34SS_D_Zeitformen

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5. Praxiseinheit
Sommersemester 2015
Pädagogische Hochschule Steiermark
8010 Graz, Hasnerplatz 12
SCHULPRAKTISCHE AUSBILDUNG
Schriftliche Planung einer Unterrichtsstunde
Daten
Name: Christian Zweibrot
Datum: 15.04.2015
Klasse/Schulstufe: 3a
Praxislehrer: Angelika Kornberger, BEd MA
Praxisschule: Praxisvolksschule der Pädagogischen
Praxisberater: Mag. Claudia Luttenberger, BEd
Hochschule Steiermark
Tagesspiegel:
Unterrichtsstunde
Unterrichtsfach
Unterrichtsthema
1. Std.: 07:45 – 08:35
GU/SU
Graz
2. Std.: 08:40 – 09:30
NB
Jausenpause, Spielpause
3. Std.: 09:40 – 10:30
GU/M
Das Quadrat
4. Std.: 10:40 – 11:30
GU/D
Zeitformen
5. Std.: 11:35 – 12:25
NB
Park
(1) Unterrichtsthema
Zeitformen
(2) Unterrichtsziele
 Zu aktivem Nachdenken über Sprache anleiten.
 Einsehen in Sprachstruktur durch Entdecken, Ordnen und Vergleichen.
 Festigen des Sprachgefühls.
 Wiederholen der Zeitformen.
 Richtiges Abwandeln eines Textes in eine andere, vorgegebene Zeitform.
 Die verschiedenen Zeitformen gemischt üben und festigen.
(3) Lehrplanbezug/Bezug zu Bildungsstandards
Lehrplan der Volksschule
Deutsch, Lesen, Schreiben
Christian Zweibrot
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5. Praxiseinheit
Sommersemester 2015
Grundstufe II, Sprachbetrachtung
Die wichtigsten Wortarten kennen:
 Zeitwörter als Wörter zur Benennung
ZB Tätigkeiten ausführen und benennen
von Tätigkeiten, Vorgängen und
Zu bestimmten Sachbereichen Tätigkeiten finden
Zuständen
Hinführen zu den Zeitstufen (Gegenwärtiges,
Vergangenes, Zukünftiges) in möglichst
natürlichen Situationen (Wolf, 2014, S. 137).
Bezug zu den Bildungsstandards
Einsicht in Sprache durch Sprachbetrachtung
3. Über Einsichten in die Funktionen von Wort und Satz verfügen
Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler
3.1 können die wichtigsten sprachlichen Zeitformen unterscheiden (BIFIE, 2011, S. 23).
(4) Struktur des Inhalts (literaturgestützte fachliche Vertiefung)
Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler:
Eigenschaften der Wortarten; Eigenschaften der vier Fälle; Eigenschaften der Zeitformen
Gegenwart, Mitvergangenheit, Vergangenheit, Zukunft (Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3)
Gegenwart (Präsens)
Mit der Zeitform Präsens wird ausgedrückt, was zum Zeitpunkt des Sprechens oder Schreibens gerade
vor sich geht. Das Zeitwort sagt etwas über ein im Augenblick ablaufendes Geschehen oder einen
bestehenden Zustand. Mit dem Präsens kann man Verschiedenes ausdrücken:

Die Zeitstufe Präsens drückt aus, was gerade geschieht.

Mit einer Zeitangabe kann das Präsens auch Zukünftiges ausdrücken.

Eine Handlung, die ausdrückt, wie lange etwas schon stattfindet.

