Verhaltensökologie Prüfung 2011

Werbung
Verhaltensökologie Prüfung 2011 (Samuel Zschokke)
31.5.2011
1. Nennen Sie die 4 „Wieso“-Fragen der Verhaltensforschung von Niko Tinbergen
und beantworten Sie sie mit einem Beispiel.
2. a) In welche Richtung ist die Nabe eines Spinnennetzes manchmal verschoben?
b) Wieso?
c) Nennen Sie 2 Gründe, wieso die Nabe sonst noch nicht in der Mitte sein kann.
3. 2 Graphs der Vogelart x mit:
-Gewicht der Nestlinge in Abhängigkeit der Gelegegrösse
-Überlebensrate in Abhängigkeit des Gewichts
a) Welches ist die optimale Gelegegrösse?
b) Berechnen Sie, wie viele Pärchen in einer Population diese Gelegegrösse
einhalten werden.
4. Nennen Sie 2 Möglichkeiten, wie Polymorphismus einer Art als Schutz gegen
Räuber dienen kann.
5. Weshalb gibt es 13- und 17-Jahr Zikaden und keine 15-Jahr Zikaden?
6. 2 Individuen einer Art kämpfen gegeneinander: Kreuzen sie die richtigen
Aussagen an.
□ Bei 2 gleich starken Individuen dauert der Kampf länger.
□ Bei ungleich starken Individuen dauert der Kampf länger.
□ Das Stärkeverhältnis hat keine Auswirkung auf die Kampfdauer.
□ Der Wert einer Ressource hat eine Auswirkung auf die Kampfdauer.
□ Bei 2 ungleich alten Individuen dauert der Kampf länger.
7. Was unterscheidet grundlegend Weibchen und Männchen?
8. Welche Vor- und Nachteile haben Individuen mit sexuellen Ornamenten?
9. Nennen Sie 3 Gründe, die dazu führen können, dass bei diploiden Tieren mit
sexueller Fortpflanzung und genetischer Festlegung des Geschlechts das
Geschlechterverhältnis nicht ausgeglichen ist.
10. Vögel mit polyandrischer Fortpflanzung:
a) Welches Geschlecht zieht die Nachkommen auf?
b) Welches Geschlecht ist gross und auffällig geschmückt?
11. Wann kann es für Tiere sinnvoll sein, das eigene Geschlecht zu ändern?
12. Bei einer Art X hat ein Individuum A zwei Nachkommen, was einem genetischen
Äquivalent von 1.0 entspricht. Ein anderes Individuum B hilft seiner Mutter, 3 weitere
Nachkommen (C1, C2 und C3) zu bekommen.
Wie gross ist der Fortpflanzungserfolg von B in genetischen Äquivalenten, wenn…
a) B und Ci denselben Vater haben?
b) B und Ci nicht denselben Vater haben?
13. Nennen sie 2 Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit „tit for tat“ eine
ESS sein kann.
14. Bei Ameisen, Wespen und Bienen helfen gewisse Individuen einer Königin bei
der Nahrungssuche, der Brutpflege und beim Nestbau.
a) welchen Geschlechts sind diese Individuen: ♂, ♀, oder ♀+♂?
b) Weshalb helfen sie der Königin?
15. Weshalb sind es beim Menschen öfters Männer, die grillieren?
16. Warum kann man sagen, dass das Verhalten des Menschen nicht rein biologisch
festgelegt ist?
17. Aus welchem Grund ist beim Menschen oft die Frau das auffälliger geschmückte
Geschlecht?
Herunterladen
Explore flashcards