Begleitmaterial - Oö. Theater und Orchester GmbH

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Begleitmaterial
zu
Mampf !
Stückentwicklung zum Thema Ernährung in 28 Bildern
Von Henry Mason mit dem Ensemble
Premiere: 28. März 2008
u\hof: Theater für junges Publikum; OÖ. Theater und Orchester GmbH,
Landestheater Linz
Redaktion:
Dipl. Päd. Rebecca Hofbauer
Rebecca Hofbauer
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Inhaltsverzeichnis
Zum Stück und zur Inszenierung
 Besetzungsangaben ................................................................................S.3
 Regie ………..........................................................................................S. 4
 Bühne/ Ausstattung …………… ….………………………………………....................S. 4
 Ensemble ..............................................................................................S. 5
 Szenenfolge ……………………………………………………………………………………….S. 7
Thematisches
 Was ist eine Stückentwicklung (Matthias Schluttig) ...................................S. 8
 Ernährungstrends im Wandel ………………………….……………………………………S. 9
 EsKiMo-Studie zum Ernährungsverhalten von Kindern ……………………………S. 12
 Learning by cooking Britische Schüler üben kochen – deutsche (noch) nicht
………….…………………………………………………………………………………………... S. 14
Theaterpädagogisches und Angebote für den Unterricht
 Medienkoffer als Unterrichtsmaterial ………………………………………………….S. 16
 Kochkurse für Schüler/TheaterbesucherInnen …………………………………… S. 18
 Zusätzliche Ideen für den Unterricht ………………………….……………………….S. 19
 Fragen zur Vor- und Nachbereitung des Stückes …………………………………S. 23
 „Bühnenmenü“ zum Nachkochen ………………………………………………………S. 24
 Ernährungsfragebogen für eine Schulumfrage ……………………………………S. 25
 Begriffsklärungen zum Stück ……………………………………………………………S. 30
Linksliste für eigene Recherchen
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Zum Stück und zur Inszenierung
Besetzungsangaben
Daniela Dett………………Daniela/Vollkorn/Chemikerin 2/Bäuerin Zenzi/Requisiteurin/Earl von
Sandwich/Shen Nong
Nora Dirisamer………….Nora/ Frau Dirisacker 1802/ Frau Dirisacker 1896/ Frau Dirisacker
1955/Frau Dirisacker 2010/Zuckerschock /Chemikerin 1/Percy Spencer
Daniel Ruben Rüb……..Daniel/Hans-Peter/Fotograf/Bauer Franzl/Dr. John Kellogg/Kevins Mama
Matthias Hacker………..Matthias/Herr Dirisacker 1802/ Herr Dirisacker 1896/ Herr Dirisacker 1955/
Herr Dirisacker 2010/Kevin/Justus von Liebig/Greißlerin/Pfleger
Regie ................................................................................ Henry Mason
Bühnenbild und Kostüme ……............................................. Isabella Reder
Dramaturgie ………………………......................................……. Anke Held
Theaterpädagogik ............................................................. .Rebecca Hofbauer
Regieassistenz ……………………………………………………………….Manuela Kloibmüller/
Rebecca Hofbauer
Hospitanz ……………………………………………………………………..Stefanie Höltschl
Garderobe …………………………………………………………………….Jaqueline Anzengruber
Maske …………………………………………………………………………..Elke Steinöcker
Technik …………………………………………………………………………Christian Pauli
Technische Leitung .................................................................... .Philip Olbeter
Leiter Kostümabteilung …………………………………….…………..………...Richard Stockinger
Leiter Werkstätten ..................................................................... .Alfred Paireder
Schlosserei ................................................................................ .Alois Hofstätter
Tischlerei .................................................................................. .Johann Pirngruber
Tapeziererei …………………………………………………………………….……..Gernot Franz
Malersaal ................................................................................... Mag. Wolfgang Preinfalk
Aufführungsdauer ca. 65 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte bei Theater und Orchester GmbH, Landestheater Linz
Uraufführung der Theater und Orchester GmbH, Landestheaters Linz Spielzeit
2007/08
Premiere: u\hof: Theater für junges Publikum; 14.03.2008
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Regie
Henry Mason
ist freischaffender Schauspieler, Autor und Regisseur für Sprechund Musiktheater und Leiter des u\hof: Theater für junges Publikum
am Landestheater Linz. Zahlreiche Inszenierungen und
Engagements führten ihn u. a. an die Volksoper Wien, das Theater
Phönix, das Theater des Kindes, die Kammeroper Wien, das
theaterspectacel Wilhering, die Sommerspiele Klosterneuburg, das
Landestheater Linz und die Oper Dortmund. Neben den eigenen
Stücken verfasste er zahlreiche Adaptionen und Übersetzungen.
Außerdem zeichnet er sich für Unterrichts- und Regietätigkeit u .a.
an der Universität Exeter, der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und der Royal
Scottish Academy for Music and Drama (RSAMD) in Glasgow verantwortlich. Seit 1996
ist er Regisseur des Barockopernensembles Opera da Camera Linz. 1998 gewann er den
Landeskulturpreis für Bühnenkunst (mit J. Rathke). 1999-2001 war er Co-Leiter des
freien Schauspielensembles TheaterUnser. 2005 gründete er das Shakespeareprojekts
"His Majesty's Players" und inszenierte die höchst erfolgreiche Uraufführung von
Down with Love am Theater Phönix, Linz. Am Theater Dortmund inszenierte er 2006
Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini.
Bühnenbild/Ausstattung/Kostümauswahl
Isabella Reder
Die 1975 in Steyr geborene
Isabella Reder studierte an
der Kunstuniversität für
künstlerische und
industrielle Gestaltung
Linz Malerei und Graphik
und ist seit der Spielzeit
2004/05 als
Ausstattungsassistentin fest am Landestheater Linz engagiert.
Sie stattete für das Landestheater den Qualtinger-Abend Ich war schon als Kind nicht
sehr jung, Blaubart (Jacques Offenbach) und Man muss dankbar sein (Volker
Schmidt) und Die Kuh Rosmarie aus. Weitere Ausstattungsprojekte waren Komödie
der Irrungen (Theater Phönix, Linz), Bahnhof Adieu (theater virulent), Venus und
Adonis (Camera da Opera) und Tagebuch der Anne Frank (Herford, D).
