Karte 1 I.Lies den Text: Ein Engländer in Paris Ein Engländer kam

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Karte 1
I.Lies den Text:
Ein Engländer in Paris
Ein Engländer kam nach Paris. Er sprach nur Englisch und konnte leider kein Wort Französisch.
Noch an demselben Tag schickte er ein Telegramm an seine Frau. Er schrieb: „Glücklich
angekommen, gesund. Schreib bald. Adresse ..."Ja, wie war aber die Adresse seines Hotels? Er
fragte nach der Adresse, schrieb sie auf das Formular und ließ das Telegramm auf die Post
tragen. Nun was sollte er jetzt tun? Sollte er sich nicht die Stadt ein wenig ansehen? Er ging auf
die Straße hinaus. Neben der Tür des Hotels standen zwei große Bären. Das merkte er sich.
Der Engländer ging langsam die Straße hinunter. Schließlich kam er zu einem Restaurant. Er
hatte Hunger. „Wenn ich dem Kellner mit dem Finger auf dem Speisezettel zeige, was ich zu
essen wünsche, wird er mich gewiss verstehen. Ich brauche gar nicht zu fragen, was es kostet.
Ich gebe ihm einfach eine große Banknote, und er bringt mir den Rest." So dachte der Engländer
und ging ins Restaurant. Dort war es fast leer. Er setzte sich an einen Tisch und schaute sich um.
Außer ihm befanden sich in dem Raum zwei junge Mädchen. Sie saßen beim Kaffee. Der
Kellner brachte dem Engländer den Speisezettel. „Das, das und das", zeigte der Engländer auf
dem Zettel. Der Kellner machte große Augen, sah den Gast erstaunt an, sagte aber kein Wort.
Nach fünf Minuten brachte er ihm drei Suppen, sonst nichts. Die Mädchen am Nachbartisch
lachten auf. Es war ihm sehr unangenehm. Vom Restaurant aus ging der Engländer ins Kino. Als
er am Abend ins Hotel zurückkehren wollte, war es schon spät. Er ging die Straße hinunter, fand
aber sein Hotel nicht. Da ging er die Straße wieder hinauf. Er sah mehrere Hotels. Aber nirgends
standen Bären an der Tür. Wie sollte er jetzt sein Hotel finden? Die Straßen waren leer. Schon
das vierte Mal ging er an einem Polizisten vorbei. Der Engländer trat in das erste beste Hotel.
Von hier aus schickte er noch in derselben Nacht ein Telegramm an seine Frau: „Telegrafiere
sofort, wo ich in Paris wohne." Am nächsten Tag bekam er die Antwort.
Wörter zum Text:
an demselben Tag – в тот же день
auf die Straße hinaus – по улице
der Speisezettel – меню
der Rest – остаток
erstaunt – удивлённый
nirgends – нигде
in derselben Nacht – в эту же ночь
der Nachbartisch – соседний стол
auflachen – рассмеяться
zurückkehren – вернутьс
II.Antworte auf folgende Fragen:
1.Wer kam einmal nach Paris?
2.An wem schickte der Engländer ein Telegramm?
3.Was hat der Engländer in einem Restaurant gegessen?
4.Warum bestellte der Engländer im Restaurant drei Suppen?
5. Was stand neben der Tür des Hotels?
III.Sprechsituation:
Dein Freund hält sich an eine gesunde Ernährung und bittet dir um Rat. Erzähle uns von deiner
täglichen Ernährung. Твой друг придерживается здорового образа питания и просит у тебя
совета. Расскажи о своем дневном рационе.
Karte2
I.Lies den Text:
Der Fehlervogel
Es war einmal ein kleines Mädchen, das war nicht sehr klug. Aber kein Mensch merkte es, denn
- ja denke dir - es hatte einen Fehlervogel. Der Fehlervogel war blau wie dunkelblaue Tinte, und
er glänzte und schillerte herrlich. Wenn nun das kleine Mädchen seine Hausaufgaben machte,
machte es sehr viele Fehler. Das war aber nicht so schlimm, den wenn es den Schlusspunkt
gesetzt hatte, rief es einfach: Fehlervogel friss!" Dann kam der Fehlervogel und fraß alle Fehler
und alle Tintenflecke auf. Eines Tages sagte eine Schulfreundin: Ach, ich möchte auch so klug
sein wie du. Nie hast du Fehler und ich habe immer so viele!" - Ja", sagte das kleine Mädchen,
ich habe auch einen Fehlervogel. Wenn ich zu dem Fehlervogel sage: ,Fehlervogel friss`, so
frisst er alle meine Fehler auf." - Oh", sagte die Schulfreundin, da komme ich heute am
Nachmittag zu dir und bringe alle meine Hefte mit." - Ja, das kannst du tun", antwortete das
kleine Mädchen. Aber am Nachmittag kamen mit der Schulfreundin viele andere Mädchen und
Jungen. Sie alle brachten ihre Hefte mit. Das kleine Mädchen breitete die Hefte vor dem
Fehlervogel aus und sagte: Fehlervogel friss!" Und der Fehlervogel fraß und fraß und fraß, bis es
auf einmal einen dumpfen Knall gab. Der Fehlervogel war geplatzt. Weil er aber innen voller
Tinte und Fehler war, flogen alle Tintenflecken und all die Fehler wieder in die Hefte hinein! Da
standen nun die Kinder und hatten so viele Fehler und Kleckse in den Heften wie nie zuvor und
noch viel mehr dazu. Der Fehlervogel aber lag auf dem Rücken und streckte die Beine von sich.
