FORSCHUNGSBERICHT 1995-1998 INSTITUT FÜR GERMANISTIK 1 STRUKTUR, ORGANISATION UND INHALTE DER FORSCHUNG Das Fach Germanistik/Deutsche Philologie ist - wie vergleichbare Disziplinen - seit den 70er Jahren sowohl einer intensiven wissenschaftsinternen Diskussion (Wozu Germanistik?) und Reflexion seines Selbstverständnisses bzw. seiner Paradigmen ausgesetzt als auch einer externen, kontinuierlichen gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen (Anforderungsprofile) Herausforderung unterworfen, die nicht selten bis hin zur Infragestellung seines „traditionellen” Profils führt. Auf beides versuchte und versucht das Fach/Institut auch in Klagenfurt zu reagieren, etwa in Form von Akzenten im Studienplan (v. a. im Bereich des Diplomstudiums), in der Setzung von neuen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten, soweit dies mit den personellen Gegebenheiten vereinbar war und ist. Im besonderen wurden neben den etablierten Verfahren der „traditionellen Literaturwissenschaft” (Literatur- und Sprachgeschichte) dem erweiterten Literaturbegriff der letzten Jahrzehnte (Literaturwissenschaft als Medien- und Kulturwissenschaft) Rechnung getragen, aber auch innerhalb der „Tradition” innovative methodische Ansätze forciert, etwa im Bereich der Editionstheorie und -praxis oder einer interkulturell und auf neue Realitäten ausgerichteten Fachdidaktik. Diese Veränderungen (etwa die signifikanten Verschiebungen vom Lehramt- zum Diplomstudium mit Fachkombinationen oder dem steigenden Anteil von ausländischen Studierenden über die zahlreichen Kooperationsverträge des Instituts, aber auch der gesamten Universität) schlagen sich in der Organisation und in den aktuellen Arbeitsgebieten/Schwerpunkten des Instituts im Rahmen einer pluralistischen, offenen Auffassung von Forschung und Lehre nieder. Sichtbarer Ausdruck ist z. B. die beachtliche Diversifikation der Tätigkeitsfelder, aber auch die Anstrengung, diese nach Möglichkeit synergetisch zusammenzuführen und aus ihnen neue Perspektiven und Projekte zu formulieren. Im Zusammenhang mit den Bedarfsproblemen auf dem beruflichen Sektor der Höheren Schulen, aber auch vor dem Hintergrund neuer Auffassungen von Studium und Bildung wächst die Anzahl jener Studierenden, die ihre Ausbildung nicht primär unter Kategorien eines vorweg definierten Berufszieles sehen (z. B. als DeutschlehrerIn an einer AHS/BHS), sondern als Aneignung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Strategien, die in unterschiedlichsten Berufsfeldern der Kultur/Medien-Gesellschaft Arbeitsmöglichkeiten eröffnen können bzw. sollen. Auch die Zahl jener Studierenden, die nicht über den „Normalzugang”, sondern über die Studienberechtigungsprüfung (und die hiefür eingerichteten Vorbereitungslehrgänge) den Weg zur Germanistik finden, ist beachtlich; innerhalb dieser Gruppe ist der Anteil der „Senioren“-StudentInnen signifikant hoch. Insofern hat nicht nur der Forschungs-, sondern auch der Lehrbereich auf die veränderten Bedingungen und Erwartungen zu reagieren und Antworten anzubieten. Theoretische Impulse und Praxisbezug beeinflussen sich dabei in einem ständigen Rückkoppelungsprozeß, der von den daran Teilnehmenden (Lehrende, Studierende, externe ExpertInnen, kritische [Fach]Öffentlichkeit) einerseits ein hohes Maß an Flexibilität und Motivation verlangt, andererseits von ihnen ständigen Reflexionsprozessen (Selbst- und Fremdevaluierung) unterzogen wird. Eine derzeit laufende externe und internationale Evaluation des Instituts bezieht auch den Forschungsbereich ein; die daraus gewonnenen Erkenntnisse über die grundlegende Ausrichtung sowie über spezifische Schwerpunkte sollen in ein künftiges Forschungsleitbild entsprechend eingearbeitet werden. Aus der aktuellen Sicht und Situation des Instituts lassen sich folgende Schwerpunkte herausheben: 1.1 NEUERE DEUTSCHE LITERATUR Im Rahmen der literaturwissenschaftlichen Einzelforschung, vorwiegend seit der Aufklärungsepoche, stellen die Forschungen zur österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts einen deutlichen Schwerpunkt dar. Als Leitlinie kann dabei die Verflechtung der Literatur mit den soziokulturellen und politischen Kontexten gelten, konzentriert insbesondere auf die Funktion der Literatur (mit Einschluß der Kulturpublizistik) und die Rolle der Schriftsteller vor bzw. um 1848, um die Jahrhundertwende, im Expressionismus, in der Zwischenkriegszeit, in der Exilliteratur und in der Gegenwartsliteratur. Die Erforschung des problematischen Verhältnisses der österreichischen Literatur zur nationalen Frage im 19. Jahrhundert und dann zur Ersten Republik bzw. zum Dritten Reich hängt mit der 1 wirkungsgeschichtlichen Bedeutsamkeit der Phänomene Selbstverständnisses in der Zweiten Republik eng zusammen. für die Herausbildung des österreichischen Verstärktes Augenmerk wurde in den letzten Jahren ferner auf die Bereiche Gender studies (vgl. Liste der Dissertationen und Diplomarbeiten, aber auch Tagungen), inter- und fremdkulturelle Aspekte der Gegenwartsliteratur und Jüdische Literatur gelegt, welche mit der Zuweisung eines Dienstpostens 1998/99 erstmals an einem germanistischen Institut in Österreich eine institutionelle Verankerung aufweist. Nach mehrjährigen Vorarbeiten wurde im Frühjahr 1994 in Kooperation zwischen Stadt, Land und BMWF das RobertMusil-Institut für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv gegründet. Das Forschungsinstitut (nach § 93 UOG 1975) ist im November 1997 - nach einer großzügigen Adaptierung der Räume - in das Geburtshaus Robert Musils übersiedelt. Bereits vor dem Berichtszeitraum wurde durch das Land Kärnten der Nachlaß von Christine Lavant für das Institut angekauft, aus eigenen Mitteln konnten Manuskripte von Gert Jonke und Werner Kofler erworben werden. Von Michael Guttenbrunner, dem auch das erste große wissenschaftliche Symposion des Instituts gewidmet war, erhielt das Institut bedeutende Materialien in Form einer Schenkung. Beim FWF wurde ein Projekt zur Bearbeitung und Edition des Nachlasses von Christine Lavant bewilligt. (Weitere Angaben siehe im Forschungsbericht des Musil-Instituts) 1.2 ÄLTERE DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR In diesem Arbeitsbereich ergibt sich aufgrund der geringen personellen Ausstattung die Konzentration auf bestimmte Schwerpunkte: Überlieferungsgeschichte der älteren deutschen Literatur und Aspekte der Literatur des hohen und späten Mittelalters. Hinzuweisen ist besonders auf die Neufunde von Handschriften und deren Edition und Kommentierung im literaturgeschichtlichen Kontext. 1.3 GERMANISTISCHE LINGUISTIK Seit dem WS 1993/94 hat die Disziplin durch die Einstellung einer Vertragsassistentin für Deutsche Sprache und Didaktik eine weitere Verankerung am Institut erfahren; Forschungsschwerpunkte sind Grammatik und Stilistik. 1.4 STUDIENSCHWERPUNKT SPRACHE UND WIRTSCHAFT/FACHKOMBINATION BETRIEBSWIRTSCHAFT Im Sinne einer praxisorientierten wissenschaftlichen Ausbildung wurde im SS 1994 ein Konzept für eine Fachkombination Betriebswirtschaft entwickelt. Zum Studienzweig Deutsche Philologie Diplom kann seit dem WS 1994/95 anstelle einer zweiten gewählten Studienrichtung ein Bündel aus betriebswirtschaftlichen, rechtswissenschaftlichen und fremdsprachlichen Fächern gewählt werden. Die Fachkombination Betriebswirtschaft deckt u. a. folgende Schwerpunktbereiche ab: Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Marketing, Sprache und Wirtschaft, Wirtschaftsjournalismus, Wirtschaftssprache für Ausländer. 1.5 FACHDIDAKTIK DEUTSCH Die Ausbildung der LehramtsstudentInnen in berufspraktischer Sicht begründet auch ein vorwiegend praxisbezogenes Forschungsinteresse. Der Klagenfurter Deutschdidaktik und dem vom Institut gegründeten Verein „Arbeitsgemeinschaft für Deutschdidaktik“ kommt darüber hinaus im Bereich der LehrerInnen-Fortbildung eine gesamtösterreichische Bedeutung zu: – Herausgabe der Zeitschrift „Informationen zur Deutschdidaktik“ (ide), der einzigen deutschdidaktischen Zeitschrift in Österreich. Seit ihrer Umstellung auf eine themenbezogene Vierteljahrsschrift im Jahre 1988 hat die ide entscheidende Impulse für einen modernen Deutschunterricht gesetzt. Mit der Herausgabe der Buchreihe „ide-extra“ (seit 1994) wurde der deutschdidaktischen Forschung in Österreich eine Publikationsmöglichkeit eröffnet. – Organisation von Tagungen zur „Deutschdidaktik in Österreich“ im 2-Jahres-Rhythmus seit 1989. Diese Tagungen sind ein Forum der Begegnung von Lehrkräften aller Schultypen mit DidaktikerInnen und FachwissenschaftlerInnen der Universitäten und pädagogischen Akademien. Sie erfüllen eine wichtige Funktion im Bereich der fachlichen Kommunikation. – Fortbildung von LehrerInnen in verschiedenen Formen (Seminare, Tagungen, Fortbildungskurs „Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen – Deutsch“ als Hochschullehrgang des Interuniversitären Instituts für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung bis 1996. – Drei Schwerpunkte charakterisieren schließlich die Deutschdidaktik des Instituts: * Literaturdidaktik mit Akzent auf Leseförderung, Kinder- und Jugendliteratur * Sprachdidaktik unter dem Blickwinkel der Sprachreflexion * Interkulturelles Lernen - Friedenserziehung. 