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Das Schauspielensemble
Daniela Dett
Daniela Dett wurde in Bad Aussee/Steiermark geboren. Nach der
Matura an der HBLA für Fremdsprachen arbeitete sie sechs
Monate in einem Reisebüro. Später studierte sie Geschichte und
Französisch. 1998-2000 besuchte Daniela Dett den
Musicallehrgang an der Universität für Musik und Darstellende
Kunst in Wien (Gesang, Schauspiel und Tanz). Ab Herbst 2000
studierte sie am Linzer Bruckner-Konservatorium für GPI Jazz- und
Populargesang. In der Landesmusikschule Ried i.I. erhielt sie außerdem drei Jahre
klassischen Gesangsunterricht. Als Schauspielerin war sie bereits im Theater Phönix,
im Rosengarten, im Linzer Kellertheater, beim TheaterspectacelWilhering, beim
Musikfestival Steyr, in Bad Hall, am Theater im Hof in Enns zu sehen. Außerdem
bestritt sie zahlreiche Auftritte als Sängerin mit unterschiedlichen Bandformationen.
Seit 2003 wirkt sie bei einem Kabarettprogramm von und mit Martin Dreiling mit.
Im u\hof: spielt(e) sie mit in Der Teufel Bekkanko, Jäzz & Jäzzica, Blutiger Honig,
Daniela Duñoz, Feuergesicht, Iphigenie, Schmetterling, Agent im Spiel, Fluchtwege,
Motte & Co, Kriegskindl, Atalanta, Nur für drei Tage, Romeo und Julia, Candide und
Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die
Frau auf der Brücke zu Tode gekommen ist.
Nora Dirisamer
Nora Dirisamer wurde in Linz geboren und studierte nach der
Matura ein Jahr Pädagogik an der Universität Salzburg. 2001-2005
studierte sie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Schauspiel.
Seit 2000 hatte sie bereits mehrere Rollenengagements, u. a. am
Landestheater Linz und beim TheaterSpectacelWilhering. 2001
inszenierte sie das Kindermusical Bobo und Susu. Im Sommer
2006 führte sie Regie für das TheaterspectacelWilhering. 2007
entwickelte sie für Bühne 04 eine Stückfassung zum Kinderstück
KaterVaterHasensohn und zeichnete auch für die Regie
verantwortlich. Im Sommer 2008 ist eine weitere Zusammenarbeit
mit Bühne 04 angestrebt – Regie für Liliom.
Im u\hof: spielt(e) sie mit in Jäzz & Jäzzica, David und Madonna, Iphigenie, Der
Diener und sein Prinz, Schmetterling, Agent im Spiel, Motte & Co, Atalanta,
Kriegskindl, Nur für drei Tage, Romeo und Julia, Candide und Der gewissenlose
Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die Frau auf der
Brücke zu Tode gekommen ist.
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Matthias Hacker
Matthias Hacker wurde in St. Pölten geboren. Nach der AHSMatura und folgte die Schauspielausbildung am Konservatorium
der Stadt Wien, wo er im Juli 2004 sein Diplom machte. Er war u.
a. an folgenden Bühnen tätig: Festspiele Maria Enzersdorf,
Theater der Jugend in Wien, Sommerspiele Melk, Freie Bühne
Wieden, Kontaktiertheater Wien, TheaterspectacelWilhering und
Altmühlsee-Festspiele in Muhr am See (D). Weiters inszenierte er
mit SchülerInnen die Musicals Oliver Twist und Fame im
Festspielhaus St. Pölten.
Matthias Hacker spielt(e) im u\hof: in Motte & Co, Atalanta, David und Madonna,
Agent im Spiel, Schmetterling, Nur für drei Tage, Kriegskindl, Romeo und Julia,
Candide und Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche
Wahrheit, wie die Frau auf der Brücke zu Tode gekommen ist.
Daniel Ruben Rüb
Daniel Ruben Rüb wurde im deutschen Bietigheim geboren. Er
machte eine Ausbildung zum Musikverlagskaufmann, bevor er
2000 sein Schauspielstudium an der Anton-BrucknerPrivatuniversität aufnahm. Er schloss sein Studium 2004 ab.
Daniel Ruben Rüb hat u. a. in folgenden Produktionen mitgewirkt:
In Mandragola im Sommertheater Damtschach in Kärnten (2001);
als Boris in Transit/Stopp unter der Regie von Eva Diamantstein
am Theater Phönix in Linz und als Armand Duvall in
Die Kameliendame (Theaterachse/ Sommertheater Salzburg
2003). Zusammen mit Antje Schäffer präsentierte er das Kabarettprogramm Die
Abgesandten im Posthof in Linz. 2006 entwickelte er bei Bühne 04 die Stückfassung
für Ein Schwein zieht ein! und zeichnete auch für die Regie verantwortlich.
Im u\hof: spielte er bislang mit in Der Diener und sein Prinz, Agent im Spiel,
Fluchtwege, Schmetterling, Feuergesicht, Romeo und Julia, Nur für drei Tage,
Kriegskindl, Romeo und Julia, Candide und Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson
enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die Frau auf der Brücke zu Tode gekommen
ist.
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Szenenfolge
Szene 1: ..…………………………………………Prolog: Einladung zum gemeinsamen Kochen
Szene 2: …………………………………………………………………………………………….1802: Brei
Szene 3: …………………………………………………………………………..……………..Marsanalyse
Szene 4: ………………………………………………….……….Chemische Analyse einer Kartoffel
Szene 5: …………………………………………………………………………………………………..iShop
Szene 6: ……………………………………………….….. Zuckerschock und Vollkorn: Frühstück
Szene 7:………………………………………………………………………Amerika 1897: Dr. Kellogg
Szene 8: …………………………………………………………………….….Am Bauernhof 1 : Kitsch
Szene 9: ……………………………………………………………………...Lebensmittelfotoshooting
Szene 10: …………………………………………………………….England 1762: Lord Sandwich
Szene 11: ………………………………………………………………………….1896 Weißbrot für alle
Szene 12: ………………………………………………………………….…………..Chips iShop-Check
Szene 13: …………………………………………………….………Fleischersatz aus Klärschlamm
Szene 14: …………………………………………………………………..….McShaking iSchop-Check
Szene 15: ………………………………Zuckerschock und Vollkorn: Zwei Äpfel im Wettstreit
Szene 16: …………………………………….……………………..Am Bauernhof 2: Schweinefarm
Szene 17: ………………1849 Justus von Liebig erfindet Kunstdünger und Fleischextrakt
Szene 18: ………………………………. 2737 v. Chr. in China: Shen Nong erfindet den Tee
Szene 19: ……………………………………………………….………iSchop-Check im Supermarkt
Szene 20: ………………………………………………………….………..1955: Beim der Greißlerin
Szene 21: ………………………………………………………………………………….. Greißlersterben
Szene 22: ………………………………………………………………………… Rollenverteilung 1955
Szene 23: …………………………………………………………Zuckerschock und Vollkorn: Jause
Szene 24: ……………………………………………………………………………..…Kevin und Mama
Szene 25: …………………………………1946, Percy Spencer erfindet den Microwellenherd
Szene 26: ………………………………………………………………………………….Im Krankenhaus
Szene 27: ………………………………………………………………..…………2010: Fertigprodukte
Szene 28: …………………………………..……….Man muss sich um seinen Garten kümmern
Szene 29: …………………………………………………………………………………..………Kochfinale
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Was ist eine Stückentwicklung (Matthias Schluttig)
Bei der Entwicklung eines neuen Theaterstücks ohne vorgegebenen Autorentext
müssen die Spieler mehr leisten als bei herkömmlichen Inszenierungen, die eine
Arbeitsteilung aufweisen. Sämtliches textliche und szenische Material muss von ihnen
produziert werden, muss selektiert und komponiert werden und ist somit das
gesamte spontane, kreative Tätigsein mehrerer Persönlichkeiten in der Gruppe.
