Pinguine Lebensraum der Pinguine

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Pinguine
Ein Referat von Stefanie Rieß (Internet)
Lebensraum der Pinguine:
Die insgesamt 16 Pinguinarten haben alle eines gemeinsam: Sie leben
ausschließlich auf der Südhalbkugel, wenn auch in sehr unterschiedlichen
Regionen. Die meisten Arten leben im Gebiet von Neuseeland und auf den
subantarktischen Inseln im Südatlantik.
Kaiserpinguin – Südpool
Königspinguin – subantarktische Insel
Adeliepinguin – Antarktis
Zügelpinguin – Antarktische Halbinsel
Eselspinguin – Südpool
Gelbaugenpinguin – Neuseeland
Magelanpinguin – Südchile, Südargentinien und Falklandinseln
Humboldpinguin – Nordchile, Peru
Galápagospinguin – Galápagosinseln
Brillenpinguin – Afrika
Goldschopfpinguin – Subantarktische Inseln
Felsenpinguin – Subantarktische Inseln
Kronenpinguin – Antarktis
Dickschnabelpinguin – Neuseeland
Snares-Dickschnabelpinguin – Neuseeland
Zwergpinguin – Australien
Allgemeines
Pinguine stammen wissenschaftlich erwiesen wohl doch von fliegenden
Vögeln ab, obwohl sie heute nicht mehr in der Lage sind zu fliegen. Die
Flügel der Pinguine sind zu kurz zum fliegen.
Die Größe der Pinguine liegt je nach Gattung zwischen ca. 40 – 110 cm.
Das Durchschnittsalter liegt zwischen 10 und 20 Jahren.
Das Gefieder der Pinguine ist wie ein Daunenkittel. Die Federn sind ca. 3
cm lang und pro Quadratzentimeter sind 12 Federn vorhanden. Die
Federspitzen sind gefettet und wirken somit wasserabweisend und
wärmedämmend wie ein Taucheranzug. Vor dem Winterbeginn wechseln
Pinguine in komplettes Federkleid, das nennt man Mauser. In dieser Zeit
können sie weder tauchen noch fressen. Die Zeit der Mauser beträgt ca. 3
Wochen. Die Körperpflege ist für die Pinguine sehr wichtig. Sie widmen
sich gerne und ausdauernd der Körperpflege. Mit den Rillen in ihrem
Schnabel kämmen sie Schmutz und Ungeziefer aus ihrem Gefieder. Um
das Gefieder zu fetten, haben sie eine Öldrüse an der Schwanzwurzel. Mit
dem Schnabel verteilen sie das Öl dann gleichmäßig. Unter dem
Federkleid mit Fettschicht ist auch Luft als Dämmung.
Den Schutz
brauchen sie auch, da sie die meiste Zeit im Wasser verbringen.
Einige der Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht z. B. der
Humboldpinguin, Galápagospinguin und der Brillenpinguin.
Fortpflanzung
Das Balzverhalten ist sehr ungewöhnlich mit verbeugen und rufen.
Nachdem sich dann ein Pärchen gefunden hat, legt das Weibchen dann
irgendwann 1 bzw. 2 Eier an Land und kehrt danach ins Meer zurück, wo
es bis zum Frühjahr dann auch bleibt. Die Eier ähneln in der Form einer
Birne. Die Brutzeit beträgt je nach Gattung im Bereich bis ca. 68 Tage.
Während dieser Zeit brütet das Männchen das Ei auf seinen Füßen und
einer kleinen warmhaltenden Bauchfalte aus. Ein Kaiserpinguin brütet ca.
