4. Nanokristalline Materialien

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Abschlussarbeit
Der Fachschule für Technik, Elektrotechnik
Schwerpunkt: Energietechnik und Prozessautomation
Von: Michael Kunkel und Sebastian Mahr
Thema:
Entwicklung eines Netzfilters, mit neuartigen Ringkernmaterialien, unter
Beachtung des Ableitstromes
Topic:
Development of a line filer, with new core materials and
focus on leakage current
Hanau, 16.05.2016
Lehreinrichtung:
Ludwig-Geißler-Schule
Fachschule für Technik
Elektrotechnik
Akademiestraße 41
63450 Hanau
Betreuende Lehrer:
Herr Joachim Lotz
Herr Klaus Ullrich
Auftraggeber:
EP-Antriebstechnik GmbH
Fliederstraße 8
63486 Bruchköbel
Projektverantwortliche:
Herr Dipl. -Ing. Thorsten Pemsel
Herr Tobias Bozem
Herr Carsten Schäfer
Verfasser:
Michael Kunkel
Sebastian Mahr
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Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
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Inhaltsangabe
Danksagung...................................................................................................... 5
Die Projektaufgabe ........................................................................................... 8
1. Begriffserklärungen ..................................................................................... 9
1.1. EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) .................................................... 9
1.2. Ableitstrom ...................................................................................................... 9
1.3. Leitungsgeführte Störungen......................................................................... 10
2. Projektentwicklung .................................................................................... 11
2.1. Definition ........................................................................................................ 11
2.2. Planung .......................................................................................................... 11
2.3. Durchführung................................................................................................. 11
2.4. Projektabschluss ........................................................................................... 12
2.5. Projektdauer .................................................................................................. 12
3. EMV-Filter, allgm. ....................................................................................... 13
3.1. Aufbau ............................................................................................................ 13
3.2. Funktion und Aufgabe der Filterkomponenten ........................................... 14
4. Nanokristalline Materialien ........................................................................ 16
4.1. Was sind nanokristalline Materialien ........................................................... 16
4.2 Vergleich der Kernmaterialien ....................................................................... 17
5. Durchführung der Messreihen .................................................................. 19
5.1. Der Messplatz ................................................................................................ 19
5.2. Das Messprotokoll ......................................................................................... 24
6. Auswertung der Ergebnisse...................................................................... 25
6.1. Das Ergebnis der Messungen....................................................................... 25
6.4. Mathematische Vorgehensweise .................................................................. 26
6.3. Zusammenstellung der Filterkomponenten ................................................. 28
6.4. Vergleich des entwickelten Filters ............................................................... 29
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Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
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Literaturverzeichnis ....................................................................................... 34
Abbildungsverzeichnis .................................................................................. 35
Formelverzeichnis .......................................................................................... 36
Quellen ............................................................................................................ 37
Anhang ............................................................................................................ 38
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Michael Kunkel, Sebastian Mahr
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Danksagung
Zu Anfang bedanke wir uns bei der Firma EP-Antriebstechnik GmbH in
Bruchköbel.
Insbesondere bei unseren Betreuern Herrn Bozem und Herrn Schäfer sowie
dem Geschäftsführer der Firma EP-Antriebstechnik Herrn Dipl.-Ing. Thorsten
Pemsel, die uns das Projekt ermöglicht haben.
Auch möchten wir uns bei unseren betreuenden Lehrern,
Herrn Lotz und Herrn Ullrich, für die tatkräftige Unterstützung, insbesondere im
organisatorischen Bereich, bedanken.
Des Weiteren möchten wir uns bei allen bedanken, die uns außerhalb der
Schule und der Firma unterstützt haben.
Insbesondere bei unseren Familien und Freunden, die bei Problemen immer
eine helfende Hand und offenes Ohr für uns hatten.
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Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
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Erklärung
Wir versichern, dass die Technikerarbeit von uns selbständig angefertigt und
nur die angegebenen Hilfsmittel verwendet wurden.
Alle Stellen, die dem Wortlaut oder dem Sinne nach anderen Werken
entnommen sind, haben wir durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht.
Hanau, 16.05.2016
Michael Kunkel
Sebastian Mahr
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Michael Kunkel, Sebastian Mahr
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Die Projektgruppe
Michael Kunkel
Adresse
Ulmenweg 61
63741 Aschaffenburg
Geburtsdatum
31.10.1985 in Aschaffenburg
Kontaktdaten
Mail:
[email protected]
Tel.: 06021/89740
Mobil: 017623830601
Ausbildungsberuf
Prozessleitelektroniker
Sebastian Mahr
Adresse
Weiskicherstraße 13
63110 Rodgau
Geburtsdatum
19.12.1988 in Offenbach am Main
Kontaktdaten
Mail:
[email protected]
Tel.: 06106/13424
Mobil: 015158766138
Ausbildungsberuf
Mechatroniker
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Die Projektaufgabe
Der Betrieb von Frequenzumrichtern an einem 30mA FI-Schutzschalter (Typ B,
allstromsensitiv) stellt eine große Herausforderung dar.
Betriebsbedingte Ableitströme sorgen für eine Auslösung der
Fehlerstromschutzeinrichtung, ohne Vorhandensein eines Fehlerstroms.
Ziel der Projektarbeit war es, eine Filter-Baureihe zu entwickeln, die den
kapazitiven Ableitstrom von Anlagen soweit reduziert, dass der Betrieb an
einem FI-Schutzschalter30mA möglich ist.
Die Filter sollen später am Netzeingang von Anlagen eingesetzt werden.
Der Nennstrom der jeweiligen Filter soll gestaffelt sein von 10A bis 130A
(dreiphasig mit und ohne Neutralleiter). Die zu reduzierenden Ableitströme
liegen, wie auch die Taktfrequenzen der Umrichter, im Frequenzbereich 2 kHz
bis 16 kHz und können, je nach Applikation, Amplituden von 1-8 A oder höher
erreichen. Die im Umrichter eingestellte Taktfrequenz ist direkt im Ableitstrom
sichtbar.
Außerdem soll die Filter-Baureihe die im EMV-Gesetz geforderten Richtlinien
erfüllen, sodass Anlagen in denen die Filter-Baureihe verbaut wird, eine
CE-Kennzeichnung erhalten können.
Die Grenzwerte, die hier zu beachten sind stammen aus der EN 61000-6-3.
Die EN 61000-6-3 ist die Fachgrundnorm für Störaussendungen in
Wohnbereichen, Geschäfts- und Gewerbebereichen sowie Kleinbetrieben.
Zur Entwicklung der Filter-Baureihe sollten verschiedene neuartige Kerne der
Firmen Magnetec und VAC getestet werden. Diese Kerne bestehen aus einer
nanokristallinen Legierung.
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1. Begriffserklärungen
Zum besseren Verständnis werden einige Begrifflichkeiten im Vorfeld erläutert.
