Ablaufbeschreibung

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EHP6 for SAP ERP
6.0
Juni 2012
Deutsch
Filialwarenwirtschaft (734)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee. 16
69190 Walldorf
Germany
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Copyright
© 2012 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.
SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, SAP BusinessObjects Explorer, StreamWork,
SAP HANA und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden
Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern.
Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions,
Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen
sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software
Ltd. Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG.
Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase 365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte
Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene
Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein Unternehmen der SAP AG.
Crossgate, m@gic EDDY, B2B 360°, B2B 360° Services sind eingetragene Marken der Crossgate AG in
Deutschland und anderen Ländern. Crossgate ist ein Unternehmen der SAP AG.
Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben
im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können
länderspezifische Unterschiede aufweisen.
In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die
vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt
und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder
Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für
Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen
Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen
Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Externer Prozess
Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Querverweise auf andere Dokumentationen.
Beispieltext
Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen.
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, z. B. die Funktionstaste F2 oder die
Eingabetaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genauso in das System eingeben, wie es in der Dokumentation
angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie diese in das System eingeben
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Inhalt
1
2
Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5
Voraussetzungen .................................................................................................................... 5
2.1
Stamm- und Organisationsdaten ..................................................................................... 5
2.2
Vorbereitende Schritte ..................................................................................................... 6
2.2.1
Benutzerparameter überprüfen ................................................................................. 6
2.2.2
Personalisierungsframework einrichten .................................................................... 6
2.4
Rollen ............................................................................................................................... 7
3 Prozessübersicht ..................................................................................................................... 7
4 Prozessschritte ........................................................................................................................ 9
4.1
Filialauftrag ....................................................................................................................... 9
4.1.1
Filialauftrag ............................................................................................................... 9
4.1.2
Voraussetzungen .................................................................................................... 10
4.1.3
Filialauftrag anlegen (direkt) ................................................................................... 12
4.1.4
Filialauftrag anlegen (Umlagerung) ........................................................................ 13
4.1.5
Filialauftrag und Lieferant vom System bestimmt ................................................... 14
4.1.6
Ihren Bedarf überarbeiten ....................................................................................... 16
4.1.7
Lieferung zum Filialauftrag (Umlagerung) in SAP ECC anlegen ........................... 16
4.1.8
Warenausgang buchen ........................................................................................... 17
4.2
Bestellung....................................................................................................................... 18
4.2.1
Externe Bestellung anlegen .................................................................................... 18
4.2.2
Umlagerungsbestellung anlegen ............................................................................ 19
4.2.3
Retourenbestellung anlegen ................................................................................... 20
4.3
Aktion ............................................................................................................................. 22
4.4
Wareneingang ................................................................................................................ 22
4.4.1
Wareneingänge ....................................................................................................... 22
4.4.2
Stornieren ............................................................................................................... 26
4.5
Warenbewegung ............................................................................................................ 27
4.5.1
Umlagerung ............................................................................................................ 28
4.5.2
Sonstige Warenbewegung ...................................................................................... 29
4.6
Inventur .......................................................................................................................... 30
4.6.1
Inventur ausführen .................................................................................................. 30
4.6.2
Vorbereitung: Bestandsaufnahme .......................................................................... 30
4.6.3
Beleg in Filialwarenwirtschaft anlegen .................................................................... 31
4.6.4
Zählung erfassen .................................................................................................... 33
4.6.5
Differenzen bearbeiten............................................................................................ 34
4.6.6
Differenzwerte – Einkauf ......................................................................................... 35
4.7
Verkauf ........................................................................................................................... 35
4.7.1
Kundenauftrag ........................................................................................................ 35
5 Berichte ................................................................................................................................. 35
5.1
Artikelsuche .................................................................................................................... 35
5.1.1
Benachbarte Filialen gruppieren ............................................................................. 36
5.1.2
Artikelsuche durchführen in Filiale .......................................................................... 36
5.2
Bestandsübersicht .......................................................................................................... 37
5.3
Filialauftragsfolgebelege ................................................................................................ 39
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Filialwarenwirtschaft
1
Einsatzmöglichkeiten
Die Komponente Filialwarenwirtschaft (In-Store Merchandise and Inventory Management (MIM))
wird in der Filiale verwendet. Sie bildet zusammen mit dem zentralen SAP-ERP-System ein
