Swami Sivananda: Göttliches Elixier Kapitel 1 1. „Ich bin der Körper

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4. Das Gesetz spiritueller Entwicklung ist Dienen
und Hingabe (Opfer).
5. Atman, Gott, das Selbst kann nicht in Worte
Swami
Sivananda:
Göttliches
Elixier
erfahren werden.
Leben.
6. Verlangen beinhaltet, etwas haben zu wollen.
17. Wie die Blume ihre Blütenblätter dem
Das setzt Mangelhaftigkeit voraus.
7. Säe die Samen der Hingabe in das Feld des
Herzens, bewässere es mit Streben nach Gott,
umzäune es mit Anbetung (Satsang), um die Tiere
(Leidenschaftlichkeit) draußen zu lassen. So wirst
du die beste Ernte von Frieden und Glück
einbringen.
8. Um die Einheit mit Gott zu erreichen, sei
biegsam wie ein Grashalm, einfach wie ein Kind
und liebe den Herrn von ganzem Herzen.
Eroberung.
10. Glaube zerschneidet den Schleier der Gott
reines Bewusstsein“ ist Weisheit.
2. Religion ist praktizierte Philosophie.
3. Durch den Kauf weltlicher Freuden und
Vergnügungen verkaufen wir die Freiheit unserer
Seele.
der Sinne.
16. Alles Leben ist in Gott und Gott ist in allem
Trachten des Intellekts, sondern eine spirituelle
1. „Ich bin der Körper“ ist Unwissenheit. „Ich bin
nimmt der Geist Abstand von den Vergnügungen
gefasst werden, aber es kann durch Eingebung
9. Die Höchste Realität, Gott (Brahman), ist kein
Kapitel 1
15. Wenn göttliche Eigenschaften hervorkommen,
verbirgt. In Ihm aufgehen und Er in dir, das ist
dein Ziel.
11. Gebet ist leblos, wenn es keinen Glauben gibt.
12. Mitgefühl macht uns göttlich. Rohheit macht
uns tierisch.
13. Weisheit erscheint, wenn Namen und Formen
sich verlieren.
14. „ Selbst Sein“ – das ist Weisheit.
Sonnenlicht öffnet und entgegenstreckt, so
entfaltest du die Blüte deines Herzens im Licht
des Herrn.
18. Gereinigt durch das Feuer der Weisheit
erreicht man Gott.
19. Das Feuer der Leidenschaften verbrennt die
Seele.
20. Mit jeder Erfahrung schreitest du ein wenig
voran.
21. Alle äußeren Tatsachen und Bedingungen
stehen im Austausch mit dem inneren Wachstum
der Seele.
22. Handeln (Karma), Gottesverehrung (Upasana),
Meditation (Dhyana) und Verwirklichung
(Sakshatkara) sind fortlaufende Stufen spirituellen
Strebens.
23. Tod ist ein wiederkehrendes Ereignis in einem
ewig andauernden Leben (zeitlose Ewigkeit).
24. Alle guten Handlungen haben ihren Anfang in
guten Gedanken.
25. Die Wurzel des Glücks ist Gott.
26. Rechtschaffenheit (Dharma, selbstloses Tun) ist
39. Die Nebel weltlicher Gedanken verdunkeln die
1. Gott nimmt die Schuld aus vergangenen Leben
der Schlüssel zum glücklichen Leben.
Sicht Gottes.
(Prarabdha) des Schülers auf sich.
27. Einheit mit dem Höchsten Geist ist der Gipfel
40. Wenn die Sonne der Weisheit aufgeht, lösen
2. Arbeit fürs eigene individuelle Wohl bindet und
menschlichen Seins.
die Nebel sich auf und du schaust Gott.
28. Jede Tat, die uns näher zu Gott bringt ist eine
41. Große Ereignisse gehen aus kleinen Anfängen
29. Weisheit ist die Schau der Wahrheit.
42. Beginne jeden Tag als beginne ein neues
gute Tat.
30. Bindung, Widerwille, und Angst sind Folgen
hervor.
Leben.
von Unwissenheit.
43. Wo Liebe ist, dort ist Frieden und Harmonie.
31. Religion beginnt mit Furcht, durchläuft Liebe
44. Begehren ist Armut. Verlangen ist Mangel, ist
und Anbetung und gipfelt in der Einheit mit dem
Herrn.
32. Betrete das Königreich Gottes durch das Tor
des Verzichts.
33. Wenn wir äußeren Vergnügungen entsagen,
verwirklichen wir innere Glückseligkeit.
34. Stolz auf eigene Entsagung zu sein ist
schlimmer als Stolz auf Besitz.
35. Religion ist die Verwirklichung der Wahrheit,
Tod.
45. Verbinde intensives Streben mit reingeistiger
Hingabe.
46. Wissen ist von Vorteil. Unwissenheit ist ein
Fehler.
47. Selbstbezogenheit ist Untugend. Selbstlosigkeit
ist Wert.
48. Die wandelbare und wechselhafte Welt enthält
ein unwandelbares, verborgenes Wesen. Dieses
dass Menschen in ihrem Wesen Gott sind.
unwandelbare Wesen ist Gott.
36. Entsage den Dingen und werde im Geist
49. Ersetze Selbstbewusstsein mit
geboren.
37. Für einen Menschen mit Unterscheidungskraft
ist die Welt unwirklich. Die Erfahrung eines
Heiligen ist: Die Welt ist Gott.
38. Entwickle Einheit in Gedanken, Worten und
Taten.
Gottesbewusstsein durch das Erreichen von
verhaftet. Arbeit die fürs Allgemeinwohl getan wird,
befreit deine Seele.
3. Bewusste Handlungen werden leicht zu
unbewussten Gewohnheiten.
4. Jede kleine Tat wirkt sich auf den Charakter
aus.
5. Je mehr wir die Gegenwart Gottes spüren umso
freier sind wir.
6. Dein Herz ist das Heiligste des Heiligen. Suche
dort Gott auf und ehre Ihn.
7. Frieden und Glückseligkeit gehen aus Anbetung
und Verehrung hervor.
8. Wenn die Hingabe zu Gott intensiver wird,
wünscht der Hingebungsvolle nichts mehr als Gott.
9. Gott zeigt ihm Seine Gnade, indem Er als sein
Lehrer und Meister erscheint.
10. Gebete sind zu Beginn selbstbezogen. Später
werden sie selbstlos und reinigen den Geist des
Schülers.
Weisheit.
11. Liebe ist in sich selbst Lohn und Freude.
50. Religion ist der Pfad zur Vollkommenheit.
12. Atman oder das Höhere Selbst ist Gott.
13. Wertvolle Taten der Vergangenheit erzeugen
Kapitel 2
Unterscheidungskraft und Gelassenheit.
14. Die Ausrottung unbewusster Neigungen und
Gewohnheiten führt zu Selbsterkenntnis.
15. Das Eine bleibt, das Viele wechselt und
vergeht.
16. Im Weltendrama ist Gott der Handelnde und
zugleich das Publikum.
17. Gott, der einzig Unwandelbare, vereint
unzählige Formen in sich.
18. Die Schöpfung ist die Erscheinung Gottes, der
Eins ist und Viele zugleich.
19. Das Wesen des Menschen und das Wesen
der Welt sind dasselbe.
20. Atman oder das Höchste Selbst ist der Zeuge
und Herr des Geistes.
21. Der Verstand fühlt, denkt und erkennt Dinge.
22. Säe die Saat von Selbstdisziplin. Das Wasser
ist Liebe. Die Umzäunung ist der Name Gottes.
Der Baum wird dir die Frucht der Unsterblichkeit
geben.
23. Die Wirkung aller spirituellen Praxis ist die
Beseitigung von Unkenntnis (der Gesetze von
Ursache und Wirkung).
24. Die Heiligen Schriften (Veden) sind wirklich
keine Vorschrift, sondern eine Anleitung zu
praktizierbarer Selbstverwirklichung.
25. Liebe ist der heilende Strom des Lebens.
26. Der Mensch ist eine Mischung aus
menschlichem Anteil, rohem Instinkt und Göttlichem
Licht.
27. Gebet ist der Sicherheitsgurt, wenn wir im
Meer der weltlichen Erscheinungen fast versinken.
28. Du sagst „Ich habe nichts gehört, ich war in
Herzen. Lege dich zu Bett mit seinem Namen auf
deinen Lippen.
37. Lasse Gott dein Leben sein.
38. Zeit hat in der Ewigkeit keine Bedeutung.
39. Geist gibt ewiges Leben.
Gedanken woanders. Ich habe nichts gesehen, ich
40. Hebe deine Augen empor und bewahre die
war geistesabwesend.“ Das zeigt, dass die Sinne
Schönheit und den Glanz Gottes.
nur in Verbindung mit dem Geist funktionieren.