Wenn die Improvisation die Grundlage bildet für die Entwicklung eines
wiederholbaren, in seinem Ablauf fixierten Theaterstücks, dann steht sie am Anfang
und das fertige Theaterstück am Ende des künstlerischen Produktionsprozesses.
Während man immer mehr Entscheidungen fällt, was die Schauspieler spielen sollen
und wie sie es spielen sollen, nimmt die Zahl der zu erinnernden und zu
wiederholenden Spielpunkte für die Schauspieler zu und das Maß der
Improvisationsmöglichkeiten ab. Ebert gibt diesem differenzierten Arbeitsprozess den
Namen „modellierende Improvisation“ .
Das produktive Wiederholen der Improvisation ist der einzige Weg, um aus dem
reichen Material, das sie abliefert, am Ende ein wiederholbares Kunstwerk zu formen.
Bei einer wiederholbaren Aufführung sind die Vorgänge gegliedert und komponiert,
sie sind gewollt. Der Schauspieler soll bei jeder Aufführung diese Vorgänge, als
„sinnlich-praktisches Handeln“, auf eine ganz bestimmte Weise wiederholen und soll
sein Handeln jedes Mal aufs Neue als spontane Reaktion auf die Situation entstehen
lassen. Dazu braucht er eine Partitur. „[Sie ist] eine ununterbrochene Kette aus
konkret gegebenen Daten (Aktion der Gegenfigur, Wechsel der Dekoration usw.),
aus Assoziationen sowie Untertext und Text.“ Die „modellierende Improvisation“
stellt unausweichlich den letzten wichtigen Schritt für die Entwicklung eines
Theaterstückes dar, denn ihr Ergebnis ist die Partitur des Schauspielers.
Es bleiben aber zwei wichtige Fragen offen. Erstens: Wenn zu Beginn einer
Stückproduktion durch eine Theatergruppe weder ein Text, noch Figuren, noch eine
Fabel vorgegeben sind, wenn absolut gar nichts vorgegeben ist, wie, wo und wann
fängt sie an zu improvisieren, bzw. zu produzieren?
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Zweitens: Wenn die Gruppe die erste Frage für sich beantworten konnte, wie, wo
und wann beginnt und vollzieht sich der Prozess der Fixation? Diese Fragen sind von
dem Vorhaben der Stückentwicklung nicht zu trennen, sie sind auch nicht endgültig
zu beantworten, aber jede Gruppe, die eine Stückentwicklung in Angriff nimmt wird,
sie für sich beantworten müssen.
Ernährungstrends im Wandel
Während es in Österreich und Deutschland in der Nachkriegszeit das vorrangigste
Ziel war, die Mangelernährung zu überwinden, erlaubte der seit Mitte der 50erJahre steigende und zunehmend größere Bevölkerungsschichten umfassende
materielle Wohlstand eine nachhaltige Umgestaltung der täglichen Ernährung:
Kartoffeln, Getreide- (insbesondere Roggen-)Produkte gingen im Verbrauch zurück
und parallel dazu stieg der Konsum an Fleisch, Zucker, Milchprodukten, Obst und
Gemüse.
Der nächste Wandel in der Esskultur vollzog sich dann Ende der 80erJahre. Der
Kartoffel-, Milch- und Brotkonsum stabilisierte sich, und der Verbrauch an Fleisch
und Zucker ging zurück. Parallel dazu stieg der Konsum an Gemüse, Fisch,
Pflanzenfett, Nudeln und Reis.
Diese – generellen und damit oberflächlichen – Daten, die vielfach eine gewisse
Kontinuität in den Ernährungstrends suggerieren, haben jedoch, was die
Ernährungsgewohnheiten im Detail betrifft, nur eine geringe Aussagekraft, denn
beispielsweise ist der Anteil an Frischkartoffel stetig gesunken, wohingegen der
Anteil an verarbeiteten Produkten („Veredelungsgemüse“) gleichermaßen stieg.
Dennoch spricht man weiterhin von Kartoffeln und Kartoffelkonsum. Ähnliche
Veränderungen hat es auch in anderen Bereichen gegeben, z. B. bei
Milchprodukten oder alkoholfreien Getränken. Fruchtjoghurts und Energydrinks
unserer Zeit sind aber mit Sicherheit nicht mehr dieselben Produkte wie vor fünfzig
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Jahren.
Zugenommen hat im Wandel der Zeit auch die Außerhausverpflegung: Wurde
1962/63 in Deutschland lediglich jede zehnte Mark für Lebensmittel in Gaststätten
und Gemeinschaftsverpflegung ausgegeben, so war es 1978 schon jede fünfte und
1993 jede viereinhalbte Mark. Parallel dazu haben sich auch die häuslichen
Ernährungsgewohnheiten verändert: Tiefkühlpizzas oder Pommes frites werden
heute bereits häufiger zu Hause als in Gaststätten gegessen.
Mit einem weiteren Anstieg der Außerhausverpflegung wird gerechnet – nicht
zuletzt auch wegen dem allgemeinen Rückgang der Kochfertigkeiten und der für
das Essen aufgewendeten Zeit. Etwa vierzig Minuten dauern gegenwärtig – die
Zahlen beziehen sich auf Deutschland – noch die drei Kernmahlzeiten, und die Zeit
für die Zubereitung des Essens liegt durchschnittlich noch darunter. Nur noch in
einem Drittel der deutschen Haushalte wird täglich, in einem weiteren Drittel fast
täglich gekocht. Je jünger die Personen und je kleiner die Haushalte sind, desto
seltener wird gekocht und desto geringer sind die Kochkenntnisse. Fast 80 Prozent
der
Männer
können
nur
unzureichend
kochen
(eine
Ausnahme
bilden
homosexuelle Männer, von denen zwei Drittel gerne kochen), und auch die Zahl
der jungen Frauen, die nicht mehr kochen können, nimmt zu.
Essen zu Hause bedeutet zunehmend kalte Küche und schnell zubereitete
Fertiggerichte. Verarbeitete und schnell zu nutzende Produkte gewinnen an
Bedeutung: Feinkost, Babynahrung, Fertiggerichte, Konserven, Snacks und
Tiefkühlprodukte.
