EHP5 for SAP ERP 6.0 Juni 2011 Deutsch Standardkostenberechnung (178) Ablaufbeschreibung SAP AG Dietmar-Hopp-Allee 16 69190 Walldorf Deutschland SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Copyright © 2011 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten. Microsoft, Windows, Excel, Outlook und PowerPoint sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, DB2 Universal Database, System i, System i5, System p, System p5, System x, System z, System z10, System z9, z10, z9, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, eServer, z/VM, z/OS, i5/OS, S/390, OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+, POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System Storage, GPFS, HACMP, RETAIN, DB2 Connect, RACF, Redbooks, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli und Informix sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und anderen Ländern. Adobe, das Adobe-Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken von Adobe Systems Incorporated in den USA und/oder anderen Ländern. Oracle ist eine eingetragene Marke der Oracle Corporation. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame und MultiWin sind Marken oder eingetragene Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, XML, XHTML und W3C sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. Java ist eine eingetragene Marke von Sun Microsystems, Inc. JavaScript ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, SAP BusinessObjects Explorer, StreamWork und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software Ltd. Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG. Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase 365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein Unternehmen der SAP AG. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung. © SAP AG Seite 2 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung Syntax Externer Prozess Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit Typografische Konventionen Format Beschreibung Beispieltext Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Verweise auf andere Dokumentationen Beispieltext hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen BEISPIELTEXT Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE. Beispieltext Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Datenbankwerkzeugen. BEISPIELTEXT Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste. Beispieltext Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben müssen, wie es in der Dokumentation angegeben ist. <Beispieltext> Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in das System eingeben. © SAP AG Seite 3 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Inhalt 1 Einsatzmöglichkeiten .............................................................................................................. 5 2 Voraussetzungen .................................................................................................................... 5 2.1 Stammdaten ................................................................................................................... 5 2.2 Rollen .............................................................................................................................. 5 2.3 Vorbereitende Schritte .................................................................................................... 6 3 Prozessübersicht .................................................................................................................... 8 4 Prozessschritte ..................................................................................................................... 10 4.1 Kalkulationslauf anlegen ............................................................................................... 10 4.2 Kalkulationslauf ausführen ........................................................................................... 11 4.3 Fehler überprüfen ......................................................................................................... 