Bau eines Wasserfalles

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Vorwort zum Thema Supplementierung
Um es ganz einfach zu sagen, es handelt sich um Zusätze wie zum Beispiel
Vitamin- oder Calciumpräparate, die den Insekten zur Grundnahrung hinzugefügt
oder mit denen das Reptil z.B. durch bestäubte Insekten oder Grünfutter direkt
gefüttert wird.
Da die Terraristik seit Jahren boomt und jeder Nichtfachmann gern ein Reptil pflegen
möchte, kann er sehr schnell durch eine Vielzahl von Zubehör (zum Beispiel
Leuchtmittel) verunsichert werden. Diese Verunsicherung trifft noch stärker auf
Präparate zur richtigen Ernährung zu. Wer von den Laien steht nicht vor den vielen
Pülverchen und Zusatztropfen und fragt sich, ob sein Tier all das braucht oder ob so
manches davon eher Schaden anrichten könnte. Viele langjährige Terrarianer mussten
zum Teil leidvolle Erfahrungen mit bestimmten Präparaten machen und viele Neustarter
hätten womöglich ein Tier durch Krankheiten wie Rachitis nicht verloren, wenn sie
bessere Informationen zu bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, essenziellen
Fettsäuren, Eiweißen oder Kohlenhydraten in konzentrierter Form erhalten hätten.
Dr. Ingo Kober http://www.herpetal.eurital.de/ingokober/ingokober.php verfügt über
eine 30-jährige terraristische Erfahrung, hat ein Biologiestudium mit Schwerpunkt
Molekularbiologie und Mikrobiologie abgeschlossen und arbeitet in der
Wirkstoffforschung eines größeren Pharmaunternehmens. Der hier in PDF-Datei zur
Verfügung stehende Artikel wäre ohne seine wertvollen Ausarbeitungen nicht zustande
gekommen. Die Urheberrechte der von mir zu einem Artikel zusammengefügten
Ausführungen bleiben sein Eigentum.
Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen und Dr. Ingo Kober für die Hilfe herzlich danken.
Die Daten der Firma Eurital, http://www.eurital.de/ die mir Arne Keweloh
zur Verfügung stellte, sind gleichfalls keine Raubkopien. Auch ihm danke ich hier in aller
Öffentlichkeit recht herzlich. Meine persönliche Meinung zu diesen Präparaten ist unter
Testlauf
http://www.herpetal.eurital.de/testlauf/index.php von September 2007 bis
September 2008 zu verfolgen.
Ich freue mich, einen Artikel zur Supplementierung (Link zur PDF) und damit fachlich
korrekte Informationen in meiner HP anbieten zu können.
Esther Laue
Was ist Supplementierung?
Supplementierung bedeutet das Hinzufügen von Nahrungsergänzungsmitteln zur
Grundnahrung mit dem Ziel, einen bestehenden Mangel auszugleichen oder ihm
vorzubeugen. Eine Supplementierung kann auch aus therapeutischen Gründen
erfolgen.
Was sind Nahrungsergänzungsmittel?
Grundsätzlich sind Nahrungsergänzungsmittel Supplemente. Es sind Anreicherungen
zu dem gebrauchsfertigen Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs mit
Nahrungsbestandteilen wie Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Fettsäuren,
Eiweißen oder Kohlenhydraten in konzentrierter Form. Dies geschieht meist in
arzneimittelüblichen Darreichungsformen (z.B. Tabletten, Kapseln, Pulver).
Führt z.B. Jodmangel zu einer Schilddrüsenüberfunktion, dann wird Jod u.a. in Form
von Tabletten supplementiert, d.h. zusätzlich zur Nahrung eingenommen.
Warum Supplemente für Reptilien und Amphibien?
Freilebende Insektenfresser haben es in der Natur zwar in aller Regel deutlich
schwerer als im Terrarium, ausreichende Mengen an Beute zu machen. Dafür steht
ihnen dort aber eine unermessliche Vielfalt verschiedenster Futtertiere zur Verfügung.
Diese Beute hat ihrerseits eine Vielfalt verschiedenster Nährstoffe in ihrem
Verdauungssystem.
Die Pflanzenfresser können gleichfalls bei Bedarf auf eine große Pflanzenvielfalt mit
einem enormen Potential an Inhaltsstoffen zurückgreifen.
Eine vergleichbare Reichhaltigkeit kann man Terrarienbewohnern in menschlicher
Obhut in keinem Fall auch nur annähernd bieten. Deshalb ist es notwendig, dass die
vom Pfleger gereichte Nahrung durch zusätzliche Mineralstoffe und Vitamingaben
aufgewertet werden muss. Hinzu kommt, dass in menschlicher Obhut durchaus andere
Umweltparameter auf die Tiere einwirken als in Freiheit. Nicht alle natürlichen Einflüsse
von Licht, Wetter und Klima können im Terrarium 1:1 nachgebildet werden. Meist
bewegen sich die Tiere zudem weniger als im Freiland und oft existieren vom Pfleger
weitgehend unbemerkt permanente Stressfaktoren durch die künstliche Umgebung.
All das bedingt unter anderem auch einen im Vergleich zum Freiland veränderten
Vitamin- und Mineralstoffbedarf.
Welche Präparate?
