Forschungsbericht 1995-1998 INSTITUT FÜR GERMANISTIK 1

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FORSCHUNGSBERICHT 1995-1998
INSTITUT FÜR GERMANISTIK
1
STRUKTUR, ORGANISATION UND INHALTE DER FORSCHUNG
Das Fach Germanistik/Deutsche Philologie ist - wie vergleichbare Disziplinen - seit den 70er Jahren sowohl einer
intensiven wissenschaftsinternen Diskussion (Wozu Germanistik?) und Reflexion seines Selbstverständnisses bzw.
seiner Paradigmen ausgesetzt als auch einer externen, kontinuierlichen gesellschaftlichen und
arbeitsmarktpolitischen (Anforderungsprofile) Herausforderung unterworfen, die nicht selten bis hin zur Infragestellung
seines „traditionellen” Profils führt. Auf beides versuchte und versucht das Fach/Institut auch in Klagenfurt zu
reagieren, etwa in Form von Akzenten im Studienplan (v. a. im Bereich des Diplomstudiums), in der Setzung von
neuen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten, soweit dies mit den personellen Gegebenheiten vereinbar war und ist.
Im besonderen wurden neben den etablierten Verfahren der „traditionellen Literaturwissenschaft” (Literatur- und
Sprachgeschichte) dem erweiterten Literaturbegriff der letzten Jahrzehnte (Literaturwissenschaft als Medien- und
Kulturwissenschaft) Rechnung getragen, aber auch innerhalb der „Tradition” innovative methodische Ansätze forciert,
etwa im Bereich der Editionstheorie und -praxis oder einer interkulturell und auf neue Realitäten ausgerichteten
Fachdidaktik.
Diese Veränderungen (etwa die signifikanten Verschiebungen vom Lehramt- zum Diplomstudium mit
Fachkombinationen oder dem steigenden Anteil von ausländischen Studierenden über die zahlreichen
Kooperationsverträge des Instituts, aber auch der gesamten Universität) schlagen sich in der Organisation und in den
aktuellen Arbeitsgebieten/Schwerpunkten des Instituts im Rahmen einer pluralistischen, offenen Auffassung von
Forschung und Lehre nieder.
Sichtbarer Ausdruck ist z. B. die beachtliche Diversifikation der Tätigkeitsfelder, aber auch die Anstrengung, diese
nach Möglichkeit synergetisch zusammenzuführen und aus ihnen neue Perspektiven und Projekte zu formulieren.
Im Zusammenhang mit den Bedarfsproblemen auf dem beruflichen Sektor der Höheren Schulen, aber auch vor dem
Hintergrund neuer Auffassungen von Studium und Bildung wächst die Anzahl jener Studierenden, die ihre Ausbildung
nicht primär unter Kategorien eines vorweg definierten Berufszieles sehen (z. B. als DeutschlehrerIn an einer
AHS/BHS), sondern als Aneignung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Strategien, die in unterschiedlichsten
Berufsfeldern der Kultur/Medien-Gesellschaft Arbeitsmöglichkeiten eröffnen können bzw. sollen. Auch die Zahl jener
Studierenden, die nicht über den „Normalzugang”, sondern über die Studienberechtigungsprüfung (und die hiefür
eingerichteten Vorbereitungslehrgänge) den Weg zur Germanistik finden, ist beachtlich; innerhalb dieser Gruppe ist
der Anteil der „Senioren“-StudentInnen signifikant hoch.
Insofern hat nicht nur der Forschungs-, sondern auch der Lehrbereich auf die veränderten Bedingungen und
Erwartungen zu reagieren und Antworten anzubieten. Theoretische Impulse und Praxisbezug beeinflussen sich dabei
in einem ständigen Rückkoppelungsprozeß, der von den daran Teilnehmenden (Lehrende, Studierende, externe
ExpertInnen, kritische [Fach]Öffentlichkeit) einerseits ein hohes Maß an Flexibilität und Motivation verlangt,
andererseits von ihnen ständigen Reflexionsprozessen (Selbst- und Fremdevaluierung) unterzogen wird.
Eine derzeit laufende externe und internationale Evaluation des Instituts bezieht auch den Forschungsbereich ein; die
daraus gewonnenen Erkenntnisse über die grundlegende Ausrichtung sowie über spezifische Schwerpunkte sollen in
ein künftiges Forschungsleitbild entsprechend eingearbeitet werden.
Aus der aktuellen Sicht und Situation des Instituts lassen sich folgende Schwerpunkte herausheben:
1.1
NEUERE DEUTSCHE LITERATUR
Im Rahmen der literaturwissenschaftlichen Einzelforschung, vorwiegend seit der Aufklärungsepoche, stellen die
Forschungen zur österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts einen deutlichen Schwerpunkt dar. Als
Leitlinie kann dabei die Verflechtung der Literatur mit den soziokulturellen und politischen Kontexten gelten,
konzentriert insbesondere auf die Funktion der Literatur (mit Einschluß der Kulturpublizistik) und die Rolle der
Schriftsteller vor bzw. um 1848, um die Jahrhundertwende, im Expressionismus, in der Zwischenkriegszeit, in der
Exilliteratur und in der Gegenwartsliteratur. Die Erforschung des problematischen Verhältnisses der österreichischen
Literatur zur nationalen Frage im 19. Jahrhundert und dann zur Ersten Republik bzw. zum Dritten Reich hängt mit der
1
wirkungsgeschichtlichen Bedeutsamkeit der Phänomene
Selbstverständnisses in der Zweiten Republik eng zusammen.
für
die
Herausbildung
des
österreichischen
Verstärktes Augenmerk wurde in den letzten Jahren ferner auf die Bereiche Gender studies (vgl. Liste der
Dissertationen und Diplomarbeiten, aber auch Tagungen), inter- und fremdkulturelle Aspekte der Gegenwartsliteratur
und Jüdische Literatur gelegt, welche mit der Zuweisung eines Dienstpostens 1998/99 erstmals an einem
germanistischen Institut in Österreich eine institutionelle Verankerung aufweist.
Nach mehrjährigen Vorarbeiten wurde im Frühjahr 1994 in Kooperation zwischen Stadt, Land und BMWF das RobertMusil-Institut für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv gegründet. Das Forschungsinstitut (nach § 93 UOG 1975)
ist im November 1997 - nach einer großzügigen Adaptierung der Räume - in das Geburtshaus Robert Musils
übersiedelt. Bereits vor dem Berichtszeitraum wurde durch das Land Kärnten der Nachlaß von Christine Lavant für
das Institut angekauft, aus eigenen Mitteln konnten Manuskripte von Gert Jonke und Werner Kofler erworben werden.
Von Michael Guttenbrunner, dem auch das erste große wissenschaftliche Symposion des Instituts gewidmet war,
erhielt das Institut bedeutende Materialien in Form einer Schenkung. Beim FWF wurde ein Projekt zur Bearbeitung
und Edition des Nachlasses von Christine Lavant bewilligt.
(Weitere Angaben siehe im Forschungsbericht des Musil-Instituts)
1.2
ÄLTERE DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR
In diesem Arbeitsbereich ergibt sich aufgrund der geringen personellen Ausstattung die Konzentration auf bestimmte
Schwerpunkte: Überlieferungsgeschichte der älteren deutschen Literatur und Aspekte der Literatur des hohen und
späten Mittelalters. Hinzuweisen ist besonders auf die Neufunde von Handschriften und deren Edition und
Kommentierung im literaturgeschichtlichen Kontext.
1.3
GERMANISTISCHE LINGUISTIK
Seit dem WS 1993/94 hat die Disziplin durch die Einstellung einer Vertragsassistentin für Deutsche Sprache und
Didaktik eine weitere Verankerung am Institut erfahren; Forschungsschwerpunkte sind Grammatik und Stilistik.
1.4
STUDIENSCHWERPUNKT SPRACHE UND WIRTSCHAFT/FACHKOMBINATION
BETRIEBSWIRTSCHAFT
Im Sinne einer praxisorientierten wissenschaftlichen Ausbildung wurde im SS 1994 ein Konzept für eine
Fachkombination Betriebswirtschaft entwickelt. Zum Studienzweig Deutsche Philologie Diplom kann seit dem WS
1994/95 anstelle einer zweiten gewählten Studienrichtung ein Bündel aus betriebswirtschaftlichen,
rechtswissenschaftlichen und fremdsprachlichen Fächern gewählt werden. Die Fachkombination Betriebswirtschaft
deckt u. a. folgende Schwerpunktbereiche ab: Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Marketing, Sprache und Wirtschaft,
Wirtschaftsjournalismus, Wirtschaftssprache für Ausländer.
1.5
FACHDIDAKTIK DEUTSCH
Die Ausbildung der LehramtsstudentInnen in berufspraktischer Sicht begründet auch ein vorwiegend praxisbezogenes
Forschungsinteresse. Der Klagenfurter Deutschdidaktik und dem vom Institut gegründeten Verein
„Arbeitsgemeinschaft für Deutschdidaktik“ kommt darüber hinaus im Bereich der LehrerInnen-Fortbildung eine
gesamtösterreichische Bedeutung zu:
– Herausgabe der Zeitschrift „Informationen zur Deutschdidaktik“ (ide), der einzigen deutschdidaktischen Zeitschrift in
Österreich. Seit ihrer Umstellung auf eine themenbezogene Vierteljahrsschrift im Jahre 1988 hat die ide
entscheidende Impulse für einen modernen Deutschunterricht gesetzt. Mit der Herausgabe der Buchreihe „ide-extra“
(seit 1994) wurde der deutschdidaktischen Forschung in Österreich eine Publikationsmöglichkeit eröffnet.
– Organisation von Tagungen zur „Deutschdidaktik in Österreich“ im 2-Jahres-Rhythmus seit 1989. Diese Tagungen
sind ein Forum der Begegnung von Lehrkräften aller Schultypen mit DidaktikerInnen und FachwissenschaftlerInnen
der Universitäten und pädagogischen Akademien. Sie erfüllen eine wichtige Funktion im Bereich der fachlichen
Kommunikation.
– Fortbildung von LehrerInnen in verschiedenen Formen (Seminare, Tagungen, Fortbildungskurs „Pädagogik und
Fachdidaktik für LehrerInnen – Deutsch“ als Hochschullehrgang des Interuniversitären Instituts für interdisziplinäre
Forschung und Fortbildung bis 1996.
– Drei Schwerpunkte charakterisieren schließlich die Deutschdidaktik des Instituts:
*
Literaturdidaktik mit Akzent auf Leseförderung, Kinder- und Jugendliteratur
*
Sprachdidaktik unter dem Blickwinkel der Sprachreflexion
*
Interkulturelles Lernen - Friedenserziehung.
2
1.6
DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE
Die beiden Trägerinstitutionen für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an der
Universität sind das Institut für Germanistik und der von diesem Institut gegründete Verein „Deutsch in Österreich.
Fremdsprachenkurse“. Am Institut für Germanistik gibt es dafür zwei Dienstposten, einen für österreichische
Landeskunde und Literatur, einen für Didaktik und Methodik des DaF-Unterrichts. Die DaF/DaZ-Aktivitäten des
Instituts stehen in engem Zusammenhang mit der österreichischen Auslandskulturpolitik und der Ausländerpolitik im
eigenen Land, weshalb eine ständige Kooperation mit den damit befaßten Ministerien – BMWF, BMUK, BMAA –
besteht.
Im Auftrag der Universität veranstaltet das Institut den Universitätslehrgang „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache”,
der während des Studienjahres allgemeine und Fachsprachkurse für ausländische StudentInnen und
nichtdeutschsprachige InteressentInnen aus Kärnten durchführt.
Der Verein „Deutsch in Österreich“ bietet ganzjährig eine Vielfalt von Deutsch-Sprachkursen, Fortbildungsseminaren
(Fachseminare) für ausländische Deutschlehrer in den Fachgebieten Didaktik und Methodik des DaF-Unterrichts,
österreichische Landeskunde und Literatur sowie Wirtschaftssprache an, im Sommer auch Englisch-, Italienisch- und
Slowenischkurse.
