Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihres Kindes fördern

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Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihres Kindes fördern?
Viele Übungen zur Förderung der Aufmerksamkeit gibt es im Internet unter:
http://www.arbeitsblaetter.org/ab.php
Bärbel Merthan
Ihr Kind kommt bald in die Schule, und Sie haben noch einige Zweifel, ob der Start ins Schüler-Leben
gut gelingt. Sie können sich nicht vorstellen, dass Ihr Kind aufmerksam und konzentriert dem
Unterricht folgt. Die Ausdauer, mit der es etwas spielt, und das Ruhig-Sitzen sind auch nicht
unbedingt seine Erfindung!
So wie Ihnen geht es im Moment vielen Eltern. Machen Sie Ihrem Kind Angebote. Unterfordern Sie
es dabei nicht? Fordern Sie es heraus zu Wettkämpfen gegen die verschiedensten Gegner. Ein guter
Gegner ist immer wieder die Zeit.
Kinder mögen es, wenn etwas neu und interessant ist. Es ist damit also nicht ein Puzzle mit einem
neuen Motiv gemeint, sondern eine Aufgabe, die es vorher noch nicht kannte und die es zu erfüllen
gilt.
Achten Sie bei Ihren Angeboten auf das Interesse Ihres Kindes. Mit welchen Dingen beschäftigt es
sich besonders gern? Versuchen Sie diese Interessen mit einzubeziehen. Ist es der Fernseher, leiten
Sie das, was Sie Ihrem Kind anbieten, von den Akteuren im Fernsehen ab, z.B. "Ich kenne ein neues
Maus-Spiel! Die Maus und der Elefant haben dafür ganz lange geübt. Ich bin gespannt, ob Du das
auch kannst!" Oder: "Wir gehen heute wie Peter Lustig mal mit der Lupe auf Entdeckungsreise!"
Ich möchte Ihnen nun einige praktische Beispiele aufzeigen, die Sie Ihren Kindern anbieten können:
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Rollende Kugeln: So kann Ihr Kind zur Ruhe und Konzentration finden (Feinmotorische
Förderung).
Bewegungs- u. Handlungsunterbrechungen: So lernt Ihr Kind, schnell zu
reagieren(Grobmotorische Förderung).
Die Tulpe: So kann genaues Beobachten gefördert werden (Experimente und
Naturbegegnung).
Obstkorb einmal anders: So werden die anderen Sinne angesprochen und gefordert
(Sinnesschulung).
Die Geschichte mit etwas Hartem, etwas Grünem . So fördern Sie die Vorstellungs- und
Erinnerungsfähigkeit sowie das Sprachverständnis Ihres Kindes.
Neben der Förderung von Konzentration und Ausdauer werden bei diesen Angeboten die
unterschiedlichsten Bereiche angesprochen, die ebenfalls alle wichtigen Voraussetzungen für die
schulischen Anforderungen beinhalten und so zum guten und richtigen Verhalten und Lernen führen.
Sie lassen sich gut in die Lebens- und Erlebniswelt des Kindes integrieren und sollen ihm auch
Freude bereiten.
Rollende Kugeln
Sie erreichen mit dem Spiel, dass Ihr Kind ruhiger wird, sich auf sein Tun konzentriert und seine
Feinmotorik verbessert. Als Vorübung für´s Malen und Schreiben in der Schule ist es besonders gut
geeignet.
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Material: Im Kinderzimmer befinden sich bestimmt Glasmurmeln, Hüpf- oder Tischtennisbälle,
und in der Küche sind verschiedengroße Schüsseln aus Holz, Plastik, Glas und Keramik (ca.
30 cm Durchmesser bis hin zu Nachtisch-Schälchen ca. 8 bis 10 cm Durchmesser).
Ort: Im Kinder- oder Wohnzimmer.
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Zeitraum: Bei diesem Spiel stellt das Material eine Herausforderung dar, die das Kind etwa
eine Woche lang fordert. Es soll eine Tätigkeit lernen und beherrschen, die von Mal zu Mal
schwieriger wird.
