VIREN und andere Gefahren

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VIREN und andere Gefahren
Christof Niederöst
Inhaltsverzeichnis
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Sicherheitlecks & Gefahren gefährden Ihren PC
Grundsätzliche Erkenntnisse
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Wo Daten ausgetauscht werden, herrscht Gefahr.
Eine 100% Sicherheit kann 100% ausgeschlossen werden.
Sicherheitsmassnahmen und Mitdenken verringern Lecks & Gefahren.
Sicherheitsfirmen boomen (nur falls Sie einen Job suchen)
Da kommen die Viren bzw. Gefahren her
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Mails (als Anhang, Macro und VB)
Homepages: Plazieren von Cookies und Trojanischen Pferden
Benützung/Download unbekannter Programme
Umgehungen der Zugriffsbestimmungen (Hacker)
Filtern des Datenverkehrs durch Dritte (Kreditkartennummern)
Fahrlässigkeit der BenützerInnen
Verunsicherung durch Dritte
Was ist denn ein Virus?
A „Computer Virus“ is a program that can „infect“ other programs by modifying them to
include a possibly evolved version of itself. (Fred Cohen, 1984)
Ähnlicher Aufbau wie Anwenderprogramm
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Programmiert mit Programmiersprache
In Maschinencode kompiliert
Bezeichnung Computervirus
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steht auch für jede Art ungewünschtem Programmcode
Fortpflanzung
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Computervirus kann sich auch einfach sich vermehren, ohne Schaden
anzurichten
Vertrauen in Daten und Funktionsfähigkeiten des PCs sind gestört
Folgen
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Zerstörung von Daten
Vertrauen in Informatik wird gestört
Kosten
Zwischenmenschliche Probleme
Aufbau eines Computervirus
Interner Aufbau des Virus
Infektorteil:
Kernteil des Virus, Sucht Wege zur Infektion, versucht Tarnung
Wirtsteil:
Das „Fremdprogram“, in das sich der Virus eingenistet hat (z.B. Word)
Kopierroutine:
Kopiert den Virus in andere Wirtsdateien. Ist auch für Speicherung von verschobenen
Daten zuständig (z.B. MBR)
Statusroutine:
Flag-Bit in Wirtsdatei an der der Virus erkennt, ob die Datei bereits infiziert ist.
Voraussetzungen für eine Infektion
Vermehrung
Vermehrung ist nur möglich, wenn der Programmcode auch ausgeführt werden kann.
Programmstart
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Boot-Sektor-Virus (auch ab Speichermedium)
Macro-Virus durch öffnen des Dokumentes
Fortpflanzungswunsch
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das Virus will aktiviert werden
das Virus will weiterverbreitet werden
das Virus will seine Manipulation am Tag X oder bei erreichen der Dateigrösse Y
ausführen
Ablauf der Infektion
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Infizierte Datei wird aufgerufen
Virus wird dadurch aktiviert
Virus versucht weitere „Wirtsdateien“ (EXE-Dateien, VBA, Macrodateien) zu
finden
und durch einfügen einer Kopie von sich selbst zu infizieren.
Weitere Programme sind infiziert. Bei Aufruf wird ebenfalls der Virus aktiviert.
VIRENARTEN - Beispiele
FAT-Viren (Partitionstabellen-Viren)
Aufruf-Ablauf
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Programmaufruf erfolgt
Betriebssystem schaut in FAT, wo das Programm ist
FAT-Virus wird aufgerufen
FAT-Virus schaut ins „Schatten-FAT“, wo das Programm ist und startet es
Auch sein „Vermehrungsfaktor“ ist gestartet.
Folgen
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Crossed linked-Files (überlappende Files)
Lost Cluster (verlorene, nicht zugeteilte Sektoren)
z.B. Einheitsgrösse von 1024 Byte
EXE-Datei-Viren, COM-Datei-Viren
Aufruf-Ablauf
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Infiziert ein Wirtsfile (winword.exe)
Ändert dieses Programm ab
Header wird geändert, dass Programmlänge noch „vorgegaukelt wird“
Folgen
An einem bestimmten Zeitpunkt wird irgendeine Funktion (DELTREE C:*.* oder Format
C: ) ausgeführt
Stealth Viren
Grundlagen
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(Stealth=Tarnung)
Technisch sehr Fortgeschritten
Speicherresident
Gaukelt dem Anwender vor, dass alles stimmt
Beim Öffnen wird der Virus aus der Wirtsdatei entfernt – alles funktioniert – beim
Schliessen wieder eingefügt
Folgen
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An einem bestimmten Zeitpunkt wird irgendeine Funktion (DELTREE C:*.* oder
Format C: ) ausgeführt
Viele Lost Clusters
Was ist denn ein Worm/Wurm?