Forschungsschwerpunkte dieses Gebietes sind Grundlagenforschung im Bereich Deutsch als Fremdsprache, auf dem
Gebiet der österreichischen Landes- und Kulturkunde und dem der zielgruppengerechten Vermittlung österreichischer
Literatur. Auf diesen Grundlagen wird ein Konzept des kommunikationsorientierten Sprachunterrichts entwickelt,
ebenso ein Konzept österreichbezogener Sprachvermittlung und Auslandskulturarbeit. Die Forschung ist naturgemäß
anwendungsorientiert und steht in enger Verbindung mit der Praxis.
Weitere Akzente bestehen in der Lehrerbildung (Ausbildung von DaF-LektorInnen einschließlich österreichischer
Landes- und Kulturkunde, Fortbildung von österreichischen Auslandslektoren, Sprachassistenten) sowie in der
Lehrmaterialentwicklung (Ausarbeitung von österreichspezifischen Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache,
Erstellung von Arbeitsmaterialien für Landes- und Kulturkunde).
1.7
KOOPERATIONEN DES INSTITUTS
Abgesehen von der Fülle individueller Fachkontakte der Mitarbeiter mit auswärtigen Kollegen, Lehr- und
Forschungseinrichtungen, bestehen laufende „institutionalisierte“ Kooperationen
- mit dem Institut für Österreichkunde in Wien (jährliche Lehrerfortbildungsveranstaltungen) und
- mit der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus in Wien.
In den Berichtszeitraum fallen weiters zeitlich umgrenzte Kooperationen mit den Universitäten Ljubljana und Maribor
(Slowenien), Udine, Mailand (Italien), Tampere (Finnland), Skövde (Schweden), Poznan (Polen) und Liberec
(Tschechien) sowie eine große Zahl von punktuellen Kooperationen im Zusammenhang mit Vortrags-, Seminar- und
Fortbildungsveranstaltungen im Ausland.
Im Rahmen der ERASMUS/SOKRATES-Programme unterhält das Institut folgende Kooperationen (Studenten- und
Dozentenmobilität):
• Universität Florenz (seit 1993/94)
• Universität Bologna (seit 1997/98)
• Universität Mailand/Brescia (seit 1997/98)
• Universität Tampere (seit 1997)
• Gesamthochschule Ostfold/Halden (seit 1997)
• Wirtschaftshochschule Skövde (seit 1997)
Im Studienjahr 1995/96 hat das Institut als koordinierende Instanz ein CEEPUS-Programm mit den Universitäten
Miskolc (H), Poznan (PL) und Presov (SK) abgewickelt.
Im Rahmen des beantragten interfakultären Sonderforschungsbereichs Dynamik Interkultureller Prozesse ist das
Institut mit eigenen Teilprojekten vertreten, die im Falle ihrer Realisierung verstärkte Forschungskooperationen mit
Universitäten im Alpen-Adria-Raum vorsehen. Das Institut kooperiert aber auch inneruniversitär mit anderen
Philologien bzw. Instituten und betreut regelmäßig hereinkommende Studierende aus Joint-Study- und anderen
Stipendien-Programmen, vorzugsweise aus dem angloamerikanischen Raum.
3
2
GEFÖRDERTE FORSCHUNGSPROJEKTE
(Projekte der teilzugeordneten Institutsmitglieder Klaus Amann
und Arno Rußegger siehe Musil-Institut)
2.1
Leitung:
Mitarbeiter:
Laufzeit:
Gefördert durch:
JÜDISCHE LITERATUR IN MITTELEUROPA
F. Aspetsberger
A. A. Wallas
1995-1996
Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Ziel des Projekts war es, Beiträge zu einer weitgefächerten Aufarbeitung der jüdischen Literaturgeschichte in
Mitteleuropa zu leisten. Dies wurde in Form von Detailuntersuchungen (über das jiddische Theater im Wien der
Zwischenkriegszeit, über die Exilzeit Simon Kronbergs in Palästina 1934-1947 und über die Motive Der Gott Israels
und Das Volk Israel in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts), durch die Herausgabe des
Themenheftes Czernowitz der Zeitschrift Mnemosyne und die Edition mehrerer Bände der Buchreihe Edition
Mnemosyne (Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg, verfaßt von der
israelischen Autorin Tusia Herzberg, und Österreichische Juden. Historische Streiflichter von Meir Marcell Faerber),
die Vorbereitung der Edition der Tagebücher von Eugen Hoeflich/Moshe Ya’akov Ben-Gavriêl sowie durch Beiträge
zur Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge) durchgeführt. Die auf interdisziplinärer Grundlage (Germanistik - Geschichte,
Theaterwissenschaft, Theologie und Judaistik) erarbeiteten Projektergebnisse wurden (bzw. werden demnächst) in
repräsentativen Zeitschriften bzw. Sammelbänden oder Buchreihen veröffentlicht, die sich schwerpunktmäßig mit
Fragen der jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte befassen.
2.2
Leitung:
Mitarbeiter:
Laufzeit:
Gefördert durch:
EDITION DER TAGEBÜCHER VON EUGEN HOEFLICH/MOSHE YA’AKOV-BEN-GAVRIÊL
F. Aspetsberger
A. A. Wallas
1996-1997
Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank;
Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Eugen Hoeflich (geboren 1891 in Wien, gestorben 1965 in Jerusalem) begründete eine Version des Kulturzionismus,
die er Panasiatismus nannte: In radikaler Abkehr von den politischen Verhältnissen und geistigen Grundlagen
Europas, denen er Kapitalismus, Imperialismus, aber auch Bolschewismus zugeordnet hat, proklamierte er die Utopie
einer im Osten zu verwirklichenden sozialen Gerechtigkeit. Zudem engagierte er sich mit besonderer Vehemenz als
einer der ersten Zionisten für eine friedliche Verständigung zwischen Juden und Arabern und für die Schaffung eines
binationalen Staates in Palästina. 1927 übersiedelte Hoeflich nach Palästina und nahm den hebräischen Namen
Moshe Ya’akov Ben-Gavriêl an. Die Tagebücher Hoeflichs/Ben-Gavriêls stellen eine bedeutende literatur-, kultur- und
sozialgeschichtliche Quelle zum jüdischen Leben im Wien der Zwischenkriegszeit und (seit 1927) des
deutschsprachigen Kulturlebens in Palästina/Israel dar. Unter anderem enthalten sie wichtige Informationen zum
literarischen Leben, zum Theaterbetrieb und zur Geschichte des Zionismus. Die Edition enthält die vollständige
Transkription der Tagebücher und ist mit einem umfangreichen Kommentarteil versehen. Sie ist somit auch als ein
Quellenbuch zur (österreichisch-)jüdischen Kulturgeschichte sowie zur (Vor-)Geschichte des Staates Israel konzipiert.
Die Publikation wird in mehreren Bänden erfolgen; Band 1 (1915-1927) liegt bereits als druckfertiges Manuskript vor.
2.3
DIE EUROPÄISCHE REZEPTION DES WERKES VON CHARLES SEALSFIELD/KARL POSTL
Leitung:
P.-H. Kucher
Mitarbeiter:
K. Bacher (1996, Werkvertrag), H. Chambers (1997-98, Werkvertrag Univ. Leeds)
Förderung:
Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Laufzeit:
seit 1995
Geplanter Abschluß voraussichtlich WS 1998/99-SS 1999
Ausgehend von den deutschsprachigen Rezeptionsdokumenten zur Lebzeit des Autors (d. h. bis 1864), die 1978 in
Form einer Dissertation erstmals weitgehend vollständig vorgelegt und in das Projekt, mit Kommentaren versehen
und um einige neu aufgefundene Dokumente ergänzt, eingearbeitet wurden, zielt das Projekt auf eine weitgehend
systematische Erfassung der Rezeptionssituation in England (von Fr. Chambers mittlerweile abgeschlossen),
Frankreich und dem Territorium der ehemaligen österr.-ungar. Monarchie. Neben traditionellen Rezeptionszeugnissen
(literar. Zeitschriften) werden beispielhaft auch andere Rezeptionsebenen (Lesegesellschaften, Schulbücher)
untersucht.
2.4
Leitung:
Mitarbeiter:
Abschluß:
Gefördert durch:
„FERDINAND KÜRNBERGER - EDITION“.
H. Lengauer
W. Klimbacher
1995
FWF
4
Die Rolle Ferdinand Kürnbergers in der österreichischen Literatur ist eine bedeutende, wenn auch umstrittene. Er ist
von Karl Kraus als Sprachkritiker und Kritiker der österreichischen Gesellschaft herausgehoben worden, er ist aber
darüber hinaus der bedeutendste politische Schriftsteller der Epoche und für das „Literarische Leben 1848-1890“ von
zentralem Interesse. Dennoch ist keine praktikable Ausgabe der Feuilletons dieses Autors im Buchhandel erhältlich.
Ziel des Projekts ist es, diesem Mistand abzuhelfen und gleichzeitig auch die Rolle Kürnbergers in der
österreichischen Literatur klarer herauszustellen. Vorliegende Ergebnisse des Projekts sind: eine Datenbankbasis für
die Feuilletons des Autors; eine elektronische Erfassung eines Großteils der edierten Feuilletons; die Transkription
eines Großteils der handschriftliche, Materialien (u. a. der Tagebücher der Jahre 1869 und 1871).
2.5
Leitung:
Mitarbeiterin:
Laufzeit:
Förderung:
„FERDINAND KÜRNBERGER - EDITION“.
Fortsetzung
H. Lengauer
E. Schantl-Frei
2000 - Abschluß
Forschungskommission der Universität Klagenfurt.
Transkriptionen werden weitergeführt (u. a. Tagebücher 1879 und 1879)
2.6
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit:
Förderung:
„LITERARISCHES LEBEN IN ÖSTERREICH 1848-1890“.
K. Wagner (Wien)
A. Opela (Klagenfurt)
5 Jahre, Abschluß 1997
FWF
Das Projekt ist Teil eines trilateralen (Deutschland, Schweiz, Österreich) Schwerpunktprogrammes zur Erforschung
von Phänomenen der „Differenzierung und Integration“ in der Literatur dieser drei Länder. Dabei werden Staats- und
Kulturbewußtsein, Programmatiken (Strömungen) der Literatur, institutionelle voraussetzungen (Marktbedingungen,
Zensur, Öffentlichkeit, Verlage usw.), literarische Genres, aber auch Epiphänomene des Literarischen wie
Dichterfeiern und Denkmäler, Kontroversen und „Kulturkämpfe“, Rezeption, philosophische und natur- oder
sozialwissenschaftliche Kontexte und Verbindungen zu anderen Künsten studiert und in Symposien diskutiert (u. a. in
Klagenfurt 1995).
2.7
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit:
Förderung:
„VORMÄRZLITERATUR IN EUROPÄISCHER PERSPEKTIVE“
Martina Lauster (Keele, England), Helmut Koopmann (Augsburg)
H. Lengauer
3 Jahre, Abschluß 1996
DAAD
Das bilaterale (hauptsächlich England - Deutschland, mit Beteiligung irischer und österreichischer Forscher und
Berücksichtigung Frankreichs) Projekt sieht die Epoche des Vormärz im internationalen Vergleich und bezogen auf
„Revolution“ als die für die Ära typische Möglichkeit historischer Veränderung und berücksichtigt insbesondere die
Rolle der Literatur in diesem historischen Prozeß. Vergleichende historische und literarhistorische Studien stellen
Differenzen und über Grenzen wirksame Kooperationen dar. Die Ergebnisse sind in mehreren Sammelbänden nach
Tagungen in Augsburg, Gießen und Bangor dokumentiert.
2.8
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit:
Förderung:
„VOM NACHMÄRZ ZUR GRÜNDERZEIT“ (Fortsetzung von 2.7)
Martina Lauster (Keele, England), Helmut Koopmann (Augsburg)
H. Lengauer
3 Jahre, Abschluß 2000
DAAD
Das Projekt führt die aus dem „Vormärz“-Projekt erarbeiteten Perspektiven weiter, und zwar unter Betonung folgender
Aspekte: Reaktionen auf das Scheitern der 48er-Revolution; Realismus nach 1848; Sozialkritik nach 1848;
Gründerzeit und Historismus. Tagungen in Birmingham (Dez. 1997) und Augsburg (Nov. 1998).
