Hinweise zu Vedanta drückt sich selbst in der größten Unwahrheit aus. Das Extrem der Sadhana repräsentiert durch Geschlechtlichkeit und Ego; das Absolute wird Die Natur der Wahrheit, Brahmans sich das Genick brechen. Wahrheit ist Sein. Unwahrheit ist Nichtsein, 1. Wahrheit ist einfach; der verwirrende Intellekt läßt sie schwierig erscheinen. Die erhabensten Dinge sind immer die einfachsten. 2. Nur die Wahrheit siegt, nicht die Unwahrheit. 3. Wahrheit kann nie durch Unwahrheit besiegt werden. Wahrheit wird immer den Sieg über Unwahrheit davontragen. Wenn der Weg der Wahrheit beschritten wird, ist auch alles andere getan. Wenn man die Wurzel gießt, werden automatisch alle Zweige gegossen. 4. Der Weg der Wahrheit ist steil. Er ist glatt, und all das ist unangenehm. Es ist schwierig, ihn zu beschreiten, es ist ein harter Weg. Riesen unter spirituellen Menschen gehen auf ihm zur Stadt der Vollendung. 5. Das Absolute ist alles. Wahrheit ist das Absolute. Das bist Du. Das ist die Essenz der spirituellen Lehre. 6. Wahrheit ist völlig allgemein zugänglich. Sie kann nicht verborgen werden, auch wenn man es versuchte. Wahrheit besteht weiter und Wahrheit ist das Absolute. Unwahrheit ist ein Schatten der Wahrheit. Die Welt ist Unwahrheit, das Absolute ist Wahrheit. Die Welt wird repräsentiert durch das numinale gnostische Sein. 7. Wer gegen die Wahrheit handelt und Unwahrheit praktiziert, wird ein bloßes Nichts. 8. Wahrheit wird nicht einmal durch Sein-Bewußtsein-Freude ausgedrückt! Dies ist nur der nächste Verwandte der Wahrheit. Aber Wahrheit ist noch großartiger, gewaltiger, mächtiger, wahrer! 9. Alles ist gut für den, dessen Herz sich der Wahrheit zuwendet. Keine körperliche oder geistige Krankheit kann ihn befallen. 10. Wer sich auf die Wahrheit zu bewegt, ist mächtig, lebt lang, weiß alles und ist immer glücklich, denn er nähert sich dem allmächtigen Sein-Wissen-Wonne. 11. Schon Sprechen von der Wahrheit oder Denken an Wahrheit erhebt zur Höhe ungeheurer Zufriedenheit. Wie wird erst die Erfahrung ihrer Verwirklichung sein! 12. Wahrheit ist; Unwahrheit ist nicht; daher ist es sogar falsch zu sagen, Wahrheit ist eins, denn Wahrheit ist Existenz an sich und weder eins noch nicht-eins. Wahrheit ist Absolutheit. 13. Das Absolute verblüfft sogar den Geist des größten Gelehrten. Zustandes. Jedes Blatt, das in die Luft fliegt, jeder Atemzug, der uns Es entzieht sich dem Zugriff selbst des stärksten Intellekts. Es wird entströmt, mit anderen Worten jede Handlung des universellen als reines Bewußtsein erfahren, wo Intellekt stirbt, Gelehrsamkeit Lebens, ist ein Schritt zur Wahrheit, denn Wahrheit ist die ewige zugrunde geht und das gesamte Wesen selbst sich vollständig darin Heimat aller Wesen. In Sie gehen alle ein und finden dauerhafte verliert. Alles wird verloren und alles wird gefunden. Zufriedenheit und Frieden. Der Ich-Gedanke hält uns vom ewigen 14. Luft strömt in ein Vakuum ein. Das Absolute strömt ein, wo kein Ego ist. 15. Das Absolute benötigt keine Zeit, um sich zu offenbaren. Im Blitz eines Moments, wie ein Blitzschlag, geht die Welt in reinem Sein auf. 16. Wann die Erfahrung des Absoluten stattfinden wird, kann nicht gesagt werden. Es kann jetzt sofort sein oder in Millionen von Geburten. Deshalb warte man nicht ängstlich darauf, daß Es eintritt. Es kann unerwartet zu jeder Zeit kommen. 17. Wahrheit ist unermeßlich; über Wahrheit kann nicht gesprochen werden; Wahrheit kann nur erfahren werden. 18. Wahrheit übersteigt Sprache. Wahrheit ist unveränderlich und Sprache verändert sich. Alles, was sich ändert, ist unwahr. Daher ist Wahrheit unendlich. Nur Wahrheit bleibt bestehen, während alles andere vergeht. Jeder, angefangen von Brahma bis hinunter zum Grashalm, bewegt sich auf die Wahrheit zu, mancher bewußt, mancher unbewußt. Sie unterscheiden sich nur im Grad des Bewußtseins, dem Ausmaß geistiger Reinheit oder der Feinheit der Leben entfernt, und deshalb ist die Verwirklichung der Wahrheit die Auflösung individuellen Bewußtseins in absolutem Sein, absolutem Wissen und absoluter Wonne. 19. Das Absolute ist vollkommen wissenschaftlich, logisch, symmetrisch, ausgeglichen, systematisch, vernünftig und rational. Es ist nicht unregelmäßig und zufällig. Es ist kein übernatürliches Mysterium, sondern die natürliche Tatsache des Lebens. Die unendliche und unteilbare Natur des Seins ist kein Wunder; es ist der tatsächliche Seinszustand, so wie der Glanz des Feuers, die Flüssigkeit des Wassers, das Gewicht des Bleis. Es ist die höchste Vollendung des ewigen, unsterblichen wahren Lebens. 20. Die höchste Wirklichkeit ist Sat-Chit-Ananda, wo nicht die geringste Spur von Aktivität ist. Deshalb werden diejenigen, die sich Ihr nähern, inaktiv. 21. Wirklichkeit ist die vollkommene Verkörperung von Sein, Wissen, Kraft und Wonne. Diese vier sind nur die Aspekte des einen Wesens, das unteilbar und unveränderlich ist. Diese verschiedenen Aspekte des Seins können nicht getrennt werden, ebensowenig wie Flamme, Hitze und Leuchtkraft der Sonne nicht getrennt werden Genuß und Involution der Welt sind eine vollständige Illusion. Das können. Netz der Welten ist Brahman! Die zehn Himmelsrichtungen sind 22. Wahrheit ist Ewigkeit, Unendlichkeit, Absolutheit, Intelligenz, Bewußtsein, Weisheit, Schönheit, Liebe und Freude. Sringararasa, Madhura Bhava, der erotische Geschmack der Welt, ist ein Schatten der höchsten Wirklichkeit von liebender Schönheit und Wonne. Ästhetischer Genuß ist eine Reflexion von Brahmananda, absoluter Wonne. 