EHP5 for SAP ERP 6.0 Dezember 2010 Deutsch Umlagerung ohne Lieferung (135) Ablaufbeschreibung SAP AG Dietmar-Hopp-Allee 16 69190 Walldorf Deutschland SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Copyright © 2010 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten. Microsoft, Windows, Excel, Outlook und PowerPoint sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, DB2 Universal Database, System i, System i5, System p, System p5, System x, System z, System z10, System z9, z10, z9, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, eServer, z/VM, z/OS, i5/OS, S/390, OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+, POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System Storage, GPFS, HACMP, RETAIN, DB2 Connect, RACF, Redbooks, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli und Informix sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und anderen Ländern. Adobe, das Adobe Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Oracle ist eine eingetragene Marke der Oracle Corporation. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame und MultiWin sind Marken oder eingetragene Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, XML, XHTML und W3C sind Marken oder eingetragene Marken des W3C ®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. Java ist eine eingetragene Marke von Sun Microsystems, Inc. JavaScript ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, Clear Enterprise, SAP BusinessObjects Explorer und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken der SAP France in den USA und anderen Ländern. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung. © SAP AG Seite 2 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung Syntax Externer Prozess Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit Typografische Konventionen Format Beschreibung Beispieltext Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Verweise auf andere Dokumentationen Beispieltext hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen BEISPIELTEXT Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE. Beispieltext Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Datenbankwerkzeugen. BEISPIELTEXT Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste. Beispieltext Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben müssen, wie es in der Dokumentation angegeben ist. <Beispieltext> Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in das System eingeben. © SAP AG Seite 3 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Inhalt 1 Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5 2 Voraussetzungen .................................................................................................................... 6 2.1 Stamm- und Organisationsdaten .................................................................................... 6 2.2 Voraussetzungen/Situation ........................................................................................... 10 2.3 Rollen ............................................................................................................................ 10 2.4 Vorbereitende Schritte .................................................................................................. 11 3 Prozessübersicht ................................................................................................................... 12 4 Prozessschritte ...................................................................................................................... 13 5 4.1 Einstufige Umlagerung ................................................................................................. 13 4.2 Umlagerungsbestellung anlegen .................................................................................. 14 4.3 Warenausgang für Umlagerungsbestellung buchen .................................................... 16 4.4 Status der Umlagerung prüfen ..................................................................................... 17 4.5 Eingang der umgelagerten Materialien......................................................................... 