alles, ausser gewöhnlich

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BAUBESCHREIBUNG
FÜR
EINFAMILIENHÄUSER
ALLES, AUSSER
GEWÖHNLICH
2
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
INHALT
ALLGEMEINES
4
BAUSTELLENEINRICHTUNG
6
ENTWÄSSERUNG
6
BETON- UND MAURERARBEITEN
6
ZIMMERARBEITEN
8
DACHDECKUNG
9
FLACHDACH
10
FLASCHNERARBEITEN
11
GLASERARBEITEN
11
INNENWÄNDE
12
GIPSERARBEITEN
12
ESTRICHARBEITEN
13
TREPPEN
14
TÜREN
14
FENSTERSIMSE
14
MALERARBEITEN
15
HEIZUNGSINSTALLATION
16
SANITÄRINSTALLATION
17
ELEKTROINSTALLATION
19
BODENBELÄGE
22
FLIESENARBEITEN
23
ROLLLÄDEN / JALOUSIEN
24
SCHLOSSERARBEITEN
25
DÄMMHÜLLE IN PASSIVHAUSQUALITÄT
25
Stand November 2010
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
3
ALLGEMEINES
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei Abweichungen zwischen der
Baubeschreibung und den Ihnen vorliegenden Planunterlagen die
Baubeschreibung Gültigkeit hat. Sämtliche Einrichtungsgegenstände und
Einbauten, die in den Plänen dargestellt sind, weisen in der Regel die Stell- und
Ausbaumöglichkeiten des Entwurfes nach. Sind solche Einbauten Bestandteil des
Festpreisangebots, so sind sie auf jeden Fall hier in der Baubeschreibung
beschrieben.
Die hier beschriebenen Leistungen können immer durch andere, zumindest
gleichwertige ersetzt werden, vor allem aber wenn dies

aufgrund der sich weiterentwickelnden Bautechnik angebracht ist

bedingt durch Änderungen der Bau- und DIN-Vorschriften unumgänglich
ist
Sind in der Baubeschreibung natürliche Materialien wie Holz oder Stein
angegeben, kann es gegenüber den vorgelegten Mustern Abweichungen im
Farbton, in der Maserung und in der Struktur geben. In der gleichen Weise
können bei Keramik der Brand und die Farbe leicht abweichen.
Besteht hier in der Baubeschreibung eine Auswahlmöglichkeit unter
verschiedenen Materialien und Ausführungen, versteht sich dies ohne Mehr- oder
Minderkosten.
Änderungen sind auch nach Baubeginn noch möglich, wenn es der Bauablauf
zulässt.
Die lichte Raumhöhe Ihres Hauses liegt, gemessen ab Fertigfußboden bis
Unterkante Decke, bei ca. 2,43 m.
Das Haus wird Ihnen besenrein übergeben.
Wir bauen immer energetisch besser als der Gesetzgeber fordert. Die
Dämmhülle Ihres Hauses erfüllt bei detaillierter Berechnung immer die
Vorgaben der KfW für das Effizienzhaus 55. Damit sind die optimalen
Voraussetzungen für ein KfW-Effizienzhaus 70 oder 55 geschaffen, welches
Sie bei der Verwendung einer entsprechenden Heizung erreichen können.
Auf Wunsch kann auch das zertifizierte Passivhaus, das KfW-Effizienzhaus
40 oder das Nullenergiehaus Vertragsbestandteil werden.
Was bei uns für den Entwurf gilt, wird bei der energetischen Optimierung des
Hauses entsprechend umgesetzt: So individuell wie die Architektur wird auch die
energetische Ausstattung Ihres Hauses von uns auf Ihre Wünsche und
Vorstellungen abgestimmt. Ob Dämmhülle in Casa Nova- oder PassivhausQualität, ob Standard-Gasheizung, Wärmepumpe mit Tiefenbohrung,
Pelletsheizung, Holzofen mit Wassertasche oder Luftwärmepumpe,
Lüftungsanlage ja oder nein – wir liefern Ihnen in Form von übersichtlichen
Balkendiagrammen alle Informationen zu den Investitionskosten und zu den
laufenden Kosten pro Nutzungsjahr. Außerdem sehen Sie hier den
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
Primärenergiebedarf, welcher für die ökologischen Auswirkungen steht, die sich
durch die technische Ausstattung Ihres Hauses ergeben. Von uns bekommen Sie
somit alles, was Sie brauchen, um sich genau für Ihre Heizungsanlage zu
entscheiden.
Natürlich erhalten Sie den gesetzlich vorgeschriebenen Energiepass.
Für die gesamte hier beschriebene Bauleistung schließen wir eine
Bauleistungsversicherung ab. Diese Versicherung deckt Schäden ab, die während
der Bauzeit am Haus entstehen und deren Verursacher nicht zu ermitteln ist.
Sollten Sie bei uns einen Planungsauftrag abschließen, ist die vorliegende
Baubeschreibung Grundlage für die im Vorvertrag garantierten
Preisobergrenze. Sie wird Vertragsbestandteil, wenn Sie bei uns ein Haus
kaufen.
Da wir für die Qualität des Hauses garantieren, können Sie zur Absicherung über
die Gewährleistungszeit eine Gewährleistungsbürgschaft erhalten. Üblich sind bis
zu 5% des Kaufpreises. Auch eine Vertragserfüllungsbürgschaft ist möglich.
Sollten Sie eine Bürgschaft wünschen, werden für Sie die Kosten für diese
Bürgschaft in Höhe von 1,5% der Bürgschaftssumme pro Jahr fällig, da sie bei der
Kalkulation des Festpreises nicht berücksichtigt wurden.
Nicht im Festpreis enthalten sind die im Folgenden beschriebenen, für die
Baudurchführung erforderlichen Leistungen. Diese Leistungen sind stark
von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Deshalb sind sie in der Regel bei
keinem Anbieter Bestandteil eines Festpreises. Natürlich können nach
Erfassung der Gegebenheiten auf Ihrem Grundstück diese Leistungen oder
Teile davon angeboten und in einen Festpreis aufgenommen werden.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, organisieren und
überwachen wir auch diese Leistungen in jedem Fall für Sie.
Diese Leistungen sind im Einzelnen:





Vermessungsleistungen wie Erhebung des Grundstücks (Erfassung der
Höhen, eventuell mit Höhenschnitt), Lageplan für das Baugesuch,
Abstecken und Einschneiden des Hauses auf dem Grundstück
baurechtliche Gebühren wie Genehmigungskosten, Bearbeitungskosten der
Baueingabe, Kosten für amtliche Rohbau-, Schornstein- oder Endabnahmen
sowie für die eventuell nötige Abnahme der Öltankanlage
Anschlusskosten für die Ver- und Entsorgungsleitungen an das öffentliche
Netz für Gas, Wasser, Abwasser und Strom sowie Telefonanschluss,
Kabelanschluss oder Antennenanlage
der Bauplatz muss von Büschen, Bäumen und sonstigen, den Bauablauf
behindernden Dingen geräumt werden, eine Zufahrtsmöglichkeit zum Haus
mit Fahrzeugen bis zu 28 t muss gegeben sein, für die Baustelleneinrichtung
sowie die Lagerung des Baumaterials und des zum Anfüllen benötigten
Aushubmaterials muss genügend Platz auf dem Grundstück oder in
unmittelbarer Nähe vorhanden sein und der Bauwasser- und
Baustromanschluss muss in einem Umkreis von 20 m möglich sein
Aushub für das Haus, für die Entwässerungsleitungen innerhalb des
Grundstücks, für sämtliche Fundamente sowie für alle benötigten
Arbeitsräume gemäß der Planung des Architekten
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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