2.9
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit
Gefördert durch:
SPRACHVERMITTLUNG DEUTSCH FÜR ASYLWERBER IN ÖSTERREICH
R. Saxer
W. Lederer-Hassler, D. Konrad
:1995-97 - Abschluß
Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Anlaß für die Durchführung des Projekts waren v. a. Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina, die unter schweren
psychischen Belastungen aufgrund ihrer grauenvollen Erfahrungen (Ermordung ihrer Angehörigen und Vernichtung
5
ihres Besitzes vor ihren Augen) leiden. Kernpunkt des Projekts waren die Planung, Durchführung, Evaluation und
Dokumentation von Sprachkursen mit psychosozialer Ausrichtung.
2.10
TEXT- UND SATZGRAMMATIK FÜR DAS ÖSTERREICHISCHE SPRACHDIPLOM (ÖSD)
UND FÜR DAS NEUE INTERNATIONALE „ZERTIFIKAT DEUTSCH“ (ZD)
Leitung:
R. Saxer
Laufzeit:
1996-98 - Abschluß
Gefördert durch: Kuratorium des Österreichischen Sprachdiploms (BMAA, BMWF und BMUK)
Die herkömmlichen DaF-Zertifikatsprüfungen für Erwachsene auf dem Threshold-Sprachlernniveau (Goethe-Zertifikat
DaF) sind reformbedürftig und werden im gesamtdeutschsprachigen Bereich durch das trinationale Zertifikat Deutsch
(ab 1999) und von österreichischer Seite zusätzlich durch das Österreichische Sprachdiplom (seit 1996) ersetzt. Die
dafür notwendigen Lernziele im Bereich der Text- und Satzgrammatik sind Inhalt dieses Projekts und werden 1999 in
Österreich (für das ÖSD) und in Deutschland und in der Schweiz (für das ZD) publiziert.
2.11
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit
Gefördert durch:
INTERKULTURELLES LERNEN – SCHÜLERAUSTAUSCH – SCHULKONTAKTE
R. Saxer
S. Kuri, A. Kohlweis u. a.
:1997-98 - Abschluß
Sokrates-Programm „Comenius“
Die Initiative zu diesem Projekt ging von der Lehrerfortbildungsinstitution IPRASE in Trient aus. Ziel des Projekts
waren die Entwicklung von sprachlichen Kommunikationsformen für italienische SchülerInnen in deutscher Sprache
und die Herstellung von Dauerkontakten italienischer Schulen, v. a.aus dem Trentino, mit Schulen und Universitäten
im deutschen Sprachraum, darunter auch mit der Universität Klagenfurt und mit Kärntner Schulen.
Verlauf des Projekts:
Internationale Enquete zu diesem Thema in Trient 1997 - Planung und Durchführung eines zweiwöchigen
Fortbildungsseminars für italienische DeutschlehrerInnen, v. a. aus dem Trentino, an der Universität Klagenfurt mit
Schulbesuchen und landeskundlichen Exkursionen 1998.
2.12
Leitung:
Mitarbeit:
WIRTSCHAFTSSPRACHKURS DEUTSCH FÜR CD-ROM UND INTERNET
I. Zavrl (Ökonomische Fakultät der Universität Ljubljana), R. Saxer
Helga Lorenz Andreasch, Jutta Suppan, Dana Liskova und Eva Ondrckova
(beide: Wirtschaftsuniversität Bratislava)
Beginn:
1997; geplanter Abschluß Ende 1999
Gefördert durch: PHARE - EU-Projekt
Die Initiative zu diesem Projekt ging von der Ökonomischen Fakultät der Universität Ljubljana aus. Gegenstand des
Projekts ist die Entwicklung eines Sprachkurses für Wirtschaftssprache Deutsch, der in Printform, auf CD und im
Internet publiziert werden soll. Zielgruppen sind StudentInnen von Wirtschafts-Universitäten und -Fakultäten,
SchülerInnen in fachlich einschlägigen berufsbildenden höheren Schulen und Wirtschaftstreibende, die die deutsche
Sprache beruflich brauchen. Die Hauptzielgebiete sind die Länder im ost- und südosteuropäischen Raum, v. a.
Slowenien und die Slowakei.
2.13
Leitung:
Mitarbeit:
Laufzeit:
Gefördert durch:
KLARA BLUM – ZHU BAILAN: MONOGRAPHIE UND AUSWAHLEDITION
A. A. Wallas
Zhidong Yang
1995-1996
FWF
Klara Blum (geboren 1904 in Czernowitz, gestorben 1971 in Kanton/China) ist die einzige deutschsprachige
Schriftstellerin, die einen Großteil ihres Lebens in China (unter dem Namen Zhu Bailan) verbracht und dieses Thema
in ihrem Werk verarbeitet hat. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Aufarbeitung eines bisher unbeachteten
Aspekts österreichischer, jüdischer und chinesischer Kulturbeziehungen. Im ersten Teil des Projekts wurde eine (1996
veröffentlichte) Monographie über Leben und Werk Klara Blums verfaßt, entsprechend ihren Lebensstationen
Czernowitz/Wien (Kindheit und Jugend, Veröffentlichung journalistischer und lyrischer Arbeiten, unter anderem
Autorin der Wiener Arbeiter-Zeitung), Moskau (1934 emigrierte Blum als Jüdin und Sozialistin in die Sowjetunion) und
Shanghai/Kanton (eine Liebesbeziehung zu einem chinesischen Theaterregisseur in Moskau veranlaßte sie, nach
dem Zweiten Weltkrieg nach China zu übersiedeln; dort wurde sie zu einer wichtigen Vertreterin der Germanistik und
der deutschsprachigen Exilliteratur). Der zweite Teil des Projekts, eine kommentierte Neuauflage von Blums
autobiographischem Roman „Der Hirte und die Weberin“ sowie eine Auswahl aus ihrem übrigen Schaffen, liegt als
druckfertiges Manuskript vor.
6
2.14
Leitung:
Mitarbeiterin:
Laufzeit:
Gefördert durch:
HANS NATONEK: MONOGRAPHIE UND AUSWAHLEDITION
A. A. Wallas
Ivana Galkova
1997-1999
FWF
Das Projekt setzt sich die umfassende Erforschung von Leben und Werk des Schriftstellers und Journalisten Hans
Natonek (geb. 1892 in Prag, gest. 1963 in Tucson/Arizona) zum Ziel. Aufgewachsen in einem assimilierten Prager
Elternhaus, wurde er sich seiner jüdischen Identität erst in der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung bewußt. Die
Haupttätigkeit seines Schaffens - als Journalist (vor allem Theaterkritiker) und Romanschriftsteller - fällt in die Epoche
der Weimarer Republik. Die Romane Natoneks spiegeln die politischen Spannungen der Weimarer Republik wider
und setzen sich mit den Gefahren von Nationalsozialismus und Antisemitismus auseinander. Nach der
Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtete er über die Schweiz, Prag, Paris, Marseille, Lissabon in die USA.
Ergebnis der Studien wird die erste, aus den beiden Nachlaßteilen (State University of New York at Albany;
Bundesarchiv Potsdam) erarbeitete Monographie über Hans Natonek darstellen. Das Forschungsvorhaben ist in zwei
Teile gegliedert: 1. die Erstellung einer Monographie (Biographie und Werkanalyse inklusive Zeittafel und
Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur); 2. die Edition einer repräsentativen Werkauswahl.
3
LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN HABILITATIONEN
3.1
Kucher, Primus-Heinz, „Verspätung der Moderne”: Aspekte der Prosakonstitution in der österreichischen
Literatur der Restaurationszeit (1815-48/60), (1997)
4
LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN DISSERTATIONEN
4.1
Erler Bernhard Gustav, „Das Dilemma der Internen Öffentlichkeitsarbeit oder: Die Kluft zwischen idealen
Konzeptionen und realen Bedingungen“ 1996 (Boeckmann/Lengauer)
4.2
Lederer Rosemarie, „Begrenzungen - Ausgrenzungen - Entgrenzungen“. Psychosoziale Analysen zur
Geschlechtsidentität in der Gegenwartsliteratur. 1996 (Aspetsberger/Larcher)
4.3
Boelderl Artur Reginald, „Text und anderer. An-Archelegomena zur literarischen Hermetik“. 1996
(Berger/M.Moser)
4.4
Zitterer Marina Eliza Christina, „Der Frauenroman bei Fontane - Lewald - Marlitt“. Eine Analyse des
feministischen Ganzheitskonzepts im humanistischen Sinn. 1997 (Aspetsberger/Bamme)
4.5
Wintersteiner Werner, Pädagogik des Anderen. Bausteine für eine Friedenspädagogik in der Postmoderne.
1998 (Larcher/Amann)
4.6
Kuri Sonja, Entflechtungen, Spracherziehung und Fremdsprachendidaktik in Italien 1948-1979 mit einem
Ausblick auf heute. 1998 (Larcher/Brandstetter)
4.7
Benedikter Alrun, Heinrich Mann: Die Romane der „guten Lehre“. 1998 (Lengauer/Amann)
4.8
Schneeweiß Josef, Journalistische Wirtschaftssprache in Österreich. Unter besonderer Berücksichtigung der
Neologismen, Internationalismen, Phraseologismen und Austriazismen. 1998 (Pohl/Brandstetter)
4.9
Krainz Waltraud, Wirklich oben bist Du niemals. Subjektkonstitution und Geschlecht rund um und auf dem
Berg.1998 (Aspetsberger/Brandstetter)
5
LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM ABGESCHLOSSENEN DIPLOMARBEITEN
5.1
Kugler Hans Gerold, „Trinken im Mittelalter“ Grundlegendes zum Trinkverhalten und zu den „minderen“
Getränken (Met, Lit, Most, etc . . .). 1995 (Brandstetter)
5.2
Akbay Yesim, „Das Bild der türkischen Frau in der türkischen Emigrantenliteratur im deutschsprachigen
Raum am Beispiel der Werke von Saliha Scheinhardt und Alev Tekinay“.1995 (Lengauer)
5.3
Ebenberger Alice Maria, „‘Christus im Ano-Land?’ Die wert-lose Gesellschaft in Henscheids satirischem
Roman ‘Geht in Ordnung - sowieso - genau -’“ 1995 (Aspetsberger)
7
5.4
Krainz Waltraud, „‘Ich bin Sisyphus und der Stein, den ich auf den Berg rolle, ist meine eigene Psyche.’ Von
Heldenbildern und männlicher Abenteuerlust in der Literatur der Gegenwart.“ 1995 (Aspetsberger)
5.5
Sick Elisabeth Christine, „Ganz ohne Ziel leben - ich war zu schwach für ein derartiges Glück: Rilke und
seine Elegien“. 1995 (Berger)
5.6
Doppelhofer Felicitas, „Das Konstrukt Frau - Themen für Frauen und Frauendarstellung der beginnenden
90er in der österreichischen Frauenzeitschrift ‘Wienerin’“. 1995 (Aspetsberger)
5.7
Hablich Katja, „Kunstproduktion fordert weibliche Opfer: Paula Banholzer, Ruth Berlau, Marieluise Fleier,
Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Helene Weigel, Marianne Zoff - Die Mitarbeiterinnen Bert Brechts“.