Er war mausetot. Das kleine Mädchen weinte. Die anderen Kinder aber gingen ganz leise zur Tür
hinaus.
Wörter zum Text:
klug – умный
der Fehlervogel - волшебная птичка,
которая исправляет грамматические
ошибки
die Tinte – чернила
schillern – переливаться
der Fehler – ошибка
der Schlusspunkt – точка
Friss! – Кушай!
die Tintenflecke – чернильные пятна
dumpfer Knall – глухой треск
mausetot – совершенно безжизненный
II.Antworte auf folgende Fragen:
1.Wie sah der Fehlervogel aus?
2.Was machte der Fehlervogel?
3.Wann wollte die Schulfreundin mit ihren Heften zu dem kleinen Mädchen kommen?
4.Wer kam mit der Schulfreundin mit?
5.Was passierte dann mit dem Fehlervogel
III.Sprechsituation:
Dein Freund hat sehr viel Freizeit. Zur Zeit lebt er in einem anderen Land und kommt bei dir zu
Gast. Er weiß nicht, was er im Laufe des Tages macht. Erzähle ihm, was du gewöhnlich machst.
У твоего друга сейчас очень много свободного времени, потому что в настоящее время он
живет в другой стране и сейчас он приехал к тебе в гости. Он не знает, чем себя занять в
течение дня. Расскажи ему, чем ты делаешь в свое свободное время. Чем ты обычно
любишь заниматься.
Karte 3
I.Lies den Text:
Manfred Dorsten
Um fünf Uhr morgens wacht Manfred plötzlich auf. Er hat Fieber, sein Kopf tut weh, er hustet,
die Nase läuft – er kann kaum atmen: Manfred hat eine Erkältung. Manfred geht ins
Badezimmer. Dort ist sein Arzneischränkchen. Manfred sucht ein Grippemittel, aber er findet
keins. Er kann kaum stehen, so sehr schmerzt sein Kopf. Seine Arme und Beine sind schwer.
Manfred sieht auf die Uhr: halb sechs. Um sieben kann er in der Firma anrufen, dann ist jemand
da. Denn arbeiten kann Manfred heute nicht. Um halb acht ruft Manfred in der Firma an: „Ich
bin krank, ich habe Grippe.“ „Dann bleiben Sie mal zu Hause und werden wieder gesund“, sagt
sein Chef. „Gehen Sie am besten gleich zum Arzt!“
Manfred ruft Doktor Meyer an, das ist sein Hausarzt. Die Sprechstundenhilfe gibt Manfred einen
Termin: „Kommen Sie um neun vorbei! Und vergessen Sie Ihre Versichertenkarte nicht!“ Um
zehn vor neun betritt Manfred die Praxis. Die Sprechstundenhilfe, eine junge Frau namens Erika,
begrüßt ihn und fragt: „Ihre Krankenkasse ist ...?“ Manfred zeigt die Versichertenkarte vor. Sein
Hals tut nun ebenfalls weh; Manfred geht ins Wartezimmer. Zwanzig Minuten später ruft ihn die
Sprechstundenhilfe: „Herr Dorsten in Zimmer zwei bitte!“ Doktor Meyer begrüßt Manfred
freundlich und untersucht ihn. „Tja“, sagt er endlich, „ein schwerer grippaler Infekt. Ich
verschreibe Ihnen etwas dagegen. Gehen Sie gleich in die Apotheke. Und dann ab ins Bett!“
Endlich liegt Manfred wieder zu Hause im Bett. Er packt die Tabletten aus und liest die
Packungsbeilage: „Zwei Tabletten dreimal täglich“, brummt er. Zwei Tabletten schluckt er, dann
zieht er die Decke über den Kopf und schläft ein ...
Wörter zum Text:
plötzlich – внезапно
das Fieber – температура
husten – кашлять
kaum atmen – едва дыцшать
bleiben – остаться
die Sprechstundenhilfe - помощница врача
untersuchen - обследовать
die Erkältung – простуда
das Arzneischränkchen – аптечка
die Versichertenkarte – мед. карта
namens – по имени
II. Antworte auf folgende Fragen:
1. Wie ist Familienname von Manfred?
2. Was soll Manfred zum Arzttermin mitbringen?
3.Wer arbeitet in Doktor Meyers Praxis?
4. Welche Therapie verordnet Doktor Meyer?
5.Wieviel Tabletten soll Manfred pro Tag einnehmen?
III. Sprechsituation
Die Ferien sind da. Die Eltern haben einen Urlaub. Du bist allein zu Hause. In 3 Tagen machst
du Party. Erzähle, wie du darauf dich vorbereitest. Начались каникулы, уехали родители на
отдых, весь дом стал твоим на время. Через 3 дня твои приятели придут к тебе на
вечеринку. Расскажи, как ты к ней будешь готовиться.