Mit dem Präsens kann man auch angeben, was immer gültig ist (Pramper & Leeb, 2014, S. 89).
Mitvergangenheit (Präteritum)
Das Präteritum verwendet man für den schriftlichen Bericht über ein Ereignis in der Vergangenheit.
Erlebnisaufsätze werden ebenfalls in dieser Zeitform geschrieben (Pramper & Leeb, 2014, S. 90).
Bei schwach gebeugten Zeitwörtern (Verben) werden die Vergangenheitsformen gebildet, indem ein
„t“ zwischen Wortstamm und Personalendung eingefügt wird.
Bei stark gebeugten Zeitwörtern verändert sich der Stammselbstlaut und die 1. und 3. Person Einzahl
sind endungslos.
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Bei den stark gebeugten Zeitwörtern wird in der 2. Person Einzahl und Mehrzahl ein „e“ eingefügt,
wenn der Stamm auf „-d“ oder „-t“ endet. Auch bei den anderen stark gebeugten Zeitwörtern ist die
Einfügung von „e“ in der 2. Person möglich, klingt aber veraltet (Friedrich, 2007, S. 119)
Beispiel:
du ludest, ihr ludet
du botest, ihr botet
du fraßest oder du fraßt
Vergangenheit (Perfekt)
Wenn eine Handlung beendet ist, verwenden wir im mündlichen Bericht die Zeitform Perfekt. Das
Perfekt ist eine zusammengesetzte Zeitform und wird mit der Gegenwartsform von „sein“ oder
„haben“ (in der Funktion eines Hilfszeitwortes bzw. Hilfsverbs) sowie dem Mittelwort der
Vergangenheit (Partizip Perfekt) des jeweiligen Zeitwortes gebildet (Pramper & Leeb, 2014, S. 153).
Zukunft (Futur)
Wenn etwas erst geschehen wird, zeigt das Verb (Zeitwort, Tunwort) dies durch die Zeitform Futur an.
Die Zeitform Futur ist ebenso wie das Perfekt eine zusammengesetzte Zeitform. Das Futur wird
gebildet aus der Gegenwartsform von „werden“ und der Nennform (Infinitiv) des betreffenden
Zeitwortes (Pramper & Leeb, 2014, S. 152).
Dabei spielt es keine Rolle, ob das betreffende Zeitwort der starken oder schwachen Beugung angehört,
da ja nur seine Nennform (Infinitiv), also die unbestimmte Form eines Verbs, verwendet wird. Das
Zeitwort „werden“ dient dabei als Hilfszeitwort (Hilfsverb) (Friedrich, 2007, S. 119).
(5) Zugänglichkeit und Darstellbarkeit des Themas (literaturg. fachliche Vertiefung)
Schritt 1
Durch den gewählten Unterrichtseinstieg – Lernen im Gespräch - wird bei den Schülerinnen und
Schülern bereits Bekanntes in Erinnerung gerufen. Zugleich wird durch dieses Gespräch in einer
offenen Lernsituation die notwendige Basisinformation vermittelt, die für die spätere selbstständige
Bearbeitung des Themas erforderlich ist (Wolf, 2004, S. 135).
Schritt 2
In der nun folgenden schüleraktiven Phase in Form der Einzelarbeit können die Schülerinnen und
Schüler ihr Wissen über die Zeitformen im praktischen Tun umsetzen. Durch das Bearbeiten der
vorbereiteten Arbeitsblätter (siehe Beilagen) wird das soeben Gehörte eingeübt (Mattes, 2014, S. 98).
Die Einzelarbeit ist eine Phase im Unterricht, in der die Schülerinnen und Schüler alleine eine
Aufgabenstellung bearbeiten. Oft wird sie auch als Stillarbeit bezeichnet, weil in dieser Phase in der
Regel nicht gesprochen werden darf.
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Einzelarbeit wird durch eine Auftragsübergabe eingeleitet. Die Arbeitsaufträge müssen präzise
formuliert sein. Jeder Schülerin und jedem Schüler müssen die Aufgabenstellungen klar sein.
Ein Eingreifen in den Ablauf durch die Lehrperson sollte vermieden werden und allenfalls nur dann
erfolgen, wenn unüberwindbare Schwierigkeiten auftreten oder einzelne Schülerinnen und Schüler
darum bitten. Mit den Schülerinnen und Schülern ist ein stilles Meldezeichen zu vereinbaren. Die
Stillarbeit sollte nicht durch lautes Dazwischenrufen gestört werden.
Schon zu Beginn der Einzelarbeitsphase ist zu klären, was im Anschluss daran mit den
Arbeitsergebnissen geschehen wird. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentrierter, wenn sie