14 4.4 Vorgeschlagene Standardpreise analysieren ............................................................... 14 4.5 Jährliche operative Planszenarios wiederholen ........................................................... 15 4.6 Kalkulationslauf bearbeiten und ausführen .................................................................. 15 4.7 Übernahme der Umsatzkosten und Erlöse................................................................... 15 4.8 Gesperrten Kalkulationslauf anlegen............................................................................ 16 4.9 Gesperrten Kalkulationslauf ausführen ........................................................................ 17 4.10 Zukünftige Planpreise vormerken ................................................................................. 19 4.11 Standardkalkulation freigeben und Bestand am Anfang des neuen Geschäftsjahres neu bewerten ............................................................................................................................ 20 5 Anhang ................................................................................................................................. 21 5.1 Prozessschritte korrigieren ........................................................................................... 21 5.2 Verwendete Formulare ................................................................................................. 22 © SAP AG Seite 4 von 22 SAP Best Practices 1 Standardkostenberechnung (178): AB Einsatzmöglichkeiten Die Standardkosten für Produkte werden jährlich im Rahmen der operativen Jahresplanung (AOP) aktualisiert. Dieser Schritt ist erforderlich, um die Veränderungen der Preise für Zukaufteile, Veränderungen der Lohn- und Gemeinkosten sowie Veränderungen der für die Herstellung der Halbfabrikate und Fertigprodukte benötigten Stücklisten und operativen Aufgaben abzubilden. Wenn die Planpreise für die Zukaufteile aktualisiert und die Plantarife berechnet wurden, wird ein Kalkulationslauf zur Ermittlung der neuen Standardplanpreise für die Materialien durchgeführt. Die berechneten Standards werden geprüft. Die Verantwortlichen werden um die erforderlichen Korrekturen gebeten, z. B. in den Stammdaten. Sobald die Berechnungsergebnisse korrekt sind, werden die Preise im entsprechenden Materialstammsatz als zukünftige Plankosten aktualisiert. Nach Abschluss des laufenden Jahres werden die vorgemerkten Kalkulationen freigegeben. Daraus ergibt sich eine Umbewertung des vorhandenen Bestands auf die neuen Standardpreise. 2 Voraussetzungen 2.1 Stammdaten Sie haben die für die Vorgehensweisen dieses Szenarios erforderlichen Stammdaten erfasst. Stellen Sie sicher, dass die folgenden szenariospezifischen Stammdaten vorhanden sind, bevor Sie dieses Szenario testen. Stammdaten Wert Selektion Bemerkung Kostenstelle * alle Kostenstellen Leistungsarten * alle Leistungsarten alle Leistungsarten, die in den Arbeitsplänen bzw. an den Arbeitsplätzen verwendet werden, die mit dem zu kalkulierenden Material in Verbindung stehen Materialstamm * Materialart FERT, HALB, ROH Wählen Sie alle Materialien aus, die zu dieser Materialart gehören. 2.2 Rollen Use Die folgenden Rollen müssen bereits installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen dem Benutzer bzw. den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese Rollen nur, wenn Sie die NWBC-Oberfläche verwenden. Sie benötigen diese Rollen nicht, wenn Sie die Standard-SAP-GUI verwenden. Voraussetzungen © SAP AG Seite 5 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet. Benutzerrolle Technischer Name Prozessschritt Mitarbeiter SAP_NBPR_EMPLOYEE_S Die Zuordnung dieser Rolle wird für die Ausführung von Basisfunktionalitäten benötigt. Produktkosten Controller SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S alle Schritte 2.3 Vorbereitende Schritte Die folgenden Geschäftsprozesse sollten abgeschlossen sein, bevor Sie mit Kalkulationsläufen für Ihre Produkte beginnen: 2.3.1 Planung des Einkaufsmaterialpreises Verwendung Im Zuge der operativen Jahresplanung (AOP) müssen die Standardkosten für