18 Anhang .................................................................................................................................. 20 5.1 Prozessschritte korrigieren ........................................................................................... 20 5.2 SAP-ERP-Berichte........................................................................................................ 21 5.3 Verwendete Formulare ................................................................................................. 22 5.3.1 Beschaffung .............................................................................................................. 22 5.3.2 Warenbewegungen ................................................................................................... 22 5.4 Häufig gestellte Fragen ................................................................................................ 23 © SAP AG Seite 4 von 23 SAP Best Practices 1 Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Einsatzmöglichkeiten Dokument In diesem Dokument wird der Geschäftsprozess der internen Beschaffung – in diesem Fall als Umlagerung ohne Lieferung – beschrieben. Die Zielgruppen sind Lagermitarbeiter und Sachbearbeiter Einkauf. Szenario Die werksübergreifende interne Beschaffung von Materialien kann innerhalb eines Buchungskreises (unternehmensintern) oder unter Einbeziehung mehrerer Buchungskreise (unternehmensübergreifend) erfolgen. Dieser Prozess kann mithilfe von Standardfunktionen, wie Materialbedarfsplanung, Bestellanforderung, Umlagerungsbestellung, Lagermitarbeiter und Abwicklung interner Lieferungen, abgewickelt werden. In diesem Prozess führen Sie die interne Beschaffung ohne Lieferungen und Lagermitarbeiter aus. Der Prozess der Umlagerung mit Lieferung wird im Szenario Umlagerung mit Lieferung behandelt. Der Prozess beginnt mit einer Anforderung zur Umlagerung von Material aus einem Werk in ein anderes innerhalb desselben Buchungskreises. Die Umlagerung ohne Lieferung kann auf zwei verschiedene Arten durchgeführt werden: Eine Möglichkeit ist die einstufige Umbuchung im abgebenden Werk; dabei wird der Bestand aus dem abgebenden Werk unmittelbar zum empfangenden Werk bewegt. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Entfernung zwischen den beiden Werken kurz ist und eine Übersicht über den Transitbestand nicht notwendig ist. Ein Sachbearbeiter Einkauf im empfangenden Werk fordert mittels einer Umlagerungsbestellung Material an. Dies ist dann sinnvoll, wenn das abgebende Werk eine formelle Anforderung benötigt, um das Material an das empfangende Werk zu senden, oder die Entfernung zwischen den beiden Werken länger ist und eine Übersicht über den Transitbestand notwendig ist. Zur Unterstützung des Umlagerungsprozesses sind neben dem Materialstamm keine weiteren Stammdaten erforderlich. Der Materialstamm muss sowohl im beschaffenden (empfangenden) Werk als auch im bereitstellenden (abgebenden) Werk vorhanden sein. Darüber hinaus ist für Umlagerungsbestellungen im Gegensatz zu anderen Bestellungen keine Genehmigung erforderlich. © SAP AG Seite 5 von 23 SAP Best Practices 2 Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Voraussetzungen 2.1 Stamm- und Organisationsdaten SAP Best Practices – Standardwerte In der Implementierungsphase wurden in Ihrem ERP-System grundlegende Stamm- und Organisationsdaten angelegt, beispielsweise die Daten, welche die Organisationsstruktur Ihres Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die ihrem betrieblichen Schwerpunkt entsprechen, beispielsweise Stammdaten für Materialien, Lieferanten und Kunden. Diese Stammdaten bestehen in der Regel aus standardisierten SAP-Best-PracticesVorschlagswerten, die das Durchlaufen der Prozessschritte dieses Szenarios ermöglichen. Zusätzliche Stammdaten (Vorschlagswerte) Sie können das Szenario auch mit anderen Vorschlagswerten von SAP Best Practices testen, welche die gleichen Merkmale aufweisen. Sehen Sie in Ihrem SAP-ECC-System nach, welche anderen Stammdaten hierzu zur Verfügung stehen. Eigene Stammdaten verwenden Sie können