wissen, dass ihre Ergebnisse gesammelt oder mit anderen ausgetauscht werden (Mattes, 2014, S. 44).
Der anschließende Ergebnisvortrag direkt im Plenum fördert die mündliche Kommunikation. Sprechen
zählt zu den wichtigsten Teilbereichen des Deutschunterrichts. Eine angemessene
Sprachhandlungsfähigkeit ist für Schüler in vielen Situationen im gegenwärtigen und zukünftigen Leben
von großer Bedeutung (Wolf, 2004, S. 376).
Die Lehrperson muss dabei unbedingt darauf achten, dass möglichst viele und immer wieder andere ihr
Ergebnis vortragen (Mattes, 2014, S. 44).
Schritt 3:
In diesem Schritt wird in Partnerarbeit den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten,
schwierige Problemstellungen gemeinsam zu lösen. Partnerarbeit ist eine wichtige Vorbereitung auf
dem Weg zur Teamfähigkeit.
Generell bietet sich Partnerarbeit zum Austausch über Einzelarbeitsergebnisse an, bei schwierigen
Aufgaben, mit denen einzelne Schülerinnen und Schüler überfordert sein können und zur Bildung von
Helfersystemen nach dem Prinzip: Stark hilft „Schwach“ (Mattes, 2014, S. 48-49).
Durch das gemeinsame Lösen der Aufgabenstellung in Form eines Rätsels wird neben dem sachlichen
Lernen auch das soziale Lernen angeregt und gefördert. Soziales Lernen hat wie alles Lernen in der
Schule Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten spielt im
Lebensvollzug des Kindes und des Erwachsenen eine ebenso bedeutende Rolle wie seine Kenntnisse
und Fertigkeiten (Wolf, 2014, S. 35).
(6) Differenzierungs- und Individualisierungsmaßnahmen
Die Arbeitsblätter beinhalten stark gebeugte Verben (schwieriger bei der Bildung verschiedener
Zeitformen) und schwach gebeugte Verben.
Beim Arbeitsblatt „Zeitformen“ werden die Schülerinnen und Schüler dahingehend informiert, dass die
Lehrperson Hilfestellung leistet, sollte jemanden die Bildung der richtigen Zeitform Probleme bereiten.
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(7) Individueller Schwerpunkt
 Erwarten können der Aufmerksamkeit von allen Schülerinnen und Schülern
 Dialektfreies Sprechen
(8) Unterrichtsverlauf
Schritt 1: Zeitformen erarbeiten
10:40 – 10:55 Uhr
Sozialform: KU
Medien: Tafel, Magnete
Tafelkärtchen, Lesekärtchen, Wortkärtchen – siehe Beilage „Erarbeitungsmedien“
Inhalt: Gegenwart, Mitvergangenheit, Vergangenheit, Zukunft
VORAB:
 Grüne Tafel wird für Sitzkreis bei „schwarzer Couch“ benötigt
 Magnete
 Wer ist Austeiler
 Begrüßung der Schülerinnen und Schüler
Christian: „Ich habe eine spannende Deutschstunde vorbereitet. Ich möchte, dass du, so wie vorhin
bei Julia auch, weiterhin gut mitarbeitest.“
 Tischgruppe für Tischgruppe auffordern, einen Sitzkreis im hinteren Teil der Klasse zu bilden.
Christian: „Ich habe vier Lesetexte vorbereitet. Der Text handelt von Lilo und dem bevorstehenden
Muttertag. Ich benötige vier Freiwillige, die den kurzen Text laut vorlesen. Wer traut sich?“
Christian gibt einer Schülerin/einem Schüler ein rotes Lesekärtchen.
Christian: „Bevor begonnen wird noch ein Hinweis: ,Achtet besonders auf die Zeitform!‘“
Schulkind liest den Text.
Christian: „Danke, was ist dir beim Text aufgefallen?“
Die Schülerinnen und Schüler werden zum Ergebnis (Gegenwart, Präsens) hingeführt. Woran
wurde die Zeitform erkannt? An welcher Wortart? Das Schulkind darf das rote Tafelkärtchen, das
es von Christian bekommt, mit Magneten an der Tafel befestigen. Darunter wird von der
Schülerin/dem Schüler der Lesetext befestigt.
Christian gibt dem nächsten Schulkind ein blaues Lesekärtchen.
Schulkind liest den Text.
Christian: „Danke, welche Unterschiede hast du gegenüber dem vorherigen Text bemerkt?“
Die Schülerinnen und Schüler werden zum Ergebnis (Mitvergangenheit, Präteritum) hingeführt.
