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J. S. Bach (1685 – 1750)
Johann Sebastian Bach war ein deutscher Komponist des Barock und ein auch zu seiner
Zeit berühmter Organist und Cembalist. Er gilt heute als einer der größten Tonschöpfer
überhaupt, besonders in der polyphonen kontrapunktischen Kompositionstechnik, der die
spätere Musik wesentlich beeinflusst hat und dessen Werke im Original und in zahllosen
Bearbeitungen weltweit präsent sind.
Bach hatte aus zwei Ehen 20 Kinder, wobei ihn nur wenige überlebten und auch selbst
berühmt wurden (Johann Christian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Wilhelm Friedemann
Bach).
Johann Sebastian Bach wird am 21. März 1685 in Eisenach in eine weit verzweigte Familie
von Musikern geboren. 1695, nach dem frühen Tod beider Eltern nimmt ihn sein älterer
Bruder Johann Christoph zu sich nach Ohrdruf. 1700, Bach ist 15 Jahre alt, erhält er ein
Stipendium an der Michaelis-Klosterschule in Lüneburg. Von dort unternimmt Bach mehrere
Reisen nach Hamburg. Im März 1703 wird Bach - soeben mit der Schule fertig - als Lakai
und Violinist am Hofe von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar angestellt.
1.
Arnstadt
Werke:
2.
Mühlhausen
Werke:
3.
Weimar
Werke:
4.
Werke:
Anhalt-Köthen
5.
Leipzig
Werke:
J. S. Bach
G. F. Händel
G. F. Händel (1685 – 1759)
Georg Friedrich Händel (*1685 in Halle (Saale); † 1759 in London) war ein Komponist des
Barock, der vor allem durch seine zahlreichen Opern zu großer Bekanntheit gelangte. Zu
seinem Hauptwerk zählen rund 40 Opern und 25 Oratorien, darunter "Der Messias". Händel
hat in allen musikalischen Gattungen seiner Zeit Kompositionen hinterlassen.
Nach seinem Studium in Halle und nach seiner Anstellung als Musiker in Hamburg reist
Händel nach Florenz, Rom, Neapel und Venedig, wo er bis 1710 bleibt. Dort komponiert er
Opern, Oratorien und Kantaten.
Händel wird schließlich Hofkapellmeister in Hannover. 1710 reist er zum ersten Mal nach
London.
Händel übersiedelt 1712 endgültig nach London.
Händel wird mit der Leitung der Royal Academy of Music beauftragt, eines privaten
Unternehmens für die Aufführung italienischer Opern. Er schreibt im Auftrag von König
Georg I. für dessen Lustfahrten auf der Themse die Wassermusik (3 Suiten).
Die Akademie geht zu Grunde, ein zweite Akademie wird gegründet, die aber auch keine
Zukunft hat. Händel bricht physisch zusammen und reist zur Kur nach Aachen. Er erholt sich
schnell. Mit der Uraufführung 1739 von "Saul" beginnt Händels fast ausschließlich dem
Oratorium gewidmete letzte Phase seines musikalischen Werks. 1742 ist die Uraufführung
des "Messias" in Dublin. Er komponierte das dreistündige Oratorium in 3 Wochen. 1748
schreibt Händel im Auftrag von König Georg II. die Feuerwerksmusik anlässlich der
Beendigung des österreichischen Erbfolgekrieges in den auch England verwickelt war. Die
Musiker sitzen in Booten auf der Themse, während das Feuerwerk den hölzernen
königlichen Pavillon in Brand steckt.
Am 6. April erscheint Händel zum letzten Mal bei einer "Messias"-Aufführung. Am 14. April
1759 stirbt Händel und wird 6 Tage später in der Westminster Abbey beigesetzt.
Werke: Feuerwerksmusik, Wassermusik,
Maccabaeus, Opern: Daphne, Almira, Serse
Alexanderfest,
Oratorien:
Saul,
Messias,
Judas
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