2 1.6 DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE Die beiden Trägerinstitutionen für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an der Universität sind das Institut für Germanistik und der von diesem Institut gegründete Verein „Deutsch in Österreich. Fremdsprachenkurse“. Am Institut für Germanistik gibt es dafür zwei Dienstposten, einen für österreichische Landeskunde und Literatur, einen für Didaktik und Methodik des DaF-Unterrichts. Die DaF/DaZ-Aktivitäten des Instituts stehen in engem Zusammenhang mit der österreichischen Auslandskulturpolitik und der Ausländerpolitik im eigenen Land, weshalb eine ständige Kooperation mit den damit befaßten Ministerien – BMWF, BMUK, BMAA – besteht. Im Auftrag der Universität veranstaltet das Institut den Universitätslehrgang „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache”, der während des Studienjahres allgemeine und Fachsprachkurse für ausländische StudentInnen und nichtdeutschsprachige InteressentInnen aus Kärnten durchführt. Der Verein „Deutsch in Österreich“ bietet ganzjährig eine Vielfalt von Deutsch-Sprachkursen, Fortbildungsseminaren (Fachseminare) für ausländische Deutschlehrer in den Fachgebieten Didaktik und Methodik des DaF-Unterrichts, österreichische Landeskunde und Literatur sowie Wirtschaftssprache an, im Sommer auch Englisch-, Italienisch- und Slowenischkurse. Forschungsschwerpunkte dieses Gebietes sind Grundlagenforschung im Bereich Deutsch als Fremdsprache, auf dem Gebiet der österreichischen Landes- und Kulturkunde und dem der zielgruppengerechten Vermittlung österreichischer Literatur. Auf diesen Grundlagen wird ein Konzept des kommunikationsorientierten Sprachunterrichts entwickelt, ebenso ein Konzept österreichbezogener Sprachvermittlung und Auslandskulturarbeit. Die Forschung ist naturgemäß anwendungsorientiert und steht in enger Verbindung mit der Praxis. Weitere Akzente bestehen in der Lehrerbildung (Ausbildung von DaF-LektorInnen einschließlich österreichischer Landes- und Kulturkunde, Fortbildung von österreichischen Auslandslektoren, Sprachassistenten) sowie in der Lehrmaterialentwicklung (Ausarbeitung von österreichspezifischen Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache, Erstellung von Arbeitsmaterialien für Landes- und Kulturkunde). 1.7 KOOPERATIONEN DES INSTITUTS Abgesehen von der Fülle individueller Fachkontakte der Mitarbeiter mit auswärtigen Kollegen, Lehr- und Forschungseinrichtungen, bestehen laufende „institutionalisierte“ Kooperationen - mit dem Institut für Österreichkunde in Wien (jährliche Lehrerfortbildungsveranstaltungen) und - mit der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus in Wien. In den Berichtszeitraum fallen weiters zeitlich umgrenzte Kooperationen mit den Universitäten Ljubljana und Maribor (Slowenien), Udine, Mailand (Italien), Tampere (Finnland), Skövde (Schweden), Poznan (Polen) und Liberec (Tschechien) sowie eine große Zahl von punktuellen Kooperationen im Zusammenhang mit Vortrags-, Seminar- und Fortbildungsveranstaltungen im Ausland. Im Rahmen der ERASMUS/SOKRATES-Programme unterhält das Institut folgende Kooperationen (Studenten- und Dozentenmobilität): • Universität Florenz (seit 1993/94) • Universität Bologna (seit 1997/98) • Universität Mailand/Brescia (seit 1997/98) • Universität Tampere (seit 1997) • Gesamthochschule Ostfold/Halden (seit 1997) • Wirtschaftshochschule Skövde (seit 1997) Im Studienjahr 1995/96 hat das Institut als koordinierende Instanz ein CEEPUS-Programm mit den Universitäten Miskolc (H), Poznan (PL) und Presov (SK) abgewickelt. Im Rahmen des beantragten interfakultären Sonderforschungsbereichs Dynamik Interkultureller Prozesse ist das Institut mit eigenen Teilprojekten vertreten, die im Falle ihrer Realisierung verstärkte Forschungskooperationen mit Universitäten im Alpen-Adria-Raum vorsehen. Das Institut kooperiert aber auch inneruniversitär mit anderen Philologien bzw. Instituten und betreut regelmäßig hereinkommende Studierende aus Joint-Study- und anderen Stipendien-Programmen, vorzugsweise aus dem angloamerikanischen Raum. 3 2 GEFÖRDERTE FORSCHUNGSPROJEKTE (Projekte der teilzugeordneten Institutsmitglieder Klaus Amann und Arno Rußegger siehe Musil-Institut) 2.1 Leitung: Mitarbeiter: Laufzeit: Gefördert durch: JÜDISCHE LITERATUR IN MITTELEUROPA F. Aspetsberger A. A. Wallas 1995-1996 Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank Ziel des Projekts war es, Beiträge zu einer weitgefächerten Aufarbeitung der jüdischen Literaturgeschichte in Mitteleuropa zu leisten. Dies wurde in Form von Detailuntersuchungen (über das jiddische Theater im Wien der Zwischenkriegszeit, über die Exilzeit Simon Kronbergs in Palästina 1934-1947 und über die Motive Der Gott Israels und Das Volk Israel in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts), durch die Herausgabe des Themenheftes Czernowitz der Zeitschrift Mnemosyne und die Edition mehrerer Bände der Buchreihe Edition Mnemosyne (Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg, verfaßt von der israelischen Autorin Tusia Herzberg, und Österreichische Juden. Historische Streiflichter von Meir Marcell Faerber), die Vorbereitung der Edition der Tagebücher von Eugen Hoeflich/Moshe Ya’akov Ben-Gavriêl sowie durch Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge) durchgeführt. Die auf interdisziplinärer Grundlage (Germanistik - Geschichte, Theaterwissenschaft, Theologie und Judaistik) erarbeiteten Projektergebnisse wurden (bzw. werden demnächst) in repräsentativen Zeitschriften bzw. Sammelbänden oder Buchreihen veröffentlicht, die sich schwerpunktmäßig mit Fragen der jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte befassen. 2.2 Leitung: Mitarbeiter: Laufzeit: Gefördert durch: EDITION DER TAGEBÜCHER VON EUGEN HOEFLICH/MOSHE YA’AKOV-BEN-GAVRIÊL F. Aspetsberger A. A. Wallas 1996-1997 Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank; Forschungskommission der Universität Klagenfurt Eugen Hoeflich (geboren 1891 in Wien, gestorben 1965 in Jerusalem) begründete eine Version des Kulturzionismus, die er Panasiatismus nannte: In radikaler Abkehr von den politischen Verhältnissen und geistigen Grundlagen Europas, denen er Kapitalismus, Imperialismus, aber auch Bolschewismus zugeordnet hat, proklamierte er die Utopie einer im Osten zu verwirklichenden sozialen Gerechtigkeit. Zudem engagierte er sich mit besonderer Vehemenz als einer der ersten Zionisten für eine friedliche Verständigung zwischen Juden und Arabern und für die Schaffung eines binationalen Staates in Palästina. 1927 übersiedelte Hoeflich nach Palästina und nahm den hebräischen Namen Moshe Ya’akov Ben-Gavriêl an. Die Tagebücher Hoeflichs/Ben-Gavriêls stellen eine bedeutende literatur-, kultur- und sozialgeschichtliche Quelle zum jüdischen Leben im Wien der Zwischenkriegszeit und (seit 1927) des deutschsprachigen Kulturlebens in Palästina/Israel dar. Unter anderem enthalten sie wichtige Informationen zum literarischen Leben, zum Theaterbetrieb und zur Geschichte des Zionismus. Die Edition enthält die vollständige Transkription der Tagebücher und ist mit einem umfangreichen Kommentarteil versehen. Sie ist somit auch als ein Quellenbuch zur (österreichisch-)jüdischen Kulturgeschichte sowie zur (Vor-)Geschichte des Staates Israel konzipiert. Die Publikation wird in mehreren Bänden erfolgen; Band 1 (1915-1927) liegt bereits als druckfertiges Manuskript vor. 2.3 DIE EUROPÄISCHE REZEPTION DES WERKES VON CHARLES SEALSFIELD/KARL POSTL Leitung: P.-H. Kucher Mitarbeiter: K. Bacher (1996, Werkvertrag), H. Chambers (1997-98, Werkvertrag Univ. Leeds) Förderung: Forschungskommission der Universität Klagenfurt Laufzeit: seit 1995 Geplanter Abschluß voraussichtlich WS 1998/99-SS 1999 Ausgehend von den deutschsprachigen Rezeptionsdokumenten zur Lebzeit des Autors (d. h. bis 1864), die 1978 in Form einer Dissertation erstmals weitgehend vollständig vorgelegt und in das Projekt, mit Kommentaren versehen und um einige neu aufgefundene Dokumente ergänzt, eingearbeitet wurden, zielt das Projekt auf eine weitgehend systematische Erfassung der Rezeptionssituation in England (von Fr. Chambers mittlerweile abgeschlossen), Frankreich und dem Territorium der ehemaligen österr.-ungar. Monarchie. Neben traditionellen Rezeptionszeugnissen (literar. Zeitschriften) werden beispielhaft auch andere Rezeptionsebenen (Lesegesellschaften, Schulbücher) untersucht. 2.4 Leitung: Mitarbeiter: Abschluß: Gefördert durch: „FERDINAND KÜRNBERGER - EDITION“. H. Lengauer W. Klimbacher 1995 FWF 4 Die Rolle Ferdinand Kürnbergers in der österreichischen Literatur ist eine bedeutende, wenn auch umstrittene. Er ist von Karl Kraus als Sprachkritiker und Kritiker der österreichischen Gesellschaft herausgehoben worden, er ist aber darüber hinaus der bedeutendste politische Schriftsteller der Epoche und für das „Literarische Leben 1848-1890“ von zentralem Interesse. Dennoch ist keine praktikable Ausgabe der Feuilletons dieses Autors im Buchhandel erhältlich. Ziel des Projekts ist es, diesem Mistand abzuhelfen und gleichzeitig auch die Rolle Kürnbergers in der österreichischen Literatur klarer herauszustellen. Vorliegende Ergebnisse des Projekts sind: eine Datenbankbasis für die Feuilletons des Autors; eine elektronische Erfassung eines Großteils der edierten Feuilletons; die Transkription eines Großteils der handschriftliche, Materialien (u. a. der Tagebücher der Jahre 1869 und 1871). 2.5 Leitung: Mitarbeiterin: Laufzeit: Förderung: „FERDINAND KÜRNBERGER - EDITION“. Fortsetzung H. Lengauer E. Schantl-Frei 2000 - Abschluß Forschungskommission der Universität Klagenfurt. Transkriptionen werden weitergeführt (u. a. Tagebücher 1879 und 1879) 2.6 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit: Förderung: „LITERARISCHES LEBEN IN ÖSTERREICH 1848-1890“. K. Wagner (Wien) A. Opela (Klagenfurt) 5 Jahre, Abschluß 1997 FWF Das Projekt ist Teil eines trilateralen (Deutschland, Schweiz, Österreich) Schwerpunktprogrammes zur Erforschung von Phänomenen der „Differenzierung und Integration“ in der Literatur dieser drei Länder. Dabei werden Staats- und Kulturbewußtsein, Programmatiken (Strömungen) der Literatur, institutionelle voraussetzungen (Marktbedingungen, Zensur, Öffentlichkeit, Verlage usw.), literarische Genres, aber auch Epiphänomene des Literarischen wie Dichterfeiern und Denkmäler, Kontroversen und „Kulturkämpfe“, Rezeption, philosophische und natur- oder sozialwissenschaftliche Kontexte und Verbindungen zu anderen Künsten studiert und in Symposien diskutiert (u. a. in Klagenfurt 1995). 