41. Wer Gott erreicht wird sich niemals hungrig
29. Mit jeder Mühe kommst du ein wenig voran.
oder durstig fühlen.
30. Gott ist Alles in Allem (immanent). Brahman ist
42. Einzig Liebe kann alle Krankheiten des Lebens
das Licht, der Geist Gottes (transzendent).
heilen. Jenseits aller Zweiheiten.
31. Gott hat Eigenschaften. Brahman ist
44. Die Krone des spirituellen Lebens ist die
eigenschaftslos.
Schau der Einheit.
32. Gott ist Liebe. Brahman ist Weisheit.
45. Ein blinder Mensch kann die Dinge nicht
33. Für den Menschen ist die Welt voller
verschiedenartiger Dinge. Für einen Gottsuchenden
ist die Welt die Verkörperung Gottes. Für einen
Heiligen ist die Welt Gott selbst.
34. Reinige dein Herz. Suche Gott dort und ruhe
in andächtiger Stille.
35. Kerzen verbrennen sich selbst, um Licht zu
verbreiten. Verbrenne deine Unreinheiten durch
selbstloses dienen, um dein Licht der Erkenntnis
sehen, aber er kann sie fühlen und verstehen.
Aber ein spirituell Blinder kann Dinge sehen und
nicht verstehen, was sie in Wirklichkeit sind.
46. Der Geist ist nicht selbst leuchtend. Er borgt
sich Licht vom Atman, dem Höchsten Selbst.
47. Überwinde deine Trägheit und Konsumhaltung,
bändige deine Gier und Leidenschaften. Verwandle
alles durch selbstloses Dienen in Charakterstärke.
48. Wenn sich Klarheit und Stärke im Menschen
auszustrahlen.
entwickelt, strahlt Göttlichkeit durch ihn.
36. Bei Sonnenaufgang erhebe dich mit seinem
49. Wenn der Geist heiter und gelassen ist,
Namen auf deinen Lippen. Mache deine Aufgaben
und Pflichten mit seinem Namen in deinem
scheint Wahrheit durch ihn.
50. Der Verstand kann seine Aufmerksamkeit zu
einer Zeit nur auf eine Sache richten.
51. Gedanken sind Illusionen. Sie sind eine Form
der Urenergie (Prakriti).
52. Niedere Gedanken sind dein Feind. Die
höheren Gedanken sind dein Freund.
Kapitel 3
1. Ohne Mühen und Leiden gibt es keine
Erleuchtung.
2. Es gibt im Menschen einen unsterblichen Anteil,
der weder der Körper, der Verstand, die Sinne
oder der Atem sind noch der Intellekt. Verwirkliche
das und werde unsterblich.
3. Die Denkfähigkeit ist die Wesen des
Lichtkörpers.
4. Innenschau in der Meditation ist der Schlüssel,
um das Tor zur ewigen Glückseligkeit zu öffnen.
5. Umarme Armut, Keuschheit und Demut. Du
wirst Unsterblichkeit und ewigen Frieden erreichen.
6. So wie eine glühende Eisenkugel Hitze und
Röte vom Feuer bekommt, genauso bekommt der
Geist wegen seiner Nähe Licht vom Atman, dem
Licht des Lichts.
7. Logische Haarspalterei gibt dir kein Gramm
reiner, absoluter Wahrheit.
8. Liebe ein wenig, aber liebe lange.
9. Der Schlüssel zur Verwirklichung ist das Wort
des Meisters/Lehrers. Der Pfad zur Verwirklichung
ist dein Herz.
10. Die Basis zur Vollkommenheit ist die Reinheit
des Herzens.
11. Erforsche, was Leben ist, was Mensch-Sein ist,
was das Ende ist.
12. Tod ist das Eintrittstor zum unsterblichen
Leben.
13. Reinheit ist der Ausweis zum Land der
Glückseligkeit.
14. Verwirkliche das Selbst als das
Allgegenwärtige und verwirkliche die Welt als das
21. Ein Mensch ohne Charakter ist wirklich tot
obwohl er lebt.
22. Es gibt eine Kraft, unsichtbar und
allumfassend, unsterblich und einzigartig,
unaussprechlich und übersinnlich. Diese Kraft ist
Gott.
23. Das absolute offenbart sich selbst unseren
Sinnen in unterschiedlichen Formen als alle
möglichen Dinge.
24. Die Welt der Vielfältigkeit reduziert sich auf
eine einzige Einheit wenn jemand Weisheit erlangt.
25. Jedes Heilige Wort (Mantra) hat in sich die
Kraft des Heiligen Geistes (spirit).
Allgegenwärtige (Brahman).
26. Erkenne die Welt, die Gott kennt.
15. Welt als Welt ist relative Wahrheit. Welt als
27. Der Heilige Geist im Menschen ist der Geist
Allgegenwart Gottes ist absolute Wahrheit.
16. Ergänze deine Sicht mit Weisheit und sieh die
ganze Welt als Gott an.
17. Wenn du das Schiff deines Lebens steuerst,
richte deinen Kompass immer auf Gott aus.
18. Vereinige dein Herz mit deinem Verstand und
deinen Verstand mit Sprache wenn du betest.
19. Mache Gott zu deinem Begleiter wenn du den
Pfad des Lebens gehst.
20. Wenn alles Begehren des Herzens erstirbt,
wird ein sterblicher Mensch unsterblich.
des Universums. Das ist seine Art. Verwirkliche
das und sei frei.
28. Gott offenbart sich nur demjenigen, der sich
ständig bemüht Ihn zu erkennen.
29. Öffne das Tor der Weisheit. Ziehe den
Schleier der Unwissenheit, des Nichterkennens
beiseite. Betrete den Wohnsitz der Glückseligkeit
und verweile in Frieden für immer.
30. Warum mühst du dich für die flüchtigen Kräfte
der Welt? Werde Herrscher des Universums durch
das Erreichen der Kenntnis des Selbst.
31. Ethische Vollkommenheit ist die
Grundausstattung für spirituelles Streben.
32. Der, der einzig nach innen schaut, hat eine
44. Vollkommenheit ist eines. Es gibt nicht zwei
5. Durch den Namen erblüht die Liebe Gottes. Aus
gibt es Begrenzung.
und endet in reinem Bewusstsein (Samadhi).
45. Gott ist Vollkommenheit. Deshalb ist Gott
6. Glaube und Vernunft sollten Hand in Hand
Einer.
gehen.
Gottes.
46. Schenke Gott Frieden wie eine Blume.
7. Liebe regiert ohne Schwur und bindet ohne
35. Liebe ist Freude, Liebe ist Glückseligkeit, Liebe
47. Gott erzeugt, durchdringt, erhält und verschlingt
ungetrübte Sicht nach außen.
33. Warum hat Gott die Welt erschaffen? Das ist
seine Natur.
34. Diese Welt ist ein Überfluss der Glückseligkeit
ist Kraft, Liebe ist Gott, Liebe ist Blütensaft
(Nektar).
36. Atman ist das erleuchtete Prinzip des
Intellekts, das empfindende Prinzip des Verstandes
und das Lebensprinzip im Körper.
37. Die Schöpfung bewegt sich ständig zum
Göttlichen.
Vollkommenheiten. Gibt es zwei Vollkommenheiten,
das Universum.
48. Wer die Musik der Seele hört, spielt seinen
Teil im Leben gut.
49. Befreie dich von allen weltlichen Bindungen
und binde dich an Gott.
50. Strebe nach dem Reich, das niemals vergeht.
und Wesen geknüpft sind.
40. Das Erforschen grundlegender Lebensfragen ist
die Saat, fähig zu sprießen und zu blühen wie ein
Kapitel 4
1. Philosophische Wahrheit wird nicht den
Schwachen enthüllt.
großer Baum des Glücks.
2. Einweihung ist eine spirituelle Geburt.
41. Verbindung mit dem Weisen ist der
3. Gebet ist der Fels an den der Mensch sich
Wurzelgrund zur Beseitigung allen Unglücks.
anklammern kann, wenn er in der Welt der Dinge
42. Der Schlüssel zum Eingang in die
droht.
Vollkommenheit ist Reinheit. Der Schlüssel zur
Seligkeit ist Meditation.
43. Der Schlüssel zur Weisheit ist Erforschung.
Der Schlüssel zur Göttlichen Ekstase ist Hingabe.
Schnur.
8. Das Ziel des spirituellen Lebens ist nicht etwas
über Gott zu wissen, sondern Gott zu werden.
