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Presseinformation
Therme Wien Med präsentiert neue Erkenntnisse zur Heilkraft des Schwefels
Die Therme Wien Med blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2013 wird das
medizinische Angebot weiter ausgebaut. Die Grundlagenforschung weist einen
entzündungshemmenden Effekt des Kurmittels Schwefels nach und empfiehlt es für
zahlreiche Behandlungen des Stütz- und Bewegungsapparates.
Wien, 5. März 2013 – Die Therme Wien Med, das Gesundheitszentrum der Therme
Wien, präsentierte heute im Rahmen eines Pressegesprächs einen eindrucksvollen
Rückblick über das vergangene Jahr, geplante Neuerungen im Jahr 2013 sowie
aktuelle Studienergebnisse. Von einem hochkarätigen Expertenteam wurde die
Wirksamkeit des Kurmittels Schwefel beurteilt. Ergebnis: Schwefel-Heilquellen, wie
jene, die in Wien-Oberlaa in besonders starker Konzentration vorkommen, werden zur
Behandlung von Hauterkrankungen, bei degenerativen Gelenkserkrankungen,
Weichteilrheumatismus, in der postoperativen Therapie und in vielen anderen
Bereichen medizinisch ausdrücklich empfohlen.
Therme Wien Med: erfolgreiches Jahr 2012 in Zahlen und Fakten
Die Therme Wien Med, die ihre medizinischen Kompetenzfelder im Bereich des Stützund
Bewegungsapparates
sowie
im
Bereich
der
Atemwegs-
und
Lungenerkrankungen hat, beschäftigt heute ein interdisziplinäres Team von über 100
Mitarbeitern.
Unterschiedliche
Therapiekonzepte
werden
unter
einem
Dach
angeboten: Von der ambulanten Kur, die sich des ortsgebundenen Heilvorkommens
Schwefel bedient, über das Ambulatorium für Physikalische Medizin, die Ambulante
Rehabilitation im Bereich der Orthopädie bis hin zur Pneumologie. Der kurärztliche
Dienst
ist
durch
das
Rheuma-Zentrum
Wien-Oberlaa
gewährleistet.
Sowohl
Grundlagenforschung als auch klinische Forschung erfolgen im Ludwig Boltzmann
Institut für Rheumatologie und Balneologie (LBI), welches auf eine 40-jährige Tradition
zurückblicken kann. Zusätzlich wird die Komplementärmedizin durch das Zentrum für
Integrative
Medizin
abgedeckt.
Therme Wien Med, Pressegespräch 5.3.2013
Seit
2012
kann
man
hier
die
jährliche
Gesundenuntersuchung durchführen lassen, die bei Verrechnung via E-Card für
jeden Österreicher ab 18 kostenlos ist. Ein Gutschein für den anschließenden,
vergünstigten Aufenthalt in der Therme Wien vervollständigt das Angebot und trägt
zusätzlich zur aktiven Gesundheitsvorsorge bei.
Im Kompetenzbereich Stütz- und Bewegungsapparat hat die Therme Wien Med im
Jahr 2012 rund 10.000 Patienten betreut und 295.000 Therapien durchgeführt. Im
Bereich der Ambulanten Rehabilitation Orthopädie wurden im vergangenen Jahr
über 3.000 Therapien durchgeführt.
Heilkraft des Schwefels: bewiesene Wirksamkeit und neue Erkenntnisse
Das
Consensus-Statement „Balneologische
Therapien mit Schwefelwässern“
beschäftigt sich eingehend mit den Wirkmechanismen des titrierbaren, zweiwertigen
Schwefels (H2S), wie er in den Thermalquellen in Wien-Oberlaa vorkommt. Neue
Publikationen aus dem LBI weisen einen entzündungshemmenden Effekt von H2S
nach. Die evidenzbasierte Medizin (EbM) verlangt kontrollierte klinische Studien, die
im LBI unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Bröll durchgeführt werden. Die
balneologische Schwefeltherapie ist nunmehr empfohlen bei degenerativen
Gelenkserkrankungen,
bei
extraartikulärem
Rheumatismus,
posttraumatischen
Schäden, bei postoperativen Therapien, aber auch bei Hauterkrankungen wie z. B.
insbesondere bei Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte).
Studienleiter Bröll dazu: „Schwefelquellen werden bereits seit Jahrhunderten bei
Schmerzen, Rheuma etc. als Kurmittel eingesetzt. Dennoch waren wissenschaftliche
Beweise für die Wirksamkeit bislang rar, es gab zu wenig Grundlagenforschung. Das
Consensus-Statement liefert diese nun.“
Die Therme Wien Med verfügt über zwei Schwefel-Thermalquellen, die mit
62,4 mg bzw. 64 mg pro kg Wasser einen sehr hohen Schwefel-Anteil haben. Mit den
Schwefel-Thermalquellen steht ein Bodenschatz zur Verfügung, der seit 1969 zu
Kurzwecken eingesetzt wird. Im Jahr 2009 wurde eine zweite Schwefelquelle
erschlossen, welche mit einer Temperatur von 47 Grad Celsius aus 900 Metern Tiefe
zutage tritt.
