Inhaltsverzeichnis - Schulen

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Protozoen als
Krankheitserreger
Portfolio:
Verfasser: Kulac Cengiz
Betreuungslehrer/Beurteiler: Prof. Kals
Jahr/Klasse: 2003/5C
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort ................................................................................................................................3
2. Übersicht über die Mikroorganismen
als Erreger von Infektionskrankheiten ................................................................................4
3. Protozoen .............................................................................................................................5
3.1. Allgemein ..........................................................................................................................5
3.2. Gruppen ............................................................................................................................5
3.2.1. Flagellaten .......................................................................................................................5
3.2.2. Rhizopoden .....................................................................................................................6
3.2.3 Sporozoen ........................................................................................................................6
3.2.4 Ciliaten .............................................................................................................................6
3.3. Der Unterschied zu Metazoen .........................................................................................7
4. Krankheiten .........................................................................................................................7
4.1. Malaria ..............................................................................................................................7
4.1.1. Allgemeines ................................................................................................................................ 7
4.1.2. Arten ...............................................................................................................................8
4.1.3. Lebenszyklus des Erregers und Krankheitsverlauf .........................................................9
4.1.4. Prophylaxe u. Therapie ...................................................................................................9
4.2. Schlafkrankheit ................................................................................................................10
4.2.1. Allgemeines ....................................................................................................................10
4.2.2. Arten ...............................................................................................................................10
4.2.3. Lebenszyklus und Krankheitsverlauf..............................................................................11
4.2.4. Prophylaxe und Therapie ................................................................................................11
4.3. Weitere Krankheiten .......................................................................................................11
4.3.1. Toxoplasmose .................................................................................................................11
4.3.2. Amöbenruhr ....................................................................................................................11
5. Quellen .................................................................................................................................12
Cengiz Kulac
Kl: 5C
2003
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Vorwort
Warum habe ich gerade dieses Thema gewählt ? Ich finde sehr interessant über das Thema
zu recherchieren. Manch einer würde bei diesem Thema lauthals anfangen zu lachen, denn
Einzeller sind nicht gerade immer sehr spannend. Das stimmt auch zum Teil, denn diese
Lebewesen sind nur indirekt interessant, jedoch sobald man von Malaria oder der Schlafkrankheit spricht (Einzeller sind die Erreger dieser Krankheiten) spitzt jeder die Ohren.
Außerdem habe ich dieses Thema gewählt, da mich alles Kleine anspricht, egal ob es nun
in den Bereich der Quantenphysik oder in den Bereich der Mikrobiologie fällt. Denn der,
der die Basis aller Dinge (Atome, Bakterien, Zellen) kennt, sieht das Universum nicht als
Wirrwarr sondern als Landkarte. Alles lässt sich dann wie ein Buch lesen, das Komplizierte wird zum Komplexen .- Genug philosophiert.
Das Schwerste an der Arbeit war Textverarbeitung und Formatierungen und ein geeignetes
Titelphoto zu finden.
Das Leichteste beim Erarbeiten des Themas war das recherchieren, es gab genug Unterlagen.
Ich hätte wohl noch gerne mehr über das Thema Malaria und Schlafkrankheit geschrieben,
aber die Vorlage für die Textmenge hatte es mir nicht gestattet. Das soll keine Kritik an
den Portfoliokriterien sein, aber persönlich würde ich es anders gestallten. Dennoch nehme
ich die Vorlagen hin, aber liebgewonnen habe ich sie nicht.
Außerdem möchte ich jedem dafür danken, der mich zu diesem Thema überredet hat.
In diesem Sinne wünsche ich jedem, der dieses Portfolio liest, angenehmes lesen und das
er/sie sich angesprochen fühlt.
Cengiz Kulac
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2. Überblick über die verschiedenen Mikroorganismen als
Erreger von Infektionskrankheiten
Es gibt sechs verschiedene Gruppen von
Mikroorganismen, nämlich Viren, Bakterien, Protozoen, Rickettien, Prionen u.
Pilze.
wesen; Prionen sind Proteinstäbchen;
Bakterien u. Rickettien sind Eukaryonten;
Protozoen sind einzellig; Pilze sind vielzellig.
Diese Gruppen weisen kaum Ähnlichkeiten auf, denn Viren sind keine Lebe
Erreger
Wirkungsweise, Bschreibung
Protozoen
Diese Erreger sind Einzeller
,,TITELTHEMA’’ und leben parasitär. Sie bewohnen Darm, Blut u.