auch benutzerdefinierte Werte für Material- oder Organisationsstammdaten verwenden. Weitere Informationen zum Anlegen von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation zu den Stammdatenverfahren. Verwenden Sie folgende Stammdaten, um die in diesem Dokument beschriebenen Prozessschritte auszuführen. Stamm/Organisati onsdaten Wert Details zu Stamm/Organisationsdaten Bemerkungen Material H10 Handel mit Einzelpostentyp YBNA (PD-Planung und Streckenlieferung) siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte keine Serialnummer, keine Charge Material H11 Handelsware für normalen Handel mit Einzelpostentyp NORM (PD-Planung) siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte keine Serialnummer, keine Charge Material H12 Handelsware für normalen Handel mit Einzelpostentyp NORM (Bestellpunktdisposition) siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte keine Serialnummer, keine Charge Material © SAP AG H13 Handel mit Einzelpostentyp siehe Abschnitte Seite 6 von 23 SAP Best Practices Stamm/Organisati onsdaten Wert Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Details zu Stamm/Organisationsdaten Bemerkungen YBNA (Bestellpunktdisposition und Streckenlieferung) Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte keine Serialnummer, keine Charge Material Material Material H20 H21 H22 Handelsware für normalen Handel mit Einzelpostentyp NORM (Bestellpunktdisposition) mit Serialnummern nur verwenden, wenn der Building Block Chargenverwaltung (117) oder Serialnummernverwaltung (126) aktiviert wurde; Handelsware für normalen Handel mit Einzelpostentyp NORM (Bestellpunktdisposition), chargenpflichtig (Verfallsdatum) nur verwenden, wenn der Building Block Chargenverwaltung (117) oder Serialnummernverwaltung (126) aktiviert wurde; Handelsware für normalen Handel mit Einzelpostentyp NORM (Bestellpunktdisposition), chargenpflichtig (FIFOStrategie) nur verwenden, wenn der Building Block Chargenverwaltung (117) oder Serialnummernverwaltung (126) aktiviert wurde; siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Material R13 Rohstoff als siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Beistellkomponente mit Vorbereitende Schritte Einzelposten, NORM (PDPlanung), keine Charge, keine Serialnummer Material R14 Rohstoff als siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Beistellkomponente mit Vorbereitende Schritte Einzelposten, NORM (PDPlanung), keine Charge, keine Serialnummer Material R16 Rohstoff als siehe Abschnitte Stücklistenkomponente zu S22 Voraussetzungen/Situation und mit Einzelposten, NORM (PD- Vorbereitende Schritte Planung), keine Charge, keine Serialnummer Material R17 Rohstoff als siehe Abschnitte Stücklistenkomponente zu S22 Voraussetzungen/Situation und mit Einzelposten, NORM (PD- Vorbereitende Schritte Planung), keine Charge, keine Serialnummer Material R18 Rohstoff als Stücklistenkomponente zu S22 mit Einzelposten, NORM (PD- © SAP AG siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Seite 7 von 23 SAP Best Practices Stamm/Organisati onsdaten Wert Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Details zu Stamm/Organisationsdaten Bemerkungen Planung), keine Charge, keine Serialnummer Material R20 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte mit Einzelposten, NORM (PD- Voraussetzungen/Situation und Planung), keine Charge, keine Vorbereitende Schritte Serialnummer Material R27 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte mit Einzelposten, NORM (PD- Voraussetzungen/Situation und Planung), keine Charge, keine Vorbereitende Schritte Serialnummer Material R120 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und für QM-Bearbeitung mit Vorbereitende Schritte Einzelposten, NORM (PDPlanung), keine Charge, keine Serialnummer Material R122 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte mit Einzelposten, NORM (PD- Voraussetzungen/Situation und Planung), FIFO-Charge, Vorbereitende Schritte Importbeschaffung, keine Serialnummer Material R128 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und für Konsignationsprozess mit Vorbereitende