-16J: 15-20 min
68 Items (Form I: 36 Items, Form II: 32 Items)
o TeilI: Neurotizismus –Skala N1 (10Items) & Extraversionsskala E3 mit nur 2
gering korrelierten Subskalen (Geselligkeit E1 und Aktivität E2), je 8 Items)
o Teil II: N-Skala N2 (20 Itesm, parallelisiert zu N1, mit N1 zu N3
zusammengefasst) und Lügesn-Skala L (12 Items)
o N-Skala: Empfindlichkeit und Verletzbarkeit des Kindes, Neigung zu
Tagträumen und Grübeleien, Stimmungsschwankungen, Depression,
Gesundheitssorgen, Ängste v. zukünftigen Ereignissen, innere Unruhe &
Nervosität, Einschlafstörungen, Abgespanntheit, Kopfschmerzen
o N-Skala: Freude an der Geselligkeit mit anderen Bedürfnis nach regem,
heiterem Kontakt, Lebhaftigkeit, Erlebnisdrang
L-Skala: kleinere Schwächen, die jedes Kind haben dürfte
o Theorie
Eysencks Konzepte Neurotizismus und Extraversion, die
voneinander korrelativ unabhängig sind
o Lügen-Skala dient als Warnzeichen i. S. einer möglicherweise nicht
vorliegenden Bereitschaft zur Darlegen der eigenen
psych. Verfasstheit
sollte respektiert werden
o Intention
Erhebung der Persönlichkeitsmerkmale Extraversion und
Neurotizismus im Kindes- und Jugendalter über Selbstaussagen, hierbei:
o Extraversion = Geselligkeit und Aktivität
o Neurotizisrnus = emotionale Labilität gesteigerte Gesamtbeweglichkeit
der Emotion
o Anwendungsbereich: alle Praxisbereiche psychologischer Arbeit mit Kindern
(klinischer Bereich, Schul- und Erziehungsberatung), Kinder- und
jugendpsychologische Forschung
lnstruktionsgebung ist altersabhängig: 8-10 J.: Instruktion & Fragen vorlesen; 10-12
J.: lnstr. vorlesen, Pb liest mit; 12-16 J.: Pb liest selbst instruktion
Ausfüllen erfolgt durch Ankreuzen von einer der beiden Antwortalternativen „Ja„
oder „Nein
Teil I und II sind durch eine Perforation leicht voneinander zu trennen
Formal: Auswertung mittels Schablonen, Berechnung d. Summenwerte für die
Skalen N1, N2, E1, E2 und L, Addition zu Rohwerten für N3 und E3, Transformation
in Stanine-Werte, PR-Bereiche und eine verbale Klassifikation
z.B.
1 = weit unter Durchschnitt, 2+3 unterø 4+5+6 = Durchschnitt, : 7+8 = über
Durchschnitt, 9J = weit über D bzgl. Der Skala
Interpretation
hohe E-Werte: vorhandene (bei Beziehungsstörungen evtl. unerfüllte)
Kontaktwünsche, Optimismus, Aufgeschlssenheit, kontaktfähigkeit, bisweilen
erhöhte Aggressivität
61
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
hohe I: Werte: Zurückgezogenheit, Bevorzugung des Alleinseins und stilles,
scheues Verhalten
hohe Werte in N-Skala: Vulnerabilität des Kindes hinsichtlich emotionaler
Problemsituationen, emotionale Probleme, Stimmungsschwankungen,
Empfindsamkeit, psychosomatische Symptome
k.A., Erfahrung: 3-5 Min.
Voll gegeben

Interne Konsistenz für die einzelnen Scores: .83 bis .93

Retest-ReIiabilität .43 bis .75
o Untersuchungen zu einem liberalisierten Konzept der Konstruktvalidität
o Validitätsgruppen-Vergleiche (gestörte vs. nicht gestörte)
o Korrelationen mit den Werten anderer diagnostischer Verfahren
o Insgesamt befriedigend
o Stanine-Werte, PR-Bereiche, verbale Klassifikationen für alle 7 Meßwerte
getrennt nach Alter (in Lj~ und Geschlecht
o Kennwerte: Mittelwert. Streuung, Schiefe und Exzeß) für die einzelnen
Stichproben sind einsehbar
o Altersbereich weniger gesichert und nicht so stabil wie N auf allen Altersstufen
und E im oberen Altersbereich
o einfacher Frage-Antwortrnodus (Ja/Nein) v.a. bei jüngeren Pbn günstig eines
der wenigen ps.metrischen Verfahren. das schon ab 8 anwendbar ist.
EPI, MPI, MMQ
Folge: PFK, HAPEF~KJ. Michigan-Pictures. CAT, FBT. SAT
Handanweisungen, Fragebogen I und II (zusammenhängend),
Auswerteschablonen, (zus.) Schreibmaterial
62
21
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
HAPEF-K
Hamburger Persönlichkeitsfragebogen für
Kinder
WAGNER &
BAUMGÄRTEL
(1978)
Persönlichkeits-Struktur-Test
KTT
Motivation, Emotionalität,
Schulleistungsstö, Agressivität
9;0 bis 13; 11 Jahre
Ausschlußkriterium: lntelligenzrninderung
Einzel- und Gruppentest keine Parallelform
nach Alter 20 bis 40 min
2 Teile, die insgesamt 6 inhaltlich voneinander abgrenzbare Skalen umfassen:
1. EL
Emotional bedingte Leistungsstörungen:
Gefühle der Unsicherheit und Unzulänglichkeit, Angst vor Blamagen, antizipierte
Beschämung in Leistungssituationen, Angst sich an der Tafel oder bei einer
Meldung zu blamieren, leistungsbezogenes Vermeidungsverhalten. (Bsp.~ Wenn
ich sehe, daß derLehrer mich aufruft, bin ich so aufgeregt, dass meine Hände
zittern)
2. AS Initiale Angst / Sornatische Beschwerden:
ängstliche Erwartungshaltungen, die oft von ps.som Beschwerden
(Magenschrnerzen, plötzliches Zittern, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen,
Schlafstörungen) begleitet werden. (Bsp.: Ich kann nur schwer einschlafen, weil
über vieles nachgrübeln muß.)
3.
AG Aggression
aggressives und dominantes Verhalten im Umgang mit Gleichaltrigen und
Erwachsenen, das sich in Provokationen, Sschlägereine, verbalen Attacken und
Hinterhältigkeiten manifestiert. (Bsp..‘ Wer mich ernsthaft beleidigt, muss mit
Schlägen rechnen)
4.
NE Neurotizismus:
Ängste, übermäßige Empfindsamkeit, Verlegenheit in sozialen Situationen,
Teilnahmslosigkeit und Einschlafstörungen, Nervosität in versch. Situationen (Bsp.:
Ich fühle mich oft ohne besonderen Grund richgi elend)
5. RM Reaktion auf Misserfolg
Neurotische Reaktionen auf Mißerfolg; das Erleben von Enttäuschungen, wenn
Anforderungen an die eigene
Person nicht realisiert werden können; der Verlust von Geduld und Ausdauer, zeigt
etwas nicht sofort Erfolge; die Tendenz zum Aufgabenabbruch, bevor es zu einem
Mißerfolg kommen kann (Bsp.: Ich bin sehr enttäuscht, wenn ich sehe, daß meine
Leistung nicht ausgereicht hat.)
6.
EX Extraversion:
Soziale Aktivität; Kontaktbereitshaft; Selbständigkeit im Handeln; angepaßtes, sozial
erwünschtes Handeln (Bsp.: Wenn ich in den Ferien vereist bin, habe ich schnell
neue Freunde, mit denen ich spielen kann)
o
o
o
Theorie mehrdimensionaler Persönlichkeitsfragebogen zur Selbstbeurteiiung
von Kindern
Intention, möglichst weit gefächerte Betrachtung der Persönlichkeit
Anwendung Schul- und Familienberatung, im klinischen Bereich bei Verdacht
auf psychosomatische Beschwerden (vgl. NE-Skala)
63
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Ausfüllen der Personaldaten
•VI liest Anweisung laut vor, Pb(n) liest / lesen mit
•Kind beantwortet die Fragen durch ein sechsstufiges Rating über verschieden
große Kreise
•die beiden Testteile werden nacheinander bzw. mit einer kleinen Pause v.a. bei
jüngeren Kindern durchgeführt
Fomal: Auswertung mittels Schablonen, Bildung der Skalen-Rohwerte,
Transformation in C-Werte und PR-Werte 1 Profllinterpretation
Interpretation: EL weist auf bereits ausgebildete ängstliche Grundhaltung bzgl.
schulischer Anforderungen hin erhöhte Werte in den ersten 3 Skalen weisen aus
ernsthafte Erkankungen hin (klinps Bereich)
D und A gewährleistet
interne Konsistenz .82 bis .90 Retest: .38-52
Kriterienbezogene Korrelation mit HAVEL: .01 bis .28 mit Lehrerurteil: ähnlich hoch
mit AFS bzw. AVT: .02 bis .63
EL-Skala korreliert mit Prüfungsangst-Rating durch Lehrer um .53 - .63
bildet die theoretisch zu erwartenden Geschlechtsdifferenzen bz . A ression auf
allen Altersstufen ab
Differenzierung nach Alter und Geschlecht Transformation in C-Werte und PRWerte N = 3168
Zugang zu ps.somatischen Beschwerden über AS (+> Skalen EL und RM haben
hohe Relevanz für schulps Untersuchungen
(+) einziges Kinder-Pers-Verfahren, das nicht Ja-INein-Antworten, sondern ein
Rating vorsieht
PFK erfaßt die Pers noch differenzierter
AFS, AVT, EAS, HANES, KJ, PFK 9-14, PFT, SAT

64
21
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
A-Zeit
0:
Rel
AFS
Angstfragebogen für Schüler
Wieczerkowski et al., 1998
Persönlichkeits-Struktur-Test KTT Verhaltensstörungen, schulische
Leistungsstörungen
9 bis 16/17 Jahre 3. bis 10. Schulklasse
Einzel- und Gruppentest, auch computergestützt
Je nach Altersstufe 10-25 min. Keine Zeitangabe für die Einschätzskalen, hier
Bearb.zeit stark von der Klassengrüße abhängig
4 Testskalen, 50 Items
o PA: Prüfungsangst (spezifische Angst., 15 Items: Erfass. angstbezogener
Erwartungseinstell. im schul. Leistungsbereich
o MA: Manifeste Angst (generelle Angst, 15 Items):
Erfass. allg.
Angstsymptome einschl. reduziertem Selbstvertrauen
o SU: Schulunlust (10 ltems): Erfass. der globalen Einstellung gegenüber
der Schule
o SE: Soziale Erwünschtheit (10 ltems): Erfass. des Ausmaßes der positiven
Selbstdarstellung (Lügenitems)
Theorie: Faktorielles Verständnis von Angst als hypothetischem Konstrukt:
generelle vs. spezifische Angst (siehe Skalen ½)
Intention: auch Vorhersage der Position der Schüler auf den Skalen mit Hilfe einer
7-stuftgen Klassifizierung ~> Uberprüfung der
Kenntnis der einzelnen
Gruppenmitglieder
Anwendung: individuelle Diagn. im Dienst der Therapieindikation und -kontrolle,
Gruppendiagn. der Atmosphäre in Schulklassen, Material für
Selbsterfahrungsgruppen „zur Erhöhung der Sensibilität gegenüber eigenen
Ängsten, Forschungsinstrurnent
o Instruktion auf Testbogen, soll zusätzlich vorgelesen werden und bei jüngeren
Kindern mit Hilfe einer Wandtafel erläutert werden
o Ausfüllen des Fragebogens erfolgt durch Ankreuzung einer der beiden
Antwortalternativen „stimmt„ / „stimmt nicht‘
o Einschätzskalen für Lehrer: Zuordnung jedes Schülers zu einer der 7
Ausprägungsstufen („trifft gar nicht zu„ bis „trifft sehr zu„) hinsichtlich der 4
Skalen; Empfehlung: zunächst ein Kind als „Bezugsperson„ für die beiden
Extrempole sowie für die rnittlere Kategorie auszuwählen und die restlichen
KIassenmitglieder etwa i.S. einer Normalverteilung zu klassifizieren.
o Mittels Schablone durch Addieren der für die jeweiligen Skalen spezifischen
ltems, soweit ihen zugestimmt wurde.
o Rohwerte werden in Prozentrang- und in T-Werte transformiert.
o Auswertung der Einschätzskalen erfolgt als Einzelvergleich der vermuteten
und der tatsäch!. Skalenwerte sowie durch Bildung von Rangkorrelationen.
=> erleichtert die nachfolgende Exploration zu bestehenden Ängsten,
=> reicht zur Diagnose einer angstgerpägten Verhaltesnstörung alleine jedoch
nicht aus
Ca. 5 Minuten. Für die Einschätzskalen erheblich länger, von der Art der
Auswertung der Kiassengröße abhängig
Alle 3 bei rein formaler Auswertung gegeben
Interne Konsistenz:
r = .67 bis .77
RetestreIiabilität: r = .67 bis .77 (nach
1 Monat)
65
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Konstruktvalidität:
o niedrige bis mittlere Skaleninterkorrelationen, SE unabhängig
o Unbedeutende, aber signifikante Einflüsse der Variablen Alter, Geschlecht,
Schultyp, Wohnortgröße
Kriterienbezog. V.:
Mittlere Korr. zur N~SkaIa des HANES, zum KAT, zu
Einschätzung der Ängstlichkeit durch Lehrer, zum Erziehungsverhatten der Eltern,
zu Selbsteinschätzungen der Schüler
ferner (pro):
AFS reagiert gegenüber Änderungen des Angstniveaus
{Angstsenkung durch positive Bekräftigung) sensitiv.
o SchülerInnen (N = 2374), 9 bis 16/17 Jahre, hinsichtlich Alter, Geschlecht,
Schultyp und Ortsgröße hinreichend repräsentativ
o Normtabellen für Prozentrang- und 1-Werte, letztere nach
Flächentransformation auf die gesamte Eichstichprobe
o zusätzliche Tabellen zur Bestimmung der Vertrauensintervalle sowie der
kritischen Differenzen für Roh- und T-Werte
o Einschätzskalen: nur minimale, mediane, maximale Korr. zwischen
Skaloneinschätzun en von 26 Lehrern und der Schüler
o Zeitökonomisch,
o Ältere Schüler können die Meßintention anhand der ltemformulierungen
eventuelle durchschauen
PFK HANES-KJ, SAT, Michigan-Pictures, CAT, Sceno-Test, Problemfragebögen
Handanweisung, Fragebogen, Einschätzungsskalen f. Lehrer u.
Gruppenleiterleiter, Auswerteschabl., zus.: Schreibmat., möglichst Wandtafel
66
32
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Konz
Hhab
Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Blacky-Pictures
Blum 1974

Verbatthematisches Verfahren

sex. Entwicklung

Sexualität/Agressivität
Kinder, Jug. und Erwachsene
Individualtest
D: 20 – 30p min
A: keine Angaben

Bild 1 (Überich-Thema):
Blacky steht vor einem wenig freundlich
schauenden, ermahnenden (Finger erhoben)
„Hunde-Engel“, Blacky schwitzt

Bild 2 (Orales Thema):
Blacky sauft bei seiner liegenden Mutter Milch

Bild 3 (Ödipales Thema:
Blacky sieht seinen verliebten und
schmusenden Eltern zu, die von flatternden Herzchen umgeben sind

Bild 4 (Anales Thema):
Blacky macht ein Häufchen zwischen die Hütten
von „Papa‘s und Mama, buddelt gerade.

Bild 5 (Traum 1):
Blacky träumt von einem männlichen Hund

Bild 6 (Gewisterneid:
Blacky sieht Vater und Mutter zu, die ein Baby
hätscheln

Bild 7 (Kastration): Blacky steht mit verbund. Augen da, während ein Messer
zum Schneiden ansetzend über seinem Schwanz steht, ein Eimer, um das
Abgeschnittene aufzufangen, steht bereit. Der Schneidende ist nicht abgebildet.

Bild 8 (Traum II):
Blacky träumt von einem weiblichen Hund.

Bild 9 (Ersatzbefriedigung: Blacky zieht einen Holzhund hinter sich her,
sieht frustriert aus.

Bild 10 (Masturbation):
Masturbation: Blacky leckt sich an einer
eindeutigen Stelle.

Bild 11 Agressivität Black beiß auf dem Halsband der Mutter herum.
Theorie: Vorläufer des SF-Tests, von der Art der Zeichnungen her jedoch auch für
Erwachsene geeignet
Intention: Erfass. psa. Entwicklungsthemen (oral, anal, ödipal). ferner Masturbation,
sexuelle Aggression u. erträumte Sexualpartner, auch: nicht-sexuelIe, familiäre oder
soziale Probleme
Anwendung
Kinder mit neurot. Störungen, bei Jug. u. Erwachsene bei
Verdacht auf eine abweichende Sexualorganisation, Sexualstraftäter (v.a. in USA

standardisierte Instruktion, Darbietung der Einführungskarte (?)