Karte 4
I.Lies den Text:
Es war einmal ein Mädchen. Es heißte Elke. Einmal wollte Elke sein Fahrrad anstreichen. Es hat
grüne Farbe dazu genommen. Grün hat dem Mädchen gut gefallen. Aber der große Bruder hat
gesagt: "So ein grasgrünes Fahrrad habe ich noch nie gesehen. Du musst es rot anstreichen, dann
wird es schön." Rot hat dem Mädchen auch gut gefallen. Also hat es rote Farbe geholt und das
Fahrrad rot gestrichen. Aber ein anderes Mädchen hat gesagt: "Rote Fahrräder haben doch alle!
Warum streichst du es nicht blau an?" Das Mädchen hat sich das überlegt, und dann hat es sein
Fahrrad blau gestrichen. Aber der Nachbarsjunge hat gesagt: "Blau? Das ist doch so dunkel.
Gelb ist viel lustiger!" Und das Mädchen hat auch gleich gelb viel lustiger gefunden und gelbe
Farbe geholt. Aber eine Frau aus dem Haus hat gesagt: "Das ist ein scheußliches Gelb! Nimm
himmelblaue Farbe, das finde ich schön." Und das Mädchen hat sein Fahrrad himmelblau
gestrichen. Aber da ist der große Bruder wieder gekommen. Er hat gerufen: "Du wolltest es
doch rot anstreichen! Himmelblau, das ist eine blöde Farbe. Rot musst du nehmen, Rot!" Da hat
das Mädchen gelacht und wieder den grünen Farbtopf geholt und das Fahrrad grün angestrichen,
grasgrün. Und es war ihm egal, was die anderen gesagt haben.
Wörter zum Text:
anstreichen - красить
überlegen - размышлять
grasgrün - травяно-зелёный
scheußliches - отвратительный
gestrichen - прокрашенный
der Farbtopf - ведро с краской
II.Antworte auf folgende Fragen:
1. Wie heißte das Mädchen?
2. Was wollte es machen?
3. Welche Farbe hat dem Mädchen am liebsten gefallen?
4. Welche Farben sind im Text genannt?
5. Was hat der Nachbarsjunge dem Mädchen gesagt?
III.Sprechsituation:
Deine Freundin erzählt sehr begeistert von ihrer neuen Jeans. Erzähle uns, welche Sachen du
gewöhnlich trägst. Твоя подруга очень увлеченно рассказывает о купленных на днях
джинсах в модном магазине. Расскажи, какие вещи любишь носить ты.
Karte 5
I.Lies den Text:
Die drei Söhne
Drei Frauen wollten an einem Brunnen Wasser holen. Sie unterhielten sich über ihre Söhne.
„Mein Sohn ist in allem sehr geschickt“, erzählte die erste Frau stolz. „Mein Sohn kann
wunderbar singen“, sagte die zweite Frau. Die dritte Frau schwieg. „ Warum sagst du denn
nichts über deinen Sohn?“ fragten die beiden Frauen. „Ich weiß nicht, warum ich ihn besonders
loben soll. Mein lieber Sohn ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Er hat nichts Besonderes an sich.
Aber ich hoffe, er wird einmal ein gutes und ordentliches Leben führen.“ Die Frauen füllten ihre
Eimer mit Wasser und machten sich auf den Heimweg. Ein alter Mann, der am Brunnen
gesessen hatte, ging langsam hinter ihnen her. Die Eimer waren sehr schwer! Deshalb machten
die drei Frauen eine Ruhepause, denn der Rücken tat ihnen weh. Da kamen ihnen ihre drei Söhne
entgegen. Der erste machte einen Handstand und schlug ein Rad. „Welch ein geschickter Junge!“
riefen die Frauen. Der zweite Junge begann ein Lied zu singen. Die Frauen lauschten ihm mit
Tränen in den Augen. Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, ergriff wortlos die beiden
Wassereimer und trug sie heim. Die Frauen wandten sich an den alten Mann und fragten: „Was
sagst du zu unseren Söhnen?“ - „Eure Söhne?“ erwiderte der Mann erstaunt, „ich habe nur einen
einzigen Sohn gesehen!
Wörter zum Text:
der Brunnen – колодец
sich unterhalten – общаться
geschickt – ловкий
loben – хвалить
nichts Besonderes – ничего особенного
die Eimer mit Wasser – ведра с водой
entgegen – навстречу
der Handstand – стойка на руках
II.Antworte auf folgende Fragen:
1. Was machten die drei Frauen?
2. Wovon sprachen die Frauen?
3. Wer hatte am Brunnen gesessen?
4. Was konnte der Sohn der 2. Frau machen?
5. Wer hat seiner Mutter geholfen?
III. Sprechsituation
Deine Mutter besucht Kochkurse. Sie gewinnt den Wettbewerb und bekommt eine zweiwöchige
Reise, Praxis und Aufenthalt in einer deutschen Familie. Sie kehrt aus der Reise zurück und
erzählt, was die Deutschen jeden Tag essen. Твоя мама посещает кулинарные курсы. Она
выиграла конкурс и была награждена двухнедельной поездкой-практикой с проживанием
в немецкой семье. Вернувшись из поездки, она рассказала о том, что немцы едят каждый
день. Перескажи её рассказ.