Schritte Einzelposten, NORM (PDPlanung), keine Charge, keine Serialnummer Material R124 Rohstoff für Fremdbeschaffung siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und mit Einzelposten, NORM Vorbereitende Schritte (Bestellpunktdisposition), Fixlagerplatz-Info, keine Charge, keine Serialnummer Material S21 Halbfabrikat für siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Handel/Serienfertigung mit Vorbereitende Schritte Einzelpostentyp NORM (PDPlanung), keine Charge, keine Serialnummer Material S22 Halbfabrikat für normalen Handel/Fertigung mit Einzelpostentyp NORM (PDPlanung), Dummy-Baugruppe, keine Charge, keine Serialnummer siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Material S23 Halbfabrikat für normalen Handel/Fertigung mit Einzelpostentyp NORM (PDPlanung), für Lohnbearbeitungsprozess, keine Charge, keine Serialnummer siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Material S24 Halbfabrikat für normalen siehe Abschnitte © SAP AG Seite 8 von 23 SAP Best Practices Stamm/Organisati onsdaten Wert Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Details zu Stamm/Organisationsdaten Bemerkungen Handel/Fertigung mit Einzelpostentyp NORM (PDPlanung), Lohnbearbeitung, keine Serialnummer, chargenpflichtig (FIFOStrategie) Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Material S25 Halbfabrikat für Fremdbeschaffung mit Einzelpostentyp NORM (PDPlanung), Lohnbearbeitung, keine Serialnummer, keine Charge siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte Material F29 Lagerfertigung, Fertigware für Prozessindustrie (PD-Planung) siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte keine Serialnummer; mit Charge Material F126 Lagerfertigung, Fertigware für diskrete Fertigung (PDPlanung) siehe Abschnitte Voraussetzungen/Situation und Vorbereitende Schritte mit Serialnummer; mit/ohne Charge Auftraggeber 100003 inländischer Kunde Warenempfänger 100003 inländischer Kunde Zahler 100003 inländischer Kunde Werk 1000 Werk1 Werk 1100 Werk2 Lagerort 1020 Werk 1000 Fertigung ohne Lean-WM Lagerort 1030 Werk 1000 Versand mit Lean-WM Lagerort 1040 Werk 1000 Versand ohne Lean-WM Lagerort 1050 Werk 1000 Läger mit Lean-WM Lagerort 1060 Werk 1000 Retouren Lagerort 1120 Werk 1100 Fertigung ohne Lean-WM Lagerort 1130 Werk 1100 Versand mit Lean-WM Lagerort 1140 Werk 1100 Versand ohne Lean-WM Lagerort 1150 Werk 1100 Läger mit Lean-WM Lagerort 1160 Werk 1100 Retouren Versandstelle 1000 Werk 1000 Versandstelle 1000 Versand- 100R Werk 1000 Versandstelle 100R © SAP AG Sie können das Szenario mit einem anderen inländischen Kunden testen. Seite 9 von 23 SAP Best Practices Stamm/Organisati onsdaten Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Wert Details zu Stamm/Organisationsdaten Bemerkungen Versandstelle 1100 Werk 1100 Versandstelle 1100 Versandstelle 110R Werk 1100 Versandstelle 110R Lieferant 300000 Inländischer Lieferant 00 Lieferant 300001 Inländischer Lieferant 01 Lieferant 300002 Inländischer Lieferant 02 Lieferant 300003 Inländischer Lieferant 05 Lieferant 300004 Inländischer Lieferant 05 Lieferant 300006 Inländischer Lieferant 06 Lieferant 300008 Inländischer Lieferant 08 Buchungskreis 1000 Buchungskreis 1000 Einkaufsorg anisation 1000 Einkaufs-Org. 1000 stelle Einkäufergru 100 ppe Gruppe 100 Werk 1000 2.2 Voraussetzungen/Situation Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfuellen, bevor Sie dieses Szenario durchspielen können: Voraussetzungen/Situation Szenario Sie haben alle entsprechenden Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung VorlaufProzessschritte (154) beschrieben sind. Vorlauf-Prozessschritte (154) 2.3 Rollen Verwendung Die folgenden Rollen müssen installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen dem Benutzer bzw. den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Diese Rollen werden nicht benötigt, wenn Sie anstelle der NWBC-Oberfläche die Standard-SAP-GUI verwenden. © SAP AG Seite 10 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Voraussetzungen Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet. Benutzerrolle Technischer Name