Pb soll zu jeder Karte eine Geschichte erzählen, bei wortkargen Pbn: simpel
gehaltene Explorationsfragen (zu jeder Karte)

TI hält Anworten fest bzw. Tonband, wichtig auch non-verbale Äußerungen
=>Gestik, Mimik unbedingt festhalten

qualitative Analyse der Bilddeutungen bzw. damit verbundener
Abwehrmechanismen
(z.B. Verleugnung): Vermischung aggress. u. sex. Impulse, Überich-Ängste

Bs . sexuelle Themen werden in völlig unverdeckter Weise erwähnt
=> Enthemmung, besonders interessant: die Kastrationskarte
ja A: fraglich I: nach Konvergenzprinzip
keine Angaben
theoretische Validität zur Psychoanalyse
keine
67
Anm:
And
Mat
Meßintention insbesondere von Erwachs. leicht durchschaubar (!) Standardverf. in
den USA bei Sexualstraftätern
non-verbale Reaktionen ggf. von besonderer Bedeutung (daher Tonband sinnvoll)
SF (Scharzfuß-Test), TAT, Michigan Pictures, Rotter-Satzergänzungsverfahren,
FBT, FAF

Handanweisung,

Einführungskarte,

11 Bildkarten mit den wichtigsten psa.-sex. Konflikthemen,

Tonband oder Schreibzeug
68
22
BIT II
Art
Alter
Form
Dauer
Glied
Berufs-Interessen-Test
Irle, Allehoff, 1984

KTT, keine detaillierten Angaben.

Interessen (beruflich)

Berufsberatung

berufl. Kenntnisse od. Fähigkeiten
Verwendung:

Erfassung der Einstellungen zu und Interesse für versch. Berufe (der indiv.
Interessenlage)

Messung der Berufsneigung (indiv. überdauernde Motivationsstruktur, die
zus.hängt mit Berufs- und Ausbildungswahl)

forced-choice (aus bevorzugten Tätigkeiten die die am meisten zusagt)

jede Tätigkeit aus jedem Interessensbereich wird mit jeder Tätigkeit aus den
anderen Bereichen verglichen

für Schulabgänger und Berufsanwärter aller Bildungsschichten, nicht für
Sonderschüler

Instruktion = standardisiert
Ab 12 (9. –13. Schulklasse = 14. – 19 Jahre)
Einzel- und Gruppen Versionen AB, AA, BA, BB
Skalen: 2 mal 2 Parallelformen, jd. erfasst 9 Berufsinteressengruppen, d. je dr. 9
Tätigkeiten vertreten sind.
1.
Konz
Hhab
Inst
Mod
Technisches
4. Ernährung,
7. verwaltende,
Handwerk,
5. land- & forstwirtsch.
8. literarisch/geisteswi
2. gestaltendes
Berufe
ss. Berufe,
Handwerk,
6. kaufmännische Berufe 9. Sozialpflege/Erzieh
3. techn. & naturwiss.
ung
Berufe
Die versch. Versionen z. versch. Zwecken einsetzbar:

free- choice- Version als interindiv. Screening- Vf.,

forced- choice- Version f. intraindiv. Beratung.

Eine Theorie der Berufsinteressen erscheint den Autoren abwegig; sie
existiert auch nicht“.
Konstruktion auf der Grundlage des BIT (Irle, 1955) m. gl. Interessengruppen je 18
Tätigkeiten forced- choice.
Faktorenanalysen: Wahlzwangversion andere Struktur als Free-choice- Version.
3 Faktoren, v. diesen bei getrenntgeschlechtl. Betrachtung 2 Faktoren stabil.

Parallelformen AA u. AB
forced- choice, je 81 Entscheidungen, aus 4 Tätigkeiten den gewünschtesten
(+) u. am wenigsten gewünschte (-) auswählen.

Parallelformen BA und BB enthalten d. gl. Items aber
free- choice, jd. der 81 Tätigkeiten auf 5-stufige Ratingskala nach Stellenwert
f. Pbn zu beurteilen
(5= besonders Interessant).


Summe der Anstreichungen jeder Tätigkeit und jedes Interessenbereiches =
Rohwerte...
69

0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
... in Profilschema an dessen linken Rand PR-normen
(0-25=schwaches, 26-75=durchschn., ab 76=starkes Interesse)

für 25 Lehr- und Anwärterberufe typische Interessenprofile zum Vergleichen
Gewährleistet

RL: k. A. im Manual.

Hinweis auf Rl: Korr. zw. den beide Wahlzwang- u. Wahlfreiheitversionen üb.
Skalen: forced- choice 0,71 – 0,89; free- choice 0,60 – 0,76.

Befriedigend wiederholungsstabil

VL: k. A. im Manual.

Faktorenanalyse m. dem Ergebnis der 2 stabilen geschl.spez. Faktoren als
Hinweis auf faktorielle Gültigkeit. Vortäuschbarkeit v. Interessen,

d. h. i. Auslesesituationen eingeschränkte Vl.

Keine numerischen Werte, also kritisch

NO: F. die einzelnen Versionen geschl.spez. PR- Tabellen.

Keine spezif. Altersnormen.

Interpretation nicht im Sinne einer „Interessenstruktur“.

Ausschließlich Interpretation üb. Prozentrangplätze als sehr hohes (95100%), hohes (85-95%), geringes (15-5%), sehr geringes Interesse (0-5%).
(-) Itemformulierungen stark veraltet, z.B. „Krüppel ausfahren“
70
22
DIT
TODT; 19671Irle, Allehoff, 1984
Differentieller Interessen-Test
Art
Alter
Form
Dauer
D
Dauer
A
Glied
Hand
Konz






KTT
Motivation zu gewissen Tätigkeiten
Interessen,
Berufsberatung
Erziehungsberatung
Wiss. Untersuchungen

Erfassung v. Interessen als Vh- und Handlungstendenzen auf den
Dimensionen Stabilität, Generalität, Intensität

Erfassung v. Handlungsneigungen über Freizeitaktivitäten (nicht nur
berufl.)

Selbstexploration, Berufs- und Freizeitberatung v. Jugendlichen,

NICHT Eignung berufliche Fehlentscheidungen + damit Quelle für
Unzufriedenheit auffinden

für den Beruf geeignet, für den größtes Interessen (da Int. stark mit
Motivation verknüpft)
Jugendliche 15-20 Jahre

Einzel- und Gruppentest

Gesamt- oder Kurzform (nur Bereich Tätigkeiten, nicht aber Beruf,
Zeitschriften und Bücher aber Beruf Zeitschriften und Bücher)

Keine Parallelform
Keine Zeitbegrenzung
Langform: 30 – 45 Min
Kurzform: 8-15 Min
Langform: 8-10 Minuten
Kurzform: ca. 3 Minuten
aus 11 Interessenrichtungen ist die Zu- oder Abneigung zu den 4 Bereichen

Tätigkeiten,

Berufe,

Bücher und

Zeitschriften anzugeben
(Bsp: Tätigkeit: Fremdsprachen lernen, Beruf: Orgelmusiker, Zeitschrift: Der
Diplomat (Architektur))
11 Interessenrichtungen
Sozialpflege/Erziehung
Unterhaltung
Musik,
Politik/Wirtschaft
Technik/exakte
Kunst,
Verwaltung/Wirtschaft,
Naturwiss.
Literatur/Sprache,
Bio
Sport
Mathe

jeder Ph erhalt Schreibgerät, Testliste und Antwortbogen

TL liest Instruktion vor, PB liest/lesen mit => Betonung: keine Fragen
auslassen

Anschließend an Beantwortung: TL kontrolliert, ob vollständig ausgefüllt
Begriffsdefinition von „Interesse“:
Interessen werden verstanden als Verhaltens- oder Handlungstendenzen, die auf
den Dimensionen
71
Inst
Mod
Ausw
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
Stabilität, Generalität und Intensität (bipolar: Zuneigung, Abneigung)
variieren und die qualitativ durch ihre Richtung gekennzeichnet sind.
Neben Berufs- sollen auch Freizeittätigkeiten erfaßt werden, zudem der Umgang mit
bestimmten Materialien
Erfassung von Interessen in verschiedensten Bereichen => Berufs- und
Ausbildungsplanung, auch –korrektur
standardisiert

Rohwerte in Matrix (Zeile: Material, Spalte: Interessenr.)
 spaltenweise Summen = Interessenrohwert in Profil

in PR und Stanine-Werte transformieren: soz. Vgl.

Interessenprofil: indiv. Hauptinteressenschwerpunkte, Gewöhnl. oder
Ungewöhnl. eines Inter.profils

mittels SchabIonen (3 pro Seite des Antwortbogens) ausgelassene Items
sollten mit 3 bewertet werden (mittel)

Eintragung d. Summenwerte in eine Matrix
Zeilen = Materialarten
Spalten = Interessenbereiche

Berechnung d. Spaltensummen & Eintragung d. Interessen-Rohwerte in
Profiilschema = Interessenschwerpunkte im Vgl. zu Eichstichprobe

Zusätzlich Berechnung der extremen & mittleren Antworten und Vergl. mit
Normwerten (=> Interpretation: indiv. Antworttendenzen)

Interpretation:

Berufsmotivation eng mit Interessen verknüpft => Interessentest neben
Berufseignungstest wichtig

lnteresseneinengung auf,, Unterhaltung‘ und „Sport‘ legt Verdacht auf
Luxusverwahrlosung nahe

in hohem Maße

bei Einhaltung der Anweisung D und A gesichert

hervorragend

Split-Half/Odd-even
Langform: .97 (N = 260)
Kurzform: . 93

Re-Test (2 Wochen, N = 116)
LF: . 90
Kz: . 85

logisch-inhaltlich valide, keine numerische Bestimmung

Konstrukt-Validität:Empirisch belegte Geschlechterunterschiede konnten im BIT
abgebildet werden

Faktor-Val: die 11 Interessenrichtungen sind weitgehend voneinander
unabhängig

Validität fraglich in Wettbewerbssituation => nicht anwenden

Männlich/weblich: Normen für LF und Kz

LF/Kz: Normen f. Real, Gymnastis und Wirtschftsgymnastis

Keine Differenz nach Alzter, Geschlecht, da kein Unterschiede vorhanden

PR-Normen für extreme und mittlere Antworten
(+) keine forced choice Aufgaben

würden Abstände künstlich vergrößern (meth. Problem)

VPN müssen keine flaschen Antworten geben (Inhaltl. Problem)
And
Mat
72
23
MMQ
EYSENCK; 1964
Maudsley-Persönlichkeitsfragebogen (M. Medical
Questionaire)
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Glied
Konz
Inst
Mod
0:
Rel

KTT

Klinischer Test

Persönlichkeits-Struktur-Test

Neurotizismus

Körperliche Beschwerden = Psychosomatische Beschwerden
Keine Angaben Brickenkamp: ab 20 Jahren
Einzel- und Gruppentest
Keine Zeitbegrenzung
Ca. 15 Minuten
Mit Schablone: 2 – 3 Minuten

2 Skalen
Neurotische Tendenz (38 Items)
Lügenliste (18 Items)

manchmal habe ich

Ich erzürne mich manchmal
Herzschmerzen

Manchmal komme ich zu spät zur

Ich schwitze oft auch ohne
Arbeit , Schule, Date
Anstrengung & Arbeit

Persönlichkeitsmodell nach EYSENCK mit den beiden
Hauptpersönlichkeitsfaktoren
Extraversion & neurotische Tendenz

Testerstellung an psyc. Patienten

Items mit Bezug auf körperl. Symptome
(Annahme: Pb geben diese eher an als seelische (Neurotische)
Manifestationen
Intention:
Messung von Neurotizismus als Prädispositionsfaktor für
neurotische Entwicklung
Feststellung der schwere organneurotischer Beschwerden
Anwendung für klinischen Bereich, auch für Hinweise zur
späteren Exploration ps.somatischer
Beschwerden
Sehr kurze Instruktion auf Fragebogen
Bearbeitung schriftlich
Unterstreichen: Ja/Nein

formaI: es empfiehlt sich die Herstellung einer Schablone

Zuordnung der Items zu den Skalen & Punktwerte (1 für Ja,‘ bei N-Item und
Nein bei L-Items

Addition der Werte pro Skala (N, L ) => keine Transformation in
Standardwerte

Interpretation:
lediglich Grob-Klassifizierung in 4 Rohwertgruppen

Bei formaler Auswertung: ja

Keine Angaben für dt. Fassung

Befriedigende Werte im Original
73
Val:
Norm
Anm:
And
Mat

Split-Half

Retest:
N-Skala: .85
N-Skala: . 87
L-Skala: . 72
L-Skala: . 76

Dt. Ausgabe: keine Angaben

Originalfassung: Kriteriumsvergleichsgruppen:
N-SK. OK
L-SK: Mist

Befriedigende Kriteriumsvergleichsvalidität

Teilung der Summenwerte (N + L) in je vier verbale Kategorien

Dt. Fassung: N-Normen besser // L-Normen Mist
(-) Items sehr komplex, blöde Pb kapieren nix
(-) Items antiquierte Sprache
(-) keine Extraversionsskala
(-) keine differenzierten Normen
(-) bei Versagen der Lügenskala, alles Mist
HANES-KJ, FPI, GT, MMPI
74
23
Benton
Benton, Sivan & Spreen1996
BENTON-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Glied
+
Inst



visuelles Gedächtnis,
neuropsych. Screening = neurologisches Verfahren
Dient d. Erfassung v. Störungen d. visuellen Merkfähigkeit, d. auf
Hirnverletzungen od. –erkrankungen hinweist. Störungen d.
Gestaltauffassungsfähigkeit (Figur- Grund- Differenzierung, vis.- perzeptive
Funktionen),

Gedächtnisfunktionen (kurzfristig, visuell),

Formreproduktionsfähigkeit (visuomot. Koordination, graphomot. Fähigk.).

Einsatz i. d. Neurops.,

Geriatrie,

im normalps. Bereich: Entw.- u. Intelligenzdiagn.

Nicht geeignet als Screening organischer Störungen.
alle ab 7 Jahren

Auffinden+Quantifizieren von Leistungsstörungen in der visuellen
Merkfähigkeit

bis ins hohe Lebensalter durchführbar

auch bei Konzentrationsschwachen

Instruktion: standardisiert f. Kinder und Erwachsene

Zeichenverfahren: geometr. Figuren nachzeichnen, Wahlverfahren: Figuren
behalten+wiedererkennen
Besteht aus Serien m. graphischen Stimuluskarten, eine bis drei einfache
geometr. Figuren.
Für beide Formen unterschiedliche Durchführungsmodalitäten:
1. Zeichenform (3 Parallelversionen C, D, E m. je 10 Stimuluskarten) oder
2. Wahlform (F, G m. je 15 zu Zeichenform identischen Abbildungen).

Konz
Mod
Standardversuchsanordnung: Karten mit vis. Stimuli 10 sek dargeboten  Pb
nachzeichnen

Erschwerte Versuchsanordnung: Karten nur 5 sek dargeboten

Abzeichenform: Figuren zeitgleich abzeichnen

Verzögerte Reproduktion: nach kurzer intermittierender Tätigkeit

Wahlformergänzung: nach Abzeichnen Heraussuchen der gezeichneten Figur
aus mehreren Vorlagen
Benton entwickelte den Test i. Anlehnung an den Bender- Gestalttest,
erste Veröffentlichung des Benton Visual Retention Test 1946,
Angaben zur Testkonstr. liegen n. vor. 7. dt. Auflage lehnt s. an die 5. am. Auflage
v. ´92 v. Benton Sivan an.

Fehlerarten: Drehen, Entstellen, Fehlplazierung, Größenfehler  Zahl d.
Fehler und Zahl d. richtigen  normbez. Leistungsgrenzwert (Vergleich der
Daten nach Alter und IQ, muss vorher gemessen werden)

Leistung deutlich unter Norm: mögl. Hinrschädigung
75

0:
Rel
Val:
Anm
Norm
unauffälliges Ergebnis nicht aussagekräftig: Interpretationsasymmetrie
(hohe Zahl v. Falsch-Pos.+Falsch-Neg.)

Auswertung Zeichenform: Anzahl richtiger Lösungen + Klassifikation d. Fehler
gemäß Handbuch, Auszählung n. Fehlertyp und Fehlergesamtzahl.

Auswertung Wahlform: Zahl der richtigen Lösungen + Zahl der
Spiegelbildwahlen.
Interpretationsobj. nur bedingt: Einordnung d. indiv. Testleistung anhand d.
Einschätzung des prämorbiden Intell.niveaus.

Dr.schnittl. Retest
Version C,D,E bei Standardversuchsanordnung A .85,
Wahlform Instruktion M .80.

Int. Kons. .63 - .83.

Faktorenanalysen u. Studien z. differentiellen Vl. m. widersprüchlichen
Ergebnissen.

Faktorenanalysen oftmals 2- Faktorenlösung, v. a. Ladung auf vis.- räuml.
Faktor, sekundäre Ladung auf ein Gedächtnisfaktor.

Differenzierungsfähigk. zw. Hirnorganikern u. Hirngesunden i. meisten
Untersuchungen belegt,

differenziert aber nicht sauber zw. Hirngeschädigten u. anderen klinischen
Gruppen (depr., schizo. Pat.).

Von prognostischem Wert bei der Diagnose einer Frühdemenz.

Keine Diskriminationsfähigk. bei Kindern, Wert d. qualitativen Fehleranalyse
umstritten.

BT- Leistung abhängig v. Lokalisation der Schädigung (z. B. re frontal < li
frontal).