Gewebe wodurch Infektionen
hervorgerufen werden können
Bakterien
Sie stören den Stoffwechsel
u. vergiften durch
abgesonderte Stoffe (Toxine)
und zerstören Gewebe
Pilze
Pilze leben parasitisch und
siedeln sich im Körpergewebe an, vor allem auf der
Haut
Prionen
Prion- Theorie nach Prusiner
(1982):Prionen sind veränderte Proteine und dadurch eine
neue Form von Erregern, da
sie keine DNA besitzen
Rickettien
Diese Art von Erreger sind
den Bakterien nahe
stehende Lebewesen und leben in Parasiten (z.B.: Zecken
, Milben, Läusen, Flöhen)
Viren
Cengiz Kulac
Vermehrung
Krankheiten
Längsteilung
(ungeschlechtlichasexuell)
Schlafkrankheit, Malaria
Amöbenruhr, Toxoplasmose
Geschlechtlich
Cholera, Diphterie, Tetanus, Typhus, Ruhr,
Tuberkulose (TBC)
Asexuell
Unbekannt
Teilung
Viren dringen in Zellen ein Durch Manipulation der
und ändern deren Stoff DNA der Wirtszelle
wechsel, dadurch können Vi- produziert diese Virusren sich vermehren.
eiweiß, wodurch sich die
Zelle selbst zerstört.
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Hautpilzerkrankungen,
Soor, Geschlechtskrankheiten hervorgerufen durch
Candida- Pilze
BSE ,Traberkrankheit
Creutzfeldt- Jakob
Fleckfieber
AIDS, Hepatitis (A-G)
Kinderlähmung, Grippe,
Masern, Mumps, FSME,
Gelbfieber, Herpes, Ebola,
Maul- und Klauenseuche
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3. Protozoen
3.1. Allgemein
3.2. Gruppen
Protozoen (Einzeller) gehören zu den Eu-
3.2.1. Flagellaten
karyonten. Wie das deutsche Wort schon
sagt, sind es einzellige Lebewesen. Allerdings sind sie alles andere als nur eine
Zelle, denn im Gegensatz zu Körperzellen müssen Protozoen sich von etwas
ernähren und müssen daher Nahrung aufnehmen,
egal
ob
autotroph
oder
heterotroph.
Hier wird die Grenze zwischen Tier und
Sie besitzen Organellen, wie Mitochond-
Pflanzenreich gezogen, denn Flagellaten
rien oder einen Zellkern. Protozoen sind
ernähren sich sowohl autotroph wie auch
Überlebenskünstler. Sie leben auch para-
heterotroph. Außerdem gibt es auch Fla-
sitisch oder in Symbiose. Als Parasiten
gellaten
sind sie Krankheitserreger Es gibt Tau-
(Zooflagellaten) oder nur autotroph (Phy-
sende
Sie
toflagellaten) ernähren. Sie tragen eine
verteilen sich überall auf der Welt und
oder mehr Geißeln. Flagellaten vermeh-
man kann sie überall vorfinden ob in der
ren sich durch Längsteilung. Die Meisten
Drecklacke oder im Menschen. Die Einen
ihrer Art leben parasitisch wie zum Bei-
sind harmlose Tierchen die anderen kön-
spiel Trypanosomen und Leishmanien.
nen wiederum tödliche Erreger von
Krankheiten wie Kala Azar (Milz wird
Krankheiten sein. Protozoen teilen sich in
vergrößert,
vier Gruppen auf:
Schlafkrankheit oder Orientbeule (Ge-
verschiedene
Klassen
Flagellaten
Protozoen.
Deutsche
Bezeichnung
Beispiel für
Krankheitserreger
Geißeltiere
Trypanosomen
die
sich
nur
Fieberschübe,
heterotroph
Anämie);
schwüre) oder auch die Chagas-Krankheit
wird durch Flagellaten hervorgerufen.
3.2.2 Rhizopoden
Rhizopoden Wurzelfüßer
Amöben
Sporozoen
Sporentierchen
Plasmodien
Amöben sind durch Scheinfüßchen ge-
Cilliaten
Wimperntierchen
Balantiden
kennzeichnet. Es fehlt ihnen eine feste
Außenschicht, daher können sie ihren
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-6Körper stark verändern. Der Körper ist
im Prinzip ein Schleimklümpchen, der
wurzelähnliche Fortsätze besitzt. Die
ständige Veränderung der Amöbe dient
zur Fortbewegung und zur Nahrungsaufnahme.
Amöben vermehren sich ebenfalls durch
Teilung. Bei schlechten Lebensbedingungen bilden sie Zysten, sie kapseln sich
ein. Amöben leben meist dort, wo es
Wasser gibt, im Süßwasser, im Meer und
im feuchten Boden.