Da die Terraristik seit einigen Jahren boomt, bietet der Handel inzwischen eine Vielzahl
von Futterergänzungsmitteln an. Diese versprechen, auf einfachste Weise Abhilfe zu
schaffen.
Ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe der meisten Präparate zeigt, dass deren
Zusammensetzung oft sehr ähnlich, nicht selten identisch mit den Präparaten des
gleichen Herstellers ist, die für die Nahrungsergänzung bei Vögeln angeboten werden.
Da Reptilien stammesgeschichtlich den Vögeln recht nahe stehen, übertragen
Hersteller von Ergänzungsfuttermitteln meist die bei Vögeln gewonnenen Erkenntnisse
einfach 1:1 auf Produkte, die für Reptilien oder Amphibien gedacht sind. Nun gibt es
aber trotz der stammesgeschichtlichen Verwandtschaft große physiologische
Unterschiede zwischen Vögeln und unseren Terrarienpfleglingen.
Die Warmblütigkeit der Vögel begründet einen dieser Unterschiede. Auch darf man nicht
vergessen, dass in der Geflügelzucht die Schwerpunkte auf schneller und billiger
Fleischproduktion liegen und Langlebigkeit nicht im Fokus ist. Gerade dieser Punkt
wiederum ist dem Terrarianer wichtig.
Was sind Futterergänzungsmittel (Supplemente)?
Im Folgenden sollen die für terraristische Zwecke wichtigsten Mineralstoffe und
Vitamine kurz vorgestellt werden:
Was sind Mineralstoffe?
Kalzium (Ca) und Phosphor (P) machen zusammen fast dreiviertel des Mineralgehaltes
des Wirbeltierkörpers aus. Kalzium ist dabei vor allem stabilisierender Bestandteil des
Knochengerüstes und wichtig für die Muskelaktivität. Phosphor ist Bestandteil extrem
vieler organischer Verbindungen von der DNS über Proteine bis hin zur Zellmembran.
Kalzium und Phosphor werden im Darm über einen gemeinsamen Mechanismus
resorbiert, und damit der Körper beide Mineralstoffe verwerten kann, ist ein bestimmtes
Verhältnis der beiden zueinander in der Nahrung wichtig. Genau gesagt, ist ein Ca/P
Verhältnis von 1,2 bis 2 essenziell, um vor allem aufgenommenes Kalzium dem Körper
auch verfügbar zu machen. Verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten des
Phosphors, wird das Kalzium aus der Nahrung schlechter aufgenommen, sodass auch
bei reichlicher Kalziumgabe ein Mangel an diesem Mineral entstehen kann. Kurzfristig
wird Kalziummangel durch Mobilisierung dieses Minerals aus den Knochen
ausgeglichen. Langfristig führt das natürlich zu Knochenerweichungen und anderen
Problemen. Übliche Futterinsekten enthalten leider bis zu neunmal mehr Phosphor als
Kalzium. Daher muss der Terrarianer unbedingt zusätzlich Kalzium verabreichen.
Aufgrund der phosphatreichen Gefangenschaftsnahrung ist die Gegenwart weiteren
Phosphors in Futterergänzungsmitteln dagegen grundsätzlich unerwünscht.
Die Grundversorgung der Pfleglinge mit dem wichtigen Kalzium geschieht in der
Terraristik über das Bepudern sämtlicher Futtertiere mit einem kalziumhaltigen Produkt
oder über die Anreicherung des Trinkwassers mit reinen Kalziumsalzen. Zusätzlich
sollte allen Terrarienbewohnern Kalzium noch in Form maulgerechter „kalkiger Krümel“
wie etwa Vogelgrit oder zerbröselter Sepiaschulp zur beliebigen Aufnahme angeboten
werden. Unterstützend kann man den Kalziumgehalt der Futtertiere nachweislich
deutlich steigern, wenn man die Insekten einige Tage lang mit Kalziumsalzen
bestäubtem Futter anfüttert.
Geeignete Kalziumsalze für pulverförmige Futterergänzungsmittel sind vor allem
Kalziumkarbonat, Kalziumlaktat, Kalziumzitrat, und Kalziumgluconat.
Kalziumkarbonat hat dabei den Vorteil, aufgrund des geringen Molekulargewichtes
seines Karbonatanteils einen besonders hohen relativen Gehalt an Kalziumionen
aufzuweisen. Die organischen Kalziumsalze sind dagegen besser löslich und besonders
gut bioverfügbar. Da sie Kalzium nicht nur als Gegenion binden, sondern auch
komplexieren können, ermöglichen Sie den Kalziumionen auch zusätzliche
Transportwege im Organismus und bringen sie rascher auch in tiefere Zellschichten
als anorganische Salze das können. Ihr Nachteil besteht im großen Molekulargewicht
des Gegenions, sodass der relative Kalziumanteil dieser Salze schon beim reinen
Pulver unter 30% liegt.
Ein Mineralstoff, der im Körper in engem funktionellem Zusammenhang mit Kalzium
steht, ist Magnesium (Mg). Mg ist für die Reizleitung im Nerv ebenso wie für die
Muskelkontraktion unentbehrlich.
Die nun folgenden Mineralstoffe dürfen in der Nahrung zwar nicht fehlen, werden
aber in erheblich geringerer Menge benötigt als Ca, P und Mg. Darum bezeichnet man
sie auch als Spurenelemente.