Verfüllen sämtlicher Gräben und Arbeitsräume mit auf dem Grundstück
zwischengelagertem Aushubmaterial auf das vorhandene Geländeniveau,
das Modellieren des endgültigen Geländes, das Verteilen des Oberbodens
auf dem Grundstück sowie das Verfüllen von Teilbereichen wie
Garagenzufahrten oder Terrassenflächen mit Kies oder Schotter
Abfuhr des überschüssigen Aushubmaterials, Gebühren der Erddeponie
sowie, falls erforderlich, Zufuhr eines zum Anfüllen geeigneten Materials
Einschottern eines Zugangs zum Haus für alle am Bau Beteiligten während
des Bauverlaufs
Abwasserableitung vom Kontrollschacht zur öffentlichen Entwässerung mit
einem Querschnitt von 125 oder 150 mm
Kontrollschacht mit Putzstück und, falls benötigt, Rückstauklappe gemäß
den Gegebenheiten auf dem Grundstück
Beheizung des Gebäudes im Winter, wenn nötig, sowie Einsatz von
Bautrocknungsgeräten zur Verkürzung der Bauzeit
Das Angebot umfasst die im Folgenden beschriebenen Leistungen.
BAUSTELLENEINRICHTUNG
Die Baustelleneinrichtung beinhaltet das Auf- und Abbauen sämtlicher für den
Bau des Hauses notwendigen Einrichtungen und Geräte wie zum Beispiel
Schnurgerüst, Kran, Bauwagen, Bautoilette, Baustrom- und Bauwasseranschluss.
Auch der Baustrom- und Bauwasserverbrauch für die bei uns gekauften
Leistungen ist enthalten.
ENTWÄSSERUNG
Wir gehen davon aus, dass das Haus an ein vorhandenes Abwassersystem
angeschlossen wird, und dass die Grundleitungen mit dem erforderlichen Gefälle
verlegt werden können.
Die Abwasserleitungen für das Schmutz- und Regenwasser aus Hart-PVC-Rohren
mit einem Querschnitt von 100-125 mm werden gemäß den geltenden
Vorschriften ausgeführt. Sie werden bis zum Anschluss an die öffentliche
Entwässerung im vorhandenen Kontrollschacht verlegt. Der Kontrollschacht kann
bis zu 10 m vom Haus entfernt sein, muss jedoch auf dem Grundstück liegen.
Die Ringdrainage aus Hart-PVC wird im Kiesbett um das Haus umlaufend verlegt
und an die Hausentwässerung angeschlossen. Die Drainageleitung erhält eine
Spülvorrichtung. Stellt sich der Baugrund als sickerfähig heraus, dies ist bei Kies
der Fall, entfällt die Drainage.
BETON- UND MAURERARBEITEN
Wir möchten darauf hinweisen, dass bei sämtlichen Betonarbeiten vor allem
durch Eigenspannungen und Temperatureinflüsse sogenannte Haarrisse entstehen
können. Diese feinen Risse sind völlig normal und beeinträchtigen nicht die
Qualität der betonierten Bauteile.
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
FUNDAMENTIERUNG
Sämtliche Fundamente werden gemäß Statik und Planung in C 12/15 oder C
20/25 ausgeführt.
Bei der statischen Berechnung der Fundamentierung wird folgendes
vorausgesetzt:

der Baugrund muss normal tragfähig sein (zulässige Bodenpressung
mindestens 20 N/cm²)

im Bereich der Fundamentierung und des Kellers muss Grundwasser,
Hangwasser oder sonstiges drückendes Wasser ausgeschlossen sein
BODENPLATTE
Die Gesamtstärke der Bodenplatte beträgt ca. 30 cm und sie besteht aus
 der kapillarbrechenden Sauberkeitsschicht als Schotter- oder Kiespackung,
Stärke im Mittel 15-18 cm
 der PE-Folie als Abtrennung zwischen der Sauberkeitsschicht und dem
Betonboden. Diese Folie verhindert das Aufsteigen der Bodenfeuchtigkeit
und das Zuschwemmen der kapillarbrechenden Schicht mit Betonschlämme
beim Betonieren der Bodenplatte
 der Betonbodenplatte in Ortbeton, Stärke gemäß Statik und Planung
 der Anschlussbewehrung zu den tragenden Betonwänden
 einem verzinkten Fugenband, das zur Abdichtung der Arbeitsfuge zwischen
der Bodenplatte und den Beton-Außenwänden eingebaut wird
FUNDAMENTERDER
Umlaufend um die Bodenplatte wird ein verzinktes Erdungsband in die
Fundamentierung eingelegt und mit einer Anschlussfahne im Bereich der
Wasserverteilung versehen. Diese dient den Vorschriften entsprechend zum
Anschluss der Potentialausgleichsschiene.
MASSIVWÄNDE
Die erdberührenden Außenwände werden als Betonwände in C 20/25 ausgeführt.
Die genaue Stärke (zwischen 18 und 24 cm) und die Bewehrung der Wände
erfolgt gemäß den Berechnungen des Statikers.
Diese Betonwände werden mit einer Perimeterdämmung, Stärke 12 cm, versehen.
Die sonstigen massiven Außenwände des Hauses werden als Ziegelmauerwerk
hergestellt. Gemauert wird mit einer Stärke von 24 cm.
Die tragenden Innenwände werden als Mauerwerk oder in Beton erstellt. Die
genaue Stärke und Ausführung erfolgt gemäß der statischen Berechnung.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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ISOLIERUNG GEGEN FEUCHTIGKEIT
Sämtliche Mauerwerkswände im Untergeschoss sowie die ErdgeschossAußenwände werden durch einen Bitumenpappstreifen gegen aufsteigende
Feuchtigkeit gesichert.
Die Beton-Außenwände erhalten eine senkrechte Isolierung gegen Erdfeuchte und
nicht drückendes Oberflächenwasser. Zur Ableitung des anfallenden Wassers zur
Drainage wird auf der Perimeterdämmung eine Schutz- und Drainagebahn
("Delta-Drain" oder gleichwertig) eingebaut. Dieser Aufbau ist im angefüllten
Bereich bis zur Oberkante des geplanten Geländes vorgesehen.
Sollten Mauerwerks-Außenwände mit dem Erdreich in Berührung kommen,
erhalten sie eine senkrechte Isolierung gegen Erdfeuchte und nicht drückendes
Oberflächenwasser durch eine aufgespachtelte bituminöse Beschichtung mit
"Deitermann UDM 2-S". Auch hier wird eine Schutz- und Drainagebahn ("DeltaDrain" oder gleichwertig) zur Ableitung des anfallenden Wassers zur Drainage
auf der Perimeterdämmung eingebaut.
KELLERFENSTER
Als Kellerfenster werden wärmegedämmte Holzkellerfenster mit einer Größe von
100/60 cm, eingebaut. Liegen die Fenster unterhalb der geplanten
Geländeoberkante, sind sie mit einem Betonlichtschacht in der passenden Größe
und mit einer Höhe von einem Meter ausgestattet. Diese Lichtschächte können
dann vom Gartenbauer im Rahmen der Gestaltung der Außenanlagen auf die
entsprechende Höhe gebracht werden.
GESCHOSSDECKEN
Die Ausführung der Decke erfolgt als Betondecke in C 20/25. Die Stärke und die
Bewehrung der Decke richten sich nach den Berechnungen des Statikers.
ZIMMERARBEITEN
Die tragende Holzkonstruktion des Hauses wird in trockenem Bauholz (Nadelholz
der Güteklasse 2) ausgeführt. Die Verbindungen der einzelnen Balken erfolgen
zimmermannsmäßig.
Die sichtbaren Holzteile, vor allem im Bereich des Dachvorsprungs, sind allseitig
gehobelt und an den Kanten gefast. Die Dimensionierung und die Verbindungen
der Holzkonstruktion erfolgen gemäß der statischen Berechnung und unserer
Detailplanung. Sämtliche Stahlteile wie Schrauben, Bolzen oder
Windrispenbänder sind feuerverzinkt.
Damit möglichst wenige Giftstoffe in Ihr Haus gelangen, werden sämtliche
Hölzer ohne Aufbringen eines Holzschutzmittels eingebaut.
DACHAUFBAU
Die Untersicht des Dachvorsprungs wird in Fichte ausgeführt. Die Stärke der
Schalung richtet sich nach der statischen Berechnung.
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
Das Dach ist ansonsten folgendermaßen aufgebaut:

als raumseitige Oberfläche des Dachaufbaus werden Gipskartonplatten mit
einer Stärke von 12,5 mm auf einer Holzunterkonstruktion gemäß den
statischen Erfordernissen aufgebracht

als nächste Schicht wird eine PE-Folie als Dampfsperre eingebaut, die an
allen Stößen sowie an den Übergängen zu anderen Bauteilen abgeklebt wird

die Stärke der Mineralwolle-Wärmedämmung, die zwischen den Sparren als
Sparrenvolldämmung verlegt wird, beträgt 20-22 cm

hierauf wird als Unterspannbahn die dampfoffene Folie "Tyvek-HD“ oder
gleichwertig verlegt. Um eine gute Winddichtheit zu erreichen, ist auch
diese Folie abgeklebt

zur Hinterlüftung der Dachhaut ist über der Unterspannbahn eine
Konterlattung aufgebracht. Hierauf sind die Dachlatten zur Aufnahme der
Dachziegel genagelt
DACHDECKUNG
Die Dachdeckung wird einschließlich der benötigten Sondersteine für
Trockenfirst, Traufe und Ortgang sowie sämtlichen Dachdurchführungen gemäß
unserer Planung ausgeführt. Verwendet werden Taunus- oder Frankfurter Pfannen
der Firma Braas in matt (Novo) oder seidenmatt (Star) in den Farben „KlassischRot“ oder „Ziegelrot“ und, wenn lieferbar und baurechtlich möglich in grau oder
granit.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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FLACHDACH
Falls vorhanden, ist das Flachdach über nicht beheizten Räumen folgendermaßen
aufgebaut:



zur Haftung des Flachdachaufbaus erhält die Betondecke einen bituminösen
Voranstrich. Sollte der Untergrund eine Holzschalung sein, wird statt dessen
eine Bitumenpappe als Trennschicht aufgebracht
hierauf werden zwei Lagen Elastomer-Bitumenbahnen eingebaut und
vollflächig verschweißt. Die oberste Bahn ist zum Schutz gegen
Beschädigung und gegen UV-Bestrahlung beschiefert. Die Anschlüsse an
andere Bauteile und der Dachabschluss werden gemäß unserer Planung und
den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers ausgeführt
als zusätzlicher Schutz für die Bitumenbahnen wird als Abschluss Filterkies
auf das Flachdach aufgebracht
Alternativ hierzu kann die Betondecke in WU-Beton ausgeführt werden. Die
Anschlüsse an aufgehende Wände werden dann mit einer
Flüssigkunststoffabdichtung ausgeführt.
Falls vorhanden, ist das Flachdach über beheizten Räumen folgendermaßen
aufgebaut:

um das Eindringen von Wasserdampf in die Wärmedämmung zu
verhindern, wird auf dem Voranstrich oder der Trennschicht eine
bituminöse Dampfsperre aufgebracht

als Wärmedämmung werden Polystyrolplatten in einer Stärke von 20cm
eingebaut

um den Übergang zwischen Haus und Dachterrasse, sofern vorhanden,
möglichst niedrig zu gestalten, können die Polystyrolplatten bis auf 10 cm
reduziert werden

hierauf werden zwei Lagen Elastomer-Bitumenbahnen und die
Kiesabdeckung wie oben beschrieben eingebaut
Auf den in der Regel ohne Gefälle ausgeführten Flachdächern kann es
insbesondere während der Bauphase zu Pfützenbildung kommen. Dies ist bei
einer Tiefe von 2 – 3 cm völlig normal und stellt keinen Mangel dar.
Ist eine Absturzsicherung notwendig, wird sie als massive Brüstung oder als
feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit eingespannten Edelstahlseilen ausgeführt.
Ist auf dem Flachdach eine Terrasse vorgesehen, wird diese Terrasse im Rahmen
der Außenanlagen, die nicht im Preis enthalten sind, ausgeführt.
Diese Terrassenfläche wird bei der Wohnflächenberechnung des Hauses zur
Hälfte berücksichtigt.
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
FLASCHNERARBEITEN
Die kompletten Flaschnerarbeiten werden in Titanzink ausgeführt.
Als Dachrinnen werden halbrunde Rinnen mit Rinnenträgern an der
Holzkonstruktion des Daches befestigt und über Einlaufstutzen und passende
Rohrbögen an die Fallrohre angeschlossen. Als Übergang zur Hausentwässerung
werden feuerverzinkte „Loro-X"-Rohre eingebaut. Diese Rohre ragen ca. 50 - 60
cm aus der Erde heraus, sind gegen mechanische Beschädigung wesentlich
unempfindlicher und außerdem optisch ansprechender als die üblicherweise
eingebauten PE-Standrohre.
Sämtliche sonstigen Verwahrungen wie Wandabdeckungen,
Wandanschlussbleche, Sockelverwahrungen und Ähnliches werden ebenfalls in
Titanzink ausgeführt.
GLASERARBEITEN
FENSTER UND FENSTERTÜREN
Die Fenster und Fenstertüren werden als Holzfenster in heimischem Nadelholz
ausgeführt. Alternativ können Sie sich für die Ausführung der Fenster als weiße
Kunststofffenster entscheiden. Der Übergang des Fensterflügels zum Rahmen ist
als Doppelfalz mit einliegender Dichtlippe ausgebildet. Die Fensterflügel werden
auf das zur Lüftung der Räume und zur Reinigung der Fenster nötige Maß
reduziert; ansonsten werden Festverglasungen eingebaut. Wir erreichen dadurch
größere Glasflächen und eine höhere Dichtigkeit der Fenster.
Jeder Einhand-Dreh-Kipp-Beschlag, mit dem alle Fenster- und Türflügel
ausgestattet sind, ist zur besseren Anpressung des Flügels an den Rahmen sowie
zur Erhöhung des Einbruchsschutzes mit einer Mehrfachverriegelung ausgestattet.
VERGLASUNG
Die Verglasung sämtlicher innerhalb der Wärmedämmhülle gelegenen Fenster
erfolgt als 3-fach-Verglasung mit einem U-Wert der ungestörten Glasfläche von
0,6 W/m²K.
BESCHLÄGE
Sämtliche Dreh-, Kipp- sowie Dreh-Kipp-Beschläge werden mit AluminiumFensteroliven gemäß den vorgelegten Mustern ausgeführt.
HAUSTÜRELEMENT
Als Haustür wird ein mehrfach verleimtes Holztürblatt in Fichte oder Kiefer mit
einem massiven, eingebauten Stahlrahmen als Stabilisator verwendet. Somit wird
gewährleistet, dass sich das Blatt auch bei extremen Außentemperaturen nicht
verzieht und dass die Eingangstür nicht undicht wird. Das Türblatt erhält
außenseitig eine glatte Aufdoppelung in Fichte.
Die Tür ist an 3 schweren Haustürbändern im massiven Holzrahmen aufgehängt.
Das Türblatt ist mit Stahl-Bolzenriegeln gegen Aufhebeln gesichert. Die
Abdeckung des Profilzylinders mit einer von innen geschraubten Schutzrosette
verhindert das Abdrehen des Zylinderschlosses.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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Außen auf die Tür ist eine ca. 2 m lange Edelstahlstange als Stoßgriff aufgebracht.
Innen ist die Tür mit einem zu den sonstigen Innentürbeschlägen passenden
Aluminiumbeschlag ausgestattet.
Sämtliche verschließbaren Außentüren des Hauses, das Garagentor sowie die
Garagentür, sofern vorhanden, sind mit gleichschließenden
Profilzylinderschlössern ausgestattet. Sie erhalten pro Schließzylinder drei
Schlüssel.
OBERFLÄCHENBEHANDLUNG DER HOLZFENSTER
Die Oberflächenbehandlung der Fenster, der Fenstertüren und des
Eingangselements erfolgt beim Fensterbauer in der Werkstatt und wird
folgendermaßen ausgeführt (verwendet wird das System der Firma Sikkens oder
gleichwertig):