23. Unendlichkeit, Ewigkeit, Unsterblichkeit und Absolutheit sind die Merkmale von grenzenlosem Sein, grenzenlosem Wissen und grenzenloser Wonne. 24. Alles, was hier als umfassende, mannigfaltige Welt erscheint, ist die eine einheitliche Wirklichkeit, die in dieser Form existiert. So wie das helle Licht der Sonne als glitzernde Luftspiegelungen erscheint, so erscheint das eine Licht des Bewußtseins als viele. So zu Brahman! Zeit, Raum, Dinge, Aktivitäten, Ursache, Wirkung, Handelnder, Geburt, Tod, Sein, alles ist Brahman Selbst, das durch die Kraft von Brahman in Brahman erscheint! Die Welt ist das Blendwerk des Bewußtseins! Alles, was unten, hier, oben oder kreuz und quer erscheint, alles, was in den vielen Geschöpfen oder in einem Strohhalm existiert, ist nichts anderes als Brahman! Es gibt nichts als Das! 25. Die höchste Wahrheit ist Einheit! Getrenntheit besteht, um Hingabe zu ermöglichen. Vielfalt ist nicht wahr. Es gibt in Wahrheit nur eine unendliche, ewige, namenlose und formlose Essenz, ein Prinzip, das Sein, Wissen und Wonne ist, und Das bin Ich! 26. Die Essenz von Wahrheit oder Existenz ist Schönheit, Liebe und Wonne. erscheinen ist das eigentliche Wesen der Wirklichkeit. Diese Berge, diese Flüsse, diese Erde, dieser weite Äther - all das ist nichts anderes als der eine, reine, unsterbliche Geist. So wie ein unebener Was ist Jnana Yoga? Spiegel eine häßliche und runzelige Abbildung des Gesichts zeigt, so 27. erscheint diese eine Masse des ewigen Seins als viele aufgrund Verlöschen des Gefühls von Getrenntheit oder Individualität, die falscher Vorstellung. Alle Dinge dieser Welt sind tatsächlich das eine, Existenz als Eins und vereint mit allem. ganze, unteilbare Wesen. Der eine Äther des Bewußtseins erscheint als konkrete Vielfalt! All dies ist eins, ohne Teile, untrennbar, ohne Anfang, ohne Ende, absolutes Brahman. Ursprung, Wachstum, der Jnana Yoga bedeutet nicht mehr an Einzelheiten denken, das 28. Yoga ist die Auflösung der Gedanken in ewiger Bewußtheit, 34. reinem Bewußtsein ohne Vorstellung von Objekten, wissen ohne weißt nichts, mein Freund; du bist getäuscht. Da ist noch ein Ozean, denken, auflösen von Endlichkeit in Unendlichkeit. aber du hast nicht 29. 35. Yoga ist Transformation des aus Denken, Fühlen, Wollen, Denke nicht, du bist sehr weise und hast alles verstanden; du einmal einen vollen Tropfen genommen. Jeder deiner Atemzüge fließt zur Unwahrheit; du lebst im Sumpf Verstehen, Entscheiden und Behaupten bestehenden Ichbewußtseins der Lüge und wiederholst: „Wahrheit alleine siegt!“ Kannst du die in unendlichem Bewußtsein. Wirklichkeit täuschen? Deshalb sei ehrlich zu dir selbst. 30. 36. Yoga bedeutet Vereinigung und Identifikation mit der Essenz absoluten Seins. 31. Yoga ist intensives Behaupten der Absolutheit des Seins oder tiefe Meditation darüber. 32. Es gibt vier Arten von Yoga: 1) Dienen und Selbstaufopferung, 2) Hingabe und Selbstaufgabe, 3) Konzentration und Meditation, 4) Unterscheidung und Weisheit. Oh unehrliches Herz! Du denkst das eine, sagst etwas anderes und tust etwas drittes. Willst du Gott? Oh, wie kühn du bist, den Sitz der Wonne zu beanspruchen! Betrüge dich nicht selbst; sei ehrlich. 37. Diese sogenannten aktiven spirituellen Menschen der Welt, die für materiellen Gewinn und Sinnenfreuden arbeiten, sind die getäuschtesten Geschöpfe. Sie haben ihr wahres Selbst vergessen. Weise bemitleiden diese Menschen, die im äußerlichen Spiel des Lebens gefangen sind. Der Weg des Vedanta Schülers 33. Ahme nicht Jivanmuktas nach; du bist noch ein Sadhaka. Vasishtha hatte eine Frau, aber er war ein geborener Siddha. Janaka regierte das Königreich, nachdem er strenges Tapas geübt und die Wahrheit verwirklicht hatte. Krishna lebte ein fürstliches 38. Menschen, die meinen, durch ihre Selbstverwirklichung geschehe der Welt Unrecht, haben die kindliche Naivität noch nicht überwunden. Denn sie wissen nicht, daß das Selbst, das das Absolute ist, das ganze Universum einschließt und weit darüber hinausgeht. Leben, aber er war eins mit dem Unendlichen. Du kannst nicht 39. Die Welt kann nur von Menschen gerettet werden, die sich erwarten, es ihnen gleichzutun. Du mußt Sadhana machen. selbst bereits gerettet haben. Ein Gefangener kann nicht andere Gefangene befreien. Deshalb werde selbst vollkommen: rette dich 43. selbst. um ein Ziel oder eine Absicht zu erlangen. Spirituelles Sadhana ist 40. Wenn Er mit Seinen unendlichen Händen zu geben beginnt, wieviel könntest du mit deinen zwei Händen aufnehmen? Und wenn Er mit Seinen unendlichen Händen wegzunehmen beginnt, wieviel versteckst du vor Ihm mit deinen zwei Händen? 41. Wenn der Suchende einen einzigen Schritt Darauf zu tut, wird Es in hundert Sprüngen und Sätzen auf ihn zueilen. Das ist die Natur des ewigen Wesens. Für jede Kleinigkeit, die man um Sadhana ist die bewußte Anstrengung, die unternommen wird, eine bewußte geistige Anstrengung, die auf Verwirklichung und Erfahrung der absoluten Wirklichkeit gerichtet ist. Eine derartige spirituelle Anstrengung heißt in Sanskrit „Yoga“. 