2.7 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit: Förderung: „VORMÄRZLITERATUR IN EUROPÄISCHER PERSPEKTIVE“ Martina Lauster (Keele, England), Helmut Koopmann (Augsburg) H. Lengauer 3 Jahre, Abschluß 1996 DAAD Das bilaterale (hauptsächlich England - Deutschland, mit Beteiligung irischer und österreichischer Forscher und Berücksichtigung Frankreichs) Projekt sieht die Epoche des Vormärz im internationalen Vergleich und bezogen auf „Revolution“ als die für die Ära typische Möglichkeit historischer Veränderung und berücksichtigt insbesondere die Rolle der Literatur in diesem historischen Prozeß. Vergleichende historische und literarhistorische Studien stellen Differenzen und über Grenzen wirksame Kooperationen dar. Die Ergebnisse sind in mehreren Sammelbänden nach Tagungen in Augsburg, Gießen und Bangor dokumentiert. 2.8 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit: Förderung: „VOM NACHMÄRZ ZUR GRÜNDERZEIT“ (Fortsetzung von 2.7) Martina Lauster (Keele, England), Helmut Koopmann (Augsburg) H. Lengauer 3 Jahre, Abschluß 2000 DAAD Das Projekt führt die aus dem „Vormärz“-Projekt erarbeiteten Perspektiven weiter, und zwar unter Betonung folgender Aspekte: Reaktionen auf das Scheitern der 48er-Revolution; Realismus nach 1848; Sozialkritik nach 1848; Gründerzeit und Historismus. Tagungen in Birmingham (Dez. 1997) und Augsburg (Nov. 1998). 2.9 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit Gefördert durch: SPRACHVERMITTLUNG DEUTSCH FÜR ASYLWERBER IN ÖSTERREICH R. Saxer W. Lederer-Hassler, D. Konrad :1995-97 - Abschluß Forschungskommission der Universität Klagenfurt Anlaß für die Durchführung des Projekts waren v. a. Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina, die unter schweren psychischen Belastungen aufgrund ihrer grauenvollen Erfahrungen (Ermordung ihrer Angehörigen und Vernichtung 5 ihres Besitzes vor ihren Augen) leiden. Kernpunkt des Projekts waren die Planung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation von Sprachkursen mit psychosozialer Ausrichtung. 2.10 TEXT- UND SATZGRAMMATIK FÜR DAS ÖSTERREICHISCHE SPRACHDIPLOM (ÖSD) UND FÜR DAS NEUE INTERNATIONALE „ZERTIFIKAT DEUTSCH“ (ZD) Leitung: R. Saxer Laufzeit: 1996-98 - Abschluß Gefördert durch: Kuratorium des Österreichischen Sprachdiploms (BMAA, BMWF und BMUK) Die herkömmlichen DaF-Zertifikatsprüfungen für Erwachsene auf dem Threshold-Sprachlernniveau (Goethe-Zertifikat DaF) sind reformbedürftig und werden im gesamtdeutschsprachigen Bereich durch das trinationale Zertifikat Deutsch (ab 1999) und von österreichischer Seite zusätzlich durch das Österreichische Sprachdiplom (seit 1996) ersetzt. Die dafür notwendigen Lernziele im Bereich der Text- und Satzgrammatik sind Inhalt dieses Projekts und werden 1999 in Österreich (für das ÖSD) und in Deutschland und in der Schweiz (für das ZD) publiziert. 2.11 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit Gefördert durch: INTERKULTURELLES LERNEN – SCHÜLERAUSTAUSCH – SCHULKONTAKTE R. Saxer S. Kuri, A. Kohlweis u. a. :1997-98 - Abschluß Sokrates-Programm „Comenius“ Die Initiative zu diesem Projekt ging von der Lehrerfortbildungsinstitution IPRASE in Trient aus. Ziel des Projekts waren die Entwicklung von sprachlichen Kommunikationsformen für italienische SchülerInnen in deutscher Sprache und die Herstellung von Dauerkontakten italienischer Schulen, v. a.aus dem Trentino, mit Schulen und Universitäten im deutschen Sprachraum, darunter auch mit der Universität Klagenfurt und mit Kärntner Schulen. Verlauf des Projekts: Internationale Enquete zu diesem Thema in Trient 1997 - Planung und Durchführung eines zweiwöchigen Fortbildungsseminars für italienische DeutschlehrerInnen, v. a. aus dem Trentino, an der Universität Klagenfurt mit Schulbesuchen und landeskundlichen Exkursionen 1998. 2.12 Leitung: Mitarbeit: WIRTSCHAFTSSPRACHKURS DEUTSCH FÜR CD-ROM UND INTERNET I. Zavrl (Ökonomische Fakultät der Universität Ljubljana), R. Saxer Helga Lorenz Andreasch, Jutta Suppan, Dana Liskova und Eva Ondrckova (beide: Wirtschaftsuniversität Bratislava) Beginn: 1997; geplanter Abschluß Ende 1999 Gefördert durch: PHARE - EU-Projekt Die Initiative zu diesem Projekt ging von der Ökonomischen Fakultät der Universität Ljubljana aus. Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung eines Sprachkurses für Wirtschaftssprache Deutsch, der in Printform, auf CD und im Internet publiziert werden soll. Zielgruppen sind StudentInnen von Wirtschafts-Universitäten und -Fakultäten, SchülerInnen in fachlich einschlägigen berufsbildenden höheren Schulen und Wirtschaftstreibende, die die deutsche Sprache beruflich brauchen. Die Hauptzielgebiete sind die Länder im ost- und südosteuropäischen Raum, v. a. Slowenien und die Slowakei. 2.13 Leitung: Mitarbeit: Laufzeit: Gefördert durch: KLARA BLUM – ZHU BAILAN: MONOGRAPHIE UND AUSWAHLEDITION A. A. Wallas Zhidong Yang 1995-1996 FWF Klara Blum (geboren 1904 in Czernowitz, gestorben 1971 in Kanton/China) ist die einzige deutschsprachige Schriftstellerin, die einen Großteil ihres Lebens in China (unter dem Namen Zhu Bailan) verbracht und dieses Thema in ihrem Werk verarbeitet hat. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Aufarbeitung eines bisher unbeachteten Aspekts österreichischer, jüdischer und chinesischer Kulturbeziehungen. Im ersten Teil des Projekts wurde eine (1996 veröffentlichte) Monographie über Leben und Werk Klara Blums verfaßt, entsprechend ihren Lebensstationen Czernowitz/Wien (Kindheit und Jugend, Veröffentlichung journalistischer und lyrischer Arbeiten, unter anderem Autorin der Wiener Arbeiter-Zeitung), Moskau (1934 emigrierte Blum als Jüdin und Sozialistin in die Sowjetunion) und Shanghai/Kanton (eine Liebesbeziehung zu einem chinesischen Theaterregisseur in Moskau veranlaßte sie, nach dem Zweiten Weltkrieg nach China zu übersiedeln; dort wurde sie zu einer wichtigen Vertreterin der Germanistik und der deutschsprachigen Exilliteratur). Der zweite Teil des Projekts, eine kommentierte Neuauflage von Blums autobiographischem Roman „Der Hirte und die Weberin“ sowie eine Auswahl aus ihrem übrigen Schaffen, liegt als druckfertiges Manuskript vor. 6 2.14 Leitung: Mitarbeiterin: Laufzeit: Gefördert durch: HANS NATONEK: MONOGRAPHIE UND AUSWAHLEDITION A. A. Wallas Ivana Galkova 1997-1999 FWF Das Projekt setzt sich die umfassende Erforschung von Leben und Werk des Schriftstellers und Journalisten Hans Natonek (geb. 1892 in Prag, gest. 1963 in Tucson/Arizona) zum Ziel. Aufgewachsen in einem assimilierten Prager Elternhaus, wurde er sich seiner jüdischen Identität erst in der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung bewußt. Die Haupttätigkeit seines Schaffens - als Journalist (vor allem Theaterkritiker) und Romanschriftsteller - fällt in die Epoche der Weimarer Republik. Die Romane Natoneks spiegeln die politischen Spannungen der Weimarer Republik wider und setzen sich mit den Gefahren von Nationalsozialismus und Antisemitismus auseinander. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtete er über die Schweiz, Prag, Paris, Marseille, Lissabon in die USA. Ergebnis der Studien wird die erste, aus den beiden Nachlaßteilen (State University of New York at Albany; Bundesarchiv Potsdam) erarbeitete Monographie über Hans Natonek darstellen. Das Forschungsvorhaben ist in zwei Teile gegliedert: 1. die Erstellung einer Monographie (Biographie und Werkanalyse inklusive Zeittafel und Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur); 2. die Edition einer repräsentativen Werkauswahl. 3 LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN HABILITATIONEN 3.1 Kucher, Primus-Heinz, „Verspätung der Moderne”: Aspekte der Prosakonstitution in der österreichischen Literatur der Restaurationszeit (1815-48/60), (1997) 4 LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN DISSERTATIONEN 4.1 Erler Bernhard Gustav, „Das Dilemma der Internen Öffentlichkeitsarbeit oder: Die Kluft zwischen idealen Konzeptionen und realen Bedingungen“ 1996 (Boeckmann/Lengauer) 4.2 Lederer Rosemarie, „Begrenzungen - Ausgrenzungen - Entgrenzungen“. Psychosoziale Analysen zur Geschlechtsidentität in der Gegenwartsliteratur. 1996 (Aspetsberger/Larcher) 4.3 Boelderl Artur Reginald, „Text und anderer. An-Archelegomena zur literarischen Hermetik“. 1996 (Berger/M.Moser) 4.4 Zitterer Marina Eliza Christina, „Der Frauenroman bei Fontane - Lewald - Marlitt“. Eine Analyse des feministischen Ganzheitskonzepts im humanistischen Sinn. 1997 (Aspetsberger/Bamme) 4.5 Wintersteiner Werner, Pädagogik des Anderen. Bausteine für eine Friedenspädagogik in der Postmoderne. 1998 (Larcher/Amann) 4.6 Kuri Sonja, Entflechtungen, Spracherziehung und Fremdsprachendidaktik in Italien 1948-1979 mit einem Ausblick auf heute. 1998 (Larcher/Brandstetter) 4.7 Benedikter Alrun, Heinrich Mann: Die Romane der „guten Lehre“. 1998 (Lengauer/Amann) 4.8 Schneeweiß Josef, Journalistische Wirtschaftssprache in Österreich. Unter besonderer Berücksichtigung der Neologismen, Internationalismen, Phraseologismen und Austriazismen. 1998 (Pohl/Brandstetter) 4.9 Krainz Waltraud, Wirklich oben bist Du niemals. Subjektkonstitution und Geschlecht rund um und auf dem Berg.1998 (Aspetsberger/Brandstetter) 5 LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN DIPLOMARBEITEN 5.1 Kugler Hans Gerold, „Trinken im Mittelalter“ Grundlegendes zum Trinkverhalten und zu den „minderen“ Getränken (Met, Lit, Most, etc . . .). 