Die meisten Spurenelemente sind zwar essenzieller Nahrungsmittelbestandteil, in
hoher Überdosierung jedoch tödlich giftig
 Ein wichtiges Spurenelement, welches in relativ großer Menge benötigt wird, ist
Eisen (Fe), da es bei allen Lebewesen mit rotem Blut für den Sauerstofftransport
verantwortlich und auch Bestandteil vieler Enzyme ist.
 Selen (Se) darf als wichtiger Enzymbestandteil nicht vergessen werden. Es ist
zwar besonders giftig, jedoch geringe Spuren müssen in der Nahrung vorhanden
sein.
 In die Klasse der Enzymbestandteile fallen auch Mangan (Mn), Kupfer(Cu),
Molybdän (Mo), Kobalt (Co) und Zink (Zn), wobei Zink zusätzlich wichtiger
Bestandteil vieler Transkriptionsfaktoren ist.
 Kobalt ist als Zentralatom des Vitamin B12 unentbehrlich.
 Mangan unterstützt zum Beispiel die Wirkung von Vitamin B1 und die
Insulinproduktion.
 Molybdän ist bei Wirbeltieren vor allem Kofaktor von Purin abbauenden
Enzymen.
 Jod (I), als einziges Nichtmetall unter den wichtigsten Spurenelementen ist für
die normale Schilddrüsenfunktion unerlässlich. In Deutschland mit seinem fast
überall jodarmen Trinkwasser ist eine Zufütterung sinnvoll, da es sonst bei vielen
Reptilien, vor allem Anolis, Taggeckos und Schildkröten zu Kropfbildungen und
bei Amphibien zu gestörter Metamorphose kommen kann.
.
Was sind Vitamine?
Vitamine sind niedermolekulare organische Verbindungen, die lebenswichtige
Funktionen im Körper ausüben, aber nicht körpereigen synthetisiert werden können. Sie
müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Vitamine werden dem
Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt und vom Stoffwechsel erst in die aktive
Substanz umgewandelt.
Man unterteilt in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.
Während die wasserlöslichen Vitamine kaum überdosiert werden können, da ein
eventueller Überschuss vom Organismus umgehend wieder ausgeschieden wird,
herrscht über die korrekte Dosierung der fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) noch
einige Unklarheit. Diese Vitamine werden bei Überversorgung im Körper, vor allem in
der Leber gespeichert und können dann z. T. erhebliche gesundheitliche Schäden
verursachen. Darum sollten diese Vitamine immer sehr vorsichtig dosiert werden.
Im Folgenden werden die einzelnen Vitamine, ihre Aufgaben im Körper sowie
Dosierungsempfehlungen kurz vorgestellt.
1. Fettlösliche Vitamine
Vitamin D (Clairol)
Eine Gabe von Vitamin D, das normalerweise in der Form von Vitamin D3
(Cholecalciferol), einer Vorstufe des reifen Vitamin Ds verabreicht wird, ist in der Praxis
unbedingt notwendig. Zum einen sind die üblichen Futtertiere in der Regel ärmer an
diesem Vitamin als frei lebende Insekten (dabei dürfte auch der Darminhalt eine Rolle
spielen), zum anderen wird ein obligater Syntheseschritt bei der Bildung körpereigenen
Vitamin Ds durch UVB- Einwirkung auf die Haut katalysiert und die derzeit verfügbaren
künstlichen UV-Quellen reichen in der Praxis meist nicht aus, um das natürliche
Sonnenlicht in dieser Hinsicht dauerhaft ausreichend zu ersetzen.
Bei Vitamin D Mangel nützt die beste Kalziumversorgung nichts, da das Mineral vom
Körper nicht verwertet werden kann. Vitamin D-Mangel führt daher ebenso wie
Kalziummangel oder ein ungünstiges Kalzium/Phosphor-Verhältnis in der Nahrung vor
allem zu vielfältigen Knochenbildungsstörungen, die unter dem Oberbegriff Rachitis
zusammengefasst werden können.
Eine Überdosierung von Vitamin D3 kann neben einer Verkalkung innerer Organe und
Gefäße ebenfalls zu rachitisähnlichen Symptomen führen, da nämlich Vitamin D bei
Überdosierung vermehrt das in den Knochen enthaltenen Kalzium mobilisiert und so
eine Demineralisierung der Knochen einleitet.
Da Überdosierungen von Vitamin D ebenso gefährlich sind wie Mangelsituationen
ist eine exakte Dosierung hier besonders wichtig. Umfangreiche Erfahrungen von
Dr. Ingo Kober mit vielen Reptilien führten ihn zur Schlussfolgerung, dass eine Gabe
von 50-100 I.E. Vitamin D3 pro kg Tier und Woche zumindest für die meisten tagaktiven
Echsenarten eine ausreichende, aber nicht gefährliche Dosierung darstellt.
Die Kenntnis des Gewichtes der zu versorgenden Tiere ist für die Berechnung der
sinnvollen Dosis überaus wichtig. Beim Ermitteln der nötigen Verdünnung und
Dosierung des jeweiligen Präparates kann man davon ausgehen, dass ein Tropfen der
Menge von 50µl (= 0,00005 l) entspricht und sich so das Verdünnen und Verabreichen
vereinfachen. Am sinnvollsten tropft man die benötigte Menge auf zwei Portionen pro
Woche verteilt dem Tier direkt ins Maul oder auf eine per Pinzette sofort zu
verabreichende Futterportion. Diese Angaben gelten für flüssige Vitaminpräparate.