Im Folgenden wird auf EMV, den Ableitstrom und leitungsgeführte Störgrößen
eingegangen.
1.1. EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
„Die elektromagnetische Verträglichkeit ist die Fähigkeit einer
elektrischen Einrichtung in ihrer elektromagnetischen Umgebung
zufrieden stellend zu funktionieren, ohne diese Umgebung, zu der auch
andere Einrichtungen gehören, unzulässig zu beeinflussen.“ (VDE)A
1.2. Ableitstrom
„Als Ableitstrom wird der betriebsbedingte Wechselstrom bezeichnet, der
über die Entstörkondensatoren oder Kabelkapazitäten von
spannungsführenden Leitungen gegen Erde (PE) abfließt. Der
angegebene nominale Ableitstrom bezieht sich nur auf das Filter und
nicht auf das Gerät oder die komplette Anlage. Er stellt nicht den
Maximalwert dar, der von Faktoren wie Netzspannungstoleranzen,
Spannungsunsymmetrien, Oberschwingungsgehalt oder
Bauteiletoleranzen abhängig ist. Dieser Ableitstrom muss begrenzt
werden, damit im Fehlerfall (z. B. bei einer Unterbrechung des
Schutzleiters) keine gefährlichen Spannungen, an von Personen
berührbaren Metallteilen, auftreten können. In Anlagen- und
Gerätebestimmungen sind die maximalen Grenzwerte für den
Ableitstrom festgelegt. So dürfen z. B. ortsveränderliche Anlagen und
Geräte mit Steckeranschluss, nach DIN EN 50178/VDE 0160, lediglich
einen Ableitstrom von maximal 3,5 mA aufweisen.
Auch für medizinische Geräte sind diese Werte festgelegt (z. B. 0,5 mA
gemäß DIN EN 60601-1).“ (EPA, 2009)B
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1.3. Leitungsgeführte Störungen
„In der EMV wird zwischen leitungsgebundenen und feldgebundenen
Störungen unterschieden.
Die leitungsgebundenen Störungen werden von der Störquelle direkt
über Versorgungs- oder Signalleitungen zur Störsenke übertragen.
Ein Knacken im Radio kann zum Beispiel durch das Abschalten eines
Kühlschranks verursacht werden, das Abschalten der
Versorgungsspannung mithilfe eines Temperaturschalters erzeugt
Spannungspulse mit einem Spektrum im hörbaren Frequenzbereich.
Wenn diese Spannungspulse über die Versorgungsleitung zum
Radiogerät geführt und dort demoduliert werden, kommt es zu einer
Knackstörung. Abhilfe schafft häufig Filterung.“ (Wikipedia, 2009)C
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2. Projektentwicklung
2.1. Definition
Im ersten Treffen wurde die Projektaufgabe im Lastenheft festgelegt,
des Weiteren wurde die Notwendigkeit des Projektes erläutert.
In weiteren Treffen wurden verschiedene schon vorhandene Lösungsansätze
besprochen.
2.2. Planung
Zu Beginn der Planungsphase haben wir uns, anhand verschiedener
technischer Unterlagen, einen Überblick über die Funktionsweise der Filter
sowie deren Komponenten verschafft.
Durch dieses erworbene Wissen und der vorhandenen Lösungsvorschläge
wurde ein Ablaufplan für das Projekt erstellt. Auf dessen Basis wurde dann eine
Zeitplanung erstellt. Ein entsprechendes Gantt-Diagramm wurde angefertigt
und liegt dem Anhang bei.
Des Weiteren wurde die Herangehensweise an die einzelnen Arbeitsschritte
geplant und ein geeigneter Messplatz eingerichtet.
2.3. Durchführung
Zu Beginn der Durchführungsphase verlief das Projekt wie geplant.
Nach einiger Zeit wurde allerdings klar, dass die vorhandenen Kerne nicht das
gewünschte Ergebnis liefern können, somit mussten weitere Kerne bestellt und
getestet werden. Hierdurch entstand die erste zeitliche Verzögerung des
Projektablaufs.
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Eine weitere Verzögerung entstand gegen Ende des Projektes. Hier ergab sich
ein Problem mit den EMV-Messwerten. Diese waren an einer bestimmten Stelle
nicht in der geforderten Norm. Da auch andere Filter die gleiche Abweichung
zeigten, konnte ein Fehlverhalten unseres Filters ausgeschlossen werden und
die Durchführungsphase wurde somit abgeschlossen.
2.4. Projektabschluss
Nach einem Gespräch mit den Projektbetreuern, bei dem die Ergebnisse
übergeben wurden, wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen.
Außerdem wurde ein Gantt-Diagramm des tatsächlichen Projektverlaufs
angefertigt. Auch dieses liegt dem Anhang bei.
2.5. Projektdauer
Das Projekt wurde im Zeitraum vom 3. September 2010 bis zum 15. März 2011
durchgeführt. Mit 206-Mann-Stunden wurde das Projekt in einem passenden
Zeitrahmen vollendet. Trotz der verschiedenen Probleme, die einen Zeitverzug
mit sich brachten, konnte der Zeitrahmen eingehalten werden.
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3. EMV-Filter, allgm.
Zu Beginn des Projektes mussten wir verstehen wie ein Filter funktioniert, um
herauszufinden welche Bauteile wir verändern mussten um das gewünschte
Ergebnis zu erzielen. Dies soll zum besseren Verständnis an dieser Stelle
ebenfalls geschehen.
3.1. Aufbau
Ein EMV-Filter besteht im Allgemeinen aus 3 verschiedenen Komponenten.
Diese Komponenten sind X-Kondensator, Y-Kondensator und Spule.
X-Kondensatoren
Spule 2.Stufe
Abb. 1 Filteraufbau
Spule 1.Stufe
Y-Kondensator
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Durch Reihenschaltung mehrerer Komponenten lassen sich mehrere Stufen
aufbauen. Hierdurch lassen sich verschiedene Spulen und Kondensatoren
kombinieren, so lassen sich bessere Filter realisieren.
3.2. Funktion und Aufgabe der Filterkomponenten
Im Folgenden werden die Funktionen der einzelnen verschiedenen
Komponenten eines Filters erläutert.
X-Kondensator:
Die X-Kondensatoren werden zwischen die Phasen geschaltet, sodass ein
Sternpunkt entsteht, da in einem Sternpunkt sich die Ströme aufheben, filtern
die X-Kondensatoren symmetrische Störungen. Die Kondensatoren wirken hier
als Tiefpass, da das Nutzsignal nicht hochfrequent ist und durchgelassen wird.
Betrachtet man die X-Kondensatoren aus Sicht der Störungen, dann wirken die
Kondensatoren als Hochpass, da sie die hochfrequenten Störströme
durchlassen und diese sich somit im Sternpunkt aufheben.
Auf diese Art und Weise filtern die X-Kondensatoren die symmetrischen
Störungen, die in einem System entstehen können.