Korr. m. Leistungstests mäßig, z. B. Wechsler- Subtests .46 - .62.
geeignet zur Erfassung hirnorg. Störungen
Amerikanische Normwerte f. d. versch. Instruktionen,
d. das prämorbide Intelligenzniveau u. das Alter einbeziehen.
Anm:
76
23
MMPI
Spreen, 1972
Minnessota Multiphasic Personality Inventory
Art
Alter
Form
Inst.
Glied

Klinischer Test

Neurose,

Schizophrenie,

Soziopathie,

klassifikatorische Diagnostik

mehrdimensionaler Persönl.tes zur Trennung zw. psych. Gesunden und
psych. Kranken

Diagnose von schizophrenen und paranoiden, neurotischen,
psychosomatischen und psychopathischen Störungen

nicht bei Mingerbegabten, nicht als alleiniges Diagnoseinstrument

keine Interpretation auf Itemebene (da die Items zu einer Skala, die am
besten differenziert haben) nur Profilebene

innerhalb von Neurosen diff. er zw. depressiven u. psychosomatischhysterisch.hypochondrischen
Ab 16
Einzel- und Gruppentest
Standardisiert, Fragebogen
566 Items betreffen psychopathologische, ps.soziale u. (ps.)somatische Inhalte.
Beantwortung ja/ nein/ ?
.Grundauswertung mittels 14 Skalen: 10 klinische Skalen, 4 „Validitätsskalen“.
Psychosentrias
Kontrollskalen

Lügenskala (erfasst soz.
Erwünschtheit)

Fall-Skala (skurile Items:
zu viele bejaht  FB
unbrauchbar)

Kontrollskala (Items, die
Kranke oft verneinen)
klinische Standardskalen

Hypochondrie, Depression, Hysterie (=
Neurosentrias, neurot. Störung
ableitbar)

Psychopathie, Maskulinität/Femininität
(Mask. in Kombi mit Extrav. =
Persönl.störung)

Paranoia, Psychasthenie, Schizoidie

Hypomanie, soz.
Introversion/Extraversion
77
1.
2.
3.
4.
Hd: Hypochondrie- Skala
D: Depressions- Skala
Hy: Hysterie- Skala
Pp : (asoziale) PsychopathieSkala
5. Mf: (maskulin-feminin)
Interessen- Skala
6. Pa: Paranoia- Skala
7. Pt: Psychasthenie- Skala
8. Sc: Schizoidie- Skala
9. Ma: Hypomanie- Skala
10. Si: Soziale IntroversionExtraversion- Skala
Konz
Mod
0:
Rel
Val:
Validitätsskalen:
(1)
(2)
(3)
(4)
Nichtbeantwortet (?-Wert)
Lügenwert (L)
Validitätswert (F)
Korrekturwert (K)

Multidimensionale Persönlichkeitstest, urspr. konzipiert f. psychiatr.klassifizierende Anwendungen
(seit 1940, „objektive Diagnose und Klassifizierung psychischer Störungen“),

soll Messwerte f. alle wesentl. Perslk.bereiche liefern.

Die 10 klinische Skalen d. Originalversion zeigen Anlehnung an psychiatr.
Klass. i. S. v. Kraepelin..

Neben Grundauswertung m. 14 Skalen u. Profilinterpretation finden s. i.
Manual ca. 200 Skalen m. Itemangaben f. spez. Zwecke u. Fragestellungen
Verwendung finden sollen.

Entspr. dem Grundkonzept wurden die Ausprägungen versch. psychiatr.
relevanter Perslkkomponenten
bei Normalen u. klinischen Fällen (pro Kategorie 20-50 Pbn) verglichen und
danach die Skalen gestaltet...

Mehre hundert weitere Skalen meist nach Vgl. extremer Kriteriumsgruppen
gebildet.

Summenwerte für jede Skala anhand Normen in T-Werte transformiert
(ab T=70: pathologisch)
 in Profilblatt: depressives Dach (= Depression, Hypochondrie+Hysterie
knapp drunter), psychosomatisches V (= Depression unterhalb pathologisch
aber erhöht) wichtig: nur typische Profile interpretieren

Schizophrenie: Schizoidie Paranoia Depression

Manisch: Hypomanie Extraversion Depression Psychasthenie

typisch erhöhte Skalen = deutl. klin. Verdacht, aber weitere Verfahren

Validitätswert F: 64 Items, d. v. „normalen“ Pb, ausschließl. i. eine
Richtung beantwortet werden (sollen), Konventionalität.

Korrekturwert K soll Offenheit bzw. Ablehnung ggüb. Testung, (dis-)
simulative Tendenzen, Diskriminationsvariable.

gewährleistet

befriedigend

Bottenberg & Wehner, ´66: Split- half über Standardskalen: .53- .89;

Wehner & Bottenberg, ´69: Retest n. 10 Tagen .57 - .80,
n. 6 Monaten .39- .71.
bisher nicht gelungen, kaum Studien, obwohl Standardverfahren in klin. Praxis

Untersuchungen zur faktoriellen Vl. m. uneinheitl. Ergebnissen.

Untersuchungen zur Differenzierung versch. psychopatholog. Störungen
78
Norm
v. nicht Beeinträchtigten konnten die Vl. des MMPI zumeist nicht belegen.
(Zur Profilinterpretation keinerlei Angaben zu den Gütekriterien im Manual).

Insges. muß d. Gültigkeit als n. gewährleistet gelten.

T- Wert- Normen f. die 14 Standardskalen.

Vielzahl v. Mittelwertsprofilen spezieller (klinischer) Gruppen i. Manual.
Anm:
And
Mat
79
80
23
TT
Orgass, 1982
Token-Test
Art
Alter
Form
Inst.
Hand
Dau D
Glied
Handh

KTT (Standardisierung u. Normierung dr. Orgass)

Neurophysiologisches Testverfahren

Screening

neuropsych. Schädigung,

Aphasie

Verfahren für aphasisch-neuropsych. Störungen: findet hirnorg. bedingte
Minderleistungen + Auffälligkeiten im Sprachsektor

Screening der Sprachfunktion (bei Verdacht auf Aphasie), Trennung
zwischen Aphasikern und Nichtaphasikern

Einschätzung des Schweregrades der Aphasie
15-75
Einzeltest
Standardisiert, verbal

20 Plaettchen in 2 Formen, 2 Groessen und 5 Farben

in 5 Testteilen mit steigender Schwierigkeit , je 10 Aufgaben
(erst Zeigen, dann komplexe Handlungen durchführen)

Pb nach verbaler Anweisung 50 Aufgaben lösen
(„zeige auf den roten ○“ oder schwieriger: „lege den roten großen ○
neben das grüne kleine □“)

20 Plättchen in 2 Größen, 2 Formen u. 5. Farben.

Nach verbaler Anweisung Gruppieren oder Zeigen auf Plastikfiguren,

50 Aufgaben =>Aufgeteilt i. 5 Aufg.gruppen je 10 Aufg. m. ansteigender
Schwierigkeit.
D+A: ca 15-20 min.




Konz
Mod
TL gibt standardisierte Instruktion vor,
TL nennt Aufgabe
Pb führt die Aufgaben durch Zeigen ider Gruppieren der Tokens aus
(ausschließlich nonverbale Lesitungen nötig)
TL protokolliert die Leistung auf mitgeliefertem Protokollbogen
Teil des Aachener Aphasietests (AAT, dieser differenziert die 4 Hauptgruppen
von Aphasie: globale A., Wenicke A., Broca A. und amnestische A.)
Angewandt bei Verdacht auf aphasische Störung, Beeinflusst durch
Gesichtsfelddefekte, visuellem Neglect, apraktische Störung

Bildung eines Summenwertes

Evtl. Alterskorrektur (ab 45 J. wird für jedes 5-Jahres_Intervall 1
Fehlerpunkt abgezogen)

Ggf. Umwandlung in PR-Wert

Summenwert über die Leistung in Normtabellen nachgeschlagen 
Vorhandensein+Schwere einer mögl. Aphasie
 zusätzl. Weitere Tests (Aachener Aphasietest) und medizinische
Untersuchungen im Anschluss
81
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:

Gewährleistet,/ beeinträchtigt wegen fehlender standardisierter
Instruktion

sehr gut

Konsistenzkoeff. (KR 20) r = 0,96. Retest (2 Tage) r = 0,96 bis r = 0,97.

Interen Konsistenz, Cronbach : .91 bis .98

höchst zuverlässig, inhaltlich valide

Hohe diskriminante Validität: trennt Aphasiker von Nichtaphasikern
zuverlässig.

Trefferrate
für klinisch- aphasche Pat. 89,9%,
f. Hirngeschädigte o. Aphasie 89,2%.
Gesamttrefferrate 89,5%.

Korr. hoch m. klinisch eingeschätztem globalen Schweregrad ei.
Aphasie.

Inhaltsvalidität der Aufgaben

Für Auslese versch. Cut- off- Werte m. Trefferquoten.

Für Schweregrad PR und Grobklassifikation.

Fazit: Breitere Normierung bei AAT.

Für Aphasische und unauffälige Pbn
Darbeitungsweise der visuellen Stimuli unklar
Normen und Instruktionen von AAT nutzbar, da diese breiter
Anwendung im Rahmen des AAt sinnvoll, da genauere Abklärung dann möglich
And
Mat
82
31
FHT
Foto-Hand-Test zur Erfassung von Aggression
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst.
Hand
Glied
Konz
Belschner etal.,
1971

Projektives verbal-Thematisches Verfahren

Persönlichkeitstest von Agreesion
9 – 50 Jahre

eher Einzeltest- (Gruppentest möglich)

Eine Parallelversion (Test kann in A- und C-Lage (spiegelverkehrt)
durchgeführt werden = Paralleltestform)
20 – 40 min
Keine Angaben
Standardisiert, verbal

projektive Erfassung der Aggressivität (menschl. Hand als wichtiges
Medium der Auseinandersetzung mit Umwelt
 bes. als Projektionsträger aggressiver Impulse geeignet)

Erfassung der Neigungen zu tätlicher Aggression

bei Verdacht einer Verhaltensstörung mit aggressiver Komponente

Rückschlüsse auf Art und Stärke aggr. Verhaltenstendenzen

Messintention durchschaubar und Ergebnis dadurch verfälschbar

34 unscharfe Fotos mit einer männlichen Hand in verschiedenen Positionen.

Vor dem Pbn. Aufgestellt. (Durch drehen der Bildtafeln um 180 Grad:
Parallelform).

Was könnte die Hand gerade tun?

Eine Antwort pro Tafel, wörtlich mitschreiben.

Bei unsicheren Signierungen: Präzisierung der Antwort erbitten, keine
Suggestivfragen.

Notieren der Reaktionszeit hilfreich.

Gestik, Mimik, Bemerkungen mitnotieren.

(Gruppendurchführung: 30 s pro Vorlage üb. Episkop, 30 s für Notieren der
Antw.).
34 Fotos (9 x 12 cm), die jeweils eine unscharfe männliche Hand in
unterschiedlicher Position zeigen
Test kann in A- und C-Lage (spiegelverkehrt) durchgeführt werden =
Paralleltestform
1. aggressiv
2. direktiv
3.
affektiv
(Fliege fangen)
(Polizist regelt Verkehr)
(zärtlich streicheln)
4. kommunikativ 5. Abhängigkeit
6.
Furcht (Abwehrhaltung)
9.
passiv
(Brief schreiben)
(Trinkgeld erbitten)
7. verkrüppelt
8. aktiv (Wasser schöpfen) 12.
kaptativ (etwas packen)
10. Deskription 11. darstellen
15.
etwas erhalten
13. Spannung
18.
Versager (keine
(Schattenspiel machen)
14. Verbergen
(Muskeitonus5
Antwort)
16. begleitende 17. bizarr
Handbewegung



Erfassung der Aggressivität im offenen Verhalten.
Entw. aus dem Handtest v. Wagner (1961) unter Berücksichtigung
psychometrischer Gesichtspunkte (Itemanalysen etc.).
Anwendung i. klinischen, päd. u. forensischem Bereich, für
83
Forschungszwecke.
Hand als „relevantes Medium in der Auseinandersetzung mit der Umwelt“, als
Projektionsstimulus wenig angstauslösend.

Annahme, dass sich aus den Handlungstendenzen, d. Pb der abgebildeten
Hand zuschreibt, auf sein Aggressionsverhalten schließen lässt.
Theorie:
Die Hand als wichtiges und vielfältiges Medium in der Auseinandersetzung des
Menschen mit seiner Umwelt kann als bedeutungsvoller Projektionsträger
angesehen werden
Intention:
Erfassung der Aggressivität im offenen Verhalten durch projektive Deutung

quant. Analyse: Signierungssystem mit 18 Kategorien  Häufigkeit d.
Antw. einer Kategorie = Rohwerte  mit Altersnormen vergleichen
=> bes. bedeutsam: AOs-Wert (out.acting-score): repräsentiert offenes aggressives
Verhalten

qual. Analyse von Mimik Gestik, Bemerkungen und Antworten (typisch f.
verhaltensgestörte, deviante männl. Pbn)
 18 Signierungskategorien aggressiver (7) und nichtaggressiver
Antwortmöglichkeiten (z. B. „aggressiv“, „direktiv“, „affektiv“).
 Geteilte Signierung (0,5 Pkt. f. 2 Kategorien) möglich.
 Summe der Einträge 34.
 25 Zusatzindices, die Aspekte des Testverlaufs erfassen (z. B. „Antwort in
Frageform“).
 Häufigkeiten in den Kategorien gewichtet m. 1 od. 0,5 ergeben Testrohwert.
 Kategorien bei der Auswertung zu 3 Syndromen zsgefasst:
1. AOS (Acting- Out- Score): offen- aggressives Verhalten.
2. AES: Aggressivitätssyndrom bei erwachsenen Straftätern.
3. AJN: Aggressivitätssyndrom bei aggressiven jugendlichen Neurotikern.
Durchführungsobjektivität: gewährleistet.
Auswertungsobjektivität: trainierte Beurteiler (Testentwickler selbst): 92 %
 Stabilitätskoeff. AOS: .76 bis .91.
 Parallelisierungsversuch über Kopfstellung der Bilder: unbefriedigende Werte
(um .50).

Diskriminante Validität AOS:
Straftäter, erziehungsschwierige Jugendliche, Volksschüler und Volksschülerinnen
zuverlässig getrennt.

Konstruktvalidität:
Abnahme der Aggressivität mit dem Alter gefunden. Geschlechtsunterschiede
bestätigt („somit geeignet die kulturell bestimmte Einstellung gegenüber der
Aggressivität zu erfassen“). Unabh. v. Neurotizismus.

Faktorenanalytisch:
FHT typisch für männliche Heranwachsende

f. versch. Stichproben zw. 9-50 J., Mittelwerte/ Mediane, Standardabw./
Quartile f. einzelne Kategorien und AOS.
 Fazit: Ergänzender Zugang zu Daten aus psychometrischen Tests und
Exploration.
 Durchschaubar und verfälschbar.
 Erfasst Neigung zur tätlichen Aggression: verbale oder heimtückische
Aggression nicht erfasst. Gütekriterien n. überwältigend.

Ausw.
O:
Rel.
Val.
Norm
Anm:
84
31
Ro-T
RORSCHACH, 1962
RORSCHACH-Test
Art
Alter
Form
Hand
+
Inst
Glied
Konz
Mod

Formdeuteverfahren projektiv
einige Auswertungen sind psa verseucht

Mehrdimensionaler klinischer Persönlichkeitstest
Psychische und schizophrene Störungen
 Rückschlüsse auf Wahrnehmungssystem und den Zs.hang zw. Intelligenz und
Phantasie
 Hinweise auf Persönl.struktur- und dynamik, Omnibus-Verfahren:
Überblick über gesamte Persönlichkeit
 gut bei Probanden, die den Problemkern verschleiern
 bei Psychoseverdacht
Alle, aber Normung (USA) ab 3 Jahren

Einzeltest
Instruktion: standardisierte Reihenfolge der 10 symmetrischen Klecksbilder

Pb darf die Bilder drehen

Frage: was könnte das sein?