3.2.4. Ciliaten
Viele Amöben leben als Symbionten im
Darm höherer Tiere, wie auch beim Menschen. Allerdings gibt es eine Art, die
Amöbenruhr hervorruft. Amöbenruhr ist
eine chronische Darmerkrankung.
Sie besitzen meist zahlreiche Wimpern
(daher Wimpertierchen), die oft zusammen kleben. Auffallende Merkmale bei
Ciliaten sind: 1. das sie zu meist zwei
Zellkernarten (bezeichnet mit dem soge3.2.3. Sporozoen
nannten Kerndualismus) besitzen: einen
vegetativen Großkern (Makro-nucleus)
Diese Protozoengruppe lebt parasitisch.
und einem kleinen Ge-schlechtskern (ge-
Sie vermehrt sich sowohl asexuell als
nerativen
auch sexuell. Plasmodien, die Erreger
Befruchtung erfolgt durch Kopie eines
von Malaria und Toxoplasmen, die Erre-
Wanderkerns, es gibt keine Geschlechter.
Mikro-nucleus).
2.
ger von Toxoplasmose gehören zu dieser
Gruppe.
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die
-73.3. Der Unterschied zu den Metazoen
Einzeller allein keine Arbeitsteilung von
Zellverbänden oder von Gewebe über-
Es lässt sich schwer erahnen wie aus Pro-
nehmen. Allerdings sind bei manchen
tozoen Metazoen wurden. Im Gegensatz
Protozoen Ansätze von Vielzelligkeit
besitzen die Protozoen keine Organe son-
bzw. Zellkolonien erkennbar.
dern Organellen. Außerdem kann ein
4. Krankheiten
4.1. Malaria
4.1.1. Allgemeines
1880 wurde der Malariaerreger von
Charles Louis Alphonse Laveran entdeckt. Neben Aids und Tuberkulose
(TBC) zählt Malaria zu den schlimmsten
Seuchen. Die Erreger von Malaria sind
Plasmodien, diese zählen zur Klasse der
Sporozoen, werden durch einen Stich der
Anopheles-Mücke übertragen und gelanCengiz Kulac
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-8gen dadurch in den menschlichen Blut-
Schüttelfrost und hohes Fieber und Fie-
kreislauf. Jährlich erkranken zwischen
berschübe im 48 Stunden Takt. 50 % aller
300 und 500 Millionen Menschen an Ma-
Malaria Infizierten tragen diese Art mit
laria in den Tropen und Subtropen und
sich, 90 % der Todesfälle macht Plasmo-
bis jetzt konnte kein effektives Medika-
dium falciparum aus. Die Inkubationszeit
ment gegen Malaria erprobt werden.
liegt zwischen 8 und 15 Tagen. Der Erre-
Allerdings sind Reisende sogar weniger
ger ist in sämtlichen Tropen und Sub-
betroffen, da diese genügende Vorbeu-
tropenregionen aufzufinden.
gemöglichkeiten haben. Es gibt allerdings
B) Plasmodium vivax
ein großes Restrisiko, da es ja keine
Er ist zu meist nicht direkt lebensbedroh-
100% Prophylaxe gibt.
lich. Es setzen ebenfalls Fieberschübe in
48-stündigem Abstand ein, aber uncha-
4.1.2. Arten
rakteristisches Initialfieber. Die Inkubationsdauer liegt zwischen 12 und 20
Es gibt vier verschiedene Arten des Erre-
Tagen. Die Latenzperiode kann bis zu 38
gers von Malaria:
Tage andauern und es kann 8 Jahre nach
A) Plasmodium falciparum
der Erstinfektion zu einer erneuten Er-
Diese Art des Erregers ist die gefährlichs-
krankung führen. Der Erreger ist für 40%
te Variante, bei einer Infektion besteht
aller Erkrankungen verantwortlich. Das
akute Lebensgefahr. Das zeigt sich durch
Hauptverbreitungsgebiet ist in Asien.
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-9C) Plasmodium malariae
durch eine Mücke werden die Plasmo-
Die Inkubationszeit ist 18 bis 20 Tage.
dien aufgenommen und in der Mücke
Der Erreger kann, wenn er unbehandelt
vermehren sich Plasmodien geschlecht-
bleibt bis zu 30 Jahre in der Leber über-
lich und damit beginnt der Zyklus von
dauern, dadurch besteht die Gefahr einer
neuem.