Die Notwendigkeit und die Fähigkeit, Speisen zuzubereiten, nehmen ab. Ein
Großteil der heutigen Lebensmittel und Speisen ist bereits bearbeitet, muss teils
nur noch erwärmt oder überhaupt nur gegessen werden. Damit entfallen
Alltagspraktiken zunehmend und werden durch käufliche Dienstleistungen ersetzt.
Essen ist nicht mehr der umfassende Prozess von Einkaufen, Zubereiten,
Servieren, Verzehren und Verdauen – vielmehr konzentriert sich Essen mehr und
mehr auf die bloße Nahrungsaufnahme. Essen entgleitet so immer mehr unseren
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Sinnen, was mit besonderen Angeboten begegnet wird, in denen das Essen selbst
zum Erlebnis gemacht wird (z.B. Ritteressen).
Männer
sind
in
Sachen
Ernährungsstil,
so
Dr.
Uwe
Spiekermann
(wissenschaftlicher Assistent im Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der
Universität Göttingen) in Psychologie Heute (November 2002), „Trendsetter aus
Inkompetenz“. Sie konsumieren weit überdurchschnittlich Fertiggerichte, essen
weit häufiger außer Haus und wissen wenig über Ernährung und Nahrung.
Auch verändert sich unsere Nahrung zunehmend – abgesehen von vielfach in
Nahrungsmitteln enthaltenen Zusatz- und Giftstoffen durch Umweltbelastungen
und Herstellungsmethoden – qualitativ. Sie ist immer weniger über ihr Aussehen,
ihre Zusammensetzung, ihren Geruch, ihren Geschmack und ihre Konsistenz zu
identifizieren.
Stattdessen
ist
sie
verarbeitet,
verpackt,
wird
kommerziell
präsentiert und ist Teil einer künstlichen Gesamterscheinung, denn Essen hat weit
mehr Aufgaben, als uns zu ernähren. Essen dient auch als Projektionsfläche
unserer Wünsche. Wir essen vielfach keine Lebensmittel mehr, sondern
materialisieren gleichsam Gesundheit und Wohlbehagen, Genuss und Prestige.
Unser Essen soll zeigen, wer wir sind und wer wir sein wollen.
Eine (Rück-)Besinnung, so Dr. Spiekermann, auf die „Kulturtechnik Essen“, die
zentral auf der Fähigkeit gründet, Speisen eigenhändig zubereiten zu können,
scheint sinnvoll und notwendig. Nur die Fähigkeit, Speisen selbst zuzubereiten,
kann dazu führen, dass wir ein wirkliches Wissen vom „rechten Essen“ (zurück-)
erwerben. Und nur dieses Wissen erlaubt einen selbstbewussten Umgang mit
möglicher Gefährdung und öffnet zugleich den Blick auf die Freuden des Essens –
auf die Erfüllung, die in einem gelungenen Mahl steckt, das physiologischen Bedarf
und psychologische Bedürfnisse gleichermaßen miteinander verbindet.
Quelle: http://www.shiatsu-austria.at/
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EsKiMo-Studie zum Ernährungsverhalten von Kindern
Neue Studie zeigt detailliertes Bild der Ernährung von
Kindern und Jugendlichen: Zu wenig Obst und Gemüse zuviel Süßigkeiten.
Viele Kinder und Jugendliche essen zu wenig Obst und Gemüse.
Die meisten Kinder und Jugendlichen trinken zwar ausreichende
Mengen, aber die junge Generation trinkt zu viele gesüßte
Bildquelle: aid infodienst
Getränke und isst zu viele Süßigkeiten. Das sind die wichtigsten
Ergebnisse der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz finanzierten EsKiMo-Studie.
Im Rahmen der umfassenden Kinder- und Jugend-Gesundheitsstudie KiGGS, die das
Robert- Koch-Institut von 2003 bis 2006 durchgeführt hat, wurde im Jahr 2006 in
einem Modul das Ernährungsverhalten von insgesamt 2506 6- bis 17-Jährigen
genauer untersucht. EsKiMo ("Ernährungsstudie als KiGGS-Modul") hat das RobertKoch-Institut gemeinsam mit der Universität Paderborn durchgeführt.
Die EsKiMo-Studie zeigt, dass sich Kinder und Jugendliche sehr unterschiedlich
ernähren. Während ein wachsender Anteil mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen
lebensnotwendigen Nährstoffen heute gut versorgt ist, gibt es immer noch erhebliche
Anteile mit einer aus gesundheitlicher Sicht sehr ungünstigen Ernährungsweise. So
ist die Fettzufuhr von Kindern und Jugendlichen heute zwar im Durchschnitt geringer
als früher; es nehmen aber immer noch ca. 10 % der untersuchten Kinder und
Jugendlichen mehr als 40 % der täglichen zugeführten Kalorien in Form von Fett auf.
Außerdem werden mit Fleisch- und Wurstwaren zu viel tierische Fette mit einem
hohen Gehalt an den unerwünschten gesättigten Fetten und zu wenig pflanzliche Öle
gegessen.
Die Kohlenhydratzufuhr ist wie von Ernährungswissenschaftlern gewünscht
angestiegen; anstelle von stärke- und ballaststoffreichen Vollkornprodukten werden
aber zu häufig und zu viel Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an isolierten Zuckern
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und Weißmehl bevorzugt. Die Flüssigkeitsaufnahme ist zwar weitgehend
ausreichend; viele Kinder trinken aber bevorzugt süße, kalorienreiche Limonaden
anstelle von kalorienfreiem Trink- oder Mineralwasser. Die von der DGE und von dem
Forschungsinstitut für Kinderernährung im Rahmen einer vollwertigen Ernährung
empfohlenen Obst- und Gemüsemengen werden bisher nur von einem geringen
Anteil der Kinder erreicht.
Insgesamt wurde festgestellt, dass bereits im Kindes- und Jugendalter Lebensmittel
mit einer hohen Energiedichte bevorzugt werden, wie z. B. Süßigkeiten und Fast
Food.
Die Versorgung mit den meisten Vitaminen und Mineralstoffen kann heute als
ausreichend bezeichnet werden. Nur die Zufuhr an Vitamin D ist durchweg
suboptimal und kann bei Kindern, die sich kaum im Freien aufhalten, schnell zu einer
echten Mangelsituation mit langfristig negativen Folgen für die Knochengesundheit
führen. Bei jugendlichen Mädchen, die wenig Fleisch und daraus hergestellte
Produkte verzehren, ist die Eisenversorgung grenzwertig und bei Kindern und
Jugendlichen, die wenig Milch und Milchprodukte essen, ist die ausreichende
Versorgung mit Calcium gefährdet. Durch einen regelmäßigen und höheren Verzehr
an Gemüse und Salat könnte auch die Versorgung mit dem Vitamin Folat bei mehr
Kindern und Jugendlichen als bisher sichergestellt werden.