Belohnung: Fällt Ihrem Kind die Aufgabe schwer, obwohl es sich sehr viel Mühe gibt, können
Sie es außer einem Lob auch noch mit einem kleinen Preis belohnen, natürlich erst, wenn die
gesamte Aufgabe erfüllt ist.
Hinführung: Geben Sie eine große Glasmurmel in die große Schüssel und bewegen Sie sie
kreisförmig, so dass sie rollt. Die Schüssel wird mit beiden Händen gehalten.
Durchführung: Lassen Sie Ihr Kind versuchen, ob es ihm auch gelingt. Die Aufgabe gilt als
erfüllt, wenn die Kugel dreimal hintereinander etwa 20 x im Kreis herumgelaufen ist. Sie
stellen fest, ob sich Ihr Kind auf die Aufgabe eingelassen und auf sein Tun konzentriert hat
und ob es durch das Rollen der Kugel (hören und sehen) ruhig wird.
Schluss: Wenn Ihr Kind die Aufgabe geschafft hat, die große Kugel in der großen Schüssel
(wie vorher beschrieben) mehrmals hintereinander rollen zu lassen, ohne dass sie
herausspringt, erklären Sie ihm die nächste Aufgabe mit der kleineren Schüssel. Das Ziel ist
erreicht, wenn das Kind in jeder Hand ein Nachtisch-Schälchen mit einer Murmel hält, die
dann entsprechend lange in beiden rollen, ohne heraus zufallen.
Bewegungs- und Handlungsunterbrechungen
Bei diesem Spiel lernt Ihr Kind, schnell zu reagieren und zu handeln. Die Grobmotorik wird neben der
Konzentration gefördert. Kindern fällt es schwer, ihre Bewegung zu stoppen und umzuschalten auf
eine andere Tätigkeit. Wichtig ist diese Übung auch für das richtige Verhalten im Straßenverkehr,
z.B. bei "Rot" an der Ampel stehen zu bleiben oder aus dem Lauf zum Stehen zu kommen.
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Material: Pfeife oder Trommel für den Kommandowechsel.
Ort: Garten oder Parkanlage.
Zeitraum: Etwa 15 Min., oder möchte Ihr Kind das Spiel länger mit Ihnen spielen?
Belohnung: Hier reicht ein dickes Lob und etwas zu trinken nach der Anstrengung, evtl. im
Sommer ein Eis.
Hinführung: Dieses Spiel macht mit mehreren Kindern mehr Spaß. Bestimmt wollen die
Geschwister und die Kinder aus der Nachbarschaft gerne mitspielen. Die Tätigkeiten und was
die Kinder machen müssen, wird besprochen: Feuer ist die Aufforderung, um zum Spielleiter
zu laufen. Wasser ist die Aufforderung, um auf etwas Höheres zu steigen (Bank ...). Qualm ist
die Aufforderung, um sich auf den Boden zu legen (Rauch zieht nach oben und konzentriert
sich dort. Unten ist die Belastung am geringsten).
Durchführung: Die Kinder laufen, hüpfen oder gehen nach Belieben herum. Ein Pfiff ist ein
Kommando, und die Kinder reagieren. Ein- bis zweimal die richtigen Verhaltensweisen
durchspielen, und ist die Übung ausgeführt, wieder ein Pfiff, und wieder gehen, hüpfen, laufen.
Bei der nächsten Spielrunde wird es spannend: Wer zuletzt reagiert, muss ausscheiden!
Schluss: Wer wird der Sieger?
Ein bekanntes Spiel, das auch zu den Unterbrechungs-Spielen gehört, ist die "Reise nach
Jerusalem".
Die Tulpe
So kann genaues Beobachten gefördert und durch Experimente Erfahrungen gewonnen werden.
Diese und ähnliche Erfahrungen kann man mit vielen Dingen aus der Natur machen.
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Material: Eine Tulpe mit Zwiebel und Wurzeln, Messer, Lupe, Wasserschälchen, Block und
Stifte.
Ort: Küchentisch
Zeitraum: Bis Lösungen gefunden wurden und die Aufgabe erfüllt ist.
Belohnung: Nicht nötig, denn so etwas finden Kinder "super-spannend"!
