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THC
Cannabis
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Cannabis ist die botanische Bezeichnung der Hanfpflanze.
Es gibt 3 Arten der Gattung Cannabis:
Cannabis indica – Indischer Hanf:
Wird über 1m hoch und sein Aussehen ähnelt dem eines Tannenbaums.
Bildet die meisten Blüten wodurch er den größten Anteil an psychoaktiven
Stoffen hat.
Cannabis sativa – Nutzhanf:
Wird etwa 5m hoch und hat die größten Blätter in der Hanffamilie.
Dient heutzutage auf der ganzen Welt als Kleidungsrohstoff.
Cannabis ruderalis – Ruderalhanf:
Wird nur 30-60cm groß und hat die kleinsten Blätter und Blütenstände.
Ist nicht besonders geeignet für die Fasergewinnung, und auch nicht als
Rauschmittel.
Männlich:
Weiblich:
Die männlichen Pflanzen dienen am
besten für die Fasergewinnung.
Die weiblichen Pflanzen besitzen die
harzreichen Blüten, welche das THC
enthalten.
Einnahme
Haschisch oder
Marihuana
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Hier sehen wir
das Marihuana.
Das sind die
bereits
zerkleinerten
Blüten der
Hanfpflanze.
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Hier sehen wir
das Haschisch.
Das ist
gepresstes
Cannabisharz.
Der Joint
• Beinhaltet ein Hanf-TabakGemisch von ca. 50 zu 50 %,
kann jedoch auch pur
geraucht werden.
Die Bong
• Ist ein Gerät, welches in
Europa weit verbreitet
ist.
• Der Rauch wird vor dem
Inhalieren durch Wasser
geführt um die
Aufnahme von Teer zu
verringern.
• Erzielt eine schnellere
Wirkung, ist jedoch für
den Einsteiger nicht
geeignet(es bedarf
minderer Übung).
Es gibt die Verschiedensten Arten :
Keramik
Acryl mit
Bubble
Glas
Metall
Acryl mit
Twist
Und vieles
mehr
Spacecookies sind auf dem ersten Blick nicht
von herkömmlichem Gebäck zu unterscheiden,
jedoch kann in manchen Fällen der Geruch
von Marihuana erkannt werden.
Wirkung
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Die Cannabiswirkung ergänzt und verstärkt die Wirkungen von Stimulantia, Halluzinogenen
und Sedativa, jedoch kann man sie keiner der 3 Gruppen zuordnen.
Wirkung auf den Menschen ist von der Momentanen Stimmung abhängig und kann beim
erstmaligen Konsum auch ganz ausfallen.
Allgemein hat es eine beruhigende Wirkung und das rationale Denken ist stark
eingeschränkt. Das assoziative Denken tritt in den Vordergrund.
Heisshunger ( wird während des Verzehrs „Fressflash“ genannt ) .
Euphorie oder Depression („Lachflash“ & „Depriturn“ ).
Auch großartige Ideen können im Rausch geschmiedet werden, welche sich jedoch bei
Nüchternheit als absoluter Unsinn erweisen.
Auch Meinungsbilder können geschaffen werden, welche durch herabgesetzte
Kritikfähigkeit und falsche Selbsteinschätzung im Nachhinein nicht nachvollziehbar sind.
Marihuana und Haschisch im Vergleich
Marihuana wirkt eher euphorisch. Das
heißt die Stimmung wird meist angehoben
und die Hemmschwelle eines „Lachflashs“
fällt. Die Wirkung spielt sich im Kopf ab.
Haschisch macht „stoned“. Das heißt es
ist eine dämpfende Wirkung, welche
häufig in der Schwere des Körpers zu
spüren ist.
Diese Wirkungsweisen sprechen für den halluzinogenen Charakter des Cannabis, jedoch ist
die Wirkung von der Dosis und Qualität der Droge abhängig und ist auch individuell bei der
Stärke und Wahrnehmung der Wirkung.
Chemie Allgemein
• Klassifizierung:
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THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein Diterpen
mit einer Alkoholfunktion. Es besteht also aus
Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff und gehört
demnach zur Gruppe der Kohlenwasserstoffe
oder genauer der Alkanole.
• Summenformel:
• C21H30O2
• Molekulargewicht:
• 314.46
Vorkommen
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THC-Carbonsäure entsteht durch Alterungsprozesse im Harz des Hanfes, bei der
Decarboxylierung.
Sie kommt mit 400 anderen Verbindungen im Harz vor.
