Handbuch zur Durchführung von Absolventenstudien Harald Schomburg Stand: Nov. 2001 Universität Gesamthochschule Kassel Handbuch zur Durchführung von Absolventenstudien Harald Schomburg Kassel 2001 Impressum Harald Schomburg Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung Universität Kassel Mönchebergstrasse 17 D-34109 Kassel Deutschland Tel.: +49 (0)561 804 -2422; Fax: +49 (0)561 804 -3301 E-mail: [email protected] http://www.uni-kassel.de/wz1/f_abs005.htm E.4 Inhalt ZUM GELEIT VORWORT A. ANLEITUNGEN DURCHFÜHRUNG VON ABSOLVENTEN- UND ARBEITGEBERBEFRAGUNGEN A.1 Hinweise A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen A.3 Untersuchungsanlage einer Studie A.4 Fragebogenentwicklung A.5 Durchführung der Erhebungen A.6 Auswertung A.7 Der Untersuchungsbericht B. MUSTERFRAGEBOGEN B.1 Muster des Absolventenfragebogens B.2 Muster des Absolventenfragebogens B.3 Beispiele für weitere Fragen aus Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen C. ERLÄUTERUNGEN DER MUSTERFRAGEBOGEN (CODEBUCH) C.1 Allgemeine Hinweise zum Codebuch C.2 Erläuterungen des Absolventenfragebogens (Codebuch) C.3 Erläuterungen des Arbeitgeberfragebogens (Codebuch) E. LITERATUR E.1 Hochschule - Arbeitsmarkt - Indikatoren - Evaluation E.2 Methoden empirischer Sozialforschung E.3 Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen 5 F. CD-ROM E.6 A. A.1 A.2 A.3 A.4 Anleitungen zur Durchführung von Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen Hinweise zur Benutzung des Handbuchs Zum Stellenwert von Absolventenbefrag ungen Untersuchungsanla ge einer Studie Fragebogenentwick lung A.7 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.5 A.6 A.7 Durchführung der Erhebungen Auswertung Der Untersuchungsberi cht A.8 A.1 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs A.1 HINWEISE ZUR BENUTZUNG DES HANDBUCHS 10 A.2 ZUM STELLENWERT VON ABSOLVENTENBEFRAGUNGEN 15 A.2.1 Ansätze der Evaluation der Hochschulausbildung 15 A.2.2 Zur Messung von Erträgen der Hochschulausbildung 19 A.2.3 Ermittlungen von Erträgen des Studiums durch Absolventenstudien 21 A.2.4 Die Leistungen von Arbeitgeberbefragungen in Ergänzung zu Absolventenbefragungen 25 A.2.5. Einige Folgerungen für Tracer Studies 27 A.3 UNTERSUCHUNGSANLAGE EINER STUDIE 29 A.3.1 Die Erhebungsmethode 29 A.3.2 Die Auswahl der Untersuchungsgruppe 30 A.3.3 Der Ablauf- und Zeitplan 32 A.3.4 Die Kosten einer Studie - Kalkulationshinweise 35 A.4 FRAGEBOGENENTWICKLUNG 38 A.4.1 In welchen Fällen ist eine Anpassung des Fragebogens notwendig? 38 A.4.2 Formale Gesichtspunkte zur Gestaltung der Musterfragebogen 39 A.4.3 Formulierung von Fragen und Antwortvorgaben 40 A.4.4 Regeln zur Frageformulierung 47 A.4.5 Reihenfolge von Fragen 47 A.4.6 Technische Gestaltung des Fragebogens 48 A.4.7 Anschreiben 48 A.4.8 Pretest 51 A.5 DURCHFÜHRUNG DER ERHEBUNGEN 52 A.5.1 Maßnahmen zur Sicherung einer hohen Beteiligung 52 A.5.2 Fragebogenkontrolle 53 A.5.3 Schulung der Beteiligten 55 A.6 AUSWERTUNG 58 A.6.1 Codebuch 59 A.6.2 Codieren offener Antworten 62 A.6.3 Datenerfassung 65 A.6.4 Datenkontrolle 66 A.6.5 Datendefinition für die Auswertung mit SPSS 67 A.9 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.6.6 Datenauswertung 72 A.7 DER UNTERSUCHUNGSBERICHT 76 A.7.1 Gliederung des Untersuchungsberichts 77 A.7.2 Darstellung von Ergebnissen und Interpretation 79 A.1 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs Wir nehmen an, daß Sie sich als Leser dieses Handbuchs dazu entschlossen haben, eine Absolventenstudie durchzuführen. Wir nehmen ferner an, daß es nicht zu Ihren täglichen Aufgaben gehört, solche oder ähnliche Studien durchzuführen, daß Sie aber über eine wissenschaftliche Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich verfügen und mit den allgemeinen Regeln und Verfahrensweisen der Durchführung von Projekten und empirischen Untersuchungen vertraut sind. Wir haben uns deshalb in diesem Handbuch darauf konzentriert, Sie mit den besonderen Problemen der Durchführung von Absolventenstudien vertraut zu machen und wollen Ihnen Hilfestellungen geben, solche Studien weitgehend eigenständig durchzuführen. Grundlage dieses Handbuchs bildet die Überzeugung, daß die Untersuchungsziele und Fragestellungen, denen üblicherweise mit Hilfe von Absolventenstudien nachgegangen wird, einen so hohen Grad an Übereinstimmung haben, daß es möglich ist, einen Standardisierungsvorschlag zu machen. Insbesondere sind die zentralen Kriterien für Monitoring und Evaluierung projektunspezifisch und damit auch länderübergreifend formulierbar. Mit Hilfe der Musterfragebogen für Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen (Teil B) können Sie relevante Informationen von Absolventen und Arbeitgebern gewinnen, die zur Bewertung der Qualität der Hochschulausbildung und des Ausbildungserfolgs beitragen. Das entwickelte Instrumentarium eignet sich für die wiederholte Verwendung durch eine breite Gruppe von Anwendern in unterschiedlichen Projekten/Ländern/Hochschulen. Bestandteile des Standardinstrumentariums Den Kern Standardinstrumentariums bildet der Musterfragebogen (für Absolventen und Arbeitgeber; Teil B), den Sie zum größten Teil (ca. 80 %) unverändert in Ihrer Studie einsetzen können. Die Musterfragebogen enthalten länder- und projektspezifische Teile als Beispiele, die Sie entsprechend Ihren jeweiligen Besonderheiten verändern müssen. Für die Neugestaltung/Anpassung von Fragen und Antwortvorgaben sind im Handbuch (Teil A.4) Empfehlungen gegeben. Solche Empfehlungen betreffen selbstverständlich nicht die Inhalte, sondern formale Kriterien der Gestaltung von Fragen (Verständlichkeit, Eindeutigkeit, Relevanz usw.). A.10 A.1 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs Sie finden in dem Teil C Erläuterung der Fragebogen zu jeder Frage/Antwort Erklärungen zu der jeweilige Fragestellung (oder das jeweilige Thema/theoretische Konzept), Hinweise zu der Art der Operationalisierung, Verwendung in der Auswertung (Verbindung mit anderen Variablen, Möglichkeiten der Aggregierung, Meßniveau, Auswertungsverfahren) und Verweise auf den Einsatz in anderen Studien (Quellen). Auch ist bei jeder Frage angegeben, ob eine Anpassung an Länder- oder Projektbesonderheiten notwendig ist. Die gewählte detaillierte Darstellungsform soll es Ihnen erleichtern, eine begründete Auswahl einzelner Fragen vorzunehmen - falls Sie dies wünschen - und Sie anregen, neue Fragen entsprechend zu dokumentieren. Die Dokumentation strukturiert und erleichtert zudem die Auswertung der empirischen Befunde. Die Entwicklung der beiden Musterfragebogen erfolgte auf der Basis einer Literaturstudie (Teil D) und der Sammlung und Auswertung von einschlägigen Absolventen-/Arbeitgeberbefragungen. Wir empfehlen Ihnen, die Literaturstudie, die in erster Linie einen Überblick zu bereits durchgeführten Absolventen-/Arbeitgeberbefragungen in der Dritten Welt gibt, ergänzend zu Rate zu ziehen. Dabei werden insbesondere die unter der Leitung von Bikas Sanyal (Unesco, International Institute for Educational Planning) in den Jahren 1978 bis 1989 durchgeführten 21 Länderstudien berücksichtigt. Bei der Entwicklung der Musterfragebogen wurde auch auf Fragen der technischen Gestaltung Gewicht gelegt. Unter Berücksichtigung der Akzeptanz bei den Befragten, der Vereinfachung der Datenerfassung für die EDV-Auswertung und der technischen Realisierungsmöglichkeiten haben wir für Sie die Musterfragebogen in einer Form entwickelt, die es Ihnen erlaubt, Ihren Fragebogen ohne großen Aufwand und ohne Expertenwissen im Bereich der Textverarbeitung zu realisieren. Die Musterfragebogen finden sie auf der beiliegenden Diskette als formatierte Texte (Word für Windows 6.0). Gliederung des Handbuchs Bei der Durchführung von Absolventen-/Arbeitgeberbefragungen lassen sich in der Regel folgende Arbeitsschritte unterscheiden, die Sie in der Struktur der Gliederung des Handbuchs wiederfinden: DURCHFÜHRUNGSKONZEPTION UNTERSUCHUNGSINSTRUMENTE FELDPHASE A.11 AUSWERTUNG Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Abbildung 1 Untersuchungsphasen 1. Durchführungskonzeption Festlegung der Untersuchungsziele (Auswahl der Fragestellungen) Festlegung des Designs (Bestimmung der Untersuchungsgruppe, Entscheidung über die Art des Erhebungsinstruments, technische Durchführungskonzeption) 2. Entwicklung des Formulierung von Fragen und Untersuchungsinstr Antwortvorgaben uments Gliederung und technische Gestaltung des Fragebogens 3. Feldphase gegebenenfalls Schulung der Beteiligten Verteilung/Zustellung der Fragebogen Sicherung einer hohen Beteiligung 4. Auswertung Entwicklung des Codeplans für offene Antworten Vercodung offener Antworten Datenerfassung/Datenkontrolle Datenauswertung Abfassung des Untersuchungsberichts Sie finden im Handbuch zu allen Teilaufgaben Anleitungen, Hinweise, Empfehlungen und Regeln, die es Ihnen erlauben sollen, weitgehend eigenständig Absolventen-/Arbeitgeberbefragungen durchzuführen. Wie empfehlen Ihnen die Datenauswertung mit Hilfe eines Standardprogramms (SPSS) durchzuführen. Dieses Statistikpaket enthält alle wichtigen Auswertungsverfahren, die im Normalfall zur Anwendung kommen. Es ist das wohl am weitesten verbreitete seiner Art, anwenderfreundlich gestaltet, sehr gut dokumentiert und relativ leicht zu erlernen. Das Handbuch soll von allen Projektbeteiligten genutzt werden können - insbesondere von ihren Counterparts auch nach Ende der Projektlaufzeit. Wir nehmen nicht an, daß Sie alle einzelnen Arbeitsschritte selbst ausführen, aber Sie sollten dennoch alle Kapitel lesen, um die Probleme jedes einzelnen Arbeitsschrittes zu kennen und damit auch die Folgen von Entscheidungen für den Projekterfolg insgesamt. Zum Hintergrund Dieses Handbuch ist das Ergebnis eines Projekts der GTZ, das 1991/92 von Mitarbeitern des Wissenschaftlichen Zentrums für Berufs- und A.12 A.1 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs Hochschulforschung der Gesamthochschule Kassel - Universität begonnen wurde. 1992/1993 wurden auf der Basis eines ersten Entwurfes des Instrumentariums eine Pilot-Studie durchgeführt, deren Erfahrungen bei der vorliegenden überarbeiteten Fassung berücksichtigt wurden. Pilotstudie Universidad Austral de Chile. Valdivia Chile PFEIFFER, Dietmar K.: Formacion Universitaria y Profesion. Carrera de Ingeniera Comercial de la Universidad Austral de Chile. Valdivia: Universidad Austral de Chile, Facultad de Ciencias Economicas y Administrativas Proyecto UACH-GTZ and Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit 1993. Absolventenanalysen waren am Wissenschaftlichen Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung der Gesamthochschule Kassel Universität ein zentrales Forschungsgebiet seit der Gründung im Jahre 1978. Durchgeführt wurden u.a. Sekundärstudien über die Folgen der Hochschulexpansion für das Verhältnis von Studium und Beruf (Teichler, 1981); Sekundärstudien zum Stellenwert von Absolventenstudien für die Gestaltung des Studiums. Hier ging es darum, Möglichkeiten und Probleme zu klären, aus Bestandsaufnahmen zur Berufstätigkeit auf Gestaltungserfordernisse und -potentiale für Lehre und Studium zu schließen (Holtkamp/Teichler, 1983); zu Beginn der achtziger Jahre eine Befragung von Personalleitern von deutschen Großunternehmen über Kriterien und Verfahren bei der Rekrutierung sowie zum Berufsstart von Hochschulabsolventen (Teichler/Buttgereit/Holtkamp, 1984); seit 1982 eine Hochschulabsolventenstudie mit vier Befragungswellen (zur Examenszeit, 2 Jahre, 5 Jahre und 10 Jahre nach Studienende), mit der beabsichtigt ist, mehr als bei allen früher durchgeführten Absolventenstudien die Komplexität von Faktoren der Studienangebote und -bedingungen und deren Stellenwert für Berufsweg und -tätigkeit von Hochschulabsolventen zu erfassen (Teichler/Schomburg/Winkler, 1992); derzeit eine Studie "Der Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem in Japan", in dessen Mittelpunkt Interviews in japanischen Großunternehmen zu Rekrutierungskriterien und verfahren sowie zu Zusammenhängen zwischen Qualifikationserwartungen beim Berufsstart, betrieblicher Erstqualifizierung und weiterem Berufsweg stehen; derzeit für das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine methodische Vorstudie zu "Beschäftigungssituation und Bedarf an Personen mit Hochschulabschluß im Urteil betrieblicher Experten" in deren Rahmen die Inhalte und Methoden für eine repräsentative Befragung von Betrieben in der BRD entwicklet werden. A.13 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen In den letzten Jahren wurden von Mitgliedern des Kasseler Zentrums auch einige Absolventenstudien durchgeführt, die zur Evaluation verschiedener Förderungsprogramme beitragen sollten. Dazu gehören Befragungen von Absolventen, die zuvor an Auslandsstudienprogrammen in verschiedenen Industrieländern teilgenommen hatten (Teichler u.a., 1990), ferner von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, die ein EGStipendium für einen Forschungsaufenthalt erhalten hatten, und schließlich - im Auftrage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes - eine Befragung von früheren Empfängern deutscher Stipendien, die ein Studium am Asian Institute of Technology in Bangkok abgeschlossen hatten (Schomburg/Teichler/Winkler, 1991). Darüber hinaus waren auch die Erfahrungen bei der Beratung einer Befragung von Absolventen der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Dar-Es-Salaam für die Vorbereitung des Standardinstrumentariums eine wichtige Grundlage (Baldauf/Lwambuka, 1993; Winkler/Hartmann/Schomburg, 1992). Wir hatten zudem Gelegenheit, auf den von GTZ, DAAD, CIM und DSE in den Jahren 1991, 1992 und 1993 veranstalteten Internationalen Seminaren in Lateinamerika, Afrika und Asien das Standardinstrumentarium im Rahmen von Workshops vorzustellen und mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Anwendbarkeit für die Situation in jeweiligen Ländern zu diskutieren (siehe Kasten). Wir erhielten dabei von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wertvolle Anregungen zur Überarbeitung und Ergänzung des Instrumentariums. Internationale Seminare von GTZ, DAAD, CIM und DSE Lateinamerika, 1991 Tessmar, U. und Bischoff, J. (Hg.): Hochschullehrertagung Lateinamerika 1991. Qualitäts- und Leistungskriterien im Hochschulwesen. Eschborn: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, 1991. Afrika, 1992 Hoeper, B. (Hg.): Quality, Relevance and Efficiency in Higher Education in Africa. Report on the International Seminar in Harare, Zimbabwe, 13-18 September 1992. Bonn: Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE), 1993. Asien, 1993 Regional Conference with University Teaching Staff in Asia: Quality, Relevance and Efficiency in Higher Education. Bonn: Deutscher Akademischer Austauschdienst, 1995. Die vielfältigen Erfahrungen mit Absolventenstudien haben im Kasseler Zentrum nicht dazu geführt, daß die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen lediglich die Leistungsfähigkeit von Absolventenstudien (bzw. auch von Arbeitgeberbefragungen) betonen. Ebenso wichtig erscheint es uns, auf die grundlegenden Begrenzungen, auf schwer überwindbare Schwächen und auf typische Mißbräuche hinzuweisen. Interessenten zugleich auf die Potentiale und die Probleme solcher Studien aufmerksam zu machen, ist gerade in den letzten Jahren sehr bedeutsam geworden, in denen die Evaluation von Hochschulen an Bedeutung gewonnen hat. Denn das zunehmende Interesse an Evaluation A.14 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen hat der Forschung über Hochschulfragen nicht nur Anregungen und zusätzliche Ressourcen erbracht, sondern auch eine Zunahme an Scharlatanerie der Analysen und an fragwürdigen Interpretationen. Daher gehen wir im Teil A2 des Handbuchs etwas ausführlicher auf die Chancen und Probleme von Absolventenstudien und deren Verwendung zur Evaluation von Hochschulen ein. A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen Um den Stellenwert von Absolventenstudien für die Evaluation von Hochschulen einordnen zu können, sind zunächst einige Ausführungen zu Theorien, Methoden und Verwendung von Evaluation erforderlich. A.2.1 Ansätze der Evaluation der Hochschulausbildung Es ist zu beobachten, daß in vielen Ländern die Vorstellung an Gewicht gewinnt, die Hochschulen hätten die Effektivität ihrer Aktivitäten und ihres Mitteleinsatzes sowie insgesamt das Ausmaß ihrer Erträge zu belegen. "Accountability" und "evaluation" sind dabei die wichtigsten, dem englischen Sprachraum entstammenden Begriffe. Da insgesamt die Erwartungen an Leistungen in öffentlicher Verantwortung steigen, zugleich aber eine deutliche Erhöhung der "Staatsquote" nicht für möglich gehalten wird, wächst der Begründungsdruck für viele Bereiche öffentlicher Ausgaben - auch für die Hochschulen. Daneben gibt es in manchen Industriegesellschaften eindeutige Zeichen dafür, daß der Staat die detaillierte Aufsicht über die Mittelverwendung seitens der Hochschulen lockert - zum Beispiel einen offenen Austausch von Sach- und Personalausgaben zuläßt, dafür aber die Wirkungen der Hochschulen um so genauer beurteilen will; die Steuerung der Prozesse wird damit in gewissem Umfange durch globale Zuweisung von Mitteln ersetzt, deren Größenordnung jedoch nicht zuletzt durch die Ergebnisse von Output-Evaluationen bestimmt wird. Evaluiert werden Maßnahmen, Institutionen und Programme, nicht dagegen Individuen und Märkte. Zwar wird der Begriff "Evaluation" manchmal so inflationär gebraucht, daß er auch auf Individuen und Märkte bezogen wird, aber im Prinzip geht es um die Bewertung eines mehr oder weniger strategischen Handelns von organisierten Einheiten. Dabei ist eine Evaluation nur dann üblich, wenn angenommen wird, daß das Handeln zwar zielgerichtet ist, sich aber einer mehr oder weniger perfekten Steuerung entzieht. Eine Bewertung der Prozesse und Erträge von Programmen und Institutionen war durchaus auch schon üblich, als Evaluation weder als Wort noch als Aktivität Verbreitung gefunden hatte. Nicht selten wurden dabei Begriffe wie "Aufsicht" oder "Inspektion" verwandt. Aus der Perspektive der heutigen Diskussionen über A.15 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen "Evaluation" mag "Inspektion" weniger systematisch und dauerhaft gewesen sein; sie war jedoch von der Einschätzung getragen, daß Arbeitsweisen und Wirkungen von Programmen und Institutionen durch Inspektion sehr gut erkannt werden könnten - eben weil angenommen wurde, daß diese Institutionen oder Programme weitgehend steuerbar seien. Der Gebrauch des Wortes "Evaluation" konzediert somit Grenzen der Erfaßbarkeit des Geschehens angesichts einer hohen Komplexität von Voraussetzungen, Handlungsweisen und Wirkungen. Schließlich ist von Evaluation eher in Zusammenhängen die Rede, in denen ein gewisses Mißtrauen gegenüber dem Erfolg von Aktivitäten als angebracht gilt. Sicherlich ist das Unbehagen von Beteiligten an Maßnahmen, Institutionen und Programmen, die evaluiert werden, nicht durch freundliche Worte und unterschiedliche "vertrauensbildende Maßnahmen" seitens derjenigen, die auf der Basis von Evaluationen über Ressourcenzuweisungen entscheiden, aufzuheben. Dies gilt auch dann, wenn prinzipiell ein Einverständnis über die Sinnhaftigkeit oder auch über die vorherrschenden Aktivitäten der Evaluation besteht, denn ein bestimmtes Maß machtbestimmer Dezision in abschließenden Entscheidungen wird wohl auch durch weitere Verbesserungen der Evaluationsverfahren nicht aufhebbar sein. Wie später noch ausgeführt wird, halten wir es für möglich, daß ein akzeptables Vertrauensverhältnis von Entscheidern und zu Evaluierenden entstehen kann, wenn zwei Bedingungen erfüllt werden: evaluationsorientierte Analysen sollten nicht nur Wirkungen messen, sondern auch erklärende Rückmeldungen für die Akteure erbringen; weitreichende Ressourcenentscheidungen sollten in der Regel nicht unmittelbar nach der Evaluation erfolgen, sondern den evaluierten Maßnahmen, Programmen und Institutionen sollte die Möglichkeit gegeben werden, aus den Erfahrungen zu lernen. Faßt man die vorliegende Literatur zur Evaluation von Hochschulen in diesem Kontext zusammen, so wird typischerweise gefordert, vier Bereiche von Variablen zu unterscheiden und zu berücksichtigen: (a) Studienvoraussetzungen, die der Kontrolle bedürfen, um nicht bestimmte Erträge fälschlich der Hochschule zuzuschreiben: etwa bei der Bewertung von Lehre und Studium die individuellen Voraussetzungen der Studierenden. In der jüngsten Zusammenfassung des Forschungsstandes in den USA zum Thema "How College Affects Students" heben Pascarella und Terenzini (1991) hervor, daß selbst in den USA die Unterschiede im beruflichen Erfolg je nach besuchter Hochschule nur sehr gering sind, wenn die Unterschiede in den Voraussetzungen berücksichtigt werden. Zugleich betonen die Autoren, daß es nach dem heutigen Stand der Konzeptionen und Methoden der Hochschulforschung unverantwortlich sei, die Wirkungen von Hochschulen auf Studierende zu messen, ohne die Voraussetzungen seitens der Studierenden zu "kontrollieren". (b) Ressourcen, Rahmenbedingungen, Aufgabenbereiche u.ä. seitens der Hochschulen: Als wichtige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für A.16 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen Lehr- und Lernprozesse gelten zum Beispiel die räumlichen Bedingungen an der Hochschule, die Ausstattung der Bibliotheken und Labore, die Zahl der Studierenden je Lehrenden, aber auch die wissenschaftliche Reputation der Lehrenden. (c) Prozesse innerhalb der Hochschule, etwa in diesem Falle das Lehr- und Lernverhalten: Hier geht es unmittelbar um das Lehren und Lernen in den Lehrveranstaltungen, um Beratung, Teilnahme der Studierenden an der Forschung u.ä. (d) Erträge, sei es in einem engeren Sinne die Verwirklichung der gesetzten Ziele ("outputs") oder seien es Wirkungen in einem weiteren Sinne ("outcomes" oder "impacts"). Dabei sind im Falle der Erträge von Lehre und Studium insbesondere zwei Unterscheidungen bedeutsam: Erstens zwischen den Kompetenzen bei Studienabschluß und der aggregierten und symbolisch überhöhten Dokumentation der Kompetenzen in Zertifikaten; hier geht es nicht nur darum, zwischen Meßformen von Kompetenzen zu unterscheiden, sondern auf die relative Eigendynamik der Aussagen über Kompetenzen in Zertifikaten hinzuweisen. Zweitens zwischen unmittelbaren Ergebnissen des Studiums und späteren Aktivitäten und Leistungen im Beruf oder in anderen Lebensbereichen, die durch Ergebnisse des Studiums mitverursacht sind. Dies wird später noch im Detail zu behandeln sein. Abbildung 2 Zentrale Variablenbereich der Evaluation von Hochschulen Ressourcen der Hochschule (Lehrkräfte, Räume, Ausrüstungen usw.) Individuelle Studienvoraussetzungen der Studierenden Erträge (Kompetenzen, Zertifikate, Berufserfolg, Leistungen für die Gesellschaft) (individuelle Motive, Leistungen usw.) Prozesse (Lehre, Lernen, Curriculuum, Beratung usw.) Es genügt hier, darauf zu verweisen, daß mit "Evaluation" eine systematische Bewertung intendiert ist, die sich (a) auf die Voraussetzungen und Ressourcen der zu evaluierenden Einheit (Maßnahmen, Programme oder Institutionen) oder ausgewählter Funktionen dieser Einheit (z.B. die Ausbildungsfunktion des Fachbereichs) A.17 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen bezieht, (b) auf die Prozesse (zum Beispiel das Verhalten der zentralen Akteure dieser Einheiten) und (c) auf die Erträge - entweder im engeren Sinne entsprechend den intendierten Zielen ("output") oder auch auf die Wirkungen in einem weiteren Sinne ("outcomes"). Es ist offensichtlich, daß Absolventenstudien und Arbeitgeberbefragungen ihren Stellenwert in erster Linie für die Messung der Erträge der Hochschulausbildung ("outputs" und "outcomes") haben. Aber sie können sich nicht auf die reine "Output-Messung" beschränken, wenn es um Fragen der Wirkung von Hochschulausbildung und der wünschbaren Formen von Lehre und Studium geht. Die Beschränkung der Fragestellung auf eine reine Ertragsmessung führt unserer Ansicht nach zu einer unfruchtbaren "Schneewittchen"Forschung. Es ist damit den Hochschulen bzw. einzelnen Fachbereichen lediglich möglich, sich nach bestimmten Output-Kriterien irgendwo zumeist in einer Rangordnung - eingeordnet zu finden; sie können die Ergebnisse entweder selbstgefällig zur Kenntnis nehmen oder - öffentlich beschämt durch die Studien - nach irgendwelchen Verbesserungen suchen, wobei solche Evaluationsstudien nicht bei der Frage weiterhelfen, welche Faktoren die Erträge in der Vergangenheit eingeschränkt haben. Mit der Förderung und Durchführung solcher Studien wird entweder unterstellt, daß die Hochschulen wissen, was sie zur Verbesserung zu tun haben, aber gewöhnlich unwillig zur Innovation sind; zur Verbesserung der Situation müsse lediglich ein Instrument zur öffentlichen Beschämung bereitgestellt werden - eben solche rein auf den Nachweis von "Leistung" oder "Output" orientierten Studien. Oder es besteht gar nicht die Absicht, die Hochschulen mit solchen Evaluationsstudien zu Verbesserungen anzuregen, sondern nur denjenigen, die über die Ressourcenbereitstellung für Hochschulen entscheiden, eine Handhabe zu geben. Evaluationsstudien, die auch zur Innovation an Hochschulen beitragen wollen, sollten daher immer die Prozesse an den Hochschulen so weit einbeziehen, daß sie zur Erklärung der Erträge beitragen können. Die Hinweise auf derartige Schwächen werden hier nicht gegeben, um die Qualität und Leistungsfähigkeit von Evaluationsstudien generell in Zweifel zu ziehen. Je größer der Gestaltungsrahmen, der Hochschulen oder bestimmten Programmen eingeräumt wird, desto mehr wird Evaluation zu einem selbstverständlichen Bestandteil von Freiheit und Verantwortung der Hochschulen. Je mehr Effizienz und Nachweis des Erfolges für verschiedene öffentlich geförderte Aktivitäten erwartet werden, desto mehr gewinnt Evaluation an Bedeutung. Und je mehr Evaluation an Bedeutung gewinnt, desto weniger kann ausschließlich auf Beurteilungen von Experten vertraut werden; standardisierte Informationsermittlungen müssen hinzutreten. Es sind jedoch keine Anzeichen dafür zu erkennen, daß sich die Evaluation von Hochschulen in einer solchen Weise zu einer Wissenschaft oder zu einem `Kunsthandwerk' von Experten entwickelt, wie sich das die Mediziner überwiegend in ihrem Verhältnis zu Patienten erhoffen. Im Hochschulsystem sollten die Personen, deren Wirken Gegenstand von Evaluationen sind und die von Ergebnissen von Evaluationen betroffen werden, in gewissem Maße auch zu Kennern der Evaluation werden. Wenn A.18 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen das der Fall ist, können sie besser Informationen für die Evaluation bereitstellen, können sie eher vorläufige Bewertungen sachkundig kommentieren und ergänzen, und haben sie auch eher die Chance, sich mit Ergebnissen von Evaluationen auseinanderzusetzen. A2.2 Zur Messung von Erträgen der Hochschulausbildung Es ist darauf hinzuweisen, daß der Gebrauch des Begriffs "Evaluation" nicht einheitlich ist. Zum Teil werden zu Evaluation alle Analysen gerechnet, die Informationen zu einer Bewertung bereitstellen. Zum Teil wird als Evaluation nur der abschließende Schritt der übergreifenden Bewertung bezeichnet. Wir wollen den Begriff hier im umfassenderen Sinn verwenden. Bei der Analyse von Erträgen der Hochschulen überwiegen vier Arten der Informationsgewinnung: Direkte Messungen, Indikatoren auf der Basis vorhandener Information, Erhebungen bei Akteuren sowie Expertenbeurteilungen. Natürlich ist damit keine vollständige Liste möglicher Verfahren gegeben; zum Beispiel wären auch Beobachtungen von Lehr- und Lernprozessen zu nennen. Aber die genannten vier Arten der Informationsgewinnung sind am weitesten verbreitet. Direkte Messungen Beispiel: Tests über Leistungen und erworbene Kompetenzen, Beobachtung des Arbeitsverhaltens, Bewertung von Arbeitsergebnissen. Tests sind aus manchen Ländern bzw. aus manchen international vergleichenden Studien für Schüler, für Studienbewerber und auch beim Zugang zu bestimmten Berufen bekannt, kaum jedoch zur Messung der Ergebnisse des Studiums. Eine direkte Messung von Ergebnissen des Studiums ist methodisch im Prinzip die beste Lösung. Angesichts der Vielfältigkeit der Erwartungen, die an die Hochschule gerichtet werden, und angesichts der Schwierigkeit, Kreativität und komplexe Problemlösungsfähigkeit zu messen, haben Versuche, solche Maße für Ergebnisse des Studiums zu entwickeln, kaum eine Chance, allgemein unter Experten und Laien als valide akzeptiert zu werden. Obendrein erfordern solche Messungen einen großen Aufwand. Schließlich läßt sich die wissenschaftliche Diskussion über den Stellenwert von Zertifikaten auch dahingehend zusammenfassend, daß von allen Akteuren keine perfekte Leistungsmessung, sondern bestenfalls eine gewisse Transparenz gewünscht wird. Anzunehmen ist jedoch, daß das Interesse an solchen direkten Messungen der Ergebnisse des Studiums wachsen wird und es zu vermehrten Erprobungen in dieser Richtung kommen wird. A.19 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Indikatoren Indikatoren sind relativ leicht zugängliche Maße von Phänomenen, die mit den Erträgen des Studiums verbunden sind, sie jedoch in vielen Fällen nicht direkt repräsentieren. Wird von Indikatoren gesprochen, so wird erstens signalisiert, daß Prozesse und Erträge in der Regel nicht direkt, sondern nur in vermittelter Form gemessen werden können. Zweitens wird eine kurze, oft aggregierte Information geboten. Drittens wird in vielen Fällen - dies gilt aber nicht immer - auf "objektive" Daten zurückgegriffen. Viertens handelt es sich zumeist um Daten, die ohnehin anfallen, also nicht neu zu erheben, sondern lediglich neu aufzubereiten sind. Dem Vorteil der leichten Zugänglichkeit, der "Objektivität" und der damit oft gegebenen Möglichkeit, zwischen verschiedenen Hochschulen zu vergleichen, steht oft entgegen, daß die Daten gegenüber dem Konstrukt, um das es im Grunde geht, oberflächlich oder uneindeutig bleiben. Verbreitet ist die Praxis, daß Indikatoren mit einigen "caveats" zur Aussagefähigkeit versehen werden, die dann jedoch in der Analyse in Vergessenheit geraten. Es ist allerdings möglich, daß Ergebnisse von Absolventen/Arbeitgeberbefragungen eine Basis für die Bildung von Indikatoren abgeben. Aussagen seitens der Akteure Beispiel: Einschätzungen der Erträge des Studiums seitens der Studierenden und Absolventen oder auch seitens der Lehrenden oder der Beschäftiger. Im Vergleich zu anderen Erhebungsverfahren lassen sich die Stärken und Schwächen der Erhebung bei Akteuren knapp darin charakterisieren, daß sie mittel-aufwendig, mittel-systematisch, mittel-reichhaltig und mittel"tief" sind. Sie können in der Regel gezielter auf die Kernprobleme zusteuern als Indikatoren und sie sind weniger von einzelnen Urteilen und besonderen Erlebnissen beeinflußbar als Expertenurteile. Jedoch gehört für die Anlage solcher Untersuchungen, für die Analyse und für die Interpretation der Ergebnisse auch dazu, daß die Befragten nicht überfordert werden. Wie später noch ausführlicher behandel wird, sind Absolventenstudien der Gefahr ausgesetzt, den Absolventen ein unrealistisches Maß der Expertise über die Zusammenhänge von Studieninhalten und beruflicher Tätigkeit zuzuschreiben. Aussagen seitens der Experten Aussagen seitens der Experten, so zum Beispiel Evaluationen der Lehre und ihrer Erträge von "peers". Dabei überwiegt das Verfahren, angesehene und unabhängige Personen oder Gruppen von Personen den zu analysierenden Bereich in Augenschein nehmen zu lassen und daneben vorhandene schriftliche Informationen bereitzustellen. Die Stärken dieser Vorgehensweise liegen darin, daß ein sehr breites Spektrum von Merkmalen beobachtet und analysiert werden kann, der Rahmen der Analyse nach den Erfahrungen im Untersuchungsprozeß adaptiert werden kann, daß die Analyse sich auf ein breites Themenspektrum beziehen kann und daß die Urteile im Prinzip "tief" in die Materie eindringen können. Die Schwächen liegen jedoch darin, daß ein Teil der behandelten Aspekte A.20 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen oberflächlich bleibt, daß die subjektiven Elemente der Beurteilung eine große Rolle spielen - so sind in der Regel Koryphäen in bestimmten wissenschaftlichen Bereichen, die der Evaluation die notwendige Reputation verleihen sollen, nicht unbedingt diejenigen, die sich mit großer Empathie in die Konzeptionen anderer hineindenken - und daß vor allem schwer nachvollziehbar ist, wo die Analysen gut begründet und fair sind und wo sie auf geringer Informationsbasis und spezifischen Blickrichtungen der Experten beruhen. A.2.3 Ermittlungen von Erträgen des Studiums durch Absolventenstudien Manche Maße von Erträgen des Studiums müssen nicht unbedingt mit Hilfe von Absolventen erhoben werden. So können Daten und Akten zu Studium und Prüfungen, die an Hochschulen anfallen und die Grundlagen von Absolventenstatistiken bilden, ebenfalls herangezogen werden. Auch können Personalakten von Absolventen in beschäftigenden Organisationen oder Befragungen von Personalleitern oder Vorgesetzten Informationen erbringen, die für die Hochschulen zur Einschätzung ihrer Erträge von großer Bedeutung sind. Umgekehrt richten sich Absolventenstudien nicht ausschließlich auf Erträge des Studiums, sondern mit ihnen können Informationen zu allen Variablenbereichen gewonnen werden, die wir zuvor unterschieden hatten: individuelle Studienvoraussetzungen, Beschreibungen der Ressourcen/Studienbedingungen und der Prozesse von Lehre und Studium. Allerdings sind diese Themenbereiche nur retrospektiv zu erheben, was Grenzen für die Tiefe und die Verläßlichkeit der Informationen setzt. Fragen nach der Zufriedenheit mit dem Studium sind nicht eindeutig prozessualen oder ergebnisorientierten Aspekten zuzuordnen. Der größte Teil der Absolventenstudien, den die Hochschulen in den USA bei ihren eigenen "alumni" durchführen, fragt lediglich nach einigen biographischen Fakten, nach der Zufriedenheit mit dem Studium in der Rückschau und nach der Berufsbiographie in einer Weise, daß der berufliche Erfolg generell eingeschätzt werden kann. Damit ist a priori ausgeschlossen zu prüfen, ob bestimmte Erfahrungen mit bestimmten Erfolgen im Beruf verknüpft sind. Geprüft werden kann, in welchem Maße die Absolventen mit dem Studium zufrieden und im Beruf erfolgreich sind, aber die Gründe für Zufriedenheit und berufliche Erträge bleiben eine "black box". Forschung zur Berufstätigkeit von Hochschulabsolventen ist nicht selten dem normativen Vorwurf ausgesetzt, sie betreibe das Handwerk der Subsumption der Hochschulen unter die Anforderungen des Beschäftigungssystems. Gleichgültig, ob solche Forschung unter dem Gestus der Neutralität lediglich unterschiedliche Maße des Berufserfolges je nach Studienfach, besuchter Hochschule, fachlichen Schwerpunkten usw. beschreibe oder explizit fordere, die beruflich erfolgversprechenden Charakteristika der Hochschulen zu fördern: In jedem Falle werde der A.21 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Hochschule lediglich ein Spiegel über das Ausmaß des Erfolges oder Mißerfolges vorgehalten. Die Autonomie der Hochschulen in der Setzung ihrer Ziele wird unseres Erachtens nicht gefördert, solange in den Hochschulen die Freiheit der Ignoranz über das Schicksal ihrer Absolventen gewahrt wird. Vielmehr sollten die Hochschulen wissen, in welchem Spannungsverhältnis die Ergebnisse des Studiums zu deren beruflicher Belohnung stehen. Dies setzt voraus, daß innerhalb von Absolventenstudien eine getrennte Messung von Studienergebnissen und beruflichen Erträgen erfolgt. So kann geprüft werden, ob bestimmte Erträge, auf die seitens der Hochschule Wert gelegt wird, seitens des Beschäftigungssystems belohnt werden. Oder es kann analysiert werden, in welchem Maße der berufliche Erfolg tatsächlich von den Ergebnissen des Studiums abhängt. Schließlich kann durch eine solche doppelte Analyse auch geprüft werden, ob bestimmte Ergebnisse des Studiums in der Tat für den beruflichen Erfolg so bedeutsam sind, wie dies gewöhnlich behauptet wird. Analysiert man durchgeführte Befragungen von Hochschulabsolventen, so wird ein breites Spektrum von Themen sichtbar, die als Maße zu den beruflichen Erträgen des Studiums herangezogen werden können. Aus methodischen Gründen klassifizieren wir diese Maße in vier Gruppen. Objektive Maße für den Übergang vom Studium in den Beruf Dazu gehören z.B. die Dauer der Beschäftigungssuche bzw. die Zeitspanne zwischen Studienabschluß und der ersten regulären Beschäftigung, die Zahl vergeblicher und erfolgreicher Bewerbungen, Suche und längerfristige Arbeitslosigkeit sowie Statusund Beschäftigungsmerkmale der ersten beruflichen Tätigkeit. Die Interpretationen der Bedeutung solcher Übergangserfolge gehen auseinander. Einerseits können wir die Ansicht vertreten, daß für die Hochschulen dieser "Ablieferungserfolg" zentral ist und Daten zum späteren beruflichen Erfolg von geringerer Bedeutung sind, weil spätere Entscheidungen stärker berufliche Erfahrungen berücksichtigen: Demnach ist der Berufsstart das am wenigsten verfälschte Maß des beruflichen Ertrages des Studiums. Andererseits ist der Berufsstart nicht immer wegweisend für die Verwendungschancen des Studiums: Die ersten Jahre sind bei manchen Absolventen atypisch, weil einige zunächst eine Tätigkeit annehmen, die ihren Erwartungen nicht entspricht, und erst später Korrekturen ihrer Berufstätigkeit vornehmen, oder andere Absolventen nicht dauerhaft in Tätigkeiten verbleiben können, zu denen ihnen zunächst der Zugang gelang. Von daher könnten Merkmale des Berufsstarts als indirekte Maße des Berufserfolges angesehen werden, deren tatsächlicher Stellenwert erst durch die Analyse des Zusammenhangs von Berufsstarterfolg und späterem Erfolg zu prüfen wäre. Objektive Maße für den Berufserfolg Dazu gehören Einkommen, betriebliche Position u.