9. Verwirklichung ist die letzte Frucht der
Meditation.
10. Die Welt ist die dingliche Erscheinung des
Absoluten (Brahman).
11. Wenn du Gott nicht in der Welt findest, wirst
du Ihn auch nicht in den Höhlen des Himalayas
38. Die Erde ist der Standort Gottes.
39. Brahman ist der Faden an den alle Welten
der Liebe heraus entwickelt sich Einheit (Bhava)
und Angelegenheiten (Samsara) unterzugehen
4. Liebe schaut mit dem Herzen, nicht mit den
Augen.
finden.
12. Prüfe die Neigungen, die von deinen
Gedanken ausgehen und führe sie nach innen.
13. Das, was dein Gewissen piekt, ist
Unrechtschaffenheit.
14. Das, was deine Güte untergräbt und dich von
Gott entfernt ist unrechtes Handeln.
15. Entsage der Bindung an das Irdische, wenn du
den Wunsch hast, das Ewige zu erreichen.
16. Es gibt keinen größeren Schatz als
Zufriedenheit. Es gibt keinen größeren Wert als
Wahrheitsliebe. Es gibt keine größere Seligkeit als
die der Seele. Es gibt keinen besseren Freund als
28. Bindung an die Welt hat ihren Ursprung im
40. Die Welt geht rhythmisch, weil die Höchste
Gott (Atman).
Verstand.
Intelligenz die dahinter liegende Kraft ist.
17. Der Mensch ist eine Brücke zwischen zwei
29. Die Ausgrenzung der Selbstbezogenheit (Ego)
41. Wenn das erkennende Ich sich außerhalb
Selbstverwirklichung.
auf sich selbst verliert, erfährt es wahre Einheit mit
Welten, der sichtbaren und der unsichtbaren.
18. Ein völlig auf Gott ausgerichteter Mensch
(Bhagavata) ist jemand, der Gott schaut.
19. Die Natur ist das Kunstwerk Gottes.
20. Wissenschaftler verbinden die Welt durch ihre
Erfindungen. Politiker trennen sie durch ihre
Vorurteile.
21. Löse dich allmählich von den irdischen
Freuden und nähere dich der fortwährenden
Glückseligkeit im Innern.
22. Der Blick eines Weisen ist ein spirituelles
Feuer, das die Unreinheiten verbrennt.
23. Eitelkeit macht blind.
24. Sei geduldig mit anderen, aber ungeduldig mit
dir selbst.
25. Gott offenbart sich auf unterschiedlichen
Wegen in verschiedenen Stufen der Evolution.
26. Das Gespenst aus Neigungen und Gedanken
tanzt im Theater der Welt zu Tönen der
ist die wichtigste Bedingung der
30. Schülerschaft bedeutet das Auslöschen der
seiner selbst erkennt, wenn es die Beschränkung
dem Selbst (Samadhi).
Selbstbezogenheit und nicht das Weglaufen zum
42. Gott ist die Quelle der Klugheit in allen
Himalaya.
Wesen.
31. Schau in dich selbst. Dort wirst du die
43. Die sinnlich wahrnehmbare Wirklichkeit (Maya),
innewohnende göttliche Kraft finden.
32. Gott ist die wesentliche Wahrheit im
Menschen.
33. Erhebe deinen Geist mit Gedanken der
Reinheit, Hingabe und Furchtlosigkeit.
34. Wir haben die unbegrenzten Möglichkeiten
Gottes in uns.
35. Hefte deine Augen auf die Füße Gottes.
36. Leblos und feige zu sein ist nicht deine Natur,
denn in dir lebt Gott, der Allwissend und
Allmächtig ist.
37. Neid ist die Tochter des Stolzes und der
Verursacher von Mord und Rache.
Gott (Ishwara), das persönliche Ich (Jiva) und die
vergängliche Welt sind Spielarten des
Schöpfergottes (Brahman) der Eins ist und
wandelbar.
44. Bindung und Freiheit gibt es im Selbst nicht,
nur im Verstand.
45. Selbstverleugnung (Absagen an die Wünsche
des Egos) ist ein Opfer. Es gibt die Vernichtung
der Selbstbezogenheit.
46. Selbstverleugnung bedeutet
Selbstbeherrschung.
47. So wie ein im Ozean versinkender Mensch
plötzlich ein Boot findet, das ihn rettet, genauso
retten die vergangenen wertvollen Taten einen
38. Das Ende der Weisheit ist, sich mit irdischer
Menschen vor der Welt der Erscheinungen und
Befreiung zufrieden zu geben.
bringen ihn zur Selbstverwirklichung.
die unbrechbare Kette von Ursache und Wirkung
39. Erkenntnis und Auslöschung führt zur
48. Wiederhole die Namen Gottes (Hari). Sorge
(Karma) durchbrochen hat.
Verwirklichung des Selbst.
Sinnesorgane.
27. Ein Heiliger ist der mächtigste Held, weil er
dich nicht. Suche und finde. Fühle und
verwirkliche. Behaupte und bestätige. Strebe und
atme. Bewege dich vorwärts und Gottwärts.
49. Unterscheide und schließe aus. Entfalte dich
und dehne dich aus. Erforsche und entdecke.
50. Gott (Brahman), der Eins ist, erscheint
9. Reinheit ist das Werkzeug für
Selbstverwirklichung. Reinheit ist die Einfahrt zum
Reich Gottes.
21. Kehre dich nach Innen. Halte Innenschau.
Empfinde und forsche.
22. Gelassenheit erscheint, wenn jemand durch
dreifach: als Ich, als Welt und als Gott.
10. Eifersucht ist die „Gelbsucht“ des Gemüts.
Hingabe gereinigt ist.
51. Wenn du deine wahre Natur erkennst, erkennst
11. Was ist das Beste das man erwarten kann?
23. Meditation ohne Gelassenheit ist vertane
52. Wenn Wahrheit erscheint, verschwindet die
12. Das Schicksal ist kraftlos vor der göttlichen
24. Falschheit untergräbt die Wirkung einer
Dreiheit (Triputi).
Gnade.
Wiedergutmachung.
13. Die Natur ist die ausführende Kraft, die den
25. Glaube bevor du das Höchste anstrebst.
du die wahre Natur Gottes und auch die Welt.
Kapitel 5
1. Wer Großzügigkeit sät, erntet göttliche Liebe.
2. Gott ist ein großartiger Künstler. Diese Welt ist
sein Meisterwerk.
Das, was dir ewiges Glück gibt. Das ist Gott.
Willen Gottes erwirkt.
26. Leben bewegt sich nur durch Glauben. Ohne
14. Meide Eitelkeit und lass Demut herrschen.
Glauben geht alles zugrunde.
15. Hingabe (Bhakti) ist das Vorbild, welches
27. Menschliches Wirken (Verhalten) und göttliche
Namen und Form hat und gipfelt in höchster Liebe
zu Gott (Parabhakti), welcher form- und namenlos
3. Liebe macht den Geber schön und richtet den
ist.
Empfänger auf.
16. Betrachte das wundervolle Arbeiten der Natur
4. Gib Liebe, du erhältst Liebe. Gib Hass und du
Mühe.
innerlich und äußerlich, dann wirst du die
Gnade sind mitein-ander verbunden.
28. In einem urteilsfähigen Geist ist Schmerz
(Leiden) in allen Bereichen des Lebens
verschwunden.
29. Ohne Gelassenheit gibt es kein
bekommst Hass zurück.
Großartigkeit und den Ruhm Gottes erfahren.
5. Tugend ist der Abkömmling der Weisheit.
17. Gott ist reines Sein.
keine Selbstverwirklichung.
6. Der Heilige verkündet: Es gibt weder Tag noch
18. Bis auf den Herrn ist alles vergänglich.
30. Die grundlegende Absicht deines Lebens ist,
Nacht, weder Sein noch Nicht-Sein. Es gibt nur
die eine einzige Wirklichkeit.
7. Dem sterblichen Auge ist die Form Gottes
unsichtbar, aber das fühlende Auge erkennt Ihn als
das innerste Selbst.
8. Schleierhaft ist die Welt der Erscheinungen.
Noch ist auch Gott verschleiert.
19. Was ist die größte Freude, die niemals
geschmacklos wird? Das ist die Seligkeit des
Selbst.
20. Seele, Geist Selbst, das Wesen (Svarupa), das
Einheitserleben. Ohne Einheitserfahrung gibt es
deine ewige Einheit mit Gott zu erkennen und zu
verwirklichen.
31. Die Natur formt dich ständig zu dem Bildnis
Gottes.
Eine (Atman), der Schöpfer (Brahman), Reines
32. Der körperlose Zustand meint nicht einen
(Caitanya) sind Ein und dasselbe.