Neuinfektion. Plasmodium malariae ist
für 7 % aller Krankheitsfälle verantwortlich. Die häufigste Ansteckungsursache
ist die Übertragung durch Blutkonserven
D) Plasmodium ovale.
Die Inkubationsperiode ist 11 bis 16 Tage. Merkmal sind Fieberschübe im
Abstand von 72 Stunden. Weniger als 1
% der Infektion macht Plasmodium ovale
aus.
4.1.3. Lebenszyklus und Krank-
Infizierte rote Blutkörperchen
heitsverlauf
Mit
dem
Stich
eines
durch Malaria
Blutkörperchen
Anopheles-
infizierte
rote
Weibchens (Mücke) gelangen die Plasmodien in das Blut des Menschens, diese
4.1.4. Prophylaxe und Therapie
arbeiten sich dann in die Leber vor und
vermehren sich dort unbemerkt. Die Inkubationszeit ist dann beendet, wenn
sich die Plasmodien erneut in den Blutkreislauf
ergießen
und
in
die
Erythrozyten eindringen und das Hämoglobin abbauen. Die Folge sind dann
Fieberschübe, wenn die Erreger gleichzeitig die aufgebrauchten Erythrozyten
verlassen und dann neue befallen. Nachdem
dieser
Vorgang
des
öfteren
geschehen ist, bilden sich Geschlechtsformen aus und bei einem erneuten Stich
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Für Reisende gibt es mehrere Medikamente zur Prophylaxe, diese sind aber
nicht immer sicher. Vorbeugende Impfstoffe gegen Malaria gibt es nicht.
Allerdings gibt es mehrere Therapiemöglichkeiten.
Die meisten
aller Therapiemöglich-
keiten beruhen noch immer auf Medikamenten, die in der ersten Hälfte des
20. Jhd. entwickelt wurden. Zum Beispiel fand 1934 Bayer-Forscher Dr. Hans
Andersag einen Malaria Wirkstoff aus
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- 10 dem ,,Süßen Wermut’’ (Artemisia an-
4.2. Schlafkrankheit
nua) Es gibt natürlich viele Wirk-stoffe,
zum Beispiel:
4.2.1 Allgemeines
A) Chinin und Derivate
1820 isolierten 2 Franzosen aus der Rin-
Oft wird diese Krankheit mit Malaria
de des ,,Chinarindenbaumes’’ diesen
verwechselt, diese Krankheiten unter-
Wirkstoff, das Alkaloid Chinin. Dieser
scheiden sich aber grundlegend, denn die
Wirkstoff wurde teilweise in den 30er-
Erreger der Schlafkrankheit, Trypano-
Jahren verwendet, heute wird er wieder
somen, gehören zu den Flagellaten, und
verwendet und in Kombination ver-
Plasmodien zu den Sporozoen. Außer-
abreicht, aus einem einfachen Grund, die
dem wird die Schlafkrankheit von der
Erreger werden resistent.
Tsetsefliege übertragen und Malaria wie
B) Artemesinin und Derivate
schon oft erwähnt von der Anopheles-
Es wird aus dem Süßem Wermut ge-
Mücke.
wonnen und dieser wird seit Jhd. in
China gegen Fieber genutzt. In China
4.2.2. Arten
wurde 1972 ein Wirkstoff (Sesquiterpenlacton Artemisinin) isoliert der gegen
Von Trypanosomen gibt es zwei Arten
Malaria zur Wirkung kommt. Dieser
nämlich Trypanosoma brucei gambiense
Wirkstoff ist nicht zu Gänze erforscht.
und T. brucei rhodesiense. Sie sind beide
C) Folsäureantagonisten
unterschiedlich
Diese Substanz ist im Zweiten Weltkrieg
Krankheitsverlauf
von den Briten gegen Malaria eingesetzt
schnell. Beim ersteren Fall tritt der Tod
worden. In den 70er Jahren wurde daran in
ohne Behandlung nach einem halben Jahr
Afrika geforscht. In Afrika werden noch
ein und diese Art ist in Westafrika anzu-
immer Kombinationen basierend auf die-
treffen. Bei dem T. brucei rhodesiense
ser Forschung verabreicht.
kann der Tod erst nach Jahren eintreten
D) Antibiotika
und dieses Flagellat ist in Ostafrika be-
Antibiotika hemmen die Proteinsynthese
heimatet.
in den Erregern. Es werden zum Beispiel
verschiedenen Glossinas (Tsetse-fliege)
Antibiotika wie Tetracyclin und Doxycyc-
übertragen. T. b. gambiense wird von
lin angewendet.