Der X-Kondensator wirkt sich in einem Frequenzbereich von 9kHz bis ca.
500kHz am besten auf die Störungen aus.
Y-Kondensator:
Der Y-Kondensator wird zwischen Phase und die Erdung geschaltet.
Wie die X-Kondensatoren, wirkt der Y-Kondensator wie ein Hochpass aus Sicht
der Störungen. Betrachtet man das Nutzsignal so ist der Y-Kondensator, genau
wie der X-Kondensator, ein Tiefpass, da die niederfrequenten Nutzsignale
passieren können.
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Der Y-Kondensator filtert die asymmetrischen Störungen, indem er die
hochfrequenten Störströme gegen die Erde kurzschließt. Hierbei kann ein
erheblicher Ableitstrom entstehen.
Aus diesem Grund ist der Y-Kondensator möglichst klein zu wählen.
Ist der Y-Kondensator allerdings zu klein gewählt, dann werden nicht
ausreichend Störungen gefiltert. Somit ist der Y-Kondensator so zu wählen,
dass der Ableitstrom möglichst klein ist und trotzdem immer noch genügend
Störungen gefiltert werden.
Spule:
Der Ringkern wird, in diesem Fall, stromkompensiert bewickelt.
„Bei einer stromkompensierten Bewicklung heben sich die Magnetfelder
des niederfrequenten Betriebsstromes (meist 50 Hz oder 60 Hz)
gegenseitig auf, hingegen ist sie für die hochfrequenten Störströme sehr
wirksam bzw. stellt für diese einen hohen Widerstand dar.“ (EPA, 2009)D
Die Spule filtert asymmetrische Störungen.
Die Spule dämpft die Störungen, die in einem System entstehen.
Hat man also eine Spule mit niedrigem induktiven Widerstand im Einsatz, so
werden die Störungen nicht ausreichend gedämpft und die Störungen werden
durch den Y-Kondensator gegen die Erdung abgeleitet, wodurch ein hoher
Ableitstrom entstehen kann.
Daraus ergibt sich, dass man möglichst Kerne einsetzen sollte, die eine hohe
Permeabilität und somit einen hohen induktiven Widerstand haben, damit die
Störungen besser bedämpft werden und somit der Ableitstrom gering gehalten
wird.
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4. Nanokristalline Materialien
4.1. Was sind nanokristalline Materialien
„Nanokristallin bedeutet, dass das betreffende kristalline Material
Korngrößen im Nanometerbereich besitzt (1 Nanometer = 10 -9 Meter).
Gewöhnliche Metalle besitzen Korngrößen im Mikrometerbereich (1
Mikrometer = 1000 Nanometer). Solche Metalle sind weicher, schwächer
und empfindlicher gegenüber Ermüdungsbruch als nanokristalline
Materialien.“ (TU-Freiberg, 2009)E
Nanokristalline Materialien besitzen gesteigerte Eigenschaften im Vergleich zu
ihrem Ausgangsmaterial. Hier einmal ein Vergleich von normalem Nickel und
nanokristallinem Nickel.
Eigenschaften bei 25°C
gewöhnliches
Nano-Nickel
Nano-Nickel
Nickel
(100nm)
(10nm)
Formänderungsfestigkeit, MPa
103
690
>900
Zugfestigkeit, MPa
403
1100
>2000
Zugdehnung, %
50
>15
1
Elastizitätsmodul, GPa
207
214
204
Vickers-Härte, kg/mm2
140
300
650
Betriebsfestigkeit, MPa (108
241
275
-
0.9
-
0.5
Zyklen/Luft/)
Reibungskoeffizient
Tabelle 1 Vergleich von Nickel(TU-Freiberg, 2009)F
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Allerdings hat das nanokristalline Material nicht nur verbesserte mechanische
Eigenschaften sondern auch verbesserte elektrische Eigenschaften, wie zum
Beispiel eine hohe Aussteuerbarkeit und eine hohe Permeabilität sowie einen
großen Induktionshub.
Gerade diese Eigenschaften machten die nanokristallinen Ringkerne als Ersatz
für die Ferritkerne in einem Filter für unser Projekt interessant.
4.2 Vergleich der Kernmaterialien
Der große Unterschied zwischen Ferritkernen und Kernen aus nanokristallinen
Werkstoffen, der für dieses Projekt zum Tragen kam, waren die Unterschiede in
der Permeabilität. Ein einfacher Ferritkern hat eine wesentlich niedrigere
Permeabilität als ein nanokristalliner Kern.
Hat ein Kern eine hohe Permeabilität, so kann eine sehr hohe Induktivität
erreicht werden, wenn der Kern als Spule eingesetzt wird. Aus der hohen
Induktivität folgt ein hoher hoher induktiver Widerstand. Der induktive
Widerstand ist ein komplexer Wechselstromwiderstand also eine Impedanz und
diese ist wichtig, wenn man eine Spule einsetzten will, um mit ihr Störungen zu
dämpfen.
Dies lässt sich durch folgende Formeln darstellen:
Al = (0*r)/C
- durch hohe Permeabilität r steigt Al
L = Al*N2
- durch hohen Al steigt L
xl = 2**f*L
- durch hohen L steigt xl
2**f*L => jL => Z
- der induktive Widerstand ist ein komplexer
Wechselstromwiederstand also eine
Impedanz
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Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem Einsatz von nanokristallinen Kernen
ergibt ist, dass die Kerne sich relativ klein dimensionieren lassen, da sich schon
bei kleinen Baugrößen sehr hohe Permeabilitäten erzeugen lassen.
Außerdem können schon mit wenigen Windungen bei der Bewicklung eines
nanokristallinen Kerns hohe Induktivitäten erreicht werden. Hierdurch lässt sich
wiederum Platz sparen und außerdem sinken die Kupferverluste erheblich.
Ein weiterer Vorteil gegenüber den Ferritkernen ist die hohe
Temperaturfestigkeit. Bei einem normalen Ferrit sinkt die Permeabilität bei
100°C um ca. 50% bei einem nanokristallinen Kern sinkt die Permeabilität nur
um ca. 10%. Nanokristalline Kerne können somit in einem Temperaturbereich
von – 40 bis + 120°C eingesetzt werden.
Es gibt noch viele weitere Unterschiede zwischen den beiden Kernmaterialien.
Die bisher genannten sind allerdings die, die für das Projekt von Bedeutung und
somit der Grund für die Wahl eines nanokristallinen Kerns waren.
Ein genauer Vergleich der beiden Materialien in Zahlen lässt sich nicht
durchführen, da die Kerne aus unterschiedlichen Materialien bestehen und
somit unterschiedliche Eigenschaften besitzen.
Eine genaue Angabe zum Material der nanokristallinen Kerne wird vom
Hersteller aus Gründen der Geheimhaltung nicht gemacht.
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5. Durchführung der Messreihen
5.1. Der Messplatz
Zu Beginn der Messreihen wurde ein Messplatz eingerichtet.