1995 (Aspetsberger)
5.8
Klever Geraldine, „Zwischen den Diskursen“ Mayröckers Prosa im Kontext der Postmoderne. 1995 (Berger)
5.9
Liaunigg Erich Peter, „Diskussion und Anwendung textlinguistischer Methoden in der Literaturwissenschaft
am Beispiel von Rilkes ‘erster Duineser Elegie’“. 1995 (Berger)
5.10
Suntinger Herbert, „Der deutsch-französische Krieg: Zeit deutschnationaler Emphase im Feuilleton
Ferdinand Kürnbergers. Unter besonderer Berücksichtigung biographischer und politischer
Wechselbeziehungen.“ 1995 (Lengauer)
5.11
Pirolt Annemarie Rotraut, „Sprache der politischen Werbung im Wandel?“ Eine analytische Untersuchung
verbaler und visueller Kommunikationsstrategien - am Beispiel von Wahlplakaten und -inseraten der NRWahlen 1959 und 1994. 1996 (Brandstetter)
5.12
Primigg Christian, „Der Schwule Blick“ Das Auge als textstrukturelles Element. 1996 (Aspetsberger)
5.13
Stuhlpfarrer Karin Rosalia, „Das Städtelob im Spätmittelalter - 4 Lobsprüche auf die Stadt Nürnberg von 1424
bis 1530“. 1996 (Gröchenig)
5.14
Havlicek Elke, „Die gescheiterte Emanzipation: Waltraud Anna Migutschs ‘Züchtigung’“ 1996 (Berger)
5.15
Monschein Michaela Maria, „Des Kaisers neue Kleider oder Die Welt der Literatur (Literaturbeilage der Welt
1964 bis 1971)“. 1996 (Amann)
5.16
Pibal Gabriele, „Ich aber bin (. . .) ein ‘Unikum in der deutschen Literatur’!“. Zum Werk von Joseph Roth.
1996 (Amann)
5.17
Rebernik Christine, „Eine Analyse von ‘Jugendsprache’ in audiovisuellen Medien, unter besonderer
Berücksichtigung des Wortschatzes“. 1996 (Brandstetter)
5.18.
Starinsky Gabriele, „Elfriede Jelinek: ’Die Frau ist die Todesstrafe des Mannes . . .’“ Eine Studie zur Dialektik
der Geschlechter in ‘Lust’. 1996 (Aspetsberger)
5.19.
Kosmitsch-Lederer Marion, „Robert Schneiders ‘Schlafes Bruder’“. Eine Analyse des Romans und des Films.
1996 (Aspetsberger)
5.20
Krammer Bettina, „Wer ist Lisa?“ Manifestationen der hysterischen Charakterstruktur sowie der Emigrationsund Suchtproblematik bei Lisa Leitner Curtis in „Lisas Zimmer“ von Hilde Spiel. 1996 (Aspetsberger)
5.21
Kristan Elisabeth Ingeborg. „Die Darstellung von Homosexualität vor und nach Aids in der Literatur“. 1997
(Aspetsberger)
5.22
Johaim Maria, „Thomas Bernhards Autobiographie: Auf den Spuren einer Selbstbehauptung. „ 1997
(Lengauer)
5.23
Luger Rosalia, „Zur Darstellung von Macht im literarischen Werk von Manes Sperber“. 1997 (Aspetsberger)
5.24
Wrienz Anna Elisabeth, „Marlen Haushofers ‘Die Wand’“. Das weibliche Ich in Zeit und Raum. 1997 (Amann)
5.25
Zimek Angela Gabriele, Frauenlose Muttersprache - Frauen als Opfer einer Sprachideologie oder
Sprachökonomie. 1997 (Brandstetter)
8
5.26
Kakl Horst, „Man muß töten töten töten töten . . . alle Menschen . . . alles.“ Die Vernichtung in Werner
Schwabs Dramen. Eine Studie zu den „Präsidentinnen“ und „Übergewicht, unwichtig: Unform“ 1998
(Aspetsberger)
5.27
Wölcher Elke, Das Priamel bei Hans Rosenplüt „so hat geticht Snepperer Hanns Rosenplüt“. 1998
(Gröchenig)
5.28
Kuehs Wilhelm, Der Fluch des Bösen. Eine ideologiekritische Betrachtung der mythologischen Strukturen in
Christoph Ransmayrs Romanen. 1998 (Aspetsberger)
5.29
Kelih Monika, Personenbezeichnungen
Wortbildungsmodelle. 1998 (Brandstetter)
5.30
Mak Johannes Josef, Zu Thomas Bernhard: Keine Erregung. Nichtsexualität oder die Proklamation des
Geistes menschen in Bernhards Prosa. 1998 (Berger)
5.31
Micheler Helmuth Heinz, Literaturgeschichtliche Untersuchung zum literarischen Leben in Kärnten zwischen
1961 und 1983 unter besonderer Berücksichtigung der kulturpolitischen Zusammenhänge. 1998 (Amann)
5.32
Neumann Barbara, „Schreibwerkzeug Computer“: Autonomes und interkulturelles Lernen mit den
Möglichkeiten des Computers als Schreibwerkzeug. 1998 (Lengauer)
5.33
Painer Silvia, Deutsche Grammatik & CBT. Computer Based Training bei der Grammatikvermittlung. 1998
(Gröchenig)
5.34
Stöckl Gerald, Das Böse am Beispiel der Teufelsdarstellungen der Tundalusversion. 1998 (Gröchenig)
5.35
Trupp Sandra, Das literarische Leben Kärntens in der Zeit des Vormärz (1815 - 1848). 1998 (Lengauer)
5.36
Liebhart Camilla, Personendarstellung in den Fastnachtspielen und in den Mären des Hans Folz. 1998
(Gröchenig)
5.37
Nowak Ewald, Liedgattungen im Minnesang des Johannes Hadlaub. 1998 (Gröchenig)
5.38.
Scheinig Andrea, Gender studies in Goethes „Wahlverwandtschaften“ 1998 (Aspetsberger)
6
WISSENSCHAFTLICHE VERANSTALTUNGEN
(Veranstaltungen der teilzugeordeten Institutsmitglieder
Klaus Amann und Arno Rußegger siehe Musil-Institut)
6.1
PERIODISCHE VERANSTALTUNGEN
in
der deutschen
Gegenwartssprache.
Terminologie
6.1.1
21. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (25.-29. Juni 1997, ORF-Theater Klagenfurt)
Veranstalter:
ORF-Kärnten, Stadt Klagenfurt
Organisatorische Gesamtleitung: D. Moser
6.1.2
22. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (23.-27. Juni 1998, ORF Theater Klagenfurt)
Veranstalter:
ORF-Kärnten, Stadt Klagenfurt
Organisatorische Gesamtleitung: D. Moser
6.1.3
Studienaufenthalte von StudentInnen der Universität Tampere/Finnland,
jährlich je 4 Wochen im Mai
Leitung:
R. Saxer
Gefördert durch: Universität Tampere, finnisches Wissenschaftsministerium
Programm:
Allgemeinsprache und Fachsprachen, Österreichische Landeskunde,
Österreichische Literatur, Wissenschaftliches und kreatives Schreiben.
9
und
6.1.4
Studienaufenthalte von StudentInnen der Universität Skövde/Schweden,
jährlich je 5 Wochen im März und April
Leitung:
R. Saxer
Gefördert durch: Universität Skövde
Programm:
Allgemeinsprache und Fachsprachen, Österreichische Landeskunde,
Österreichische Literatur, Wissenschaftliches und kreatives Schreiben,
Wirtschaftssprache Deutsch.
6.1.5
II. Europäische Jugendakademie
28. April-3. Mai 1996, Villach
Veranstalter:
Alpen-Adria-Alternativ, Villach
Organisation und Co-Leitung: W. Wintersteiner
Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach
6.1.6
III. Europäische Jugendakademie
19.-24. April 1998 Villach
Veranstalter:
Alpen-Adria-Alternativ, Villach
Leitung:
W. Wintersteiner
Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach, Land Kärnten, Europarat
Gesamtleitung und Vortrag „Frieden ist möglich”
6.2
VERANSTALTUNG VON SYMPOSIEN UND SEMINAREN
6.2.1
Arnolt-Bronnen-Symposion
19.-21. Juni 1995, Klagenfurt
Veranstalter:
Institut für Germanistik
Leitung:
F. Aspetsberger
Gefördert durch: BMUK, Universität Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund
6.2.2
Banalitäten. Über das Schicksal des Hohen in der Literatur,
30. Oktober - 2. November 1995, St. Pölten
Veranstalter:
Institut für Österreichkunde
Leitung:
F. Aspetsberger, G. A. Höfler
Gefördert durch: BMUK
6.2.3
Johannes-Mario-Simmel-Symposion
Universität Klagenfurt, 22. und 23. Juni 1998
Veranstalter:
Institut für Germanistik
Leitung:
F. Aspetsberger
Gefördert durch: BMUK, Universität Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund
6.2.4
Bewegung im Reich der Immobilität
Ein interdisziplinäres Symposium zu Geschichte und Literatur der Habsburgermonarchie
in der Ära der Revolutionen. Universität Klagenfurt, 6. bis 9. Mai 1998
Veranstalter:
Institut für Germanistik
Leitung: H
. Lengauer / P. H. Kucher
Gefördert durch: Österr. Forschungsgemeinschaft, Universität Klagenfurt,
Gehring- Stiftung/Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund
6.2.5
Veranstalter:
Leitung:
und Workshop:
Vorbereitungsseminar der Europäischen Jugendakademie
23.-28. 3. 1995, Ossiach
Alpen-Adria-Alternativ
W.Wintersteiner
„Die Schule der Zukunft”
Arbeitskonferenz „Reform des Lehramtsstudiums”
22. Mai 1995, Universität Klagenfurt
Ortganisation und Leitung: W. Wintersteiner
6.2.6
6.2.7
Seminar Pädagogik und Fachdidaktik für Deutschlehrer/Innen
19.-24. 11. 1995, St. Georgen
Veranstalter:
Interuniversitäres Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
Leitung:
W. Wintersteiner
Workshops und Vortrag: „Stationen der Entwicklung des Deutschunterrichts”
10
6.2.8
Seminar: Jugendakademie, Vorbereitungswoche
13.-18. April 1997, Faak
Veranstalter:
Alpen-Adria-Alternativ
Leitung:
W. Wintersteiner
Gefördert durch: BMUKA, Stadt Villach, Land Kärnten, Europarat
6.2.9
Sektionsleitung
6.2.10
Co-Leitung:
und Referat
Symposion Deutschdidaktik,
28. September - 1. Oktober 1998, Siegen
Sektion Multikulturalität „Fremde Mütter Sprachen Deutsch”: W. Wintersteiner
Literaturtage St. Pölten
23. - 26. Oktober 1998, Institut für Österreichkunde
W. Wintersteiner
„Der Spielraum der Literatur im Klassenzimmer”
7
LISTE DER IM BERICHTSZEITRAUM 1995-1998 ERSCHIENENEN
WISSENSCHAFTLICHEN VERÖFFENTLICHUNGEN
(Veröffentlichungen der teilzugeordneten Institutsmitglieder Klaus Amann und
Arno Rußegger siehe Musil-Insitut)
7.1
ZEITSCHRIFTEN
7.1.1
Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Andrea Lauritsch): Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften.
Klagenfurt: Mnemosyne 1986 ff.
Heft 18 (1995): Wolfgang Hermann
Heft 19 (1995): Czernowitz
Heft 20 (1996): Esther Schuldmann
Heft 21 (1996): Paul Zweig
Heft 22 (1997): Marie Frischauf-Pappenheim
Heft 23 (1997): Constantin Brunner
Heft 24 (1998): Emma Kann
7.1.2
Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Leon Zelman): Das jüdische Echo. Zeitschrift für Kultur & Politik. Hrsg. von
den jüdischen Akademikern Österreichs und der Vereinigung jüdischer Hochschüler Österreichs. Wien:
Falter Verlag
Bd. 45 (1996): (Themenheft: Europa)
Bd. 46 (1997): (Themenheft: Judentum und Christentum)
Bd. 47 (1998): (Themenheft: 50 Jahre Israel)
7.1.3
Wintersteiner, Werner / Rastner, Eva: informationen zur Deutschdidaktik. Österreichischer StudienVerlag,
Innsbruck. Vierteljährlich. (Neue Folge seit 1998).