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Hinführung: Alles Material liegt auf dem Küchentisch bereit. "Du bist heute ein Forscher! Ein
Forscher, der sich mit Dingen aus der Natur beschäftigt, ist ein Biologe. Du bekommst eine
wichtige Forschungsarbeit!"
o Betrachte zuerst die Tulpe genau und sage mir, was Du von ihr schon kennst. Nenne
die Pflanzenteile! Benennen Sie ihrem Kind die Teile, die es nicht kennt.
o Lassen Sie das Kind nun mit der Lupe die Tulpe genau anschauen und genau
beschreiben (auch in der Tulpenblüte), was es alles sieht: Farbbestimmung, Formen ...
Kennt es die Begriffe "Stempel" und "Staubgefäße"?
o Lassen Sie es zählen, wie viele Blütenblätter, Blätter, Staubgefäße, Stempel, Stiele,
Zwiebeln und Wurzeln die Tulpe hat, und die Teile aufmalen.
o Zupfen Sie ein Tulpenblatt ab und Ihr Kind versucht, es schwimmen zu lassen. Kann es
schwimmen, und wenn ja, warum? Was passiert, wenn die Blüte für den Stiel zu
schwer ist?
o Was ist alles am Tulpenstiel gewachsen?
o Lassen Sie Ihr Kind ein Stück des Tulpenstiels mit der Lupe betrachten: Halbierter Stiel,
ein Stück des Stiels an der Schnittstelle.
o Lassen Sie es nun die Zwiebel genauer untersuchen. Dafür muss sie mit dem Messer
zerteilt werden. Durch die Lupe kann man feststellen, was aus der Zwiebel gewachsen
ist (Wurzeln und Stiel). Was ist in der Tulpenzwiebel, und warum haben alle frühen
"Frühlingsblüher" Zwiebeln? Warum hat die Zwiebel Wurzeln?
Schluss: Alle Forschungsergebnisse werden noch einmal zusammengefasst. Zur Vertiefung
des Themas können Sie Ihr Kind eine Tulpe malen oder beim nächsten Einkauf auch Tulpen
kaufen lassen.
Hat das Thema Ihr Kind interessiert? War es konzentriert? Hat es sinnvolle Fragen gestellt und auch
selbst Antworten gefunden? War Ihr Kind vielleicht sogar konzentrierter, als es selbst etwas
herausfinden sollte?
Obstkorb einmal anders !
So werden die anderen Sinne angesprochen und gefördert. Hören und Sehen sind nicht die einzigen
Möglichkeiten, die Umwelt wahrzunehmen. Doch manchmal vergessen wir das einfach. Erst wenn
sie ausfallen, besinnen wir uns auf die anderen Sinne wie Tasten, Schmecken und Riechen.
Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahr, und das soll dieses Spiel beinhalten. Daneben gilt
es Regeln, die vorher festgelegt worden sind, einzuhalten.
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Material: Obstkorb mit unterschiedlichem Obst, Messer und Brettchen, Augenbinde pro
Mitspieler je ein roter, gelber, grüner, blauer, orange und 10 weiße Knöpfe und eine Spielfigur
vom "Mensch ärgere Dich nicht!", ein Würfel.
Ort: Am Küchentisch
Zeitraum: Bis alle den Obstkorb erreicht haben.
Belohnung: Obst aus dem Korb.
Hinführung: Gemeinsam wird das Spiel aufgebaut. Mit mehreren Kindern wird das Spiel
spannender. Lassen Sie Ihr Kind entscheiden. Jeder legt seine Knöpfe in beliebiger
Reihenfolge zur Tischmitte hin aus, wo der Obstkorb steht. Der Erwachsene ist der Spielleiter
und bestimmt, welches Obst das Kind bekommt: Gelb bedeutet hören, Grün riechen, Blau
sehen, Rot schmecken, Orange tasten. Brett, Messer und Augenbinde liegen bereit.
Derjenige darf zu würfeln beginnen, der am schnellsten sagen kann, was in der Kirsche ist
(Stein). Der Würfel bestimmt, wie viele Knöpfe der Spieler auf den Obstkorb zugehen darf.