alle Holzteile werden vor dem Zusammenbau im Tauchbad grundiert

besonders empfindlichen Stellen werden zum Schutz vor eindringendem
Wasser versiegelt: Hirnholzflächen mit Hirnholzversiegelung und alle
Fugen mit geeigneter Fugenversiegelung

mit geeigneter Oberflächenbeschichtung hergestellt. Sie können
entscheiden, ob die Fenster zweifarbig (innen natur, außen farbig
pigmentiert) oder innen und außen im gleichen pigmentierten Farbton
gespritzt werden. Die Pigmentierung der Holzteile im Außenbereich ist
erforderlich, da nur so ein optimaler Wetterschutz gewährleistet werden
kann. Den Farbton können Sie sich gemäß der NCS-Farbpalette aussuchen
INNENWÄNDE
Alle Innenwände, die keine statische Funktion haben, werden als C-ProfilStänderwände mit beidseitiger Beplankung aus Gipskartonplatten, Stärke 12,5
mm, hergestellt. Als Füllung werden Mineralwolle-Schallschutzplatten eingebaut.
Die Gesamtstärke der Wand beträgt 10 cm.
GIPSERARBEITEN
WOHNRÄUME
Der Innenputz für die Wohnräume wird als einlagiger tapezierfähiger Gipsputz
ausgeführt. Wandbereiche, die in Bad, WC oder Küche gefliest werden, sind
fliesfähig verputzt.
NEBENRÄUME
Die gemauerten Wände der Nebenräume erhalten als Wandoberfläche einen
einlagigen gescheibten Putz.
WÄRMEDÄMM-AUSSENPUTZ
Auf der Außenwand wird ein Wärmedämm-Verbundsystem aufgebracht. Das
System ist folgendermaßen aufgebaut:
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser




als Wärmedämmung werden Polystyrol-Hartschaumplatten mit einer Stärke
von 20 cm auf die Außenwand aufgeklebt
zum Schutz gegen Wärmebelastungen und mechanische Beschädigungen
wird auf die Wärmedämmung ein Armierungsgewebe in Spachtelkleber
eingebettet
als Deckputz wird ein mineralischer Putz mit einer Kornstärke von 2-3 mm
als Reibeputz aufgebracht
als optischer Abschluss und zum Schutz des gesamten Aufbaus erfolgt
hierauf als letzter Arbeitsgang ein Anstrich mit weißer, mineralischer
Ausgleichsfarbe
Zum Schutz gegen Spritzwasser und Bodenfeuchtigkeit wird die Wärmedämmung
bis zu ca. 50 cm über dem geplanten Gelände mit wasserunempfindlichen
Sockeldämmplatten ausgeführt.
In Teilbereichen, zum Beispiel in zurückgesetzten Fassadenflächen zwischen den
Fenstern, wird die Dämmstärke um 4 cm reduziert. Diese Flächen werden zur
restlichen Fassade farblich abgesetzt.
ESTRICHARBEITEN
ALLE RÄUME IM UNTERGESCHOSS
Der Estrich in diesen Räumen, sofern sie innerhalb der Wärmehülle liegen, wird
als schwimmender Estrich mit folgendem Aufbau ausgeführt:

zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit wird als erste Lage eine
Bitumen-Schweißbahn oder gleichwertig eingebracht

als zweite Lage wird eine Polystyrol-Wärmedämmung, Stärke ca. 12 cm
eingebaut

hierauf wird zum Schutz der Dämmschicht eine Folie ausgelegt
 der Estrich wird als Zementestrich oder Anhydridestrich in der
erforderlichen Stärke mit den notwendigen Dehnfugen aufgebracht
RESTLICHE WOHNRÄUME
Der Estrich in diesen Bereichen wird wie für das Untergeschoss beschrieben
ausgeführt, jedoch entfällt die Schweißbahn, und statt der Wärmedämmung wird
eine Polystyrol-Trittschalldämmung in einer Stärke von ca. 6 cm eingebaut.
Für alle Bereiche gilt folgendes:
Zur Verhinderung von Trittschallübertragung werden PE-Randstreifen an allen
möglichen Kontaktstellen zwischen Estrich und sonstigen Bauteilen eingebaut.
Zementestriche werden in sämtlichen Bereichen, die gefliest oder mit Stein- oder
Holzboden belegt werden, zur Verhinderung von Rissbildung bewehrt (Wert: 4,-€/m²).
Um Feuchtigkeit, die aus den betonierten Decken in den ersten Jahren entweicht ,
vom Bodenaufbau fernzuhalten, wird in sämtlichen Bereichen, die mit Holzboden,
Korkbelag oder Linoleum belegt werden, auf der Trittschall- oder
Wärmedämmung eine quellverschweißte PVC-Folie mit einer Stärke von 0,5 mm
eingebaut. Alternativ kann eine doppelt verlegte PE-Folie eingebaut werden.
(Wert: 5,-- €/m²).
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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Sollte sich ein Wohnraum über einem Bereich befinden, der nicht in der
Wärmehülle liegt, (z.B. Garage), wird eine Wärmedämmung wie im
Untergeschoss eingebaut. Zwischen Wärmedämmung und Estrich wird als
Dampfbremse eine quellverschweißte PVC-Folie oder alternativ eine doppelt
verlegte PE-Folie eingebaut.
TREPPEN
Als Treppenanlage über alle Geschosse wird eine offene Holztreppe gemäß
unserer Planung eingebaut. Die Treppe wird wie folgt ausgeführt:

in das Treppenauge wird eine Konstruktion aus Kanthölzern 5/12 cm
gestellt

in dieser Konstruktion werden die Holz-Innenwangen der Treppe befestigt

die Trittstufen werden innen in die Wangen eingestemmt und außen über
Edelstahlhalter direkt in der Wand befestigt. Ist keine Wand vorhanden,
wird auch außen eine Holzwange eingebaut. Der Abstand zwischen den
Stufen und der Wand beträgt 2 – 3 cm

der runde Holzhandlauf mit einem Durchmesser von ca. 3,5 cm ist an der
Konstruktion im Treppenauge befestigt. In diese Holzkonstruktion sind als
Brüstung und Absturzsicherung Edelstahlseile eingezogen
Die komplette Treppenanlage einschließlich des Geländers wird in Buche
ausgeführt.
Sollten im Haus Absturzsicherungen vorgesehen sein, werden sie passend zu
dieser Konstruktion aus Buche-Kanthölzern mit eingespannten Edelstahlseilen
ausgeführt.
TÜREN
Alle Türen Ihres Hauses werden als weiße Holztüren in weiße Holzzargen
eingebaut. Zum besseren Schallschutz werden die Türen als Röhrenspantüren
ausgeführt.
In alle Türen mit Ausnahme der WC- und Badtüren werden Buntbartschlösser
eingebaut. WC und Badtüren erhalten von innen abschließbare Frei-BesetztGarnituren.
Die Türen sind mit Aluminium-Türbeschlägen gemäß den vorgelegten Mustern
ausgestattet.
FENSTERSIMSE
INNENSIMSE
Sie können sich für Holz- oder für Steinsimse entscheiden.
Holzsimse werden wasserfest versiegelt und in Buche ausgeführt. Die Stärke
beträgt ca. 24 mm und der Wandüberstand 2 - 3 cm.
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
Für die Steinsimse stehen folgende Steine zur Auswahl:

in Marmor: Jura gelb

in Granit: Rosa Beta, Serizzo, Bianco Sardo, Padang hell, Bianco Cristallo
oder Nero Impala

in Kunststein: White Iceberg oder Madre Perla
Die sichtbaren Oberflächen der Steinsimse sind poliert. Deren Stärke beträgt ca.
20 mm.
Alternativ können Sie sich in Bad, WC und Küche für mit Wandfliesen geflieste
Simse entscheiden.
AUSSENSIMSE
Als Außenfensterbänke werden naturfarben eloxierte Alusimse eingebaut. Der
Wandüberstand beträgt ca. 3 cm. Den seitlichen Abschluss bilden Bordprofile in
Aluminium oder Kunststoff.
MALERARBEITEN
AUSSENLIEGENDE HOLZTEILE
Dachgesimse, Ortgänge, Holzschalungen und sonstige sichtbare Holzteile im
Außenbereich erhalten einen zweifachen Anstrich mit einer offenporigen HolzAußenlasur. Um den nötigen Holzschutz zu erreichen, muss dieser Anstrich auf
jeden Fall pigmentiert sein. Die Farbe hierfür können Sie gemäß der NCSFarbpalette aussuchen. Sollte eine Fassadenschalung in Lärche eingebaut werden,
bleibt diese unbehandelt; das heißt, sie vergraut im Lauf der Jahre.
WOHNRÄUME
Sämtliche Wand- und Deckenoberflächen in den Wohnräumen wie verputzte
Flächen, Fermacell- oder Gipskartonplatten, Filigrandecken oder Betonfertigteile,
werden tapezierfähig verspachtelt und einmalig mit den benötigten
dauerelastischen Fugen versehen.
Diese Flächen werden mit einer Raufasertapete mit mittlerer oder grober Körnung
tapeziert und mit weißer Dispersionsfarbe deckend gestrichen. Alternativ können
Sie Betonfertigteile, zum Beispiel Untersichten von Betontreppen, als sichtbare
Betonoberfläche belassen.
INNENLIEGENDE STAHLTEILE
Soweit vorhanden, erhalten die Stahlteile eine Grundierung vor dem Einbau auf
der Baustelle und eine deckende Endlackierung. Die Farbe können Sie gemäß der
entsprechenden Farbpalette auswählen.
An den erforderlichen Stellen bekommen die Stahlteile einen
Brandschutzanstrich.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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HEIZUNGSINSTALLATION
Die Warmwasser-Zentralheizung wird als Zweirohrsystem mit Vor- und Rücklauf
ausgeführt. Die Heizungsleitungen werden einschließlich aller Form- und
Verbindungsstücke, die erforderlich sind, eingebaut.
Alle Heizungsrohre werden gemäß der Energieeinsparverordnung schall- und
wärmegedämmt. Zur Ausführung kommen schalldämmende Einlagen in den
Rohrhalterungen.
Die Anlage wird mit Stadt- oder Flüssiggas betrieben. Die Gaszuleitung wird von
der Übergabestelle der Stadtwerke bis zur Therme gemäß den geltenden
Vorschriften in verzinktem Stahlrohr oder in Kupfer einschließlich aller
erforderlichen Einbauteile, zum Beispiel Gasmesser-Anschlussplatte oder
Hauptabsperrhahn, ausgeführt. Den Gasantrag bei den Stadtwerken stellen Sie als
Bauherr.
Bei Verwendung von Flüssiggas erfolgt die Installation ab der Übergabestelle im
Haus.
WÄRMEERZEUGUNG
Die Wärme wird in einer Gas-Wandtherme, die in der Heizzentrale im
Dachgeschoss eingebaut ist, erzeugt. Die Zu- und Abluft für die Therme erfolgt
raumluftunabhängig über Dach.
Als Gastherme wird ein Brennwertgerät der Firma Vaillant, Viessmann oder
Buderus eingebaut. Bei dieser Technologie wird die eingesetzte Energie optimal
ausgenutzt. Es werden, bezogen auf den Heizwert des eingesetzten Gases,
Kesselwirkungsgrade von bis zu 109% erreicht.
Alternativ kann ein kompaktes Gas-Brennwertgerät mit integriertem TrinkwasserLadespeicher der Firma Viessmann, Vaillant oder gleichwertig, eingebaut
werden. Wird dieses Gerät eingebaut, entfällt der unter Sanitärinstallation
beschriebene Brauchwasserspeicher.
Eingebaut werden alle für die Funktion der Heizung nötigen Teile wie
Umwälzpumpe, Heizkreisverteiler, Füll- und Entleerhahn, Sicherheitsventil und
Ausdehnungsgefäß.
AUSLEGUNG UND REGELUNG
Die Leistung der Gastherme und die Größe der einzelnen Heizkörper werden
gemäß der Heizlastberechnung des ausführenden Heizungsinstallateurs festgelegt.
Die Regelung der Heizzentrale erfolgt durch einen auf die Therme abgestimmten
Kleincomputer. Dieser besitzt folgende Funktionen:

über einen Außenfühler, der auf der Nordseite Ihres Hauses angebracht ist,
wird die Vorlauftemperatur der Heizung auf die Außentemperatur
abgestimmt

die Heizkurve wird in der Neigung und in der Höhe auf Ihr Haus
abgestimmt und lässt sich jederzeit an Ihre persönlichen Heizgewohnheiten
anpassen.
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser


an der zentralen Bedienungseinheit können Sie einstellen, wie stark die
Vorlauftemperatur während der Nachtabsenkung heruntergefahren wird
oder ob die Heizung für diese Zeit ganz abgeschaltet werden soll
hier können Sie außerdem zwischen Sommer- und Winterbetrieb
umschalten
Die Feinregulierung der einzelnen Räume erfolgt durch HeizkörperThermostatventile an allen Heizkörpern.
HEIZKÖRPER
Als Heizkörper werden fertig endlackierte Flächenheizkörper in allen
Wohnräumen eingebaut. Größe, Format und genaue Platzierung der Heizkörper
ergibt sich gemäß unserer Planung in Abstimmung mit Ihnen und dem
ausführenden Handwerker.
SANITÄRINSTALLATION
ABWASSER
Die Abwasserleitungen werden gemäß den geltenden Vorschriften in Hart-PVC
ausgeführt. Die gegen Schallübertragung auf andere Bauteile gedämmten
Kunststoffrohre sind entsprechend unserer Planung im Wohnbereich des Hauses
unter Putz verlegt. Sofern möglich erfolgt die Belüftung der Hausentwässerung
zur Vermeidung von Dachdurchdringungen über Rohrbelüfter.
FRISCHWASSER
Die Ausführung der Frischwasserinstallation für das Kalt- und Warmwasser
erfolgt einschließlich aller Form- und Verbindungsstücke, die benötigt werden.
Die Kaltwasserleitungen werden gemäß den geltenden Vorschriften wärme- und
schallgedämmt. Somit wird auch in der Wand und im Bodenaufbau verhindert,
dass Wasser auf den Leitungen kondensiert und die Bauteile Schaden nehmen.
Wie bei der Heizungsinstallation sind wir auch bei der Installation der
Warmwasserleitungen bestrebt, alle unnötigen Energieverluste zu vermeiden. Das
heißt, dass alle Warmwasserleitungen hochwertig wärmegedämmt sind, und dass
wir keine Zirkulationsleitung mit Pumpe einbauen. Wir bemühen uns stattdessen,
die Warmwassererzeugung und die Verbrauchstellen möglichst eng beieinander
zu planen und somit die Leitungslängen für das Warmwasser zu minimieren.
WASSERVERTEILUNG
Die Installation beginnt an der Übergabestelle des Versorgungsunternehmens.
Hier wird eine Anschlussgarnitur für die Wasseruhr mit den vorgeschriebenen
Absperrventilen eingebaut. Von hier erfolgt die Zuleitung zur Wasserverteilung
im mit Ihnen abgesprochenen Bereich des Hauses.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
17
Die Wasserverteilung wird mit allem nötigen und vorgeschriebenen Zubehör wie
Absperr- und Entleerventil für die Wasserzuleitung, Feinschmutzfilter mit
Filtereinsatz, Druckminderer mit eingebauter Wasserdruckanzeige,
Rückflussverhinderer sowie Absperrung und Entleerung für jeden Wasserkreis
eingebaut.
WARMWASSERBEREITUNG
Das Warmwasser wird in einem Brauchwasserspeicher mit einem Inhalt von 120 150 Litern durch die vorhandene Heizungsanlage erhitzt und bevorratet. Der
Warmwasserspeicher ist auf die Heizungsanlage abgestimmt und sehr gut gegen
Wärmeverlust gedämmt. Aufgestellt ist er in der Heizzentrale, möglichst nahe an
der Hauptverbrauchsstelle.
AUSSTATTUNG
Unter dem Seriennamen Mediano wird von verschiedenen Markenherstellern das
komplette Angebot für die Sanitärausstattung eines Hauses angeboten. Die Serie
ist optisch ansprechend, im gehobenen Standardbereich angesiedelt und bietet den
Vorteil, dass nahezu alle im Bad- und WC-Bereich benötigten Gegenstände zur
Verfügung stehen. Deshalb sehen wir diese Serie als Standard bei uns vor.
Die Keramikgegenstände werden von Duravit, die Armaturen als EinhebelMischbatterien mit keramischen Dichtungen von Hansgrohe, die Wannen als
Acrylwannen von Hösch und die Accessoires von Keuco hergestellt. Die Farbe
der Einrichtungsgegenstände können Sie aus den Farbgruppen 0 und 1 auswählen.
Die Armaturen und Accessoires sind in verchromter Ausführung vorgesehen. Im
gleichen Preissegment liegen die Keramikgegenstände der Serien „Starck 3“ und
„D-Code“ der Firma Duravit.
Es kann natürlich sein, dass diese Serie im Ganzen oder auch einzelne
Gegenstände daraus nicht Ihren Geschmack treffen. Sollte dies der Fall sein,
können Sie sich im Sanitärfachhandel andere Einrichtungsgegenstände auswählen.
Die Mehr- oder Minderkosten der von Ihnen gewünschten Ausstattung ergeben
sich aus der Differenz zwischen dem Brutto-Listenpreis des Herstellers der
Sanitärgegenstände Ihrer Wahl und dem Brutto-Listenpreis der Serie Mediano
über die Sie eine detaillierte Aufstellung von uns erhalten.
Für Ihr Haus sind ein Bad mit Badewanne, Dusche, zwei Waschtischen und
einem WC sowie ein Gäste-WC mit Handwaschbecken und WC vorgesehen.
Die einzelnen Einrichtungsgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Badewannenanlage, bestehend aus:

Acryl-Einbauwanne mit Mittelablauf in einer Größe von 180/80 cm

Ab- und Überlaufgarnitur mit Excenter, der über einen Drehgriff bedient
wird

Wannenfüll- und Brausebatterie als Unterputzausführung mit Wandeinlauf

Brauseschlauch in einer Länge von 125 cm, Handbrause inklusive Halter

Badetuchstange in einer Länge von 80 cm
Duschwannenanlage, bestehend aus:

Acryl-Einbaubrausewanne mit Ablaufgarnitur in einer Größe von 90/90 cm.
Alternativ können Sie sich für eine geflieste Dusche entscheiden
18
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser



Brausebatterie als Unterputzausführung
Brausestange mit einer Länge von 90 cm und Handbrause mit einem
Brauseschlauch in einer Länge von 160 cm
Badetuchstange in einer Länge von 80 cm, wenn keine Badewanne in
diesem Raum eingebaut wird
Waschtischanlage, bestehend aus:

Porzellan-Waschtisch mit einer Breite von ca. 60 cm

Einhebelmischbatterie mit Zugknopfablaufgarnitur

rechteckiger Kristallglasspiegel (nicht aus der Serie Mediano) bis zu einer
Größe von 60/120 cm

Handtuchhalter neben dem Waschtisch
WC- Anlage, bestehend aus:

wandhängendes Tiefspülklosett mit einem "Geberit"-Unterputzspülkasten

weiße Drückerplatte, ausgestattet mit einer Spartaste

massiver Kunststoffsitz mit Deckel

Klopapierhalter
Handwaschbecken, bestehend aus:

Porzellan-Handwaschbecken mit einer Breite von 45 cm

Einhebelmischbatterie mit Zugknopfablaufgarnitur

rechteckiger Kristallglasspiegel (nicht aus der Serie Mediano) bis zu einer
Größe von 50/80 cm