Prozessschritt Mitarbeiter SAP_NBPR_EMPLOYEE_S Die Zuordnung dieser Rolle wird für die Ausführung von Basisfunktionalitäten benötigt. Lagermitarbeiter SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S einstufige Umlagerung Warenausgang buchen Bestandsstatus prüfen. Wareneingang buchen Einkäufer SAP_NBPR_PURCHASER_S Umlagerungsbestellung anlegen 2.4 Vorbereitende Schritte Um dieses Szenario durchspielen zu können, müssen die entsprechenden Materialien im Lager verfügbar sein. Verwendung Diese Aktivität hat zum Ziel, einen Anfangsbestand für Materialien zu buchen, z. B. H11. Dieser Schritt braucht nicht ausgeführt zu werden, wenn ausreichend Bestand verfügbar ist. Bitte prüfen Sie die Bestandsverfügbarkeit mittels der Transaktion MMBE, Material H11, Werk 1 (1000), Lagerort Versand (1030). Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Materialwirtschaft Bestandsführung Warenbewegung MIGO - Warenbewegung (MIGO) Transaktionscode MIGO Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Warenbewegung Sonstige 2. Stellen Sie sicher, dass oben links im Einstiegsbild im ersten Feld Wareneingang und im zweiten Sonstige angezeigt wird. Geben Sie oben rechts im Feld die Bewegungsart 561 ein, und wählen Sie Ausführen (Enter). 3. Auf der Registerkarte Material geben Sie die Materialnummer H11 ein. Setzen Sie das Kennzeichen Position OK. © SAP AG Seite 11 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB 4. Auf der Registerkarte Menge geben Sie eine Zahl ein, z. B. 10000. 5. Auf der Registerkarte Wo geben Sie das Werk 1 (1000) und den Lagerort Lagerort_Versand (1030) ein. Wählen Sie Ausführen (Enter). 6. Wenn das Material in Chargen gehandhabt wird, geben Sie auf der Registerkarte Charge die externe Chargennummer ein, oder lassen Sie das Feld zur internen Nummernzuweisung frei. Geben Sie das Produktionsdatum ein, z. B. das aktuelle Datum, und wählen Sie Enter: 7. Wenn das Material serialisiert ist, geben Sie auf der Registerkarte Serialnummern die Serialnummer ein. Wenn die Serialnummer nicht bekannt ist, wählen Sie Suchen. 8. Wählen Sie Buchen (Strg+S). Um die Buchung zu stornieren, wiederholen Sie die Schritte mit der Bewegungsart 562. Sie haben auch die Möglichkeit, den Materialbeleg mit der Transaktion MBST zu stornieren. Ergebnis Sie haben Bestand für das Material H11 angelegt. Buchungen im Finanzwesen: 3 Material Soll-Konten Haben-Konten Bemerkung Rohstoffe (ROH) 200000 Rohstoffe 229990 Bestandsaufnahme Handelsware (HAWA) 228000 Handelsware 229970 Bestand Eigene Produkte Halbfabrikate (HALB) 210000 Halbfabrikate 229970 Bestand Eigene Produkte Fertigerzeugnisse (FERT) 220000 Fertigerzeugnisse 229970 Bestand Eigene Produkte Prozessübersicht Option 1: Umlagerung ohne Umlagerungsbestellung – einstufig Prozessschritt Einstufige Umlagerung Externe Prozessref erenz Voraussetzun gen/Situation Benutzerrol le Transa ktions code Erwartete Ergebnisse Bestandsumlagerung ist erforderlich Lagermitarbeiter MIGO physische und logische Bestandsbewegung im System Option 2: Umlagerung mit Umlagerungsbestellung © SAP AG Seite 12 von 23 SAP Best Practices Prozessschritt Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Externe Prozessref erenz Umlagerungsbestellung anlegen Voraussetzun gen/Situation Benutzerrol le Transa ktions code Erwartete Ergebnisse Bestandsumlagerung ist erforderlich Lagermitarbeiter / Einkäufer ME21N Umlagerungsbest ellung wurde angelegt Warenausgang für Umlagerungsbestellung buchen – Bestand wird aus dem Lager bewegt Lagermitarbeiter MIGO physische und logische Bestandsbewegung im System Status der Umlagerung prüfen – Bestandsauskunft erforderlich Lagermitarbeiter MB5T Bestandsübersicht wird angezeigt. Wareneingang zur Umlagerungsbestellung buchen – Bestand wird ins Lager bewegt. Lagermitarbeiter MIGO physische und logische Bestandsbewegung im System 4 Prozessschritte 4.1 Einstufige Umlagerung Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Materialwirtschaft Bestandsführung Warenbewegung Warenbewegung (MIGO) Transaktionscode MIGO Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Warenbewegung Sonstige Wählen Sie Umbuchung. 