umfassendes Warenwirtschaftssystem. Dieses Szenario erfordert die Verwendung des
NetWeaver Business Client, um auf den Arbeitsplatz für die Filialwarenwirtschaft zuzugreifen.
Beschaffungs-, Warenbewegungs- und Verkaufsbuchungen bilden das Massengeschäft einer
Filiale. Mit In-Store MIM können Mitarbeiter diese Buchungen – ausgenommen Abverkäufe über
die Kasse- direkt in der Filiale ausführen.
Zusammen mit SAP Retail vervollständigt und optimiert MIM die vorhandenen Instrumente für
die Abwicklung von Filialprozessen, indem es den Mitarbeitern der Filiale sowohl bereits
vorhandene SAP-Retail-Funktionen als auch speziell entwickelte Funktionen bereitstellt.
Zusätzlich besitzt MIM eine Benutzeroberfläche, die auf die Anforderungen der Filialen
zugeschnitten ist.. Sie ist auch für Teilzeitmitarbeiter ohne umfangreiche Schulung einfach zu
erlernen und zu bedienen.
Filialwarenwirtschaft ist für kleine bis mittlere Filialen mit begrenzt komplexen
Geschäftsprozessen ausgelegt. Diese Filialen benötigen SAP Retail mit beschränktem
Funktionsumfang, so dass Bildschirme und Funktionsabläufe einfach gehalten sind.
Das System ist in unterschiedlichen Geschäftsbereichen einsetzbar.
Da MIM vollständig in SAP Retail integriert ist, benötigen Sie bei der Verwendung für die
dezentrale Steuerung der Filiale zusätzlich nur das Kassen-System und keine
Fremdkomponenten.
Für den Zugriff ist eine Verbindung zum zentralen SAP-System notwendig. Verwenden Sie für
die Kommunikation zwischen den Filialen und der Zentrale mindestens eine ISDN-Verbindung.
MIM wird als ein Teil von SAP Retail auf einem zentralen System ausgeführt und die Filialen
greifen über dieses zentrale System darauf zu.
2
Voraussetzungen
SAP ECC Retail muss in der Zentrale installiert sein. In der Filiale ist der Zugriff auf den
NetWeaver Business Client erforderlich. Dieses Szenario kann nur mit der Benutzeroberfläche
des NetWeaver Business Clients ausgeführt werden. Es ist nicht für den Standard-SAP-GUI
ausgelegt.
2.1 Stamm- und Organisationsdaten
Verwenden Sie zum Ausführen des Szenarios die entsprechenden Stammdaten, die der
Installation Ihres vorkonfigurierten Systems entsprechen. Entsprechende Bezeichnungen finden
Sie in der nachfolgenden Tabelle:
MODE
HARTWAREN
LEBENSMITTEL
ARTIKEL1
PCS-01-POS147
Jeanshemd,
kurzärmelig, 100 %
Baumwolle
PCS-01-POS411
Sprechgarnitur
PCS-01-POS321
Sonderangebot
Chinesisch, 5
Packungen
ARTIKEL2
PCS-01-POS148
Jeanshemd,
kurzärmelig, 100 %
Baumwolle
PCS-01-POS412
10 CDs, klassisch
PCS-01-POS322
Indisches Currygericht,
5 Packungen
ARTIKEL3
PCS-01-SRS141
Hemd, mit Druck, 100
% Baumwolle
PCS-01-SRS411
Blockbatterien, 6 V, 6
Stück
PCS-01-SRS311
Sushi, 500 g
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
WARENGRUPPE
MC11442
Hemden, halbärmelig
MC14103
HIFI
MC13204
Fertiggerichte
LIEFERANT
PCS-V141
Herrenartikel
PCS-V411
Elektronikhändler
PCS-V321
DelikatessenLieferservice
Hartwaren
FILIALE
M004
M004
M004
Artikel 3 dient nur zum Erfassen von Bestandsartikeln in der wertmäßigen Bestandsführung. Bei
den anderen Beispielen können die POS-Artikel verwendet werden.
2.2 Vorbereitende Schritte
2.2.1
Benutzerparameter überprüfen
Verwendung
In diesem Schritt überprüfen Sie die Benutzerparameter und die Standardeinstellungen.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie in der Symbolleiste Lokales Layout anpassen (Alt+F12), und wählen Sie
Optionen... aus. Wählen Sie im Dialogfenster Option-en die Einstellung Interaktiondesign –
Visualisierung und Interaktion.
2. Stellen Sie sicher, dass das Feld Schlüssel in Drop down Listen anzeigen ausgewählt ist.
3. Wählen Sie OK.
4. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP-Menü
System  Benutzervorgaben  Eigene Daten
Transaktionscode
SU3
5. Geben Sie auf der Registerkarte Festwerte folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Benutzeraktionen und
Werte
Bemerkung
Dezimaldarstellung
1.234.567,89
Festwerte
Datumsformat
1 TT.MM.JJJJ
Festwerte
Startmenü
W10T
Festwerte
6. Wählen Sie Sichern.
7. Wählen Sie Zurück.
2.2.2
Personalisierungsframework einrichten
Verwendung
In diesem Schritt richten Sie die Benutzeranmeldeseite ein.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
IMG-Menü
© SAP AG
IMG  Anwendungsübergreifende Komponenten Allgemeine
Anwendungsfunktionen Generische Funktionen der SAP
Business Suite Personalisierung Personalisierungsdaten:
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Transaktionscode
FPB_MAINTAIN_PERS_M
2. Geben Sie auf dem Bild Personalisierungsdaten Sammelbearbeitung folgende Daten ein:
Feldname
3.
4.
5.
6.
7.
Beschreibung
Benutzeraktionen
und Werte
Personalisierungsdialog
DIA_LO_SRS
Benutzername
<Ihre BenutzerID>
Bemerkung
Wählen Sie die Option Nur Eingabedaten verbuchen.
Wählen Sie Ausführen.
Geben Sie im Dialogfenster Personalisierungsdialog: DIA_LO_SRS() alsBetrieb M004 ein.
Wählen Sie Sichern.
Wählen Sie Zurück.
2.4 Rollen
Verwendung
Die folgenden Rollen müssen installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business
Client (NWBC) testen zu können. Sie müssen den Benutzern zugewiesen sein, die dieses
Szenario testen. Sie benötigen diese Rollen nur, wenn Sie die NWBC-Oberfläche verwenden.
Wenn Sie die Standard-SAP-GUI verwenden, benötigen Sie diese Rollen nicht.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet. Sie sind nicht auf die
unten aufgeführten Transaktionen beschränkt.
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Filialwarenwirtschaft
SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S
Die Zuordnung dieser
Rolle ist erforderlich, um
die grundlegenden
Funktionen nutzen zu
können.
Retail Einkäufer
Rechnungsprüfung
SAP_NBPR_INVOICEVERIFI_RT_S
Rechnungsprüfung
Retail Stammdaten
Manager
SAP_NBPR_MASTERDATA_RT_S
POS-Profil in Filiale
verwalten
Lagerleiter
SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S
Lieferung anlegen
3 Prozessübersicht
Schrittbezeichnung
Artikelstammdate
n
© SAP AG
Externe
Prozess
referenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
RetailStammdaten-
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SAP Best Practices
Schrittbezeichnung
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Externe
Prozess
referenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
manager
POS-Profil in den
Stammdaten der
Filiale (in SAP
ECC) bearbeiten
RetailStammdatenmanager
Initialisierung der
Sortimentsliste
(optional)
Filialware
nwirtschaf
t
Filialauftrag
Filialauftrag
anlegen:
- direkt
- Umlagerung
- Filialauftrag,
wird vom
System
bestimmt
Filialware
nwirtschaf
t
Filialauftrag ist
angelegt
Lieferung zum
Filialauftrag
(Umlagerung) in
SAP ECC
anlegen
RetailLagermitarbeite
r
VZ: Lieferung
ist angelegt
Lieferung ändern
(Anlegen, Transportauftrag
bestätigen)
RetailLagermitarbeite
r
VZ: TA ist
angelegt und
bestätigt
Warenausgang
für Transportauftrag buchen
RetailLagermitarbeite
r
VZ:
Warenausgang
ist erfolgt
Wareneingang
buchen
RetailLagermitarbeite
r
Filiale:
Wareneingang
ist erfolgt
Bestellung
anlegen
- externe
Bestellung
- Umlagerungs
bestellung
Filialware
nwirtschaf
t
Bestellung ist
angelegt
Warenausgang
für Umlagerung
buchen
RetailLagermitarbeite
r
Für
Umlagerungsbe
stellung erfolgt
WA im VZ.
Wareneingang
buchen
RetailLager-
Filiale:
Wareneingang
Bestellung
© SAP AG
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SAP Best Practices
Schrittbezeichnung
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Externe
Prozess
referenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
mitarbeite
r
ist erfolgt
Retourenbestellung
anlegen
Filialware
nwirtschaf
t
Retourenauftra
g ist angelegt
Retoure buchen
RetailLagermitarbeite
r
WE für Retoure
ist erfolgt
Beleg in
Filialwarenwirtsc
haft anlegen
Filialware
nwirtschaf
Inventurbeleg
ist erstellt
Zählung erfassen
Filialware
nwirtschaf
Zählergebnisse
sind gepflegt
Differenzen
bearbeiten
Filialware
nwirtschaf
Differenzen
sind gebucht
Retourenbestellung
Inventur
4
Prozessschritte
4.1 Filialauftrag
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Funktionen können Sie mit Hilfe der
Filialwarenwirtschaft Aufgaben im Bereich Filialauftrag ausführen.
4.1.1
Filialauftrag
Diese Funktion hat folgende Aufgaben:

Beschaffung von Waren, die nicht in der Filiale vorrätig sind (oder nicht in der
gewünschten Menge)

Nachdisposition von Waren, wenn die automatische Filialdispositionsplanung (z.B.
automatische Nachschubdisposition) verwendet wird.
Da die Navigation innerhalb der Funktion mit Hilfe der Sortimentslistenstruktur erfolgt, können
Sie jederzeit die Filialauftragsfunktion auch zum Anzeigen Ihres Filialsortiments verwenden. Sie
sehen strukturiert nach Warengruppe, Lieferanten, Abteilung oder Layout (abhängig vom
Sortimentslisten-Customizing), welche Artikel für Ihr Sortiment vorgesehen und welche
bestellbar sind.
Im Vergleich zur Standardbestell- oder Standardbestellanforderungserfassung des SAPSystems stellt die Filialauftragserfassung in MIM weniger Funktionen zur Verfügung. Sie ist zur
effizienten und einfachen Erfassung in der Filialumgebung vorgesehen.
Sie können mit Hilfe eines Liefertermins und ggf. eines Lieferanten das entsprechende
Filialsortiment auswählen. Das System zeigt sämtliche in Frage kommenden Artikel an, die
entsprechend den verschiedenen Kriterien gruppiert sind. Sie sehen, was bestellt werden kann
und Sie erhalten pro Artikel eine Anzahl von Informationen wie Bestand, Verkaufspreis und
offene Wareneingänge.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Geben Sie für jeden Artikel einfach eine Menge ein, um den Artikel in die Bestellliste
aufzunehmen.
Eine frei wählbare Auftragskennung vereinfacht die Erkennung des Filialauftrags zu einem
späteren Zeitpunkt.
Der gebuchte Filialauftrag und die generierten Folgebelege und Verknüpfungen werden im
System gespeichert und können später über eine Suchfunktion gefunden werden.
Wenn gültige Bestellanforderungen für die Filiale existieren, dann füllt das System im
Filialauftrag die Mengenfelder der Artikelpositionen mit den Mengen aus den
Bestellanforderungen (siehe Customizing zur Filialwarenwirtschaft - Filialauftrag).
Sie können den Filialauftrag wie vom System vorgeschlagen buchen oder Änderungen
vornehmen. Bei Änderungen würde die Buchung zu einer Änderung oder Neuanlage der
Bestellanforderung führen. Jeder Benutzer kann Mengenvorschläge ändern, aber der
Filialauftrag kann nur durch einen Benutzer gebucht werden, der berechtigt ist, Aufträge
anzulegen.
Die Transaktion Filialauftrag in MIM basiert auf der Sortimentsliste, d.h. im System muss eine
gültige, vollständige Version der Sortimentsliste vorhanden sein. Bei Änderungsversionen muss
eine abgemischte Version erzeugt werden oder es würden nur die Artikel in der
Änderungsversion in MIM angezeigt.
Bestellanforderungen, die für die Filiale im System angelegt wurden, werden in MIM als
Auftragsmengenvorschläge, die jederzeit geändert werden können, angezeigt. Sie können
Bestellanforderungen direkt in SAP ECC mit Transaktion ME51, über den Nachschublauf oder in
MIM als Auftragsmengenvorschläge anlegen.
Da der Filialauftrag auf der Sortimentsliste basiert, muss für Änderungen in den
Artikelstammdaten, die in der Sortimentsliste dargestellt werden sollen, eine Änderungsversion
der Sortimentsliste angelegt werden. Dies gilt auch für die Anzeige von Aktionsinformationen zu
einem Artikel in der Sortimentsliste.
4.1.2
Voraussetzungen
Stellen Sie sicher, dass im Artikelstamm das Kennzeichen für die Bezugsquelle auf 3 gesetzt
ist, so dass Sie direkt beim externen Lieferanten bestellen können..
4.1.2.1
Artikelstammdaten
Verwenden Sie für Mode Sammelartikel.
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Stammdaten Manager
(SAP_NBPR_MASTERDATA_RT_S S)
Rollenmenü
Stammdaten  Aritkelstammdaten  Artikel ändern
Geben Sie auf dem Bild Artikel ändern folgende Daten ein:
Feldname
Artikel
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
PCS-01-POS147
PCS-01-POS148
PCS-01-SRS141
(Mode)
PCS-01-POS411
PCS-01-POS412
PCS-01-SRS411
(Hartwaren)
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
PCS-01-POS321
PCS-01-POS322
PCS-01-SRS321
(Lebensmittel)
3.
Wählen Sie die Sicht Logistik Filiale.
4.
Wählen Sie Weiter.
5.
Geben Sie für Bezugsquelle eine 3 ein.
6.
Wählen Sie Sichern.
7.
Falls Sie eine Warnmeldung erhalten, ignorieren Sie diese die Meldung, und wählen Sie
Weiter.
Um Änderungen in den Artikelstammdaten im Filialauftrag anzuzeigen (wie hier die
Änderung der Bezugsquelle), muss eine Initial- oder Änderungsversion der
Sortimentsliste erzeugt werden.
4.1.2.2
Sortimentslistenprofil in den Stammdaten der Filiale
bearbeiten
Dieser Schritt wird erfolgt bereits bei der Aktivierung der Konfiguration für die
Filialwarenwirtschaft (734).
Vorgehensweise
1.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Retail Stammdaten Manager
(SAP_NBPR_MASTERDATA_RT_S )
Rollenmenü
sStammdaten  Betrieb  Betrieb ändern
Die Sortimentslisten müssen initialisiert sein. Nur dann können sie korrekt in In-Store
MIM angezeigt werden.
2.
Geben Sie auf dem Bild Filiale ändern: Betrieb Allgemein folgende Daten ein, und wählen
Sie Weiter.
Feldname
Beschreibung
Bemerkung
M004
Betrieb
3.
Werte und
Benutzeraktionen
Geben Sie auf der Registerkarte POS folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
0005
Sortimentslist
enprofil
4.
Wählen Sie Sichern.
5.
Wählen Sie Zurück.
6.
Um das Fenster zu schliessen, wählen Sie Umschalten + F3.
4.1.2.3
Bemerkung
Initialisierung der Sortimentsliste (optional)
Vorgehensweise
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Sortimentsliste  Sortimentsliste:
Vollversion
2. Geben Sie auf dem Bild Sortimentsliste: Initialisierung und Vollversion folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Verkaufsorga
nisation
1000
Vertriebsweg
10
KundenNum
merBetrieb
M004
Sortimentslist
enart
7 - Lebensmittel
8 - Mode
9 - Hartwaren
Bemerkung
Abhängig vom
verwendeten Artikel.
Um eine
Sortimentsliste für
alle Artikel zu
erzeugen, wählen Sie
7 bis 9.
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Wählen Sie zweimal Zurück.
4.1.3
Filialauftrag anlegen (direkt)
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft Filialbestellung  Filialauftrag
Anlegen
Geben Sie auf dem Bild Filialauftrag anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Lieferant
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Herrenartikel
GmbHPCS-V141 (Mode)
Wählen Sie OK, um
die Meldung Lieferant
ändern zu bestätigen.
Werkzeugegroßhändler
PCS-V411 (Hartwaren)
Frische
Lieferzentrale
PCS-V321
(Lebensmittel)
Wählen Sie
© SAP AG
<aktuelles Datum +
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
1>
Lieferdatum
Externe
Auftragsnum
mer
<optional> (notieren
Sie die Auftragsnummer)
3. Wählen Sie Sortiment und Artikel aus.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Sortiment
Mode
Hemden, frz. ½ Arm
Hartwaren
HIFI
Lebensmittel
Fertiggerichte
Wählen Sie im
Dropdown-Menü per
Mausklick „Sortiment“
aus.
Artikel
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS412
(Hartwaren)
PCS-01-POS322
(Lebensmittel)
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-ART148001
für Variante 001
4.
Geben Sie in Bestellmenge den Wert 20 für jede Position ein.
5.
Wählen Sie Add to Order List Zur Bestellliste hinzfügen.
Sie erhalten die Informationsmeldung Geänderte Artikel wurden zur Bestellliste
hinzugefügt.
6.
Wählen Sie Weiter.
Die Bestellpositionen werden angezeigt.
7.
Wählen Sie Bestellliste buchen.
Die Bestellung wird im SAP-ECC-System angelegt.
8.
Die Informationsmeldung: Belege wurden erfolgreich angelegt wird angezeigt, und die
Bestellnummer 4500xxxxxx ist in der Tabelle enthalten. Notieren Sie die Bestellnummer
_____________.
9.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.4
Filialauftrag anlegen (Umlagerung)
Voraussetzungen (optional)
Stellen Sie sicher, dass im Artikelstamm das Kennzeichen für die Bezugsquelle auf 4 gesetzt
ist, so dass Sie direkt beim VZ bestellen können.
Vorgehensweise
1.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
© SAP AG
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Filialwarenwirtschaft Filialbestellung  Filialauftrag
Anlegen
Rollenmenü
2.
Geben Sie auf dem Bild Filialauftrag anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferant
VZ01
Wählen Sie OK, um
die Meldung Lieferant
ändern zu bestätigen.
Wählen Sie
„Lieferdatum“
<aktuelles Datum +
1>
Externe
Auftragsnum
mer
3.
<optional> (notieren
Sie die Auftragsnummer)
Wählen Sie Sortiment und Artikel aus. .
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Sortiment
Mode
Hemden, frz. ½ Arm
Hartwaren
HIFI
Lebensmittel
Fertiggerichte
Artikel
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS412
(Hartwaren)
PCS-01-POS322
(Lebensmittel)
Bemerkung
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-POS147001
für Variante 001
4.
Geben Sie in Bestellmenge den Wert 20 für jede Position ein.
5.
Wählen Sie Zur Bestellliste hinzfügen.
6.
Sie erhalten die Informationsmeldung Geänderte Artikel wurden zur Bestellliste hinzugefügt
Wählen Sie Weiter.
Die Bestellpositionen werden angezeigt.
7.
Wählen Sie Bestellliste buchen.
Der Auftrag wird im SAP-ECC-System angelegt.
8.
Sie erhalten die Informationsmeldung: Belege wurden erfolgreich angelegt. Notieren Sie die
Bestellnummer 45xxxxxxxx.
9.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen .
4.1.5
Filialauftrag und Lieferant vom System bestimmt
Verwendung
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
In diesem Fall wählen Sie einen Lieferanten nicht explizit aus, das System sucht den Lieferanten
selbständig.
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft Filialbestellung  Filialauftrag
Anlegen
Geben Sie auf dem Bild Filialauftrag anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferant
<Default>
Keine Änderung
vornehmen
Wählen Sie
„Lieferdatum“
<aktuelles Datum +
1>
Externe
Auftragsnum
mer
3.
<optional> (notieren
Sie die
Auftragsnummer)
Wählen Sie Sortiment und Artikel aus.
Feldname
Beschreibung
Bemerkung
Hemden, Hemden, frz.
½ Arm (Mode)
HIFI
(Hartwaren)
Fertiggerichte
(Lebensmittel)
Sortiment
Artikel
Werte und
Benutzeraktionen
Fügen Sie Artikel 1
und 2 zur Liste hinzu
PCS-01-POS147xxx
und
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS411 (HIFI)
und
PCS-01-POS412
(Hartwaren)
PCS-01-POS323
(Tiefkühlkost) und
PCS-01-POS322
(Fertiggericht)
(Lebensmittel)
4.
Geben Sie in Bestellmenge den Wert 20 für jede Position ein.
5.
Wählen Sie Zur Bestellliste hinzfügen.
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B. PCS-01ART148001 für
Variante 001
Sie erhalten die Informationsmeldung: „ Geänderte Artikel wurden zur Bestellliste
hinzugefügt “.
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SAP Best Practices
6.
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Wählen Sie Weiter.
Die bestellten Positionen werden angezeigt.
7.
Wählen Sie Sie Bestellliste buchen.
Der Auftrag wird im SAP-ECC-System angelegt.
8.
Sie erhalten die Informationsmeldung: Belege wurden erfolgreich angelegt Notieren Sie die
Auftragsnummer 45xxxxxxx.
Sie sehen hier 2 Aufträge, da für einen Artikel eine Umlagerungsbestellung und für
einen anderen ein normaler Auftrag angelegt wurde.
9. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.6
Ihren Bedarf überarbeiten
Sie können eine Bestellung anlegen, wenn das jeweilige Mengenfeld eingabebereit ist. Falls es
zur Bestellmenge des Artikels einen Mengenvorschlag gibt, dann ist das Eingabefeld mit diesem
Wert vorbelegt. Wenn ein Artikel mehrfach platziert ist (z.B. zugleich in mehreren
Layoutbereichen), dann trägt das System eine Mengeneingabe automatisch für alle
Platzierungen des Artikels ein. Hierdurch können Sie direkt kontrollieren, ob Sie die
Bedarfsplanung für einen Artikel bereits an anderer Stelle ausgeführt haben. Um die
Bedarfsplanung auszuführen, geben Sie auf der rechten Bildseite die Wunschmenge für die
Artikel in das entsprechende Feld ein.
4.1.7
Lieferung zum Filialauftrag (Umlagerung) in SAP ECC
anlegen
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Bestellungen fällig für
Auslieferungen
Geben Sie auf dem Bild Purchase Orders, Fast Display folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Versandstelle
/Annahmestel
le
VS01
Lieferungsers
tellDat:
‚von – bis’ Datum
löschen
Regel
Ber.Vors.Led
at
2
Bemerkung
Heute und morgen
3. Geben Sie auf der Registerkarte Bestellungen folgende Daten ein und wählen Ausführen.
Feldname
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Seite 16 von 39
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
<Bestellnummer>
Einkaufsbele
g
Siehe „Filialauftrag
anlegen (Umlagerung) in Kapitel 4.1.4
4.
Wählen Sie auf dem Bild Versandfällige Vorgänge: Bestellungen, Schnellanzeige“ die obige
Bestellnummer aus.
5.
Choose Anlegen Lieferungen im Hintergrund.
6.
Wählen Sie Lieferungen ein-/ausschalten (Umschalt+ F8).
7.
Notieren Sie die Lieferbelegnummer ____________.
8.
Wählen Sie Zurück.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen .. Lieferung ändern
(Anlegen, Transportauftrag bestätigen)
Verwendung
Aufgrund der angelegten Lieferung werden die Waren im Lager für den Warenausgang
vorbereitet. Für das von uns verwendete Lager, bedeutet dies die Anlage, Bearbeitung und
Bestätigung einer Umlagerungsbestellung. Die Waren stehen dann zum Laden bereit.
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Auslieferung ändern
Geben Sie auf dem Bild Auslieferung ändern folgende Daten ein und wählen Weiter.
Feldname
Beschreibung
Liefeung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
<Geben Sie die
Nummer der
Auslieferung ein.>
Die in Kapitel 4.1.7
angelegte
Belegnummer
3.
Wählen Sie den Menüpfad Weitere… Folgefunktionen  Transportaufträge anlegen.
4.
Geben Sie auf dem Bild Anlegen Transportauftrag zur LF: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Lagernumme
r
PC0
Lieferung
Die Nummer des in Kapitel
4.1.7 angelegten
Lieferbelegs.
Ablauf
D Dunkel
Bemerkung
5.
Wählen Sie Weiter.
6.
Sie erhalten die MeldungTransportauftrag 00000xxxxx wurde erfolgreich angelegt.
7.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.8
Warenausgang buchen
Verwendung
© SAP AG
Seite 17 von 39
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Mit Buchen des Warenausgangs werden die Bestandsdaten aus dem Verteilzentrum
ausgebucht.
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Auslieferung ändern
Geben Sie auf dem Bild Auslieferung ändern folgende Daten ein und wählen Weiter.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Siehe „ Siehe
„Lieferung zum
Filialauftrag anlegen“
in Kapitel 4.1.7
Auslieferung
3.
Wählen Sie Warenausgang buchen.
4.
Sie erhalten die Meldung Nachschublieferung XXXXXX gesichert.
5.
Wählen Sie Zurück.
6.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.2 Bestellung
Diese Funktion dient zur Bestellung von Ware bei externen und internen Lieferanten (auch
anderen Filialen) ohne eine Artikelliste zu verwenden, aus der Artikel ausgewählt werden können.
Im Gegensatz zum Filialauftrag werden in dieser Funktion die Artikelnummern oder GTINs
direkt eingegeben.
Mit dieser Funktion ist es auch möglich vorhandene Bestellungen zu ändern.
4.2.1
Externe Bestellung anlegen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Filialbestellung  Externe
Bestellung  Anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Externe Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Lieferant/Betr
ieb
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Herrenartikel GmbH
PCS-V141 (Mode)
Werkzeugegroßhändler
PCS-V411 (Hartwaren)
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Frische
LieferzentralePCSV321 (Lebensmittel)
Lieferdatum
<aktuelles Datum +
1>
Artikel
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS412
(Hartwaren)
PCS-01-POS322
(Lebensmittel)
Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B. POS-01ART148001 für
Variante 001
3. Geben Sie in Menge den Wert 20 für jede Position ein.
4. Wählen Sie Prüfen Bestellung.
5. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.
Die Bestellung wird im SAP-ECC-System angelegt.
6. Sie erhalten die Meldung Normalbestellung XXXXXXXXXX wurde angelegt. Notieren Sie die
Bestellnummer 4500xxxxxx. Sie können die Bestellung ausdrucken, schliessen Sie
anschliessend das Fenster.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.2.2
Umlagerungsbestellung anlegen
Verwendung
Mit dieser Funktion können Sie die Umlagerung innerhalb Ihres Unternehmens buchen. Das
bedeutet, Sie können eine Umlagerung zwischen zwei Filialen buchen bzw. Filiale und VZ
buchen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle :
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Filialbestellung 
Umlagerungsbestellung  Anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Anlegen Umlagerungsbestellung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Lieferant/Betr
ieb
M004
Betrieb
VZ01
Lieferdatum
<aktuelles Datum +
1>
Artikel
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS412
© SAP AG
Bemerkung
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
(Hartwaren)
PCS-01-POS322
(Lebensmittel)
PCS_01-ART148001
für Variante 001
3. Geben Sie in Menge den Wert 20 für jede Position ein.
4. Wählen Sie Bestellung prüfen.
5. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.
Die Bestellung wird im SAP-ECC-System angelegt.
6. Notieren Sie die Bestellnummer 4500xxxxxx.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen..
4.2.2.1
Warenausgang buchen
Verwendung
Die Waren werden von der Filiale an das Lager gesendet, wenn der Warenausgang gebucht
wird.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle :
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Filialbestellung  Umlagerungsbestellung
 Warenausgang buchen
2. Geben Sie auf dem Bild Warenausgang anlegen folgende Daten ein und wählen Weiter.
Feldname
Beschreibung
Einkaufsbele
g
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Bestellnummer
Siehe „Umlagerungsbestellung anlegen“ in
Kapitel 4.2.2
3. Wählen Sie Weiter.
4. Wählen Sie Warenausgang prüfen.
5. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.
6. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit der Nummer 49xxxxxx gebucht.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.2.3
Retourenbestellung anlegen
Verwendung
In dieser Aktivität können Sie Artikel an den Lieferanten zurücksenden.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Bitte deaktivieren Sie, bevor Sie die Retourenbestellung anlegen, im
Lieferantenstammsatz, Einkaufssicht für PCS-V141 (Mode) und PCS-V411
(Hardgoods) die Einstellung „Ret. mit Versandabw.“ Setzen Sie nach dem Testen
die Einstellung wieder zurück (aktivieren).
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Filialbestellung 
Retourenbestellung  Anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Anlegen Retourenbestellung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Lieferant
PCS-V141 (Mode)
PCS-V411 (Hartwaren)
PCS-V321
(Lebensmittel)
Lieferdatum
<aktuelles Datum +
1>
Artikel
PCS-01-POS148xxx
(Mode)
PCS-01-POS412
(Hartwaren)
PCS-01-POS322
(Lebensmittel)
Bemerkung
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B. PCS-01ART148001 für
Variante 001
3. Geben Sie in Menge den Wert 20 für jede Position ein.
4. Wählen Sie Bestellung prüfen.
5. Wählen Sie Anlegen und Druckvorschau.