Der Messplatz bestand aus verschiedenen Messgeräten, einem
Frequenzumrichter mit einem 5,5kW Drehstromasynchronmotor an einer 100m
langen, geschirmten Motorzuleitung, einer Netznachbildung und einem zu
messenden Netzfilter.
Die einzelnen Komponenten werden im Folgenden einzeln erklärt.
Leakwatch:
Die Leakwatch ist eine Eigenentwicklung der Firma EP-Antriebtechnik und dient
der Messung des Ableitstromes.
Die Leakwatch besteht aus einer Messeinheit, einem Messumformer und einem
Laptop.
Durch die Messeinheit werden die zumessenden Leitungen gezogen.
Die Messeinheit misst den Ableitstrom und gibt den entsprechenden Wert an
den Messumformer weiter. Der Messumformer formt das Signal der
Messeinheit um und gibt es an den Laptop weiter, sodass ein entsprechendes
Programm das Signal auswerten und darstellen kann.
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Abb. 2 Messeinheit
Anschluss via Leakwatch Messleitung
Abb. 3 Messumformer
Anschluss via USB
Abb. 4 Leakwatch-Laptop
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EMV-Messempfänger:
Der Messempfänger misst die Störungen in einem System und zeigt diese als
Kurve an. Bei einer Messung misst der Messempfänger die Störungen bei allen
Frequenzen von 150kHz bis 30Mhz.
Der Messempfänger stellt die Störungen als Störspannungspegel (in DBV) in
Abhängigkeit zur Frequenz (in MHz) dar.
Abb. 5 Messung von Störungen in einem System
Der Messempfänger wird direkt an die Netznachbildung angeschlossen.
Die hier rot dargestellte Linie stellt die, in der EN 61000-6-3 geforderten,
Grenzwerte der Störungen in einem System dar. Die Werte der roten Linie
beziehen sich hierbei auf Industrieanlagen und die violette Linie auf Geräte und
Anlagen im Haushalt.
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Netznachbildung:
Die Netznachbildung sorgt für eine genormte Impedanz von 50 im zu
messenden System.
Angeschlossen wird die Netznachbildung direkt an der Zuleitung.
Außerdem besitzt die Netznachbildung einen Anschluss für den
Messempfänger. An diesem Anschluss werden die Störungen im System
ausgekoppelt und an den Messempfänger übertragen.
Laptop zur Auswertung
des Messempfängers
Messempfänger
Anschlüsse für Prüflinge
und der Leakwatch
Netznachbildung
Abb. 5 Messrack
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Frequenzumrichter:
Ein Frequenzumrichter wirkt sich negativ auf den Ableitstroms des Systems aus
und erzeugt hohe leitungsgebundene Störungen.
Das geschieht auf Grund der hohen Taktfrequenz der Pulsweitenmodulation.
Angeschlossen wird der Frequenzumrichter nach dem Netzfilter und vor dem
Motor.
Motor mit 100m langen, geschirmten Zuleitung:
Durch die 100m lange, geschirmte Zuleitung entsteht ein hoher Ableitstrom, da
die Schirmung der Leitung wie ein Kondensator gegen Erde wirkt.
Zumessendes Netzfilter:
Als Grundlage wurde ein NF-KC-30 Filter verwendet.
An diesem Filter wurden die verschiedenen Änderungen der einzelnen Bauteile
durchgeführt, wie zum Beispiel eine Änderung der Kondensatoren oder eine
Änderung an der Spule. Jede Änderung wurde im Messprotokoll dokumentiert.
Abb. 7 Filter
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5.2. Das Messprotokoll
Zur Dokumentation der Messreihen wurde zu Beginn ein Messprotokoll erstellt.
Das Protokoll beinhaltet verschiedene Messwerte wie zum Beispiel den
Ableitstrom bei verschiedenen Taktfrequenzen und die Änderungen welche am
Filter durchgeführt wurden.
In Abb.9 findet sich ein Auszug aus dem Messprotokoll. Die gesammelten
Daten der Messungen wurden digital (s. CD-ROM) und schriftlich an die Arbeit
angehängt.
Abb. 8 Messprotokoll
Die Datenblätter der einzelnen Kerne unterliegen dem Firmengeheimnis und
sind deshalb nicht in der Dokumentation enthalten.
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6. Auswertung der Ergebnisse
6.1. Das Ergebnis der Messungen
Als Ergebnis der Messreihen wurden 5 Kerne aus dem Messprotokoll ermittelt,
mit denen das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann.
Wir entschieden uns für einen Kern der Firma VAC, da dieser die gewünschten
Ergebnisse am besten realisieren kann.
Des Weiteren wurden die verschiedenen Kondensatoren dimensioniert, sodass
sie optimal mit der Spule zusammenarbeiten.
So hatten die X-Kondensatoren im Original NF-KC einen Wert von 3,3F und
der Y-Kondensator einen Wert von 3,3F.
In dem von uns zusammengestellten Filter hat der X-Kondensator, wie im
Original 3,3F und der Y-Kondensator nur noch einen Wert von 2,2nF hierdurch
wird ein möglichst kleiner Ableitstrom erreicht.
Außerdem wurde durch das vollständige Messprotokoll und die gespeicherten
Messungen eine Basis geschaffen, auf welcher die Firma EP-Antriebstechnik in
Zukunft Kerne für andere Filter auswählen kann.
Als Abschluss wurde eine mathematische Vorgehensweise ermittelt, mit der es
in Zukunft möglich sein wird, eine Vorauswahl der Kerne zu treffen.
Hierdurch kann sehr viel Zeit eingespart werden, da nicht mehr alle Kerne
einzeln getestet werden müssen. Nun können im Vorfeld die Kerne verglichen
werden.
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6.4. Mathematische Vorgehensweise
Anhand einer mathematischen Betrachtung und der gesammelten Erfahrungen
aus dem Projekt, lässt sich eine Vorgehensweise ableiten, durch die es in
Zukunft einfacher sein wird, ein Filter für eine bestimmte Situation zu
dimensionieren.
Hierbei wird anhand der Permeabilität der induktive Widerstand xl berechnet.
xl stellt einen Widerstand für die Störströme dar und dämpft somit die Störungen
im System.
Beispielrechnung mit dem am besten gemessenen Kern:
Gegeben:
r = 50000
A = 0,000247m2
l = 0,28m
N=1
f = 10kHz = 10000Hz =10000 1/s
C = l/A = 0,28m/0,000247m2 = 1133m
Al = (0*r)/C = (1,256*10-6Vs/Am*50000)/1133m = 0,000055Vs/A = 55H
L = Al*N2 = 0,000055Vs/A*12 = 0,000055Vs/A = 55H
xl = 2**f*L = 2**10000 1/s*0,000055Vs/A = 3,48V/A = 3,48
Anhand der so errechneten Werte lässt sich für jeden Kern eine Kurve
zeichnen. Diese Kurven kann man anschließend untereinander vergleichen und
so eine Vorauswahl der Kerne treffen, um nicht alle Kerne messen zu müssen.