Wird ein farbiger Knopf passiert, muss der Spielstein dort stehen bleiben und die
entsprechende Aufgabe erfüllt werden:
o Gelb = hören: Der Spielleiter (Mutter oder Vater) sagt dem Kind neben ihm einen Begriff
(Obstart) ins Ohr. Zum Schluss bekommt das Kind den Begriff ins Ohr geflüstert. Kann
es noch erkennen, welches Obst es war? (Ähnlich wie Stille Post). Hat es den Begriff
richtig erkannt, darf es noch ein Feld vorrücken.
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Grün = riechen: Das Kind muss (mit Augenbinde) drei Obstsorten „erriechen“. Hat es
das geschafft, darf ein Feld vorgerückt werden.
o Blau = sehe: "Ich sehe ein Obst im Korb, das ist gelb, hat eine glatte Schale ..." Eine
Obstsorte wird vom Spielleiter beschrieben. Erkennt das Kind die Sorte, darf es ein
Feld vorrücken.
o Rot = schmecken: Das Kind soll eine Obstsorte am Geschmack erkennen. Stimmt es,
geht es ein Feld vor.
o Orange = tasten: Mit geschlossenen Augen ertastet das Kind eine Obstsorte. Stimmt
der Begriff mit dem Ertasteten überein, darf es ein Feld vorrücken.
Hat das Kind nichts erkannt, muss es bei der nächsten Runde die Sinnesübung wiederholen.
Gewonnen hat derjenige, der zuerst den Obstkorb erreicht hat. Er darf sich sofort ein
Obststückchen aussuchen und essen. Kommt der zweite Spieler ins Ziel, dürfen der 1. und
der 2. Sieger ein neues Stück Obst nehmen.
Schluss: Gespräch: Welches Obst schmeckt besonders gut? Was ist Dein Lieblings-Obst und
warum? Was fiel Dir bei dem Spiel besonders schwer, evtl. zu ertasten?
Die Geschichte mit etwas Hartem, etwas Grünem ...
So fördern Sie die Vorstellungs- und Erinnerungsfähigkeit sowie das Sprachverständnis Ihres Kindes.
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Material: Das Material wird vom Kind gesucht.
Ort: Verschiedene Orte, z.B. die Wohnung oder beim Waldspaziergang.
Zeitraum: Etwa 30 Min., je nach Konzentrationsfähigkeit des Kindes. Es kann auch über zwei
Tage gespielt werden.
Belohnung: Loben Sie Ihr Kind für seine Aufmerksamkeit und richtige Antworten.
Hinführung. Das Kind bekommt die Aufgabe, etwas Hartes, etwas Grünes, etwas Stacheliges,
etwas Spitzes, etwas Glattes, etwas Weiches, etwas Rauhes, etwas Nasses zu suchen.
Durchführung: Die Eltern erzählen zu den zusammengesuchten Gegenständen eine einfache
Geschichte, in der alle Gegenstände vorkommen. Vorschläge für die Geschichten: Der
Besuch auf dem Flohmarkt oder Daniel, der Sachensucher findet tolle Sachen im Wald.
Schluss: Das Kind benennt alle Dinge, die in der Geschichte vorkamen, in der richtigen
Reihenfolge.
Die Grundbausteine Ihrer Konzentration
Unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit hängt eng zusammen mit unserer körperlichen und
auch seelischen Verfassung. Die hier folgenden Hinweise sollten grundsätzlich beachtet werden,
wenn Sie leistungsfähig bleiben wollen:
Sorgen Sie dafür, ausreichend Schlaf zu bekommen.
Verschaffen Sie sich Erholungsphasen zum Auftanken. Sie brauchen Ruhephasen, in denen
Sie einfach mal nur die Seele baumeln lassen können.
Gestalten Sie Ihre Freizeit so, dass Sie dort einen Ausgleich zu Ihrer normalen Tätigkeit
finden.
Neue Impulse bringen Kraft und Energie und motivieren uns.
Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung. Außerdem müssen Sie
ausreichend trinken, denn Ihr Gehirn braucht viel Flüssigkeit, um gut arbeiten zu können.
