2. Kinder und Jugendliche in der Bevölkerung bis 2030

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A. Bevölkerungsstruktur
2. Kinder und Jugendliche in der Bevölkerung bis 2030
Grafik 1: Entwicklung der Anzahl der Kinder und Jugendlichen in der Bevölkerung nach Altersgruppen
2014 bis 2030 (Index 2014=100)
Variante G1 (Zusammengefasste Geburtenziffer: 1,4), L1 (Jungen 84,8; Mädchen 88,8), W3 (Wanderungssaldo jährlich +200.000 ab 2020)
110
105
100
103
101
98
95
95
90
91
90
9-12 J.
6-9 J.
3-6 J.
12-15 J.
unter 3
unter 27 J.
15-18 J.
85
18-21 J.
80
81
21-27 J.
0
Quelle: Statistisches Bundesamt: Bevölkerung in Deutschland bis 2010. Ergebnisse der 13. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, Wiesbaden
© Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter/Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der Technischen Universität Dortmund, Mainz/Dortmund 2015
Tabelle 1: Entwicklung der Anzahl der Kinder und Jugendlichen in der Bevölkerung nach Altersgruppen
2014 bis 2030 (Anzahl; in 1.000)
Die Daten der Länder aus der 13. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechung werden erst im Herbst 2015
veröffentlicht. Deswegen werden hier nochmals die Daten der 12. Fassung wiedergegeben.
2010
2012
2014
2016
2018
2020
2022
2024
Veränderung
2025 absolut
BadenWürttemberg
1.874
1.820
1.774
1.728
1.695
1.678
1.666
1.658
1.653
-221
-11,8
Bayern
2.137
2.077
2.033
1.993
1.966
1.956
1.951
1.951
1.948
-189
-8,8
Berlin
492
497
502
507
509
512
512
511
508
16
3,3
Brandenburg
335
342
345
342
338
334
328
320
314
-21
-6,3
Bremen
100
99
97
97
96
97
97
98
98
-2
-2,2
Hamburg
272
274
277
280
283
287
291
294
295
24
8,7
Hessen
MecklenburgVorpommern
1.010
986
964
942
926
916
909
903
900
-110
-10,9
214
218
219
217
214
210
206
201
198
-17
-7,7
Niedersachsen
NordrheinWestfalen
1.378
1.328
1.282
1.236
1.199
1.175
1.157
1.144
1.137
-241
-17,5
3.046
2.947
2.865
2.786
2.730
2.696
2.674
2.661
2.653
-393
-12,9
Rheinland-Pfalz
671
648
629
612
600
594
590
589
587
-83
-12,4
Saarland
153
146
139
134
130
128
127
125
125
-28
-18,3
Sachsen
541
557
569
572
568
564
555
544
537
-5
-0,8
Sachsen-Anhalt
SchleswigHolstein
291
293
292
287
280
273
265
257
253
-39
-13,3
485
470
457
443
433
427
422
419
416
-68
-14,1
Thüringen
286
289
289
284
278
271
263
254
249
-36
-12,7
13.283 12.989 12.734 12.459 12.245 12.116 12.012 11.929 11.870 -1.413
-10,6
11.124 10.421 10.144
Deutschland
Westliche Länder (ohne Berlin)
Östliche Länder
(ohne Berlin)
1.667
1.699
1.714
in %
9.873
9.678
9.569
9.495
9.451
9.419 -1.705
-15,3
1.703
1.678
1.651
1.616
1.576
1.550
-7,0*
-117
* In der Fassung bis Februar 2012 wurde an dieser Stelle ein falscher Wert ausgewiesen. Richtig ist ein Rückgang um 7% in den östlichen Ländern.
Quelle: Statistisches Bundesamt: 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Wiesbaden 2010; Zusammenstellung und Berechnung Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
Fachliche Erläuterungen
In der Bevölkerungsvorausberechnung werden unter bestimmten Annahmen wie zum Beispiel Geburtenrate, Zubzw. Abwanderung, Sterblichkeit Schätzungen für die Zahl der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten entwickelt. Was die Zahl der Kinder und Jugendlichen anbelangt, wird sich deren Rückgang fortsetzen. Dabei ist
weiterhin von starken regionalen Schwankungen auszugehen. Sie lassen sich hier ganz deutlich im Vergleich der
Bundesländer erkennen; ähnliche Abweichungen setzen sich innerhalb der Bundesländer, vor allem der Flächenstaaten fort und lassen sich oft auch innerhalb der kommunalen Gebietskörperschaften erkennen. Die Nachfrage
nach Jugendhilfeleistungen folgt indes nicht linear dem Bevölkerungsanteil. So steht dem zahlenmäßigen Rückgang der Kinder insgesamt zum Beispiel eine stark erhöhte prozentuale Nachfrage nach Plätzen der Kindertagesbetreuung gegenüber, die im Hinblick auf die Entwicklungschancen der Kinder politisch gewünscht ist.
© Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter/Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der Technischen Universität Dortmund, Mainz/Dortmund 2015
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