Karte 6
I.Lies den Text:
Der alte Musikant
Es war im Prater in Wien. Der Prater ist ein schöner Garten. Die Wiener lieben ihren Prater und
besuchen ihr sehr gern. In Wien lebte ein alter Mann. Er war Invalide. Arbeiten konnte er nicht,
denn er war zu alt und schwach. Aber er hatte eine Geige. An schönen Tagen stand er im Prater
unter einem großen Baum und spielte. Sein treuer Hund saß vor ihm und hielt in seinem Maul
die alte Mütze des Mannes. Die Leute hörten den Musikanten spielen und warfen in seine Mütze
Geld. Auch heute stand er wie immer im Prater unter einem Baum. Aber seine Hände zitterten,
und er konnte nicht gut spielen, und niemand wollte ihm Geld geben. Der Abend kam, und der
arme Musikant war schon sehr müde. Seine Mütze war noch immer leer. Der arme alte Mann
setzte sich auf einen Stein. "Was werde ich heute essen? Was werde ich meinem hungrigen Hund
geben?" - dachte er und begann zu weinen.
Wörter zum Text:
zu alt – слишком старый
warfen - бросать
die Geige- скрипка
zittern – дрожать
das Maul - пасть, морда
leer - пустой
II. Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1.Der Text erzählt von einem Hund.
2.Der alte Mann lebte im Prater.
3.Der alte Musikant spielte Geige.
4.Der Garten, wo der alte Musikant spielte, heißt der Prater.
5.Der Hund hielt im Maul eine Geige.
III. Sprechsituation:
Du machst einen Film über deiner Stadt. Welcher Text machst du zu diesem Video? Ты решил
снять видеофильм о своем городе, чтобы разместить его в интернете. Какой текст ты
составишь к этому ролику?
Karte 7
I. Lies den Text:
Ein Märchen
In der Schweiz lebte einmal ein Graf. Er hatte nur einen einzigen Sohn, aber der war dumm und
wollte nichts lernen. Da sprach sein Vater zu ihm: „ Mein lieber Sohn, du must fort von hier. Ich
will dich zu einem Lehrer schicken, der soll dich unterrichten. Ich möchte einen klugen Sohn!“
Der Junge fuhr also in eine andere Stadt und blieb ein Jahr bei dem Lehrer. Danach kam er
wieder nach Hause zurück, und sein Vatter fragte:“Nun, mein Sohn, du warst ein Jahr fort. Was
hast du den in dieser Zeit gelernt?“ Er antwortete: „Vater, ich kann jetzt bellen wie die Hunde,
ich verstehe ihre Sprache.“ Da rief der Graf zornig:“Was? Sonst hast du nichts gelernt? Fort von
hier, du bist nicht mehr mein Sohn! Ich will dich in meinem Haus nicht mehr sehen!“ Da verließ
der Junge sein Vaterhaus und wanderte viele Tage und Wochen. Einmal kam er zu einer Burg.
Es war schon Abend, und er wollte die Nacht hier bleiben. „Ja“, sagte der Burgherr, „da unten in
dem Turm kannst du schlafen. Es ist allerdings gefährlich. Drei wilde Hunde leben dort, die
fressen auch Menschen. Alle Leute haben Angst vor ihnen.“ Aber der Junge hatte keine Angst
und ging in den Turm. Am nächsten Morgen kam er wieder heraus und war gesund. Da sprach er
zum Burgherrn:„Ich habe mit den Hunden gesprochen, ich spreche ihre Sprache. Diese Hunde
waren früher Menschen. Jetzt müssen sie dort einen Schatz bewachen. Diesen Schatz sollen wir
herausholen.“ Da freute sich der Burgherr und sagte:„Dann geh und hol den Schatz!“Der Junge
stieg wieder hinunter und brachte wirklich eine Kiste Gold herauf. Von diesem Tag an sah und
hörte man die Hunde nicht mehr und die Leute konnten wieder ohne Angst leben.
Wörter zum Text:
Einzigen- единственный
fort von hier – уехать отсюда
bellen - лаять
verlassen - покидать
die Burg - крепость
Schatz bewachen- охранять сокровище
II.Antworte auf folgende Fragen:
1. Wo lebte der Graf?
2. Wie viele Kinder hatte er?
3. Was lernte sein Sohn bei seinem Lehrer?
4. Warum war die Burg gefährlich?
5. Was bewachten die Hunde?
III.Sprechsituation:
Dein Freund lädt dir zu seinem Geburtstag und bittet um deine Hilfe bei der Vorbereitung des
Festes. Beschreibe, wie diese Party sein soll. Твой друг приглашает тебя к себе на день
рождения и просит помочь ему в подготовке праздника. Опиши, какой она должна быть
по твоему усмотрению.
Karte 8
I.Lies den Text:
Das Schlaraffenland
Es gibt ein fernes merkwürdiges Land, in das viele Leute gern auswandern wollten, wenn sie den
Weg dahin wüssten. Wer das Land betreten will, muss sich erst durch einen großen Berg von
Reisbrei durchessen. Danach sieht er wunderbare Dinge:Die Häuser sind aus Braten gebaut und
die Dächer mit Pfannkuchen gedeckt. Die Garten bestehen aus warmen Würstchen. In den
Flüssen fließt Milch. Aus den Brunnen fließt guter Wein, und die Steine auf dem Weg sind Käse.