Aufgabe der Einheit (Identität) mit dem stoff-lichen
Bewusstsein (Purusha), Gottesbewusstsein
Zustand nach dem Tod sondern bedeutet die
Körper während des Lebens.
33. Warum hat Gott diese Welt erschaffen?
Warum gibt es das Universum? Was ist es?
Warum kann es nicht anders sein? Antworten auf
alle diese Fragen werden beim Erreichen von
Selbstverwirklichung enthüllt und bis dahin nicht.
34. Religion ist die Kunst die Menschheit zu ihrer
göttlichen Natur zurück zu führen.
35. Selbstsucht ist dein Feind. Demut ist der Feind
der Selbstsucht. Deshalb mache Demut zu deinem
Freund und vernichte Selbstsucht.
36. Du kannst den Willen Gottes erkennen, wenn
du ein reines Herz hast, frei bist von Gelüsten,
von Ärger, Hass, Neid, Selbstsucht und Eitelkeit.
37. Dinge sind schön, schöner ist der Geist und
auch schön ist das Selbst.
38. Unbegrenzte Schönheit ist Gott(Atman).
Schönheit des Schönen.
39. Dinge, Leben, Gedanken, Verstand, Gemüt,
Seligkeit sind die Bühnen des fortschreitenden
spirituellen Geistes.
40. Das endliche Schicksal des Menschen ist die
Erkenntnis des Unsterb-lichen durch den
sterblichen Rahmen.
41. Anbetung, Verehrung ist spirituelle
43. Das Feuer des Ärgers brennt alles nieder, was
schön, gut und edel ist in dir.
44. Breche den Stab des Begehrens. Komm
heraus aus der fleischlichen Zelle. Bewege dich
frei und furchtlos im Reich Gottes.
45. Sinneswahrnehmung ist Selbstablehnung.
46. Schließe die Tore der Sinne. Schließe die Tür
des Verstandes. Entzünde die Lampe in der
Kammer deines Herzens und stehe von Angesicht
zu Angesicht mit Gott.
47. Lass deine Meditation andauernd sein wie das
Fließen des Ganges.
48. Lass den Spiegel deines Geistes gereinigt sein
von allen Unreinheiten und sei bereit ohne jede
Bewegung.
49. Die Beherrschung des Verstandes ist wirklich
Kapitel 6
1. Arbeite mit dem Leben zusammen. Beobachte
die Leidenschaften (Rajas) und vernichte die
Trägheit (Tamas).
2. Du kannst ohne Unterscheidungskraft und
Verehrung die Gnade Gottes nicht erreichen.
3. „Ichheit“ und „Meinheit“ erschaffen Täuschung
(Maya), die scheinbare Kraft Gottes, die die
Menschen täuscht.
4. Mut, Reinheit, Verehrung, Anbetung, Lobpreis,
Mitgefühl sind die grundlegenden Werte Gottes, die
ein Strebender besitzen sollte.
5. Göttliche Gnade erfordert ein aufrichtiges und
anhaltendes Bemühen.
sehr schwierig, aber nicht unmöglich. Deshalb
6. Aufrichtigkeit und Ehrbarkeit, Glaube und
Schluss wirst du Erfolg haben.
Schülers.
50. Ichbezogenheit aufzugeben ist der Preis wenn
7. Reinige den Verstand von Schlacken. Kläre die
versuche und versuche, wieder und wieder. Zum
du Gott erreichen willst.
51. Sei wachsam für deine unbewussten
Regungen. Darin verbergen sich deine
ungesehenen Feinde. Sie greifen dich an, ohne
Strebsamkeit sind die wichtigste Ausstattung des
Unreinheiten deines Herzens und poliere seine
Kammer. Schmücke den Sitz deines Herzens und
lade Gott ein, einzutreten.
8. Du bist besetzt vom Teufel der Nichtachtung
Freundschaft.
dass du es weißt.
(Ignoranz). Erreiche Weisheit und werde heilig.
42. Lege dein Herz deinem Meister zu Füßen und
52. „Gott ist im Himmel“, „Das Reich Gottes ist in
9. Göttliches Leben ist ein Zusammenschluß von
du wirst ein Gottesmensch werden.
dir“, „Ich und der Vater sind Eins“, das sind Stufen
des spirituellen Strebens gemäß der Bibel.
Dienen, Hingabe und Wissen.
10. Gott ist ein Ozean ohne Strand oder
21. Spalte das Ego und werde Eins mit dem
33. Gebet reinigt. Dienst richtet auf. Gebet
Oberfläche.
Unendlichen.
erweitert das Herz und Dienst begeistert die Seele.
11. Das Ziel von Religion ist Mensch und Gott zu
22. Versenkung in der Meditation ist Anrufung des
34. Leben ist nichts als ein Glied in der ewigen
vereinen.
Göttlichen das tief innen liegt.
12. Das Leben hier ist nur ein Kapitel im Buch
23. Versuchung ist der Test des spirituellen
13. Nur der ist im Leben fortgeschritten, dessen
24. Die Vernichtung des Ich und das Erstreben
der Ewigkeit.
Herz weicher geworden ist, dessen Blut wärmer,
dessen Gehirn schneller und dessen Geist in
lebendigen Frieden eintritt.
14. Säe Liebe, erreiche Frieden. Säe Demut,
erreiche Ehrfurcht. Säe Versenkung, erreiche
Weisheit. Säe Gebet, erreiche Gnade.
15. Weise nichts zurück. Verlange nach gar nichts.
16. Wo keine Selbstsucht herrscht ist Frieden,
Freude und Erleuchtung.
17. Entzünde das Licht der Liebe in deinem
Herzen und strahle zum Einen und zu Allem Liebe
aus.
18. Glaube daran, Gott beleuchtet den Weg des
Suchenden.
19. Intensives Bemühen, feste Entschlossenheit,
anhaltende Übung (Anwendung) führt zu schneller
Verwirklichung.
20. Jedes Leiden, jeder Schmerz, jede
Widerwärtigkeit formt dich nach und nach in das
Bildnis Gottes.
Wachstums.
des Selbst sind dasselbe.
25. Du hast die Allmacht Gottes in dir. Erwecke
sie durch Versenkung.
26. Spirituelle Praxis ist ein lebenslanger Prozeß.
Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist ein
weiteres Vorwärtsmarschieren.
27. Diese Welt ist ein Ozean. Leben ist das Boot.
Gott ist der Steuermann. Unternimm diese Reise
und erreiche das andere Ufer der Unsterb-lichkeit
und des ewigen Friedens.
28. Die Sinne, Nase, Ohren, Augen ect. sind viele,
aber die eine Lebenskraft (Prana), welche durch
diese arbeitet ist Eine.
29. Namen und Formen sind viele, aber das
darunterliegende Bewusstsein ist eines.
30. OM ist die Mitte aller Klänge und Worte.
31. Gebet ist deine spirituelle Nahrung. Ohne
Gebet geht deine Seele zugrunde.
32. Erfreue dich am Geben. Erfreue dich am
Verteilen. Erfreue dich am Teilen. Erfreue dich am
Verzicht (Zurückhaltung).
Kette des Aufstiegs. Jedes Leben ist ein
Vorwärtsmarschieren.
35. Gebet und Meditation sind Nahrung und
Wasser für deine Seele.
36. Säe die Saat des Gebets. Wässere es mit
fortlaufenden Gottesnamen. Umzäune es mit
Reinheit. Entferne das Unkraut des Bösen. Ernte
die Frucht der Unsterblichkeit.
37. Verehrung erhält das Feuer der Begeisterung,
das im Herzen des Menschen lodert. Verehrung
schenkt spirituelle Nahrung.
38. Sei blind, du wirst sehen. Sei taub, du wirst
hören. Töte dein niederes Selbst, du wirst leben
im ewigen Leben.
39. Der beste der Werte ist Wahrheit. Der beste
Juwel ist Frieden. Der beste Reichtum ist
Gottesanbetung. Der beste Besitz ist
Zurückhaltung/ Verzicht.
40. Meinheit ist die Ursache aller Schmerzen und
Sorgen. Meinheit ist die Essenz von Täuschung.
41. Ein weiser Mensch handelt im Einvernehmen
mit Wahrheit und überwindet den Tod.
42. Diplomatie ist Heuchelei angewendet als
Methode, ist polierte List, ist eine Krücke.
43. Der, welcher das Selbst kennt ist wirklich
erzogen.
44. Vernichtung des Egos und Einheit mit dem
Selbst sind dasselbe.
45. Der Mensch mit Glauben, Hingabe,
Selbstbeherrschung, Werten und Zurückhaltung ist
Gott der liebste.