44. Wie ordentlich putzt du das Haus, wenn du das Oberhaupt deines Staates einlädst! Wieviel sauberer und reiner muß dein Herz sein, Oh Mensch, wenn du möchtest, daß der unsterbliche Herr bei dir eintritt! Seinetwillen tut, erhält man das Millionenfache zurück! Diese 45. Tatsache ist wunderschön geschildert im Wirken von Bhagavan Sri muskulösen Körper. Der größte Jnani mag an Tuberkulose leiden. Krishna zum Wohle derer, die Ihn verehren. Die beiden Dinge schließen einander nicht aus. 42. 46. Sadhana wird praktiziert, um das Ziel, die Absicht, das Ideal zu Ein spiritueller Riese hat nicht notwendigerweise einen Gold muß durchs Feuer, bevor es strahlend und glänzend wird. erreichen. Das Ziel wird angestrebt, weil es Unglück lindert und Ein Suchender muß erst unermeßliches Leid durchmachen, bevor er Frieden und Wonne schenkt. Das Absolute, das Brahman, das das absolut Großartige wird. unendliche Licht, das eine Ziel von allen ist ewiger Friede und unsterbliche Wonne. Deshalb ist dies das wahre Ideal, das jeder verwirklichen muß. Es gibt in diesem oder einem anderen Leben nichts anderes zu erreichen. Wenn Das gewonnen ist, ist alles gewonnen; wenn Das verloren ist, ist alles verloren. Das höchste Wesen ist Wahrheit, Gott, Unendlichkeit und alles, was vorstellbar ist. Das ist Das, was existiert und nichts anderes ist. 47. Man muß die Kuh sorgfältig hüten und seinen Körper mit Schmutz und Kuhmist verunreinigen, um die süße Milch zu kosten. Ein Suchender muß sich extremen Schmerzen unterziehen, um die Freude der Seele zu verwirklichen. 48. Furcht ist existiert nicht im Sein. Der spirituelle Sucher ist mutiger als ein Soldat, mutiger als ein Löwe, mutiger als ein Riese! In Wahrheit ist er die Quelle allen Mutes und aller Kraft. 49. Der spirituelle Sucher ist niemals hilflos. Die ganze Existenz durchstechen will. Halte dich an die nackte Wahrheit. Wenn du unterstützt ihn in seinem zähen Kampf, denn er ist auf der Suche versuchst, dein „kleines“ Selbst durch Verheimlichen einer Tatsache nach etwas, das für alles gültig ist. Es ist möglich, etwas auf der zu retten, wirst du das „höchste“ Selbst nie erreichen. Sogar wenn Welt abzulehnen, aber niemand kann die Wahrheit hassen. es dir an die Kehle geht, denke daran, daß diese süße Welt von 50. Und wenn ihm alle vierzehn Welten im Kampf gegenüberstünden, sie wären für den spirituellen Sucher nichts als Stroh. Denn er ist Ruhm und Ehre nur ein Schatten ist und die Wahrheit Brahman und nichts anderes. der unsterbliche Geist, Herrscher über Himmel, Erde und alle 54. Maya wird sogar in deinem eigenen Gehirn und Verstand sitzen. Universen. Hüte dich vor ihren Fängen. Versuche nicht, dein Ego zu schützen. 51. Die Straße zu dieser unübertroffenen Wonne ist bedeckt mit stechenden Dornen. Die Straße führt durch einen einsamen, dichten Wald, der von schrecklichen Tigern heimgesucht wird. Sie wird von uneinnehmbaren Festungen beschützt und von vielköpfigen teuflischen Kobras bewacht. Die Straße ist schwer zu beschreiten; die Wonne ist schwer zu erreichen. Der aufrichtige spirituelle Sucher Um der Wahrheit willen mußt du darauf vorbereitet sein, sogar diesen Körper jederzeit abzuwerfen. Aus welchem Grund bist du hier auf dieser Erde, wenn nicht, um dich selbst in der Flut des unendlichen Seins zu ertränken? Du mußt dich in Gott begraben. Nur dann wirst du leben. Du gewinnst, indem du verlierst. Du lebst, indem du stirbst. ist jemand, der gegen Anfechtungen und Schrecken immun ist. Keine 55. gegen ihn gerichtete Waffe trifft. Kein gegen ihn gerichteter Gedanke ihrer Schönheit und Größe, ihrer Freude und ihrem Glück können kann sein Ziel erreichen. kein angemessener Preis für das Juwel der Selbstverwirklichung sein. 52. Die widersprüchlichen Erklärungen und beleidigenden Worte des 56. Der Suchende muß die Hüllen abwerfen, die Schleier beseitigen Gurus sind Herausforderung und Prüfung für den Schüler. Der Guru und die Illusion durchdringen, um in das Absolute einzugehen. Die sieht, ob der Schüler gereizt oder aufgebracht ist. Der kluge Schüler Verwirklichung des Absoluten ist die süße köstliche Frucht, die an muß wissen, wie er unter solchen Umständen zu handeln hat. der Spitze eines furchtbar dornigen Baumes wächst. 53. Versuche nie, die bittere Wahrheit hinter einer süßen Lüge zu verbergen. Sei ehrlich, auch wenn ein Schwert dein Herz Alle vierzehn Welten mit all ihren Bewohnern und Reichtümern, 57. Ein Mensch, der einmal auch nur ein wenig von der Wonne Sie, daß dieser törichte Geist dort überhaupt besteht? Man geht über spiritueller Meditation gekostet hat, kann nicht darauf verzichten, nicht den geistigen Zustand hinaus und lebt in der glorreichen Wahrheit. einmal um aller Himmel und Erden zusammen willen. 62. Ein Ding ist nichts anderes als eine Kraft, die sich in eine 58. Oh Mensch voller Sehnsüchte! Wenn du etwas intensiv begehrst, bestimmte Richtung dreht. Ein Wesen ist von einem anderen durch versuche alles, um alles zu begehren, nicht nur eines. Schließe den Unterschied im Drehen der universellen Kraft getrennt. Der nichts aus dem Objekt deiner Liebe aus. Alles sei dein. Denn dieses Mensch unterscheidet sich vom Baum, denn die beiden sind Alles gehört dir. unterschiedliche Bewegungsvorgänge der ewigen Kraft oder Energie. 59. „Wenn der Geist mit einem großen und komplizierten Problem ringt, rückt er vor, sichert seine Position Schritt für Schritt, jedoch mit wenig Erkenntnis der Gewinne, die er gemacht hat, bis er plötzlich, mit dem Effekt jäher Erleuchtung, seinen Sieg erkennt.