Die Bestellung wird im SAP-ECC-System angelegt.
6. Notieren Sie die Bestellnummer 4500xxxxxx.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen..
4.2.3.1
Retoure buchen
Verwendung
Mit Buchen des Warenausgang werden die Artikel aus dem Filialbestand ausgebucht.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
© SAP AG
Filialwarenwirtschaft
Seite 21 von 39
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Filialwarenwirtschaft  Filialbestellung  Retourenbestellung
 Anlegen Rücklieferung buchen
Rollenmenü
2. Geben Sie auf dem Bild Create Goods Return folgende Daten ein und wählen Enter.
Feldname
Beschreibung
Einkaufsbeleg
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Bestellnummer
siehe
„Retourenbestellung
anlegen“ in Kapitel
4.2.3
3. Wählen Sie Weiter.
4. Wählen Sie Save and Print Preview Sichern und Druckvorschau.
5. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit der Nummer 50xxxxxx gebucht..
6. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen..
4.3 Aktion
Informationen zu Aktionen finden Sie im Geschäftsprozessdokument für Promotion Management
(735), in dem auch Aktionen in der Filialwarenwirtschaft beschrieben werden.
4.4 Wareneingang
Mit diesen Funktionen können Sie mit Hilfe der Filialwarenwirtschaft Aufgaben im Bereich
Bestandsführung ausführen.
4.4.1
Wareneingänge
Abhängig von der Art des Wareneingangs (Istwareneingang, Storno/Rücklieferung oder
Verwendung eines MDE-Geräts) geben Sie unterschiedliche Daten für Referenzbelege und zur
Artikelidentifikation ein.
Sie können durch Eingabe einer Belegnummer einen Referenzbeleg verwenden. Wenn Sie den
Beleg nicht kennen, suchen Sie im System mit Hilfe der Suchfunktion danach. Wenn Sie zuvor
das Kennzeichen ohne Referenzbeleg gesetzt haben, geht das System von einem
Wareneingang ohne Bezug aus und legt im Hintergrund eine Bestellung an.
4.4.1.1
Wareneingang (zur Bestellung) anlegen
Verwendung
Wie z.B. eine Bestellung direkt beim Lieferanten.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Wareneingang  Wareneingang 
Mit Referenz
2. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang anlegen folgende Daten ein:
© SAP AG
Seite 22 von 39
SAP Best Practices
Feldname
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Beschreibung
Referenzbele
gnr
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Bestellnummer
Sie in Kapitel 4.1.3
„Filialauftrag anlegen
(direkt)“ oder 4.2.1
„Externe Bestellung
anlegen“ angelegte
Bestellung
3. Wählen Sie Start Weiter.
Im nächsten Bild können Sie, bevor Sie den Wareneingang buchen, Wareneingänge
mit beliebigen Mengenabweichungen eingeben.
Falls die Bestellung bereits teilweise ausgeliefert worden ist, sehen Sie zu jeder
gelieferten Position das Kennzeichen „Endlieferung.“.
4. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Menge
Bemerkung
Geben Sie ggf.
WareneingangsMengenabweichunge
n ein.
5. Wählen Sie Wareneingang prüfen.
6. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.
Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit der Nummer 50xxxxxx gebucht.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.4.1.2
Wareneingang (zur Lieferung) anlegen
Verwendung
Sie können hier Wareneingänge mit Bezug auf einen Lieferbeleg anlegen. Das ist der Fall, wenn
bei Ihrer Filiale eine Lieferung vom VZ eingeht. D.h., Sie würden die in Kapitel 4.1.7 angelegte
Lieferung zum Filialauftrag (Umlagerung) verwenden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft Wareneingang Wareneingang
Referenzbelege suchen Reference
2. Wählen Sie auf dem Bild Referenzbelege suchen : Wareingang Suche Starten.
3. Markieren Sie Ihren Lieferbeleg im Suchergebnis.
4. Wählen Sie Wareneingang anlegen.
5. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang anlegenfolgende Daten ein:
Feldname
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Menge
<Geben Sie die Menge
ein>
Geben Sie ggf.
WareneingangsMengenabweichungen ein.
6. Wählen Sie Wareneingang prüfen.
7. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau. _ Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg
mit der Nummer 50xxxxxx gebucht.
8. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.4.1.3
Wareneingang (ohne Referenzbelege) anlegen
Verwendung
Wenn Sie einen Wareneingang ohne Angabe eines Referenzbelegs erfassen, legt das SAPECC-System automatisch zu den erfassten Artikeln und Mengen im Hintergrund eine Bestellung
an.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaf Wareneingang Wareneingang
Ohne Referenz
2. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferschein.:
<frei wählbar>
Hier können Sie eine
Lieferscheinnummer
eingeben.
Lieferant/Betr
ieb
PCS-V141 (Mode)
PCS-V411 (Hartwaren)
PCS-V321
(Lebensmittel)
Artikel
PCS-01-SRS141xxx
(Mode)
PCS-01-SRS411
(Hartwaren)
PCS-01-SRS321
(Lebensmittel)
Menge
<Wareneingangsmenge>
ErfassungME
Beschreibung
WareneingangsMengeneinheit
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-SRS141001
für Variante 001
ST
3. Wählen Sie Wareneingang prüfen
4. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit
der Nummer 50xxxxxx gebucht.
5. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen . Rücklieferung (mit
Referenzbelegen) anlegen
© SAP AG
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Verwendung
Als Referenzbeleg zu einer Rücklieferung können Sie eine Bestellung oder eine Lieferung
wählen, oder Sie wählen keinen Referenzbeleg.
Abhängig davon, was Sie gewählt haben, zeigt das System die Positionen an und Sie können
die Menge der Artikel, die Sie pro Position zurückliefern möchten, bearbeiten. Wählen Sie
anschließend Buchen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Wareneingang  Rücklieferung 
Mit Referenz
2. Geben Sie auf dem Bild Rücklieferung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
RefBelegNr
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Bestellnummer
Siehe in Kapitel 4.1.4
oder 4.2.1 „Externe
Bestellung anlegen“
angelegte Bestellung
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Rücklieferung folgende Daten ein und wählen Refresh.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Quantity
Rücklieferungsmenge
2
Grund der
Bew
Bemerkung
Beschädigt
5. Wählen Sie Rücklieferung prüfen.
6. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit
der Nummer 50xxxxxx gebucht..
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen. .
4.4.1.4
Rücklieferung (ohne Referenzbelege) anlegen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Wareneingang  Rücklieferung 
Ohne Referenz
2. Geben Sie auf dem Bild Rücklieferung folgende Daten ein:
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Seite 25 von 39
SAP Best Practices
Feldname
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Lieferant/Betr
ieb
PCS-V141 (Mode)
PCS-V411 (Hartwaren)
PCS-V321
(Lebensmittel)
Artikel
PCS-01-SRS141xxx
(Mode)
PCS-01-SRS411
(Hartwaren)
PCS-01-SRS321
(Lebensmittel)
Menge
<Wareneingangsmenge>
ErfassungsM
E
Bemerkung
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-SRS141001
für Variante 001
ST
WareneingangsMengeneinheit
3. Wählen Sie Rücklieferung prüfen.
4. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.
5. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit der Nummer 50xxxxxx gebucht..
6. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.4.2
Stornieren
Abhängig davon, welchen Referenzbeleg Sie gewählt haben, zeigt das System die entsprechenden Positionen an. Zu einer Bestellung können Sie die Menge und zu Artikelbelegen die ganze
Position bearbeiten. Wählen Sie anschließend Buchen oder Storno.
4.4.2.1
Mit Referenz (Bestellung)
Verwendung
Wählen Sie als Referenzbeleg eine Bestellung aus und geben Sie zu jeder Position, für die der
Wareneingang storniert werden soll, die entsprechende Menge ein.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Wareneingang Storno  Anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Reverse Wareneingang folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
RefBelegNu
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Auftragsnummer
Siehe in Kapitel 4.1.3
„Filialauftrag anlegen
(direkt)“ oder 4.2.1
„Externe Bestellung
anlegen“ angelegte
Bestellung
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Storno Wareneingang folgende Daten ein:
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Menge
Die zu stornierende
Menge
2
Bemerkung
5. Wählen Sie Storno prüfen.
6. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit
der Nummer 50xxxxxx gebucht.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.4.2.2
Mit Referenz (Artikelbeleg)
Verwendung
Wenn Sie als Referenzbeleg einen Artikelbeleg eingeben, können Sie nur ganze von Ihnen
ausgewählte Positionen stornieren. Sie können die Menge hier nicht ändern.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Wareneingang  Storno
Anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Storno Wareneingang folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Referenzbeleg
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Artikelbelegnummer
Siehe Kapitel 4.4.1.3
„Wareneingang (ohne
Referenzbelege)
anlegen“
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Storno Wareneingang folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Positionsauswahl
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Aktivieren Sie das
Ankreuzfeld
5. Wählen Sie Storno prüfen.
6. Wählen Sie Sichern und Druckvorschau.Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit
der Nummer 50xxxxxx gebucht.
7. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen..
4.5 Warenbewegung
Diese Funktion hat folgende Aufgaben:


Erfassen von Umlagerungen in der Filiale/zwischen Filialen.
Erfassen von sonstigen Warenbewegungen in der Filiale.
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Seite 27 von 39
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Um eine Warenbewegung in MIM zu buchen, müssen Sie Folgendes festlegen:
Entscheiden Sie sich, ob Sie eine Umlagerung oder eine andere Art der Warenbewegung
buchen möchten.
o
Buchungsdatum
Das System setzt automatisch das aktuelle Datum. Sie können dieses Datum
auch überschreiben.
o
Warenbegleitschein
Hier können Sie Verweise auf andere Belege (z.B. Frachtbrief) hinterlegen.
o
Identifikation der Artikel über:


4.5.1
GTIN
Materialnummer
Umlagerung
Verwendung
Mit dieser Funktion können Sie die Umlagerung innerhalb Ihres Unternehmens buchen. Das
bedeutet, Sie können eine Umlagerung innerhalb Ihrer Filiale oder zwischen zwei Filialen
buchen.
Innerhalb einer Filiale sind die zwei folgenden Transferarten möglich:


Umlagern von Artikel für eine Aktion (Wertartikel)
Auflösen von Artikelsets
Hier sehen Sie die Umlagerung an eine andere Filiale.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Warenbewegung  Services 
Umlagerung
2. Geben Sie auf dem Bild Warenbewegung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Beschäftsvorf
all
Umlagerung von Filiale zu
Filiale
Empf. Betrieb
M005
Artikel
PCS-01-SRS141xxx
(Mode)
PCS-01-SRS411
(Hartwaren)
PCS-01-SRS321
© SAP AG
Bemerkung
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-SRS141001
für Variante 001
Seite 28 von 39
SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
(Lebensmittel)
Menge
5
ErfassungsM
E
ST
3. Wählen Sie Warenbewegung prüfen.
4. Wählen Sie Sichern.
5. Sie erhalten die Meldung Es wurde der Beleg mit der Nummer 49xxxxxx gebucht.
Dieser Vorgang ist erst beendet, wenn die empfangende Filiale den Wareneingang
gebucht hat.
6. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.5.2
Sonstige Warenbewegung
Verwendung
Mit dieser Funktion können Sie bestandsrelevante Buchungen aus Gründen wie Bruch, Verderb,
Diebstahl, Abschriften usw. durchführen.
Es gibt folgende Bewegungen:
o Bruch/Verderb von Bestandsartikeln
o Waren sind verdorben/Verfallsdatum ist abgelaufen
o Wareneingang ist nicht geplant
o Diebstahl
o Entnommen zum eigenen Gebrauch
o Entnommen für die Personalkantine (Lebensmittel)
o Entnommen als Stichprobe
o Entnommen für die Produktion (Gewürze für Fleisch)
o Kostenlose Lieferung vom Lieferanten
Im Customizing können Sie nach Bedarf weitere Vorgänge festlegen.
Hier wird die kostenlose Lieferung vom Lieferanten gezeigt.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Warenbewegung Services
Bestandskorrektur
2. Geben Sie auf dem Bild Warenbewegung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Geschäftsvor
fall
Kostenlose Lieferung
vom Lieferanten
Lieferant
PCS-V141 (Mode)
PCS-V411 (Hartwaren)
PCS-V321
(Lebensmittel)
© SAP AG
Bemerkung
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Artikel
PCS-01-SRS141xxx
(Mode)
PCS-01-SRS411
(Hartwaren)
PCS-01-SRS321
(Lebensmittel)
(Mode): Verwenden
Sie eine Variante des
Artikels, z.B.
PCS_01-SRS141001
für Variante 001
Menge
50
für beide Artikel
Erfasssungsmengeneinhe
it
ST
Text
<Text eingeben>
3. Wählen Sie Warenbewegung prüfen.
4. Wählen Sie Sichern.
5. Sie erhalten die Meldung: Es wurde der Beleg mit der Nummer 49xxxxxx gebucht.
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.6 Inventur
Diese Funktion hat folgende Aufgaben:

Planung einer Inventur durch Anlegen von Inventurbelegen. Die zu zählenden Artikel
können einzeln oder über eine Artikelselektion (z.B. Selektion über Warengruppe)
eingegeben werden.

Erfassung der Zählergebnisse einer Inventur, die für die Zentrale oder im MIM durch das
Anlegen von Inventurbelegen geplant wurde.