Das Schulkind befestigt das blaue Tafelkärtchen (neben dem roten Kärtchen), das es von Christian
bekommt, mit Magneten an der Tafel. Darunter wird von der Schülerin/dem Schüler der Lesetext
befestigt.
Christian überreicht dem nächsten Schulkind ein gelbes Lesekärtchen.
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Schulkind liest den Text.
Christian: „Danke, was ist dir nun aufgefallen?“
Die Schülerinnen und Schüler werden zum Ergebnis (Vergangenheit, Perfekt) hingeführt. Das
Schulkind befestigt das gelbe Tafelkärtchen (neben dem blauen Kärtchen), das es von Christian
bekommt, mit Magneten an der Tafel. Darunter wird von der Schülerin/dem Schüler der Lesetext
befestigt.
Christian teilt einem Schulkind den letzten Lesetext (grünes Lesekärtchen) zu.
Schulkind liest den Text.
Christian: „Danke, was denkst du, in welcher Zeitform ist dieser letzte Text geschrieben?“
Die Schülerinnen und Schüler werden zum Ergebnis (Zukunft, Futur) hingeführt. Das Schulkind
befestigt das grüne Tafelkärtchen (neben dem gelben Kärtchen), das es von Christian bekommt, mit
Magneten an der Tafel. Darunter wird von der Schülerin/dem Schüler der Lesetext befestigt.
Christian: „Nun, wenn du die Texte an der Tafel betrachtest, dann kannst du Wörter erkennen, die
fett gedruckt sind. Weiß jemand von euch, welche Wörter das sind?“
Schülerinnen und Schüler werden zum Ergebnis hingeführt.
Christian fordert die Schülerinnen und Schüler (jeweils einzeln) auf, die vorbereiteten laminierten
Wortkärtchen der jeweiligen Zeitform zuzuordnen und an der Tafel zu befestigen. Dabei werden
die Merkmale der vier Zeitformen besprochen.
 WICHTIG:
 Präsens
 Präteritum
 Perfekt
 Zukunft
was gerade geschieht aber auch Zukünftiges (mit Zeitangabe)
wenn du Vergangenes schriftlich festhältst, zum Beispiel bei einem Märchen:
„Es war einmal …“
im Mündlichen, wenn du von Vergangenem erzählst. Zusammengesetzte
Zeitform mit Hilfsverb haben oder sein
wenn etwas erst geschehen wird; ebenfalls wie das Perfekt eine
zusammengesetzte Zeitform. Das Zeitwort „werden“ dient dabei als
Hilfszeitwort; das Vollverb bleibt in jeder Personalform in der Nennform
(Infinitiv)
Christian: „Bitte jeder wieder an seinen Platz“. Die Schulkinder kehren an ihren Platz zurück.
Schritt 2: Zeitformen üben
10:55 – 11:20 Uhr
Sozialform: EA
Medien: Arbeitsblatt „Aus Gegenwart (Präsens) wird Mitvergangenheit (Präteritum)“ – siehe
Beilage,
Arbeitsblatt „Zeitformen“ – siehe Beilage
Inhalt: Gegenwart, Mitvergangenheit, Vergangenheit, Zukunft
 Warten bis alle sitzen und ruhig sind.
 Warten auf vollste Aufmerksamkeit
Christian: „Du bekommst nun ein Arbeitsblatt. Du beginnst erst, wenn ich mit dir alles
Christian Zweibrot
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besprochen habe. Ich möchte, dass du nun aufmerksam zuhörst, damit du anschließend
selbstständig arbeiten kannst. Die Ergebnisse werde ich anschließend gemeinsam mit dir
besprechen. Du brauchst noch keinen Stift in die Hand zu nehmen.“
 Arbeitsblatt „Aus Gegenwart (Präsens) wird Mitvergangenheit (Präteritum)“ von einem
Austeiler austeilen lassen
 „Schreibe bitte deinen Namen und das Datum (15. April 2015) auf dein Arbeitsblatt!“
 „Schreibe bitte mit deiner Füllfeder oder einem gespitzten Bleistift!“
 Arbeitsschritte erklären!
 Erstes Beispiel mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeiten!
 Schulkinder, die vorzeitig fertig werden  Bild am Arbeitsblatt bemalen!
 Gemeinsames Besprechen der Ergebnisse.
Christian: „Das Arbeitsblatt bitte vorne abgeben.“
Arbeitsblatt „Zeitformen“ austeilen lassen.
„Du beginnst erst - wie vorhin auch – wenn ich mit dir alles besprochen habe. Du sollst nun
vorgegebene Sätze in die angegebenen Zeitformen Gegenwart, Mitvergangenheit, Vergangenheit
und Zukunft umformen.“