“ So ist die spirituelle Erfahrung in der Yogapraxis. 60. Eine stockdunkle Höhle, finster von der dicken Düsternis von Zeitaltern sonnenloser Nächte, ist im Nu hell erleuchtet, wenn die Sonne in ihre hintersten Ecken vordringt. Sie ist augenblicklich im vollsten Ausmaß erhellt, wenn die Sonnenstrahlen eindringen, obwohl sie seit Ewigkeiten dunkel war. Die schrecklichste Täuschung und elendste Unwissenheit des Menschen wird vollständig ausgelöscht durch einen Blitz der höchsten Intelligenz in Verbindung mit Wonne. 61. Mein Herr! Lesen Sie in Ihrer Meditation den Geist anderer? Was meinen Sie? Wenn wir an die Wurzel von Leben und Intelligenz gehen, wo stellt sich dann die Frage, irgendeinen Geist zu lesen? In tiefer Meditation existiert man als absolute Essenz Selbst. Meinen Diese Energie ist unzerstörbar, ewig. Wenn zwei Wesen eine etwa ähnliche Bewegung dieser Kräfte oder Elektronen oder Atome haben, werden sie Freunde: wenn sie in ihrer Bewegung identisch sind, gehen sie ineinander auf und werden zu einem einzigen Wesen. Das ganze Universum ist nichts anderes als unterschiedliche Bewegung der einen Energie. Wenn die Drehung dieser Kräfte gemeinsam verläuft, stürzt die ganze Welt in ewige Existenz zusammen. 63. Das ganze Universum ist ein allmählicher, systematischer und fortschreitender Prozeß der Selbstverwirklichung des Absoluten. Das ist der eine Standpunkt. Das ganze Universum ist eine geträumte und täuschende Fehlinterpretation des unteilbaren homogenen Absoluten. Das ist der andere Standpunkt. Der erste Standpunkt führt zum fortgeschritteneren zweiten Standpunkt. Der erste ist eine intellektuelle Beurteilung, der zweite eine intuitive Erfahrung. Der erste Standpunkt ist der Beginn von Erkenntnis, der zweite ist das Ende der Weisheit. 64. „Das ganze Universum ist Para Brahman.“ - das ist das Herz Gottes, die objektive Realität. Der dritte sagt, das Universum ist eine der Advaita Metaphysik. Die Welt selbst ist keine Illusion, denn die Erscheinung des Absoluten, welche Subjekt und Objekt sowohl Welt ist Brahman, aber das unterscheidende Konzept der Welt ist einschließt als auch transzendiert. eine Illusion, denn Unterscheidung ist nicht endgültig. Theorie die eigene Anstrengung des Individuums, die zweite die 65. Die Welt ist die Erscheinung von Sat, Wahrheit. Die Welt selbst ist falsch interpretierte Wahrheit. 66. Unwissenheit läßt Existenz als Nichtexistenz (Tod) erscheinen, Bewußtsein als Unbewußtsein (Unwissenheit) und Wonne als Elend (Schmerz). Sie läßt ein Phantom als Wirklichkeit erscheinen, Dummheit als Wissen und Schmerz als Freude. 67. Wir ziehen eine wissenschaftliche Erklärung einer dogmatischen Behauptung von Fakten vor. Das erste wäre, den Menschen mit dem notwendigen täglichen Mahl zu versorgen, was ihn stärker und Natürlich erfordert die erste Gnade Gottes und die dritte nur Automatismus oder Weisheit, was weder eigene Anstrengung des einzelnen noch die Gnade Gottes ist. Die Karma Yogis bevorzugen die erste Theorie, die Bhaktas die zweite und die Jnanis die dritte. Die dritte ist der Standpunkt höchster Advaita Vedanta. 69. Die Welt wird von Vorstellungen gelenkt. Der Gedanke ist der Anfang der Praxis. Der Gedanke zeugt Handlung. 70. Die individuellen Wesenheiten des Universums sind Schritte auf der Leiter des Fortschritts zur Verwirklichung Brahmans. weiser werden läßt; das zweite wäre wie das Anstopfen des 71. Bauches mit Tonnen von Essen auf einmal, um ihm Energie zu die Methode, um Freiheit und Glück zu erreichen. Wahre Freiheit, geben. Zum Beispiel: „Alles ist Brahman“ ist eine dogmatische nach der sich die Menschen so sehr sehnen, leitet sich nicht aus Feststellung und nicht intellektuell erklärbar oder, könnte man sagen, Ichdenken ab. Die gegenwärtige Vorstellung der Menschen von sogar gefährlich. Eine wissenschaftliche Erklärung davon trägt dazu Freiheit ist ein völlig falsches Konzept und ein sehr großer Irrtum. Er bei, Menschen und Welt göttlich zu machen. weiß nur, daß er frei sein will, aber er weiß nicht, wo die Freiheit 68. Es gibt drei Arten von Idealismus: subjektiv, objektiv und absolut. Der erste sagt, das ganze Universum ist eine Einbildung des individuellen Geistes und subjektives Bewußtsein. Der zweite sagt, das Universum ist eine Einbildung des kosmischen Geistes oder Strenge Disziplin des Geistes durch Abhyasa und Vairagya sind liegt. Er möchte glücklich sein, aber er weiß nicht, wo das Glück liegt. Er möchte ewig leben, aber er weiß nicht wie. Er möchte alles wissen, aber er weiß nicht, wie er Wissen erwerben kann. Es ist die Reflexion von Sein-Wissen-Wonne, die die Menschen dazu bringt, leben zu wollen, wissen zu wollen und glücklich sein zu wollen. Wer möchte das nicht? Alles Streben der Welt liegt darin zu leben, zu nur eine Veränderung des Bewußtseins. Er ist weder gut noch wissen und zu genießen. Aber die Quelle dieses großen Gewinns ist schlecht. Er ist eine Stufe im Evolutionsprozeß zur Ewigkeit hin. Leben, Bewußtsein und Freude. Der Mensch ist eigentlich Satchitananda. Ohne es zu wissen bemüht er sich verzweifelt, das zu erreichen. Sein gegenwärtiger Zustand ist ein bedauerlicher Fall aus der Herrlichkeit von Sein-Wissen-Wonne. Wenn