1 (1995): Szenisches Lernen (Hg.v. W. Wintersteiner)
2 (1995): Klassiker-Österreich-Miniaturen (Hg. v. W. Wintersteiner gem. m. Hannes Holzner)
3 (1995): Nützliche Grammatik (Hg. v. E. Rastner)
4 (1995): Radio hören - Radio machen (mit Audio-CD) (Hg. v. D. Moser/W. Wintersteiner)
1 (1996): Offenes Lernen (Hg. v. W. Wintersteiner)
2 (1996): Sprache und Sexualität (Hg. v. E. Rastner)
3 (1996): Kleine Literaturen (Hg. v. W. Wintersteiner / Norbert Griesmayer)
4 (1996): Texte interpretieren (Hg. v. W. Wintersteiner)
1 (1997): Interkultureller Deutschunterricht ( Hg. v. W. Wintersteiner/E. Rastner)
2 (1997): Mythen und Medien (Hg .v. W. Wintersteiner)
3 (1997): Fremde Muttersprachen Deutsch. (Hg. v. E. Rastner)
4 (1997): Schreiben: Argumentieren (Hg. v. W. Wintersteiner)
1 (1998): 1968: Jugend-Kultur-Revolution (Hg. v. W. Wintersteiner
2 (1998): Literatur und Reisen (Hg. v. W. Wintersteiner)
3 (1998): Werbung (Hg. v. E. Rastner)
4 (1998): Kreatives Schreiben (Hg. v. W. Wintersteiner)
7.1.4
Wintersteiner, Werner (Gemeinsam mit Arno Truger für das Österreichische Studienzentrum für Frieden und
Konfliktlösung): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung.
Stadtschlaining. Zwei Ausgaben pro Jahr. Seit 1993.
11
7.1.5:
Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Bettina Gruber): alpe-adria. Villach Viertel jährlich. Seit 1986.
2 (1997): Kultur des Friedens
3 (1997): Politische Jugendbeteiligung in Europa
2 (1998): Ethnische Minderheiten in Österreich
3 (1998): Solidarität und Toleranz sind lernbar: Die Europäische Jugendakademie
7.1.6
Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Gunther Seel): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische
Handreichungen zur Friedenserziehung.
3 (1995): Wege zum Du. Kreativität in der interkulturellen Erziehung.
7.1.7
Wintersteiner, Werner (gemeinsam mit Wladimir Wakounig): Friedenserziehung konkret. Schulpraktische
Handreichungen zur Friedenserziehung.
4 (1996): Mit einander. Orientierungen für ein multikulturelles Österreich.
7.2
BUCHREIHEN
7.2.1
Aspetsberger, Friedbert (gem. m. Klaus Amann): Literatur in der Geschichte - Geschichte in der Literatur.
Wien: Böhlau
Decloet, Leopold. R.: Imago Imperatoris. 1995.
Fliedl, Konstanze - Wagner, Karl: Peter Rosegger - Ludwig Anzengruber.
Briefwechsel 1871-1889. 1995
Aspetsberger, Friedbert: arnolt bronnen. 1995
Krottendorfer, Kurt: Versuchsanordnungen. 1995
Amann, Klaus - Karl Wagner: Literatur und Nation. 1996
Timms, Edward: Freud und das Kindweib. 1996
Innerhofer, Roland: Deutsche Science Fiction Literatur 1870-1914. 1996
Woldan, Alois: Der Österreich-Mythos in der polnischen Literatur. 1996
Rußegger, Arno: Kinema Mundi. 1996
7.2.2
Wallas, Armin A. / Primus-Heinz Kucher: Edition Mnemosyne. Klagenfurt: Alekto Verlag
Band 3: Meir Marcell Faerber: Österreichische Juden. Historische Streiflichter.
Mit einem Nachwort v. Armin A. Wallas. 1996
Band 4: Camill Hoffmann: Politisches Tagebuch 1932-1939. Hrsg. und kommentiert v.
Dieter Sudhoff. 1995
Band 5: Tusia Herzberg: Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten
Weltkrieg. Aus dem Hebräischen übersetzt v. Ruth Mirecki. Mit Beiträgen v. Asher Cohen und
v. Armin A. Wallas. 1996
Band 6: Else Keren: Im Sand deiner Gedanken / In the Sand of Your Thoughts. Übersetzt
von/Translated by Herbert Kuhner. Einleitung von/Introduction by Armin A. Wallas. 1997
Band 9: Leopold Kompert: Die Kinder des Randars. Hg. v. Primus-Heinz Kucher 1998
7.2.3
Wintersteiner, Werner: ide-extra. Eine deutschdidaktische Buchreihe.
Österreichischer StudienVerlag, Innsbruck. (Erscheint unregelmäig seit 1994.)
7.3
HERAUSGEGEBENE EINZEL- UND SAMMELWERKE
7.3.1
Aspetsberger, Friedbert - Arno Rußegger: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von
Film und Literatur. Ergebnisse der 33. Literaturtagung des Instituts für Österreichkunde. Innsbruck:
StudienVerlag 1995 (= Ide-extra 3)
7.3.2
Aspetsberger, Friedbert (gemeinsam mit Bernhard Doppler): Bronnen Info 104. Wien: Turia & Kant 1996
7.3.3
Aspetsberger, Friedbert (gemeinsam mit Bernhard Doppler): Bronnen Info 93. Wien: Turia & Kant 1997
7.3.4
Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Günther A. Höfler): Banal und erhaben. Es ist (nicht) alles eins.
Innsbruck/Wien:StudienVerlag 1997 (=Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde Bd. 1)
7.3.5
Aspetsberger, Friedbert: Hier spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichterischen Subjekts in
der neueren österreichischen Literatur. Innsbruck: StudienVerlag 1998 (= Schriftenreihe Literatur des Instituts
für Österreichkunde Bd. 5)
7.3.6
Gröchenig, Hans: Sigismund Meisterlin: „Cronographia Augustensium. Chronik der Augspurger“ Nach der
Handschrift 158/4 in St. Paul in Kärnten. Klagenfurt: Armarium 1998 (= armarium 13/1)
12
7.3.7
Kucher, Primus Heinz: Charles Sealsfield - Karl Postl: Österreich wie es ist. Leseausgabe mit neuer
Übersetzung und Nachwort. Wien: Böhlau 1997
Auch erschienen als: Jahrbuch der Sealsfield-Gesellschaft, Bd. X. Hg. von A. Ritter, H. Zeman. MünchenWien 1997
7.3.8
Wintersteiner, Werner (gem.m. Bettina Gruber und Hans Holzner, unter Mitarbeit von Breda Krofli): Die
Schule der Zukunft. Zukunftswerkstätten als eine Methode der Friedenserziehung. Villach 1996
The School of the Future. Future Workshops as a way of Peace Education. Villach 1996
7.3.9
Wintersteiner, Werner (gem. m. Werner Delanoy u. Helga Rabenstein): Lesarten. InnsbruckStudien-Verlag 1996
7.3.10
Wintersteiner, Werner: Villach. Stadt der Zukunft-Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996
7.4
Wien:
SELBSTÄNDIGE PUBLIKATIONEN
7.4.1
Aspetsberger, Friedbert, >arnolt bronnen<. Biographie. Wien-Köln-Weimar: Böhlau 1995 (= Literatur in der
Geschichte, Geschichte in der Literatur 34)
7.4.2
Aspetsberger, Friedbert, Einritzungen auf der Pyramide des Mykerinos. Zum Geschlecht (in) der Literatur.
Wien: Sonderzahl 1997
7.4.3
Saxer, Robert (gem. m. einer slowakischen Curriculumgruppe), Curriculum für die Vermittlung von Deutsch a
ls erste Fremdsprache auf der 3. und 4. Schulstufe der Grundschule in der slowakischen Republik.
Bratislava: Statny pedagogicky ústav 1995
7.4.4
Saxer, Robert, Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 3. und 4. Schulstufe an Schulen in der
Slowakischen Republik (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team). Bratislava-Klagenfurt 1997
7.4.5
Saxer, Robert, Lehrerhandbuch zum Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 3. und 4.
Schulstufe (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team). Bratislava-Klagenfurt 1998
7.4.6
Saxer, Robert, Curriculum für Deutsch als 1. Fremdsprache auf der 5. - 9. Schulstufe an Schulen in der
Slowakischen Republik (mit einem slowakischen Lehrerinnen-Team und MitarbeiterInnen des GoetheInstituts Bratislava). Bratislava-Klagenfurt 1998 in Albanien (mit Monika Mott - Bildungsberaterin im Auftrag
von Kulturkontakt Austria -, Maria Böhmer - Goethe-Institut Rom -, Johannes Schumann - Goethe-Institut
Prag - und einem albanischen LehrerInnen-Team). Tirana-Klagenfurt 1998
7.4.7
Saxer, Robert, Du und Deutsch. Ein Lehrwerk für die gymnasiale Oberstufe in Slowenien (mit Emilija
Mesojedec Erlih und Marusja Uhernik). Maribor: Zaloäba Obzorja 1997-98.
Band 1: Textbuch, Trainingsbuch, Tonkassette, Lehrerhandbuch (1997)
Band 2: Textbuch, Trainingsbuch, Tonkassette, Lehrerhandbuch (1998)
7.4.8
Saxer, Robert, Statut des Universitätslehrgangs „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ an der Universität
Klagenfurt. Klagenfurt 1998
7.4.9
Wallas, Armin A., Zeitschriften und Anthologien des Expressionismus in Österreich. Analytische Bibliographie
und Register. 2 Bände. München-New Providence-London-Paris: K. G. Saur 1995
7.5
BEITRÄGE IN ZEITSCHRIFTEN UND SAMMELWERKEN
1995
7.5.1
Aspetsberger, Friedbert, Das Unzulängliche, hier wird’s Ereignis. Oswald Wieners Floppy-Roman. In: Études
Gemaniques 50 (1995), S. 223-260.
7.5.2
Aspetsberger, Friedbert, >O.S.< -ein so infames wie gelungenes Werkl. In: A. Bronnen: O. S. Klagenfurt:
Ritter 1995, S. 369- 414.
7.5.3
Aspetsberger, Friedbert, Verwilderte Zeiten, zärtlicher Realismus. In: Franz Kain: Der Föhn bricht ein. Weitra:
Verlag der Provinz 1995. S. 394-404.
13
7.5.4
Aspetsberger, Friedbert, Körperwelten: Zu den poetischen Nachrichten vom auch sonst nicht
Verschwiegenen. In: Das Magazin. Österreich-Schwerpunkt zur Frankfurter Buchmesse 1995. Wien 1995, S.
25-27.
7.5.5
Aspetsberger, Friedbert, Die Polemiken um Arnolt Bronnens Roman O.S. Ein exportierter „österreichischer”
Skandal, noch aus der k. k. „Versuchsstation des Weltuntergangs”. In: Schmidt-Dengler-SonnleitnerZeyringer: Konflikte-Skandale-Dichterfehden in der österreichischen Literatur. Berlin: Schmidt 1995 (=
Philologische Studien und Quellen 137), S. 163-190.
7.5.6
Aspetsberger, Friedbert, Die Kunst kennt die Spur ins nächste Jahrtausend. In: Literatur-Landschaft
Österreich: Wie sie einander sehen, wie die Kritik sie sieht: 39 prominente Autoren. Hg. v. Michael Cerha.
Wien: Brandstätter 1995, S.17-18.
7.5.7
Aspetsberger, Friedbert, Zur Kinolektüre. In: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis
von Film und Literatur. Hg. v. F. Aspetsberger und A. Rußegger. Innsbruck: Studien Verlag 1995 (= ide-extra
3), S. 7-8.
7.5.8
Aspetsberger, Friedbert, Massebedürfnis und Massen in „linker” und „rechter” Literatur der 30er Jahre. Jura
Soyfer und Arnolt Bronnen. In: Jura Soyfer and His Time. Hg. v. Donald G. Daviau. Riverside 1995, S.121163.
7.5.9
Aspetsberger, Friedbert, Zu einigen Maßnahmen Michael Guttenbrunners. In: Michael Guttenbrunner. Hg. v.