1995 (Brandstetter) 5.2 Akbay Yesim, „Das Bild der türkischen Frau in der türkischen Emigrantenliteratur im deutschsprachigen Raum am Beispiel der Werke von Saliha Scheinhardt und Alev Tekinay“.1995 (Lengauer) 5.3 Ebenberger Alice Maria, „‘Christus im Ano-Land?’ Die wert-lose Gesellschaft in Henscheids satirischem Roman ‘Geht in Ordnung - sowieso - genau -’“ 1995 (Aspetsberger) 7 5.4 Krainz Waltraud, „‘Ich bin Sisyphus und der Stein, den ich auf den Berg rolle, ist meine eigene Psyche.’ Von Heldenbildern und männlicher Abenteuerlust in der Literatur der Gegenwart.“ 1995 (Aspetsberger) 5.5 Sick Elisabeth Christine, „Ganz ohne Ziel leben - ich war zu schwach für ein derartiges Glück: Rilke und seine Elegien“. 1995 (Berger) 5.6 Doppelhofer Felicitas, „Das Konstrukt Frau - Themen für Frauen und Frauendarstellung der beginnenden 90er in der österreichischen Frauenzeitschrift ‘Wienerin’“. 1995 (Aspetsberger) 5.7 Hablich Katja, „Kunstproduktion fordert weibliche Opfer: Paula Banholzer, Ruth Berlau, Marieluise Fleier, Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Helene Weigel, Marianne Zoff - Die Mitarbeiterinnen Bert Brechts“. 1995 (Aspetsberger) 5.8 Klever Geraldine, „Zwischen den Diskursen“ Mayröckers Prosa im Kontext der Postmoderne. 1995 (Berger) 5.9 Liaunigg Erich Peter, „Diskussion und Anwendung textlinguistischer Methoden in der Literaturwissenschaft am Beispiel von Rilkes ‘erster Duineser Elegie’“. 1995 (Berger) 5.10 Suntinger Herbert, „Der deutsch-französische Krieg: Zeit deutschnationaler Emphase im Feuilleton Ferdinand Kürnbergers. Unter besonderer Berücksichtigung biographischer und politischer Wechselbeziehungen.“ 1995 (Lengauer) 5.11 Pirolt Annemarie Rotraut, „Sprache der politischen Werbung im Wandel?“ Eine analytische Untersuchung verbaler und visueller Kommunikationsstrategien - am Beispiel von Wahlplakaten und -inseraten der NRWahlen 1959 und 1994. 1996 (Brandstetter) 5.12 Primigg Christian, „Der Schwule Blick“ Das Auge als textstrukturelles Element. 1996 (Aspetsberger) 5.13 Stuhlpfarrer Karin Rosalia, „Das Städtelob im Spätmittelalter - 4 Lobsprüche auf die Stadt Nürnberg von 1424 bis 1530“. 1996 (Gröchenig) 5.14 Havlicek Elke, „Die gescheiterte Emanzipation: Waltraud Anna Migutschs ‘Züchtigung’“ 1996 (Berger) 5.15 Monschein Michaela Maria, „Des Kaisers neue Kleider oder Die Welt der Literatur (Literaturbeilage der Welt 1964 bis 1971)“. 1996 (Amann) 5.16 Pibal Gabriele, „Ich aber bin (. . .) ein ‘Unikum in der deutschen Literatur’!“. Zum Werk von Joseph Roth. 1996 (Amann) 5.17 Rebernik Christine, „Eine Analyse von ‘Jugendsprache’ in audiovisuellen Medien, unter besonderer Berücksichtigung des Wortschatzes“. 1996 (Brandstetter) 5.18. Starinsky Gabriele, „Elfriede Jelinek: ’Die Frau ist die Todesstrafe des Mannes . . .’“ Eine Studie zur Dialektik der Geschlechter in ‘Lust’. 1996 (Aspetsberger) 5.19. Kosmitsch-Lederer Marion, „Robert Schneiders ‘Schlafes Bruder’“. Eine Analyse des Romans und des Films. 1996 (Aspetsberger) 5.20 Krammer Bettina, „Wer ist Lisa?“ Manifestationen der hysterischen Charakterstruktur sowie der Emigrationsund Suchtproblematik bei Lisa Leitner Curtis in „Lisas Zimmer“ von Hilde Spiel. 1996 (Aspetsberger) 5.21 Kristan Elisabeth Ingeborg. „Die Darstellung von Homosexualität vor und nach Aids in der Literatur“. 1997 (Aspetsberger) 5.22 Johaim Maria, „Thomas Bernhards Autobiographie: Auf den Spuren einer Selbstbehauptung. „ 1997 (Lengauer) 5.23 Luger Rosalia, „Zur Darstellung von Macht im literarischen Werk von Manes Sperber“. 1997 (Aspetsberger) 5.24 Wrienz Anna Elisabeth, „Marlen Haushofers ‘Die Wand’“. Das weibliche Ich in Zeit und Raum. 1997 (Amann) 5.25 Zimek Angela Gabriele, Frauenlose Muttersprache - Frauen als Opfer einer Sprachideologie oder Sprachökonomie. 1997 (Brandstetter) 8 5.26 Kakl Horst, „Man muß töten töten töten töten . . . alle Menschen . . . alles.“ Die Vernichtung in Werner Schwabs Dramen. Eine Studie zu den „Präsidentinnen“ und „Übergewicht, unwichtig: Unform“ 1998 (Aspetsberger) 5.27 Wölcher Elke, Das Priamel bei Hans Rosenplüt „so hat geticht Snepperer Hanns Rosenplüt“. 1998 (Gröchenig) 5.28 Kuehs Wilhelm, Der Fluch des Bösen. Eine ideologiekritische Betrachtung der mythologischen Strukturen in Christoph Ransmayrs Romanen. 1998 (Aspetsberger) 5.29 Kelih Monika, Personenbezeichnungen Wortbildungsmodelle. 1998 (Brandstetter) 5.30 Mak Johannes Josef, Zu Thomas Bernhard: Keine Erregung. Nichtsexualität oder die Proklamation des Geistes menschen in Bernhards Prosa. 1998 (Berger) 5.31 Micheler Helmuth Heinz, Literaturgeschichtliche Untersuchung zum literarischen Leben in Kärnten zwischen 1961 und 1983 unter besonderer Berücksichtigung der kulturpolitischen Zusammenhänge. 1998 (Amann) 5.32 Neumann Barbara, „Schreibwerkzeug Computer“: Autonomes und interkulturelles Lernen mit den Möglichkeiten des Computers als Schreibwerkzeug. 1998 (Lengauer) 5.33 Painer Silvia, Deutsche Grammatik & CBT. Computer Based Training bei der Grammatikvermittlung. 1998 (Gröchenig) 5.34 Stöckl Gerald, Das Böse am Beispiel der Teufelsdarstellungen der Tundalusversion. 1998 (Gröchenig) 5.35 Trupp Sandra, Das literarische Leben Kärntens in der Zeit des Vormärz (1815 - 1848). 1998 (Lengauer) 5.36 Liebhart Camilla, Personendarstellung in den Fastnachtspielen und in den Mären des Hans Folz. 1998 (Gröchenig) 5.37 Nowak Ewald, Liedgattungen im Minnesang des Johannes Hadlaub. 1998 (Gröchenig) 5.38. Scheinig Andrea, Gender studies in Goethes „Wahlverwandtschaften“ 1998 (Aspetsberger) 6 WISSENSCHAFTLICHE VERANSTALTUNGEN (Veranstaltungen der teilzugeordeten Institutsmitglieder Klaus Amann und Arno Rußegger siehe Musil-Institut) 6.1 PERIODISCHE VERANSTALTUNGEN in der deutschen Gegenwartssprache. Terminologie 6.1.1 21. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (25.-29. Juni 1997, ORF-Theater Klagenfurt) Veranstalter: ORF-Kärnten, Stadt Klagenfurt Organisatorische Gesamtleitung: D. Moser 6.1.2 22. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (23.-27. Juni 1998, ORF Theater Klagenfurt) Veranstalter: ORF-Kärnten, Stadt Klagenfurt Organisatorische Gesamtleitung: D. Moser 6.1.3 Studienaufenthalte von StudentInnen der Universität Tampere/Finnland, jährlich je 4 Wochen im Mai Leitung: R. Saxer Gefördert durch: Universität Tampere, finnisches Wissenschaftsministerium Programm: Allgemeinsprache und Fachsprachen, Österreichische Landeskunde, Österreichische Literatur, Wissenschaftliches und kreatives Schreiben. 9 und 6.1.4 Studienaufenthalte von StudentInnen der Universität Skövde/Schweden, jährlich je 5 Wochen im März und April Leitung: R. Saxer Gefördert durch: Universität Skövde Programm: Allgemeinsprache und Fachsprachen, Österreichische Landeskunde, Österreichische Literatur, Wissenschaftliches und kreatives Schreiben, Wirtschaftssprache Deutsch. 6.1.5 II. Europäische Jugendakademie 28. April-3. Mai 1996, Villach Veranstalter: Alpen-Adria-Alternativ, Villach Organisation und Co-Leitung: W. Wintersteiner Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach 6.1.6 III. Europäische Jugendakademie 19.-24. April 1998 Villach Veranstalter: Alpen-Adria-Alternativ, Villach Leitung: W. Wintersteiner Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach, Land Kärnten, Europarat Gesamtleitung und Vortrag „Frieden ist möglich” 6.2 VERANSTALTUNG VON SYMPOSIEN UND SEMINAREN 6.2.1 Arnolt-Bronnen-Symposion 19.-21. Juni 1995, Klagenfurt Veranstalter: Institut für Germanistik Leitung: F. Aspetsberger Gefördert durch: BMUK, Universität Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund 6.2.2 Banalitäten. Über das Schicksal des Hohen in der Literatur, 30. Oktober - 2. November 1995, St. Pölten Veranstalter: Institut für Österreichkunde Leitung: F. Aspetsberger, G. A. Höfler Gefördert durch: BMUK 6.2.3 Johannes-Mario-Simmel-Symposion Universität Klagenfurt, 22. und 23. Juni 1998 Veranstalter: Institut für Germanistik Leitung: F. Aspetsberger Gefördert durch: BMUK, Universität Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund 6.2.4 Bewegung im Reich der Immobilität Ein interdisziplinäres Symposium zu Geschichte und Literatur der Habsburgermonarchie in der Ära der Revolutionen. Universität Klagenfurt, 6. bis 9. Mai 1998 Veranstalter: Institut für Germanistik Leitung: H . Lengauer / P. H. Kucher Gefördert durch: Österr. Forschungsgemeinschaft, Universität Klagenfurt, Gehring- Stiftung/Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund 6.2.5 Veranstalter: Leitung: und Workshop: Vorbereitungsseminar der Europäischen Jugendakademie 23.-28. 3. 1995, Ossiach Alpen-Adria-Alternativ W.Wintersteiner „Die Schule der Zukunft” Arbeitskonferenz „Reform des Lehramtsstudiums” 22. Mai 1995, Universität Klagenfurt Ortganisation und Leitung: W. Wintersteiner 6.2.6 6.2.7 Seminar Pädagogik und Fachdidaktik für Deutschlehrer/Innen 19.-24. 11. 1995, St. Georgen Veranstalter: Interuniversitäres Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung Leitung: W. Wintersteiner Workshops und Vortrag: „Stationen der Entwicklung des Deutschunterrichts” 10 6.2.8 Seminar: Jugendakademie, Vorbereitungswoche 13.