wir irgend etwas in der Welt tun möchten, geschieht es deshalb, weil wir nicht leben können, ohne das Absolute zu sein. Wir alle, ja sogar die unbewußten Wesen - streben unwissentlich danach, den unsterblichen Zustand von Satchitananda zu erreichen, ob wir es 73. Niemand kann den höheren Pfad beschreiten, ohne die Anforderungen des niedereren erfüllt zu haben. Den grobstofflichen Erscheinungsformen und ihren Anforderungen muß entsprochen worden sein, bevor man das metaphysische Wesen erreichen kann. 74. Jeder höhere Grad von Wahrheit ist konkreter und umfassender als der niedrigere, und deshalb ist Wonne, die absolut ist, das allerumfassendste. wissen oder nicht. Auch ein trockenes Blatt fliegt einzig und allein 75. auf diese Unendlichkeit zu. Jeder Atemzug, der fließt, jeder Wirklichkeiten von Wissen und Wonne dar. Wissen schließt Macht Gedanke, der projiziert wird, jedes Wort, das gesprochen wird, und ein; überall, wo Wissen ist, muß auch Macht sein. auch jede Handlung, die getan wird, ist darauf gerichtet, uns im Zustand von Sein-Wissen-Wonne zu verwurzeln, denn in Wahrheit sind wir nichts anderes als Das. Es wird durch spirituelle Disziplin erreicht, und das bedeutet, gegen den normalen Strom der Welt, gegen Vergnügen und Genuß, gegen Faulheit und Schlaf, gegen die Anziehung der Vielfalt, gegen alles, was uns hier Freude bringt, zu handeln. 72. Meinst du, der Tod ist ein Übel? Warum sagst du, daß nur gesegnete Menschen dem Tod entrinnen? Andererseits hätten die gesegneten Menschen die Ewigkeit rasch erreicht, während die getäuschten Sterblichen weiterhin an ihren Körpern hängen. Tod ist 78. Kopf und Herz des Menschen stellen die Aspekte der ewigen Männlich, Purusha, Atman, Brahman, Siva bedeuten Wissen. Weiblich, Prakriti, Manas, Maya und Shakti bedeuten Macht. Wenn sich Wissen und Macht verbinden und miteinander verschmelzen, entsteht die Manifestation von Wonne. Macht ist nur die Hälfte und eine Erscheinung von Wissen; solange die beiden getrennt sind, herrscht Unvollkommenheit und Schmerz. 77. Macht ist eine relative Notwendigkeit. Sie ist nicht absolut. Daher ist sie ausgenommen vom Konzept des Absoluten, das nichts anderes ist als Sein-Bewußtsein-Freude. Zerstörung des Ego 78. Verneine dein Ego; negiere dein Getrenntsein; lösche dich aus; ertrage Schmerz und opfere Freude. 79. Negiere deine Wünsche; du verlangst nach vielen Bechern Gift. Du bist eine Motte, die ins Feuer fällt und meint, es sei angenehm. Du bist ein Kind, das in den Brunnen fällt. 85. Je mehr das Ichbewußtsein unterdrückt wird, desto näher sind wir der Ewigkeit. Das zerstörte Ego wird durch die Offenbarung der absoluten Wirklichkeit ersetzt. Inneres Sadhana 86. Je mehr du die Welt aufgibst, desto voller wirst du, und desto 80. Sei demütig, lösche dich aus, wenn du LEBEN möchtest. näher bist du der absoluten Freiheit. 81. Schande über den Menschen der nichts hat als trockenen 87. Verstand! Er kann Unehrlichkeit und Schurkerei nicht vermeiden. Er täuscht sich selbst und ist mit dauerndem Leid vermählt. Er ist weit entfernt vom Wahren. Er hat die Sünde geheiratet. 82. Wirf deine Bildung weg, Oh Korb der Eitelkeit. Gib alles auf, was dir lieb ist und sieh das Licht in dir. 83. Das Ego zerspringt in Unendlichkeit oder versinkt im Nichts. Das sind die beiden Wege, auf denen sich das Ego vollständig verliert. 84. Verwirklichung des höchsten Zustandes kann nur entstehen, wenn man ehrlich und aufrichtig im praktischen Sadhana ist. Je Das Selbst allein ist lieb. Wenn etwas anderes lieb ist, wird es zweifellos bald vergehen. 88. Wenn du alles sehen möchtest, nimm die Augen des Bewußtseins heraus. Wenn du überall hin willst, brich die Beine des Bewußtseins. Wenn du alles ergreifen willst, schneide die Hände des Bewußtseins ab. Wenn du alles werden willst, töte das Bewußtsein. Wenn du unsterblich werden willst, erschlage das Bewußtsein mit der Axt der Weisheit. Wenn du das Ganze bekommst, hängst du nicht am Teil. 89. Klammere dich leidenschaftlich an das unendliche Wesen; nichts wird dir fehlen; du wirst bis zum Rande erfüllt sein. geringer die Bindung an das Ego und je größer die Loslösung vom 90. Schließe alle Türen der Sinne; sitze im Raum des Herzens; objektiven Bewußtsein ist, desto rascher erfolgt die Verwirklichung meditiere über die glorreiche Wahrheit. des Absoluten. Ozean dieser Wahrheit auf. Ertrinke und löse dich im 91. Je mehr wir uns der Wahrheit nähern, desto glücklicher werden gewaltiges Hindernis für das höhere Streben der Seele dar. Deshalb wir, denn die eigentliche Natur der Wahrheit ist positive absolute nütze man seine Weisheit zum Zweck der inneren Meditation und für Wonne. spirituelle Ziele und niemals für äußeres Streben in der Welt. 92. Liebe zu etwas Einzelnem muß abgelegt und Liebe zum unendlichen Ganzen entwickelt werden. Es ist nicht möglich, an der Freude der Vollheit des Seins teilzuhaben in einem Anschein davon, Schande über die Weisheit, die dazu benutzt wird, um das Ego zu erfreuen! Wahre Weisheit ist diejenige, die die Tür zum unsterblichen Leben öffnet! der sich in einem Punkt des Raumes zu reflektieren scheint. 