K. Amann und E. Früh. Klagenfurt-Wien: Ritter 1995, S. 46-79.
7.5.10
Aspetsberger, Friedbert, Sovvertimento e „archeologia dei significati”. Il tentativo di J. Winkler di sfuggire alla
pro pria terra e di generare l’uomo a Sadoma. In: Geometrie del Dissenso. Tendenze della letteratura
austriaca contemporanea. A cura di Luigi Reitani. Pasian di Prato 1995 (= Le carte tedesche 7), S. 129-150
(italienisch von Lorenza Cancian).
7.5.11
Aspetsberger, Friedbert, Vaste astrazioni, materiali usati. A Proposito dell’inizio del secondo libro dell’uomo
senza qualità. In: Cultura Tedesca. Rivista semestrale 3 (Musil),aprile 1995. S.9-34. (italienisch von Simona
Kucher-Bartoli)
7.5.12
Aspetsberger, Friedbert, Body Worlds: Poetic News of the Otherwise Equally Unrepressed. Wien 1995, S.
25-27. (englisch von Tom Appleton & Mary B. Murrow, with Dominic Chan)
7.5.13
Berger, Albert, Patriotisches Gefühl oder praktisches Konstrukt? Über den Mangel an österreichischen
Literaturgeschichten. In: Literaturgeschichte: Österreich. Prolegomena und Fallstudien. Hg. v. W.SchmidtDengler u. a. Berlin: Erich Schmidt 1995, S. 29-41.
7.5.14
Berger, Albert, Der tote Dichter und sein Professor. Weinheber und Nadler in der Diskussion nach 1945. In:
Konflikte-Skandale-Dichterfehden in der österreichischen Literatur. Hg. v. W. Schmidt-Dengler u. a. Berlin:
Erich Schmidt 1995, S.91-202.
7.5.15
Berger, Albert, Sprachlandschaften mit Leichen. Zur Lyrik Michael Guttenbrunners. In:Die habsburgischen
Landschaften in der österreichischen Literatur. Hg.v. St. Kaszynski und S. Piontek. Posnan 1995, S. 237253.
7.5.16
Berger, Albert, Michael Guttenbrunner - Nur Narr! Nur Dichter! In: Michael Guttenbrunner. Hg. v. K. Amann
und E. Früh. Klagenfurt: Ritter 1995, S. 80-100.
7.5.17
Kucher, Primus-Heinz, „The happiness of still life . . .” Zu Ch. Sealsfields Österreichschrift „Austria as it is”.
In: Informationen zur Deutschdidaktik 2 (1995), S. 62-65.
7.5.18
Kucher, Primus-Heinz, „Nichts fehlte ihm . . . nur ein paar Lebensjahre”: Jura Soyfer. In: Informationen zur
Deutschdidaktik 1 (1995), S. 144-147.
7.5.19
Kucher, Primus-Heinz, Ein abgewiesener Klassiker. Endlich zu entdecken: Berthold Viertel. In: Literatur und
Kritik 297/98 (1995), S. 94-96.
7.5.20
Lengauer, Hubert, Durchlässigkeit statt Territorialverteidigung. In: Frankfurter Rundschau. LiteraturRundschau, 11. 10. 1995.
14
7.5.21
Lengauer, Hubert, Al di la’ del popolo. Burgtheater, ‘farsa cantata’ di Elfriede Jelinek. In: Geometrie del
dissen so. Tendenze della letteratura Austriaca contemporanea. Hg. v. Luigi Reitani. Udine 1995, S. 107118.
7.5.22
Moser, Doris, Vom Fernsehen und vom Bücher Lesen. Anmerkungen zum Verhältnis von Fernsehen und
Literatur. In: F. Aspetsberger-A. Rußegger: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis
von Film und Literatur. Ergebnisse der 33. Literaturtagung des Instituts für Österreichkunde. Wien: StudienVerlag 1995, S. 141-155.
7.5.23
Moser, Doris, Nicht von dieser Welt . . . Einige theoretische Unterstellungen in Sachen Radio. In:
Informationen zur Deutschdidaktik 4 (1995), S. 30-42.
7.5.24
Saxer, Robert, Kinder und Länder. Landeskunde im DaF-Unterricht der Grundschule. In: Primar 9 (1995), S.
50- 52.
7.5.25
Wallas, Armin A., Dziecinstwo w Galicji. Zydostwo galicyskie w swietle autobiografii Minny Lachs i Manèsa
Sperbera. In: Galicja i jei dziedzictwo Bd. 2: Spoleczenstwo i gospodarka [Galizien und sein Erbe. Bd.2:
Gesellschaft und Wirtschaft], Hg. v. Jerzy Chlopecki u. Helena Madurowicz-Urbanska. Rzeszow: Wyzszej
Szkoly Pedagogicznej 1995, S.157-180.
7.5.26
Wallas, Armin A., Stadt/Erinnerung/Gedächtnis. In: ZeitSpirale. Alltagskultur in Villach. Eine Ausstellung der
Stadt Villach im Rahmen des Gedenkjahres „Villach 1945/95“. Hrsg. v. Projektbüro Villach 1945/95 der Stadt
Villach (Redaktion: Andrea Lauritsch). Villach: Gitschthaler 1995, S.11-13.
7.5.27
Wallas, Armin A., Max Zweigs Israel-Triptychon Davidia - Saul - Ghetto Warschau. In: Max Zweig. Kritische
Betrachtungen. Hrsg. v. Eva Reichmann. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag 1995 (= Beiträge zur RobertMusil-Forschung und zur neueren österreichischen Literatur 6) S. 171-206.
7.5.28
Wallas, Armin A., Wolfgang Hermann. In: Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften 18 (1995), S.
2-6.
7.5.29
Wallas, Armin A., Das Ich und das Andere oder Die Irritationen der Identität. Ein Streifzug durch die 46.
Kunstbiennale von Venedig. In: Mnemosyne. ZEIT-Schrift für Geisteswissenschaften 19 (1995), S. 45-54.
7.5.30
Wallas, Armin A., Das Zelt (1924/25) - eine jüdische Kunst- und Literaturzeitschrift. In: Aschkenas [WienKöln- Weimar] 5 (1995), H. 1, S. 141-160.
7.5.31
Wallas, Armin A., Das Zelt. Jüdische Kunst zwischen den Weltkriegen. In: Jüdischer Almanach 1996/5756
des Leo Baeck Instituts. Hrsg. v. Jakob Hessing. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 1995,
S. 25-35.
7.5.32
Wallas, Armin A. (gemeinsam mit Ivana Galkova), Hans Natonek. In: Literatur und Kritik 30 (1995), H.
299/300, S. 103-108.
7.5.33
Wallas, Armin A., Jiddisches Theater. Das Gastspiel der Wilnaer Truppe in Wien 1922/23. In: Das jüdische
Echo 44 (1995), S. 179-192.
7.5.34
Wallas, Armin A., Kibbuznik, Schuhmacher, Gesangslehrer und Dichter – Simon Kronberg in Palästina
(1934-1947). In: Exil 15 (1995), H. 2, S. 36-68.
7.5.35
Wintersteiner, Werner, Die Not und die Tugend. Auf der Suche nach einer praktischen Deutschdidaktik. In:
Paul Peter Wildner (Hg.) Deutschunterricht in Österreich. Versuch eines Überblicks. Frankfurt: Lang 1995, S.
208-222.
7.5.36
Wintersteiner, Werner, Die heilige Dreifaltigkeit in den Zeiten der Säkularisierung. Sieben Thesen über die
Beziehung zwischen Germanistik, Deutschdidaktik und Deutschunterricht. In: Stimulus. Mitteilungen der
Österreichischen Gesellschaft für Germanistik, 2 (1995), S.19-29.
7.5.37
Wintersteiner, Werner, Erziehung für eine Welt ohne Gewalt (5. Weltkongreß zur Friedenserziehung). In:
alpe-adria 3 (1995), S. 7-11. Nachdruck in Friedensforum (Stadtschlaining).
7.5.38
Wintersteiner, Werner, Friedenserziehung im Krieg. Das Beispiel der Friedensschule Gorski kotar. In: „etc
ppf”. Zeitschrift der Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden. Siegen 1995, S.30-32.
15
7.5.39
Wintersteiner, Werner, „Hundert Sprachen hat das Kind . . . „ Sprache und Verständigung. In: Ausblicke.
Zeitschrift für österreichische Kultur und Sprache. Skövde (Schweden), 1 (1995), H. 2, S.6-11.
7.5.40
Wintersteiner, Werner, Der Deutschunterricht und die Überwindung des Konzepts von der „Muttersprache“.
In: Josef Huber/Martina Huber-Kriegler/Dagmar Heindler (Hg.) Sprachen und kulturelle Bildung. Beiträge
zum Modell: Sprach- & Kulturerziehung. Graz: Zentrum für Schulentwicklung, 1995, S. 81-90.
7.5.41
Wintersteiner, Werner (Gemeinsam mit Hannes Holzner), Die österreichische Literatur im Deutschunterricht.
Anmerkungen zur Kanonfrage. In: ide 2 (1995), S. 17-26.
7.5.42
Wintersteiner, Werner, Am Beispiel Deutsch. Überlegungen zu einer Reform des Lehramtsstudiums. In: ide 4
(1995) S.130-144.
1996
7.5.43
Aspetsberger, Friedbert, Subversion et „archéologie des significations”. Sur la tentative de J. Winkler pour
echapper au „pays natal” et créer l’homme a Sodome. In: Continuités et ruptures dans la littérature
autrichienne. 17 essais réunis par Dieter Hornig, Georg Jankovic, Klaus Zeyringer. Paris 1996, S. 283-299
(französich von Jeanne Étoré und Bernard Lortholary).
7.5.44
Berger, Albert, Das alte Haus der Sprache. Traditionssprache und Sprachinnovation in der österreichischen
Lyrik seit 1945. In: Zagreber Germanistische Beiträge 3 (1996), S. 5-18.
7.5.45
Kucher, Primus-Heinz, Ein flüchtiger Traum vom Unermeßlichen. Ingeborg Bachmanns Gedicht „Die Welt ist
weit” (1952). In: Literatur und Wissenschaft 3 (1996), S. 171-182.
7.5.46
Kucher, Primus-Heinz, „Der Rausch ist auch oft nüchterner als wir uns gestehen möchten”. Zwischen
Romantik und Frührealismus: Ludwig Tiecks Romannovelle „Der junge Tischlermeister”. In: Studia theodisca III (1996), S. 127-141.
7.5.47
Kucher, Primus-Heinz, Von der „recht herzlichen Anhänglichkeit an die österreichische Regierung” zur
„Küche der Empörung”: Lombardeibilder in der österr. Reiseprosa und in zeitgenössischen Zeitschriften
zwischen 1815 und 1848. In: Il Lombardo-Veneto 1814-1859. Storia e cultura. Hg.v. N. Dacrema u. G.
Cusatelli. Udine 1996, S. 33-50.
7.5.48
Kucher, Primus-Heinz, Il fragile sogno dell’incommensurabilità: „Die Welt ist weit”. In: La lirica di Ingeborg
Bachmann, Interpretazioni. Hg.v. L. Reitani Bologna-Roma 1996, S. 18-30.
7.5.49
Kucher, Primus-Heinz, „Hohò Trieste / del sì del da del ja . . .” Übersetzen aus der Triestiner Literatur. Zu
Texten von Slataper, Cergoly und Fölkel. In: Literarische Polyphonie. Übersetzen und Mehrsprachigkeit in
der Literatur. Hg. v. J. Strutz u. P. V. Zima. Tübingen 1996, S.91-109.
7.5.50
Lengauer, Hubert, Von eurer Freiheit habt ihr nichts behalten . . . Grillparzer und England. In:
Vormärzliteratur in europäischer Perspektive I. Öffentlichkeit und nationale Identität. Hg. von Helmut
Koopmann und Martina Lauster. Bielefeld 1996, S. 123-145.
7.5.51
Lengauer, Hubert, Große Landschaft bei Wien. Al di qua e al di là del fiume. In: La lirica di Ingeborg
Bachmann. Interpretazioni. Hg. v. Luigi Reitani, Bologna 1996, S. 96-112.