Unterschiedlicher Aufforderungscharakter.
Was könnte dies sein? Wörtlich mitnotieren/ Tonband. Pbn. kann/ soll die Bilder
drehen. Reaktionszeiten.
10 symetrische Klecksbilder, 5 farbig, 5 s/w.
 Material ursprünglich zur Erfassung des Zusammenhangs Intelligenz - Phantasie.
 Wahrnehmungspsychologisches Experiment,
Ann., dass bei der Deutung der Bildtafeln eine assoziative Angleichung
vorhandener Engramme an rezente Empfindungskomplexe stattfinde.
 Zuweisung klinischer od. charakterologischer Befunde zu best.
 Bilddeutungen/ Deutungstendenzen erfolgte nach pragmatisch- emp.
Gesichtspunkten. Erste Auflage 1921.
 Soll Rückschlüsse auf Persönlichkeitsstruktur und -dynamik erlauben,
umfassende Persönlichkeitsdiagnostik.
 Durchsehen d. Anworten auf qual. Struktur und Auffälligkeiten heraussuchen (z.B.
Perseverationen)
 Bezug zur Symptomatik und Geschichte des Pb herstellen
 formal-inhaltl. Analyse:
Erfassungsart (Ganz vs. Detailantworten),
Determinanten (Form, Farbe),
Inhalt+Originalität
 Intelligenzscreening durch Kombination dieser Merkmale
 mögl. Hirnschädigung: Perseverationen:
 schizophrene Störung: unverhüllte Sexualantworten mit blutiger Komponente
(selten!)
85
0:
Rel
Formale und inhaltliche Analyse, (zahlreiche Signierungssysteme existieren)
Signierung nach Rorschach primär nach 4 Gesichtspunkten:
1. Erfassungsmodus bzw. Lokalisation (Ganz vs. Detail),
2. Determination (Form, Farbe, Bewegung),
3. Inhaltsaspekte (z. B. Menschen, Teile v. Menschen, Tierantworten) und
4. Originalität (Vulgär- und Originalantworte).
Verrechnung der
Zusätzlich
PLAUM:
Signierungen nach
Interpretation v.
folgenden
auffälligen Reaktionen
Quantifizierungen zu
einem "Psychogramm
1. Antwortzahl,
1. z. B. "Farbschock", 1. qualitative Struktur,
2. Sukzession d.
2. Versagen,
2. Auffälligkeiten,
Erfassungsmodi,
3. Perseverationen.
3. Perseverationen,
3. Erfassungstypus,
4. Schizophreniezeichen,
4. Erlebnistypus,
5. Bezug zur Symptomatik oder
5. Verhältnis VulgärGeschichte des Pbn.)
Originalantwoten.

Fraglich

D: fraglich

A: .64 - .94 (auch geringer)

I: -.13 - .98 => sehr widersprüchlich
 Durchführungsobjektivität: problematisch (drehen der Tafeln).
 Charakteristika des TL beeinflussten Qualität und Quantität der Deutungen i.
versch. Untersuchungen
(z. B. Geschlecht, Status- u. Berufsmerkmale, Einstellungen, spezifische
Erwartungshaltungen).
 Auswertungsobjektivität (nach versch. Signierungsmethoden extrem
unterschiedlich.
 Interpretationsobjektivität: fraglich

mangelhaft

Split-Half: .18 - .96 (bei versch. Signierungsvariablen

Retest: sehr unterschiedlich

Interpret-reli: bei IQ .60
bei anderen Merkm. .26 - 81

Keine echte Parallelform, Testhalbierungsmethode nicht mögl.

Retest: extreme Heterogenität der Ergebnisse.

Interpretationsrl. noch am besten bei der Feststellung der Intelligenz dr. RoT.

=> Fazit: Kein Urteil möglich.
86
Val:
Norm
Anm:
And



nicht feststellbar
Konstruktvali: unheitlich
Kriteriumsvali: Zshg. mit Ergebnissen anderer tests: mal da, mal nicht
Zshg. mit klinischen Diagnose: sehr unterschiedlich

Heterogene, insges. eher negativ verlaufene Validierungsprüfungen
(Befürworter pochen auf Komplexität u. Ganzheitlichkeit des Verfahrens,
Einbeziehung d. Person des Diagnostikers oft gefordert).

Multidimensionaler Konstruktanspruch des Ro-T => faktorenanalyt. Methoden:
diffuse, ggüb. Zahl Ro-Variablen minderdimensionale, f. d. Aufklärung d. RoMethodik kaum prägnante Zshänge.

Vl.untersuchungen unt. Bezugnahme auf psychodiagnostische Vf. Ähnlichen
Messanspruchs: eher enttäuschende, heterogene Ergebnisse.

Bzgl. psychopathologische Einstufung Trend zu signif., sogar praxisgerechten
Trefferquoten, aber m. n. befriedigendem Anteil v. Fehleinstufungen.

Bzgl. Intelligenzdiagn. m. Ro-T: sehr umstritten, z. T. mittlere
Übereinstimmungen mit Intelligenzverfahren, jedoch in Untersuchungen m.
umfangreicheren u. spezifizierten Stichproben eher negatives Bild.

Quantifizierende "Richt-" od. "Normalwerte", z. T. noch nach Angaben
Rorschachs (1921), aus Lehrbücher oder von Anwender i. d. Praxis.

Normhinweise zu den spezifischen Sigierungssystemen aus angelsächs.
Studien.
PLAUM:

eher Kreativitiitstest, u.U. Hinweise auf pers.spezif Variablen,
v.a. bei Pbn, die bei thematisch gebundenen Verfahren keine Info liefern;
auch bei Psychoseverdacht (+ Symptome)

kein Omnibus-Verfahren
PLAUM bevorzugt, wann immer möglich, die HIT

angesichts der heterogenen Befunde zu den Gütekriterien ist Skepsis geboten

RT darf nie allein für die Diagnose der Persönlichkeit herangezogen werden
HIT, KTSA. MMPI, KLT, Test d2, Obektsortiertest
87
88
32
ASS_Jung
C.G. Jung, 1911
Assoziationsreihe nach JUNG
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz
Mod
0:
Rel
Val:
Norm

verbal-thematisches Verfahren

Psa

Projektives Verfahren,

Emotionen,

psychotische Denkstörungen

experiemtelle Diagnostik (PLAUM)

Abklärung neurot. Störungen

Erfassung der qual. Besonderheiten des Denkens bei psychot. Denkstörung

zur Hypothesengenerierung, nicht alleine

Annahme: Assoziation als Weg ins Unbewußte

gut als „warming-up“

auch bei weniger intelligenten
ältere Kinder, Jugendlich und Erwachsene
Einzeltest
Bis 15 Minuten
Keine Angaben

unstandardisiert

unstandardisiert Assoziationsreihenblätter vorgelegt

insgesamt 100 Begriffe, die häufig mit emotional bedeutsamen Themen
assoziiert werden

zu diesen Reizwörtern so schnell wie möglich erstbestes, assoziiertes Wort
nennen
100 Reizworter z.B. Tod, Kopf, Stolz, blau, Brot, bös, sündigen,beten
 Psychoanalyse „Wollknäuel-Modell der Psyche“.. alles hängt mit allem
zusammen
=> mit den Assoziationen gelangt man zum Problemkern
 PLAUM
 Wahrscheinlich nicht so einfach statt dessen hängen bestimmte Bereiche enger
zusammen als andere
=> wichtig, die richtigen Stimuli zu nehmen
 Intention:
Hypothesengenerierung,
1. Liste qual. Auffälligkeiten ansehen
Gängigste Ass.: Gegenteile, Synonyme, Oberbegriffe
2. RZ: stark verzögert bei Unterdrückung sexueller, aggressiver,
ich-bedrohlicher Ass. (neuer Inhalt schwer zu finden)

Interpretation:
 starke Abweichung: emot. Erlebnisstörung
 abstruse Ass.: psychot. Denkstörung

D: gewährleistet,

A :fraglich

keine Angaben

inhaltlich valide

valide bzgl. dem erschließen kognitiv-emotionaler Strukturen

liegt nicht vor

89
Anm:
And
Mat
PLAUM:

experimentelle Diagnostik: Reize von denen man vermutet, daß sie für
den Pb bedeutsam sind,
werden in die Assoziationsreihe rnit eingebaut
(!) zur Berücksichtigung: Assoziationen können sich auf die Raumausstattung etc.
beziehen
(+) gutes warming up => das Kontakt zum Pb herstellt
(+) relativ undurchschaubar
(+) auch bei weniger intell. Pbn
1
TAT, HIT, Rorschach, KTSA, FPT, Objektsortiertest

Assoziationsreihenblätter

Stoppuhr

Stifte
90
32
SAT
HUSSLEIN, E. (1978)
Schulangst-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz

Verbalthematisches Verfahren

Schulangst
6 – 14 Jahre
Einzeltest ohne Paralleltest
30 – 60 min
Keine Angaben
Vermutlich aufwendig, da ständiges Heranziehen der Beurteilungsregeln nötig
standardisiert

Aufbau einer entspannten Atmosphäre,

Erzählung auf Tonband aufnehmen

Geschichte zu Bildern erzählen
(was passiert, was war vorher, was denken/fühlen/wünschen Personen,
wie geht die Geschichte aus)

Messung der Reaktionszeiten

Tonbandaufzeichnung

verbalthematische Erfassung v. Schulangst und schulangstinduzierten
Leistungsstörungen

Stärke, Verursachung, Gerichtetheit der Angst und ihre Interaktion mit der
Umwelt

auch bei Lernbehinderten

schulische Verhaltensauffälligkeiten, Schulleistungsstörungen,
Teilleistungsschwächen, Analyse des häuslichen Erziehungsklimas
10 Bildtafeln:

vor der Schule,

Nachsitzen

Zu-spät-kommen,

Schlüssellochgucker

Unterrichtsgespräch,

Pausenspiel

Drankommen im Unterricht,

Zeugnisverteilung

Einzelgespräch mit dem

Elterngespräch
Lehrer

Projektives Verfahren soll Schulängste,
schulangstinduzierte Leistungsstörungen erfassen,
und einen Rückschluß auf Verursachung, Gerichtetheit und Interaktion mit der
Umwelt liefern
Intention

Erfassung von Schülerängsten durch Vorgabe von 10 Bildtafeln mit schulisch
bedeutsamen Situationen; Analyse des häuslichen Erziehungsklimas
91
Mod
5 Arten von Angstaussagen:





Int
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Angstverursachung/angstbereitende
Umweltbereiche

Lehrer

Unterricht

Mitschüler

Familie
emot. Befindlichkeit
körperl. Angstzeichen
Ich-Abwertung
soz. Angst,
zukunftsorientierte
Bedrohungen
7stuftges Rating der gefundenen
Auswertungsbogen enthält Tabelle mit den
Ängste in jedem Bereich
10 Bildthemen und den Angstzielen und => Addition zu einem Score, der die ursachen => Spaltensummen
Gesamtstärke der Befürchtungen
angibt
Interpretation:
Hinweise auf Stärke, Richtung und Ursache schulischer Leistungsangst;
Aussagen über aggressive und sonstige auffällige Tendenzen möglich

D gegeben

A vermutlich nur nach vorherigem Training;

Angabe: lnter-Rater-Übereinstimmung: .966 (vermutlich überhöht)

Retest-Rel: .70 bei verhaltensgestörten Kindern, bei Grund- und Hauptschülern
um .60

Interkorre1ationen der Merkmalsbereiche: .50 bis .72
Korrelationen mit Außenkriterien:
 Schulleistung, KAT-Score, Prüfungsangstskala des AFS (bei letzteren ziemlich
hoch)
 insgesamt leider nicht ausreichend für Validität BRICKENKAMP

relative Antwort-Normen zur Verrechnung und Gewichtung der
Angstaussagen wurden über Experten-Ratings gewonnen

Angaben zur Häufigkeiten der einzelnen Themen aus 120 Protokollen von
Schülern der Grund-, Haupt- und Sonderschule, sowie für Verhaltensgestörte
(+) für Berater Therapeuten und Pedagogen bewährt
(-) keine hohe Retest-Reli => ermittlung stabiler Faktoren ist fraglich






Bildersatz (10 Bildtafeln)
Handanweisung,
Auswertungsbogen zus. Schreibzeug,
Uhr mit Sekundenzeiger,
Tonband
92
32
WET
WARTEGG
Wartegg- Erzählungstest
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Hand
+
Inst
Glied
Konz
Mod
0:
Rel
Val:
Verbal.-thernatisches Verfahren
Erleben u. Verhalten all .
auch: verbale Kreativität
erforderlich ist eine „Minimum an Bildung und Intelligenz sowie Schreiblust
selbstverständlich muß der Pb auch schreiben können
entfällt
30 – 90 Min
Keine Angaben
Pb erhält die Instruktion, die begonnenen Erzählungen auf den Bögen
schriftlich fortzusetzen und dabei seiner Kreativität freien Lauf zu lassen
Gearbeitet wird ohne Zeitdruck der Pb Kann seine Geschichten stich
mehrfach überarbeiten
3 Geschichtenanfänge mit dramatischen Anfängen, die auf einen spannenden
Verlauf schließen lassen;
ggf. kann auch ein vierter Geschichtenanfang generiert werden
(Gestaltungsfreiheit)
Annahme: Inhalte des Erlebens und Verhaltens (Ängste, Träume, Wünsche,
Befürchtungen, Sorgen, Erlebenszustände,
Einstellungen us.) schlagen sich in den zu Ende zu führenden Geschichten
nieder
Meßintenion: verschiedenste Aspekte des Verhaltens und Erlebens, ggf.
Probleme und Schwierigkeiten; ferner: Anhaltspunkte bzgl. verbalen
Komponenten der Kreativität
Anwendung:
zur Hypothesengenerierung
Einsatz stets nach dem Konvergenzprinzip
die erhaltenen Geschichten werden in qualitativer Weise mit der
Lebenssituation des Pb in Verbindung gebracht; interessant vor allem die
immer wiederkehrenden Inhalte
die vom zu Testenden gelieferten Geschichten können hinsichtlich ihrer
Hauptperson, ihres Verlaufes, ihres Basismotives und der Einflüsse externer
Art auf den Protagonisten analysiert werden
ferner interessieren die im Geschichtenverlauf angesprochenen Gefühle und
Stimmungen, sowie die randständig auftretenden Personen
Abzuleitende Hinweise:
s.o.: Hypothesengenerierung im Vordergrund
ferner: Arbeitstil des Pb; verbales Ausdrucksniveau Detailreichtum,
Kreativität Originalität, verbale Produktivität

D: ja

A: fraglich

I: nach Konvergenzprinzip

Keine Angaben

läßt sich nur in der Übereinstimmung zu Informationen aus anderen
Verfahren, auch aus der Exploration und
Ananrnnese zu bestimmen.

Es liegen keine konkreten oder quantitativen Angaben vor
93
Norm
Anm:

Keine Angaben
(+) Aufgabe für den Pb interessant, macht Spaß, läßt ihm viel Gestaltungsfreiheit
(-) Auswertung nach WARTEGG sollte nicht vorgenommen werden
+ Gestaltungsfreiheit: es kann experimentell ein vierter Geschichtenanfang
erdacht werden
And
Mat
TAT, Assoziationsreihe nach JUNG, FPT, Wunschprobe nach WILDE

Mat Bogen mit drei Geschichtenanfängen, Schreibmaterial für den
Probanden
94
32
SF-Test
Corman (1992)
Schwarzfuß-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz
Verbalthematisches Verfahren (Projektiv)
Persönlichkeitsverfahren
psychosex. Entw.
Frustration
Aggression Schuld
Abhängigkeit
Ab 6 Jahren
Auch retardierte oder neurotische Erwachsene
Einzeltest
Parallelform mit Schafen
Keine Angaben, erfahrungsgemäß 45 min
Keine Angaben
Möglichst auswendig und ganz natürlich und ungezwungen vortragen (leicht &
Locker)
Titelkarte mit der Familie von Schweinchen Schwarzfuß w. vorgelegt.
16 Themenkarten in freier Reihenfolge, Pb soll zum Bild passende
Geschichte erzählen.
Pb kann Bilder ablehnen. Zuletzt Angabe v. bevorzugten oder weniger
gefallende Bilder, Frage nach vorrangiger Identifikation.
Themen der Bildkarten: z. B. ödipale Themen,
Geschwisterrivalität, urethralsadistisches,
Einsamkeit,
Geburt,
oralsadistisches,
Ausgeschlossenheit
Abschiedsthema
analsadistisches
,
Kastrationsthema,
Thema,
Strafe,
Idealthemen des Ich
17. Zusatzkarte
und der Objektliebe,
Fee: 4 Wünsche.
Basiert auf dem Prinzip der projektiven Anregung "unterbewusster
Tendenzen"
m. psychoanalytischer Interpretation von Trieb- und Abwehrtendenzen.
Schweinchen Schwarzfuß als Identifikationsfigur,
"Methode der bevorzugten Identifikationen" zur Aufdeckung v. Abwehr und
Tendenzidentifikationsmechanismen im Rahmen der "dynamischen Struktur
der Persönlichkeit".
Zur Untersuchung der kindlichen Persönlichkeit,
Aufdeckung spezifischer Problembereiche,
bis hin zu psychopathologischen Fragestellungen verwendbar.
Entwickelt in Nantes in konzeptioneller Anlehnung an TAT, erste
Veröffentlichung 1961.
„Psa. Schweinkram vom feinsten„ (A.Z.), d.h. psa. Grundkonzept, insbesondere
Phasen der ps.sex. Entwicklung weitgehend übernommen (passiv-orale, oralsadist., anal-sadist, ödipale Phase
Intention.
Aufdeckung von Fixierungen. Regressionen, Abwehrmechanismen und div.
Konflikte, wie z.B. Geschwisterrivalitäts-, Abhängigkeits- und
Unabhängigkeitskonflikte
95
Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat
Auswertung
primär nach den auftretenden Abwehr- und Identifikationstendenzen,
zweiter Schritt "Synthese der Deutungen" i. Rahmen des Freudschen
Persönlichkeitsmodells,
Rekonstruktion der Beziehungen des Pb zu Eltern und Geschwistern.

nicht gegeben
lt. Autor Kriterien der Rl.überprüfung auf dynamische Prozesse der Perslk. nicht
anwendbar
Inhaltl. Vl. auf Grundlage des Interpretationsansatzes (Freud) w. i. Anspruch
genommen

Statistik üb. Abwehr- und Tendenzidentifikationen v. 200 Fällen. F. jd. Bild
durchschnittliche Themen, außergewöhnliche Themen, bevorzugte
Identifikationen.