Grundlagen
Selbstfortpflanzendes Programm
 Ruft sich so oft auf bis PC oder gar Netzwerk kollabiert
 Kann sich u.U. selber per EMail versenden (z.B. Melissa oder Explore.zip)
Folgen
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Zerstörungen wie „gängige Viren“
Weitere Gefahren
Trojanisches Pferd?
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Man denke an die Geschichte von Troja
Scheinbar nützliches Programm wird auf dem PC eingespielt (z.B. via E-Mail
Anhang oder in einem Spiel, einem Hilfsprogramm usw.)
Das Trojanische Pferd spioniert Tastatureingaben, Passworter etc. auf dem PC
aus und übermittelt diese bei Gelegenheit an den Ersteller des Pferdes oder
verändert Daten in Datenbanken, formatiert die Festplatte oder löscht die FAT
Unterschied zum Virus: Trojaner brauchen kein Wirtsprogramm und vermehrt
sich nicht.
Witzprogramm
Zum erschrecken unbedarfter Anwender
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Ohne Gefahr, nur „Belustigung“
Bild löscht ab, löst sich auf oder wackelt
Viruswarnung ohne Virus
Format C: Warnung ohne Ausführung
Arbeitsausfall, Alarmierung Servicetechniker usw.
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Arbeitssabotage?
Mobbing?
Hoax? (Scherz)
Undurchschaubare Virenwarnung, ev. Fehlalarm
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„Senden Sie diesen Brief an alle Personen die Sie kennen“: Kettenbrief auf
computerianisch
Falls dies alle an 50 Mail-Adressen tun, haben Sie nach 4 Stufen schon 1 / 50 /
2500 / 125000 Mails im Umlauf.
Massnahmen
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Unbekannten oder verdächtigen Virenwarnungen keine Beachtung schenken.
Nicht weitersenden, sofort löschen.
Besser Homepages der Virenhersteller auf News konsultieren.
Cookie
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Ein Cookie (Guetzli) ist ein „gutes“ trojanisches Pferd.
Information wird lokal installiert.
Cookies befinden sich in einem Ordner mit dem selben Namen (meist im
Verzeichnis von Windows oder den Anwenderdaten).
Hacking
Eindringen in das PC-Netzwerk durch Dritte
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Ausspionieren von Daten
Mutieren von Daten
Prävention statt Heilung
Benutzer
 sensibilisieren, aufklären
 Umgang mit „Werkzeugen“ aktiv schulen
Lokal
 Keine Disks in den Laufwerken
 Laufwerkzugriffsreihenfolge ändern (Boot-Reihenfolge)
 Keine unbekannten Daten übernehmen
 Keine E-Mail-Adressen in Outlook speichern (bzw. diese genügend schützen)
Netzwerk
 Vorsicht mit Download
 Keine unbekannten Mailabsender öffnen
 Keine Mails öffnen, wenn Betreff nicht logisch
Produktauswahl
 Meistverwendete Produkte wie Outlook-Adressbuch sind einfach interessantere
Zielscheiben als selten verwendete Produkte
Virenscanner
 Virenscanner installieren
 Regelmässig upgraden
 Mitlaufen lassen
 Beim senden und beim empfangen von Email scannen
Firewall
 Firewall installieren
 Firewall in Schule oder Betrieb durch Fachmann konfigurieren lassen
Zugriffschutz
 Schulnetz von Verwaltungsnetz trennen
 Passwortvergabe
 Login Protokolle
Internet-Trennmöglichkeit
 ADSL (Standleitung per Kupferkabel und DSL (Standleitung per Fernsehkabel)
bei nicht Gebrauch ausschalten
 Telefon Logoff (Verbindung trennen)
 Verwendung „kleiner“ und überschaubarer Lösungen
Browsereinstellungen
 VBA, Cookies, JavaScript usw. auf „Vorsicht“ stellen
Stichworte und Produkte
Stichworte, die man ausserdem verstehen sollte
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Heuristik: Durch bisherige Erfahrung reproduzierbare Codes erkennen
(Verhaltensmuster)
Quarantäne: Vor Zugriff sperren
Produkte die man kennen sollte
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Symantec Norton AntiVirus / Firewall
MCAfee
1-2 Weitere, je nach Region und Betrieb
Index
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