Nach persönlichen Erfahrungen von Dr. Ingo Kober wird Vitamin D3 aus pulvrigen
Supplementpräparaten nur sehr schlecht vom Reptilien- oder Amphibienkörper
aufgenommen, sodass nicht nur erheblich höhere Dosierungen nötig sind, sondern auch
eine Überdosierung kaum zu befürchten ist.
Vitamin A
Gaben von Vitamin A sind in der terraristischen Praxis ebenso empfehlenswert, wie die
Verabreichung von Vitamin D, da Mangelerscheinungen nicht selten auftreten und viele
Futterinsekten nur geringe Mengen dieses wichtigen Vitamins enthalten. Folgen akutem
Vitamin A-Mangels sind Augenschwellungen (vor allem bei Schildkröten),
Häutungsprobleme sowie Funktionsstörungen von Leber und Niere.
Die handelsüblichen Multivitaminpräparate enthalten leider meist extrem viel Vitamin A.
Dosierungsrichtlinien für Vitamin A bei Reptilien sind bisher wenig definiert, es sei aber
zur Vorsicht geraten und eine der D3-Gabe ähnliche Dosierung empfohlen.
Überdosierung von Vitamin A führen zu dramatischen Verkürzungen von
Häutungsintervallen, die in ernsten Hautschädigungen resultieren können.
Bei Chamäleons stehen zusätzlich Ödembildungen im Kopf- und Halsbereich im
Verdacht, in einigen Fällen auf Vitamin A Überdosierungen zurückführbar zu sein.
Vitamin K und E
Die fettlöslichen Vitamine, K und E, müssen bei normaler Fütterung nur selten
zusätzlich verabreicht werden.
Mangelerscheinungen kommen bei Wirbeltierfressern, die vorzugsweise mit lange
gelagerter und dadurch an Vitamin E verarmter Tiefkühlnahrung gefüttert wurden, vor.
Appetitlosigkeit, Verfettung und Apathie sind hier Verdachtssymptome.
Schlupfprobleme bei den Nachzuchttieren können ebenfalls manchmal durch erhöhte
Gaben von Vitamin E gemindert werden. Zahnfleischbluten bei Krokodilen wurde schon
wiederholt erfolgreich durch Gabe des an der Regulation der Blutgerinnung beteiligten
Vitamin K behandelt. Aus der Papageienhaltung ist ferner bekannt, dass Vitamin K
helfen kann, stressbedingten Organschäden vorzubeugen.
Überdosierungen dieser beiden Vitamine führen in der Praxis in der Regel nicht zu
gefährlichen Schäden. Da beide Vitamine in Leber und Fettgewebe gespeichert werden,
empfiehlt es sich, sich bei den Dosierungen zumindest grob an die Angaben der
jeweiligen Supplementhersteller zu halten.
2. Wasserlösliche Vitamine
Die nicht fettlöslichen Vitamine (B, C, H) können Terrarientieren bedenkenlos dauerhaft
verabreicht werden. Am sinnvollsten verabreicht man diese Vitamine als Mischung in
der vom jeweiligen Hersteller der entsprechenden Präparate angegebenen Dosierung.
Eine Überdosierung hat nur bei extremen Dosierungen negative gesundheitliche Folgen
und die vorbeugende Gabe verhindert das entstehen von Schäden durch
Vitaminmangelsituationen im Futter.
Die wasserlöslichen Vitamine sind aus Pulvern praktisch ebenso gut bioverfügbar wie
aus Flüssigpräparaten. Eine genaue Aufschlüsselung aller wasserlöslichen Vitamine
führt zu einer beachtlichen Zahl von Verbindungen.
B-Vitamine
Hinter dem Begriff Vitamin B verbirgt sich gleich eine ganze Gruppe von Substanzen,
deren wichtigste Vitamin B1 (Thiamin,) B2 (Riboflavin), B3 (Nicotinamid), B4
(Cholinchlorid), B5 (Panthothensäure) B6 (Pyridoxin), B9 (Folsäure) und B12
(Cobaldamin) repräsentieren. Alle diese Vitamine sind Kofaktoren von Enzymen, die der
Wirbeltierkörper nicht selbst herstellen kann und erfüllen als solche durchaus
spezifische und auch unterschiedliche Rollen. Rein anhand der Symptome, die bei
Mangelerscheinungen auftreten, kann man nur schwer eingrenzen, an welchem BVitamin es im Einzelfall mangelt. Daher, und nicht zuletzt auch, da B-Vitamine im
Heimtiermarkt in der Regel nur als Mischungen erhältlich sind, empfiehlt es sich, im
Mangelfall ebenso wie zur Vorbeugung, eine Mischung dieser Vitamine zu
verabreichen.
Vitamin B Mangel ist oft nicht allein auf die Ernährung, sondern auch auf andauernde
Stresssituationen zurückzuführen. Mangel tritt ebenfalls besonders oft bei Fischfressern
auf, die vor allem mit totem Fisch gefüttert werden. Hier wird Vitamin B1 sehr rasch
abgebaut und das abbauende Enzym (Thiaminase) zudem mit dem toten Fisch
aufgenommen. Symptome sind z. B. bei Reptilien der gefürchtete Zitterkrampf,
generelle Abmagerung, Bewegungsstörungen, Appetitlosigkeit und Durchfälle.