Tauben, Hühner und Gänse fliegen gebraten. Auch Schweinchen laufen herum, fertig gebraten
zum Essen. Die Fische in den Seen sind schon gekocht oder gebraten und kommen ans Ufer,
damit man sie leichter fangen kann. Es regnet nicht Wasser, sondern Honig, und es schneit
Zucker. Die schönsten Kleider und Schuhe wachsen im Wald auf den Bäumen. Was machen die
Menschen im Schlaraffenland? Vor allem dürfen sie nicht arbeiten. Wenn jemand zu fleißig ist,
muss er das Land wieder verlassen. Der Faulste ist König. Wer besonders lange schläft, wird
dafür belohnt, und wer eine Lüge sagt, bekommt Geld dafür. Das Beste im Land aber ist ein
Jungbrunnen, in dem alle alten Leute baden, um wieder jung zu werden. Wie schade, dass kein
Mensch den Weg ins Schlaraffenland kennt.
Wörter zum Text:
das Schlaraffenland – название волшебной
страны ( не переводится)
merkwürdig – удивительный
auswandern – уехать
der Berg von Reisbrei – гора из рисовой
каши
die Tauben – голуби
fleißig – усердный
der Faulste – самый ленивый
II.Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1.Das Schlaraffenland befindet sich in der Schweiz.
2.Dort leben etwa 1,3 Millionen Menschen.
3. In Schlaraffenland fließt aus den Brunnen guter Wein und die Steine auf dem Weg sind
Käse.
4. Nur der Faulste kennt den Weg ins Schlaraffenland.
5. Die schönsten Kleider und Schuhe liegen im Wald auf den Boden.
III.Sprechsituation:
Dein Freund hat Ferien und er fährt bald nach Abchasien. Er fragt nach deinen Planen: mit wem
und wo verbringst du deine Ferien. У твоего друга сейчас каникулы и он скоро уезжает на
всё лето в Абхазию. Он расспрашивает тебя о том, как ты планируешь провести свои
каникулы: где, с кем. Расскажи о своих планах на лето.
Karte 9
I.Lies den Text:
Der Hund des Arztes
Ein bekannter Pariser Arzt, der einen schönen großen Hund hatte, arbeitete eines Tages an
seinem Schreibtisch. Das Fenster neben dem Schreibtisch war offen. Man konnte auf die Straße
hinaussehen und auf den Kanal, der in der Mitte der Straße floss. Der Arzt war mit seinen
Papieren beschäftigt. Da hörte er plötzlich von der Straße her lautes Schreien. Er sah durchs
Fenster, wie zwei Straßenjungen einen alten Hund in dem Kanal ertränken wollten. Sie hatten
ihn ins Wasser gestoßen und warfen mit Steinen nach dem armen Tier, so dass es nicht ans Ufer
kommen konnte. Viele Leute versammelten sich auf der Straße, aber niemand half dem armen
Tier. Schon wollte der Arzt das Fenster schließen und auf die Straße laufen, da wurde der Lärm
plötzlich noch lauter. Der Arzt schaute noch einmal hinaus und sah nun, wie sein großer Hund
Leo ins Wasser sprang. Er packte es mit den Zähnen an den langen Haaren und erreichte mit ihm
zusammen das Ufer. Die Zuschauer klatschten dem Retter Beifall. Die Straßenjungen wollten
aber den alten Hund wieder ins Wasser werfen. Da zeigte ihnen Leo die Zähne und bellte so
böse, dass sie erschraken und fortliefen.
Wörter zum Text:
der Pariser – парижский
fließen – протекать
mit seinen Papieren beschäftigt – заниматься бумагами
ertränken – утопить
der Lärm – шум
hinausschauen – выглянуть наружу
springen – прыгнуть
erschraken - испугаться
II.Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1.Ein bekannter Pariser Arzt arbeitete in einem Krankenhaus.
2. Die Straßenjungen schwammen mit dem alten Hund im Kanal.
3. Die Straßenjungen stießen ihn ins Wasser und warfen mit Steinen nach ihm.
4. Der große Hund ist Arztes Hund und heißt Leo.
5. Die Straßenjungen warfen den alten Hund wieder ins Wasser.
III.Sprechsituation:
In deine Schule kommen die Kinder zum Austausch aus Deutschland. Du begleitest deine Gäste
durch die Stadt. Was erzählst du ihnen. В школу приезжают иностранные гости, и твой
учитель просит тебя, как лучшего ученика , сопроводить их в город. Расскажи им о своём
городе.
Karte 10
I.Lies den Text:
Das Märchen vom Salz
Es lebte einmal ein König . Er hatte drei Töchter. Und er wollte wissen, welche von den drei
Töchtern ihn am meisten liebte. Er fragte die erste Tochter: «Wie liebst du mich?» Sie sagte:
«Wie schöne Kleider!» Dann fragte er die zweite Tochter: «Und wie liebst du mich?» Die zweite
Tochter antwortete: «Wie Go1d !» Die dritte Tochter aber sagte: «Ich liebe dich wie das Salz!»
Der König hörte das und wurde ganz böse. «Geh fort», rief er, «ich will dich nicht mehr sehen!