Therme Wien Med, Pressegespräch 5.3.2013
Ambulante Therapie: weniger Krankenhausaufenthalte und bessere Lebensqualität
Die Ambulante Pneumologische Rehabilitation ist seit rund einem Jahr – seit Februar
2012 – im Therapieangebot der Therme Wien Med. Seither wurden 4.600 Therapien
durchgeführt. Sie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern, von Chronischer
Bronchitis, Asthma über COPD bis hin zu Lungenkrebs, erfolgreich eingesetzt.
Dr. Ralf-Harun Zwick dazu: „Pneumologische Rehabilitation bewirkt – neben der
richtigen Medikation – signifikante Verbesserungen bei Patienten mit Lungen- und
Atemwegserkrankungen. Die ambulante Form der Therapie stellt sicher, dass der
Patient in seinem sozialen Umfeld verbleiben kann und dennoch bestens therapiert
wird. Das heißt: weniger Krankenhausaufenthalte, bessere Lebensqualität und eine
verbesserte Prognose.“
Die Kosten der Therapien in der Therme Wien Med – sowohl im Kompetenzbereich
Stütz- und Bewegungsapparat als auch im Bereich der Pneumologie – werden von
der
Pensionsversicherungsanstalt
(PVA),
der
Sozialversicherungsanstalt
der
gewerblichen Wirtschaft (SVA), der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter
(BVA) oder der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA)
übernommen.
2013 bringt neues Pilotprojekt: Pneumo-Reha gemeinsam mit WGKK
Im Jahr 2013 möchte die Therme Wien Med die erfolgreiche Entwicklung des letzten
Jahres fortsetzen. Darüber hinaus gibt es auch neue Therapieangebote: Christian
Breitfuß, General Manager der Therme Wien Med, dazu: „Im Bereich der Ambulanten
Pneumologischen Rehabilitation haben wir ehrgeizige Pläne für 2013. Im April starten
wir ein Pilotprojekt mit der Wiener Gebietskrankenkasse, die – vorerst im Rahmen
eines Testlaufs – die Kosten der Ambulanten Pneumologischen Rehabilitation
übernehmen wird. Wir hoffen natürlich auf eine erfolgreiche Testphase und eine
längerfristige Kooperation.“
Therme Wien – Erfolgsprojekt der VAMED Vitality World
Die „Therme Wien Med“ ist das Gesundheitszentrum innerhalb der „Therme Wien" und
eines der modernsten medizinischen Kompetenzzentren Österreichs für den Bereich des
Therme Wien Med, Pressegespräch 5.3.2013
Stütz- und Bewegungsapparates sowie für Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Auf
einem Areal von zirka 6.000 m2 bietet die „Therme Wien Med" über 200 Behandlungsund Therapieplätze und beschäftigt ein Team von rund 100 medizinisch geschulten
Mitarbeitern.
Der international tätige Gesundheitskonzern VAMED engagiert sich seit 1995 im
Thermen- und Wellnessbereich. Unter der 2006 gegründeten Dachmarke VAMED Vitality
World betreibt die VAMED derzeit acht der beliebtesten heimischen Thermen- und
Gesundheitsresorts: den AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld, die Therme Geinberg,
die Therme Laa – Hotel und Spa, die St. Martins Therme & Lodge, die Therme Wien, das
Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn, das Tauern SPA Zell am See-Kaprun und la pura
women’s health resort kamptal. Mit über 2,4 Millionen Gästen jährlich in den Thermen
der VAMED Vitality World ist die VAMED Österreichs führender Betreiber von Thermenund Gesundheitsresorts. Mit der VAMED Vitality World Clubcard als erste österreichweit
gültige
Thermen-Kundenkarte
stehen
den
Mitgliedern
zahlreiche
Vorteile
und
Zusatzleistungen in allen Resorts der VAMED Vitality World zur Verfügung.
Eigentümer der Therme Wien sind die Wien Holding GmbH, die VAMED AG, die Vienna
Insurance Group Wiener Städtische Versicherung AG, die Unicredit Bank Austria AG, die
Erste Group Bank AG und die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien.
Pressefotos vom Pressegespräch unter: www.apa-fotoservice.at/galerie/3899
Pressefotos Therme Wien Med: www.thermewienmed.at/fuer-medien/pressefotos
Links:
www.thermewienmed.at, www.thermewien.at
www.vitality-world.com, www.vamed.com
Presserückfragen:
Therme Wien, Ursula G. Piatnik, Tel.: 01/68009-9122, [email protected]
Therme Wien Med, Pressegespräch 5.3.2013
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