7.5.52
Moser, Gerda Elisabeth, Subjekt und Sprache. Theorien der Postmoderne und österreichische
Gegenwartsliteratur. In: Weimarer Beiträge 42 (1996), S. 379-398.
7.5.53
Moser, Gerda Elisabeth, Zum Bild der Sexualität in der österreichischen Gegenwartsliteratur: Elfriede Jelinek
und Werner Schwab. In: Informationen zu Deutschdidaktik 2 (1996), S. 130-137.
7.5.54
Saxer, Robert, Kinder und Wörter. Wortschatzarbeit in der Grundschule. In: Primar 14 (1996), S. 43-45.
7.5.55
Saxer, Robert, Vom Comic zur Bestandsaufnahme. Mein Jahrdutzend mit den
Deutschdidaktik”. In: Informationen zur Deutschdidaktik 3 (1996.), S. 7-8.
7.5.56
Saxer, Robert, Rettet bitte die deutsche Sprache nicht! In: Informationen zur Deutschdidaktik 4 (1996), S. 78.
16
„Informationen zur
7.5.57
Wallas, Armin A., Im Kampf gegen Verfolgung und Vernichtung. Bemerkungen zu Tusia Herzbergs ProsaMiniaturen. In: Tusia Herzberg: Der lachende Sand. Junge jüdische Widerstandskämpfer im Zweiten
Weltkrieg. Aus dem Hebräischen übersetzt v. Ruth Mirecki. Mit Beiträgen v. Asher Cohen und v. Armin A.
Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag 1996 (= Edition Mnemosyne, 5), S. 101-104.
7.5.58
Wallas, Armin A., Meir Faerber - Kulturvermittler und Humanist. In: Meir Marcell Faerber: Österreichische
Juden. Historische Streiflichter. Mit einem Nachwort v. Armin A. Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag 1996 (=
Edition Mnemosyne 3), S. 133-139.
7.5.59
Wallas, Armin A., Der Pförtner des Ostens. Eugen Hoeflich – Panasiat und Expressionist. In: Von Franzos zu
Canetti. Jüdische Autoren aus Österreich. Neue Studien. Hrsg. v. Mark H. Gelber, Hans Otto Horch u. Sigurd
Paul Scheichl. Tübingen: Niemeyer 1996 (= Conditio Judaica, Bd. 14), S. 305-344.
7.5.60
Wallas, Armin A., Fremdheit in Europa und Entwürfe einer Kultur des Europäischen oder Vom Zerbrechen
eines imaginären Dialogs. In: Das jüdische Echo 45 (1996), S. 47-52.
7.5.61
Wallas, Armin A., Völkerbund, messianische Weltfriedensidee und Minderheitenschutz. Zu Entstehung und
Zielen der „Jüdischen Völkerbundliga für Österreich”. In: Das jüdische Echo 45 (1996), S. 73-82.
7.5.62
Wallas, Armin A., Alfred Wolfenstein. Anlälich seiner Werkausgabe. In: Internationales Archiv für
Sozialgeschichte der deutschen Literatur 21 (1996), H. 2, S. 162-175.
7.5.63
Wintersteiner, Werner, Kleine Kärntner Pornographie. In: Wladimir Wakounig/Werner Wintersteiner (Red.),
Friedenserziehung konkret. Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. Band 4 (1996): Mit
einander. Orientierungen für ein multikulturelles Österreich. S. 8-29.
7.5.64
Wintersteiner, Werner, Falter, Apfel und Rotkäppchen. Arbeitsvorschläge zum Thema „Slowenische
Minderheit“. In: Wladimir Wakounig/Werner Wintersteiner (Red.), Friedenserziehung konkret.
Schulpraktische Handreichungen zur Friedenserziehung. Band 4 (1996): Mit einander. Orientierungen für ein
multikulturelles Österreich. S. P16-P21.
7.5.65
Wintersteiner, Werner, Die Kultur des Unterschieds. Versuch einer interkulturellen Neuorientierung des
Deutschunterrichts in Österreich. In: Didaktik Deutsch 1 (1996), S. 74-82.
7.5.66
Wintersteiner, Werner, Tote Vögel, zerbrochene Ketten. Fremdverstehen im Literaturunterricht. In: Werner
Delanoy/Helga Rabenstein/Werner Wintersteiner (Hg.), Lesarten. Innsbruck-Wien: StudienVerlag 1996, S.
13-31.
7.5.67
Wintersteiner, Werner, Die Mandelblüten in der Winternacht. Plädoyer für einen
„altmodischen”
Deutschunterricht. In: Deutschstunde. Zeitschrift der ARGE Deutsch. Graz. 1 (1996), S. 5-12.
7.5.68
Wintersteiner, Werner, Die Zukunftswerk-Stadt. Ein Versuch über Villach. In: Werner Wintersteiner (Hg).
Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 11-25.
7.5.69
Wintersteiner, Werner, Kulturpolitik in Villach. Die Öffnung des kulturellen Raums. In: Werner Wintersteiner
(Hg.), Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 181-194.
7.5.70
Wintersteiner, Werner, Am Beispiel Bibliothekswesen. Politik und Kultur. In: Werner Wintersteiner (Hg.),
Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 201-212.
7.5.71
Wintersteiner, Werner, Villach – Stadt des Friedens? Frieden als kommunalpolitische Aufgabe. In: Werner
Wintersteiner (Hg.), Villach. Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt. Villach: Villacher Grüne 1996, S. 203-231.
7.5.72
Wintersteiner, Werner, „Der Text ist wie ein Stacheltier . . .” SchülerInnen interpretieren Kafkas zerstreutes
Hinausschaun. In: ide 4 (1996), S. 96-107.
7.5.73
Wintersteiner, Werner, Interpretieren im Wandel der Zeit. Fiktive Literaturinterpretationen am Beispiel von
Goethes Heidenröslein. In: ide 4 (1996), S. 129-133.
7.5.74
Wintersteiner, Werner, Fernfahrer und Fernstudien. Über die Arbeit eines Leitungsteams. In: Konrad
Krainer/Peter Posch (Hg.) Lehrerfortbildung zwischen Prozessen und Produkten. Hochschullehrgänge
„Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen” (PFL): Konzepte, Erfahrungen und Reflexionen. Bad
Heilbrunn: Klinkhardt 1996, S. 151-166.
17
1997
7.5.75
Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Günther A. Höfler), Querelle des Modernes. Die Erhebung des Banalen.
In: Banal und Erhaben. Es ist (nicht) alles eins. Hrsg. von G. A. Höfler und F. Aspetsberger. Innsbruck Wien:
StudienVerlag 1997 (= Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde 1), S. 7-9.
7.5.76
Aspetsberger, Friedbert (gem. mit Arno Rußegger), Lauter Experten? Lauter Experten. Die von Musil
erzwungene Demokratisierung der Editionswissenschaft. Zur CD-ROM-Edition seines literarischen
Nachlasses. In: Das unbekannte Erbe. Literarische Nachlässe und Literaturarchive in Österreich. Hrsg. von
Hildemar Holl und Hans Höller. Stuttgart: Hans-Dieter Heinz, Akademischer Verlag 1997, S. 49-70.
7.5.77
Aspetsberger, Friedbert, Ein reines Wesen. In: Die Welt scheint unverbesserlich. Zu Robert Menasses
„Trilogie der Entgeisterung“. Hrsg. von Dieter Stolz. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1997 ( =St 2776), S. 194-207.
7.5.78
Aspetsberger, Friedbert, Unmaßgebliche Anmerkungen zur Einschränkung des literaturwissenschaftlichen
„Heimat“-Begriffs. In: „[. . .] als hätte die Erde ein wenig die Lippen geöffnet
[. . .]“. Topoi der Heimat
und Identität. Hrsg. von Peter Plener und Péter Zalán. Budapest 1997 (= Budapester Beiträge der
Germanistik, 31), S. 53-85.
7.5.79
Berger, Albert, Lauter Fragen, viele Einwände, keine klaren Antworten. Zur Debatte um die österreichische
Literaturgeschichte. In: Probleme und Methoden der Literaturgeschichtsschreibung in Österreich und in der
Schweiz. Hrsg. v. W. Schmidt-Dengler. Wien 1997 (= Stimulus. Mitteilungen der ÖGG, Beiheft 1/1997), S. 721 .
7.5.80
Berger, Albert, „gestutzte bein”. Zu Ernst Jandls poetologischen Gedichten. In: Ernst Jandl. Proposte di
Letterature. Hrsg. v. Luigi Reitani. Udine 1997 (= Quaderni della Biblioteca Austriaca 1),
S. 129-139.
7.5.81
Berger, Albert, „So ist das eben”. Karl Heinrich Waggerl. Zum 100. Geburtstag. In: Die Presse 29. 11. 1997 /
Spectrum, S. V.
7.5.82
Berger, Albert, Ein neues, ein ‘richtiges’ Weinheberbild? Zu: Josef Weinheber. Sämtliche Werke, neu hrsg.
von Friedrich Jenaczek, Band III, Salzburg (Otto Müller) 1996. In: Sprachkunst 28 (1997), S. 362-367.
7.5.83
Gröchenig, Hans gem. m. Peter Hans Pascher, Neuentdeckte Fragmente von Millstätter Handschriften in der
Universitätsbibliothek in Klagenfurt. In: Studien zur Geschichte von Millstatt und Kärnten. Vorträge der
Millstätter Symposien 1981-1995. Hg.v. Franz Nikolasch. Klagenfurt: Geschichtsverein für Kärnten 1997. (=
Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie 78), S. 303-309.
7.5.84
Lengauer, Hubert, „Man hat’s ja so lang geglaubt“’ Zum Österreich-Mythos in der Literatur des 19. und 20.
Jahrhunderts. In: Ulfried Burz (Hg.): Millennium „Ostarrichi“. Klagenfurt 1997, S. 39-58.
7.5.85
Rastner, Eva Maria, Fremde Muttersprachen Deutsch. In: Informationen zur Deutschdidaktik. 3 (1997), S. 4-9
(Editorial)
7.5.86
Rastner, Eva Maria, Sprachvarietäten im Unterricht. Eine Umfrage unter Österreichs LehrerInnen zu
Standardsprache - Umgangssprache - Dialekt. In: Informationen zur Deutschdidaktik. 3 (1997), S. 80-93.
7.5.87
Wallas, Armin A., Analytische Bibliographie der Zeitschriften und Anthologien in Österreich. In: Retrospektive
Erschließung von Zeitschriften und Zeitungen. Beiträge des Weimarer Kolloquiums, Herzogin Anna Amalia
Bibliothek, 25. bis 27. September 1996. Hrsg. v. Michael Knoche u. Reinhard Tgahrt. Berlin: Deutsches
Bibliotheksinstitut 1997 (= Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Beiheft 4), S. 97-110.
7.5.88
Wallas, Armin A., >Geist< und >Tat< - Aktivistische Gruppierungen und Zeitschriften in Österreich 1918/19.
In: Literatur, Politik und soziale Prozesse. Studien zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur
Weimarer Republik. Hrsg. v. Georg Jäger, Dieter Langewiesche u. Alberto Martino. Tübingen: Niemeyer
1997 (= Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Sonderheft 8), S. 107-146.
7.5.89
Wallas, Armin A., Else Keren - eine israelische Lyrikerin aus Czernowitz / Else Keren - an Israeli Poet from
Chernovitz. In: Else Keren: Im Sand deiner Gedanken / In the Sand of Your Thoughts. Übersetzt
von/Translated by Herbert Kuhner. Einleitung von/Introduction by Armin A. Wallas. Klagenfurt: Alekto Verlag
1997 (= Edition Mnemosnye 6), S. 8-17.
18
7.5.90
Wallas, Armin A., Mich durchstieß der Sterbeschrei der Jahrtausende. Emil Alphons Rheinhardt. In: Literatur
und Kritik 32 (1997), H. 313/314, S. 69-82.
7.5.91
Wallas, Armin A., Von der Zukunft in die Vergangenheit. Ein Rundgang durch die 47. Internationale
Kunstbiennale von Venedig. In: Mnemosyne 22 (1997), S. 46-57.