97. Verhaftung an das einzelne beraubt uns Menschen der Intelligenz; Ehre, unsere Wünsche und Ambitionen müssen in der Welt des Liebe zum Absoluten läßt uns die unsterbliche Essenz trinken, ewigen Absoluten verbreitet werden, nicht in dieser Welt der wonach es keine Sorge und kein Weinen mehr gibt. Sterblichen, nicht einmal in der Welt der Götter! Solche 93. Das Kind wird nicht aufhören zu jammern und Tränen zu vergießen, solange es nicht von der Mutterbrust trinkt. Genauso, Oh Unsere Fähigkeit, unsere Großartigkeit, unser Ruhm und unsere Versuchungen müssen erkannt und in eine Kraft verwandelt werden, die die innere Essenz des Lebens offenbart! Freude meiner Seele! kann ich nicht aufhören, Sorgentränen zu 98. vergießen in dieser Wüste brennenden Sands, solange ich nicht die Tiefen des Geistes eintauchen, denken, daß sie geboren wurden, deine Milch unsterblicher Süße gekostet habe. um der Welt zu helfen. Sie meinen, sie könnten den Himmel auf die 94. Der Sieg wird nicht durch Gewalt und Tapferkeit erlangt, sondern durch Wahrheit, Barmherzigkeit, Frömmigkeit und Rechtschaffenheit. 95. Sattva ist Licht und Reinheit; Rajas ist Aktivität und Leidenschaft; Tamas ist Dunkelheit und Trägheit. 96. Zurschaustellung von Fähigkeiten bringt körperliche Bequemlichkeit durch Berührung mit Objekten, steigert das Ego und stärkt den Sinn für Individualität. Diese Annehmlichkeiten stellen ein Es ist ein Jammer, die Menschen zu sehen, die, bevor sie in Erde bringen, anstatt das Bewußtsein in höhere Zustände zu erheben. Sie haben kein Verlangen nach Weisheit. Sie sind irregeführt. 99. Dienen, das „selbst-los“ ist, bringt den Menschen der Einheit näher, und der größte Dienst ist die wahrhaft „selbstlose“, jedoch „Selbsterfüllte“, Vereinigung der Seele mit der einen Masse des Bewußtseins. 100. Ein Körper kann einem anderen dienen. Ein Geist kann einem dich im Stich lassen und verstoßen. Kein irdisches Glück kann wahre anderen Geist dienen. Aber ein Atman kann nicht einem anderen Verwirklichung bringen. Jeder muß dich hassen. Nur dann wird die Atman dienen, denn Atman ist eins. Wenn der Atman die Seele geschult. Gemeinsamkeit allen Seins mit seinem Selbst verwirklicht, ist das der geben. größte Dienst, den ein Individuum leisten kann. Wenn diese Seele in der universellen Seele verschmilzt, ist das der größte Dienst, den dieser Mensch der Welt leistet. Selbstverwirklichung ist Dienen, Gebet, Gottesdienst, und all das ist gut. Sonst nichts. 101. Man trage den Panzer der Weisheit, wenn man das Schlachtfeld des Lebens betritt. Man schütze sich mit dem Schild der Unterscheidung und erschlage den Feind der Unwissenheit mit dem Schwert der Erfahrung. Es darf keine Hilfe aus der Welt der Sterblichen 105. Möge man mit Schande überschüttet werden! Man halte dennoch am Ideal fest. Man bleibe beim höchsten Ideal von Vedanta, sogar am Rande des Verhängnisses. 106. Die Zeit, die es braucht, um etwas Gewünschtes zu bekommen, ist proportional zur Intensität des Gefühls der Identifikation der Person mit dem unendlichen Absoluten. Jemand, der fühlt, daß Dreiviertel der gesamten Existenz er selbst sind und ein Viertel nicht sein Wesen ist, verwirklicht ein Objekt rascher als jemand, der fühlt, 102. Kopf und Herz müssen sich treffen, bevor die absolute Wahrheit daß nur die Hälfte der gesamten Existenz er selbst ist. Menschen, verwirklicht wird. Der ganze Mensch muß verwandelt werden, nicht die fühlen, daß ihre individuellen Körper sie selbst sind, und daß nur ein Aspekt von ihm. alles andere im Universum etwas anderes ist als sie, können niemals 103. Die größte Beleidigung, die man angesichts geachteter Menschen erfährt, ist der Beginn von Vollkommenheit. Der größte Schmerz, der größte Kummer und die größte Sorge sind der Beginn von Heiligkeit. 104. Versuche, öfter beleidigt zu werden. Wenn die Menschen denken, du seist gut, lasse sie fühlen, daß du ein Schurke bist, und entledige dich so ihrer Liebe zu dir. Die ganze Welt muß sich gegen dich richten. Nur dann wirst du Erfolg haben. Die ganze Welt muß glücklich leben. Der glücklichste Mensch ist also der, der seine Persönlichkeit in der Verwirklichung der Tatsache verloren hat, daß die gesamte Existenz sein eigenes Wesen ist, und daß es nichts zweites neben ihm gibt. Er ist der Unsterbliche, der Mächtige, der Wonnevolle, der Ozean wahrer Weisheit. 107. Brahmabhavana ist die Bemühung des Einzelnen seitens des subjektiven Egos, um den Zustand von Brahmanubhava, die absolute Erfahrung zu verwirklichen, seine Auflösung im Ewigen, Reinen, Vollkommenen, Allwissenden, Freien, Allkennenden, Alldurchdringenden, Allmächtigen, Friedvollen, Gesegneten, 111. Herr! Können Sie mir sagen, wie ich vollkommenen Frieden Nichtdualen, in der Masse ungeteilter Essenz von Sein-Wissen- erlangen kann? Schließe alle Fenster und Türen und schlafe in der Wonne, im Absoluten, das dies Alles ist; hier gibt es nichts anderes. innersten Kammer. 108. Höre auf zu planen, Oh Geist! Genug, genug der Sehnsüchte 112. Der Geist des wahren Philosophen ist wie ein leuchtender von Körper und Verstand. Nutze jede Minute, die dir zur Verfügung Kristall. Er ist fähig, das Wesen der Wirklichkeit unmittelbar zu steht. Die Zeit ist eine Ratte, die langsam den Faden der Zeit verstehen. In dem Augenblick, in dem sich ein solcher Mensch zur durchbeißt. Er kann jeden Augenblick reißen. Glaube nicht, daß du Meditation setzt, fliegt sein Geist in die Tiefen des Seins. Er wird leben wirst, um die Dinge des Lebens zu genießen. Jederzeit kann kein Umherschwanken des Geistes und nichts Störendes erleben, der Tod seine eisigen Hände auf diesen Körper legen und ihn denn sein Geist ist bereits gereinigt durch das Feuer philosophischen zerstören. Halte an keinen Objekten der Welt fest. Wünsche keinen Denkens. Ruhm im Leben. Plane nicht, deinen Namen in der Welt unsterblich zu machen, damit du ihn nicht im Vakuum unsterblich machst. Sprich nicht zu Menschen, damit du nicht zum Himmel sprichst. Schlage nicht den Raum in der Meinung, es wäre eine Trommel. Beende die Vorstellung. Höre auf zu planen. 