68 Tage bis das Küken schlüpft. In dieser Zeit nehmen die Männchen auch
keine Nahrung zu sich. Somit nehmen sie auch erheblich an Gewicht (zum
Teil bis zur Hälfte) ab. Pinguine schützen sich dadurch, dass sie dicht
gedrängt aneinander stehen. Somit kann der Wind kein Schlupfloch
finden. Sie leben in Kolonien. Während sie zusammenstehen und sich
kurze Strecken bewegen, transportieren sie die Eier in ihrer Bauchfalte
und auf ihren Füßen. Sie bauen keine Nester sondern brüten nur anhand
der Bauchfalte. Wenn das Weibchen dann an Land kommt, gehen die
Männchen ins Meer um zu fressen. Wenn die Küken dann geschlüpft sind,
helfen beide bei der Aufzucht und der Fütterung mit hervorgewürgten
Beutetieren.
Nahrung
Schwarmfische, Krill (Leuchtgarnelen), Krebse, Tintenfische, evtl. auch
Sardellen z.B. bei Humboldpinguinen.
Bei der Nahrungssuche orientieren sich die Pinguine mit ihren
Barthaaren. Die Barthaare verraten ihnen Bewegungen ansonsten
verfügen sie über normale Sinne. Sie müssen ihre Beute sehen können.
Von daher jagen sie ausschließlich Tags über und nicht Nachts. Die Augen
der Pinguine sind nicht so stark gewölbt wie beim Menschen, deshalb sind
die Pupillen der Augen viel anpassungsfähiger. Pinguine jagen
ausschließlich unter Wasser und nicht über Wasser.
Feinde
Pinguine sehen aus, als ob sie einen Frack mit weißem Hemd an hätten.
Jedoch ist dies eine reine Schutzmaßnahme. Die Färbung des Gefieders
mit dem dunklen Rücken oben und der hellen Unterseite tarnen
hervorragend im Wasser. Von oben sieht man die Pinguine wegen ihrer
dunklen Färbung nur sehr schwer und so ist es auch für die Feinde im
Wasser. Von unten sieht man durch die helle Färbung gegen die
Wasseroberfläche die Pinguine ebenfalls sehr schwer.
Eine starke Gefährdung für die Pinguineier ist schon kurz nach der
Eiablage. Für Raubmöwen auch Skuas genannt sind Pinguineiner das
Hauptnahrungsmittel. Skuas greifen Paarweise die Pinguine an, somit ist
der Pinguin mit einem Skua beschäftigt und der andere raubt das Ei von
hinten. Auch die geschlüpften Jungpinguine stehen auf ihrem Speiseplan.
Sie versuchen die einzelnen Pinguinjungen von der Kolonie abzudrängen
und den Rückweg zu versperren. Mit wenigen Schnabelhieben töten sie
dann die Pinugine.
Auch Seeleoparden gehören zu den Feinden. Sie haben sehr
furchterregende Zähne. Das Gebiss wird manchem Pinguin zur Gefahr.
Fähigkeiten
Pinguine haben eine hervorragende Orientierung. Sie sind in der Lage
über weite Strecken über das zielsicher über das Eis zu laufen. Auch nach
langen Jagdperioden auf See, können sie mühelos zu ihrer Kolonie
zurückfinden. Pinguine sind in der Lage Berge bzw. Eisberge sich genau zu
merken, auch bei starken Schneestürmen. Als Navigationshilfen können
dann
Gehör-, Magnet- und Geruchssinn helfen. Auch das Geräusch der
Brandung zeigt ihnen an, wo die Küste liegt und ihr Magnetsinn dient als
Kompass und Karte. Anhand der Magnetfeldstärke stellen die Pinguine
fest, in welcher Richtung z.B. der Heimweg liegt. Auch bei der Rückkehr
zur Kolonie hilft der Gehörsinn, da sie den Partner bzw. das Küken an der
Stimme wieder erkennen auch im wilden Getümmel der Kolonie.
Dafür können sie umso besser schwimmen z. B. der Kaiserpinguin kann
eine Geschwindigkeit bis zu ca. 15 km in der Stunde schwimmen. Das
liegt mit unter an der Stromlinienform der Pinguine. Diese Form haben
sich Ingenieure auch zu nutzen machen wollen beim Bau eines Zeppelins.
Pinguine verbringen die meiste Zeit über im Meer.
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