Eine Testmessung ist allerdings immer noch notwendig, da die Berechnung
nicht alle Faktoren des zumessenden Systems berücksichtigt. Es werden nur
Anhaltspunkte gegeben.
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Abb. 9 Vergleichsdiagramm
Der Kern K1 ist hier der beste, von uns gemessene Kern. Bei K2 handelt es
sich um einen deutlich schlechteren Kern.
Aus den Kennlinien kann man nun auslesen, dass der Kern K1 einen höheren
induktiven Widerstand hat und somit die Störungen besser dämpfen wird.
In unserem Projekt war es nötig einen Kern zu finden, der in allen
Frequenzbereichen eine gute Dämpfung liefert, damit er sowohl die
Ableitströme als auch die gestrahlten Störungen dämpft.
Die Frequenzen des Ableitstromes liegen hier im Bereich der Taktfrequenzen
der Frequenzumrichter von 2kHz bis 16kHz.
Die Frequenzen der gestrahlten Störungen liegen im Bereich von 150MHz bis
1GHz.
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6.3. Zusammenstellung der Filterkomponenten
Auf Basis der Ergebnisse der Messreihen wurde folgendes Filter
zusammengestellt.
Als X-Kondensatoren wurden 3,3F Kondensatoren ausgewählt.
Diese Größe der X-Kondensatoren erwies sich bereits im Original NF-KC als
sehr effektiv und wurde deshalb beibehalten.
Als Y-Kondensatoren erwiesen sich 2,2nF als die beste Wahl, da bei dem
minimalen Wert von 2,2nF die kleinstmöglichen Ableitströme auftreten.
Bei der Auswahl des Kerns für die Spule entschieden wir uns für einen Kern der
Firma VAC.
Der Kern besteht aus nanokristallinem Material und ist somit hochpermeabel.
Dadurch weist der Kern einen sehr großen induktiven Widerstand auf und
dämpft daher die Störungen sehr gut.
Der Originalferritkern im NF-KC-Filter hatte eine Induktivität von 13H.
Der von uns ausgewählte nanokristalline Kern hat eine Induktivität von 55H.
Das Filter wird einstufig ausgeführt, da keine weitere Stufe zur Verbesserung
der Filterung benötigt wird.
Das Datenblatt des Kernes unterliegt dem Betriebsgeheimnis und ist somit nicht
in der Dokumentation enthalten.
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6.4. Vergleich des entwickelten Filters
Hier nun die Messergebnisse von dem von uns zusammenstellten Filter. Bei
den Ableitstrommessungen wird mit einem NF-KC-Filter und bei den
Messungen der Störungen wird mit einer Messung ohne Filter verglichen.
Vergleich der Ableitströme:
In dieser Messung kann man ablesen, dass die Auslastung des Fi-Schalters bei
592% liegt. Der Fi-Schalter würde also auf jeden Fall auslösen. Außerdem lässt
sich erkennen, welche Frequenzen die Ableitströme haben. Hier sieht man,
dass gerade in den hohen Frequenzen erhebliche Ableitströme vorhanden sind.
Abb. 10 Ableitstrommessung mit originalem Filter
Der hohe Ableitstrom in den niederen Frequenzbereichen ist auf den
großen Y-Kondensator im Filter zurück zu führen. Die Ableitströme in den
hohen Frequenzbereichen entstehen durch den Frequenzumrichter. Diese
Ableitströme liegen im Bereich der Taktfrequenzen des Umrichters. Außerdem
erzeugt der Frequenzumrichter bei ca. 150Hz einen weiteren Ableitstrom.
Dieser entsteht durch den internen Filterkondensator des Umrichters.
Außerdem erzeugt auch die sehr lange Motorleitung Ableitströme.
29
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
29
In dieser Messung wurde mit dem von uns dimensionierten Filter gemessen.
Hier kann man nun erkennen, dass der Ableitstrom erheblich gesunken ist und
der Fi-Schalter nur zu 52% ausgelastet wird. Der Fi-Schalter würde also nicht
auslösen. Des Weiteren lässt sich erkennen, dass die Ableitströme in den
höheren Frequenzen fast vollständig ausgelöscht wurden.
Abb. 11 Ableitstrommessung mit neuem Filter
Die Wirkung, dass der Ableitstrom um mehr als 500% gesunken ist, ist auf den
sehr kleinen Y-Kondensator zurück zu führen, der nun sehr wenig Störungen
gegen Erde ableitet. Außerdem werden die hochfrequenten Ableitströme des
Umrichters durch die neue Spule gefiltert.
Die Spitze bei ca. 150Hz ist auf den internen Filterkondensator des Umrichters
zurück zu führen.
Der Ableitstrom ist starkt gesunken, da weniger Störungen gegen Erde
abgeleitet werden. Die Störungen die nun noch im System sind müssen durch
eine entsprechende Spule gedämpft werden. Hierbei musste ein Mittelweg
zwischen niedrigem Ableitstrom und guter Störungsdämpfung gefunden werden
da die Störungen steigen sobald man den Ableitstrom senkt und umgekehrt.
30
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
30
Vergleich der Messungen der Störungen:
In dieser Messung kann man erkennen, dass gerade in den vorderen
Frequenzbereichen erhebliche Störungen vorhanden sind.
Abb. 12 Störungsmessung ohne Filter
Die großen Störungen sind zum größten Teil auf den Betrieb des
Frequenzumrichters zurück zu führen. Weitere Störungen kommen aus der
Umgebung und strahlen von außen auf das zu messende System.
Diese Störungen sind zu bedämpfen. In der Industrie müssen die
Störungswerte unter der roten Linie liegen. Im Haushaltsbereich müssen die
Werte sogar unter der violetten Linie liegen.
31
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
31
Hier nun eine Störungsmessung mit dem neu entwickelten Filter. Es sind nun
deutliche Dämpfungen der Störungen erkennen.
Abb. 13 Störungsmessung mit Filter
Die erheblichen Dämpfungen dieser Messung sind zum einen auf
die X-Kondensatoren zurück zu führen. Diese wirken vor allem im vorderen
Frequenzbereich der Messung. Zum anderen ist die erhebliche Dämpfung auf
die Spule mit den nanokristallinen Kern zurück zu führen. Die Spule wirkt
vorallem im mittleren Frequenzbereich bis in den höheren Frequenzbereich der
Messung.
Die Grenzlinie für den Industriebereich wird nun an den meisten Stellen
unterschritten, nur an einer Stelle wird die Linie leicht berührt.
32
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
32
7. Resümee
Abschließend lässt sich über das Projekt sagen, dass es mehr forderte als zu
Anfang erwartet, da wir uns zuerst in die Thematik EMV einarbeiten mussten.