-18. April 1997, Faak Veranstalter: Alpen-Adria-Alternativ Leitung: W. Wintersteiner Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach, Land Kärnten, Europarat 6.2.9 Sektionsleitung 6.2.10 Co-Leitung: und Referat Symposion Deutschdidaktik, 28. September - 1. Oktober 1998, Siegen Sektion Multikulturalität „Fremde Mütter Sprachen Deutsch”: W. Wintersteiner Literaturtage St. Pölten 23. - 26. Oktober 1998, Institut für Österreichkunde W. Wintersteiner „Der Spielraum der Literatur im Klassenzimmer” 7 LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM 1995-1998 ERSCHIENENEN WISSENSCHAFTLICHEN VERÖFFENTLICHUNGEN (Veröffentlichungen der teilzugeordneten Institutsmitglieder Klaus Amann und Arno Rußegger siehe Musil-Insitut) 7.1 ZEITSCHRIFTEN 7.1.1 Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Andrea Lauritsch): Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften. Klagenfurt: Mnemosyne 1986 ff. Heft 18 (1995): Wolfgang Hermann Heft 19 (1995): Czernowitz Heft 20 (1996): Esther Schuldmann Heft 21 (1996): Paul Zweig Heft 22 (1997): Marie Frischauf-Pappenheim Heft 23 (1997): Constantin Brunner Heft 24 (1998): Emma Kann 7.1.2 Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Leon Zelman): Das jüdische Echo. Zeitschrift für Kultur & Politik. Hrsg. von den jüdischen Akademikern Österreichs und der Vereinigung jüdischer Hochschüler Österreichs. Wien: Falter Verlag Bd. 45 (1996): (Themenheft: Europa) Bd. 46 (1997): (Themenheft: Judentum und Christentum) Bd. 47 (1998): (Themenheft: 50 Jahre Israel) 7.1.3 Wintersteiner, Werner / Rastner, Eva: informationen zur Deutschdidaktik. Österreichischer StudienVerlag, Innsbruck. Vierteljährlich. (Neue Folge seit 1998). 1 (1995): Szenisches Lernen (Hg.v. W. Wintersteiner) 2 (1995): Klassiker-Österreich-Miniaturen (Hg. v. W. Wintersteiner gem. m. Hannes Holzner) 3 (1995): Nützliche Grammatik (Hg. v. E. Rastner) 4 (1995): Radio hören - Radio machen (mit Audio-CD) (Hg. v. D. Moser/W. Wintersteiner) 1 (1996): Offenes Lernen (Hg. v. W. Wintersteiner) 2 (1996): Sprache und Sexualität (Hg. v. E. Rastner) 3 (1996): Kleine Literaturen (Hg. v. W. Wintersteiner / Norbert Griesmayer) 4 (1996): Texte interpretieren (Hg. v. W. Wintersteiner) 1 (1997): Interkultureller Deutschunterricht ( Hg. v. W. Wintersteiner/E. Rastner) 2 (1997): Mythen und Medien (Hg .v. W. Wintersteiner) 3 (1997): Fremde Muttersprachen Deutsch. (Hg. v. E. Rastner) 4 (1997): Schreiben: Argumentieren (Hg. v. W. Wintersteiner) 1 (1998): 1968: Jugend-Kultur-Revolution (Hg. v. W. Wintersteiner 2 (1998): Literatur und Reisen (Hg. v. W. Wintersteiner) 3 (1998): Werbung (Hg. v. E. Rastner) 4 (1998): Kreatives Schreiben (Hg. v. W. Wintersteiner) 7.1.4 Wintersteiner, Werner (Gemeinsam mit Arno Truger für das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. Stadtschlaining. Zwei Ausgaben pro Jahr. Seit 1993. 11 7.1.5: Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Bettina Gruber): alpe-adria. Villach Viertel jährlich. Seit 1986. 2 (1997): Kultur des Friedens 3 (1997): Politische Jugendbeteiligung in Europa 2 (1998): Ethnische Minderheiten in Österreich 3 (1998): Solidarität und Toleranz sind lernbar: Die Europäische Jugendakademie 7.1.6 Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Gunther Seel): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. 3 (1995): Wege zum Du. Kreativität in der interkulturellen Erziehung. 7.1.7 Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Wladimir Wakounig): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. 4 (1996): Mit einander. Orientierungen für ein multikulturelles Österreich. 7.2 BUCHREIHEN 7.2.1 Aspetsberger, Friedbert (gem. m. Klaus Amann): Literatur in der Geschichte - Geschichte in der Literatur. Wien: Böhlau Decloet, Leopold. R.: Imago Imperatoris. 1995. Fliedl, Konstanze - Wagner, Karl: Peter Rosegger - Ludwig Anzengruber. Briefwechsel 1871-1889. 1995 Aspetsberger, Friedbert: arnolt bronnen. 1995 Krottendorfer, Kurt: Versuchsanordnungen. 1995 Amann, Klaus - Karl Wagner: Literatur und Nation. 1996 Timms, Edward: Freud und das Kindweib. 1996 Innerhofer, Roland: Deutsche Science Fiction Literatur 1870-1914. 1996 Woldan, Alois: Der Österreich-Mythos in der polnischen Literatur. 1996 Rußegger, Arno: Kinema Mundi. 1996 7.2.2 Wallas, Armin A. / Primus-Heinz Kucher: Edition Mnemosyne. Klagenfurt: Alekto Verlag Band 3: Meir Marcell Faerber: Österreichische Juden. Historische Streiflichter. Mit einem Nachwort v. Armin A. Wallas. 1996 Band 4: Camill Hoffmann: Politisches Tagebuch 1932-1939. Hrsg. und kommentiert v. Dieter Sudhoff. 1995 Band 5: Tusia Herzberg: Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg. Aus dem Hebräischen übersetzt v. Ruth Mirecki. Mit Beiträgen v. Asher Cohen und v. Armin A. Wallas. 1996 Band 6: Else Keren: Im Sand deiner Gedanken / In the Sand of Your Thoughts. Übersetzt von/Translated by Herbert Kuhner. Einleitung von/Introduction by Armin A. Wallas. 1997 Band 9: Leopold Kompert: Die Kinder des Randars. Hg. v. Primus-Heinz Kucher 1998 7.2.3 Wintersteiner, Werner: ide-extra. Eine deutschdidaktische Buchreihe. Österreichischer StudienVerlag, Innsbruck. (Erscheint unregelmäig seit 1994.) 7.3 HERAUSGEGEBENE EINZEL- UND SAMMELWERKE 7.3.1 Aspetsberger, Friedbert - Arno Rußegger: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von Film und Literatur. Ergebnisse der 33. Literaturtagung des Instituts für Österreichkunde. Innsbruck: StudienVerlag 1995 (= Ide-extra 3) 7.3.2 Aspetsberger, Friedbert (gemeinsam mit Bernhard Doppler): Bronnen Info 104. Wien: Turia & Kant 1996 7.3.3 Aspetsberger, Friedbert (gemeinsam mit Bernhard Doppler): Bronnen Info 93. Wien: Turia & Kant 1997 7.3.4 Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Günther A. Höfler): Banal und erhaben. Es ist (nicht) alles eins. Innsbruck/Wien:StudienVerlag 1997 (=Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde Bd. 1) 7.3.5 Aspetsberger, Friedbert: Hier spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichterischen Subjekts in der neueren österreichischen Literatur. Innsbruck: StudienVerlag 1998 (= Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde Bd. 5) 7.3.6 Gröchenig, Hans: Sigismund Meisterlin: „Cronographia Augustensium. Chronik der Augspurger“ Nach der Handschrift 158/4 in St. Paul in Kärnten. Klagenfurt: Armarium 1998 (= armarium 13/1) 12 7.3.7 Kucher, Primus Heinz: Charles Sealsfield - Karl Postl: Österreich wie es ist. Leseausgabe mit neuer Übersetzung und Nachwort. Wien: Böhlau 1997 Auch erschienen als: Jahrbuch der Sealsfield-Gesellschaft, Bd. X. Hg. von A. Ritter, H. Zeman. MünchenWien 1997 7.3.8 Wintersteiner, Werner (gem.m. Bettina Gruber und Hans Holzner, unter Mitarbeit von Breda Krofli): Die Schule der Zukunft. Zukunftswerkstätten als eine Methode der Friedenserziehung. Villach 1996 The School of the Future. Future Workshops as a way of Peace Education. Villach 1996 7.3.9 Wintersteiner, Werner (gem. m. Werner Delanoy u. Helga Rabenstein): Lesarten. InnsbruckStudien-Verlag 1996 7.3.10 Wintersteiner, Werner: Villach. Stadt der Zukunft-Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996 7.4 Wien: SELBSTÄNDIGE PUBLIKATIONEN 7.4.1 Aspetsberger, Friedbert, >arnolt bronnen<. Biographie. Wien-Köln-Weimar: Böhlau 1995 (= Literatur in der Geschichte, Geschichte in der Literatur 34) 7.4.2 Aspetsberger, Friedbert, Einritzungen auf der Pyramide des Mykerinos. Zum Geschlecht (in) der Literatur. Wien: Sonderzahl 1997 7.4.3 Saxer, Robert (gem. m. einer slowakischen Curriculumgruppe), Curriculum für die Vermittlung von Deutsch a ls erste Fremdsprache auf der 3. und 4. Schulstufe der Grundschule in der slowakischen Republik. Bratislava: Statny pedagogicky ústav 1995 7.4.4 Saxer, Robert, Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 3. und 4. Schulstufe an Schulen in der Slowakischen Republik (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team). Bratislava-Klagenfurt 1997 7.4.5 Saxer, Robert, Lehrerhandbuch zum Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 3. und 4. Schulstufe (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team). Bratislava-Klagenfurt 1998 7.4.6 Saxer, Robert, Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 5. - 9. Schulstufe an Schulen in der Slowakischen Republik (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team und MitarbeiterInnen des GoetheInstituts Bratislava). Bratislava-Klagenfurt 1998 in Albanien (mit Monika Mott - Bildungsberaterin im Auftrag von Kulturkontakt Austria -, Maria Böhmer - Goethe-Institut Rom -, Johannes Schumann - Goethe-Institut Prag - und einem albanischen LehrerInnen-Team). Tirana-Klagenfurt 1998 7.4.7 Saxer, Robert, Du und Deutsch. Ein Lehrwerk für die gymnasiale Oberstufe in Slowenien (mit Emilija Mesojedec Erlih und Marusja Uhernik). Maribor: Zaloäba Obzorja 1997-98. Band 1: Textbuch, Trainingsbuch, Tonkassette, Lehrerhandbuch (1997) Band 2: Textbuch, Trainingsbuch, Tonkassette, Lehrerhandbuch (1998) 7.4.8 Saxer, Robert, Statut des Universitätslehrgangs „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ an der Universität Klagenfurt. Klagenfurt 1998 7.4.9 Wallas, Armin A., Zeitschriften und Anthologien des Expressionismus in Österreich. Analytische Bibliographie und Register. 2 Bände. München-New Providence-London-Paris: K. G. Saur 1995 7.5 BEITRÄGE IN ZEITSCHRIFTEN UND SAMMELWERKEN 1995 7.5.1 Aspetsberger, Friedbert, Das Unzulängliche, hier wird’s Ereignis. Oswald Wieners Floppy-Roman. In: Études Gemaniques 50 (1995), S. 223-260. 7.5.2 Aspetsberger, Friedbert, >O.S.< -ein so infames wie gelungenes Werkl. In: A. Bronnen: O. S. Klagenfurt: Ritter 1995, S. 369- 414. 7.5.3 Aspetsberger, Friedbert, Verwilderte Zeiten, zärtlicher Realismus. In: Franz Kain: Der Föhn bricht ein. Weitra: Verlag der Provinz 1995. S. 394-404. 13 7.5.4 Aspetsberger, Friedbert, Körperwelten: Zu den poetischen Nachrichten vom auch sonst nicht Verschwiegenen. In: Das Magazin. Österreich-Schwerpunkt zur Frankfurter Buchmesse 1995. Wien 1995, S. 25-27. 7.5.5 Aspetsberger, Friedbert, Die Polemiken um Arnolt Bronnens Roman O.S. Ein exportierter „österreichischer” Skandal, noch aus der k. k. „Versuchsstation des Weltuntergangs”. In: Schmidt-Dengler-SonnleitnerZeyringer: Konflikte-Skandale-Dichterfehden in der österreichischen Literatur. Berlin: Schmidt 1995 (= Philologische Studien und Quellen 137), S. 163-190. 