109. Es ist unmöglich, endliche Freude und unendliche Zufriedenheit gleichzeitig zu haben. Wo das eine ist, ist das andere nicht. Das Sterbliche und das Unsterbliche sind die größten Widersprüche. 113. Man muß entweder einen scharfen Intellekt besitzen, um die metaphysische Wahrheit zu erfassen, oder intensiven Glauben und Hingabe an die einzige Wirklichkeit. Wenn diese beide Qualitäten in einem Menschen fehlen, kann er den spirituellen Weg nicht gehen. 114. Im Jnana Sadhana (Vedanta oder Advaita) gibt es keine „Meditation auf ein Objekt“. Es gibt nur intellektuelle Analyse, Innenschau und eindeutiges Verstehen, mit dem Ziel der Zerstörung des Ego und der Vernichtung des Intellekts selbst. Es beginnt mit 110. Zu sagen: „Ich bin das Unendliche.“, ist nicht Abhimana. Zu dem Intellekt und endet mit der Zerstörung desselben, was der fühlen: „Ich bin das Ewige.“, ist nicht Ego. Solches Abhimana, Erfahrung Platz macht, unmittelbar und direkt, wobei die Beziehung solches Ichdenken ist für die höchste Verwirklichung notwendig. von Subjekt-Objekt transzendiert wird. Wenn es nichts gibt wie Omkara oder etwas Ähnliches im Jnana Sadhana, der metaphysischen Praxis, gibt es keine Handhabung von Wort oder Klang im tatsächlichen Advaita. Es gibt nur Ringen mit der Essenz des Seins durch Überlegung und Schlußfolgerung. 115. Das Aussprechen des Wortes „OM“ schließt alle Prozesse von Klangproduktion und Wortbildung ein. Daher heißt es, dieses Wortsymbol ist der höchste Ausdruck des Klanges und die Basis aller Sprachen, auch der Veden! Alle Worte und alle Sprachen sind also aus dem ewigen „OM“ entstanden. 116. Die höchste Freiheit erhebt den größten Anspruch, die vollste Erfahrung fordert den höchsten Preis. Das Liebste und Schönste auf der Welt muß hingegeben und das Süßeste verlassen werden, um der Freude der Seele willen. 117. Es stellt sich heraus, daß das wertvollste Objekt unserer Liebe der Preis ist, den der unsterbliche Ladenbesitzer für den Verkauf der Wonne von Ewigkeit und Unendlichkeit verlangt. Wir selbst, unser getrenntes Sein, müssen aufgegeben werden, um die Freude des unsterblichen Geistes zu erlangen! 118. Liebe wird verdorben, wenn sie sich auf ein räumlich begrenztes Objekt richtet. Liebe nur das Grenzenlose, das Unendliche. 119. Mögest du das ungeheure Verlangen nach Eingliederung besitzen, das lodernde Feuer der Liebe zu Bhuma! Nur dann wirst du gerettet! Hindernisse auf dem Weg 120. Bereits ein leichter Anflug von Weltlichkeit macht den Menschen untauglich für die Verwirklichung des Absoluten. Zweifellos ist die Erde selbst das Absolute, aber unsere Einstellung der Erde gegenüber ist nicht von der Natur des Absoluten. 121. Ruhm, Macht, Reichtum und Geschlechtlichkeit sind die vier Tore zur Festung der eigenen Erniedrigung und Gefangenschaft. Diese vier müssen sorgfältig aufgegeben werden. 122. Leidenschaft ist der instinktive Drang, durch Selbsterhaltung und Fortpflanzung nach außen zu gehen. Sie ist die sich vervielfältigende Kraft, die der Kraft, die sich auf Integration des Wesens zu bewegt, direkt entgegensteht. 123. Es kommt zu einem unmittelbaren Aufstand des natürlichen, physischen Bewußtseins gegen jede Anstrengung, die absolute Wirklichkeit zu erreichen. Die Rebellion ist so unkontrollierbar, daß Verwirklichung für den schwachen Sucher komplett unmöglich zu sein scheint. 124. Menschen beklagen sich über Störungen und Fehlschläge in der Meditation, die durch Unreinheit und Grobstofflichkeit ihres Geistes hervorgerufen werden. Ein gründliches Studium und Verstehen der Gesetze und Wahrheiten der Natur ist absolut notwendig, bevor man es riskieren kann, über die wahre Essenz des Seins zu meditieren. Ohne diese notwendigen Voraussetzungen neigt man dazu, sich im 128. Es gibt viele Besserwisser, aber wenige sind weise. Derjenige dunklen Kerker der Unwissenheit zu verlieren. ist weise, der sich immer in einem Zustand des Halbschlafes befindet, nachdem er tief vom Wein der Essenz des Lebens Weisheit und Verwirklichung getrunken hat. Gepriesen sei Er! Wir sind seine Diener. 129. Ein Mensch mit Erkenntnis kann nicht alles, was er weiß, 125. Es gibt nur einen einzigen unsterblichen, unergründlichen, gleichzeitig ausdrücken. Er bringt nur den Teil davon zum Ausdruck, grenzenlosen, nicht zu überblickenden und uferlosen Ozean einer der durch den Kontakt mit einer äußeren Ursache hervorgerufen Masse von unteilbarem Bewußtsein und Wonne, der mit dem wird. fröhlichen ewigen Wasser, dem blitzenden, strahlenden und leuchtenden Licht lacht und von göttlicher nektargleicher Süße ist, der vom unendlichen donnernden Klang des nie endenden Omkara Nada erschallt, der immer ruhig und friedvoll, still und gesegnet ist und in sich selbst von berghohen Wellen grenzenloser Freude in majestätischer Herrlichkeit der Essenz des absoluten Seins übersprüht! Es gibt nichts anderes als Das! Das ist die Meditation! 