Vitamin H
Vitamin H (Biotin), auch als Vitamin B7 oder B8 (im französischen Sprachraum)
bezeichnet ist ebenfalls Bestandteil der meisten Vitaminmischungen und ist vor allem
wichtig für gesundes Wachstum der Haut und ihrer hornigen Produkte.
Mangelsituationen manifestieren sich daher vor allem in Glanzverlust auch frisch
gehäuteter Tiere, brüchigen Krallen, aber auch Apathie und in Einzelfällen
Entzündungen der Zunge.
Vitamin C
Vitamin C (Askorbinsäure) ist ein Antioxidanz und hat vielfältige Aufgaben im Körper.
Bei Reptilien hilft es offenbar auch, im Winterschlaf die Gewebe vor Schäden durch zu
niedrige Sauerstoffversorgung zu bewahren. Gesunde Reptilien und Amphibien können
dieses Vitamin körpereigen produzieren, brauchen also keine Vitamin C Zufuhr von
außen. Da ein Überschuss nicht schadet und bei geschwächten Individuen vielleicht
doch sinnvoll ist, enthalten die meisten Vitaminmischungen dennoch auch dieses
Vitamin.
Aminosäuren
Sämtliche Proteine aller Lebewesen entstehen im Körper durch das Aneinanderheften
von Aminosäuren. Zwar findet man in den Proteinen mancher Organismen gehäuft
ganz spezielle Aminosäuren oder spezielle Modifikationen von Aminosäuren, doch
generell spielen in der ganzen Lebewesenwelt letztlich nur zwanzig verschiedene
Aminosäuren die tragende Rolle.
Die meisten dieser zwanzig kann der Stoffwechsel jedes Lebewesens selbst aus
einfacheren Grundbausteinen herstellen. Doch fast alle höher entwickelten
Lebensformen haben diese Fähigkeiten für einen Teil der zwanzig Aminosäuren
verloren. Meist handelt es sich dabei um Aminosäuren, die sie problemlos in der nötigen
Menge aus ihrer natürlichen Nahrung gewinnen können und nun auch müssen. Da das
Vorhandensein dieser nicht körpereigen herstellbaren Aminosäuren in der Nahrung
überlebenswichtig ist, bezeichnet man sie als essenzielle Aminosäuren.
Welche Aminosäuren essenziell sind, ist zwischen verschiedenen Lebewesengruppen
verschieden. Für den Menschen sind es beispielsweise Valin, Methionin, Leucin,
Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin.
Ein Mangel an essenziellen Aminosäuren kann bei Tieren in menschlicher Obhut
auftreten, sofern sie nicht in ausreichender Menge in der Ersatznahrung vorhanden
sind. Manche Supplemente enthalten daher auch Anteile von für die Zieltiergruppe
essenziellen Aminosäuren, um so eine eventuelle diesbezügliche Fehlernährung
kompensieren zu helfen.
Darreichung von Futterergänzungsmittel (Supplementen):
Kein Terrarianer kann seinen Pfleglingen eine ihrer natürlichen Ernährung vergleichbare
Reichhaltigkeit bieten. Daher muss die vom Pfleger gereichte Nahrung durch
ausgesuchte Zusätze aufgewertet werden.
Ziel dieses Beitrags ist es einen kurzen Überblick über die für die Terrarienhaltung von
Wirbeltieren bedeutsamsten Vitamine und Mineralstoffe und ihre Bedeutung zu geben.
Der entsprechende Bedarf von Wirbellosen ist weitaus weniger gut bekannt. Viele
Gliedertiere benötigen beispielsweise für Wirbeltiere wichtige Vitamine - ein gutes
Beispiel ist Vitamin D - überhaupt nicht in ihrem Stoffwechsel. Die folgenden
Ausführungen beschränken sich daher auf die Bedingungen bei Reptilien und
Amphibien.
Wie werden Futterergänzungsmittel angeboten?
Das Bestäuben des Futters mit pulverförmigen Mineralstoff/Vitamingemischen ist die
einfachste und gebräuchlichste Form der Aufwertung.
Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, müssen die Zusammensetzungen dieser
Pulver auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt sein und dabei die Zusammensetzung
der Futtermittel, die mit ihnen bestäubt werden, berücksichtigen.
Wirbeltierfressern injiziert man die nötigen Futterzusatzstoffe alternativ gerne in die
zuvor abgetötete Beute. Reine Wirbeltierfresser benötigen zudem in Gefangenschaft oft
nur selten oder gar keine Futterzusatzstoffe, da die künstliche Beute von ihren
Inhaltsstoffen der natürlichen sehr nahe kommen kann.
Bei Pflanzenfressern, für die es ebenfalls einfacher ist als für Insektenfresser, auch im
Terrarium naturnahe Futtervielfalt zu erreichen, hat es sich häufig bewährt,
Supplementpulver nur gelegentlich über das Futter zu streuen und stattdessen in einem
kleinen Schälchen zur aktiven Aufnahme anzubieten.
Viele Pflanzenfresser nehmen bei sich anbahnenden Mangelsituationen gezielt und
aktiv diese Pulver auf und regulieren so selber ihren Bedarf an den betreffenden
Inhaltsstoffen.