Salz! Ich brauche kein Salz! Alles schmeckt auch ohne Salz gut! Die Menschen brauchen kein
Salz. Sie können auch ohne Salz leben!» — und zu seinem Diener sagte er: «Ich will kein Salz
mehr sehen! Schüttet alles Salz in den Fluss !» Die dritte Tochter weinte und ging aus dem
Vaterhaus. Aber bald gab es am Hof des Königs keine Freude mehr. Brot ohne Salz, Fleisch
ohne Salz, Gemüse ohne Salz — das alles schmeckte den Menschen nicht. Sie hatten keinen
Appetit mehr, sie wollten nicht mehr essen. Auch die Arbeit machte ihnen keine Freude mehr.
Der König sah das alles, auch ihm schmeckte das Essen ohne Salz nicht mehr. Aber im ganzen
Land gab es jetzt kein Salz mehr. Da kam eines Tages die dritte Tochter wieder zu ihrem Vater
zurück. Sie bat ihn: «Sei mir doch nicht mehr böse! Hier habe ich dir ein wenig Salz gebracht,
nimm es bitte!» Der König war sehr froh. Er nahm das Salz und ging zum Mittagessen. Das
Essen schmeckte ihm wieder. Es kam wieder Salz ins Land und alle Menschen nahmen wieder
Salz zum Brot, zum Gemüse und zum Fleisch. Sie aßen mit gutem Appetit und waren nicht mehr
traurig. Der König verstand jetzt: seine dritte Tochter liebte ihn am meisten, denn der Mensch
kann ohne schöne Kleider leben, ohne Gold, aber ohne Salz...
Wörter zum Text:
wissen - знать
lieben - любить
das Salz - соль
Geh fort! – Уходи!
schütten- высыпать
II.Antworte auf folgende Fragen:
1.
2.
3.
4.
5.
Wie liebte die erste Tochter den Vater?
Der König war froh, dass die dritte Tochter ihn wie das Salz liebte. Stimmt das?
Brauchte der König das Salz?
Warum waren alle Leute traurig?
Wer liebte den König am meisten?
III.Sprechsituation:
Du hast ein eigenes Zimmer. Beschreibe es. У каждого человека должно быть личное
пространство в доме. Расскажи о своей комнате.
Karte 11
I.Lies den Text:
Persönlicher Brief
Liebe Claudia,schöne Grüße von der Nordsee sendet Dir Dein Bruder. Ich bin nun schon eine
Woche auf der Insel Sylt und wohne in einer preisgünstigen Pension. Ich musste einfach
Ferienmachen und habe jeden Tag etwas unternommen. Ich habe ein Museum besucht und eine
Ausstellung über das Wattenmeer angesehen. Und ich bin stundenlang am Stand gewandert.
Einmal bin ich auf eine Düne geklettert und habe den Blick auf den See. Und gestern bin ich mit
einem Schiff durch den Nationalpark des Wattenmeers gefahren. Ach, war das schön. Der
Kapitän hat uns sehr viel erklärt. Er konnte wirklich jede Frage beantworten. Und das Essen an
Bord war auch toll. Man konnte warme Speisen oder Kuchen kaufen. Und eine leckere Torte war
da. Wolltest Du nicht auch bald Urlaub machen? Fahre doch auch an die Nordsee! Denn die
Insel Sylt muss man unbedingt einmal besuchen. Was meinst Du? Morgen muss ich leider
wieder nach Hause fahren. Aber ich fahre über Berlin und habe dort drei Stunden Aufenthalt.
Am Abend bin ich wieder in Leipzig.Viele Grüße, Dein Bruder Thomas.
Wortschatz
die Nordsee – Северное море
preisgünstig – по выгодной цене
etwas unternehmen – что-то предпринять
die Ausstellung – выставка
das Wattenmeer - мелководье Северного
моря
die Düne – дюна
der Aufenthalt - пребывание
II.Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1. Claudias Freund heißt Thomas.
2. Thomas ist schon eine Woche auf der Insel Sylt
3. Er wohnt in einer teueren Pension.
4. Die Fahrt mit einem Schiff durch den Nationalpark des Wattenmeers war schön.
5. Der Kapitän des Schiffes heißt Mark Krohl.
III.Sprechsituation:
Stell dir vor, dass du ein Mode-Designer bist. Gib einen Rat deinem Freund, was er im Geschäft
kaufen soll. Представь, что ты модельер. К тебе пришел за советом твой старый друг,
который хочет сменить гардероб. Выскажи ему свои предпочтения.
Karte 12
I.Lies den Text:
Ein teures Telefongespräch
Ein Telefongespräch kann teuer sein. Das musste Acarkan Günes aus Hamburg am Donnerstag
erfahren. Er sollte 5000 Euro vom Geschäft des Vaters zur Bank bringen. Auf dem Weg hat sein
Handy geklingelt. Weil man aber nicht zugleich Auto fahren und telefonieren darf, hat er das
Auto angehalten. Er ist sogar ausgestiegen und auf einer Parkbank hat er dann in aller Ruhe
telefoniert. Die Tüte mit dem Geld hat er mitgenommen und neben sich auf die Bank gelegt. „Ich
wollte nicht, dass das Geld allein im Auto liegt“, hat Acarkan später gesagt. Aber dann hat er
lange mit seiner Frau telefoniert und das Geld völlig vergessen. Erst vor der Bank ist ihm
plötzlich wieder eingefallen, dass er die Tüte mit dem Geld auf der Parkbank zurückgelassen hat.