7.5.92
Wallas, Armin A., Pandämonien der Irritation. Die verlorene Geschichte der Avantgarde oder Von der
Aktualität des Expressionismus. In: Carl Mayer: Im Spiegelkabinett des Dr. Caligari. Der Kampf zwischen
Licht und Dunkel. Hrsg. v. Bernhard Frankfurter. Wien: Promedia Verlag 1997 (= Edition Forschung), S. 2740.
7.5.93
Wallas, Armin A., Rabbi Jeschua ben Josseph. Jüdische Jesus-Interpretationen im 20. Jahrhundert. In: Das
jüdische Echo 46(1997), S. 21-37.
7.5.94
Wallas, Armin A., Autor/Literat – Dichter/Geistiger. Zur Funktion und Rolle des Schriftstellers im literarischen
Expressionismus. In: prima dell’autore. Spettacolo cinematografico, testo, autorialità dalle origine agli anni
Trenta. Atti del III Convegno Internazionale di Studi sul Cinema Udine 21-23 marzo 1996. A cura di Anja
Franceschetti e Leonardo Quaresima. Udine: Edizione Forum 1997, S. 37-51.
7.5.95
Wallas, Armin A., Müller, Robert. In: Neue Deutsche Biographie. Hrsg. von der Historischen Kommission bei
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 18. Berlin: Duncker & Humblot Verlag 1997, S. 473f.
7.5.96
Wallas, Armin A., Das Bild Sloweniens in der österreichischen Literatur. Anmerkungen zum Werk von Joseph
Roth, Ingeborg Bachmann und Peter Handke. In: Germanoslavica [Praha] 4(9)/ (1997), S. 37-62.
7.5.97
Wintersteiner, Werner, Der Geschmack der Orangen und die pazifistische Moral. In: Friedensforum,
Stadtschlaining 1/2 (1997), S. 20-27.
7.5.98
Wintersteiner, Werner, Imperialismus mit Herz. Österreichische Kinder- und Jugendzeitschriften am
Vorabend des 1. Weltkriegs. In: Hans-Heino Ewers/Ernst Seibert (Hg.), Geschichte der österreichischen
Kinder- und Jugendliteratur von 1800 bis zur Gegenwart. Wien: Buchkultur 1997, S. 74-86.
7.5.99
Wintersteiner, Werner, Kultur des Friedens. In: alpe-adria 2 (1997), S. 26-29.
7.5.100 Wintersteiner, Werner, Politische Jugendbeteiligung – ein Schritt zu mehr Demokratie. In: alpe-adria 3
(1997), S. 3- 9.
1998
7.5.101 Aspetsberger, Friedbert, Bürokratie und Konkurrenzen - eine Möglichkeit des (literarischen) Überlebens? Zu
Arnolt Bronnen während der NS-Herrschaft. In: Macht Literatur Krieg. Österreichische Literatur im
Nationalsozialismus. Hrsg. von Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlachter, Sabine Fuchs. Wien-Köln-Weimar:
Böhlau 1998 (= Fazit. Ergebnisse aus germanistischer und komparatistischer Literaturwissenschaft 2), S.
202-226.
7.5.102 Aspetsberger, Friedbert, Vom Lesen und Schreiben einer Autobiographie der Nachkriegszeit. Eine
wirkungsgeschichtliche Studie zu Arnolt Bronnens „protokoll“ mit zu viel und zum Teil unpassendem
Material. In: Autobiographien in der österreichischen Literatur. Von Franz Grillparzer bis Thomas Bernhard.
Hrsg. von Klaus Amann und Karl Wagner. Innsbruck: StudienVerlag 1998 (Schriftenreihe Literatur des
Instituts für Österreichkunde, Bd. 3), S. 141-201.
7.5.103 Aspetsberger, Friedbert, Text-Konstitution und Manx-Katze. In: Hier spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur
Konstitution des dichtenden Subjekts in der neueren österreichischen Literatur. Hrsg. von F. Aspetsberger.
Innsbruck: StudienVerlag 1998, S. 7-11.
7.5.104 Aspetsberger, Friedbert, „Anti-Heimatroman“ oder Schreibschule Schemaliteratur? Eine Frage aus der
gegenwärtigen Medien-Heimat. In: Le territoire du germaniste. Situations et explorations. Actes du 30e
Congrès de l’AGES. Paris et Nannterre, du 22 au 24 mai 1997. Édités par Colette Cortès et Gilbert Krebs.
Nantes 1998 S.173-186.
7.5.105 Aspetsberger, Friedbert, Arnolt Bronnen. In: Il teatro tedesco del novecento. Napoli: Cuen 1998 (=
Laborarorio 29. Pubblicazioni dell’Istituto Suor Orsola Benincasa), S. 127-133.
19
7.5.106 Berger, Albert, Josef Weinheber und der Nationalsozialismus. Zur politischen Biographie des Dichters. In:
Macht Literatur Krieg: Österreichische Literatur im Nationalsozialismus. Hrsg. v. Uwe Baur u. a.. Wien-KölnWeimar: Böhlau 1998, S. 185-201.
7.5.107 Brandstetter, Alois, Exakt kreativ. Über das Verhältnis von Wissenschaft und Poesie. In: Informationen zur
deutschdidaktik H.4 (1998), S. 75-79.
7.5.108 Kucher, Primus-Heinz, „Ich sollte eine Autobiografie schreiben, die ich nicht schreiben wollte.“ Zu Jakov
Linds Lebens- bzw. Exiltrilogie. In: Mit der Ziehharmonika. Zs. d. Th. Kramer Gesellschaft, H.1 (1998), S. 6162.
7.5.109 Kucher, Primus-Heinz, „. . . they unquestionably afford the clearest and most animated picture of Austrian
life. . .“: Sealsfields Austria as it is: argumentative Strategien und wirkungsgeschichtliche Aspekte. In: JB. d.
Ch. Sealsfield-Gesellschaft. Bd. IX. = Tagungsband des Symposiums Ch. Sealsfield: Politischer Erzähler
zwischen Europa und Amerika. Univ. Bergamo 1994, Hg. Gustav- Adolf Pogatschnigg, München-Torino
1998, S. 9-29.
7.5.110 Kucher, Primus-Heinz, Zur europäischen Sealsfield-Rezeption. Eine Projektskizze. In: JB d. Ch. SealsfieldGesellschaft. Bd. XI, Hg. von A. Ritter, München 1998, S. 27-38.
7.5.111 Kucher, Primus-Heinz, 4. Literarisches Städteprojekt Trieste/Trst/Triest: „. . . eine so schreckliche
Zerfleischung von gegenläufigen Kräften. . .„ (S. Slataper). In: Lichtungen. Zs. für Literatur, Kunst und
Zeitkritik. Nr. 76 (1998), S. 8-63.
7.5.112 Lengauer, Hubert, Revolution auf Umkehr. Modernisierungsdruck und Fortschrittsskepsis in der
österreichischen Literatur des Vormärz. In: Vormärzliteratur in europäischer Perspektive II, hg. von Martina
Lauster und Günter Oesterle. Bielefeld 1998, S. 57-72.
7.5.113 Lengauer, Hubert, Katilinarische Existenz. In: 1848 und der deutsche Vormärz. Jahrbuch Forum Vormärz
Forschung 1997. Bielefeld 1998, S. 259-280.
7.5.114 Lengauer, Hubert, Pitting Narration against Image. In: ‘Whose Story? - Continuities in contemporary Germanlanguage literature.“ Hg. von Arthur Williams, Stuart Parkes, Julian Preece. Bern 1998, S. 353-370.
7.5.115 Lengauer, Hubert, Prelude(s) oder Portrait of the Authoress as a Little Girl: Kindheit in Margit Schreiners
Geschichten. Mit Ausblicken auf other Austrians. In: ‘Other’ Austrians. Post-1945 Austrian Women’s Writing.
Hg. von Allyson Fiddler. Bern 1998, S. 57-70.
7.5.116 Lengauer, Hubert, Literarische Dörfer: Errichtung, Beseitigung. Zu Florjan Lipuü. In: Kolik 2(1998), S. 17-33.
7.5.117 Moser, Doris, Next Generation: Macht oder Machtnix. Kleine Polemik zum Streit um die Thronfolge nach 68.
In: Informationen zur Deutschdidaktik H.1 (1998), S. 90-101.
7.5.118 Rastner, Eva Maria, Werbung im Spiegel unserer Zeit. In: Informationen zur Deutschdidaktik. H. 3 (1998), S.
4- 8.
7.5.119 Rastner, Eva Maria, Zur Wahrnehmung von Werbung in Pädagogik und Deutschdidaktik. Ein exemplarischer
Streifzug. In: Informationen zur Deutschdidaktik. H. 3 (1998), S. 29-39.
7.5.120 Wallas, Armin A., Aufzeichnungen aus der Welt der Exterritorialen, Lebensflüchtlinge und Vorstadt-Ahasvers.
Albert Ehrensteins (un)sentimentale Reise in die Untergründe Kakaniens. In: Habsburger Aporien?
Geisteshaltungen und Lebenskonzepte in der multinationalen Literatur der Habsburger Monarchie. Hrsg. v.
Eva Reichmann. Bielefeld: Aisthesis Verlag 1998 (= Bielefelder Schriften zu Linguistik und
Literaturwissenschaft 9), S. 77-111.
7.5.121 Wallas, Armin A., Deutschsprachige Literatur in Israel: Archäologie des Leidens. In: Schalom. Zeitschrift der
Österreichisch-Israelischen Gesellschaft 31 (1998), H. 1 (= 50 Jahre Israel / 35 Jahre ÖIG), S. 58 f.
7.5.122 Wallas, Armin A., Drei Briefe von Leo Baeck an Paul Graf Thun-Hohenstein. In: Jüdischer Almanach
1999/5759 des Leo Baeck Instituts. Hrsg. v. Jakob Hessing u. Alfred Bodenheimer. Frankfurt/ Main:
Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 1998, S. 9-23.
7.5.123 Wallas, Armin A., Erez Israel - Land der Hoffnungen, Land der Konflikte. Streiflichter zur Vorgeschichte des
Staates Israel. In: Das jüdische Echo 47 (1998), S. 34-57.
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7.5.124 Wallas, Armin A., Von der Möglichkeit des jüdisch-arabischen Friedens. Das Sonderheft der Freien
Zionistischen Blätter zur Araberfrage 1921. In: Das jüdische Echo 47 (1998), S. 140-152.
7.5.125 Wallas, Armin A., Ein Überlebender der Shoah. Die Erinnerungen von Fred Schwarz. In: Das jüdische Echo
47 (1998), S. 302f.
7.5.126 Wintersteiner, Werner, Das Geheimnis der Gewalt. Ein Versuch über die Ambivalenz der Zivilisation, die
„Kultur des Friedens” und den Spielraum der Erziehung. In: ÖSFK (Hg.); Friedenspolitik der Zivilgesellschaft.
Münster: agenda 1998 (= Schriftenreihe des ÖSFK. Studien für europäische Friedenspolitik 4), S. 91-103.
7.5.127 Wintersteiner, Werner, „Aktion, Aktionisten, Alternativ . . .” Kleines illustriertes 68-er Lexikon. In: ide 1(1998),
S. 58-89.
7.5.128 Wintersteiner, Werner, Geschichten rund um 68. Internationale Literaturempfehlungen. In: ide 1(1998), S.
117-125.
7.5.129 Wintersteiner, Werner, Die Einheit von Politik, Kunst und Leben. Die „Hundsblume”, 1968 und die Szene
Wien. Interview Christoph Üubik. In: ide 1(1998), S. 36-46.
7.5.130 Wintersteiner, Werner, Der Verlust des Fremden. Vom Wandel der Reisebilder. In: ide 2 (1998), S. 87-88.
7.5.131 Wintersteiner, Werner, Die zweite Landessprache zum Klingen bringen. In: alpe-adria 2 (1998), S.12.
7.5.132 Wintersteiner, Werner, „Nationale Minderheiten” als Thema der politischen Bildung. Fünf Thesen. In: alpeadria 2 (1998), S.13.
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