46. Absolute Existenz ist Sein. Absolute Existenz
4. Betrachte das Licht, das überall leuchtet.
5. Wo Höchstes Wissen und Höchstes Sein
herrschen, dort ist größter Segen.
6. Ob unbewusst oder bewusst ausgesprochen, der
Name Gottes erlöst dich von den Krankheiten des
Lebens und verleiht Rettung.
7. Du kannst Willenskraft entwickeln, wenn du tust,
was der Verstand nicht tun will und nicht tust, was
ist Wahrheit.
der Verstand will.
47. Mitgefühl ist nicht Schwäche, Mitgefühl ist
8. Du wirst immer friedvoll sein, wenn du zu
göttliche Kraft.
48. Ein Heiliger weist nichts zurück, greift nach
nichts, begehrt nichts und widerruft nichts.
49. Demut zieht göttliche Gnade an. Glaube zieht
göttliche Gnade an. Ergebenheit zieht göttliche
Gnade an. Gebet zieht göttliche Gnade an.
50. Entwickle Glauben, wende Demut an, bete
regelmäßig und ergebe dich bedingungslos Seinem
Willen.
Kapitel 7
1. Göttliches Leben schenkt Glück, Segen, Güte
gelassenem, ruhigem Betrachten (Zeuge) der
geistigen Wandlungen fähig bist.
9. Vereine dich mit dem gleich bleibenden Selbst
und bleibe dadurch unberührt von der
andauernden wechselhaften geistigen Aktivität.
10. Es ist Göttlichkeit, die formt, nicht nur dein
Ende, sondern auch deine Taten, deine Worte und
Gedanken in Richtung diesem Ende.
11. Anfang und Ende sind eher unwirklich.
Endlosigkeit und Anfangs-losigkeit ist die Seele
oder Gott.
12. Lass deine Augen mit Freundlichkeit schauen,
deine Zunge lieblich sprechen und deine Hände
und Göttlichkeit.
zart berühren.
2. Göttliche Gnade sollte persönliche Bemühen
13. Göttliche Gnade ist die Frucht der
stärken. Nur dann ist Gottverwirklichung möglich.
3. Höchste Liebe kommt nur durch die Gnade
Gottes.
Selbstaufgabe. Einige Tropfen göttlicher Gnade
werden ein Meer von Segen über dir ausschütten.
14. Gründe dich fest in der Einheit (Samadhi).
Halte dich an Reinheit (Sattva). Gib weder
Leidenschaften noch Trägheit (Tamas) nach.
15. Setze dich zurecht, entspanne dich gänzlich,
meditiere regelmäßig, verwirkliche schnell.
16. Unzufriedenheit begleitet Reichtum,
Vergnügungen rufen unsagbares Unglück hervor.
Deshalb sei zufrieden mit dem, was du bekommst.
17. Lass deine Frage nach Erfreulichkeiten von
Rechtschaffenheit leiten.
18. Halte beständigen Kontakt mit deinem
Verstand und deiner Intelligenz durch die ewigen
Gesetze Gottes. Dann hat dein Leben eine
Bedeutung.
19. Lass dich vom Glauben inspirieren: Gott hat
den Menschen erschaffen nach seinem Bild.
Versuche diesem göttlichen Erbe gerecht zu
werden.
20. Das höchste Wesen, Gott (Brahman) sollte von
dem erreicht werden, der ernsthaft und diszipliniert
lebt und seine Sinne und seinen Verstand
beherrscht.
21. Selbstkontrolle ist das Nonplusultra des
spirituellen Erfolges.
22. Gott geht mit dem Einfachen, offenbart sich
dem Unwissenden, gibt dem Guten Verstehen und
verbirgt seine Gnade vor dem Stolzen.
23. Sadhana (Praktiken) ist das Bemühen. Siddhis
(Kräfte) sind das Ergebnis. Aber
Selbstverwirklichung ist das Ziel. Praktiziere
rigoros, bis du das höchste Ziel erreicht hast.
24. Es gibt Hochs und Tiefs, Stürme und Stress,
Lächeln und Tränen, wenn du fortfährst, dein
Leben in all den Wechselfällen, Versuchungen und
Drangsalen zu leben. Verliere nicht den Glauben,
sondern gehe weiter mit der festen Überzeugung,
dass Gott dich nach seinem Bild durch Leiden und
Drangsal formen will.
25. Lange bestehende Unwissenheit und materielle
Lebensführung haben sich so entwickelt, dass der
göttliche Geist wie betäubt ist.
26. Erhebe dich von der Bewunderung der
Äußerlichkeiten und denke durch Weisheit. Lasse
deinen Verstand und Augen sich an Gott halten.
27. Gebet ist das Beste und wirksamste
Antibiotikum um Keime des Bösen abzutöten, die
im Verstand aufkommen.
28. Liebe ist das bewegende Gesetz aller Formen
von Freundschaft. Liebe erlöst. Liebe transformiert,
verwandelt. Liebe reinigt. Liebe erweckt
31. Leben im Geist ist richtiges Leben. Du wirst
zurückbleiben, wenn du allein das körperliche
Leben anerkennst.
32. Wunderbar ist Gottes Welt um uns herum,
noch wunderbarer ist Gottes Welt in uns.
33. Gottes Gedanken erfreuen den Körper, die
Seele und den Geist. Namen Gottes beruhigen die
Nerven. Gottes Liebe schenkt Frieden und Freude.
Gotterkennen bricht die Fesseln des Karmas.
34. Ein wirklicher Held ist der, der die inneren
Feinde wie Begehren, Neid, Hass, Gram und
Eifersucht besiegt.
35. Sorge dich niemals darum, was andere Leute
sagen oder denken. Tue das Richtige, habe ein
reines Gewissen. Wandere fröhlich einher.
36. Das Gefühl der Leere, des Wollens, des
Unvollkommenseins, der Eigenwilligkeit, all das
wird einen Menschen nicht verlassen bis er
selbstverwirklicht ist.
37. Das Gefühl der Fülle kann nur nach der
Selbstverwirklichung erreicht werden.
38. Undankbar sein ist kein Verbrechen sondern
Verständnis.
Sünde.
29. Gott ist mit denen, welche geduldig beharren
39. Frieden ist die Frucht innigen Gebets. Freude
und beseitigt alle irdischen Kümmernisse.
30. Gottes Gnade verkörpert sich nur, wenn die
Bemühungen des Suchers ernsthaft und anhaltend
sind.
ist die Frucht groß-herzigen Teilens. Segen ist die
der Gelassenheit. Dann bist du sicher, Erleuchtung
zu erreichen.
41. Ein Scherz ist meistens eine gescheite
Beleidigung.
42. Nur wer die wirkliche Sonne gesehen hat kann
bestätigen, dass die Reflektion auf dem Wasser
die Sonne ist.
43. Nichtverletzen (Ahimsa), Furchtlosigkeit
(Abhaya) und Gelassenheit (Asanga) sind die drei
dauernden Werte eines weisen Menschen.
44. Verbanne lebensverhindernde Angst, Hass und
Schüchternheit aus deinem Herzen, wenn du
Gottverwirklichung erreichen willst.
45. So wie Samen keimen und leicht wachsen in
einem bestellten Ackerboden, so fruchtet auch die
Saat edler Gedanken in einem reinen Herzen.
46. Entwickle immer gute und nutzbringende
Gedanken. Selbst ein einziger böser Gedanke im
Geist zieht dich runter.
47. Wo Hochmut ist, gibt es weder Glauben, noch
Hingabe oder Weisheit.
48. Wenn der Besitzer schläft ist das Haus für
den Dieb ein Geschenk. Genauso, solange die
Seele schläft, ist das Körperhaus ein Geschenk für
die Diebe der Begierde, Gram, Ärger, Gier, Hass
Frucht intensiver Meditation.
und Leidenschaften.
40. Halte die Fackel der Unterscheidungskraft.
49. Wenn ein Mensch in Indien frühstückt, isst
Gehe den Pfad der Meditation. Hüte den Begleiter
man in Australien zu Mittag und in Amerika nimmt
man gerade das Abendessen. Zeit ist eine
5. Wann sage ich: Es gibt mich? Wenn ich weiß,
12. Beschuldige nicht Gott oder das Schicksal für
zeitlose Ewige Wahrheit Gottes (Brahman).
Bewusstsein ist bedeutungslos und absurd.
kraftvoll und ernsthaft danach Gutes zu tun und
Spielerei der Täuschungen. Verwirkliche die
dass ich da bin. Dasein ohne Erwachen oder
alle deine Fehler und dein Zukurzkommen. Strebe
Deshalb: Sein ist reines Bewusstsein.
gut zu sein.
verwendet oder zu Brennholz verarbeitet werden.