7.5.6 Aspetsberger, Friedbert, Die Kunst kennt die Spur ins nächste Jahrtausend. In: Literatur-Landschaft Österreich: Wie sie einander sehen, wie die Kritik sie sieht: 39 prominente Autoren. Hg. v. Michael Cerha. Wien: Brandstätter 1995, S.17-18. 7.5.7 Aspetsberger, Friedbert, Zur Kinolektüre. In: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von Film und Literatur. Hg. v. F. Aspetsberger und A. Rußegger. Innsbruck: Studien Verlag 1995 (= ide-extra 3), S. 7-8. 7.5.8 Aspetsberger, Friedbert, Massebedürfnis und Massen in „linker” und „rechter” Literatur der 30er Jahre. Jura Soyfer und Arnolt Bronnen. In: Jura Soyfer and His Time. Hg. v. Donald G. Daviau. Riverside 1995, S.121163. 7.5.9 Aspetsberger, Friedbert, Zu einigen Maßnahmen Michael Guttenbrunners. In: Michael Guttenbrunner. Hg. v. K. Amann und E. Früh. Klagenfurt-Wien: Ritter 1995, S. 46-79. 7.5.10 Aspetsberger, Friedbert, Sovvertimento e „archeologia dei significati”. Il tentativo di J. Winkler di sfuggire alla pro pria terra e di generare l’uomo a Sadoma. In: Geometrie del Dissenso. Tendenze della letteratura austriaca contemporanea. A cura di Luigi Reitani. Pasian di Prato 1995 (= Le carte tedesche 7), S. 129-150 (italienisch von Lorenza Cancian). 7.5.11 Aspetsberger, Friedbert, Vaste astrazioni, materiali usati. A Proposito dell’inizio del secondo libro dell’uomo senza qualità. In: Cultura Tedesca. Rivista semestrale 3 (Musil),aprile 1995. S.9-34. (italienisch von Simona Kucher-Bartoli) 7.5.12 Aspetsberger, Friedbert, Body Worlds: Poetic News of the Otherwise Equally Unrepressed. Wien 1995, S. 25-27. (englisch von Tom Appleton & Mary B. Murrow, with Dominic Chan) 7.5.13 Berger, Albert, Patriotisches Gefühl oder praktisches Konstrukt? Über den Mangel an österreichischen Literaturgeschichten. In: Literaturgeschichte: Österreich. Prolegomena und Fallstudien. Hg. v. W.SchmidtDengler u. a. Berlin: Erich Schmidt 1995, S. 29-41. 7.5.14 Berger, Albert, Der tote Dichter und sein Professor. Weinheber und Nadler in der Diskussion nach 1945. In: Konflikte-Skandale-Dichterfehden in der österreichischen Literatur. Hg. v. W. Schmidt-Dengler u. a. Berlin: Erich Schmidt 1995, S.91-202. 7.5.15 Berger, Albert, Sprachlandschaften mit Leichen. Zur Lyrik Michael Guttenbrunners. In:Die habsburgischen Landschaften in der österreichischen Literatur. Hg.v. St. Kaszynski und S. Piontek. Posnan 1995, S. 237253. 7.5.16 Berger, Albert, Michael Guttenbrunner - Nur Narr! Nur Dichter! In: Michael Guttenbrunner. Hg. v. K. Amann und E. Früh. Klagenfurt: Ritter 1995, S. 80-100. 7.5.17 Kucher, Primus-Heinz, „The happiness of still life . . .” Zu Ch. Sealsfields Österreichschrift „Austria as it is”. In: Informationen zur Deutschdidaktik 2 (1995), S. 62-65. 7.5.18 Kucher, Primus-Heinz, „Nichts fehlte ihm . . . nur ein paar Lebensjahre”: Jura Soyfer. In: Informationen zur Deutschdidaktik 1 (1995), S. 144-147. 7.5.19 Kucher, Primus-Heinz, Ein abgewiesener Klassiker. Endlich zu entdecken: Berthold Viertel. In: Literatur und Kritik 297/98 (1995), S. 94-96. 7.5.20 Lengauer, Hubert, Durchlässigkeit statt Territorialverteidigung. In: Frankfurter Rundschau. LiteraturRundschau, 11. 10. 1995. 14 7.5.21 Lengauer, Hubert, Al di la’ del popolo. Burgtheater, ‘farsa cantata’ di Elfriede Jelinek. In: Geometrie del dissen so. Tendenze della letteratura Austriaca contemporanea. Hg. v. Luigi Reitani. Udine 1995, S. 107118. 7.5.22 Moser, Doris, Vom Fernsehen und vom Bücher Lesen. Anmerkungen zum Verhältnis von Fernsehen und Literatur. In: F. Aspetsberger-A. Rußegger: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von Film und Literatur. Ergebnisse der 33. Literaturtagung des Instituts für Österreichkunde. Wien: StudienVerlag 1995, S. 141-155. 7.5.23 Moser, Doris, Nicht von dieser Welt . . . Einige theoretische Unterstellungen in Sachen Radio. In: Informationen zur Deutschdidaktik 4 (1995), S. 30-42. 7.5.24 Saxer, Robert, Kinder und Länder. Landeskunde im DaF-Unterricht der Grundschule. In: Primar 9 (1995), S. 50- 52. 7.5.25 Wallas, Armin A., Dziecinstwo w Galicji. Zydostwo galicyskie w swietle autobiografii Minny Lachs i Manèsa Sperbera. In: Galicja i jei dziedzictwo Bd. 2: Spoleczenstwo i gospodarka [Galizien und sein Erbe. Bd.2: Gesellschaft und Wirtschaft], Hg. v. Jerzy Chlopecki u. Helena Madurowicz-Urbanska. Rzeszow: Wyzszej Szkoly Pedagogicznej 1995, S.157-180. 7.5.26 Wallas, Armin A., Stadt/Erinnerung/Gedächtnis. In: ZeitSpirale. Alltagskultur in Villach. Eine Ausstellung der Stadt Villach im Rahmen des Gedenkjahres „Villach 1945/95“. Hrsg. v. Projektbüro Villach 1945/95 der Stadt Villach (Redaktion: Andrea Lauritsch). Villach: Gitschthaler 1995, S.11-13. 7.5.27 Wallas, Armin A., Max Zweigs Israel-Triptychon Davidia - Saul - Ghetto Warschau. In: Max Zweig. Kritische Betrachtungen. Hrsg. v. Eva Reichmann. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag 1995 (= Beiträge zur RobertMusil-Forschung und zur neueren österreichischen Literatur 6) S. 171-206. 7.5.28 Wallas, Armin A., Wolfgang Hermann. In: Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften 18 (1995), S. 2-6. 7.5.29 Wallas, Armin A., Das Ich und das Andere oder Die Irritationen der Identität. Ein Streifzug durch die 46. Kunstbiennale von Venedig. In: Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften 19 (1995), S. 45-54. 7.5.30 Wallas, Armin A., Das Zelt (1924/25) - eine jüdische Kunst- und Literaturzeitschrift. In: Aschkenas [WienKöln- Weimar] 5 (1995), H. 1, S. 141-160. 7.5.31 Wallas, Armin A., Das Zelt. Jüdische Kunst zwischen den Weltkriegen. In: Jüdischer Almanach 1996/5756 des Leo Baeck Instituts. Hrsg. v. Jakob Hessing. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 1995, S. 25-35. 7.5.32 Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Ivana Galkova), Hans Natonek. In: Literatur und Kritik 30 (1995), H. 299/300, S. 103-108. 7.5.33 Wallas, Armin A., Jiddisches Theater. Das Gastspiel der Wilnaer Truppe in Wien 1922/23. In: Das jüdische Echo 44 (1995), S. 179-192. 7.5.34 Wallas, Armin A., Kibbuznik, Schuhmacher, Gesangslehrer und Dichter – Simon Kronberg in Palästina (1934-1947). In: Exil 15 (1995), H. 2, S. 36-68. 7.5.35 Wintersteiner, Werner, Die Not und die Tugend. Auf der Suche nach einer praktischen Deutschdidaktik. In: Paul Peter Wildner (Hg.) Deutschunterricht in Österreich. Versuch eines Überblicks. Frankfurt: Lang 1995, S. 208-222. 7.5.36 Wintersteiner, Werner, Die heilige Dreifaltigkeit in den Zeiten der Säkularisierung. Sieben Thesen über die Beziehung zwischen Germanistik, Deutschdidaktik und Deutschunterricht. In: Stimulus. Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik, 2 (1995), S.19-29. 7.5.37 Wintersteiner, Werner, Erziehung für eine Welt ohne Gewalt (5. Weltkongreß zur Friedenserziehung). In: alpe-adria 3 (1995), S. 7-11. Nachdruck in Friedensforum (Stadtschlaining). 7.5.38 Wintersteiner, Werner, Friedenserziehung im Krieg. Das Beispiel der Friedensschule Gorski kotar. In: „etc ppf”. Zeitschrift der Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden. Siegen 1995, S.30-32. 15 7.5.39 Wintersteiner, Werner, „Hundert Sprachen hat das Kind . . . „ Sprache und Verständigung. In: Ausblicke. Zeitschrift für österreichische Kultur und Sprache. Skövde (Schweden), 1 (1995), H. 2, S.6-11. 7.5.40 Wintersteiner, Werner, Der Deutschunterricht und die Überwindung des Konzepts von der „Muttersprache“. In: Josef Huber/Martina Huber-Kriegler/Dagmar Heindler (Hg.) Sprachen und kulturelle Bildung. Beiträge zum Modell: Sprach- & Kulturerziehung. Graz: Zentrum für Schulentwicklung, 1995, S. 81-90. 7.5.41 Wintersteiner, Werner (Gemeinsam mit Hannes Holzner), Die österreichische Literatur im Deutschunterricht. Anmerkungen zur Kanonfrage. In: ide 2 (1995), S. 17-26. 7.5.42 Wintersteiner, Werner, Am Beispiel Deutsch. Überlegungen zu einer Reform des Lehramtsstudiums. In: ide 4 (1995) S.130-144. 1996 7.5.43 Aspetsberger, Friedbert, Subversion et „archéologie des significations”. Sur la tentative de J. Winkler pour echapper au „pays natal” et créer l’homme a Sodome. In: Continuités et ruptures dans la littérature autrichienne. 17 essais réunis par Dieter Hornig, Georg Jankovic, Klaus Zeyringer. Paris 1996, S. 283-299 (französich von Jeanne Étoré und Bernard Lortholary). 7.5.44 Berger, Albert, Das alte Haus der Sprache. Traditionssprache und Sprachinnovation in der österreichischen Lyrik seit 1945. In: Zagreber Germanistische Beiträge 3 (1996), S. 5-18. 7.5.45 Kucher, Primus-Heinz, Ein flüchtiger Traum vom Unermeßlichen. Ingeborg Bachmanns Gedicht „Die Welt ist weit” (1952). In: Literatur und Wissenschaft 3 (1996), S. 171-182. 7.5.46 Kucher, Primus-Heinz, „Der Rausch ist auch oft nüchterner als wir uns gestehen möchten”. Zwischen Romantik und Frührealismus: Ludwig Tiecks Romannovelle „Der junge Tischlermeister”. In: Studia theodisca III (1996), S. 127-141. 7.5.47 Kucher, Primus-Heinz, Von der „recht herzlichen Anhänglichkeit an die österreichische Regierung” zur „Küche der Empörung”: Lombardeibilder in der österr. Reiseprosa und in zeitgenössischen Zeitschriften zwischen 1815 und 1848. In: Il Lombardo-Veneto 1814-1859. Storia e cultura. Hg.v. N. Dacrema u. G. Cusatelli. Udine 1996, S. 33-50. 7.5.48 Kucher, Primus-Heinz, Il fragile sogno dell’incommensurabilità: „Die Welt ist weit”. In: La lirica di Ingeborg Bachmann, Interpretazioni. Hg.v. L. Reitani Bologna-Roma 1996, S. 18-30. 7.5.49 Kucher, Primus-Heinz, „Hohò Trieste / del sì del da del ja . . .” Übersetzen aus der Triestiner Literatur. Zu Texten von Slataper, Cergoly und Fölkel. In: Literarische Polyphonie. Übersetzen und Mehrsprachigkeit in der Literatur. Hg. v. J. Strutz u. P. V. Zima. Tübingen 1996, S.91-109. 