Das überall verfügbare Angebot an energiereichen und noch dazu sehr
schmackhaften Lebensmitteln macht es unseren Kindern und Jugendlichen offenbar
zunehmend schwerer, dauerhaft eine ausgeglichene Energiebilanz und eine normale
Entwicklung des Körpergewichts zu erreichen. Eine ausgewogene, weniger
energiereiche Ernährung und reichlich körperliche Bewegung sind langfristig am
ehesten geeignet, Übergewicht und Fettsucht zu vermeiden oder zu reduzieren.
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,
Pressemitteilung Nr. 168 vom 16.10.2007
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Learning by cooking: Britische Schüler üben kochen deutsche
(noch) nicht
(aid) "Erste Stunde Mathe, zweite Stunde Kochen" So oder ähnlich wird es in
Zukunft auf dem Stundenplan britischer Schüler aussehen. Wie Großbritanniens
Regierung vergangene Woche bekannt gab, soll Kochen spätestens 2011 zum
Pflichtfach für alle Kinder zwischen elf und vierzehn Jahren werden. In der
Grundschule üben die Briten nach Angaben des Erziehungsministers bereits heute
Grundlagen der Nahrungszubereitung. Ganz anders sieht es hingegen bislang in
Deutschland aus. Weder in der Grund- noch in den weiterführenden Schulen ist
Kochen oder Hauswirtschaft als Pflichtfach in den Lehrplänen vorgesehen. Teilweise
gibt es Hauswirtschaft als Wahlfach in Haupt- und Realschulen. Dabei lernen die
Kinder auch im Elternhaus immer seltener, mit frischen Lebensmitteln umzugehen.
Wissenschaftler sprechen vom Verlust wichtiger Haushaltskompetenzen. Der aid
infodienst hat deshalb mit dem aid-Ernährungsführerschein einen Baustein zur
aktiven Ernährungsbildung in der Grundschule entwickelt. Im Mittelpunkt dieses
sechs bis sieben Doppelstunden umfassenden Unterrichtsprojektes steht der
praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten. Eine Schulküche ist dafür
nicht erforderlich. "Unser Ziel ist es, den aid-Ernährungsführerschein in den
Lehrplänen aller Bundesländer zu verankern", erklärt Dr. Margareta Büning-Fesel,
Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst. "Gesundheitsförderung muss Teil
des Bildungs- und Erziehungsauftrages von Schule sein", fordert sie. Ein eigenes
Schulfach "Kochen" hält Büning-Fesel allerdings nicht für praktikabel. "Ernährungsund Verbraucherbildung sollte fächerübergreifend in allen Schulformen angeboten
werden", erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Über den Unterricht hinaus müsse
auch das gesamte Schulkonzept auf mehr Gesundheitsförderung eingestellt werden,
beginnend mit den Snack- und Getränkeangeboten bis hin zu einer ausgewogenen
Mittagsverpflegung. Die britische Regierung hat bereits vor mehreren Jahren
Maßnahmen ergriffen, um die Qualität der Schulverpflegung zu verbessern. Darüber
hinaus haben ab September 2008 alle britischen Schüler einen Anspruch darauf,
kochen zu lernen, wenn sie es wollen. Da es dafür genau wie in Deutschland an
qualifizierten Fachlehrern mangelt, will die Regierung in den nächsten drei Jahren
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rund 800 Pädagogen entsprechend fortbilden. Diese Maßnahme ist Teil der
nationalen Strategie "Healthy weight, healthy lives", die dazu beitragen soll, den
Anteil übergewichtiger Kinder bis 2020 wieder auf das Niveau des Jahres 2000 zu
bringen. Insgesamt verspricht die Regierung fast 500 Millionen Euro für eine gesunde
Gesellschaft zu investieren.
Quelle:
aid, Larissa Kessner ;Ausgabe Nr. 05/08 30.01.2008
Weitere Informationen:
"Healthy weight, healthy lives: a Cross-Government Strategy for England"
WWW.DH.GOV.UK/EN/PUBLICATIONSANDSTATISTICS/PUBLICATIONS/
PUBLICATIONSPOLICYANDGUIDANCE/DH_082378
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Theaterpädagogisches und Angebote für den
Unterricht
Medienkoffer
Mit diesem Medienpaket lässt sich ein umfassendes und variantenreiches Projekt zum
Thema Ernährung gestalten. Dieser Medienkoffer kann im Büro des u\hof: Theater
für junges Publikum (0732/76 11-121) kostenlos ausgeliehen werden.
Kurzbeschreibung der Medien:
3 Filme:
 Supersize me (DVD) zeigt anhand eines Ernährungsexperimentes die
Auswirkungen von übermäßigem Fast-Food-Konsum
 We feed the world (DVD)
 Bio & Co (Video): Das Video zeigt mit Hilfe von neun Kurzfilmen, worauf es
bei Bio-Lebensmitteln ankommt und woran man sie erkennt.
Spiele:
 Future food (ein Quiz-Brettspiel und ein Rollenspiel rund um Ernährung
heute und in der Zukunft)
 Kakao (Planspielunterlagen zum Thema: Globale Lebensmittelerzeugung)
Unterrichtsmaterialien:
 „Kinder erleben Ernährung“
Ein fächerübergreifendes Unterrichtsmaterial
In Anlehnung an das LBS-Kinderbarometer
 Die Knochenralley
Ein gesunder Knochenbau braucht Nährstoffe und Bewegung. Die KnochenRallye motiviert Schüler ab 11 Jahren, ein knochenfreundliches Ess- und
Bewegungsverhalten zu entwickeln.
 Essen und Psyche
Die Zusammenhänge zwischen Essen und Psyche sind äußerst komplex. Sie zu
verstehen ist für die Vermittlung eines gesunden Essverhaltens essenziell.
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 Esspetition Schule (Ringordner mit Kopiervorlagen für ein umfassendes
Projekt zum Thema Ernährung und Erziehung zum verantwortungsbewussten,
kritischen KonsumentInnen)
 Esspetition Schule (Beispiel für ein Kinderkochbuch)
Ernährungsbildung als zentraler Bestandteil der Gesundheitsförderung ist
notwendiger denn je. Neben den Elternhäusern können die Schulen
entscheidend dazu beitragen. Hier setzt der Ringordner Esspedition Schule an.
 Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Zusatzstoffe als Ernährungsrisiko? Viele VerbraucherInnen sind davon
überzeugt, dennoch haben wenige wirklich ein Problem mit Farbstoffen,
Emulgatoren und Co. Diese Unterrichtseinheit ist eine spannende Einführung
in die Thematik.