2. Stellen Sie sicher, dass oben links auf dem Einstiegsbild im ersten Feld Umbuchung und im zweiten Sonstige angezeigt wird. Geben Sie im Feld oben rechts die Bewegungsart 301 ein, und wählen Sie Ausführen (Enter). 3. Option: Setzen Sie das Kennzeichen neben dem Drucker, um den Warenausgangsschein zu drucken. 4. Auf der Registerkarte Umbuchung im Bereich Von geben Sie eine Materialnummer ein, z. B. H11 . © SAP AG Seite 13 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Auf der Registerkarte Umbuchung im Bereich Von geben Sie das Werk 1 (1000) und den Lagerort Lagerort_Versand (1030) ein. 5. Auf der Registerkarte Menge geben Sie einen Betrag ein, z. B. 100. 6. Auf der Registerkarte Umbuchung im Bereich Nach geben Sie das Werk 2 (1100) und den Lagerort Lagerort_Versand (1130) ein. Wählen Sie Ausführen (Enter). 7. Setzen Sie das Kennzeichen Position OK. 8. Wenn das Material serialisiert ist, geben Sie auf der Registerkarte Serialnummern die Serialnummer ein. Wenn die Serialnummer nicht bekannt ist, wählen Sie Suchen. 9. Wenn das Material in Chargen gehandhabt wird, geben Sie auf der Registerkarte Charge die externe Chargennummer ein. 10. Wählen Sie Buchen (Strg+S). Um die Buchung zu stornieren, wiederholen Sie die Schritte mit der Bewegungsart 302. Sie haben auch die Möglichkeit, den Materialbeleg mit der Transaktion MBST zu stornieren. Ergebnis Sie haben den Bestand für ein Material, z. B. H11, umgelagert. Buchungen im Finanzwesen: Material Soll-Konten Haben-Konten Handelsware (HAWA) 228000 Handelsware 228000 Handelsware Fertigerzeugnisse (FERT) 220000 Fertigerzeugnisse 220000 Fertigerzeugnisse Bemerkung 4.2 Umlagerungsbestellung anlegen Sie haben jetzt auch die Möglichkeit, mehrfach verwendete Eingabedaten der Bestellung in Vorlagen zu speichern. Um Daten als Vorlage abzuspeichern, wählen Sie Als Vorlage sichern. Um Daten aus einer Vorlage zu laden, wählen Sie Aus Vorlage laden. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Materialwirtschaft Einkauf Bestellung Anlegen Lieferant/Lieferwerk bekannt Transaktionscode ME21N © SAP AG Seite 14 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER_S) Rollenmenü Einkauf Bestellung Bestellung Bestellung anlegen 2. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen die folgenden Daten ein: Feldbezeichner Beschreibu ng Benutzeraktion und Werte Bemerkung Bestellart Umlagerungsbestellung Bestellart UB Lieferwerk Werk 1 (1000) Produktionswerk Registerkarte OrgDaten wählen Einkaufsorg Einkaufs-Org. 1000 Einkäufergruppe Gruppe 100 Buchungskreis Buchungskreis 1000 Positionsübersicht expandieren wählen Material H11 Bestellmenge 100 Lieferdatum <beliebiges Datum in der Zukunft> Werk Werk 2 (1100) Verteilzentrum Lagerort Lagerort_Versand (1130) Ziellagerort Optional: Charge (wenn Material in Chargen gehandhabt wird) <Chargennummer> vorliegende Chargennummer des verwendeten Materials (Suche über die Eingabehilfe F4 möglich) Einkaufsorganisation wenn die Positionsübersicht nicht angezeigt wird oder ein anderer beliebiger Wert Wählen Sie Sichern. 3. Bestätigen Sie die Warnmeldung „Für Lieferwerk 1000 und empf. Werk 1100 sollte Belegart UD verwendet werden“. Ergebnis Das System legt die Umlagerungsbestellung an. Notieren Sie sich die Umlagerungsbestellnummer für die weitere Bearbeitung: ____________________________. © SAP AG Seite 15 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB 4.3 Warenausgang für Umlagerungsbestellung buchen Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Materialwirtschaft Bestandsführung Warenbewegung Warenausgang (MIGO) Transaktionscode MIGO Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Warenbewegung Sonstige Wählen Sie Warenbewegung. 2. Stellen Sie sicher, dass im ersten Feld oben links auf dem Einstiegsbild Warenausgang und im zweiten Bestellung angezeigt wird. Geben Sie rechts neben dem Feld Bestellung die Bestellnummer ein. Geben Sie im Feld oben rechts die Bewegungsart 351 ein, und wählen Sie Ausführen (Enter). 3. Option: Setzen Sie das Kennzeichen neben dem Drucker, um den Warenausgangsschein zu drucken. 