Einkaufsmaterialien regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden, um den aktuellen Marktbedingungen und vereinbarten Preisen zu entsprechen. Dieser Prozess beginnt mit der Übernahme der erforderlichen Materialmengen aus der Langfristplanung und dem Herunterladen der aktuellen Einkaufspreise. Die anhand der aktuellen Einkaufspreise bewerteten Materialbedarfe werden von den Einkäufern überprüft und mit den aktuellen Standards verglichen. Die Sachbearbeiter Einkauf aktualisieren die Tabellenkalkulation mit den Preisen, die sie als neue Standardpreise festlegen. Die aktualisierten Preise werden dann als die neuen Planpreise geladen. Diese Planpreise werden im Produktkalkulationslauf zur Bewertung der Halbfabrikate und Fertigerzeugnisse verwendet, um die Standardselbstkosten für die Endprodukte zu ermitteln. Vorgehensweise Spielen Sie zur Ausführung dieser Aktivität das Szenario Planung des Einkaufsmaterialpreises (174) vollständig durch. Planung der nicht fertigungsbezogenen Kostenstellen Verwendung Während der operativen Jahresplanung (AOP) führen die Leiter der nicht auf die Herstellung bezogenen Kostenstellen (wie z. B. Vertrieb, Marketing, Verwaltung, Forschung und Entwicklung usw.) die Kostenplanung für verschiedene Kostenarten ihrer jeweiligen Kostenstellen durch. Den üblichen Ausgangspunkt dieser Planung bilden die Istdaten des laufenden bzw. des Vorjahres. In diesem Prozess werden die Istausgaben des Vorjahres für diese Kostenstellen in eine AOPBudgetversion in der Kostenstellenrechnung kopiert. Alternativ lassen sich auch die Budgetdaten des Vorjahres als Ausgangspunkt für die Übung verwenden. Die Daten in dieser Version werden für jede Kostenart und jede Kostenstelle in Tabellenkalkulationen heruntergeladen. Die jeweiligen Kostenstellenleiter prüfen und aktualisieren die Budgetwerte gemäß ihren Bedarfszahlen und Plänen. Diese Pläne werden dann zurück in das System geladen. Die Pläne werden im System geprüft und verabschiedet. © SAP AG Seite 6 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Die Planabschreibung auf das Anlagevermögen wird getrennt auf die Kostenstellenplanversion übertragen. Das System errechnet die Planabschreibung auf Vermögensgegenstände nach Kostenstellen anhand der auf die Kostenstellen gebuchten Bestandswerte. Wenn die Kostenstellen über Maschinen verfügen, wird die Abschreibung nach Kostenstelle und Leistungsart geplant. Der Ressourcenbedarf in Form der geplanten Leistungsmengen wird von der Absatz- und Produktionsgrobplanung als geplanter Leistungsverbrauch auf die Kostenstellen übertragen. Es wird eine Planabstimmung zwischen dem SOP-Leistungsbedarf und dem manuell auf den operativen Kostenstellen geplanten Bedarf durchgeführt. Sobald die Leistungsmengen und Budgetbeträge feststehen, werden im System die Plantarife errechnet. Vorgehensweise Spielen Sie zur Ausführung dieser Aktivität das Szenario Fertigungskostenstellenplanung (176) vollständig durch. 2.3.2 Kostenrechnungskreis setzen Verwendung Vor Ausführung der ersten Schritte im Controlling ist der Kostenrechnungskreis zu setzen. Falls der Kostenrechnungskreis bereits in den Benutzerparametern zugeordnet ist (siehe Quick Guide), brauchen Sie diesen Schritt nicht auszuführen. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Kostenartenrechnung Umfeld Kostenrechnungskreis setzen Transaktionscode OKKS Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Einstellungen Kostenrechnungskreis setzen 2. Auf dem Bild Kostenrechnungskreis setzen geben Sie den Kostenrechnungskreis 1000 ein. 3. Sichern Sie Ihre Einstellung als Benutzerparameter (F5). © SAP AG Seite 7 von 22 SAP Best Practices 3 Standardkostenberechnung (178): AB Prozessübersicht Prozessschritt Voraussetzungen/ Situation Benutzer rolle Transaktionscod e Erwartete Ergebniss e Kalkulationsl auf anlegen jährlich während des AOPProzesses Produktkosten Controller CK40N Kalkulatio nslauf mit korrekten Parameter n gesichert Kalkulationslauf ausführen jährlich während des AOPProzesses Produktkosten Controller CK40N Kalkulatio nslauf ohne Fehler ausgeführt und