Bezüglich der Darreichung von Vitaminen und Mineralstoffen haben sich in der
Terraristik verschiedene Methoden etabliert.
 Neben der pulverförmigen Darreichungsform hat es sich bewährt, in
regelmäßigen zeitlichen Abständen auch flüssige Vitaminpräparate gezielt zu
verabreichen. Vor allem die fettlöslichen Vitamine sind aus pulverförmigen
Präparaten teilweise nur schlecht bioverfügbar, und für eine effektive
Supplementierung ist daher die zusätzliche Gabe flüssiger Präparate sinnvoll. Da
gerade diese Vitamine bei Überdosierung hochgiftig sind, ist es hierbei jedoch
besonders wichtig, auf die richtige Dosierung zu achten.
 Der in großer Menge benötigte Mineralstoff Kalzium sollte allen
Terrarienbewohnern zusätzlich zur Darreichung in Mineralstoff/Vitamin-Pulvern
noch in Form maulgerechter „kalkiger Krümel“ wie etwa Vogelgrit oder
zerbröselter Sepiaschulp zur beliebigen Aufnahme angeboten werden.
Warum Herpetal der Firma Eurital?
Die Firma Eurital hatte bereits einen respektablen Ruf im Brieftauben- und Pferdesport
sowie ein beachtenswertes Qualitätsmanagementsystem. Dr. Ingo Kober konnte für
eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Seine 30-jährige terraristische Erfahrung,
sowie sein Biologiestudium mit Schwerpunkt Molekularbiologie und Mikrobiologie und
die bei der Arbeit in der Wirkstoffforschung eines größeren Pharmaunternehmens
erworbenen pharmakologischen Kenntnisse qualifizierten ihn ausreichend für eine
Zusammenarbeit.
Auf dem Markt befinden sich wie schon erläutert zahlreiche Futterergänzungsmittel mit
vom Hersteller empfohlenen Gebrauchsanweisungen. Doch zeigte die Praxis, dass es
für die Terrarientiere immer wieder zu gesundheitlichen Problemen kam. Jeder der
betroffenen Terrarianer wäre daher froh, bekäme er die Gelegenheit,
Futterergänzungsmixturen nach eigenen Vorstellungen gebrauchsfertig zur Verfügung
zu haben. Genau dieses Ziel hatte die Entwicklung eines Multivitamin- Mineralstoff-Mix.
Entwicklung eines Multivitamin-Mineralstoff-Mix.
Damit sollten die wichtigsten Nahrungsergänzungsstoffe für Reptilien und Amphibien in
einfacher Form durch das Bestäuben des Futters zur Verfügung gestellt werden.
Als Ausgangsprodukt für Verbesserungsmaßnahmen wurde ein bekanntes Produkt
identifiziert. Dies wurde unter wissenschaftlicher Kontrolle entwickelt und es lagen
langjährige terraristische Erfahrungen vor.
Für das neue Produkt wurde der Name Herpetal Complete T gefunden.
 Zunächst wurde Phosphatanteil reduziert, um mit dem Produkt die notwendige
Aufwertung des meist ungünstigen Ca/P Verhältnisses in der Gesamternährung
zu erleichtern.
 Zudem wurde der Kalziumanteil erhöht und ein Teil des Kalziums in Form des
besonders bioverfügbaren Zitrates vorgelegt.




Der milchzuckerhaltige Träger wurde gegen ein milchzuckerfreies und somit
verdauliches Produkt getauscht.
Ferner wurde der Jodidanteil erhöht, da es im Jodmangelgebiet Deutschland
nicht selten zu Jodmangelerscheinungen bei Terrarientieren kommt.
Etliche weitere Modifizierungen bezüglich der Komplettierung des Angebotes von
Vitaminen aus der B-Gruppe und der zur Verfügung gestellten reptilienspezifisch
essentiellen Aminosäuren wurden vorgenommen.
Die wichtigste Maßnahme war jedoch die im Vergleich zu allen
Konkurrenzprodukten erheblich reduzierte Vitamin A Konzentration.
Wie oben schon angedeutet, wurde bei den für Terrarientiere vorgesehenen Produkten
hier in keinem Fall eine merkliche Änderung vorgenommen. Zwar gibt es nur wenige
diesbezügliche Forschungsergebnisse über wechselwarme Wirbeltiere, doch belegen
vielfältige Erfahrungen langjähriger Terrarianer, dass zum einen der Bedarf an
zusätzlich zur ausgewogenen Ernährung gegebenem Vitamin A weniger hoch zu sein
scheint und dass zum anderen eine zu hohe Menge dieses Vitamins bei vielen Tieren
zu krankhaft verkürzten Häutungsintervallen führt, die ernste Folgeschäden nach sich
ziehen können.
Ergänzend zu Herpetal complete T wurde in der Version Herpetal complete F der
Vitamin D3 Anteil reduziert und somit ein Ergänzungsfuttermittel für Freilandtiere oder
Tiere mit optimaler UVB Versorgung angeboten.