130. Jivanmuktis geben sich häufig einen unerfreulichen Anschein und handeln wie Verrückte. Manchmal ist ihr Verhalten so unangenehm, daß es allen Menschen auf der Erde lästig ist. Sie leben wir Narren, nur um sich der Liebe zu entledigen, die die Welt ihnen gegenüber entwickeln könnte. Sie verbergen ihre wahre Natur und gehen wie berauschte Trunkenbolde herum. Das sind die großartigsten Menschen auf der Erde, nicht die, die sich klug sozial 126. Absolute Erfahrung ist ein Zustand von Selbstversenkung, nicht verhalten und wie Könige und Herrscher leben. Wer zur Wahrheit von Selbstausdruck, denn dieser erfordert Veränderung und vorgedrungen ist, kann sich nicht so verhalten, wie es den Moden Handlung, welche begrenzen. der unwissenden Welt gefällt! Es gibt viele solche wirklich große 127. Niemand ist von der absoluten Verwirklichung ausgeschlossen. Der eine verwirklicht heute, der andere morgen. Aber eines Tages werden alle diese Eine verwirklichen. Es gibt keine Auslese für die Befreiung. Alle sind ewig das Absolute. Menschen auf der Erde, aber aufgrund von Täuschung kennt die Welt sie nicht und sieht nur diejenigen als groß an, die ein paar Taschenspielertricks vor ihren geblendeten Augen vorführen. Das Wahre ist immer verborgen und unsichtbar. Nur das Unwirkliche erscheint vor uns, und leider! wir werden dadurch betrogen! 131. Ein Weiser kann nicht nach seinen Worten und Taten beurteilt und Unsterblichen. So groß ist die Herrlichkeit einer Verkörperung werden. Äußerlich ist er ein gewöhnlicher Herumtreiber, aber innerlich der Weisheit der Wahrheit. ein Jadabharata oder Suka Maharishi. 134. Die Macht der Gedanken und die Kraft der Gefühle 132. Für den Weisen ist alles ein Spiel! Er nimmt sich aber nie verschmelzen in der Herrlichkeit der Erfahrung des Ganzen. Das etwas zu Herzen, außer, daß alles eins ist! Endliche ist tot, und das Unendliche wird im selben Augenblick 133. Ein Mensch mit absolutem Bewußtsein zieht unbewußt den Teil des Seins an, in dem sich seine Wunschobjekte befinden. In einem geboren. Die Geburt des Tages und der Tod der Nacht finden gleichzeitig statt. einzigen Moment, wie ein Blitz, fließen ihm die Dinge, die er braucht, 135. Die größten Menschen sind diejenigen, die sich im Bewußtsein zu, wie Flüsse ins Meer, denn er ist ihr wahres Selbst. Der weise des Selbst verloren haben. Solche Menschen sind zu nahe bei Gott, Mensch handelt, ohne tätig zu sein, genießt, ohne zu wünschen. Er um irgendeine Handlung ausführen zu können. Deshalb sind sie der braucht niemandem Befehle zu geben, denn er ist bereits das Selbst Welt unbekannt. desjenigen, dem er vielleicht etwas befehlen will. Er kann keine Anweisungen geben, befehlen, wahrnehmen oder sich auch nur irgend einer Sache bewußt sein, weil er das wesentliche Sein von allem ist, mit dem er sich vielleicht zu beschäftigen versucht. Nicht einmal die Götter können ihn davon abhalten, irgend etwas zu tun, denn er ist die innere Wirklichkeit sogar der Götter. Die Berge erzittern, und die Erde zerbröckelt in tausend Teile, wenn er es wünscht, denn er ist auch das Selbst der Berge und der Erde. Wenn er die Augen schließt, verdunkelt sich die Sonne. Wenn er atmet, 136. Gottesschau ist das Gewahrwerden der Essenz des eigenen Wesens. Gott ist die Essenz sogar des Satans. Er ist die Quelle selbst des schlimmsten Übels. Er erfüllt sich innen und außen, und es gibt nichts, was Er nicht ist. 137. Wer dem Ewigen hingegeben ist, verliert sich im Bewußtsein Gottes. Er taucht ein in den Ozean der Wonne. Er badet im Meer von Nektar. Er trinkt tief von der Essenz der Unsterblichkeit. Er gelangt zur Quelle, zur Wurzel des Universums! leben alle Wesen. Wenn er es wünscht, wird das ganze Universum 138. Oh Geliebter meines Herzens! Unsterbliche Freude! Wo bist nichtexistent. Wenn er will, fließen die Flüsse, brennt das Feuer, und Du? Wie kann ich ohne Dich leben? Vor sehr langer Zeit habe ich erblühen die Bäume. Wenn er es wünscht, macht das ganze Dich verlassen. Komm, komm! Ich bin sehr ruhelos ohne Dich! Universum hier und jetzt die Erfahrung des Zustandes des Ewigen 139. „Ich bin alles.“ Das ist der Beginn der Erfahrung der Wahrheit. Stilles Sein ist ihr höchster Flug. 140. Es gibt kein Papier, auf dem das Wesen der Wahrheit festgehalten werden könnte. Es gibt keine Feder, die es wagen könnte, Sie niederzuschreiben. Es lebt kein Mensch, der Sie ausdrücken könnte. Sie ist einfach alles, was ist, und damit Schluß. Jeder Versuch, Ihr Wesen auszudrücken, ist ein Versuch, Ihre Großartigkeit zu töten. Ich bin dieses große Wesen! Ich bin hier, ich bin dort; Oh! Ich bin dies, ich bin das! Ich bin das Größte, das Beste, und noch einmal das Größte! Meine Herrlichkeit kennt keine Grenzen! Ich habe den größten Segen, bin das Unsterbliche, Großartige! Auszug aus dem Buch: Sadhana von Swami Sivananda - Dieses Buch kannst du auch käuflich erwerben. Copyright - alle Rechte vorbehalten, The Divine Life Trust Society, P.O. Shivanandanagar – 249 192, Distt. Tehri-Garhwal, U.P., Himalayas, Indien Copyright deutsche Ausgabe Mangalam Books Verlag. Vervielfältigung oder Verwendung in Webseiten ist genehmigungspflichtig. 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