Kalkulatio nen für alle Materialie n gesichert Fehler überprüfen Der KostenController überprüft Fehler und sendet ungeklärte Fehler per E-Mail an das Stammdatenteam. Produktkosten Controller entfällt Die Fehler wurden überprüft und EMails verschickt. Vorgeschlagene Standardpreise analysieren Analysieren der vorgeschlagenen Standardpreise. Produktkosten Controller Jährliche operative Planszenario s wiederholen Wiederholen der jährlichen operativen Planszenarios nach Bedarf. entfällt entfällt Die jährlichen operativen Planszena rios werden nach Bedarf wiederholt. Kalkulationsl auf bearbeiten und ausführen jährlich während des AOPProzesses Produktkosten Controller CK40N Kalkulatio nslauf mit korrekten Parameter n © SAP AG Externe Prozessreferenz entfällt Seite 8 von 22 SAP Best Practices Prozessschritt Externe Prozessreferenz Standardkostenberechnung (178): AB Voraussetzungen/ Situation Benutzer rolle Transaktionscod e Erwartete Ergebniss e gesichert AOP – Übernahme der Umsatzkoste n und Erlöse Bewertung der COPA-Planmengen, um Beträge der Umsatzkosten und –erlöse zu erhalten. Produktkosten Controller N81 Absatzmengenbud getierung und Übergabe an SOP Gesperrten Kalkulationsl auf anlegen nach Sperren der AOP Produktkosten Controller CK40N Kalkulatio nslauf mit korrekten Parameter n gesichert Kalkulationsl auf ausführen Produktkosten Controller CK40N Kalkulatio nslauf ohne Fehler ausgeführt und Kalkulatio nen für alle Materialie n gesichert Als zukünftigen Planpreis vormerken Produktkosten Controller CK40N Zukünftige r Planpreis in Materialst amm fortgeschri eben Produktkosten Controller CK40N Bestand zum neuen Standardp reis neu bewertet Standardkalk ulation freigeben und Bestand am Anfang des neuen Geschäftsjah res neu bewerten © SAP AG am Anfang des neuen Geschäftsjahres Seite 9 von 22 SAP Best Practices 4 Standardkostenberechnung (178): AB Prozessschritte 4.1 Kalkulationslauf anlegen Verwendung In dieser Aktivität legen Sie einen Kalkulationslauf an. Vorgehensweise 1 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten Kalkulationslauf <jjjj-n> ein, wobei jjjj das Budgetjahr ist und n eine Zahl zwischen 1 und 9. Geben Sie als Datum des Kalkulationslaufs den ersten Tag des Budgetjahres ein. 3. Wählen Sie Kalkulationslauf anlegen. Die Mappe Allgemeine Daten wird aufgeklappt. 4. Geben Sie auf der Registerkarte Kalkulationsdaten die folgenden Daten ein: Feldbezeichner Benutzeraktionen und Werte Kalkulationsvariante YPC2 Kalkulationsversion 02 Kostenrechnungskreis 1000 Buchungskreis 1000 5. Wählen Sie Enter. 6. Nehmen Sie auf der Registerkarte Termine die folgenden Einträge vor: Feldbezeichner Benutzeraktionen und Werte Kalkulationsdatum ab <Starttermin der Budgetperiode> Kalkulationsdatum bis <Endtermin der Budgetperiode> Auflösungstermin <Starttermin der Budgetperiode> Bewertungstermin <Starttermin der Budgetperiode> 7. Wählen Sie Sichern (Strg+S). © SAP AG Seite 10 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Für Leistungstarife wird Controlling-Version 2 verwendet. Ergebnis Der Kalkulationslauf wurde mit den korrekten Parametern gesichert. 4.2 Kalkulationslauf ausführen 4.2.1 Kalkulationslauf für Materialien ausführen Verwendung In dieser Aktivität führen Sie einen Kalkulationslauf aus. Konfigurierbare Materialien werden nicht berücksichtigt. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten Kalkulationslauf <jjjj-n> ein, wobei jjjj das Budgetjahr ist und n eine Zahl zwischen 1 und 9. Geben Sie als Datum des Kalkulationslaufs den ersten Tag des Budgetjahres ein. 3. Wählen Sie Weiter (Enter). 4. Expandieren Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten den Bildbereich Kalkulation durchführen. 5. In der Zeile Selektion wählen Sie Parameter. 6. Unter Selektion über Materialstamm wählen Sie bei Materialart die Mehrfachselektion und geben ROH, HALB und FERT ein. Geben Werk 1000 ein. 7. Setzen Sie das Kennzeichen für Hintergrundverarbeitung. 8. Wählen Sie Sichern (Strg+S) und dann Zurück. 9. Wählen Sie Ausführen. 10. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 11. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. © SAP AG Seite 11 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB 12. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls aufgelöst werden. 13. In der Zeile Strukturauflösung wählen Sie Parameter. 14. Wählen Sie Hintergrundverarbeitung. 15. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 16. Wählen Sie Ausführen. 17. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 18. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird oder der Status auf Grün gesetzt wird. 19. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls aufgelöst werden. 20. In der Zeile Kalkulation wählen Sie Parameter. 21. Setzen Sie die Kennzeichen Protokoll p. Kalkulationsstufe und Hintergrundverarbeitung. 22. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 23. Wählen Sie Ausführen. 24. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 25. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 26. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls aufgelöst werden. 27. Expandieren Sie die Kalkulationsergebnisse. Wählen Sie Materialübersicht, um die kalkulierten Materialien angezeigt zu bekommen. 28. In der Zeile Analyse wählen Sie Parameter. 29. Wählen Sie SAP&11 mit Doppelklick aus. 30. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 31. Wählen Sie Ausführen. Ein Bericht wird angezeigt. Ergebnis Der Kalkulationslauf wurde ohne Fehler ausgeführt und Kalkulationen für alle Materialien gesichert. Die Kalkulation wird in Version 2 zu jedem Material gesichert. Option A: Wenn Fehler auftreten, überprüfen Sie die Fehler und senden ungeklärte Fehler per E-Mail an das Stammdatenteam. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Option B: Wenn keine Fehler auftreten, gehen Sie zu Schritt 4.4. Vorgeschlagene Standardpreise analysieren. © SAP AG Seite 12 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB 4.2.2 Kalkulationslauf wiederholen fürf konfigurierbare Materialien Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten im Feld Kalkulationslauf den Wert NT002 ein. 3. Geben Sie im Feld KalkLaufDatum das Datum des Kalkulationslaufs ein. 4. Wählen Sie Kalkulationslauf anlegen. 5. Geben Sie eine Bezeichnung ein. 6. Geben Sie auf der Registerkarte Kalkulationsdaten folgende Daten ein und drücken Sie ENTER: Feldbezeichner Benutzeraktion und Werte Kalkulationsvariante YPC2 Kalkulationsversion 2 Kostenrechnungskreis 1000 Buchungskreis 1000 Enter 7. Geben Sie auf der Registerkarte Termine die entsprechenden Angaben in den folgenden Feldern ein: Kalkulationsdatum ab: Startzeit der Budgetperiode Kalkulationsdatum bis: 31.12. (Ende der Budgetperiode) Bewertungstermin: Startzeit der Budgetperiode Auflösungstermin: Startzeit der Budgetperiode 8. Wählen Sie Sichern (Strg+S). 9. In der Tabelle Kalkulation durchführen wird in der Spalte Parameter für jede Zeile eine Drucktaste Parameter ändern angezeigt. Wählen Sie die Drucktaste der Zeile Selektion und geben Sie folgende Daten ein: © SAP AG Seite 13 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Feldbezeichner Benutzeraktion und Werte Materialart ROH, HALB, FERT Werk 1000 Nur konfigurierte Mat. selekt. Setzen Sie das Kennzeichen. Hintergrundverarbeitung Entfernen Sie das Kennzeichen. 10. Wählen Sie Sichern (Strg+S) und anschließend Zurück (F3). 11. Wählen Sie das Symbol Ausführen, das in der Spalte Ausführen angezeigt wird, worauf die Statusanzeige für diese Zeile wird grün. 12. In der Zeile Strukturauflösung wählen Sie Parameter ändern. Entfernen Sie das Kennzeichen bei Hintergrundverarbeitung, wählen Sie dann Sichern (Strg+S) und anschließend Zurück (F3). 13. Wählen Sie das Symbol Ausführen, das in der Spalte Ausführen angezeigt wird, und die Statusanzeige für diese Zeile wird grün. 14. Wiederholen Sie diese Schritte für die Zeile Kalkulation. 15. Wählen Sie die Registerkarte Kalkulationsergebnisse. 16. Wenn die Statusanzeige für diese Zeile rot ist, überprüfen Sie den Bericht Kalkulationsstufen, und korrigieren Sie die Fehler im Bericht. Falls erforderlich, führen Sie die Kalkulation erneut durch. 