ä. A.22 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen Subjektive Maße zum Berufserfolg und zur beruflichen Situation Dazu gehören Aussagen zur beruflichen Zufriedenheit, zu Status und Ansehen des Berufes und generell Charakteristika des Berufes, die von Vorstellungen geprägt sind, was denn wünschenswert an einem Beruf sei: etwa die Chance zur Verwertung der Qualifikationen, die Selbständigkeit der Entscheidungen über die Arbeit, die Weiterqualifizierungsmöglichkeit, eine gute Kooperation mit Kollegen oder die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Einschätzungen zum Zusammenhang von Studium und Beruf Während bei den vorher genannten Maßen lediglich der berufliche Erfolg zur Diskussion steht, handelt es sich hier um Maße, bei denen die Absolventen selbst die Beziehung von Studium und Beruf in ihren Aussagen herstellen. Als Beispiele sind zu nennen: das Ausmaß von Qualifikationsverwendung generell oder die berufliche Nützlichkeit bestimmter Studieninhalte. Auf derartige Einschätzung ist später noch ausführlich einzugehen. An dieser Stelle sei jedoch hervorgehoben, daß in manchen solcher Einschätzungen generell das Ausmaß des beruflichen Ertrages des Studiums zum Ausdruck kommt, so in der Einschätzung der Ausbildungsadäquatheit der beruflichen Positionen und in der generellen Einschätzung des Ausmaßes, in dem die im Studium erworbenen Qualifikationen beruflich verwertet werden. Diese Maße können ebenso oder noch besser als Anzeichen für den beruflichen Ertrag des Studiums herangezogen werden wie etwa das Einkommen und die Position. Für sie gilt aber auch, daß sie keine Information enthalten, in welcher Weise Studium und Beruf zusammenhängen - etwa im Gegensatz zu Informationen, ob bestimmte Kenntnisse sich im Beruf als nützlich erweisen. Absolventenstudien und Studienreform In der BRD stießen Absolventenstudien Anfang der achtziger Jahre auf ein großes Interesse, weil bei der Suche nach praxisorientierten Studienreformen von ihnen erwartet wurde, daß sie mit Hilfe der Analyse der Berufstätigkeit eine "Ableitung" der Studienreformerfordernisse ermöglichten. Die Enttäuschung dieser großen Hoffnungen führt dazu, daß nunmehr seit fast einem Jahrzehnt weitaus weniger Hochschulabsolventenstudien unternommen werden als in den siebziger Jahren. Als typische Grenzen der Schlußfolgerungen von Berufsanalysen auf die Studienreform nannten wir damals (Holtkamp/Teichler 1983, S. 12ff.): Unklare theoretische und begriffliche Bestimmung von Qualifikation, geringer Kenntnisstand zur Übertragungsproblematik, unterschiedliche Breite des Qualifikationsverständnisses, unangemessene Harmonieannahmen Bildungs- und Beschäftigungssystem, A.23 zur Abstimmung zwischen Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen verzerrte Perzeptionen von Qualifikationsanforderungen, zu starke Arbeitsmarktgebundenheit Qualifikationsbedarf und der Aussagen zum hoher Stellenwert gesellschaftspolitischer Entscheidungen bei Schlüssen von der Berufstätigkeit auf das Studium. In drei Richtungen sind daher komplexe Ansätze von Absolventenstudien zu erwarten, wenn sie den Hochschulen interessante und interpretierbare Rückmeldungen bieten sollen: in detaillierten Aussagen von Absolventen zu Zusammenhängen von Studium und Beruf, in der Klärung der Affinität von Studium und Beruf und in komplexeren statistischen Analysen der Zusammenhänge von Voraussetzungen, Ressourcen, Prozessen und Erträgen von Lehre und Studium. Einschätzungen der Absolventen von Zusammenhängen zwischen Studium und Beruf Absolventen werden in manchen Studien gefragt, welche im Studium erworbenen Qualifikationen sie beruflich verwenden, welche Sachgebiete des Studiums ihnen besonders nützlich erscheinen, für welche beruflichen Aufgaben sie von der Hochschule angemessen vorbereitet wurden und im Hinblick auf welche Aufgabenbereiche sie Qualifikationsdefizite empfinden. Werden solche Fragen gestellt, so wird den Absolventen zugetraut, daß sie selbst Qualifikationsexperten sind. Dies ist sicher eine Überschätzung, wenn es um sehr genaue Zuordnungen geht. Anfangs der siebziger Jahre waren in einer Untersuchung Ingenieure aufgefordert worden, das prozentuale Ausmaß der Verwendung mathematischnaturwissenschaftlicher, technischer und nicht-technischer Kenntnisse im Beruf zu schätzen und mit den prozentualen Studienanteilen zu vergleichen; aus der Diskrepanz der Prozentwerte wurde geschlossen, welche Studienanteile zu reduzieren und welche zu erweitern waren. Eine solche Vorgehensweise hat sich nicht durchgesetzt, weil dem Aufbau von Kompetenzen auf diese Weise sicherlich nicht annähernd Rechnung getragen wird. Insgesamt ist festzustellen, daß die Absolventen desto eher die Verwendung des im Studium Erlernten einschätzen können, je mehr eine Entsprechung (Isomorphie) von Lernen und beruflicher Tätigkeit besteht. Insofern erscheinen uns am ehesten Fragen nach der beruflichen Verwendung von Stoffgebieten des Studiums vertretbar. Klärung der Affinität von Studium und Beruf Analysen zu den Erträgen Unterschiede fixiert: Es geht in "Differenzierung", das in die Beschreibung von gleichzeitiger Bildung anstelle klarer vertikaler des Studiums sind häufig auf vertikale erster Linie um Ranglisten. Das Wort Erziehungswissenschaft Eingang zur vertikaler und horizontaler Vielfalt der Typenabgrenzungen fand, verkommt in A.24 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen der aktuellen Hochschuldebatte zum catchword für vertikale Unterschiede. Horizontalität wird zumeist nur als Ausbleiben von Unterschieden bei vertikalen Maßen registiert. Eine genuine Messung von horizontalen Unterschieden ist nur dann gegeben, wenn eine Affinität zwischen den besonderen Akzenten von Lehre und Studium in dem jeweiligen Fachbereich und den beruflichen Einsatzbereichen und Aufgaben geprüft wird. Eine Hochschule oder ein Fachbereich kann dann als erfolgreich bezeichnet werden, wenn viele der Absolventen fachlich affine Aufgaben übernehmen - selbst wenn damit nicht der höchste Status verbunden ist. Komplexe Datenanalysen Erforderlich sind schließlich Datenanalysen, die Zusammenhänge zwischen Bedingungen und Prozessen von Lehre und Studium auf der einen Seite und Studienergebnissen und beruflichen Erfolgen auf der anderen Seite aufzeigen. Erst jetzt allmählich setzen sich in der Hochschulforschung in Deutschland multivariate Verfahren als unabdingbar durch. So kann die Frage gestellt werden: Welche Merkmale von Studienangeboten und -bedingungen sind im Hinblick auf den Studienabschluß und auf den Berufsweg am ertragreichsten? Allerdings haben derartige Studien im Vergleich zur vorherrschenden Diskussion über die Gründe von Studien- und Berufserfolgen eine sehr ernüchternde Wirkung. Nur sehr selten läßt sich nachweisen, daß einzelne Faktoren einen starken Einfluß für den Studienerfolg oder für den Berufserfolg haben. Viele liebgewonnene Postulate verlieren ihre Basis, weil der tatsächliche Einfluß allenfalls so marginal erscheint, daß entsprechende Bemühungen zur Gestaltung von Lehre und Studium als mehr oder weniger überflüssig erscheinen können. Die Tatsachen, daß erstens herausragende Faktoren für die Ergebnisse des Studiums nicht zu ermitteln sind und daß zweitens eine relativ große Zahl von Merkmalen der Studienangebote und -bedingungen jeweils geringe Wirkung hat und daß diese sich wiederum nach Studienfächern und Hochschultypen unterscheiden, scheint die Bedeutung von Absolventenstudien einzugrenzen, weil sie keine überzeugende Rückmeldungen für das Studium erbringen. Hier darf jedoch der Bote nicht für die Nachricht gestraft werden: Es gilt zur Kenntnis zu nehmen, daß jeder Ansatz zur Gestaltung des Studiums jeweils nur begrenzte Wirkungskraft hat. A.2.4 Die Leistungen von Arbeitgeberbefragungen in Ergänzung zu Absolventenbefragungen Arbeitgeberbefragungen werden insgesamt nicht so häufig durchgeführt wie Absolventenbefragungen. Das Spektrum der zentralen Themen ist jedoch kaum kleiner. So lassen sich Beispiele nennen, bei denen solche Befragungen den quantitativen Bedarf an Hochschulabsolventen, die Kriterien und Verfahren bei der Rekrutierung, A.25 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen die Beliebtheit von bestimmten Hochschulen in den Unternehmen oder Wünsche zur Gestaltung der Studiengänge ermitteln sollten. Die Bezeichnung "Arbeitgeberbefragung" ist hier bewußt ungenau gewählt. Es geht um Personen, die nicht zu den Generationen von Hochschulabsolventen gehören, deren berufliche Situation ermittelt werden soll, sondern die an Entscheidungen über das berufliche Schicksal dieser Generationen von Hochschulabsolventen beteiligt sind. Je nach Zielsetzung der Untersuchung werden Vertreter des Managements, Vorgesetzte der Absolventen oder Vertreter von Personalabteilungen befragt. Im Kontext von Absolventenstudien ist zu fragen, welche komplementären Leistungen Arbeitgeberbefragungen erbringen können. Systematisch können wir fünf Typen der Komplementarität unterscheiden: (a) Arbeitgeber können Auskünfte über Themen erteilen, die den Absolventen weitgehend verschlossen sind. Das gilt zum Beispiel für den quantitativen und qualitativen Bedarf an Absolventen und für die Rekrutierungsverfahren. (b) Zu manchen Themen können Absolventen zwar Auskunft geben, aber der bessere Informationsstand liegt bei Vertretern der Arbeitgeber. Dies trifft zum Beispiel für Informationen zur Personal- und Einkommensstruktur zu. Oft genügen jedoch für die Untersuchungszwecke auch Angaben, die die Absolventen selbst machen können. (c) Repräsentanten der Arbeitgeber und Absolventen können zu den gleichen Gegenstandsbereichen jeweils unterschiedliche Erfahrungsräume haben, für die sie jeweils am besten zutreffende Aussagen machen können. So können erstere eher angeben, wie Vorgesetzte mit dem ihnen unterstellten Personal umgehen sollen und in der Regel umgehen; letztere sind dagegen die richtigen Auskunftspersonen, wenn es daraum geht, wie die Absolventen mit bestimmten Qualifikation jeweils von Vorgesetzten behandelt werden. (d) Gleiche Fragen können an Repräsentanten der Arbeitgeber und an Absolventen mit dem Ziel der gegenseitigen Überprüfung gestellt werden. In diesem Falle wird unterstellt, daß die Wahrnehmungen der beiden Seiten für die Realität nur bedingt valide sind und daß sich die Validität insgesamt höher einschätzen läßt, wenn die beiden Aussagen übereinstimmen. Dies gilt zum Beispiel für Fragen, welche Qualifikationen zur Bewältigung bestimmter beruflicher Aufgaben erforderlich sind. (e) Schließlich können Aussagen von beiden Seiten jeweils valide und in der Sache komplementär sein. So kann der Wunsch bestehen, jeweils die Werthaltungen der Repräsentanten von Arbeitgebern mit denen der Beschäftigten zu entwicklungspolitischen Zielen der Produktion oder Dienstleistungen der Firma zu vergleichen. Dies mag in der Annahme erfolgen, daß ein hohes Maß der Übereinstimmung zu höherer Leistung führt, oder auch in der Annahme, daß die Verantwortung der Absolventen gerade dann besonders groß ist, wenn kein solcher Konsens besteht. Je nach Fragestellung wird die Auswahl der beschäftigenden Organisationen, die untersucht werden sollen, mit der Auswahl der A.26 A.2 Zum Stellenwert von Absolventenbefragungen Absolventen verknüpft oder davon unabhängig gemacht. Soll zum Beispiel untersucht werden, welche Reputation eine Hochschule insgesamt bei Beschäftigern in der Region hat, so muß die Auswahl der Firmen unabhängig davon erfolgen, ob dort Absolventen der betreffenden Hochschule tätig sind oder nicht. Geht es jedoch darum, welche Problemlösungsfähigkeiten die Absolventen einer bestimmten Hochschule in den Augen der Beschäftiger haben, so sind nur diejenigen Firmen einzubeziehen, in denen die Absolventen der betreffenden Hochschule tätig sind. Welcher Weg bei komplementären Befragungen tatsächlich beschritten wird, hängt jedoch oft von praktischen Bedingungen ab. Sind keine Adressen von Absolventen zugänglich und zugleich die Zahl der möglichen Beschäftiger von Absolventen gering, so mögen Firmenverzeichnisse als Zugang zu Beschäftigern und Absolventen dienen. Häufiger wird jedoch der Weg gewählt, Absolventen anzuschreiben (entweder über verfügbare Adressen bei Studienabschluß oder über spätere Adressen, falls mit ehemaligen Studierenden - etwa über alumni associations - Kontakt gehalten wird) und ihnen dabei den Fragebogen auch mit der Aufforderung zuzusenden, die Adresse der Organisation zu nennen, in der sie beschäftigt sind. A.2.5. Einige Folgerungen für Tracer Studies Absolventenstudien können - so läßt sich zusammenfassend feststellen - in vielfältiger Weise interessante Informationen für die Hochschulen, die Studierenden oder für die Förderer von Hochschulen oder von spezifischen Programmen im Hochschulbereich zur Verfügung stellen. Die Evaluation von Erträgen der Hochschulen mag dabei in den letzten Jahren zunehmend zum zentralen Ziel von Absolventenstudien geworden sein, aber viele andere Ziele mögen hinzutreten: Von der Erkundung von Weiterbildungsbedarfen der eigenen Absolventen bis hin zur Kontaktpflege mit und zwischen den "Ehemaligen". Absolventenstudien haben dabei den Vorzug, eine Systematik der Information durch Standardisierung und repräsentative Ermittlung von Erträgen zu sichern, ohne auf den Aufbau großer dauerhafter Informationssysteme angewiesen zu sein. Dies ist ein nicht unbedeutender Vorteil gerade in "Schwellen"- und Entwicklungsländern. Absolventenstudien können eine beachtliche inhaltliche Vielfalt haben. Sie müssen zum Beispiel keineswegs postulieren, daß der Studienerfolg allein im beruflichen Erfolg liegt; denn Diskrepanzen zwischen Studien- und Berufserfolg und deren Ursachen - etwa infolge spezifischer Motive der Absolventen oder ungünstiger regionaler Arbeitsmärkte - können selbst Gegenstand der Erhebung und der Analyse sein. Sie können lange Zeiträume der Bildungs- und Berufsbiographie einbeziehen, Einschätzungen und Tatbestände erheben, eine Mischung von hoher Standardisierung und Offenheit der Fragen wählen, und sie können zur Erklärung statt einseitig nur zur Messung des Outputs der A.27 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Hochschule beitragen. Gerade der letzte Aspekt ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, da viele Evaluationsstudien sich mit dem Nachweis eines unterschiedlichen Maßes von Erfolgen begnügen, ohne Anhaltspunkte zur Verbesserung der Situation an den Hochschulen zu bieten. Absolventenstudien sind eine Art von systematischer Analyse der Hochschule, deren Durchführung sich Hochschulangehörige unterschiedlicher fachlicher Provenienz und unterschiedlicher Funktion selbst erarbeiten können. Zwar sind die Probleme einer solchen Erarbeitung nicht zu unterschätzen; so kann für eine Fülle von Absolventenstudien zum Beispiel gezeigt werden, daß die Probleme einer systematischen Frageformulierung nicht hinreichend bewältigt sind, daß die Wahl der Fragethemen nicht hinreichend auf die Untersuchungsziele bezogen sind, daß die Absolventen nicht hinreichend zur Beteiligung motiviert wurden, daß die Auswertung der Daten weit unter den Potentialen eines "quantifizierenden" Verfahrens verbleibt und daß die Interpretationen den Möglichkeiten und Grenzen der erhobenen Informationen nicht angemessen Rechnung tragen. Aber umgekehrt läßt sich auch eine Fülle von Beispielen aufzeigen, wie Spezialisten einzelner Fach- und Berufsbereiche, die keine Experten für Theorien und Methoden solcher Studien sind, anspruchsvolle und interessante Absolventenstudien realisiert haben. Damit solche Potentiale von Absolventenstudien leichter ausgeschöpft werden, haben wir dieses Standardinstrumentarium entwickelt. Das Instrumentarium soll da Arbeit abnehmen, wo das Rad nicht noch einmal erfunden werden muß. In den Fällen, in denen je nach den besonderen Zielen der Erhebung und je nach den besonderen örtlichen Bedingungen eigene Wege gewählt werden, erhalten Sie ausführliche Hinweise und Empfehlungen. Da insgesamt die Auseindersetzungen mit Chancen und Problemen der Evaluation für viele Hochschulangehörige mehr Kompetenzen in diesem Bereich verlangt, ist anzunehmen, daß das Interesse und die Kompetenz für solche Studien wachsen wird. Evaluation scheint zuweilen zu einem - ungleichen - Dialog zwischen Förderern von Hochschulen oder ausgewählten Programmen und den Verantwortlichen an den Hochschulen zu erstarren. Dabei wird oft den Kriterien des Forschungserfolges ein unverhältnismäßig großer Spielraum eingeräumt. Absolventenstudien verweisen auf den Stellenwert von Lehre und Studium, und sie räumen mit den Absolventen denjenigen eine qualifizierte Stimme in der Evaluation ein, die die Stärken und Schwächen der Angebote und Bedingungen seitens der Hochschulen in besonders schicksalhafter Weise erfahren haben. Daher erscheinen eine häufigere Durchführung von Absolventenstudien und ein höherer Stellenwert dieser Studien im Rahmen von Evaluationen trotz der zuvor aufgezeigten Grenzen in jedem Falle angebracht. A.28 A.3 Untersuchungsanlage einer Studie A.3 Untersuchungsanlage einer Studie Sie müssen zwei Grundentscheidungen treffen: mit welcher Methode sollen Daten erhoben werden (Auswahl der Erhebungsmethode; Interviews oder schriftliche Befragung) von welchen Personen sollen Daten erheben werden (Sampling; Querschnitt oder Panel) A.3.1 Die Erhebungsmethode Die weitaus meisten Absolventenstudien haben schriftliche Befragungen als Erhebungsinstrumente verwendet. Schriftliche Befragungen sind relativ einfach durchzuführen und beeinhalten geringe Kosten, wenn ein postalischer Versand möglich ist. Auch ist die Auswertung relativ einfach und ohne großen Zeitaufwand zu realisieren. Die zweitwichtigste Erhebungsmethode stellen Interviews dar. Interviews als Erhebungsmethoden in Absolventenstudien wurden vor allem eingesetzt, wenn: ein postalischer Versand eine zu geringe Beteiligung erwarten ließ (der Besuch durch einen Interviewer/Forscher erhöht den sozialen Druck, einen Fragebogen zu beantworten); ein Ausfüllen des Fragebogens direkt durch den Befragten zu schwierig oder zu fehlerhaft wäre (der Interviewer/Forscher wird hierbei in seiner Rolle als Lehrer gesehen); über einen Themenbereich zu wenig Vorwissen vorhanden ist, um einen standardisierten Fragebogen zu entwickeln (der Interviewer/Forscher erweitert sein Wissen). Da die Absolventenbefragungen sich immer an Hochschulabsolventen richten, die darin ausgebildet wurden, Texte zu lesen und Formulare auszufüllen und zudem genügend Absolventenstudien durchgeführt wurden, bleibt allein 1) als mögliche Begründung für die Entscheidung, Interviews einzusetzen anstatt eine schriftliche Befragung durchzuführen. Verwenden Sie als Erhebungsmethode die schriftliche Befragung Die Musterfragebogen (siehe Teil B) sind für den Einsatz in schriftlichen Befragungen konzipiert. Es ist allerdings auch möglich, die Fragebogen durch einen "Interviewer" persönlich zu überbringen und entweder den ausgefüllten Fragebogen nach einer gewissen Zeit wieder abzuholen oder auch beim Ausfüllen anwesend zu sein. In jedem Fall sind die Fragebogen nicht dazu geeignet, daß sie vorgelesen werden und durch den Interviewer ausgefüllt werden. A.29 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Wenn Interviewer eingesetzt werden, müssen sie vorher gründlich geschult werden Eine Schulung der Interviewer ist unbedingt notwendig, weil die Interviewer einen großen Einfluß auf die Antworten der befragten Absolventen haben. (Siehe hierzu Teil 7) A.3.2 Die Auswahl der Untersuchungsgruppe Vollerhebung oder Stichprobe Im allgemeinen werden in Absolventenstudien, die nur die Absolventen einzelner Fachrichtungen von einer Hochschule einbeziehen, sogenannte "Vollerhebungen" durchgeführt, d.h. man versucht zu erreichen, daß sich möglichst alle Absolventen an der Erhebung beteiligen. Nur wenn die Anzahl der Absolventen sehr groß ist, wird man wegen der zu erwartenden Kosten sich darauf beschränken, lediglich eine Teilgruppe der Absolventen zu befragen. Befragen Sie alle Absolventen Da die Zahl der Absolventen in allen GTZ-Projekten relativ gering ist, gehen wir hier nicht weiter auf die Verfahren zur Bildung einer Stichprobe ein. Sie müssen ferner entscheiden, welche Jahrgangsgruppen in die Untersuchung einbezogen werden sollen. Befragen Sie drei Jahrgangsgruppen Da der Fragebogen sich sowohl retrospektiv auf das Studium richtet und zugleich die Berufstätigkeit der Absolventen beleuchtet, sollte für die Befragten das Studium nicht allzulange zurückliegen, und sie sollten bereits einige Zeit berufliche Erfahrungen haben sammeln können. Daher empfehlen wir, daß die zu befragenden Absolventen mindestens ein Jahr früher ihr Studium beendet haben sollten. Der Studienabschluß sollte aber auch nicht länger als vier bis fünf Jahre zurückliegen. (Eine Studie, die 1995 durchgeführt wird, sollte demnach die Absolventen der Jahrgänge 1992, 1993 und 1994 umfassen.) Je nach Prüfungssystem und Studienaufbau wird man fallweise zu entscheiden haben, welche Absolventengruppen im einzelnen einbezogen werden. Es ist auch möglich, nur einen Absolventenjahrgang zu befragen: In diesem Fall hat man den Vorteil, relativ homogene Gruppen im Hinblick auf das Abschlußjahr zu besitzen, dafür muß man in Kauf nehmen, daß man keine Informationen mehr über den weiteren Berufsverlauf erhält. Dies ist dann besonders ungünstig, wenn man Jahrgangsgruppen relativ kurz nach dem Abschluß befragt. Die Ergebnisse der Studie sind dann möglicherweise stark durch den Erhebungszeitpunkt bestimmt. A.30 A.3 Untersuchungsanlage einer Studie Dagegen erlaubt die "Querschnittsstudie" mit mehreren Absolventenjahrgängen ein weitaus aussagekräftigeres Bild über die Integration in das Beschäftigungssystem und die beruflichen Erfahrungen zu gewinnen. Wenn mehrere Absolventenjahrgänge befragt werden, wird man die Antworten der einzelnen Jahrgangsgruppen miteinander vergleichen und kann damit nicht nur Aussagen über einen Jahrgang machen, sondern feststellen, ob überhaupt Unterschiede bestehen und wie groß sie sind. Mit solchen Vergleichen können Sie z.B. versuchen zu prüfen, ob Veränderungen im Curriculum, die sich nur für einzelne Jahrgangsgruppen ausgewirkt haben, tatsächlich folgenreich für den Berufsverlauf gewesen sind. (Näheres hierzu im Teil Auswertung). Sie sollten anstreben, daß Absolventenbefragungen regelmäßig oder zumindest wiederholt durchgeführt werden Es sollte das Ziel sein, Evaluierung/Rückmeldung als permanenten Prozeß aufzufassen, da sich die Bedingungen des Studiums und der Berufstätigkeit permanent verändern. Wenn Absolventenbefragungen regelmäßig durchgeführt werden, ergeben sich sehr wertvolle zeitbezogene Vergleichsdaten. Bei der Entscheidung, in welchem zeitlichen Abstand sie Absolventenbefragungen durchzuführen beabsichtigen, ist zu beachten, welche Jahrgangsgruppen Sie jeweils einbeziehen wollen. A.31 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.3.3 Der Ablauf- und Zeitplan Der nachfolgende Zeitplan für die Durchführung einer Absolventenstudie soll Ihnen Anhaltspunkte für Ihre eigene Planung geben. Die Dauer der einzelnen Phasen kann im Einzelfall stark variieren. Abbildung 3: Ablauf- und Zeitplan einer Absolventenstudie Monat Aufgabe 1. Zielsetzungen spezifizieren, Untersuchungsanlage festlegen, Abstimmung, Planung 2. Fragebogen anpassen, neue Fragen entwickeln und testen 3. Adressen beschaffen, Feldphase vorbereiten 1 2 3 4 5 6 7 8 0 9 1 1 2 1 1 4. Durchführung der Erhebungen und Fragebogenkontrolle 5. Datenerfassung/-kontrolle, Vercodung offener Fragen 6. Auswertung 7. Bericht schreiben 8. Ergebnisse präsentieren, diskutieren und überarbeiten 9. Text für die Publikation bearbeiten A.32 A.3 Untersuchungsanlage einer Studie Abbildung 4: Arbeitsschritte einer Absolventenstudie Aufgabe Dauer Erläuterung 1. Zielsetzungen spezifizieren, Untersuchungsanlage festlegen, Abstimmung, Planung 1 Monat Sie sollten Ihre Fragestellungen schriftlich darlegen und mit einem Vorschlag zum Design der Studie und einer groben Kostenschätzung mit Kollegen, Vertretern des Fachbereichs/der Hochschule (eventuell auch des zuständigen Ministeriums) diskutieren. Sie sollten sich vor allem vergewissern, ob Sie die notwendige Unterstützung (vor allem bei Ihren Kollegen und dem Fachbereich) erhalten. 2. Fragebogen anpassen, neue Fragen entwickeln und testen 2 Monate Je nachdem, in welchem Umfang Sie neue Fragen in Ihre Erhebung aufnehmen wollen, die zuvor noch nicht eingesetzt waren, ergibt sich der Arbeitsumfang dieser Phase. 3. Adressen beschaffen, Feldphase vorbereiten 2 Monate Schon im 1. Arbeitsschritt haben Sie die Möglichkeit der Realisierung Ihrer Durchführungskonzeption der Studie geprüft. Sie beginnen jetzt mit der tatsächlichen Realisierung, indem Sie alle notwendigen Aktivitäten veranlassen, damit die Erhebungen durchgeführt werden können: Adressen beschaffen, Fragebogen drucken, Anschreiben drucken, Briefmarken besorgen, Umschläge beschaffen, Versand vorbereiten. 4. Durchführung der Erhebungen und Fragebogenkontrolle 3 Monate Die Dauer der Durchführung der Erhebungen bei postalischen Befragungen mit insgesamt drei Versandaktionen beträgt mindestens zwei Monate - unabhängig von der Zahl der zu befragenden Personen. Sie können etwa 2 Wochen nach dem 1. Versand die 1. Mahnaktion durchführen und nach weiteren 3 Wochen die 2. Mahnaktion beginnen. Sie müssen dann noch mindestens 3 Wochen warten, bis Sie die Aktion als abgeschlossen betrachten können. Die Fragebogenkontrolle dagegen hängt vom Unfang des Fragebogens und der Zahl der zurückgesandten Exemplare ab. Ihre Aufgabe: Steuerung und Kontrolle Bei Interviews hängt die Dauer der Durchführung sehr von den lokalen/regionalen Bedingungen ab, so daß hier kaum allgemeine Hinweise möglich sind. A.33 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Aufgabe Dauer Erläuterung 5. Datenerfassung/kontrolle, Vercodung offener Fragen 3 Monate Bevor Sie mit der Datenerfassung beginnen, sollten die offenen Fragen vercodet werden. Dieser Arbeitschritt kann sehr aufwendig sein, wenn Sie viele offene Fragen gestellt haben oder sehr viele Personen befragt haben. Wir empfehlen, die Datenerfassung von Profis durchführen zu lassen. Die Dauer der Datenerfassung hängt vom Umfang der Fragebogen und der Zahl der zurückgesandten ausgefüllten Fragebogen ab. 6. Auswertung 3 Monate Die Auswertung beginnt, wenn die ersten Fragebogen erfaßt sind. Die Auswertungsarbeiten können Profis für Sie erledigen, Sie müssen aber deren Arbeit steuern und kontrollieren. 7. Bericht schreiben 2 Monate Dies ist Ihre Hauptaufgabe. Es ist allerdings wünschenswert, daß es Ihnen gelingt, auch andere Kollegen an diesem Prozeß zu beteiligen. Während der Arbeit am Bericht werden Sie weitere/zusätzliche Auswertungen benötigen. 