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I N F O R M A T I O N Ü B E R D I E H E P A T I T I S A- und B- I M P F U N G
mit Twinrix Erwachsene® und Twinrix Kinder®
Erkrankung: Symptome der Hepatitis A und B sind unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit,
Speisenunverträglichkeit, Gelbfärbung der Haut, Müdigkeit. Die Hepatitis B zeigt in einem relativ hohen
Prozentsatz der Fälle einen chronischen Verlauf (cirka 10%) und ist die häufigste Ursache für Leberzirrhose
und Leberkrebs.
Impfung: Die Impfung ist angezeigt bei Personen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, wie
zB Reisende in endemische Gebiete.
Impfschema: 2. Impfung einen Monat nach der 1. Impfung
3. Impfung sechs Monate nach der 1. Impfung
Auffrischung nach etwa fünf Jahren
Alternativ können (z. B. bei Zeitknappheit vor Auslandsreisen) drei Teilimpfungen an den Tagen 0, 7 und 21,
gefolgt von einer vierten Dosis nach einem Jahr, gegeben werden.
Die Impfung schützt nicht vor Erkrankungen durch andere Hepatitiserreger, z.B. Hepatitis C,E. Es ist damit zu
rechnen, dass bei Patienten unter immunsuppressiver Therapie bzw. mit Immunschwäche möglicherweise kein
ausreichender Impfschutz ausgebildet wird.
Gegenanzeigen: Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber einem Bestandteil des
Impfstoffes und Personen mit einer akuten Infektion sollen nicht geimpft werden. Während der
Schwangerschaft oder Stillperiode sollte die Notwendigkeit der Impfung streng geprüft werden. Bei Kindern
sollte der Impfstoff nur in zeitlichem Abstand zu anderen Impfungen gegeben werden.
Verträglichkeit: Häufig: Rötung und Schwellung an der Impfstelle, Fieber, grippeähnliche Symptome,
Kopfschmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwindel.
Selten: Übelkeit, Erbrechen, Appetitmangel, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Nesselsucht. Sehr
selten: Kollapszustände, Erkrankungen des Nerven- und Kreislaufsystems, schwerwiegende allergische
Reaktionen (erschwertes Atmen oder Schlucken, Schwellungen an den Augen und im Gesicht, juckender
Ausschlag). In jedem Fall aber sollten Sie sich sofort in ärztliche Behandlung begeben.
Sollten Sie innerhalb von Tagen nach der Impfung sonstige Symptome feststellen, teilen Sie dies dem Arzt so
bald wie möglich mit.
Herausgeber: Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 12 – Sanitätswesen. Stand März 2004
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