Vollste Aufmerksamkeit abwarten!
„Schreibe bitte deinen Namen und das Datum (15. April 2015) auf dein Arbeitsblatt!“
„Schreibe bitte mit deiner Füllfeder oder einem gespitzten Bleistift!“
Arbeitsschritte erklären!
Erstes Beispiel mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeiten!
„Wenn du bei einer Zeitform unsicher bist, heb deine Hand und ich werde dich
unterstützen.“
 „Das Arbeitsblatt werde ich anschließend einsammeln und kontrollieren.“
Schritt 3: Partnerrätsel
11:20 – 11:30 Uhr
Sozialform: PA
Medien: Arbeitsblatt „Ein berühmtes Bauwerk“ – siehe Beilage
Inhalt: Mitvergangenheit
„Abschließend habe ich ein Rätsel für dich vorbereitet. Dieses ist zwar nicht ganz einfach, doch ich
denke, du kannst dieses gemeinsam mit deiner Sitznachbarin bzw. mit deinem Sitznachbarn lösen.“
Arbeitsblatt „Ein berühmtes Bauwerk“ austeilen lassen.
„Beginne noch nicht, denn die erste Aufgabe erledigen wir gemeinsam“!






Vollste Aufmerksamkeit abwarten!
„Schreibe bitte deinen Namen und das Datum (15. April 2015) auf dein Arbeitsblatt!“
„Schreibe bitte mit deiner Füllfeder oder einem gespitzten Bleistift!“
Arbeitsschritte erklären! Siehe Arbeitsblatt.
Erstes Beispiel mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeiten!
„Ich ersuche dich, die Lösungsmöglichkeiten mit deiner Partnerin bzw. deinem Partner leise
zu besprechen.“
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5. Praxiseinheit
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 „Wenn du fertig bist, leg bitte deinen Stift zur Seite und warte ruhig, bis alle anderen fertig
sind. Wir besprechen die Lösungsergebnisse gemeinsam.“
Gemeinsames Besprechen der Ergebnisse (10 Ergebnisse – jedes Team eine Lösung …)
Im Anschluss: „Du heftest das Arbeitsblatt in die rote Deutschmappe. Sobald alle fertig sind und
ruhig auf ihren Platz sitzen, werde ich dich in die Pause entlassen.“
Die Schülerinnen und Schüler werden Frau Somma, BEd übergeben.
(9) Literatur
BIFIE (Hrsg.). (2013). Kompetenzorientierter Unterricht für „Deutsch, Lesen, Schreiben“ und „Mathematik“ im
Jahreslauf – 3. Schulstufe. 2. Auflage. Verfügbar unter:
https://www.bifie.at/system/files/dl/bist_d3_m3_kompetenzorientierter_unterricht_05-06-13.pdf
[25.02.2015].
Mattes, W. (2014). Methoden für den Unterricht. Paderborn: Schöningh Verlag.
Pramper, W. & Leb, M. (2014). Deutschstunde. 2. Auflage. Linz: Veritas-Verlag.
Wolf, W. (2014). Lehrplan der Volksschule. Graz: Leykam.
Wolf, W. (2004). Kommentar zum Lehrplan. Wien: Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH &
Co. KG.
Wolfram, F. (2007). Deutsch Grammatik. München: Compact Verlag.
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5. Praxiseinheit
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(10) Beilagen
Erarbeitungsmedien

