Hom-1 Welche Aussage/n zu den biologischen Wirkungen der

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28/06/2013
Seminar Pathophysiologie zum Praktikum
Physiologie SS 2013
Zentrum der Physiologie
Themen : Hormonale Regulation, Energie und Wärme,
Sexualentwicklung und Reproduktion
Welche Aussage/n zu den biologischen Wirkungen der
Schilddrüsenhormone trifft/treffen zu?
A)
Sie haben mit den Wachstumshormonen eine
synergistische Wirkung auf das Knochenwachstum.
B)
Sie erhöhen den Grundumsatz.
C)
Thyroxin (T4) ist die wirksamere Vorstufe von
Drijodthyronin (T3).
D)
Die normale Reifung und Entwicklung des Nervensystems ist abhängig von Schilddrüsenhormonen.
E)
Unter dem Einfluss von T3 kommt es zur
Sensibilisierung des Herzens für Katecholamine.
Dozenten: Dr. R. Michaelis-Popp und Prof. Dr. R.P. Brandes
Kennung der ausgewählten Fragen: Hom (1-20)
(Es können mehrere Antworten richtig sein.)
Hom-2
Welche Aussage/n für die Regulation der Calciumhomöostase
ist/sind richtig?
A) Calcitriol verstärkt die Wirkung von Parathormon auf den
Calciumresorption.
B) Parathormon fördert die Rückresorption von Phosphat in
der Niere.
C) Die Freisetzung von Parathormon wird über einen Ca2+ sensitiven Tyrosinkinase Rezeptor vermittelt.
D) Calcitonin wirkt im Knochen auf die Freisetzung von
synergistisch zum Parathormon.
Ca2+
E) Calcitriol wird in der Nebennierenrinde gebildet.
Hom-3
Welche Aussage(n) zum Parathyrin (PTH, Parathormon) trifft
/treffen zu?
A)
PTH und Calcitonin haben ähnliche Wirkungen.
B)
PTH stimuliert die 1-Hydroxylierung von
25-Hydroxycholecalciferol.
C)
PTH hemmt die renale Ca2+-Resorption.
D)
PTH hemmt die renale Phosphat-Resorption.
E)
Die Sekretion von PTH wird durch Hypokalzämie
gehemmt.
F)
PTH wird von den C-Zellen der Schilddrüse
sezerniert.
Hom-4
Welche der folgenden Veränderungen im Blutplasma
finden Sie am wahrscheinlichsten bei einer
chronischen Niereninsuffizienz?
A)
Erhöhung von Erythropoietin.
B)
Verminderung von Thyroxin.
C)
Verminderung von Aldosteron.
D)
Erhöhung von Parathormon.
E)
Verminderung 1,25-Dihydroxycholecalciferol.
F)
Erhöhung von Testosteron.
Hom-1
Hom-5
Welche Aussage/n zum Prolaktin trifft/treffen zu?
A)
Es wird in hypothalamischen Zellen synthetisiert.
B)
Es dient zur Initiation der Laktation und der Erhaltung
der Milchproduktion
C)
Seine Sekretion wird beim Stillen durch Reizung der
Mamille stimuliert.
D)
Es hat eine stimulierende Wirkung auf die GnRH
Freisetzung
E)
Dopamin führt zur erhöhten Ausschüttung.
F)
Es stimuliert die Calcitriolsynthese in den C-Zellen.
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Hom-6
Welche Aussage/n zum ACTH trifft/treffen zu?
A)
Seine Sekretion wird durch CRH gefördert.
B)
Es hemmt die Sekretion von Cortisol aus der
Nebennierenrinde.
Hom-7
Bei einem Patienten liegt eine chronische primäre
Nebennierenrindeninsuffizienz (Morbus Addison)
vor. Welche/s der folgenden Symptome oder
Befunde passt/passen hierzu am besten?
C)
Seine Sekretion unterliegt einerTagesrhythmik.
D)
Es bewirkt in der Nebennierenrinde eine vermehrte
NADPH/H+ Bildung
E)
Es ist ein Peptidhormon aus der Neurohypophyse
F)
Es vermindert die Cholesterinbiosynthese
A)
Hyperglykämie
B)
metabolische Azidose
C)
Hypertonie
D)
Verstärkung der Hautpigmentierung
E)
Hypernatriämie
Hom-8
Die Laborwerte eines Patienten weisen eine deutliche
Steigerung der Kortisolkonzentration im Serum auf. Welche/n
der folgenden Befunde könnten Sie außerdem erwarten?
A)
Anstieg von ACTH im Plasma
B)
Hypoglykämie
C)
Hom-9
Glukagon wirkt im intermediären Stoffwechsel auf die
Stimulierung der
A)
Proteinsynthese in der Muskulatur.
erhöhte Zahl an Lymphozyten
B)
Fettsäure-Biosynthese aus Glucose in der Leber.
D)
gesteigerte Empfindlichkeit für Katecholamine
C)
Glucoseoxidation im Herzmuskel.
E)
Verminderung der Knochendichte
D)
Gluconeogenese in der Leber.
E)
Glycogenese in der Leber.
F)
Glycogenolyse in der Leber.
Hom-10
Hyperglykämie ist ein Kardinalbefund bei Insulin-Mangel.
Welcher der folgenden Prozesse ist neben einer
verminderten Glucose-Aufnahme in Fett- und Muskelzellen
für die Erhöhung der Glucose-Konzentration im Blut vor
allem verantwortlich?