8. Ergebnisse präsentieren, diskutieren und überarbeiten 2 Monate 9. Textbearbeitung für 1 Monat die Publikation Die Präsentation der Ergebnisse innerhalb der Hochschule ist der erste Schritt der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse, die Sie mit Hilfe der Studie gewonnen haben, und zugleich wird die Diskussion mit Ihren Kollegen Ihnen sehr viele Anregungen geben, die Ihnen bei der abschließenden Überarbeitung des Berichts helfen werden. In diesem Arbeitsschritt geht es "nur" noch um die technische Realisierung der Publikation. Wie bei jeder anderen Publikation auch, müssen Sie sicherstellen, daß Ihr Bericht im Verlauf der Textbearbeitung (Korrekturen, Formatierung) nicht inhaltlichen Schaden nimmt. Die Umsetzung von Erkenntnissen der Studie zur Verbesserung der Ausbildung ist nicht mehr Gegenstand dieses Projektes. A.34 A.3 Untersuchungsanlage einer Studie A.3.4 Die Kosten einer Studie Kalkulationshinweise Um Anhaltspunkte für eine Kostenkalkulation zu geben, gehen wir von folgendem fiktiven Fall aus: Es sollen insgesamt 100 Absolventen postalisch befragt werden. Der Fragebogen hat einen Umfang von 16 Seiten. In der numerischen Datenerfassung sind 500 Zeichen pro Fall zu erfassen. Vercodung der Texte aus offenen Antworten ist nicht vorgesehen. Abbildung 5: Kostenkalkulation einer Absolventenstudie (100 zu befragende Absolventen, angenommener Rücklauf von 50 Fragebogen) Aufgabe Anzahl Einheit Kosten pro Einheit Kosten Adressenrecherche (6 Min pro Adresse) 10 Stunden 7€ 70 € Herstellung der Druckvorlagen für Fragebogen 20 Stunden 10 € 200 € 200 Fragebogen 1€ 200 € 400 Versand- 0,05 € 20 € nur geringe Kosten, wenn Sie es selbst oder mit Hilfe Ihres Sekretariats erledigen Druck der Fragebogen doppelte Anzahl wegen Erinnerungsaktion Versandmaterial Versandtaschen Anschreiben abhängig vom Umfang des Fragebogens und Anzahl der Befragten taschen Porto 1. Versand 100 Briefmarken 1,50 € 150 € Porto 2. Versand 100 Briefmarken 0,50 € 75 € Porto 3. Versand 100 Briefmarken 1,50 € 150 € Rückporto 50 Fragebogen 1,60 € 80 € Kosten für die numerische Datenerfassung 50 Fragebogen 3€ 150 € 1 Monat 4,000 € 4.000 € abhängig vom Umfang des Fragebogens und Anzahl der Befragten Kosten für die Datenauswertung abhängig vom Umfang des Fragebogens (=Zahl der Fragen/ Variablen) und Anzahl der Befragten A.35 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen (beeinflußt die Zeit für die Datenkontrolle und korrektur) üblich sind etwa Fachkraft-Monate durch das Standardinstrumentarium ist diese Zeit entscheidend zu verkürzen auf maximal einen Monat Bericht Vervielfältigung des 1. Entwurfs Zusammenfassung/ Broschüre für Absolventen/Arbeitgeber 3 500 Exemplare Publikation des Berichts A.36 5€ 2.500 € A.4 Fragebogenentwicklung Abbildung 6 Kostenplan - Übersicht Kostenart Kosten 1) Feldphase/Datenerfassung 1.095 € 2) Datenauswertung 4.000 € 3) Bericht/Publikation/Büroausgaben 2.500 € Gesamtkosten ca. 7.600 € Die Kostenkalkulation soll Ihnen, um es noch einmal zu betonen, lediglich Anhaltspunkte für Ihre Kalkulation geben. Es zeigt sich dabei, daß die Kosten für Feldphase bei wenigen zu befragenden Absolventen und Absolventinnen (N=100) nur ca. 10 % der Gesamtkosten betragen. Befragen sie dagegen 1.000 Absolventinnen und Absolventen, dann erhöhen sich die Kosten linear auf etwa 20.000 DM, während sich die übrigen Kosten (Datenauswertung und Berichte) kaum erhöhen. A.37 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.4 Fragebogenentwicklung Im Teil B finden sie die beiden Musterfragebogen, die - zusammen mit den Erläuterungen zu den beiden Fragebogen - das Kernstück dieses Standardinstrumentariums bilden (siehe auch die entsprechenden Textdateien auf der beiliegenden Diskette). In den "Erläuterungen zu den Fragebogen" finden Sie sowohl zum Aufbau der Fragebogen wie zu jeder einzelnen Frage eine Darlegung der jeweiligen inhaltlichen Konzeption zusammen mit weiteren Hinweisen. In der Anfangsphase Ihrer Studie sind dabei vor allem die Hinweise zur "Anpassung" der Frage an die Besonderheiten ihres Landes oder Ihrer Hochschule für Sie wichtig. In diesem Kapitel wird erläutert worauf bei der Gestaltung der Musterfragebogen formal geachtet wurde und welche Regeln Sie bei der Entwicklung Ihres Fragebogens beachten sollten. A.4.1 In welchen Fällen ist eine Anpassung des Fragebogens notwendig? Eine Anpassung der Fragebogen ist in jeder Studie notwendig, d.h. die vorliegenden Musterfragebogen können ohne einen Überarbeitungsschritt, den wir "Anpassung" nennen wollen, nicht eingesetzt werden. Es sind vor allem drei Gründe für die notwendige Anpassung entscheidend: 1. Anpassung an spezielle Untersuchungsziele Jede Studie hat eigene Untersuchungsziele oder zumindest setzt sie gewisse Akzente auf bestimmte Fragestellungen. Ihre Aufgabe: Entsprechend den Untersuchungszielen und Fragestellungen, die Sie für Ihre Studie festgelegt haben, werden Sie manche Teile des Musterfragebogens ergänzen wollen oder auch kürzen. 2. Anpassung an nationale Besonderheiten Ein Musterfragebogen kann nur in gewissen Grenzen nationale Besonderheiten, wie sie etwa im Bildungs- und Beschäftigungssystem bestehen mögen, antizipieren. Ihre Aufgabe: Sie müssen prüfen, ob bei einzelnen Fragen die konkreten Bedingungen Ihres Landes berücksichtigt sind. A.38 A.4 Fragebogenentwicklung 3. Anpassung an Projektbesonderheiten Ein Musterfragebogen kann ebenfalls nur in gewissen Grenzen Projektbesonderheiten, wie sie etwa in der Fachrichtungsstruktur der Absolventen bestehen, antizipieren. Es wurde bei der Entwicklung des Instrumentariums der Bereich der Ingenieurausbildung zur Grundlage genommen. Ihre Aufgabe: Sie müssen prüfen, ob bei einzelnen Fragen die konkreten Bedingungen Ihres Projektes berücksichtigt sind. A.4.2 Formale Gesichtspunkte zur Gestaltung der Musterfragebogen Die formalen Grundentscheidungen betreffen den Umfang des Fragebogens, das Layout und Gesichtspunkte der Datenerfassung. Umfang des Fragebogens Im Vergleich zu anderen Erhebungsinstrumenten ist der Umfang der beiden Musterfragebogen sicherlich nicht gering, aber auch nicht ausgesprochen umfangreich. Die Bearbeitungsdauer des Absolventenfragebogens wird im Durchschnitt weniger als eine Stunde betragen der Arbeitgeberfragebogen ist deutlich kürzer. Es gibt keine exakten methodischen Untersuchungen zu der Frage, wie lang ein Fragebogen sein darf, ohne daß die Länge sich stark negativ auf die Bereitschaft zur Beantwortung auswirkt. Die Anzahl der Seiten ist ein schlechtes Maß für die Länge eines Fragebogens, da Unterschiede in der Textgestaltung (Schriftart und größe, Zeilenabstände usw.) sich sehr stark auf die Seitenzahl auswirken. Fragebogenlayout - Textgestaltung Wir haben in unserer Textgestaltung nicht versucht, den Seitenumfang zu minimieren, sondern haben vor allem Wert darauf gelegt, daß der Befragte einen gut lesbaren und klar gegliederten Text vor sich hat. Wir sind bei der Textgestaltung ferner von dem Ziel ausgegangen, daß es möglich sein soll, mit den an den Hochschulen verfügbaren Standardausrüstungen die Musterfragebogen zu verändern und als Druckvorlagen auszudrucken. Datenerfassung und weitere EDV-Verarbeitung Eine wesentliche Erleichterung der Datenerfassung ergibt sich dadurch, daß die Fragebogen bereits die zu erfassenden Codes (= Zahlen, die den Antworten zugeordnet sind) und die Spalten (= Ort/Position auf A.39 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen einem Datenträger, an dem die Zahlen erfaßt werden) enthalten. In den Musterfragebogen sind die Spalten allerdings nur durch einen Platzhalter (z.B. <1>) eingetragen, während in den "Erläuterungen der Fragebogen" an diesen Stellen die tatsächlichen Spaltenangaben stehen. Die Datenerfassung ist erheblich zeitaufwendiger und fehlerträchtiger, wenn der Fragebogen diese technischen Angaben nicht enthält. Fast alle Fragen im Absolventenfragebogen und im Arbeitgeberfragebogen enthalten Antwortvorgaben, die vorkodiert sind, d.h. den Antwortvorgaben sind Codes (Zahlen) zugeordnet, die direkt für die spätere Auswertung auf einen Datenträger (Lochkarte oder Diskette) übertragen werden können (=Datenerfassung). Bei wenigen Fragen sind allerdings keine Antwortvorgaben vorgesehen (z.B.: Frage 5.6 Absolventenfragebogen). Es kommt auch vor, daß zusätzlich zu Antwortvorgaben die Möglichkeit von Ergänzungen gegeben wurde (z.B: Frage 1.2 Absolventenfragebogen, Antwort: Sonstiges). Im Kapitel 7 werden die Verfahrensweisen dargestellt, die es erlauben sollen, auch diese "offenen Antworten" quantitativ zu analysieren. A.4.3 Formulierung von Fragen und Antwortvorgaben Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten, ist zwar im Alltag selbstverständlich, aber diese Fragen zusammen mit den möglichen Antworten so aufzuschreiben, daß wir bei allen zu befragenden Absolventen annehmen können, daß sie die Fragen "richtig" verstanden haben, ist nicht einfach. Sie werden sehr schnell selbst die Erfahrung machen, daß die Formulierung jeder neuen Frage, die Sie gerne in den Fragebogen aufnehmen wollen, einen erheblichen Zeitaufwand erfordert, bis Sie sicher sein können, eine "gute" Frage formuliert zu haben. Die Formulierung einer "geschlossenen Frage" erfordert die Formulierung der Frage und der Antwortmöglichkeiten. Nur die "offene Frage" enthält keine Antwortvorgaben. Vermeiden Sie es, "offene Fragen" zu formulieren, wenn Sie auch eine "geschlossene Frage" formulieren könnten. Im Alltag formulieren wir nur offene Fragen, weil wir mit unserem Gesprächspartner direkt kommunizieren und ggf. Erläuterungen zu unserer Frage geben können oder auch Nachfragen stellen können, bis uns die Antwort zufriedenstellt. Dies ist in einer standardisierten Untersuchung nicht möglich. Erst wenn die Untersuchung "gelaufen" ist, erfahren wir die Antworten der Befragten und stellen dann fest, in welcher Weise die Befragten unsere Frage verstanden haben. Wenn wir die Antworten quantitativ auswerten wollen (wie viele sind der Auffassung, daß dies der Fall ist?), müssen die Antworten vercodet werden (siehe Vercodung). Eine Vercodung erfordert die Bildung von Antwortkategorien, unter denen sich mehrere einzelne Antworten subsumieren lassen, d.h. bei einer offenen A.40 A.4 Fragebogenentwicklung Frage müssen Sie die Arbeit übernehmen, die bei einer geschlossenen Frage die Befragten selbst vornehmen. Wir raten Ihnen nicht, vollständig auf offene Fragen zu verzichten im Musterfragebogen sind ebenfalls offene Fragen enthalten -, sondern nur dann offene Fragen zu stellen, wenn es unvermeidbar ist. (Lesen Sie zur Begründung der offenen Frage im Musterfragebogen bitte im Teil Erläuterungen der Fragebogen nach). Im folgenden benutzen wir den Begriff "Frage" im Sinn der geschlossenen Frage mit Antwortvorgabe. Die Antwortvorgaben müssen vollständig sein, d.h. alle möglichen Antworten müssen in den vorgegebenen Antwortkategorien enthalten sein. Abbildung 7 Beispiel einer Frage mit kategorialen Antwortmöglichkeiten Frage mit kategorialen Antwortmöglichkeiten (Nominalskala) 12 1 2 3 4 Wann haben Sie begonnen, eine Stelle/Beschäftigung zu suchen? Vor Studienabschluß Nach Studienabschluß Ich habe keine Stelle gesucht BITTE WEITER MIT FRAGE 19 Sonstiges: ...................................... ................................... (bitte eintragen) Mit dieser Frage (vgl. Abbildung 7) wollen wir erfahren, ob die Absolventen vor oder nach Studienabschluß mit der Stellensuche begonnen haben. Wir müssen allerdings berücksichtigen, daß manche Absolventen keine Stelle gesucht haben, weil sie z.B. ein weiteres Studium aufgenommen haben. Die ersten beiden Antworten treffen also auf diese Gruppe von Absolventen nicht zu, und wir müssen für diese Gruppe eine zusätzliche Antwortkategorie bilden (Code 3). Ferner können wir nicht ausschließen, daß manche Absolventen sich nicht mehr erinnern, wann sie mit der Stellensuche begonnen haben. Wir müßten daher genau genommen auch die Antwortkategorie "Weiß nicht" vorgeben. Ferner können Absolventen Wert darauf legen, daß sie nicht vor oder nach Studienabschluß, sondern direkt bei Studienabschluß mit der Suche begonnen haben, oder andere wollen uns den Suchbeginn genauer mitteilen usw. Alle diese möglichen Antworten werden mit "Sonstiges" erfaßt. "Sonstiges" erlaubt den Befragten ihren "Sonderfall" in unseren Antwortkategorien darzustellen, ohne daß wir vorweg für jeden möglichen Fall eine Antwortkategorie bilden müßten. Unsere geschlossene Frage ist nun allerdings nur noch eine "halb geschlossene" Frage und wir müssen in der Phase der Fragebogenkontrolle prüfen, ob sich die Eintragungen bei "Sonstiges" nicht doch den anderen vorgegeben Kategorien subsumieren lassen. A.41 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Falls mit weiteren Antwortmöglichkeiten zu rechnen ist, die Sie im einzelnen nicht vorgeben wollen/können, verwenden Sie die Sammelkategorie "Sonstiges" Es ist nicht üblich, in einem Fragebogen die Antwortvorgabe "Keine Angabe" vorzusehen, aber tatsächlich werden einzelne Befragte aus unterschiedlichen Gründen einzelne Fragen nicht beantworten (siehe Missing Values). In unserem Datensatz wird deshalb jede Variable noch einen Code für "Keine Angabe" enthalten. Abbildung 8: Codes, Spalten und Variablen Codes Zahlen, die den Antwortkategorien zugeordnet sind 1 = Ja ; 2 = Nein Werte einer Variablen Nähere Erläuterungen zu den Regeln des Codierens finden Sie im Kapitel Auswertung Spalten Ort/Position auf einem Datenträger (Lochkarte, Magnetband oder Diskette), an der die Codes erfaßt werden Beispiel: (110) = Karte 1 Spalte 10 Variablen Die Spaltenangaben sind nur für die Datenerfassung von Bedeutung Codierte Antworten der Befragten zu einer Frage Beispiel: Die zulässigen Antworten zur Frage 1 (Fachrichtung) sind die Codes 1,2 und 3 oder: die Variable hat die Werte 1,2 oder 3. Das gewählte Beispiel zeigt uns bereits einige Probleme der Frageformulierung in den Fällen, in denen wir erwarten können, daß die Befragten nur eine Angabe machen - bei der zutreffenden Antwortkategorie. Die einzelnen Antwortkategorien schließen sich gegenseitig aus. Etwas einfacher ist der Fall, wenn wir annehmen können, daß jeder Befragte die Frage beantworten kann und wir die überhaupt möglichen Antworten vollständig kennen. A.42 A.4 Fragebogenentwicklung Abbildung 9 Weiteres Beispiel einer Frage mit kategorialen Antwortmöglichkeiten Frage mit kategorialen Antwortmöglichkeiten (Nominalskala) 76 1 2 Geschlecht Männlich Weiblich Wie in dem ersten Beispiel "messen" wir die Variable "Geschlecht" mit Hilfe einer nominalskalierten Antwortskala. Es ist daran zu erinneren daß - wie in anderen Wissenschaften - Messungen in den Sozialwissenschaften mit Hilfe von Skalen erfolgen, die ein unterschiedliches Meßniveau haben können. Nominales oder kategoriales Meßniveau Die Codes dienen nur der Unterscheidung der Antwortkategorien. Welche Zahlen als Codes verwendet werden, ist beliebig. Sie könnten in den beiden vorangehenden Beispielen den Antwortkategorien auch andere Zahlen als Codes zuweisen. Für die spätere Auswertung haben die Zahlenwerte keine Bedeutung - wichtig ist nur, daß die einzelnen Kategorien durch unterschiedliche Zahlenwert repräsentiert sind. Auswertung: Hauptsächlich FREQUENCIES und CROSSTABS Abgestufte Antworten (Ordinalskala) In manchen Fragen fordern wir die Befragten auf, ein abgestuftes Urteil anhand einer fünfstufigen Antwortskala zu geben. In solchen Fällen messen wir mit einem ordinalen Skalenniveau, d.h. ein Skalenwert ist nicht nur verschieden von einem anderen, sondern er ist auch ranghöher oder rangniedriger als ein anderer. Abbildung 10 Beispiel einer Frage mit ordinalen Antwortmöglichkeiten A.43 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Frage mit oridinalen Antwortmöglichkeiten (Ordinalskala) 8 Wie bewerten Sie die Nützlichkeit einzelner Elemente des Studienprogramms für Ihre bisherige Berufstätigkeit? sehr gar nicht nützlich nützlich 1 2 3 4 5 Inhalte der Lehrveranstaltungen im Hauptfach Breite des Lehrangebots Spezialisierungsmöglichkeiten Wissenschaftliche Methoden Forschungsbezug der Studien- oder Projektarbeiten Praxisbezug der Studien- oder Projektarbeiten Praxisbezug der Lehre Labor-Praktika Praktika außerhalb der Hochschule Das Beispiel (vgl. Abbildung 10) unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von den beiden vorangehenden. Die Frage (Wie bewerten Sie die Nützlichkeit ...) ist jetzt gar keine vollständige Frageformulierung mehr, sondern ergibt erst einen Sinn durch die Items oder Statements z.B. "für die Chancen, nach dem Studium eine gewünschte Beschäftigung zu finden" und die Antwortkategorien sind nicht vollständig verbalisiert, sondern nur die Skalenendpunkte (1= sehr nützlich und 5=gar nicht nützlich). Jedes Item ist demnach eine "Frage" und entsprechend eine Variable im Datensatz. Man verwendet solche Antwortskalen, wenn man annehmen kann, daß die Befragten ein abgestuftes Urteil abgeben können. Im Prinzip könnte man auch die Antwortmöglichkeiten "Ja" - "Nein" vorgeben - auch dies ist eine Antwortskala, allerdings mit nur 2 Ausprägungen. Je geringer die Zahl der Ausprägungen der Antwortskala desto "härter" die Entscheidung über die richtige Antwort bei den Befragten. Gerade wenn man annehmen kann, daß sich für die Befragten in Ihrer Einstellung etwa zur Nützlichkeit des Studiums praktisch gar nicht die Notwendig stellt, eine solche harte Ja/Nein-Entscheidung zu fällen, wird man eher abgestufte Antwortmöglichkeiten vorgeben. Skalenbezeichnungen: Es ist davon abzuraten, alle Skalenpunkte zu verbaliseren, da es im allgemeinen sehr schwer fällt, die "richtigen" Bezeichnungen zu finden Verwenden Sie innerhalb einer Befragung nicht unterschiedliche Arten von abgestuften Skalen Falls Sie unserer Empfehlung folgen und Antwortskalen mit 5 Antwortmöglichkeiten verwenden, dann achten Sie bitte darauf, daß alle A.44 A.4 Fragebogenentwicklung Skalen die gleiche Polung aufweisen, d.h. z.B. die stärkste Zustimmung zu einem Item wird immer links angekreuzt (Wert 1). Auch ist es fast nie zu rechtfertigen, daß Sie den Grad der Abstufung variieren, also 3er-, 4er-, 5er-, 6er-Skalen usw. gleichermaßen verwenden. Besonders in amerikanischen Untersuchungen findet man häufiger 7er-Skalen, während insgesamt die Verwendung von 5er-Skalen überwiegt. Zwar haben die Variablen nur ordinales Meßniveau, und damit sind alle arithmetischen Operationen unzulässig, die unterstellen, daß die Werte gleiche Abstände haben (z.B. Mean, Varianz), aber es ist durchaus üblich und liefert plausible Ergebnisse in der Auswertung, diese Restriktion nicht strikt zu beachten, sondern diese Variablen wie metrische zu behandeln. Metrisches Meßniveau Es werden in sozialwissenschaftlichen Untersuchungen nur wenige metrische Variablen (Intervall- oder Ratioskala) gemessen: Z.B. Einkommen, Alter, Dauer der Beschäftigungssuche usw. Wir empfehlen, diese Informationen offen abzufragen und ggf. in der Auswertung die Antworten zu klassifizieren (siehe Auswertung), damit das Skalenniveau in der Auswertung voll ausgeschöpft werden kann. Abbildung 11 Beispiel einer Frage mit metrischen Antwortmöglichkeiten Frage mit metrischen Antwortmöglichkeiten (Intervallskala) 2 Wie häufig haben Sie sich beworben? └┴┘ Anzahl der Bewerbungen Mehrfachnennungen Einen wichtigen Typ bilden Fragen, bei denen die Befragten aus einer Liste von Antwortvorgaben eine beliebige Anzahl zutreffender Antworten ankreuzen sollen. Abbildung 12 Beispiel einer Frage mit Mehrfachnennungen A.45 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Frage mit Mehrfachnennungen 11 <1> <1> Wie haben Sie Ihre erste Beschäftigung nach Studienabschluß gefunden? Mehrfachnennung möglich Manpower allocation Bitte weiter mit Frage 19 Durch Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle <1> <1> Durch eigene Stellenanzeigen Durch die öffentliche Arbeitsverwaltung (Arbeitsamt, Fachvermittlungsdienst usw.) <1> Durch eine private Vermittlungsagentur Durch Lehrende der Hochschule XY Durch das Arbeitsvermittlungbüro der <1> Durch Kontakte zum Arbeitgeber, die im <1> <1> Hochschule XY <1> <1> <1> <1> <1> Rahmen meines Studiums entstanden sind (z.B. im Praktikum) Durch Kontakte zum Arbeitgeber, der die Hochschule besuchte Ich habe mit Arbeitgebern Kontakt aufgenommen, ohne daß mir ein Stellenangebot bekannt war Der spätere Arbeitgeber hat von sich aus mir eine Stelle angeboten Ich habe eine selbständige/freiberufliche o.ä. Existenz selbst aufgebaut Durch Einstieg in die Firma/die Praxis der Eltern/Verwandten Durch persönliche Beziehungen/Kontakte Durch Eltern, Verwandte Ich habe eine Stelle bei demselben Arbeitgeber erhalten, bei dem ich bereits vor dem Studium beschäftigt war Ich habe noch keine Beschäftigung gefunden <1> <1> <1> Sonstiges: ...................................................... <1> <1> (bitte eintragen) Wie Sie in dem Beispiel (vgl. Abbildung 12) anhand der Verspaltung sehen, bildet jede Antwortvorgabe eine Variable. Die Antwortskala ist nicht explizit angegeben, sondern wir interpretieren das Ankreuzen einer Antwortvorgabe als "Ja" und das Nichtankreuzen als "Nein". Wie wir dies technisch in der Auswertung umsetzen, beschreiben wir später. Falls Mehrfachnennungen zugelassen sind, muß dies auch bei der Frage angegeben sein Im Musterfragebogen ist bei allen Fragen, die Mehrfachnennungen erlauben, ein entsprechender Hinweis enthalten (Mehrfachnennungen möglich). Solche Fragen verwendet man immer dann, wenn eine harte Antwortskala sinnvoll ist (im Beispiel ist es sicherlich sinnvoll zu fragen, ob überhaupt Kenntnisse/Fähigkeiten z.B. im Bereich von EDV-Anwendungen erworben wurden) und einzelne Antwortvorgaben für Absolventengruppen A.46 A.4 Fragebogenentwicklung gar nicht zutreffen oder nicht vorkommen. Nur wenn man annimmt, daß eigentlich alle Absolventen in den genannten Bereichen Kenntnisse/Fähigkeiten erworben haben, wird man nach dem Grad der erworbenen Kenntnisse/Fähigkeiten mit einer 5er-Skala fragen. Noch ein Hinweis: in den Musterfragebogen sind bei den Mehrfachnennungen keine Codes enthalten, weil als Regel bei der Datenerfassung vereinbart werden kann, daß in diesen Fällen immer eine 1 erfaßt wird, wenn ein Antwortkästchen angekreuzt wurde. A.4.4 Regeln zur Frageformulierung Abbildung 13 Regeln zur Frageformulierung 1. Alle Fragen müssen in den Kontext der Studie passen Der Befragte muß bei jeder Frage verstehen können, warum wir diese Frage stellen. Jede Frage muß als bedeutungsvoll im Rahmen der Studie erscheinen. Aus dieser Regel ergibt sich ein hartes Kriterium für neue Kandidaten. Fragen mögen interessant sein; wenn sie aber nicht in den Rahmen der Studie passen, können sie nicht aufgenommen werden. 2. Fragen sollten einen möglichst konkreten Gegenstandsbezug haben Schlecht: Haben Sie lange nach einer Stelle gesucht? 3. Vermeiden Sie Wertungen in Fragen Schlecht: Finden Sie nicht auch, daß das Workshop Training abgeschafft werden sollte? Besser: Wie lange haben Sie nach einer Stelle gesucht? Besser: Sind Sie der Ansicht, daß ...? 4. Prüfen Sie alle Fragen auf Neutralität Neutralitätsverletzungen können sich auch dadurch ergeben, daß in Itemlisten nur "positive" Items enthalten sind. 5. Jede Frage und jedes Item muß eindeutig sein Prüfen Sie daher, ob in Ihren Fragen/Items Aufzählungen enthalten sind, die zu Mehrdeutigkeit führen. Schlecht: Sollte der Fachbereich XY das Workshop Training abschaffen oder das Practical Training in Industry? ja/nein 6. Vermeiden Sie Abkürzungen 7. Verwenden Sie eine einfache Sprache mit kurzen Sätzen A.4.5 Es geht in der Studie nicht um einen Test des Sprachverständnisses. Reihenfolge von Fragen Welche Bedeutung die Reihenfolge der einzelnen Fragen hat, mag zunächst weniger evident sein, als die zuvor genannten Regeln der Frageformulierung. A.47 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Berücksichtigen Sie, daß jede Frage einen Ausstrahlungseffekt auf die folgenden hat. Die ersten Fragen in einem Fragebogen haben eine besondere Bedeutung, weil sie dem Befragten die Art des Fragebogens zeigen und ihm auch offenbaren, wie lange es wohl dauert, den ganzen Fragebogen zu beantworten. Die ersten Fragen sollten daher schnell und leicht zu beantworten sein. Man nimmt an, daß der Grad der Aufmerksamkeit/Ernsthaftigkeit am Anfang geringer ist als in der "Mitte". Auch dies spricht dafür, einfache Fragen an den Anfang zu stellen. Am Ende ist dagegen mit einer gewissen Ermüdung zu rechnen oder auch einfach nur mit dem Bemühen, die Beantwortung des Bogens schnell abzuschließen. Daher empfiehlt es sich, auch am Ende eher einfache Fragen zu plazieren. Nach Möglichkeit sollte der Fragebogen nach Themenbereichen gegliedert sein, die für den Befragten zusätzlich zu den einzelnen Fragen deren Kontext verdeutlichen. Die Gliederung der Themenbereiche im Absolventenfragebogen folgt im großen und ganzen der Biografie der Befragten: Studium - Übergang Beruf - Weitere Pläne. Innerhalb der Themenbereiche ergibt sich die Reihenfolge der Fragen auch aus dem formalen Kriterium, ob die Fragen von allen zu beantworten sind oder nur von Teilgruppen. Die Filterführung sollte so einfach wie möglich sein. Daher sollten zunächst Fragen gestellt werden, die für alle zutreffen. A.4.6 Technische Gestaltung des Fragebogens Wir sind bei der Textgestaltung von dem Ziel ausgegangen, daß es möglich sein soll, mit der an den Hochschulen verfügbaren Standardausrüstung die Musterfragebogen zu verändern und als Druckvorlagen auszudrucken. Zu diesem Zweck haben wir die Formatierung der Fragebogen fast vollständig mittels weniger Druckformatelemente realisiert. Hinweise zur Formatierung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Diskette. Formatieren Sie Ihre neuen Fragen erst, wenn Sie sicher sind, daß die Fragen auch wirklich aufgenommen werden sollen A.4.7 Anschreiben Es ist eine pragmatische Entscheidung, das Anschreiben auf das Deckblatt des Fragebogens zu drucken. Man kann selbstverständlich dazu auch ein gesondertes Blatt verwenden und dieses dem Fragebogen beilegen. Wir schlagen Ihnen vor, zwei getrennte Anschreiben zu verwenden: A.48 A.4 Fragebogenentwicklung a) das Anschreiben des Fachbereichs/der Hochschule mit der Bitte um Beteiligung und b) das Anschreiben des Projektleiters, in dem die Zusicherung der vertraulichen Behandlung der Angaben der Befragten erfolgt. Ein Anschreiben sollte in jedem Fall enthalten: Darstellung des Zwecks der Untersuchung Verwendung der Informationen/Daten Angaben zum Datenschutz Angebot zur Information über die Projektergebnisse Angaben zur durchführenden Institution A.49 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Vorschlag für die beiden Anschreiben: Liebe Absolventen, wir bitten Sie, an einer Befragung mitzuwirken, die sich an alle Absolventen der Fachrichtung Z der Hochschule XY richtet, die in den Jahren 1988 bis 1990 ihr Studium abgeschlossen haben. Mit Hilfe dieser Untersuchung soll erstmals ein umfassendes Bild über Studium, Beschäftigungssituation, Tätigkeit und Berufsverlauf der Absolventen der Fachrichtung Z der Hochschule XY gewonnen werden. Der Fachbereich Z möchte für seine künftigen Planungen die Erfahrungen und die Sichtweisen der Absolventen berücksichtigen. Tragen Sie daher durch Ihre Beteiligung zu dem Erfolg dieser Untersuchung bei. Unterschrift und Funktion (z.B. Dekan) Liebe Absolventen, als Projektleiter der Forschungsgruppe, die die Absolventenbefragung 1992 durchführt, bitte ich Sie ebenfalls um Ihre Beteiligung an dieser Studie. Die Forschungsgruppe wird durch Mitarbeiter des Fachbereichs Z der Hochschule XY gebildet. Wie Sie sehen, werden im Fragebogen sowohl Ihre Erfahrungen im Studium als auch im weiteren Berufsleben angesprochen. Wir sind sehr daran interessiert, Ihre persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen kennenzulernen, um daraus insbesondere Anhaltspunkte für die Stärken und Schwächen des Studienprogramms und der Studienbedingungen am Fachbereich Z zu erhalten. Wir versichern Ihnen, daß Ihre Antworten in diesem Fragebogen nur im Rahmen dieser Studie Verwendung finden. Aus der Darstellung der Untersuchungsergebnisse sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich. IHRE ANGABEN WERDEN STRENG VERTRAULICH BEHANDELT. Die Ergebnisse der Studie sollen publiziert werden. Wenn Sie es wünschen, senden wir Ihnen gerne eine Übersicht der wichtigsten Ergebnisse zu. Bitte schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen möglichst bald an die unten genannte Adresse zurück. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Name und Adresse des Projektverantwortlichen A.50 A.5 Durchführung der Erhebungen A.4.8 Pretest Auch wenn Sie nur in geringem Umfang Veränderungen im Musterfragebogen vornehmen, sollten Sie einen Test des Fragebogens durchführen. Testen Sie Ihre Fragebogen Sie sollten den Test erst durchführen, wenn der Prototyp des Fragebogens fertiggestellt ist (Endformatierung mit Seitenumbruch und Verspaltung). Falls möglich, sollten Sie für den Test den Fragebogen auch doppelseitig kopieren, um der Druckfassung möglichst nahe zu kommen. Für den Test sollten Sie Absolventen zu gewinnen versuchen, die nicht zur Gruppe der Absolventen gehören, die in der Hauptuntersuchung befragt werden, z.B. Absolventen, die erst vor kurzem ihr Studium abgeschlossen haben. Es ist auch von Nutzen, Absolventen anzusprechen, die schon vor längerer Zeit ihr Studium beendet haben. Das Ziel der Auswahl von Absolventen für den Pretest ist es nicht, Repräsentativität für eine definierte Grundgesamtheit zu erreichen, sondern eine möglichst große Vielfalt in den beruflichen Karrieren und weiteren individuellen Merkmalen zu erhalten. Sie wollen ja gerade testen, ob sich der Fragebogen für "alle" Absolventen bewährt. Mit wie vielen Absolventen Sie den Test durchführen, läßt sich schwer allgemein angeben. Sie sollten dies im Verlauf des Tests selbst entscheiden. Führen Sie den Pretest als Quasi-Interview durch Wichtiger als die Anzahl der Befragten im Pretest ist es unseres Erachtens, die Durchführung des Pretests als Lernprozeß zu organisieren. Wenn Sie den Test als schriftliche Befragung durchführen, können Sie nur indirekt erfahren, bei welchen Fragen es Schwierigkeiten gab und die Gründe für nicht beantwortete Fragen bleiben völlig unerklärt. Als QuasiInterviewer können Sie die Absolventen beim Ausfüllen des Fragebogens beobachten, und wenn Hilfestellungen gewünscht werden oder sogar notwendig sind, dann haben Sie sehr konkrete Hinweise zur Verbesserung des Fragebogens. Noch ein Hinweis: Sie können auch die Absolventen in Ihre Universität einladen und eine Klassenzimmerbefragung durchführen. Worauf Sie beim Test vor allem achten sollten: Werden alle Fragen beantwortet? Falls nicht, warum? Sind die Filteranweisungen eindeutig, und werden sie befolgt? Bei welchen Fragen gibt es Verständnisschwierigkeiten? Wie lange dauert die Bearbeitung? A.51 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.5 Durchführung der Erhebungen Die Durchführung der Erhebungen hat in dieser Studie - wie in jeder empirischen Studie - einen sehr großen Stellenwert. Der Aussagegehalt Ihrer Studie insgesamt hängt entscheidend davon ab, daß Sie Ihre Zielgruppe tatsächlich erreichen und zur Beteiligung an der Befragung motivieren können. Hier zunächst eine Checkliste für die wichtigsten Aktivitäten bei einer postalischen Befragung: Adressen der Absolventen/Arbeitergeber beschaffen Reproreife Vorlagen der Fragebogen erstellen Fragebogen drucken eventuell Anschreiben drucken Briefmarken besorgen Umschläge beschaffen (3 Sorten) Versandmaterial vorbereiten 1. Versandaktion (Fragebogen + Rückantwortumschlag) 2. Versandaktion (= 1. Mahnung; Anschreiben) 3. Versandaktion (= 2. Mahnung; Anschreiben + Fragebogen + Rückantwortumschlag) Fragebogenkontrolle A.5.1 Maßnahmen zur Sicherung einer hohen Beteiligung Der Erfolg der Durchführung einer Erhebung wird zumeist in der "Rücklaufquote" gemessen. Je geringer die Zahl der Verweigerer, desto höher die Rücklaufquote. Eine hohe Rücklaufquote ist besonders dann sehr wichtig, wenn die absolute Zahl der zu befragenden Absolventen gering ist, weil sich in diesem Fall die Möglichkeiten der Auswertung der Daten sehr einschränken. Sichern Sie eine hohe Beteiligung Die Rücklaufquote bei schriftlichen Absolventenuntersuchungen liegt zumeist zwischen 30 und 60 Prozent - bei Arbeitgeberbefragungen ist sie zumeist deutlich geringer. Führen Sie zwei Mahnaktionen zur Sicherung einer hohen Rücklaufquote durch In schriftlichen Befragungen läßt sich die Rücklaufquote durch Mahnaktionen deutlich erhöhen. Wir empfehlen Ihnen folgendes Vorgehen: A.52 A.5 Durchführung der Erhebungen 1. Versand: Fragebogen, frankierter und mit Ihrer Adresse versehener Rückumschlag, eventuell zusätzliches Anschreiben (in Ergänzung zum Anschreiben auf der 1. Seite des Fragebogens) 2. Versand: ca 2 Wochen nach dem 1. Versand der 1. Mahnbrief an alle, die bis dahin nicht geantwortet haben 3. Versand: ca. 4-5 Wochen nach dem 1. Versand der 2. Mahnbrief an alle, die bis dahin nicht geantwortet haben, Fragebogen, frankierter und mit Ihrer Adresse versehener Rückumschlag. Die Abbildung 14 zeigt eine Kalkulation der Versandmaterialien, die den ungünstigsten Fall darstellt, wenn keine Identifikation der Rücksender möglich ist (anonyme Rücksendung) Abbildung 14 Kalkulation der Versandmaterialien 1. Versand 2.Versand 3.Versand Gesamt 1. Fragebogen 100 - 100 200 2. Versandtasche A4 100 - 100 200 3. Versandtasche A5 (Rückumschlag) 100 - 100 200 4. Versandtasche A6 (für Mahnschreiben) - 100 - 90 5. Mahnschreiben - - 100 100 100 200 6. Versandporto Typ A 100 7. Versandporto Typ B 8. Rückporto 100 100 - 100 100 200 Die Dauer der Durchführung der Erhebungen bei postalischen Befragungen mit insgesamt drei Versandaktionen beträgt somit mindestens zwei Monate - unabhängig von der Zahl der zu befragenden Personen. Bei Interviews hängt die Dauer der Durchführung sehr von den lokalen/regionalen Bedingungen ab, so daß hier kaum allgemeine Hinweise möglich sind. Ihre Hauptaufgabe in dieser Phase der Studie ist die Steuerung und Kontrolle; die Durchführung werden Sie leicht delegieren können. A.5.2 Fragebogenkontrolle Die Kontrolle der eingehenden Fragebogen ist ein Arbeitsschritt, der sich zum Teil auch als Arbeitsschritt der nächsten Phase, der Vorbereitung der Datenerfassung, begreifen läßt. Kontrollieren Sie die eingehenden Fragebogen Wir empfehlen Ihnen, die eingehenden Fragebogen während der Feldphase nicht einfach nur zu sammeln, sondern jeden Fragebogen in die Hand zu nehmen und nach vier Kriterien zu prüfen (vgl Abbildung 15). A.53 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen In all diesen Fällen müssen Sie die Angaben der Befragten korrigieren, damit eine Datenerfassung möglich ist. In den Erläuterungen der Musterfragebogen haben wir bei vielen Fragen Hinweise gegeben, in welcher Weise eine Korrektur vorgenommen werden kann. Alle Zahlenangaben, die die Befragten in den Fragebogen eintragen (z.B. Zahl der Bewerbungen) und die mehrstellig sind, werden in der Datenerfassung rechtsbündig erfaßt. Führende Nullen müssen nicht unbedingt eingetragen sein, aber bei der Fragebogenkontrolle ist darauf zu achten, daß die Angaben korrekt erfaßt werden können. Besonders bei Zahlenangaben, die mehr als zwei Stellen umfassen können (z.B. das Einkommen oder die Zahl der Beschäftigten), muß geprüft werden, ob die Zahlen rechtsbündig eingetragen wurden. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Zahlenangaben korrigieren. Abbildung 15 Regeln der Fragebogenkontrolle 1. Zielgruppe Wurde der Fragebogen von einem Angehörigen der Zielgruppe ausgefüllt? Dieser Check ist vor allem deshalb sehr wichtig, weil es leicht vorkommen kann, daß die Adressen, die Sie erhalten haben, nicht in jedem Fall diejenigen sind, die Sie erhalten wollten. Sie haben während der Feldphase noch Gelegenheit, diese Fehler zu korrigieren. Fragebogen, die nicht von der Zielgruppe stammen, werden nicht weiter bearbeitet (also auch keine Datenerfassung), aber beim Rücklauf mitgezählt. 2. Vollständigkeit In manchen Fällen werden Sie Fragebogen erhalten, die sehr unvollständig ausgefüllt wurden, ohne daß dafür ein guter Grund (z.B. Arbeitslosigkeit) ersichtlich wäre. Auch solche Fragebogen werden im allgemeinen nicht weiter bearbeitet, aber beim Rücklauf mitgezählt. A.54 A.5 Durchführung der Erhebungen 3. Ernsthaftigkeit Die Prüfung der Ernsthaftigkeit der Beantwortung des Fragebogens ist schwieriger formal zu beschreiben. Man schaut sich dazu etwa das Antwortmuster bei den 5erSkalenfragen mit langen Itemlisten an. Mangelnde Ernsthaftigkeit kann man z.B. unterstellen, wenn unplausible Muster erkennbar sind. Diese Prüfung kann sehr zeitaufwendig sein, wenn sie systematisch durchgeführt wird, und außerdem ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß viele Befragte sich eine solche Mühe machen, Ihnen absichtsvoll unsinnige Antworten zu geben. Wir empfehlen Ihnen daher, eher beiläufig bei den übrigen Prüfungen auch auf Anzeichen mangelnder Ernsthaftigkeit zu achten. Systematischer läßt sich eine solche Prüfung ohnehin eher im Prozeß der Auswertung erledigen. 4. Eindeutigkeit und Konsistenz der Angaben (Plausibilität) Die Eindeutigkeit und Konsistenz des Antwortverhaltens zu prüfen, ist der aufwendigste Arbeitsschritt bei der Fragebogenkontrolle. Es wird häufiger vorkommen, daß Befragte sich an die im Fragebogen formulierten Regeln nicht halten: auch wenn bei einer Frage nur eine Antwort zugelassen ist, finden Sie mehrere Kreuze; Befragte notieren Antworten bei "Sonstiges", vergessen aber das Ankreuzen des zugehörigen Kästchens; bei 5er-Skalen finden sich zwei Kreuze in einer Zeile oder Kreuze zwischen zwei Kästchen. A.5.3 Schulung der Beteiligten Wenn Sie Personen an der Durchführung der Befragung beteiligen, ist es erforderlich, daß Sie eine Schulung organisieren. In welcher Form und mit welchem Inhalt Sie die Schulung durchführen, hängt von der Art der Beteiligung der Personen ab. Bei einem postalischen Versand der Fragebogen, werden Sie lediglich technische Hinweise zu den Versandaktionen geben müssen. Bei persönlicher Zustellung der Fragebogen ("Interviews") dagegen ist es erforderlich, daß alle Beteiligten über die Studie sehr gut informiert sind und den Fragebogen sehr gut kennen. "Interviewer" werden sicherlich häufig aufgefordert, die Ziele der Studie insgesamt den Befragten zu erläutern sowie Erklärungen und Hilfestellungen bei der Beantwortung einzelner Fragen zu geben. "Interviewer" beeinflussen damit mehr oder weniger die Ergebnisse der Studie. Ein solcher "Interviewereinfluß" ist prinzipiell nicht zu vermeiden, sondern es kann nur das Ziel der Schulung sein, den Einfluß der "Interviewer" dadurch zu kontrollieren, daß alle Beteiligten über das gleiche Wissen verfügen und sich an den gleichen Regeln bei der Durchführung der Befragung orientieren. Mögliche Vorgehensweise: Sie veranstalten eine eintägige Interviewerschulung. Jeder, der an der Durchführung der Befragung teilnehmen will, muß an dieser Schulung teilnehmen. Zuvor müssen gelesen werden: Ihr Papier zu den Zielen der Studie, der Fragebogen und die Dokumentation des Fragebogens. A.55 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Falls Sie andere Personen an der Feldphase beteiligen, dann sichern Sie die Schulung der Beteiligten Ein wichtiges Hilfsmittel für die Kontrolle der Durchführung der Befragung stellt das Interviewerprotokoll dar. Ein Interviewerprotokoll könnte etwa folgendermaßen gestaltet sein: A.56 A.6 Auswertung Abbildung 16 Interviewerprotokoll Interviewer: Datum der Befragung Befragter: Dauer der Befragung └┴┴┴┴┴┘ └┴┴┘ Minuten Ort (Stadt): Welche Probleme gab es bei einzelnen Fragen? Bitte Nummer der Frage und eventuell Spaltennummer angeben und die Probleme kurz skizzieren. Frag enummer Item/Vari Art des Problems able Sonstige Anmerkungen: A.57 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.6 Auswertung In diesem Kapitel behandeln wir die verschiedene Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit der quantitativen Auswertung der erhobenen Daten. Voraussetzung der statistischen Datenanalyse (der Auswertung im engeren Sinn) ist die Datenerfassung und -kontrolle. Auch wenn Sie diese Aufgaben nicht selbst erledigen, sollten Sie dennoch diese Teile lesen, um die Resultate dieser Prozesse bewerten zu können. Bevor Sie mit der Datenerfassung beginnen, sollten Sie entscheiden, in welcher Form Sie die Antworten zu den offenen Fragen auswerten wollen. Folgende Vorgehensweisen kommen in Frage: Zunächst Erfassung aller Antworten zu offenen Fragen ("Textdatei") und Vercodung dieser Antworten. Erst danach Erfassung aller numerischen Daten (zu den offenen und geschlossenen Fragen) ("Rohdaten"). Zunächst Erfassung aller Antworten zu den geschlossenen Fragen ("Rohdaten1"). Danach Erfassung aller Antworten zu offenen Fragen ("Textdatei"). Nach der Vercodung der offenen Antworten werden die neuen numerischen Daten ("Rohdaten2") erfaßt. Wie zuvor Erfassung aller Antworten zu den geschlossenen Fragen ("Rohdaten"). Die Antworten zu offenen Fragen ("Textdatei") werden erfaßt aber nicht vercodet. Sie können/sollten die Datenerfassung Profis übertragen, aber Sie können selbst wesentlich zur Qualität der Daten beitragen. Daher sollten Sie sich auch bei der Datenkontrolle engagieren. Ähnliches gilt für die Datenauswertung, die Sie zwar auch an Profis übertragen können, aber Grundlagenkenntnisse sind unerläßlich, wenn Sie die Ergebnisse der statistischen Analysen verstehen und interpretieren wollen. Wir haben für Sie auch zu diesem Teil einige Hilfsprogramme entwickelt, die Ihnen die Arbeit wesentlich erleichtern können (siehe beiligende Diskette). Insbesondere empfehlen wir Ihnen, einen umfangreichen Tabellenband zu erstellen (oder erstellen zu lassen), der eine wesentliche Grundlage für die rationelle Abfassung des Untersuchungsberichts darstellt, da sie ausgewählte Tabellen direkt in den Bericht übernehmen können. In diesem Handbuch ist nicht beabsichtigt, eine detaillierte Einführung in die Verfahren und Probleme der Datenauswertung zu geben. Je nachdem in welchem Maße Sie selbst die Datenauswertung durchführen wollen, ist es notwendig, zusätzlich das SPSS Manual zu Rate zu ziehen. A.58 A.6 Auswertung A.6.1 Codebuch Fast alle Fragen im Absolventenfragebogen und im Arbeitgeberfragebogen enthalten Antwortvorgaben, die vorcodiert sind, d.h. den Antwortvorgaben sind Codes (Zahlen) zugeordnet, die direkt für die spätere Auswertung auf einen Datenträger (z.B. Diskette) übertragen werden können (=Datenerfassung). Für die Datenerfassung können zusätzlich bei jeder Frage bzw. Antwortvorgabe Spalten angegeben werden, die festlegen, wo die Codes eingetragen werden. Bis vor wenigen Jahren wurden als Datenträger überwiegend Lochkarten eingesetzt, deren physikalische Gestalt (die Lochkarte hatte genau 80 Spalten) diese Begrifflichkeit unmittelbar einsichtig macht, während neuerdings die Datenerfassung auf Magnetbändern oder Disketten erfolgt, die eigentlich keine Begrenzung der Anzahl der Spalten auf einer "Karte" notwendig macht. Es gibt allerdings nach wie vor eine Reihe von Gründen, warum die Datenerfassung auch auf den modernen Datenträgern nach dem Prinzip der Lochkarte erfolgen sollte: auch auf Bildschirmen lassen sich zumeist nur max. 80 Zeichen nebeneinander (Spalten) darstellen; Codeblätter werden unhandlich, wenn sie mehr als 80 Spalten umfassen. Bei wenigen Fragen sind allerdings keine Antwortvorgaben vorgesehen (z.B.: Frage 30) oder es kommt auch vor, daß zusätzlich zu vorgebenen Antwortvorgaben die Möglichkeit von Ergänzungen gegeben wurde (z.B: "Sonstiges"). In nächsten Kapitel werden die Verfahrensweisen dargestellt, die es erlauben sollen, auch diese "offenen Antworten" quantitativ zu analysieren. Die quantitive Analyse setzt voraus, daß nach festgelegten Regeln (diese müssen im Codebuch enthalten/erkennbar sein) den Antworten Zahlen zugeordnet werden. Diese Zuordnung von Zahlen zu Antworten nennt man Codieren. Man kann die Codes (Zahlen, die zu erfassen sind) entweder in den Fragebogen eintragen (an den Rand) oder auf ein gesondertes Blatt (das Codeblatt oder Codesheet). In jedem Fall muß zusätzlich für die Datenerfassung angegeben werden, in welcher Spalte (und auf welcher Karte) die Datenerfassung erfolgt oder - falls ein Datenbankprogramm zur Datenerfassung Verwendung findet - in welchen Feldern die Daten zu erfassen sind. A.59 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Codebuch Zentraler Bestandteil der Dokumentation einer Studie enthält die Regeln der Vercodung (Zuordnung von Zahlen zu Antworten) enthält eine Beschreibung der erfaßten Daten wird zumeist nur von Personen gebraucht, die direkt an der Datenerfassung und/oder analyse beteiligt sind Andererseits möchten wir erreichen, daß die Ergebnisse der Datenanalyse - etwa die Tabellen, die wir erzeugen - nicht nur die "nackten Zahlen" enthalten, sondern auch eine Beschreibung der Zahlen. Das Codebuch leistet diese "Rückübersetzung" und ist deshalb ein wichtiges Hilfsmittel in der Phase der Datenauswertung. In der Datenauswertung betrachten wir die Antworten der Befragten als Werte von Variablen. Wir beziehen uns auf einzelne Fragen oder Antwortitems über den Namen der Variable, der im Codebuch enthalten ist. Da dieser Variablenname in der Auswertung eine solche zentrale Bedeutung hat, ist er im Codebuch fett geschrieben z.B. A2a. Wir empfehlen Ihnen, die Variablennamen nach einem einfachen Schema zu vergeben, das vor allem für die Datenkontrolle und das weitere Datenmanagement erhebliche Vorteile hat. Es sind zwei alternative Verfahren zu unterscheiden: 1. Rohdaten in einem festen Tabellenformat („Spaltenmäßige Datenerfassung“). 2. Rohdaten in einem Datenbankformat (z.B. als dBase Datei). Tabellenformat (Spaltenmäßige Datenerfassung Alle Variablennamen einer Befragung sollten mit einem Buchstaben beginnen und die Spalteninformation beinhalten, d.h. die Variable "Studienfach" hat z.B. den Namen A110 (Karte 1, Spalte 10). Der erste Buchstabe (z.B. A) sollte zugleich eine Kennung der Studie darstellen. Werden z.B. zur gleichen Zeit eine Absolventen- und eine Arbeitgeberbefragung durchgeführt, dann lassen sich alle Variablennamen der Absolventenbefragung leicht durch das "A" identifizieren. Der Vorteil dieses Schemas für die Vergabe der Variablennamen besteht zunächst in der Einfachheit: die Spaltenangaben im Fragebogen, die unbedingt vorhanden sein müssen, enthalten bereits den Variablennamen - wenn sie Ihr eigentliches Codebuch einmal nicht zur Hand haben, ist jeder Fragebogen bereits ein Hilfscodebuch. In der Phase der Datenkontrolle erlaubt Ihnen das Schema zudem, sehr leicht zu prüfen, wo etwas in Ihrem Datensatz nicht stimmt, da der Name der Variable den Ort im Datensatz angibt, an dem die Werte der Variable erfaßt worden sind. A.60 A.6 Auswertung Datenbankformat (z.B. dBase oder DATA ENTRY) Alle Variablennamen einer Befragung sollten mit einem Buchstaben beginnen, und einen Verweis auf die Frage und das Items enthalten, d.h. die Variable "Studienfach" hat z.B. den Namen A1a (Frage1, Item a). Der erste Buchstabe (z.B. A) sollte zugleich eine Kennung der Studie darstellen. Hinzu kommt, daß das Statistikprogramm SPSS (wie auch andere) nur Variablennamen erlaubt, die höchstens acht Zeichen lang sind; d.h. die Beschreibung des Inhalts der Variable über den Namen ist nur sehr beschränkt möglich. Weitere Beschreibungen des Inhalts der Variablen (die sogenannten VARIABLE LABELS in SPSS) sind deshalb immer notwendig, um lesbare Druckausgaben von statistischen Auswertungen zu erhalten. Die Funktion der Erläuterungen der Musterfragebogen als Codebuch haben wir zudem dadurch unterstrichen, daß jede Variable eine (Kurz)Beschreibung ihres Inhalts erhalten hat. In den Fällen von Mehrfachnennungen und 5er-Antwortskalen, ergibt sich die Beschreibung des Variableninhalts "automatisch", da jede einzelne Antwortvorgabe (die Items) eine Variable bildet und die Einleitungsfrage meist ohne Berücksichtigung bleiben kann. Die Variablenbeschreibung (VARIABLE LABELS) ist identisch mit dem Item. Dagegen ist bei den nominalskalierten Variablen (z.B. Studienfach), den offenen Fragen und den Fragen, bei denen Zahlenwerte einzutragen sind (z.B. Zeitpunkt des Studienabschlusses), in der Regel die Beschreibung aus der Frageformulierung zu entnehmen. Die Variablenbeschreibung ist in diesen Fällen eine prägnante Formulierung der Frage. Solche Abkürzungen für die exakten Formulierungen der Frage im Fragebogen werden Sie in der Berichtsphase brauchen, wenn Sie Ihre Ergebnisse darstellen. Wenn Sie alle Variablen bereits im Codebuch mit Kurzbeschreibungen versehen, ist es möglich, mit sehr geringem Aufwand das Standard Tabellenprogramm zu erstellen. Empfehlung: Dokumentieren Sie den Fragebogen Ihrer Studie bereits vor dem Pretest und ergänzen Sie die Erläuterungen/das Codebuch, wenn Sie die offenen Fragen codieren. A.61 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A.6.2 Codieren offener Antworten Die einzelnen Arbeitsschritte werden im folgenden anhand des Beispiels von drei Fragen mit offenen Antworten erläutert. Texterfassung aller offenen Antworten Antworten der Befragten zu einer bestimmten Frage (im folgenden als "Texte" bezeichnet) werden so abgeschrieben, daß es möglich ist, die Texte der einzelnen Befragten zu verschiedenen Fragen zu trennen und zu sortieren. Deshalb muß zusätzlich zum eigentlich Antworttext die Fragenummer und auch die Fallnummer notiert werden. Das Sortieren ist deshalb sehr wichtig, weil für den nächsten Schritt, die Bildung der Antwortkategorien, ein möglichst vollständiger Überblick der Antworten zu einer bestimmten Frage benötigt wird und die weiteren Antworten der einzelnen Befragten dabei in der Regel ohne Bedeutung sind. Es ist zweckmäßig, vor der Texterfassung Abkürzungen festzulegen, z.B. reicht es "Ing." statt "Ingenieur" zu erfassen. Korrektur von Schreibfehlern etc. sind erlaubt, da es nur auf den Sinn ankommt. Die Texterfassung mit der Schreibmaschine, das Auseinanderschneiden der Texte und das manuelle Sortieren war der klassische Weg - vor dem EDV Zeitalter. Vorteil dieses Verfahrens ist es, daß die notwendigen Hilfsmittel (Schreibmaschine und Schere) überall verfügbar sind. Eleganter - aber auch komplizierter - ist es, die Möglichkeiten von Textverarbeitungssystemen und/oder Datenbanken zur Verwaltung (Sortierung) der Texte zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung eines Textverarbeitungsprogramm wie z.B. Microsoft WINWORD und zeigen im folgenden die Vorgehensweise, die sich leicht auch in anderen Textverarbeitungsprogrammen umsetzen läßt. Die EDV-gerechte Erfassung von Textantworten ist auf diese Weise ohne zusätzliches Lernen einer Datenbankanwendung möglich. Um später die Antworten sortieren zu können, ist der eigentlichen Antwort eine Kennung für die Frage und die Fallnummer vorangestellt und zwar als Teil des Absatzes. Eine Spalte wird für die Codierung reserviert. A.62 A.6 Auswertung Abbildung 17 Beispieltabelle zur Erfassung und Codierung offener Fragen I D 01 01 01 02 02 03 03 F rage 0 2 0 5 0 6 0 5 0 6 0 5 0 6 C Text ode 1 Antworttext 1 Antworttext 1 Antworttext 1 Antworttext 1 Antworttext 1 Antworttext 1 Antworttext Sollen alle Antworten codiert werden? Sind es nur sehr wenige Befragte, die offene Fragen beantwortet haben, dann lohnt es sich nicht, eine quantitative Auswerung vorzusehen, aber die Antworten sollten dennoch als Texte erfaßt werden und bei der Abfassung des Untersuchungsberichts berücksichtigt werden. Grobe Regel: Falls Antworten von mehr als 5 Prozent der Befragten vorliegen, sollte codiert werden. Entwicklung der Antwortkategorien zu jeder Frage Es werden sogenannte Oberkategorien gesucht, unter die sich mehrere einzelne Antworten subsumieren lassen. Wir nehmen dabei an, daß der interessierende Aussagegehalt der Antwort der Befragten (die Bedeutung) gleich ist, auch wenn unterschiedliche sprachliche Ausdrucksweisen verwendet werden. Für den Vercodungsprozeß sollten allerdings die Kriterien der Ähnlichkeit im Codebuch angegeben werden. Dies geschieht zumeist dadurch, daß Beispiele angegeben werden. Hierbei sind alle Überlegungen zu berücksichtigen, die für die Entwicklung von Fragen und Antwortkategorien (das Operationalisieren) im Teil 6 beschrieben sind, insbesondere zum Meßniveau von Fragen/Antworten. Je nach der Fragestellung der Untersuchung wird man dabei in unterschiedlicher Weise nach Aggregierungen suchen und die Antwortkategorien entsprechend differenzieren. A.63 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Beispiel der Codierung einer halb-offenen Frage 25 Do you remember any financial problems during study? Nein Ja If Yes, please specify: ................................................................................................. Es wurden für die 50 ersten Fälle im Datensatz die folgenden Textanworten erfaßt: 001 005 25 25 006 25 008 25 009 010 25 25 013 022 023 25 25 25 031 034 037 040 043 050 25 25 25 25 25 25 simply bursury was not enough to maintain When I had to return home with my family I had a shortage of money I was permitted "Extraordinary Leave without Pay" so for the support of my parents financial problems exist We have to sacrifice so many demands of wife and son such as pleasure trips, cinemashow and so many not sufficient To pay the childs school fees so most faculty was getting it from XY & students were not getting any money from XY and school teachers started feeling that students are over subsidized. in thesis works (transformation for field works) not sufficient - had to cut down legitimate expenses when studying, when my family member was serious ill I had a problem in arranging the money to go back home suddenly first term, not sufficient for study material For data collection back in country travel allowance for surveying during thesis-work study materials, books to support my family Food, clothing & beverage Insgesamt 15 Befragte haben Angaben zur Art der finanziellen Probleme gemacht. Aus den Angaben ist ersichtlich, daß die Absolventen nur eine Angabe zur Art ihrer finanziellen Probleme machen; d.h. es wird nur eine neue Variable im Datensatz benötigt. Es ist sinnvoll, den Variablennamen, die Beschreibung der Variable (VARIABLE LABELS) und die Werte der Variable mit ihren Erläuterungen (VALUE LABELS) in einer Form zu notieren, wir sie allgemein für die Dokumentation vorgeschlagen haben (siehe Kapitel 5) und die später bei der Datenauswertung genutzt werden kann. Variablenname: A25b Variable Label: Kind of financial problems during study Die Werte dieser Variable müssen wir festlegen. Nach Durchsicht aller 15 Fälle könnte sich folgender Vorschlag für die Codierung der offenen Antworten ergeben haben: 25 Do you remember any financial problems during study? <2>A25b Kind of financial problems during study A.64 A.6 Auswertung 01 02 03 04 05 06 77 88 99 Studienmaterialien (nicht explizit im Zusammenhang der Studien/Abschlußarbeit) Im Zusammenhang der Studien/Abschlußarbeit Lebensunterhalt (eigener oder für die Familie) Bei der Rückkehr ins Heimatland Finanzielle Probleme für die Herkunftsfamilie Reisekosten für unvorhergesehenen Rückflug Keine nähere Erläuterung Sonstiges Trifft nicht zu, keine finanziellen Probleme genannt Da es möglich ist, daß weitere Antwortkategorien gebildet werden müssen, weil neue Aspekte bei der Vercodung der restlichen Fälle auftreten, ist es sinnvoll, für die Codes zwei Spalten zu reservieren, auch wenn zunächst eine Spalte ausreichend erscheint. Es ist dann leicht möglich, neue Codes zu ergänzen. Ferner sollte man für Antwortkategorien, die im Prinzip bei allen Fragen vorkommen können, möglichst immer dieselben Codes verwenden. Im Beispiel sind dies die Codes 77, 88 und 99. Die Vercodung selbst könnte z.B. direkt in der Textdatei erfolgen. Ein solches Verfahren hat den Vorteil, daß wir die Stimmigkeit der Vercodung schnell überprüfen können, indem wir die Fälle nach den Codes sortieren. A.6.3 Datenerfassung Die "Datenerfassung" umfaßt die Übertragung der Codes aus den Fragebogen auf einen geeigneten Datenträger (dies ist derzeit wahrscheinlich die Diskette). Wie jeder andere Schreibprozeß ist auch die Datenerfassung mit Fehlern behaftet. Im Unterschied zu "normalen Texten" sind die Fehler bei der Datenerfassung allerdings nicht so leicht zu entdecken (siehe Datenkontrolle), da die Abfolge der erfaßten Zahlen in jedem Fragebogen unterschiedlich ist. Es sind daher Vorkehrungen zu treffen, um die Datenerfassung möglichst fehlerfrei zu gestalten. Profis der Datenerfassung verwenden daher nicht ein normales Textverarbeitungsprogramm, sondern ein spezielles Erfassungsprogramm, daß bereits bei der Eingabe der Zahlenwerte Plausibilitätsprüfungen etwa der zulässigen Zahlenwerte durchführt. DATA ENTRY von SPSS/PC ist ein solches Datenerfassungsprogramm, mit dem Datenerfassungsmasken erstellt werden können und auch Plausibilitätskontrollen bei der Datenerfassung möglich sind. Sie können also mit DATA ENTRY durchaus ihre Daten erfassen. Allerdings ist die Programmierung der Plausibilitätsprüfungen und die Gestaltung der Eingabemasken angesichts der großen Anzahl der Variablen in Ihrer Studie relativ aufwendig und nicht ganz einfach. Daher empfehlen wir Ihnen, die Datenerfassung von Profis durchführen zu lassen. A.65 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Noch ein Tip: Die Fehlerquote kann drastisch reduziert werden, wenn die Daten doppelt erfaßt werden; zunächst werden dabei alle Fragebogen normal erfaßt und anschließend werden alle Fragebogen noch einmal (in der gleichen Reihenfolge) erfaßt. Im zweiten Durchgang wird nur die Übereinstimmung mit der Ersterfassung festgestellt und gegebenenfalls werden die Daten korrigiert. Zwar erhöhen sich die Kosten für die Datenerfassung, wenn ein solches Vorgehen vereinbart wird, aber dafür werden in der nachfolgenden Phase der Datenkorrektur Kosten gespart. A.6.4 Datenkontrolle Die Kontrolle der erfaßten Daten (Rohdaten und Textantworten) ist ein Prozeß, der solange fortgeführt werden muß, bis die Daten eine Qualität erreicht haben, die als hinreichend akzeptiert werden kann. Es ist weder sinnvoll noch realisierbar, völlig fehlerfreie Daten anzustreben: die Kosten für die Beseitigung des vorläufig letzten Fehlers sind in jedem Fall viel zu hoch. Die Datenkontrolle hat die Aufgabe, alle systematischen auszuschließen und die Rate der Zufallsfehler zu bestimmen. Fehler 1. Phase der Datenkontrolle Sie sollten, wenn Sie die Datenerfassung an Profis übertragen haben, zunächst nur eine Zufallsauswahl von ca. 10-30 Fragebogen erfassen lassen und die Erfassung selbst noch einmal sehr genau, Zahl für Zahl, überprüfen (lassen). Praktisch geht man dabei so vor, daß die erfaßten Zahlenwerte mit den Eintragungen im Fragebogen verglichen werden, indem eine Person nur die erfaßten Codes vorliest (einschließlich der "Blanks") und eine zweite Person diese gehörten Codes mit den Angaben im Fragebogen vergleicht. Bei Abweichungen werden diese notiert, die Art der Fehler analysiert und eine Fehlerrate berechnet. Die Ergebnisse der Datenkontrolle sollten Sie dann an die Profis der Datenerfassung zurückmelden. Im allgemeinen ist eine Fehlerrate (ohne systematische Fehler) von etwa 2-3 Prozent noch akzeptabel. 2. Phase der Datenkontrolle Als Ergebnis der Datenerfassung erhalten sie (von den Profis) verschiedene Dateien. DATEIEN a) Rohdaten (numerische Daten) Erfassung des Absolventenfragebogens: ABS95.DAT Erfassung des Arbeitgeberfragebogens: ARB95.DAT A.66 A.6 Auswertung b) Textdateien (Antworten zu offenen Fragen) Erfassung des Absolventenfragebogens: ABS95TXT.DOC Erfassung des Arbeitgeberfragebogens: ARB95TXT.DOC Falls die Datenerfassung völlig fehlerfrei erfolgte, könnten Sie jetzt mit der Auswertung beginnen. Erfahrungsgemäß enthalten die Daten aber immer noch Fehler, die bereinigt werden müssen. In dieser Phase der Datenkontrolle empfiehlt es sich aber, die Möglichkeiten der EDV (und SPSS) zu nutzen. Sowohl für die späteren statistischen Analysen, wie für die 2. Phase der Datenkontrolle müssen Sie zunächst die Daten definieren. A.6.5 Datendefinition für die Auswertung mit SPSS Zur Auswertung der Daten mit SPSS sind wenige Anweisungen notwendig, die dem Auswertungsprogramm die Struktur der Daten mitteilen (ähnlich der CREATE-Anweisung in DBASE). Die zentrale Anweisung ist dabei die DATA LIST-Anweisung. Mit dieser Anweisung steuern wir das Einlesen der Daten durch SPSS, indem ein "Musterfall" beschrieben wird. Fehler in der DATA LIST-Anweisung haben besonders fatale Folgen. Ebenso gravierend sind Strukturfehler in den Rohdaten, wie fehlende oder vertauschte Karten. Die DATA LIST-Anweisung und die Struktur der Rohdaten müssen daher sehr genau geprüft werden. Es ist zweckmäßig, vor der Bearbeitung der Rohdaten mit SPSS die Anzahl der Fälle und die Zahl der Zeilen (=Karten) in der Rohdatendatei zu kennen. Eine grundlegende Prüfung der Rohdaten läßt sich dann leicht bewerkstelligen: Die Anzahl der Zeilen in der Rohdatendatei muß dem Produkt aus der Zahl der Fälle und der Zahl der Karten pro Fall entsprechen. Die Regeln für die DATA LIST-Anweisung sind sehr einfach nachzuvollziehen: SPSS Anweisung Erläuterung der Anweisungen DATA LIST Name der Anweisung FILE='ABS95.DAT' Die Daten sollen aus der Datei "ABS95.DAT" gelesen werden. / Lies die erste Karte. Das Lesen der weiteren Karten, die zu einem Fall gehören, wird ebenfalls durch einen Schrägstrich gesteuert. A101 1-4 Die 1. Variable soll den Namen A101 erhalten. Sie umfaßt die Spalten 1 bis 4 und ist numerisch. A.67 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen A105 5-6 Die 2. Variable soll den Namen A105 erhalten. Sie umfaßt die Spalten 5 bis 6 und ist numerisch. A110 to A129 10-29 Lies 19 einspaltige numerische Variablen und weise ihnen die Namen A111, A112,...A119 zu (inclusive Variablenliste). A130 30-32 (1) Lies eine dreispaltige numerische Variable mit einer Nachkommastelle unter dem Namen A130 ein. ... weitere Anweisungen .... SAVE OUT Speichere die Daten (zusammen mit den Datenmodifikationen) in eine SPSS-Systemdatei. ='ABS95-A.SYC' Name der Systemdatei /COMPRESSED. Die Datei soll in komprimierter Form gespeichert werden. SPSS-Systemdateien SAVE FILE/GET FILE Die Rohdaten (zusammen mit der Datendefinition) werden im allgemeinen nur einmal eingelesen und dann in einer "Systemdatei" gespeichert - einer Datei im SPSS-eigenen Format, die Sie nicht mit anderen Programmen lesen oder verändern können. Alle weiteren Auswertungen sollten mit Systemdateien erfolgen, die Sie leicht mit GET FILE laden können (z.B. GET FILE='ABS95-A.SYC'). Veränderungen in den Daten und den Labels können Sie in dieser ersten Systemdatei vornehmen und in einer neuen (korrigierten) Systemdatei speichern. GET FILE='ABS95-A.SYC'. Datenmodifikationen SAVE FILE='ABS95-B.SYC'/COMPRESSED Die weiteren Anweisungen zur Datendefinition (VARIABLE LABELS, VALUE LABELS) sind optional. Allerdings sollte man auf sie nicht verzichten, weil sie die Lesbarkeit der Druckausgaben der Analysen entscheidend verbessern. A.68 A.6 Auswertung Kurzerläuterungen der wichtigsten SPSS Anweisungen Schreibweisen Fast alle Anweisungen können abgekürzt geschrieben werden. Zumeist reichen die ersten drei Zeichen einer Anweisung aus, damit SPSS sie richtig interpretieren kann; z.B. reicht es aus VAR LAB zu schreiben anstatt VARIABLE LABELS. Großschreibung ist nicht erforderlich, "Var Lab" ist also auch korrekt. Ende der Anweisung Das Ende einer Anweisung erkennt SPSS an einem PUNKT (.). Anweisungen können sich über viele Zeilen erstrecken (siehe die Var Lab Anweisung). Länge einer Anweisungszeile Die maximale Länge einer Anweisungszeile beträgt 80 Zeichen. VARIABLE LABELS VALUE LABELS MISSING VALUES Beschreibung der Variablen Langfassung des Variablennamens höchstens 120 Zeichen (die meisten SPSS Prozeduren drucken nur die ersten 40 Zeichen) Beschreibung der Werte der Variablen - höchstens 60 Zeichen (die meisten SPSS-Prozeduren drucken nur die ersten 20 Zeichen) Beispiel: Var Lab A1a 'Fachrichtung' Beispiel: VALUE LABELS A1a 1 'Maschinenbau' 2 ‘Elektrotechnik’ 3 ‘Bauingenieurwesen’ Einzelne Werte einer MISSING VALUE A1a (0) Variable erhalten den Status "fehlend". Befragte, bei denen ein so definierter "Missing" Wert vorkommt, werden standardmäßig nicht in der Auswertung dieser Variable berücksichtigt. Die Variable Labels entsprechen textlich weitgehend den Antwortitems aus dem Fragebogen (oder der Dokumentation), nur wenn diese zu lang sind, müssen sie entsprechend gekürzt werden. Sie können mehreren Variablen, die die selben Antwortkategorien enthalten, gemeinsam VALUE LABELS zuweisen: VALUE LABELS A111 to A129 A.69 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen 1 'Genannt' 2 'Nicht genannt' 0 'Keine Angabe'. Mit der MISSING VALUES-Anweisung werden die Daten nicht verändert, sondern dem Auswertungsprogramm lediglich mitgeteilt, daß Fälle, die Werte aufweisen, die als Missing definiert werden, in den Auswertungen nicht berücksichtigt werden sollen. Der Begriff "MISSING VALUES" ist ein wenig unglücklich gewählt, weil im Datensatz diese Werte nicht wirklich fehlen - dies darf gar nicht vorkommen, da SPSS nur Dateien in rechteckiger Form verarbeitet. Die folgende Häufigkeitsauszählung der Variable A157 aus dem fiktiven Datensatz verdeutlicht die Wirkungsweise der MISSING VALUESAnweisung: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - A157 Organisation von Praxisphasen Value Label 1 sehr gut Keine Angabe Value Frequency Percent Valid Percent Cum Percent 1 2 3 4 0 1 2 2 3 2 ------10 10.0 20.0 20.0 30.0 20.0 ------100.0 12.5 25.0 25.0 37.5 MISSING ------100.0 12.5 37.5 62.5 100.0 TOTAL Valid Cases 8 Missing Cases 2 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Bei der Variable A157 wurde der Wert 0 als MISSING VALUE definiert. Die Spalte "Valid Percent" läßt dies erkennen, da für den Wert "0" keine Prozentzahl eingetragen ist, sondern das Wort "Missing". Die Prozentwerte in dieser Spalte basieren auf der Anzahl der gültigen Fälle (Valid Cases = 8), während die Spalte "Percent" alle Fälle einbezieht. Wenn man nur die gültigen Fälle berücksichtigt, lautet ein Befund, daß 38 % der Befragten die Organisation der Praxisphasen durch die Hochschule als "gut" bewerten. Wann sollten Werte als MISSING VALUES definiert werden? 1. Es wird häufig vorkommen, daß einzelne Fragen von den Befragten nicht beantwortet werden, ohne daß es dafür einen erkennbaren Grund gibt ("missing at random"). Man kann bei der Datenerfassung in einem solchen Fall entweder explizit einen Code für "Keine Antwort" vergeben, z.B. den Code 0 (oder 9), oder aber die Spalte frei lassen (BLANK). 