Dies gelang uns, auch durch die gute Betreuung, allerdings sehr gut.
Wir erhielten durch das Projekt einen guten Einblick in das Thema EMV und
Filtertechnik, welche sonst in Schulen und Firmen eher stiefmütterlich
behandelt werden obwohl es, durch empfindlichere Geräte und
Energieeinsparungsmaßnahmen, immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Die Betreuung und Kommunikation mit der Firma EPA funktionierte
hervorragend wodurch das Arbeiten sehr angenehm gestaltet werden konnte.
33
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
33
Literaturverzeichnis
EPA. (2009). EMV-Katalog. Bruchköbel: EPA.
TU-Freiberg. (03. 03 2009). www.chem.tu-freiberg.de. Abgerufen am 06. 04
2011 von http://www.chem.tu-freiberg.de/~boehme/materialien/nano/nano3.html
VDE, D. DIN VDE 0870 .
Wikipedia. (11. 03. 2009). www.wikipedia.de. Abgerufen am 26. 03. 2011 von
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Vertr%C3%A4glichkeit
34
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
34
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Filteraufbau ........................................................................................... 13
Tabelle 1 Vergleich von Nickel(TU-Freiberg, 2009)F .......................................... 16
Abb. 2 Messeinheit........................................................................................... 20
Abb. 3 Messumformer ...................................................................................... 20
Abb. 4 Leakwatch-Laptop ................................................................................ 20
Abb. 5 Messung von Störungen in einem System............................................ 21
Abb. 6 Messrack .............................................................................................. 22
Abb. 8 Filter ...................................................................................................... 23
Abb. 9 Messprotokoll ........................................................................................ 24
Abb. 10 Vergleichsdiagramm ........................................................................... 27
Abb. 11 Ableitstrommessung mit originalem Filter ........................................... 29
Abb. 12 Ableitstrommessung mit neuem Filter ................................................. 30
Abb. 13 Störungsmessung ohne Filter ............................................................. 31
Abb. 14 Störungsmessung mit Filter ................................................................ 32
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Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
35
Formelverzeichnis
Berechnung des Formfaktors:
C = l/A
Berechnung des Induktivitätsfaktors:
Al = (0*r)/C
Berechnung der Induktivität:
L = Al*N2
Berechnung des induktiven Widerstandes:
xl = 2**f*L
36
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
36
Quellen
A
EMV-Katalog 2009, S.19
B
DIN VDE 0870
C
Wikipedia – Elektromagnetische Verträglichkeit 2009
D
EMV-Katalog 2009, S. 37
E
TU Friedberg 2009
F
TU Friedberg 2009
37
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
37
Anhang
I
Gantt-Diagramm
II
Messprotokoll
III
Thema der Projektarbeit in englischer Sprache
IV
Pressetext
38
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
38
I Gantt-Diagramm
Gantt-Diagramm des geplanten Verlaufs:
Gantt-Diagramm des tatsächlichen Verlaufs:
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Michael Kunkel, Sebastian Mahr
39
II Messprotokoll
Testmessungen mit einem NF-KC 45 ohne C im FU
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
EMV-Messung Ableitstrom
Änderungen am Kern
Windungen Änderungen am Y-Kondens. Datum
Messung 1
--
355
1x M112
8
2,2nF
03.09.10
Messung 2
--
304
2x M592
8
2,2nF
03.09.10
Messung 3
-
302
2x M592
8
4,7nF
03.09.10
Messung 4
-
260
2x M452
8
2,2nF
03.09.10
Messung 5
-
298
2x M113
8
2,2nF
03.09.10
Messung 6
--
360
1x M455
8
2,2nF
03.09.10
Messung 7
-
120
1x M451
8
2,2nF
03.09.10
Messung 8
-
200
1x M454
8
2,2nF
10.09.10
Messung 9
--
180
1x M453
8
2,2nF
10.09.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
40
Messung 10
--
92
1x M014
8
2,2nF
10.09.10
Messung 11
-
130
1x M014 1x M451
8
2,2nF
10.09.10
Messung 12
-
280
1x M378
8
2,2nF