Durch Erhitzung oder enzymatisches Aufspalten, teilt sie sich in Cannabinol (CBN),
Cannabidiol (CBD), Cannabichromen und das wichtigere Delta-9-THC oder auch
Dronabinol.
Chemische Wirkung
• Alle genannten Stoffe haben ähnliche Wirkungen und sind
jedoch in ihren Wirkungen alle schwächer als das Dronabinol
und dienen lediglich zur psychoaktiven Wirkungsverstärkung.
• An den Cannabinoid 1- und 2-Rezeptoren der Synapse, die
eigentlich für körpereigene Cannabinoide zur
Emotionskontrolle gedacht sind, setzen sich Dronabinol,
CBN, CBC und CBD an.
• Sie wirken halluzinogen, pulsfrequenzsteigernd, beruhigend
und brechreizlindernd.
• Nur CBD wirkt als schwacher Hemmstoff entgegen der
psychoaktiven Wirkung.
Medizin
Geschichtlich & Heute
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Die Nutzung von Cannabis zum
med. Einsatz, ist mindestens so
alt, wie der zum Rausch.
Die Inder nutzen bis heute die
Hanfblätter als Mittel gegen
Krämpfe, Kopf- und
Ohrenschmerzen.
Auch die Assyrer, Ägypter und
Chinesen nutzten das THC.
In Nepal wird Hanf z.B. gegen
Höhenkrankheit und
Appetitlosigkeit genutzt.
Im 19. Jahrhundert wurde
Cannabis dann auch in Europa
verwendet, z.B. bei
Lungenleiden und
Schlafstörungen.
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Bei der Chemo- und AIDS-Therapie
wird THC als Appetitanreger
verwendet.
Der grüne Star wird ebenfalls mit
THC behandelt.
Es ist ein gutes Mittel zur
Unterdrückung von Spasmen und
Lähmungen.
Asthmaanfälle können durch wenige
Züge eines Joints beendet werden.
Bei Epileptikern kann durch THC die
Medikamentendosis verringert
werden.
Cannabis kann bei der Behandlung von
Schmerzen, Migräne und
Menstruationskrämpfen herangezogen
werden.
Der regelmäßige Konsum von Hanföl
senkt den Kolesterinspiegel und somit
auch das Risiko einer
Herzkreislauferkrankung.
Gefahren
• Psychische Gefahren:
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Durch die halluzinogene Wirkung von Cannabis, kann es bei labilen Persönlichkeiten oder
Jugendlichen mit noch nicht gefestigter Persönlichkeit bei der Einnahme zu Angst- und
Depressionszuständen führen.
• Physische Gefahren:
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Lungenschädigung durch hohe Teerwerte Cannabisrauch.
Cannabiskonsum kann zu Hirnschäden und Frühgeburten wie Missbildungen bei der
Schwangerschaft führen.
• Überdosierung:
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Generell besteht bei gesunden Menschen keine akute Lebensgefahr, jedoch kann es
auch zu Kreislaufbeschwerden und kurzen Angstzuständen kommen.
• Flashbacks:
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Das sind rauschähnliche Zustände die noch Monate nach dem Konsum, durch Stress
ausgelöst werden.
• Sucht:
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Körperliche Abhängigkeit ist ausgeschlossen.
Bei übermäßigem Konsum der Droge kann das Absetzen zu Depressionen führen.
Bei geregeltem Konsum ist das Absetzen meist kein Problem.
Gesetzeslage
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Allgemein gilt Cannabis in Deutschland als „nicht Verkehrsfähig“ und
fällt unter das Betäubungsmittelgesetz(BTMG).
Der Konsum direkt ist zwar nicht verboten, jedoch der Besitz.
Es gibt eine bestimmte Menge, die als Eigenbedarf zählt und damit
straffrei ist. Diese ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die
Mengenangaben sind jedoch nur ein Richtwert, an die kein Richter
gebunden ist.
Ein Anspruch auf Straffreiheit besteht daher nicht !!! Es kann jedoch
dazu kommen, dass bei geringen Mengen(unter 1g) keine Anzeige
erstattet wird.
Der Anbau von THC-armen Hanfsorten ist seit 1996 wieder erlaubt,
jedoch meldepflichtig.
Durch das Verbot in Deutschland ist die medizinische Anwendung von
Hanf sehr erschwert.
THC-haltige Arzneien dürfen verschrieben werden, aber der Einsatz
von Haschisch oder Marihuana ist verboten.
Dieser Vortrag wurde Ihnen
präsentiert von :
[NBC] P a c o
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