Schnell war er wieder an der Stelle, wo er telefoniert hat. Aber die Scheine waren spurlos
verschwunden. „Das darf doch nicht wahr sein“, kann man da nur sagen. So teuer kann ein
Telefongespräch sein!
Wortschatz:
Auf dem Weg – по пути
zugleich - одновременно
die Parkbank – скамья в парке
in aller Ruhe – в полном покое
die Tüte - пакет
die Stelle - место
der Schein - банкнота
spurlos verschwunden – бесследно исчезать
II.Was ist richtig/falsch:
1. Das Telefongespräch war sehr billig.
2. Das Telefongespräch war so teuer, weil Acarkan so lange mit seiner Frau gesprochen hat.
3. Acarkan hat einen Strafzettel bekommen, weil er Auto gefahren ist und mit dem Handy
telefoniert hat.
4. Acarkan hat das Geld auf einer Parkbank vergessen.
5. Acarkan ist sehr schnell zu der Parkbank zurückgefahren, aber das Geld war nicht mehr da.
III.Sprechsituation:
Mit den Freunden aus Deutschland denkt ihr, was ihr am Wochenende macht. Jeder erzählt, wie
er seine Freizeit verbringt. Ты находишься в компании друзей. Все обсуждают тему
свободного времени. Расскажи своим друзьям, как ты проводишь свое свободное время.
Karte 13
I.Lies den Text:
Viel Sport und gutes Essen
Dennis geht samstags meistens aus. Darum schläft er am Sonntag lange. „Es kann schon
mal drei Uhr nachmittags werden“, sagt er. Seine Eltern und seine Schwester haben dann
das Frühstück schon lange. Er trinkt dann seinen Kaffee beim Frühstück aber
gerne allein. „Meine Familie sehe ich ja schon sehr oft in der Woche“.
Dennis verabredet sich für den Nachmittag gern mit Freunden. Vorher erledigt er
Hausaufgaben oder übt für die nächste Klassenarbeit. Bei gutem Wetter trifft er sich mit
seinen Freunden im Park zum Fußball. Nach dem Spiel geht es bei Dennis sportlich weiter.
Wenn er noch Zeit hat, fährt er ins Fitnesscenter: „Weil ich oft Rückenschmerzen habe, nehme
ich an einem speziellen Training.“ Die Familie lässt am Sonntag das Mittagessen ausfallen.
Dafür wird abends gekocht und warm gegessen. Das Essen am Sonntag schätzt Dennis sehr.
„Meistens gibt es etwas Leckeres, was meine Mutter gekocht hat. Am Sonntag kocht sie immer
etwas Besonderes. Dafür hat sie in der Woche keine Zeit, weil sie berufstätig ist.“
Abends bekommt Dennis oft noch Besuch von Freunden. Zusammen schauen sie sich dann
meistens Videos an. Comedy oder Action gefallen den Abiturienten am besten. „Um elf Uhr
liege ich aber wieder im Bett, weil ich am Montag früh raus muss. Zur ersten Stunde!“
Wörter zum Text:
ausgehen – выходить из дома
allein – в одиночестве
oft /öfter - часто/чаще
sich verabreden – договариваться
erledigen – выполнять
etwas Besonderes – что-то особенное
berufstätig – занятый на работе
II.Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1. Wenn Dennis am Wochenende abends weggeht, ist er erst um drei Uhr im Bett.
2. Dennis möchte gern öfter mit seiner Familie frühstücken.
3. Die Familienname von Dennis ist Steiner.
4. Wegen seiner Rückenschmerzen geht Dennis nur selten zum Fitnesscenter.
5. Dennis Mutter geht arbeiten und kocht in der Woche nicht.
III.Sprechsituation:
Du machst einen Bericht über den Alltag der Deutschen und ihre gastronomischen Vorlieben.
Тебе нужно подготовить сообщение о повседневной жизни немцев и, в частности, об
гастрономических пристрастиях.
Karte 14
I.Lies den Text:
Ein deutsches Nein heißt Nein
Im vorigen Sommer bin ich nach Deutschland gefahren, um meine deutschen Sprachkenntnisse
zu verbessern und die Deutschen kennen zu lernen. Ich versuchte, mit den Deutschen Kontakt
aufzunehmen. Deshalb habe ich auch Deutsche eingeladen. Und jeder, den ich eingeladen hatte,
aß gern ägyptisches Essen. Doch einmal, als ich einen Taxifahrer und seine Frau eingeladen
hatte, geschah etwas Seltsames. Ich hatte mich einen halben Tag auf diese Einladung vorbereitet.
Als sie um 18 Uhr kamen, war der Tisch schon gedeckt. Ich sagte: „Warum gucken Sie so? Das
ist nicht zum Gucken, sondern zum Essen.“ Die Frau und ich setzten uns zum Essen hin, aber
der Mann wollte nicht und sagte: „Nein, danke!“ Ich sagte: „Aber kommen Sie zum Essen. Es
wird Ihnen gut schmecken.“ – „Nein“, wiederholte er. Dann habe ich noch einmal gebeten.