Ansonsten nix
(+) gute Einarbeit. nötig
(!) gutes Verhältnis zum Kind erford. + sehr enger Kontakt möglich
(-) Gefahr der Überinterpretation
Blacky–Test, Michigan-Pictures, Welt-Test, Sceno-Test, CAT, FBT

96
32
TAT
Thematischer Apperzeptionstest
Art
Alter
Form
Inst
Hand
Glied
Konz
MURRAY (1943);
dt.: REVERS (1979)


Projektives verbal- thematisches Verfahren,
Persönlichkeitsverfahren
soz. Beziehungen
Familie/Ehe
Emotionalität
Selbstkonzept
klassisches themat.Apperzeptionsverf., klinisch am häufigsten eingesetzt
Zugang zu innerer Problematik, zu Gefühlen, Gesinnungen, Konflikten,
Motivationen

Abklären des Umgangs des Pb mit Umwelt und Auskunft über
Stimmungen+emotionalen Grundhaltungen

Erfassen der dynam. Persönl.struktur + deren Genese und Entwicklung

Neruosen- und Prsönl.diagnostik (konkret-inhaltl. beschreibend)
Murray: ab 4 Jahren (J/M-Tafeln)
Ab 14 Erwachsenen-Tafeln
Revers: indiv. Entscheidung: ab 8 Jahren besser CAT oder
TAT Erwachsenen-Tafeln
Einzel
standardisiert

Testung in 2 separaten Sitzungen m. 24 h Mindestabstand.

In jd. Serie eine leere weiße Bildtafel.

Bei jd. Bild Instruktion: Möglichst dramatische Geschichte erfinden.

Schließlich ergänzendes Interview.

31 schwarz- weiße Bildtafeln,
davon 20 Bilder nach Geschlecht und Lebensalter unterteilt
(B= boys/ G= girls bis 14. LJ., M= male adult/ F= female adult).

Zusammenstellung der Tafeln zu 2 Serien m. je 10 Bildern.

Anlehnung an d. ps.analyt. Hermeneutik sensu Freud,

Annahme, dass Handlung u. Ausdruck der phantasierten Geschichten von
unbewussten Wünschen, Konflikten und Ängsten des Pb beeinflusst werden.

Handlungen w. entspr. Murrays Perslktheorie als Resultanten interagierender
"needs" und "presses" angesehen.

Durch TAT ausgelöste Projektionen sind situational, sozial und
individuumsgeschichtlich bezogen
=> "biographische Analyse der Persönlichkeit".

Erste separate Publikation 1943, Bildersatz mehrmals geändert, vorliegend 3.
Revision der Originalserie.

Anfangs Anwendung z. Untersuchg. Psychopatholog. Syndrome, inzw. eher im
"normalen" Bereich, Persönlichkeitsdiagnostik.

Klinische Ps., ps.analyt. orientierte Therapie u. Beratung.
97
Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And


nach inhaltl. Gesichtspunkten oder
nach Auswertungssystemen (derer gibt es viele),
z.B. nach Murrays: Hauptfigur identifizieren  untersuchen, durch welche
needs (Gefühle, Neigungen und Interessen) und
pressures das Vh bestimmt wird
 Stärke der inneren+äußeren Kraft 5-stufig raten
 für jede Kraft ein Wert als Gesamtwirksamkeit
Versch. Auswertungsmethoden.
Urspr. Auswertungsmethode nach Murray "Need- Press- Analyse":

ermitteln der Hauptfigur,

analysieren d. Motive, Einstellungen, Gefühle, Milieueinflüsse, Bez. zw.
Bedürfnissen d. Hauptfigur u. Milieueinflüssen.
System von 28 Kategorien,

jd. Phantasieausdruck w. nach einem 5stufigen Bewertungssystem gewichtet.

Werte addiert, nach der Länge der Geschichten korrigiert.

Weitere Klassifizierungen (z. B. Interaktionen v. needs u. presses).

Kategoriensystem sei tendenziell offenes Schema.

fraglich
Durchführungsobj.:

TL- Einfluss,

Rkt. nach Erwünschtheit mögl.,

doch Verfälschungsmögl. soll eher gering sein.
Auswertungsobj.:

bei Vereinfachung der urspr. Auswertung "nicht ungünstige Werte"

mangelhaft

Untersuchung der Homogenität wohl unangemessen,

Retest problematisch dr. Erfassung auch kurzfristiger, stimmungs- u.
erlebnisgebundener Momente.

Hohe Variabilität der Retestkoeff. zw. versch. Auswertungskategorien.

keine Daten, Ausweg über Konstruktvalidität

Sehr uneinheitliches Bild.

Z. B. Ansätze zur multidimensionalen Validierung:
Vgl. mit Rorschach- Interpretationen, mehrdimensionalen Q- Sort- Ratings,
Adjektiv- Check- Listen.
In der dt.sprach. Literatur:
Validierung spezieller Auswert.kategorien,
z. B. Aggressivität und Leistungsmotivation, (auch interess. Versuch üb.
multifakt. Varianzanalysen) usw

liegt n. vor. Angaben v. Murray z. Orientierung f. seine
Auswertungskategorien:
Durchschnittswerte u. Bandbreiten (Ursprung unklar).

REVERS: sinnvoll wäre eine Überprüfung der Konstruktval., nicht der
kriteriumsorientierten VaI., da es hierfür kaum vergleichbare Verfahren
(-) umstrittene Reliabilität und Validität
(-) sehr aufwendig
Bildtafeln veraltet
(-) keine Normen
CAT CAT-H,FBT Wunschprobe nach WILDE, Wartegg Erzählungstest
98
32
CAT
Kinder-Apperzeptions-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
BELLAK & BELLAK (1955), DT:
MOOG
Verbal-thematisches Verfahren, Kind-Geschwister- / Eltern-Kind-Beziehungen
Emotion, Selbstkonzept

Erfassung der Kind-Geschwister und Eltern-Kind-Beziehungen durch
Bilddeutungen in Form erzählter Geschichten

mehrdeutige, familienbezogene Bildkarten  Niederschlag der erlebten
Familiencharakteristika+Persönlichkeitsdynamik- und struktur

Aufklärung der familiären Situation und deren Wahrnehmung durch das Kind

Hypothesengenerierend
3 – 10 Jahre
Grundformen CAT und CAT-H (Menschen, nicht Tiere wie CAT) = inhaltlich parallel
Supplement CAT-S
Keine Zeitbegrenzungen, in der regel: 15 – 30 Minuten
Keine Angaben
Unstandardisiert:
Spielerischer Kontakt

Bildkarten sind weiteres Spiel, bei dem es darum geht, spannende
Geschichten zu erzählen

Karten zeigen Situationen im familiären Alltag, die emotional betreffen (Angst,
Einsamkeit, Beziehungskonflikte, Geschwisterneid, Geborgenheitserleben...)

alle auffälligen Verhaltensweisen und Nebenbemerkungen notieren

Aufwärmphase, TL soll spielerisch einen guten Kontakt zum Kind aufbauen

anschließend wird die Bildinterpretation als ein weiteres Spiel vorgegeben
(spannende Geschichten zu Bildern erfinden„)

wichtig: alle Bilder mit Ausnahme des gerade behandelten soll außerhalb der
Sichtweite des Kindes liegen (Abienkungsgefahr) 1 - im Anschluß an die
Geschichten kann zu einzelnen Punkten der Erzählungen des Kindes
vorsichtig nachexploriert werden

während der Testung notiert der TI alle Aussagen, Nebenbemerkungen und
Verhaltensweisen des Kindes besser: Tonband
CAT: 10 Bildtafeln, auf denen Tiere in verschied., mehrdeutigen,
familienbezogenen Sit. dargestellt sind; CAT-S: 10 weitere Bildkarten
CAI‘H: Abwandlung des CAT, menschliche Figuren statt Tieren
Bsp.: Bild zeigt ein abends im Bett legendes Kind in einem dunklen Raum, neben
dessen Bet steht eine schemenhaft angedeutete Gestalt, das Kind liegt wach und
sieht verängstigt aus (Angstthematik, Einsamkeit Dunkelängste, Verlassenheit,
irrationale Befürchtungen)
99
Konz
Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
CAT geht auf TAT nach MURRAY zurück, verfolgt jedoch eine andere Zielsetzung;

Annahme, daß Tiere für Kinder im Alter von 3 bis ca. 10 Jahren bevorzugte
ldentifikationsfiguren sein können (wurde später widerlegt => CAT-H)
Meßintention

Verdeutlichung des Verhältnis des Kindes zu seinen wichtigsten
Bezugspersonen
(Wahrnehmung der familiären Sit. durch das Kind), insbesondere Aufschlüsse
über Persönlichkeitsdynamik und -struktur des Kindes
Anwendung.

Generell: zur Hypothesengewinnung; durch Psa., Psychiater u. Psychologen;

unmittelbar in der Therapie als Spieltechnik;

Längsschnittuntersuchungen der Kindheitsentwicklung

1 Spalte: erzählte Geschichten,

2. Spalte: formale+schematische Analyse
(wer ist der Held, welches Problem liegt zugrunde, ist die Geschichte
altersangemessen

qual. Analyse:
Konflikte und Schwierigkeiten + familiäre Situation
(z.B. durch sehr auffällige oder immer wiederkehrende Inhalte)
1. grds.; Interpretation nach inhaltlichen Gesichtspunkten
Auswertung unter Verwendung eines Auswertungshettes:
CAT-Formular (= Protokollbogon für den Tl)
2. Standardisiertes Auswertungsverfahren:
erlaubt schematisierte Auswertung (Aspekte: Haupt-Thema, Haupt-Held, Figuren
werden gesehen als Identifikation, eingeführte Figuren, Gegenstände oder äußere
Umstände, ausgelassene Figuren oder Gegenstände, Art der Ängste, bedeutsame
Konflikte, Bestrafung für Unrecht, Ausgang der Geschichte, Entwicklungsstand)
3. qualitative Auswertung (besonders hinzukommend)
die über die erzählten Inhalte auf Konflikte und Schwierigkeiten des Kindes sowie
die famliäre Situation schließt (v.a.: sehr auffällige und/oder häufig wiederkehrende
Inhalte);
mittels CAT-S ist eine Nachbefragung möglich
Abzugreifenden Hinweise.‘
Hypothesen über die familiären Beziehungen. sowie Problembereiche des Kindes

fraglich, Auswertung fraglich

D: ja

A: fraglich

I: Konvergenzprinzip

keine Angaben

ergibt sich aus Konvergenz (=Übereinstimmung) zu Befunden anderer
familienbezogener Verfahren

keine Normierung,

Testhandbuch enthält thematische Analysen bzgl. der Bilddeutungen von 200
drei- bis zehnjährigen Kindern (erlaubt die Differenzierung von häufig
vorkommende Interpretationen zu selteneren)
(+) CAT-S bietet die Möglichkeit, interessante Inhalte weiter zu verfolgen und zu
vertiefen
(!) bei jüngeren Kindern empfiehlt es sich die Testung auf zwei Termine zu splitten
(Geringes Konzentrationsvermögen)
TAT, Michigan-Pictures, Columbus, FPT,FBT
100
33
WZT
WARTEGG (1968)
Wartegg-Zeichen-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Hand
+
Inst
Konz







Zeichnerisches und Gestaltungsverfahren
Emotionen, Einstellung, Selbstkonzept
Interessen
Neurotische Störungen
Kreativität
Soz. Beziehungen, Familie/Ehe
umfassende Persönlichkeitsdiagnostik in Anlehnung an das Schichtenmodell
der Persönl.

Plaum:
projektives zeichn. Verfahren, das durch unstrukturierte Materialvorgabe gute
Projektionsgrundlage bietet

Rückschlüsse auf Emotionen, Bestrebungen, Einstellungen und
Komponenten des Selbstkonzeptes (Lebensgrundhaltung)

bei neurosebezogenen Fragestellungen hypothesengenerierend

auch bei geringer Begabten
Kinder und Erwachsene
Einzel- und auch Gruppe möglich
Einzel: keine Begrenzung (Autor) 20 – 30 Min
Gruppe: 20 Min
Keine Angaben

Blatt mit 2 Reihen à 4 quadr. Zeichenflächen auf schw. Hintergrund mit
versch. Anfangszeichen
(  )

Pb soll Zeichnung anfertigen, die ihn gefühlsmäßig befriedigt, Frage: was
stellt das dar, Rangreihe d. Beliebtheit
Persönlichkeitstheorie von LERSCH; Schichtgedanke
Intention

Einblick in den Schichtenaufbau kortikaler Steuerung (vgl. zunehmende
Komplexität bei der Reizverarbeitung)

Erfassung & Messung des Ausgleichs der Antriebs- und
Empfindungsfunktionen;

Erkennen des gefügehaften Aufbaus der geistig gesteuerten
Gesamtpersönlichkeit
PLAUM:

unabhängig hiervon als projektives zeichnerisches Gestaltungsverfahren
=> Ausdruck von Emotionen, Bestrebungen, Einstellungen,
Selbstwertkonzept

Anwendung: PLAUM: Hypothesengenerierung
101
Mod
0:
Rel
Val:
Anm:
And
Mat
PLAUM

das Gezeichnete mit inhaltl. Gehalt ist zentral (z.B. Grabstein mit eigenem
Namen): Interessen, Einstellungen

auch: Art der Strichführung hat Ausdrucksgehalt: aggressive dicke Striche,
ruhige Bilder
gerade bei Intelligenteren PB

Hirnorganiker: Perseverationstendenz (krankhaftes Verweilen bei einem
Denkinhalt, Hängenbleiben an einem Gedanken/sprachl. Äußerung o.
Rücksicht auf Fortgang d. Gesprächs, etw. ständig wiederholen)
1. Bildabfolge und Zeit:
Bearbeitungsreihenfolge und deren Verschiebung von der statistischen Norm
2. Schichtprofil:
zutreffende Einzelmerkmale der Schichten pro Bild ankreuzen; Addition der
Punkte für jedes Mm und für jede der acht Schichtgruppen
3. Qualitätenprofll:
Wurde das Anfangszeichen nach Größe, Form, Lage, Ausdrucksqual. und
Sinnakzent adäquat qualitativ aufgefaßt? ~> Hinweise in Tabelle; Addition der
Plus- oder Minus Qualitäten zeigen, welche Zeichen im Gesamtbogen
bevorzugt oder vernachlässigt werden
4. Qualitative Dominante:
Die hervortretenden Qualitäten werden in der Reihenfolge ihrer Gewichtigkeit
notiert.
5. Qualitatives Polverhältnis:
Die im Gesamtbogen addierten Plus- und Minuspunkte werden als qual.
Polverhätnis festgehalten.
6. Bildgefüge:
Betrachtung der Zeichnungen unter den Leitbegriffen „Perseveration„,
„Assoziation„, ‘Verlagerung„ und „Ergänzung„
7. Charakterologische Projektion der Darstellungs- (0) & Sinnakzente (S) nach
folg. an LERSCH orientiertem Kategorienschema:
Endothymer Grund: Antrieb, Empfindsamkeit, Aufgeschlossenheit, Gemüt,
Geltungsstreben, Idealismus
Oberbau:Willensgerichtetheit, Willensfestigkeit, Nüchternheit, Genauigkeit
Geistigkeit, Kollektivität Formalität, Ori inalität
Für jedes Bild werden die D und S Werte angegeben; darin Addition zu
Gesamtpunktzahl des Testbogens

Bestimmung der charakterologischen Funktionszahl durch Addition der
Punktwerte der zusamrnengehörenden D- und S-Akzente

Eintragung dieser Werte in das „Schema des strukturellen Gefüges„ =>
Bildliche Darstellung der einzelnen Charakterzüge

gewährleistet, aber bei Auswertung problematisch

keine Angaben vorhanden, wenn nur mangelhaft gesichert

keine Angaben vorhanden, wenn nur mangelhaft gesichert
(+) Verfahren ist entspannend und lockert den Testverlauf auf
(+) geringe Vorgaben durch das Material setzen Punkt zum Anfangen (=>
weniger Hemmungen), beschneiden jedoch nicht die Ausdrucksmöglichkeiten
(!) Interpretation sollte nur nach dem Konvergenzkriterium erfolgen (= treten
Tendenzen auf, die auch in anderen durchgeführten Verfahren offensichtlich
waren, so sollte sich die lnterrotation nach diesen Inhalten richten
TAT, FPT, Wunschprobe nach WILDE
102
33
FIT
Brehm-Gläser, 1995
Familie in Tieren
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz






Projektiver Zeichentest,
Diagnostisches Verfahren in der Ehe-, Partner- und Familientherapie
Selbstkonzept (Kinder)
thematischer Gestaltungstest
Ehe-, Partner-, Familientherapie
Infos über familiäre Situation, Konstellationen und Konflikte aus Sicht des
Kindes gewinnen

Aufdecken spezieller Probleme im familiären Beziehungsfeld

vom Kind gewählte Tierfiguren = Projektionsträger
Kinder, Erwachsene. Ab 4-5
Einzeltest wegen anschließender Befragung, aber auch Gruppe möglich
Keine Zeitbegrenzung
k.A.