Tafelkärtchen Gegenwart, auf rotem Papier, laminiert


Lesekärtchen Gegenwart, auf rotem Papier, laminiert





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
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


Wortkärtchen Gegenwart, auf rotem Papier, laminiert
 
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
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







Tafelkärtchen Mitvergangenheit, auf blauem Papier, laminiert


Lesekärtchen Mitvergangenheit, auf blauem Papier, laminiert






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5. Praxiseinheit
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


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


Wortkärtchen Mitvergangenheit, auf blauem Papier, laminiert










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
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
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
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Tafelkärtchen Vergangenheit, auf gelbem Papier, laminiert


Lesekärtchen Vergangenheit, auf gelbem Papier, laminiert












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
Wortkärtchen Vergangenheit, auf gelbem Papier, laminiert


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Seite 13
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






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Seite 14
5. Praxiseinheit
Sommersemester 2015


Tafelkärtchen Zukunft, auf grünem Papier, laminiert


Lesekärtchen Zukunft, auf grünem Papier, laminiert







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





Wortkärtchen Zukunft, auf grünem Papier, laminiert
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Seite 15
5. Praxiseinheit
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






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


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5. Praxiseinheit
Sommersemester 2015
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Zeitformen
Schreib die fehlenden Sätze!
Unterstreiche alle Wörter, an denen man die Zeitformen erkennt!
Gegenwart

Mitvergangenheit 
Vergangenheit

Zukunft
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Gegenwart
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Mitvergangenheit 
Vergangenheit

Zukunft
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Gegenwart
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Mitvergangenheit 
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Gegenwart
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Mitvergangenheit 
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Christian Zweibrot
Datum: _______________
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Sommersemester 2015
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(11) Reflexion
Ich bereitete mich gut auf diese Stunde vor und ließ mich auch nicht aus meinem Konzept bringen als
ich erkannte, dass die vorangehende Unterrichtseinheit nicht pünktlich beendet werden würde.
Den Umstand, dass die eben verwendeteten Arbeitshefte und Unterrichtmaterialen in meiner Stunde
keiner Verwendung bedurften, nutzte ich für klare Anweisungen, die von den Schülerinnen und
Schülern rasch umgesetzt wurden. Wichtig hierbei ist, gedanklich darüber Bescheid zu wissen, wo
Arbeitshefte und Arbeitsbücher aufbewahrt werden, da im Schulfach bekanntlich wenig Platz hierfür
ist.
Da in dieser Klasse das Sozialverhalten der Schulkinder bereits gut ausgeprägt ist, verursachte das
Bilden des Sitzkreises keine Probleme. Eine Lehrperson muss jedoch unbedingt darauf achten, dass alle
benötigten Unterrichtmaterialien in Griffweite sind. Zudem muss die Sitzposition der Lehrperson so
gewählt werden, dass kein Schulkind der Lehrperson seitlich oder rückwärts entschwindet. Das heißt,
eine Lehrperson sollte sich am äußersten Rand des Sitzkreises befinden.
Im Schritt 2 wollte ich als Hilfestellung auf die im Schritt 1 verwendeten Tafelkärtchen verweisen. Ich
erkannte jedoch vor der mündlichen Anweisung an die Schülerinnen und Schüler, dass die
Tafelkärtchen von der mittleren und hinteren Sitzposition nicht lesbar waren. Ich hatte bei der
Gestaltung der Tafelkärtchen in Bezug auf die Größe (Schriftgrad 48) nur den Abstand vom Sitzkreis
zur Tafel berücksichtigt. Zukünftig werde ich daher die Tafelkärtchen größer gestalten.
Die Arbeitshaltung im Schritt 2 (Stillarbeit) habe ich sehr positiv wahrgenommen. Mein Ziel für die
Zukunft diesbezüglich ist, dass in einer Stillarbeit tatsächlich absolute Ruhe bzw. Stille herrscht. Dazu
ist es in Zukunft meinerseits erforderlich, die Schülerinnen und Schüler präziser darauf hinzuweisen,
dass in einer Stillarbeit keine mündlichen Fragen – auch nicht an den Sitznachbarn – zulässig sind.
Obwohl sich in dieser Stunde wieder einige suchende Blicke in Richtung meiner Praxislehrerin
verirrten, der Countdown mit Eins anstelle mit Null endete (warum kann ich mir selbst nicht erklären)
und auch das „Zurückholen“ der Aufmerksamkeit nicht immer optimal gelang, fühle ich mich durch
die positive Rückmeldung von Frau Kornberger, BEd MA ermutigt. Ihre positiven Bemerkungen zu

Warten auf vollste Aufmerksamkeit

Positive Verstärkung der Schülerinnen und Schüler

Planung und Arbeitsblätter

Arbeitshaltung der Schulkinder

Disziplinierungsmaßnahmen
sowie ihre konstruktive Kritik empfinde ich für meine Entwicklung als besonders wertvoll.
Christian Zweibrot
Seite 22
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