 Nachhaltig haushalten – Idee für eine begrenzte Welt
Jeder Mensch zerstört einen bestimmten Teil von Natur und Umwelt. Vor allem
die BewohnerInnen der reicheren Länder sind gefordert, Verantwortung für
den Fortbestand einer lebenswerten Welt zu übernehmen. Das Heft erklärt,
was jeder einzelne zu Hause tun kann.
 Food news
Was ist Vital-Food und welches Benzin brauchen SportlerInnen? Oder darf es
der Body-Check, der Fast-Food- und Diäten-Test sein? All das und vieles mehr
können Jugendliche nachlesen in Food/NEWS.
 Talking food: 10 Ernährungsquizhefte zu Themenbereichen der Ernährung
Zusätzliches Informationsmaterial
 Recherchenheft: Verschiedene Texte zum Thema aus dem Internet
 Workshopangebote der Oö Landwirtschaftskammer
 Broschüre „Check your meal“ der Initiative Gesunde Gemeinde (kostenlos; in
Klassenstärke bestellen beim Amt der Oö. Landesregierung:
0732/7720-14133)
 Broschüre „Gesund Essen – Gesund Leben!“ der Initiative Gesunde Gemeinde
(kostenlos; in Klassenstärke bestellen beim Amt der Oö. Landesregierung:
0732/7720-14133)
 Hier geht´s Bio – Oberösterreichlandkarte mit allen Biobetrieben
 Fairtrade Einkaufsführer
 Medienkatalog 2007/08 des aid Infodienstes
 CD Rom mit Recherchetexten zu verschiedenen Bereichen der Ernährung
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Kochkurse für SchülerInnen/Theaterbesuchergruppen
Zum Thema passend können wir Kochkurse für ihre Klasse/Gruppe empfehlen. Die
folgenden Kontaktadressen sollen Ihnen helfen, diesen Workshop anschließend an
Ihren Theaterbesuch oder in Ihre Unterrichtzeit integriert zu buchen.
Kontaktperson
(Institution/
Unternehmen)
Telefon
Angebot
Hannes Braun
(Paa/Altstadt
Linz)
0699/
1007
1983
Gerhard
Hinterleitner
(bigoli Linz)
Verfügbarkeit/
Örtlichkeit
Gruppengröße
zeitlicher
Rahmen
Kosten
Vegetarisch Nach Vereinbarung/
biologische Nähe u\hof:
Küche
max.30
Personen
in zwei
Gruppen
€ 100
+ € 3 pro
Schüler für
Lebensmittel
0732/
770711
Nudeln und
Nudelgeric
hte
selbstgema
cht
nachmittags
ab
14.30 Uhr
nach Vereinbarung/
Nähe u\hof:
max.20
Personen
in zwei
Gruppen
Oliver Horn
(niu Linz)
0650/
680 61
30
Schnelle,
asiatisch
orientierte
Küche
max. 15
Personen
Kinder/Jugendliche kochen
selbst (Initiative
Gesunde
Gemeinde)
0732/772
0-14363
nach
Absprache
mit dem
Referenten
montags/
mit mobiler
Kocheinheit
in Ihrer
Schule
nachmittags
nach Vereinbarung
je Gruppe
40 min
Kochkurs und
40 min Theaterpädagogisches
Programm im
Wechsel
je Gruppe
40 min
Kochkurs und
40 min Theaterpädagogisches
Programm im
Wechsel
60 min
mind. 10
max. 12
Personen
3 Stunden
Für einen Themenelternabend bietet die Initiative „Gesunde Gemeinde“ den Vortrag
„Das 1x1 der Kinderernährung“ an. Dieser kann über die Gemeinde aus dem
Förderungsbudget „Gesunde Gemeinde“ angefordert werden.
Auskunft: [email protected]
Rebecca Hofbauer
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€ 100
+ € 3 pro
Schüler für
Lebensmittel
€ 150
+ € 5 pro
Schüler
+ Fahrtkosten
€ 7,50 pro
Kind Förderungsbetrag
der
Gesunden
Gemeinde:
€ 100
Zusätzliche Ideen für den Unterricht
Essen in unserer Sprache:
Arbeitsaufträge für die Sprichwörterliste:
a) Lies dir die Sprichwörter durch und suche all jene heraus, die aus den Bereichen
Ernährung, Essen und Kochen abgeleitet wurden.
b) Versuch, sie den anderen begreiflich zu machen (durch ein Erzählbeispiel, eine
andere Formulierung oder indem du/ihr eine Szene vorspielst/vorspielt)
c) Versuche nun, andere Sprichwörter auf die Themen, Ernährung, Essen, Kochen
umzuschreiben: z. B.: Aller Anfang ist schwer – Aller Anfang liegt im Essen; Alles
Gute kommt aus dem Kochtopf;…
1. Aller Anfang ist schwer
2. Alles Gute kommt von oben
3. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei
4. All zu scharf macht schartig
5. All zuviel ist ungesund
6. Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann!
7. Andere Länder, andere Sitten
8. Aus Fehlern wird man klug.
9. Außen hui, innen pfui
10. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.
11. Das schlägt dem Fass den Boden aus.
12. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
13. Der Appetit kommt beim Essen.
14. Der Fisch fängt beim Kopf an zu stinken.
15. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
16. Der Klügere gibt nach.
17. Der Ton macht die Musik.
18. Der Weg ist das Ziel.
19. Die Bratwurst sucht man nicht im Hühnerstall.
20. Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.
21. Die Letzten werden die Ersten sein.
22. Ehrlich währt am längsten
23. Eigener Herd ist Goldes wert.
24. Eigenlob stinkt.
Rebecca Hofbauer
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25. Eile mit Weile
26. Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
27. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
28. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
29. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
30. Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.
31. Frisch gewagt, ist halb gewonnen
32. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.
33. Hunde, die bellen, beißen nicht.
34. Hunger ist der beste Koch.
35. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
36. Jeder ist seines Glückes Schmied.
37. Jeder kehre vor seiner eigenen Tür.
38. Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.
39. Kommt Zeit, kommt Rat
40. Lachen ist die beste Medizin.
41. Liebe geht durch den Magen.
42. Lügen haben kurze Beine.
43. Man ist, was man isst.
44. Man lernt nie aus.
45. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen
46. Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
47. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
48. Sag niemals nie
49. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.
50. Viele Köche verderben den Brei.
51. Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.
52. Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.
53. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
54. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
55. Wer die Suppe einbrockt, muss sie auch auslöffeln.
56. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit
spricht.
57. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
58. Wie man sich bettet, so liegt man.
Rebecca Hofbauer
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Essen in der Kunst:
a) Wagen Sie sich mit Ihren SchülerInnen an ein „Kunsthappening“ und kreieren Sie
essbare Kunst.