Instruktion = unstandardisiert

Eigene Familie als Tierfamilie vorstellen und zeichnen.

Reihenfolge der Zeichnungen notieren, jedes Tier benennen und einem
Familienmitglied zuordnen

Jüngere Kinder die nicht schreiben können werden im Anschliss dazu befragt
(Reihenfolge der Personen und spontane Kommentare notieren.)

Evtl. Exploration der gezeichneten Details.

Befragung zu Vorstellungen zu den gezeichneten Bildern von den Tieren

Hinweis, dass es auf den Inhalt und nicht auf die Schönheit der Zeichnungen
ankommt





Vom Kind gewählten und gezeichneten Tierfiguren w. als Projektionsträger
auf symbolischer und detaillistischer Ebene interpretiert und ausgewertet.
Annahme der Autorin, dass im Sinne einer "Verwandtschaft alles
Kreatürlichen" Tierfiguren die Kinder in besonderem Masse zu projektiven
und ausdruckshaften Gestaltung anregen.
Annahme: Kind kennt den Tieren häufig zugesprochene Eigenschaften
Entstand in der Erziehungsberatungspraxis 1950. Anwendung: Schul- und
Erziehungsberatung.
Aufdeckung kindlicher Affekte und Erlebnisverarbeitung mit Schwerpunkt auf
der Geborgenheits-, Kontakts- und Machtproblematik
103
Mod


0:
Rel
Val:







Norm


Anm:
And
Mat
formale Analyse:

Strichstruktur (Strichcharakter und Strichführung),

Flächenbehandlung (Konturierung, Schattierung, Schraffierung,
Schwärzung),

Formbehandlung (groß, klein)
inhaltl. Analyse:

Reihenfolge d. Zeichen,

Darstellung der Familie (gleiche-versch. Tiere),

Gruppierung d. Tiere,

Größenverhältnis der Tiere im Vergleich zur Wirklichkeit

Ausdrucksgebahren

Charakter der Tiere
Anschließend: Deutung der Darstellungen i. bez. a. Problematik des Kindes.
keine Angaben
keine Angaben
diskriminativ ja
Lt. Autorin sollen bei 301 von 372 neurotisch gestörten Kindern eindeutige
Korrelate zw. Testergebnis u. ps. Gutachten ermittelt worden sein.
Weitere Ergebnisse: bei depr. Strukturierten Kindern auffällige Befunde bzg.
Position bzw. Nichtvorhandensein des Kindes.
Signif. Zusammenhänge zw. Berufstätigkeit der Mutter und negativ
eingefärbtes Mutter- Bild
(Langemayr, 1973, N= 40).
Zeichnungen v. 2000 10jährigen Kindern:
Angaben zur Häufigkeit der Darstellung einzelner Familienmitglieder in Form
von best. Tieren.
Interpretationen zu einer Vielzahl v. Tiergestalten dokumentiert, Schemata f.
"grundlegende Beziehungsformen" (Machterleben, Kontakterleben,
Geborgenheitserleben) angeführt.
SCT, FBT, CAT, Michigan-Pictures, Rotter-Satzergärtzungsverfahren
104
33
BT-K
Koch, 1989
Baum-Test
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz

Zeichnerisches und Gestaltungsverfahren

Projektiver Zeichentest,

Allgemeiner Entwicklungstest.. (Abkürzg auch BZT).

Emotionalität

Selbstkonzept

allg. Entwicklungsscreening
als Ergänzung zu allen Fragestellungen

Baum als ältestes Symbol der Menschneit  guter Projektionsträger

Screening der Entwicklungshöhe

Manifestation von biographischen Ereignissen, emotionalen Bewegungen,
Symbolgehalten des eigenen Erlebens

intuitive Schlüsse auf Persönl.keit, Störungen

Erfassung des ganzheitlichen Erlebens der Person

Warnung vor Überinterpretation
ab ca. 3 J.
Einzel- od. Gruppendurchführung
Keine Zeitbegrenzung
Keine Angaben
Instruktion = standardisiert:
Obstbaum zeichnen, wie es beliebt

Bsp: Junge mit schlechten Schulleistungen + starkem
Minderwertigkeitserleben zeichnet in die linke untere Ecke einen kahlen
winzigen Baum







Mod



Seit üb. 100 J. Bemühungen, Zeichnungen psychodiagnostisch zu
erschließen.
Baum: Symbol f. den Menschen, "Sitz der Seele".
In der Zeichnung spiegelt sich die Eigenart des individuellen Selbst.
Dahinterstehende Perslk.theorie wird n. genannt (am ehesten nach Jung).
Erste Veröffentlichung 1949.
Urspr. Anwendung i. d. Berufsberatung. Entwicklungstest, häufig eingesetzt
zu Feststellung v. emotionalen Spätentwicklungen bei Ki. m. Vh.störungen u.
Erziehungsschwierigkeiten.
Perslk.psychologie/ Charakterologie, Psychopathologie, auch
Forschungsbereich.
Merkmalsanalyse (Handbuch mit Detailanalysen für 58 graphische Merkmale
und absolute+relative Häufigkeiten der Merkmale bei versch. Altersgruppen)
 Schluss auf Ungewöhnlichkeit der Details
nur vorsichtig als statistische Hinweise zu verwenden, Aussagekraft v.a.
durch intuitive Analyse
Hinweise auf: Minderwertigkeitserleben, subj. wahrgen. Bedrohungen
(Sturm), Lebendigkeit (belaubt, Nester), Bindungen (Wurzelgeflecht) etc.
105



0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
And
Mat






Beschreibung des Baumes nach Gesamteindruck,
sowie an 58 graphischen Merkmalen ausgerichtet.
Nach Identifizierung der versch. Merkmale Zuordnung zu
charakterologischen Merkmalen (Bezug zw. den 2 Ebenen wird nicht
erläutert).
"Auswirkungs- und Hinweissymptome" nach Koch (1986):
a) Störungen i. d. Verankerung des Baumes;
b) Störungen der Stammgestaltung;
c) Störungen beim Abgang der Äste vom Stamm; d) Störungen in der
Kronengestaltung.
gewährleistet, bei Auswertung fraglich
keine Angaben
im Sinne der KTT nicht sinnvoll bestimmbar.
fraglich
von Koch nur am Rande behandelt
(im Zshang m. Baumzeichen- Hypnoseversuchen...)

Untersuchungen existieren zu Zshänge zur Begabung/ HAWIE- Intelligenz,

im differentialdiagn. Bereich, zu Zshänge zu Neurose- Gruppentests.

Ergebnisse zur Validität zum größten Teil dürftig.

Normen im engeren Sinne liegen nicht vor.

Für fast alle Merkmale existieren Häufigkeitstabellen für 2641 Zeichnungen.

Fazit:

Zuordnung v. Merkmalen der Zeichnungen zu charakterologischen
Eigenschaften erscheint willkürlich, kaum nachvollziehbare
Zusammenhänge.

Zeichnung sicherl. Ausdruck der individuellen Persönlichkeit, doch
Schlussfolgerungen daraus sind m. ei. wissenschaftlichen
Betrachtungsweise kaum vereinbar.
(+) schnelles „warrning-up„ zu Beginn
(-) große Gefahr der Ober-Interpretation
(-) benötigt enorm viel Erfahrung mit Zeichnungen anderer Kinder
TAT, CAT, FPT, MMI, Assoziationsreiho nach JUNG
106
33
SZT
Staabs, 1964
Scenotest
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied







Projektiver Spieltest,
Allgemeiner Entwicklungstest.
soz. Beziehungen,
Familie/Ehe,
Emotionalität,
Selbstkonzept
Auskunft über vorh. Konflikte, Innenleben (Stimmungen, Affekte),
Beziehungen+Bindungen zur mitmenschl. Umwelt

Abzielen auf emot. Bindungen in der Familie, Familienklima,
Umgangsweisen in der Familie

Spielen eröffnet für Kinder Zugang zur Welt und ist Ausdruck d.
Lebensgefühls+Selbstwertempfindens

Zugang zu sonst nur schwer zugänglichen Erlebnisbereichen

Rückschlüsse auf psychoanalytische Entwicklungsstufen und –konflikte

Forensische Psychologie: Glaubwürdigkeit kindlicher Zeugen
ab 3 J.
Einzeltest.
unstandardisiert, hoher Aufforderungscharakter („etwas aufbauen“)

Material: Scenotestkasten mit 16 biegsamen Puppen mit versch. Größe,
Kleidung, Gesichtsausdruck, Bäume, Tiere, Einrichtungsgegenstände,
Bauklötze

Anweisung, m. Testmaterial irgendetwas in der Art eines Regisseurs auf der
Spielfläche aufzubauen, was Vp gerade einfällt od. dr. den Sinn geht.

Beobachtungsbogen.

Vp soll zum Schluss erzählen, was sie aufgebaut hat.

Foto od. Skizze, Protokollbogen. Auswertung nach tiefenps. Gesichtspunkten
nach inhaltl. u. fomalen Aspekten unter Berücksichtigung der Exploration und
der Vh.beobachtung.

Z. B. werden i. Beobachtungsbogen v. Staabs Infos zur

A) Wesensart und Charaktereigenschaften d. Vp;

B) zur Speziellen Poblematik der Vp festgehalten.
Symbole:
große Kuh=allmächtiges Mutterimago, Waschbottich=Reinlichkeitstendenzen,
Töpfchen=anale Problematiken
Hund=einziges Tier m. Fell 
Liebesbedürfnis,
Krokodil=Aggression,
107
Konz




Zur Erfassung unbewusster Probleme und Konflikte entwickelt.
(Als Unters.- u. Behandlungsmethode f. neurotische und
erziehungsschwierige Kinder
1938 in ihrer nervenärztlichen Praxis konzipiert, erste Veröffentlichung 1943).
Hinweise auf Fakten, die bewusst verschwiegen od. bewusster Reflexion n.
zugänglich.
Möglichk., individuelle Sicht der Welt und seiner selbst, der Beziehungen zu
Mitmenschen darzustellen. Bild von der Gesamtstruktur der Vp, ihrer
Wesensart, Begabungen, Neigungen u. Charaktereigenschaften.

Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
ANM
Spielmaterial unter tiefenps. u. dynamischen Aspekten ausgewählt,
Vp soll Affekte und Konflikte im Spiel erleben u. sich mit ihnen
auseinandersetzen.

Grundlage der Auswertung s. Arbeiten v. Freud, Jung, Adler, SchultzHencke, Binswanger.

es gibt alterstypische Spielformen (spontan bis rational/kritisch)

Krankheitsbildtypische Spielformen:
Hirnschädigung/Entw.retardation  altersunangemessen o. inneren
Zus.hang, emot.gestört/neurot.  altersuntypisch, neurot.:
Betonung Ränder, Ecken, fast nie Aufbau einer
zentralen Szene,
psychot.  chaotische Darstellung o. zwanghafte Mosaik/Symmetriebildung, psychosom./körperl.krank: keine besonderen
Tendenzen

Beachtung v. indiv. Besonderheiten (Aussagen, Handlungen):
Krokodil zerreisst Baby, Mutter mit Bauklötzen begraben...
=> Schlüsse auf Geschwisterneid, Eheprobleme, fam. Gewalt, Aggr., soz.
Isolation

And. Autoren beschrieben "Vulgärlösungen", entwickelten 20 Kategorien zur
Analyse des Schlussbildes, od. 15 formale Kriterien zur Auswertung.

Fraglich, Auswertungsobj. problematisch.

keine quant. Angaben

ergibt sich aus Konvergenz zu anderen Befunden

beansprucht inhalt.- log. Gültigkeit. Explizite Validitätsunters. fehlen.
(Hinweise dr. Untersuchungen an autistischen Kindern, körperbehinderten
Kindern usw.)

Normierung w. nicht durchgeführt.
Fazit:

Autorin gesteht ein, dass die Deutungen des Spielverhaltens nur
vermutenden Charakter besitzen u. Hinweise liefen wohin sich weitere
Erforschungen richten sollen.

Diagnostische Entscheidungen allein aufgr. d. ScT nicht angestrebt.
(+) Material hat für kleinere Kinder hohen Aufforderungscharakter => liefert sonst
oft nicht zu erlangende lnfos
(-) funktioniert nicht bei jedem Kind, da abhängig von der Willigkeit & Fähigkeit
sich auf das Spiel einzulassen
(+) guter Einstieg in die diagnostische Situation
(-) erfordert hohes Maß an Erfahrung und Geschick sowohl bei Durchführung ‚ als
auch folgender Exploration und der lnter rot.
108
33
KTSA
Kahn Test of Symbol Arrangement
Art












Alter
Form
Inst
Hand
KAHN (1960);
DT. PLAUM
Gestalterisches Verfahren
Handlungsorientierter Test
Sonstige projektive verfahren
Sonstige Persönlichkeitsverfahren
Psychosen,
Neurosen,
Intelligenzscreening
Breitbandverfahren f. klin.+psychiatr. Bereich, Hilfestellung zur Klassifikation
hier, Hinweis auf Schweregrad
Aufdecken neurosetypischer Inhalte+Dynamiken (durch idiographische Infos,
qual. Hinweise auf Selbstbild+Erleben)
Aufdecken psychot. Denkstörungen. differentialdiagnostische Abklärung
schizophrener oder affektiver Psychosen
Hinweise auf Gedächtnisleistung und Anzeichen einer Hirnschädigung
Annäherung an Symptomatik, Erleben und Vh durch Analyse v.
Symbolkonnotationen
Grobscreening der Intelligenz
psychiatrische Klassifikation,
Feststellung d. Leistungsfähigkeit i. dies. Bereich.
Auch Entw.diagn.,
therapieorient. Diagnostik,
Forschung.






Alle
Einzeltest. (Kurzform, mögl. Gruppentestung


= 16 symbolhaltige Plastikfiguren
(Anker, Hund, Sterne, Papagei, Kreissegment, Schmetterling, Herzen,
durchsichtiger Schmetterling, schw. Kreuz, durchsichtiger Kreis)
 Figuren nach Präferenz ordnen,
 persönl. Symbolbedeutung,
 durchs.Kreis auf anderes Symbol legen+begründen,
 Gedächtnisprüfung,
 Eigenschaften zuordnen
(Liebe, Hass, schlecht, gut, lebendig, tot, klein, groß)
109
Glied
Konz
Mod
5 Mal Figuren unt. versch. Bedingungen i. einem 15 Abschnitte unterteilten
Filzstreifen anordnen.

1, 2, 5 nach belieben,

Nach 1. Durchgang: Figuren benennen,

nach 2. Durchgang angeben, was Fig. bedeuten, ausdrücken, symbolisieren.

3: Durchgang:
Wiederholen der 2. Anordnung.

Durchgang: in eine Reihe bringen, wie Figuren am besten/ am wenigsten
gefallen.

Durchgang egal

Durchgang als "testing the limits" möglich.

Zuletzt Sortieren der Fig. zu Begriffen: Liebe, Hass, Schlecht, Gut, Lebendig,
Tot, Klein, Groß.
Stimulusmaterial: 16 Symbolfiguren m. "kulturell bedingter Sinngebung" (z. B.

3 Herzen,

Papagei,

Kreissegment,

2 Schmetterlinge versch.

1 blauer Anker

Hunde,
Größe, Farbe, Stärke,
usw.

Kreuz,
Transparenz,

Kreis,

Sterne).

1 grünes amorphes
phallisches Symbol ähnl.

Psychoanalyt. orientierter projektiver Test m. mehrheitlich obj.
Auswertungskriterien.

Anhand ei. strukturierten Situation m. freien Wahlmöglichkeiten sollen
Präferenzen d. Pbn ggüb. symbolisch aufgeladenen Objekten Hinweise auf
Persönlichkeitsdynamik, geistige Gesundheit u. intellektuelle Fähigkeiten
ermögl.
Theorie
durch die Analyse von Symbolkonnotationen, die der Pb dem Testmaterial verleiht,
soll das Erleben und Verhalten erschlossen werden;
der KTSA weist dabei einen ausgeprägten spielerischen und experimentellen
Charakter auf
15 Variablen,

z. B. die 3 Formen, d. am besten/ wenigsten gefallen,

Zahl d. ähnl. geformten Gegenstände nebeneinander,

Fehler bei der Wiederholung der 2. Anordnung,

Zahl der Normabweichungen bei der Benennung,

Zeit f. Anordnungen,

Reaktionszeit bei der Symbolzuordnung,

(13.) Symbolisierungsniveau,

(14.) Begründungen f. die Anordnungen,

(15.) Begründungen f. Bevorzugung/ Ablehnung usw.
 13+14+15 ergeben zs. das „symbol- pattern“.