4. Option: Geben Sie auf der Registerkarte Menge einen anderen Betrag ein, z. B. 200. 5. Auf der Registerseite Wo stellen Sie fest, dass das abgebende Werk verzeichnet ist (z. B. Werk 1). Geben Sie den Werkslagerort Lagerort_Versand (1030) ein. 6. Wenn das Material in Chargen gehandhabt wird, geben Sie auf der Registerkarte Charge die externe Chargennummer ein, oder lassen Sie das Feld zur internen Nummernzuweisung leer. 7. Wenn das Material serialisiert ist, geben Sie auf der Registerkarte Serialnummern die Serialnummer ein. Wenn die Serialnummer nicht bekannt ist, wählen Sie Suchen. 8. Setzen Sie das Kennzeichen Position OK. 9. Wählen Sie im Kopf Prüfen. (Darauf wird die Meldung Beleg ist OK angezeigt.) 10. Wählen Sie Buchen (Strg+S). Ergebnis Das Material wurde zur Umlagerung gebucht. Buchungen im Finanzwesen: © SAP AG Seite 16 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Material Soll-Konten Haben-Konten Handelsware (HAWA) 228000 Handelsware 228000 Handelsware Fertigerzeugnisse (FERT) 220000 Fertigerzeugnisse 220000 Fertigerzeugnisse Bemerkung Um einen Bericht über den Lagerbestand zu erhalten, verwenden Sie die Transaktion MB52 (Menüpfad Logistik Logistics Execution Infosystem Wareneingang Listen zum Materialbestand Lagerbestände zum Material). 4.4 Status der Umlagerung prüfen Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Materialwirtschaft Bestandsführung Umfeld Bestand Transitbestand Transaktionscode MB5T Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Transitbestand Buchungskreis © SAP AG Seite 17 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB 2. Geben Sie auf dem Bild Anzeige des Transitbestandes folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibu ng Benutzeraktion und Werte Bemerkung Materialnummer H11 Materialnummer des Materials aus der Umlagerungsbestellung Empfangendes Werk Werk 1 (1100) Verteilzentrum Abgebendes Werk Werk 2 (1000) Produktionswerk Umlagerungsbestellungen Setzen Sie das Kennzeichen. 3. Wählen Sie Ausführen (F8). Ergebnis Sie erhalten eine Übersicht über die Materialien und die Umlagerungsbestellungen, die sich momentan im Transitbestand befinden. Dies sind alle Materialien, die das Lieferwerk bereits verlassen und das empfangende Werk noch nicht erreicht haben. 4.5 Eingang der umgelagerten Materialien Verwendung Diese Aktivität wird ausgeführt, wenn die Teile im Empfangswerk eingehen. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Logistics Execution Wareneingangsprozess Wareneingang zu Bestellung, Auftrag und sonstigen Vorgängen Wareneingang erfassen zu Bestellung Transaktionscode MIGO Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Warenannahme Bestellung 2. Wählen Sie die Abfrage Alle für den Wareneingang bereiten Einkaufsbelege, wählen Sie ihre Bestellnummer um drücken Sie Materialbeleg anlegen. 3. Stellen Sie sicher, dass im ersten Feld oben links auf dem Einstiegsbild Wareneingang und im zweiten Feld die Nummer der Bestellung angezeigt wird. Überprüfen Sie im Feld oben rechts die Bewegungsart 101. 4. Wählen Sie Ausführen (Enter). © SAP AG Seite 18 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Wenn mehrere Zeilen vorhanden sind, wählen Sie Detaildaten schließen, sodass alle Zeilen angezeigt werden. 5. Option: Setzen Sie das Kennzeichen neben dem Druckersymbol, um den Warenausgangsschein zu drucken. Stellen Sie Einzelschein ein. 6. Auf der Registerkarte Wo geben Sie den Werkslagerort Lagerort_Versand (1130) ein. 7. Wenn das Material in Chargen gehandhabt wird, geben Sie auf der Registerkarte Charge die externe Chargennummer ein, oder lassen Sie das Feld zur internen Nummernzuweisung frei. 8. Wenn das Material serialisiert ist, geben Sie auf der Registerkarte Serialnummern die entsprechenden Serialnummern ein. 9. Setzen Sie das Kennzeichen Position OK. 10. Wählen Sie im Kopf Prüfen. (Darauf wird die Meldung Beleg ist OK angezeigt.) 