Interview-Leitfaden für den „Tag der Lehre“ - Hochschule Neu-Ulm

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Interview-Leitfaden für den „Tag der Lehre“
A) Informationen zum Interview
Zunächst möchten wir Ihnen Informationen darüber geben, warum wir die Interviews durchführen.
Was tun wir und warum?
Im Sommersemester 2012 machen wir das Lehren und Lernen an der HNU zum Thema. Wir wollen
heraus arbeiten, was die HNU ausmacht, mit welchen Werten wir sie verbinden und vor allem – wie
wir besser Lernen und Lehren können als bisher.
Im Verlauf der nächsten Semester soll die Studienqualität der HNU kontinuierlich verbessert werden
– und zwar mit der Unterstützung und dem Input von Studierenden und Professoren. Wesentlich
wichtiger aber als das einmalige Ergebnis, der „Tag der Lehre“, ist unser geschärftes Bewusstsein und
unser Handeln … dass wir lernen, den Studienalltag mit Leben zu füllen – das ist das Entscheidende!
Dazu dienen diese Interviews.
Wir wollen möglichst viele Studierende und Professoren daran beteiligen, das Lehren und Lernen an
der HNU neu zu entdecken und zugleich kontinuierlich zu optimieren.
Wir haben uns dazu für einen unkonventionellen Weg entschieden: „Appreciative Inquiry“.
Das Besondere des „Appreciative Inquiry“
Es wird Ihnen gleich auffallen und Sie vielleicht erstaunen, dass wir in den Interviews sehr intensiv
nach dem Positiven fragen, das es bereits bei uns gibt, und nicht nach dem, was alles schlecht läuft.
Der Grund dafür ist: Wir wollen herausfinden, wie wir sind, wenn wir am besten sind, was wir also
tun, wenn Lehren und Lernen bei uns in ihrer besten Form stattfinden.
Wir leben diese Bestform sicher nicht immer, es gibt bestimmt einiges bei uns zu beklagen und zu
verbessern. Und zugleich lassen sich ganz sicher viele positive Beispiele dafür finden, wie Lehren und
Lernen bei uns sind, wenn sie so richtig gut sind. Es lohnt sich, diese positiven Beispiele zu
identifizieren, weil wir von ihnen lernen können. Wenn wir das Beste hinsichtlich Lehren und Lernen
bei uns kennen, wissen wir, wovon wir mehr tun sollten.
Sie fragen sich vielleicht dennoch: Könnte man nicht auch ein wenig nach dem Negativen fragen? Wir
tun es in dem Interview tatsächlich, doch mit einer positiven Wendung. Statt des Beklagenswerten
wollen wir von Ihnen wissen, was Sie sich stattdessen wünschen. In vielen Fragen wird ermittelt,
wovon es noch mehr braucht. Sie haben also genug Raum, das Negative zu sagen, indem Sie das
Positive benennen, das es stattdessen geben soll.
Woher kommen die Interviewfragen?
Die Interviewfragen wurden von den Studierenden des Studiengangs IMUK in der Vorlesung
„Communication Project“ im 5. Semester, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Kormann, erarbeitet.
Fragen Sie uns gerne nach mehr Informationen.
Wer führt diese Interviews durch?
Die Interviews werden von den Studierenden des 5. Semesters im Studiengang IMUK durchgeführt,
um den „HNU-Tag der Lehre“ am 27.6.2012 an unserer Hochschule vorzubereiten.
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Zusätzlich möchten wir allen, die nicht interviewt wurden, die Möglichkeit geben, uns Ihre
Erfahrungen und Anregungen zukommen zu lassen. Falls Sie an den Interviews teilnehmen möchten,
senden Sie bitte den ausgefüllten Fragebogen an: [email protected].
Was wird mit den Interviews geschehen?
Die Interviews werden in zweierlei Hinsicht ausgewertet. Zum einen werden gute Geschichten und
Beispiele sowie Wünsche für die Zukunft des Lehrens und Lernens an der HNU auf Ideen und
Vorschläge dokumentiert.
Zum anderen werden die Interviews auf Vorschläge und Ideen ausgewertet, wie wir Lehren und
Lernen an der HNU weiter verbessern können, um Maßnahmen für die kommenden Semester
abzuleiten.
Aus den Interviews, die im Rahmen des Communication Projects bereits geführt wurden, entsteht ein
Film, der die besten Geschichten über gutes Lehren und Lernen an der HNU enthält, die die
Interviewten erzählen. Dieser Film wird am „HNU-Tag der Lehre“ am 27. Juni 2012 gezeigt werden.
Hinweis zum Datenschutz
Alle Interviews werden streng vertraulich behandelt. Die über die E-Mail-Adresse [email protected] eingehenden Interviews werden nur von der Hochschulleitung gelesen.
Zitate aus den Interviews werden ausschließlich anonym veröffentlicht und erlauben keinen
Rückschluss auf den Verfasser.
Sollten wir Ihre Aussagen mit Namen veröffentlichen wollen, werden wir vorab von Ihnen die
Erlaubnis hierfür einholen.
Fragen oder Anregungen
Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu den Interviews oder Anregungen für den HNU-Tag der Lehre an:
Prof. Dr. Julia Kormann
Vizepräsidentin für Kommunikation,
Internationalisierung und Qualität der Lehre
[email protected]
Christopher Cordes
Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Qualität der
Lehre
[email protected]
Viel Spaß beim Ausfüllen des Fragebogens!!!
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Ihr Name:
______________________________________
Studiengang:
______________________________________
Für Rückfragen wäre es nett, wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse geben würden.
E-Mail:
______________________________________
B) Interview Leitfaden
1.
Ihr Start an der HNU
Um zu beginnen, erzählen Sie bitte von Ihrer Anfangszeit an der HNU:

Wann kamen Sie zur HNU?