10.09.10
Messung 13
-
120
1x M455
12
2,2nF
10.09.10
Messung 14
--
97
Edelstahlkern
12
2,2nF
10.09.10
Messung 15
-
120
1x M451
12
2,2nF
17.09.10
Messung 16
--
142
4er Kern
???
2,2nF
17.09.10
Messung 17
-
216
1x M454
14
2,2nF
17.09.10
Messung 18
-
130
6123x216
14
2,2nF
17.09.10
Messung 19
-
130
6123x225
14
2,2nF
17.09.10
Messung 20
--
127
6123x108
17
2,2nF
17.09.10
Messung 21
--
136
W 516-02
8
2,2nF
17.09.10
Messung 22
--
127
6123x212
20
2,2nF
17.09.10
Messung 23
--
170
W 516-02
20
2,2nF
17.09.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
41
Messung 24
--
129
6123x106
20
2,2nF
17.09.10
Messung 25
--
128
6123x208
14
2,2nF
17.09.10
Messung 26
--
133
6123x208 x106
14 20
2,2nF
17.09.10
Messung 27
-
144
6123x208 x106 x212
14 20 20
2,2nF
17.09.10
Messung 28
0
135
6123x216 M451
14 8
2,2nF
17.09.10
Messung 29
0
147
6123x208 x106 x212 M451
14 20 20 8
2,2nF
17.09.10
Messung 30
0
141
6123x106 x212 M451
20 20 8
2,2nF
17.09.10
Messung 31
-
130
6123x212 M451
20 8
2,2nF
17.09.10
Messung 32
--
128
1x H624 1xH623
8
2,2nF
17.09.10
Messung 33
-
133
1x H624 1xH623 M451
8
2,2nF
17.09.10
Messung 34
39
531 03 2xM451
22 12
2,2nF
11.10.10
Messung 35
39
531 03 2xM451
22 12
4,7nF
11.10.10
Messung 36
43
531 03
22
4,7nF
11.10.10
Messung 37
45
531 03
22
10nF
11.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
42
Testmessungen mit einem NF-KC 45 ohne C im FU
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
Ableitstrom
Messung
EMV 3khz 4kHz 6Khz 8kHz 12kHz 16kHz
Änderungen am Kern
Windungen
Y-C
Datum
FK1
+
83
71
66
65
65
65
531 03
22
2,2nF
19.10.10
FK2
0
162
202
344
480
466
178
2xM451
8
2,2nF
19.10.10
FK3
+
176
391
239
134
89
75
M455
12
2,2nF
19.10.10
FK4
+
80
70
66
65
64
64
2xM451 531 03
8 22
2,2nF
19.10.10
FK5
+
76
69
65
64
64
64
2xM451 531 03 M455
8 22 12
2,2nF
19.10.10
FK6
+
78
69
65
64
64
64
531 03 M455
22 12
2,2nF
19.10.10
FK7
+
175
385
247
133
85
74
2xM451 M455
8 12
2,2nF
19.10.10
FK8
+
83
71
67
65
65
65
531 03
22
4,7nF
19.10.10
FK9
+
80
70
66
65
64
64
2xM451 531 03
8 22
4,7nF
19.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
43
FK10
+
77
69
65
64
64
64
2xM451 531 03 M455
8 22 12
4,7nF
19.10.10
FK11
+
79
70
66
65
65
65
531 03 M455
22 12
4,7nF
19.10.10
FK12
+
73
68
66
65
65
65
531 03 M455
22 22
2,2nF
19.10.10
FK13
+
68
65
63
62
63
63
531 03 M455 6321 225
22 22 14
2,2nF
20.10.10
FK14
+
66
64
65
64
64
64
531 03 M455 W565
22
2,2nF
20.10.10
FK15
+
70
66
64
64
64
64
531 03 2xM455
22 19
2,2nF
20.10.10
20.10.10
FK16
+
70
66
65
64
64
64
531 03 2xM455
22 19
2,2nF (2,2uF
X)
FK17
+
69
66
64
63
64
64
531 03 2xM455
22 19
10nF
20.10.10
FK18
0
181
258
418
361
107
85
L2050-E1
8
10nF
21.10.10
FK19
--
219
254
345
353
307
173
W424
8
10nF
21.10.10
FK20
+
237
320
75
70
66
65
W468
8
10nF
21.10.10
FK21
-
163
219
417
331
155
110
W629
8
10nF
21.10.10
FK22
-
155
210
402
339
266
157
W723
8
10nF
21.10.10
FK23
-
172
237
370
429
139
103
W627
8
10nF
21.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
44
FK24
-
155
211
346
455
419
148
W721
8
10nF
21.10.10
FK25
+
218
264
349
80
69
66
W517
8
10nF
21.10.10
FK26
+
303
67
64
64
64
64
W468
14
10nF
21.10.10
FK27
+
66
64
64
64
64
65
W468 531 03
14 22
10nF
21.10.10
FK28
-
88
88
88
90
92
90
W468
2
2,2nF
12.11.10
FK29
-
89
89
90
89
88
88
W468
4
2,2nF
12.11.10
FK30
0
91
92
88
88
88
89
W468
6
2,2nF
12.11.10
FK31
0
92
92
88
89
89
89
W468
8
2,2nF
12.11.10
FK32
0
93
90
87
88
88
89
W468
10
2,2nF
12.11.10
FK33
0
94
88
89
88
89
89
W468
12
2,2nF
12.11.10
FK34
0
91
88
89
89
89
90
W468
14
2,2nF
12.11.10
FK35
0
90
90
90
90
91
91
W468
16
2,2nF
12.11.10
FK36
0
66
65
65
65
65
65
W468
18
2,2nF
12.11.10
FK37
0
67
66
66
65
65
66
W468
20
2,2nF
12.11.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
45
FK38
0
67
66
67
67
67
67
W468
22
2,2nF
12.11.10
FK39
0
66
66
66
66
66
66
2xW468
14
2,2nF
12.11.10
FK40
--
152
107
69
52
50
51
M088
14
2,2nF
21.12.10
FK41
-
140
191
64
59
54
53
M068
14
2,2nF
21.12.10
FK42
0
51
51
48
47
46
46
E1101102
???
2,2nF
28.01.11
FK43
-
54
55
57
52
51
50
E11011002-1
???
2,2nF
28.01.11
FK44
-
55
56
65
52
51
50
E11011002-2
???
2,2nF
28.01.11
FK45
--
59
61
66
72
90
50
E1101162-3
???
2,2nF
28.01.11
FK46
-
55
57
55
52
49
48
E11011001-1
???
2,2nF
28.01.11
FK47
-
54
55
51
52
49
49
E1101101-2
???
2,2nF
28.01.11
FK48
--
60
62
85
90
97
120
E1101101-3
???