11. Wählen Sie Buchen (Strg+S). Ergebnis Ein Wareneingangsschein wird ausgestellt. © SAP AG Seite 19 von 23 SAP Best Practices 5 Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Anhang 5.1 Prozessschritte korrigieren Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem Dokument beschriebenen Aktivitäten korrigiert werden können. Einstufige Umlagerung Transaktionscode (SAP GUI) MIGO Korrekturschritt Materialbeleg stornieren Transaktionscode (SAP GUI) MBST Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Materialbeleg stornieren Bemerkung Verwenden Sie die Materialbelegnummer. Umlagerungsbestellung anlegen Transaktionscode (SAP GUI) ME21N Korrekturschritt Umlagerungsbestellung ändern Transaktionscode (SAP GUI) ME22N Benutzerrolle Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER_S) Rollenmenü Einkauf Bestellung Bestellung Bestellung ändern Bemerkung Setzen Sie das Löschkennzeichen für die Bestellposition. Warenausgang für Umlagerungsbestellung buchen Transaktionscode (SAP GUI) MIGO Korrekturschritt Materialbeleg stornieren Transaktionscode (SAP GUI) MBST Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Materialbeleg stornieren Bemerkung Verwenden Sie die Materialbelegnummer. © SAP AG Seite 20 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Status der Umlagerung prüfen Transaktionscode (SAP GUI) MB5T Korrekturschritt – Transaktionscode (SAP GUI) – Benutzerrolle Rollenmenü – Bemerkung Wareneingang zur Umlagerungsbestellung buchen Transaktionscode (SAP GUI) MIGO Korrekturschritt Materialbeleg stornieren Transaktionscode (SAP GUI) MBST Benutzerrolle Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S) Rollenmenü Lagerverwaltung Verbrauch und Umbuchungen Materialbeleg stornieren Bemerkung Verwenden Sie die Materialbelegnummer. 5.2 SAP-ERP-Berichte Verwendung In der nachstehenden Tabelle sind die am häufigsten verwendeten Berichte aufgelistet, denen Sie weitere Informationen zu diesem Geschäftsprozess entnehmen können. Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen zu diesen einzelnen Berichten: Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221) Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222) Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Kapitel befinden. Berichte Titel des Berichts Transaktionscode Bemerkung Materialbelege MB51 eine Liste der für ein oder mehrere Materialien gebuchten Materialbelege Lagerbestand MB52 Eine Lagerbestandsliste wird angezeigt. Bestandsübersicht MMBE Eine Bestandsliste wird angezeigt. Ergebnisbericht KE30 ein Bericht zu den Plan- und © SAP AG Seite 21 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB Titel des Berichts Transaktionscode Bemerkung Istleistungen 5.3 Verwendete Formulare Verwendung In einigen der Aktivitäten dieses Geschäftsprozesses wurden Formulare verwendet. Die nachstehende Tabelle enthält Details zu diesen Formularen. 5.3.1 Beschaffung Üblicher Formularname Formulartyp Verwendet in Prozessschritt Nachrichtenart Technischer Name Bestellung Smart Form Schritt 4.2 NEU /SMBA0/AA_MMPO 5.3.2 Warenbewegungen Üblicher Formularname Formulartyp Verwendet in Prozessschritt Nachrichtenart Technischer Name WE1 (Einzelposition) Smart Form Schritt 4.5 WE01 YBAA_MMGR1 WE2 (Einzelposition mit Prüftext) Smart Form Schritt 4.5 WE02 YBAA_MMGR2 WE3 (Mehrfachposition) Smart Form Schritt 4.5 WE03 YBAA_MMGR3 WA1 (Einzelposition) Smart Form Schritt 4.3 WA01 YBAA_MMGI1 WA2 (Einzelposition mit Prüftext) Smart Form Schritt 4.3 WA02 YBAA_MMGI2 WA3 (Mehrfachposition) Smart Form Schritt 4.3 WA03 YBAA_MMGI3 © SAP AG Seite 22 von 23 SAP Best Practices Umlagerung ohne Lieferung (135): AB 5.4 Häufig gestellte Fragen Frage Antwort Kann ich der Bestellung besondere Anweisungen anfügen? Ja. Ist es möglich, für das Lager die Barcodeausgabe einzurichten? Ja. Wie wird die Qualität der eingehenden Waren überwacht? Die Bewegung des Materials ermöglicht die Aufzeichnung des Bestandsstatus, wozu der Qualitätsbestandsstatus gehört. Dadurch wird die Bestandsmenge aus der Disposition ausgeschlossen. Detaillierte Qualitätsergebnisse erfordern ein SAP-Qualitätsmanagementmodul. Können die Funktionen der Lagerverwaltung für die Materialwirtschaft verwendet werden? Ja, das ist möglich. Es ist eine weitere Bedarfsanalyse erforderlich, um den Projektumfang zu bestimmen. © SAP AG Seite 23 von 23