2. Es wird bei manchen Fragen vorkommen, daß bestimmte Gruppen der Befragten von der Beantwortung ausgeschlossen sind (Die Frage "trifft nicht zu"). Es liegt demnach ein systematischer Grund vor, daß Fragen nicht beantwortet werden. So können Fragen zu den Motiven eines A.70 A.6 Auswertung Arbeitgeberwechsels nur von Absolventen beantwortet werden, die den Arbeitgeber tatsächlich gewechselt haben. Man kann bei der Datenerfassung wieder entweder explizit einen Code für "Keine Antwort, trifft nicht zu" vergeben, z.B. den Code 0 (oder 9), oder aber die Spalte frei lassen (BLANK). Wenn bei der Datenerfassung (tatsächlich) fehlende Antworten explizit vercodet wurden, ist es erforderlich, mit der MISSING VALUESAnweisung dem Auswertungsprogramm mitzuteilen, daß z.B. der Wert "0" als fehlender Wert zu betrachten ist (MISSING = benutzerdefinierte fehlende Werte). Wenn bei der Datenerfassung (tatsächlich) fehlende Antworten nicht explizit vercodet wurden (BLANKS im Datensatz), ist es sinnvoll, zunächst die vom SPSS-Programm standardmäßig vorgenommene Vercodung der fehlenden Werte (SYSMIS = systemdefinierte fehlende Werte; Darstellung in Druckausgaben als Punkt) zu verändern (mit RECODE varname (SYSMIS=0) ) und anschließend mit der MISSING VALUES-Anweisung dem Auswertungsprogramm mitzuteilen, daß z.B. der Wert "0" als fehlender Wert zu betrachten ist. Eine korrekte Behandlung der MISSING VALUES ist von sehr großer Bedeutung für die Auswertung der Daten, und es ist erforderlich, bei jeder einzelnen Frage zu entscheiden, in welcher Weise die fehlenden Antworten zu interpretieren sind. Definieren Sie für jede Variable einen Missing Wert und vermeiden sie SYSMIS Anweisungen zur Datenmodifikation Es ist in der Datenauswertung häufig erforderlich, die Werte existierender Variablen zu verändern (z.B. Werte zusammenzufassen - mit RECODE) oder neue Variablen zu bilden (mit COMPUTE, COUNT oder IF). RECODE COMPUTE. Umcodieren der Werte von existierenden Variablen Bildung einer neuen Variablen Z.B. wird in die neue Variable der Inhalt einer existierenden Variable kopiert: Beispiel: RECODE A157 (SYSMIS=0). Beispiel: COMPUTE Fach=A110 Die Anweisungen RECODE und COMPUTE werden häufig zusammen verwendet, wenn neue Variablen gebildet werden sollen. Eine typische Anwendung stellt die Bildung von Jahrgangsgruppen dar (ähnlich dem Vorgehen bei der Klassifikation anderer Variablen). * -----------------------------------------------. COMPUTE YEARG2=A135. RECODE YEARG2 (86 THRU 88 = 1) (89 THRU 91 = 2) (MISSING = 0) . VAR LAB YEARG2 'Year of graduation'. A.71 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen VAL LAb YEARG2 1 '1986-1988' 2 '1989-1991'. MISSING VALUES YEARG2 (0). * ------------------------------------------------. Die Bildung jeder neuen Variable sollte die Verwendung der Datendefinitionsanweisungen VARIABLE LABELS, VALUE LABELS und MISSING VALUES einschließen. COUNT Auszählung der Häufigkeit COUNT Q1.2=A111 TO von Werten in einer Gruppe A129 (1). von Variablen Im folgenden Beispiel wird mit Hilfe der COUNT-Anweisung die neue Variable Q1.2 gebildet, deren Werte die Anzahl der Antworten zu der Frage 1.2 pro Fall enthält. Die Häufigkeitsauszählung dieser Variable zeigt, daß die Mehrzahl der (fiktiven) Befragten mehr als ein Studienfach nennt und das Fehlen des Wertes 0 zeigt, daß alle Fälle mindestes ein Fach genannt haben. Es ist deshalb zulässig, alle fehlenden Werte bei den einzelnen Variablen der Frage 1.2 in den Code 2 umzucodieren (RECODE A111 to A129 (MISSING=2) ). * ----------------------------------------------------------------. count q1.2=a111 to a129 (1). freq q1.2. Q1.2 Value Label Value Frequency Percent Valid Percent Cum Percent 1.00 2.00 3.00 4.00 6.00 1 1 5 2 1 ------10 10.0 10.0 50.0 20.0 10.0 ------100.0 10.0 10.0 50.0 20.0 10.0 ------100.0 10.0 20.0 70.0 90.0 100.0 TOTAL Valid Cases 10 Missing Cases 0 ----------------------------------------------------------------------- A.6.6 Datenauswertung Häufigkeitsauszählungen Der erste Schritt der eigentlichen Datenauswertung ist die Erstellung von einfachen Häufigkeitsauszählungen und Aggregatsstatistiken (statistischen Maßzahlen) von allen Variablen. Dies ist zugleich auch für die noch nicht abgeschlossene Datenkontrolle sehr wichtig. A.72 A.6 Auswertung In der Datei G92-A.TXT finden Sie die Ergebnisse solcher einfachen Auswertungen. FREQUENCIES DESCRIPTIVES Häufigkeitsauszählun g der Werte von Variablen. Berechnung statistischer Maßzahlen (Median, aritmetischer Mittelwert u.a.) Beispiel: FREQUENCIES A110 Beispiel: DESCRIPTIVES All. Der Vorteil der Prozedur DESCRIPTIVES besteht in der kompakten Form der Druckausgabe, da die statistischen Maßzahlen zusammen mit dem Variablennamen und dem Label in einer Zeile dargestellt werden. Weitere statistische Maßzahlen zur Analyse der Verteilung einer Variablen (z.B. der Median) lassen sich mit der STATISTICS-Anweisung der Prozedur FREQUENCIES erzeugen (siehe SPSS Manual). In der Phase der Datenkontrolle interessieren allerdings die statistischen Maßzahlen nicht, sondern die Druckausgabe der FREQUENCIES-Prozedur wird lediglich benötigt, um bei jeder einzelnen Variable zu prüfen, ob die Werte plausibel erscheinen. Zwei Fälle sind bei der Fehlersuche zu unterscheiden: Liegen die Werte im zulässigen Wertebereich? Falls z.B. die möglichen Antworten nur im Bereich der Werte von 1 bis 5 liegen, ist der Wert 6 unzulässig - ein "wild code", der anzeigt, daß bei der Datenerfassung Fehler gemacht wurden. Sind die Werte plausibel, wenn man weitere Angaben desselben Befragten berücksichtigt? Wenn ein Befragter z.B. angibt, daß er noch keine Beschäftigung gefunden hat (A362 = 1), dann sollte er sonst keine weiteren Angaben zu den Methoden der Stellenfindung (kein gültiger Wert bei A346 to A363) machen. Die Häufigkeitsauszählungen informieren nur darüber, ob überhaupt Fehler in den Daten vorliegen. Zur genaueren Bestimmung des Fehlers und der etwaigen Datenkorrektur ist es notwendig zu wissen, bei welchem Fall der Fehler aufgetreten ist. Die Prozedur LIST erlaubt es, die Werte von Variablen bei einzelnen Fällen zu betrachten. LIST Listet für alle Fälle die Werte Beispiel: LIST A101 von Variablen A346 to A363 Bei sehr vielen Fällen ist das Ergebnis solcher Listen sehr unübersichtlich. Mit Hilfe einer Anweisung zur Auswahl von Fällen, können gezielt nur Fälle gelistet werde, deren Werte betrachtet werden sollen. TEMPORARY. Führt die folgende Prozedur Beispiel: SELECT IF nur für ausgewählte Fälle aus SELECT IF (A362 EQ A.73 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen 1). Um die Daten korrigieren zu können, ist es meist notwendig, die Fragebogen wieder zur Hand zu nehmen. Die Datenkorrekturen können direkt in den Rohdaten erfolgen (Vorsicht, sonst werden neue Fehler produziert); mit DATA ENTRY im Systemfile durchgeführt werden (die Rohdaten bleiben dann fehlerhaft, auch hier muß sehr sorgfältig gearbeitet werden, damit nicht neue Fehler auftreten); oder mit IF-Anweisungen ebenfalls in der Systemdatei erfolgen (die Rohdaten bleiben dann fehlerhaft, aber die Fehlerkorrektur bleibt transparent und kann jederzeit überprüft werden). Die sicherste Form der Datenkorrektur ist die letzte Variante, die allerdings zu einer recht umfangreichen Datenkorrekturdatei führen kann. Nehmen wir an, die Überprüfung der Fragebogen der Befragten mit den Fallnummern 7 und 9 hat ergeben, daß sie tatsächlich "noch keine Beschäftigung" gefunden haben, dann müssen wir die übrigen Variablen, die zur Frage 3.2 gehören und die angekreuzt wurden, korrigieren. Eine solche Datenkorrektur mit IF-Anweisungen könnte folgendermaßen gestaltet sein: * -------------------------------------------. IF (A101 EQ 007) A347 = 0. IF (A101 EQ 007) A351 = 0. IF (A101 EQ 007) A357 = 0. IF (A101 EQ 007) A360 = 0. IF (A101 EQ 007) A361 = 0. IF (A101 EQ 007) A363 = 0. * -------------------------------------------. IF (A101 EQ 009) A347 = 0. IF (A101 EQ 009) A351 = 0. IF (A101 EQ 009) A357 = 0. IF (A101 EQ 009) A360 = 0. IF (A101 EQ 009) A361 = 0. IF (A101 EQ 009) A363 = 0. * -------------------------------------------. IF Bedingte Veränderung Beispiel: des Wertes von Variablen IF (A101 EQ 007) A347 = 0. Um später die Korrekturen eventuell nachvollziehen zu können, ist es ratsam, alle Rohdatenkorrekturen, die Systemdateien verändern, in einer Korrekturdatei (Name z.B. G92-KORR.DEF') zu sammeln. Auch Änderungen in den Var Labels, Value Labels und die Bildung neuer Variabeln sollten Sie in einer Datei sammeln. Sie können dann ausgehend von der Ur-Systemdatei (G92-A.SYC) jederzeit leicht eine neue Systemdatei bilden. Wenn Sie dagegen Änderungen in einer Systemdatei vornehmen (z.B. Recodieren von Werten), diese veränderte Systemdatei abspeichern und die Änderungen nicht explizit dokumentieren, können Sie A.74 A.6 Auswertung später, bei der Abfassung des Untersuchungsberichts, möglicherweise nicht mehr rekonstruieren, wie ihre Ergebnisse zu interpretieren sind. Auch kann es sich später herausstellen, daß es notwendig ist, frühere Recodierungen zu revidieren. Standard-Tabellenprogramm Die im vorigen Abschnitt beschriebenen Häufigkeitsauszählungen und statistischen Maßzahlen bilden eine wichtige Grundlage für die weitergehenden Analysen. Viele Untersuchungsfragen lassen sich damit bereits beantworten - soweit sie sich auf die Gesamtheit der Absolventen richten. Ergebnisdarstellungen, die nur Aussagen über die Gesamtheit enthalten (z.B. "das Durchschnittseinkommen der Absolventen beträgt ..."; "x % der Absolventen haben eine Beschäftigung"), sind nicht falsch, aber ihr Aussagegehalt ist oft zweifelhaft. Insbesondere wenn die Ergebnisse von Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen zum Ausgangspunkt von Anstrengungen zur Verbesserung der Ausbildung genommen werden sollen, sind differenzierende Analysen notwendig. Wenn Sie z.B. 5 Absolventenjahrgänge befragt haben, liegt es bei vielen Fragen nahe zu prüfen, ob sich die Antworten der einzelnen Jahrgangsgruppen unterscheiden. Standardtabellen Als zweite Hauptanalysestrategie empfehlen wir Ihnen, einen Tabellenband zu erstellen, der alle Ergebnisse nach zentralen Gruppierungsmerkmalen der Befragten differenziert. Folgende Variablen kommen dabei in Betracht (siehe hierzu die Anmerkungen im Kapitel 5): Standardbreaks für die Absolventenbefragung: Fachrichtung (A110), Abschlußjahr (A135), Beschäftigungssektor (A570), Haupteinsatzbereich (A574, Standardbreaks für die Arbeitgeberbefragung: Haupteinsatzbereich von Ingenieuren (B222), Betriebsgröße (B113/B119), Beschäftigungssektor (B110). Zusätzlich haben wir für Sie ein Programm entwickelt (TPG - SPSSTablesProgrammgenerator), das Ihnen die Erstellung von SPSS Programmen insbesondere zur Erstellung von Tabellen erleichtert. A.75 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen Probieren Sie dies Programm einfach mal aus. Das Programm schreibt SPSS-Programme, die Sie direkt durch SPSS bearbeiten lassen können, in eine Ausgabedatei mit dem Namen "TPG.DEF". Gezielte Einzelauswertungen Die einfachen Häufigkeitsauszählungen (FREQUENCIES), die statistischen Maßzahlen (DESCRIPTIVES) und der Tabellenband mit der Differenzierung der Ergebnisse für wichtige Untersuchungsgruppen (TABLES) werden es Ihnen erlauben, die meisten Fragestellungen Ihrer Untersuchung zu beantworten. Für manche Fragestellungen reichen aber die bisher dargestellten Untersuchungsstrategien noch nicht aus. Bei einzelnen Fragen ist es z.B. interessant, die Antworten der Absolventen nach weiteren Differenzierungsmerkmalen zu analysieren (Geschlecht, Studienleistungen, Herkunft, Berufsausbildung usw.). Es mag z.B. interessieren, die Antworten von Absolventen zu manchen Fragen zu betrachten, deren Merkmale nicht direkt erfragt wurden, die sich aber aus der Kombination von erfragten Einzelmerkmalen ergeben (Typenbildung). Wenn sich bei zentralen Fragen der Untersuchung Unterschiede z.B. nach der Fachrichtung, dem Abschlußjahrgang und dem Sektor der Beschäftigung gezeigt haben, dann ist es naheliegend zu fragen, welche Unterschiede stärker ins Gewicht fallen. Dies ist allein aus dem Vergleich von Prozentwerten oder Mittelwerten nicht möglich, sondern erfordert spezielle Verfahren. Da auch zwischen der Fachrichtung der Absolventen und dem Sektor der Beschäftigung Zusammenhänge bestehen können, sind multivariate Analysestrategien angezeigt (z.B. die SPSS Verfahren ANOVA oder REGRESSION). Die Beschreibung von Unterschieden (zwischen Gruppen) oder Zusammenhängen zwischen Variablen ist noch keine Wirkungsanalyse. Inwieweit das Studium und die Studienbedingungen den weiteren Berufsweg der Absolventen kausal beeinflussen, bedarf weitergehender Analysen, deren Beschreibung den Rahmen dieses Handbuchs überschreiten. A.7 Der Untersuchungsbericht Für die Wirkung einer Studie sind nicht nur ihre Ergebnisse, sondern auch die Art ihrer Präsentation entscheidend. Viele Absolventenstudien, die zum Teil mit großem Aufwand durchgeführt wurden, haben deshalb keine große Wirkung erzielen können, weil der Aufgabe der Erstellung des Untersuchungsberichts keine große Beachtung geschenkt wurde. A.76 A.7 Der Untersuchungsbericht Empfehlung Publizieren Sie Ihren Untersuchungsbericht Die Erstellung des Untersuchungsberichts mit dem Ziel einer Publikation, die sich an einen breiteren Leserkreis wendet, als ein interner Bericht, erfordert ohne Zweifel einen größeren Aufwand. Aber diese Mehrarbeit lohnt sich. A.7.1 Gliederung des Untersuchungsberichts Die nachfolgende Gliederung des Untersuchungsberichts des Graduate and Employer Survey 1989 der Faculty of Engineering (Dar es Salaam, Tanzania) kann als eine Art Muster-Gliederung aufgefaßt werden. Anmerkungen zu den einzelnen Teilen: Der Teil 2 (The Socio-economic Situation in ...) soll Hintergrundinformationen für Leser der Studie liefern, die das Land nicht kennen. Der Teil 3 (Objectives and Curriculum of the Faculty of ....) soll Hintergrundinformationen für Leser der Studie liefern, die die Hochschule und ihr Ausbildungsprogramm nicht kennen. Im Teil 4 (Design) sollte möglichst genau die Vorgehensweise beschrieben werden (Art und Zeitraum der Durchführung, Rücklaufquote usw.) Im Teil 5 (Background Information about the ... Graduates) können jene Informationen über die Absolventen dargestellt werden, die in den folgenden systematischen Kapiteln keinen Raum finden, wie Verteilung nach Geschlecht, soziale und regionale Herkunft, Bildungsvoraussetzungen usw. Die Zusammenfassung ist im allgemeinen ein wichtiges Kapitel für den eiligen Leser, daher ist es ratsam, dieses Kapitel nicht zu knapp zu konzipieren und alle einzelnen Kapitel geeignet zusammenzufassen. Eine um Grafiken und Tabellen erweiterte Zusammenfassung des Untersuchungsberichts kann auch zur Information an die befragten Absolventen/Arbeitgeber geschickt werden. A.77 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen UNIVERSITY EDUCATION AND ENGINEERING PROFESSION IN TANZANIA 0. Preface 1. Cause and Objectives of the Study 2. The Socio-economic Situation in Tanzania 3. Objectives and Curriculum of the Faculty of Engineering (FoE) 4. Design of the Study 5. Background Information about the FoE-Graduates 6. Study at FoE 7. Transition to Employment 8 Employment Situation of Engineers 9. Main Activities and Qualifications of Engineers 10. Professional Career 11. Further Education and Professional Development 12. Future Needs for Engineering Education 13. Summary 14. Appendix A.78 A.7 Der Untersuchungsbericht A.7.2 Darstellung von Ergebnissen und Interpretation Die Abfassung des Untersuchungsberichts läßt sich kaum standardisieren. Wir können Ihnen hierzu nur wenige spezielle Empfehlungen geben, da Sie sicherlich bereits genügend Erfahrungen mit der Abfassung von Berichten anderen Inhalts gesammelt haben. Wenn Sie beabsichtigen, den Bericht zu publizieren, sollten Sie daran denken, daß die Leser nur geringe oder keine Kenntnis über das Ausbildungsprogramm der Hochschule haben. Vermeiden Sie daher die Verwendung Ihnen geläufiger Abkürzungen. Bei der Darstellung von Ergebnissen können Sie sich an folgendem formalen Schema orientieren: Kurze Einführung in das Thema/die Fragestellung (Was wollten Sie wissen? Warum wollten Sie etwas wissen - erläutern Sie den praktischen Verwendungszusammenhang). Hierzu können Sie die Dokumentation der Fragebogen (siehe Kapitel 5) verwenden. Darstellung der Befunde (Wie lautet das Ergebnis? Die Ergebnisse entnehmen Sie den SPSS-Auswertungen - zumeist dem Tabellenband wenn Sie z.B. schreiben, daß X Prozent der Absolventen berichten, ihre berufliche Position sei ihrem Studium angemessen. Das "Ergebnis" ist zumeist eine statistische Maßzahl - wir empfehlen Ihnen vor allem Prozentwerte mittzuteilen, da diese Werte von den Lesern am ehesten nachvollzogen werden können. Mittelwerte dagegen sind nur verständlich, wenn zusätzlich die Skala erläutert wird. Vermeiden Sie unbestimmte Zahlbegriffe wie "viele", "manche", "wenige", "einige" Befragte, wenn Sie nicht zugleich die genaue Information in der Form der statistischen Maßzahlen darstellen. Zentrale Befunde sollten sie zudem (neben der Mitteilung im Text) in Form einer Tabelle oder einer Grafik darstellen. Tabellen oder Grafiken enthalten zumeist wesentlich mehr Informationen als im Text mitteilbar. Sie erlauben dem Leser damit sowohl Ihre Darstellung der Ergebnisse zu überprüfen als auch weitere Erkenntnisse aus der Studie zu ziehen, die Sie im Text nicht weiter erwähnt haben. Es ist für den Leser wesentlich leichter, Ihrer Darstellung zu folgen, wenn Sie zunächst die Ergbnisse für die Gesamtheit der Befragten darstellen und - wenn es interessant erscheint - die Befunde anschließend differenzieren. Interpretation der Ergebnisse; in der Darstellung von Ergebnissen, die das Resultat einer Auswahl aus den Daten ist, ist bereits eine Form der Interpretation der Ergebnisse enthalten. Weitergehende Interpretationen zielen auf die Erklärung der Befunde oder zumindest ihre Einordnung in einen Erklärungsrahmen. Häufig werden solche Interpreationen mit dem Satz "Dabei ist zu A.79 Kapitel A Handbuch zur Durchführung von Absolventenbefragungen berücksichtigen, daß ...." eingeleitet. In wissenschaftlichen Untersuchungen, mit denen gezielt Einzelhypothesen getestet werden sollen, stellt die zu prüfende Theorie einen solchen Erklärungs- und Interpretationsrahmen dar. Absolventenstudien werden dagegen selten durchgeführt, um vergleichbare Einzelhypothesen zu testen, sondern sie liefern eine Vielzahl von Informationen, die für unterschiedliche Zielsetzungen bedeutungsvoll sind. Daher kommt es bei der Darstellung der Ergebnisse und ihrer Interpretation darauf an, einen Interpretationsrahmen zu entwickeln, der Einzelbefunde einordnet. Dies ist etwa dadurch möglich, das relative Vergleichsmaßstäbe für die Interpretation von Befunden gewählt werden: z.B. ist es interessant, die Ergebnisse der Frage 2.1 (Bewertung des Studiums) a) nach der Fachrichtung, b) nach den Studienleistungen, c) nach dem Abschlußjahrgang zu vergleichen oder auch die Bewertungen der einzelnen Elemente des Studiums untereinander, während der absolute Wert z.B. der Einschätzung des "Angebots an Beratung in fachlichen Fragen" sich kaum interpretieren läßt ("how much is much"). Wenn Sie die Absolventenbefragung nach einigen Jahren erneut durchführen, ergibt ein Vergleich mit den Ergebnissen der ersten Befragung eine sehr interessante Interpretationsperspektive. Folgerungen/Empfehlungen: Wir empfehlen, die Darstellung und Interpretation der Ergebnisse von den praktischen Folgerungen und Empfehlungen zu Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildung zu trennen und dafür einen gesonderten Teil vorzusehen, der auch nicht notwendig Bestandteil des publizierten Berichts sein muß. A.80 Kapitel B Musterfragebogen B. B.1 B.2 B.3 Musterfragebogen Muster des Absolventenfragebogens Muster des Arbeitgeberfragebogen Beispiele für weitere Fragen aus Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen B.1 Kapitel B Musterfragebogen B.1 Muster des Absolventenfragebogens Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens 4 1. Studienverlauf an der Hochschule XY 4 2. Bewertung des Studiums an der Hochschule XY 5 3. Nach dem Studium 5 4. Einarbeitung in die erste Stelle nach Studienende 8 5. Die derzeitige Beschäftigungssituation 8 6. Berufliche Anforderungen und Qualifikationsverwendung 12 7. Einschätzungen der beruflichen Situation 12 8. Weitere/Sonstige formale akademische Ausbildung 15 9. Berufliche Weiterbildung 15 10. Angaben zur Person 16 11. Kommentare zum Studium 16 B.2 Studium und Beruf Befragung der Absolventen der Fachrichtung Z der Hochschule XY Liebe Absolventen wir bitten Sie, an einer Befragung mitzuwirken, die sich an alle Absolventen der Fachrichtung Z der Hochschule XY richtet, die in den Jahren 19XX bis 19XX ihr Studium abgeschlossen haben. Mit Hilfe dieser Untersuchung soll erstmals ein umfassendes Bild über Studium, Beschäftigungssituation, Tätigkeit und Berufsverlauf der Absolventen der Fachrichtung Z der Hochschule XY gewonnen werden. Der Fachbereich Z möchte für seine künftigen Planungen die Erfahrungen und die Sichtweisen der Absolventen berücksichtigen. Tragen Sie daher durch Ihre Beteiligung zu dem Erfolg dieser Untersuchung bei. Unterschrift und Funktion (z.B. Dekan) Liebe Absolventen, als Projektleiter der Forschungsgruppe, die die Absolventenbefragung 1992 durchführt, bitte ich Sie ebenfalls um Ihre Beteiligung an dieser Studie. Die Forschungsgruppe wird durch Mitarbeiter des Fachbereichs Z der Hochschule XY gebildet. Wie Sie sehen, werden im Fragebogen sowohl Ihre Erfahrungen im Studium als auch im weiteren Berufsleben angesprochen. Wir sind sehr daran interessiert Ihre persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen kennenzulernen, um daraus insbesondere Anhaltspunkte für die Stärken und Schwächen des Studienprogramms und der Studienbedingungen am Fachbereich Z zu erhalten. Wir versichern Ihnen, daß Ihre Antworten in diesem Fragebogen nur im Rahmen dieser Studie Verwendung finden. Aus der Darstellung der Untersuchungsergebnisse sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich. IHRE ANGABEN WERDEN STRENG VERTRAULICH BEHANDELT. Die Ergebnisse der Studie sollen publiziert werden. Wenn Sie es wünschen, senden wir Ihnen gerne eine Übersicht der wichtigsten Ergebnisse zu. Bitte schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen möglichst bald an die unten genannte Adresse zurück. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. B.3 Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens HINWEISE ZUM AUSFÜLLEN DES FRAGEBOGENS Bitte beantworten Sie nach Möglichkeit jede Frage. Sollten einzelne Fragen auf Sie nicht zutreffen, werden Sie durch Pfeile (z.B. BITTE WEITER MIT FRAGE 3.9) zur nächsten Frage geleitet. Sollte der Platz für Ihre Antworten nicht ausreichen, legen Sie doch bitte gegebenenfalls einen Zettel bei. 1. STUDIENVERLAUF AN DER HOCHSCHULE XY Die folgenden Fragen beziehen sich auf ihr erstes Studium an der Hochschule XY. Um Angaben zu Ihrer weiteren akademischen Ausbildung, soweit zutreffend, bitten wir Sie in einem späteren Teil des Fragebogens. 3 In welcher (Haupt-)Fachrichtung haben Sie Ihren ersten Abschluß erworben? Maschinenbau Elektrotechnik Bauingenieurwesen 1 2 3 4 Welche fachlichen Schwerpunkte haben Sie in Ihrem Studium gesetzt? Mehrfachnennungen möglich Inwieweit waren Ihnen die folgenden Gründe bei Ihrer Entscheidung für ein Studium an der Hochschule XY wichtig? Bitte geben Sie bei jedem der nachfolgend aufgeführten Gründe mit Hilfe der 5stufigen Antwortskala an, wie wichtig für Sie der jeweilige Aspekt war. sehr gar nicht wichtig wichtig 1 2 3 4 5 Nähe zum Wohnort der Eltern oder Konstruktion Ländliche Entwicklung Wasserversorgung Sonstiges: ...................................................... (bitte eintragen) 5 8 Wann haben Sie dieses Studium begonnen? └┴┘Monat 19 └┴┘ Jahr 6 anderer Verwandter Verfügbarkeit eines Stipendiums für das Studium an dieser Hochschule Günstige Wohnmöglichkeiten für Studierende auf dem Campus Attraktivität der Stadt oder der Region Ruf/Ansehen der Hochschule bei Arbeitgebern Praxisbezug der Ausbildung in meinem Fach Spezialisierungsmöglichkeiten in meinem Fach Sonstiges: ........................................................ Wann haben Sie dieses Studium beendet? └┴┘ Monat 19 └┴┘ Jahr 7 Welche Abschlußnote haben Sie erreicht? └┘,└┘ (Z.B. 3,1) Name und Adresse des Projektverantwortlichen B.4 (bitte eintragen) 3. Nach dem Studium 2. BEWERTUNG DES STUDIUMS AN DER HOCHSCHULE XY Beantworten Sie bitte auch die Fragen in diesem Teil 2 mit Bezug auf Ihr Studium, das zum ersten Abschluß führte. 9 Wie bewerten Sie aus heutiger Sicht bestimmte Aspekte Ihres Studiums? Bei dieser Frage und den entsprechenden weiteren bitten wir Sie um eine Antwort mit Hilfe der 5stufigen Antwortskala zu jedem der aufgeführten Merkmale. sehr sehr gut schlecht 1 2 3 4 5 Wie bewerten Sie die Nützlichkeit einzelner Elemente des Studienprogramms für Ihre bisherige Berufstätigkeit? sehr gar nicht nützlich nützlich 1 2 3 4 5 Inhalte der Lehrveranstaltungen im Betreuung/Beratung bei der 10 Abschlußarbeit Möglichkeiten zu Kontakten mit Lehrenden außerhalb von Lehrveranstaltungen Angebote an Beratung in fachlichen Fragen Chancen zur Teilnahme an Forschungsprojekten Qualität der Vermittlung der Lehrinhalte durch die Dozenten Studienaufbau Höhe/Grad der Leistungsanforderungen in Prüfungen Möglichkeiten zur freien Gestaltung des Studiums Organisation von Praxisphasen durch die Hochschule Kontakte zu Studienkollegen/ Studienkolleginnen Möglichkeiten zur hochschulpolitischen Einflußnahme durch Studierende Ausstattung mit technischen Arbeitsmitteln wie PC's, Meßgeräten o.ä. Ausstattung der Labors/Werkstätten Bereitstellung von Lehr- und Arbeitsmaterialien Ausstattung der Bibliothek Wohnmöglichkeiten auf dem Campus Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Campus Baulicher Zustand der Institutsgebäude 11 Hauptfach Breite des Lehrangebots Spezialisierungsmöglichkeiten Wissenschaftliche Methoden Forschungsbezug der Studien- oder Projektarbeiten Praxisbezug der Studien- oder Projektarbeiten Praxisbezug der Lehre Labor-Praktika Praktika außerhalb der Hochschule Wie bewerten Sie insgesamt die Nützlichkeit des Studiums? sehr gar nicht nützlich nützlich 1 2 3 4 5 für die Chancen, nach dem Studium eine gewünschte Beschäftigung zu finden für die Erfüllung Ihrer derzeitigen beruflichen Aufgaben für Ihre längerfristige berufliche Entwicklung/Karriere für die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit/Bildung für die wirtschaftliche Entwicklung Ihres Landes 3. NACH DEM STUDIUM Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Zeit nach dem Ende Ihres (ersten) Studiums an der Hochschule XY. 12 Bitte geben Sie an, in welchen Beschäftigungssituationen Sie sich befunden haben oder welche Tätigkeiten Sie ausübten, seit Sie Ihren (ersten) Studienabschluß an der Hochschule XY erwarben. B.5 Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens Kreuzen Sie bitte für jeden Monat nach Studienabschluß nur eine zutreffende Kategorie an. Falls sich für Sie innerhalb eines Monats die Beschäftigungssituation/Tätigkeit geändert hat oder falls Sie mehrere Tätigkeiten ausübten (z.B. Studium und Erwerbstätigkeit), markieren Sie nur die wichtigste Kategorie. Falls Ihr Studienabschluß weniger als drei Jahre zurückliegt, lassen Sie bitte die übrigen Monate frei. Zeit nach Studien-abschluß 1. Jahr 1. Monat 2. Monat 3. Monat 4. Monat 5. Monat 6. Monat 7. Monat 8. Monat 9. Monat 10. Monat 11. Monat 12. Monat 2. Jahr 1. Monat 2. Monat 3. Monat 4. Monat 5. Monat 6. Monat 7. Monat 8. Monat 9. Monat 10. Monat 11. Monat 12. Monat 3. Jahr Erwerbstätig (auch Trainee o.ä.) Berufliche Ausbildung Weiteres Studium Beschäfti gungssuche (ohne Beschäftigung) Keine Beschäftigung und keine Beschäftigungssuche (Reisen, Kindererziehung o.ä.) Sonstiges Kommentar, Erläuterung .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... 1. Monat 2. Monat 3. Monat 4. Monat 5. Monat 6. Monat 7. Monat 8. Monat 9. Monat 10. Monat 11. Monat 12. Monat .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... .................................... Zur Zeit .................................... B.6 4. Einarbeitung in die erste Stelle nach Studienende 13 Wie haben Sie Ihre erste Beschäftigung nach Studienabschluß gefunden? Mehrfachnennung möglich Manpower allocation BITTE WEITER MIT FRAGE 21 Durch Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle Durch eigene Stellenanzeigen Durch die öffentliche Arbeitsverwaltung (Arbeitsamt, Fachvermittlungsdienst usw.) Durch eine private Vermittlungsagentur Durch Lehrende der Hochschule XY Durch das Arbeitsvermittlungbüro der Hochschule XY Durch Kontakte zum Arbeitgeber, die im Rahmen meines Studiums entstanden sind (z.B. im Praktikum) Durch Kontakte zum Arbeitgeber, der die Hochschule besuchte Ich habe mit Arbeitgebern Kontakt aufgenommen, ohne daß mir ein Stellenangebot bekannt war Der spätere Arbeitgeber hat von sich aus mir eine Stelle angeboten Ich habe eine selbständige/freiberufliche o.ä. Existenz selbst aufgebaut Durch Einstieg in die Firma/die Praxis der Eltern/Verwandten Durch persönliche Beziehungen/Kontakte Durch Eltern, Verwandte Ich habe eine Stelle bei demselben Arbeitgeber erhalten, bei dem ich bereits vor dem Studium beschäftigt war Ich habe noch keine Beschäftigung gefunden Sonstiges: ............................................................ 14 1 2 3 (bitte eintragen) Wann haben Sie begonnen, eine Stelle/Beschäftigung zu suchen? 16 Wie häufig haben Sie an Tests teilgenommen? └┴┘Anzahl der Tests 17 Wie viele Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch haben Sie erhalten? └┴┘Anzahl der Einladungen 18 Wie viele Stellenangebote haben Sie erhalten? └┴┘Anzahl der Stellenangebote 19 Wie lange haben Sie insgesamt gesucht, bis feststand, daß Sie Ihre erste berufliche Tätigkeit übernehmen können? └┴┘Monate gesucht Trifft nicht zu, noch keine gewünschte Tätigkeit 1 gefunden BITTE WEITER MIT FRAGE 24 20 Wie wichtig waren Ihrer Einschätzung nach die folgenden Aspekte bei der Entscheidung über die Besetzung Ihrer Stelle? sehr völlig wichtig unwichtig 1 2 3 4 5 Die studierte Fachrichtung Die fachlichen Studienschwerpunkte/Spezialisierung Das Thema der Abschlußarbeit Die Examensnoten an der Hochschule Der Ruf/das Ansehen der besuchten Vor Studienabschluß Nach Studienabschluß Ich habe keine Stelle gesucht BITTE WEITER MIT FRAGE 21 Hochschule Der Ruf/das Ansehen des Fachbereichs Vorherige berufspraktische Erfahrungen Sonstiges: ......................................................................... Persönlichkeit (bitte eintragen) Auslandserfahrungen Die eigene Weltanschauung/Religion 15 Wie häufig haben Sie sich beworben? 4 Sonstiges: ........................................................ └┴┘ (bitte eintragen) Anzahl der Bewerbungen B.7 Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens 4. EINARBEITUNG IN DIE ERSTE STELLE NACH STUDIENENDE Mit den folgenden Fragen bitten wir Sie um Angaben zu Ihren ersten Berufserfahrungen unmittelbar nach Ende Ihres Studiums - die Phase der Einarbeitung in Ihre erste Stelle. Falls Sie seit Studienende noch nicht berufstätig waren, beantworten Sie bitte die Fragen ab 55. 21 Wie läßt sich die Phase der Einarbeitung in Ihre erste berufliche Tätigkeit nach Studienende am besten beschreiben? Bitte nur eine Angabe 24 Keine Einarbeitungszeit, sofortige Übernahme 1 normaler Aufgaben Beratung/Hilfe nur durch erfahrene Kollegen Beratung/Hilfe auch durch Vorgesetzte Teilnahme an einem längeren formellen Einarbeitungsprogramm (Schulungskurs, Trainee o.ä.) Sonstiges: ......................................................................... 2 3 4 5 (bitte eintragen) 22 Falls Sie an einem formellen Einarbeitungsprogramm (Schulungen, Trainee o.ä.) teilgenommen haben, geben Sie bitte die Gesamtdauer des Programms oder der Schulungskurse an. └┴┴┘ Wochen 23 Wie lange dauerte es, bis Sie den Eindruck hatten, daß Sie in der Lage sind, Ihre beruflichen Aufgaben sachgerecht zu erledigen? 25 1 2 In welchen Themenbereichen haben Sie zu Beginn Ihrer Berufstätigkeit neue Kenntnisse/Fähigkeiten erworben? Mehrfachnennungen möglich Arbeitsplatzbezogene technische Fachkenntnisse EDV - Anwendungungen Personalmanagement Finanzmanagement Umgang mit anderen Personen (Verkaufsseminare, Kurse zur Gruppendynamik) Organisatorische Struktur der Institution/des Unternehmens oder einzelner Teilbereiche Sonstiges: ........................................................................... (bitte eintragen) Wurden Sie zu Beginn Ihrer Berufstätigkeit zur Vorbereitung auf die Übernahme einer künftigen Leitungstätigkeit ausgebildet? Ja Nein └┴┴┘ Wochen 5. DIE DERZEITIGE BESCHÄFTIGUNGSSITUATION Mit den folgenden Fragen wollen wir genauer auf Ihre derzeitige Beschäftigungssituation eingehen. Falls Sie mehreren beruflichen Tätigkeiten nachgehen, beantworten Sie die folgenden Fragen nur für diejenige Tätigkeit, die für Sie die wichtigste Tätigkeit darstellt. 26 Wie läßt sich Ihre gegenwärtige Beschäftigungssituation oder Tätigkeit charakterisieren? Mehrfachnennungen möglich 27 1 Erwerbstätig (auch als Trainee o.ä.) Berufliche Ausbildung Weiteres Studium Ohne Beschäftigung, aber ich suche eine Beschäftigung Ohne Beschäftigung und ich möchte/kann zur Zeit auch keine Beschäftigung aufnehmen (z.B. wegen Kindererziehung, Krankheit) Wehr-/Zivildienst o.ä. Sonstiges: ............................................................... (bitte eintragen) B.8 2 3 Haben Sie seit Studienende den Arbeitgeber/die Beschäftigung gewechselt? Ja, habe den Arbeitgeber/die Beschäftigung gewechselt Nein BITTE WEITER MIT FRAGE 30 Trifft nicht zu, da ich seit Studienende noch nicht erwerbstätig war BITTE WEITER MIT FRAGE 57 5. Die derzeitige Beschäftigungssituation 28 Aus welchen Gründen haben Sie den Arbeitgeber/die Beschäftigung gewechselt? Mehrfachnennungen möglich Um ein höheres Einkommen zu erhalten Um ein eine höhere Position zu erreichen Um meine im Studium erworbenen Qualifikationen besser einzusetzen Der Wechsel erfolgte unfreiwillig (die frühere Stelle war befristet, mir wurde gekündigt o.ä.) Um an einem bestimmten Ort wohnen zu können Um berufliche Aufgaben zu übernehmen, die mir mehr zusagen Sonstiges: ............................................................... 34 Bildungseinrichtungen 01 02 03 05 06 07 (bitte eintragen) Falls Sie gewechselt haben, geben Sie bitte an, bei wievielen Arbeitgebern oder in wievielen Beschäftigungsverhältnissen Sie zuvor tätig waren (ohne das derzeitige Beschäftigungsverhältnis)? bei └┘ Arbeitgebern zuvor beschäftigt gewesen Falls Sie zur Zeit nicht erwerbstätig sind: BITTE WEITER MIT FRAGE 57 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 30 Wie lange sind Sie schon bei dem gegenwärtigen Arbeitgeber beschäftigt oder selbständig/freiberuflich tätig? 