Bausteine Markt

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Bausteine - Markt
Markt
Kontext in dem Güter (Waren und Dienstleistungen)
verkauft und gekauft werden. Ein Markt wird über die
Art der gehandelten Güter und seine räumlichen
Grenzen definiert.
Beispiel: schweizerischer Tomatenmarkt
Marktdiagramm
Stellt das Marktmodell mit Angebots- und
Nachfragekurven grafisch dar. Die horizontale Achse
zeigt die nachgefragte und angebotene Menge pro
Zeiteinheit. Die vertikale Achse zeigt den Preis pro
Einheit des Gutes.
Marktpreis
Stabilität des Gleichgewichts
Preis zu dem das Gut gehandelt wird. Im
Marktmodell nehmen wir an, dass alle
Handelsaktionen in einer gewissen Zeitspanne zum
gleichen Preis stattfinden.
Falls der Marktpreis über oder unter dem
Gleichgewichtspreis liegt, bringen ihn die
Marktmechanismen wieder zum Gleichgewichtspreis.
Beispiel in der Grafik: Beim Preis von 6 Fr. wollen die
Anbieter 30 t verkaufen, die Nachfrager jedoch nur 12
t kaufen. Viele Anbieter werden den Preis senken, weil
ihre Tomaten sonst verfaulen.
Gleichgewichtspreis
Preis, bei dem die angebotene mit der nachgefragten
Menge übereinstimmt. Die Anbieter wollen bei
diesem Preis genau die Menge verkaufen, die die
Käufer zu diesem Preis kaufen wollen.
Gleichgewichtsmenge
Menge, die zum Gleichgewichtspreis gehandelt wird
Mindestpreis
Administrativ festgelegter Preis, unter dem das Gut
nicht verkauft werden darf. Wenn der Mindestpreis
über dem Gleichgewichtspreis liegt, führt dies zu
einem Überangebot.
Beispiel: Milchpreis
Höchstpreis
Administrativ festgelegter Preis, oberhalb dessen das
Gut nicht verkauft werden kann. Wenn der
Höchstpreis unter dem Gleichgewichtspreis liegt,
führt dies zu Übernachfrage.
Beispiel: Mietwohnungen in Zürich
Zahlungsbereitschaft
Maximale Ausgaben, die die Konsumenten zu zahlen
bereit sind, um eine bestimmte Menge eines Gutes zu
erhalten.
In der Grafik: Fläche unter der Nachfragekurve
Konsumentenrente
Differenz zwischen der Zahlungsbereitschaft der
Konsumenten und den tatsächlichen Ausgaben beim
Marktpreis.
In der Grafik: Fläche unter der Nachfragekurve und
über der Preislinie
Produzentenrente
Differenz zwischen dem Ertrag der Unternehmen und
ihren variablen Kosten. Die Produzentenrente ist die
Summe aus Gewinn und Fixkosten der Unternehmen.
In der Grafik: Fläche über der Angebotskurve und
unter der Preislinie
Pareto-Optimum
Situation, in der niemand besser gestellt werden kann,
ohne jemand anderen schlechter zu stellen. Im
Marktmodell entspricht dies dem Marktgleichgewicht,
denn die Konsumentenrente kann nicht erhöht werden,
ohne die Produzentenrente zu senken (und
umgekehrt).
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