Glossina palpalis und Gl. tachinoides und
Die
lokalisiert
ist
Arten
und
der
unterschiedlich
werden
von
T. b. rhodesiense von Gl. morsitans.
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- 11 4.2.3. Lebenszyklus und
4.3. Weitere Krankheiten
Krankheitsverlauf
4.3.1. Toxoplasmose
Durch das Blutsaugen der Tsetse-Fliege
gelangt der Erreger, der sich im Speichel
Toxoplasmen sind die Erreger dieser
der Fliege befindet in den menschlichen
Krankheit und gehören der Klasse der
Blutkreislauf. Zu diesem Zeitpunkt sind
Sporozoen an. Es ist sehr schwer diese
die Trypanosomen nicht infektiös. Sobald
Krankheit zu diagnostizieren, da vorerst
der Erreger ins Blut gelangt ist, wandert
keine Symptome zu erkennen sind. Selten
dieser in den Darm und in die Bauchspei-
schwellen die Lymphknoten an und man
cheldrüse(Pankreas). Dort er-langen sie
kann Bronchitis, Durchfall usw. bekom-
erst durch Zweiteilung die infektiöse
men. Bei schwangeren Frauen kann es
Wirkung Die Krankheit betrifft das Im-
bei einer Erstinfektion zu Totgeburten
munsystem
Lymphatische
bzw. zu Fehlgeburten oder auch zu Miss-
System. Es treten Entzündungsreaktionen
bildungen des Gehirns und der Netzhaut
in verschiedenen Organen auf. Wie z.B.
beim Fötus kommen. Der Erreger gelangt
im Herz und im ZNS (Zentrales Nerven-
über Haustiere und durch das Essen roher
system ,Rückenmark und Gehirn). Durch
tierischer Produkte in den Menschen.
und
das
eine Entzündung der Herzwand kann sie
zum Tod führen.
4.3.2 Amöbenruhr
4.2.4. Prophylaxe und Therapie
Amöbenruhr wird wie in dem Wort enthalten von Amöben verursacht. Die
Im frühen Stadium der Krankheit wird
Übertragung dieser Krankheit erfolgt
Suriamin veabreicht. Sobald der Erreger
über schmutziges Trinkwasser und unge-
in die Gehirnhäute vordringt, wird Eflor-
waschenes Obst und Gemüse. Der Erre-
nithin verwendet. Der Erfolg hängt von
ger zerstört die Darmschleimhaut und die
einer möglichst frühzeitigen Therapie ab.
Folge davon ist Durchfall.
Die Mittel wirken oft nicht und durch
massive Entzündungsreaktionen kann die
Schlafkrankheit tödlich verlaufen.
Prophylaxe gibt es nicht.
Cengiz Kulac
Kl: 5C
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5. Quellenverzeichnis
1.) Frank, Werner/Lieder Johannes: Taschenatlas der Parasitologie. Stuttgart: Kosmos,
1986.
2.) Gschöpf, Sibylle: Erlebnis Natur. 2. Aufl. Bd. 2 Wien: Pädagogischer Verlag, 1997.
3.) Unger, Beatrix/Richter Margot: Biologie und Ökologie. Bd. 1. Linz: Trauner Schulbuch
Verlag, 1999.
4.) Rietschel, P./Rohde ,K.: Die einzelligen Tiere. In: Grzimeks Tierleben. Niedere Tiere.
Dr. Dr. H. C. Benhard Grzimek u.a.. Bd. 1. München: dtv, 1976.
5.) Falke, D./H. Hahn u.a.: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Aufl. Berlin:
2001.
6.) Springer, Heiner u.a.: Süßer Wermut bringt Hoffnung. In: research (Das BayerForschungsmagazin). Ausgabe 14. Okt. 2002. S. 74f.
7.) GlaxoSmithKline Pharma GmbH (2002). Malaria. Online im Internet: URL:
http://www.malaria.at/ [Stand: 15.4.2003]
8.) Boeringer Ingelheim Pharma GmbH: Malaria. Online in
Internet: URL:
http://www.medworld.de/[Stand: 14.04.2003].
9.) Dr. Schauer, Christian u.a.: Malaria. Online in Internet: URL: http://www.med.
at/search.php [Stand: 13.04.2003].
10.) Ahlheim, Karl-Heinz: Der Mensch und seine Krankheiten. 5. Aufl. Mannheim.: Mayers Lexikonverlag, 1994 (= Wie funktioniert Das?).
11.) Hirsch-Kaufmann, Monica u.a.: Biologie für Mediziner und Naturwissenschaftler. 3.
Aufl. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 1996.
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