17. Wählen Sie in der Zeile Analyse die Parametereinstellung SAP&11 und anschließend Sichern (Strg+S) und Zurück (F3). 18. Wählen Sie Ausführen. Ein Bericht wird angezeigt. 4.3 Fehler überprüfen Verwendung Der Kosten-Controller überprüft Fehler und sendet ungeklärte Fehler per E-Mail an das Stammdatenteam. Ergebnis Der Kalkulationslauf wird ohne Fehler ausgeführt. 4.4 Vorgeschlagene Standardpreise analysieren Verwendung Der Kosten-Controller analysiert die vorgeschlagenen Standardpreise. Im System sind eine Bewertungsvariante für Plankosten und eine andere Bewertungsvariante für Istkosten definiert. © SAP AG Seite 14 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Plankosten: das Kalkulationsschema im Anhang enthält Umsatzkosten und Verwaltungskosten, um den tatsächlichen Preis des Produktes auf dem Markt zu ermitteln. Istkosten: entsprechend der Gesetzgebung in verschiedenen Ländern enthalten die Istkosten des Materials keine Umsatz- und Vertriebskosten; dieses Problem wird durch die Verwendung eines anderen Kalkulationsschemas gelöst. Sind die Produktkosten korrekt, fahren Sie mit Schritt 4.7 AOP – Übernahme der Umsatzkosten und Erlöse fort. Option A: Sind die Produktkosten nicht korrekt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. 4.5 Jährliche operative Planszenarios wiederholen Verwendung In diesem Schritt wiederholen Sie die Szenarios zur operativen Jahresplanung nach Bedarf. 4.6 Kalkulationslauf bearbeiten und ausführen Verwendung Der Kalkulationslauf muss bearbeitet und ausgeführt werden. Einzelheiten zum Kalkulationslauf entnehmen Sie bitte den ersten beiden Schritten. 4.7 Übernahme der Umsatzkosten und Erlöse Verwendung Ist CO-PA nicht aktiviert, überspringen Sie diesen Schritt. Nachdem die Verkaufsmengen, Standardkosten und alle Kostenstellenbudgets verabschiedet wurden, werden die Plandaten an COPA übergeben. Die Verkaufsmengen werden mit den geplanten Verkaufspreisen bewertet, um den Planerlös zu ermitteln. Gleichzeitig werden die Verkaufsmengen mit den nach Kostenelementen aufgeschlüsselten Standardkosten bewertet, um die Planumsatzkosten zu ermitteln. Die geplanten Kostenstellenkosten werden mit Hilfe geplanter Umlagezyklen an COPA weiterverrechnet. Aus den obigen Prozessen ergibt sich eine geplante Gewinn- und Verlustrechnung nach Produktlinien. Die geplante Gewinn- und Verlustrechnung wird geprüft. Wenn die Gewinn- und Verlustrechnung genehmigt ist, wird sie von der AOP-Budgetversion in COPA auf die aktive Version übertragen. Sowohl die AOP-Budgetversion als auch die aktive Version werden dann für die Planung gesperrt. Vorgehensweise Spielen Sie für diese Aktivität das Szenario Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172) vollständig durch. In diesem © SAP AG Seite 15 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Szenario wird die Materialkalkulation verwendet, um die Umsatzkosten für die AOP in CO-PA zu kalkulieren. 4.8 Gesperrten Kalkulationslauf anlegen Verwendung In dieser Aktivität legen Sie einen Kalkulationslauf an. Voraussetzungen Der Kalkulationslauf für die vorgeschlagenen Standardpreise ist fehlerfrei und die Preise sind korrekt. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten Kalkulationslauf <jjjj-n> ein, wobei jjjj das Budgetjahr ist und n eine Zahl zwischen 1 und 9. Geben Sie als Datum des Kalkulationslaufs den ersten Tag des Budgetjahres ein. 3. Wählen Sie Kalkulationslauf anlegen. Die Mappe Allgemeine Daten wird aufgeklappt. 4. Geben Sie auf der Registerkarte Kalkulationsdaten die folgenden Daten ein und wählen Sie Enter: 5. Feldbezeichner Benutzeraktionen und Werte Kalkulationsvariante YPC1 Kalkulationsversion 01 Kostenrechnungskreis 1000 Buchungskreis 1000 Nehmen Sie auf der Registerkarte Termine die folgenden Einträge vor: Feldbezeichner Benutzeraktionen und Werte Kalkulationsdatum ab <Starttermin der Budgetperiode> Kalkulationsdatum bis <Endtermin der Budgetperiode> Auflösungstermin <Starttermin der Budgetperiode> © SAP AG Seite 16 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB <Starttermin der Budgetperiode> Bewertungstermin 6. Wählen Sie Sichern. Für die Leistungstarife in der abschließenden Kostenstellenplanung wird die Controlling-Version 0 verwendet. Ergebnis Der Kalkulationslauf wurde mit den korrekten Parametern gesichert. 