Protokollbogen m. speziellen Signierungen zur Notation des Testablaufs u. d.
Ergebnisse
Antworten in kategoriales System einordnen
A=bizarr,
D=Fktangaben,
B=kein Grund,
E=Musterlegen,
C=wiederh.Begründung, F=Legen nach
Farbe,
X= konkrete Ass.,
Y=Lösen v. ursprl. Form,
Z=nicht fassbare Abstraktionen
110

0:
Rel
Val:
Norm
Anm:
ANM
And
Mat



psychot. Denkstörung:
unlogische, obskure Antw. mit starkem Ich-Bezug,
Depression: neg. Symbolbedeutung, langsames Tempo, viele Symbole auf
schlecht, klein, tot, kaum Kontakt zu Gegenständen
Hinweise auf neurotische Störung aus qual. Analyse
Gewährleistet
Inter- rater- Korr. f. versch. Auswertungskriterien u. versch. geübte Rater r =
0,99 bis r < 0,50.
keine Angaben
Uneinheitliche Befunde, f. „Zahlenelement“ des „symbol- pattern“ 0,95-


0,66

Gegeben

Untersuchung der Trennfähigkeit v. Psychotikern u. Nichtpsychotikern.
Z. B. Plaum u. a.,1980:
80 endogen psychotische vs. 80 intelligente junge Pbn: nur einer der Patienten
als nichtpsychotisch eingestuft, aber 24% der Normal- Pbn als neurotisch und
14 % als abnorme Persönlichkeit klassifiziert.

Verwendung als Leistungstest i. psychiatr. Bereich:
Z. B. Plaum, 1975:
an 51 Schizophrenen Zusammenhänge v. KTSA- Merkmalen u.
Leistungsvariablen nachgewiesen (Hawie- WS, SON- IQ, d2, KLT, Chapuis),

lt. Plaum „recht gute“ Erfassung des generellen Leistungsabbaus bei
Psychotikern.


(+) hoher Aufforderungscharakter, da spielerisch
(+) macht Spaß und ist motivierend
(+) kann auch bei geringer begabten Personen durchgeführt werden
(+) besonders in Grenz- und Zweifelsfällen geeignet
Objektsortiertest, MMPI, FBF Assoziationsreihe, HIT, Rorschach
111
112
33
Wunschprobe nach Wilde
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Hand +
Inst
Glied
Konz
Wilde 1953
Plaum (neue Items)










projektives verfahren mit verbalem Stimulusmaterial
Interessen,
soz. Beziehungen,
neurot. Störungen,
Emotionalität,
Selbstkonzept
Einstellungen
Werte
projektives Verfahren ohne tiefenpsych. Hintergrund
Erfassung von: Sinn der Existenz, Interessen, Wertesystem, Selbstkonzept,
Emotionen (durch Wertung)

„das Streben nach etwas“

bei neurot. Störungen, Beziehungskonflikten und sozialen Problemen
Kinder + Erwachsene
Einzel ??? Kinder und Erwachsenform
Kinder: 40 – 60 min
EW: 60 – 90 min
Keine Angaben

Kinder: Fee kann in versch. Lebewesen+Gegenstände verwandeln,
Wunschprobenkarte vorlegen (Spielzeug, Uhr, Wespe, Sand, Kuss),
Frage: willst Du das sein oder nicht und warum, Rangreihen bilden

Erwachsene: wie bei Kindern, nur schriftliche Bearbeitung mit
standardisierter Instruktion, Rangreihenbildung
(Bsp: Kopfkissen, Lokomotive, Orkan, Palast)
Theorie:
Pb projiziert die mit der vom ihm gewünschte Existenzform verbundenen Attribute
in Tiere und in nicht belebte Gegenstände
Meßintention:
Selbstkonzept, was die Person anzielt und für den Sinn ihrer Existenz hält, ggf.
auch Bedürfnisse nach Kontakt, Erfolg etc.,
in ganzheitlichen Betrachtung auch Emotionen (in Form von Wertungen bzw.
Sein vs. Nicht-Sein),
ferner: Werte,
Mod
Anwendung
Abklärung neurotischer Störungen, bei Beziehungskonflikten,
Problemen; aber: stets nach Konvergenzprinzip
(allg.: lnformationsgewinnung
Kinder
Fee kommt und erfüllt Wünsche
Sollen sagen wqas sie sein wollen und was nicht
2 Stapel: sein-wollen und nicht-sein-wollen
Karten in Rangreihe stapeln
sozialen
113
Erwachsene:

Auszählen, wieviel Pb sein und nicht sein will:
skeptisch-kritisch-pessimistische P lehnt viele Existenzformen ab,
optimistisch-lebensfrohe-unkritische P wollen viel sein (ABER: nur Tendenz!)

Begründungen anschauen:
welche Motive stecken dahinter und treten immer wieder auf  Bedürfnisse,
Einstellungen, Werte, Motive, Wissens-Leistungsstreben, Streben nach
Kontakt, Beruhigung, Angstfreiheit

1. und letzte Plätze in Rangreihe:
Ableitung v. Hypothesen zu Hauptappetenz- und Vermeidungsstreben
Erwachsenenform mit schriftlicher Bearbeitung der Testitems, auf dem Testbogen
findet sich folgende standardisierte Instruktion:
‘Wenn Sie einmal phantasieren würden, etwas anderes als ein Mensch zu sein:
Was möchten Sie sein? Sie finden auf den folg. Seiten eine ganze Reihe von
Dingen; bitte kreuzen Sie immer an, was für Sie gerade zutrifft: Wenn sie etwas
gerne sein würden, kreuzen sie „sein„ an, wann Sie es nicht sein möchten ‘nicht
sein“.
Nachdem Sie sich entschieden haben, schreiben Sie bitte ganz kurz noch dazu,
weshalb Sie das, was da steht, sein möchten ... [bzw.] 1 weshalb sie es nicht sein
möchten.„ Bitte lassen keines von den Dingen aus!
0:
Rel
Val:
Norm
ANM
anschließend auf der letzten Seite ist ebenfalls eine Ran reihe zu bilden (auf
leerem Blatt ltems in räferierter Reihenfol e

gewährleistet, aber bei Auswertung problematisch


keine Angaben vorhanden

D:ja
A: fraglich
I: jein, d.h. zu beachten ist das
Konvergenzprinzip

keine Angaben vorhanden, faktorielle Gültigkeit

keine Angaben
☻ Irrealitätsebene: ob Person ähnl. Werte auch in Lebensrealität hat ist
nicht überprüfbar
And
Mat
114
WE-T
Roth, 1972
Werteinstellungstest
Art
Alter
Form
Inst
Hand
+
Glied
Konz
Mod
0:
Rel






Perslk.vf.
Wertpräferenzen
Einstellungen
Lebensstile
Test zur Erfassung sozialer Werte
Erfassung der Präferenz / Beschreibung für einzelne Lebensstile (Pb gewichtet
Items gegeneinander und gibt Bevorzugung an)

Erfassung möglicher Ziele des Strebens einer Person
auch vertiefete Selbsterfahrung

Erhebung von Einstellungen als final-kausale Verhaltensdeterminanten
Studenten/ Erwachsene m. höherer Bildung, ab 18 J
Einzel- od. Gruppentestung
Intruktion = standardisiert
45 Items:
Testteil I. 30 Items,
Teil II. 15 Items.
Relative Präferenz durch nummerische Gewichtung der Wertalternativen je
nachdem, wie zutreffend die Behauptung/ Frage f. Pbn. ist:
erste 30 Items mit 2 Alternativen - 3 Punkte zu verteilen (0-3, 1-2),
letzte 15 Items mit 4 Alternativen - 10 Pkt. (1-2-3-4).
Skalen:

theoretischer Typ,

ökonomischer Typ,

ästhetischer Typ

sozialer Typ,

politischer Typ,

religiöser Typ

Dt. Version der 3. Auflage der „Study of Values“ v. Allport u.a. (1960).

Erfassung allgem. kultureller Werteinstellungen i. Rahmen d. Perslk.diagnostik.

Grundlage: „Lebensformen“ v. Spranger (1950),

Typologie v. 6 grundlegenden Motiven d. Persönlk.

Gemessen wird n. deren absolute Ausprägung, sond. relative Stärke.

Anlass f. die Übersetzung war eine Untersuchung üb. den Einfluss v.
Werteinstellungen auf die Wahl des Studienfaches bzw. auf den Arbeitserfolg.

Punktwerte spaltenweise addieren

Rohwerte in Standardnormen transformiert oder

ipsatives Wertprofil (indiv. Wertorientierung)

Erhöhung in mehreren Skalen: kombinierte Werthaltungen
 Hinweise auf best. Berufsfelder

Korrigierte Summen f. jeden Wertbereich, Testprofil.

gewährleistet

sehr gut

RL: Zuverlässigk. d. amerikan. Form „befriedigend“.

Retest (dt.) i. Durchschnitt n. 1 Mo. r = 0,81; n. 2 Mo. r = 0,76.
115
Val:
Norm
ANM


beruht nur auf Erwartungen
Zahlreiche Untersuchungen zur Validierung des amerikanischen Originals an
Außenkriterien.

Versch. Testergebnisse f. versch. Probandengruppen in erwarteter Richtung,
z. B. Frauen ästhetischer, sozialer und religiöser als Männer.

SW f. üb. 8000 Collegestudenten für Gesamtstichprobe und
geschlechtsdifferenziert Dt.: N=203 Abiturienten, spezielle Gruppen
(Unteroffiziere, Ps.stud, kath. u. ev. Abiturienten). Übertragbarkeit der USNormen n. ausreichend begründet.

Interpretationshilfen für das Profil im Handbuch (Wertende Deskription der
Lebensstile).
Itemsformulierungen wurden beibehalten, Handanweisung einfach übersetzt, nur
einige Fragen an dt. Verhältnisse angepasst.
Voruntersuchung zeigte, dass dt. Normwerte kaum v. den amerikanischen
Verhältnissen abweichen  keine neue Eichung.
Fazit:
Ökonomisch u. f. best. Fragestellungen brauchbar.
Nachteil: eingeschränkte Typologie Sprangers und Normierung.
Mat
116
23
ADS
Hautzinger et al, 1993
Allgemeine Depressionsskala
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz




Klinischer test
Depressivität (Erwachsene)
Screening (Depressivität)
Erfassen des Vorhandenseins, der Schwere und der Dauer einer
depressiven Erkrankung

auch Verlaufsmessung (in wöchentl. Intervallen)

Abfragen einzelner depressiver Verhaltens- und Erlebenstendenzen:
depressive Affekte (Hoffnungslosigkeit, Verunsicherung,
Niedergeschlagenheit, Zukunftsängste), körperl. Beschwerden, motorische
Hemmungen, Selbstabwertung, Rückzugvserhalten

bei depressiven Störungen, Tendenzen zu Niedergeschlagenheit, sozialem
Rückzug zur Absicherung d. Diagnose

zur Therapiekontrolle

keine Auskunft über Ursachen

nicht bei lernbehinderten, kogn. Funktionsgestörten
14 – 80
Kurzform (ADS-K) + Langform (ADS-L)
Beide Formen für Einzel- und Gruppen
Keine Angaben
Keine Angaben

standardisiert, Fragebogen

PB füllt selbständig Testbogen aus

Wer nicht lesen kann, dem wird gelesen




Mod







Selbstbeurteilungsinstrument
Erfassung des aktuellen Beeinträchtigungen durch
depressive Affekte
Körperbeschwerden
motorische Hemmungen
motivationale Defizite
negative Denkmuster
Konzipiert zur Untersuchung der Allgemeinbevölkerung, aber bewährt im
klinischen Bereich
Bei Depressiven (diagnostiziert)
hoher ADS-Wert = Aussage über Schwere bzw. Tiefe
Gut geeignet für Therpiaeplanung
Addition d. Schweregradeinstufungen = Summenwert mit Normen verglichen
 in PR und Stanine transformiert
ersichtlich, ob eine depressive Störung vorliegt, in welcher Schwere + indiv.
Verlauf d. Symptomatik
Rückschlüsse auf indiv. Schwerpunkte d. depressiven Erlebens und
Verhaltens
Antwortvorgaben (1 – 3 Punkte) => Bildung des Summenwertes
Negativ gepolte Items umkodieren (Lügenkriterium)
Schablone erleichtert Auswertung
117
0:
Rel






Val:





Norm



gewährleistet
befriedigend
Langform (Trennschärfe)
Gesamt: . 56
Männer . 46
Frauen . 56
Itemkorrrelation
alle: . 30
Männer . 25
Frauen . 34
Cronbach (innere Konsistenz)
alle . 89
Männer . 86
Frauen . 91
Slit-Half
alle . 81
Männer .76
Frauen . 84
Kurzform fast so gut wie Langform
Gut
Konstruktvalidität
Lanform (AMI Fassung) 4 Faktoren konnten repliziert werden
Korrelation mit anderen Skalen (BDI, HAMBS, IDS):
mit Selbstbeurteilungsskalen . 72 - .83
mit Fremdbeurteilungsskalen . 49 - . 90
EPI kein Zshg.
BFS, BL und EWL mittel
Für beide Versionen z-Werte, T-Werte und PR für Gesamtpopulation (N =
1205) sowie für beide Geschlechter
Erlauben Zshg. indiv. ADS-Summenwert mit Gesamtbevölkerung
Sind also auch OK
ANM
And
118
23
STAI
State-Trait Angst-Inventar
Art
Alter
Form
Dau D
Dau A
Inst
Hand
Glied
Konz
Mod
0:
Rel
Val:
Norm
Laux, Spielberger et al,
1981



Klinischer Test
Angst (Erwachsene)
Erfassung körperl. Angstsymptome (Abgespanntheit, Müdigkeit), gedankl.
Angstsymptome und allg. Angstindikatoren

Diagnose situationsabh. Angstverläufe, verdecktes Messen von
Ängstlichkeit, Angstneurosen

keine spezif. Angstformen (Panikattacken, Phobien)

Angst als Trait (Ängstlichkeit, allg. Angstneigung) und State
(Zustandsvariable d. Erlebens, momentan ängstl. Erregung) erhoben

auch bei Minderbegabung

Intruktion = standardisiert
Ab 15 bis zum Tode
Einzel und Gruppen
Je nach Frage eine oder beide Skalen einsetzbar
3 – 6 Minuten pro Skala
keine Zeitbegrenzung
Keine Angaben
i.d.R. 3 – 5 Minuten pro Skala also zusammen 6 – 10 min

Standardisiert

Fragebogen vorlegen und los gehts
2 Skalen à 20 Items (4-stufig geratet):

(Skala X1) State-Angst-Skala (Zustandsangst, Situationscharakterisierung)

(Skala X2) Trait-Angst-Skala (Angst als
Eigenschaft,Personenbeschreibung)

Iteminhalte: innere Unruhe, Sorgen, Erschöpfbarkeit, quälende Gedanken
Theoretischer Hintergrund
Angstkonstrukt von Spielberger

Rohwerte jeder Skala (20-80 Pkte) addieren

und anhand von Normtabellen in Stanine-, T-Werte und PR transformieren

keine Angaben

Forschung sagt Konkorrdanz kann angenommen werden

Ist also gewährleistet
Trait-Skala

Re-Test-Reli: (3 – 6 Monate)
Männer . 77
Frauen . 90
State-Skala
Befriedigende Konsistenz und Instrumentreli liegt vor

Ist also gewährleistet

Konstruktvalidität OK

Viel Forschung und Vergleich mit anderen Verfahren Konstruktvali
immer OK

State-Skala keine Normwerte, da veränderungsmessung und auf nichtneutrale Situationen bezogen

