Phytase_Flyer - ASA Spezialenzyme GmbH

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die Deutsche Bundesstiftung Umwelt:
‰ Förderleitlinien/Informationen zur Antragstellung
‰ aktueller Jahresbericht
‰ Jahresberichte
(regelmäßiger Bezug)
‰ Kurzinfo zur Deutschen Bundesstiftung Umwelt
‰ aktuelle CD-ROM der DBU
‰ Broschüre „Umweltkommunikation
in der mittelständischen Wirtschaft“
‰ Broschüre „Kirchengemeinden für die Sonnenenergie“
‰ Broschüre „Naturschutz“
‰ Broschüre „Innovationen“
‰ Info-Mappe ‰„Produktionsintegrierter Umweltschutz“
‰„Integrierte Biotechnologie − Sensorik“
‰„Integrierte Biotechnologie − Biokatalyse“
‰„Nachhaltige Chemie“
‰ Publikationsliste der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
13028/23-46/03
Innovationen für die Umwelt
Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt
Die
Deutsche
Bundesstiftung Umwelt ist eine
der größten Stiftungen in
Europa. Sie fördert innovative Projekte zum Umweltschutz. In den elf Jahren
ihres Bestehens hat sie
bereits mehr als 5.500 Projekte mit rund 1 Milliarde
Euro Fördervolumen unterstützt.
Die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt
fördert
Projekte aus den Bereichen
Umwelttechnik,
Umweltforschung und Naturschutz,
Umweltkommunikation sowie Umwelt und Kulturgüter.
Allgemeine Voraussetzungen für eine Förderung sind
die folgenden drei Kriterien:
Innovation
Die Vorhaben müssen
sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen
und
eine
Weiterentwicklung darstellen.
Modellcharakter
Die Innovation soll für
eine breite Anwendung,
z. B. eine ganze Branche,
interessant sein und sich
Biotechnologische
Produktion von
Futtermittelzusätzen
unter
marktwirtschaftlichen Konditionen zeitnah umsetzen lassen.
Umweltentlastung
Mit
der
Innovation
sollen neue, ergänzende
Umweltentlastungspoten
ziale erschlossen werden.
Die
Deutsche
Bundesstiftung Umwelt setzt bei
ihrer Fördertätigkeit insbesondere auf den produktund produktionsintegrierten
Umweltschutz. Durch diese
Herangehensweise werden
die Ursachen von Umweltbelastungen angegangen anstatt die Sünden der Vergangenheit zu korrigieren. Im
Mittelpunkt der Förderung
stehen kleine und mittlere
Unternehmen. Gerade bei
der Entwicklung von individuell optimierten Lösungen
liegt bei diesen Unternehmen
ein reichhaltiges Potenzial
zur Umweltentlastung vor.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt will kleinen
und
mittleren
Unternehmen eine Chance geben
geben, ihre Ideen umzusetzen.
Herausgeber:
Deutsche Bundesstiftung
Umwelt, An der Bornau 2,
49090 Osnabrück
Telefon 05 41 / 96 33 - 0
Telefax 05 41 / 96 33 - 190
Internet: http://www.dbu.de
Text und Redaktion:
Dr. Rainer Erb
Dr. Falko Drews
Zentrum für Umweltkommunikation der
Deutschen Bundesstiftung
Umwelt gGmbH (ZUK)
Verantwortlich:
Dr. Markus Große Ophoff
Gestaltung:
Helga Kuhn (ZUK)
Druck:
STEINBACHER DRUCK
GmbH, Osnabrück
Ausgabe:
13028/23-46/03
Gedruckt auf
100% Altpapier
Kenngrößen der Phytase-Fermentation.
Produktion der E. coli-Phytase im Bioreaktor im Zufütterungsmodus bei konstant niedriger Glucosekonzentration.
Biotechnologische
Produktion von
Futtermittelzusätzen
Der größte Teil des in Futtermitteln, wie beispielsweise Getreide, enthaltenen Phosphats liegt
in Form von Phytinsäure vor, die nur für Wiederkäuer verfügbar ist, also Tiere, die mit mehreren
Mägen ausgestattet sind. Schweine und Geflügel,
so genannte monogastrische Tiere mit nur einem
Magen können dieses Vorkommen an Phosphat
nicht verwerten. Das führt dazu, dass Phytinsäure
mit dem Kot ausgeschieden wird und über die
Düngung landwirtschaftlich genutzter Flächen in
Böden, Gewässer und das Grundwasser gelangt.