19 20 21 └┴┘Monate 22 31 Wie lautet Ihre Berufsbezeichnung? Bitte geben Sie eine möglichst genaue Bezeichnung an, z.B. Konstruktionsingenieur, Betriebsingenieur. .......................................................................................... 32 Bitte skizzieren Sie auch knapp Ihre beruflichen Aufgaben (z.B. Produktionsleitung und -überwachung) 23 24 25 26 27 28 29 .......................................................................................... 30 31 33 In welchem Wirtschaftssektor sind Sie derzeit tätig? Bitte nur eine Angabe 3 Privater Wirtschaftssektor Öffentliches Unternehmen Öffentliche Verwaltung 4 Sonstiges: ......................................................................... 1 2 32 (bitte eintragen) B.9 Schulen Hochschulen Forschungsinstitute Landwirtschaft/Bergbau/Energie/Wasser 04 08 29 Welchem der folgenden Wirtschaftszweige läßt sich Ihr Betrieb/Ihre Organisation am ehesten zuordnen? Bitte nur eine Angabe. Beantworten Sie auch diese Frage nur für Ihre Hauptbeschäftigung Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Bergbau Elektrizitätsversorgung und sonstige Energiewirtschaft Wasserversorgung, Wasserwirtschaft Verarbeitendes Gewerbe/Industrie Chemisches Gewerbe, Mineralölverarbeitung Kunststoff-, Gummi-, Asbestverarbeitung Steine, Erden, Feinkeramik, Glas (Herstellung und Verarbeitung) Eisen- u. Metallerzeugung/-verarbeitung Maschinenbau, Fahrzeugbau, Stahlhochbau und Behälterbau Elektrotechnik Feinmechanik, Optik, Spiel- und Schmuckwaren Holz-, Papier- und Druckgewerbe Textil-, Leder- und Bekleidungsgewerbe Nahrungs- und Genußmittelgewerbe Bauhauptgewerbe (Bauunternehmen) Dienstleistungen Handel (Groß- und Einzelhandel) Transport (Spedition, Lagerei, Schiffahrt, Bahn usw.) Nachrichtenwesen (Post, Rundfunk, Fernsehen usw.) Gesundheitswesen Banken Versicherungen Rechts- und Wirtschaftsberatung (auch Personalberatung) Ingenieurbüro (auch Architektenbüro) Sonstiges Dienstleistungsgewerbe (z.B. Publizistik, Verlagsgewerbe, Wohnungsunternehmen, Tourismus) Verbände und Organisationen (nicht gewinnorientiert) Berufs- und Wirtschaftsverbände, Parteien Kirchliche Organisationen Internationale Organisationen Allgemeine öffentliche Verwaltung (Gebietskörperschaften, Bund-, Länder- und Kommunalbehörden) Bitte kreuzen Sie diese Kategorie nur an, falls Sie sich nicht den anderen Kategorien zuordnen können Sonstiges: ......................................................................... Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens 36 35 Worin besteht Ihre derzeitige Haupttätigkeit? Bitte auch hier nur eine Angabe. Tragen Sie bitte ggf. weitere Tätigkeiten in der Spalte "zusätzliche Tätigkeit" ein. Haupttätigkeit 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 88 Wie viele Beschäftigte hat der Betrieb/die Organisation, in dem/der Sie arbeiten? Wenn Sie die genaue Zahl nicht wissen, dann schätzen Sie bitte die Zahl der Beschäftigten └┴┴┴┴┴┘ ca. Personen insgesamt Zusätzliche Tätigkeit davon: Abrechnung ca. Personen mit Hochschulab Anlagenbetrieb/Anlagenüberschluß wachung ca. Hochschulabsolventen Ausbildung meiner Fachrichtung Außenwirtschaft ca. Hochschulabsolventen Bauüberwachung meiner Fachrichtung und Bauvorbereitung/ Baubetrieb/ Bauleitung meiner Hochschule Beratung/Consulting Betriebstechnik/Wartung/ In37 Sind Sie vollzeitbeschäftigt? standhaltung Controlling 1 Ja Datenverarbeitung 2 Nein, ich bin teilzeitbeschäftigt mit Entwicklung/Versuch Wochenarbeitsstunden Fertigung 3 Trifft nicht zu, ich bin selbständig/freiberuflich Fertigungsvorbereitung tätig Finanzen Forschung und Entwicklung Forschung/Wissenschaft 38 Sind Sie Vorgesetzte/Vorgesetzter für Kalkulation andere Beschäftigte? Konstruktion Konstruktion/Entwurf 1 Nein Leitung 2 Ja Marketing Falls "Ja", geben Sie bitte die Anzahl Marktforschung der Personen an Materialwirtschaft Vorgesetzte(r) für Meß- und Prüftechnik insgesamt Personen └┴┴┴┴┴┘ Montage/Inbetriebnahme davon Personen mit Normung/Patentwesen Hochschulabschluß └┴┴┴┴┴┘ Personalangelegenheiten Planung der Funktionen/Nut39 Welcher Leitungs-/Führungsebene ist zungen von Bauten/Anlagen Ihre berufliche Position am ehesten Planung und Organisation Projektsteuerung zuzurechnen? Rechnungswesen 1 Obere Leitungsebene (Vorstand, Geschäfts Sicherheitstechnik führung o.ä.) Steuerwesen 2 Mittlere Leitungsebene (Abteilungsleitung, Systemanalyse Gebietsleitung o.ä.) Technische Ausführungsbear3 Untere Leitungsebene (Gruppenleiter o.ä.) beitung Umwelttechnik 4 Keine Leitungsaufgaben Verfahrensentwicklung 5 Sonstiges: ......................................................................... Verkauf 6 Trifft nicht zu, ich bin selbständig/freiberuflich Vertrieb tätig Sonstiges: .................................................. └┴┴┴┴┴┘ └┴┴┴┴┴┘ └┴┴┴┴┴┘ └┴┘ (bitte eintragen) B.10 6. Berufliche Anforderungen und Qualifikationsverwendung 40 Wie lautet die Bezeichnung Ihrer beruflichen Position? Bitte geben Sie auch hier eine möglichst genaue Bezeichnung an, z.B. Assistent der Geschäftsleitung, Betriebsleiter, Geschäftsinhaber). .......................................................................................... (bitte eintragen) 41 Wie lange sind Sie schon in Ihrer gegenwärtigen Position tätig? Wie hoch ist Ihr Bruttoeinkommen im Monat? Berücksichtigen Sie bitte nur das Einkommen aus Ihrer Haupttätigkeit und bilden Sie gegebenenfalls einen Durchschnittswert. └┴┴┴┴┴┘ Betrag 43 44 1 2 3 In welcher Region sind Sie beschäftigt? (HIER LÄNDERSPEZIFISCHE LISTE VORGEBEN) 1 2 3 4 └┴┘ Monate 42 45 46 Inwieweit treffen Ihrer Ansicht nach die folgenden Aussagen über selbstständige/freiberufliche Tätigkeiten zu, die im allgemeinen von Absolventen Ihrer Fachrichtung ausgeübt werden? trifft trifft völlig gar nicht zu zu 1 2 3 4 5 Selbständige/Freiberufler erzielen ein relativ hohes Einkommen ........ Währung Selbständige/Freiberufler haben sehr lange Arbeitszeiten Welche weiteren Leistungen des Arbeitgebers erhalten Sie? Mehrfachnennungen möglich PKW, PKW-Benutzung oder sonstige Zuschüsse zur Benutzung von Verkehrsmitteln Wohnung oder Zuschuß zu den Wohnkosten Gesundheitsdienst o.ä. (Zusätzliche) Altersversorgung Sonstiges: ............................................................... Keine Zusatzleistungen Trifft nicht zu, ich bin selbständig/freiberuflich tätig Haben Sie weitere berufliche Tätigkeiten? Ja Nein Trifft nicht zu, ich bin selbständig/freiberuflich tätig B.11 Als Selbständige/Freiberufler arbeiten Hochschulabsolventen vor allem deshalb, weil sie keine andere Beschäftigung finden konnten Durch die Hochschulausbildung wird man auf selbständige/freiberufliche Tätigkeiten nicht hinreichend vorbereitet Es bestehen günstige längerfristigen Berufsaussichten für Selbständige/Freiberufler Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens 6. BERUFLICHE ANFORDERUNGEN UND QUALIFIKATIONSVERWENDUNG 47 In welchem Maße können Sie Ihre im Studium erworbenen Qualifikationen beruflich verwenden? in sehr hohem gar Maße nicht 1 2 3 4 5 In welchem Maße werden die folgenden Anforderungen im Rahmen Ihrer Arbeit an Sie gestellt? in sehr hohem gar Maße nicht 1 2 3 4 5 Technische Kenntnisse Mathematik Naturwissenschaften (Physik, 48 Chemie), Werkstoff-und Baustoffkunde Ökologie und Umweltschutz Theoretische Grundlagen der Ingenieurwissenschaften (technische Mechanik, Thermodynamik, Statik, Elektrotechnik etc.) Betriebs-, Meß-, Steuerungs- und Regeltechnik Angewandte technische Fächer (technische Aggregate, Maschinensysteme, Anlagen, Schaltungen) Methodenkenntnisse Systemanalyse und Optimierung Planung, Entwurf, Berechnung und Konstruktion (produkt- und prozeßorientiert) Experimentelles und praktisches Arbeiten EDV-Anwendung (CAD, CIM etc.) Kenntnisse in nicht-technischen Fachgebieten Sozialwissenschaften (Psychologie, Soziologie, Politik) Betriebswirtschaft (Finanzen, Kostenrechnung etc.) Rechtswissenschaften (fachrichtungsrelevante Teile) Fremdsprachenkenntnisse in Englisch Lernbereitschaft Problemlösungsfähigkeit Fähigkeit, eigenes Handeln zu reflektieren Schriftliche Ausdrucksfähigkeit Unkonventionelles Denken Leistungsbereitschaft/Engagement Koordinationsfähigkeit Improvisationsfähigkeit Verläßlichkeit Belastbarkeit Selbständigkeit Verantwortungsbewußtsein Innovationsfähigkeit Kreativität Wirtschaftliches Denken Zielstrebigkeit Loyalität gegenüber der Institution und Ihren Zielen Ausdauer Kooperationsfähigkeit Durchsetzungsvermögen Selbstvertrauen Anpassungsfähigkeit Einfühlungsvermögen Führung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Initiative 7. EINSCHÄTZUNGEN DER BERUFLICHEN SITUATION 49 Inwieweit konnten Sie Ihre beruflichen Vorstellungen, die Sie bei Studienende hatten, bislang verwirklichen? in sehr hohem Maße 1 2 50 3 4 gar nicht 5 Wenn Sie Ihre heutigen beruflichen Aufgaben insgesamt betrachten: In welchem Ausmaß wenden Sie Ihre im Studium erworbenen Qualifikationen an? B.12 in sehr hohem Maße 1 2 3 4 gar nicht 5 7. Einschätzungen der beruflichen Situation 51 Wie würden Sie Ihre heutige berufliche Position charakterisieren? Inwieweit ist Ihre berufliche Position Ihrer Ausbildung angemessen? völlig angemessen 1 52 3 4 Inwieweit entspricht - zusammengefaßt beurteilt - Ihre Beschäftigung Ihrer Ausbildung? Berücksichtigen Sie bei Ihrer Beurteilung alle Aspekte, die Ihnen dabei wichtig erscheinen, so möglicherweise die Zugangsvoraussetzungen zu einem Beruf, die Chance zur Verwendung von Qualifikationen, die berufliche und soziale Position, die weiteren beruflichen Entwicklungsperspektiven usw. entspricht völlig 1 53 2 gar nicht angemessen 5 2 3 4 entspricht gar nicht 5 Falls Sie Ihren Beruf zumindest zum Teil nicht für angemessen halten: Warum sind Sie in einem solchen Beruf tätig? Mehrfachnennungen möglich Durch diese Arbeit verdiene ich ein höheres Einkommen als durch eine studiennahe Tätigkeit Ich ziehe eine bestimmte Berufstätigkeit vor, die nicht eng mit meinem Studium zusammenhängt Diese Arbeit verspricht bessere Karrierechancen als eine studiennahe Tätigkeit Diese Arbeit interessiert mich sehr bzw. ist mir sehr wichtig Wegen Beförderung bin ich nicht mehr in einer Tätigkeit, die eng mit dem Studium zusammenhängt Ich wollte lieber eine Teilzeit- bzw. flexible Beschäftigung Ich wollte in einer bestimmten Region tätig sein, konnte dort aber keine angemessene Tätigkeit finden Obwohl ich gerne eine Tätigkeit hätte, die mit dem Studium eng zusammenhängt, konnte ich keine finden Die familiäre Situation schränkte meine Wahlmöglichkeiten ein Die derzeitige Tätigkeit ist Voraussetzung für ein später angestrebtes Berufsziel Sonstiges: ................................................................. Trifft nicht zu, da ich meinen Beruf voll und ganz für angemessen halte (bitte eintragen) B.13 54 Inwieweit haben Sie die Möglichkeit, durch Ihre Arbeit zur wirtschaftlichen Entwicklung Ihres Landes beizutragen? in sehr hohem Maße 1 2 55 3 4 gar nicht 5 Inwieweit sind Sie mit den verschiedenen Merkmalen Ihrer beruflichen Situation zufrieden? sehr gar zunicht frieden zufrieden 1 2 3 4 5 Arbeitsinhalt/berufliche Aufgaben Betriebsklima Sicherheit des Arbeitsplatzes Möglichkeit, im Studium erworbener Qualifikationen einzusetzen Möglichkeit, eine Arbeit zu haben, die einen fordert Erreichte berufliche Position Einkommenshöhe Aufstiegsmöglichkeiten Möglichkeit, Nützliches für die Allgemeinheit zu tun Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers Chancen zur beruflichen Weiterqualifizierung Ausstattung des Arbeitsplatzes mit notwendigen Arbeitsmitteln Arbeitsplatzumgebung (Lärm, Raum, Klima o.ä.) 56 Inwieweit sind Sie mit Ihrer beruflichen Situation insgesamt zufrieden? Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrem Urteil auch etwaige berufliche Nebentätigkeiten sehr zufrieden 1 2 3 4 gar nicht zufrieden 5 Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens 57 Wie wichtig sind Ihnen persönlich die verschiedenen Merkmale einer Berufstätigkeit? Bitte geben Sie auch hier bei jedem der folgenden Merkmale an, wie wichtig sie Ihnen sind. Gehen Sie dabei nur von Ihren Zielvorstellungen für eine berufliche Tätigkeit aus, unabhängig davon, ob Sie diese Ziele schon erreicht haben. 59 Nein Ja Falls "Ja": 1 2 Name(n) des(r) Berufsverbandes/-verbände im Inland: ........................................................................................... Name(n) des(r) Berufsverbandes/-verbände im Ausland: sehr gar nicht wichtig wichtig 1 2 3 4 5 Weitgehend eigene Arbeitsplanung Möglichkeit zu wissenschaftlicher Tätigkeit Übersichtliche und geregelte Aufgaben Möglichkeiten, die erworbenen 58 1 2 Qualifikationen einzusetzen Hohe Sicherheit des Arbeitsplatzes Gesellschaftliche Achtung und Anerkennung Möglichkeit zur Entwicklung und Verwirklichung eigener Ideen Gutes Arbeits- und Betriebsklima Chance zur beruflichen Weiterqualifizierung Hohes Einkommen Chancen zu politischer Einflußnahme Eine Arbeit zu haben, die einen fordert Gute Aufstiegsmöglichkeiten Viel Raum für Freizeit Übernahme von Koordinations- und Leitungsaufgaben Möglichkeit, der Zusammenarbeit mit anderen Möglichkeit, Nützliches für die Allgemeinheit zu tun Sind Sie Mitglied einer Organisation/eines Gremiums mit entwicklungsbezogenen Aufgaben? Ja Nein ........................................................................................... 60 Welche Veränderungen der Beschäftigung gegenüber der derzeitigen Situation wollen Sie in den nächsten drei Jahren realisieren? Mehrfachnennungen möglich Ich beabsichtige ... den Wechsel des Arbeitgebers den Wechsel des Aufgabenbereichs ein Vollzeit-Studium aufzunehmen ein Teilzeit-Studium aufzunehmen berufliche Nebentätigkeiten aufzunehmen oder auszudehnen berufliche Nebentätigkeiten aufzugeben oder einzuschränken mich selbständig zu machen nicht mehr selbständig/freiberuflich tätig zu sein überhaupt eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen die berufliche Tätigkeit aufzugeben eine höhere Position zu erreichen eine sicherere Beschäftigung zu erlangen eine stärkere Verwendung meiner Qualifikation zu erreichen ein höheres Einkommen zu erreichen eine weniger belastende Tätigkeit aufzunehmen eine bessere Chance zur beruflichen Weiterqualifizierung zu erlangen eine Tätigkeit zu übernehmen, die stärker meinen Neigungen entspricht Sonstiges: keinerlei größere Veränderung B.14 Sind Sie Mitglied in Berufsverbänden? 10. Angaben zur Person 8. WEITERE/SONSTIGE FORMALE AKADEMISCHE AUSBILDUNG 61 Haben Sie ein weiteres/sonstiges Studium aufgenommen? 1 2 3 4 Ja, erfolgreich abgeschlossen Ja, studiere zur Zeit Ja, habe ein weiteres Studium abgebrochen Nein, habe kein weiteres Studium aufgenommen BITTE WEITER MIT FRAGE 67 9. BERUFLICHE WEITERBILDUNG Berücksichtigen Sie bitte bei den Fragen zur beruflichen Weiterbildung neben der Teilnahme an Veranstaltungen/Lehrgängen auch nicht organisierte Formen der Weiterbildung. Dagegen ist hier nicht nach einem weiterführenden Studium gefragt. 67 Ja Nein 1 2 62 (Haupt-)Fachrichtungen im weiteren Studium: 68 .......................................................................................... 63 Name und Ort der Hochschule: .......................................................................................... 64 Art des (angestrebten) Abschlusses 1 2 3 4 5 65 Diplom Promotion Magister 1. Staatsprüfung Sonstiges: ......................................................................... Wann haben Sie dieses Studium begonnen? ÀÁÙ Monat 19ÀÁÙ ...................................................... Jahr 66 Inwieweit trafen die folgenden Gründe für ein weiteres Studium bei Ihnen zu? trifft trifft völlig gar nicht zu zu 1 2 3 4 5 69 Wollte einen höheren akademischen Abschluß erreichen Verbesserung der Chancen, eine Stelle zu finden Persönliches Interesse an einem bestimmten Fachgebiet Meine (vorherige) berufliche Tätigkeit erforderte es Wollte meine Aufstiegschancen verbessern Die gelernten fachlichen Inhalte sind wichtig für die Entwicklung meines Landes Sonstiges: ........................................................ (bitte eintragen) B.15 Haben Sie sich seit Studienende beruflich weitergebildet BITTE WEITER MIT FRAGE 69 Welche Auswirkungen hat Ihre oben genannte Fort- und Weiterbildung bisher für Ihre Beschäftigungssituation gehabt? Mehrfachnennungen möglich Trug zum Wechsel des Berufs bei Trug zum Wechsel des Arbeitgebers bei Verhalf mir zur ökonomischen Selbständigkeit (Firmengründung o.ä.) Verhinderte eine Verschlechterung der Berufssituation Gehörte in meinem Tätigkeitsbereich dazu Hat mir zu einem höheren Einkommen verholfen Hat mir zu einer besseren Position verholfen War wichtig, um überhaupt in eine Beschäftigung hineinzukommen Hat noch keine Auswirkungen gehabt Führte zu keinen Veränderungen der Beschäftigung, obwohl ich das vorher erwartet hatte Sonstiges: .................................................................... In welchen Themenbereichen würden Sie sich gerne beruflich weiterbilden, falls Sie die Möglichkeit dazu hätten? Mehrfachnennungen möglich Vertiefung technischer Grundlagenkenntnisse/Fähigkeiten Arbeitsplatzbezogene technische Fachkenntnisse EDV-Anwendungungen Personalmanagement Finanzmanagement Umgang mit anderen Personen (Verkaufsseminare, Kurse zur Gruppendynamik) Vorbereitung auf die Übernahme von Leitungsaufgaben Sonstiges: ......................................................................... (bitte eintragen) Kapitel B.1 Muster des Absolventenfragebogens 10. ANGABEN ZUR PERSON Zum Schluß möchten wir Sie noch um Angaben zu Ihrer Person bitten, die uns erlauben sollen, Ihre übrigen Angaben angemessen zu interpretieren. 70 Geburtsjahr 19 71 75 └┴┘ 1 Geburtsland 2 Waren Sie vor Beginn Ihres Studiums an der Hochschule XY längere Zeit erwerbstätig? Nein BITTE WEITER MIT FRAGE 77 Ja .......................................................................................... 76 72 Derzeitiges Aufenthaltsland └┴┘Jahre vor dem Studium insgesamt erwerbstätig .......................................................................................... 73 Falls Sie sich zur Zeit nicht in Ihrem Geburtsland aufhalten, nennen Sie bitte die Gründe. Mehrfachnennungen möglich Weitere akademische Ausbildung Berufliche Weiterbildung Bessere Beschäftigungsbedingungen im derzeitigen Aufenthaltsland Politische Umstände im Heimatland Sonstiges: ........................................................................... 74 Haben Sie vor Beginn Ihres Studiums an der Hochschule XY eine berufliche Ausbildung abgeschlossen? Nein Ja Wie viele Jahre waren Sie vor Studienbeginn erwerbstätig? 77 Welchen höchsten Bildungsabschluß haben Ihre Eltern erreicht? VaterMutter 5 6 7 8 1 2 3 78 1 1 2 2 Keinen Abschluß Hauptschulabschluß Mittlere Reife Hochschulbesuch bis zu zwei Jahren Erster Abschluß an einer Hochschule (3 oder mehr Studienjahre) Höherer Abschluß an einer Hochschule Weiß nicht Geschlecht Männlich Weiblich 11. KOMMENTARE ZUM STUDIUM 79 Was sind Ihrer Einschätzung nach die Stärken des Studiums an der Hochschule XY? ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... 80 Was sind Ihrer Einschätzung nach die Schwächen des Studiums an der Hochschule XY? ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... B.16 81 Welche Veränderungen des Hochschulstudiums (fachliche Akzente, Lehrformen o.ä.) würden Sie nach Ihren jetzigen beruflichen Erfahrungen anregen? ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... ................................................................................................................................................................................... 82 Welche Verbindungen haben Sie zu der Hochschule XY, und wie sollten Verbindungen/Kontakte Ihrer Meinung nach zwischen der Hochschule und Ihren Absolventen gestaltet sein? Mehrfachnennungen möglich Vorhanden Gewünscht Newsletter Absolvententreffen Gründung/Förderung einer Vereinigung der Absolventen Fachliche Kooperation in Projekten Hilfe bei aktuellen Problemstellungen Keine Verbindung Sonstiges: Wir danken Ihnen sehr für die Mühe, die Sie sich beim Ausfüllen dieses Fragebogens gemacht haben. Bitte tragen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse oder Namen und Adresse Ihres Arbeitgebers in die vorbereiteten Felder ein, damit wir Ihnen, falls Sie es wünschen, die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung zusenden können. wird (zum Datenschutz) bei Eingang des Fragebogens abgetrennt Markieren Sie bitte dieses Kästchen, falls Sie Interesse an einem Ergebnisbericht haben Eigene Adresse Name, Vorname Straße oder Postfach Stadt Land B.17 Adresse des Arbeitgebers (bitte eintragen) Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens B.2 Muster des Arbeitgeberfragebogen Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens 20 1. Charakteristika der Beschäftigungsorganisation 20 2. Rekrutierungsverfahren und -kriterien 21 3. Einarbeitung 22 4. Berufliche Fortbildung 23 5. Aufgaben von Ingenieuren und Qualifikationsanforderungen 24 6. Ausblick 27 7. Angaben zur Person der Bearbeiter des Fragebogens 27 B.18 Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens Ingenieure im Beruf BEFRAGUNG VON ARBEITGEBERN Sehr geehrte Damen und Herren, Die Fachbereich Z der Hochschule XY führt erstmals eine empirische Untersuchung über den beruflichen Verbleib und die Berufstätigkeit von Ingenieuren der Hochschule XY durch. Der Fachbereich Z möchte für seine künftigen Planungen die Erfahrungen und die Sichtweisen der Arbeitgeber berücksichtigen. Tragen Sie daher durch Ihre Beteiligung zu dem Erfolg dieser Untersuchung bei. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. (Unterschrift des Dekans) Der Dekan am Fachbereich Z der Hochschule XY Sehr geehrte Damen und Herren, als Projektleiter der Forschungsgruppe, die die Arbeitgeberbefragung 19XX durchführt, bitte ich Sie ebenfalls um Ihre Beteiligung an dieser Studie. Die Forschungsgruppe wird durch Mitarbeiter des Fachbereichs Z der Hochschule XY gebildet. Wie Sie sehen, geht es im Fragebogen vor allem um Ihre Anforderungen an die Qualifikationen von Ingenieuren und die Art der beruflichen Aufgaben von Ingenieuren in Ihrem Unternehmen/Ihrer Organisation. Auch möchten wir gern näheres über die berufliche Weiterbildung Ihrer Ingenieure erfahren. Wir sind sehr daran interessiert Ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Erwartungen kennenzulernen, um daraus insbesondere Anhaltspunkte zur Verbesserung unserer Ausbildung zu erhalten. Wir versichern Ihnen, daß Ihre Antworten in diesem Fragebogen nur im Rahmen dieser Studie Verwendung finden. Aus der Darstellung der Untersuchungsergebnisse sind keine Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen/Organisationen möglich. IHRE ANGABEN WERDEN STRENG VERTRAULICH BEHANDELT. Die Ergebnisse der Studie sollen publiziert werden. Wenn Sie es wünschen, senden wir Ihnen gerne eine Übersicht der wichtigsten Ergebnisse zu. Bitte schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen möglichst bald an die unten genannte Adresse zurück. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Name und Adresse des Projektverantwortlichen B.19 Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens HINWEISE ZUM AUSFÜLLEN DES FRAGEBOGENS Bitte beantworten Sie nach Möglichkeit jede Frage.. Bei jedem Themenbereich haben wir Hinweise gegeben, ob die Fragen eher von dem Leiter der Personalabteilung bzw. dem für die Personaleinstellung zuständigen Mitarbeiter oder vom Leiter der Fachabteilung, in der Ingenieure - insbesondere Absolventen der Hochschule XY - beschäftigt sind, ausgefüllt werden sollten. 1. CHARAKTERISTIKA DER BESCHÄFTIGUNGSORGANISATION (Personalabteilung) Zunächst bitten wir Sie um einige Angaben zum Unternehmen/der Organisation. 1 1 2 3 Ist das Unternehmen/die Organisation, in dem/der Sie tätig sind, Teil einer (größeren) Unternehmung/Organisation? Nein BITTE WEITER MIT FRAGE 3 Ja, es handelt sich dabei um die Zentrale/Zentraleinheit des Unternehmens/der Organisation Ja, es handelt sich dabei um eine Dependance/Zweigstelle des Unternehmens/der Organisation Verarbeitendes Gewerbe/Industrie 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 2 ca 3 ca. Wieviele Beschäftigte hat dieser Teil der Unternehmung/der Organisation, in dem tätig sind? 18 └┴┴┴┴┴┘ Beschäftigte 19 Wieviele Beschäftigte hat das gesamte Unternehmen/die gesamte Organisation? 21 Falls Sie in einem Teil einer Unternehmung/einer Organisation tätig sind, beziehen Sie bitte alle nachfolgenden Fragen nur auf diesen Unternehmens/Organisationsteil. 4 01 02 03 04 05 06 07 Welchem der folgenden Wirtschaftszweige läßt sich das Unternehmen/die Organisation am ehesten zuordnen? Bitte nur eine Angabe. Bildungseinrichtungen Schulen Hochschulen Forschungsinstitute Landwirtschaft/Bergbau/Energie/Wasser Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Bergbau Elektrizitätsversorgung und sonstige Energiewirtschaft Wasserversorgung, Wasserwirtschaft B.20 und Verarbeitung) Eisen- u. Metallerzeugung/-verarbeitung Maschinenbau, Fahrzeugbau, Stahlhochbau und Behälterbau Elektrotechnik Feinmechanik, Optik, Spiel- und Schmuckwaren Holz-, Papier- und Druckgewerbe Textil-, Leder- und Bekleidungsgewerbe Nahrungs- und Genußmittelgewerbe Bauhauptgewerbe (Bauunternehmen) Dienstleistungen 20 └┴┴┴┴┴┘ Beschäftigte insgesamt Chemisches Gewerbe, Mineralölverarbeitung Kunststoff-, Gummi-, Asbestverarbeitung Steine, Erden, Feinkeramik, Glas (Herstellung 22 23 24 25 26 27 Handel (Groß- und Einzelhandel) Transport (Spedition, Lagerei, Schiffahrt, Bahn usw.) Nachrichtenwesen (Post, Rundfunk, Fernsehen usw.) Gesundheitswesen Banken Versicherungen Rechts- und Wirtschaftsberatung (auch Personalberatung) Ingenieurbüro (auch Architektenbüro) Sonstiges Dienstleistungsgewerbe (z.B. Publizistik, Verlagsgewerbe, Wohnungsunternehmen, Tourismus) 30 Verbände und Organisationen (nicht gewinnorientiert) Berufs- und Wirtschaftsverbände, Parteien Kirchliche Organisationen Internationale Organisationen 31 Allgemeine öffentliche Verwaltung 32 Sonstiges: ......................................................................... 28 29 (Gebietskörperschaften, Bund-, Länder- und Kommunalbehörden) Bitte kreuzen Sie diese Kategorie nur an, falls Sie sich nicht den anderen Kategorien zuordnen können 3. Einarbeitung (Personalabteilung) 5 Zu welchem Wirtschaftssektor gehört das Unternehmen/die Organisation? Bitte nur eine Angabe 1 2 3 4 6 Falls Sie keine Ingenieure von der Hochschule XY beschäftigen: Welche Gründe sind dabei ausschlaggebend? Privater Sektor Öffentliches Unternehmen Öffentliche Verwaltung Sonstiges: ......................................................................... ........................................................................................... ........................................................................................... (bitte eintragen) ........................................................................................... Wieviele Ingenieure sind in dem Unternehmen/der Organisation beschäftigt? └┴┴┴┴┘ ca.└┴┴┴┴┘ ca.└┴┴┴┴┘ Hochschule XY ca. 7 8 Wie viele Techniker und Facharbeiter sind in dem Unternehmen/der Organisation beschäftigt? Ingenieure insgesamt davon weibliche Ingenieure Ingenieure von der └┴┴┴┴┘ Techniker ca. └┴┴┴┴┘ Facharbeiter ca. 2. REKRUTIERUNGSVERFAHREN UND -KRITERIEN (Personalabteilung) Hier bitten wir Sie darum, anzugeben, wie Sie bei der Einstellung von INGENIEUREN vorgehen und welche Erfahrungen Sie dabei gewonnen haben. 9 Welche Wege werden in dem Unternehmen/der Organisation bei der Rekrutierung von Ingenieuren eingeschlagen? Mehrfachnennungen möglich Stellenausschreibungen in Zeitungen (Tageszeitungen, Fachzeitschriften etc.) Interne Stellenauschreibungen Direkte Bewerbungen von Absolventen Arbeitsvermittlung an der Hochschule XY Andere Kontakte zur Hochschule XY Persönliche Kontakte zu Absolventen Manpower allocation Öffentliche Arbeitsverwaltung (Arbeitsamt, Fachvermittlungsdienst usw.) Private Vermittlungsagenturen Gewährung von Stipendien an Studenten 11 Wie wichtig sind die nachfolgend genannten Aspekte bei der Einstellung von Ingenieuren im allgemeinen? Bitte geben Sie bei jedem der nachfolgend aufgeführten Aspekte mit Hilfe der 5stufigen Antwortskala an, wie wichtig für Sie der jeweilige Aspekt im allgemeinen ist. sehr völlig wichtig unwichtig 1 2 3 4 5 Die studierte Fachrichtung Die fachlichen Studienschwerpunkte/Spezialisierung Thema der Abschlußarbeit Die Examensnoten an der Hochschule Ruf/Ansehen der besuchten Hochschule Ruf/Ansehen des Fachbereichs Sonstiges: ........................................................................... Während des Studiums erworbene praktische Erfahrungen (bitte eintragen) Vor dem Studium erworbene 10 1 2 Wird in dem Unternehmen/der Organsation die Einstellung von Ingenieurinnen gefördert? Nein Ja, und zwar durch: .......................................................... B.21 praktische Erfahrungen Auslandserfahrungen Empfehlungen/Referenzen von Dritten Ergebnisse von Einstellungstests Verhalten im Bewerbungsgespäch Persönlichkeit Weltanschauung/Religion Sonstiges: ........................................................ (bitte eintragen Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens 3. EINARBEITUNG (Personalabteilung) Im Anschluß an die Hochschulausbildung ist im allgemeinen eine Einarbeitungszeit notwendig, um die für die spezifischen Aufgaben notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben. Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Dauer und die Gestaltung der Einarbeitungsphase in dem Unternehmen/der Organisation. 12 Wie lange dauert es Ihrer Erfahrung nach, bis neu eingestellte Ingenieure, die gerade Ihre Ausbildung an einer Hochschule abgeschlossen haben, in der Lage sind, Ihre beruflichen Aufgaben sachgerecht zu erledigen? 15 └┴┘ ca.└┴┘ ...... Monate bei Ingenieuren von der Hochschule XY ca. 13 Monate bei Ingenieuren allgemein Falls die Zeitdauer für die beiden Absolventengruppen unterschiedlich lang ist, welche Gründe sind Ihres Erachtens hierfür maßgeblich? 16 .......................................................................................... .......................................................................................... 14 1 2 3 4 Wie sieht die Einarbeitungsphase von Ingenieuren innnerhalb des Unternehmes/der Organisation in der Regel aus? Bitte nur eine Angabe Sofortige Übernahme normaler Aufgaben, ohne Hilfestellungen Beratung/Hilfe durch erfahrene Kollegen oder Vorgesetzte Teilnahme an einem längeren formellen Einarbeitungsprogramm (Schulungskurs, Trainee o.ä.) 17 Sonstiges: ......................................................................... (bitte eintragen) 1 2 B.22 Was ist Bestandteil der Einarbeitungszeit? Mehrfachnennungen möglich Kennenlernen verschiedener Abteilungen Schulungen innnerhalb des Unternehmens/der Organisation Schulungen in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen Sonstiges: ......................................................................... (bitte eintragen) Welche Kenntnisse und Fähigkeiten werden üblicherweise in der Einarbeitungsphase erworben? Mehrfachnennungen möglich Kenntnisse über die organisatorische Struktur des Unternehmens oder einzelner Teilbereiche Arbeitsplatzbezogene technische Fachkenntnisse Anwendungsbezogene EDV-Kenntnisse Kenntnisse/Fähigkeiten in Personalmanagement Kenntnisse/Fähigkeiten in Finanzmanagement) Fähigkeiten im Umgang mit anderen Personen (Verkaufsseminare, Kurse zur Gruppendynamik) Sonstiges: ......................................................................... (bitte eintragen) Werden Ingenieure bei in dem Unternehmen/der Organisation zu Beginn ihrer Berufstätigkeit auf die Übernahme einer künftigen Leitungstätigkeit vorbereitet? Ja Nein 4. Berufliche Weiterbildung (Personalabteilung) 4. BERUFLICHE WEITERBILDUNG (Personalabteilung) Die Fragen zu diesem Themenbereich beziehen sich auf Inhalte, Formen und Rahmenbedingungen beruflicher Weiterbildung in dem Unternehmen/der Organisation. 18 Bietet das Unternehmen/die Organisation inner- oder außerbetriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten für Ingenieure an? Ja Nein 1 2 19 Um welche Themenbereiche/Sachgebiete handelt es sich dabei? Geben Sie bitte auch an, (a) ob die Veranstaltungen vom Unternehmen/der Organisation selbst oder von anderen Organisationen (Arbeitgeberverbände, Berufsverbände, Hochschulen etc.) angeboten wurden, (b) wieviele Veranstaltungen im Jahresdurchschnitt angeboten werden und (c) wie lange die Veranstaltungen im Durchschnitt gedauert haben. a) Anbieter b) UnterAndere Anzahl der nehmen Institutionen Kurse im selbst Jahr c) Durchschnittl. Dauer der Kurseinheit (in Tagen) └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ Themenbereiche/Sachgebiete Arbeitsplatzbezogene technische Fachkennnisse EDV Anwendungen Personalmanagement Vorbereitung auf die Übernahme von Leitungsaufgaben Finanzmanagement Umgang mit Kunden/Klienten (Verkaufsseminare, Kurse zur Gruppendynamik etc.) └┴┘ └┴┘ Weitere Kurse im Persönlichkeitsentwicklung Bereich der (Kreativitätstraining, Konfliktlösung etc.) 20 1 2 └┴┘ └┴┘ Sonstiges: ....................................................................... Ingenieure von externen (Bildungs)Einrichtungen angeboten werden, inwieweit übernimmt das Unternehmen/die Organisation die Kosten (Teilnahmegebühr, Unterbringung, Reisekosten)? Werden Ingenieuren Weiterbildungsmöglichkeiten im Ausland angeboten (Veranstaltungen, Training on the job Maßnahmen o.