Bearbeitung der Inventurabweichungen durch Korrektur fehlerhafter Zählungen und
Buchung der tatsächlichen Abweichungen.
4.6.1
Inventur ausführen
Sie können die Anzahl der Artikel, die zur Auswahl stehen, durch folgende Eingabe im
Einstiegsbild einschränken:

Inventurnummer
Das System zeigt alle Artikel, die für ein bestimmtes Inventurverfahren
gekennzeichnet sind, an.
Wenn Sie mehrere Belege anlegen möchten, können Sie diese Belege mit einer
Inventur kombinieren, indem Sie beim Anlegen der Belege eine Inventurnummer
verwenden.

Inventurbeleg
Das System zeigt nur die Artikel an, die zu der angegebenen Belegnummer gehören.

Geplantes Zähldatum
Das System zeigt nur die Artikel an, die an einem bestimmten Datum gezählt
werden müssen.
4.6.2
© SAP AG
Vorbereitung: Bestandsaufnahme
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Verwendung
Prüfen Sie den aktuellen Bestand Ihrer Artikel in Ihrer Filiale. Beim Zählen wurden eine Position
mit dem aktuellen Bestand und eine andere mit einem anderen Bestand erfasst, um eine
Differenz zu erreichen, die wir in einem zweiten Schritt bearbeiten.
Vorgehensweise
1.
2.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle:
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Auswertungen  Artikelsuche
Geben Sie auf dem Bild Search: Article folgende Daten ein und wählen Start Search.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Geben Sie eine der
folgenden Artikelnummern ein:
Von: PCS-01POS147001
Bis:
PCS-01POS148008
(Mode)
Von: PCS-01-POS411
Bis:
PCS-01POS412 (Hartwaren)
Von: PCS-01-POS321
Bis:
PCS-01POS322
(Lebensmittel)
Artikel
Bemerkung
Sie können auch die
Artikelbezeichnung
oder den Suchartikel
nach Warengruppe
oder Lieferant
eingeben
Notieren Sie die Menge pro Artikel_____________________________.
3. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.6.3
Beleg in Filialwarenwirtschaft anlegen
Verwendung
Sie möchten eine Inventur erfassen, für die Sie zuerst einen Beleg in MIM anlegen. Sie können
die Artikel aus Warengruppen, kompletten Warengruppenhierarchien oder Artikelgruppierungen
in den Inventurbeleg einschließen oder Sie wählen die Artikel einzeln aus.
1. Kopfdaten zum Beleg

_Lagerort
Wählen Sie hier den Lagerort aus, in dem die Inventur stattfinden soll. Diese Selektion
steht nur zur Verfügung, wenn in Ihrer Filiale mehr als ein Lagerort vorhanden ist.
 Geplantes Zähldatum
Geben Sie das Datum ein, an dem die Inventur stattfinden soll.
 Inventurnummer
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Geben Sie hier eine Identifizierung der Inventur ein. Falls Sie anschließend weitere
Belege anlegen, können Sie diese mit der Inventurnummer identifizieren.

Bezeichnung
Geben Sie eine Beschreibung an.

Sonderbestand
Wählen Sie die Bestandsart, wenn Sie Belege für Sonderbestandsarten wie
„Konsignation Lieferant oder „Auftragsbestand“ anlegen möchten.

Maximale Anzahl Belegpositionen
Geben Sie die Anzahl der Positionen ein, die in den Beleg aufgenommen werden sollen.

Belege auf einzelen Warengruppen beschränken
Setzen Sie dieses Kennzeichen, wenn das System nur Artikel aus einer Warengruppe in
den Beleg aufnehmen soll.
2. Selektionskriterien für Artikelgruppen

Artikel bis bis)
Geben Sie hier eine einzelne Artikelnummer oder einen Bereich von Nummern ein, aus
dem das System auswählt. Verwenden Sie die Suchhilfe, wenn Sie die genaue
Artikelnummer nicht kennen.

Warengruppe (von – bis)
Geben Sie hier eine Warengruppe oder einen Bereich von Warengruppen ein, zu deren
Artikel das System Inventurbelege anlegen soll. Verwenden Sie die Suchhilfe, wenn Sie
die genaue Warengruppe nicht kennen.