6. Je mehr Dienst desto mehr Reinigung. Je mehr
13. Die Wirkungen früherer Handlungen können
Entwicklung verwendet werden oder eingeschränkt
Erweiterung desto mehr Erleuchtung. Je mehr
gearbeitet werden. Aber du kannst deinen
50. Ein Baum kann zum Bau eines Hauses
Genauso kann der Verstand sowohl für spirituelle
zu Unwissenheit im Feuer der fünf Leidenschaften
herunterbrennen.
51. Frieden und Gelassenheit sind für den, der
Selbstverwirklichung erreicht hat.
52. Wissen ist Sein.
53. Wer nur Reichtum hat ist der ärmste Mensch.
54. Bedauere nicht, was du gewesen bist. Sei jetzt
wertvoll.
Reinigung desto mehr Erweiterung. Je mehr
Erleuchtung desto schneller Erlösung.
7. Versuche ruhig zu sein inmitten von Aktivitäten.
Inmitten von Verantwortungen versuche gelassen
zu bleiben. Inmitten vieler Bemühungen versuche
Standpunkt ändern, indem du versuchst, Weisheit
zu erlangen und deinen Verstand von der Wirkung
unberührt zu lassen, ob gute oder schlechte
Wirkung.
einfach zu bleiben in deinem eigenen Herzen.
14. Göttliche Weisheit, an Gott gerichtete Hingabe,
zu sein.
innere Reinheit, das sind die fünf Strahlen, die von
Inmitten widersprüchlicher Gefühle versuche ruhig
8. Lerne Leiden anzunehmen und suche nicht
allumfassendes Mitgefühl, geistlicher Dienst und
Weisen Licht ausstrahlen.
dauernd nur Freude. Denn im Leiden liegt
15. In der Gegenwart des Herrn leben, seine
Bindung.
fühlen in allen Wesen, das ist wahrhaftig göttliches
Reinigung und im Vergnügen gibt es mehr
Kapitel 8
nicht vernichtet werden. Sie müssen heraus
9. Das Wachbewusstsein beinhaltet alle Eindrücke
Anwesenheit überall zu erkennen und Ihn zu
Leben.
1. Spiritueller Fortschritt wird an der Zunahme von
des Prarabdha Karma (Aufgaben für dieses
16. Ohne Dienst und Liebe kannst du nicht von
gewidmetem Dienst gemessen, die der Strebende
Karma (Aufgaben für das nächste Leben) und das
Serien von Wiedergeburten.
Großherzigkeit, Selbstlosigkeit, Kraft und
Leben), das Unterbewusstsein die des Agami
in seinem praktischen Leben zeigt.
Unbewusste ist das Lager des Sanchita, der
2. Wahre Zufriedenheit hat nur ein Heiliger
erreicht.
3. Unstimmigkeit und Verschiedenheit sind die
Ergebnisse von Unverständnis.
4. Dingen binden dich nicht sondern das Begehren
bindet dich. Deshalb vernichte Begehren.
Eindrücke ungezählter Leben.
10. Das Wachbewusstsein arbeitet im
Wachzustand, das Unterbewusstsein im Traum und
das Unbewusste im Tiefschlaf.
11. Meinheit ist der Irrtum in dem das Feuer der
Unwissenheit brennt. Halte das Fortsetzen dieses
Irrtums auf und das Feuer wird ausgehen.
Verwirklichung und Einheit träumen, auch nicht in
17. Denken wird Sprechen. Gedanke wird
Handlung.
18. Unterhalte stets edle Gedanken. Du wirst eine
edle und göttliche Sprache haben und edle
göttliche Taten vollbringen.
19. Lerne Gott überall zu sehen. Das ist wirkliche
Nahrung für das Auge.
20. Du kannst besser sehen, besser hören, besser
schmecken, besser denken, wenn du feine
göttliche Gedanken unterhältst.
21. Einssein mit Gott (Atman) ist Harmonie mit
dem göttlichen Willen (Svadharma). Einsein mit
dem Körper, Verstand und Sinnen ist fremd und
angreifend für die eigentliche Natur des Menschen
(Paradharma).
22. Entsagung ist geistige Nacktheit und nicht das
Wechseln der stofflichen Gewänder.
23. Solange du gejagt wirst von „ich“- und „mein“Ideen, kannst du nicht von spirituellem Fortschritt
träumen.
24. Du bist nicht ein Geschöpf der Zeit im
stofflichen Universum sondern du bist der Funke
der Göttlichkeit. Nimm das wirklich zur Kenntnis
und wandere furchtlos einher.
25. Demut und Leidenschaftslosigkeit sind die zwei
Augen des Strebenden. Ohne sie ist er blind, auch
wenn er alles andere besitzt.
29. Großherzigkeit ist mehr zu geben als du
38. Freunde dich mit der Demut an. Dann werden
kannst, Gier ist mehr zu nehmen als du brauchst.
die Leute der Welt deine Freunde.
30. Absolutes höchstes Glück in der sinnlichen
39. Demut ist die Zierde eines Menschen in hoher
Welt zu suchen, ist wie hinter einer Fata Morgana
herzulaufen, um den Durst zu stillen.
31. Wir wählen unsere Freuden und Sorgen lange
bevor wir sie erfahren.
32. Verdunkelt durch die dreifältige Natur der
Hindernisse (Gunas) ist der Mensch nicht fähig,
die eine Essenz in allen Wesen zu sehen.
33. Es ist die Kraft Gottes, die aus der Einheit
Vielgestaltigkeit erschaffen hat. Es gibt Viele, wo
Einer ist, Namen und Formen, wo reines
Bewusstsein ist.
34. Gedanken erschaffen Wünsche. Wünsche
führen zu selbstsüchtigem Handeln. Handeln bringt
Stellung und Würde.
40. Wo Selbstaufgabe ist, da durchströmt die
Gnade Gottes das gesamte Sein des Suchenden.
41. Wenn du Zufriedenheit suchst, kannst du dich
am Reich der Stille freuen.
42. Gold und Silber sind der Reichtum der
Hochmütigen Reichen. Frieden ist der Reichtum
der gottesfürchtigen Armen.
43. Werde nicht berauscht vom Becher der Gier,
aber berausche dich am Zaubertrank der Hingabe.
44. Breche die Kette von Verlangen und werde frei
von Sorgen.
Früchte. Die Früchte des Handelns führen zu
45. Die Freude der Hoffnung ist besser als die
Bindung. Deshalb verzichte auf die Bindung an
gegenwärtige Errungenschaft von Dingen.
deine Gedanken und erreiche Freiheit.
46. Glauben führt zu Gebet. Gebet reinigt das
35. Zweifel sind eine Täuschung und der Lehrer
Herz. Das gereinigte Herz reflektiert das Licht des
Vorbilder sind Widerspiegelungen der Wirklichkeit.
die Oase der Freude und des wahren Friedens.
sterblich zu unsterblich.
27. Der Zustand eines Weisen ist jenseits aller
36. Geist nach innen gewendet wird Selbst. Geist
26. Tempel sind Schatten der Wirklichkeit.
Beschreibungen. Allen äußeren Anzeichen nach ist
er ein Mensch, aber innerlich ist er ein
Übermensch, ein Gott in Menschenkleid.
28. Das Gesetz des Herrn ist Liebe. Die Sprache
Gottes ist Schweigen.
ist die Oase. Ignoriere die Täuschung und erreiche
nach außen gewendet wird Welt.
37. Wohltätige Leute erfreuen sich der Früchte
ihres Reichtums. Geizige Leute leiden Kummer an
ihrem Reichtum.
Herrn. Wenn das Licht des Herrn scheint, wird
Kapitel 9
1. Die Vollkommenheit der Sitten ist das
Fundament. Reinigung, Konzentration, Bewusstsein,
Erkenntnis, Innenschau und Erleuchtung sind die
verschiedenen Stationen. Schöpferische Seligkeit
ist erreicht, wenn sterblich zu unsterblich wird.
2. Geh voran auf dem Pfad der Wahrheit. Schreite
9. Jene, die sich auf die äußeren Stimmen der
Welt konzentrieren, schließen ihre Ohren für die
feine innere Stimme des Selbst.
18. Zeit heilt. Arbeit heilt.
19. Nur das Gesicht des Lehrers anschauen ist
noch keine Hingabe. Ungehorsam in kleinen
langsam und fortwährend mit Geduld und
10. Du kannst dir Glücklichsein sichern, wenn du
Beharrlichkeit.
zum Glück anderer beiträgst.
keine Hingabe. Eigenwille ist keine Hingabe.