ä.)? ja nein vollständig 1 21 Inwieweit unterstützt das Unternehmen/die Organisation die Teilnahme von Ingenieuren an berufsbezogen Weiterbildungsmaßnahmem durch Freistellung von beruflichen Aufgaben? in hohem Maße 1 22 2 3 4 gar nicht 5 Falls berufsbezogene Weiterbildungsveranstaltungen für B.23 23 1 2 2 3 4 gar nicht 5 Werden für Ingenieure von dem Unternehmen/der Organisation Stipendien für weiterführende Studiengänge angeboten, die mit einem akademischen Grad abschließen (Zweit/Aufbau-/Promotionsstudien)? ja nein Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens 5. AUFGABEN VON INGENIEUREN UND QUALIFIKATIONSANFORDERUNGEN (Fachabteilung(en)) 24 Worin besteht die Haupttätigkeit oder was ist der hauptsächliche Einsatzbereich von Ingenieuren in dem Unternehmen/der Organisation? Bitte auch hier nur eine Angabe. Weitere Einsatzbereiche kreuzen Sie bitte in der entsprechenden Spalte an (bei "weitere Einsatzbereiche"). Haupt- sächlicher Einsatzbereich 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 88 Weitere Einsatzbereiche 25 Und worin besteht die Haupttätigkeit oder was ist der hauptsächliche Einsatzbereich von Ingenieuren der Hochschule XY in dem Unternehmen/der Organisation? Tragen Sie bitte die entsprechende Kennziffer(n) des hauptsächlichen Einsatzbereichs und gegebenenfalls der weiteren Einsatzbereiche aus der Frage 24 ein. Falls Sie keine Ingenieure von der Hochschule XY beschäftigen oder beschäftigt haben BITTE WEITER MIT FRAGE 26. Abrechnung Hauptsächlicher Einsatzbereich von Ingenieuren der Hochschule X Anlagenbetrieb/Anlagenüberwachung Weitere(r) Einsatzbereich(e) von Ingenieuren der Ausbildung Hochschule XY: Außenwirtschaft Bauüberwachung └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ └┴┘ Bauvorbereitung/ Baubetrieb/Bauleitung Beratung/Consulting Betriebstechnik/Wartung/ 26 Übernehmen Ingenieure in dem Instandhaltung Unternehmen/der Organisation auch Controlling Datenverarbeitung Aufgaben, die von Technikern oder Entwicklung/Versuch Facharbeitern übernommen werden Fertigung könnten? Fertigungsvorbereitung Finanzen 1 Ja Forschung und Entwicklung 2 Nein BITTE WEITER MIT FRAGE 28 Forschung/Wissenschaft Kalkulation 27 Falls Ingenieure in dem Konstruktion Unternehmen/der Organisation Konstruktion/Entwurf berufsuntypische Aufgaben Leitung übernehmen, welche Gründe sind Marketing Marktforschung dabei ausschlaggebend? Materialwirtschaft Mehrfachnennungen möglich Meß- und Prüftechnik Montage/Inbetriebnahme Im Unternehmen/der Organisation besteht ein Mangel an Technikern/Facharbeitern Normung/Patentwesen Ingenieure haben Stellen übernommen, die Personalangelegenheiten üblicherweise mit Personen ohne Planung der Funktionen/NutHochschulabschluß besetzt werden zungen von Bauten/Anlagen Ingenieure werden nur in der Planung und Organisation Einarbeitungsphase mit diesen Aufgaben Projektsteuerung betraut, um Praxiserfahrungen zu Rechnungswesen sammeln Sicherheitstechnik Ingenieure werden auch außerhalb der Steuerwesen Einarbeitungszeit mit diesen Aufgaben Systemanalyse betraut, um andere Personen in diesen Bereichen unterweisen zu können Technische Ausführungsbearbeitung Umwelttechnik Sonstiges: ........................................................................... (bitte eintragen) Verfahrensentwicklung Verkauf Vertrieb Sonstiges: .................................................. └┴┘ (bitte eintragen) B.24 5. Aufgaben von Ingenieuren und Qualifikationsanforderungen (Fachabteilung(en)) In den nachfolgenden Fragen geht es um die Qualifikationen, die in dem Unternehmen/der Organisation von Ingenieure gefordert werden und um die Einschätzung der Qualifikationen von Ingenieure der Hochschule XY. 28 In welchem Maße werden Kenntnisse oder Fähigkeiten von Ingenieuren in den folgenden Bereichen gefordert? in sehr hohem gar Maße nicht 1 2 3 4 5 29 In welchem Maße werden die folgenden Anforderungen an Ingenieure in dem Unternehmen/der Organisation gestellt? in sehr hohem gar Maße nicht 1 2 3 4 5 Technische Kenntnisse Mathematik Naturwissenschaften (Physik, Lernbereitschaft Problemlösungsfähigkeit Fähigkeit, eigenes Handeln zu Chemie), Werkstoff-und Baustoffkunde Ökologie und Umweltschutz Theoretische Grundlagen der Ingenieurwissenschaften (technische Mechanik, Thermodynamik, Statik, Elektrotechnik etc.) Betriebs-, Meß-, Steuerungs- und Regeltechnik Angewandte technische Fächer (technische Aggregate, Maschinensysteme, Anlagen, Schaltungen) Methodenkenntnisse Systemanalyse und Optimierung Planung, Entwurf, Berechnung und Konstruktion (produkt- und prozeßorientiert) Experimentelles und praktisches Arbeiten EDV-Anwendung (CAD, CIM etc.) Kenntnisse in nicht-technischen Fachgebieten Sozialwissenschaften (Psychologie, Soziologie, Politik) Betriebswirtschaft (Finanzen, Kostenrechnung etc.) Rechtswissenschaften (fachrichtungsrelevante Teile) Fremdsprachenkenntnisse in Englisch B.25 reflektieren Schriftliche Ausdrucksfähigkeit Unkonventionelles Denken Leistungsbereitschaft/Engagement Koordinationsfähigkeit Improvisationsfähigkeit Verläßlichkeit Belastbarkeit Selbständigkeit Verantwortungsbewußtsein Innovationsfähigkeit Kreativität Wirtschaftliches Denken Zielstrebigkeit Loyalität gegenüber der Institution und Ihren Zielen Ausdauer Kooperationsfähigkeit Durchsetzungsvermögen Selbstvertrauen Anpassungsfähigkeit Einfühlungsvermögen Führung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Initiative Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens 30 Wie beurteilen Sie die Kenntnisse oder Fähigkeiten von Ingenieuren der Hochschule XY in den folgenden Bereichen? Falls Sie keine Ingenieure von der Hochschule XY beschäftigen oder beschäftigt haben BITTE WEITER MIT FRAGE 33. 31 Und wie beurteilen Sie die außerfachlichen Qualifikationen von Ingenieuren der Hochschule XY in den folgenden Bereichen? sehr sehr gut schlecht 1 2 3 4 5 Lernbereitschaft Problemlösungsfähigkeit Fähigkeit, eigenes Handeln zu sehr sehr gut schlecht 1 2 3 4 5 Technische Kenntnisse Mathematik Naturwissenschaften (Physik, Chemie), Werkstoff-und Baustoffkunde Ökologie und Umweltschutz Theoretische Grundlagen der Ingenieurwissenschaften (technische Mechanik, Thermodynamik, Statik, Elektrotechnik etc.) Betriebs-, Meß-, Steuerungs- und Regeltechnik Angewandte technische Fächer (technische Aggregate, Maschinensysteme, Anlagen, Schaltungen) Methodenkenntnisse Systemanalyse und Optimierung Planung, Entwurf, Berechnung und Konstruktion (produkt- und prozeßorientiert) Experimentelles und praktisches Arbeiten EDV-Anwendung (CAD, CIM etc.) Kenntnisse in nicht-technischen Fachgebieten Sozialwissenschaften (Psychologie, Soziologie, Politik) Betriebswirtschaft (Finanzen, Kostenrechnung etc.) Rechtswissenschaften (fachrichtungsrelevante Teile) Fremdsprachenkenntnisse in Englisch 32 reflektieren Schriftliche Ausdrucksfähigkeit Unkonventionelles Denken Leistungsbereitschaft/Engagement Koordinationsfähigkeit Improvisationsfähigkeit Verläßlichkeit Belastbarkeit Selbständigkeit Verantwortungsbewußtsein Innovationsfähigkeit Kreativität Wirtschaftliches Denken Zielstrebigkeit Loyalität gegenüber der Institution und Ihren Zielen Ausdauer Kooperationsfähigkeit Durchsetzungsvermögen Selbstvertrauen Anpassungsfähigkeit Einfühlungsvermögen Führung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Initiative Wie schätzen Sie - übergreifend betrachtet - die Kenntnisse und Fähigkeiten von Ingenieuren von der Hochschule XY im Vergleich zu Ingenieuren von anderen Hochschulen im Hinblick auf die folgenden Aspekte ein? viel viel besser schlechter 1 2 3 4 5 Technische Grundlagenkenntnisse Spezielle technische Fachkenntnisse Kenntnisse in nicht-technischen B.26 Fachgebieten Außerfachliche Qualifikationen 7. Angaben zur Person (Personal- und Fachabteilun(en)) 6. AUSBLICK (Personal- und Fachabteilun(en)) Dieser Themenbereich befaßt sich mit Veränderungen in dem Unternehmen/der Organisation 33 Erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren größere Veränderungen in dem Unternehmen/der Organisation? Mehrfachnennungen möglich Einführung neuer inländischer Produktions- und Verfahrenstechnologien Einführung neuer ausländischer Produktions- und Verfahrenstechnologien Entwicklung/Einführung neuer Produkte/Diversifizierung von Produkten Einführung/Ausweitung der Computertechnologie Organisatorische Umstrukturierungen innerhalb des Betriebes und zwar: .......................................................................................... Aufbau/Ausweitung internationaler Geschäftsbeziehungen Nein, größere Veränderungen werden nicht erwartet Sonstiges: ........................................................................ 34 1 2 3 4 Werden sich in dem Unternehmen/der Organisation Ihrer Einschätzung nach in den nächsten fünf Jahren Veränderungen in der Anzahl der beschäftigten Ingenieure ergeben? nein, die Zahl der beschäftigten Ingenieure bleibt weitgehend konstant ja, die Zahl der beschäftigten Ingenieure wird zunehmen ja, die Zahl der beschäftigten Ingenieure wird sich verringern weiß nicht 7. ANGABEN ZUR PERSON (Personal- und Fachabteilun(en)) Abschließend bitten wir Sie kurz um einige Angaben zu Ihrer Person. 35 Ihre Position im Unternehmen 38 Personalabteilung: ................................................................ Fachabteilung:........................................................................ Fachabteilung:........................................................................ Fachabteilung: ....................................................................... 36 Bezeichnung der Fachabteilung, in der Sie tätig sind Fachabteilung: ....................................................................... Fachabteilung: ....................................................................... Fachabteilung: ....................................................................... 37 Anzahl der Ingenieure in Ihrer Fachabteilung └┴┘ B.27 Woher kennen Sie das Ausbildungsprogramm für Ingenieure an der Hochschule XY? Mehrfachnennungen möglich durch Kontakte zu Praktikanten/Absolventen der Hochschule XY durch Kontakte zu Hochschulangehörigen durch mein Studium bzw. den Besuch von Veranstaltungen an der Hochschule XY durch meine Tätigkeit als Dozent/Lehrbeauftragter an der Hochschule XY durch Informationsmaterialien/veranstaltungen der Hochschule XY durch Informationen von Dritten (z.B von anderen Unternehmen) Sonstiges: ........................................................................... (bitte eintragen) Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit. Bitte tragen Sie noch Ihren Namen und die Adresse ihres Unternehmens/ihrer Organisation ein. Wir senden Ihnen gerne die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung zu. wird (zum Datenschutz) bei Eingang des Fragebogens abgetrennt Markieren Sie bitte dieses Kästchen, falls Sie Interesse an einem Ergebnisbericht haben Anschrift Name der Firma/der Institution Ihr Name (Kontaktperson) Telefon/Fax Straße oder Postfach Stadt B.28 7. Angaben zur Person (Personal- und Fachabteilun(en)) Land B.29 Kapitel B.3 Muster des Arbeitgeberfragebogens B.3 Beispiele für weitere Fragen aus Absolventen- und Arbeitgeberbefragungen B.3.1 Beispiele für weitere Fragen aus Absolventenbefragungen 1. STUDIENVERLAUF AN DER HOCHSCHULE XY Sonstiges: .......................................................................... 2 A1.1 Welchen Studienabschluß haben Sie erworben? 1 2 3 4 3 4 (bitte eintragen) Bachelor A1.7 Wie finanzierten Sie hauptsächlich Ihren Master Lebensunterhalt während Ihres Ph. D. Studiums? Bitte geben Sie nur die Sonstiger: ......................................................................... wichtigste Finanzierungsquelle an (bitte eintragen) A1.2 Wie lange hat Ihr Studium gedauert? Einschließlich Praxisphasen während des Studiums und der Zeit für die Abschlußprüfung └┴┘ Jahre └┴┘ Monate durch Eltern, Verwandte durch Ehepartner(in) durch Stipendien durch Tutor- oder Hilfskraftjobs an der Hochschule durch Erwerbstätigkeit außerhalb der Hochschule Sonstiges: ........................................................................... (bitte eintragen) A1.3 Waren Sie während Ihres Studiums erwerbstätig? 1 2 Nein BITTE WEITER MIT FRAGE X Ja A1.8 Hatten Sie finanzielle Probleme während des Studiums? 1 A1.4 Wie viele Jahre waren Sie während Ihres Studiums erwerbstätig? 2 Falls "Ja", bitte Art der Probleme angeben: └┴┘Jahre während des Ich war insgesamt Studiums erwerbstätig ........................................................................................... A1.5 Wie viele Stunden pro Woche waren Sie im letzten Studienjahr durchschnittlich erwerbstätig? └┴┘Stunden pro Woche A1.6 Mit welcher Studienberechtigung haben Sie Ihr (erstes) Studium begonnen? 1 2. BEWERTUNGEN DES STUDIUMS A2.1 Did Practical Training (PT) in industry facilitate the understanding of technical subjects during your studies at the University of XY? 1 (LÄNDERSPEZIFISCHE LISTE VORGEBEN) 2 B.30 Nein Ja Yes No 2. Bewertungen des Studiums A2.2 What improvements would you propose for PT as a tool to facilitate the understanding of technical subjects? A2.8 Which changes would you propose in the 1st year course content? More No Less Deletion empha- change emphasis sis 1 2 3 4 .......................................................................................... .......................................................................................... A2.3 Did the PT facilitate your integration in the professional world? 1 2 Yes No A2.4 Rate the following statements about the practical training in industry as implemented by the University of XY. Fully Not true true 1 2 3 4 5 A2.5 The XYZ workshop training emphasises a broad skill approach covering all major fields of trades for all students. Do you think this approach is still relevant? 1 2 A2.9 It is argued that there is lack of a technological and engineering approach in the workshop training at the XYZ. Do you share this view? 1 Students are often misallocated Training time is too short Supervision by XY staff is inadequate Training firms have a negative attitude towards PT PT allowances are not high enough Workshop Training Engineering Drawing Fundamentals in Engineering Introduction to Computer Application 2 Yes No A2.10 It is argued that there is lack of integration of workshop training and academic/engineering theory. Would you consider workshop training integration with other academic courses very important? 1 2 Yes No If "yes", with which course(s) should workshop training be integrated? ........................................................................................... Yes No ........................................................................................... A2.6 In which particular way has the workshop training at XYZ helped you in your current assignments? A2.11 Would you share a view that PT1 for Mechanical, Electrical, Agricultural and Chemical and Process Engineering .......................................................................................... students is nearly a repetition of workshop training and therefore .......................................................................................... should be replaced by an extended During a Review Workshop at XYZ recently, it was workshop training at the XYZ. felt that the undergraduate programme should be evaluated to see if it is catering for the present and 1 Yes future needs of the engineering profession in the country. A number of proposals were tabled. Among 2 No others, the following came out on the top of the list, and your views are invited on the same. A2.12 Would you consider a deeper specialization in the last year of the A2.7 Would you support the idea of studies important? allocating students to departments at the beginning of the first year of 1 Yes studies at the XYZ. 2 No If "yes", in which areas? 1 Yes ........................................................................................... 2 No ........................................................................................... B.31 Kapitel B.3 Beispiele für weitere Fragen A2.13 It is argued that there is not enough time for applied projects and in-depth studies. Would you support the introduction in the last year for this matter? Yes No If "yes", how should this term be utilized? 1 2 Sonstiges: ...................................... Sonstiges: ...................................... Sonstiges: ...................................... 4. EINARBEITUNG .......................................................................................... A4.1 Was war Bestandteil Ihrer Einarbeitung? (Mehrfachnennungen möglich) .......................................................................................... 3. ÜBERGANG VOM STUDIUM IN DEN BERUF A3.1 In welchen Beschäftigungssituationen haben Sie sich nach dem (ersten) Studienabschluß an der Hochschule XY befunden und wie läßt sich Ihre gegenwärtige Beschäftigungssituation charakterisieren? Bitte markieren Sie jeweils Ihre Beschäftigungssituation für die drei Zeitpunkte: ein Monat nach Studienabschluß, sechs Monate nach Studienabschluß und gegenwärtig. Für jeden Zeitpunkt bitte nur eine Angabe. Falls Sie innerhalb eines Monats die Beschäftigungssituation/Tätigkeit gewechselt haben oder falls Sie mehrere Tätigkeiten ausübten (z.B. Studium und Erwerbstätigkeit), markieren Sie nur die wichtigste Kategorie. ein sechs Monat Monate nach nach Abschluß Abschluß 1 2 gegenwärtig 3 Erwerbstätig (auch Trainee o.ä.) Weitere akademische Ausbildung Berufliche Ausbildung (auch Praktikum o.ä.) Beschäftigungssuche (keine Beschäftigung) Keine Beschäftigung und keine Beschäftigungssuche (Reisen, Kindererziehung o.ä.) Wehr-/Zivildienst o.ä. B.32 Kennenlernen verschiedener Abteilungen Schulungen innnerhalb des Unternehmens/der Einrichtung Schulungen in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen Sonstiges: ........................................................................... (bitte eintragen) 5. BESCHÄFTIGUNGSSITUATION A5.1 Ist Ihre derzeitige Beschäftigung befristet oder unbefristet? 1 ^ 2 Unbefristet Befristet A5.2 Ist der Betrieb/die Einrichtung Teil eines übergeordneten Unternehmens/einer übergeordneten Einrichtung? 1 2 Ja Nein, Betrieb/Einrichtung ist eigenständig A5.3 Gehaltseinstufung/Tarifgruppe: (LÄNDERSPEZIFISCHE LISTE VORGEBEN) 7. Berufliche Weiterbildung 6. EINSCHÄTZUNGEN DER BERUFLICHEN SITUATION A6.1 Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Ihre berufliche Situation zu? trifft trifft völlig gar nicht zu zu 1 2 3 4 5 In meiner Arbeit fehlen mir manchmal praktische Fähigkeiten Es kommt häufiger zu Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern Die Anwendung wissenschaftlicher Methoden kommt in meiner Tätigkeit kaum vor Ich fühle mich beruflich unterfordert Bürokratische Regeln erschweren die Arbeit A6.2 Haben Sie seit Studienende folgende Aktivitäten ausgeübt? (Mehrfachnennungen möglich) Papers auf wissenschaftlichen Tagungen vorgelegt In wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert Kapitel für wissenschaftliche Bücher verfaßt Autor oder Herausgeber von wissenschaftlichen Büchern Andere Publikationen Patente oder Patentanmeldungen An einem Forschungsprojekt beteiligt gewesen Forschungsprojekt geleitet Sonstige besondere wissenschaftliche oder professionelle Tätigkeit: (bitte eintragen) 7. BERUFLICHE WEITERBILDUNG A7.1 Bitte tragen Sie in das folgende Schema nähere Angaben zu Ihren wichtigsten beruflichen Weiterbildungen ein. Dauer (Tage) Haupt- Thema sächlich selbst Veranstalter/T Ort/Land räger finanziert? 1) └┴┴┘ ja nein 2) └┴┴┘ ja nein 3) └┴┴┘ ja nein 4) └┴┴┘ ja nein ................................... ...... ......................................... ................. ....... ................. ....... ................................... ...... ......................................... ................. ....... ................. ....... ................................... ...... ......................................... ................. ....... ................. ....... ................................... ...... ......................................... ................. ....... ................. ....... B.33 Kapitel B.3 Beispiele für weitere Fragen A7.2 Falls Sie die Möglichkeit haben, an beruflichen Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen, welche Themen würden Sie vor allem wählen? 1. .......................................................................................... 2. .......................................................................................... 3. .......................................................................................... B.34 8. Angaben zur Person 8. ANGABEN ZUR PERSON A8.1 Wie viele Geschwister haben Sie? A8.8 Wenn Sie die beiden Lebensbereiche Familie (Partnerin/Partner und/oder Kinder) und Beruf betrachten: In welchem dieser beiden Bereiche liegt derzeit der Schwerpunkt bei Ihnen? 1 └┴┘ Anzahl der Geschwister 2 3 A8.2 Herkunftsregion: 4 ländliche Region städtische Region (Alternativ: länderspezifische Liste der Regionen vorgeben) 1 2 A8.3 In welcher Region leben Sie zur Zeit? ländliche Region städtische Region (Alternativ: länderspezifische Liste der Regionen vorgeben) 1 2 A8.4 Anzahl der Kinder: 1 2 3 4 5 A8.9 Und wo wird dieser Schwerpunkt in den nächsten Jahren voraussichtlich liegen? 1 2 3 4 5 Kein Kind Ein Kind Zwei Kinder Drei Kinder Vier oder mehr Kinder 1 2 3 Ledig Verheiratet/Partnerschaft Verwitwet, Geschieden 2 3 4 5 6 A8.6 Ist Ihre Ehepartnerin/Ihr Ehepartner zur Zeit (Mehrfachnennungen möglich) In Ausbildung Vollzeitig berufstätig Teilzeitig berufstätig Nicht berufstätig Habe keinen Ehepartner/keine Ehepartnerin Sonstiges: ...................................................... A8.7 Wie viele Stunden verbringen Sie etwa wöchentlich mit häuslichen/familiären Arbeitsaufgaben (Haushalt, Kindererziehung und ähnliches), und wenn Sie eine Partnerin/einen Partner haben - wie viele Stunden wendet Ihre Partnerin/Ihr Partner dafür auf? └┴┘ Stunden Meine Partnerin/Mein Partner: ca. Der Beruf wird für mich vorrangig sein Familie und Beruf werden für mich einen annähernd gleichen Stellenwert haben Die Familie wird für mich vorrangig sein Ich bin mir da noch nicht sicher Sonstiges: ......................................................................... └┴┘ Stunden B.35 Nein BITTE WEITER MIT FRAGE XXX Weiß nicht Trifft nicht zu, habe bereits meine Berufstätigkeit aus familiären Gründen aufgegeben Ja, werde die Berufstätigkeit ganz aufgeben Ja, werde teilzeitig berufstätig sein Ja, werde gelegentlich berufstätig sein A8.11 Beabsichtigen Sie, danach wieder eine Berufstätigkeit aufzunehmen? Falls Sie derzeit nicht berufstätig sind, geben Sie bitte die Gesamtdauer der geplanten Unterbrechung an 1 2 3 Ich selbst: gleichen Stellenwert Die Familie ist für mich vorrangig Trifft nicht zu, habe keine Familie A8.10 Beabsichtigen Sie, in den nächsten Jahren Ihre Berufstätigkeit aus familiären Gründen einzuschränken bzw. ganz aufzugeben? A8.5 Familienstand: 1 Der Beruf ist für mich vorrangig Familie und Beruf haben einen annähernd Ja, nach insgesamt ca. Nein Weiß nicht └┴┘ Jahren 1. Charakteristika der Beschäftigungsorganisation B.3.2 Beispiele für weitere Fragen aus Arbeitgeberbefragungen 1. CHARAKTERISTIKA DER BESCHÄFTIGUNGSORGANISATION 4 A1.1 Handelt es sich bei dem Unternehmen/der Organisation um eine 5 6 1 2 nationale Organisation bi-/multinationale Organisation (joint venture)? 7 8 9 A1.2 Wieviele Ingenieure sind in dem Unternehmen/der Organisation beschäftigt? Falls Sie keine Absolventen dieser Studienfachrichtung beschäftigen, tragen Sie bitte eine Null ein 10 11 12 13 14 15 └┴┴┴┴┘ darunter ca.└┴┴┴┴┘ Hochschule XY Ingenieure insgesamt └┴┴┴┴┘ darunter ca└┴┴┴┴┘ Hochschule XY Maschinenbauing. insgesamt └┴┴┴┴┘ darunter ca└┴┴┴┴┘ Hochschule XY Bauingenieure insgesamt └┴┴┴┴┘ darunter ca└┴┴┴┴┘ Hochschule XY Elektrotechniking. insgesamt ca. ca ca ca 16 Absolventen von der 17 18 19 20 Absolventen von der Absolventen von der 21 22 23 24 25 Absolventen von der A1.3 Wie viele weibliche Ingenieure sind in dem Unternehmen/der Organisation beschäftigt? 26 27 28 29 30 31 32 33 ca. 34 └┴┴┴┴┘ weibliche Ingenieure 35 36 A1.4 Welchem der folgenden Wirtschaftszweige läßt sich das Unternehmen/die Organisation am ehesten zuordnen? Bitte nur eine Angabe. 1 2 3 Bildungseinrichtungen Schulen Hochschulen Forschungsinstitute Landwirtschaft/Bergbau/Energie/Wasser B.36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Bergbau Verhüttung (Eisen, Stahl) Verhüttung (NE-Metalle) Gießereien Umformtechnik (Schmieden/Walzen) Glashütten Ziegeleien, Grobkeramik Zementwerke Energiewirtschaft Kraftwerke Mühlen elektrische Energieversorgung Energieversorgung (Gas, Öl etc) Nukleartechnik Kernkraftwerksbau Betrieb kerntechnischer Anlagen Entsorgung kerntechn. Anlagen Wasserversorgung Brunnen, Wassergewinnung Wasserwerke Verarbeitendes Gewerbe/Industrie Chemisches Gewerbe, Mineralölverarbeitung Farben, Lacke Kunststoffchemie Gummiverarbeitung Arzneimittel (Pharmachemie) Düngemittelchemie Kunststoff-, Gummi-, Asbestverarbeitung Steine, Erden, Feinkeramik, Glas (Herstellung und Verarbeitung) Eisen- und Metallerzeugung/-verarbeitung Maschinenbau Schwermaschinenbau Werkzeugmaschinenbau Stahlhochbau Kranbau Brückenbau Rohrleitungsbau Anlagen- und Behälterbau Verbrennungsmaschinenbau Strömungsmaschinenbau Baumaschinenbau Elektromaschinenbau Papier- und Druckmaschinenbau Holzbearbeitungsmaschinenbau Textilmaschinenbau Lebensmitteltechnologie Getränketechnologie Medizintechnik Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik 3. weiterbildung 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 61 63 64 65 66 67 Fahrzeugbau Schiffbau Schiffsbetriebstechnik Kraftfahrzeugbau Luftfahrzeugbau Raumfahrttechnik Landmaschinenbau Wehrtechnik Militär Gleiskettenfahrzeuge Waffenproduktion Sprengstoffe Elektrotechnik Feinwerktechnik Feinmechanik Meßgerätebau Instrumentenbau Optik Holz-, Papier- und Druckgewerbe Textil-, Leder- und Bekleidungsgewerbe Nahrungs- und Genußmittelgewerbe Bauhauptgewerbe (Bauunternehmen) Dienstleistungen Handel (Groß- und Einzelhandel) Transport (Spedition, Lagerei, Schiffahrt, Bahn usw.) 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 Nachrichtenwesen (Post, Rundfunk, Fernsehen usw.) Gesundheitswesen Banken Versicherungen Rechts- und Wirtschaftsberatung (auch Personalberatung) Ingenieurbüro (auch Architektenbüro, Engineering Consultants) Sonstiges Dienstleistungsgewerbe (z.B. Publizistik, Verlagsgewerbe, Wohnungsunternehmen, Tourismus) Verbände und Organisationen (nicht gewinnorientiert) Berufs- und Wirtschaftsverbände, Parteien Kirchliche Organisationen Internationale Organisationen Allgemeine öffentliche Verwaltung (Gebietskörperschaften, Bund-, Länder- und Kommunalbehörden) Bitte kreuzen Sie diese Kategorie nur an, falls Sie sich nicht den anderen Kategorien zuordnen können Sonstiges: .......................................................................... 2. REKRUTIERUNGSVERFAHREN UND -KRITERIEN A2.1 Falls Ihnen Hochschulabsolventen durch das Manpower Allocation System zugewiesen wurden: Inwieweit treffen Ihrer Erfahrung nach die folgenden Aussagen auf die Stellenvermittlung im Rahmen des Manpower Allocation Systems zu? trifft völlig zu trifft gar nicht zu 1 2 3 4 5 weiß nicht 6 Die Qualifikationsanforderungen des Unternehmens/der Organisation werden berücksichtigt. Das Qualifikationsprofil der Absolventen wird berücksichtigt. Die Ortspräferenzen der Absolventen berden berücksichtigt. Die Auswahlkommission leistet gute Arbeit. In der Auswahlkommission arbeiten kompetente Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen in dem jeweiligen Studien-/Berufsfeld. Vacante Stellen können schnell besetzt werden. Das Unternehmen/die Organisation informiert die Manpower Allocation Kommission hinreichend über die Qualifikationsanforderungen. B.37 Kapitel B.3 Beispiele für weitere Fragen 3. WEITERBILDUNG A3.1 Wird das Unternehmen in Zukunft inner- oder außerbetriebliche Weiterbildungsveranstaltungen für Ingenieure anbieten ? 1 2 3 4 nein BITTE WEITER MIT FRAGE XXX ja, vielleicht ja, voraussichtlich ja, in jedem Fall A3.2 Wenn sich in dem Unternehmen/der Organisation ein Weiterbildungsbedarf für Ingenieure ergibt, welche Organisation(en) sollte(n) Ihrer Meinung nach entsprechende Veranstaltungen anbieten? (Mehrfachnennungen möglich) nehmen selbst Unterorganisationen Arbeitgeberschule XY HochInstitution Sonstiges: ....................................................................... Sonstiges: ....................................................................... Sonstiges: ....................................................................... B.38 Sonst. ..................................................................... Themen/Sachgebiete Arbeitsplatzbezogene technische Fachkennnisse EDV Anwendungen Personalmanagement Vorbereitung auf die Übernahme von Leitungsaufgaben Finanzmanagement Umgang mit Kunden/Klienten (Verkaufsseminare, Kurse zur Gruppendynamik etc.) Weitere Kurse im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (Kreativitätstraining, Konfliktlösung etc.) 4. Aufgabenbereiche und Qualifikationsanforderungen 4. AUFGABENBEREICHE UND QUALIFIKATIONSANFORDERUNGEN A4.1 Finden in dem Unternehmen/der Organisation systematische Leistungsbeurteilungen von Ingenieuren statt? 1 2 ja nein A4.2 How do you rate the qualifications of graduates from the Faculty of Engineering at the University of Dar es Salaam in the main subjects taken at the Faculty of Engineering? Please concentrate on engineering graduates from those courses of studies presently employed or those who have been employed in the past at the company/organisation. very very good poor 1 2 3 4 5 MECHANICAL ENGINEERING GRADUATES Machine Design Materials Technology Production Engineering I.C.- Engines and Turbomachinery Production Management very very good poor 1 2 3 4 5 ELECTRICAL ENGINEERING GRADUATES Electrical machines Power Systems Measurements and Control Telecommunications Electronics very very good poor 1 2 3 4 5 CIVIL ENGINEERING GRADUATES Building Materials Structural Engineering Water Ressources Transportation Soil Mechanics and Foundation Engineering Surveying Construction Management B.39 Kapitel E Literatur E. E.1 E.2 E.3 E.4 Literatur Hochschule Arbeitsmarkt Indikatoren Evaluation Methoden empirischer Sozialforschung Absolventen- und Arbeitgeberbefragun gen Neue Absolventenstudien aus der E.1 Chapter E Literature Bundesrepublik Deutschland E.2 4. Aufgabenbereiche und Qualifikationsanforderungen E1 Hochschule - Arbeitsmarkt - Indikatoren Evaluation ADAMS, ARVIL V. und SCHWARTZ, Antoine: Vocational Education and Economic Environments: Conflict or Convergence? Washington D.C. 1988 (The World Bank PPR Working Papers: Education and Employment; 70). ALEX, L. und WEISSHUHN, G.: Ökonomie der Bildung und des Arbeitsmarktes. Hannover: Schroedel 1980. ALTBACH, Philip. G. und KELLY, D.H.: Higher Education in International Perspective. A Survey and Bibliography. London: Mansell 1985. ALTBACH, Philip. G.: Perspectives on Comparative Higher Education: A Survey of Research and Literature. New York: International Council for Educational Development 1985. ALTBACH, Philip G.: International Higher Education. An Encyclopedia, vol. 2, New York: Garland 1991. AMINI, Siawuch: Wirkungsanalyse in Reintegrationsprogrammen: Ergebnisse zweier Studien zur Langzeitwirkung. Kassel-Witzenhausen: Gesamthochschule, Fachbereich 21, AG Kontaktstudienzentrum 1992. 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TEICHLER, Ulrich und WINKLER, Helmut (Hg.): Der Berufsstart von Hochschulabsolventen. Bad Honnef: Bock 1990 (Bundesminister für Bildung und Wissenschaft: Studien zu Bildung und Wissenschaft, 87). WINKLER, Helmut: Engineering Education in the Federal Republic of Germany. Eschborn: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) 1983 (Education Report, 19). WINKLER, Helmut; HARTMANN, Klaus und SCHOMBURG, Harald: Engineers in Tanzania. A secondary Analysis - Graduate and Employer Survey 1985 - Faculty of Dar es Salaam. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Eschborn 1992. 345 Teil III Materialien zu Absolventenstudien E.4 Neue Absolventenstudien aus der Bundesrepublik Deutschland Auszug aus: Burkhardt/Teichler/Schomburg: Hochschulstudium und Beruf. BMBF 2000. 