4.9 Gesperrten Kalkulationslauf ausführen Verwendung In dieser Aktivität führen Sie den gesperrten Kalkulationslauf aus, der für die Fortschreibung der zukünftigen Standardpreise des Materials verwendet wird. Voraussetzungen Der gesperrte Kalkulationslauf ist angelegt. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten Kalkulationslauf <jjjj-n> ein, wobei jjjj das Budgetjahr ist und n eine Zahl zwischen 1 und 9. Geben Sie als Datum des Kalkulationslaufs den ersten Tag des Budgetjahres ein. 3. Wählen Sie Weiter (Enter). 4. Expandieren Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten den Bildbereich Ablauf. 5. In der Zeile Selektion wählen Sie Parameter. 6. Unter Materialartselektion wählen Sie Mehrfachselektion und geben ROH, HALB, und FERT ein. Um Fehler zu vermeiden, müssen für die Materialtypen FERT und HALB Stücklisten und Arbeitspläne eingetragen sein. © SAP AG Seite 17 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB 7. Geben Sie für Selektion Werk 1000 ein. 8. Wählen Sie Hintergrundverarbeitung. 9. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 10. Wählen Sie Ausführen. 11. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 12. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 13. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls aufgelöst werden. Falls das Protokoll nicht angezeigt wird, wählen Sie System Eigene Jobs, um zu prüfen, ob der Job storniert wurde. 14. In der Zeile Strukturauflösung wählen Sie Parameter. 15. Wählen Sie Hintergrundverarbeitung. 16. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 17. Wählen Sie Ausführen. 18. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 19. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 20. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls gelöst werden. 21. In der Zeile Kalkulation wählen Sie Parameter. 22. Setzen Sie die Kennzeichen Protokoll p. Kalkulationsstufe und Hintergrundverarbeitung. 23. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 24. Wählen Sie Ausführen. 25. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 26. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 27. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Warnmeldungen können im späteren Verlauf des Prozesses auch potenzielle Probleme darstellen; diese müssen also ebenfalls gelöst werden. 28. Expandieren Sie die Kalkulationsergebnisse. Wählen Sie Materialübersicht, um die kalkulierten Materialien angezeigt zu bekommen. 29. In der Zeile Analyse wählen Sie Parameter. 30. Wählen Sie SAP&11 mit Doppelklick aus. 31. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 32. Wählen Sie Ausführen (F8). Ein Bericht wird angezeigt. Ergebnis Der Kalkulationslauf wurde ohne Fehler ausgeführt und Kalkulationen für alle Materialien gesichert. Die Kalkulation wird in Version 1 zu jedem Material gesichert. © SAP AG Seite 18 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB 4.10 Zukünftige Planpreise vormerken Verwendung In dieser Aktivität merken Sie die kalkulierten Preise als zukünftige Planpreise in den Materialstämmen vor. Voraussetzungen Der Kalkulationslauf für die vorgeschlagenen Standardpreise ist fehlerfrei und die Preise sind korrekt. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie den zu bearbeitenden Kalkulationslauf ein und wählen Sie Weiter (Enter). 3. Expandieren Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten den Bildbereich Ablauf. 4. In der Zeile Vormerkung wählen Sie Erlaubnis. 5. Markieren Sie den Buchungskreis und wählen Sie Vormerkerlaubnis erteilen. 6. Im Feld Kalkulationsvariante geben Sie für dieses Szenario YPC1 und im Feld Kalkulationsversion 01 ein. 7. Wählen Sie Vormerkerlaubnis erteilen (Enter) und dann Zurück. 8. In der Zeile Vormerkung wählen Sie Parameter. 9. Wählen Sie bei Bedarf Testlauf. 10. Wählen Sie Hintergrundverarbeitung. 11. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 12. Wählen Sie Ausführen. 13. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 14. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 15. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Ergebnis Der zukünftige Planpreis wurde in Materialstamm fortgeschrieben. © SAP AG Seite 19 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Option A: Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Fehler, bearbeiten Sie den Kalkulationslauf und führen Sie ihn aus. Option B: Wenn keine Fehler auftreten, gehen Sie zum nächsten Schritt. 4.11 Standardkalkulation freigeben und Bestand am Anfang des neuen Geschäftsjahres neu bewerten Verwendung In dieser Aktivität geben Sie die Standardkalkulation frei und bewerten den Bestand am Anfang des neuen Geschäftsjahres neu. Voraussetzungen Zukünftige Planpreise sind im Materialstamm vorgemerkt. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Rechnungswesen Controlling Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Materialkalkulation Kalkulationslauf Kalkulationslauf bearbeiten Transaktionscode CK40N Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten 2. Geben Sie den zu bearbeitenden Kalkulationslauf ein und wählen Sie Weiter (Enter). 3. Expandieren Sie auf dem Bild Kalkulationslauf bearbeiten den Bildbereich Ablauf. 4. Auf dem Bild Freigabe Kalkulationslauf wählen Sie Parameter in der Zeile Freigabe. 5. Wählen Sie bei Bedarf Testlauf. 6. Wählen Sie Hintergrundverarbeitung. 7. Wählen Sie Sichern und dann Zurück. 8. Wählen Sie Ausführen. 9. Setzen Sie das Kennzeichen Sofortstart, und wählen Sie anschließend Übernehmen. 10. Wählen Sie Auffrischen, bis das Protokoll angezeigt wird. 11. Überprüfen Sie das Protokoll, und korrigieren Sie die angezeigten Fehler. Ergebnis © SAP AG Seite 20 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Der Bestand wurde zum neuen Standardpreis neu bewertet. Der neue Standardpreis kann nicht vor dem ersten Gültigkeitstag des Kalkulationslaufes fortgeschrieben werden. Beispiel: Kalkulationslauf gültig ab 01/01/Budgetjahr>, also Freigabe des Standardpreises frühestens am <01/01/Budgetjahr> möglich. 5 Anhang 5.1 Prozessschritte korrigieren Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem Dokument beschriebenen Aktivitäten rückgängig gemacht werden können. Kalkulationslauf anlegen Transaktionscode (SAP GUI) CK44 Korrekturschritt Kalkulationslauf löschen Transaktionscode (SAP GUI) CK44 Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Produktkosten-Controlling Produktkostenplanung Kalkulationslauf löschen Bemerkung Wichtig: Löschen Sie einen Kalkulationslauf nur, wenn die Kalkulationen nicht benötigt werden. Kalkulationslauf ausführen Transaktionscode (SAP GUI) CK40N Korrekturschritt entfällt Transaktionscode (SAP GUI) entfällt Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Kostenrechnung Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten Bemerkung Sie können die einzelnen Schritte so oft wie nötig ausführen, bis die Kalkulationen und Preise korrekt sind. © SAP AG Seite 21 von 22 SAP Best Practices Standardkostenberechnung (178): AB Als zukünftigen Planpreis vormerken Transaktionscode (SAP GUI) CK40N Korrekturschritt entfällt Transaktionscode (SAP GUI) entfällt Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Kostenrechnung Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten Bemerkung Sie können die Preise so oft wie nötig vormerken. Der vorher vorgemerkte Preis wird überschrieben. Standardkalkulation freigeben und Bestand am Anfang des neuen Geschäftsjahres neu bewerten Transaktionscode (SAP GUI) CK40N Korrekturschritt entfällt Transaktionscode (SAP GUI) entfällt Benutzerrolle Produktkosten Controller (SAP_NBPR_PRDCOST_CONTRLR_S) Rollenmenü Kostenrechnung Produktkostenplanung Kalkulationslauf bearbeiten Bemerkung Sobald ein Standardpreis freigegeben ist, wird der Bestand neu bewertet und es ist fast unmöglich, dies rückgängig zu machen. Sie müssten dazu die Standardkalkulation löschen und eine neue Kalkulation anlegen, vormerken und freigeben. 5.2 Verwendete Formulare nicht zutreffend © SAP AG Seite 22 von 22