3. Es gibt viele Hindernisse. Der Prozess ist
11. Trägheit, Faulheit machen deinen Verstand
20. Ein Gottesmensch streckt seine Hände aus,
marschiere weiter mit Mut.
macht.
Hände aus, um zu empfangen.
4. Durch selbstsüchtiges Handeln mögen wir für
12. Der Mensch ist ein Pilger. Die Welt ist eine
21. Der Wert eines Geschenkes misst sich nicht
Misserfolg kommen nachher nicht minder und
mit dem rechten Verständnis, dass nichts, was du
Liebe mit der du gegeben hast.
mühsam, schwierig aber nicht unmöglich. So
den Moment Erfolg erreichen, aber Versagen oder
ziehen dich auf der Höhe deines Erfolges herab.
Deshalb sei immer selbstlos.
5. Das intellektuelle Lernen ist nicht Wissen.
Wahres Wissen erscheint mit spiritueller Weisheit.
6. Das, was dir ermöglicht zwischen Recht und
Unrecht, zwischen dauerhaft und nichtdauerhaft zu
unterscheiden ist wahres Wissen.
7. Schulbildung ist unvollständig, solange sie nicht
einführt zu vermitteln, dass Wissen unbegrenzt ist.
8. Die Ausrottung der bösen Eigenschaften in dir
ist genauso, wie Staub von einem Spiegel zu
wischen. Wenn der Staub beseitigt ist, kannst du
unbrauchbar, so wie Rost Eisen unbrauchbar
Herberge. Lebe in der Welt wie in einer Herberge
vorfindest dir gehört.
13. Während du deinem Vorbild Hymnen singst,
sieh Gott in diesem Vorbild, und später vergiss
das Vorbild und sieh Ihn als formloses
Dingen ist keine Hingabe. Selbstverurteilung ist
um zu geben. Ein Unwissender streckt seine
am Preis, den du bezahlt hast, sondern an der
22. Kleine Taten der Selbstzurückstellung, kleine
Worte der Sympathie, kleine freundliche
Handlungen der Wohltätigkeit, das sind
Grundsteine auf denen göttliches Leben aufgebaut
Bewusstsein.
wird.
14. Die Nahrung muss gekaut und verdaut werden,
23. Verlorener Besitz kann durch Arbeit ersetzt
müssen die Anweisungen des Lehrers durchgekaut
gewonnen werden. Aber verlorene Zeit kann nicht
um einen gesunden Körper zu erhalten. Genauso
und durch tiefes Nachdenken integriert werden, um
einen gesunden Geist aufzubauen.
15. Wenn du deiner Körperlichkeit und deinem
Verstand entsagst, kannst du den Tod besiegen.
werden. Wissen kann durch Studium wieder
zurück gewonnen werden.
24. Sei wie ein Fluss. Schmutz und Unrat von
Gier und Begehren werden von beiden Seiten
fortwährend in dich gegossen. Aber durch das
beständige Fliessen des Wassers der Hingabe
Schönheit deines Gesichts im Spiegel sehen.
16. Verlangen nach sinnlichen Vergnügungen erhält
die Schönheit deines Selbst in deinem Herzen
Hingabe, Gottesliebe und Weisheit wachsen und
25. Du kannst dich retten von der Hitze der
Friedens und der Freude.
unter dem Baum der Unterscheidungskraft.
Wenn böse Eigenschaften beseitigt sind, kannst du
sehen.
deine Bindungen an die Welt. Lass dir Flügel der
fliege zu der ewigen Wohnstätte des andauernden
17. Heilige und Weise denken so.
wirst du wieder sauber.
Leidenschaften und Gier, wenn du Schutz suchst
26. Wenn du schwitzt in heißen, ehrgeizigen
Bestrebungen, erklimme die kühlen Höhen der
Zufriedenheit.
27. Sonnenlicht fällt gleichmäßig auf alle
Oberflächen. Aber nur ein poliertes Metall wirft das
Licht zurück.Genauso fällt göttliches Licht auf alle
gleich, aber nur die reinen Herzens werfen es
vollständig zurück.
28. Was für die Blume das Sonnenlicht ist, ist das
Gebet für die Menschheit.
29. Den Namen Gottes einmal mit Hingabe zu
wiederholen ist besser als viele Male mit einem
Geist fern von Gott.
30. Wenn die Sonne von einem Teil der Erde
verschwindet, erscheint sie auf einem anderen Teil
der Welt. Die Sonne gibt es immer, auch wenn wir
sie nicht sehen. Genauso stirbt die Seele nicht,
auch wenn sie nach dem Tod vom Körper zu
verschwinden scheint.
31. Ein Nichtwissender versucht andere zu Recht
35. Um äußere Widersprüche aufzulösen, sollten
wir die innere Einkehr suchen.
36. So wie Schlaf wichtig ist für das Wohlbefinden
des Körpers, so ist Alleinsein zuhause notwendig
für das Wohlbefinden der Seele.
37. Wer seine Zunge kontrollieren kann, ist ein
echter Held.
38. Verstoße den König der Begierde, Hass und
Leidenschaften, der den Thron deines Herzens
eingenommen hat, und lade den gerechten
Herrscher der Liebe, Reinheit und des Friedens
ein.
39. Weisheit erscheint niemals in einem Verstand,
der von Wünschen, Erwartungen und Unfrieden
kontrolliert wird.
40. Die sterbliche Hülle sehnt sich nach
Genehmigung ihrer Begehren. Der Geist legt
Disziplin auf. Die sterbliche Hülle ist nach außen
gekehrt und laut. Der Geist ist nach innen gekehrt
und still. Die sterbliche Hülle erzeugt persönliche
zu weisen.
Stimmungen. Der Geist ist immer friedvoll.
32. Breite deine Flügel des Strebens aus und
41. Ein normaler Mensch ist ein Sklave seiner
erhebe dich von der Erde zum Himmel.
33. Wie Regenwasser den Boden zum Keimen der
Saat vorbereitet, so tut es Leidenschaftslosigkeit
für das Keimen der Weisheit.
34. Böse Gedanken können kein Herz erreichen,
dessen Türen von Gedanken an Gott bewacht
werden.
Gedanken. Ein Weiser ist ein Meister seiner
Gedanken.
42. Ein Mensch, der einen anderen besiegt hat,
wird wieder besiegt werden. Aber jemand, der sein
niederes Selbst besiegt hat, kann von niemandem
besiegt werden.
43. Wer zufrieden ist, nicht ersehnt, was er nicht
hat, ist unberührt von Haben und Nichthaben. Er
erfährt darüber weder Niedergeschlagenheit noch
Hochstimmung.
44. Weise sein vor der Handlung ist Weisheit.
Weise sein im Verlauf des Handelns ist klug.
Weise sein nach der Handlung ist Narrheit.
45. Es gibt nicht so etwas wie einen schlechten
Menschen. Erkenne die Wahrheit in ihm und helfe
ihm, sie zum Ausdruck zu bringen.
46. Die Stätte der Gerechtigkeit wird von vier
Säulen gestützt: Mitgefühl, Liebe, Reinheit und
Weisheit. Die Tür dazu ist selbstloses Dienen.
47. Vergangenheit und Zukunft sind Träume. Der
gegenwärtige Augenblick ist die einzige
Wirklichkeit. Versuche die Gegenwart göttlich zu
leben. Das führt dich zum Glück.
48. Meide Verleumdung wie eine giftige Schlange
oder du wirst selbst gefangen in ihren Windungen.
49. Wo Wahrheit herrscht gibt es keinen
Missklang.
50. Die, welche jetzt leiden, müssen wissen, dass
sie ernten, was sie zuvor gesät haben. Durch das
Säen guter Taten können sie künftig reiches Glück
ernten.
Kapitel 10
1. So wie Tabletten einen Menschen in tiefen
8. Mit total ruhigem Verstand kannst du den
Unterscheidungskraft (Satya). Die Grundlage der
Bequemlichkeit und luxuriöses Leben wie eine
erleben. Dort findest du einen Funken Reinen
Selbstkontrolle.
Schlaf fallen lassen, genauso wirken
Schlafdroge auf das göttliche im Menschen und
bringen ihn in den tiefen Schlaf der Unwissenheit.
2. Kehre zurück in die Einsamkeit. Verwirf alle
Erkenntnisse. Verwirf sie eine nach der anderen.
Überschreite sie. Du wirst das Selbst verwirklichen.
3. Durch theoretische Musikkenntnisse wirst du
kein Musiker. Ebenso machen dich theoretische
Kenntnisse über das Selbst nicht zu einer
verwirklichten Seele.