Die Produkte Herpetal sind:
Herpetal complete T und Herpetal complete F
zur Vermeidung von ernährungsbedingten Mangelerscheinungen wie:
 Rachitis,
 Appetitlosigkeit,
 Häutungsprobleme,
 Sterilität,
 Apathie,
 Wachstumsstörungen,
 Kropfbildung,
 geringe Stressresistenz.
 von Praktikern speziell für Reptilien entwickelt.
 optimales Ca/P Verhältnis 3,70 zu 1. Dadurch wird das schlechte Ca/P von
Futterinsekten und diversen Futterpflanzen ausgeglichen.
 enthält schon einen hohen Anteil an Kalziumzitrat, somit ist kein Zumischen von
Kalzium mehr erforderlich.
 hohe Bioverfügbarkeit der verwendeten Inhaltsstoffe und somit schnellere
Verfügbarkeit und Verwertung durch das Reptil.
 hoher Gehalt an Jod. Es wurde schon des Öfteren eine Kropfbildung durch einen
zu geringen Jodanteil beobachtet.
 leicht in der Anwendung und Dosierbarkeit.
 gut mit anderen Herpetal Produkten kombinierbar.
Herpetal Mineral plus Vitamin D3
 wichtig für den Aufbau der Körpersubstanz und sicher darüber hinaus für viele
wichtige physiologische Vorgänge
 direkter Baustein des Skeletts
 beeinflusst den Elektrolythaushalt
 beteiligt am Aufbau wichtiger organischer Verbindungen (z.B. Hämoglobin)
Ein Mangel an Mineralstoffen sowie eine ungenügende Resorption können zu
Krankheiten führen (z.B. Rachitis)
Herpetal Mineral mit 47% Kalziumzitrat
 hoher Anteil an Kalziumzitrat und Kalziumkarbonat
 kein Zumischen von Zitraten oder Laktaten mehr notwendig
 hohe Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe und dadurch eine bessere Aufnahme und
Verwertung durch das Tier
 einfach in der Anwendung und Dosierung
 haftet sehr gut an den Futterinsekten und Futterpflanzen
 kann mit anderen Herpetal Produkten kombiniert werden
 Phosphor unter 0,5%, also praktisch nicht vorhanden
Herpetal B-Komplex
 kann bei bereits bestehenden Mangelerscheinungen verabreicht werden
 wirkt prophylaktisch, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.
 zu verabreichen nach und vor Transporten
 zu verabreichen an Tiere, deren Nahrung hauptsächlich aus Fisch besteht, da es
durch das in deren Körper vorkommende Enzym Thiaminase zum Mangel an
Vitamin B1 kommt
 nach Krankheiten
 in erhöhten Stresssituationen
Herpetal Amphib zur Vermeidung von ernährungsbedingten
Mangelerscheinungen wie
 Kleinwüchsigkeit,
 Streichholzbeinchen,
 geringe Schlupfraten der Kaulquappen,
 hohe Sterblichkeitsrate der Kaulquappen,
 auftretende Missbildungen wie Rückratverkrümmungen und
Lähmungserscheinungen.
 optimale Zusammensetzung auf der Grundlage einer ernährungsphysiologischen
Studie
 enthält alle wichtigen Vitamine
 enthält alle notwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente
 hoher Gehalt an essenziellen Aminosäuren
Seit gut einem Jahr versorgen Testpersonen nun alle ihre Reptilien und Amphibien
ausschließlich mit Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Herpetal Sortiment. Vitalität,
Farbenpracht und Vermehrungsfreude der Pfleglinge zeigen heute, dass die Gedanken
zur optimalen Versorgung so verkehrt nicht gewesen sein können.
Tabelle der Bestandteile von Herpetal- Produkten
Zusammensetzung je
kg/L
Calciumcitrat
Dicalciumphosphat
Hefe
Natriumchlorid
Magnesiumoxyd
Calciumcarbonat
Weizenstärke
Inhaltsstoffen je kg/L
Complete F
Complete T
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Complete F
Complete T
7,95 %
0,17 %
0,05 %
53,10 %
13,00 %
4,00 %
0,57 %
0,08 %
0,08 %
0,22 %
032 %
3,50 %
1,50 %
0,11 %
0,44 %
0,24 %
0,29%
Complete F
7,95 %
0,17 %
0,05 %
53,10 %
13,00 %
4,00 %
0,57 %
0,08 %
0,08 %
0,22 %
0,32 %
3,50 %
1, 50 %
0,11 %
0,44 %
0,24 %
0,29%
Complete T
Vitamin A
Vitamin E
5.0000 I.E.
(a-toc opherol)
2.000mg
Vitamin D3
Vitamin B1
Vitamin B2
Vitamin B12
Vitamin B6
Vitamin K1
Vitamin K3 Menad.
Vitamin C
Biotin
Folsäure
Nikotinamid
Nikotinsäure
Pantothensäure mit
Zintron- und Milchsäure
Calpan
Cholinchlorid
Inositol
Carnitin
Eisen (Fumarat)
Eisen als Fe-II-SulfatMonohydrat
Kupfer als AminosäureKupferchelat-Hydrat
Mangan als Mangan-IIOxyd
Zink als Zinkoxyd
Jod als Calcium-Jodat
Kobalt als basisch
Kobalt-II-Carbonat
Selen als Natrium-Selenit
Molybdän als NatriumMolidat
16.666 I.E.
160 mg
600 mg
3900 μg
450 mg
30 mg
150.000 I.E.
(atocopherol)