Jede/r SchülerIn kann sich als BühnenbildnerIn versuchen, indem er/sie zu einem
Thema ein essbares Bühnenbildmodell gestaltet.
a) Themensuche (z. B.: Wählt ein Märchen!...)
b) Skizze für das eigene Modell anfertigen
c) Material/Lebensmittelaufwand festlegen
d) Erstellung des Modells
e) Gemeinsame Kunstbetrachtung und Fotodokumentation
f) anschließender gemeinsamer Verzehr der Modelle
b) Kunstbetrachtung „Archimboldo“:
Die Bilder von Archimboldo bieten einen optimalen Anlass die Augen einen
Spaziergang machen zu lassen und anschließend mit den Kindern eben solche Bilder
mit Lebensmitteln zu legen, zu fotografieren und eine Ausstellung zu gestalten.
Rebecca Hofbauer
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Essen im Alltag:
Erstellen Sie mit Ihren SchülerInnen ein „Nahrungstagebuch“. Mit diesen genauen
Aufzeichnungen lassen sich Tabellen, Statistiken und Diagramme bezüglich der
Ernährungsgewohnheiten der Klasse ausarbeiten.
Essen im Wandel der Zeit:
Machen Sie sich mit Ihren SchülerInnen auf die Suche nach Daten und Fakten zur
Lebensmittelherstellung und tragen Sie die gewonnen Erkenntnisse auf einem
Zeitstreifen ein. Dies ist Geschichtsforschung live!
Aufgabenstellung:
Seit wann gibt es Kühlschränke?
Wann wurde die Konservendose erfunden und von wem?
Seit wann gibt es Gefrierkost und seit wann wird Gefrierkost frei Haus geliefert?
Wer „erfand“ das Sandwich?
Seit wann gibt es Ketten wie Mc Donalds?
Seit wann gibt es Fertiggerichte?
Seit wann wird der Microwelleherd im Haushalt eingesetzt und wer hat den
Microwellenherd erfunden?
Seit wann gibt es und was brachten Techniken wie Sterilisieren, Pasteurisieren,
Vakuumverpacken?
Seit wann gibt es „Packerlsuppen“ und wer hat sie erfunden?
Usw.
Rebecca Hofbauer
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Fragen zur Vor- und Nachbereitung des Stückes
 Wie oft am Tag kommt ihr mit dem Thema Ernährung in Kontakt? In welcher
Art?
 Ist „gesunde Ernährung“ ein Thema in eurer Familie/ für dich?
 Welchen Weg nimmt das Mehl, welches ins Brot kommt?
 Welche „modernen“ Neuerungen in unserer Lebensmittelkette kennt ihr? Und
seit wann gibt es diese? (Kühlschrank, Gefrierkost,…)
 Wie sah Lebensmittelversorgung zur Zeit eurer Ur- und Großeltern aus?
 Welche Rolle spielt gemeinsames Kochen oder Essen in deinem Freundeskreis/
in deiner Familie? Wann wird gemeinsam gekocht oder gegessen?
 Wie kann ein Stück zum Thema „Ernährung“ auf der Bühne verwirklicht
werden?
 Wieviel Zeit pro Tag investierst du in deine Ernährung? Wie war das früher?
 Was bedeutet für dich Essen? Wie wählst du deine Nahrungsmittel aus?
 Was bedeutet deiner Meinung nach BIO im Bezug auf Ernährung?
 Welche Lebensmittelwerbungen fallen dir ein und warum bleiben sie dir so in
Erinnerung? Was soll dir damit erzählt oder versprochen werden?
 Woher kommen die Dinge, die du täglich isst?
 Wie ist es dir mit dieser Erzählform ergangen?
 Kannst du Teile des Stückes wiedergeben oder haben sie Fragen bei dir
aufgeworfen?
 Welche Rollen/Figuren haben dir „viel erzählt“?
 Waren für dich Neuigkeiten oder Erkenntnisse im Stück vorhanden?
 Ein Stück ohne Worte – was hältst du davon?
 Wie hast du die Musik im Stück empfunden oder aufgefasst? Welche Rolle hat
sie für dich gespielt?
 Was verbindest du mit diesem Bühnenraum? Welche Assoziationen oder Bilder
löst er bei dir aus?
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Bühnenmenü zum Nachkochen
Thai Curry:
Gemüse: 2 Karotten, 2 Zucchini, 1 Paprika, 2 Tomaten, 3 Jungzwiebel
Gewürze: 1 Stange Zimt, ½ Zitronengras, 1 TL Kreuzkümmel, 2 St. Cardamon,
1 TL Currypaste, 1 Suppenwürfel, Salz und Pfeffer nach Geschmack
Kokosmilch
Gewürze und 1 TL Currypaste anrösten, Gemüse schneiden, Gemüse zugeben und
dünsten und mit Kokosmilch aufgießen, köcheln;
Raita:
1 kleine Gurke, 250 g Joghurt, Senfkörner (zerdrücken und anrösten), Salz und
Kreuzkümmel nach Geschmack
Gurke raspeln und mit Joghurt, gerösteten Senfkörnern und Gewürzen abschmecken
Himbeerschaum:
Schnee von 3 Eiklar, 3 EL Zucker, 250 g Himbeeren (mit Gabel zerdrückt)
Eiklar mit Zucker zu steifem Schnee schlagen; vorsichtig Himbeeren unterziehen
Fladenbrot:
Öl, Mehl, Wasser
Zutaten vermengen und Fladen auswalken und mit Öl bestreichen und Gewürzen
bestreuen; Fladen in die Hälfte falten und in etwas Öl in der Pfanne herausbraten
Schokofruchtspieße (für 8 Stück)
Kuvertüre, 1 Tasse Erdbeeren, 2 Bananen, 8 Holzspießchen
Früchte geschnitten auf Spieße stecken und mit in Wasserbad geschmolzener
Kuvertüre übergießen und kühl stellen
Flambierte Dörrpflaumen im Speckmantel auf Balsamico:
Dörrpflaumen mit Speck umwickeln, in Pfanne anbraten und mit Balsamicoessig
löschen; anschließend mit Cognac flambieren und gleich servieren
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Ernährungsfragebogen
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Quelle:
„Kinder erleben Ernährung“ ; Ein fächerübergreifendes Unterrichtsmaterial
In Anlehnung an das LBS-Kinderbarometer; AutorInnen: Karina Treptow, Anja Beisenkamp,
Kathrin Müthing & Christian A. Klöckner; Herten/Münster 2006
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Begriffsklärungen zum Stück
Orthorexia nervosa ist eine Essstörung, bei der die Betroffenen ein auffallend
ausgeprägtes Verlangen danach haben, sich möglichst „gesund“ zu ernähren. Die
Existenz eines solchen Krankheitsbildes wird vielfach bestritten.