4. Gott oder das Selbst ist immer, zu jeder Zeit
da. Wie Dinge im Raum, die im Dunkeln
unsichtbar sind und sichtbar werden sobald wir
Licht herein lassen, genauso bleibt das Selbst
verborgen durch die Dunkelheit der Unwissenheit
und wird sichtbar, wenn das Licht der Weisheit es
zum Vorschein bringt.
5. Selbstverwirklichung wird nicht durch
intellektuelle Aktivität erreicht, sondern durch das
Abschalten aller Arten geistiger Aktivitäten.
6. Wenn du versuchst durch die Wirkung des
Verstandes Selbstverwirklichung zu erreichen, das
würde so sein, als versuchst du mit einem Fuß
auf den Schatten zu treten, der durch deinen
eigenen Kopf entsteht.
7. Dinge sind nur Widerspiegelungen im Ewigen
Höchsten Bewusstsein.
Zwischenraum zwischen zwei Wahrnehmungen
Bewusstseins.
9. Bewahre deinen Geist davor, nach außen zu
gehen. Werde still und beobachte. Du wirst
Hingabe ist Glaube. Die Grundlage des Yoga ist
16. So wie wir während des Traumes existieren
und den Traum überleben, so existiert Gott in
seiner Welt der Erscheinungen und bleibt nach
Gottverwirklichung erreichen.
deren Auflösung.
10. Die Instanz, die sich wie ein Faden in einer
17. Schöpfung ist wie ein auf die Leinwand des
Wachen, Träumen und Tiefschlaf zieht, ist das
Abbild auf der Oberfläche des Spiegels von
Blumengirlande durch die drei Stadien von
Reinen Bewusstseins gemaltes Bild oder wie das
wahre Selbst.
Reinem Bewusstsein.
11. Wie Sonnenstrahlen unsichtbar aber fähig sind,
18. So wie es keine Spiegelung außerhalb einer
Bewußtsein, obwohl unsichtbar, dich alles
keine Existenz außerhalb der Erkenntnis des
Dinge sichtbar zu machen, so läßt das
erkennen.
Spiegelfläche gibt, genauso hat das Universum
Geistes).
12. Wenn Seligkeit, welche du mit geschlossenen
19. Solange das Absolute Bewusstsein unbegrenzt
sobald du deine Augen öffnest, dann weißt du,
sein.
Augen bei der Meditation erfährst, verschwindet
was du erfahren hast war nicht vollkommen.
Vollkommene Glückseligkeit ist bedingungslos.
13. Der vorübergehende selige Zustand den du
während der Meditation erfährst, verdankst du der
Widerspiegelung des Selbst durch die Hülle der
Glückseligkeit, die das Absolute Selbst verdeckt
(Anandamayakosha).
14. Aus dem Leib der Hingabe wird das Kind der
Weisheit geboren.
15. Die Grundlage der Religion ist Selbstloses
Dienen (Dharma). Die Grundlage von Weisheit ist
ist, kann die Schöpfung nicht außerhalb dessen
20. Das eigene Reine Selbst, die Seele zu
vergessen ist wie Selbstmord.
21. Die Essenz des Vedanta ist
Selbstverwirklichung. Die Essenz des Yoga ist
Einheit mit Gott. Die Essenz der Gottesliebe
(Bhakti) ist Gemeinschaft mit Gott.
22. Die Essenz des Kundaliniyoga ist die
Vereinigung von Schöpfer und Schöpfung.
23. Genauso wie der Spiegel unberührt bleibt von
den vielen Dingen, die er spiegelt, so bleibt das
Reine Bewußtsein unberührt von der Vielfältigkeit
30. So wie Keime und Blutzellen ect. unter einem
43. Ich bin absolutes Bewusstsein. Du bist
durch das Instrument des Reinen Geistes sehen.
Bewusstsein.
vor ihm sich Dinge bewegen, braucht er nur seine
31. Stolz ist eine Sünde. Identifikation mit dem
44. Niemand kann durchs Leben gehen ohne
Ähnlich ist es mit der Aufmerksamkeit des Geistes.
Unwissenheit ist die größte aller Sünden.
erinnere die Erfahrung, die du gewonnen hast.
32. Zweifel ist Sünde. Gottvergessen ist Tod.
45. Wohltätigkeit ist Liebe.
33. Erkenntnis des Selbst ist die reife Frucht der
46. Körper und Geist werden vom Universellen
wunderschönen Blume der Werte.
Gesetz regiert.
Teer bedeckt ist, reflektiert er weder Dinge noch
34. Gott offenbart sich den Schülern entsprechend
47. Es gibt weder Vorgesetzte noch Ausführende.
Spiegel des Geistes mit Teer der Unwissenheit
der Geschöpfe.
24. Wenn ein Mensch einen Raum sehen will und
Aufmerksamkeit von den Dingen weg zu lenken.
Wenn man ihn von allen vorbei ziehenden
Gedanken weglenkt, zeigt sich das Selbst.
25. Ein Spiegel reflektiert sowohl Dinge als auch
den Raum vor sich. Aber sobald der Spiegel mit
Mikroskop zu sehen sind, so kannst du auch Gott
Körper ist Sünde. Selbstsucht ist Sünde.
absolutes Bewusstsein. Die Welt ist absolutes
Fehler zu machen. Bereue, dann vergiss es, aber
Raum. So ist es mit dem Tiefschlaf. Wenn der
ihrem Entwicklungsstand auf unterschiedliche
Weise.
Selbstbegrenzung meinen, alles selbst zu tun.
bedeckt ist, wird er weder der Dinge noch des
35. Wenn das Tier im Menschen verschwindet,
48. Wenn du vollkommen frei von Wünschen und
Reinen Bewusstseins gewahr.
26. Jeder Moment des Wachzustandes, der frei
von Gedanken ist, ist der Zustand von Reinem
Bewusstsein. Er wird nicht bemerkt, da er nur
Bruchteile von Sekunden dauert.
27. Die Welt ist Gott, durch den Verstand
begrenzt.
28. „Leben um zu sterben“ ist das Motto der
verwirklicht sich Gott im Menschen.
36. Das Universelle Gesetz bevorzugt niemanden.
Es geht mit jedem so um, wie er es verdient.
37. Ewige Freude bewohnt die Festung der
Selbstlosigkeit.
38. Unterscheidungskraft, Demut, Mitgefühl sind die
grundlegenden Werte eines Heiligen.
weltlichen Leute. „Sterben um zu leben“ ist das
39. Gott ist Zeit. Zeit ist Gott.
Motto der nach Verwirklichung strebenden.
40. Es ist besser am Alleinsein zu leiden als in
29. So wie die Strahlen von der Sonne kommen,
schlechter Gesellschaft zu sein.
Funken vom Feuer, Wellen vom Ozean, so kommt
die individuelle Seele vom Höchsten Selbst.
41. Gewissen ist das Heilige Feuer, das dich
verbrennt, wenn du etwas Falsches tust.
42. Gebet ist die Brücke, um den Abgrund
zwischen Gott und Mensch zu überwinden.
Gott tut alles, aber Menschen in ihrer
Selbstbezogenheit bist, wirst du nicht erneut
geboren und alt werden.
49. Der ist ein Gottverwirklichter, der fortwährend
in seiner Einheit mit Gott bleibt.
50. Ich bin immer der Erkennende. Ich werde nie
ein Objekt werden.
51. Gott ist immer der Erkennende. Er kann
niemals Gegenstand der Erkenntnis sein.
52. Vergiss alles und erinnere Gott. Das ist alles.
Es gibt nichts hinzu zu fügen.
53. Vieles ist schmerzhaft. Alles ist unbeständig.
Alles ist Nicht-Selbst. Deshalb suche das Selbst,
das beständige und allselige Eine.
54. Der, der zufrieden und still ist, ist glücklich.
55. Glücklichsein kommt von innen. Es kann nicht
von außen kommen.
56. Glück ist im eigenen Selbst und nicht in
Dingen.
57. Glück kommt, wenn das Individuum in Gott
aufgeht.
Copyright / Alle Rechte vorbehalten:
The Divine Life Trust Society
P.O. Shivanandanagar – 249 192
Distt. Tehri-Garhwal, U.P., Himalayas, Indien
Deutsche Übersetzung:
1. Ausgabe 2004: Auflage 500. Herausgegeben vom Bund der YogaVidya-Lehrer e.V. - als Buch zu beziehen bei: Yoga Vidya Verlag,
Wällenweg 42, 32805 Horn-Bad Meinberg. Tel. 05234-870, Fax 0523487 1875. eMail: [email protected] Internet: www.yoga-vidya.de
kostenlose Abgabe im Sinne von spirituellem Wissen
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