„Aber probieren Sie mal!“ Da sagte er ärgerlich: „Ich kann nichts essen.“ – „Das geht doch
nicht!“, sagte ich, „Sie müssen etwas essen.“ Da erwiderte er: „Was sind Sie für ein Mensch?“
Während des Essens fragte ich die Frau, die mich anstarrte, als sei ich verrückt. „Warum will er
nichts essen?“ – „Ehrlich, wenn er könnte, dann hätte er gern gegessen. Wir hatten keine
Ahnung, dass Sie uns zum Essen einladen würden.“ „Ach, Entschuldigung“, sagte ich. „Bei uns
in Ägypten ist bei einer Einladung das Essen eine ganz selbstverständliche Sache. Der Gast sagt
zwar aus Höflichkeit: ‚Nein, danke’, aber damit ist nicht gemeint, dass er wirklich nicht essen
will. Man soll den Gast mehrmals zum Essen auffordern, und der Gast wird immer etwas
nehmen, auch dann, wenn er keinen Hunger hat, damit die anderen nicht böse auf ihn werden.“
So habe ich erfahren, dass „Nein“ auf Deutsch ehrlich „Nein“ heißt.
Wörter zum Text:
kennenlernen – знакомиться
versuchen – пытаться
etwas Seltsames – что-то странное
ärgerlich – сердито
erwidern – возражать
selbstverständliche Sache – само собой
разумеющаяся ситуация
aus Höflichkeit – из вежливости
ehrlich - действительно
II.Was ist richtig/falsch/steht nicht im Text:
1. Der Autor des Textes war im letzten Sommer in Deutschland,in Berlin.
2. Einmal hat er eine Taxifahrerin mit ihrem Freund eingeladen.
3. Die Gäste kamen bei ihm um 6 Uhr abends.
4. Die Deutschen wussten nicht, dass sie zum Essen eingeladen waren.
5. Der Mann war satt und wollte nichts essen.
III.Sprechsituation:
Dein Freund zieht um. Er weiß nicht, wie er sein Zimmer ausstatten soll. Hilf ihm. Твой друг
переехал жить в новый дом. Он не знает, как ему обустроить свою комнату. Дай ему
совет, как это сделать.
Karte 15
I.Lies den Text:
Meine Stadt
Ich liebe meine Stadt. Sie ist groß und schön und hat eine reiche Geschichte. Die Stadt wurde
1650 als eine Festung gegründet. Noch heute kann man im Stadtzentrum die alten Mauern und
Türme sehen. Das ist der historische Teil unserer Stadt, und den nennt man „Die alte Stadt“.
Das Stadtzentrum liegt auf einem Hügel, und von dort aus ist die ganze Stadt zu sehen. Hier
gibt es immer viele Touristen. Im Sommer sitzen sie dann in den Straßencafes, trinken Saft, Bier
oder Kaffee, sprechen miteinander und genießen die schöne Aussicht und den warmen Tag. Die
Kinder fahren Rad oder Rollschuhe. In der alten Stadt gibt es viele kleine Geschäfte, wo man
Spielzeuge, Bücher und Souvenirs kaufen kann. Der Fluss ist schiffbar, und im Hafen kann man
deshalb Schiffe und Jachten sehen. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, ist aber modern. Hier
gibt es Banken und Hotels, moderne Einkaufszentren und Sporteinrichtungen, Kindergärten und
Krankenhäuser. Die Stadt hat viele Schulen und Universitäten. Hier wird Musik, Medizin,
Technik, Landwirtschaft, Jura und vieles mehr studiert. Manche Studenten kommen aus anderen
Gegenden und wohnen in Studentenheimen. In der Stadt ist auch die Industrie stark entwickelt.
Hier gibt es Maschinen- und Textilwerke und chemische Industrie. Aber auch das Kulturleben ist
in unserer Stadt interessant. Wir haben Museen, Ausstellungen und Theater. In der Stadt finden
auch oft Konzerte statt. Abends kann man Kinos, Diskos, Klubs und Restaurants besuchen. In
der Stadt gibt es viele Parks und Grünanlagen. Im Sommer kann man hier spazieren gehen und
im Winter Ski laufen. Natürlich ist es unmöglich, über alle Sehenswürdigkeiten meiner Stadt zu
erzählen. Kommen Sie zu uns und schauen sich selbst alles an.
Wörter zum Text:
eine reiche Geschichte haben (hatte, gehabt)
– иметь богатую историю
die Festung =, -en – крепость
der Hügel –s, = - холм
die schöne Aussicht genießen (-o, -o) –
наслаждаться прекрасным видом
Rad oder Rollschuhe fahren (-u, -a) –
кататься на велосипеде или роликовых
коньках
schiffbar – судоходный
der Hafen –s, Häfen – порт
die Landwirtschaft - сельское хозяйство
Jura (pl) - юриспруденция, право
die Grünanlage - сквер
II.Antworte auf folgende Fragen:
1.Wann wurde die Stadt gegründet?
2.Was kann man noch heute im Stadtzentrum sehen?
3. Wie nennt man den historischen Teil der Stadt?
4. Gibt es hier immer viele Touristen?
5.Liegt die Stadt am Ufer eines Flusses?
III.Sprechsituation:
Dein Freund hat bald Geburtstag, und ihr habt beschlossen, ihn zu überraschen. Was macht ihr
für ihn. У твоего друга скоро день рождения, и вы с компанией решили сделать ему
сюрприз. Расскажи о том, что вы сделаете для организации интересной вечеринки с
учётом интересов твоего друга.
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