A
B
C
D
E
gesteigerte Umwandlung der in der Leber
anfallenden Fettsäuren in Glucose
verminderter Glykogen-Abbau in Muskelzellen
vermehrte glycolytische Aktivität der Adipozyten
vermehrte gluconeogenetische Aktivität der
Hepatozyten
Umschalten der Erythrozyten von Glucose-Abbau
auf Ketonkörperverwertung
Hom-11
Die Insulinsekretion der B-Zellen (-Zellen) der
Langerhans-Inseln wird gesteigert durch:
A)
Hyperglykämie
B)
Aktivierung von -Adrenorezeptoren
C)
Aktivierung von Acetylcholinrezeptoren.
D)
Erhöhte Freisetzung von Somatostatin (SIH) aus
den Langerhans-Inseln
E)
Erhöhte ATP-Konzentration in den β-Zellen
F)
Cholezystokinin
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Hom-12
Welche/s der folgenden Hormone aus dem
Hypophysen-vorderlappen stimuliert/en durch Bindung an
spezifische Rezeptoren der Leydig-Zellen des Hodens die
Testosteron-Biosynthese und ist/sind typischer Bestandteil
des Regelkreises zur Konstanterhaltung der
Blutplasmakonzentration des Testosterons beim Mann?
A)
Corticotropin (ACTH)
B)
Follitropin (FSH)
C)
Luteinisierendes Hormon (LH)
D)
Somatotropin (STH)
E)
Thyreotropin (TSH)
F)
Progesteron
Hom-14
Welche Aussage/n zur foetalen Hormonproduktion ist/sind
richtig?
A)
Testosteron wird vom männlichen Foetus ab der 8
Schwangerschaftswoche gebildet.
B)
Die Nebennierenrinde wird erst kurz vor der Geburt
funktionsfähig.
C)
Die Versorgung des Foetus mit Schilddrüsenhormonen erfolgt ausschließlich über die Plazenta.
D)
Die Lungenfunktion kurz nach der Geburt ist abhängig
von Adrenalin aus dem Nebennierenmark.
E)
Die Progesteronkonzentration der Mutter kann durch
Kortisol des Foetus reguliert werden.
Hom-16
Zu den typischen extragenitalen Wirkungen von
Progesteron im Rahmen von Menstruationszyklus und
Schwangerschaft gehört:
Welche Aussage/n zu Leptin ist /sind richtig?
A)
B)
C)
D)
E)
F)
Hom-13
Leptin wird vom Hypothalamus sezerniert und wirkt
lipolytisch auf Adipozyten.
Die Serumkonzentration von Leptin hat eine negative
Korrelation zu der Masse an Fettgewebe.
Leptinresistenz ist ein möglicher Faktor einer
Adipositas.
Insulin hat auf Zentren im Hypothalamus eine ähnliche
Wirkung wie Leptin.
Leptin wirkt über einen G-Protein gekoppelten Rezeptor
auf seine Zielzellen.
Eine Verringerung der Serumkonzentration von Leptin
hat einen Anstieg der Orexinfreisetzung zur Folge
Hom-15
Welche Aussage über Testosteron trifft nicht zu?
A)
Testosteron und andere Androgene stimulieren die
Erythropoese.
B)
Testosterongabe führt zu einer negativen
Stickstoffbilanz des Körpers.
C)
Testosteron wird im Plasma vorwiegend an
Albumin gebunden transportiert.
D)
Testosteron wird in den Sertoli-Zellen des
Hodens synthetisiert.
E)
Die Testosteron-Synthese in den Leydig-Zellen des
Hodens steht unter dem Einfluss des luteinisierenden
Hormons (LH) aus dem Hypophysenvorderlappen
Hom-17
Welche Zuordnung/en zwischen Hormon und Maximalwert
während des Menstruationszyklus ist/sind zutreffend?
A)
Stimulation des Atemzentrums (Hyperventilation)
A)
LH – Mitte der Follikelphase
B)
Anhebung des Sollwerts der
Körperkerntemperatur
B)
LH – Mitte der Lutealphase
C)
Förderung der renalen Wasserausscheidung
C)
Estradiol – Ende der Follikelphase
D)
Steigerung der renalen Kaliumausscheidung
D)
Progesteron – Mitte der Lutealphase
E)
Senkung des Salzgehalts im Schweiß
E)
Progesteron – Mitte der Follikelphase
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Hom-18
Bei einer 68 jährigen Patientin wird eine fortgeschrittene
sekundäre Osteoporose diagnostiziert. Welche
endokrinen Ursache/n kann/können zugrunde liegen?
Welche Aussage/n trifft/treffen für Somatotropin zu?
Hom-19
A)
Es ist ein glanduläres Hormon.
A)
Östrogenmangel
B)
Es ist ein glandotropes Hormon.
B)
Hyperthyreoidismus
C)
Somatotropin ist ein Peptidhormon aus dem
Hypothalamus.
C)
Hyperparathyreoidismus
B)
D)
Glucocorticoidmangel
Die Somatotropinausschüttung wird im Tiefschlaf
gesteigert.
E)
Calcitriolmangel
C)
Somatotropin wirkt positiv auf die Freisetzung des
Insulin-like Growth Faktors aus der Leber.
F)
Aldosteronmangel
Hom-20
Sie stellen bei einem 5 jährigen kleinwüchsigen Jungen
einen verminderten Wachstumshormonspiegel fest.
Welche/n Befund/e erwarten Sie außerdem?
A) Hyperglykämie
B) gesteigerte Insulinsensitivität
C) Erhöhte Knochendichte
D) Stammfettsucht
E) Verminderter Hämoglobingehalt
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