Achten Sie auf ausreichend frische Luft und gute Lichtverhältnisse - möglichst natürliches
Tageslicht.
Einschlafen - Aufwachen
Spieleralter Ab 5 J.
Spieldauer 3-10 Min.
Anzahl der Mitspieler 10-25
Material Versch.Gegenstände
Beschreibung
Die Kinder sitzen an Tischen. Für jeden Tisch wird ein Zaubergeräusch ausgemacht, bei dem die
eingeschlafenen Kinder
langsam wieder aufwachen sollen: Das Knacken eines Kugelschreibers, das Klimpern eines
Schlüsselbundes, das
Schneidegeräusch einer Schere, das Ratschen eines Reißverschlusses, das Umblättern einer
Buchseite, das Geräusch beim
Anspitzen eines Stiftes.
Jetzt legen alle Kinder ihre Arme auf den Tisch und verbergen ihr Gesicht darin. Sie sind
eingeschlafen, deshalb ist es auch
„mucksmäuschen“ still. Sobald eine Tischgemeinschaft ihr Zaubergeräusch hört, wacht sie auf. Alle
heben wieder den Kopf.
Damit die anderen Tische auch wissen, wann sie wieder aufwachen dürfen, muss es natürlich noch
weiterhin ganz leise
bleiben. Schließlich sind alle wieder wach. Hören sie ihr Geräusch jetzt noch einmal, schlafen sie
wieder ein.
Variationsmöglichkeiten:
Statt des Verzauberns erfinden wir für die älteren Kinder eine andere Rahmengeschichte. Sie sind
Roboter, die mit
bestimmten Sensoren ausgestattet sind. Ertönt das richtige Geräusch, dann treten sie in Aktion. Das
Aufwachen erfolgt
dann roboterhaft ruckartig.
Erwischt
Spieleralter Ab 6 J.
Spieldauer 5-10 Min.
Anzahl der Mitspieler bis 20
Material Handschuh, Tuch
Beschreibung
Die Spieler bilden einen Kreis und knien sich hin. Ein Spieler stellt sich in die Mitte. Ein Tuch (oder
ein anderer
Gegenstand) wandert im Kreis von Spieler zu Spieler. Dabei wird der Handschuh so hinter dem
Rücken gehalten, dass der
Spieler in der Mitte ihn nur schwer entdecken kann. Hat er ihn jedoch entdeckt, zeigt er auf den
betreffenden Spieler, der
dann seinerseits den hinter den Rücken wendenden Handschuh erwischen muss.
Anmerkung: Im Spiel geht es um konzentrierte Aufmerksamkeit und reaktionsschnelles Handeln.
Man sollte vereinbaren,
dass der Spieler in der Mitte nach drei Fehlversuchen gegen einen anderen Mitspieler getauscht
wird.
Hexensuppe
Hexensuppe Spieleralter 5-8 J.
Spieldauer 5-10 Min.
Anzahl der Mitspieler bis 20
Beschreibung:
Alle Teilnehmer sitzen im Kreis. Mindestens 4 Kinder bilden in der Mitte den Hexenkessel, indem sie
sich an den Händen
fassen. Ein Kind ist die Hexe oder der Hexenmeister. Sie schleicht um den Kessel herum und sagt:
„Hexensuppe,
Hexensuppe, was tust du rein?“ Damit zeigt sie auf ein Kind, das eine möglichst eklige Zutat nennt,
z.B. Spinnenbeine. Es
geht zum Kessel und wirft das Genannte pantomimisch hinein. Jetzt ruft die Hexe: „Kessel rühr dich!“
Der Kessel beginnt,
sich zu drehen, und er murmelt dazu: „Spinnenbeine, Spinnenbeine.“ Dann bleibt er stehen. Das
Spiel beginnt von vorne:
Eine neue Zutat (die sich eventuell auf die erste Zutat reimt) kommt in den Kessel. Der Kessel nennt
das erste Wort und
setzt das neue hinzu, er dreht sich also etwas länger. So geht es weiter, bis alle Kinder etwas
hineingeworfen haben oder
der Spruch ca. 1 0 Worte umfasst. Der Kessel nennt jede Zutat erneut, so entwickelt sich ein langer,
rhythmischer Spruch.