2. Methodische Übersicht Insgesamt 160 Absolventenstudien wurden mit einem einheitlichen Schema ausgewertet, um einen Überblick zum methodischen Profil der Studien zu erhalten, das den Zeitpunkt der Durchführung der Studie, die einbezogene(n) Hochschule(n) und Fachrichtungen, die Abschlußjahrgänge, die Zahl der Befragten sowie die Rücklaufquoten (bei schriftlichen Befragungen) umfaßt. Die in der tabellarischen Übersicht verwendeten Abkürzungen werden nachfolgend kurz erläutert: Kurzform JA Begriff Jahr Erläuterung Jahr der Durchführung der Studie HS Hochschule Angegeben ist der Typ und der Ort der Hochschule; sind mehrere Hochschulen einbezogen dann ist „Verschiedene“ eingetragen. FG Fachrichtungsgruppe Studienfachrichtungen, Fächergruppen JG Jahrgang Jahr des Studienabschlusses GG Grundgesamtheit Anzahl der Absolventinnen und Absolventen SP Stichprobe Anzahl der Absolventinnen und Absolventen, die in die Studie einbezogen wurden; zumeist handelt es sich um die Anzahl der Adressen RL Rücklauf Anzahl der zurückgesandten Fragebogen Rücklaufquote Zur Berechnung wird in der Regel die Anzahl der zurückgesandten Fragebogen geteilt durch die versandten (Brutto) oder die zustellbaren Fragebogen (Netto). ( RL / SP oder GG * 100). RLQ Bruttorücklaufquote: (Rücklauf / Stichprobe) Zumeist ist die Nettorücklaufquote (Rücklauf / zustellbare Fragebogen) angegeben. Erhebungsmethode und Art der Studie ME Methode SB = Schriftliche Befragung Panel = Längsschnitt (wiederholte Befragung derselben Personen) k.A. 346 Keine Angabe Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. An den hier dargestellten Studien beteiligten sich insgesamt ca. 60.000 Absolventen und Absolventinnen. Etwa die Hälfte der Studien basieren auf den Antworten von höchstens 200 Absolventen und Absolventinnen. Studien, die mehr als 1.000 Personen einbeziehen wurden relativ selten durchgeführt (ca. 15 % aller Studien). Die durchschnittliche Nettorücklaufquote von 100 ausgewerteten Studien mit entsprechenden Angaben beträgt 54 % (arithmetischer Mittelwert; Median 53 %). Zwischen der Nettorücklaufquote und dem Jahr der Durchführung sowie der Anzahl der Befragten bestehen keine signifikante Zusammenhänge; d.h. es ist weder festzustellen, daß bei Studien, die viele Absolventen und Absolventinnen einbeziehen, eine geringere Rücklaufquote berichtet wird, noch ergibt sich ein Trend der Zu- oder Abnahme der Rücklaufquote im Verlauf der neunziger Jahre. Die achtzig Studien, die in die Kurzdarstellungen (siehe Teil III.1) aufgenommen wurden, sind fett markiert und die laufende Nummer der Kurzdarstellung ist angegeben. Titel Abele-Brehm, Andrea; Andrä-Welker, Miriam und Stief, Mahena: Berufliche Laufbahnentwicklung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen der Universität Erlangen-Nürnberg im Vergleich (BELA-E). Erlangen: Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl Sozialpsychologie 1999. (1) Aden-Grossmann, Wilma, Engel, Alexandra und Kirsch, Regina: Absolventinnen und Absolventen 1997. Ergebnisse einer Befragung von AbsolventInnen des grundständigen Studiengangs Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Universität Gesamthochschule Kassel. Kassel: Universität Gesamthochschule Kassel, Fachbereich Sozialwesen 1998. Albrecht, Jörg: Studium und Berufsanforderungen der Maschinenbau-Ingenieure (Fachhochschule). Konstanz: Fachhochschule, Fachbereich Konstruktion und Verfahrenstechnik 1993. 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SB, Panel 1997 Uni-Gh Kassel Sozialarbeit/ 1997 Sozialpädagogik 186 186 98 55 % SB 1992 FH Konstanz Maschinenb 1985au 1991 582 k.A. 396 68 % SB 1990 Fernuniversi Wirtschafts- 1985tät-Gh wissen1989 Hagen schaften 516 508 353 70 % SB 1990 Fernuniversi Wirtschafts- 1979tät-Gh wissen1985 Hagen schaften 244 236 189 80 % SB 1996 Fernuniversi Wirtschafts- 1985tät-Gh wissen1989 Hagen schaften 353 344 266 77 % SB 1972, 1981, 1985, 1989, 1993 Verschieden Wirtschafts- k.A. e ingenieurwe sen k.A. k.A. k.A. k.A. SB Uni Mainz Erziehungswissenschaf t (Pädagogik) k.A. 692 307 50 % SB Uni ErlangenNürnberg Uni Trier Soziologie 19701990 131 92 75 82 % SB Mathematik; 1986Wirtschafts 1991 mathematik 147 131 84 64 % SB Beck, Christian; Flörchinger, Monika; Hamburger, Franz und Stenke-Knorr, Dorit: Mainzer Diplom-PädagogInnen im Beruf. Mainz: Universität 1990 (Schriftenreihe des Pädagogischen Instituts; 14). 1990 Beck, Klaus und Fürst, Sonja: Berufsverläufe Erlanger Soziologen. 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(9) 348 JA HS FG JG GG SP RL RLQ ME 1996 Uni Trier BWL; VWL; 1992Soziologie 1995 k.A. 954 601 69 % SB 1989 Uni Münster Politikwisse 1972nschaft/ 1988 Politologie 575 539 220 41 % SB 1997 Uni Hannover Geistes- und 1990Sozialwisse 1996 nschaften 1.60 1.60 1.14 71 % 6 6 0 SB k.A. Uni Hildesheim Sozialpädag k.A. ogik k.A. 1993 Gh Kassel Agrarwissen 1979schaft/ 1992 Landwirtsch aft 1.58 1.48 2 5 874 59 % SB 1994 Uni Hohenheim Agrarwissen schaft/ Landwirtsch aft Agrarbiologi e 19841993 k.A. 1.94 1.02 64 % 8 5 SB 19841993 k.A. k.A. SB k.A. k.A. k.A. 215 k.A. Intervi ew 1996 Fachhochsc Verschieden 1994hulen e 1995 SchleswigHolstein k.A. 3.00 1.45 52 % 0 0 SB 1998 Fachhochsc Verschieden 1996hulen e 1997 SchleswigHolstein 3.83 9 SB FU Berlin Germanistik 19861992 k.A. 1.01 8 177 17 % SB Uni Gießen Agrarwissen 1984schaft/ 1994 Landwirtsch aft 1.25 1.03 1 3 418 40 % SB 1994 k.A. 1.90 50 % 0 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel JA Boldt, Michael: Wie sieht das Berufsfeld des Diplom-Informatikers der FH Dortmund aus? Untersuchung zum Berufsfeld der Absolventen des Fachbereichs Informatik der FH-Dortmund. Dortmund: Fachhochschule 1995. (10) Bollig, Michael und Brumann, Christoph: Ethnologen im Beruf: Eine Untersuchung des Kölner Instituts für Völkerkunde. Köln: Universität, Institut für Völkerkunde 1997. Brüderl, Josef; Hinz, Thomas und JungbauerGans, Monika: Münchner Soziologinnen und Soziologen im Beruf. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, 18. Jg., 1995, Nr. 4, S. 328-345. (11) Butz, Bert; Haunss, Sebastian; Hennies, Robert und Richter, Martina: Flexible Allrounder: Wege in den Beruf für PolitologInnen. Ergebnisse einer AbsolventInnenbefragung am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg. Hamburg: Lit 1997. (12) 1995 HS FH Dortmund FG JG Informatik 19881994 GG k.A. SP 350 RL RLQ ME 249 71 % SB 1996 - Uni Köln 1997 Völkerkunde 1988(Ethnologie) 1996 239 91 1995 Uni München Soziologie 19831994 465 465 274 59 % Telefo nintervi ew SB 1992 Uni Hamburg Politik1970wissenschaf 1991 t/ Politologie 841 551 336 61 % SB Cremerius, Ruth und Stumpfeldt, Hans: Sinologie und Beruf. Ergebnisse der ersten Absolventenbefragung des Seminars für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg. In: ASIEN. Deutsche Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur, 1997, Nr. 62, S. 156-165. (13) Dammann, Klaus und Zinn, Jens: Karrieren von Lernenden und Lehrenden der Soziologie. Bielefeld: Universität, Fakultät für Soziologie 1997. Daniel, Hans-Dieter: Der Berufseinstieg von Betriebswirten. In: Personal, 1995, Nr. 10, S. 492-499. (14) Drescher, Klaus: Qualifikationsprofile von Absolventen agrarökonomischer Studiengänge und die Betrachtung ihres Studiums aus der Retrospektive. In: Agrarwirtschaft, 45. Jg., 1996, Heft 4/5, S. 197–206. 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SB 1996 120 k.A. k.A. 30 % SB Fachhochschule Mannheim (Hg.): Evaluation des Fachbereichs Maschinenbau. Mannheim 1998. 1997 FH Bauingenieu 1994Hildesheim- rwesen/ 1996 Holzminden Ingenieurba u FH f. Maschinenb 1995Technik au 1996 Mannheim FH Nordost- Bauingenieu 1993niedersachs rwesen/ 1995 en Ingenieurba u 80 k.A. k.A. 52 % k.A. k.A. k.A. k.A. SB 415 k.A. 140 34 % SB k.A. Fachhochschule Nordostniedersachsen (Hg.): Evaluation des Fachbereiches Bauingenieurwesen. Auswertung der Fragebögen für Absolventinnen und Absolventen. Lüneburg o.J. (16) 1997 Feilhauer, Klaus: Das Aufbaustudium Wirtschaftsingenieur/in an der Technischen Fachhochschule Berlin – Ergebnisse einer Technische FH Berlin 1991, 1993 Wirtschafts- 1992ingenieur1996 wesen 91 349 Teil III Materialien zu Absolventenstudien Titel Umfrage. Berlin: Technische Fachhochschule o.J. Feser, Herbert und Pohl, Claudia: Wohin mit all dem Wissen? Anstellungssituation von Absolventen der KFH NW. In: forum KHF NW, 10. 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Technik Mannheim 19871997 k.A. 399 101 25 % SB 1994 U-Gh Siegen Wirtschafts- 1994 wissenschaf ten Verschieden Gartenbau; 1950e Landespfleg 1989 e/ Landschafts gestaltung 90 90 39 43 % SB k.A. 2.94 1.24 42 % 6 1 SB 1996 Verschieden Forstwissen 1991e schaft, 1994 wirtschaft 1.12 1.10 5 9 SB 1997 Verschieden Chemie e k.A. k.A. k.A. Uni Bielefeld Informatik 19891996 1996 Uni Halle 1997 1989 Chemie 841 76 % k.A. 17.85 k.A. SB 67 k.A. 52 k.A. SB Wirtschafts- 1993wissenschaf 1996 ten; BWL; VWL 211 211 80 38 % SB Uni München Erziehungs 1990wissenschaf 1996 t (Pädagogik) 161 161 69 43 % SB k.A. Uni Bonn Geographie/ alle Erdkunde bis 1991 590 590 309 52 % SB k.A. Uni Gießen Psychologie k.A. k.A. k.A. k.A. SB 5 k.A. Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel o.J. Hellwagner, Hermann: Auswertung der Umfrage unter Informatikabsolventen der TU München der Jahre 1990-1995. München 1996. (21) Hembach, Klaus: Studienkonzept und Übergang in den Beruf. 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Uni Göttingen Sozialwisse 1980, nschaft 1984, 1988 k.A. 120 1994 U-Gh Paderborn Agrar-, 1990Forst- und 1994 Ernährungs wissenschaf ten k.A. 1.54 9 1996 FH Aalen Wirtschafts- alle ingenieurwe sen k.A. 121 1993 Uni Gießen Agrarwissen Bis schaft/ 1992 Landwirtsch aft k.A. 1996 Uni Oldenburg Alle 1991 – 1992 Uni Hohenheim 1993 1996 95 79 % Inter- views 723 47 % SB k.A. SB 422 209 50 % SB 19911995 2.97 2.97 2 2 978 33 % SB BWL; VWL 19781991 1.13 1.07 2 4 373 35 % SB Uni München Geschichte 19871992 560 500 246 49 % SB Uni München Musikerzieh 1988ung 1996 k.A. 134 78 58 % SB 62 351 Teil III Materialien zu Absolventenstudien Titel Berufsperspektiven. München: LudwigMaximilian Universität o.J. Huß, Jürgen und Penrose, Virginia: FHWStudierende: Zwei Jahre danach. Berlin: Fachhochschule für Wirtschaft 1993. Imhoff-Daniel, Angela: Der Arbeitsmarkt für Wirtschaftsgeographen – Ergebnisse der Verbleibsanalyse 1996. Hannover: Universität, Geographisches Institut 1996. 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Uni Konstanz Verwaltungs 1972wissenschaf 1991 t 1996 Verschieden Biologie e k.A. 1996 HS FH f. Wirtschaft Berlin Uni Hannover Geographie/ alle Erdkunde bis 1996 Mathematik 19931995 19881991 19771996 RL RLQ ME k.A. SB 120 59 % SB 2.02 2.02 1.22 60 % 6 6 4 SB 1.29 5 k.A. 476 37 % SB k.A. k.A. 480 SB 29 7-8 % Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel deutscher Biologen e.V.; 12). (32) Koch, Dieter und Timpf, Siegfried: "Ways of fortune?" AbsolventInnenreport für den ersten und zweiten Studienabschnitt im Sozialökonomischen Studiengang der Hochschule für Wirtschaft und Politik. Hamburg: Hochschule für Wirtschaft und Politik 1996 (Sozialökonomische Texte; 55). (33) Krefft, Marianne; Ohling, Weerd; Schuch, Paul-Gerhard: Absolventenbefragung des Fachbereichs Verfahrenstechnik der Fachhochschule Bingen. 1997. [http://www.fhbingen.de/~fbv/befrag/start.htm] (34) Kromrey, Helmut: Diplom-Soziologe - und was dann? 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Uni Passau BWL; VWL 1988, 1989, 1993 434 k.A. k.A. 70 % bis 93 % SB 1990 Uni Gießen Sprach- und 1983Kulturwissen 1989 schaften 353 k.A. 175 50 % SB 1990 Uni Gießen Allg. k.A. Sprachwissenschaf t/Indogermanistik Alle k.A. k.A. k.A. k.A. 1996 Uni Bayreuth 1986 - Verschieden Sozialarbeit/ 19841989 e -hilfe; 1986 Sozialpädag ogik k.A. Intervi k.A. 5.00 1.00 20 % 0 0 15.23 3 3.82 1.75 46 % 4 9 ew SB SB 1992 Verschieden Sozialpädag Studie e ogik; nbegin Sozialarbeit/ n -hilfe 1985 k.A. 1420 609 49 % SB 1997 Kath. Uni Eichstätt 416 161 65 % SB Erziehungs 1973 wissenschaf 1996 t (Pädagogik) 248 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel JA Berufen, Jg. 6, 1998, Heft 4. (45) Meyer-Althoff, Martha: Nicht der Beruf ist das 1993 Problem, sondern der Weg dahin – Hamburger Magisterabsolventen beim Übergang in den Beruf. In: Beiträge zur Hochschulforschung, 1995, Nr. 3, S. 257-297. 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(56) Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Sozialwesen. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Sozialwesen (FH). Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1994 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 7/94). (57) Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Magisterstudiengänge. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Magisterstudiengänge. Bonn: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie 1995. (58) Minks, Karl-Heinz und Nigmann, Ralf: Hochschulabsolventen 88/89 zwischen Studium und Beruf. Hannover: Hochschul-InformationsSystem GmbH 1991 (HIS Hochschulplanung; 88). Monheim, Heiner: Ergebnisse und Folgerungen aus einer Absolventenbefragung im Rahmen des Forschungspraktikums "Universität, Stadt und Region". In: GEOID 1998, Sonderheft, Nr. 1/98, S. 29–33. (59) JA HS FG JG GG k.A. SP k.A. RL RLQ ME 866 k.A. SB Verschieden Rechts-, 1989 e Wirtschaftsund Sozialwisse nschaften k.A. k.A. k.A. k.A. SB Panel 1990 und 1993 Verschieden Sozialwesen 1989 e ; Sozialarbeit/-hilfe; Sozialpädag ogik k.A. k.A. k.A. k.A. SB Panel 1990 und 1993 Verschieden Sprach- und 1989 e Kulturwissen schaften k.A. k.A. 300 k.A. SB Panel 1990 Verschieden Alle e k.A. 39.46 13.70 38 % SB k.A. 675 437 65 % SB 249 233 166 71 % SB 89 89 83 93 % SB 620 k.A. 85 39 % SB 1990 und 1992 Verschieden Mathematik 1989 e 1990 und 1992 1996 - Uni Trier 1997 1989 5 Geographie/ k.A. Erdkunde; Sprach- und Kulturwissenschaften; Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Mathematik Nahrstedt, Wolfgang; Timmermann, Dieter und 1995 Brinkmann, Dieter: Diplom – und dann... Untersuchung zum beruflichen Verbleib von Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaften der Jahre 1990 bis 1994. Bielefeld: Universität, Fakultät für Pädagogik 1995. (60) Uni Bielefeld Erziehungs 1990wissenschaf 1994 t (Pädagogik) 1992 Neuberger, Christoph und Roth, Susanne: Studienverlauf und Berufserfahrungen. Der Eichstätter Diplom-Studiengang Journalistik im Urteil von Absolventen und Studenten. Eichstätt: Katholische Universität 1994. (61) 1992 Oldenburg, Behrend: Karrierechancen durch zielgerichtete Aus- und Weiterbildung im Bereich der Logistik. Ergebnisse einer 1992 unter Absolventen des Studiengangs Transportwesen an der Hochschule Bremerhaven durchgeführten empirischen Untersuchung. Bremerhaven: Hochschule 1992. Kath. Uni Eichstätt 356 Journalistik ?1992 H Wirtschafts- k.A. Bremerhave ingenieurwe n sen Panel 0 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel JA Over, Albert: Studium und Berufskarrieren von Absolventen des Studiengangs berufsbezogene Fremdsprachenausbildung an der Gesamthochschule Kassel. Kassel: Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung der Gesamthochschule Kassel 1992 (Werkstattberichte; 38). (62) Pabst, Reinhard und Rothkötter, Hermann-Josef: Retrospective Evaluation of Undergraduate Medical Education by Doctors at the End of their Residency Time in Hospitals: Consequences for the Anatomical Curriculum. In: The Anatomical Record, 1997, Nr. 249, S. 431-434. Palmer, R und Foßhag, E.: Absolventenbefragung der Studiengänge Chemie und Chemische Technik (Jahrgänge 1987 – 1997). Mannheim 1997 (unveröff. Manuskript). (63) Pawlowski, Peter u.a.: Absolventenbefragung ´98. Chemnitz: TU Chemnitz, Fakultät für Wirtschaftswissemschaften 1999. Penrose, Virginia: Frauen nach dem Fachhochschulstudium. Berufserfolg und Lebensentwürfe von FHW-Absolventinnen. Berlin: Fachhochschule für Wirtschaft 1997. Peschel, Peter: Arbeitsmarkterfahrungen junger Wirtschaftswissenschaftler. Ergebnisse der Essener Absolventenstudie. Universität-Gesamthochschule Essen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 1997 (Diskussionsbeiträge; 101). (64) Philipps-Universität Marburg (Hg.): Absolventenstudie des Fachbereichs 11, Außereuropäische Sprachen und Kulturen. Marburg 1997. 1990 Prange, Stefan: Werkstattbericht aus der Untersuchung zum Berufsfeld der Gießener Oecotrophologinnen und Oecotrophologen. Gießen 1994. Ratter, Beate M.W. (Hg.): Traumjob oder Flop? Untersuchung zur Diplomgeographie in Hamburg. Hamburg: Universität, Institut für Geographie 1995. Rössle, Tim: Berufseinmündung und Berufsverbleib Berliner PolitologInnen. Eine empirische Untersuchung über die AbsolventInnen der Jahre 1987 bis 1992. Frankfurt am Main, Dipl.Arb. 1995. (65) Rühmann, Peter: Promotion und Berufseinstieg. Eine Auswertung der Erfahrungen Göttinger Wirtschaftswissenschaftler. In: Das Wirtschaftswissenschaftliche Studium, 1995, Nr. 11, S. 601-603. 1992 Rühmann, Peter: Einstieg in das Berufsleben – Umfrage 1996. Göttingen 1996. Rühmann, Peter: Einstieg in das Berufsleben – Umfrage 1997. Göttingen 1997. Ruhr-Universität, Fakultät für Elektrotechnik (Hg.): Auswertung der Umfrage zur Bewerbungssituation der Absolventen des Jahrgangs 1996 der Fakultät für Elektrotechnik der RUB. Bochum 1997. 1996 HS Gh Kassel k.A. FG JG Romanistik 1986(Romanisch 1990 e Philologie, Einzelsprac hen ) GG k.A. SP k.A. RL RLQ ME 56 58 % Intervi ew Medizin (Allg.Medizin) k.A. k.A. 300 109 36 % SB 1997 FH Mannheim Chemie 19871997 k.A. 399 101 25 % SB 1998 TU Chemnitz k.A. k.A. 834 255 31 % SB k.A. FH f. Wirtschaft Berlin Sechs von sieben Fakultäten BWL 19871990 k.A. k.A. 38 k.A. Intervi ew 1996 U-Gh Essen BWL; VWL 19901995 1008 971 406 42 % SB 1996 Uni Marburg Japanologie; Sinologie/ Koreanistik; Ägyptologie; Indologie; Orientalistik, Altorientalist ik Uni Gießen Ernährungs wissenschaf t 19901995 k.A. k.A. 43 23 % SB 19661992 2879 k.A. 1045 36 % SB Uni Hamburg Geographie/ 1960Erdkunde 1993 242 1993 - FU Berlin 1994 Politikwisse 1987nschaft/ 1992 Politologie k.A. Wirtschafts- 1990wissenschaf 1994 ten k.A. Wirtschaftsp 1995 ädagogik Wirtschaftsp 1996 ädagogik Elektrotechn 1996 ik/ Elektronik 1995 Uni Göttingen Uni Göttingen 1997 Uni Göttingen 1996 - Uni Bochum 1997 k.A. k.A. k.A. Telefo ninterv iew 538 56 % SB 86 77 90 % SB 107 107 85 79 % SB 88 88 57 65 % SB 151 151 96 63 % SB 1063 1063 357 Teil III Materialien zu Absolventenstudien Titel JA HS FG JG Alle 1985, 1990 1995 GG k.A. SP RL RLQ ME k.A. 1.27 k.A. SB Panel 0 Sackmann, Reinhold und Wingens, Matthias: Statuspassagen und Risikolagen im Lebenslauf. Berufsverläufe ostdeutscher Hochschulabsolventen. Teil I und II. Bremen: Universität, Sonderforschungsbereich 186, 1994 (Arbeitspapiere; 27 und 28 sowie weitere Arbeitspapiere). (66) Schäfer-Plassmann, Heidi und Pippke, Wolfgang: Analyse von beruflichen Werdegängen von Absolventen der FHöV NRW. Gelsenkirchen: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung 1997 (Schriftenreihe der der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW; Grüne Reihe; 11). Scharfenberg, Georg: Absolventensituation in der Elektrotechnik. In: Spektrum (Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen, Regensburg), Februar 1998, S. 72-73. (67) Scheer, Klaus-Dieter: Selbstreport des Faches Sozialpädagogik an der Hochschule Vechta. Vechta: Hochschule 1996. 1994 und 1997 Uni Rostock; Uni Leipzig 1992, 1994. 1995 1996 Uni Tierprodukti 1985, Rostock; on; Chemie 1990 Uni Leipzig 1995 FHöV NRW Verwaltungs 1980, wissen1988 schaften 1997 1996 Scherff, Jürgen und Rimbrecht, Klaus: Regionale Herkunft und Verbleib von Studenten. Eine Erhebung der Fachhochschule Furtwangen/Schwarzwald. In: Informationen zur Raumentwicklung, 1993, Nr. 3, S. 157-164. Schierholz, Petra und Schwarzer, Elisabeth: Ethnologie zwischen Bildung und Beschäftigung: Zur Berufstätigkeit Berliner EthnologInnen der Absolventenjahrgänge 1977-1988. Berlin: Das Arabische Buch 1991 (Sozialanthropologische Arbeitspapiere; 46). (68) Schmitz, Klaus und Rommelspacher, Thomas: Berufseinstieg und Berufschancen der AbsolventInnen des Studiengangs "Soziale Arbeit und Erziehung" (SAE) an der GerhardMercator-Universität-Gesamthochschule Duisburg. Duisburg: UniversitätGesamthochschule 1996. Schnitzler, Stephan; Kozik, Roland; Klaetke, Katrin und Brusch, Nicola: Evaluierung der integrierten Studiengänge an UniversitätenGesamthochschulen in Nordrhein-Westfalen. Befragung von Absolventinnen und Absolventen der Fächerbereiche Maschinenbau, Physik und Wirtschaftswissenschaften. Bochum: Wissenschaftliches Sekretariat für die Studienreform im Land Nordrhein-Westfalen 1997. (69) Schomburg, Harald und Teichler, Ulrich: Studium, Studienbedingungen und Berufserfolg. In: Teichler, Ulrich; Daniel, Hans-Dieter und Enders, Jürgen (Hg.): Brennpunkt Hochschule. Neuere Analysen zu Hochschule, Beruf und Gesellschaft. Frankfurt und New York: Campus 1998, S. 141-172. (70) Schönknecht, Gudrun: Innovative Lehrerinnen und Lehrer. Berufliche Entwicklung und Berufsalltag. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1997. 1987 1993 Verschieden Grundschul- k.A. e /Primarstufe npädagogik k.A. 79 58 % SB Schorr, Angela: Psychologen im Beruf. Qualifikationsmerkmale, Tätigkeitsfelder, Perspektiven. Unter besonderer Berücksichtigung der Berufssituation 1990 Verschieden Psychologie 1950e 1989 3.85 3.84 1.85 48 % 5 6 5 SB 358 - ca. 1.20 0 600 442 74 % SB FH Elektrotechn 1992Regensburg ik/ 1997 Elektronik k.A. 177/ 100 119 52 % und 20 % SB H Vechta 159 51 41 % SB 4784 4300 1851 54 % SB Erziehungs 1980wissenschaf 95 t (Pädagogik) FH Alle 1950Furtwangen 1987 126 65 - Intervi - ews 1990 FU Berlin Völkerkunde 1977(Ethnologie) 1988 216 196 102 52 % SB k.A. U-Gh Duisburg Sozialarbeit/ 1987-hilfe 1995 153 153 82 54 % SB k.A. Uni und Gh in NRW Maschinenb 1995 au; Physik; Wirtschaftswissenschaf ten k.A. k.A. 3.57 51 % 5 SB 1995 Verschieden Maschinenb 1983e au; 1984, 4. Wirtschafts- 1984Befrag wissenschaf 1985 ung ten; Sozialarbeit/ -pädagogik; 5000 1.97 1.37 70 % SB Panel 5 0 137 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel angestellter/beamteter Psychologen. Bonn: Deutscher Psychologen Verlag 1991. Sommermaier, Ralf und Weihe, Hermann J.: Berufseintrittsbedingungen wirtschaftswissenschaftlicher Fachhochschulabsolventinnen und – absolventen. Lüneburg: Fachhochschule Nordostniedersachsen 1996 (Diskussionspapiere, Nr. 16). (71) Stein, Ruth Heidi: Berufsübergänge von Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den neuen Bundesländern zu Beginn der neunziger Jahre. Berlin-Karlshorst: Projektgruppe Hochschulforschung 1994 (Projektberichte; 3/1994). (72) Stephan, Rainer: Berufliche Erfahrungen Wuppertaler Hochschulabsolventen 19891995. Wuppertal: Bergische UniversitätGesamthochschule 1997. (73) Sucker, Kirsten: Das Psychologiestudium in Gießen und die berufliche Situation als Psychologe/Psychologin: Eine Befragung der Absolventen und Absolventinnen. Universität Gießen 1997. Teichler, Ulrich und Buttgereit, Michael (Hg.): Hochschulabsolventen im Beruf. Ergebnisse der dritten Befragung bei Absolventen der Kasseler Verlaufsstudie. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1992 (Studien zu Bildung und Wissenschaft; 102). Teichler, Ulrich und Winkler, Helmut (Hg.): Der Berufsstart von Hochschulabsolventen. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1990 (Studien zu Bildung und Wissenschaft; 87). Timmermann, Dieter und Hunke, Norbert: Bielefelder Diplom-Pädagogen/innen: Übergänge in das Berufsleben. Eine Untersuchung über Studienverlauf und Beschäftigungssituation Bielefelder Absolventen/innen des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft. Bielefeld: Universität 1990. (74) Timmermann, Werner: Auswertung des Fragebogens zum Absolvententreffen der Fachrichtung Mathematik. Dresden: Technische Universität 1997. Tutt, Lars: Ergebnisse der Absolventenbefragung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an der Gerhard-Mercator-Universität-GH Duisburg im Wintersemester 96/97. Duisburg: Universität-Gesamthochschule, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 1997. Tutt, Lars: Ergebnisse der Absolventenbefragung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an der GerhardMercator-Universität-GH Duisburg im Sommersemester 1997. Duisburg: Universität-Gesamthochschule, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 1997. (75) Universität Hohenheim, Fakultät V (Hg.): Absolventenbefragung im Herbst 1996. Stuttgart 1996. Vogel, Ulrike und Koslowski, Ingeborg: Zum JA HS FG JG GG SP RL RLQ ME 1995 FH Nordost- BWL; 1993niedersachs Wirtschaftsi 1994 en nformatik 153 100 1992 Verschieden Diverse 1989e Fachrichtun 1992 gen k.A. k.A. 1.53 3 k.A. SB 1996 U-Gh Wuppertal Alle 4.85 4.85 2.01 46 % 9 9 4 SB k.A. Uni Gießen Psychologie 19891995 k.A. SB 1988– Verschieden Maschinenb 1989 e au; 3. WirtschaftsBefrag wissenschaf ung ten; Sozialarbeit/ -pädagogik 1986 Verschieden Maschinenb – e au; 1987 Wirtschafts2. wissenschaf Befrag ten; ung Sozialarbeit/ -pädagogik; k.A. Uni Bielefeld Erziehungs wissenschaf t (Pädagogik) 19891995 k.A. Telefo ninterv iew 85 k.A. k.A. 1983-1985 5.00 2.10 1.42 68 % SB, Panel 0 0 0 19831985 5.00 2.17 1.61 75 % SB, Panel 0 0 7 198288 271 271 172 62 % SB 1997 TU Dresden Mathematik seit 1990 k.A. 150 50 k.A. SB 1997 U-Gh Duisburg Wirtschafts- 1996wissenschaf 1997 ten k.A. 112 24 21 % SB 1997 U-Gh Duisburg Wirtschafts- 1997 wissenschaf ten 109 92 75 81 % SB 1996 Uni Hohenheim Wirtschafts- k.A. wissenschaf ten k.A. k.A. 126 42 % SB 1988 TU Braun- Politik- 145 145 110 76 % SB 1973- 359 Teil III Materialien zu Absolventenstudien Titel JA Völger, Christian: Erfahrungen von Göttinger Studenten der Agrarökonomie beim Eintreten in das Berufsleben – eine Umfrage. Göttingen: Universität, Institut für Agrarökonomie, Dipl.Arb. 1991. Weigand, Harald: Berufseinmündung und Berufstätigkeit von Diplom-Pädagogen – mit einer Studie über die Freiburger Absolventen der Sozialpädagogik. Dachsberg 1990. Weihe, Hermann Joachim und Föhlinger, Werner: Berufskarrieren von Fachhochschulabsolventen. Dargestellt am Beispiel des Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Nordostniedersachsen. Thun, Frankfurt am Main: Harri Deutsch 1992 (Wirtschaftswissenschaften; 372). (76) Welz, Frank: "Wo sind sie geblieben?". Freiburger SoziologInnen in Studium und Beruf. Pfaffenweiler: Centaurus 1995. (77) Wenzel, Hans-Joachim; Ehrhardt, Thomas und Rolfes, Manfred: Studenten und Universitätsabsolventen im westlichen Niedersachsen beim Übertritt ins Beschäftigungssystem und ihre berufliche Flexibilität und räumliche Mobilität. In: Raumforschung und Raumordnung, 1990, Nr. 2-3, S. 130-141. Westerbarkey, Joachim und Winkelbrandt, Frank: Quo vadis? Perspektiven von aktiven und ehemaligen Publizistikstudierenden. Münster: Lit 1996. (78) Wippermann, Dorothea: Sinologie. Ergebnisse einer Absolventenbefragung. Trier: Universität 1996. Wittenberg, Reinhard; Bucher, Ulrich; Endler, Michael und Kaimer, Stefan: Studium, Berufswahl und Berufstätigkeit. Nürnberger Sozialwirte zwischen 1981 und 1994. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, 18. Jg., 1995, Nr. 4, S. 346-369. (79) Würwich, Larissa: Berufsbereiche und Tätigkeitsfelder von DiplomOecotrophologinnen der Fachrichtung Haushaltswissenschaft mit empirischer Untersuchung der Absolventinnen an der JustusLiebig-Universität Gießen. Gießen: JustusLiebig-Universität, Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung 1993. Zabeck, Jürgen und Zimmermann, Matthias (Hg.): Anspruch und Wirklichkeit der Berufsakademie Baden-Württemberg. Eine Evaluationsstudie. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1995. FG JG wissenschaf 1988 t, Germanistik, Geschichte u.a. Magister Agrarwissen 1980schaft/ 1990 Landwirtsch aft GG SP RL RLQ ME 472 472 274 57 % SB 1989 Uni Göttingen 1988 Uni Freiburg Sozialpädag i.Br. ogik k.A. 311 k.A. 33 % SB 1990 FH BWL; bis Nordostnied Wirtschaftsi 1989 ersachsen nformatik 773 k.A. 170 22 % SB Uni Freiburg Soziologie i.Br. 209 190 123 65 % SB k.A. k.A. 300 k.A. SB 19861993 843 782 403 52 % SB Sinologie/Ko 1988reanistik 1994 k.A. 65 1994- Uni 1995 Nürnberg Sozialwisse 1981nschaften 1994 k.A. 153 75 % 1992- Uni Gießen 1993 Haushalts- 1966und 1992 Ernährungs wissenschaf t 2.05 1.52 3 3 757 50 % SB 1986- Uni 1988 Osnabrück 1994 1994 Uni Trier Berufsakade mie BadenWürttember g 19801989 Diverse k.A. Fachrichtun gen Uni Münster Publizistik 1996 Ziegler, Wolfgang; Keßler, Sandra und Mellies, Insa (Hg.): Berufsfeldanalyse Landespflege – Absolventenbefragung 1996/97. Bonn: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.- FLL 1998. 1994 Zacharias, Gerhard (Hg.): Bremer Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler im Beruf. Universität Bremen, Fachbereich Sozialwissenschaften 360 HS schweig beruflichen Verbleib von Magister-Absolventen. Alsbach/Bergstraße: Leuchtturm 1990. Ingenieurwis senschaften , Sozialwesen , Wirtschaftswiss. Verschieden Landespfleg e e/ Landschafts gestaltung 45 k.A. SB 19831993 k.A. k.A. 2.00 81 % 0 ca. SB 19861996 4.76 4.35 19.7 45 % 7 8 0 SB Uni Bremen Sozialwisse 1975nschaften 1992 k.A. k.A. 127 k.A. SB, Intervi ews Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Titel JA HS FG JG GG SP RL RLQ ME 1997 (Schriften der Arbeitsstelle für Studienorganisation und Praxisbezug (ASP), Nr. 3, 2. Erweiterte Auflage). (80) 361 Teil III Materialien zu Absolventenstudien 3. Literaturhinweise zu Absolventenstudien Im folgenden findet sich eine erweiterte Liste von Absolventenstudien, hauptsächlich solche, die in der Zeit von 1990 bis 1999 publiziert wurden. Abberger, Hartmut; Beck, Stefan und Kaiser, Bastian: Über die Berufsaussichten von Diplomforstwirten. Freiburg i. Br.: Universität, Institut für Forsteinrichtung und Forstliche Betriebswirtschaft 1992 (Arbeitspapiere; 9/1992). 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Bartels, Jörn: Folge-Absolventenuntersuchung. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Hagen: Zentrum für Fernstudienentwicklung 1994. Bartels, Jörn: Folge-Absolventenuntersuchung 1996. Ergebnisse einer Repräsentativuntersuchung. Hagen: Zentrum für Fernstudienentwicklung 1997. Bathke, Gustav-Wilhelm und Minks, Karl-Heinz: Absolventenreport Medizin. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Humanmedizin. Bonn: Bundesminister für Bildung und Wissenschaft 1994 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 9). Baumgarten, Helmut und Feilhauer, Klaus: Berufsbild des Wirtschaftsingenieurs. Berlin: Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure 1995. Bayraktar, Zuhal und Mansky, Joachim: Berufswege Aachener Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen. Eine empirische Untersuchung zur Berufseinmündung und dem Berufsverbleib von MagisterabsolventInnen der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen. Aachen: Eigenverlag 1993. Beck, Christian; Flörchinger, Monika; Hamburger, Franz und Stenke-Knorr, Dorit: Mainzer Diplom-PädagogInnen im Beruf. Mainz: Universität 1990 (Schriftenreihe des Pädagogischen Instituts; 14). 4 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Beck, Klaus und Fürst, Sonja: Berufsverläufe Erlanger Soziologen. Einige Ergebnisse der Absolventenbefragung 1990. Erlangen 1990. Becker, Ellen und Hembach, Klaus: Studienkonzept und Übergang in den Beruf. Ergebnisse der 3. Absolventinnen-/ Absolventenbefragung des Fachbereichs IV der Universität Trier. Trier: Universität 1993. Becker, Patrick u.a.: Praxisbezogene Studienform im Hauptstudium "Teilarbeitsmärkte für wirtschaftswissenschaftliche Hochschulabsolventinnen und -absolventen." Eine Absolventenbefragung der Examensjahrgänge 1992 bis 1995. Trier: Universität 1997. Bellers, Jürgen; Grobe, Daniela; Haase, Ingo und Jachertz, Stefanie: Münsteraner Politologen auf dem Arbeitsmarkt. 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Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1994 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 9/94). Minks, Karl-Heinz und Bathke, Gustav-Wilhelm: Absolventenreport Rechtswissenschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Rechtswissenschaft. Bonn: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie 1995. 12 Error! Use the Home tab to apply Überschrift 1 to the text that you want to appear here. Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Informatik. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventen des Studiengangs Informatik. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1993 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 16/93). Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Maschinenbau. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventen des Studiengangs Maschinenbau des Prüfungsjahrgangs 1988/89. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1993 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 12/93). (1993a) Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Sozialwissenschaften. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventen sozialwissenschaftlicher Diplom-Studiengänge. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1993 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 18/93). (1993b) Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Sozialwesen. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Sozialwesen (FH). Bonn: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft 1994 (Bildung – Wissenschaft – Aktuell; 7/94). Minks, Karl-Heinz und Filaretow, Bastian: Absolventenreport Magisterstudiengänge. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zum Berufsübergang von Absolventinnen und Absolventen der Magisterstudiengänge. 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