2,2nF
28.01.11
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
46
Ableitstrommessung nur mit Ringkern
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
3kHz 4Khz 6kHz 8kHz
16kHz
Kern
Windungen
Messung 0
600
M451
8
15.10.10
Messung 1
580
2x M451
8
14.10.10
Messung 10
580
6123x108 M455
17 8
14.10.10
Messung 11
70
531 03
17*2
01.10.10
Messung 12
526
531 03
2
11.10.10
Messung 13
540
531 03
4
11.10.10
Messung 14
546
531 03
6
11.10.10
Messung 15
485
531 03
8
01.10.10
Messung 16
388
531 03
10
01.10.10
Messung 17
271
531 03
12
01.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
12kHz
47
Datum
Messung 18
105
531 03
14
01.10.10
Messung 19
76
531 03
16
01.10.10
Messung 2
575
2x M451
12
14.10.10
Messung 20
61
531 03
18
01.10.10
Messung 21
49
531 03
20
01.10.10
Messung 22
41
531 03
22
01.10.10
Messung 23
38
531 03 2xM451
22 12
01.10.10
Messung 24
546
TT 00
1 Zuleitung
11.10.10
Messung 25
545
ohne
0
11.10.10
Messung 26
543
TT 00
1 Motorleit.
11.10.10
Messung 27
538
TT 105
1 Zuleitung
11.10.10
Messung 28
538
TT 105
2
11.10.10
86
M413
2
01.10.10
530
2x M451 M455
12 8
11.10.10
Messung 29
171
245
395
Messung 3
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
215
109
48
Messung 30
201
231
273
358
649
570
M413
4
14.10.10
Messung 31
205
234
273
352
636
572
M413
3
14.10.10
Messung 32
178
207
299
409
660
568
M413
8
14.10.10
Messung 33
206
231
276
309
623
580
M018
2
14.10.10
Messung 34
200
229
269
352
629
568
M018
4
14.10.10
Messung 35
182
207
257
381
638
567
M018
8
11.10.10
Messung 36
207
232
274
345
625
575
M413
2
14.10.10
Messung 37
201
233
270
353
635
561
M413
4
11.10.10
Messung 38
181
213
293
390
651
563
M413
8
11.10.10
Messung 39
205
231
274
346
617
570
W565
2
14.10.10
590
M455
8
15.10.10
Messung 4
Messung 40
200
228
269
353
626
565
W565
4
11.10.10
Messung 41
184
214
285
379
632
571
W565
8
14.10.10
Messung 42
205
227
258
314
625
588
M475
2
15.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
49
Messung 43
193
220
279
367
625
578
M475
4
14.10.10
Messung 44
180
216
298
393
633
571
M475
8
14.10.10
Messung 45
214
237
287
355
624
603
M312
2
15.10.10
Messung 46
214
236
286
354
619
601
M312
4
15.10.10
Messung 47
214
238
287
360
623
600
M312
8
15.10.10
Messung 48
206
233
285
360
624
605
M381
2
15.10.10
Messung 49
196
229
284
365
624
598
M381
4
15.10.10
580
TT 210
8
14.10.10
Messung 5
Messung 50
188
224
288
377
626
584
M381
8
14.10.10
Messung 51
212
240
282
360
628
596
W453
2
15.10.10
Messung 52
204
231
283
373
630
590
W453
4
15.10.10
Messung 53
184
220
262
400
638
578
W453
8
14.10.10
Messung 54
213
239
284
360
628
597
M011
2
15.10.10
Messung 55
205
234
281
368
630
591
M011
4
15.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
50
Messung 56
187
219
294
391
636
581
M011
8
14.10.10
Messung 57
209
234
274
350
624
590
W886
2
15.10.10
Messung 58
198
226
273
362
624
579
W886
4
14.10.10
Messung 59
184
216
287
380
628
576
W886
8
14.10.10
583
TT 70
12
14.10.10
Messung 6
Messung 60
208
232
280
352
617
599
M610
2
15.10.10
Messung 61
207
232
280
352
620
599
M610
4
15.10.10
Messung 62
204
230
279
354
621
594
M610
8
15.10.10
Messung 63
207
232
279
353
621
598
W676-51
2
15.10.10
Messung 64
201
229
279
356
620
594
W676-51
4
15.10.10
Messung 65
192
225
278
362
620
584
W676-51
8
14.10.10
Messung 66
208
233
281
352
618
597
M633
2
15.10.10
Messung 67
214
232
280
352
620
595
M633
4
15.10.10
Messung 68
202
229
278
352
614
588
M633
8
15.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
51
Messung 69
208
232
274
350
615
Messung 7
597
M634
2
15.10.10
547
6123x108
17
11.10.10
Messung 70
205
230
280
350
616
591
M634
4
15.10.10
Messung 71
201
224
277
352
616
590
M634
8
15.10.10
Messung 72
208
233
280
350
618
592
M635
2
15.10.10
Messung 73
206
231
279
351
616
590
M635
4
15.10.10
Messung 74
203
230
278
353
620
590
M635
8
15.10.10
Messung 75
194
223
275
355
619
584
W424-53
2
14.10.10
Messung 76
184
219
281
366
623
573
W424-53
4
14.10.10
Messung 77
181
218
299
390
633
559
W424-53
8
11.10.10
Messung 78
201
229
278
353
621
586
W423-53
2
14.10.10
Messung 79
194
226
277
357
621
593
W423-53
4
15.10.10
511
2x M451 6123x108
12 17
11.10.10
569
W423-53
8
14.10.10
Messung 8
Messung 80
184
222
280
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
365
623
52
Messung 81
208
233
280
350
616
591
M333
2
15.10.10
Messung 82
208
232
278
351
615
589
M333
4
15.10.10
Messung 83
206
233
276
352
617
589
M333
8
15.10.10
Messung 84
202
229
276
355
622
586
W626-51
2
14.10.10
Messung 85
190
220
279
363
625
578
W626-51
4
14.10.10
Messung 86
180
218
289
387
630
565
W626-51
8
11.10.10
Messung 87
211
237
283
355
625
590
2xM451
2
15.10.10
Messung 88
208
238
277
357
634
578
2xM451
4
14.10.10
408
2x M451 6123x108 M455
12 17 8
01.10.10
Messung 9
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
53
Ableitstrommessung nur mit Ringkern und Kondensator im FU
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
3kHz 4Khz 6kHz 8kHz 12kHz 16kHz
Kern
Windungen
EMVMessung
Datum
Messung K 1
81
70
66
65
64
64
531 03
22
+
19.10.10
Messung K 2
159
199
338
478
472
182
2xM451
8
0
19.10.10
Messung K 3
219
226
245
321
477
629
M413
2
-
19.10.10
Messung K 4
80
69
66
65
64
64
2xM451 531 03
8 22
+
19.10.10
Messung K 5
167
277
319
210
114
90
M455
12
0
19.10.10
Messung K 6
75
68
65
65
64
64
2xM451 531 03 M455
8 22 12
+
19.10.10
Messung K 7
77
68
65
64
64
64
531 03 M455
22 12
+
19.10.10
Messung K 8
176
390
252
134
89
77
2xM451 M455
8 12
0
19.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
54
Ableitstrommessung mit Filtern
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
3kHz 4Khz 6kHz 8kHz 12kHz 16kHz
Filter
Datum
Filter Messung 1
190
216
275
360
635
565
CHA 90-3
14.10.10
Filter Messung 2
186
208
271
345
624
550
CHA 60-3
14.10.10
Filter Messung 3
187
221
244
399
645
577
CHA 25-3
14.10.10
Filter Messung 4
167
212
289
438
645
561
DAR 50-3
14.10.10
Filter Messung 5
181
222
307
410
650
571
DAR 25-3
14.10.10
Filter Messung 6
188
228
321
422
650
557
DAR 10-3
14.10.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
55
Testmessungen mit einem NF-KC 45 mit C im FU / Tests mit W468
Ableitstrom gemessen in % (Überlast eines RCCB1-0,03)
EMV-Messung Ableitstrom
Änderungen am Kern
Windungen
Änderungen am YKondensator
Datum
M468-1
0
316
ohne
14
2,2nF
21.12.10
M468-2
0
52
W468
14
2,2nF
21.12.10
M468-3
0
52
W469 Ferrit
14
2,2nF
21.12.10
M468-4
0
57
W469 Ferrit
14
2.2uF
21.12.10
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
56
Top 5 (EMV und Ableitstrom)
Kern
Ableitstrom bei 16kHz
Messung:
1 W468
52 M468-1
2 531 03
65 Messung FK 8
3
46 Messung FK 42
E1101102
4 M451
5 M455
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
120 Messung 7
75 Messung FK 3
57
III Projekttitel in englischer Sprache
Development of a line filer, with new core materials and
focus on leakage current
IV Pressetext
Meine Damen und Herren, heute sinkt für Sie... der Ableitstrom
Technikerprojekt bei der Firma EP-Antriebstechnik
Das oder so etwas ähnliches müssen die beiden angehenden Techniker,
Michael Kunkel und Sebastian Mahr von der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau,
gedacht haben als sie im September 2010 ihr Technikerabschlussprojekt bei
der Firma EP-Antriebstechnik in Bruchköbel antraten.
Ihre Aufgabe war es einen Filter zu entwickeln der Ableitströme begrenzt um so
den Einsatz von Fi-Schutzschaltern zu ermöglichen und somit moderne
Industrieanlagen sicherer zu machen.
Nach einem halben Jahr wurde das Projekt abgeschlossen.
Der Firma EP-Antriebtechnik stehen nun neue Erkenntnisse im Bereich Filter
zur Verfügung und die beiden Techniker sind um eine gute Erfahrung reicher.
Technikerarbeit 2011
Michael Kunkel, Sebastian Mahr
58
58
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