Handtuchhaken neben dem Waschbecken

KÜCHE
In der Küche wird ein Spültischanschluss eingebaut. Er umfasst die Zuleitungen
für Kalt- und Warmwasser einschließlich der Eckventile mit
Anschlussmöglichkeit für die Spülmaschine sowie den Abwasseranschluss für
Spültisch und Spülmaschine.
WASCHMASCHINENANSCHLUSS
Der Anschluss wird an der mit Ihnen abgesprochenen Stelle im Haus hergestellt.
Er besteht aus einem Kaltwasseranschluss mit Absperrhahn und einem Abfluss
mit Geruchsverschluss, der, wenn nötig, rückstaugesichert wird.
GARTENANSCHLUSS
Sie erhalten einen Gartenanschluss als frostsicheren Schlauchanschluss. Somit
müssen Sie die Gartenleitung während des Winters nicht entleeren und können
dennoch sicher sein, dass sie nicht einfriert. Der Anschluss kann bis zu 5 m von
der nächsten Kaltwasserleitung entfernt liegen.
ELEKTROINSTALLATION
Die Installation beginnt ab der Übergabestelle der Versorgungsunternehmens und
wird gemäß den einschlägigen Vorschriften wie VDE-Richtlinien und
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
19
Vorschriften des Energieversorgers ausgeführt. Die komplette Elektro- und
Sanitärinstallation wird gemäß den geltenden Vorschriften geerdet.
Die Ausführung der Installation erfolgt in den Nebenräumen und in der Garage
auf Putz, im Wohn- und Freibereich unter Putz. Im Dach werden die Leitungen im
Bereich der Unterkonstruktion der Gipskartonplatten verlegt. Es werden keine
Stegleitungen, sondern nur Mantelleitungen verwendet. Als Fabrikat für die
Unterputzsteckdosen und -schalter wird die Serie "AS 500" der Firma Jung in der
Elektrofarbe alpin weiß (rein weiß) verwendet.
ZÄHLERSCHRANK
Der Zählerschrank wird an der mit Ihnen abgesprochenen Stelle nach
Rücksprache mit dem Energieversorger eingebaut. Der Zählerplatz erhält 3
Felder: ein Feld für den Hauptzähler, ein Feld für die Sicherungen und ein Feld
als Reservefeld. Die Installation wird mit den Hauptsicherungen, den nötigen
Abgängen und sämtlichen sonstigen erforderlichen Einbauten ausgeführt.
Die Installation erfolgt in den einzelnen Bereichen wie folgt, wobei die Art
und Anzahl der einzelnen Bereiche im Entwurf festgelegt sind:
NEBENRAUM
Hier werden pro Raum eine Ausschaltung mit einem Auslass und eine Steckdose
an der Stelle im Raum eingebaut, die Sie bestimmen.
KINDERZIMMER, GÄSTEZIMMER, ARBEITSZIMMER
In diesen Zimmern sieht die Installation pro Raum eine Ausschaltung mit einem
Auslass, eine Steckdose unter dem Schalter und zwei Doppelsteckdosen im Raum
vor.
KINDERZIMMER MIT SCHLAFGALERIE
In diesen Zimmern sieht die Installation pro Raum eine Ausschaltung mit einem
Auslass, eine Wechselschaltung mit Auslass, eine Steckdose unter dem Schalter
und drei Doppelsteckdosen im Raum vor.
SCHLAFZIMMER
Im Elternschlafzimmer ist eine Kreuzschaltung mit Auslass, eine Steckdose unter
dem Schalter und zwei Doppelsteckdosen im Raum vorgesehen.
WOHN- UND ESSBEREICH
Für den Essplatz wird eine Ausschaltung mit einem Auslass vorgesehen. Für den
Wohnbereich ist eine Wechselschaltung mit einem Auslass geplant. Die genaue
Ausführung der Beleuchtung und deren Schaltmöglichkeiten werden immer auf
20
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
die spezielle Situation in Ihrem Haus abgestimmt. In diesem Bereich sind vier
Doppelsteckdosen verteilt im Raum vorgesehen.
KÜCHE
In der Küche ist eine Aus- oder Wechselschaltung mit einem Auslass installiert.
Sie erhalten außerdem eine Starkstromdose zum Anschluss Ihres Herdes, jeweils
eine Steckdose für Kühlschrank, Spülmaschine und Dunstabzug sowie zwei
weitere Doppelsteckdosen im Raum.
WC
Das WC wird mit einer Ausschaltung mit einem Auslass ausgestattet.
BAD
Im Bad ist eine Ausschaltung vorgesehen; pro Waschbecken wird ein Auslass
sowie eine Steckdose eingebaut.
WASCHMASCHINE/WÄSCHETROCKNER
An der mit Ihnen abgesprochenen Stelle im Haus wird für Waschmaschine und
Wäschetrockner jeweils eine separat abgesicherte Steckdose eingebaut.
EINGANGS- UND ERSCHLIESSUNGSBEREICH
Im Eingangsbereich des Hauses (Windfang, Garderobe) wird eine
Wechselschaltung mit einem Auslass eingebaut.
Der Erschließungsbereich des Hauses für Erdgeschoss und Dachgeschoss erhält
eine Beleuchtungsanlage mit zwei Auslässen und vier Schaltstellen, von denen
zwei mit Steckdosen unter dem Schalter ausgestattet sind.
Der Treppen-/Flurbereich zum Untergeschoss wird mit einer Ausschaltung mit
zwei Auslässen, bei Wohnräumen im Untergeschoss mit einer Wechselschaltung
mit zwei Auslässen ausgestattet.
AUSSENBEREICH
Im Bereich der Haustür wird eine Außenbeleuchtungsanlage mit zwei Tastern,
einer hiervon im Innern des Hauses, und einem Auslass installiert.
In der Garage oder im Carport sind eine Ausschaltung mit einem Auslass und eine
Außensteckdose vorgesehen.
Im Bereich der Terrasse und/oder des Balkons sind eine Ausschaltung mit einem
Auslass und eine Außensteckdose geplant.
Steckdosen im Freien werden von Innen abschaltbar ausgeführt.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
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SCHWACHSTROM
Im Außenbereich neben der Haustür wird eine Sprechanlage mit beleuchtetem
Namensschild, Klingelknopf und Taster für die Außenbeleuchtung eingebaut. Die
Innensprechstelle mit Sprechteil und Türöffner ist im Flur oder im Essbereich
vorgesehen. Verwendet werden die Fabrikate Siedle, Renz oder gleichwertig.
Ein Leerrohr mit Verkabelung (von einer zentralen Stelle im Haus) und eine
Anschluss-Steckdose für Radio und TV sind an einer Doppelsteckdose im
Wohnbereich sowie in einem weiteren Zimmer, zum Beispiel im Schlafzimmer,
vorgesehen.
Ein Leerrohr mit Verkabelung (von einer zentralen Stelle im Haus) und eine
Anschluss-Steckdose für das Telefon sind im Flur-, Eß- oder Wohnbereich sowie
in einem weiteren Zimmer, zum Beispiel im Arbeitszimmer, vorgesehen.
BRIEFKASTEN
Neben der Haustür ist ein Briefkasten zur Unterputzmontage geplant. Das InnenGehäuse ist aus feuerverzinktem Stahl gefertigt. Alle sichtbaren Teile (Türe,
Einwurfklappe und Putzrahmen bestehen aus Edelstahl.
Zu jedem Briefkasten gehören 2 Schlüssel.
BODENBELÄGE
WOHNRÄUME
Alle Wohnräume, die im folgenden nicht besonders aufgeführt werden, sowie der
Flur im Ober- und Dachgeschoss, sind mit Teppichboden ausgestattet. Wir
verlegen eine Veloursware mit Geweberücken (Brutto-Listenpreis des Herstellers
30,-- €/m²) in einer von Ihnen gewählten Farbe. Sie können sich aber auch im
Fachhandel jeden anderen Teppichboden bis zum Brutto-Listenpreis von 30,-€/m² aussuchen. Die Mehr- oder Minderkosten ergeben sich dann gemäß den
Brutto-Listenpreisen für den ausgewählten Teppichboden. Der Teppichboden
wird vollflächig geklebt.
Als Sockelleiste wird ein gekettelter Streifen des Teppichbodens auf der Wand
angebracht.
Der Wert des fertig verlegten Teppichbodens einschließlich Sockelleisten und
Vor- und Nebenarbeiten beträgt 35,-- €/m².
HOLZBODEN
Im Ess-/Wohnbereich ist Parkett vorgesehen. Sie können zwischen folgenden
Holzböden wählen:

Massivparkett als Mosaik-Parkett, 160/22 mm, 8 mm stark, verlegt im
Parallel-Verband
Holzarten: Birke, Buche, Eiche oder Esche, Oberfläche fertig geölt

Massivparkett als Industrie-Parkett, 160/8 mm, 10 mm stark, verlegt im
Parallel-Verband
Holzarten: Birke, Buche, Eiche oder Esche, Oberfläche fertig geölt
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Baubeschreibung für Einfamilienhäuser