Dann ruft die Hexe: „Die Suppe ist fertig!“ Jetzt gehen alle Kinder an den Kessel und tun so, als ob
sie Suppe
herauslöffeln. Da es aber Hexensuppe ist, werden sie davon verzaubert. Die Hexe braucht nur ein
Wort zu sagen, z.B.
„Kaninchen“. Als Tier verwandelt gehen die Kinder auf ihre Plätze. Sagt sie „Kinder!“, sind alle wieder
erlöst, auch die
Kesselkinder.
Spiel „Schau genau“ Das Spiel festigt Begriffe und übt Konzentration
und Ausdauer. Besonders für Kinder im Vorschulalter geeignet.
Ab 5 Jahren. Ab 5 Jahren.
LÜK Spiele zur Konzentration
Bei diesen Spielen zur Merkfähigkeit und Konzentration müssen Dinge zugeordnet, Fehlende ergänzt, Farben
und Formen unterschieden, Knobeleien gelöst und Fehler entdeckt werden
für die 1. und 2. Klasse
Programmbeschreibung: Konzentrationsspiele (Stichwörter: Konzentrationsspiele,
Merkfähigkeit, Konzentrationsvermögen)
Konzentrationsspiele
Konzentrationsvermögen und Merkfähigkeit sind neben der Intelligenz die wichtigsten
Voraussetzungen für den Erfolg des Kindes in der Schule. Ursula Lausters
"Konzentrationsspiele" helfen, die Konzentrationsfähigkeit erheblich zu steigern. Geübt wird oft
anhand von Aufgabenstellungen aus dem Mathe- und Deutschunterricht, so dass die Kenntnisse
in den beiden Hauptfächern ebenfalls verbessert werden. Alle Inhalte sind abgestimmt auf die
Lehrpläne der deutschen Grundschule. Auf Grund der spielerischen Herangehensweise und der
genauen Abstimmung des Schwierigkeitsgrades auf den Entwicklungsstand der Kinder machen
die Übungen Spaß und regen zum Weitermachen an.
Ergänzungsheft - Konzentrationsspiele 2
Kartoniert - für Kinder von 3 - 4 Jahren
bambino LÜK fördert Kinder bereits ab 3 Jahren. Die attraktiven Spielund Lernbücher enthalten elf Übungen mit sechs Einzelaufgaben. Das
passende, universelle Lösungsgerät aus transparentem Kunststoff
ermöglicht spielerisches Lernen und eine einfache Selbstkontrolle.
Ihr Kind muß genau beobachten, vergleichen und zuordnen können,
wenn es die Übungen fehlerfrei lösen will. Durch diese aufmerksame
Mitarbeit wird seine allgemeine Konzentrationsfähigkeit nachhaltig
gestärkt und weiterentwickelt.
Preis inkl. ges. Mwst
Euro 5,70
Konzentrationsübungen 1 + 2
Übungen zum Erfassen von Formen und Strukturen (Vorschule u. 1./2.
Schuljahr)
Defizite in diesem Bereich ziehen unweigerlich ein vermindertes Lernniveau im
schulischen Bereich nach sich. Das vorliegende Heft bietet motivierendes
Übungsmaterial zum intensiven Training von Wahrnehmung und Konzentration. Es
enthält vielfältige Übungen zur optischen Unterscheidungsfähigkeit in grafisch
ansprechender Form.
Beide Hefte wurden konzipiert sowohl für den Einsatz in Vorschulen und Kindergärten
als auch in den ersten beiden Schuljahren der Grund- und Sonderschulen. Kinder, die
die Hefte aufmerksam durcharbeiten, werden schon nach kurzer Zeit
Leistungssteigerungen beim Erfassen von Formen und Strukturen erkennen. Dies
kommt ihnen dann schnell in den schulischen Fächern zugute. Hierin liegt der
besondere Wert des Trainingsprogramms.
Preis inkl. ges. Mwst
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