Trait-Skala: (N = 2385) Normwerte liegen vor
119
120
14
Bereiche:
Alter:
Form
Dauer
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Test für schulrelevante Fähgikeiten
(TSF 6-7)
Spezielle Schuleignung
6.-7. Klasse (12/39 Jahre)
E & G)
1 Messen der kogn. Fähigkeiten,
die als fundamentale intellekt. Voraussetzungen schulischer
Leistung gelten
Standardisiert
6 Untertests:
1) verbale Fähigkeiten (UT 1+3),
1. Verwandte Wörter:
2) schlussfolgerndes Denken (UT 2+4),
2. Zahlenreihen
3) Rechnen (UT 2+6),
3. Wortauswahl
4) Sprachflexibilität (UT 5)
4. Buchstabengruppen
5. Wortumwandlung
6. Kopfrechnen
mit Schablone  Rohwerte  Standardwerte
Gewährleistet
sehr gut (.93)
mittelmäßig (.60)
121
122
14
Diagnostischer Rechtschreibtest (DRT)
Bereiche:
1) Rechtschreibung,
2) Legasthenie
DRT 1-5,
1. Klasse bis Ende 6. Klasse
Alter:
Form
Dauer
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
1) Überprüfung der Rechtschreibfähigkeit
2) Quantitative + qualitative Aspekte der Rechtschreibung erfassen
 sozialer Leistungsvgl. + differenzierte Fehlerschwerpunktanalyse
( pädagog. Trainingsmaßnahmen)
3) Legastheniediagnose,
Sonderschulaufnahme (aber weitere Verfahren anschließen)
4) auch bei Lernbehinderten
(Altersverschiebung um 2 Klassen beachten!)
1) standardisiert, Diktiergeschwindigkeit indiv. anpassen
2) Lückendiktat: ein fortlaufender, altersgemäßer Text um fehlende Wört
ergänzen
1) quant.:
Auszählung von Falschschreibungen
 Rohwert, mit Normen vergleichen + in PR transformieren
(immer in Zus.hang mit Fehleranalyse interpretieren!)
2) qual.:
6 Fehlerkategorien
(im Testbuch erläutert
+ Förderstrategien hierzu
+ Anzeichen f. Legsasthenie aufgeführt)
gewährleistet
sehr gut (.89-.95)
inhaltlich valide
123
124
Bereiche:
Alter:
Form
Dauer
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Berufseignungstest
(BET)
berufliche Begabungen und Fertigkeiten
Jugendliche+Erwachsene 14-38 Jahre
(Gruppe oder Einzel)
1) spezielle Funktionsprüfung +
2) Untersuchung d. Eignung f. grundlegende Anforderungen in versch.
Arbeitsbereichen
3) ergibt umfassendes Bild der Berufseignung
4) dt. Version des GATB (in USA für Industrie und Armee eingesetzt)
Standardisiert
12 Einzeltests (selbständige Verfahren, kein Gesamttestwert)
paper-pencil:
praktisch:
1) Werkzeugvergleich,
1 + 2 Zapfen
2) Körperabwicklung
einstecken und umdrehen,
(Vorlage d. Zus.falten entstanden),
2 + 3 Unterlegscheibe
3) Adressenvergleich,
einbauen und ausbauen
4) Grundrechnen,
5) Figurenlesen,
6) angewandtes Rechnen
(Textaufgaben),
7) Begriffsähnlichkeit- +
gegensatz,
8) Striche ziehen
paper-pencil:
richtige Antworten addieren = Rohwert
praktisch: Auszählung nach Handanweisung
 Rohwerte  Normtabellen
 Standardwerte (nach Altersgruppen) oder PR
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
weitgehend gegeben (keine quant. Überprüfung)
hoch
mäßig (.22-.43)
125
126
Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche (DIKJ)
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Emotionen, Depressivität (Kinder)
Form
Dauer
Kinder 8-17
Jahre
1. subj. Einschätzung der Depressionsschwere
im Sinne einer Selbstbeurteilungsskala
(Operationalisierung der wesentlichen Symptome
einer depressiven Episode nach DSM-III-R)
2. Erfassen von:
Antriebshemmung,
Niedergeschlagenheit,
Hoffnungslosigkeit,
Selbstabwertung
3. Erfassung der Tiefe und
des Verlaufs einer depressiven Verstimmung
4. Effektivitätskontrolle psychol. + psychopharmakol. Interventionen
5. Hilfestellung zur Erklärung v. Schulversagen bei ausreichendem IQ
standardisiert, Fragebogen
1) Summenwerte mit
alters-, geschlechts- und schulartspezif. Normen vergleichen:
2) Transformation in PR und T-Werte
Interpretation: 1) zur Interpretation auch inhaltl. Beantwortung auf Itemebene
 Schwerpunkte d. depressiven Erlebens
2) ab PR 85 schwere Depression
3) keine Aussagen zu Ursachen
O
gewährleistet
Rel
befriedigend
Val
gut, inhaltlich valide (weil Symptome nach DSM-III-R)
Norm
127
128
MALT – Münchener Alkoholismustest, FEUERLEIN u.a., 1979
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Klinischer Test zur Suchtgefährdung
Form G: nur
alle
Selbstbeurteilung
Dauer
1) Diagnose der Alkoholabhängigkeit,
2) Unterscheidung nach 3 Schweregraden.
3) Einsatz in den verschiedenen Bereichen
der Medizin, Psychiatrie,
klinischen Psychologie und Sozialarbeit
4) (auch als Screening-Verfahren).
Besteht aus einem Fremdbeurteilungsteil (MALT-F) m. 7 Fragen und
einem Selbstbeurteilungsteil (MALT-S) m. 24 Fragen.
MALT-F:
medizinische Daten zu objektivierbaren Alkoholfolgekrankheiten,
MALT-S:
erfasst diagn. relevante Bereiche des Trinkverhaltens bzw. der
Einstellungen zum Alkoholtrinken,
alkbedingte ps. u. soz. Beeinträchtigungen,
somatische Störungen
(immer bezogen auf Zeiten v. Alkkonsum, n. auf Abstinenzphasen).
1. Summenwerte f. beide Teile und Gesamttestwert,
2. wobei MALT-F Gewichtung v. 4 Punkten erhält..
1. Gesamttestwert 0-5 Pkt.: unauffällig;
2. 6-10 Pkt.: Verdacht a. Alkoholismus, Alkoholgefährdung;
3. 11-52 Pkt: Alkoholabhängigk
Fremdbeurteilungsteil erfordert eine klinische Untersuchung dr. Arzt u.
Interview.
A + I: OK
Gesamt Retest r = 0,87
2 % Falsch Negative
Keine Falsch Positiven
N = 429/201 psychiatrische Patienten/Alkis
N= 474 somatisch kranke Pat
129
130
23 ZLT Züricher Lesetest
Bereiche:
Alter:
Form
Dauer
Verwendung:
Anwendung
1) Lesen,
2) Legastheniediagnostik
2. - 6 Klasse ( 7 – 13 Jahre9
Einzel
Verschieden, Auswertung 10 – 15 Minuten
1) Darstellen des Leistungsbildes von Kindern mit Lese- und
Rechtschreibschwäche (Legasthenie)
2) Förderdiagnostik (kann schon früh Bedarf hier aufzeigen)
 gezielte sonderpädagogische Maßnahmen
3) mitberücksichtigt werden
Zeugnisnoten,
Ergebnisse standardisierter Leistungsprüfungen,
Intelligenzdiagnsotik,
Ergebnisse aus anderen Lese- und Rechtschreibtests
1) standardisiert
2) Kinder lesen von Testkarten ab und
3) VL notiert Art der Lesefehler und stoppt Lesezeit
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
4 Untertests
1) Einzellaute und Lautverbindungen
2) Wortlese-Test
3) Leseabschnitte
4) Zahlen
1) für jeden Untertest/Abschnitt Fehler addieren und
Lesezeiten ansehen
2) Fehler + Lesezeiten
3) sowie die Summen mit Normtabellen vergleichen
 weitere Tabelle liefert Hinweise über die Schwere der Legasthenie
OK
Rtt = . 57 - . 94 2 – 4 Klasse
Keine Angaben, inhaltlich valide
2. 6 Klasse, getrennt nach Sex
131
132
Holtzmann Inkblot (HIT)
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Psychotische Denkstörungen
Diagnostisches Breitbandverfahren
Form
K & J, E
E&G
Dauer
60 – 90
min
1) Diagnostisches Breitbandverfahren
2) Weiterentwicklung Rorschach (+ Exaktheit der Psychometrie)
3) Omnibus-Verfahren: erfaßt Gesamtpersönlichkeit
Erfassen von Traits, klinische Merkmale, IQ
4) Qualitative Hinweise auf:
Erleben der VPN
Verbale Kreativität
Psychiotische Denkstörungen
1) Was sieht VPN auf Tafel
2) Dürfen nicht gedreht werden
3) VL :Antwortnotierung auf Protokollbogen
Nach Deutung !!! – Folgende Fragen
1) Wo auf der Tafel sehen sie XY (Lokalisation)
2) Was auf der Tafel läßt sie an XY denken (Determinante)
3) Gibt es noch etwas, was sie bemerken möchten?
22 Signierungskategorien
wie Rohrschach
NEU:
1) Reaktionszeit
1) Abwegige Verbalisationen
2) Tierinhalte
2) Angst
3) Sexualinhalte
3) Feindseligkeit
Quantitative Analyse:
Summenwert der Kategorien => Normen für Gesunde + Kranke
Quantitative Analyse: z.B.
unverhüllte Sexualantworten mit blutiger Komponente
=> evtl Schizo
Abwegige Verbalisation, Kontaminationen, Eigenbezug
=> Psychotische Denkstörung
D: Angaben zum protokollieren fehlen
A: Interrater . 90
I: Konvergenz
IK: . 90 - . 80 // Parallel (1 Jahr): . 35 - .78
Gute Differenzierung Schizophrener
Für Gesunde und versch. Klinische Gruppen
133
134
Mannheimer Elterninterview
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Form
Dauer
6 - 16
E
60–75 min
1) Erhebung von kinder- und jugendpsychiatrischen Auffälligkeiten
2) Relevante Hinweise auf behandlungsbedürftige Störungen
3) Art & Ausprägung der St.
1) Einzelinterview (mit 1 Elternteil oder auch gemeinsam)
2) Alle Fragen werden gestellt
3) Antwort meist durch Ankreuzen einer Kategorie
4) Belastende Fragen nach bestimmter Vertrautheit
3 unabhängige Teile: auch einzeln verwendbar
1) Demographie und Sozialistik von Kindern & Eltern
2) Kinder und jugendpsychiatrische Symptomatik
3) Sozio-familiäre Bindungen & wichtige Lebensereignisse
1) Auf jeder Fraboseite – Hinweise zur Interpretation je Frage/Antwort
2) Symptomliste am Ende des Frabo
1) Bestimmung , ob Störung da – ja/nein,
2) wenn ja, welcher Grad
OK
Interraterreliabilität (Symptome) : 96 %
Inhaltsvalidität: . 4 - .6
Tabellen zur Bestimmung des Schweregrades liegen vor
135
136
DIPS-K –
Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen im Kindesund Jugendalter;
Bereiche:
Alter:
Klinisches Klassifikations- und Dokumentationssystem
Form
Dauer
6 – 18
E
Verwendung:
1)
2)
3)
4)
1)
2)
KF: Mini-Dips
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
im wesentlichen DSM-IV- Störungskategorien
zs. m. einer psychiatrischen Anamnese und Familienanamnese
Erfassung psych. Störungen für klinische Praxis und Forschung
Bereiche im speziellen Interviewteil (entspr. DSM-IV):
Eltern- und Kinderversion (unabhängig voneinander durchführbar)
Interviewleitfaden m. präzisen Fragen u. Anweisungen f.
Interviewer.
3) Kodierung der Antworten
Gliederung:
1) 76 Seiten für DSM-III-R Störungskategorien
Alle Angststörungen & Somatoformen Störungen
Depressionen, uni- bipolar
Eßstörungen
2) Klinisch demografischer Teil und Screening
Alkohol- und Drogenmißbrauch
Körperliche Krankheiten & nicht-organische Psychosen
3) Psychiatrische Anamnese und Familienanamnese psychischer
Störungen.
Am Ende jedes Störabschnitts => Kriterien-Checkliste
=> Diagnosekriterien in Protokoll eintragen => Diagnosen auf DSMAchsen
Getrennte Diagnosestellung f. Kinder- u. Elternversion lt Anweisung
Abschließend „zusammengesetzte Diagnose“.
OK
Rtt = < . 85
Trennt bestimmte Störungen gut von anderen und Gesunden
Keine Normen
137
138
IPC-Fragebogen zu Kontrollüberzeugungen
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Form
Dauer
Ab 18
E+G
10 – 15 m
 Basiert auf Locus of controll of reinforcement (Rotter)
 Internale  Externale Kontrollüberzeugungen
Standarinstruktion auf Fragebogen
I-Skala = Internalität
P-Skala = Externalität => Bedingt durch subj. erlebte Machtlosigkeit
C-Skala = Externalität => bedingt durch Fatalismus
1) Schablone: Ermittlung der Punktsumme pro Skala
2) Umwandlung der Rohwerte in:
% + StanineZ + T- Werte
OK
Rtt = .78 - .83
Externe Validität (LOC-E) OK
N = 968
PR // Z // T // Stanine-Werte
139
140
Zullinger Tafel Test
Bereiche:
Alter:
Verwendung:
Anwendung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Form
Dauer
K.A
E
Egal
Wie Rohschach
Wie Rohschach
3 Zufallsbilder mit unterschiedlichem Aufforderungscharakter
1) schwarz-weiß: Lässt abstrakte & kinästetische Antworten zu
2) Farbig: fordert Farbdeutungen heraus
3) Schwarz-rot: bringt oft Form- und Bewegungsantworten
Antwortverzeichnis (1000 Männer und Frauen)
Hilfe beim Signieren der Antworten
KA
KA
KA
Autor: Hohe Übereinstimmung mit Rohrschach, Wartegg, Baum, etc.
N = 300 (wieso nicht 1000 ?)
141
142
Familiensystemtest (FAST)
Bereiche:
Alter:
Zeichnerisches und Gestaltungsverfahren
Form
Ab 6
E und G
Material
Anwendung
Brett mit 81 Quadraten, 12 Figuren (6m, 6w)….
Einzeltest: 3 Durchgänge:
1. typische
2. ideale
3. konflikthafte Familienbeziehungen
zu jeder Nachbefragung
Gruppentest: jeweilige Konstellation ist durchzudiskutieren, wenn
möglich: Einigung erzielen, Video, Einwegspiegel empfohlen
1) Handlungsteil: typische, ideale oder konflikthafte
Familienbeziehungen werden auf dem Brett dargestellt
2) Nachbefragung
Quantitativ: Berechnung von Distanzen und Größenunterschieden
zwischen den verwendeten Figuren (Maß für Kohäsion und Hierarchie
 Kombi: Klassifikation von Beziehungsstrukturtypen)
Qualitativ: individuelles Testverhalten, Interaktion bei G, Inhalte der
Nachbefragung
Skalen:
Auswertung
Interpretation:
O
Rel
Val
Norm
Sonstiges
Dauer
E: 5-10
G: 10-30
gegeben
für Kohäsion und Hierarchie auf Familienebene rtt=. 63 in 6. Klassen.
Bei älteren Jugendlichen bessere Werte, Zweierbeziehungen eher
schlechtere Werte
Unterschiedliche Werte
Konvergenzvalidität: r.21 bis r. 49.
Keine Angaben
Reliabilitätsuntersuchungen nur an kleinen Stichproben
143
144
Bereiche:
Alter:
Theorie
Verwendung:
Auswertung
Rel
Val
Norm
EAS-M/J – Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in
Konkreten Situationen, PETERMANN & PETERMANN, 1992 (2.
Aufl.)
Persönlichkeitstest, Klinisch- ps. u. päd./ schulpäd.
Einsatzgebiete, schulihsce Verhaltesnstörungen,
Überkontrolliertheit, Erziehungsberatung
Form
Dauer
9-13
E&G
20-30
Getrennt m/w
min
Petermans Aggressionsverständnis: interaktionistische
Betrachtungsweise von Situation-Verhalten-Person
 22 Items mit konkreten Situationsbeschreibungen, hauptsächlich
Interaktionskonflikte zwischen Kindern, auch Autoaggression und
Aggression gegen Gegenstände
 Jede Situation mit Bild und kurzem Test
3 Antwortmöglichkeiten : 1 sozial erwünschte, 1 weniger sozial
unerwünschte und 1 sehr sozial unerwünschte
 Lügengeschichte (angeblich) soll Schwindelitentendenzen
verringern
Tyler-Matrix
Addition der Punkte, versoppelung für schwere Wahl
Reaktionsprofil
6 verschiedene Aggressionstypen, setzen sich zusammen aus:
 Sozial erwünscht
 offen-gezeigt vs. Hinterhältig verdeckt
 körperlich vs verbal
 aktiv ausübend vs passiv ausübend
 direkt vs indirekt
 nach außen vs nach innen gewandt
Retest (8 Wo) .71
Externe Validierung (Kriteriumsvl.): hohe Übereinstimmung mit
Lehrer, Peer und Elternurteilen, >.63
MEit o mit Aggression von HAPEF-K
PR- u. T- Wert- Angaben. Geschl.spez. i. 3 Altersgruppen
Ansatz auf Irrealitätseben,  Verhaltensbeobachtung zur
Ergänzung
145
146
(FAF) Fragebogen z. Erfassung v.
Aggressivitätsfaktoren, HAMPEL & SELG, 1975
Bereiche:
Aggressivität
Alter:
15-60
Anwendung

Untersuchung der Bereitschaft zu aggressiven Verhaltensweisen

jugendpsychiatrische Begutachtung, forensische Psychologie
Hintergrund sind lernpsychologische Theorien der Aggressionsforschung
Skalen:
77 aggressionsrelevante Aussagen. Beantwortung dichotom
(stimmt: ja/ nein)
6 Subskalen:
 spontane Aggressionen
 reaktive Aggressionen
 Erregbarkeit
 Selbstaggressionen / Depression
 Aggressionshemmung
 Offenheit
Form
E und G
Dauer
E: 5-10
G: 10-30
Zusätzl. wird der Summenwert der Skalen 1-3 berechnet,
interpretiert als Faktor „nach außen gerichteter
Aggressionsbereitschaft“.
Auswertung
O
Rel
Val
Norm

Rohwerte mit Schablone  Normtabellen für Stanine, PR und TWerte
 erhöhte Werte können durch Haftsituation bedingt sein
gegeben
Int. Kons. (Cronbachs Alpha) f. die Subskalen 0,61 bis 0,79; f.
Summenwert Aggr. .85. Split- half f. den Summenwert der
Aggressivität r= 0,86
Vergl.studien v. jugendl./ erwachsenen Straftätern (versch.
Delikttypen) ggüb. „Normal-Pbn“, Studenten u. (Psychotherapie-)
Patienten- Gruppen. Geschlechts-, Alters- u. Bildungsunterschiede
werden diskutiert u. als validitätsunterstützend begründet.
Zshänge m. FPI- Skalen Extraversion u. Neurotizismus signifikant,
entspr. den Hypothesen der Eysenckschen Perslk.theorie. In Bzg.
auf HAWIE- IQ erwies sich FAF als intelligenzunabhängig.
Repräs. Stichprobe. Stanine, PR, T- Normen f. Männer/ Frauen i.
3 Altersgrp., Statusnormen, Bildungsabh. Normwerte.
147
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