Holzparkett als Zweischicht-Parkett, 490/70 mm, 10 mm stark, verlegt im
Schiffsboden-Verband
Holzarten: Buche, Eiche, Hevea, Kempas, oder Birke, Oberfläche
werksseitig versiegelt
Als Sockelleiste wird eine Wandabschlussleiste in der Holzart des Parketts
eingebaut.
Der Wert des fertig verlegten Holzbodens einschließlich Randleisten sowie Vorund Nebenarbeiten beträgt 65,-- €/m².
Wir weisen darauf hin, dass der Estrich zum Verlegen des Holzbodens
stärker austrocknen muss. Hierdurch kann sich in Abhängigkeit von der
Jahreszeit die Bauzeit verlängern.
FLIESENARBEITEN
VORMAUERUNGEN
Sämtliche Vormauerungen für Bad und WC werden gemäß unserer Planung
ausgeführt. Dies beinhaltet vor allem die Einmauerungen der Bade- und
Duschwannen oder der WC-Spülkästen.
FLIESEN
Für die Wandbeläge werden keramische Fliesen, Farbe Weiß, im Format von
15/15 oder 20/20 cm gemäß den vorgelegten Mustern verwendet. Der BruttoListenpreis des Herstellers für die Fliesen beträgt 25,-- €/m².
Für die Bodenbeläge sind Steinzeugfliesen in hell- oder dunkelgrau im Format
30/30 oder 30/60 cm gemäß der vorgelegten Muster vorgesehen. Der BruttoListenpreis des Herstellers für die Fliesen beträgt 25,-- €/m².
Sie können sich alternativ bei folgenden (oder gleichwertigen) örtlichen
Baustoffhandelsunternehmen jede andere Fliese aussuchen: Firma Kemmler
(Neu-Ulm), Firma Wölpert (Neu-Ulm), Firma Baustoffring (Ulm). Die Mehroder Minderkosten ergeben sich dann gemäß den Brutto-Listenpreisen sowie dem
Verlegeaufwand (bei abweichenden Formaten) für die ausgewählten Fliesen. Die
Fliesen sind hellgrau verfugt.
BAD
Im Bad werden die Wände bis zur Decke oder bis zur Dachschräge gefliest. Die
maximale Höhe des gefliesten Bereichs beträgt jedoch 2,40 m über dem
Fertigfußboden.
Alternativ können Sie sich den Fliesenspiegel im Rahmen der Badplanung von
uns gestalten und auf der Baustelle ausführen lassen. Für diese Leistungen fallen
keine Zusatzkosten an, da die Planungskosten dadurch ausgeglichen werden, dass
durch die lebendige Gestaltung des Fliesenspiegels weniger Wandfläche gefliest
wird.
Der Boden des Bads wird mit den von Ihnen ausgewählten Bodenfliesen gefliest.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
23
WC
Im WC werden die Wände bis zu einer Höhe von durchschnittlich 1,00 m über
dem Fertigfußboden gefliest.
Die Ausführung des WC-Bodens erfolgt wie im Badbereich.
KÜCHE
In der Küche erhalten Sie einen Wand-Fliesenspiegel im Bereich der geplanten
Arbeitsplatte in einer Höhe von 60 cm.
Der Bodenbelag wird ausgeführt wie in Bad und WC. Als Übergang zu den
Wänden wird ein ca. 5 cm hoher Fliesensockel im Material der Bodenfliesen
angebracht.
WINDFANG, FLURBEREICHE IM UNTER- UND
ERDGESCHOSS UND SONSTIGE GEFLIESTE BEREICHE
Die Ausführung der Arbeiten in diesen Bereichen erfolgt wie oben beschrieben.
Alle Übergänge zu nicht gefliesten Wandflächen erhalten die für die Küche
beschriebenen Fliesensockel.
Alternativ können Sie sich in der Küche und in den Flurbereichen im Unter- und
Erdgeschoss auch für Parkett entscheiden.
DAUERELASTISCHE FUGEN
Sämtliche Anschlussfugen erhalten eine einmalige dauerelastische Verfugung.
Die Farbe dieser Fugen wird der sonstigen Verfugung der Fliesen angepasst.
Der Wert der fertig verlegten Fliesenbeläge von Wand und Boden (Bad, WC)
beträgt 55,-- €/m². Bei Flächen mit gefliestem Sockel erhöht sich der Wert auf
65,-- €/m² (Flur, etc.).
ROLLLÄDEN / JALOUSIEN
Über allen rechtwinkligen und innerhalb der Mauerwerksflächen liegenden
Fenstern in Wohnräumen haben Sie die Auswahl zwischen Rollladen oder
Jalousien. Bei Jalousien sind sogar raumhohe Verglasungen möglich.
Vorgesehen sind von uns entwickelte, hochwärmedämmende Rollladen- oder
Jalousiekästen, welche in die Fassade integriert sind. Rollladenkästen werden mit
Holz- oder Stahlwellen, die in Kugellagern geführt werden, ausgestattet. Sollten
aus konstruktiven Gründen Vorbaurollläden erforderlich sein, sind die
Mehrkosten hierfür nicht in der Leistung inbegriffen.
Alle Rollladenkästen erhalten Kunststoffrollläden aus doppelwandigen
Rollladenprofilen in den Farben hellgrau oder weiß. Die Bedienung der Rollläden
erfolgt mit Gurten.
24
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
Alle Fenster, die mit Jalousiekasten ausgestattet sind, erhalten Jalousien mit einer
Lamellenbreite von 80 mm. Diese Jalousien sind an Spannseilen geführt und
werden mit Handkurbeln betrieben.
SCHLOSSERARBEITEN
INNENBEREICH
Soweit vorgesehen, werden sämtliche Schlosserarbeiten im Innenbereich als
Stahlkonstruktion gemäß unserer Planung in Absprache mit Ihnen ausgeführt.
AUSSENBEREICH
Sämtliche Schlosserarbeiten im Außenbereich werden, soweit vorgesehen, als
feuerverzinkte Stahlkonstruktion gemäß unserer Planung in Absprache mit Ihnen
ausgeführt.
DÄMMHÜLLE IN PASSIVHAUSQUALITÄT
Bedingt durch Klimaerwärmung und absehbare Energiepreissteigerungen wird es
unserer Meinung nach immer wichtiger, möglichst weitgehend Energie zu sparen.
Aus diesem Grund haben wir die Messlatte hoch gelegt: Mit unserer Bauweise
werden immer die Anforderungen erfüllt, die die KfW zum Erreichen des
Effizienzhauses 55 (EnEV 2009) an die Dämmhülle stellt.
Sollten Sie beim Energiesparen weiter gehen wollen, ist das Sinnvollste, die
Dämmhülle nochmals zu verbessern. Hierfür haben wir die folgenden
Maßnahmen entwickelt, die den Wärmebedarf Ihres Hauses nochmals reduzieren
und dennoch im überschaubaren Kostenrahmen bleiben.
In Verbindung mit der Dreifachverglasung unserer Häuser werden durch diese
Maßnahmen Werte für die Dämmhülle Ihres Hauses erreicht, die unter günstigen
Randbedingungen – vor allem Kompaktheit und Verschattungsfreiheit – die
Zertifizierung Ihres Hauses als Passivhaus ermöglichen. Wir können somit von
einer Dämmhülle in "Passivhausqualität" sprechen.
Die im Folgenden beschriebene Dämmhülle in „Passivhausqualität“ erfüllt auf
jeden Fall die Vorgaben an die Gebäudehülle für ein KfW-Effizienzhaus 40
(EnEV 2009):
STEILDACH
Bei Häusern mit Steildach wird die Stärke der Unterkonstruktion für die
raumseitigen Gipskartonplatten auf 10 cm erhöht und mit einer MineralwolleWärmedämmung (Wärmeleitzahl  = 0,035 W/mK) in gleicher Stärke
ausgedämmt. Somit erhält Ihr Dach eine zweite Dämmebene, in der zugleich die
Installationen geführt werden.
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
25
FLACHDACH
Hat Ihr Haus ein Flachdach, wird die Polystyrol-Wärmedämmung (Wärmeleitzahl
 = 0,035 W/mK) von 20 cm auf 30 cm erhöht.
Sind Terrassenbereiche mit reduzierter Dämmung unter 16 cm Stärke vorhanden,
werden diese nicht in Polystyrol sondern in Polyurethan ausgeführt
(Wärmeleitzahl  = 0,025 W/mK).
ERDBERÜHRENDE AUSSENWÄNDE
Die Perimeterdämmung der erdberührenden Außenwände wird auf 20 cm erhöht.
GEMAUERTE AUSSENWÄNDE
Alle gemauerten Außenwände werden mit Wärmedämmsteinen an Stelle der
Hochlochziegel gemauert. Der -Wert des Mauerwerks verbessert sich in der
Regel auf 0,12 W/mK.
WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM
Der -Wert der Polystyrol-Platten, die beim Wärmedämmverbundsystem
verwendet werden, wird auf 0,032 W/mK verbessert.
BODENPLATTE
Die Wärmedämmung der Bodenplatte des Hauses wird nicht in Polystyrol
sondern in Polyurethan ausgeführt. Dadurch verbessert sich der -Wert der
Dämmung im Bereich der Bodenplatte auf 0,025 W/mK.
26
Baubeschreibung für Einfamilienhäuser
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH
Planungs- und Wohnbaugesellschaft mbH
Wielandstraße 25
89073 Ulm
Telefon (0731) 920 12-25
Telefax (0731) 920 12-20
www.casa-nova.com
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH
Planungs- und Wohnbaugesellschaft mbH
Wielandstraße 25
89073 Ulm
Telefon (0731) 92012-25
Telefax (0731) 92012-20
www.casa-nova.com
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