7.5.50 Lengauer, Hubert, Von eurer Freiheit habt ihr nichts behalten . . . Grillparzer und England. In: Vormärzliteratur in europäischer Perspektive I. Öffentlichkeit und nationale Identität. Hg. von Helmut Koopmann und Martina Lauster. Bielefeld 1996, S. 123-145. 7.5.51 Lengauer, Hubert, Große Landschaft bei Wien. Al di qua e al di là del fiume. In: La lirica di Ingeborg Bachmann. Interpretazioni. Hg. v. Luigi Reitani, Bologna 1996, S. 96-112. 7.5.52 Moser, Gerda Elisabeth, Subjekt und Sprache. Theorien der Postmoderne und österreichische Gegenwartsliteratur. In: Weimarer Beiträge 42 (1996), S. 379-398. 7.5.53 Moser, Gerda Elisabeth, Zum Bild der Sexualität in der österreichischen Gegenwartsliteratur: Elfriede Jelinek und Werner Schwab. In: Informationen zu Deutschdidaktik 2 (1996), S. 130-137. 7.5.54 Saxer, Robert, Kinder und Wörter. Wortschatzarbeit in der Grundschule. In: Primar 14 (1996), S. 43-45. 7.5.55 Saxer, Robert, Vom Comic zur Bestandsaufnahme. Mein Jahrdutzend mit den Deutschdidaktik”. In: Informationen zur Deutschdidaktik 3 (1996.), S. 7-8. 7.5.56 Saxer, Robert, Rettet bitte die deutsche Sprache nicht! In: Informationen zur Deutschdidaktik 4 (1996), S. 78. 16 „Informationen zur 7.5.57 Wallas, Armin A., Im Kampf gegen Verfolgung und Vernichtung. Bemerkungen zu Tusia Herzbergs ProsaMiniaturen. In: Tusia Herzberg: Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg. Aus dem Hebräischen übersetzt v. Ruth Mirecki. Mit Beiträgen v. Asher Cohen und v. Armin A. Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag 1996 (= Edition Mnemosyne, 5), S. 101-104. 7.5.58 Wallas, Armin A., Meir Faerber - Kulturvermittler und Humanist. In: Meir Marcell Faerber: Österreichische Juden. Historische Streiflichter. Mit einem Nachwort v. Armin A. Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag 1996 (= Edition Mnemosyne 3), S. 133-139. 7.5.59 Wallas, Armin A., Der Pförtner des Ostens. Eugen Hoeflich – Panasiat und Expressionist. In: Von Franzos zu Canetti. Jüdische Autoren aus Österreich. Neue Studien. Hrsg. v. Mark H. Gelber, Hans Otto Horch u. Sigurd Paul Scheichl. Tübingen: Niemeyer 1996 (= Conditio Judaica, Bd. 14), S. 305-344. 7.5.60 Wallas, Armin A., Fremdheit in Europa und Entwürfe einer Kultur des Europäischen oder Vom Zerbrechen eines imaginären Dialogs. In: Das jüdische Echo 45 (1996), S. 47-52. 7.5.61 Wallas, Armin A., Völkerbund, messianische Weltfriedensidee und Minderheitenschutz. Zu Entstehung und Zielen der „Jüdischen Völkerbundliga für Österreich”. In: Das jüdische Echo 45 (1996), S. 73-82. 7.5.62 Wallas, Armin A., Alfred Wolfenstein. Anlälich seiner Werkausgabe. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 21 (1996), H. 2, S. 162-175. 7.5.63 Wintersteiner, Werner, Kleine Kärntner Pornographie. In: Wladimir Wakounig/Werner Wintersteiner (Red.), Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. Band 4 (1996): Mit einander. Orientierungen für ein multikulturelles Österreich. S. 8-29. 7.5.64 Wintersteiner, Werner, Falter, Apfel und Rotkäppchen. Arbeitsvorschläge zum Thema „Slowenische Minderheit“. In: Wladimir Wakounig/Werner Wintersteiner (Red.), Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. Band 4 (1996): Mit einander. Orientierungen für ein multikulturelles Österreich. S. P16-P21. 7.5.65 Wintersteiner, Werner, Die Kultur des Unterschieds. Versuch einer interkulturellen Neuorientierung des Deutschunterrichts in Österreich. In: Didaktik Deutsch 1 (1996), S. 74-82. 7.5.66 Wintersteiner, Werner, Tote Vögel, zerbrochene Ketten. Fremdverstehen im Literaturunterricht. In: Werner Delanoy/Helga Rabenstein/Werner Wintersteiner (Hg.), Lesarten. Innsbruck-Wien: StudienVerlag 1996, S. 13-31. 7.5.67 Wintersteiner, Werner, Die Mandelblüten in der Winternacht. Plädoyer für einen „altmodischen” Deutschunterricht. In: Deutschstunde. Zeitschrift der ARGE Deutsch. Graz. 1 (1996), S. 5-12. 7.5.68 Wintersteiner, Werner, Die Zukunftswerk-Stadt. Ein Versuch über Villach. In: Werner Wintersteiner (Hg). Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 11-25. 7.5.69 Wintersteiner, Werner, Kulturpolitik in Villach. Die Öffnung des kulturellen Raums. In: Werner Wintersteiner (Hg.), Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 181-194. 7.5.70 Wintersteiner, Werner, Am Beispiel Bibliothekswesen. Politik und Kultur. In: Werner Wintersteiner (Hg.), Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 201-212. 7.5.71 Wintersteiner, Werner, Villach – Stadt des Friedens? Frieden als kommunalpolitische Aufgabe. In: Werner Wintersteiner (Hg.), Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 203-231. 7.5.72 Wintersteiner, Werner, „Der Text ist wie ein Stacheltier . . .” SchülerInnen interpretieren Kafkas zerstreutes Hinausschaun. In: ide 4 (1996), S. 96-107. 7.5.73 Wintersteiner, Werner, Interpretieren im Wandel der Zeit. Fiktive Literaturinterpretationen am Beispiel von Goethes Heidenröslein. In: ide 4 (1996), S. 129-133. 7.5.74 Wintersteiner, Werner, Fernfahrer und Fernstudien. Über die Arbeit eines Leitungsteams. In: Konrad Krainer/Peter Posch (Hg.) Lehrerfortbildung zwischen Prozessen und Produkten. Hochschullehrgänge „Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen” (PFL): Konzepte, Erfahrungen und Reflexionen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1996, S. 151-166. 17 1997 7.5.75 Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Günther A. Höfler), Querelle des Modernes. Die Erhebung des Banalen. In: Banal und Erhaben. Es ist (nicht) alles eins. Hrsg. von G. A. Höfler und F. Aspetsberger. Innsbruck Wien: StudienVerlag 1997 (= Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde 1), S. 7-9. 7.5.76 Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Arno Rußegger), Lauter Experten? Lauter Experten. Die von Musil erzwungene Demokratisierung der Editionswissenschaft. Zur CD-ROM-Edition seines literarischen Nachlasses. In: Das unbekannte Erbe. Literarische Nachlässe und Literaturarchive in Österreich. Hrsg. von Hildemar Holl und Hans Höller. Stuttgart: Hans-Dieter Heinz, Akademischer Verlag 1997, S. 49-70. 7.5.77 Aspetsberger, Friedbert, Ein reines Wesen. In: Die Welt scheint unverbesserlich. Zu Robert Menasses „Trilogie der Entgeisterung“. Hrsg. von Dieter Stolz. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1997 ( =St 2776), S. 194-207. 7.5.78 Aspetsberger, Friedbert, Unmaßgebliche Anmerkungen zur Einschränkung des literaturwissenschaftlichen „Heimat“-Begriffs. In: „[. . .] als hätte die Erde ein wenig die Lippen geöffnet [. . .]“. Topoi der Heimat und Identität. Hrsg. von Peter Plener und Péter Zalán. Budapest 1997 (= Budapester Beiträge der Germanistik, 31), S. 53-85. 7.5.79 Berger, Albert, Lauter Fragen, viele Einwände, keine klaren Antworten. Zur Debatte um die österreichische Literaturgeschichte. In: Probleme und Methoden der Literaturgeschichtsschreibung in Österreich und in der Schweiz. Hrsg. v. W. Schmidt-Dengler. Wien 1997 (= Stimulus. Mitteilungen der ÖGG, Beiheft 1/1997), S. 721 . 7.5.80 Berger, Albert, „gestutzte bein”. Zu Ernst Jandls poetologischen Gedichten. In: Ernst Jandl. Proposte di Letterature. Hrsg. v. Luigi Reitani. Udine 1997 (= Quaderni della Biblioteca Austriaca 1), S. 129-139. 7.5.81 Berger, Albert, „So ist das eben”. Karl Heinrich Waggerl. Zum 100. Geburtstag. In: Die Presse 29. 11. 1997 / Spectrum, S. V. 7.5.82 Berger, Albert, Ein neues, ein ‘richtiges’ Weinheberbild? Zu: Josef Weinheber. Sämtliche Werke, neu hrsg. von Friedrich Jenaczek, Band III, Salzburg (Otto Müller) 1996. In: Sprachkunst 28 (1997), S. 362-367. 7.5.83 Gröchenig, Hans gem. m. Peter Hans Pascher, Neuentdeckte Fragmente von Millstätter Handschriften in der Universitätsbibliothek in Klagenfurt. In: Studien zur Geschichte von Millstatt und Kärnten. Vorträge der Millstätter Symposien 1981-1995. Hg.v. Franz Nikolasch. Klagenfurt: Geschichtsverein für Kärnten 1997. (= Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie 78), S. 303-309. 7.5.84 Lengauer, Hubert, „Man hat’s ja so lang geglaubt“’ Zum Österreich-Mythos in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. In: Ulfried Burz (Hg.): Millennium „Ostarrichi“. Klagenfurt 1997, S. 39-58. 7.5.85 Rastner, Eva Maria, Fremde Muttersprachen Deutsch. In: Informationen zur Deutschdidaktik. 3 (1997), S. 4-9 (Editorial) 7.5.86 Rastner, Eva Maria, Sprachvarietäten im Unterricht. Eine Umfrage unter Österreichs LehrerInnen zu Standardsprache - Umgangssprache - Dialekt. In: Informationen zur Deutschdidaktik. 3 (1997), S. 80-93. 7.5.87 Wallas, Armin A., Analytische Bibliographie der Zeitschriften und Anthologien in Österreich. In: Retrospektive Erschließung von Zeitschriften und Zeitungen. Beiträge des Weimarer Kolloquiums, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, 25. bis 27. September 1996. Hrsg. v. Michael Knoche u. Reinhard Tgahrt. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut 1997 (= Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Beiheft 4), S. 97-110. 7.5.88 Wallas, Armin A., >Geist< und >Tat< - Aktivistische Gruppierungen und Zeitschriften in Österreich 1918/19. In: Literatur, Politik und soziale Prozesse. Studien zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Weimarer Republik. Hrsg. v. Georg Jäger, Dieter Langewiesche u. Alberto Martino. Tübingen: Niemeyer 1997 (= Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Sonderheft 8), S. 107-146. 7.5.89 Wallas, Armin A., Else Keren - eine israelische Lyrikerin aus Czernowitz / Else Keren - an Israeli Poet from Chernovitz. In: Else Keren: Im Sand deiner Gedanken / In the Sand of Your Thoughts. Übersetzt von/Translated by Herbert Kuhner. Einleitung von/Introduction by Armin A. Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag 1997 (= Edition Mnemosnye 6), S. 8-17. 18 7.5.90 Wallas, Armin A., Mich durchstieß der Sterbeschrei der Jahrtausende. Emil Alphons Rheinhardt. In: Literatur und Kritik 32 (1997), H. 313/314, S. 69-82. 7.5.91 Wallas, Armin A., Von der Zukunft in die Vergangenheit. Ein Rundgang durch die 47. Internationale Kunstbiennale von Venedig. In: Mnemosyne 22 (1997), S. 46-57. 7.5.92 Wallas, Armin A., Pandämonien der Irritation. Die verlorene Geschichte der Avantgarde oder Von der Aktualität des Expressionismus. In: Carl Mayer: Im Spiegelkabinett des Dr. Caligari. Der Kampf zwischen Licht und Dunkel. Hrsg. v. Bernhard Frankfurter. Wien: Promedia Verlag 1997 (= Edition Forschung), S. 2740. 7.5.93 Wallas, Armin A., Rabbi Jeschua ben Josseph. Jüdische Jesus-Interpretationen im 20. Jahrhundert. In: Das jüdische Echo 46(1997), S. 21-37. 7.5.94 Wallas, Armin A., Autor/Literat – Dichter/Geistiger. Zur Funktion und Rolle des Schriftstellers im literarischen Expressionismus. In: prima dell’autore. Spettacolo cinematografico, testo, autorialità dalle origine agli anni Trenta. Atti del III Convegno Internazionale di Studi sul Cinema Udine 21-23 marzo 1996. A cura di Anja Franceschetti e Leonardo Quaresima. Udine: Edizione Forum 1997, S. 37-51. 7.5.95 Wallas, Armin A., Müller, Robert. In: Neue Deutsche Biographie. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 18. Berlin: Duncker & Humblot Verlag 1997, S. 473f. 7.5.96 Wallas, Armin A., Das Bild Sloweniens in der österreichischen Literatur. Anmerkungen zum Werk von Joseph Roth, Ingeborg Bachmann und Peter Handke. In: Germanoslavica [Praha] 4(9)/ (1997), S. 37-62. 7.5.97 Wintersteiner, Werner, Der Geschmack der Orangen und die pazifistische Moral. In: Friedensforum, Stadtschlaining 1/2 (1997), S. 20-27. 7.5.98 Wintersteiner, Werner, Imperialismus mit Herz. Österreichische Kinder- und Jugendzeitschriften am Vorabend des 1. Weltkriegs. In: Hans-Heino Ewers/Ernst Seibert (Hg.), Geschichte der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur von 1800 bis zur Gegenwart. Wien: Buchkultur 1997, S. 74-86. 7.5.99 Wintersteiner, Werner, Kultur des Friedens. In: alpe-adria 2 (1997), S. 26-29. 7.5.100 Wintersteiner, Werner, Politische Jugendbeteiligung – ein Schritt zu mehr Demokratie. In: alpe-adria 3 (1997), S. 3- 9. 1998 7.5.101 Aspetsberger, Friedbert, Bürokratie und Konkurrenzen - eine Möglichkeit des (literarischen) Überlebens? Zu Arnolt Bronnen während der NS-Herrschaft. In: Macht Literatur Krieg. Österreichische Literatur im Nationalsozialismus. Hrsg. von Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlachter, Sabine Fuchs. Wien-Köln-Weimar: Böhlau 1998 (= Fazit. Ergebnisse aus germanistischer und komparatistischer Literaturwissenschaft 2), S. 202-226. 7.5.102 Aspetsberger, Friedbert, Vom Lesen und Schreiben einer Autobiographie der Nachkriegszeit. Eine wirkungsgeschichtliche Studie zu Arnolt Bronnens „protokoll“ mit zu viel und zum Teil unpassendem Material. In: Autobiographien in der österreichischen Literatur. Von Franz Grillparzer bis Thomas Bernhard. Hrsg. von Klaus Amann und Karl Wagner. Innsbruck: StudienVerlag 1998 (Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde, Bd. 3), S. 141-201. 7.5.103 Aspetsberger, Friedbert, Text-Konstitution und Manx-Katze. In: Hier spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichtenden Subjekts in der neueren österreichischen Literatur. Hrsg. von F. Aspetsberger. Innsbruck: StudienVerlag 1998, S. 7-11. 7.5.104 Aspetsberger, Friedbert, „Anti-Heimatroman“ oder Schreibschule Schemaliteratur? Eine Frage aus der gegenwärtigen Medien-Heimat. In: Le territoire du germaniste. Situations et explorations. Actes du 30e Congrès de l’AGES. Paris et Nannterre, du 22 au 24 mai 1997. Édités par Colette Cortès et Gilbert Krebs. Nantes 1998 S.173-186. 7.5.105 Aspetsberger, Friedbert, Arnolt Bronnen. In: Il teatro tedesco del novecento. Napoli: Cuen 1998 (= Laborarorio 29. Pubblicazioni dell’Istituto Suor Orsola Benincasa), S. 127-133. 19 7.5.106 Berger, Albert, Josef Weinheber und der Nationalsozialismus. Zur politischen Biographie des Dichters. In: Macht Literatur Krieg: Österreichische Literatur im Nationalsozialismus. Hrsg. v. Uwe Baur u. a.. Wien-KölnWeimar: Böhlau 1998, S. 185-201. 7.5.107 Brandstetter, Alois, Exakt kreativ. Über das Verhältnis von Wissenschaft und Poesie. In: Informationen zur deutschdidaktik H.4 (1998), S. 75-79. 7.5.108 Kucher, Primus-Heinz, „Ich sollte eine Autobiografie schreiben, die ich nicht schreiben wollte.“ Zu Jakov Linds Lebens- bzw. Exiltrilogie. In: Mit der Ziehharmonika. Zs. d. Th. Kramer Gesellschaft, H.1 (1998), S. 6162. 7.5.109 Kucher, Primus-Heinz, „. . . they unquestionably afford the clearest and most animated picture of Austrian life. . .“: Sealsfields Austria as it is: argumentative Strategien und wirkungsgeschichtliche Aspekte. In: JB. d. Ch. Sealsfield-Gesellschaft. Bd. IX. = Tagungsband des Symposiums Ch. Sealsfield: Politischer Erzähler zwischen Europa und Amerika. Univ. Bergamo 1994, Hg. Gustav- Adolf Pogatschnigg, München-Torino 1998, S. 9-29. 7.5.110 Kucher, Primus-Heinz, Zur europäischen Sealsfield-Rezeption. Eine Projektskizze. In: JB d. Ch. SealsfieldGesellschaft. Bd. XI, Hg. von A. Ritter, München 1998, S. 27-38. 7.5.111 Kucher, Primus-Heinz, 4. Literarisches Städteprojekt Trieste/Trst/Triest: „. . . eine so schreckliche Zerfleischung von gegenläufigen Kräften. . .„ (S. Slataper). In: Lichtungen. Zs. für Literatur, Kunst und Zeitkritik. Nr. 76 (1998), S. 8-63. 7.5.112 Lengauer, Hubert, Revolution auf Umkehr. Modernisierungsdruck und Fortschrittsskepsis in der österreichischen Literatur des Vormärz. In: Vormärzliteratur in europäischer Perspektive II, hg. von Martina Lauster und Günter Oesterle. Bielefeld 1998, S. 57-72. 7.5.113 Lengauer, Hubert, Katilinarische Existenz. In: 1848 und der deutsche Vormärz. Jahrbuch Forum Vormärz Forschung 1997. Bielefeld 1998, S. 259-280. 7.5.114 Lengauer, Hubert, Pitting Narration against Image. In: ‘Whose Story? - Continuities in contemporary Germanlanguage literature.“ Hg. von Arthur Williams, Stuart Parkes, Julian Preece. Bern 1998, S. 353-370. 7.5.115 Lengauer, Hubert, Prelude(s) oder Portrait of the Authoress as a Little Girl: Kindheit in Margit Schreiners Geschichten. Mit Ausblicken auf other Austrians. In: ‘Other’ Austrians. Post-1945 Austrian Women’s Writing. Hg. von Allyson Fiddler. Bern 1998, S. 57-70. 7.5.116 Lengauer, Hubert, Literarische Dörfer: Errichtung, Beseitigung. Zu Florjan Lipuü. In: Kolik 2(1998), S. 17-33. 7.5.117 Moser, Doris, Next Generation: Macht oder Machtnix. Kleine Polemik zum Streit um die Thronfolge nach 68. In: Informationen zur Deutschdidaktik H.1 (1998), S. 90-101. 7.5.118 Rastner, Eva Maria, Werbung im Spiegel unserer Zeit. In: Informationen zur Deutschdidaktik. H. 3 (1998), S. 4- 8. 7.5.119 Rastner, Eva Maria, Zur Wahrnehmung von Werbung in Pädagogik und Deutschdidaktik. Ein exemplarischer Streifzug. In: Informationen zur Deutschdidaktik. H. 3 (1998), S. 29-39. 7.5.120 Wallas, Armin A., Aufzeichnungen aus der Welt der Exterritorialen, Lebensflüchtlinge und Vorstadt-Ahasvers. Albert Ehrensteins (un)sentimentale Reise in die Untergründe Kakaniens. In: Habsburger Aporien? Geisteshaltungen und Lebenskonzepte in der multinationalen Literatur der Habsburger Monarchie. Hrsg. v. Eva Reichmann. Bielefeld: Aisthesis Verlag 1998 (= Bielefelder Schriften zu Linguistik und Literaturwissenschaft 9), S. 77-111. 7.5.121 Wallas, Armin A., Deutschsprachige Literatur in Israel: Archäologie des Leidens. In: Schalom. Zeitschrift der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft 31 (1998), H. 1 (= 50 Jahre Israel / 35 Jahre ÖIG), S. 58 f. 7.5.122 Wallas, Armin A., Drei Briefe von Leo Baeck an Paul Graf Thun-Hohenstein. In: Jüdischer Almanach 1999/5759 des Leo Baeck Instituts. Hrsg. v. Jakob Hessing u. Alfred Bodenheimer. Frankfurt/ Main: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 1998, S. 9-23. 7.5.123 Wallas, Armin A., Erez Israel - Land der Hoffnungen, Land der Konflikte. Streiflichter zur Vorgeschichte des Staates Israel. In: Das jüdische Echo 47 (1998), S. 34-57. 20 7.5.124 Wallas, Armin A., Von der Möglichkeit des jüdisch-arabischen Friedens. Das Sonderheft der Freien Zionistischen Blätter zur Araberfrage 1921. In: Das jüdische Echo 47 (1998), S. 140-152. 7.5.125 Wallas, Armin A., Ein Überlebender der Shoah. Die Erinnerungen von Fred Schwarz. In: Das jüdische Echo 47 (1998), S. 302f. 7.5.126 Wintersteiner, Werner, Das Geheimnis der Gewalt. Ein Versuch über die Ambivalenz der Zivilisation, die „Kultur des Friedens” und den Spielraum der Erziehung. In: ÖSFK (Hg.); Friedenspolitik der Zivilgesellschaft. Münster: agenda 1998 (= Schriftenreihe des ÖSFK. Studien für europäische Friedenspolitik 4), S. 91-103. 7.5.127 Wintersteiner, Werner, „Aktion, Aktionisten, Alternativ . . .” Kleines illustriertes 68-er Lexikon. In: ide 1(1998), S. 58-89. 7.5.128 Wintersteiner, Werner, Geschichten rund um 68. Internationale Literaturempfehlungen. In: ide 1(1998), S. 117-125. 7.5.129 Wintersteiner, Werner, Die Einheit von Politik, Kunst und Leben. Die „Hundsblume”, 1968 und die Szene Wien. Interview Christoph Üubik. In: ide 1(1998), S. 36-46. 7.5.130 Wintersteiner, Werner, Der Verlust des Fremden. Vom Wandel der Reisebilder. In: ide 2 (1998), S. 87-88. 7.5.131 Wintersteiner, Werner, Die zweite Landessprache zum Klingen bringen. In: alpe-adria 2 (1998), S.12. 7.5.132 Wintersteiner, Werner, „Nationale Minderheiten” als Thema der politischen Bildung. Fünf Thesen. In: alpeadria 2 (1998), S.13. 21