Warengruppen hierarchie
Geben Sie hier eine Warengruppenhierarchie ein, um alle Artikel der untergeordneten
Warengruppen auszuwählen. Verwenden Sie die Suchhilfe, wenn Sie die genaue
Warengruppenhierarchie nicht kennen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Inventur  Services  Belege
anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Inventurbelege Anlegen , Bereich Kopfdaten folgende Daten ein:
Feldname
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Bemerkung
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Benutzeraktionen
Inventurnum
mer
<beliebiger Wert>
Mit dieser Nummer können
Sie den Beleg später finden
(z.B. zur Erfassung der
Zählung).
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild nventurbelege, Bereich Artikel auswählen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Artikel …
ToBis …
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Von: PCS-01POS147001
Bis:
PCS-01POS148008
(Mode)
Von: PCS-01-POS411
Bis:
PCS-01POS412 (Hartwaren)
Von: PCS-01-POS321
Bis:
PCS-01POS322
(Lebensmittel)
5. Wählen Sie Suche starten.
6. Wählen Sie in der Tabelle Wählbare Artikel die Artikel aus, die zu dem Inventurbeleg
hinzugefügt werden sollen.
7. Wählen Sie Zur Artikelliste hinzufügen
8. Wählen Sie Weiter.
9. Überprüfen Sie die Artikelliste und wählen Fertig stellen.
10. Überprüfen Sie die Anzahl der anzulegenden Belege und wählen Weiter.
11. Bestätigen Sie die Liste der angelegten Belege.
Die Anzahl der Belege ändert sich abhängig davon, für wie viele Artikel Sie eine
Inventur ausführen möchten.
12. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.6.4
Zählung erfassen
Verwendung
Nachdem Sie in der Filialwarenwirtschaft die Inventurbelege angelegt haben, können Sie die
Zählungen erfassen.
Für die Auswahl der Belege gibt es mehrere Auswahlmöglichkeiten. Hier wählen Sie die nicht
gezählten Belege.
Vorgehensweise
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Inventur  Inventurzählung öffnen
2. Geben Sie auf dem Bild Physical Inventory Count folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Inventurbeleg
Bemerkung
im vorherigen Schritt
angelegte Nummer
2. Wählen Sie Weiter.
3. Geben Sie auf dem Bild Inventurzählung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Menge
Bemerkung
<Zählergebnis für jede
Position eingeben>
4. Wählen Sie Sichern.
5. Bestätigen Sie die Meldung Sie erhalten die Meldung: Zählung für Inventurbeleg 1xxxxxx
wurde erfasst. Es .
6. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
Detaillierte Beschreibungen
 Inventurdetails
Über die Registerkarte „Inventurdetails“ können Sie zum Belegkopf wechseln, um
Details zu Ihrem Inventurbeleg anzuzeigen.
 Nullzählung setzen
Auf dem Eingabebild zur Inventurmenge können Sie Nullzählung auch für
Positionen ohne gezählte Menge anwenden. Verwenden Sie einfach die Drucktaste
[Nullzählung setzen]. Für alle Positionen ohne Zählung wird dann der Betrag „0“
erfasst.
 Zu bearbeiten
Auf dieser Registerkarte wird die Liste der nicht gezählten Positionen angezeigt.
 Geschlosssen
Auf dieser Registerkarte wird die Liste der nicht zählten Positionen angezeigt.
4.6.5
Differenzen bearbeiten
Verwendung
Als Benutzer müssen Sie für diesen Vorgang eine besondere Berechtigung besitzen. Ohne
diese Berechtigung zeigt das System diese Option nicht an.
Vorgehensweise
1.
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
© SAP AG
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Filialwarenwirtschaft  Inventur  Inventurzählung öffnen
Rollenmenü
2.
Geben Sie auf dem Bild Inventurdifferenz folgende Daten ein und wählen Weiter:
Feldname
Beschreibung
Inventurbeleg
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
<Nummer>
Nummer aus der
eingegebenen
Zählung.
3.
Sie können für für jede Position einen Grund der Inventurdifferenz angeben.
4.
Überprüfen und wählen Sie die Positionen aus, für die Sie die Differenz buchen möchten.
5.
Geben Sie ein Buchungsdatum ein.
6.
Wählen Sie Buchen.
7.
Wählen Sie Sichern.
Anhand dieser Buchung korrigieren Sie den Buchbestand im SAP-ECC-System.
8.
Sie erhalten die Meldung: Differenz zu I-Beleg 1xxxxxxx wurde mit A-Beleg 49xxxxx
gebucht.
9. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.6.6
Differenzwerte – Einkauf
Im Bild zur Differenzbuchung sehen Sie unterhalb der Differenzmenge zu jeder Position den
Wert der Differenz bezogen auf den Einkaufspreis.
Dies hilft Ihnen eine Entscheidung zu treffen, ob Sie die Differenz buchen oder ob Sie nach dem
Grund der Differenz forschen sollten (z.B. bei teuren Artikeln).
4.7 Verkauf
Mit den hier beschriebenen Funktionen können Sie mit Hilfe von Filialwarenwirtschaft Aufgaben
im Bereich Kundenauftrag ausführen.
4.7.1
Kundenauftrag
Im MIM-Kundenauftrag können Sie im Rahmen des Kundenauftragsmanagements
Verkaufsbelege, Angebot, Anfrage und Rücklieferung sowie Kundenstammsätze bearbeiten.
Suchfunktionen ermöglichen das Bestimmen der Kundennummer mit Bezug auf die Adresse und
anschließend das Bestimmen des zu bearbeitenden Belegs.
Weitere Informationen über die Bearbeitung von Kundenaufträgen in der Filialwarenwirtschaft
(In-Store Merchandising and Inventory Management) finden Sie in der Ablaufbeschreibung zur
vertriebswegübergreifenden Kundenauftragsverwaltung (732).
5
Berichte
Mit den in diesem Abschnitt zusammengefassten Funktionen können Sie Informationen, die Ihre
Filiale betreffen, mit Hilfe der Filialwarenwirtschaft anzeigen und auswerten.
5.1 Artikelsuche
Verwendung
Die Artikelsuche erlaubt es Artikel in einem Schritt zusammen mit Verfügbarkeit und Preisen in
Ihrer eigenen Filiale sowie in ausgewählten Filialen suchen können .
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Benachbarte Betriebe werden in einer bestimmten Transaktion über SAP GUI und nicht über die
Filialwarenwirtschaft gruppiert.
5.1.1
Benachbarte Filialen gruppieren
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP ECC-Menü
Logistik  Kundenservice  Serviceabwicklung 
Umfeld  Vertrieb  Stammdaten  Sonstige 
Zusätzliche Funktionen zum Artikel  Benachbarte
Betriebe
Transaktionscode
WSD_CBP
2. Wählen Sie Anzeigen <Bearbeiten.
3. Geben Sie auf dem Bild Zuordnung benachbarte Betriebe bearbeiten folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Anwendung
Kundenauftrag
Hierarchie
Vertriebslinie
Hierarchie mit
benachbarten
Betrieben (linkes Bild)
Vertriebslinie 1000/10
öffnen
Bemerkung
Filiale M001 markieren
Hierarchie (rechtes
Bild)
Vertriebslinie 1000/10
öffnen
Filiale M005 markieren
4. Wählen Sie Zuordnen.
5. Wählen Sie Sichern.
6. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild „SAP Easy Access“ (SAP GUI) zurückzukehren.
5.1.2
Artikelsuche durchführen in Filiale
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Auswertungen  Artikelsuche
2. Geben Sie auf dem Bild Search: Artikel folgende Daten ein und wählen Suche starten.
Feldname
Artikel
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
PCS-01-POS147
(Mode)
PCS-01-POS411
(Hartwaren)
PCS-01-POS321
(Lebensmittel)
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SAP Best Practices
Zugehörige
Betriebe
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Alle Betriebe
3. Wählen Sie Suche Starten.
Die Anzeige gibt nun eine Übersicht zum Bestand des Artikels in Ihrem Betrieb
wieder.
4. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
Selektionsmöglichkeiten
Artikelsuchkriterien:
Sie können die Selektion der Artikel einschränken nach:






Beschreibung des Artikels
GTIN/UPC-Nummer
Artikellnummer
Warengruppe
Lieferant (Lieferantenummer)
Lieferantenartikelnummer (Nummer)
Betriebsfilter:
Sie können die Selektion der Betriebe einschränken bzw. erweitern nach:


verwandten Betrieben
zusätzlicher Betrieb
5.2 Bestandsübersicht
Verwendung
Mit der Bestandsübersicht in MIM können Sie über sämtliche Organisationsebenen hinweg
aktuelle Informationen zum Bestand eines Artikels erhalten. Sie sehen, welche Mengen eines
Artikels an welchen Lagerorten oder in welchen Betrieben liegen und um welche Art von
Beständen es sich dabei handelt.
Sie können im SAP-ECC-System über das SAP GUI for HTML direkt auf die Transaktion
(RWBE) zugreifen.
Um die Funktion der Bestandsübersicht vollständig nutzen zu können, ist nicht nur die Pflege
einer entsprechenden Warengruppe und Betriebsgruppenhierarchie sondern auch die Pflege der
entsprechenden Artikel und Betriebsstammdaten sinnvoll.
Sie können die Bestandsübersicht über Warengruppen und Sammelartikel (unter
Berücksichtigung von Klassifikationsmerkmalen) aufrufen und Analysen durchführen.
Die Bestandsübersicht unterstützt die Anzeige von Bestandsdaten eines Sammelartikels und
seinen Varianten wie folgt:

Anzeige der Bestandsübersicht für einen Sammelartikel über alle Organisationsebenen
hinweg.
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SAP Best Practices


Filialwarenwirtschaft (734): AB
Anzeige einer ausgewählten Bestandsart für alle Varianten eines Sammelartikels auf
einer bestimmten Organisationsebene (Bestandsaufteilung nach Varianten).
Anzeige der Bestandsübersicht für eine ausgewählte Variante über alle
Organisationsebenen hinweg.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Auswertungen 
Bestandsübersicht
2. Geben Sie auf dem Bild Bestandsübersicht folgende Daten ein und wählen Ausführen.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Artikel
PCS-01-POS147
(Mode)
PCS-01-POS411
(Hartwaren)
PCS-01-POS321
(Lebensmittel)
Betrieb
M004
Bemerkung
Die Anzeige gibt nun eine Übersicht zum Bestand des Artikels in Ihrem Betrieb
wieder.
3. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
Selektionsmöglichkeiten
Artikelfilter:
Sie können die Selektion der Artikel einschränken nach:





Lieferant (Lieferantenummer)
Lieferantenteilsortiment (Nummer)
Saison (Nummer)
Saisonjahr
Preislagentyp (Nummer)
Betriebsfilter:
Sie können die Selektion der Betriebe einschränken nach:




Betriebsgruppe
Verkaufsorganisation
Vertriebsweg
Betrieb (= Filiale)
Bestandsselektion:
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SAP Best Practices
Filialwarenwirtschaft (734): AB
Möglich sind auch:


mit Sonderbestand
mit offenen Beständen
5.3 Filialauftragsfolgebelege
Verwendung
Mit diesen Funktionen können Sie alle Folgebelege (z.B. Bestellung), die mit dem Filialauftrag in
der Filialwarenwirtschaft angelegt wurden, anzeigen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Filialwarenwirtschaft
(SAP_NBPR_INSTORE_MIM_RT_S)
Rollenmenü
Filialwarenwirtschaft  Auswertungen  FilialauftragFolgebelege
2. Geben Sie auf dem Bild Suche: Folgebelege für Filialauftrag: Filialauftrag-Folgebelege
folgende Daten ein und wählen Ausführen.
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Benutzernam
e
<Benutzer-ID>
Optional
Bestelldatum
<Aktuelles Datum>
Optional
Die zuvor angelegten Bestellungen werden gezeigt.
3. Wählen Sie eine Position in der Ergebnisliste aus.
Die Bestellung wird angezeigt.
4. Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
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