Der Begriff Orthorexie (griech.: orthós „der richtige“ und órexi „Appetit“) wurde
erstmals vom amerikanischen Arzt Steven Bratman im Oktober 1997 in Anlehnung an
die Bezeichnung „Anorexia nervosa“ geprägt. Problematisch seien vor allen
Ernährungsphilosophien mit stark ideologischer Komponente, die ihren Anhängern
beispielsweise den Schutz vor Krankheiten aller Art versprechen.
Ob es sich dabei um eine Krankheit oder lediglich um einen "aufwendigen" Lebensstil
handelt, wird daran gemessen werden müssen, zu wie viel Leidensdruck dieses
Verhalten führt.
Beriberi oder auch Beri-Beri (ICD-10: E51.1) ist eine Erkrankung, die lange Zeit als
klassisches Beispiel für einen langfristigen Mangel an Thiamin (Vitamin B1) angeführt
wurde. Neue Forschungen deuten jedoch darauf hin, dass es sich zumindest teilweise
auch um eine Vergiftung mit einem Gift von Schimmelpilzen handeln kann.
1630 wurde die Erkrankung von Jacob de Bondt auf Java als eine Krankheit
beschrieben, deren Symptome ein wackliger Gang und zitternde Knie waren und die
von den Einheimischen „Beri Beri“ (zu deutsch: Schafsgang) genannt wurde.
Diabetes mellitus (auch Zuckerkrankheit), eine Gruppe von
Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Glukosekonzentration im Blut chronisch
erhöht ist
Schwangerschaftsdiabetes (auch Gestationsdiabetes), eine spezielle Form des
Diabetes mellitus bei schwangeren Frauen
Diabetes insipidus, eine Krankheit, die durch vermehrte Urinausscheidung (Polyurie)
und ein gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie) charakterisiert wird
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Diabetes renalis, (auch Diabetes innocens, Diabetes innocuus oder Nierendiabetes),
eine Störung der Nierenfunktion, die durch eine konstante Ausscheidung von Glukose
im Urin bei nicht erhöhtem Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist
Cystinose (auch Amindiabetes), ein vermehrtes Ausscheiden von Aminen über die
Niere
Phosphatdiabetes (auch familiäre hypophosphatämische Rachitis, Vitamin-Dresistente Rachitis oder idiopathisches Debré-de-Toni-Fanconi-Syndrom), eine
vererbte Störung der Phosphatrückresorption im proximalen Nierentubulus
Novel Food (engl. neuartige Lebensmittel) sind nach gesetzlicher Definition
Lebensmittel, die vor dem Inkrafttreten der NOVEL-FOOD-VERORDNUNG innerhalb
der EU nicht in nennenswertem Umfang zum Verzehr in den Handel gebracht
wurden. Dabei handelt es sich um bislang nicht verbreitete Lebensmittel aus anderen
Kulturkreisen, auch exotische Früchte, und um so genanntes Designer Food, zum
Beispiel ELEKTROLYT-Getränke für Sportler. FUNCTIONAL FOOD fällt dagegen nicht
unter diesen Begriff. Auch für GENTECHNISCH VERÄNDERTE NAHRUNGSMITTEL gilt
in der EU eine eigene Verordnung, so dass diese Produkte juristisch nicht mehr unter
den Begriff Novel Food fallen. Umgangssprachlich werden sie dennoch so bezeichnet.
Vitalstoffe
Als Vitalstoffe (auch essentielle Stoffe oder Mikronährstoffe) werden
umgangssprachlich und in der Populärliteratur alle vom menschlichen Körper
benötigten bzw. der Gesundheit des Organismus förderlichen Substanzen bezeichnet,
mit Ausnahme der Nährstoffe, die der direkten Energiezufuhr dienen, nämlich Eiweiß,
Kohlenhydrate und Fett.
Der Begriff ist für den wissenschaftlichen Gebrauch ungeeignet, da er eine große
Anzahl verschiedener Substanzen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen (z.B.
Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe) zusammenfasst.[1]
Mit diesem Sammelbegriff bezeichnet werden vor allem:
Vitamine
Mineralstoffe
Spurenelemente
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Ballaststoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Fettsäuren
Essentielle Aminosäuren
Eingeführt wurde der Begriff 1935 von dem Chemiker Hans-Adalbert Schweigart als
Sammelbezeichnung für ganz unterschiedliche Stoffe, die eine Rolle für den
Stoffwechsel spielen. 1954 gründet er die Internationale Gesellschaft für Nahrungsund Vitalstoff-Forschung (IVG). 1957 gibt diese folgende Definition: „Vitalstoffe sind
überwiegend als Biokatalysatoren in Zellen und Geweben bei Anwesenheit von
Wasser, Sauerstoff und Kohlensäure (letztere bei Pflanzen) wirksame lebenswichtige
Bestandteile. Dazu gehören nach bisherigen Feststellungen: Enzyme, Co-Enzyme,
Vitamine, Hormone, exogen-essentielle Aminosäuren, exogen-essentielle Fettsäuren,
Haupt- und Spurenelemente, Duft- und Geschmacksstoffe.“[2] Der Begriff wurde von
der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als zu ungenau kritisiert und abgelehnt.
Der Begriff wird auch in der Orthomolekularen Medizin verwendet. Autoren, die ihn
benutzen, definieren ihn uneinheitlich.
Die IVG führte auch den Begriff „Antivitalstoffe“ ein und verstand darunter
„Substanzen, die durch unerwünschtes Eingreifen im Zellgeschehen den von Natur
aus gesicherten Ablauf hemmen, zerstören oder auch überfordern.“[3] Dieser Begriff
setzte sich nicht durch.
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Linksammlung
Videos
www.themeatrix.com
http://www.storyofstuff.com
http://video.google.com/videoplay?docid=5599944742624470002&q=Arme+Sau+is%3Afree
Kritische Organisationen
http://www.attac.de/agrarnetz/cms/
http://www.bukoagrar.de/
http://www.agobservatory.com/
http://www.grain.org/front/
http://www.bergbauern.net/
http://www.abl-ev.de/
http://www.cpefarmers.org/
http://viacampesina.org/main_en/index.php
Infoseiten
http://www.kritischer-agrarbericht.de/index.php?id=79
http://www.agribusinessaccountability.org
http://www.farmsubsidy.org/
http://www.foodwatch.de/
Deklarationen
http://www.virtualsask.com/via/lavia.deceng.html
http://www.dreigliederung.de/fairpreise/bovegrundsaetze.html
Schule und Landwirtschaft
http://www.uibk.ac.at/berglandwirtschaft/de/idl/landwirtschaft_und_leben.html
http://www.uibk.ac.at/berglandwirtschaft/de/idl.html
http://www.schule-am-berg.at/index.htm
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