Monogastrischen Tieren fehlt das Enzym
Phytase, das Phosphat von der Phytinsäure
abspaltet. Nur das abgespaltene freie Phosphat
kann aber vom tierischen Stoffwechsel weiter
verwendet werden. In der Ernährung dieser Tiere
wird daher Phytase zugesetzt, wodurch die
Ausscheidung gebundenen Phosphats verringert
wird. Neben der Umweltentlastung durch verringerten Phosphateintrag kann gleichzeitig die
Zufütterung der Tiere mit freiem anorganischem
Phosphat reduziert werden, was ungefähr 30 % der
Futtermittelkosten ausmacht.
Für die industrielle Produktion von Phytasen
werden gewöhnlich Pilze (Aspergillus) herangezogen, die Phytase ausscheiden. Vor einigen
Jahren wurde eine Phytase in dem Darmbakterium
E. coli gefunden, die als Futteradditiv wesentlich
effektiver ist, als pilzliche Phytasen. Ziel eines
Projekts der Universität Bielefeld war es, ein
Verfahren zu entwickeln und in den industriellen
Maßstab umzusetzen, mit dem Phytase ressourcenschonend und mit hoher Ausbeute in Bakterien
hergestellt werden kann.
Gentechnik wurde das Bakterium E. coli so
verändert, dass es große Mengen Phytase herstellt
und ins Kulturmedium abgibt. Unter bestimmten
Bedingungen wurde eine Phytase-Abgabe von 7095 % ins Medium erzielt. Der wichtigste Faktor
war dabei die geregelte Fütterung der Bakterienkulturen mit Zucker (Glukose). Die Regelung der
Zufütterung von Glukose erfolgte über die Sauerstoffsättigung des Mediums, die konstant bei 10 %
gehalten wurde. Unter Verwendung eines Sensorsystems wurde konzentrierte Glukoselösung
automatisch nachdosiert. Die produzierte Phytase
ließ sich leicht aus dem Kulturmedium aufkonzentrieren und wies eine hohe Enzymaktivität auf.
Phytase als Futterzusatz
Der Zusatz von Phytase zum Futter solcher Tiere,
die normalerweise schlechte Phosphor-Ausbeuten
besitzen, zeigte, dass die E. coli-Phytase im
Projektziel
Entwicklung eines
biotechnologischen Verfahrens zur
Herstellung einer bakteriellen
Phytase
Projektleitung
Universität Bielefeld
Technische Fakultät
Prof. Dr. Erwin Flaschel
33594 Bielefeld
Telefon 0521 / 106-53 01
Telefax 0521 / 106-64 75
E-Mail:
[email protected]
Internet: www.techfak.unibielefeld.de/ags/fermtech
Prozessentwicklung
Die Abgabe des zu produzierenden Enzyms ins
Medium ist die Grundvoraussetzung, um technische Enzyme kostengünstig produzieren zu
können, da der zeit- und kostenintensive Aufschluss der Bakterien entfällt. Mithilfe der
Gegensatz zu pilzlichen Phytasen weitgehend
resistent gegen den Abbau durch die im Tiermagen enthaltenen Verdauungsenzyme Pepsin
und Pankreatin ist. Die Restaktivität der
Phytase betrug auch nach längerer Behandlungsdauer mit Magenextrakt noch über 90 %.
Das erfreuliche Ergebnis: Durch zusätzliche
Entwicklung eines effizienten Aufarbeitungsverfahrens lassen sich die Produktionskosten
im Vergleich zu den herkömmlichen Phytasen
um bis zu 50 % reduzieren.
Widerstandsfähigkeit pilzlicher bzw. bakterieller Phytase
gegenüber den Verdauungsenzymen Pepsin und Pankreatin.
Kooperationspartner
ASA Spezialenzyme GmbH,
Wolfenbüttel
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