2.000 mg
50.000 I.E.
160 mg
600 mg
12390 μg
450 mg
30 mg
4.200 mg
10.000 μg
180 mg
1.980 mg
4.200 mg
10.000 μg
180 mg
1.980 mg
Wasser
Rohproteine
Rohfaser
Rohfett
Rohasche
Calcium
Natrium
Lysin
Cystin
Tryptophan
Phenalanin
Valin
Phosphor
Magnesium
Methionin
Threonin
Arginin
Isoleucin
Zusatzstoffe je kg/L
Mineral plus
Vitamin D3
ja
Mineral mit 47%
Kalziumzitrat
ja
ja
ja
Ja
Mineral plus
Vitamin D3
B-Vitamin
Amphib
B-Vitamin
Amphib
65,00 %
0,00 %
0,00 %
5,00 %
0,90 %
23,00 %
0,04 %
23,00%
0,04%
0,03 %
0,03%
Mineral plus
Vitamin D3
Mineral mit 47%
Kalziumzitrat
1,26 %
4,3 %
0,03 %
0,1 %
75,4 %
24,9 %
0,7 %
8,4 %
1,50%
B-Vitamin
flüssig
Amphib
540.000 I.E.
(a-toc oherol)
450 mg
50.000 I.E.
3.500 mg
4.000 mg
1.800 μg
5.000 mg
100.000 I.E.
130 mg
450 mg
2.800 μg
290 mg
3000 mg
200 mg
10.000 mg
10.000 μg
100 mg
2.400 mg
25000 mg
4500 mg
515 mg
3.0000 mg
515 mg
3.0000 mg
1.500 mg
1.500 mg
400 mg
400 mg
200 mg
200 mg
320 mg
670 mg
1.000 mg
300 mg
3.400 mg
5.000 mg
50.00 mg
320 mg
2.000 mg
2.000 mg
500 mg
50 mg
20 mg
500 mg
50 mg
20 mg
4.400 mg
100 mg
40 mg
4.400 mg
100 mg
40mg
8 mg
0,4 mg
8 mg
0,4 mg
16 mg
16 mg
Gegenüberstellung von Korvimin Reptil, Herpetal complete T, Calca Mineral, Amivit R
und Dendrovit
Zusammensetzung je kg
Calcimcitrat
Dicalciumphosphat
Hefe
Natriumchlorid
Magnesiumoxyd
Calciumcarbonat
Molkepulver
Vormischung
Inhaltsstoffe je kg
Rohproteine
Rohfaser
Rohfett
Rohasche
Calcium
Natrium
Lysin
Cystin
Tryptophan
Phenalanin
Valin
Phosphor
Magnesium
Methionin
Threonin
Arginin
Isoleucin
Zusatzstoffe je kg
Vitamin A
Vitamin E
Korvimin Reptil
Vitamin D3
Vitamin B1
Vitamin B2
Vitamin B12
Vitamin B6
Vitamin K1
Vitamin K3
Vitamin C
Biotin
Folsäure
Nikotinamid
Nikotinsäure
Calcium-D-Pantothenat
Calpan
Cholinchlorid
L-Carnitin
Carnitin
Eisen
Kupfer
Mangan
Zink
Jod
Kobalt
Selen
Molybdän als NatriumMolidat
50 000 I.E.
160 mg
500 mg
1800 μg
300 mg
4,000 mg
ja
Ja getrocknet
ja
ja
ja
ja
Korvimin rep.
5,50 %
0,40 %
0,30 %
61,50 %
15,00 %
4,00 %
7,00 %
2,00 %
Korvimin Reptil
500 000 I.E.
(als E1) 1500 mg
80 mg
Complete T
ja
ja
ja
ja
ja
Amivit R
Dendrovit
58%
5,4%
11%
10,4%
58%
5,4%
11%
10,4%
Calca Mineral
10.000 I.E.
20 mg
Amivit R
640.000 I.E.
(als AlphaTocopherolaceta
t) 640 mg
Dendrovit
25.000 I.E.
(als AlphaTocopherolacetat)
475 mg
50.000 I.E.
160 mg
600m g
12390 μg
450 mg
30 mg
2.000 I.E.
10 mg
20 mg
200 μg
16 mg
3.200 I.E.
64 mg
160 mg
320 μg
64mg
.1.740 I.E.
0,8 mg
2mg
4 μg
0,8 mg
4.200 mg
10.000 μg
180 mg
1.980 mg
200 mg
1.000 μg
6,0 mg
128 mg
1.600 mg
160 μg
12,8 mg
1,6 mg
1.040 mg
2 μg
0,2 mg
200 mg
100 mg
960 mg
320 mg
12 mg
4mg
1.600 mg
20 mg
Complete T
7,95 %
0,17 %
0,05 %
53,10 %
13,00 %
4,00 %
0,57 %
0,08 %
0,08 %
0,22 %
0,32 %
3,50 %
1, 50 %
0,11 %
0,44 %
0,24 %
Complete T
150.000 I.E.
(a-tocopherol)
2.000 mg
3.000 mg
1.000 mg
30.000 mg
15.000 mg
Calca Mineral
515 mg
3.0000 mg
1.500 mg
400 mg
200 mg
50 mg
500 mg
58,0 μg
2 mg
47,0 μg
400 mg
200 mg
320 mg
500 mg
50 mg
20 mg
8 mg
500 mg
140 mg
160 mg
600 mg
16 mg
3 mg
1mg
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