Was hat Sie zur HNU hingezogen?

Was waren Ihre ersten Eindrücke und was hat Sie am Anfang begeistert, als Sie zur HNU
kamen?
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2.
Ihre herausragende positive Erfahrung
Können Sie sich an eine Zeit an der HNU erinnern (vielleicht nur ein einzelner Tag oder mehrere
Monate), die für Sie ein echtes Highlight war, eine Zeit, in der Sie besonders begeistert waren und
sich besonders lebendig und engagiert fühlten?

Was genau ist geschehen?

Wer war dabei wichtig? Und warum?

Was hat es zu einer herausragenden Erfahrung gemacht?

Welche Faktoren der HNU machten dieses Gipfelerlebnis möglich?

Was ist daraus für unsere Zukunft zu lernen?
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3.
Wertschätzung Ihrer Arbeit und Ihrer Person
Lassen Sie uns jetzt über einige Dinge sprechen, die Sie schätzen.

Was schätzen Sie am meisten daran, an der HNU zu studieren?

Was ist der wichtigste Beitrag, den die HNU bislang für Ihr Leben geleistet hat?
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4.
Motivierende Lehr- und Lern-Erfahrungen an der HNU
Wir alle sind motiviert, wenn die Bedingungen für optimales Lehren und Lernen gegeben sind. Und
Motivation und Begeisterung sind die Grundvoraussetzung für nachhaltiges Lernen. Im besten Fall
gestalten wir daher Lehren und Lernen an der HNU so, dass es zu einer motivierenden Erfahrung wird
– sowohl für die Lehrenden wie für die Lernenden.

Erinnern Sie sich an eine Situation an der HNU im Bereich Lehren und Lernen, die Sie als
besonders motivierend und vorbildlich empfunden haben – eine Situation, in der Sie das
Gefühl hatten, dass hervorragend gelehrt und viel gelernt wird. Was ist geschehen?
Beschreiben Sie die Situation!

Warum waren Sie in dieser Situation besonders motiviert?

Was können wir daraus für die Zukunft lernen?

Was könnten wir an der HNU noch tun, um motivierende Lehr- und Lernveranstaltungen zu
kreieren?
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5.
Soziale und emotionale Kompetenz an der HNU
Zusätzlich zur Vermittlung von Fachwissen werden den Studierenden der HNU wertvolle soziale und
emotionale Kompetenzen vermittelt. Im besten Fall entwickeln sie sich zu verantwortungsbewussten
und couragierten Menschen, die für ihre Werte einstehen.

Haben Sie in Ihrer bisherigen Zeit an der HNU an einer Aktivität teilgenommen oder etwas
erlebt, das Sie als Mensch hat reifen und Ihre sozialen oder emotionalen Kompetenzen hat
wachsen lassen? Erzählen Sie, was es war und was genau passiert ist.

Was könnten wir an der HNU noch tun, um Studierende als Menschen reifen zu lassen und
um ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen zu entwickeln?
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6.
Schlüsselqualifikationen für den Arbeitsmarkt
Die HNU will ihre Studierenden optimal auf den umkämpften Arbeitsmarkt vorbereiten. Sie bietet
ihnen die Möglichkeit Schlüsselqualifikationen, Praxiserfahrung und kulturelle sowie sprachliche
Kompetenz, zusätzlich zum akademischen Basiswissen, zu erwerben. Genau das wird heute immer
mehr zum „Must-Have“ bei der Bewerbung in Unternehmen.

Was ist das Beste, das die HNU bereits anbietet, um Studierende optimal auf den
Arbeitsmarkt vorzubereiten? Erzählen Sie gerne ein Beispiel etwas ausführlicher.

Beschreiben Sie eine Situation oder Zeit in der Sie das Gefühl hatten, dass Sie sich etwas
erarbeitet oder etwas erfahren haben, das in besonderer Art und Weise einen Vorteil auf
dem Arbeitsmarkt verspricht. Erzählen Sie davon.

Auf welche Qualifikationen und Kompetenzen wurde dabei besonderer Wert gelegt?

Welche weiteren konkreten Maßnahmen und Angebote würden Sie sich an der HNU
wünschen, um Studierende noch besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten?
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7.
Aktiver Dialog an der HNU
Lehren und Lernen an der HNU gedeihen besonders gut in einem Klima guter Kommunikation
zwischen Studierenden und Professoren. Im besten Fall werden die Studierenden in Entscheidungen
einbezogen und Entscheidungen gefällt, nachdem alle Meinungen angehört wurden.

Erzählen Sie von einer positiven Erfahrung an der HNU, in der Sie die Kommunikation
zwischen Dozenten und Studierenden als besonders gut erlebt haben. Was war daran so
besonders?

Welche Wünsche haben Sie in der Zukunft, um an diese gute Kommunikation anzuknüpfen?

Erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie in besonderer Art und Weise an einer wichtigen
Entscheidungsfindung an der HNU beteiligt waren. Was schätzten Sie daran?

Was könnten wir an der HNU noch tun, um eine optimale Einbindung der Studierenden zu
erreichen?
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8.
Ein Wunder ist geschehen
Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens auf und ein Wunder ist geschehen. Lehren und Lernen an
der HNU sind noch mehr, als Sie es sich erträumt haben, zu einer begeisternden Erfahrung
geworden.

9.
Was geschieht jetzt, das vorher nicht geschehen ist?
Ihr Beitrag

Was fällt Ihnen jetzt – am Ende des Interviews – noch ein, was Sie persönlich tun könnten,
um das Lehren und Lernen an der HNU zu verbessern?
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